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Adlertraeger-SGE

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Mehr als ein Remis kann es eigentlich nicht geben und selbst das nur mit mehr Glück als Verstand. WOB wird uns an die Wand spielen und das, obwohl die selber nur Schrott zusammenspielen dieses Jahr
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anpii schrieb:

Mehr als ein Remis kann es eigentlich nicht geben und selbst das nur mit mehr Glück als Verstand. WOB wird uns an die Wand spielen und das, obwohl die selber nur Schrott zusammenspielen dieses Jahr

An die Wand spielen glaube ich nicht. Am wahrscheinlichsten ist das, was die Saison wohl die Mehrheit der Spiele ausmacht: Geplänkel mit relativ wenigen Abschluss-Situationen, maximal ein paar Minuten, wo Mal sowas wie Emotionen aufkommen oder ein Fünkchen überspringen kann, was sich dann aber auch meist rasch wieder legt und dann ein Gegentor nach irgendeinem missglückten Pass im Aufbauspiel. Am Ende dann ein Punkt, wenn überhaupt nach weitgehend farblosen 90 Minuten.

Die PK danach hat man auch schon wieder vor Augen mit dem xten Aufruf zu Geduld und der Ankündigung, dass nächstes Mal dann endlich die Reaktion kommt.

Die Geduld-Aufrufe konnte ich eine ganze Zeit lang akzeptieren..In der Hinrunde aufgrund des fehlenden Stürmers, dann mit Afrika-Cup, Eingewöhnung neuer Spieler etc... Aber die Geduldsfristen stossen an ihre Grenzen. Kalajdzic (auch wenn er jetzt verletzt ist) war durchaus einige Spiele dabei, ohne die ganz große Wirkung. Ekitike ist jetzt auch schon immerhin 3 Wochen da, van de Beek noch länger, das muss bei Kickern in dem Alter auch langsam mal möglich sein, die für wenigstens 45-60  Minuten einzusetzen.
Entwicklung ist weiter nicht wirklich erkennbar und das ist in der Form langsam nicht mehr vermittelbar...
Lass mich Sonntag gerne eines besseren belehren, Optimismus fühl ich aber nicht.
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Die Nummer mit dem "Nächstes Mal wird alles besser, da kommt die grosse Reaktion" kann er auch langsam auf Kassettenrekorder aufnehmen und das Ding vors Mikro stellen, dann brauch er net mehr zum Interview nach der nächsten nichtssagenden Vorstellung.
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Ibrakeforanimals schrieb:

Bob18 schrieb:

Knackpunkt ist unsere Zentrale. Skhiri steht komplett neben sich, oder er hat letztes Jahr in Köln massiv über seinen Möglichkeiten gespielt.


In einer absolut limitierten Kölner Mannschaft als Bester herauszustechen, ist zwar auch eine Art Qualität, aber sicher nicht die Qualität, die ein Europa-Aspirant benötigt, um auf dieser Position bestens aufgestellt zu sein. War von Anfang an nicht von Skhiri begeistert, da er, meiner Ansicht nach, das Spiel extrem verlangsamt und zudem auch nicht wirklich viel mit dem Ball am Fuß anfangen kann und zudem nicht die nötige Geschwindigkeit mitbringt, um einen Ballverlust wieder wett zu machen. Der ist technisch zu schwach und geistig sowie körperlich zu langsam.


Das liegt daran das Skhiri völlig außer Form ist.
Ein Schatten seiner selbst, in dieser Verfassung darf er eigentlich nicht in der Mannschaft stehen.
Der "normale" Skhiri war in der Hinrunde ein wichtiger Stabilisator.
Gleiches gilt für Götze. Einfach komplett neben den Schuhen.
Es ist das normalste der Welt das Spieler auch mal ein Formtief haben können...blöd ist es halt wenn es wichtige Stützen sind.
Bei Trapp the same...
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Wenn aber halt derart viele Spieler in ein Leistungstief fallen, ergeben sich doch irgendwann schon fragen, warum das so ist. Ein Einzelfall kann viele Erklärungen haben, aber wenn wir von einer ganzen Reihe Spieler reden, die trotz rausreichend Erfahrung und eigentlich nachgewiesener Qualitäten ihrer Topform klar nachhängen, scheint etwas im Großen Ganzen nicht zu stimmen.
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Mal gucken was die nächsten leeren versprechen der Verantwortlichen sind.
Den bock umstoßen, der Kopf ist das dritte Bein hatten wir lange nicht mehr.

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Creepa schrieb:

Mal gucken was die nächsten leeren versprechen der Verantwortlichen sind.
Den bock umstoßen, der Kopf ist das dritte Bein hatten wir lange nicht mehr.

Also, den Fans wird die Unterstützung zurückgegeben am Sonntag, wurde gerade so verkündet. Also weisste bescheid, diesmal ganz sicher.
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Adler_Steigflug schrieb:

Kastanie30 schrieb:

Urs Fischer holen


Auf welchem Tabellenplatz stand Union bei seinem Abgang? Habe das geradewegs wieder vergessen...



