
Xaver08
13659
das glaube ich nicht, auch wenn ich kein jurist bin, glaube ich, dass man einen no covid ansatz zur reduzierung der zahlen zum schutz von mehreren millionen menschen vor akuten und langzeitfolgen begruenden kann, bis die bewertung eines impfstoffes fuer alle menschen abgeschlossen ist, wenn man das will.
umso hoeher der impfgrad, umso geringer sind die notwendigen massnahmen, um die zahlen niedrig zu halten, dazu hat der nocovid ansatz primaer das ziel massnahmen zu vermeiden.
dazu lernen wir gerade aus uk, was fuer folgen die unkontrollierte durchseuchung hat.
im moment fehlen ueber eine halbe millionen schueler, weil sie entweder erkrankt sind oder in quarantaene sind. der guardian hat berichtet, dass die schulausfaelle, wieder zulasten der aermeren bzw. benachteiligten bevoelkerungsschicht geht.
gruende dafuer das zu tun, gibt es genug. man muss es sauber begruenden, ein klares ziel definieren aus dem man klar definierte massnahmen ableiten kann.
die angebliche fehlende rechtssicherheit von massnahmen habe ich schon so oft als schreckgespenst gehoert, dass ich das nicht so richtig ernst nehmen kann, auch wenn ich es als nichtjurist natuerlich nicht weiss.
das ist aehnlich wie die prognostizierten unruhen bei massnahmen, die ja auch bereits im letzten maerz ins felde gefuehrt wurden.
umso hoeher der impfgrad, umso geringer sind die notwendigen massnahmen, um die zahlen niedrig zu halten, dazu hat der nocovid ansatz primaer das ziel massnahmen zu vermeiden.
dazu lernen wir gerade aus uk, was fuer folgen die unkontrollierte durchseuchung hat.
im moment fehlen ueber eine halbe millionen schueler, weil sie entweder erkrankt sind oder in quarantaene sind. der guardian hat berichtet, dass die schulausfaelle, wieder zulasten der aermeren bzw. benachteiligten bevoelkerungsschicht geht.
gruende dafuer das zu tun, gibt es genug. man muss es sauber begruenden, ein klares ziel definieren aus dem man klar definierte massnahmen ableiten kann.
die angebliche fehlende rechtssicherheit von massnahmen habe ich schon so oft als schreckgespenst gehoert, dass ich das nicht so richtig ernst nehmen kann, auch wenn ich es als nichtjurist natuerlich nicht weiss.
das ist aehnlich wie die prognostizierten unruhen bei massnahmen, die ja auch bereits im letzten maerz ins felde gefuehrt wurden.
Irgendwie verstehe ich diese Argumentation nicht so recht.
Einerseits heißt es das Schreckgespenst "Unruhen wegen Maßnahmen" sei nicht eingetreten.
Dann aber wird von den gleichen Menschen "Die Regierung war zu zögerlich, nicht streng genug!" angeführt.
Beide Argumente zugleich beißen sich für mich.
Einerseits heißt es das Schreckgespenst "Unruhen wegen Maßnahmen" sei nicht eingetreten.
Dann aber wird von den gleichen Menschen "Die Regierung war zu zögerlich, nicht streng genug!" angeführt.
Beide Argumente zugleich beißen sich für mich.
Naja, dir wird aber auch nicht entgangen sein, dass durchaus einzelne Maßnahmen gerichtlich gekippt wurden. Und da reden wir über Dinge wie die Quadratmeterbeschränkung bei Geschäften in Baden-Württemberg, also vergleichsweise Kleinkram, und das bei deutlich höheren Zahlen als aktuell.
Deshalb bin ich da bei Werner: Dass sie nochmal flächendeckende Einschränkungen, auch für Geimpfte, durchsetzen wirst, sehe ich aktuell nicht, geschweige denn gar einen No-Covid-Ansatz.
Deshalb bin ich da bei Werner: Dass sie nochmal flächendeckende Einschränkungen, auch für Geimpfte, durchsetzen wirst, sehe ich aktuell nicht, geschweige denn gar einen No-Covid-Ansatz.
Xaver08 schrieb:
das glaube ich nicht, auch wenn ich kein jurist bin, glaube ich, dass man einen no covid ansatz zur reduzierung der zahlen zum schutz von mehreren millionen menschen vor akuten und langzeitfolgen begruenden kann, bis die bewertung eines impfstoffes fuer alle menschen abgeschlossen ist, wenn man das will.
Es geht halt immer um die Bewertung der Risikolage, wenn ich das richtig verstehe. Wenn zB ein Impfstoff für Kleinkinder in den nächsten Jahren nicht absehbar ist, was dann? Was, wenn der Impfgrad in der erwachsenen Bevölkerung schon nicht mal die notwendigen 85 % erreicht?
Ich bin mir nicht sicher, dass wir im Frühjahr 2022 fertig sind mit dem Thema. Ich bin mir eher sicher, dass es das nicht ist. Und dass dann, wenn man der Argumentation jetzt folgen würde, auch dann noch Maßnahmen haben muss. Und das für vielleicht viele Jahre. Auch, weil es weltweit immer wieder mit dem Ar... eingerissen werden wird, weil ein paar nicht mitmachen würden.
So bitter es klingt, aber ich habe mittlerweile fast das Gefühl, dass der britische Weg sich am Ende als der "heiße Sch..." durchsetzen wird. Die Risikogruppen sind geimpft und den Rest lässt man durchseuchen und man hat die Herdenimmunität. Ende mit Schrecken. Einmal durch die Schulklassen gefegt. Du hast recht, da fehlen jetzt ne halbe Million Schüler. Aber diese halbe Million fehlt jetzt eben einmal. Und die ärmeren und benachteiligten Bevölkerungsschichten leiden einige Wochen darunter. Aber leiden die im Herbst noch drunter, während wir hier in Deutschland dann immer noch auf den Impfstoff warten?
Ich will das nicht gutheißen, was GB macht. Aber es wirkt mir so, als hätte man einfach kapituliert und gesagt "scheiss drauf" und ich denke, dass es irgendwann hierzulande auch zu der Situation kommen wird und kommen muss. Die Frage ist nur: Versuchen wir es noch kleinzuhalten, bis zumindest die restlichen Schulkinder (ab 6 usw.) geimpft wurden?
"Wenn alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot haben, gibt es rechtlich und politisch keine Rechtfertigung mehr für irgendeine Einschränkung." - so sagte es Herr Maas.
Spricht ein Mitglied der Regierung, die es nicht gepackt hat, nach 17 Monaten einen angemessenen Schutz bei Gewährleistung von guter Bildung für die Kinder zu gewährleisten. Heiko, Kinder sind auch Menschen. Corona rauscht dann demnächst durch knapp 10 Mio Menschen, die nicht geimpft werden können. Da geht mir als Vater das Herz auf. <3 <3 <3
Hierzu ein bissiger Kommentar im Spiegel:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/peter-dabrock-zur-debatte-ueber-corona-massnahmen-kinder-sind-menschen-a-4c415e16-b3a8-43fb-a21f-099b791b66ad
Spricht ein Mitglied der Regierung, die es nicht gepackt hat, nach 17 Monaten einen angemessenen Schutz bei Gewährleistung von guter Bildung für die Kinder zu gewährleisten. Heiko, Kinder sind auch Menschen. Corona rauscht dann demnächst durch knapp 10 Mio Menschen, die nicht geimpft werden können. Da geht mir als Vater das Herz auf. <3 <3 <3
Hierzu ein bissiger Kommentar im Spiegel:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/peter-dabrock-zur-debatte-ueber-corona-massnahmen-kinder-sind-menschen-a-4c415e16-b3a8-43fb-a21f-099b791b66ad
HessiP schrieb:
"Wenn alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot haben, gibt es rechtlich und politisch keine Rechtfertigung mehr für irgendeine Einschränkung." - so sagte es Herr Maas.
