Özil - Diskussion um Rücktritt / Erdogan-Bilder


Thread wurde von SGE_Werner am Donnerstag, 26. Juli 2018, 19:20 Uhr um 19:20 Uhr verschoben weil:
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Medial wird uns das Thema noch mindestens bis zum Bundesligastart verfolgen. Nun wird jeden Tag ein anderer seinen Senf irgendwo in den Medien dazugeben. Es füllt einfach das Sommerloch.
Inhaltlich hat der Wurstuli gar nicht so unrecht, wieso er nicht einfach seine Klappe halten kann sei mal dahingestellt.
Ich fand Özil nie gut und wieso der über fast 1 Jahrzehnt gehypt wurde ist mir noch immer ein Rätsel. Gegen Burnley 2 Tore machen und 6 vorbereiten und gegen die „großen“ immer abzutauchen ist auch eine Qualität oder eher eine nicht Qualität.

Dieser ganze Rassismus zieht sich doch durch alle Strukturen und ich frage mich immer. Ist das tatsächlich schlimmer geworden oder wird es immer mehr als Ausdruck verwendet.
Bist du als Polizist im Einsatz und kontrollierst einen Migranten, bist du ein rassist. Gibst du einem Migranten nicht den gewünschten Kredit in der Bank bist du ein rassist. Da gibt es sicherlich noch 100 andere Beispiele.
Auf der Welle segelt nun der Herr Özil nun auch. Natürlich hat der kein Wort von dem Text selber geschrieben und wenn man so alte Interviews von dem hört, dann wäre der sicherlich auch kein Astronaut geworden.

Und das größte Problem ist doch folgendes. Fragst du jemanden, bei dem die Eltern evtl. oder ein Elternteil aus Skandinavien oder Benelux kommen, aber die Kinder hier geboren wurden. Sagt fast jeder ich bin deutscher. Fragst du Kinder wo die Eltern aus der Türkei, Maghreb oder Naher Osten kommen, dann sind die größtenteils keine deutschen. Wie das aber zu ändern ist frage ich mich seit bestimmt 10-20 Jahren.

Bei mir selber kommt die Mutter auch nicht aus Deutschland. Nur weil ich ein paar mal im Jahr da in den Urlaub gefahren bin und wir sicherlich auch die eine oder andere Tradition gelebt haben, würde ich nie im Leben sagen dsd ich kein deutscher bin. Das ist ja völlig absurd.
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Xbuerger schrieb:

und ich will die audienz bei erdogan auch keineswegs beschönigen, aber sie ist für mich plausibel erklärt.



Ja, ist sie. Und mit der Erklärung, die Özil geliefert hat bzw. was die Erklärung alles nicht enthalten hat, kann man froh sein, dass Özil nie wieder ein Spiel für dieses Land macht.

Xbuerger schrieb:

nicht plausibel erklärt ist für mich die offene hetzkampagne von afd-springer-grindel-gesocks.
     


Naja, die Erklärung dafür ist einfach. Aber das würden diese Leute nie offen zugeben. So gesehen ist Özil wenigstens ehrlich.
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SGE_Werner schrieb:

Und mit der Erklärung, die Özil geliefert hat bzw. was die Erklärung alles nicht enthalten hat, kann man froh sein, dass Özil nie wieder ein Spiel für dieses Land macht.

ich weiß nicht. özil gehört mit sicherheit in die kategorie "fußball leben statt studieren", aber ich kann die begründung nachvollziehen. obwohl ich das verhalten nicht gutheiße.
aber ohne selbst jemals auch nur annähernd in einer vergleichbaren situation gewesen zu sein. mich hat hierzulande noch nie jemand rassistisch angefeindet. meine interkulturelle divergenz besteht einzig und allein darin, nachkomme eines sehr frühen ddr-flüchtlings zu sein. unliebsamkeiten aufgrund meiner herkunft habe ich bislang nur vor vielenvielen jahren in frankreich erlebt.

aus der gesamtgemengelage, mit dem frühen tweet von weidel, erkenne ich gesellschaftlich keinen vorteil darin. dass özil von rechts quasi weggemobbt wurde. diese integration, die in diesem bierhoff-fönwellen-statement benannt wurde, findet doch genau jetzt genau nicht mehr statt.

ich erkenne auch spieltaktisch keine vorteile darin, im gegensatz zum steuerbetrüger: meine letzte quelle sagte, dass özil für den dfb mehr tore aufgelegt hat, als loddar und ballack zusammen.

dieses sche.ß-foto war von anfang an viel zu hoch gehängt, und mir kommt es so vor, als wäre eine bewusst inszenierte kampagne von reichelt letztlich aufgegangen.

im ernst: hätte poldi und kaczynski irgendwen gejuckt?
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Kerle Kerle...
Das ganze hat absurd angefangen, ist völlig lächerlich weitergegangen und hört nicht auf immer bizarrer zu werden. Eine wahnwitzige Geschichte.
Wie ein Autounfall. Man kann nicht zusehen aber auch nicht wegsehen.

