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Xaver08

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SGE_Werner schrieb:

Zeigt für mich wieder nur, dass die Stiko halt aus lauter Vorsicht über etwaige Impf-Nebenwirkungen lieber die Durchseuchung mit Delta in Kauf nimmt.

Ich bin da wirklich verwundert, wie mit der Stiko Entscheidung keine Impfempfehlung für 12 bis 17 jährige auszusprechen in der Politik und auch hier umgegabgen wird.
Ist es nicht so, dass die Stiko in ihrer Entscheidung auf die mangelnde Datenbasis hinsichtlich Impfungen dieser Altersgruppe abhebt - völlig zu recht! Oder sprechen wir hier der Stiko den Bezug zur Wissenschaftlichkeit ab, weil es nach eigener Überzeugung opportun erscheint?
Ich persönlich neige dazu dieses Expertengremium ernst zu nehmen und sehe nicht, was uns Hobbyimpfexperten befähigen würde deren Entscheidung in Frage zu stellen.
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FrankenAdler schrieb:

ch persönlich neige dazu dieses Expertengremium ernst zu nehmen und sehe nicht, was uns Hobbyimpfexperten befähigen würde deren Entscheidung in Frage zu stellen.


die stiko verweigert kindern von 12-15 ja die impfung nicht, nichtsdestotrotz hat ihre aussage dazu gefuehrt, dass viele aerzte kinder in dem alter nicht impfen. mein neffe und nichte beide risikogruppe hatten grosse schwierigkeiten einen arzt zu finden, der sie impft, aufgrund der aussage der stiko.

aber es geht mir aehnlich, deshalb verfolge ich mit verwundern die diskussion, die z.t. unter experten ablaeuft.

die teils vorsichtig, teils recht direkt das vorgehen der stiko in diesem fall kritisieren, dazu gehoert auch die aussage von mertens, dass tests bei symptomlosen kindern ueberfluessig waeren.

auch dr. ryan von der who ist sehr deutlich, wie naomy grimley von der bbc auf twitter berichtet.

Dr Ryan goes on to say that the logic of allowing more people to be infected has already been shown to be "moral emptiness and epidemiological stupidity"


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Xaver08 schrieb:

Jesses Denis, es geht um Wahrscheinlichkeiten nicht um Absolutaussagen, deshalb ist auch eine promovierte, Konservative Physikerin als Bundeskanzlerin kein Gegenbeweis für das Paper, es gibt das Gegenbeispiel nicht.

Ja, so wie ein Laschet nicht als Beweis für eine vermeintliche Wissenschaftsablehnung deutscher Konservativer bzw. einer Überschneidung mit diesem Paper aus den USA ist. Das wollte ich damit verdeutlichen.
Xaver08 schrieb:

Das Paper differenziert nicht zwischen Wissenschaftszweigen, das hat Amsterdam übersehen, deshalb ist sein Beispiel untauglich

Untauglich ist es aber auch, aus einem Paper aus den USA irgendwas zu Deutschland ableiten zu wollen. Wie gesagt, die Definition von "conservative" und "liberal" ist ein ganz andere. Wer da konservativ ist, weil er das System bewahren will, ist nach unserer Definition von Sozialstaat etc. ja fast schon libertär.
Und selbst wenn dem nicht so wäre, würde es immer noch keine Rückschlüsse auf die deutsche Gesellschaft zulassen.
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Adlerdenis schrieb:

Ja, so wie ein Laschet nicht als Beweis für eine vermeintliche Wissenschaftsablehnung deutscher Konservativer


Was ja niemand behauptet hat, ich habe nirgends von Beweis gesprochen sondern lediglich von einem Beispiel und das lässt sich leider nicht wegdiskutieren
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Und mit der promovierten Bundeskanzlerin, die während der Pandemie im Grunde nur auf die Wissenschaft hört, und fast gar nicht mehr politisch agiert, haben wir das Gegenbeispiel.
Und Amsterdam hat schon Recht, dass die Akzeptanz für Wirtschaftswissenschaften bei Konservativen definitiv höher, und die Anfälligkeit für Hokuspokus wie Homopäthie, zumindest in Deutschland, sicher niedriger ist, als bei ihren "Counterparts".
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Jesses Denis, es geht um Wahrscheinlichkeiten nicht um Absolutaussagen, deshalb ist auch eine promovierte, Konservative Physikerin als Bundeskanzlerin kein Gegenbeweis für das Paper, es gibt das Gegenbeispiel nicht.