Spricht ein Mitglied der Regierung, die es nicht gepackt hat, nach 17 Monaten einen angemessenen Schutz bei Gewährleistung von guter Bildung für die Kinder zu gewährleisten. Heiko, Kinder sind auch Menschen. Corona rauscht dann demnächst durch knapp 10 Mio Menschen, die nicht geimpft werden können.
spahn hat heute morgen wohl im dlf gesagt, dass sich alle menschen, die sich nicht impfen lassen, sich auch infizieren. soweit erstmal nichts neues, allerdings zeigt es, dass das auch unserem gesundheitsminister klar ist.
wenn man dann die zahlen im winter nicht kontrolliert, ist das also eine bewusste entscheidung dafuer, dass jeder der sich nicht impfen lassen konnte oder wollte, infiziert wird.
Xaver08 schrieb:
wenn man dann die zahlen im winter nicht kontrolliert, ist das also eine bewusste entscheidung dafuer, dass jeder der sich nicht impfen lassen konnte oder wollte, infiziert wird.
Ist es.
Ich glaube aber auch nicht, dass die Regierung rein rechtlich andere Optionen hat.
Das größte Krankenhaus in den Highlands ist wegen Corona an der Kapazitätsgrenze:
https://www.bbc.com/news/uk-scotland-highlands-islands-57735232
Nicht zwingend notwendige OPs werden mittlerweile verschoben, andere Krankenhäusern droht das gleiche
https://www.bbc.com/news/uk-scotland-highlands-islands-57735232
Nicht zwingend notwendige OPs werden mittlerweile verschoben, andere Krankenhäusern droht das gleiche
bla_blub schrieb:
Das Hauptziel meiner Wut in der Pandemie war bisher hauptsächlich unsere inkompetente Regierung, die nie schritthalten konnte mit der pandemischen Entwicklung. Gerade verschiebt sich das Ganze etwas. Die Impfverweigerer nerven mich mittlerweile so hart. Es ist ein egoistisches Pack. Sie gefährden jene Menschen, die für eine Impfung nicht in Frage kommen.
Doch wie ist diesen Menschen beizukommen, bevor wir in den nächsten Lockdown geraten? Es ist eine quälende Situation, sehenden Auges dem nächsten Lockdown entgegenzugehen, während diese unbekümmerten Aluhüte Würstchen grillen und die neu gewonnenen Freiheiten genießen, die aber wegen ihnen schon bald wieder vorbei sein werden. Von der aktuellen Bundesregierung ist jedenfalls nicht zu erwarten, dass derzeit adäquate Lösungen - die unbequem sein könnten - entwickelt werden, schließlich stehen Wahlen an.
Ja geht mir ähnlich. Anfangs hab ich bei den ganzen Verweigerern nur mit den Augen gerollt und ein bisschen geschmunzelt, mittlerweile wandelt sich das bei mir in Wut und völliges Unverständnis. Diese Deppen gefährden nicht nur sich selbst sondern viele andere Menschen mit und gleichzeitig verlangsamen und verzögern sie mit ihrem Unwillen den Kampf gegen die Pandemie.
Ich denke man sollte deutlich größeren politischen Druck aufbauen. Keine Impfpflicht im engeren Sinne aber eine klaren Unterschied bei Einschränkungen und Maßnahmen zu den Doppeltgeimpften. Auch keine Gleichsetzung der Impfung mit Schnelltests.
Ohne Impfung kein Stadion, kein Konzert, keine Kneipe. Ausnahme nur für Kinder, Genesene und Menschen die sich nicht impfen lassen dürfen.
Xaver08 schrieb:
die zahl ist noch mit vorsicht zu geniessen, bzw. wir sollten vorsichtig mit der interpretation sein.
zum einen ist die datenbasis noch recht gering, die daten sind vorlaeufig.
zum anderen koennte das auch ein hinweis darauf sein, dass in teilen der israelischen bevoelkerung (der aelteren) der impfschutz langsam nachlaesst, israel war allen laendern in der impfgeschwindigkeit voraus. Diese Reduzierung der Wirksamkeit scheint sich (nachdem was ich gelesen habe) auch auf milde Verlaeufe zu begrenzen. Der Schutz vor schweren Verlaeufen scheint nicht reduziert zu sein.
Lars Fischer von Spektrum hat auf twitter auf einen Thread aufmerksam gemacht.
Die Dinge auf die Lars Fischer hinweist oder weiterempfiehlt haben in der Regel Hand und Fuss (zur Qualitaetssicherung der Aussage )
Das ist der Twitterthread, in dem das zusammengefasst wird:
https://twitter.com/ASlavitt/status/1412229839210254346
Ist es nicht auch so das der Impfstoff ja weiterhin auf den Wildtypen ausgerichtet ist und m.E. keine Anpassung auf Delta stattgefunden hat? Also laienhaft ausgedrückt ist der Impfstoff ist ja noch der gleiche, wie er bereits im Januar verimpft wurde.
Die Charite hatte da mal eine Pressemitteilung verfasst: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/muessen_covid_19_impfstoffe_zukuenftig_regelmaessig_neu_angepasst_werden/
Drosten hat ja bereits im Podcast gesagt, das SARS Viren, im Vergleich zu Grippeviren, eigentlich gar nicht so sehr das Potenzial haben zu mutieren und Delta vllt. schon das höchste der Gefühle sein könnte.
Denn die Evolutionsgeschwindigkeit von SARS-CoV-2 liegt derzeit mit geschätzt rund zehn Mutationen pro 10.000 Erbgut-Bausteinen im Jahr noch deutlich über der landläufiger Coronaviren. „Diese schnelle genetische Veränderung von SARS-CoV-2 spiegelt sich in dem Aufkommen vieler verschiedener Virusvarianten weltweit wider“, erklärt Prof. Dr. Jan Felix Drexler, Leiter der Studie vom Institut für Virologie und DZIF-Forscher. „Der Grund dafür liegt aber hauptsächlich in dem hohen Infektionsgeschehen während der Pandemie: Wo es viele Infektionen gibt, kann sich ein Virus auch schneller weiterentwickeln. Auf Basis der Evolutionsraten der heimischen Erkältungscoronaviren gehen wir davon aus, dass sich auch SARS-CoV-2 langsamer verändern wird, sobald das Infektionsgeschehen abebbt – also nachdem ein Großteil der weltweiten Bevölkerung entweder durch die Erkrankung selbst oder durch eine Impfung einen Immunschutz aufgebaut hat. Deshalb nehmen wir an, dass die COVID-19-Impfungen während der Pandemie regelmäßig überprüft und wenn nötig angepasst werden müssen. Sobald sich die Situation stabilisiert hat, werden die Impfungen aber voraussichtlich länger nutzbar sein.“
Dem entgegen spricht natürlich der Plan aus GB oder auch anderen Ländern wie Brasilien, die alles einfach laufen lassen wollen.
anno-nym schrieb:
Ist es nicht auch so das der Impfstoff ja weiterhin auf den Wildtypen ausgerichtet ist und m.E. keine Anpassung auf Delta stattgefunden hat? Also laienhaft ausgedrückt ist der Impfstoff ist ja noch der gleiche, wie er bereits im Januar verimpft wurde.
soviel ich weiss schon, aber alle bisherigen ergebnisse hatten ja darauf abgezielt, dass der impfstoff auch gegen delta gut wirksam ist.
wenn ich mich richtig erinnere, simuliert der impfstoff ein bestimmtes spike protein des virus.
solange das virus diesen spike hat, erkennt das durch den impfstoff getriggerte imunstystem ihn auch.
ich verstehe den thread auch nicht als gesicherte erkenntnis, es gibt lediglich hinweise darauf, was ein alternativer grund sein kann.
d.h. in dem thema ist noch bewegung, wir wissen es noch nicht genau.
