
seventh_son
11049
Gibt's vorab vielleicht ein Foto von der Mütze?
littlecrow schrieb:
Täuscht das, oder wird der Ton im Forum allenthalben schärfer?
Und ja. Ich hätte das auch in irgend einem anderen Thread schreiben können.
Diesen hier hab ich willkürlich ausgewählt.
Gruß,
littlecrow
Das Forum ist halt auch nur ein (wenn auch kleines) Spiegelbild der Gesellschaft.
Andy schrieb:HeinzGründel schrieb:
Völlig egal welche Partei gerade am Ruder ist.
Tja, mit der Bodenhaftung haben es irgendwie alle nicht mehr so... Und dann jammern, wenn keiner mehr "Wählen" geht.
Ist eigentlich schon irgendjemanden aufgefallen, dass wir aktuell weder in Berlin noch in Wiesbaden eine Regierung haben? Mir gerade heute rein zufällig. Ist doch eigentlich so wie immer...
Jap, fällt gar nicht auf. Das Land regiert sich von selbst
Wehrheimer_Adler schrieb:
WIR hatten die Möglichkeit, DIE abzuwählen.
WIR haben die Gelegenheit nicht genutzt.
(OK, ich weiß, HH hat gerade nicht gewählt)
Als ob das eine andere Regierung anders machen würde... Die Spitzenpolitik trägt zwar meist die Verantwortung, aber an diesem "Spiel" sind vom Kommunalpolitiker bis zur mittleren Beamtenschaft viele Menschen beteiligt, die alle bis an ihr Lebensende gut versorgt sind und sich nicht um ihren Job sorgen müssen. Da wird dann halt nicht gekleckert.
concordia-eagle schrieb:Basaltkopp schrieb:
Wärst Du aus Kaiserslautern würdest Du zu Deinem Onkel Mama sagen.
Galt das nicht für Köln?
Gleich drückt jemand den Homophobie-AB
Basaltkopp schrieb:
Wir könnten ja mal darüber diskutieren, ob der 7. Sohn dann auch der letzte Sohn seiner Eltern war und wie viele Töchter seine Eltern außerdem noch haben.
Hilfe, der Bruder meiner Mutter ist mein Onkel
concordia-eagle schrieb:
Na gut 7. Sohn.
Schullischung. ,-)
Über den Foofighter könnt ihr ruhig weiter lästern. Absolution erteilt
freakistplane schrieb:
Fahren mit 2 der eine ist voll
Jetzt schon?
So, nach dem überaus respektablen Beitrag von BK und dem Durchwischen bitte ich euch, es dabei bewenden zu lassen. Ich denke hier hat niemand Lust, noch irgendwelche Rechtfertigungsversuche zu lesen. Ich will dazu hier maximal noch eine Entschuldigung lesen.
steffi0278 schrieb:
Kommt jemand von euch auch erst relativ spät (18:37) in bordooo an?
Ja, mit dem Zug aus Straßburg.
Michael@Owen schrieb:
Eher 5 Spiele am Stück
Der Fu...äh...Veh mag halt keine Brasilianer...
edmund schrieb:
Ich glaube, meine Aussage war differenzierter. Aber gerne nochmal: Es geht nicht um den für viele leider unvermeidlichen Autokauf, es geht um die natürlich auch sexuell konnotierte, zumindest erotische Aufladung eines per se seelenlosen Gegenstands. Jetzt klarer?
Es gibt sicher kaum eine Kaufentscheidung, die "sexuell konnotierter" ist als diese. Aber hey, das ist menschlich. Ich denke von diesen Verhaltensweisen kann sich niemand ganz frei machen, auch wenn er es bewusst versucht. Und wie langweilig wäre die Welt, wenn immer alle vernünftig handeln würden... In den amerikanischen Suburbs ist mittlerweile der Hybrid die Schwanzverlängerung, da hast du deinen erotisch aufgeladenen Umweltschutz
Charly_Hochheim schrieb:DerGeyer schrieb:Scaramanga schrieb:DerGeyer schrieb:
Frage an die Leute die ebenfalls im Hotel Premiere classe Sud in Villenave d Ornon sind:
Wurde eure Kreditkarte schon belastet?