Das Paper differenziert nicht zwischen Wissenschaftszweigen, das hat Amsterdam übersehen, deshalb ist sein Beispiel untauglich
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Das taugt aber in keinster Weise zur Übertragung auf Deutschland, da das Verständnis von konservativ bzw. liberal ein ganz anderes ist. Die Reps entsprechen nicht den Konservativen nach unserem Verständnis, und die Dems sind keineswegs durch die Bank das, was hier hier unter linksliberal verstehen würde, sondern teilweise selbst konservativ nach heutiger deutscher Auffassung. Und eine nennenswerte libertäre Partei haben wir gar nicht.
Insofern ist das vielleicht für die USA interessant, für uns aber absolut nicht.
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Ich konstatiere, die Ablehnung von Wissenschaft manifestiert sich auch bei den deutschen Konservativen 😎

Natürlich ist es nicht eins zu eins übertragbar auf Deutschland, aber es geht um Grundprinzipien des Konservativismus, weshalb ich denke, dass es sich partiell auch auf Deutschland übertragen lässt.

Laschet, Maasen sind hervorragend Beispiele, auch wenn natürlich zwei Eimzelfälle kein Beleg für die Arbeit sind

Ich habe keinen Zugriff auf die Arbeit, das ist hinter einer Bezahlschranke, ich finde das auch mehr eine Spielerei, aber es passt halt bei Laschet so hervorragend.

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Xaver08 schrieb:


Ausgangspunkt ist z.B. der Klimawandel aber auch das Thema Impfungen, bei dem man in den USA eine krasse Trennung zwischen Demokraten (liberals) und Republikanern (conservatives) sieht, die sich massiv weniger impfen lassen.

Das Paper ist leider hinter einer Bezahlschranke, deshalb verweise ich mal auf seinen Twitterthread dazu:
https://twitter.com/STWorg/status/1411379839278501892

Irgendwo hatte ich auch Sekundaerliteratur dazu gesehen, die finde ich aber nicht mehr.

Grundhypothese ist, dass es eine Inkompabilitaet zwischen konservativen Gedanken und wissenschaftlichen Normen gibt.

Sie konnten in ihrer Studie zeigen, dass Konservative und Libertaere weniger wahrscheinlich wissenschaftliche Normen anerkennen als ihre linken ("liberal") Counterparts.



Naja, Rückschlüsse zu der Inkompabilitaet zwischen einer politischen Haltung und wissenschaftlichen Normen würde man allenfalls dann erhalten, wenn man alle relevanten Disziplinen der Wissenschaften in die Betrachtung einbeziehen würde.

Andernfalls lenkt man über die Auswahl der Disziplin das Ergebnis. Würde man beispielsweise Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaften als Betrachtungspunkt wählen, würde man vermutlich bei konservativen Wählern die höchste Akzeptanz von wissenschaftlichen Normen feststellen, während man im linken Lager mehrheitlich eine „wissenschaftsfeindliche“ Haltung konstatieren würde.

Ebenso könnte man bei den Wählergruppen beispielsweise die Haltung zur Homöopathie als Beispiel für eine Ablehnung der wissenschaftlichen Normen abfragen. Die Zustimmung zur Homöopathie dürfte bei den grünen Wählern traditionell höher als bei den Wählern anderer Parteien sein. Schlussfolgerung wäre dann, dass offenbar grüne Wähler mehrheitlich größere Probleme haben, wissenschaftliche Erkenntnisse zu akzeptieren.

Ich glaube, diese beiden zugespitzten Beispiele zeigen ziemlich deutlich, dass die ausschnittsweise Betrachtung kaum valide Folgerungen zulässt. So ziemlich alle Parteien haben ihren blinden Fleck.

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amsterdam_stranded schrieb:

Naja, Rückschlüsse zu der Inkompabilitaet zwischen einer politischen Haltung und wissenschaftlichen Normen würde man allenfalls dann erhalten, wenn man alle relevanten Disziplinen der Wissenschaften in die Betrachtung einbeziehen würde.


Genau das wurde gemacht, so gehen deine Beispiele ins Leere, denn es geht um wissenschaftliche Prinzipien, nicht um einzelne Disziplinen:


We showed in two large N>1K studies that conservatives and/or libertarians are less likely to endorse norms of science than their liberal counterparts (without mentioning discipline or topic area, so this is probably a basic tension)
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Xaver08 schrieb:

Das heisst selbstverstaendlich nicht, dass es immer so weitergehen soll, es ist gut die Diskussion zu starten, aber  es gibt gute Gruende sich ein neues Ziel zu setzen, wenigstens noch fuer diesen Winter                                              


Und das kann nur eins für mich heißen. Freiheiten ja, mit GGG , Maskenpflicht im öffentlichen Raum (ÖPNV / Einzelhandel), Lösungen für Schulen , Impfen

Man sollte das halt spätestens im August so festlegen, ich will nicht wissen, wie unregierbar wir werden, wenn die im Oktober sich lieber in Koalitionsverhandlungen zerstreiten. Also noch unregierbarer. Am besten noch mit dem Denker als zukünftigen Kanzler.
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SGE_Werner schrieb:

Und das kann nur eins für mich heißen. Freiheiten ja, mit GGG , Maskenpflicht im öffentlichen Raum (ÖPNV / Einzelhandel), Lösungen für Schulen , Impfen


das ziel koennen nicht massnahmen alleine sein. man muss vorher ein ziel definieren, wenn das ziel ist, die zahlen niedrig zu halten, dann kann es auch bedeuten, dass lokal auch wieder der praesenzunterricht ausgesetzt wird.

wichtig ist die klare zieldefinition, aus der man dann die massnahmen ableiten kann.
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es gibt eine neue Studie von Stephan Lewandowsky (Psychologe), es geht mal wieder um das Verhaeltnis zur Wissenschaft.

