
adler76
16582
SGE-URNA schrieb:TrondheimerAdler schrieb:SGE-URNA schrieb:
Ich finde diesen Ansatz durchaus mal überdenkenswert...
"Seit August 2014 zahlt sie für acht Stunden Betreuung in der Krippe einen Eigenanteil von 191 Euro im Monat. Im Höchstsatz wohlgemerkt. Das macht bei einem Krippenbesuch von Montag bis Freitag 9,55 Euro am Tag. Zu diesem Preis kann man nicht mal sein Auto in einem Parkhaus in der Innenstadt für einen Tag parken. Etwas mehr als tausend Euro pro Monat bekommt die Kita für dieses Kind, nicht mal ein Viertel davon zahlen die Eltern."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kita-streik-auch-eltern-sollen-mehr-fuer-erzieher-zahlen-a-1032554.html
Absolut, die Rechnung habe ich als "Betroffener" auch schon aufgemacht. Insbesondere wenn man bedenkt, das eine Babysitterin so round about gerne mal 15€ die Stunde bekommt..
Auf der anderen Seite, es gibt bereits nach Einkommen gestaffelte Selbstbeteiligungen. Und wenn diese in dem von Dir genannten Beispiel "nur" auf 15€ pro Tag erhöht werden würde, sprechen wir direkt von einer Mehrbelastung von >100Euro pro Monat. Für viele Familien ist das schlicht nicht zu stemmen.
Die Erzieher/innen haben mein vollstes Verständnis, die Aufgaben sind sicherlich nicht weniger geworden in den letzten Jahren, nur, woher das Geld nehmen? Die Kassen der Kommunen sind halt auch mehr als leer..(gehört nicht hier rein, aber, was die Gemeinden immer gut können ist die Grundsteuer zu erhöhen... wir haben jetzt wieder eine Grundsteuererhöhung um satte 30% !! erhalten, nachdem diese bereits vor einem Jahr um 25% erhöht wurde. Da fühlt man sich schon ein wenig als Melkkuh...)
Hier ist es bspw. so, dass es keinen Einheitstarif für Kitagebühren gibt. Wer Einkommen über einem gewissen Schwellenwert bezieht, bezahlt den vollen Satz (der übrigens wesentlich höher ist, als die im Artikel angesprochenen 1000 EUR), egal ob in einer staatlichen oder privaten Einrichtung. Wer weniger verdient, hat Anrecht auf einen subventionierten Kitaplatz, allerdings nur in staatlichen Institutionen.
Wenn für eine Familie der unteren Mittelschicht 200-400 EUR eben sehr viel Geld sind, kann der Arzt/Anwalt die eben locker aus der Portokasse bezahlen. Wird wegen paar hundert EUR mehr nicht auf die Lederausstattung im Benz verzichten müssen (und wenn doch, nun gut)
Wär doch durchaus eine Möglichkeit... ich bezahl ja generell nicht gerne Rechnungen, aber ne anständige Kinderversorgung ist in meiner Prioritätsliste eher das kleinere Übel, auch wenns meinen "monetären Wohlstand" absolut gesehen erheblich mindert.
In Frankfurt ist es wie folgt gestaffelt:
Kindergarten Höchstsatz: 148€
Kinderkrippe Höchstsatz: 198€
Beides noch plus jeweiliges Essensgeld, was in der Regel zwischen 50-70€ liegt
https://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/Entgelttabellen_November_2012.pdf
miraculix250 schrieb:adler76 schrieb:SGE-URNA schrieb:adler76 schrieb:
Denn ganz ehrlich, und ich habe nichts dagegen, dass generell gestreikt wird, aber was bringt es wenn Erzieherinnen streiken? Erleidet der Träger der Einrichtungen wirtschaftlichen Schaden, wie die Bahn oder Lufthansa, ich denke nicht, denn als Elternteil überlegt man es sich 1. Zweimal ob man sein Kind aus der gewohnten Umgebung und von seinen Freunden entfernt und selbst wenn man dies macht, hier in Frankfurt z.B. stehen die Leute schon auf Wartelisten Schlange für einen freien Platz.
Es werden also nur die Eltern verärgert und sind die Leitragenden, ansonsten niemand.
Von daher frage ich mich welches Druckmittel der Streik hat, das die Arbeitgeber einlenken sollen. Aber vielleicht habt ihr ja hierfür eine Antwort.