Erst dachte ich, was der Özil wohl denken muss, bei all dem Hass der über ihm ausgeschüttet wird. Dann merke ich, dass er selbst ja doch nicht so viel denkt, weil er noch viel dämlicher ist, als ich gehofft hatte. Und dann kommt der Wurst-Uli betrunken ums Eck und zeigt, dass er die unbestrittene Nummer 1 in Sachen Dämlichkeit ist.
Bin gespannt wie es weiter geht aber bei fortlaufender Entwicklung, dürfte es am Ende auf eine Massenprügelei hinaus laufen, bei der Hinkelsteine und Fische fliegen.
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Raggamuffin schrieb:

Kerle Kerle...
Das ganze hat absurd angefangen, ist völlig lächerlich weitergegangen und hört nicht auf immer bizarrer zu werden. Eine wahnwitzige Geschichte.
Wie ein Autounfall. Man kann nicht zusehen aber auch nicht wegsehen.

Erst dachte ich, was der Özil wohl denken muss, bei all dem Hass der über ihm ausgeschüttet wird. Dann merke ich, dass er selbst ja doch nicht so viel denkt, weil er noch viel dämlicher ist, als ich gehofft hatte. Und dann kommt der Wurst-Uli betrunken ums Eck und zeigt, dass er die unbestrittene Nummer 1 in Sachen Dämlichkeit ist.
Bin gespannt wie es weiter geht aber bei fortlaufender Entwicklung, dürfte es am Ende auf eine Massenprügelei hinaus laufen, bei der Hinkelsteine und Fische fliegen.


Das trifft es irgendwie ganz gut.
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SGE_Werner schrieb:

Und mit der Erklärung, die Özil geliefert hat bzw. was die Erklärung alles nicht enthalten hat, kann man froh sein, dass Özil nie wieder ein Spiel für dieses Land macht.

ich weiß nicht. özil gehört mit sicherheit in die kategorie "fußball leben statt studieren", aber ich kann die begründung nachvollziehen. obwohl ich das verhalten nicht gutheiße.
aber ohne selbst jemals auch nur annähernd in einer vergleichbaren situation gewesen zu sein. mich hat hierzulande noch nie jemand rassistisch angefeindet. meine interkulturelle divergenz besteht einzig und allein darin, nachkomme eines sehr frühen ddr-flüchtlings zu sein. unliebsamkeiten aufgrund meiner herkunft habe ich bislang nur vor vielenvielen jahren in frankreich erlebt.

aus der gesamtgemengelage, mit dem frühen tweet von weidel, erkenne ich gesellschaftlich keinen vorteil darin. dass özil von rechts quasi weggemobbt wurde. diese integration, die in diesem bierhoff-fönwellen-statement benannt wurde, findet doch genau jetzt genau nicht mehr statt.

ich erkenne auch spieltaktisch keine vorteile darin, im gegensatz zum steuerbetrüger: meine letzte quelle sagte, dass özil für den dfb mehr tore aufgelegt hat, als loddar und ballack zusammen.

dieses sche.ß-foto war von anfang an viel zu hoch gehängt, und mir kommt es so vor, als wäre eine bewusst inszenierte kampagne von reichelt letztlich aufgegangen.

im ernst: hätte poldi und kaczynski irgendwen gejuckt?
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Xbuerger schrieb:

im ernst: hätte poldi und kaczynski irgendwen gejuckt?
     


Weniger sicherlich. Ich wüsste aber nicht, dass Kaczynski bei aller verständlichen Kritik, die man an ihm haben könnte, Verhältnisse wie in der Türkei geschaffen hat. Zehntausende Entlassungen von unliebsamen Beamten und das Einsperren von hunderten Journalisten und politischen Gegnern wäre mir neu. Daher vllt. unpassender Vergleich. Da müssen wir schon in der Kategorie Putin denken, das wäre die richtige Messlatte.

Du schreibst, dass Özil quasi von rechts weggemobbt wurde... Schwierig. Sicherlich hat das seinen Teil dazu beigetragen, insbesondere, was den Druck angeht. Aber ehrlich gesagt tut man sich m.E. in der Bewertung des Ganzen keinen Gefallen, wenn man die Schuld nur bei einem Beteiligten sieht. Weder ist Özil allein für die Situation verantwortlich noch sind seine Kritiker und Gegner dafür allein verantwortlich.

Özil hatte m.E. die Chance, sich vor der WM der Diskussion zu stellen. Er weigerte sich sogar, an fest vereinbarten Terminen teilnzunehmen (Presse-Termin), weil er sich eben dieser Diskussion nicht stellen wollte. Im Normalfall hätte hier der DFB tatsächlich Tschüss zu ihm sagen können. Das war der einzige Moment. Er hat wochenlang seinen Mund nicht aufgemacht. Gündogan hat aus ähnlichen Motiven wie Özil das Foto gemacht, hat aber wenigstens den Mund ein bisschen aufgemacht, sich den Pfiffen gestellt, gezeigt, dass es ihm weh tut. Warum hat man denn ihn danach irgendwann mal einigermaßen in Ruhe gelassen und Özil nicht?