Ausgangspunkt ist z.B. der Klimawandel aber auch das Thema Impfungen, bei dem man in den USA eine krasse Trennung zwischen Demokraten (liberals) und Republikanern (conservatives) sieht, die sich massiv weniger impfen lassen.

Das Paper ist leider hinter einer Bezahlschranke, deshalb verweise ich mal auf seinen Twitterthread dazu:
https://twitter.com/STWorg/status/1411379839278501892

Irgendwo hatte ich auch Sekundaerliteratur dazu gesehen, die finde ich aber nicht mehr.

Grundhypothese ist, dass es eine Inkompabilitaet zwischen konservativen Gedanken und wissenschaftlichen Normen gibt.

Sie konnten in ihrer Studie zeigen, dass Konservative und Libertaere weniger wahrscheinlich wissenschaftliche Normen anerkennen als ihre linken ("liberal") Counterparts.

Das heisst sicher nicht, dass jeder Konservative Probleme mit der Wissenschaft hat, es geht um Wahrscheinlichkeiten, die eben im Konservativen Spektrum deutlich hoeher liegen als im linken Bereich.

Sehr deutlich zeichnet sich das in den USA beim Thema Impfung ab, in Deutschland ist eine prominente Bestaetigung fuer diese Hypothese Armin Laschet, der wie wir auch hier im Thread schon oefter gelesen haben, grosse Schwierigkeiten mit der Wissenschaft hat.

Ich moechte nur an seine letzte Glanztat erinnern, als er der AfD bei ihrem Versuch Wissenschaft zu diskreditieren zugestimmt hat.
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Ich verstehe die Diskussion ja. Aber irgendwo sehe ich es schon auch so, dass ab dem Zeitraum, wo jeder ein Impfangebot bekommen hat und eine realistische Chance hatte, Impfschutz zu erhalten, dass ab da dann auch weitgehend wieder „Normalität“ einkehren sollte. Immer unter der Voraussetzung, dass der Impfstoff einen hohen Schutz vor schweren Verläufen bietet, und das scheint ja bei den Mutationen bisher trotz verringertem Schutz vor Infektionen der Fall zu sein. Aber irgendwann muss man doch halt sagen, die Chance hat jeder gehabt sich zu schützen, wer es jetzt nicht getan hat, der tut das auf eigene Verantwortung. Ansonsten laufen wir wirklich ewig mit Masken und Abstand rum und haben nie mehr Veranstaltungen und einen Lebensstil "wie früher".
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es gibt bwz. gab eine ausfuerhrliche diskussion dazu in diesem thread.

die kurzfassung:

1.) auch wenn hospitalisierung und todesfaelle niedrig sind, bei infektionszahlen in den paar Millionen steigen die natuerlich auch wieder.
2.) Langzeitfolgen (Long Covid) treffen auch juengere, die im September sicher noch keine Impfung haben werden.
In Deutschland ist wohl eher Ende des Jahres mit einem IMpfstoff fuer Kinder  zu rechnen.
Freigaben in USA erwartet fuer
6-11 Jahre: September
6 Monate bis 5 Jahre: Ende des Jahres
Dann dauert es hier immer noch ein bisschen
3.) die Impfquoten sind in Gegenden mit sozial schwachen im niedrigsten, die wird es, wie die ganze Pandemie ueber am haertesten treffen und das sind sicher nicht nur knallharte Impfverweigerer dabei
4.) Neuinfektionen vergroessern die Wahrscheinlichkeit von Mutationen
5.) wir wissen noch nicht genau, wie sich die Infektioesitaet und durchbruchserkrankungen von Geimpften darstellt, auch mit Impfung kann man noch schwer erkranken und sterben, auch wenn die Wahrscheinlichkeit geringer ist.

Es kann durchaus sinnvoll sein, in der Gesellschaft einen hoeheren Impfgrad (mit den Kindern) zu erreichen, womit sich die Wahrscheinlichkeit fuer Infektionsketten in der Gesellschaft deutlich reduziert und weniger Massnahmen notwendig sind.

Das Ende der Pandemie ist leider nicht deshalb erreicht, weil wir es uns jetzt verdient haben.