Nun, wirtschaftlichen Schaden erleidet der Träger, insofern staatlich, erstmal nicht. Das gilt aber so ziemlich für alle Streiks im ÖD. Der Hebel ist eben der erhebliche politische Druck, der über die "Unannehmlichkeiten" der Betroffenen ausgeübt wird. Und hier gilt, wenn die Erziehx es schaffen, genügend Verständnis und Sympathie auf ihre Seite zu bringen, lastet der politische Druck auf dem Arbeitgeber.
Das ist halt die Frage, ich bin ganz offen, ich steh auf der Seite der Eltern, denn so wie der Streik geplant ist, nämlich ohne Notdienst o.ä. ist es für die Eltern nicht zumutbar. Da müssen z.B. Eltern teilweise unbezahlten Urlaub nehmen um Ihre Kinder zu versorgen, da stehe ich voll und ganz hinter den Eltern die kein Verständniss haben.
Diese Eltern sollten sich lieber mal darum sorgen, daß ihre Kinder nicht von unterbezahlten, und damit demotivierten Erziehern erzogen werden, wärend sie Karriere machen. Sonst dürfte es bei einigen hinterher Krokodilstränen geben...
Da ist es wieder, das Vorurteil, dass alle Eltern die ihr Kind in die Krippe geben Karrieregeil sind. Nur das mit heutzutage vielleicht mit einem Versorger in der Familie allein diese nicht durchfüttern kann kommt keinem in den Sinn.
Und jetzt kommt mir bitte nicht mit dem Argument, dass man sich dann keine Kinder anschaffen soll...
reggaetyp schrieb:adler76 schrieb:SGE-URNA schrieb:adler76 schrieb:
Denn ganz ehrlich, und ich habe nichts dagegen, dass generell gestreikt wird, aber was bringt es wenn Erzieherinnen streiken? Erleidet der Träger der Einrichtungen wirtschaftlichen Schaden, wie die Bahn oder Lufthansa, ich denke nicht, denn als Elternteil überlegt man es sich 1. Zweimal ob man sein Kind aus der gewohnten Umgebung und von seinen Freunden entfernt und selbst wenn man dies macht, hier in Frankfurt z.B. stehen die Leute schon auf Wartelisten Schlange für einen freien Platz.
Es werden also nur die Eltern verärgert und sind die Leitragenden, ansonsten niemand.
Von daher frage ich mich welches Druckmittel der Streik hat, das die Arbeitgeber einlenken sollen. Aber vielleicht habt ihr ja hierfür eine Antwort.
Nun, wirtschaftlichen Schaden erleidet der Träger, insofern staatlich, erstmal nicht. Das gilt aber so ziemlich für alle Streiks im ÖD. Der Hebel ist eben der erhebliche politische Druck, der über die "Unannehmlichkeiten" der Betroffenen ausgeübt wird. Und hier gilt, wenn die Erziehx es schaffen, genügend Verständnis und Sympathie auf ihre Seite zu bringen, lastet der politische Druck auf dem Arbeitgeber.
Das ist halt die Frage, ich bin ganz offen, ich steh auf der Seite der Eltern, denn so wie der Streik geplant ist, nämlich ohne Notdienst o.ä. ist es für die Eltern nicht zumutbar. Da müssen z.B. Eltern teilweise unbezahlten Urlaub nehmen um Ihre Kinder zu versorgen, da stehe ich voll und ganz hinter den Eltern die kein Verständniss haben.
Lies doch bitte mal den von mir verlinkten Spiegel Online Beitrag.
Dies habe ich grade getan und muss auch wieder sagen, dass ich dem Grundtenor vollkommen zustimme. Dennoch bin ich der Meinung, im Artikel wird ja auch von Solidarität zwischen Eltern und Erziehern gesprochen, es bestimmt Lösungen gibt, den Streik und die Aufrechterhaltung eines Notdienstes in der Kita zu organiseren ohne das die Eltern die Leitragenden sind.
SGE-URNA schrieb:adler76 schrieb:
Denn ganz ehrlich, und ich habe nichts dagegen, dass generell gestreikt wird, aber was bringt es wenn Erzieherinnen streiken? Erleidet der Träger der Einrichtungen wirtschaftlichen Schaden, wie die Bahn oder Lufthansa, ich denke nicht, denn als Elternteil überlegt man es sich 1. Zweimal ob man sein Kind aus der gewohnten Umgebung und von seinen Freunden entfernt und selbst wenn man dies macht, hier in Frankfurt z.B. stehen die Leute schon auf Wartelisten Schlange für einen freien Platz.
Es werden also nur die Eltern verärgert und sind die Leitragenden, ansonsten niemand.