Özils Art, auf und neben dem Platz, hat ihm selten Sympathien gebracht. Das wirkte immer ein wenig phlegmatisch, auch ein wenig in sich gekehrt, unnahbar. Dass er jetzt, durch einen mit Beratern geschriebenen Text (kann man von ausgehen), austeilt, während er zuvor nicht einen Mucks gesagt hat, wirkt ja noch widersprüchlicher, wenn man sein bisheriges Verhalten der letzten Jahre betrachtet.
Das Gesamtverhaltens Özils hat viele gestört. Aber es ist natürlich richtig, dass rechts stehende Medien, Politiker und Gesellschaftsschichten nur darauf gewartet haben, ihre Vorurteile auszuleben. Sieht man ja an der sinnfreien jahrelangen Hymnen-Diskussion.

Das hier ist einfach eine Sache, bei der es nur Verlierer gibt und bei dem viele ihren Anteil daran haben. Özil hat in meinen Augen mit seinem Verhalten nichts mehr in der Nationalelf verloren. Und Grindel hat nichts an der Spitze des Verbandes verloren.
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SGE_Werner schrieb:

Und mit der Erklärung, die Özil geliefert hat bzw. was die Erklärung alles nicht enthalten hat, kann man froh sein, dass Özil nie wieder ein Spiel für dieses Land macht.

ich weiß nicht. özil gehört mit sicherheit in die kategorie "fußball leben statt studieren", aber ich kann die begründung nachvollziehen. obwohl ich das verhalten nicht gutheiße.
aber ohne selbst jemals auch nur annähernd in einer vergleichbaren situation gewesen zu sein. mich hat hierzulande noch nie jemand rassistisch angefeindet. meine interkulturelle divergenz besteht einzig und allein darin, nachkomme eines sehr frühen ddr-flüchtlings zu sein. unliebsamkeiten aufgrund meiner herkunft habe ich bislang nur vor vielenvielen jahren in frankreich erlebt.

aus der gesamtgemengelage, mit dem frühen tweet von weidel, erkenne ich gesellschaftlich keinen vorteil darin. dass özil von rechts quasi weggemobbt wurde. diese integration, die in diesem bierhoff-fönwellen-statement benannt wurde, findet doch genau jetzt genau nicht mehr statt.

ich erkenne auch spieltaktisch keine vorteile darin, im gegensatz zum steuerbetrüger: meine letzte quelle sagte, dass özil für den dfb mehr tore aufgelegt hat, als loddar und ballack zusammen.

dieses sche.ß-foto war von anfang an viel zu hoch gehängt, und mir kommt es so vor, als wäre eine bewusst inszenierte kampagne von reichelt letztlich aufgegangen.

im ernst: hätte poldi und kaczynski irgendwen gejuckt?
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Xbuerger schrieb:

dieses sche.ß-foto war von anfang an viel zu hoch gehängt, und mir kommt es so vor, als wäre eine bewusst inszenierte kampagne von reichelt letztlich aufgegangen.
   

Nein. Wurde es nicht! Wer sich wie Özil jahrelang für jede dshergelaufene Integrationskampagne verfügbar macht, damit auch ein interessanter Werbepartner ist, der darf sich bei Gott nicht wundern wenn seine "Geste des Respekts" einem Verächter von Demokratie und Menschenrechten gegenüber um die Ohren fliegt.
Dass das nebenbei von ganz rechts ausgeschlachtet wird ist klar, ändert aber nichts an der Kritikwürdigkeit der Aktion.

Xbuerger schrieb:

im ernst: hätte poldi und kaczynski irgendwen gejuckt?


Mich hätte es gejuckt und ich hätte es genauso ätzend gefunden.
So wie ich auch den Erfolg "der Kroaten" mit flauem Gefühl ob der Auswirkungen hinsichtlich des kroatischen Nationalismus sehe.
Und da gibt es noch viele andere Beispiele dafür, wie Wirkungsvoll unsere Version von "Brot und Spiele" ist.
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SGE_Werner schrieb:

Und mit der Erklärung, die Özil geliefert hat bzw. was die Erklärung alles nicht enthalten hat, kann man froh sein, dass Özil nie wieder ein Spiel für dieses Land macht.

ich weiß nicht. özil gehört mit sicherheit in die kategorie "fußball leben statt studieren", aber ich kann die begründung nachvollziehen. obwohl ich das verhalten nicht gutheiße.
aber ohne selbst jemals auch nur annähernd in einer vergleichbaren situation gewesen zu sein. mich hat hierzulande noch nie jemand rassistisch angefeindet. meine interkulturelle divergenz besteht einzig und allein darin, nachkomme eines sehr frühen ddr-flüchtlings zu sein. unliebsamkeiten aufgrund meiner herkunft habe ich bislang nur vor vielenvielen jahren in frankreich erlebt.