Nicht zu vergessen, das deswegen keine anderen Spieler zu Verfügung stehen.
Unser Kader ist nicht so gut, wie viele glauben !!
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Hyundaii30 schrieb:

Adler_Steigflug schrieb:

Kastanie30 schrieb:

Urs Fischer holen


Auf welchem Tabellenplatz stand Union bei seinem Abgang? Habe das geradewegs wieder vergessen...



Nicht zu vergessen, das deswegen keine anderen Spieler zu Verfügung stehen.
Unser Kader ist nicht so gut, wie viele glauben !!

Er ist aber auch definitiv nicht so schlecht, wie wir spielen.
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So sehr ich versuche, die Aufrufe zur Geduld aufgrund des Umbruchs, Integration neues Spielsystems etc. zu berücksichtigen, so klar muss ich auch sagen, dass ich das angesichts völlig fehlenden Fortschritts von Spiel zu Spiel weniger akzeptieren kann.
Man kann viel Verständnis aufbringen, viel verzeihen und manches erklären. Aber langsam gehen die Argumente aus. Das ist zu wenig. In allem.
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Das nächste Beispiel für 0,0 Weiterentwicklung. Tut mir Leid, langsam gehen die Argumente aus. Konnte man ergebnistechnisch bisher sagen, geht ja noch halbwegs, ändert sich das heute ein Stückweit. Wir fliegen aus dem nächsten Wettbewerb auf ziemlich üble Weise raus. Ich sehe die Wahrscheinlichkeiten schwinden, dass man mit etwas Geduld hier noch in eine positive Richtung kommt. Dafür gibt es schlicht zu wenig (gar keine?!) Entwicklung...
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Ja gut, dass man mit diesem Geplänkel nicht darauf spekulieren kann, dass das langt, ist eigentlich klar. Hat genau einmal geklappt, gegen Mainz.
Aber grundsätzlich ist das in allen Velangen zu wenig, da ist null greifbares Feuer.
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Struwwel schrieb:

Die Belgier sind technisch und spielerisch richtig stark.


Ja in Belgien bekommt man eine Tabellenführung auch nicht geschenkt.Die haben schon richtig viel Qualität.
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Hyundaii30 schrieb:

Struwwel schrieb:

Die Belgier sind technisch und spielerisch richtig stark.


Ja in Belgien bekommt man eine Tabellenführung auch nicht geschenkt.Die haben schon richtig viel Qualität.

Ja die sind nicht schlecht, is richtig.  Trotzdem ist es von uns auch wieder bissi wenig. Die heute spielen ne top saison, die neulich ham mer noch nie gut ausgesehn, die davor waren halt unbequem, gegen die hatten mer bissi Pech und Verletzte, gegen den Tabellenletzten vergeigen mer eh aus Tradition und gegen den Drittligist sind ja auch die Bayern rausgeflogen. Kurzum... Argumente zu scheitern kann man sich immer zusammenlegen; natürlich ist das heute ein knackiger Gegner aber irgendwann müssen wir halt mal den scheiss Knoten wieder zum Platzen bringen und dafür auch Gas geben.
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Das Spiel hatte sicherlich positive Elemente, allen voran die drei Tore und die Tatsache, dass man das Minimalziel erreicht hat, den Vorsprung nicht schmilzen zu lassen. Dennoch bleibt auch wieder ein vielfach fader Beigeschmack; den ist man aktuell leider schon gewohnt. Man hat wiederholt das Gefühl, die große Chance auf ein echtes Absetzen, die mehrfach auf dem Silbertablett serviert lag, nicht genutzt zu haben. 3 Führungen im Spiel vergeben, allgemein bereits das vierte Spiel in diesem jungen Kalenderjahr, in dem man Führungen abgibt nach Bochum, St Gilloise und SVD (gegen die 2 letztgenannten sogar 2-Tore-Führungen). Das zeugt von der komplett fehlenden Stabilität; dass das Tor zum 3-2 nicht langt war leider wieder absehbar.
Am ärgerlichsten war jedoch das Tor vor der Pause, weil das genau nach dem Muster lief, welches wir schon häufig zuletzt gesehen haben; klein-klein am 16er. Wie oft muss das noch schiefgehen, bis man das unterlässt?!
Trapp wurde bereits diskutiert, jeder darf Mal Fehler machen, aber er ist seit geraumer Zeit weit weg von seinem Leistungsvermögen. Die schlechte Spieleröffnung kennt man vielleicht schon länger, aber mit Ausnahme vom Leipzig-Spiel ist auch die Leistung bzgl Kerngeschäft Bälle halten nicht mehr berauschend. Gibt dem Ganzen keine Sicherheit.
Wir bleiben bei weder Fisch noch Fleisch, irgendwie alles Stückwerk, das warten auf den Platzenden Knoten zerrt an den Nerven.
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Wenn entsprechend fit:

                        Kalajdzic
            Chaibi               Marmoush
Nkounkou     Skhiri   Götze     Knauff
         Pacho       Koch      Tuta
                         Trapp
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Tschock schrieb:

Wenn entsprechend fit:

                        Kalajdzic
            Chaibi               Marmoush
Nkounkou     Skhiri   Götze     Knauff
         Pacho       Koch      Tuta
                         Trapp

Aufstellung finde ich so ganz gut, nur an Stelle von Knauff wäre es bei mir dann doch eher Buta, Knauff gefiel mir zuletzt einfach nicht wirklich und Buta ist da Aussen aktuell die etwas "sicherere" Variante.