Von daher frage ich mich welches Druckmittel der Streik hat, das die Arbeitgeber einlenken sollen. Aber vielleicht habt ihr ja hierfür eine Antwort.
Nun, wirtschaftlichen Schaden erleidet der Träger, insofern staatlich, erstmal nicht. Das gilt aber so ziemlich für alle Streiks im ÖD. Der Hebel ist eben der erhebliche politische Druck, der über die "Unannehmlichkeiten" der Betroffenen ausgeübt wird. Und hier gilt, wenn die Erziehx es schaffen, genügend Verständnis und Sympathie auf ihre Seite zu bringen, lastet der politische Druck auf dem Arbeitgeber.
Das ist halt die Frage, ich bin ganz offen, ich steh auf der Seite der Eltern, denn so wie der Streik geplant ist, nämlich ohne Notdienst o.ä. ist es für die Eltern nicht zumutbar. Da müssen z.B. Eltern teilweise unbezahlten Urlaub nehmen um Ihre Kinder zu versorgen, da stehe ich voll und ganz hinter den Eltern die kein Verständniss haben.
Ffm60ziger schrieb:adler76 schrieb:Ffm60ziger schrieb:
lese doch erst mal was hier im fred steht
wenn du magst, schau auch mal was ich dazu gepostet habe.
Wenn du mich meinst, dann hast du nichts dazu gepostet was meine Ausführungen betrifft.
alles klar.
Fein, dann sind wir uns ja einig und ich kann mit den Leuten weiter reden die ernsthaft diskutieren wollen.
Also kurz als Vorwort. Mein Kleiner ist 1 3/4 und geht aktuell in die Kinderkrippe, die zum Glück nicht bestreikt wird.
Ich habe mir das hier jetzt mal durchgelesen und würde gerne zu einigen Sachen Stellung beziehen.
Wenn ich hier lese, dass die "Karrieremamis" nun mal zu Hause bleiben müssen und sich nicht aufregen sollen, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Ich persönlich ziehe den Hut vor den Eltern von früher, die 3 Jahr mit dem Kind zu Hause waren. Ich verdiene nicht so schlecht, aber ich würde es nie im Leben schaffen 2 Jahre lang (Elterngeld abgezogen) uns 3 zu versorgen ohne das die Frau arbeiten geht.
Der nächste Punkt ist die Bezahlung. Auch hier muss man wieder unterscheiden wer streikt. Am Sonntag bei Herrn Jauch, saß eine Erzieherin, die 30 Stunden die Woche arbeitet, über 2500 € brutto verdient und auch für mehr Geld streiken will. Entschuldigung!?!? Rechnet man Ihren Verdienst auf 40 Stunden hoch, dann kommt man auf über 3300 € brutto und das soll nicht genug sein??
Bitte nicht falsch verstehen, auch ich weiss, dass es genug Erzieherinnen und Erzieher gibt die für Vollzeit weit weniger bekommen als die Dame bei Herrn Jauch. Nur fände ich es dann angemessen wenn hier differenziert werden würde von Seiten der Streikenden. Bis zu einem bestimmten Einkommen wird gestreikt, der Rest macht einen Notdienst fertig. Am Ende haben ja alles was vom Tarifvertrag und Eltern hätten ein Problem weniger.
Denn ganz ehrlich, und ich habe nichts dagegen, dass generell gestreikt wird, aber was bringt es wenn Erzieherinnen streiken? Erleidet der Träger der Einrichtungen wirtschaftlichen Schaden, wie die Bahn oder Lufthansa, ich denke nicht, denn als Elternteil überlegt man es sich 1. Zweimal ob man sein Kind aus der gewohnten Umgebung und von seinen Freunden entfernt und selbst wenn man dies macht, hier in Frankfurt z.B. stehen die Leute schon auf Wartelisten Schlange für einen freien Platz.
Es werden also nur die Eltern verärgert und sind die Leitragenden, ansonsten niemand.
Von daher frage ich mich welches Druckmittel der Streik hat, das die Arbeitgeber einlenken sollen. Aber vielleicht habt ihr ja hierfür eine Antwort.
Ich habe mir das hier jetzt mal durchgelesen und würde gerne zu einigen Sachen Stellung beziehen.
Wenn ich hier lese, dass die "Karrieremamis" nun mal zu Hause bleiben müssen und sich nicht aufregen sollen, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Ich persönlich ziehe den Hut vor den Eltern von früher, die 3 Jahr mit dem Kind zu Hause waren. Ich verdiene nicht so schlecht, aber ich würde es nie im Leben schaffen 2 Jahre lang (Elterngeld abgezogen) uns 3 zu versorgen ohne das die Frau arbeiten geht.
