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Xaver08

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planscher08 schrieb:

Luzbert schrieb:

All das ändert aber nichts an der Kernfrage, die da lautet: Wie viele Todesfälle sind wir bereit zu akzeptieren?


Die Frage ist doch eher, lässt sich das überhaupt vermeiden? Da dreht man sich im Kreis. Herzinfarkt und Co kann man auch nicht verhindern. Man kann entsprechend gesund leben, aber verhindern kann man es schlussendlich auch nicht. Covid kann man durch Impfungen weitestgehend vermeiden.


Wir hatten bei der Grippe 2017/18 ca. 25.000 Sterbefälle (in einem Winter!). Die Zahlen wurden hochgerechnet, offiziell waren es glaub ich 3.500, was allerdings auch schon enorm ist. In normalen Jahren bewegt sich das in deutlich niedrigeren Bereichen aber dennoch hat man diese 25.000 Sterbefälle ohne jegliche Maßnahmen und Aufsehens akzeptiert. Keine Masken, keine AHA-Regeln, kein Lockdown... NICHTS.
Zumindest in der darauffolgenden Wintersaison hätten doch alle Alarmglocken schrillen müssen... war aber nicht so.

Wenn ich jetzt sehe wie sich die Impfquote bei Covid entwickelt (selbst wenn es "nur" 70% werden wäre das im Vergleich zur Grippe-Impfquote bombastisch gut) werden wir kaum in diese Bereiche der Todeszahlen und schweren Verläufe kommen wie wir es letzten Winter hatten oder eben in der Grippesaison 17/18...
Vielleicht überlegen sich jetzt viele Menschen sich zusätzlich gegen Grippe zu impfen, das wäre ein positiver Nebeneffekt. Gerade in den älteren Bevölkerungsstrukturen könnte ich mir das gut vorstellen.
Bei uns im Betrieb werden jährlich Grippeimpfungen angeboten, der Anteil der Impflinge lag meist bei ca. 10-20%, letzten Winter waren es 50%...
Dann hätten wir einen sehr breiten Bevölkerungsanteil der gegen Covid UND die Grippe geschützt ist.
Das würde die Krankenhäuser und Intensivstationen im Winter stark entlasten...



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bei der grippe gibt es aber aktuell einen impfstoff auch fuer kinder.

dazu kommt, dass man vorher nicht immer genau weiss, wie schlimm die saison wird, es gibt grundimmunitaet in der bevoelkerung gegen grippe, die jedes jahr upgedatet werden kann. das update ist auch immer ein zocken auf die zu erwartenden entwicklungen.

anders als bei der grippe fehlt aktuell bei covid noch dei grundimmunitaet in der gesamten bevoelkerung, ungeachtet der fokussierung auf todesfaelle und intensivbelegung, lohnt sich der gedanke, der ganzen bevoelkerung die moeglichkeit zu geben sich ueber eine impfung zu immunisieren.

nichtsdestotrotz lohnt die erfahrung aus der letzten grippesaison darueber nachzudenken saisonal z.b. maskenempfehlungen fuer z.b. den nah- und fernverkehr auszusprechen.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Xaver08 schrieb:

planscher08 schrieb:

Covid kann man durch Impfungen weitestgehend vermeiden.                                              


richtig, deshalb rauszoegern bis wir allen menschen ein impfangebot gemacht haben + allen die geimpft werden wollen und geimpft werden koennen ihre 2. haben + 2 wochen.

Und das wird halt noch mal locker den ganzen Juli und August dauern.

Eher bis weit in 2023 hinein.
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wenn man dem plan folgt, auch kindern ein impfangebot zu machen und sich die prognosen fuer die freigaben in us realisieren, koennte ende des jahres ein impfstoff ab 6 in deutschland und drunter 3 monate spaeter existieren.

dann waere es nicht vermessen zu sagen, dass bis juni 2022 das thema durch sein koennte.

wenn sich die umfragen zur impfbereitschaft aus der cosmo umfrage von ca. 50% bereitschaft erfuellen, waeren das neben dem individualschutz fuer kinder ein wichtiger bestandteil die pandemie in deutschland zu bremsen.

mir fehlt fuer danach, so sehr ich mir es wuensche dass kinder geimpft werden koennen, die fantasie weitere massnahmen zu begruenden, wenn der ansatz nicht sein soll permanent bestimmte massnahmen aufrechtzuerhalten.

sog. gamechanger koennen natuerlich immer noch neu auftretende varianten sein, die eine neubewertung noetig machen koennten.

aber eine erhoehung des impfgrades reduziert ja die ausbreitungszahl schon automatisch, dann sind auch weniger massnahmen notwendig.
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Xaver08 schrieb:

planscher08 schrieb:

Covid kann man durch Impfungen weitestgehend vermeiden.                                              


richtig, deshalb rauszoegern bis wir allen menschen ein impfangebot gemacht haben + allen die geimpft werden wollen und geimpft werden koennen ihre 2. haben + 2 wochen.