Hab über Hrs.de gebucht, Bestätigung bekommen, allerdings wurde mir bisher noch kein Geld abgebucht.
Du könntest ja noch stornieren, oder?
In der Regel zahlst Du vor Ort.
Stornierung geht nicht da es ein Angebot ist.
Wenn ich bar vior Ort zahlen kann, für was brauch ich dann eine Kreditkarte bei der Buchung?
Die Kreditkarten-Daten sind ja nur zur Sicherheit hinterlegt.
Bezahlt wird vor Ort nur was an Kosten anfällt und wenn du nicht kommst wird deine Karte mit den reinen Hotelkosten belastet.
Nicht unbedingt. Wenn es sich um ein Angebot handelt, bei dem Stornierung ausgeschlossen ist, wird oft im Vorfeld der Betrag von der Kreditkarte abgebucht, so auch bei mir.
Und zum Buch: Habe ich noch nicht gelesen, werde ich aber sicher tun. Unabhängig von der "Schuldfrage" soll es handwerklich einfach sehr gut gemacht sein.
Dass das dem ein oder anderen natürlich sehr gut in die zur Zeit beliebte "endlich sagt's mal einer"-Diktion passt, ist mir dabei klar.
Dass das dem ein oder anderen natürlich sehr gut in die zur Zeit beliebte "endlich sagt's mal einer"-Diktion passt, ist mir dabei klar.
Ich denke, der erste unter dem verlinkten Artikel gepostete Kommentar trifft's ganz gut. Auszug:
"[...] Das "Versäumnis" - und wenn man so will dann auch die Verantwortung für die Ausweitung eines osteuropäischen Konflikts zu einem Weltkonflikt, besteht darin, dass zwischen der Diplomatie und der Armee in Berlin - keinerlei Kommunikation bestand. Die deutsche Politik wollte, in einer Situation, in der es an allen Ecken kriselte (Poincaré) zu den eigenen Bedingungen einen Ostkonflikt eskalieren. Aber ihre Armeeführung hatte - nur den Schlieffenplan in der Schublade. Was die Diplomatie sichtbar nicht wusste. Ein unglaubliches Versäumnis.
Und als die 'sehnsüchtig' erwartete Nachricht der russischen Mobilmachung im diplomatischen Berlin eintraf, mobilisierte das militärische Berlin, wie auf Knopfdruck - gen Westen. Die Diplomaten hatten es, durchaus nachvollziehbar, mir Serbien zu tun. Die Offiziere mit Belgien... Hierin liegt die "Schuld". Die deutsche Kriegserklärung an Frankreich macht aus Bethmanns Konzeption, die den gar nicht so unrealistischen Versuch darstellt, die Triple Entente in einem beherrsch- und gewinnbaren Ostkonflikt zu sprengen - ja überhaupt keinen Sinn. Sie wurde nur nach Paris geschickt - weil die Armee schon unterwegs war. Irre."
Das Militär als Staat im Staate, das ja zum Ende des Krieges hin tatsächlich faktisch die Regierung übernahm, war schon vorher ein unabhängiger Faktor und agierte parallel zur Regierung. Durch das Ansehen bei Kaiser und Volk, das es genoss, hat dem auch niemand Einhalt geboten.
"[...] Das "Versäumnis" - und wenn man so will dann auch die Verantwortung für die Ausweitung eines osteuropäischen Konflikts zu einem Weltkonflikt, besteht darin, dass zwischen der Diplomatie und der Armee in Berlin - keinerlei Kommunikation bestand. Die deutsche Politik wollte, in einer Situation, in der es an allen Ecken kriselte (Poincaré) zu den eigenen Bedingungen einen Ostkonflikt eskalieren. Aber ihre Armeeführung hatte - nur den Schlieffenplan in der Schublade. Was die Diplomatie sichtbar nicht wusste. Ein unglaubliches Versäumnis.