Gute Gruende, wenigstens noch den Winter durchzuhalten, mit dem Ziel einen Status zu erreichen, der uns dann ein rel. infektionsarmes Geschehen ermoeglichen koennte, bis man die Pandemie weltweit unter Kontrolle bekommmen hat.

Das heisst selbstverstaendlich nicht, dass es immer so weitergehen soll, es ist gut die Diskussion zu starten, aber  es gibt gute Gruende sich ein neues Ziel zu setzen, wenigstens noch fuer diesen Winter
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So, ich kann sagen, dass in Stuttgart mehr Impfstoff da ist als Nachfrage.

Aufwand für die Besorgung eines Prüfcodes und Termin für ne Kollegin = 1 Minute

Beim ersten Versuch. Vor paar Wochen musste ich es tausendfach probieren.
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wir sehen hier eine noch nicht erwaehnte kategorie von leuten, die schwierigkeiten haben, sich selbst einen impftermin zu besorgen --> die Kollegen von Werner....
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Ich versteh es übrigens auch nicht. Ich kenne so viele Leute, die auf einen Impftermin warten. Vielleicht ist es ein Kommunikationsproblem?

Beispiel: ich weiß von vielen, die eine Erstimpfung mit Astra ablehnen. Warum? Erstimpfung mit Astra, Zweitimpfung bereits nach 4 Wochen mit mRNA und man ist safe! Warum wird das nicht beworben, kommuniziert, erläutert?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ich versteh es übrigens auch nicht. Ich kenne so viele Leute, die auf einen Impftermin warten. Vielleicht ist es ein Kommunikationsproblem?



mein eindruck ist nachwievor, dass die impfstoffverteilung nicht gelingt.

es gibt gegenden mit einem ueberschuss, die schon viele erreicht haben und es gibt gegenden, in denen das impfzentrum schon die ganze zeit nicht genug bekommen hat und durch die bank unter der auslastungsgrenze war und wo auch hausaerzte noch hintendran sind, obwohl drumherum fachaerzte impfstoffparties feiern.

sicher koennten sich jetzt die beim impfzentrum oder den hausaerzten bemuehen und fachaerzte abklappern, aber das werden viele nicht tun.

es gibt immer eine besonders gut informierte und aktive blase, die sich aber nicht mit dem gros der menschen deckt.

ein entfernter bekannter moechte sich auf jeden fall impfen lassen, wartet aber darauf, beim hausarzt einen termin zu bekommen, weil er eine ausfuehrliche beratung moechte.

von delta hat er nicht viel mitbekommen, er hat also keine sonderliche eile. sicher ist das ein einzelfall und es ist schwierig von solchen anekdoten rueckschluesse fuer die probleme abzuleiten, aber es ist bestandteil der thematik.
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Mal ne Frage gibt es den überhaupt Anzeichen das in GB die Krankenhaus-Aufenthalte signifikant zunehmen?
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ja, die zahlen von hospitalisierungen nehmen sichtbar zu.

nicht auf dem niveau wie bei der winterwelle, aber das war auch nicht zu erwarten.
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SGE_Werner schrieb:

(Tanze Samba mit mir / Liebelei)

Himmel, ein bis heute andauerndes Trauma meiner Kindheit.
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bei mir haben sich alle probleme mit dem lied in nichts aufgeloest als ich vor ca. 20 jahren atze schroeder live auf einem open air gesehen habe und er das lied rueckwaerts gespielt hat.

das ist wie die kollision von materie mit antimaterie
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Xaver08 schrieb:

auch das mit den gerichtsverfahren lese ich nicht zum ersten mal. nachwievor denke ich, dass man auch ab herbst noch massnahmen gerichtsfest bergruenden kann.



Wenn sie nicht zu sehr in die Freiheit eingreifen, ganz sicher. Darunter gehört zB die Maskenpflicht in Innenräumen im öffentlichen Bereich (ÖPNV zB). Als Geimpfter aber zB nicht in ein Restaurant gehen zu können oder in ein Fitnessstudio, das könnte dann schon vor Gericht schwierig werden...
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SGE_Werner schrieb:

Als Geimpfter aber zB nicht in ein Restaurant gehen zu können oder in ein Fitnessstudio, das könnte dann schon vor Gericht schwierig werden...


moeglich, das haengt von der ausgangslage, wie z.b potentielle infektioesitaet ab, d.h. wie hoch ist der anteil an der pandemie
vielleicht ist aber eine zusaetzliche testpflicht sinnvoll.

das z.b. reduziert die wahrscheinlichkeit einer infektioesitaet dann weit genug und ist geringfuegig genug als eingriff, dass es ein sinnvoller weg sein koennte

ich weiss es nicht, aber es sollte definitiv das ziel sein, dass restaurants, theater und konzerte wieder stattfinden koennen.
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Xaver08 schrieb:

aehnliches findet sich hier in diesem spon artikel:



Ich frage mich nur, ob diese Umfrage, die dort zitiert wird, sich nur auf einen Altersbereich bezieht oder auf die gesamte erwachsene Erwerbsbevölkerung. Dass zB Jüngere im Schnitt weniger verdienen und im Schnitt auch später dran kommen als viele Ältere (IG 2 / IG 3 Anteil höher), darf nicht vergessen werden und kann die Unterschiede mitbegründen.