Und das wird halt noch mal locker den ganzen Juli und August dauern.
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laenger... ich zaehle zu menschen auch noch kinder.

ich weiss, dass ich da gesellschaftlich nicht mehr ganz auf der hoehe der aktuellsten definitionen bin, z.b. unser ansonsten mit der deutschen sprache doch recht gezielt umgehender aussenminister hat da eine andere vorstellung von.
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Ich füge aber auch hinzu, das diese Darlegung nicht meiner eigenen Meinung und Sichtweise entspricht, damit es keine Mißverständnisse gibt.
Ich weiß aber, auch aus meinem näheren Umfeld, das es diese Meinungen gibt und das sind nicht wenige..
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cm47 schrieb:

Ich weiß aber, auch aus meinem näheren Umfeld, das es diese Meinungen gibt und das sind nicht wenige..


die sind dann aber auch bestimmt der meinung, dass krankheiten hervorgerufen durch rauchen, alkohol, zu wenig sport, unfaelle durch bsp skifahren und und und nicht mehr behandelt werden.

wird dann spannend, wenn man nachschauen muss ob der autofahrer zu schnell unterwegs war (sprich selbst schuld) bevor man ihn aus dem autowrack zieht.
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Luzbert schrieb:

All das ändert aber nichts an der Kernfrage, die da lautet: Wie viele Todesfälle sind wir bereit zu akzeptieren?


Die Frage ist doch eher, lässt sich das überhaupt vermeiden? Da dreht man sich im Kreis. Herzinfarkt und Co kann man auch nicht verhindern. Man kann entsprechend gesund leben, aber verhindern kann man es schlussendlich auch nicht. Covid kann man durch Impfungen weitestgehend vermeiden.
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planscher08 schrieb:

Covid kann man durch Impfungen weitestgehend vermeiden.                                              


richtig, deshalb rauszoegern bis wir allen menschen ein impfangebot gemacht haben + allen die geimpft werden wollen und geimpft werden koennen ihre 2. haben + 2 wochen.

das gilt erstmal ab 16, ab 12 steht noch ein neubewertung der stiko an, unterhalb 12 laeuft in den usa die zulassung, ergebnisse werden ab september erwartet.

in der zwischenzeit gilt es die infektionszahlen niedrig zu halten, dynamik zu vermeiden, d.h. als zusaetzliches kriterium die aenderung der infektionszahlen betrachten, d.h. es geht am ende darum r unterhalb 1 zu halten.
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Luzbert schrieb:

All das ändert aber nichts an der Kernfrage, die da lautet: Wie viele Todesfälle sind wir bereit zu akzeptieren?


Wir akzeptieren jährlich zehntausende Todesfälle durch Rauchen, Saufen etc. , weil das "eigene Schuld" ist, die meisten Covid-Todesopfer der nächsten Monate werden Impfgegner sein. Ich gehe nicht von einer großen Solidarität der restlichen Bevölkerung mit diesen Menschen aus.

Die Frage ist für mich eher: Sind wir bereit, den Kindern, die Langzeitschäden etc. haben werden durch Infektionen und sich nicht impfen lassen konnten, ins Gesicht zu schauen und zu sagen, dass man selbst nicht bereit war sie zu schützen.
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bei rauchen und saufen gibt es aber die moeglichkeit es in unterschiedlichen dosierungen zu tun, diese moeglichkeit gibt es bei covid nicht, wenn wir alle huellen fallen lassen, triffts jeden.

und selbst wenn wir jetzt sagen, es ist uns als gesellschaft egal ob ein impfgegner auf der intensiv landet, belegt er dann immer noch ein intensivbett, das fuer jemand anderen dann fehlt.
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Vael schrieb:

Fast ein Drittel, was auch schon ne miese Quote ist.                                              


Ich würde zwar bei 27,78 % eher von "einem guten Viertel" sprechen, um mal bei der Statistik-Pressemitteilungs-Rhetorik zu bleiben, aber ja, natürlich sind das noch viele. Aber 50-60 % Quote wären dann doch 30.000 - 40.000 Todesopfer mehr.

Wie hoch die Sterbequote bei den "Invasiv Beatmeten" unter den Intensivpatienten liegt, weiß ich leider nicht, der dürfte natürlich etwas höher sein (vllt. 35 % oder so), weil das die schlimmsten der schlimmen Fälle sind.
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ich habs jetzt auch nochmal nachgelesen, die zahlen haben sich ueber die zeit auch deutlich verbessert.

in der ersten welle sind in der tat ueber 50% der invasiv beatmeten gestorben, in der 2. welle hatte sich das wohl auf ein drittel reduziert.

gluecklicherweise stehen wir da besser da, die altersreduzierung wird die situation sicher noch weiter verbessern.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Eintracht-Laie schrieb:

Naja, sie sagen es geht darum die Betrachtung zu erweitern und die Bewertung anzupassen.
Wobei es mir um das Betrachten des Anstieges ging, die Werner anspricht. Da sehe ich niemanden der die Wichtigkeit in frage stellt.

