
Xaver08
13659
welches argument deinerseits meinst du denn jetzt?
deine frage mit trump wohl kaum, es ist ja jetzt nicht so, dass wuerzi jetzt nicht konkret zur sache argumentiert hat.
fragestellung: du meintest, dass Deutschland generell zu hohe steuern erhebt.
Das Programm der Union sieht massive Erleichterungen gerade fuer hoeherverdienende vor, prozentual deutlich mehr als fuer geringverdiener ohne Gegenfinanzierung.
Bist Du fuer hoehere Schulden?
deine frage mit trump wohl kaum, es ist ja jetzt nicht so, dass wuerzi jetzt nicht konkret zur sache argumentiert hat.
fragestellung: du meintest, dass Deutschland generell zu hohe steuern erhebt.
Das Programm der Union sieht massive Erleichterungen gerade fuer hoeherverdienende vor, prozentual deutlich mehr als fuer geringverdiener ohne Gegenfinanzierung.
Bist Du fuer hoehere Schulden?
Tafelberg schrieb:
eigentlich traurig, dass es ggf. monetäre Anreize zum impfen benötigt, aber kann auch sein, dass ich da vielleicht "zu einfch ticke"....
Nö. Du denkst einfach in dem Fall nur vernünftig genug. Allein der Schutz vor Corona wäre mir schon Anreiz genug. Dazu kommt der Effekt, dass ich Menschen in meinem Umfeld teilweise mitschütze und die Pandemie damit bekämpfe.
Wir rennen denen hinterher, denen vieles gleichgültig ist. Warum sollten uns dann nicht diese auch mal gleichgültig sein? Sollen sie sich doch mit Corona infizieren.
SGE_Werner schrieb:
Wir rennen denen hinterher, denen vieles gleichgültig ist. Warum sollten uns dann nicht diese auch mal gleichgültig sein? Sollen sie sich doch mit Corona infizieren.
ist zwar in gewisser weise nachvollziehbar, aber zum einen sind auch das menschen, die dann potentiell leiden werden. dazu gefaehrden sie nicht nur sich und sorgen im schlimmsten fall mit dafuer, dass krankenhaeuser wird be- oder vielleicht sogar (wie aktuell in uk) in die ueberlastung gehen.
jeder covid fall belastet das system und sorgt mit dafuer, dass wichtige behandlungen und ops nicht durchgefuehrt werden.
diese art der motivation finde ich auch nicht richtig, zumal ich befuerchte, dass negative effekte ueberwiegen, eine richtige loesung zur ankurbelung der impfgeschwindigkeit habe ich allerdings auch nicht.
Xaver08 schrieb:
aber zum einen sind auch das menschen, die dann potentiell leiden werden
Das ist mir in dem Fall tatsächlich bei Impfverweigerern egal. Die haben die Wahl zwischen Impfung und Corona. Wer sich für Corona entscheidet, hat Pech gehabt. Den selben Leuten ist es auch egal, dass ich mit 2 Tagen Impfnebenwirkungen flach gelegen habe. Angeblich sterbe ich ja laut einigen Impfgegnern auch bald.
Xaver08 schrieb:
dazu gefaehrden sie nicht nur sich
Legitimer Punkt. Mir tun die Kinder U12 und die paar, die sich nicht impfen lassen dürfen, leid.
Xaver08 schrieb:
und sorgen im schlimmsten fall mit dafuer, dass krankenhaeuser wird be- oder vielleicht sogar (wie aktuell in uk) in die ueberlastung gehen.
Das ist für mich der Hauptpunkt, den ich gelten lassen würde, aber...
Xaver08 schrieb:
jeder covid fall belastet das system und sorgt mit dafuer, dass wichtige behandlungen und ops nicht durchgefuehrt werden.
... was glaubst Du, was ich tun würde, wenn ich Arzt wäre und mich zwischen einer wichtigen OP und einem Corona-Fall von einem Impfgegner entscheiden müsste, weil ich die Kapazität nur für einen Patienten habe...
Ja, ich weiß, darf man als Arzt nicht.
Aber dann können diese Leute ja mal zu Ärzten wie Dr. Bodo Schiffmann. Sollen sich doch die Corona-Leugner-Ärzte oder der (nun ehemalige) Hausarzt meiner Vermieterin kümmern, der meinte, dass er Corona-Impfstoffe niemals verimpfen würde, weil er sie für nutzlos und tödlich hält.
Xaver08 schrieb:
diese art der motivation finde ich auch nicht richtig, zumal ich befuerchte, dass negative effekte ueberwiegen, eine richtige loesung zur ankurbelung der impfgeschwindigkeit habe ich allerdings auch nicht.
Die richtige Lösung wird es doch bald geben. Einen starken Delta-Anstieg. Ansonsten bin ich gerne für ne Lotterie für alle. Wer keine Impfung will oder sie nur will, wenn er dafür noch den Hintern gepudert bekommt, der soll von mir aus Corona bekommen. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile sehe ich das so.
Klar ist das was wir persönlich mitbekommen nicht aussagekräftig. Allerdings war meine Aussage, dass 7ch etliche Eltern mitbekomme, die derzeit nicht impfen ließen eine Replik auf deine wiederholte Einlassung, du würdest niemanden kennen, der nicht impfen ließe.
Das ist manchmal etwas schwierig mit deinen Beitrögen, weil du in deiner "Beweisführung" beim mischen von Erkenntnissen, reinen Hypothesen die lediglich durch bislang unsaubere Erhebungen (z.B. long covid bei Kindern) und partiell auch persönlichen Eindrücken oft nicht ganz so transparent bist, wie dein hohes Lied auf die Wissenschaft vermuten ließe.
Versteh mich nicht falsch, ich bin sehr bei dir, dass wir uns in der Bewertung der Lage ausschließlich auf wissenschaftliche Erkenntnisse beziehen sollten.
Das bleibt aber nur glaubhaft, wenn Zahlen die wir diskutieren in ihrer Aussagekraft auch richtig eingeordnet werden, von dem der sie zitiert.
Da fehlt mir bei dir hinsichtlich long covid bei Kindern tatsächlich die kritische Einordnung bezüglich der von dir mehrmals zitierten "Studie" aus England.
Aus dem Ärzteblatt:
"Insgesamt ist zu solchen Fallserien und Erhebungen kritisch zu diskutieren, dass die erhobenen Ergebnisse nicht zur Häufigkeit vergleichbarer Symptome in der Normalbevölkerung in Bezug gestellt werden und nicht für Einflussfaktoren der SARS-CoV-2-Pandemie selbst kontrolliert sind. So werden in anderen Studien auch ohne Long-COVID-Bezug in einem hohen Prozentsatz der Kinder und Jugendlichen Belastungen und unspezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit beschrieben (9).
Diese kritische Bewertung soll nicht die Existenz von Long COVID bei Kindern und Jugendlichen in Abrede stellen. Sie zeigt aber, dass systematische und prospektive Studien mit klar definierten klinischen Diagnosekriterien und Kontrollgruppen notwendig sind, um belastbare Daten zu gewinnen und Eltern evidenzbasiert beraten zu können."
Das ist manchmal etwas schwierig mit deinen Beitrögen, weil du in deiner "Beweisführung" beim mischen von Erkenntnissen, reinen Hypothesen die lediglich durch bislang unsaubere Erhebungen (z.B. long covid bei Kindern) und partiell auch persönlichen Eindrücken oft nicht ganz so transparent bist, wie dein hohes Lied auf die Wissenschaft vermuten ließe.