Hyundaii30 schrieb:

Aufstellung macht Toppmöller schon.

Tipp:
Da wir diese Saison erst 2 gute Auswärtsspiele gemacht haben, tippe ich auf eine klare Niederlage mit
mind. 2 Toren Unterschied. Die sind immerhin Belgischer Tabellenführer und treten top eingespielt
und mit großem Selbstvertrauen gegen uns an. Dementsprechend rechne ich uns wenig Chancen ein.
Und mir braucht keiner was erzählen, die sind ja "nur" in Belgien Tabellenführer.
Die Belgischen Mannschaften sind nicht mehr so schwach wie früher.

Für mich sind die Belgier hoher Favorit gegen uns und nicht umgekehrt.


Es wird ein schweres Spiel und der Respekt vor dem Gegner ist prinzipiell sicher berechtigt, mir geht es aber einen Schritt zu weit bei denen vom "hohen" Favorit zu sprechen und dass die uns direkt mit 2 oder mehr Toren aus dem Stadion schießen. Ich weiß, dass TM nur Richtwerte ausgibt und abgesehen davon Faktoren wie Eingespieltheit, Selbstvertrauen etc. nicht berücksichtigt sind, aber wir haben dort einen Marktwert der über drei Mal so hoch ist als der von denen. Muss nicht viel heißen und tatsächlich würde ich ein Remis gerne nehmen, tippe sogar auch eher auf eine knappe Niederlage als einen Sieg für uns; als chancenlos sollte man das Unterfangen nun aber auch nicht betrachten.
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Der Frust muss einigermaßen tief sitzen, wenn man jetzt schon anfängt, andere Trainer zu handeln und dabei vorsätzlich übersieht, wofür die namentlich genannten Trainer (Baumgart, Fischer usw.) eigentlich stehen und wo unsere Reise offenkundig hingehen soll.

Damit will ich sagen, ja, wir spielen dieser Tage wirklich einen Graupenfussball und beim Anblick der Spielernamen mag es so erscheinen, dass wir eine ganz andere Wucht auf den Platz kriegen sollten. Dass wir pyhsisch insgesamt nicht ganz auf der Höhe sind, habe ich an anderer Stelle schon als Hypothese in den Raum gestellt. Selbiges wird man btw. in Bochums Elf nicht gefunden haben.

Nimmt man alleine mal unsere Startaufstellung wird man auch schnell sehen, dass Götze und Max (455) zusammen auf ähnlich viele Bundesligaeinsätze kommen, wie die anderen 9! Spieler (485) in Summe. Die Frage, wie viele der restlichen Spieler schon wirklich dauerhaft tragende Rollen auf höchstem sportlichen Niveau eingenommen haben, beantwortet sich ebenso von selbst. In dem Zusammenhang stelle ich das Thema "Geduld", welches dieser Tage auch gerne von den Verantwortlichen gewählt wird nochmal in den Raum.

Natürlich fehlt einem DT die nachgewiesene Erfahrung als sportlich Verantwortlicher, aber vor allem auch als Moderator eines Umbruchs dieses Ausmaßes. Viel wichtiger ist aber, dass wir den Baumgarts und Fischers inhaltlich bereits entwachsen sind. Weder bedarf es dieser Tage des eindimensionalen Motivators und Einpeitschers, noch glaube ich, dass gerade die hochveranlagten Nachwuchsspieler damit so sonderlich viel anfangen können, wenn man Ihnen taktisch eigentlich nichts beibringen kann. Klar, wünscht man sich dieser Tage mehr Spirit, Emotion und Leidenschaft auf dem Platz. Ich halte es aber für klar ersichtlich, dass man eben mittelfristig weg möchte, von der "Ausrechenbarkeit" und von Wegen und Stilmitteln, die sich dann doch schneller abnutzen als man sich das wünscht.