aus der gesamtgemengelage, mit dem frühen tweet von weidel, erkenne ich gesellschaftlich keinen vorteil darin. dass özil von rechts quasi weggemobbt wurde. diese integration, die in diesem bierhoff-fönwellen-statement benannt wurde, findet doch genau jetzt genau nicht mehr statt.

ich erkenne auch spieltaktisch keine vorteile darin, im gegensatz zum steuerbetrüger: meine letzte quelle sagte, dass özil für den dfb mehr tore aufgelegt hat, als loddar und ballack zusammen.

dieses sche.ß-foto war von anfang an viel zu hoch gehängt, und mir kommt es so vor, als wäre eine bewusst inszenierte kampagne von reichelt letztlich aufgegangen.

im ernst: hätte poldi und kaczynski irgendwen gejuckt?
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Xbuerger schrieb:


im ernst: hätte poldi und kaczynski irgendwen gejuckt?        


Naja, im Fall von Özil sprechen wir dann von einer Positionierung zu einem Präsidenten, der unsere Kanzlerin (von der man halten möchte was man will) und auch pauschal mal die Deutschen als Nazis tituliert hat. Ist das dann verwunderlich, dass dann empflindlich Stellung bezogen wird? Der Gewinner der ganzen Posse heißt Erdogan. Leider sind die 2 Dumpfbacken dem voll auf den Leim gegangen.
Ich könnte nur noch ein positives Fazit aus der ganzen Sache ziehen... und nämlich wenn folgendes passiert:

B3... Treffer! Grindel versenkt.
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Medial wird uns das Thema noch mindestens bis zum Bundesligastart verfolgen. Nun wird jeden Tag ein anderer seinen Senf irgendwo in den Medien dazugeben. Es füllt einfach das Sommerloch.
Inhaltlich hat der Wurstuli gar nicht so unrecht, wieso er nicht einfach seine Klappe halten kann sei mal dahingestellt.
Ich fand Özil nie gut und wieso der über fast 1 Jahrzehnt gehypt wurde ist mir noch immer ein Rätsel. Gegen Burnley 2 Tore machen und 6 vorbereiten und gegen die „großen“ immer abzutauchen ist auch eine Qualität oder eher eine nicht Qualität.

Dieser ganze Rassismus zieht sich doch durch alle Strukturen und ich frage mich immer. Ist das tatsächlich schlimmer geworden oder wird es immer mehr als Ausdruck verwendet.
Bist du als Polizist im Einsatz und kontrollierst einen Migranten, bist du ein rassist. Gibst du einem Migranten nicht den gewünschten Kredit in der Bank bist du ein rassist. Da gibt es sicherlich noch 100 andere Beispiele.
Auf der Welle segelt nun der Herr Özil nun auch. Natürlich hat der kein Wort von dem Text selber geschrieben und wenn man so alte Interviews von dem hört, dann wäre der sicherlich auch kein Astronaut geworden.

Und das größte Problem ist doch folgendes. Fragst du jemanden, bei dem die Eltern evtl. oder ein Elternteil aus Skandinavien oder Benelux kommen, aber die Kinder hier geboren wurden. Sagt fast jeder ich bin deutscher. Fragst du Kinder wo die Eltern aus der Türkei, Maghreb oder Naher Osten kommen, dann sind die größtenteils keine deutschen. Wie das aber zu ändern ist frage ich mich seit bestimmt 10-20 Jahren.

Bei mir selber kommt die Mutter auch nicht aus Deutschland. Nur weil ich ein paar mal im Jahr da in den Urlaub gefahren bin und wir sicherlich auch die eine oder andere Tradition gelebt haben, würde ich nie im Leben sagen dsd ich kein deutscher bin. Das ist ja völlig absurd.
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steven82 schrieb:

Dieser ganze Rassismus zieht sich doch durch alle Strukturen und ich frage mich immer. Ist das tatsächlich schlimmer geworden oder wird es immer mehr als Ausdruck verwendet.
Bist du als Polizist im Einsatz und kontrollierst einen Migranten, bist du ein rassist. Gibst du einem Migranten nicht den gewünschten Kredit in der Bank bist du ein rassist. Da gibt es sicherlich noch 100 andere Beispiele.
Auf der Welle segelt nun der Herr Özil nun auch. Natürlich hat der kein Wort von dem Text selber geschrieben und wenn man so alte Interviews von dem hört, dann wäre der sicherlich auch kein Astronaut geworden.


Offensichtlich neue Erkenntnis für viele Leute: Jemand kann dumm, naiv, autoritär, nationalistisch, schlecht beraten, absichtlich blind, feige oder alles auf einmal sein. Und trotzdem Opfer von Rassismus werden.