Versteh mich nicht falsch, ich bin sehr bei dir, dass wir uns in der Bewertung der Lage ausschließlich auf wissenschaftliche Erkenntnisse beziehen sollten.
Das bleibt aber nur glaubhaft, wenn Zahlen die wir diskutieren in ihrer Aussagekraft auch richtig eingeordnet werden, von dem der sie zitiert.
Da fehlt mir bei dir hinsichtlich long covid bei Kindern tatsächlich die kritische Einordnung bezüglich der von dir mehrmals zitierten "Studie" aus England.
Aus dem Ärzteblatt:
"Insgesamt ist zu solchen Fallserien und Erhebungen kritisch zu diskutieren, dass die erhobenen Ergebnisse nicht zur Häufigkeit vergleichbarer Symptome in der Normalbevölkerung in Bezug gestellt werden und nicht für Einflussfaktoren der SARS-CoV-2-Pandemie selbst kontrolliert sind. So werden in anderen Studien auch ohne Long-COVID-Bezug in einem hohen Prozentsatz der Kinder und Jugendlichen Belastungen und unspezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit beschrieben (9).
Diese kritische Bewertung soll nicht die Existenz von Long COVID bei Kindern und Jugendlichen in Abrede stellen. Sie zeigt aber, dass systematische und prospektive Studien mit klar definierten klinischen Diagnosekriterien und Kontrollgruppen notwendig sind, um belastbare Daten zu gewinnen und Eltern evidenzbasiert beraten zu können."
frankenadler, ich bin, obwohl ich fan des groessten fussballvereins der welt bin, auch nur ein mensch, ich versuche in meinen beitraegen die pros und cons bzw. die unwaegbarkeiten mit einfliessen zu lassen.
ich bin ob deiner vorwuerfe meine beitragshistorie des letzten monats hier im thread durchgegangen, was das thema impfungen in meinem freundeskreis angeht, habe ich lediglich auf andere aussagen reagiert, in ihrem bekanntenkreis nicht oder wenig geimpft werdne wird, worauf du auch wieder geschrieben hast, dass...
ansonsten habe ich ja die cosmo studie zum thema impfbereitschaft zitiert, zahlen auf die du nicht eingehst. ueber diese groessenordnung an impfbereitschaft habe ich schon oefter geschrieben. dort findet sich eine groessenordnung von 40-60 prozent an impfbereitschaft, diese aussage halte ich fuer deutend belastbarer als erfahrungsberichte. kleine anmerkung noch, deinen erfahrungsbericht halte ich fuer deutlich relevanter, als die von mir und denis, aber am ende eint die eltern, die du wahrnimmst, auch bestimmte eigenschaften oder erfahrungen
wenig ueberraschend habe ich oefter ueber long covid geschrieben, ich hatte in erinnerung, dass ich wenn ich ueber long covid geschrieben habe, auch erwaehnt habe, dass wir nicht ueber fakten reden sondern ueber einen zustand der im fluss ist, wie z.b. hier in einem beitrag vom 17.6.
ansonsten habe ich versucht immer davon zu schreiben, dass zahlen aus den uk auf ein vorkommen von long covid hinweisen und dass die prozentzahl an longcovidfaellen nicht gesetzt ist.
ich kann sicherlich nicht ausschliessen, dass es mir irgendwo auch mal durchgegangen ist, aber ich denke wohl, dass ich versucht habe ein differenziertes bild zu zeichnen.
den artikel aus dem aerzteblatt kenne ich nicht, wohl aber johannes huebner, der auch auf twitter sehr aktiv ist.
das ist eine weitere facette zum thema, der aber am ende auch zum schluss kommt, dass long covid bei kindern existiert und wir mehr daten brauchen.
er schreibt auch:
Das beisst sich nicht wirklich mit dem Bild, dass ich von der Situation habe
es ist sicher richtig, dass ich eine starke meinung zu dem thema habe, die ich auch dementsprechend vertrete und ich fuehle mich zwar geschmeichelt, dass du es mir zutraust, eine umfassende kritische Einordnung der Situation zu geben, wie sie hier ein Prof fuer Paediatrie gibt, aber wir sind hier im Forum von EF, wir diskutieren hier (ausser bei Fussball natuerlich, da sind wir die einzigen, die ahnung haben) ueber viele Dinge, die wir nicht in gaenze durchdringen. ich bin auf dem Gebiet auch nur ein HONK, der ein bisschen was gelesen hat.
Du nimmst sonst immer fuer Dich in Anspruch so direkt zu sein, ich faende es schoen, wenn Du das auch bei mir waerst und nicht unterschwellige Anschuldigungen wie "Hobbyvirologen" einstreuen wuerdest, die dann wohl offensichtlich in meine Richtung gemuenzt waren.
ich bin ob deiner vorwuerfe meine beitragshistorie des letzten monats hier im thread durchgegangen, was das thema impfungen in meinem freundeskreis angeht, habe ich lediglich auf andere aussagen reagiert, in ihrem bekanntenkreis nicht oder wenig geimpft werdne wird, worauf du auch wieder geschrieben hast, dass...
ansonsten habe ich ja die cosmo studie zum thema impfbereitschaft zitiert, zahlen auf die du nicht eingehst. ueber diese groessenordnung an impfbereitschaft habe ich schon oefter geschrieben. dort findet sich eine groessenordnung von 40-60 prozent an impfbereitschaft, diese aussage halte ich fuer deutend belastbarer als erfahrungsberichte. kleine anmerkung noch, deinen erfahrungsbericht halte ich fuer deutlich relevanter, als die von mir und denis, aber am ende eint die eltern, die du wahrnimmst, auch bestimmte eigenschaften oder erfahrungen
wenig ueberraschend habe ich oefter ueber long covid geschrieben, ich hatte in erinnerung, dass ich wenn ich ueber long covid geschrieben habe, auch erwaehnt habe, dass wir nicht ueber fakten reden sondern ueber einen zustand der im fluss ist, wie z.b. hier in einem beitrag vom 17.6.
Xaver08 schrieb:
bei kindern ist das risiko, was die erkrankung fuer folgen haben kann noch nicht abschaetzbar. es ist zwar sicher, dass sie eine massiv niedrigeres sterbe- und hospitalisierungsrisiko haben, allerdings gibt es massive unsicherheiten bezueglih des wissensstandes ueber longcovid.
zahlen aus uk weissen darauf hin, dass ca. 10% auch der 2-11 jährigen longcovid davontragen werden
ansonsten habe ich versucht immer davon zu schreiben, dass zahlen aus den uk auf ein vorkommen von long covid hinweisen und dass die prozentzahl an longcovidfaellen nicht gesetzt ist.
ich kann sicherlich nicht ausschliessen, dass es mir irgendwo auch mal durchgegangen ist, aber ich denke wohl, dass ich versucht habe ein differenziertes bild zu zeichnen.
den artikel aus dem aerzteblatt kenne ich nicht, wohl aber johannes huebner, der auch auf twitter sehr aktiv ist.
das ist eine weitere facette zum thema, der aber am ende auch zum schluss kommt, dass long covid bei kindern existiert und wir mehr daten brauchen.
er schreibt auch:
Da in Deutschland vermutlich zunächst weniger Kinder von COVID-19 betroffen waren als in den USA und Großbritannien und erst seit der 2 Welle mehr Kinder daran erkrankten, ist mit zunehmenden Long-COVID-Fallzahlen auch in Deutschland zu rechnen.