Nun, fest steht, dass die Inzidenz an Wertigkeit verlieren soll. Stattdessen sollen Hospitalisierung, Intensivbettenbelegung und Todesfälle stärker in den "Focus" rücken.

Zum einen: wenn so etwas feststeht, ist es nicht weit zu "Inzidenzen spielen keine Rolle mehr". Du kennst doch den Verlauf solcher Diskussionsstränge. Ich bin sicher, dass sehr bald schon solch ein Satz fallen wird.

Klar, aber man kann ja auch nicht die sinkende Wertigkeit der Inzidenzen ignorieren, nur weil irgendjemand irgendwas Dummes sagt. Insofern ist das zwar richtig, aber nicht wirklich ein Argument.
WuerzburgerAdler schrieb:

Und zum zweiten: im Gegensatz zu den anderen Kriterien sind die Inzidenzen das beste Frühwarnmittel, das wir haben. Auch, wie Werner schon schrieb, wenn man sich die Anstiegsquoten anschaut.
Wartet man mit der Bewertung des Pandemiegeschehens auf die Daten der anderen drei Kriterien, hat man Minimum drei Wochen verloren, vermutlich sogar mehr.
Und was es heißt, in der Pandemie Zeit zu verspielen, haben wir jetzt bereits drei Mal erlebt. So jedenfalls die Argumentation der Ärzte, mit denen ich gesprochen habe.

Es wäre sicher dumm, die Inzidenz zu ignorieren. Aber man muss in der Betrachtung der Inzidenz als Frühwarnmittel natürlich berücksichtigen, dass die Inzidenz sich eben nicht mehr so stark auf die anderen Zahlen auswirken wird, wie das letztes Jahr der Fall war, und die Bemessungsgrenzen dementsprechend anpassen.
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Adlerdenis schrieb:


Klar, aber man kann ja auch nicht die sinkende Wertigkeit der Inzidenzen ignorieren, nur weil irgendjemand irgendwas Dummes sagt. Insofern ist das zwar richtig, aber nicht wirklich ein Argument.


An der Wertigkeit der Inzidenz hat sich eigentlich nichts geändert, es ist nachwievor das früheste Warnsignal, das wir haben.

Wenn man bei der zynischen Betrachtungsweise bleibt, dass die Vermeidung von vollen Intensiv das Kriterium sein soll, das den Grenzwert der Inzidenz festlegt, muss man jetzt den Grenzwert anpassen und/oder auf Gruppen beziehen. Denn letztendlich gibt es weniger Infektionen bei Geinpften bzw. es werden weniger Infektionen bei Geimpften gefunden, wenn wir die Infektionszahlen nachwievor auf die gesamte Bevölkerung beziehen reduzieren wir die Inzidenz automatisch etwas.


Kleines Gedankenspiel:
Wir wissen, dass ein Großteil der Menschen, die auf der Intensiv mit COVID landen, diese nicht mehr lebend verlassen. (50-60%?)

Was wäre, wenn unsere Intensivkapazität höher gewesen wäre, Faktor 2 oder Faktor 10? Was wäre dann das entscheidende Kriterium gewesen?

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Aufgrund der Korrekturen einiger Daten der Vortage ist das Plus der Vorwoche etwas noch geschrumpft (23 %), der heutige Tag reiht sich ins starke Plus der letzten Tage ein, das Wochenplus steigt auf 27 % an.

Zudem hatten wir heute das erste Mal seit Mitte Mai wieder einen kleinen Anstieg bei den Intensivpatientenzahlen, was aber bei so niedrigen Zahlen an nem Montag durchaus auch mal passieren kann. Solange es die nächsten Tage sinkt, ist das erstmal nur ein Ausreißer.

Bei den Impfungen muss man sagen, dass die Zweitimpfungen derzeit höher sind als prognostiziert (ca. 400.000 - 500.000 mehr letzte Woche), was m.E. an den niedrigeren Intervallen zwischen Erst- und Zweitimpfung liegt, ich kenne einige, die mittlerweile nur noch 4 Wochen beI Biontech usw. hatten, das wirkt sich vllt. schon etwas aus. Die Erstimpfungen sinken, wie anno-nym schon geschrieben hat, leider auf 1,5 Mio / Woche ab.

Seit heute sind 2/3 der erwachsenen Bevölkerung erstgeimpft.