Da ich ja vor 8 Jahren im Bundesamt eine extrem spannende Auswertung zwischen Gesundheitsfaktoren (Raucherquote, BMI, Größe, Gewicht) und Bildung gemacht habe (nur mal als Beispiel... 60-64 Jährige Frauen mit Abi wiegen 13 Kilo im Schnitt weniger als gleichaltrige Frauen ohne Abschluss), würde ich nicht sagen, dass es am geringen Verdienst liegt, sondern dieser auch nur ein Symptom geringer Bildung ist und man sich bitte eher auf den Punkt beziehen sollte. Es sind die mit der geringeren Bildung.

Und ich sehe da weniger die organisatorischen Schwierigkeiten, die durch Job etc. verursacht werden, als die fehlende Fähigkeit sich richtig zu informieren und selbst zu organisieren. Ich kenne genug Leute, die unendlich stressige Jobs haben und trotzdem sich haben impfen lassen können. Weil sie sich die paar Minuten genommen haben, sich einzulesen und sich schlau zu machen oder einfach mal die geimpfte Oma von nebenan gefragt haben oder den Arzt. Das ist ein Bildungsproblem. Oftmals auch ein Sprachproblem. Und auch manchmal ein kulturelles Problem (dazu unten noch mal der Link der Impfbereitschaft nach Ethnie / Religion aus GB).

Ich habe ne türkische Kollegin, deren Eltern wollten sich nicht impfen lassen, weil sie nur türkische Sender schauen und die ihnen erzählen, wie gefährlich die Impfungen sind und dass sie sich nichts reinspritzen lassen, wo was amerikanisches drin ist. Ich habe ihr über ne Stunde erklärt, wie die Impfstoffe funktionieren, welche Nebenwirkungen sie haben, wer sie produziert hat usw. , welche Folgen Corona hat, wie viele hospitalisiert werden. Ergebnis: Eltern sind geimpft, sie jetzt auch.

Während die Gebildeteren sich halt ihr Wissen "bilden" , muss man es bestimmten Bevölkerungsgruppen, zumeist den Ungebildeteren, eben nahe bringen. Unendlich viel Arbeit. Aber sie muss getan werden. Jede Person mehr, die sich impfen lässt, ist ein Gewinn. Aber die strukturellen Probleme bzgl. Bildung, Integration, prekärer sozialer Lagen usw. , die sind ja schon seit Jahrzehnten bekannt. Fällt uns halt jetzt wieder auf die Füße. Mal wieder.

Edit: Der UK-Link

https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/healthandsocialcare/healthinequalities/bulletins/coronavirusandvaccinationratesinpeopleaged70yearsandoverbysociodemographiccharacteristicengland/8december2020to12april2021
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sicher kommt das dazu und sicher ist es besonders wichtig, zu verstehen, was die hindernisse sind, wenn man die probleme ueberwinden will.

aber wer einen stressigen job hat, evtl. einen zweitjob braucht, um genug geld nachhause zu bringen und die schwierigkeit hat, diese informationen einzuordnen ist dann doppelt gearscht.

worin auch immer diese schwierigkeiten das einzuordenen begreundet sind. sprache und/oder bildung.
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Xaver08 schrieb:

es gibt ja eine aktuelle cosmo umfrage, mit dem schwerpunkt impfungen.

da kam heraus, dass es zunehmend probleme fuer geringverdiener oder die sog. benachteiligten gibt, den zugang zur impfung zu bekommen.

seien es organisatorische schwierigkeiten oder die schwierigkeit sich die korrekten informationen zu beschaffen.
zusaetzliche schwierigkeitne hat da wohl das fallen lassen saemtlicher priorisierungen verursacht.

aehnliches findet sich hier in diesem spon artikel:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-impfungen-geringverdienende-werden-laut-umfrage-abgehaengt-a-49ab6759-bb89-42a8-939d-1015ce6e0602

es zieht sich durch die pandemie, dass geringverdiener am ehesten unter der pandemie leiden.