Das beisst sich nicht wirklich mit dem Bild, dass ich von der Situation habe
es ist sicher richtig, dass ich eine starke meinung zu dem thema habe, die ich auch dementsprechend vertrete und ich fuehle mich zwar geschmeichelt, dass du es mir zutraust, eine umfassende kritische Einordnung der Situation zu geben, wie sie hier ein Prof fuer Paediatrie gibt, aber wir sind hier im Forum von EF, wir diskutieren hier (ausser bei Fussball natuerlich, da sind wir die einzigen, die ahnung haben) ueber viele Dinge, die wir nicht in gaenze durchdringen. ich bin auf dem Gebiet auch nur ein HONK, der ein bisschen was gelesen hat.
Du nimmst sonst immer fuer Dich in Anspruch so direkt zu sein, ich faende es schoen, wenn Du das auch bei mir waerst und nicht unterschwellige Anschuldigungen wie "Hobbyvirologen" einstreuen wuerdest, die dann wohl offensichtlich in meine Richtung gemuenzt waren.
Ich mag dir da später, wenn ich Zeit habe, ausführlich antworten.
Xaver08 schrieb:
frankenadler, ich bin, obwohl ich fan des groessten fussballvereins der welt bin, auch nur ein mensch, ich versuche in meinen beitraegen die pros und cons bzw. die unwaegbarkeiten mit einfliessen zu lassen.
ich bin ob deiner vorwuerfe meine beitragshistorie des letzten monats hier im thread durchgegangen, was das thema impfungen in meinem freundeskreis angeht, habe ich lediglich auf andere aussagen reagiert, in ihrem bekanntenkreis nicht oder wenig geimpft werdne wird, worauf du auch wieder geschrieben hast, dass...
ansonsten habe ich ja die cosmo studie zum thema impfbereitschaft zitiert, zahlen auf die du nicht eingehst. ueber diese groessenordnung an impfbereitschaft habe ich schon oefter geschrieben. dort findet sich eine groessenordnung von 40-60 prozent an impfbereitschaft, diese aussage halte ich fuer deutend belastbarer als erfahrungsberichte. kleine anmerkung noch, deinen erfahrungsbericht halte ich fuer deutlich relevanter, als die von mir und denis, aber am ende eint die eltern, die du wahrnimmst, auch bestimmte eigenschaften oder erfahrungen
Lieber xaver. Ich erhebe mit meinen persönlichen Erfahrungen ebensowenig wie du einen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Mich verwundern auch die Zahlen der Cosmo-Studie zur Impfbereitschaft nicht. Auffällig ist an dieser Stelle höchstens, dass die Bereitschaft die Kinder zw. 12 und 17 impfen zu lassen deutlich geringer ist, als die bei den Erwachsenen. Über die Gründe dafür könnte man trefflich streiten. Oder müsste man sogar, weil wir einfach keine Aussagen darüber haben, welchen Grund die Eltern haben hier weniger Impfbereitschaft zu zeigen.
Das wäre auch wieder ein Anlass, dass wir unsere gefühlten Wirklichkeiten und die Rückmeldungen aus unseren jeweiligen Bubbels auspacken ...
Xaver08 schrieb:
wenig ueberraschend habe ich oefter ueber long covid geschrieben, ich hatte in erinnerung, dass ich wenn ich ueber long covid geschrieben habe, auch erwaehnt habe, dass wir nicht ueber fakten reden sondern ueber einen zustand der im fluss ist, wie z.b. hier in einem beitrag vom 17.6.Xaver08 schrieb:
bei kindern ist das risiko, was die erkrankung fuer folgen haben kann noch nicht abschaetzbar. es ist zwar sicher, dass sie eine massiv niedrigeres sterbe- und hospitalisierungsrisiko haben, allerdings gibt es massive unsicherheiten bezueglih des wissensstandes ueber longcovid.
zahlen aus uk weissen darauf hin, dass ca. 10% auch der 2-11 jährigen longcovid davontragen werden
Das nehme ich so zur Kenntnis. Mag sein, dass ich da genauer hätte lesen sollen. Meine Rückmeldung an dich ergab sich aus meiner (dann wohl zu oberflächlichen) Wahrnehmung, dass du oft und gerne die englische Studie und die kolportierten 10% erwähnt hast um für ein schnelles impfen von Kindern zu plädieren. Sollte ich dir an dieser Stelke untecht getan haben, dann tut mir das leid.
Nichtsdestotrotz möchte ich dir rückmelden, dass mein Post von vorhin nicht aus Lust an Provokation so entstanden ist, sondern weil ich tatsächlich den Eindruck hatte, dass du sehr meinungsstark mit unsauberen Abgrenzungen zwischen validen Zahlen und Tendenzen agiert hast. Könnte sein, dass das susschließlich an meinem Unvermögen genau zu lesen liegt, könnte auch mit deiner Diskussiinsführung zu tun haben.
Xaver08 schrieb:
den artikel aus dem aerzteblatt kenne ich nicht, wohl aber johannes huebner, der auch auf twitter sehr aktiv ist.
das ist eine weitere facette zum thema, der aber am ende auch zum schluss kommt, dass long covid bei kindern existiert und wir mehr daten brauchen.
er schreibt auch:Da in Deutschland vermutlich zunächst weniger Kinder von COVID-19 betroffen waren als in den USA und Großbritannien und erst seit der 2 Welle mehr Kinder daran erkrankten, ist mit zunehmenden Long-COVID-Fallzahlen auch in Deutschland zu rechnen.
Da sind wir uns völlig einig!
Long covid ist definitiv ein Problem, wir brauchen aber eine saubere Diagnostik und in der Folge eine Erhebung der vorhandenen Daten um einordnen zu können, wie bedeutend long-covid bei Kindern ist.
Nichts anderes sagt ja auch die Stiko. So lange keine valide Datenbasis vorhanden ist, bleibt die Risikoabwägung Erkrankung vs Impfung unmöglich.
Xaver08 schrieb:
es ist sicher richtig, dass ich eine starke meinung zu dem thema habe, die ich auch dementsprechend vertrete und ich fuehle mich zwar geschmeichelt, dass du es mir zutraust, eine umfassende kritische Einordnung der Situation zu geben, wie sie hier ein Prof fuer Paediatrie gibt, aber wir sind hier im Forum von EF, wir diskutieren hier (ausser bei Fussball natuerlich, da sind wir die einzigen, die ahnung haben) ueber viele Dinge, die wir nicht in gaenze durchdringen. ich bin auf dem Gebiet auch nur ein HONK, der ein bisschen was gelesen hat.
Naja eben. Du bist sehr meinungsstark und entsprechend gut dazu in der Lage eine Diskussion zu dominieren. Eine Rückmeldung dazu, wie ich es empfinde, wenn du deine Meinung hier vehement vertrittst hat zunächst nicht despektierliches sondern ist schlicht notwendig, weil du mit Sicherheit jemand bist, der im wissenschaftlichem Denken geschult und zuhause ist und entsprechend Deutungshoheit vermittelt und damit hohen Einfluss nehmen kann auf Mitdiskutanten.