Dieses Zitat stammt nicht von mir, sondern aus einem Tweet von Danijel Majić von heute. Trifft es aber meiner Meinung nach ganz gut.
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steven82 schrieb:

Dieser ganze Rassismus zieht sich doch durch alle Strukturen und ich frage mich immer. Ist das tatsächlich schlimmer geworden oder wird es immer mehr als Ausdruck verwendet.
Bist du als Polizist im Einsatz und kontrollierst einen Migranten, bist du ein rassist. Gibst du einem Migranten nicht den gewünschten Kredit in der Bank bist du ein rassist. Da gibt es sicherlich noch 100 andere Beispiele.
Auf der Welle segelt nun der Herr Özil nun auch. Natürlich hat der kein Wort von dem Text selber geschrieben und wenn man so alte Interviews von dem hört, dann wäre der sicherlich auch kein Astronaut geworden.


Offensichtlich neue Erkenntnis für viele Leute: Jemand kann dumm, naiv, autoritär, nationalistisch, schlecht beraten, absichtlich blind, feige oder alles auf einmal sein. Und trotzdem Opfer von Rassismus werden.

Dieses Zitat stammt nicht von mir, sondern aus einem Tweet von Danijel Majić von heute. Trifft es aber meiner Meinung nach ganz gut.
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Dieser Danijel ist Banane....typische Bessermenschen,die die Messlatte an ihre Phantasienorm legen,die fern jeglicher Realität ist
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Dieser Danijel ist Banane....typische Bessermenschen,die die Messlatte an ihre Phantasienorm legen,die fern jeglicher Realität ist
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touch7 schrieb:

typische Bessermenschen


Du kannst mir doch bestimmt erklären was das genau ist?
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Dieser Danijel ist Banane....typische Bessermenschen,die die Messlatte an ihre Phantasienorm legen,die fern jeglicher Realität ist
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touch7 schrieb:

typische Bessermenschen


Ah "Bessermenschen"...

Lass mich raten: Du bist ein besorgter Bürger, oder?  
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touch7 schrieb:

typische Bessermenschen


Du kannst mir doch bestimmt erklären was das genau ist?
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vonNachtmahr1982 schrieb:

touch7 schrieb:

typische Bessermenschen


Du kannst mir doch bestimmt erklären was das genau ist?

Bitte erst nachdem er mir erklärt hat woher er weiß, dass Emre Can Kurde ist.
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Xbuerger schrieb:

dieses sche.ß-foto war von anfang an viel zu hoch gehängt, und mir kommt es so vor, als wäre eine bewusst inszenierte kampagne von reichelt letztlich aufgegangen.
   

Nein. Wurde es nicht! Wer sich wie Özil jahrelang für jede dshergelaufene Integrationskampagne verfügbar macht, damit auch ein interessanter Werbepartner ist, der darf sich bei Gott nicht wundern wenn seine "Geste des Respekts" einem Verächter von Demokratie und Menschenrechten gegenüber um die Ohren fliegt.
Dass das nebenbei von ganz rechts ausgeschlachtet wird ist klar, ändert aber nichts an der Kritikwürdigkeit der Aktion.

Xbuerger schrieb:

im ernst: hätte poldi und kaczynski irgendwen gejuckt?


Mich hätte es gejuckt und ich hätte es genauso ätzend gefunden.
So wie ich auch den Erfolg "der Kroaten" mit flauem Gefühl ob der Auswirkungen hinsichtlich des kroatischen Nationalismus sehe.
Und da gibt es noch viele andere Beispiele dafür, wie Wirkungsvoll unsere Version von "Brot und Spiele" ist.
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FrankenAdler schrieb:

Dass das nebenbei von ganz rechts ausgeschlachtet wird ist klar, ändert aber nichts an der Kritikwürdigkeit der Aktion.

so ganz nebenbei? da fällt mir echt wenig zu ein. wo du doch sogar den erfolg kroatiens in nationalistischem kontext siehst, erkennst du bei dieser kampagne!!! den offenkundigen rassismus nur als beiwerk?


—————

SGE_Werner schrieb:

Das hier ist einfach eine Sache, bei der es nur Verlierer gibt und bei dem viele ihren Anteil daran haben.

das ist fraglos das traurige fazit.

ich finde aber trotzdem, dass mit özil unfair umgegangen wird. auch in kleinigkeiten. du schreibst zb. von seinem von beratern verfassten text. jeder politiker lässt sich seine reden schreiben, jeder ministeriumstweet durchläuft zig agenturschleifen, aber ausgerechnet der fußballer soll in so einer komplexen staatsaffäre!!! mal babbeln, wie ihm der schnabel gewachsen ist?

ich hab zwischenzeitlich den text hier aus der taz gefunden. schreiben irgendwie in großen teilen das, was ich auch denke.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

touch7 schrieb:

typische Bessermenschen


Du kannst mir doch bestimmt erklären was das genau ist?