Und als die 'sehnsüchtig' erwartete Nachricht der russischen Mobilmachung im diplomatischen Berlin eintraf, mobilisierte das militärische Berlin, wie auf Knopfdruck - gen Westen. Die Diplomaten hatten es, durchaus nachvollziehbar, mir Serbien zu tun. Die Offiziere mit Belgien... Hierin liegt die "Schuld". Die deutsche Kriegserklärung an Frankreich macht aus Bethmanns Konzeption, die den gar nicht so unrealistischen Versuch darstellt, die Triple Entente in einem beherrsch- und gewinnbaren Ostkonflikt zu sprengen - ja überhaupt keinen Sinn. Sie wurde nur nach Paris geschickt - weil die Armee schon unterwegs war. Irre."
Das Militär als Staat im Staate, das ja zum Ende des Krieges hin tatsächlich faktisch die Regierung übernahm, war schon vorher ein unabhängiger Faktor und agierte parallel zur Regierung. Durch das Ansehen bei Kaiser und Volk, das es genoss, hat dem auch niemand Einhalt geboten.
Heute treff' ich einen Herrn,
Der hat mich zum fressen gern,
Weiche Teile und auch harte,
Stehen auf der Speisekarte
Denn du bist, was du isst
Und ihr wisst, was es ist
Der hat mich zum fressen gern,
Weiche Teile und auch harte,
Stehen auf der Speisekarte
Denn du bist, was du isst
Und ihr wisst, was es ist
SGE-URNA schrieb:
Mich würde die praktische Umsetzung dieser Politik interessieren.
Alternative 1: Wir kaufen irgendwas aus dem Ausland ein, was wir offenkundig nicht brauchen (sonst würden wir es ja jetzt schon kaufen), um mehr zu importieren --> von welchem Geld kaufen wir das und was machen wir damit?, Exportüberschuss sinkt
Alternative 2: Wir verkaufen weniger ins Ausland, was gleichbedeutend ist mit, wir lehnen willentlich Aufträge ab --> Exportüberschuss sinkt, vernichtet Arbeitsplätze, weniger Steuern, etc.
Alternative 3: ??? Wem fällt was ein, was marktgerecht ist und nicht schädlich für den Bürger... spontan würde mir lediglich die Senkung von inländischen Subventionen einfallen, um betroffene ausländische Produkte attraktiver zu machen. Das wäre kostenneutral
Diese Alternativen sind natürlich nicht praktikabel. Grundsätzlich ist es in einem gemeinsamen Währungsraum natürlich schlecht, wenn die Ungleichgewichte so stark sind wie zur Zeit. Die EU zielt auch eher auf eine steigende Inlandsnachfrage ab, was dann eben einerseits Importe aus dem Ausland erhöht (es werden ja auch Dinge NICHT importiert, weil man sie sich nicht leisten kann/will), andererseits die Arbeit teurer macht (Mindestlohn und co), und dadurch Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit etwas gesenkt wird.
Es ist schon richtig, dass durch die Lohnzurückhaltung in Deutschland in den letzten Jahren Wettbewerbsvorteile, auch auf Kosten anderer EU-Staaten, erkauft wurden. Deshalb kommt es auch zu solchen Effekten, dass viele Leute merken, alles wird teurer, ich habe effektiv weniger zur Verfügung als vor einigen Jahren, aber gleichzeitig wird erzählt wie toll es Deutschland doch in der Krise geht.
Andererseits ist die Eurozone wirtschaftlich eben nicht homogen. Wenn deutsche Autos teurer werden, heißt das nicht, dass plötzlich griechische und portugiesische Autofirmen aus dem Boden schießen und nach China und USA exportieren. Im Maschinenbau ist es noch extremer - da gilt Made in Germany ja schon fast als unabdingbar. Und ob durch gesteigerte Löhne plötzlich mehr griechische Oliven, portugiesische Sardinen usw. eingeführt werden, ist dann doch zu bezweifeln... Vielleicht kann man dadurch den Tourismus etwas steigern, aber vermutlich geht das zusätzliche Geld eher in Unterhaltungselektronik aus Ostasien... Oder wird brav in die Altersvorsorge gesteckt, wir sind schließlich in Deutschland...