Xaver08 schrieb:
Du nimmst sonst immer fuer Dich in Anspruch so direkt zu sein, ich faende es schoen, wenn Du das auch bei mir waerst und nicht unterschwellige Anschuldigungen wie "Hobbyvirologen" einstreuen wuerdest, die dann wohl offensichtlich in meine Richtung gemuenzt waren.
An dieser Stelle bleibt mir nur zu sagen, dass ich zum einen wenig in diesem Thread schreibe, auch weil mir viele Diskussionen etwas zu zirkulär und wenig zielführend erscheinen, eben weil wir hier alle in laienhafter Weise unterwegs sind, zum anderen darf ich dir versichern, dass ich mit "Hobbyvirologen" nicht direkt dich ansprechen will. Ehrlicherweise wüßte ich gar nicht, wann ich diesen Begriff in welchem Zusammenhang genutzt habe.
Ich schätze dich jedenfalls sehr und sehe keinen Grund dich blöd anzumachen. Wäre das anders, dann würde das unmittelbar sichtbar werden. Versprochen!
In GB steigt auch die Anzahl der Hospitalisierungen und der Beatmeten:
https://twitter.com/Dr_D_Robertson/status/1412428096461021184
Die Kopplung zwischen Inzidenz und schweren Erkrankungen ist noch nicht gebrochen!
(Wenn natürlich auch mit einem niedrigeren Koppelungsfaktor.)
Der Arm fängt schon heftig an zu schmerzen, das ging beim ersten mal nicht so schnell.
Hoffentlich ist das kein schlechtes Vorzeichen für andere Nebenwirkungen.
https://twitter.com/Dr_D_Robertson/status/1412428096461021184
Die Kopplung zwischen Inzidenz und schweren Erkrankungen ist noch nicht gebrochen!
(Wenn natürlich auch mit einem niedrigeren Koppelungsfaktor.)
SGE_Werner schrieb:Ja, ich hab heut auch mein bestes gegeben.
Dafür machen die Zweitimpfungen noch mal einen kleinen Satz und über 40 % sind jetzt vollgeimpft.
Der Arm fängt schon heftig an zu schmerzen, das ging beim ersten mal nicht so schnell.
Hoffentlich ist das kein schlechtes Vorzeichen für andere Nebenwirkungen.
LDKler_neu schrieb:
Die Kopplung zwischen Inzidenz und schweren Erkrankungen ist noch nicht gebrochen!
(Wenn natürlich auch mit einem niedrigeren Koppelungsfaktor.)
warum sollte sie auch gebrochen sein?
nach allem was wir wissen, verursacht delta mehr und nicht weniger hospitalisierungen, zum glueck aber nicht mehr todesfaelle.
d.h. es kommt der impfeffekt zum tragen, aeltere jahrgaenge, die ein hoeheres hospitalisierungs- und sterberisiko haben sind geschuetzt, die noch nicht geimpften haben ein geringeres hospitalisierungs- und sterberisiko, die situation hat sich deutlich verbessert.
aber am ende bedeutet das immer noch, dass mehr infektionen zu mehr hospitalisierungen und mehr toten fuehren, hospitalisierungs- und sterbefaelle sind nachwievor an die infektionen gekoppelt.
woher dieser mythos der entkopplung kommt, ist mir ein raetsel, es ist aber weitgestreut.
Das liegt dann aber an deinem Umfeld. Gerade im sogenannten "abgehängten Teil", mit dem wir es letztens schon hatten, dürfte die Bereitschaft, den Kindern irgendwas spritzen zu lassen, was sie nicht kennen, geringer sein, als du kalkulierst.
Deswegen überrascht es mich auch nicht, dass FA da ganz andere Eindrücke hat als du.
Deswegen überrascht es mich auch nicht, dass FA da ganz andere Eindrücke hat als du.
mach sachen, natuerlich liegt es am umfeld, diese berichte aus dem umfeld haben in der regel nur anekdotischen charakter.
ich kalkuliere ja nichts, erst recht nicht aus der erfahrung in meinem umfeld, aber deshalb habe ich die cosmoumfrage mitgepostet, die hast du bestimmt ueberlesen.
die ist aussagekraeftiger als die anekdotischen berichte von dir, frankenadler und mir.
diese zahlen finde ich ziemlich ermutigend.
ich kalkuliere ja nichts, erst recht nicht aus der erfahrung in meinem umfeld, aber deshalb habe ich die cosmoumfrage mitgepostet, die hast du bestimmt ueberlesen.
die ist aussagekraeftiger als die anekdotischen berichte von dir, frankenadler und mir.
diese zahlen finde ich ziemlich ermutigend.
Klar ist das was wir persönlich mitbekommen nicht aussagekräftig. Allerdings war meine Aussage, dass 7ch etliche Eltern mitbekomme, die derzeit nicht impfen ließen eine Replik auf deine wiederholte Einlassung, du würdest niemanden kennen, der nicht impfen ließe.
Das ist manchmal etwas schwierig mit deinen Beitrögen, weil du in deiner "Beweisführung" beim mischen von Erkenntnissen, reinen Hypothesen die lediglich durch bislang unsaubere Erhebungen (z.B. long covid bei Kindern) und partiell auch persönlichen Eindrücken oft nicht ganz so transparent bist, wie dein hohes Lied auf die Wissenschaft vermuten ließe.
Versteh mich nicht falsch, ich bin sehr bei dir, dass wir uns in der Bewertung der Lage ausschließlich auf wissenschaftliche Erkenntnisse beziehen sollten.
Das bleibt aber nur glaubhaft, wenn Zahlen die wir diskutieren in ihrer Aussagekraft auch richtig eingeordnet werden, von dem der sie zitiert.
Da fehlt mir bei dir hinsichtlich long covid bei Kindern tatsächlich die kritische Einordnung bezüglich der von dir mehrmals zitierten "Studie" aus England.
Aus dem Ärzteblatt:
"Insgesamt ist zu solchen Fallserien und Erhebungen kritisch zu diskutieren, dass die erhobenen Ergebnisse nicht zur Häufigkeit vergleichbarer Symptome in der Normalbevölkerung in Bezug gestellt werden und nicht für Einflussfaktoren der SARS-CoV-2-Pandemie selbst kontrolliert sind. So werden in anderen Studien auch ohne Long-COVID-Bezug in einem hohen Prozentsatz der Kinder und Jugendlichen Belastungen und unspezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit beschrieben (9).
Diese kritische Bewertung soll nicht die Existenz von Long COVID bei Kindern und Jugendlichen in Abrede stellen. Sie zeigt aber, dass systematische und prospektive Studien mit klar definierten klinischen Diagnosekriterien und Kontrollgruppen notwendig sind, um belastbare Daten zu gewinnen und Eltern evidenzbasiert beraten zu können."
Das ist manchmal etwas schwierig mit deinen Beitrögen, weil du in deiner "Beweisführung" beim mischen von Erkenntnissen, reinen Hypothesen die lediglich durch bislang unsaubere Erhebungen (z.B. long covid bei Kindern) und partiell auch persönlichen Eindrücken oft nicht ganz so transparent bist, wie dein hohes Lied auf die Wissenschaft vermuten ließe.
Versteh mich nicht falsch, ich bin sehr bei dir, dass wir uns in der Bewertung der Lage ausschließlich auf wissenschaftliche Erkenntnisse beziehen sollten.