Bitte erst nachdem er mir erklärt hat woher er weiß, dass Emre Can Kurde ist.
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Mir dünkt da schießt jemand gerne mit diversen Behauptungen um sich und kommt mit den verständlichen Erklärungen nicht hinter her...
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vonNachtmahr1982 schrieb:

touch7 schrieb:

typische Bessermenschen


Du kannst mir doch bestimmt erklären was das genau ist?

Bitte erst nachdem er mir erklärt hat woher er weiß, dass Emre Can Kurde ist.
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Haliaeetus schrieb:

vonNachtmahr1982 schrieb:

touch7 schrieb:

typische Bessermenschen


Du kannst mir doch bestimmt erklären was das genau ist?

Bitte erst nachdem er mir erklärt hat woher er weiß, dass Emre Can Kurde ist.

Im Gegensatz zu dir habe ich mit vielen  Menschen aus dem Mesopotamischen raum zu tun, die nebenbei sehr stolz auf ihn sind.
Genau das war der Grund und nicht seine Bekenntnis zu Deutschland.....die ist so gross wie die von xhaka in der schweiz
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Mir dünkt da schießt jemand gerne mit diversen Behauptungen um sich und kommt mit den verständlichen Erklärungen nicht hinter her...
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Mir dünkt da schießt jemand gerne mit diversen Behauptungen um sich und kommt mit den verständlichen Erklärungen nicht hinter her...

Im Dünkeln ist güt münkeln....güle güle yaurum
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FrankenAdler schrieb:

Dass das nebenbei von ganz rechts ausgeschlachtet wird ist klar, ändert aber nichts an der Kritikwürdigkeit der Aktion.

so ganz nebenbei? da fällt mir echt wenig zu ein. wo du doch sogar den erfolg kroatiens in nationalistischem kontext siehst, erkennst du bei dieser kampagne!!! den offenkundigen rassismus nur als beiwerk?


—————

SGE_Werner schrieb:

Das hier ist einfach eine Sache, bei der es nur Verlierer gibt und bei dem viele ihren Anteil daran haben.

das ist fraglos das traurige fazit.

ich finde aber trotzdem, dass mit özil unfair umgegangen wird. auch in kleinigkeiten. du schreibst zb. von seinem von beratern verfassten text. jeder politiker lässt sich seine reden schreiben, jeder ministeriumstweet durchläuft zig agenturschleifen, aber ausgerechnet der fußballer soll in so einer komplexen staatsaffäre!!! mal babbeln, wie ihm der schnabel gewachsen ist?

ich hab zwischenzeitlich den text hier aus der taz gefunden. schreiben irgendwie in großen teilen das, was ich auch denke.
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Xbuerger schrieb:

aber ausgerechnet der fußballer soll in so einer komplexen staatsaffäre!!! mal babbeln, wie ihm der schnabel gewachsen ist?



Es würde zumindest authentischer wirken. Özil sagt uns allen mehr oder weniger zunächst durch die Blume, dass er ein unpolitischer Mensch ist und sich deswegen bei Erdogan nichts gedacht hat. Wie soll man das dann noch glauben, wenn im Rest des Textes der Eindruck erscheint, dass Özil alles ist, nur nicht unpolitisch. Die Kritik an DFB, an Politik, an Medien... Jemand, der so reflektiert und auch richtigerweise !!! den Finger in die Wunde unserer Gesellschaft legt, will an anderer Stelle den Eindruck erwecken, dass er unpolitisch denkt und ein wenig auf Naivling spielen (Wahlkampf Türkei)?

Wir alle wissen, dass jemand in so einer heiklen Situation Rat sucht beim Schreiben. Dagegen ist an sich nix einzuwenden. Wenn aber das Geschriebene einfach nicht recht zum Charakter der Person passen will, den man bisher wahrnehmen konnte, dann macht das eben einen unglaubwürdig. Und genau damit haben eben auch Politiker zu kämpfen, dem heiklen Thema Glaubwürdigkeit.

Özil unterscheidet sich eben durch diese Beitragsart nur noch wenig von den Grindels dieser Welt. Keine Selbstreflektion, keine Selbstkritik, alle anderen sind schuld und böse...

Ne, Özil hat zwar die Art der Kritik nicht verdient gehabt, das war unfair, insbesondere, was Intensität und Beweggründe dieser Kritik angeht. Da stimme ich völlig überein. Das war kampagnenartig. Aber die Kritik an ihn ist eben inhaltlich nicht falsch. Da möchte ich einfach unterscheiden. Ich fand das Verhalten gegenüber Özil falsch, die Kritik aber in Teilen berechtigt.
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Haliaeetus schrieb:

vonNachtmahr1982 schrieb:

touch7 schrieb:

typische Bessermenschen


Du kannst mir doch bestimmt erklären was das genau ist?

Bitte erst nachdem er mir erklärt hat woher er weiß, dass Emre Can Kurde ist.