Gerade in der Kommunikation mit den Jungen Spielern aus allen Herren Ländern bringt DT sicherlich einiges mit. Und seine Erfahrungen bei den namentlich nicht erwähnten Vereinen, haben ihn im Umgang mit hoffnungsvollen Spielern aber sicherlich mehr Erfahrung mitgegeben, als es selbst die mit mehr BL-Erfahrung und oben genannten Trainer mitbringen. Man vergisst so wie es scheint, nur allzu gerne, was man auch an anderen Trainern auszusetzen hatte. Ich erinnere mich beispielsweise noch an OG und den Ärger, dass man gefühlt jedes Spiel wusste, wann welcher Spieler eingewechselt wird. DT versucht hier schon sehr deutlich, alle mit auf die Reise zu nehmen. Und er tut dies ohne große Allüren und gänzlich ohne Selbstdarstellung. Dass ein Trainer, der sportlich vielleicht nicht die allerhöchsten Ehren erreicht hat, hier und da, vielleicht mal zu kompliziert denkt und zu viel möchte, mag in der Natur der Sache liegen. Auch er wird beweisen wollen, dass er was drauf hat. Hier das richtige Maß zu finden, ist Teil der Lernkurve und dass es hier eine geben wird, dürfte niemanden überraschen.

Achso, hört mir auf dem Kerl immer das "Weltklassetrainer"-ding um die Ohren zu schauen. Das war ein saudummes Zitat von Hardung, mit dem er DT keinen Gefallen getan hat.

Um meine Aussagen nicht falsch zu verstehen. Es gibt aktuell natürlich Dinge an denen man zweifeln kann. Es gibt aber dieser Tage auch Veränderungen bei uns, und zwar in einer Geschwindigkeit, wie wir die bisher - zumindest nach meiner Wahrnehmung - noch gar nicht kannten bzw. erlebt haben...

Ich bekenne mich zwar ebenso schuldig, dass ich mich von den Namen der Neuverpflichtungen habe euphorisieren lassen und mir nicht nur insgeheim erhofft habe, dass das direkt für den Rückrundenbeginn einen Schub gibt. Das mag in Teilen etwas naiv gewesen sein, aber etwas "Träumerei" gehört als SGE-Anhänger nunmal dazu.  Learning: So schnell geht es offenkundig dann doch nicht. Schade. Sehr schade.

Eine zentrale Frage die es - zumindest für mich - zu beantworten gilt ist, was die Rückrunde eigentlich genau sein soll. Sportlich gesehen. Den physischen Zustand unserer  Neuzugänge muss man ja frühzeitig erkannt und wahrgenommen haben. Der logische Verstand sagt, dass es ne geile nächste Saison werden kann, wenn wir die van de Beeks, Kalajdzics und Ekitikés erstmal richtig "aufgepäppelt" haben. Aber bleiben die auch alle wirklich bei uns? Falls nicht, wird es schwer zu konstatieren, dass unsere Planungen für dieses Jahr aufgegangen sind. Und den Schuh kann man einem DT nicht anziehen. (Anm.: Niemand möchte wissen, wie ein OG intern mit der Situation umgegangen wäre)

Ich habe das Thema "Veränderung" angesprochen und DTs Rolle als Moderator. Man kann es nicht oft genug sagen, aber es ist eine krasse Aufgabe, die man ihm nicht noch schwerer machen sollte, nur, weil man sich von Spielernamen und vermeintlichem Potential einzelner blenden lässt.

Wir befinden uns mittlerweile in einer Situation, in der die Halbwertzeit eines Spielers nochmal deutlich niedriger liegt, als es im Bundesligazirkus überhaupt noch der Fall ist. Mögen ein Skhiri und ein Koch noch mit der Intention verpflichtet worden sein, längerfristig tragende (Führungs-)rollen einzunehmen, haben wir mittlerweile einfach unheimlich viele "kurzfristige" Anlageobjekte in der Mannschaft. Klar, dass ist Teil der wirtschaftlichen Strategie und gewissermaßen auch Vorgabe von MK. In dem Ausmaß und dem Tempo ist das aber bisher unerreicht. Kommen wir gerade gefühlt erst aus dem wildesten Transferfenster der SGE-Geschichte, haben wir kurz danach schon den Amenda-Transfer verkündet und werden (was uns vor Jahren niemand zugetraut hätte) auch direkt schon mit den nächsten (nicht ganz günstigen), aber hochveranlagten Talenten Ouédraogo und Uzun in Verbindung gebracht. Irgendwie extrem krass. Man kommt sich in etwa so vor, wie vor 20-25 Jahren als man noch den Anstoß-Fußballmanager gespielt hat (mit der Tendenz auch einfach zu viele Spieler zu kaufen) - findet man das gut? Auf der einen Seite ja - ich bin da grundsätzlich progressiv unterwegs - auf der anderen Seite wünscht man sich auch wieder etwas Stabilität und emotionalen Bezug der Spieler zur SGE und eine gewisse Halbwertzeit im Verein, auch, wenn man verstanden hat, dass das nun Teil unserer zukünftigen Strategie ist.

Würde das jeder Trainer mitmachen? Erwartungshaltung in Frankfurt und den ständigen Einbau  junger und hoffnungsvoller Spieler, den Abverkauf der Leistungsträger? Ich bin mir da nicht sicher. DT und MK scheinen sich hier aber einig zu sein und das ist eine wichtige Voraussetzung dass das mittelfristig klappen kann. die Betonung liegt auf "kann".