Der nächste Punkt ist die Bezahlung. Auch hier muss man wieder unterscheiden wer streikt. Am Sonntag bei Herrn Jauch, saß eine Erzieherin, die 30 Stunden die Woche arbeitet, über 2500 € brutto verdient und auch für mehr Geld streiken will. Entschuldigung!?!? Rechnet man Ihren Verdienst auf 40 Stunden hoch, dann kommt man auf über 3300 € brutto und das soll nicht genug sein??
Bitte nicht falsch verstehen, auch ich weiss, dass es genug Erzieherinnen und Erzieher gibt die für Vollzeit weit weniger bekommen als die Dame bei Herrn Jauch. Nur fände ich es dann angemessen wenn hier differenziert werden würde von Seiten der Streikenden. Bis zu einem bestimmten Einkommen wird gestreikt, der Rest macht einen Notdienst fertig. Am Ende haben ja alles was vom Tarifvertrag und Eltern hätten ein Problem weniger.
Denn ganz ehrlich, und ich habe nichts dagegen, dass generell gestreikt wird, aber was bringt es wenn Erzieherinnen streiken? Erleidet der Träger der Einrichtungen wirtschaftlichen Schaden, wie die Bahn oder Lufthansa, ich denke nicht, denn als Elternteil überlegt man es sich 1. Zweimal ob man sein Kind aus der gewohnten Umgebung und von seinen Freunden entfernt und selbst wenn man dies macht, hier in Frankfurt z.B. stehen die Leute schon auf Wartelisten Schlange für einen freien Platz.
Es werden also nur die Eltern verärgert und sind die Leitragenden, ansonsten niemand.
Von daher frage ich mich welches Druckmittel der Streik hat, das die Arbeitgeber einlenken sollen. Aber vielleicht habt ihr ja hierfür eine Antwort.
SGEAREK_MTK schrieb:
Der Spielplatz befindet sich in Höchst? Das sagt doch schon alles...Schaut euch mal dieses Stadtteil an, da was sauber zu halten ist fast unmöglich also war es nur eine Frage der Zeit, bis da was beschmiert wurde.Ich kotze täglich schon, wenn ich mit der S Bahn durch Höchst durchfahren muss, von Nied und Griesheim schon gar nicht der Rede wert.
Frankfurt halt...
Schön wie man über einen Stadtteil urteilt nur weil man mit der Bahn da durch fährt.
Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man sich lieber zu manchen Themen nicht äussern...
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Luzbert schrieb:DocMoc schrieb:
Am 15.07. wird mein Vater ebenfalls 60 Jahre alt. Darf ich die Idee und die Liste übernehmen? (Auch wenn ich kein Deut dazu beigetragen habe?)
Auf gar keine Fall, das geht ja mal gar nicht!
Ich lass doch nicht das halbe Forum alte Werbespots schauen, Firmenhistorien recherchieren und mit einem Tablet gerüstet auf der Suche nach Lücken füllenden Produkten durch Supermärkte schleichen, damit sich dann andere im Ergebnis suhlen!
Man was für eine Frage, ich glaube jeder, der hier mit recherchiert und Ideen eingebracht hat freut sich, wenn jemand anders die Idee aufgreift. Also schönen Gruß von uns allen sozusagen und viel Spass
Damit es uns Suchwütigen nicht Langweilig wird, wollen wir dann die Tabelle nicht so bis 1930 nach unten erweitern, damit man auch für Leute was hat die einen 85-Jährigen beschenken wollen
So ein paar Sachen habe ich noch gefunden. Ich werde mal alles auflisten auch wenn es Jahre sind die du schon hast bzw. wird z.B. gegen Kinderschokolade nichts ankommen
Was schade ist, dass man für einige Produkte leider absolut nicht rausbekommen kann, wann Sie ihre Markteinführung hatten.
Hier nun die Liste:
1957 Hohes C
1965 Nescafe Gold
1967 TriTop
1972 Tic Tac
1975 M&M
1977 Soft Cake (Griesson)
1978 Hubba Bubba
1995 Bionade
2001 Curry King
Was schade ist, dass man für einige Produkte leider absolut nicht rausbekommen kann, wann Sie ihre Markteinführung hatten.
Hier nun die Liste:
1957 Hohes C
1965 Nescafe Gold
1967 TriTop
1972 Tic Tac
1975 M&M
1977 Soft Cake (Griesson)
1978 Hubba Bubba
1995 Bionade
2001 Curry King
Wollte ich auch grade schreiben....