Das bleibt aber nur glaubhaft, wenn Zahlen die wir diskutieren in ihrer Aussagekraft auch richtig eingeordnet werden, von dem der sie zitiert.
Da fehlt mir bei dir hinsichtlich long covid bei Kindern tatsächlich die kritische Einordnung bezüglich der von dir mehrmals zitierten "Studie" aus England.
Aus dem Ärzteblatt:
"Insgesamt ist zu solchen Fallserien und Erhebungen kritisch zu diskutieren, dass die erhobenen Ergebnisse nicht zur Häufigkeit vergleichbarer Symptome in der Normalbevölkerung in Bezug gestellt werden und nicht für Einflussfaktoren der SARS-CoV-2-Pandemie selbst kontrolliert sind. So werden in anderen Studien auch ohne Long-COVID-Bezug in einem hohen Prozentsatz der Kinder und Jugendlichen Belastungen und unspezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit beschrieben (9).
Diese kritische Bewertung soll nicht die Existenz von Long COVID bei Kindern und Jugendlichen in Abrede stellen. Sie zeigt aber, dass systematische und prospektive Studien mit klar definierten klinischen Diagnosekriterien und Kontrollgruppen notwendig sind, um belastbare Daten zu gewinnen und Eltern evidenzbasiert beraten zu können."
Scheiße, die waren meine letzte Hoffnung das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. 😒
Xaver08 schrieb:
die anarchistische pogo partei wurde nicht zur wahl zugelassen.
Haha, der Klassiker
https://www.youtube.com/watch?v=ESc6TQ8BVaU
https://www.youtube.com/watch?v=22BnFF36hhw
Kann mich noch an den Laden erinnern, 98 war die erste BTW, die ich bewusst miterlebt habe und ich habe mich immer gefragt, was das für Freaks sind.
oldie66 schrieb:
Und trotz all der von dir aufgezählten Punkte finden augenscheinlich knapp 30%, Tendenz steigend, die Politik der CDU/CSU besser als die aller Konkurrenten.
Da scheint die Union ja unterm Strich immer noch ganz schön viel richtig zu machen.
Das stimmt. Jedenfalls für die, denen es so richtig gut geht:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/plaene-von-union-und-fdp-helfen-laut-studie-vor-allem-gutverdienern-17427474.html
Aus den Wahlprogrammen und zusätzlichen Unterlagen ergebe sich, dass die Union plane, Haushalte mit 150.000 bis 250.000 Euro Bruttoverdienst im Jahr um durchschnittlich 5000 Euro besserzustellen.
Das entspricht dem Bericht zufolge einem Finanzplus von mehr als vier Prozent. Damit würde die Union Gutverdiener prozentual vier Mal so stark entlasten wie knapp 80 Prozent der steuerpflichtigen Bevölkerung, für die sie weniger Finanzplus vorsehe.
Also: 20 % wählen die CDU zu Recht. Abzüglich derjeniger, die die FDP oder gar die AfD wählen.
Warum um alles in der Welt wählen dann Teile des Rests, der ohne es zu verbrämen von der Union benachteiligt wird, ebenfalls die CDU? Wer kann mir das erklären?
und weitergehts mit einer entlastung von hoeheren einkommensgruppen aus der cdu
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/pendlerpauschale-ifw-oekonomen-kritisieren-forderung-von-armin-laschet-nach-erhoehung-a-cdcc75c5-ee8d-4da9-a72d-fd80673597cd
laschet will die pendlerpauschale anheben um autofahrer zu entlasten, die aber laut ifw und rwi kein instrument des sozialen ausgleichs waeren, sondern eher die hoeheren einkommensgruppen entlasten.
sinnvoll waere eine pro kopf entlastung.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/pendlerpauschale-ifw-oekonomen-kritisieren-forderung-von-armin-laschet-nach-erhoehung-a-cdcc75c5-ee8d-4da9-a72d-fd80673597cd
laschet will die pendlerpauschale anheben um autofahrer zu entlasten, die aber laut ifw und rwi kein instrument des sozialen ausgleichs waeren, sondern eher die hoeheren einkommensgruppen entlasten.
sinnvoll waere eine pro kopf entlastung.
Misanthrop schrieb:
Außer Dir sind hier alle nur zusammengekommen, um die Union zu zerstören.
Ne, es gibt noch mich.
Misanthrop schrieb:
Eine Dame aus Laschets Ministerriege verlautbarte heute, die Schulen seien sehr wohl bestens gerüstet für den
Schuljahresbeginn. Es sei alles Erforderliche getan.
OK, schauen wir einmal was der Schulsenator in Hamburg sagt, Ties Rabe:
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/corona-und-schule-spd-kultusminister-kritisiert-luftfilter-debatte-a-a165d6a9-8330-4715-bb1a-66296e23dc77?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph
"...verwies auf die bereits bestehenden umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen an Schulen: Hygieneregeln, Maskenvorgaben, Testpflichten, die Impfmöglichkeit für die Beschäftigten und die Vorgabe, Räume alle 20 Minuten zu lüften.
»In keinem anderen Lebensbereich gelten so weitgehende Sicherheitsmaßnahmen wie in den Schulen«, sagte Rabe der Deutschen Presse-Agentur. »Es ist schwer zu erklären, warum trotz dieser Maßnahmen der Schulbetrieb auch noch von Luftfiltern abhängen soll, die in anderen Lebensbereichen mit weniger strengen Schutzmaßnahmen – beispielsweise in Einzelhandel, Freizeitangeboten oder Gastronomie – keineswegs vorgeschrieben sind.«
Aufregung wird es hier natürlich keine geben, der Gute ist in der SPD.
FrankenAdler schrieb:
Ich persönlich habe keine betroffenen Kinder mehr, kann aber bei dieser Datenlage alle Eltern verstehen, die eine Impfung derzeit ausschließen.
Die müssen dann halt damit leben, dass im September oder Oktober selbst beim Maximum an Maßnahmen der restlichen Bevölkerung eine Inzidenz von 200 vorherrscht und ihre Kinder infiziert werden. Das muss man den Eltern halt klar als Alternative nennen. Entweder Impfung oder Infektion. Das sind die Optionen für den Herbst.
Wir haben jetzt schon im Sommer in Ländern teilweise 100 % Anstieg bei den Fallzahlen, wie soll das im Herbst werden, selbst wenn wir wieder in den Lockdown gehen? Wir haben im Lockdown nen R-Wert von 0,8 - 0,9 gepackt in den kälteren Monaten. Bei Delta wäre das 1,2 - 1,3.
Es mag ja von mir kalt rüberkommen: Aber es ist egal, was wir für Maßnahmen ergreifen. Die ungeimpften Kinder werden sich großteils in den nächsten Monaten infizieren.
SGE_Werner schrieb:
Wir haben im Lockdown nen R-Wert von 0,8 - 0,9 gepackt in den kälteren Monaten. Bei Delta wäre das 1,2 - 1,3.
das finde ich gar nicht mal so entmutigend bei dem Impfgrad.
Es gilt nachwievor, impfen, impfen, impfen und jetzt nicht alle massnahmen aufheben. Delta so lange wie moeglich rauszoegern.
VergleichR zum letzten winter waere 0,666... dann kommen wir auf ein R jetzt von 1.
Das ist zwar eine instabile Situation, aber es wird ja mit jedem picks besser.