Hier sieht man ganz klar die Schwäche des Euro-Systems. Agrarstaaten werden mit Industrie- und Hochtechnologie-Länder zusammen geschmissen. Die deutsche Wirtschaft wird bevorteilt, weil mehr Waren nach Südeuropa exportiert werden können, da sich diese Länder die Waren jetzt eher leisten können als mit einer schwachen, ständig abwertenden Währung. Für Deutschland und co. ist die Währung zu schwach bewertet, so dass sich auch der Export in die Nicht-Euro-Staaten verbessert.
Aber die Euro-internen Exporte sind nur auf Pump finanziert, da die gemeinsame Währung auch günstige Zinsen für die ehemaligen Schwachwährungsländer mit sich bringt. Die eigene Export-Wirtschaft leidet, da der Euro zu stark in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder ist. Die Ungleichgewichte zwischen Import und Export werden in den Target-Salden einfach als Buchungsposten versteckt. Irgendwann fällt der Konsum auf Pump zusammen... die Südländer importieren nicht mehr, die Wirtschaft ist in der Krise, und die Währung in Gefahr. Die Kredite können nicht zurückgezahlt werden, werden gestreckt und letztendlich müssen die anderen Staaten diese übernehmen. Somit hat dann am Ende der deutsche Staat zumindest teilweise den Export der deutschen Industrie bezahlt... Eine indirekte Subvention, sozusagen.
In einem funktionierenden Währungssystem - idealisiert dargestellt - exportiert jedes Land etwas, was ein anderes braucht. Das kann auch über 10 Ecken laufen, Hauptsache es kommt ein Kreislauf zu Stande. Im Moment haben wir aber eine Einbahnstraße. Den südeuropäischen Länder fehlt die Geschäftsgrundlage, da durch die im Verhältnis zu früher starke Währung die Wirtschaft geschwächt wurde. Nicht mal mehr der Massen-Tourismus kann das raus reißen, weil da Länder wie die Türkei oder Ägypten das bessere Preis/Leistungsverhältnis haben.
Jetzt wird versucht, deren Wirtschaft "gesund zu schrumpfen", um sie dann wieder wettbewerbsfähiger zu machen. Aber dadurch wird Massenarmut erzeugt, und gute, nachgefragte Produkte entstehen dadurch auch nicht automatisch.
Es wird dadurch weiterhin nur mit Transfers funktionieren, ob direkt oder indirekt (z.B. Schuldenerlass, Weginflationieren der Schulden) ist egal. Die "gute Lage" der deutschen Wirtschaft wird uns noch einiges kosten.
Blablablubb schrieb:seventh_son schrieb:
Die SCNF bietet aktuell Last-Minute-TGV-Tickets an, auch für den Zeitraum des Spiels. So sind die Strecken Paris-Bordeaux und Straßburg-Bordeaux sehr günstig zu buchen. Wer also noch nicht gebucht hat:
http://topangebote.de.voyages-sncf.com/de/tgv-sonderaktion
Na super....jetzt werden sich aber einige inkl. mir tierisch ärgern!!!
68€ Hin und zurück, was für ein Schnäppchen
Geht mir genauso
Haben 132 Euro hin und zurück bezahlt.
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Jünger schreibt so, wie er es erlebt hat: "Der Kampf als inneres Erlebnis."
Einerseits ist für uns heute das "Sportliche" oder auch die "Jagdlust", mit der er den Krieg betrachtet, nicht mehr nachzuvollziehen. Andererseits entstand so auch eine ganz besondere Art von Tatsachenberichten.
Jünger war ein Abenteurer, den nicht so sehr die Hintergründe interessierte, sondern das Erleben. Seine Bücher zu Beginn der 20er Jahre reihten sich natürlich ein in die deutschnationale Literatur seiner Zeit. Das war damals en vogue und Jünger lag diese Richtung damals sicher nicht fern. Aber nichtsdestotrotz ist auch "In Stahlgewittern" IMHO mehr, als eine deutschnationale Propagandaschrift, wie viele andere Bücher der Zeit.
Die Tagebücher fand ich noch besser.