Diegito schrieb:
wir sollten froh sein das es mittlerweile verschiedene Impfstoffe gibt die fast alle vor einer schweren Erkrankung und dem Tod schützen. Das ist doch geil.
Ja, das ist es zweifellos Für den Moment, den man geniessen kann ...
Ich bin allerdings pessimistisch, was die Entwicklung angeht. Wenn Delta bereits für ein Absacken auf 64% gesorgt haben sollte, dann ist doch gar nicht sicher, dass die Impfstoffe eine mögliche, gefährlichere Mutation noch ausreichend abdecken können. Der Trend ist es, der mich etwas beunruhigt, nicht unbedingt der Status quo.
die zahl ist noch mit vorsicht zu geniessen, bzw. wir sollten vorsichtig mit der interpretation sein.
zum einen ist die datenbasis noch recht gering, die daten sind vorlaeufig.
zum anderen koennte das auch ein hinweis darauf sein, dass in teilen der israelischen bevoelkerung (der aelteren) der impfschutz langsam nachlaesst, israel war allen laendern in der impfgeschwindigkeit voraus. Diese Reduzierung der Wirksamkeit scheint sich (nachdem was ich gelesen habe) auch auf milde Verlaeufe zu begrenzen. Der Schutz vor schweren Verlaeufen scheint nicht reduziert zu sein.
Lars Fischer von Spektrum hat auf twitter auf einen Thread aufmerksam gemacht.
Die Dinge auf die Lars Fischer hinweist oder weiterempfiehlt haben in der Regel Hand und Fuss (zur Qualitaetssicherung der Aussage )
Das ist der Twitterthread, in dem das zusammengefasst wird:
https://twitter.com/ASlavitt/status/1412229839210254346
zum einen ist die datenbasis noch recht gering, die daten sind vorlaeufig.
zum anderen koennte das auch ein hinweis darauf sein, dass in teilen der israelischen bevoelkerung (der aelteren) der impfschutz langsam nachlaesst, israel war allen laendern in der impfgeschwindigkeit voraus. Diese Reduzierung der Wirksamkeit scheint sich (nachdem was ich gelesen habe) auch auf milde Verlaeufe zu begrenzen. Der Schutz vor schweren Verlaeufen scheint nicht reduziert zu sein.
Lars Fischer von Spektrum hat auf twitter auf einen Thread aufmerksam gemacht.
Die Dinge auf die Lars Fischer hinweist oder weiterempfiehlt haben in der Regel Hand und Fuss (zur Qualitaetssicherung der Aussage )
Das ist der Twitterthread, in dem das zusammengefasst wird:
https://twitter.com/ASlavitt/status/1412229839210254346
Xaver08 schrieb:
die zahl ist noch mit vorsicht zu geniessen, bzw. wir sollten vorsichtig mit der interpretation sein.
zum einen ist die datenbasis noch recht gering, die daten sind vorlaeufig.
zum anderen koennte das auch ein hinweis darauf sein, dass in teilen der israelischen bevoelkerung (der aelteren) der impfschutz langsam nachlaesst, israel war allen laendern in der impfgeschwindigkeit voraus. Diese Reduzierung der Wirksamkeit scheint sich (nachdem was ich gelesen habe) auch auf milde Verlaeufe zu begrenzen. Der Schutz vor schweren Verlaeufen scheint nicht reduziert zu sein.
Lars Fischer von Spektrum hat auf twitter auf einen Thread aufmerksam gemacht.
Die Dinge auf die Lars Fischer hinweist oder weiterempfiehlt haben in der Regel Hand und Fuss (zur Qualitaetssicherung der Aussage )
Das ist der Twitterthread, in dem das zusammengefasst wird:
https://twitter.com/ASlavitt/status/1412229839210254346
Ist es nicht auch so das der Impfstoff ja weiterhin auf den Wildtypen ausgerichtet ist und m.E. keine Anpassung auf Delta stattgefunden hat? Also laienhaft ausgedrückt ist der Impfstoff ist ja noch der gleiche, wie er bereits im Januar verimpft wurde.
Die Charite hatte da mal eine Pressemitteilung verfasst: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/muessen_covid_19_impfstoffe_zukuenftig_regelmaessig_neu_angepasst_werden/
Drosten hat ja bereits im Podcast gesagt, das SARS Viren, im Vergleich zu Grippeviren, eigentlich gar nicht so sehr das Potenzial haben zu mutieren und Delta vllt. schon das höchste der Gefühle sein könnte.
Denn die Evolutionsgeschwindigkeit von SARS-CoV-2 liegt derzeit mit geschätzt rund zehn Mutationen pro 10.000 Erbgut-Bausteinen im Jahr noch deutlich über der landläufiger Coronaviren. „Diese schnelle genetische Veränderung von SARS-CoV-2 spiegelt sich in dem Aufkommen vieler verschiedener Virusvarianten weltweit wider“, erklärt Prof. Dr. Jan Felix Drexler, Leiter der Studie vom Institut für Virologie und DZIF-Forscher. „Der Grund dafür liegt aber hauptsächlich in dem hohen Infektionsgeschehen während der Pandemie: Wo es viele Infektionen gibt, kann sich ein Virus auch schneller weiterentwickeln. Auf Basis der Evolutionsraten der heimischen Erkältungscoronaviren gehen wir davon aus, dass sich auch SARS-CoV-2 langsamer verändern wird, sobald das Infektionsgeschehen abebbt – also nachdem ein Großteil der weltweiten Bevölkerung entweder durch die Erkrankung selbst oder durch eine Impfung einen Immunschutz aufgebaut hat. Deshalb nehmen wir an, dass die COVID-19-Impfungen während der Pandemie regelmäßig überprüft und wenn nötig angepasst werden müssen. Sobald sich die Situation stabilisiert hat, werden die Impfungen aber voraussichtlich länger nutzbar sein.“
Dem entgegen spricht natürlich der Plan aus GB oder auch anderen Ländern wie Brasilien, die alles einfach laufen lassen wollen.
anno-nym schrieb:
Zum Thema zügige Durchseuchung in GB (aus dem NTV Live Ticker)
+++ 10:28 Briten erwarten 100.000 Fälle pro Tag, aber "kann nicht immer nur um Corona gehen" +++
Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid hat die geplante Aufhebung aller Corona-Maßnahmen in England verteidigt. "Wir sind sehr zufrieden mit den verkündeten Entscheidungen", sagte Javid dem Sender Sky News. Er räumte ein, dass sich die Zahl der Neuinfektionen wegen der für 19. Juli angepeilten Lockerungen erhöhen werde. Bereits bis zur Aufhebung am 19. Juli rechnet die Regierung mit 50.000 täglichen Fällen, danach, so Javid, dürften die Zahlen auf bis zu 100.000 steigen. Aber der Einsatz von Impfstoffen habe die Verbindung von Infektionen und Krankenhauseinweisungen sowie Todesfällen geschwächt. "Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben", sagte und Javid betonte, es sei an der Zeit, sich verstärkt um andere Gesundheitsprobleme zu kümmern. Millionen Menschen hätten sich während der Pandemie mit ihren Sorgen nicht an den Nationalen Gesundheitsdienst (NHS) gewandt. Dies müsse ebenfalls eine Priorität sein. "Es kann nicht nur immer um Corona gehen", sagte Javid.
"Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben"
Sehr gefährlicher Satz hier in diesem Thread
Bin echt mal gespannt wie das abläuft in GB, ich halte den Weg für viel zu riskant zum jetzigen Zeitpunkt. Nochmal 4 Wochen warten und die Impfquote weiter steigern wäre doch überhaupt kein Problem gewesen...
Schauen wir es uns aus der Ferne an und hoffen wir das es gut geht.
uk hatte den plan der herdenimmunitaet durch durchseuchung ja schon mal.
sie haben ja auch vorgesorgt und diverse longcovid stationen im land eroeffnet.
boris johnson hat in einem interview auch schon vorgewarnt: ""we must reconcile ourselves to more deaths from COVID".
denn auch wenn natuerlich die anzahl der todesfaelle zurueckgeht, null wird sie nicht, der zusammenhang ist lediglich auf einem niedrigeren niveau. aber mehr faelle bedeutet natuerlich immer noch mehr tote.
sie haben ja auch vorgesorgt und diverse longcovid stationen im land eroeffnet.
boris johnson hat in einem interview auch schon vorgewarnt: ""we must reconcile ourselves to more deaths from COVID".
denn auch wenn natuerlich die anzahl der todesfaelle zurueckgeht, null wird sie nicht, der zusammenhang ist lediglich auf einem niedrigeren niveau. aber mehr faelle bedeutet natuerlich immer noch mehr tote.
Xaver08 schrieb:
Kann sein, kann auch nicht sein.
Bisher haben sich die Menschen immer verständiger gezeigt als befürchtet 😎
Nützt ja nix, wenn Du 20-30 % Volldeppen hast, die das ganze mit dem Ar... wieder einreißen. In Pandemiezeiten ist genau das ja das Problem. Politisch mag es stimmen, wenn ich sehe, wie die Leute aber zu den "Wir wollen Freiheit, scheiss auf die Toten und die Wissenschaft" rennen, halte ich das nur für bedingt verständig.
ich glaube zufrieden war nie ein mensch mit den massnahmen, keiner hat sich wirklich damit wohlgefuehlt.
der anteil, der sie komplett abgelehnt hat, den gab es doch schon die ganze zeit und wir haben es trotzdem geschafft, im winter die zahlen zu druecken und wir haben das ueber monate durchgehalten, bis uns die politik einen strich durch die rechnung gemacht hat.
mit genau diesem argument, wir koennten es doch den menschen nicht mehr zumuten, was sich (nicht erst) im nachhinein als falsch herausgestellt hat.
ich war es schon immer und bin mittlerweile noch skeptischer geworden, wenn in einer argumentation ueber massnahmen wie z.b. pandemische oder aus dem klimawandel resultierend argumentiert wird, das koenne man den menschen nicht zumuten.
schon im maerz letzten jahres wurden erste stimmen laut, dass es unruhen geben wuerde, wenn zu einem punkt x noch massnahmen gelten wuerden.
natuerlich wird es immer schwieriger, massnahmen durchzusetzen, umso laenger die pandemie dauert.
aber ich denke auch hier, dass man mit einer nachvollziehbaren erklaerung, einem nachvollziehbaren plan und einem nachvollziehbaren ziel den menschen vermitteln kann, dass wir auch diesen winter ueber noch bestimmte massnahmen brauchen.
am ende geht es ja nicht nur um die kinder sondern eben immer noch um die vulnerablen, um die alten, denn auch die tragen auch mit impfung noch ein hoeheres risiko fuer eine durchbruchserkrankung.
sprich, auch mit diesem impfstand gibt es gute gruende die zahlen niedrig zu halten und auch mit impfung gibt es mehr als gute gruende vorsichtig zu sein und die aha regeln einzuhalten oder potentiell mit einem test die wahrscheinlichkeit dafuer infektioes zu sein nochmal zu reduzieren.
neben dem individualschutz fuer kinder, der aus meiner persoenlichen sicht im vordergrund steht (ich bin da sozusagen auch familiaer vorbelastet ), hat eine impfung der kinder auch noch den vorteil den gruppenschutz zu erhoehen, vor allem wenn sich der aus meiner sicht schon hohe anteil von impfwilligen unter den eltern von ca. 50% nochmal erhoehen koennte, wenn die pruefung der impfstoffe fuer unter 12 jaherige abgeschlossen ist.
mit hoeherem gruppenschutz sinkt auch der druck fuer massnahmen in der bevoelkerung und vielleicht bleibt uns dann fuer den naechsten herbst nur noch eine maskenempfehlung fuer oeffentliche innenraeume
der anteil, der sie komplett abgelehnt hat, den gab es doch schon die ganze zeit und wir haben es trotzdem geschafft, im winter die zahlen zu druecken und wir haben das ueber monate durchgehalten, bis uns die politik einen strich durch die rechnung gemacht hat.
mit genau diesem argument, wir koennten es doch den menschen nicht mehr zumuten, was sich (nicht erst) im nachhinein als falsch herausgestellt hat.
ich war es schon immer und bin mittlerweile noch skeptischer geworden, wenn in einer argumentation ueber massnahmen wie z.b. pandemische oder aus dem klimawandel resultierend argumentiert wird, das koenne man den menschen nicht zumuten.
schon im maerz letzten jahres wurden erste stimmen laut, dass es unruhen geben wuerde, wenn zu einem punkt x noch massnahmen gelten wuerden.
natuerlich wird es immer schwieriger, massnahmen durchzusetzen, umso laenger die pandemie dauert.
aber ich denke auch hier, dass man mit einer nachvollziehbaren erklaerung, einem nachvollziehbaren plan und einem nachvollziehbaren ziel den menschen vermitteln kann, dass wir auch diesen winter ueber noch bestimmte massnahmen brauchen.
am ende geht es ja nicht nur um die kinder sondern eben immer noch um die vulnerablen, um die alten, denn auch die tragen auch mit impfung noch ein hoeheres risiko fuer eine durchbruchserkrankung.
sprich, auch mit diesem impfstand gibt es gute gruende die zahlen niedrig zu halten und auch mit impfung gibt es mehr als gute gruende vorsichtig zu sein und die aha regeln einzuhalten oder potentiell mit einem test die wahrscheinlichkeit dafuer infektioes zu sein nochmal zu reduzieren.
neben dem individualschutz fuer kinder, der aus meiner persoenlichen sicht im vordergrund steht (ich bin da sozusagen auch familiaer vorbelastet ), hat eine impfung der kinder auch noch den vorteil den gruppenschutz zu erhoehen, vor allem wenn sich der aus meiner sicht schon hohe anteil von impfwilligen unter den eltern von ca. 50% nochmal erhoehen koennte, wenn die pruefung der impfstoffe fuer unter 12 jaherige abgeschlossen ist.
mit hoeherem gruppenschutz sinkt auch der druck fuer massnahmen in der bevoelkerung und vielleicht bleibt uns dann fuer den naechsten herbst nur noch eine maskenempfehlung fuer oeffentliche innenraeume
Xaver08 schrieb:
Aber ja, es kann sein, dass GB im Herbst Herdenimmunität erreicht hat, zu Lasten der Menschen, die noch nicht geimpft werden konnten.