Als Fan, der aktuell auch sieht, dass Automatismen in der Mannschaft nicht greifen, sollte man m.E. zumindest seinen Beitrag leisten, dass aus fehlender positiver Dynamik nicht direkt eine negative Eigendynamik erzeugt wird.

Soviel von einem Anhänger, der bei DTs Verpflichtung auch nicht sofort, euphorisch im Kreis gesprungen ist. Was man aber sieht und hört reicht mir aktuell (noch) aus, um einem fleißigen jungen Trainer weiterhin das Vertrauen auszusprechen....

 
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No.3 schrieb:

Der Frust muss einigermaßen tief sitzen, wenn man jetzt schon anfängt, andere Trainer zu handeln und dabei vorsätzlich übersieht, wofür die namentlich genannten Trainer (Baumgart, Fischer usw.) eigentlich stehen und wo unsere Reise offenkundig hingehen soll.

Damit will ich sagen, ja, wir spielen dieser Tage wirklich einen Graupenfussball und beim Anblick der Spielernamen mag es so erscheinen, dass wir eine ganz andere Wucht auf den Platz kriegen sollten. Dass wir pyhsisch insgesamt nicht ganz auf der Höhe sind, habe ich an anderer Stelle schon als Hypothese in den Raum gestellt. Selbiges wird man btw. in Bochums Elf nicht gefunden haben.

Nimmt man alleine mal unsere Startaufstellung wird man auch schnell sehen, dass Götze und Max (455) zusammen auf ähnlich viele Bundesligaeinsätze kommen, wie die anderen 9! Spieler (485) in Summe. Die Frage, wie viele der restlichen Spieler schon wirklich dauerhaft tragende Rollen auf höchstem sportlichen Niveau eingenommen haben, beantwortet sich ebenso von selbst. In dem Zusammenhang stelle ich das Thema "Geduld", welches dieser Tage auch gerne von den Verantwortlichen gewählt wird nochmal in den Raum.

Natürlich fehlt einem DT die nachgewiesene Erfahrung als sportlich Verantwortlicher, aber vor allem auch als Moderator eines Umbruchs dieses Ausmaßes. Viel wichtiger ist aber, dass wir den Baumgarts und Fischers inhaltlich bereits entwachsen sind. Weder bedarf es dieser Tage des eindimensionalen Motivators und Einpeitschers, noch glaube ich, dass gerade die hochveranlagten Nachwuchsspieler damit so sonderlich viel anfangen können, wenn man Ihnen taktisch eigentlich nichts beibringen kann. Klar, wünscht man sich dieser Tage mehr Spirit, Emotion und Leidenschaft auf dem Platz. Ich halte es aber für klar ersichtlich, dass man eben mittelfristig weg möchte, von der "Ausrechenbarkeit" und von Wegen und Stilmitteln, die sich dann doch schneller abnutzen als man sich das wünscht.

Gerade in der Kommunikation mit den Jungen Spielern aus allen Herren Ländern bringt DT sicherlich einiges mit. Und seine Erfahrungen bei den namentlich nicht erwähnten Vereinen, haben ihn im Umgang mit hoffnungsvollen Spielern aber sicherlich mehr Erfahrung mitgegeben, als es selbst die mit mehr BL-Erfahrung und oben genannten Trainer mitbringen. Man vergisst so wie es scheint, nur allzu gerne, was man auch an anderen Trainern auszusetzen hatte. Ich erinnere mich beispielsweise noch an OG und den Ärger, dass man gefühlt jedes Spiel wusste, wann welcher Spieler eingewechselt wird. DT versucht hier schon sehr deutlich, alle mit auf die Reise zu nehmen. Und er tut dies ohne große Allüren und gänzlich ohne Selbstdarstellung. Dass ein Trainer, der sportlich vielleicht nicht die allerhöchsten Ehren erreicht hat, hier und da, vielleicht mal zu kompliziert denkt und zu viel möchte, mag in der Natur der Sache liegen. Auch er wird beweisen wollen, dass er was drauf hat. Hier das richtige Maß zu finden, ist Teil der Lernkurve und dass es hier eine geben wird, dürfte niemanden überraschen.

Achso, hört mir auf dem Kerl immer das "Weltklassetrainer"-ding um die Ohren zu schauen. Das war ein saudummes Zitat von Hardung, mit dem er DT keinen Gefallen getan hat.

Um meine Aussagen nicht falsch zu verstehen. Es gibt aktuell natürlich Dinge an denen man zweifeln kann. Es gibt aber dieser Tage auch Veränderungen bei uns, und zwar in einer Geschwindigkeit, wie wir die bisher - zumindest nach meiner Wahrnehmung - noch gar nicht kannten bzw. erlebt haben...

Ich bekenne mich zwar ebenso schuldig, dass ich mich von den Namen der Neuverpflichtungen habe euphorisieren lassen und mir nicht nur insgeheim erhofft habe, dass das direkt für den Rückrundenbeginn einen Schub gibt. Das mag in Teilen etwas naiv gewesen sein, aber etwas "Träumerei" gehört als SGE-Anhänger nunmal dazu.  Learning: So schnell geht es offenkundig dann doch nicht. Schade. Sehr schade.