Naja, dafür kann die Regierung aber nun wirklich nix. Es steht ja auch drin, dass der Anteil der Impfunwilligen höher ist.
Und wer es nicht schafft, einen Termin zu vereinbaren, ja tut mir Leid, aber dem kann der Staat auch nicht mehr helfen.
Es wird uns ja schon wirklich leicht und unkompliziert gemacht, an eine Impfung zu gelangen, das kann man nun wirklich keinem vorwerfen, dass das zu kompliziert sei.
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Adlerdenis schrieb:


Naja, dafür kann die Regierung aber nun wirklich nix. Es steht ja auch drin, dass der Anteil der Impfunwilligen höher ist.
Und wer es nicht schafft, einen Termin zu vereinbaren, ja tut mir Leid, aber dem kann der Staat auch nicht mehr helfen.


das sehe ich anders. wenn die probleme bekannt sind, kann man sie doch angehen.

warum sollte man das nicht tun?

aber das ist sicherlich eine grundlegende einstellungssache
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Sicherlich darf man das, und ich versuche halt auch einzuschätzen, was realistisch ist, und was nicht. Es ging ja im Grunde auch nicht darum, was die Regierung zu tun bereit ist, sondern darum, was rechtlich Stand halten würde. Ich denke, das wird im Herbst auch ein Thema sein, was uns begleitet, also die Gerichtsverfahren.
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Adlerdenis schrieb:

ich versuche halt auch einzuschätzen, was realistisch ist, und was nicht


das tue ich auch, nicht umsonst schreibe ich oft, dass ich leider befuerchte, dass es nicht so kommen wird.

auch das mit den gerichtsverfahren lese ich nicht zum ersten mal. nachwievor denke ich, dass man auch ab herbst noch massnahmen gerichtsfest bergruenden kann.

es haben halt eben noch nicht alle menschen ein impfangebot erhalten und das wird auch im herbst nicht der fall sein. mal abgesehen davon, dass der zeitpunkt des ersten impfangebotes sicher nicht der zeitpunkt sein wird, an dem wir wieder alle huellen fallen lassen koennen.
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Xaver08 schrieb:

das glaube ich nicht, auch wenn ich kein jurist bin, glaube ich,  dass man einen no covid ansatz zur reduzierung der zahlen zum schutz von mehreren millionen menschen vor akuten und langzeitfolgen begruenden kann, bis die bewertung eines impfstoffes fuer alle menschen abgeschlossen ist, wenn man das will.



Es geht halt immer um die Bewertung der Risikolage, wenn ich das richtig verstehe. Wenn zB ein Impfstoff für Kleinkinder in den nächsten Jahren nicht absehbar ist, was dann? Was, wenn der Impfgrad in der erwachsenen Bevölkerung schon nicht mal die notwendigen 85 % erreicht?

Ich bin mir nicht sicher, dass wir im Frühjahr 2022 fertig sind mit dem Thema. Ich bin mir eher sicher, dass es das nicht ist. Und dass dann, wenn man der Argumentation jetzt folgen würde, auch dann noch Maßnahmen haben muss. Und das für vielleicht viele Jahre. Auch, weil es weltweit immer wieder mit dem Ar... eingerissen werden wird, weil ein paar nicht mitmachen würden.

So bitter es klingt, aber ich habe mittlerweile fast das Gefühl, dass der britische Weg sich am Ende als der "heiße Sch..." durchsetzen wird. Die Risikogruppen sind geimpft und den Rest lässt man durchseuchen und man hat die Herdenimmunität. Ende mit Schrecken. Einmal durch die Schulklassen gefegt. Du hast recht, da fehlen jetzt ne halbe Million Schüler. Aber diese halbe Million fehlt jetzt eben einmal. Und die ärmeren und benachteiligten Bevölkerungsschichten leiden einige Wochen darunter. Aber leiden die im Herbst noch drunter, während wir hier in Deutschland dann immer noch auf den Impfstoff warten?
Ich will das nicht gutheißen, was GB macht. Aber es wirkt mir so, als hätte man einfach kapituliert und gesagt "scheiss drauf" und ich denke, dass es irgendwann hierzulande auch zu der Situation kommen wird und kommen muss. Die Frage ist nur: Versuchen wir es noch kleinzuhalten, bis zumindest die restlichen Schulkinder (ab 6 usw.) geimpft wurden?
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SGE_Werner schrieb:

Es geht halt immer um die Bewertung der Risikolage, wenn ich das richtig verstehe. Wenn zB ein Impfstoff für Kleinkinder in den nächsten Jahren nicht absehbar ist, was dann? Was, wenn der Impfgrad in der erwachsenen Bevölkerung schon nicht mal die notwendigen 85 % erreicht?


es ist aber aktuell absehbar. wenn sich abzeichnet, dass das so nicht ist, muss man eine neubewertung der situation vornehmen. vorzuplanen fuer den fall, dass der impfstoff nicht kommt, kann man ja, aber die entscheidung, die man jetzt trifft, sollte doch auf basis des aktuellen wissensstandes erfolgen

SGE_Werner schrieb:

Ich bin mir nicht sicher, dass wir im Frühjahr 2022 fertig sind mit dem Thema. Ich bin mir eher sicher, dass es das nicht ist. Und dass dann, wenn man der Argumentation jetzt folgen würde, auch dann noch Maßnahmen haben muss. Und das für vielleicht viele Jahre. Auch, weil es weltweit immer wieder mit dem Ar... eingerissen werden wird, weil ein paar nicht mitmachen würden.


nein, das werden wir sicher nicht.

aber wie ich bereits schon schrieb, ist neben dem indivualschutz fuer kinder, der nach aktueller wissenslage durchaus begruendbar ist, den zweiten ansatz, dass kinder zum gruppenschutz beitragen>

umso hoeher dieser ist, umso kleiner werden lokale ausbrueche ausfallen, umso hoeher die wahrscheinlichkeit, dass geringe massnahmen reichen.