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SGE_Werner schrieb:


Bei den Impfungen muss man sagen, dass die Zweitimpfungen derzeit höher sind als prognostiziert (ca. 400.000 - 500.000 mehr letzte Woche), was m.E. an den niedrigeren Intervallen zwischen Erst- und Zweitimpfung liegt, ich kenne einige, die mittlerweile nur noch 4 Wochen beI Biontech usw. hatten, das wirkt sich vllt. schon etwas aus. Die Erstimpfungen sinken, wie anno-nym schon geschrieben hat, leider auf 1,5 Mio / Woche ab.


Plus zweitimpfung von Astra, die das Erstimpfumgspotential von Biontech auch nochmal reduzieren. Die werden ja auch vorgezogen von 12 Wochen bei Astra/Astra auf 6-8 Wochen Astra/Biontech

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cm47 schrieb:

Und was ist denn nach Delta, keiner weiß bis jetzt, ob daraus nicht noch weitere und noch problematischere Varianten entstehen.



Das ist ja das schöne Risikospielchen. Lässt man Delta durchrauschen, hat man Herdenimmunität, aber auch noch mehr neue Varianten. Lässt man es nicht durchrauschen, hat man keine Herdenimmunität, aber kriegt trotzdem gelegentlich neue Varianten wie bisher auch, weil irgendwo in einem Land eine dominant geworden ist und problematisch wird.

Ich frage mich halt, wie man diese ganze Scheisse irgendwann in kontrollierte Bahnen kriegen will in den kommenden Jahren. Deswegen "befürchte" ich, dass am Ende die Länder wie GB die Sieger sind, weil sie einfach es haben durchrauschen lassen. Mit entsprechendem Kollateralschaden.
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es ist ein riskantes spiel, denn vermutlich ist die natuerliche immunitaet schlechter als der schutz durch die impfung.

auch grossbritannien waere betroffen, wenn varianten auftauchen, die die immunitaet umgehen, dann stehen sie kein bisschen besser da als andere laender.

dazu riskieren sie folgen durch die infektion. im gegensatz zur impfung (im prinzip ab 12 jahren), bei der man mittlerweile sehr gut abschaetzen kann, was passiert, ist das bei der infektion noch lange nicht klar.

grossbritannien riskiert folgeschaeden, die folgen einer unkontrollierten epidemie und traegt dazu bei das risiko zu erhoehen, dass escape varianten entstehen.

michael ryan von der who ist da sehr klar, er stuft das vorgehen so ein:

"Moral emptiness and epidemiological stupidity”
https://twitter.com/GabrielScally/status/1412911843631411203
https://www.theguardian.com/world/2021/jul/07/countries-should-not-relax-covid-rules-too-quickly-says-who-official-mike-ryan

auch der editor in chief des lancet, richard horton ist klar:
https://twitter.com/bedform/status/1413951664160116742

sinngemaess:
"its not about data, it is not about an experiment, it is about ideology from the libertarian right."

es gibt zwar positive nachrichten aus der forschung zu long covid, man scheint langsam besser zu verstehen, was passiert und ist in der entwicklung eines diagnotischen tests, aber der Forscher sagt auch, dass aktuell noch nicht klar ist, ob und in welchem umfang die impfung vor long covid schuetzt:

But amid rising cases Prof Altmann warned that it is not yet known if vaccinations will protect people from long-term symptoms.

"If we're heading into a phase of 100,000 cases per day, and, we're saying that 10-20% of all infections can result in long Covid, I can see no certainty that we're not brewing those long Covid cases despite having a vaccinated population," he said.

https://www.bbc.co.uk/news/health-57776010
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Meine Kollegin will Ende August heiraten, hat alles vorbereitet für 80 Gäste (davon über 60 geimpft) und würde nach der derzeitigen VO des Landes vermutlich dann gar nicht mehr feiern können (nur 10 Leute), wenn die Inzidenzen so steigen. Habe Ihr meine Prognosen für Ende August genannt, jetzt ist sie zutiefst deprimiert.
Und vermutlich dürfen gleichzeitig 15.000 ins Stadion. Das passt dann auch nicht.

Letztlich müssen die Politiker sich in den nächsten 5-10 Tagen klar werden, wie sie durch diese Delta-Welle, die m.E. für die Durchseuchung und Herdenimmunität sorgen wird, gehen wollen. Vermutlich wird aber nix passieren und am Ende wird ein Flickenteppich gelten und alle sind unzufrieden.
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SGE_Werner schrieb:

Letztlich müssen die Politiker sich in den nächsten 5-10 Tagen klar werden, wie sie durch diese Delta-Welle, die m.E. für die Durchseuchung und Herdenimmunität sorgen wird, gehen wollen. Vermutlich wird aber nix passieren und am Ende wird ein Flickenteppich gelten und alle sind unzufrieden.


es ist auch hier kein automatismus.