Eine zentrale Frage die es - zumindest für mich - zu beantworten gilt ist, was die Rückrunde eigentlich genau sein soll. Sportlich gesehen. Den physischen Zustand unserer  Neuzugänge muss man ja frühzeitig erkannt und wahrgenommen haben. Der logische Verstand sagt, dass es ne geile nächste Saison werden kann, wenn wir die van de Beeks, Kalajdzics und Ekitikés erstmal richtig "aufgepäppelt" haben. Aber bleiben die auch alle wirklich bei uns? Falls nicht, wird es schwer zu konstatieren, dass unsere Planungen für dieses Jahr aufgegangen sind. Und den Schuh kann man einem DT nicht anziehen. (Anm.: Niemand möchte wissen, wie ein OG intern mit der Situation umgegangen wäre)

Ich habe das Thema "Veränderung" angesprochen und DTs Rolle als Moderator. Man kann es nicht oft genug sagen, aber es ist eine krasse Aufgabe, die man ihm nicht noch schwerer machen sollte, nur, weil man sich von Spielernamen und vermeintlichem Potential einzelner blenden lässt.

Wir befinden uns mittlerweile in einer Situation, in der die Halbwertzeit eines Spielers nochmal deutlich niedriger liegt, als es im Bundesligazirkus überhaupt noch der Fall ist. Mögen ein Skhiri und ein Koch noch mit der Intention verpflichtet worden sein, längerfristig tragende (Führungs-)rollen einzunehmen, haben wir mittlerweile einfach unheimlich viele "kurzfristige" Anlageobjekte in der Mannschaft. Klar, dass ist Teil der wirtschaftlichen Strategie und gewissermaßen auch Vorgabe von MK. In dem Ausmaß und dem Tempo ist das aber bisher unerreicht. Kommen wir gerade gefühlt erst aus dem wildesten Transferfenster der SGE-Geschichte, haben wir kurz danach schon den Amenda-Transfer verkündet und werden (was uns vor Jahren niemand zugetraut hätte) auch direkt schon mit den nächsten (nicht ganz günstigen), aber hochveranlagten Talenten Ouédraogo und Uzun in Verbindung gebracht. Irgendwie extrem krass. Man kommt sich in etwa so vor, wie vor 20-25 Jahren als man noch den Anstoß-Fußballmanager gespielt hat (mit der Tendenz auch einfach zu viele Spieler zu kaufen) - findet man das gut? Auf der einen Seite ja - ich bin da grundsätzlich progressiv unterwegs - auf der anderen Seite wünscht man sich auch wieder etwas Stabilität und emotionalen Bezug der Spieler zur SGE und eine gewisse Halbwertzeit im Verein, auch, wenn man verstanden hat, dass das nun Teil unserer zukünftigen Strategie ist.

Würde das jeder Trainer mitmachen? Erwartungshaltung in Frankfurt und den ständigen Einbau  junger und hoffnungsvoller Spieler, den Abverkauf der Leistungsträger? Ich bin mir da nicht sicher. DT und MK scheinen sich hier aber einig zu sein und das ist eine wichtige Voraussetzung dass das mittelfristig klappen kann. die Betonung liegt auf "kann".

Als Fan, der aktuell auch sieht, dass Automatismen in der Mannschaft nicht greifen, sollte man m.E. zumindest seinen Beitrag leisten, dass aus fehlender positiver Dynamik nicht direkt eine negative Eigendynamik erzeugt wird.

Soviel von einem Anhänger, der bei DTs Verpflichtung auch nicht sofort, euphorisch im Kreis gesprungen ist. Was man aber sieht und hört reicht mir aktuell (noch) aus, um einem fleißigen jungen Trainer weiterhin das Vertrauen auszusprechen....

 