Danke für die Antwort. Aber genau das wäre ja dann ein Problem. Dann sitzen wir in irgendwelchen Maßnahmen fest, weil wir die Kinder etc. noch schützen wollen und der AfD-Pöbel mitsamt Mitläufern wird rummucken, warum man denn es nicht so gemacht hat wie in GB, da wäre ja jetzt die Inzidenz schön niedrig und alle durch.
Ich befürchte Schlimmes für die letzten Wochen vor der Wahl.
Xaver08 schrieb:
Kann sein, kann auch nicht sein.
Bisher haben sich die Menschen immer verständiger gezeigt als befürchtet 😎
Nützt ja nix, wenn Du 20-30 % Volldeppen hast, die das ganze mit dem Ar... wieder einreißen. In Pandemiezeiten ist genau das ja das Problem. Politisch mag es stimmen, wenn ich sehe, wie die Leute aber zu den "Wir wollen Freiheit, scheiss auf die Toten und die Wissenschaft" rennen, halte ich das nur für bedingt verständig.
Xaver08 schrieb:
Es mag für eine Übergangszeit durchaus sinnvoll sein.
Die Frage ist ja, ab wann die Übergangszeit endet. Also ab welchem Punkt sagt man, jetzt braucht es diese Übergangszeit auch aus wissenschaftlichen Aspekten heraus nicht mehr. Du redest ja von schätzungsweise Frühjahr 2022, wenn ich das richtig gelesen habe. Aber was, wenn es im Frühjahr 2022 neue Mutationen gibt, die zwar kaum jemanden töten, aber den Impfschutz teilweise umgehen (kein unrealistisches Szenario)?
Ich befürchte halt, dass wir uns irgendwann in eine Spirale begeben, in der das Wort Übergang problematisch sein könnte, weil er sich ziemlich in die Länge ziehen könnte.
Könnte also das radikale Modell GB, die praktische Durchseuchung mit Delta inklusive Impfungen für die Risikogruppen, die zumindest viele schwere Verläufe verhindern, nicht am Ende dafür sorgen, dass dort Herdenimmunität herrscht im Herbst und man dann sich gemütlich zurücklehnt, während wir versuchen einen Mittelweg zu finden, aber keine Herdenimmunität erlangen?
Dass der Weg von GB teils menschenverachtend und mutationsfördernd ist, ist mir klar.
Wenn die Impfung nicht dagegen schützt, wirst du vermutlich auch mit einer deltainfektion keinen oder nur einen geringeren Schutz haben und auch da geht dann die Spirale von vorne los, wieder mit dem Preis der Folgen einer Infektion.
Sicher wird man sich immer wieder hinterfragen müssen, ob und welche Maßnahmen notwendig sind.
Wenn es neue Mutationen gibt, die ungefährlicher sind, bewegen wir uns doch in die richtige Richtung. Dann gäbe es auch weniger Gründe für Maßnahmen, ich kann mir aber vorstellen, dass uns eine Maskenpflicht evtl. noch länger erhalten bleibt.
Aber aktuell haben wir nunmal die Situation wie sie ist, wir haben deutliche Hinweise darauf, dass es auch für jüngere Menschen besser ist, die Krankheit nicht zu bekommen, selbst wenn das Hospitalisierungs und Sterberisiko deutlich geringer ist, wir haben viele Millionrn Menschen, die noch nicht geimpft sind oder nicht geimpft werden können.
Aber ja, es kann sein, dass GB im Herbst Herdenimmunität erreicht hat, zu Lasten der Menschen, die noch nicht geimpft werden konnten.
Sicher wird man sich immer wieder hinterfragen müssen, ob und welche Maßnahmen notwendig sind.
Wenn es neue Mutationen gibt, die ungefährlicher sind, bewegen wir uns doch in die richtige Richtung. Dann gäbe es auch weniger Gründe für Maßnahmen, ich kann mir aber vorstellen, dass uns eine Maskenpflicht evtl. noch länger erhalten bleibt.
Aber aktuell haben wir nunmal die Situation wie sie ist, wir haben deutliche Hinweise darauf, dass es auch für jüngere Menschen besser ist, die Krankheit nicht zu bekommen, selbst wenn das Hospitalisierungs und Sterberisiko deutlich geringer ist, wir haben viele Millionrn Menschen, die noch nicht geimpft sind oder nicht geimpft werden können.
Aber ja, es kann sein, dass GB im Herbst Herdenimmunität erreicht hat, zu Lasten der Menschen, die noch nicht geimpft werden konnten.
Xaver08 schrieb:
Aber ja, es kann sein, dass GB im Herbst Herdenimmunität erreicht hat, zu Lasten der Menschen, die noch nicht geimpft werden konnten.
Danke für die Antwort. Aber genau das wäre ja dann ein Problem. Dann sitzen wir in irgendwelchen Maßnahmen fest, weil wir die Kinder etc. noch schützen wollen und der AfD-Pöbel mitsamt Mitläufern wird rummucken, warum man denn es nicht so gemacht hat wie in GB, da wäre ja jetzt die Inzidenz schön niedrig und alle durch.
Ich befürchte Schlimmes für die letzten Wochen vor der Wahl.
SGE_Werner schrieb:Luzbert schrieb:
Das ärgert mich wirklich.
Ich gehe davon aus, dass es rechtlich nicht anders geht. Also das mit der Begleitung bzw Einverständniserklärung. Da wird man wohl Gesetze, die für viele Belange wichtig sind, nicht extra nur für Corona ändern.
Ich bin ohnehin mal gespannt wie lange diese Möglichkeit der Testungen
a) noch in diesem Maße verfügbar ist und
b) kostenlos sind
In unserer 25.000 Einwohnerstadt gibt es insgesamt neun Teststation - nicht mitgerechnet sind da z.B. Restaurants wo man sich vor Ort testen lassen kann und dann der Eintritt gewährt wird (ist in RLP in der Innengastro seit letzter Woche ohnehin nicht mehr notwendig)
Einige Teststationen machen ja schon nach und nach zu, weil einfach die Notwendigkeit fehlt und kein Geld mehr verdient wird. Je höher die Impfquote steigt, werden Tests ja ohnehin obsolet, auch wenn die Inzidenzen wieder steigen.
Da bin ich mal gespannt ob nicht irgendwann gesagt wird: Du hattest die Chance auf ne Impfung, der Bund zahlt die Schnelltests nicht mehr, bitte 5€ bezahlen.
Wäre auch dann wieder vllt ein kleiner Anreiz sich impfen zu lassen, statt immer Geld zu bezahlen. Dafür müsste man aber konsequent die 3G Regel einhalten.
Xaver08 schrieb:
Es mag für eine Übergangszeit durchaus sinnvoll sein.