Deutschland hat sehr niedrige zahlen, wir haben bzw. haetten die moeglichkeit gehabt mit kleinen massnahmen die zahlen auch bei delta niedrig zu halten.

aber man muss es halt auch machen, schnelle einstufung von laendern als risikolaender, reisendenquarantaene, contact tracing, das den namen auch verdient,  maskenpflicht in innenraeumen und und und...

was machen wir?

NRW stellt bei einer inzidenz unterhalb von 10 contacttracing ein, wir veranstalten eine em in europa (ich habe gestern zahlen gesehen, die christoph rothe veroeffentlich hat, bei denen das verhaeltnis der inzidenzen maenner/frauen in den altersgruppen 25-40 jahre gezeigt wurde, ca. 1-2 wochen nach beginn der em verschiebt sich das verhaeltnis deutlich zu ungunsten der maenner), reiserueckkehrerin aus mallorca ist mitverursacherin von 14 infektionen in einer disko (https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/corona-ausbruch-nach-feier-in-karlsruher-diskothek-100.html)....

das waere so alles nicht noetig.
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Mit Inhalten und Reformwillen gewinnt man keine Wahl in diesem Land. Das hat Laschet erkannt. Außerdem holt er gerade mehr Stimmen von den Grünen zurück als von der FDP.
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es gibt starken widerstand im wahlkampf zu sehr auf inhalte einzugehen.

das ist aber nichts neues, das kann man aus vergangenen wahlkaempfen lernen.
der umfang sich auf nebensaechlichkeiten einzuschiessen, ist dieses jahr sicher nochmal hochgegangen, aber auch das ist nicht wirklich neu.

das kreide ich den gruenen bzw. ihrer wahlkampagne an. sie haben ihre hausaufgaben nicht gemacht, diese vielen kleinen fehler duerfen nicht passieren, wenn man ueber inhalte punkten moechte.

sie haben kein gutes oder vielleicht gar kein krisenmanagement, aber auch sowas muss eingeplant sein. dazu fehlt fuer mich der masterplan im wahlkampf, wie inhalte der gruenen und fehlende inhalte bei der union bzw die tatsache, dass die union seit 16 jahren federfuehrend daran beteiligt ist, bei den aktuellen kernthemen nicht ausreichend gehandelt zu haben, ins bewusstsein der waehler gerueckt werden.
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In einer hochbrisanten Zeit erleben wir die schlechteste Union aller Zeiten. Statt in dringende Reformen zu investieren, die die Kluft in unserer Gesellschaft kleiner und die Aussichten auf ein Überleben auf der Erde größer werden lassen, konzentriert man sich auf die Gutverdiener und wirft diesen das Geld hinterher, das an anderen Stellen dringend gebraucht wird.

Und das nur, weil man eine zu starke FDP fürchtet, die eine Ampel möglich machen könnte.
Was für ein erbärmlicher Haufen mit einem noch erbärmlicheren KK.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Was für ein erbärmlicher Haufen mit einem noch erbärmlicheren KK.


laschet: das land ist einem schlechten zustand
lanz: aber die union war doch die letzten 16 jahre an der regierung
laschet: das hat doch damit nichts zu tun...
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Wieso kann er es nicht verstehen, es geht doch hier nicht um die Finanzierbarkeit, sondern nur um die technische Machbarkeit.
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zur technischen machbarkeit gehoeren verschiedene dinge:

die entsorgung und der rueckbau sollten sinnvollerweise dazugehoeren, auch wenn man in den letzten jahrzehnten den fehler gemacht hat, nicht die gleichen masstaebe anzulegen, wie man es bei der lokalen frittenbude macht.
finanzierbarkeit ist auch ein punkt, der sicher zur technischen machbarkeit gehoert.
realisierbarkeit: bei planungs- und bauzeiten von mehreren jahrzehnten fuer in kernkraftwerk und einem anteil von nur 10% an der weltweiten stromerzeugung und ca. 450 AKWs, wird schnell klar, dass man fuer eine verdoppelung des anteils an der stromerzeugung 450 akws bauen muessten und da gehen wir davon aus, dass keine stillgelegt werden...

nein, kernenergie ist keine option die uns weiterhelfen koennte, bis wir nur ein neues akw gebaut haben, ist es bereits zu spaet.
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Wenn man hier die letzten Seiten liest, und die aus dessen Gebrauch hergeleiteten Vorwürfe, könnte man meinen, hier würde der Begriff der Alten weißen Männer regelmäßig verwendet.
Das muss mir entgangen sein.
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sagen wir es mal so, die strategie der union den wahlkampf wieder in die Beliebigkeit zu ziehen funktioniert doch.