Xaver08 schrieb:
Es gilt nachwievor, impfen, impfen, impfen und jetzt nicht alle massnahmen aufheben. Delta so lange wie moeglich rauszoegern.
Stimme ich überein. Aber die Impfmoral lässt gerade schon nach.
Rauszögern macht halt nur Sinn, wenn es dann am Ende ein Ziel gibt, das wäre die zugelassene Impfung (am besten empfohlen von der Stiko) von zumindest allen Schülern (also ab 6). Zumindest die, die es wollen. Danach kommt ohnehin der Zeitpunkt, an dem vermutlich die Maßnahmen fallen. Dann sind alle Schulpflichtigen, Erwachsenen usw. geimpft, die auch eine wollten.
FrankenAdler schrieb:
Ich persönlich habe keine betroffenen Kinder mehr, kann aber bei dieser Datenlage alle Eltern verstehen, die eine Impfung derzeit ausschließen.
Die müssen dann halt damit leben, dass im September oder Oktober selbst beim Maximum an Maßnahmen der restlichen Bevölkerung eine Inzidenz von 200 vorherrscht und ihre Kinder infiziert werden. Das muss man den Eltern halt klar als Alternative nennen. Entweder Impfung oder Infektion. Das sind die Optionen für den Herbst.
Wir haben jetzt schon im Sommer in Ländern teilweise 100 % Anstieg bei den Fallzahlen, wie soll das im Herbst werden, selbst wenn wir wieder in den Lockdown gehen? Wir haben im Lockdown nen R-Wert von 0,8 - 0,9 gepackt in den kälteren Monaten. Bei Delta wäre das 1,2 - 1,3.
Es mag ja von mir kalt rüberkommen: Aber es ist egal, was wir für Maßnahmen ergreifen. Die ungeimpften Kinder werden sich großteils in den nächsten Monaten infizieren.
SGE_Werner schrieb:
Es mag ja von mir kalt rüberkommen: Aber es ist egal, was wir für Maßnahmen ergreifen. Die ungeimpften Kinder werden sich großteils in den nächsten Monaten infizieren.
Wir haetten eine Chance, bzw. haetten sie gehabt, aber dafuer muessten wir jetzt anfangen, ich befuerchte fuer vieles ist es bereits zu spaet.
Es ist im Moment interessant nach Australien zu schauen, ob sie es schaffen, die Deltawelle in den Griff zu bekommen.
natuerlich ist auch jetzt wieder die Situation nicht 1:1 uebertragbar, da in Australien kaum jemand geimpft ist, aber dafuer haben sie Uebung.
Singapur ist sicher auch einen Blick wert, denn die haben einen aehnlichen Impfgrad wie wir, und scheinen es in den Griff zu bekommen, auch da ist natuerlich die Situation nicht 1:1 vergleichbar.
Desweiteren lohnt es sich UK und Israel weiter zu verfolgen.
Experten sagen, wir koennen es in den Griff bekommen, ich teile den Optimismus, dass wir es koennten, verzweifele aber wie im Herbst an der Inaktivitaet der deutschen Verantwortlichen
Wenn ich jetzt noch sehe, was uns da fuer ungemacht aus NRW droht, wird mir angst und bange.
Xaver08 schrieb:
Wenn ich jetzt noch sehe, was uns da fuer ungemacht aus NRW droht, wird mir angst und bange.
Und das zurecht.
Eine Dame aus Laschets Ministerriege verlautbarte heute, die Schulen seien sehr wohl bestens gerüstet für den
Schuljahresbeginn. Es sei alles Erforderliche getan.
Ich kenne ja recht viele Eltern und da gibt es wenige, die zum jetzigen Zeitpunkt eine Impfung für die Kids in Betracht ziehen.
Außer denen, die halt dringend Schnitzel in Malle brauchen - ich nenn se mal Pragmatiker.
Ich persönlich habe keine betroffenen Kinder mehr, kann aber bei dieser Datenlage alle Eltern verstehen, die eine Impfung derzeit ausschließen.
Außer denen, die halt dringend Schnitzel in Malle brauchen - ich nenn se mal Pragmatiker.
Ich persönlich habe keine betroffenen Kinder mehr, kann aber bei dieser Datenlage alle Eltern verstehen, die eine Impfung derzeit ausschließen.
FrankenAdler schrieb:
Ich kenne ja recht viele Eltern und da gibt es wenige, die zum jetzigen Zeitpunkt eine Impfung für die Kids in Betracht ziehen.
da waere ja erstmal die Frage nach dem Alter der Kinder.
Ich persoenlich kenne aktuell niemanden, der Kinder <12 gerade impfen lassen wuerde. Ich kenne aber auch keinen in dieser Altersgruppe, der eine Impfung auch nach Zulassung kategorisch ausschliesst.
12-15 kenne ich auch einige Eltern (Kinder aus der Risikogruppe und nicht aus der Risikogruppe), die ihre Kinder impfen lassen oder bereits geimpft haben. Ich kenne aktuell keinen, der das nicht tun will.
Die Cosmoumfrage der Uni-Erfurt liefert in ihrer aktuellen Umfrage folgende Ergebnisse:
https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/web/summary/46/
Umfrage zur Impfbereitschaft fuer die Kinder bei Eltern (Frage war, ob sie die Kinder in der naechsten Woche impfen lassen wuerden):
ab 16 stabil bei 67%
12-15 gestiegen von 44 auf 65% (Hintergrund fuer den Anstieg ist mehr Vertrauen in die IMpfung)
<12 obwohl noch kein Impfstoff zugelassen ist, zeigen 45% der Eltern eine hohe Impfbereitschaft (zur Erinnerung, die Frage war, ob sie naechste Woche impfen lassen).
Man kann davon ausgehen, dass die Impfbereitsschaft <12 waechst, wenn ein Impfstoff zugelassen ist.
Man muss bei der Umfrage natuerlich auch davon ausgehen, dass nicht aus jedem der Impfbereitschaft zeigt, automatisch jemand wird, der geimpft wird.
PS: Ich kenne z. B. mehrere Eltern, die ihre Kinder gar nicht impfen lassen wollen, und das sind keine Schwurbler.
Ich kenne ja recht viele Eltern und da gibt es wenige, die zum jetzigen Zeitpunkt eine Impfung für die Kids in Betracht ziehen.
Außer denen, die halt dringend Schnitzel in Malle brauchen - ich nenn se mal Pragmatiker.
Ich persönlich habe keine betroffenen Kinder mehr, kann aber bei dieser Datenlage alle Eltern verstehen, die eine Impfung derzeit ausschließen.
Außer denen, die halt dringend Schnitzel in Malle brauchen - ich nenn se mal Pragmatiker.
Ich persönlich habe keine betroffenen Kinder mehr, kann aber bei dieser Datenlage alle Eltern verstehen, die eine Impfung derzeit ausschließen.
Das liegt dann aber an deinem Umfeld. Gerade im sogenannten "abgehängten Teil", mit dem wir es letztens schon hatten, dürfte die Bereitschaft, den Kindern irgendwas spritzen zu lassen, was sie nicht kennen, geringer sein, als du kalkulierst.
Deswegen überrascht es mich auch nicht, dass FA da ganz andere Eindrücke hat als du.
Deswegen überrascht es mich auch nicht, dass FA da ganz andere Eindrücke hat als du.