Guter, reflektierter Beitrag. Ich muss mich auch manchmal selbst dazu ermahnen, nicht die Geduld zu verlieren und die vielen, wirklich nicht ganz einfachen Faktoren zu sehen, mit denen Dino Toppmöller klarkommen muss und das man die Gleichung nicht zwingend nach dem Motto "Hochtalentierte, nicht ganz günstige Mannschaft = Erfolg" aufmachen kann.
Der Umbruch war im Vergleich zu anderen Vereinen einfach schon sehr, sehr umfangreich und selbst für unsere Verhältnisse überdurchschnittlich extrem; hinzu eine vielzahl sehr junger Spieler aus verschiedenen Ländern; das ganze mit dem Auftrag versehen, eine neue (anspruchsvollere) Spielphilosophie zu implementieren und das Ganze bei der ersten größeren Trainerstation als Chefcoach. Hinzu die besinderheit des Muani-Deals, der uns neben sehr viel Geld eben auch eine Hinrunde ohne Hauptstürmer gebracht hat. Man muss sich das einfach immer Mal vor Augen führen, auch wenn man manchmal im Dreieck hüpfen will, wenn man die x-te Begegnung Aussenseiter xy nicht für sich entscheiden kann und sichtbar Sand im Getriebe ist.
Dennoch laufen wir in Bälde in eine Phase, wo eine Weiterentwicklung sichtbar werden muss, weil einfach die aktuell noch irgendwie erklärbaren erschwerenden Faktoren dann weniger werden. 2-3 Wochen weitergedacht sollten die Stürmer Kalajdzic und auch Ekitike allmählich den erforderlichen Fitnesslevel erreichen und dann irgendwann auch vermehrt in den Rhythmus kommen. Das heisst nicht, dass die dann die Liga in alle Einzelteile ballern müssen, aber man sollte dann sehen, dass sich da vorne drin etwas tut und es sollte nicht mehr passieren, dass ein Kalajdzic wie gegen Mainz und Köln quasi ohne jegliche Offensivaktion und ohne Bindung zum Spiel in der Luft hängt. Auch Van de Beek und Rode sollte dann wieder einen Schritt weiter sein.
Ich hoffe sehr, dass diese Entwicklung sichtbar wird (und natürlich auch die Ergebnisse passen). Eine internationale Teilnahme (besser EL als Conference League) wäre eben trotz allem auch wichtig, um den jungen Spielern diese Perspektive bieten zu können; es ist ein schmaler Grad zwischen Zeit für Entwicklung einräumen und eben dennoch auch das Hier und Jetzt erfolgreich bewältigt kriegen. Ich bin auch noch vorsichtig optimistisch, dass die Eintracht hier gerade die Basis für eine sehr spannende und erfolgversprechende Zukunft schafft, aber der Druck wird definitiv steigen in den nächsten Wochen.
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Es ist wirklich eine heikle und wichtige Phase wo wir gerade drinstecken.
Das gestrige Spiel war im Endeffekt wieder kein entscheidender Schritt nach vorne. Die Spiele gegen vier der letzten Fünf (D98, M1, FC, Bochum) sind nun rum und die Hoffnung auf eine Verbesserung der Ausbeute gegen die Kellerkinder nach der Winterpause wurde enttäuscht (sogar noch weniger Pkt als in der Hinserie). Ich glaube, dass es grundsätzlich nicht an Geduld und Verständnis mangelt beim Umfeld und dem Großteil des Anhangs (Facebook-Huberts lass ich Mal aussen vor), das Gespühr für die logischen Herausforderungen des selbst für unsere Verhältnisse enormen Personalumbruchs sowie des offenbar angepeilten Umstiegs auf Ballbesitzfußball ist schon vorhanden. Nur die pure Masse an versemmelten Favoritenspielen ist derart absurd, dass das schon sehr aufs Gemüt schlägt, selbst für die Geduldigsten. Von 8 Spielen gegen diese Gegner wurden insgesamt 6 nicht gewonnen (die zwei gewonnenen waren extrem mühsame 1-0, eins davon am ersten Spieltag). Ich sag Mal 2 von den 8 nicht zu gewinnen wäre völlig normal, 4 wären bei uns durch fehlenden Stürmer in der Hinrunde, Umbruch etc wohl auch vermittelbar gewesen, 6 allerdings ist leider echt übel. Zumal man aus den Pokalwettbewerben Spiele gegen PAOK (2), Aberdeen und Saarbrücken hinzu nehmen muss; das miserable Augsburgspiel aus der Liga fällt mir gerade auch noch ein. Das ist dann halt eine zweistellige Anzahl an Spielen, und Umbruch, Stürmerthema etc genügt als Teilerklärung, kann aber die extreme Harmlosigkeit in diesen Spielen einfach nicht in Gänze entschuldigen, dafür steht zu viel Qualität auf dem Platz.
Selbst wenn es Gründe gibt, die Teilaspekte erklären, hätte da mehr passieren müssen. Warum variiert man nicht die Statik, wenn man merkt, dass es mit dem Ballgeschiebe Fussball nicht klappt? Warum gab es scheinbar nichtmal den Versuch, in den Spielen mit dem ersehnten großgewachsenen Stürmer (Kalajdzic) eben diesen auch mit Flanken zu füttern? Weshalb gibt es trotzdem, dass man mit Koch, Pacho und Sasa durchaus kopfballstarke Spieler im Vergleich zur Vorsaison dazubekommen hat und sogar einen potenziell ordentlichen Schützen (Chaibi), immernoch keinerlei erkennbare Entwicklung bei Ecken?? Wir haben hier wieder 0 Ligatore bislang, obwohl das so ein wichtiges Mittel sein kann, gerade wenn man weiss, dass es spielerisch schwierig ist!