Die Frage ist ja, ab wann die Übergangszeit endet. Also ab welchem Punkt sagt man, jetzt braucht es diese Übergangszeit auch aus wissenschaftlichen Aspekten heraus nicht mehr. Du redest ja von schätzungsweise Frühjahr 2022, wenn ich das richtig gelesen habe. Aber was, wenn es im Frühjahr 2022 neue Mutationen gibt, die zwar kaum jemanden töten, aber den Impfschutz teilweise umgehen (kein unrealistisches Szenario)?
Ich befürchte halt, dass wir uns irgendwann in eine Spirale begeben, in der das Wort Übergang problematisch sein könnte, weil er sich ziemlich in die Länge ziehen könnte.
Könnte also das radikale Modell GB, die praktische Durchseuchung mit Delta inklusive Impfungen für die Risikogruppen, die zumindest viele schwere Verläufe verhindern, nicht am Ende dafür sorgen, dass dort Herdenimmunität herrscht im Herbst und man dann sich gemütlich zurücklehnt, während wir versuchen einen Mittelweg zu finden, aber keine Herdenimmunität erlangen?
Dass der Weg von GB teils menschenverachtend und mutationsfördernd ist, ist mir klar.
Wer wartet denn noch auf seine Erstimpfung in Frankfurt?
Hatte mich am 9.6 registriert und man liest ja das im Juli sich praktisch alle impfen lassen können die möchten. Das ist wahrscheinlich regional sehr unterschiedlich aber bevor ich dort Anrufe und die 1000ste Frage nach einem Termin stelle wollte ich mal hier nachfragen.
Hatte mich am 9.6 registriert und man liest ja das im Juli sich praktisch alle impfen lassen können die möchten. Das ist wahrscheinlich regional sehr unterschiedlich aber bevor ich dort Anrufe und die 1000ste Frage nach einem Termin stelle wollte ich mal hier nachfragen.
Das Impfzentrum in Darmstadt impft noch Priogruppe 3
Für Frankfurt folgende Meldung:
Das Impfzentrum Frankfurt bietet von diesem Dienstag bis einschließlich 11. Juli eine Sonder-Impfaktion mit dem Vakzin Johnson & Johnson an.
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/sonderaktion-im-impfzentrum-fuer-alle-frankfurter-17423501.html
https://www.terminland.de/impfzentrum-frankfurt/online/impfen-frankfurt-johnson
Für Frankfurt folgende Meldung:
Das Impfzentrum Frankfurt bietet von diesem Dienstag bis einschließlich 11. Juli eine Sonder-Impfaktion mit dem Vakzin Johnson & Johnson an.
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/sonderaktion-im-impfzentrum-fuer-alle-frankfurter-17423501.html
https://www.terminland.de/impfzentrum-frankfurt/online/impfen-frankfurt-johnson
Es sind jeden Tag unzählige Termine frei - ich gebe zu, dies spricht etwas gegen meine These "Sind ruck-zuck weg / Die Leute würden es nehmen, wenn sie einen Termin bekommen würden".
Das ist schon etwas ernüchternd, oder aber die Leute sind dann doch alle mit Terminen versorgt.
Das ist schon etwas ernüchternd, oder aber die Leute sind dann doch alle mit Terminen versorgt.
Xaver08 schrieb:
Das Impfzentrum in Darmstadt impft noch Priogruppe 3
Für Frankfurt folgende Meldung:
Das Impfzentrum Frankfurt bietet von diesem Dienstag bis einschließlich 11. Juli eine Sonder-Impfaktion mit dem Vakzin Johnson & Johnson an.
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/sonderaktion-im-impfzentrum-fuer-alle-frankfurter-17423501.html
https://www.terminland.de/impfzentrum-frankfurt/online/impfen-frankfurt-johnson
Hätte ehrlich gesagt gerne Biontech oder Moderna. Ich warte mal noch eine Woche ab ansonsten überlege ich mir es mal mit Johnson. Glaub bei Astra hätte ich auch schon ruckzuck einen Termin.
Alternativ hatte ich mir schon überlegt in Wiesbaden anzurufen, dort sollen ja ca. 4 von 10 nicht zum Termin erscheinen. Nachteil wäre das der Impfstoff dann nur kurzfristig verimpft wird.
In Darmstadt ist man dann wohl erst Mitte/Ende August dran
Aktuelle sind von morgen bis Sonntag jeden Tag noch Termine frei.
Es wäre so einfach sich als Frankfurter anzumelden und eine J&J-Impfung zu bekommen.
Diese Zurückhaltung verwundert mich sehr.
Es wäre so einfach sich als Frankfurter anzumelden und eine J&J-Impfung zu bekommen.
Diese Zurückhaltung verwundert mich sehr.
SGE_Werner schrieb:
Am Ende wird es auch in Deutschland im Herbst vermutlich zu einer ähnlichen Situation kommen können, wenn mal große Teile der Gefährdeten durchgeimpft sind. Alles auf und dann einmal Durchseuchung der Impfgegner und Kinder. Ich hoffe aber auf einen etwas besseren Mittelweg zwischen den Interessen aller und nicht auf diese radikale Augen zu und durch Variante von GB.
Ich verstehe auch nicht warum die Briten so stur an dem 19.7. festhalten, vermutlich will Johnson den Held spielen und gefeiert werden. Eine schrittweise, vorsichtige Aufhebung aller Maßnahmen wäre deutlich klüger.
Zumal die Impfkampagne bis jetzt ein großer Erfolg ist, die Todesfälle und Intensivfälle haben sich entkoppelt von den Fallzahlen.
Das wird bei uns auch so kommen und ich gehe stark davon aus das auch bei uns der Druck alle Maßnahmen fallen zu lassen von Woche zu Woche größer werden wird. Bis September oder Oktober dürfen wir damit aber gerne noch warten.
Die Impfgegner dürfen sich übrigens gerne durchseuchen, ich würde es ihnen gönnen.
Das Pack soll leiden. Mir tun nur die Pfleger und Ärzte leid die sich mit denen im Herbst/Winter auf den Intensivstationen rumplagen müssen...
Diegito schrieb:
Zumal die Impfkampagne bis jetzt ein großer Erfolg ist, die Todesfälle und Intensivfälle haben sich entkoppelt von den Fallzahlen.
Die Impfkampagne ist ein Erfolg, trotzdem sind die Zahlen nicht entkoppelt, die Kopplung ist lediglich schwächer.
Es gibt gute Gründe wenigstens noch eine Wintersaison durchzuhalten und die Zahirn niedrig halten. Das kann man erklären und die meisten Leute werden das auch verstehen.
FrankenAdler schrieb:
Freddy Mercury und Queen nicht gesehen zu haben, ist das was mich echt fertig macht.
Mich auch. Echt.
Einziger Trost: das zweite absolute "must hear live" hab ich geschafft: The Who.
Pete Townsends Drehgitarre inkl. Luftsprung und Roger Daltrey im Fransengewand, die gesamte "Tommy"-Oper singend. Woodstock in Stuttgart.
Drei Tage lang nichts gehört. Null. Nada. Niente.
Xaver08 schrieb:
cool. die haette ich auch gerne gesehen...
da sind so ein paar rockveteranen fuer die ich einfach zu spaet geboren wurde.
jimi, janis, led zep... da sind noch ein paar.
Eben wollte ich Dir vollumfänglich zustimmen, aber dann fiel mir ein, dass ich Ray Manzarek zu Jim Morrisons 25 Todestag live in einem Kellertheater in Paris erlebt habe.