SGE_Werner schrieb:

So bitter es klingt, aber ich habe mittlerweile fast das Gefühl, dass der britische Weg sich am Ende als der "heiße Sch..." durchsetzen wird. Die Risikogruppen sind geimpft und den Rest lässt man durchseuchen und man hat die Herdenimmunität. Ende mit Schrecken. Einmal durch die Schulklassen gefegt. Du hast recht, da fehlen jetzt ne halbe Million Schüler. Aber diese halbe Million fehlt jetzt eben einmal. Und die ärmeren und benachteiligten Bevölkerungsschichten leiden einige Wochen darunter. Aber leiden die im Herbst noch drunter, während wir hier in Deutschland dann immer noch auf den Impfstoff warten?


nachwievor hat ein nocovid ansatz das ziel, massnahmen zu vermeiden. macht man das gut, fehlen keine 500 000 schueler und dabei wird es ja nicht bleiben.

man findet 15 monate nach erkrankung noch virusbruchstuecke im gehirn von infizierten menschen, die potentiellen neurologischen schaeden sind nicht absehbar, wie bei so vielen anderen schaeden.

selbst wenn longcovid nicht zwangslaeufig bedeuten muss, dass die kinder in der schule fehlen, aber konzentrationsschwierigkeiten, koordinationsprobleme, dauermuedigkeit etc sind alles keine symptome, die man schon bei erwachsenen nicht unterschaetzen darf, was das fuer kinder bedeutet, muss ich nicht sagen

nochmal es gibt gute gruende dafuer, es nicht zu tun.

SGE_Werner schrieb:

Und die ärmeren und benachteiligten Bevölkerungsschichten leiden einige Wochen darunter. Aber leiden die im Herbst noch drunter, während wir hier in Deutschland dann immer noch auf den Impfstoff warten?


aller wahrscheinlichkeit nach ja, aber das werden wir erst genau wissen, wenn wir das experiment am menschen gemacht haben. und dann ist es zu spaet.

SGE_Werner schrieb:

Ich will das nicht gutheißen, was GB macht. Aber es wirkt mir so, als hätte man einfach kapituliert und gesagt "scheiss drauf" und ich denke, dass es irgendwann hierzulande auch zu der Situation kommen wird und kommen muss. Die Frage ist nur: Versuchen wir es noch kleinzuhalten, bis zumindest die restlichen Schulkinder (ab 6 usw.) geimpft wurden?


ja, das sehe ich auch so, dass uk kapituliert hat. aktuell vermute ich auch, dass es hier so kommen kann.

allerdings hatten auch schon letzten herbst alle zeichen darauf hingewiesen, dass die politik kapituliert hat und sie ist dann doch aufgewacht. meine befuerchtungen, dass im hintergrund quasi die durchseuchung beschlossen wurde, hatte sich am ende doch nicht bestaetigt.

mangelnde planung, false balance (in der information der politik) und falsche prioritaeten, bzw unterschaetzung der groesse des problems waren letzten herbst die gruende.

das sehe ich jetzt wieder so.

aber nochmal, das ist meine persoenliche meinung, was aus meiner sicht der richtige weg ist. ich gebe mich keinen falschen illusionen hin, dass das so kommen wird. aber die hoffnung stirbt zuletzt.
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Naja, dir wird aber auch nicht entgangen sein, dass durchaus einzelne Maßnahmen gerichtlich gekippt wurden. Und da reden wir über Dinge wie die Quadratmeterbeschränkung bei Geschäften in Baden-Württemberg, also vergleichsweise Kleinkram, und das bei deutlich höheren Zahlen als aktuell.
Deshalb bin ich da bei Werner: Dass sie nochmal flächendeckende Einschränkungen, auch für Geimpfte, durchsetzen wirst, sehe ich aktuell nicht, geschweige denn gar einen No-Covid-Ansatz.
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Adlerdenis schrieb:

Naja, dir wird aber auch nicht entgangen sein, dass durchaus einzelne Maßnahmen gerichtlich gekippt wurden. Und da reden wir über Dinge wie die Quadratmeterbeschränkung bei Geschäften in Baden-Württemberg, also vergleichsweise Kleinkram, und das bei deutlich höheren Zahlen als aktuell.


sicher, weil sie nicht ausreichend begruendet waren und ihre wirksamkeit zur bekaempfung der pandemie als begrenzt eingeschaetzt wurden bei den vorliegenden infektionszahlen

deshalb schrieb ich ja, dass man es gut begruenden muss. gruende dafuer gibt es genug.
wir sehen ja auch in uk, dass die zahlen trotz des hohen impfgrades ohne massnahmen wieder schnell steigen.

das live experiment an menschen laeuft.