Klimawandel
Regenerative Energien
Emobilitaet
geaenderte Mobilitaetsstrukturen
Pandemiebekaempfung
nicht gegenfinanzierte Steuergeschenke fuer die gutsituierten im Wahlprogramm der Union

Korruption in der Union
Wissenschaftsverstaendnis der Union: postfaktisches Wissenschaftsverstaendnis bei Laschet


Draengende Sachthemen, die es anzugehen gilt, massive Skandale in der Union und wir diskutieren ueber die Geisteshaltung "alte weisse Maenner", ueber den Lebenslauf und das Buch von Baerbock.

Waehrenddessen behauptet Laschet im Sommerinterview des ZDF, dass anders als das ZEW ausrechnet, die Gutverdiener nicht staerker entlastet werden sollen, das wuerde so nicht im Wahlprogramm stehen, wie ich gelesen habe.
https://www.sueddeutsche.de/meinung/cdu-laschet-steuern-mittelschicht-ungleichheit-wahlkampf-1.5346149

Fakten zaehlen nicht bei der Union von Laschet.
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Eintracht-Laie schrieb:

Vielleicht machen wir nicht alles richtig - aber ganz dämlich scheinen wir dann doch nicht zu sein.


Abgesehen davon, dass man Inzidenzen europaweit aufgrund unterschiedlicher Teststrategien schwer vergleichen kann... Wir haben eine Sache besser gemacht, wir haben die Inzidenz wirklich in einen einstelligen Bereich gedrückt und entsprechend wirkt sich ein Anstieg von 60 % natürlich erstmal anders aus als in einem Land, in dem die Inzidenz nur knapp unter 50 war (Spanien) oder bei ca. 15 (GB). Das muss man tatsächlich zugutehalten.
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zum einen das, zum anderen war GB das Land, das den groessten Eintrag an Deltafaellen aus dem Ausland hatte.

Zu Beginn von Delta vor einigen Wochen wurde sich gefragt, ob der Zuwachs an Delta vorwiegend durch den Eintrag von aussengetragen wurde.

Spanien hatte wohl auch das Thema der Touristen aus GB.
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FrankenAdler schrieb:

Wenn wir die in den zurecht kritisch betrachteten Institutionen, die auf dem Boden von Rechtsstaatlichkeit und Grundgesetz stehen dafür gewinnen wollen, eben diese Institutionen von innen heraus besser zu machen, wird uns das nicht über pauschale Diskreditierung gelingen.
     


Dem stimme ich völlig zu, mag auch sein, dass ich vllt etwas zu einseitig war jetzt. Aber die Diskussion hatten wir ja schon bei der Polizei, da war mein Einwand, dass die pauschale Kritik die vernünftigen Polizisten eher abschreckt und das nicht förderlich ist, abgebügelt worden. Danke für Deinen Einwand.
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Wobei ich vermute dass auch hier klar sein sollte, dass die Justiz nicht jeder Richter bedeutet, sondern dass es um strukturelle Probleme gehen könnte, wie bei der Polizei,die sich ja recht hartnäckig einer Untersuchung auf diese Problematik widersetzt.

Auch das heißt nicht dass sich jeder Polizist so einer Untersuchung widersetzt, es gibt Polizisten, die diese Differenzenzierung hinbekommen.

So habe ich auch reggaetyp verstanden, ich finde es ein wenig schade auch hier wieder zu versuchen die Diskussion mit dem Verweis aber die Rechten abzubügeln.
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Wow, das war erhellend und bestätigt „wunderbar“ warum wir mit der Union keines der drängenden Zukunftsprobleme lösen werden. Nabelschau, keinerlei Reflexion, Besitzstandswahrungen und und und
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FrankenAdler schrieb:

Das ist manchmal etwas schwierig mit deinen Beitrögen, weil du in deiner "Beweisführung" beim mischen von Erkenntnissen, reinen Hypothesen die lediglich durch bislang unsaubere Erhebungen (z.B. long covid bei Kindern) und partiell auch persönlichen Eindrücken oft nicht ganz so transparent bist, wie dein hohes Lied auf die Wissenschaft vermuten ließe.

Ja, die Gewichtung von Zahlen und persönlichen Eindrücken ist in der Tat recht flexibel gehalten.
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na dann mal butter bei die fische denis, wo denn?
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Xaver08 schrieb:

frankenadler, ich bin, obwohl ich fan des groessten fussballvereins der welt bin, auch nur ein mensch, ich versuche in meinen beitraegen die pros und cons bzw. die unwaegbarkeiten mit einfliessen zu lassen.

ich bin ob deiner vorwuerfe meine beitragshistorie des letzten monats hier im thread durchgegangen, was das thema impfungen in meinem freundeskreis angeht, habe ich lediglich auf andere aussagen reagiert, in ihrem bekanntenkreis nicht oder wenig geimpft werdne wird, worauf du auch wieder geschrieben hast, dass...