Im Gegensatz zu dir habe ich mit vielen  Menschen aus dem Mesopotamischen raum zu tun, die nebenbei sehr stolz auf ihn sind.
Genau das war der Grund und nicht seine Bekenntnis zu Deutschland.....die ist so gross wie die von xhaka in der schweiz
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Wer kommt denn jetzt aus dem "Mesopotamischen raum"? Özil oder Can? Nur zum Verständnis.
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Hätte Klose oder Podolski ein Foto mit dem derzeitigen polnischen Präsidenten gemacht, es wäre mir und wahrscheinlich vielen hier ebenfalls gegen den Strich gegangen, auch wenn die beiden Landesoberhäupte der beiden Länder nicht wirklich auf einer Ebene zu sehen sind, da ist Erdogan ganz bestimmt einige Level drüber.

Genauso hätte ich reagiert, wenn ein Spieler ohne Migrationshintergrund sich mit Poggenburg, Höcke etc hätte fotografieren lassen, oder ein Spieler mit russischen Wurzeln Putin hofieren würde. Und ich fand es auch ekelhaft, als ich im Spiegel lesen musste, was so manch ein kroatischer Spieler in der Kabine abstimmt.

Diese nationalistische Scheiße hat in der Nationalmannschaft nichts zu suchen und meine Forderung wäre immer die gleiche gewesen, raus aus der Nationalmannschaft, sofern es sich hier um deutsche Nationalspieler handeln würde.

Man muss schließlich alle gleich behandeln. Und nach den Tweets, die Özil abgefeuert hat, braucht er sich gar nicht zu wundern, dass er den Fokus auf sich gezogen hat, alles andere wäre irgendwie auch unlogisch. Gerade bei seinen gegebenen Begründungen, auf der einen Seite einen Faschisten hofieren und auf der anderen Seite die Rassismuskarte ziehen, ekelhaft. Klingt fast wie Propaganda.

Ein ganz anderes Thema ist das Verhalten der DFB Funktionäre, im übrigen zurecht von fast allen deutschen Medien zerpflückt worden, als die versucht haben, einen Sündenbock namens Özils zu finden. Ein erbärmlicher Versuch. Aber diese Schose ist Özil anscheinend in seiner Welt total entgangen.
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Xbuerger schrieb:

aber ausgerechnet der fußballer soll in so einer komplexen staatsaffäre!!! mal babbeln, wie ihm der schnabel gewachsen ist?



Es würde zumindest authentischer wirken. Özil sagt uns allen mehr oder weniger zunächst durch die Blume, dass er ein unpolitischer Mensch ist und sich deswegen bei Erdogan nichts gedacht hat. Wie soll man das dann noch glauben, wenn im Rest des Textes der Eindruck erscheint, dass Özil alles ist, nur nicht unpolitisch. Die Kritik an DFB, an Politik, an Medien... Jemand, der so reflektiert und auch richtigerweise !!! den Finger in die Wunde unserer Gesellschaft legt, will an anderer Stelle den Eindruck erwecken, dass er unpolitisch denkt und ein wenig auf Naivling spielen (Wahlkampf Türkei)?

Wir alle wissen, dass jemand in so einer heiklen Situation Rat sucht beim Schreiben. Dagegen ist an sich nix einzuwenden. Wenn aber das Geschriebene einfach nicht recht zum Charakter der Person passen will, den man bisher wahrnehmen konnte, dann macht das eben einen unglaubwürdig. Und genau damit haben eben auch Politiker zu kämpfen, dem heiklen Thema Glaubwürdigkeit.

Özil unterscheidet sich eben durch diese Beitragsart nur noch wenig von den Grindels dieser Welt. Keine Selbstreflektion, keine Selbstkritik, alle anderen sind schuld und böse...

Ne, Özil hat zwar die Art der Kritik nicht verdient gehabt, das war unfair, insbesondere, was Intensität und Beweggründe dieser Kritik angeht. Da stimme ich völlig überein. Das war kampagnenartig. Aber die Kritik an ihn ist eben inhaltlich nicht falsch. Da möchte ich einfach unterscheiden. Ich fand das Verhalten gegenüber Özil falsch, die Kritik aber in Teilen berechtigt.
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SGE_Werner schrieb:

Ne, Özil hat zwar die Art der Kritik nicht verdient gehabt, das war unfair, insbesondere, was Intensität und Beweggründe dieser Kritik angeht. Da stimme ich völlig überein. Das war kampagnenartig. Aber die Kritik an ihn ist eben inhaltlich nicht falsch. Da möchte ich einfach unterscheiden. Ich fand das Verhalten gegenüber Özil falsch, die Kritik aber in Teilen berechtigt.

das kann man durchaus so im raum stehen lassen. und gerne auch im tv-format yücel trifft özil näher beleuchtet. aber nicht von grindel, weidel und reichelt propagiert!
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Xbuerger schrieb:

aber ausgerechnet der fußballer soll in so einer komplexen staatsaffäre!!! mal babbeln, wie ihm der schnabel gewachsen ist?