Adlerdenis schrieb:

Deshalb bin ich da bei Werner: Dass sie nochmal flächendeckende Einschränkungen, auch für Geimpfte, durchsetzen wirst, sehe ich aktuell nicht, geschweige denn gar einen No-Covid-Ansatz.


nein, das sehe ich auch nicht, aber das habe ich ja schon oft geschrieben.

auch wenn ich es fuer unwahrscheinlich halte, dass es umgesetzt wird, kann man doch trotzdem darueber diskutieren, was man fuer notwendig haelt.

wenn wir nur ueber dinge diskutieren, die auch sicher durch die aktuelle regierung umgesetzt werden, wirds ruhig hier

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Eintracht-Laie schrieb:

Aktuelle sind von morgen bis Sonntag jeden Tag noch Termine frei.
Es wäre so einfach sich als Frankfurter anzumelden und eine J&J-Impfung zu bekommen.
Diese Zurückhaltung verwundert mich sehr.

Was ziemlich klar zeigt, dass es jetzt kaum noch Registrierungen geben wird und das Versprechen wohl gehalten werden wird: "Bis Ende Juli wird jeder Erwachsene in Deutschland, der geimpft werden will, auch eine erste Impfung erhalten haben können."
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es gibt ja eine aktuelle cosmo umfrage, mit dem schwerpunkt impfungen.

da kam heraus, dass es zunehmend probleme fuer geringverdiener oder die sog. benachteiligten gibt, den zugang zur impfung zu bekommen.

seien es organisatorische schwierigkeiten oder die schwierigkeit sich die korrekten informationen zu beschaffen.
zusaetzliche schwierigkeitne hat da wohl das fallen lassen saemtlicher priorisierungen verursacht.

aehnliches findet sich hier in diesem spon artikel:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-impfungen-geringverdienende-werden-laut-umfrage-abgehaengt-a-49ab6759-bb89-42a8-939d-1015ce6e0602

es zieht sich durch die pandemie, dass geringverdiener am ehesten unter der pandemie leiden.
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Irgendwie verstehe ich diese Argumentation nicht so recht.
Einerseits heißt es das Schreckgespenst "Unruhen wegen Maßnahmen" sei nicht eingetreten.
Dann aber wird von den gleichen Menschen "Die Regierung war zu zögerlich, nicht streng genug!" angeführt.

Beide Argumente zugleich beißen sich für mich.
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Eintracht-Laie schrieb:

Irgendwie verstehe ich diese Argumentation nicht so recht.
Einerseits heißt es das Schreckgespenst "Unruhen wegen Maßnahmen" sei nicht eingetreten.


darueber besteht aber doch einigkeit, oder?

Eintracht-Laie schrieb:

Dann aber wird von den gleichen Menschen "Die Regierung war zu zögerlich, nicht streng genug!" angeführt.

Beide Argumente zugleich beißen sich für mich.


wenn man es so verkuerzt betrachtet, beisst sich das.

ich hatte das anders gemeint und in meinem beitrag auch nicht mehr ausfuehrlich formuliert, das thema wurde ja ueber die letzten monate hin und her diskutiert.

Massnahmen, gerade die von oktober letzten jahres bis fruehling gingen weitestgehend zu lasten der bevoelkerung, nicht alle aber sie waren aus meiner sicht durchaus einseitig.

reglementierung des privatlebens, kultureinschraenkung und und und. wir waren ja alle dabei.
die grosse wirtschaft wurde recht vorsichtig angefasst, homeoffice pflicht/testpflicht gab es gar nicht, regeln waren nicht verbindend sondern hatten vorschlagscharakter..
luftfilter an schulen gibt es fast ueberhaupt nicht, weil... (keine ahnung, zu teuer oder was auch immer), aber die lufthansa hat 9 milliarden unterstuetzung bekommen.

dazu kommt das was reggaetyp geschrieben hat.

diese inkonsistenten massnahmen, die eine deutliche staerkere belastung fuer die bevoelkerung bedeutet haben, wurden ohne groessere probleme ueber monate ertragen, obwohl es einen alternativweg gegeben haette, der das potential fuer deutlich geringere belastungen gehabt haette.

trotzdem hat die bevoelkerung das mitgemacht. umfragen haben im februar / maerz gezeigt, dass die bevoelkerung auch durchaus willens war, das noch mitzumachen.

anders als aus der politik kolportiert wurde.