ansonsten habe ich ja die cosmo studie zum thema impfbereitschaft zitiert, zahlen auf die du nicht eingehst. ueber diese groessenordnung an impfbereitschaft habe ich schon oefter geschrieben. dort findet sich eine groessenordnung von 40-60 prozent an impfbereitschaft, diese aussage halte ich fuer deutend belastbarer als erfahrungsberichte. kleine anmerkung noch, deinen erfahrungsbericht halte ich fuer deutlich relevanter, als die von mir und denis, aber am ende eint die eltern, die du wahrnimmst, auch bestimmte eigenschaften oder erfahrungen

Lieber xaver. Ich erhebe mit meinen persönlichen Erfahrungen ebensowenig wie du einen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Mich verwundern auch die Zahlen der Cosmo-Studie zur Impfbereitschaft nicht. Auffällig ist an dieser Stelle höchstens, dass die Bereitschaft die Kinder zw. 12 und 17 impfen zu lassen deutlich geringer ist, als die bei den Erwachsenen. Über die Gründe dafür könnte man trefflich streiten. Oder müsste man sogar, weil wir einfach keine Aussagen darüber haben, welchen Grund die Eltern haben hier weniger Impfbereitschaft zu zeigen.
Das wäre auch wieder ein Anlass, dass wir unsere gefühlten Wirklichkeiten und die Rückmeldungen aus unseren jeweiligen Bubbels auspacken ...

Xaver08 schrieb:

wenig ueberraschend habe ich oefter ueber long covid geschrieben, ich hatte in erinnerung, dass ich wenn ich ueber long covid geschrieben habe, auch erwaehnt habe, dass wir nicht ueber fakten reden sondern ueber einen zustand der im fluss ist, wie z.b. hier in einem beitrag vom 17.6.

Xaver08 schrieb:

bei kindern ist das risiko, was die erkrankung fuer folgen haben kann noch nicht abschaetzbar. es ist zwar sicher, dass sie eine massiv niedrigeres sterbe- und hospitalisierungsrisiko haben, allerdings gibt es massive unsicherheiten bezueglih des wissensstandes ueber longcovid.

zahlen aus uk weissen darauf hin, dass ca. 10% auch der 2-11 jährigen longcovid davontragen werden


Das nehme ich so zur Kenntnis. Mag sein, dass ich da genauer hätte lesen sollen. Meine Rückmeldung an dich ergab sich aus meiner (dann wohl zu oberflächlichen) Wahrnehmung, dass du oft und gerne die englische Studie und die kolportierten 10% erwähnt hast um für ein schnelles impfen von Kindern zu plädieren. Sollte ich dir an dieser Stelke untecht getan haben, dann tut mir das leid.
Nichtsdestotrotz möchte ich dir rückmelden, dass mein Post von vorhin nicht aus Lust an Provokation so entstanden ist, sondern weil ich tatsächlich den Eindruck hatte, dass du sehr meinungsstark mit unsauberen Abgrenzungen zwischen validen Zahlen und Tendenzen agiert hast. Könnte sein, dass das susschließlich an meinem Unvermögen genau zu lesen liegt, könnte auch mit deiner Diskussiinsführung zu tun haben.
Xaver08 schrieb:

                               

den artikel aus dem aerzteblatt kenne ich nicht, wohl aber johannes huebner, der auch auf twitter sehr aktiv ist.
das ist eine weitere facette zum thema, der aber am ende auch zum schluss kommt, dass long covid bei kindern existiert und wir mehr daten brauchen.

er schreibt auch:
Da in Deutschland vermutlich zunächst weniger Kinder von COVID-19 betroffen waren als in den USA und Großbritannien und erst seit der 2 Welle mehr Kinder daran erkrankten, ist mit zunehmenden Long-COVID-Fallzahlen auch in Deutschland zu rechnen.


Da sind wir uns völlig einig!
Long covid ist definitiv ein Problem, wir brauchen aber eine saubere Diagnostik und in der Folge eine Erhebung der vorhandenen Daten um einordnen zu können, wie bedeutend long-covid bei Kindern ist.
Nichts anderes sagt ja auch die Stiko. So lange keine valide Datenbasis vorhanden ist, bleibt die Risikoabwägung Erkrankung vs Impfung unmöglich.

Xaver08 schrieb:

es ist sicher richtig, dass ich eine starke meinung zu dem thema habe, die ich auch dementsprechend vertrete und ich fuehle mich zwar geschmeichelt, dass du es mir zutraust, eine umfassende kritische Einordnung der Situation zu geben, wie sie hier ein Prof fuer Paediatrie gibt, aber wir sind hier im Forum von EF, wir diskutieren hier (ausser bei Fussball natuerlich, da sind wir die einzigen, die ahnung haben) ueber viele Dinge, die wir nicht in gaenze durchdringen. ich bin auf dem Gebiet auch nur ein HONK, der ein bisschen was gelesen hat.