Es würde zumindest authentischer wirken. Özil sagt uns allen mehr oder weniger zunächst durch die Blume, dass er ein unpolitischer Mensch ist und sich deswegen bei Erdogan nichts gedacht hat. Wie soll man das dann noch glauben, wenn im Rest des Textes der Eindruck erscheint, dass Özil alles ist, nur nicht unpolitisch. Die Kritik an DFB, an Politik, an Medien... Jemand, der so reflektiert und auch richtigerweise !!! den Finger in die Wunde unserer Gesellschaft legt, will an anderer Stelle den Eindruck erwecken, dass er unpolitisch denkt und ein wenig auf Naivling spielen (Wahlkampf Türkei)?

Wir alle wissen, dass jemand in so einer heiklen Situation Rat sucht beim Schreiben. Dagegen ist an sich nix einzuwenden. Wenn aber das Geschriebene einfach nicht recht zum Charakter der Person passen will, den man bisher wahrnehmen konnte, dann macht das eben einen unglaubwürdig. Und genau damit haben eben auch Politiker zu kämpfen, dem heiklen Thema Glaubwürdigkeit.

Özil unterscheidet sich eben durch diese Beitragsart nur noch wenig von den Grindels dieser Welt. Keine Selbstreflektion, keine Selbstkritik, alle anderen sind schuld und böse...

Ne, Özil hat zwar die Art der Kritik nicht verdient gehabt, das war unfair, insbesondere, was Intensität und Beweggründe dieser Kritik angeht. Da stimme ich völlig überein. Das war kampagnenartig. Aber die Kritik an ihn ist eben inhaltlich nicht falsch. Da möchte ich einfach unterscheiden. Ich fand das Verhalten gegenüber Özil falsch, die Kritik aber in Teilen berechtigt.
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SGE_Werner schrieb:

Xbuerger schrieb:

aber ausgerechnet der fußballer soll in so einer komplexen staatsaffäre!!! mal babbeln, wie ihm der schnabel gewachsen ist?



Es würde zumindest authentischer wirken. Özil sagt uns allen mehr oder weniger zunächst durch die Blume, dass er ein unpolitischer Mensch ist und sich deswegen bei Erdogan nichts gedacht hat. Wie soll man das dann noch glauben, wenn im Rest des Textes der Eindruck erscheint, dass Özil alles ist, nur nicht unpolitisch. Die Kritik an DFB, an Politik, an Medien... Jemand, der so reflektiert und auch richtigerweise !!! den Finger in die Wunde unserer Gesellschaft legt, will an anderer Stelle den Eindruck erwecken, dass er unpolitisch denkt und ein wenig auf Naivling spielen (Wahlkampf Türkei)?

Wir alle wissen, dass jemand in so einer heiklen Situation Rat sucht beim Schreiben. Dagegen ist an sich nix einzuwenden. Wenn aber das Geschriebene einfach nicht recht zum Charakter der Person passen will, den man bisher wahrnehmen konnte, dann macht das eben einen unglaubwürdig. Und genau damit haben eben auch Politiker zu kämpfen, dem heiklen Thema Glaubwürdigkeit.

Özil unterscheidet sich eben durch diese Beitragsart nur noch wenig von den Grindels dieser Welt. Keine Selbstreflektion, keine Selbstkritik, alle anderen sind schuld und böse...

Ne, Özil hat zwar die Art der Kritik nicht verdient gehabt, das war unfair, insbesondere, was Intensität und Beweggründe dieser Kritik angeht. Da stimme ich völlig überein. Das war kampagnenartig. Aber die Kritik an ihn ist eben inhaltlich nicht falsch. Da möchte ich einfach unterscheiden. Ich fand das Verhalten gegenüber Özil falsch, die Kritik aber in Teilen berechtigt.


100% Zustimmung.

Nochmal ein paar Sätze zum sportlichen Aspekt und damit zurück zur WM: Dass die NM so kläglich in der Vorunde ausschied war das Versagen der gesamten Mannschaft. Das Özil von verschiedenen Seiten zum Buhmann für das frühe Scheitern erkoren wurde finde ich ganz arm. Man kann mir nicht erzählen dass die Mannschaft so schockiert über dieses Özil/Gündogan/ Erdogan Thema war das sie dadurch, wie gelähmt, keinen anspruchsvollen Fußball mehr bieten konnten.

Bis heute stehen ihm seine jetzt ehemaligen NM- Kollegen beim WM- Thema nicht bei. Dabei wäre es ein leichtes einfach ein z.B. "auch ich habe bei der WM Mist gespielt" Statement über die sozialen Netzwerke zu verkünden. Das diesbezüglich bisher wenig bis gar nichts kam wirkt auf mich so als sei es einigen Spielern ganz recht das sie nicht im Fokus der Medien stehen. Das sagt für mich einiges über "Die Mannschaft" aus.


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