FrankenAdler schrieb:SGE_Werner schrieb:
Zeigt für mich wieder nur, dass die Stiko halt aus lauter Vorsicht über etwaige Impf-Nebenwirkungen lieber die Durchseuchung mit Delta in Kauf nimmt.
Ich bin da wirklich verwundert, wie mit der Stiko Entscheidung keine Impfempfehlung für 12 bis 17 jährige auszusprechen in der Politik und auch hier umgegabgen wird.
Ist es nicht so, dass die Stiko in ihrer Entscheidung auf die mangelnde Datenbasis hinsichtlich Impfungen dieser Altersgruppe abhebt - völlig zu recht! Oder sprechen wir hier der Stiko den Bezug zur Wissenschaftlichkeit ab, weil es nach eigener Überzeugung opportun erscheint?
Ich persönlich neige dazu dieses Expertengremium ernst zu nehmen und sehe nicht, was uns Hobbyimpfexperten befähigen würde deren Entscheidung in Frage zu stellen.
Vielen Dank. Das sehe ich exakt genauso und ich finde es auch befremdlich, wie selbstverständlich hier Impfungen für Kinder angesehen werden, und sogar angeblich flächendeckende Maßnahmen von den Impfungen für Kinder abhängig gemacht werden sollen, obwohl laut aktuellen Stand der Wissenschaft noch nicht mal Impfungen für Kinder empfohlen werden.
Adlerdenis schrieb:
Vielen Dank. Das sehe ich exakt genauso und ich finde es auch befremdlich, wie selbstverständlich hier Impfungen für Kinder angesehen werden, und sogar angeblich flächendeckende Maßnahmen von den Impfungen für Kinder abhängig gemacht werden sollen, obwohl laut aktuellen Stand der Wissenschaft noch nicht mal Impfungen für Kinder empfohlen werden.
wie ich bereits schrieb, gibt es gute gruende mit kritik an der stiko vorsichtig zu sein.
die kritik an der stiko faellt allerdings nicht ganz vom himmel, wie es bei deinem beitrag klingen mag, denn andere laender sind durchaus zu anderen schluessen gekommen, dazu gibt es durchaus auch kritik aus den reihen der wissenschaft.
so ist z.b die aussage von mertens des vorsitzenden der stiko, dass es long covid bei Kindern nicht gaebe, mehr als verwunderlich. die bisher unbekannten nebenwirkung der impfung scheinen da staerker gewichtet zu werden, als die definitiv vorhandenen daten ueber longcovid, die z.b. in uk ausfuehrlich erhoben werden.
uk investiert 70 millionen pfund fuer long covid zentren fuer kinder:
https://www.england.nhs.uk/2021/06/nhs-sets-up-specialist-young-peoples-services-in-100-million-long-covid-care-expansion/
dazu kommt die juengste aeusserung von mertens der tests bei symptomlosen kindern in frage stellt, auch das wirft ein eigenartiges licht auf die ganze sache.
moeglicherweise gibt es fuer all das eine erklaerung, aber es ist mitnichten so, dass diese kritik nur von hobbyvirologen geaeussert wird. so hat z.b. drosten, der hoffentlich auch bei dir fern der bezeichnung hobbyvirologe laeuft, sich recht deutlich fuer eine impfung von kindern ausgesprochen.
zugelassen ist die impfung auch fuer alle kinder von 12 - 15, empfohlen nur fuer risikopatienten.
eine der gruende war auch die impfstoffverfuegbarkeit.
folge dieser entscheidung der stiko war, dass viele aerzte ueberhaupt keine kinder von 12-15 impfen, auch risikopatienten nicht. was fuer familien aufwendige suche nach aerzten und teilweise lange wege bedeutet hat, um eine praxis zu finden, die die impfung durchfuehrt.
Xaver08 schrieb:
ein beispiel, das passt, hat einen anderen stellenwert als ein (!) gegenbeispiel mit dem man den beweis antreten will dass die these nicht stimmt. das geht natuerlich nicht.
Das magst du so sehen. Ich finde nicht, dass dein Beispiel Laschet einen Stellenwert hat.
Du hast recht. Das war von mir zu provokant formuliert. Ausgangspunkt war die Kritik an der fehlenden Diversität der CDU-Bilder. Mein Einwand ging dahin, dass sich das Kampagnenfoto der Grünen auch auf eine Lebenswirklichkeit der weißen, deutschen Mittelschicht beschränkt und insoweit nicht anders ist.
Ansonsten nehme ich Deinen und FAs Einwand an. Wir sollten eher über Inhalte diskutieren.
Ansonsten nehme ich Deinen und FAs Einwand an. Wir sollten eher über Inhalte diskutieren.
das tut sie sicher, aber jetzt ist natuerlich die frage, warum man an die gruenen den anspruch fuer ein foto stellen sollte, der bei der cdu an die ganze kampagnenserie gestellt wird.
oder andersherum, ein kampagnenbild mit einem lastenrad, das bei den gruenen durchaus sinnvoll ist, da sie sich an vielen stellen fuer lastenradfoerderung einsetzen, wird schwierig wenn bei den gruenen auf jedem einzelnen kampagnenfoto die vielfalt deutschlands abgebildet werden muss.
zur erinnerung, bei der cdu ging es um die ganze kampangnenserie. ich kenne jetzt allerdings kein einziges anderes kampagnenfoto der gruenen...
nichtsdestotrotz mag ich deine meinung teilen, dass das bild etwas droege ist....
ich empfinde allerdings eher die kritik daran typisch alman.
oder andersherum, ein kampagnenbild mit einem lastenrad, das bei den gruenen durchaus sinnvoll ist, da sie sich an vielen stellen fuer lastenradfoerderung einsetzen, wird schwierig wenn bei den gruenen auf jedem einzelnen kampagnenfoto die vielfalt deutschlands abgebildet werden muss.
zur erinnerung, bei der cdu ging es um die ganze kampangnenserie. ich kenne jetzt allerdings kein einziges anderes kampagnenfoto der gruenen...
nichtsdestotrotz mag ich deine meinung teilen, dass das bild etwas droege ist....
ich empfinde allerdings eher die kritik daran typisch alman.
Xaver08 schrieb:
es gibt keine helmpflicht fuer radfahrer in deutschland. gibt es nicht.
Okay. Ich hätte wetten können, dass es sogar Bußgelder gibt, wenn man als Radfahrer ohne Helm unterwegs ist.
Meine Unwissenheit, muss ich zugeben. Aber ich fahre auch nicht Rad.
Letztlich ist das aber, insbesondere in Zeiten von E Bikes, definitiv ein Versäumnis des Gesetzgebers.
da hast du nicht ganz unrecht.
die diskussion ueber helmpflicht ist etwas diffus, sie reicht von argumenten wie die anzahl der radfahrer, die bei helmpflicht fahren, reduziert sich deutlich, ueber studien, die zeigen, dass radfahrer mit helm riskanter fahren und/oder sogar dichter ueberholt werden, wenn sie geschuetzt sind.
ich sehe es aber trotzdem wie du, dass eine helmpflicht sinnvoll ist.
die diskussion ueber helmpflicht ist etwas diffus, sie reicht von argumenten wie die anzahl der radfahrer, die bei helmpflicht fahren, reduziert sich deutlich, ueber studien, die zeigen, dass radfahrer mit helm riskanter fahren und/oder sogar dichter ueberholt werden, wenn sie geschuetzt sind.
ich sehe es aber trotzdem wie du, dass eine helmpflicht sinnvoll ist.