Naja eben. Du bist sehr meinungsstark und entsprechend gut dazu in der Lage eine Diskussion zu dominieren. Eine Rückmeldung dazu, wie ich es empfinde, wenn du deine Meinung hier vehement vertrittst hat zunächst nicht despektierliches sondern ist schlicht notwendig, weil du mit Sicherheit jemand bist, der im wissenschaftlichem Denken geschult und zuhause ist und entsprechend Deutungshoheit vermittelt und damit hohen Einfluss nehmen kann auf Mitdiskutanten.

Xaver08 schrieb:

Du nimmst sonst immer fuer Dich in Anspruch so direkt zu sein, ich faende es schoen, wenn Du das auch bei mir waerst und nicht unterschwellige Anschuldigungen wie "Hobbyvirologen" einstreuen wuerdest, die dann wohl offensichtlich in meine Richtung gemuenzt waren.

An dieser Stelle bleibt mir nur zu sagen, dass ich zum einen wenig in diesem Thread schreibe, auch weil mir viele Diskussionen etwas zu zirkulär und wenig zielführend erscheinen, eben weil wir hier alle in laienhafter Weise unterwegs sind, zum anderen darf ich dir versichern, dass ich mit "Hobbyvirologen" nicht direkt dich ansprechen will. Ehrlicherweise wüßte ich gar nicht, wann ich diesen Begriff in welchem Zusammenhang genutzt habe.

Ich schätze dich jedenfalls sehr und sehe keinen Grund dich blöd anzumachen. Wäre das anders, dann würde das unmittelbar sichtbar werden. Versprochen!
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danke fuer Deine ausführliche Antwort.

FrankenAdler schrieb:

Auffällig ist an dieser Stelle höchstens, dass die Bereitschaft die Kinder zw. 12 und 17 impfen zu lassen deutlich geringer ist, als die bei den Erwachsenen. Über die Gründe dafür könnte man trefflich streiten. Oder müsste man sogar, weil wir einfach keine Aussagen darüber haben, welchen Grund die Eltern haben hier weniger Impfbereitschaft zu zeigen.


eine der gründe ist vertrauen in die zuverlässigkeit der impfung, es ist halt doch noch was anderes die entscheidung für sich zu treffen oder für jemand seine kinder.

aber mich verwundern die zahlen auch nicht.

FrankenAdler schrieb:

Meine Rückmeldung an dich ergab sich aus meiner (dann wohl zu oberflächlichen) Wahrnehmung, dass du oft und gerne die englische Studie und die kolportierten 10% erwähnt hast um für ein schnelles impfen von Kindern zu plädieren.


ich kann mich ehrlich gesagt noch nicht mal daran erinnern, dass ich pauschal für ein schnelles impfen von kindern plädiert hätte.

mein punkt war, dass man die inzidenzen niedrig halten solle, bis es eine entscheidung für eine impfung für kinder gibt. das sind ja entscheidungen die bald anstehen, >6 im September (in den USA) und <6 bis Ende des Jahres.

Damit man wenigstens die Chance hat allen ein Impfangebot zu machen. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass man auch 12-15 nicht mit Hochdruck impfen muss und trotzdem weitestgehend die schulen aufhaelt.

wenn man die zahlen nicht niedrig hält, werden es alle bekommen haben, mit delta noch schneller als mit alpha.

also auch hier hast du mich falsch eingeordnet.

FrankenAdler schrieb:

Da sind wir uns völlig einig!
Long covid ist definitiv ein Problem, wir brauchen aber eine saubere Diagnostik und in der Folge eine Erhebung der vorhandenen Daten um einordnen zu können, wie bedeutend long-covid bei Kindern ist.
Nichts anderes sagt ja auch die Stiko. So lange keine valide Datenbasis vorhanden ist, bleibt die Risikoabwägung Erkrankung vs Impfung unmöglich.


es ist sehr wahrscheinlich, dass das dann zu spät sein wird, denn wenn sich die politik nicht für massnahmen entscheidet, wird es ein grossteil der kinder dann gehabt haben mit allen konsequenzen, wenn wir dann merken, dass die zahlen aus england stimmen.

englische forscher sind recht klar, was das thema angeht.

die entscheidung der stiko 12-15 finde ich auch in gewisser weise nachvollziehbar, wurde es doch u.a. auch mit der verfuegbarkeit des impfstoffes begruendet. andere komissionen haben anders entschieden, wie z.b. usa und oesterreich die beide die impfung in dem alter empfohlen haben.

irritierend finde ich eher aeusserungen des vorsitzenden der stiko mertens, der auch schon offen fuer herdenimmunitaet bei kindern durch infektion plädiert hat, der langzeitfolgen von impfungen ins gepräch bringt, die faktisch nicht vorkommen, das vorkommen von long covid verneint und jetzt das testen von symptomlosen kindern in frage stellt. das ist ein eigenartiges bild.