Dass Du noch ein "i" versteckt hast und eigentlich Jimi Hendrix meintest, ist mir jetzt auch egal!
in den niederlanden gibt es einen grossen ausbruch, der sich auf eine disko zurueckfuehren laesst:
https://www.irishtimes.com/news/world/europe/at-least-180-infected-after-dutch-disco-despite-showing-covid-19-certificates-1.4611870
180 von 650 Besuchern einer Disko in Enschede wurden schon pos. getestet.
Der Zutritt war mit test (Schnelltest) oder impfung moeglich, drinnen gab es keine AHA - Regeln, es gibt allerdings auch berichte darueber, dass Testzertifikate weitergereicht wurden oder dass Leute direkt nach der Impfung Zutritt bekommen haben.
https://www.irishtimes.com/news/world/europe/at-least-180-infected-after-dutch-disco-despite-showing-covid-19-certificates-1.4611870
180 von 650 Besuchern einer Disko in Enschede wurden schon pos. getestet.
Der Zutritt war mit test (Schnelltest) oder impfung moeglich, drinnen gab es keine AHA - Regeln, es gibt allerdings auch berichte darueber, dass Testzertifikate weitergereicht wurden oder dass Leute direkt nach der Impfung Zutritt bekommen haben.
https://www.timesofisrael.com/ministry-data-said-to-show-pfizer-shot-blocks-majority-of-serious-delta-cases/
New Health Ministry figures reported by the Ynet news site indicated that over the past month, the vaccine, which has been the one used for almost all vaccinated Israelis, has been just 64 percent effective in preventing coronavirus infection. The data reportedly shows that during May, when the strain was less prevalent, the vaccine was 94.3% effective.
Hier gibt es doch genug Leute, die meinten BioNTech sei der absolute Premiumstoff und die Wirksamkeit mit 94% gegen den Wildtypen wäre jeden anderen Impfstoff vorzuziehen.
Vllt verstehen jetzt ja die Leute das Problem mit der Wirksamkeit bei unterschiedlichen klinischen Studien.
New Health Ministry figures reported by the Ynet news site indicated that over the past month, the vaccine, which has been the one used for almost all vaccinated Israelis, has been just 64 percent effective in preventing coronavirus infection. The data reportedly shows that during May, when the strain was less prevalent, the vaccine was 94.3% effective.
Hier gibt es doch genug Leute, die meinten BioNTech sei der absolute Premiumstoff und die Wirksamkeit mit 94% gegen den Wildtypen wäre jeden anderen Impfstoff vorzuziehen.
Vllt verstehen jetzt ja die Leute das Problem mit der Wirksamkeit bei unterschiedlichen klinischen Studien.
keine so gute nachricht auch wenn es erstmal ein bericht ist.
es gibt einen zweiten bericht aus uk, der aehnliches berichtet:
https://www.crick.ac.uk/news/2021-06-03_pfizer-biontech-vaccine-recipients-have-lower-antibody-levels-targeting-the-delta-variant-first-discovered-in-india
es bleibt dabei, dass es sinnvoll sein wird, inzidenzen niedrig zu halten.
es gibt einen zweiten bericht aus uk, der aehnliches berichtet:
https://www.crick.ac.uk/news/2021-06-03_pfizer-biontech-vaccine-recipients-have-lower-antibody-levels-targeting-the-delta-variant-first-discovered-in-india
es bleibt dabei, dass es sinnvoll sein wird, inzidenzen niedrig zu halten.
Xaver08 schrieb:
keine so gute nachricht auch wenn es erstmal ein bericht ist.
es gibt einen zweiten bericht aus uk, der aehnliches berichtet:
https://www.crick.ac.uk/news/2021-06-03_pfizer-biontech-vaccine-recipients-have-lower-antibody-levels-targeting-the-delta-variant-first-discovered-in-india
es bleibt dabei, dass es sinnvoll sein wird, inzidenzen niedrig zu halten.
Ok , das dürfte recht sicher auf eine dritte Impfung hinauslaufen. War ja schon in Diskussion. Gut : Man ist dennoch ordentlich geschützt.
wer ein wenig muße hat, der kann sich diesen laengeren twitterthread antun:
https://twitter.com/KonProg/status/1410341215963340800
Thema ist ein Deltaausbruch in Singapur, die einen ähnlichen Impfstand haben wie wir, im Gegensatz zu uns aber ein ausgeprägtes Contactracing.
Es gibt viele gute Nachrichten dabei, Impfen wirkt auch gegen Delta und hilft Ausbruchsketten zu stoppen, es zeigt aber auch, dass das nicht in jedem Fall passiert.
420 Fälle gab es ca, davon waren 120 Fälle geimpft, 255 nicht geimpft, 45 einfach geimpft.
Möchte man das auf die Allgemeinheit übertragen, halbiert die Impfung das Risiko bei Delta sich zu infizieren um die Hälfte, allerdings sind dann die meisten Verläufe leichte Verläufe.
Die Aussage mag man ein wenig mit Vorsicht betrachten, zumal man nicht weiss, ob die Impfung nicht viellicht auch ins Verhalten reinspielt und die Menschen unvorsichtiger sind.
Bei den asymptomatischen geimpften sind die meisten keine überträger und superspreader sind sehr selten.
das ist eine gute nachricht.
Bei den symptomatischen geimpften sieht es etwas anders aus, da ist die anzahl der überträger deutlich höher und es gibt auch mehr superspreader.
trotzdem ist die schlussfolgerung, die man daraus ziehen kann, dass auch bei delta impfen der weg raus ist, weil dadurch infektionsketten beendet werden.
nichtsdestotrotz gibt es auch ein relevantes risiko, dass geimpfte übertragen, d.h. massnahmen wenigstens aha ergaenzt um schnelltests sind auf jeden fall sinnvoll.
interessant dazu ein aktueller fall aus israel, bei dem ein aus UK eingereister doppelt geimpfter, einen geimpften angesteckt hat, der es wiederum an einen schüler weitergereicht hat, der bei der abschlussfeier zu einer ansteckungskette in der groessenordnung von 80 schülern gesorgt hat.
d.h. auch hier zeigt sich, dass auch bei der einreise moderate schutzmassnahmen für geimpfte sinnvoll sein können.
https://twitter.com/KonProg/status/1410341215963340800
Thema ist ein Deltaausbruch in Singapur, die einen ähnlichen Impfstand haben wie wir, im Gegensatz zu uns aber ein ausgeprägtes Contactracing.
Es gibt viele gute Nachrichten dabei, Impfen wirkt auch gegen Delta und hilft Ausbruchsketten zu stoppen, es zeigt aber auch, dass das nicht in jedem Fall passiert.
420 Fälle gab es ca, davon waren 120 Fälle geimpft, 255 nicht geimpft, 45 einfach geimpft.
Möchte man das auf die Allgemeinheit übertragen, halbiert die Impfung das Risiko bei Delta sich zu infizieren um die Hälfte, allerdings sind dann die meisten Verläufe leichte Verläufe.
Die Aussage mag man ein wenig mit Vorsicht betrachten, zumal man nicht weiss, ob die Impfung nicht viellicht auch ins Verhalten reinspielt und die Menschen unvorsichtiger sind.
Bei den asymptomatischen geimpften sind die meisten keine überträger und superspreader sind sehr selten.
das ist eine gute nachricht.