Xaver08 schrieb:
die diskussion ueber helmpflicht ist etwas diffus, sie reicht von argumenten wie die anzahl der radfahrer, die bei helmpflicht fahren, reduziert sich deutlich, ueber studien, die zeigen, dass radfahrer mit helm riskanter fahren und/oder sogar dichter ueberholt werden, wenn sie geschuetzt sind.
Die Diskussion macht aber auch wenig Sinn. Mit dem "Argument" könnten auch Motorradfahrer darauf bestehen auf den Helm verzichten zu dürfen. Ich fahre langsam, vorsichtig, nie zu dicht auf und überhole nicht.
Xaver08 schrieb:
ich sehe es aber trotzdem wie du, dass eine helmpflicht sinnvoll ist.
So lange nicht jeder so vernünftig ist, es selbst einzusehen, dass es im eigenen Interesse ist einen Helm zu tragen, kann das offensichtlich nur über eine Pflicht geregelt werden.
Und da sind auch ausschließlich weiße Menschen auf dem Foto. Wäre das ein Foto auf einem Wahlpalkat der CDU müsste da -laut reggeatyp- dann aber bitte auch mindestens ein Asiate und ein Afroamerikaner mit dabei sein.
Zu meiner eigenen Frage in Sachen Personentransport:
https://www.cargobike.jetzt/tipps/lastenrad-personentransport/
Also ohne in den Kasten rein geschaut zu haben - das sieht mir nicht danach aus, dass das Bike speziell „zur Personenbeförderung gebaut und eingerichtet“ ist.
Allerdings gibt es keine Helmpflicht für Passagiere, somit muss die Mutter in der Tat keinen Helm tragen, obwohl es natürlich besser wäre, wenn sie zur Vorbildfunktion trotzdem einen tragen würde.
Bleibt die Frage, ob der Vater als Fahrer auch als Passagier zählt oder als Fahrer doch der Helmpflicht unterliegt.
Was so ein schnödes "heile grüne Welt" Foto doch alles auslösen kann....
Zu meiner eigenen Frage in Sachen Personentransport:
https://www.cargobike.jetzt/tipps/lastenrad-personentransport/
Also ohne in den Kasten rein geschaut zu haben - das sieht mir nicht danach aus, dass das Bike speziell „zur Personenbeförderung gebaut und eingerichtet“ ist.
Allerdings gibt es keine Helmpflicht für Passagiere, somit muss die Mutter in der Tat keinen Helm tragen, obwohl es natürlich besser wäre, wenn sie zur Vorbildfunktion trotzdem einen tragen würde.
Bleibt die Frage, ob der Vater als Fahrer auch als Passagier zählt oder als Fahrer doch der Helmpflicht unterliegt.
Was so ein schnödes "heile grüne Welt" Foto doch alles auslösen kann....
Xaver08 schrieb:
es gibt keine helmpflicht fuer radfahrer in deutschland. gibt es nicht.
Okay. Ich hätte wetten können, dass es sogar Bußgelder gibt, wenn man als Radfahrer ohne Helm unterwegs ist.
Meine Unwissenheit, muss ich zugeben. Aber ich fahre auch nicht Rad.
Letztlich ist das aber, insbesondere in Zeiten von E Bikes, definitiv ein Versäumnis des Gesetzgebers.
Xaver08 schrieb:Adlerdenis schrieb:
Ja, so wie ein Laschet nicht als Beweis für eine vermeintliche Wissenschaftsablehnung deutscher Konservativer
Was ja niemand behauptet hat, ich habe nirgends von Beweis gesprochen sondern lediglich von einem Beispiel und das lässt sich leider nicht wegdiskutieren
Und es hat den gleichen Aussagewert wie die Kanzlerin als Gegenbeispiel, nämlich gar keinen.
das haengt davon ab, was man damit sagen will.
ein beispiel, das passt, hat einen anderen stellenwert als ein (!) gegenbeispiel mit dem man den beweis antreten will dass die these nicht stimmt. das geht natuerlich nicht. was ich nie behauptet habe, ist dass laschet der beweis fuer die richtigkeit des papers ist. ich schrieb ja auch schon im eroeffnungsbeitrag, dass es um wahrscheinlichkeiten geht und dass es nicht bedeutet, dass es keine konservative gibt, die wissenschaft anerkennen.
ich schrieb ja schon, dass es mehr eine spielerei ist, zumal das paper den usa bezug hat und die uebertragbarkeit auf deutschland hinterfragt werden kann.
auch wenn ich schmunzeln musste, als ich von dem paper gelesen habe, weil laschet wie ***** auf eimer zu diesem paper passt, hat es natuerlich einen ernsten hintergrund, wenn der kanzlerkandidat mit den groessten chancen auf den posten, klar wissenschaft ablehnt, postfaktisch argumentiert, wissenschaft oeffentlich diskreditiert und es dafuer sogar in kauf nimmt, der afd zuzustimmen.
ich finde das erschreckend, denn es laesst nichts gutes fuer die naechsten 4 jahre erahnen.
ein beispiel, das passt, hat einen anderen stellenwert als ein (!) gegenbeispiel mit dem man den beweis antreten will dass die these nicht stimmt. das geht natuerlich nicht. was ich nie behauptet habe, ist dass laschet der beweis fuer die richtigkeit des papers ist. ich schrieb ja auch schon im eroeffnungsbeitrag, dass es um wahrscheinlichkeiten geht und dass es nicht bedeutet, dass es keine konservative gibt, die wissenschaft anerkennen.
ich schrieb ja schon, dass es mehr eine spielerei ist, zumal das paper den usa bezug hat und die uebertragbarkeit auf deutschland hinterfragt werden kann.
auch wenn ich schmunzeln musste, als ich von dem paper gelesen habe, weil laschet wie ***** auf eimer zu diesem paper passt, hat es natuerlich einen ernsten hintergrund, wenn der kanzlerkandidat mit den groessten chancen auf den posten, klar wissenschaft ablehnt, postfaktisch argumentiert, wissenschaft oeffentlich diskreditiert und es dafuer sogar in kauf nimmt, der afd zuzustimmen.
ich finde das erschreckend, denn es laesst nichts gutes fuer die naechsten 4 jahre erahnen.
Xaver08 schrieb:
ein beispiel, das passt, hat einen anderen stellenwert als ein (!) gegenbeispiel mit dem man den beweis antreten will dass die these nicht stimmt. das geht natuerlich nicht.
Das magst du so sehen. Ich finde nicht, dass dein Beispiel Laschet einen Stellenwert hat.
Adlerdenis schrieb:
Und ich kann dir versichern, so manch ein Einwanderer fühlt sich von einer konservativen Partei mit weißen Köppen aufm Plakat mehr abgeholt, als von linken oder grünen Parteien, nur weil der Typ aufm Bildchen vielleicht den gleichen Hautteint hat.
Zumal das Kampagnenfoto der Grünen nicht viel besser ist:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verkehrswende-lastenfahrrad-auf-umstrittenem-wahlplakat-der-gruenen-17407573.html
Mehr „Alman“ geht nicht. Das ist schon fast eine Parodie.
Meinst Du nicht, dass das Foto das „Bild des selbstzufriedenen, spießigen weißen Deutschen“ ausstrahlt?
So ist mir das dann auch zu müßig.