Bei den symptomatischen geimpften sieht es etwas anders aus, da ist die anzahl der überträger deutlich höher und es gibt auch mehr superspreader.
trotzdem ist die schlussfolgerung, die man daraus ziehen kann, dass auch bei delta impfen der weg raus ist, weil dadurch infektionsketten beendet werden.
nichtsdestotrotz gibt es auch ein relevantes risiko, dass geimpfte übertragen, d.h. massnahmen wenigstens aha ergaenzt um schnelltests sind auf jeden fall sinnvoll.
interessant dazu ein aktueller fall aus israel, bei dem ein aus UK eingereister doppelt geimpfter, einen geimpften angesteckt hat, der es wiederum an einen schüler weitergereicht hat, der bei der abschlussfeier zu einer ansteckungskette in der groessenordnung von 80 schülern gesorgt hat.
d.h. auch hier zeigt sich, dass auch bei der einreise moderate schutzmassnahmen für geimpfte sinnvoll sein können.
Das stimmt mich hoffnungsfroh. Wenn wir jetzt nicht nachlassen mit Impfen, wenn wir bis auf weiteres GGG-Anforderungen im öffentlichen Leben aufrecht erhalten und auch AHA-L im Einzelhandel und in Schulen nicht über Bord werfen, dann könnten wir um harte Lockdowns herum kommen und weite Teile des öffentlichen Lebens offen halten im Herbst und Winter. Was natürlich nicht ausschließt, dass man evtl. regional doch einschreiten muss.
Und was definitiv hilfreich wäre, wenn die Politik klare Ziele und eine klare Strategie fahren würde. Und ein "Wenn, dann Konzept" transparent kommunizieren würde. Genauso müssten Anstrengungen unternommen werden, um die Schulen vorzubereiten. Bei all diesen Punkten bin ich aufgrund der Erfahrungen der letzten 12 Monate und dem derzeitigen Nichts-Tun der Bildungsministerien skeptisch.
Und was definitiv hilfreich wäre, wenn die Politik klare Ziele und eine klare Strategie fahren würde. Und ein "Wenn, dann Konzept" transparent kommunizieren würde. Genauso müssten Anstrengungen unternommen werden, um die Schulen vorzubereiten. Bei all diesen Punkten bin ich aufgrund der Erfahrungen der letzten 12 Monate und dem derzeitigen Nichts-Tun der Bildungsministerien skeptisch.
SGE_Werner schrieb:
Corona ist schwierig. Die ganze Pandemie ist schwierig. Ich glaub, die meisten tun sich damit schwer. Bei Dir, nichts für ungut, habe ich manchmal das Gefühl, dass Du besonders zerrissen bist zwischen dem Wunsch nach Normalität und dem Verständnis für diesen Wunsch und dem irgendwie auch weghören wollen von allem, was mahnt. Andererseits weißt Du ja auch und realisierst ja auch oftmals die Gefahren der Pandemie und stimmst oft auch mit den mahnenden Stimmen überein. Aber Du springst permanent zwischen den beiden Seiten ein und der selben Medaille, an einem Tag meckerst Du über die Warnungen, am nächsten warnst Du selbst. Das macht Dich irgendwie angreifbar, nicht aus böser Absicht heraus, sondern einfach aus diesen zwei Gefühlen, die nicht zueinander passen und doch zusammen gehören und so ausgeprägt gezeigt werden. Immer auf der Suche nach der richtigen Balance.
Nun ja, diese Balance zu finden ist in der Tat nicht einfach. Diese innerliche Zerrissenheit hat doch jeder ein Stück weit in sich, der eine mehr der andere weniger... wer behauptet das er völlig unemotional, stabil wie ein Fels, mit stets klarem Kopf und sich nie ändernder Einstellung durch diese Pandemiephase gegangen ist lügt schlicht und ergreifend. Das glaube ich keinem!
Die Situation und Lage ändert sich ja auch permanent. Was vor ein paar Monaten nützlich gewesen wäre (z.b. harter, kurzer Lockdown) wird jetzt nicht mehr funktionieren und ist nicht mehr nötig, da wird auch Delta nichts dran ändern. Jetzt sind andere Maßnahmen wichtig. Impfen mit Hochdruck, Übergangskonzepte entwickeln für Schulen, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Sportveranstaltungen. Das muß oberste Priorität haben, manches wurde ja schon umgesetzt... aber noch nicht genug.
Auch wenn es viele ungern hören, ab September/Oktober werden wir MIT dem Virus leben müssen. Ein Satz der arg überstrapaziert wurde aber dennoch stimmt. Ob mit Delta, Gamma oder Beta... das ist wurscht.
Diegito schrieb:
Auch wenn es viele ungern hören, ab September/Oktober werden wir MIT dem Virus leben müssen. Ein Satz der arg überstrapaziert wurde aber dennoch stimmt. Ob mit Delta, Gamma oder Beta... das ist wurscht.
Warum sollen wir das müssen? Ausser natürlich der Wissenschaftsberweigerer Laschet wird Kanzler, wovon leider auszugehen ist
Es gibt gute Gründe und Szenarien, auch diesen Winter die Zahlen nochmal niedrig zu halten.
Xaver08 schrieb:
dieses Thema wird die Gemeinschaft noch viel Geld kosten
Mehr als die Spätfolgen der Maßnahmen? Ich bin ja Deiner Meinung, dass wir durchaus einen Teil dazu beitragen müssen, dass die Zahlen niedrig bleiben, aber wenn ich bei der Argumentation pro niedrige Inzidenz immer nur eine Seite betrachte (Long Covid) wird das m.E. der Debatte halt auch nicht vollends gerecht. Aber das Thema hatten wir ja schon. Es gibt eben noch mehr in der Betrachtung als nur Long Covid.
Übrigens mal ne Nebenfrage... Ab wann ist es eigentlich LongCovid? Ich hatte nach ner Lungenentzündung 6 Monate Probleme, bis ich wieder bei 100 % war.
Xaver08 schrieb:SGE_Werner schrieb:
Aber das Thema hatten wir ja schon. Es gibt eben noch mehr in der Betrachtung als nur Long Covid.
Eben, deshalb wundert es mich, dass du das jetzt schon wieder so aufziehst, da waren wir durchaus schon weiter in der debatte
Du kommst ja auch immer mit den selben Argumenten um die Ecke. Xaver-Werner-Leierkasten.
Aber jetzt mal zur Grundsatzfrage: Ab wann gelten Nachwirkungen nach Corona als LongCovid? 6 Wochen?
Xaver08 schrieb:
dieses Thema wird die Gemeinschaft noch viel Geld kosten
Mehr als die Spätfolgen der Maßnahmen? Ich bin ja Deiner Meinung, dass wir durchaus einen Teil dazu beitragen müssen, dass die Zahlen niedrig bleiben, aber wenn ich bei der Argumentation pro niedrige Inzidenz immer nur eine Seite betrachte (Long Covid) wird das m.E. der Debatte halt auch nicht vollends gerecht. Aber das Thema hatten wir ja schon. Es gibt eben noch mehr in der Betrachtung als nur Long Covid.
Übrigens mal ne Nebenfrage... Ab wann ist es eigentlich LongCovid? Ich hatte nach ner Lungenentzündung 6 Monate Probleme, bis ich wieder bei 100 % war.
Ist es.
Ich glaube aber auch nicht, dass die Regierung rein rechtlich andere Optionen hat.