Für das Spiel gestern gibt es tatsächlich ein paar Erklärungsansätze mehr als für die Kölnkatastrophe, da es in Summe doch ne Menge Ausfälle gab. Dass eine gute Viertelstunde aber am Ende nicht verhindern kann, dass es (erstmals?) Pfiffe gab, wenn man im Rest des Spiels halt doch trotz immer noch höherer individueller Qualität auf dem Feld quasi keine Torschüsse abgibt, ist dann aber auch klar; gerade nach der Vorgeschichte mit den vielen versemmelten Spielen.
Ich lass mich darauf trotzdem nochmal ein und werde mich weiter in Geduld üben und versuchen positiv zu bleiben, sage aber auch ganz klar, dass die Zeit für Verständnis und Geduld langsam an seine Grenzen kommt - es muss spätestens in den nächsten 2, 3, 4 Wochen eine sichtbare Besserung erkennbar sein. Denn die letzten Argumente gehen dann Stück für Stück irgendwann aus, Kalajdzic hatte dann genug Zeit, herangeführt zu werden, die Mannschaft soviele Pflichtspiele, wie eine Saison normalerweise hat, um eine Spielidee zu verinnerlichen, Ekitike müsste dann irgendwann auch fitnesstechnisch weiter sein und 6-7 Ausfälle wie gestern wird es im Normalfall auch nicht immer geben. Bis dahin tut die SGE gut daran, sich voll hinter den Kurs zu stellen. Aber ich hoffe inständig, dass man denn dann wirklich irgendwann Mal einen Fortschritt sieht.
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Schlicht zu wenig. Man kann ein paar "entschuldigende" Punkte anführen wie diverse Ausfälle, teils kurzfristige oder während dem Spiel. Das reicht aber nicht, um einen Torschuss in der ersten Halbzeit gegen den Tabellenvierzehnten zu erklären, gerade nachdem man diesbezüglich nach der Nichtleistung von Köln Besserung gelobt hat. In der zweiten HZ gab es eine druckvolle Viertelstunde, da hat kurz was gezuckt, da war man seit langem Mal wieder ein ganz kleinwenig angezündet. Das hielt aber nicht lange, am Ende wieder nix mehr, keine Schlußoffensive. Was bleibt, ist die nächste Enttäuschung. 5 Punkte gegen gegen 4 der letzten 5 der Tabelle. Das ist jämmerlich.
Mit etwas Galgenhumor kann man sagen, die Eintracht hat vom Spielplan her nun ihre schwersten Spiele hinter sich...
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Das Positive ist, ich finde es ist ein kleinwenig mehr Körpersprache als am Samstag (was aber auch keine Kunst ist).  Ansonsten aber ist es wieder sehr dürftig. Fast das befürchtete Spiel. Man kann anführen, dass die ganzen relativ kurzfristigen Ausfälle (plus Larsson auch noch nach 20 Minuten)  es erklärbar machen, dass da nicht ein Rad ins andere greift; dennoch ist ein Torschuss schlicht viel zu wenig. 1-7 Torschüsse, auch wenn die Bochumer Abschlüsse mit einer Ausnahme zu Beginn jetzt auch keine echten Chancen waren, ist leider kein ansatzweise annehmbares Zeugnis.
Wir haben immernoch trotz der Ausfälle individuell eine höhere Qualität auf dem Feld als der Gegner; in der aktuellen Konstellation erwartet niemand, dass man die herspielt, aber es ist ernüchternd, dass wir weiterhin fast überhaupt nicht in Abschlußsituationen kommen, ausser wenn Götze wie bei seinem Ball auf Skhiri oder heute beim Tor mal einen Geistesblitz hat.
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Neben den beiden Gesperrten nun mit Ebimbe, Kalajdzic und Trapp weitere kurzfristige Ausfälle. Is dann schon ne Stange an Spielern, die uns fehlt.
Vielleicht ist es ja am Ende besser als wenn die Unseren wieder denken würden, mit unserem Premiumkader läuft das gegen so`n lumpigen Abstiegskandidat von alleine. Dachte zwar nach den ganzen Erfahrungen aus der Hinrunde wäre diese Haltung eigentlich ohnehin undenkbar, aber letzten Samstag hat mich eines besseren belehrt.

Wird ein Kampfspiel, ich hoffe sehr, wir nehmen es an. Meine Hoffnungsträger heissen heute Marmoush und Chaibi.
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Gabba Gabba Hey schrieb:

Und mir geht es nicht um die Niederlage, sondern darum wie sie zustande kommt.

Für mich war es ein typisches Spiel gegen Köln. Köln kann noch so schlecht sein, wir packen es immer wieder mal gegen die dann mit einer Grottenleistung zu verlieren. Ist auch so eine Tradition die es nicht unbedingt bräuchte.
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propain schrieb:

Gabba Gabba Hey schrieb:

Und mir geht es nicht um die Niederlage, sondern darum wie sie zustande kommt.

Für mich war es ein typisches Spiel gegen Köln. Köln kann noch so schlecht sein, wir packen es immer wieder mal gegen die dann mit einer Grottenleistung zu verlieren. Ist auch so eine Tradition die es nicht unbedingt bräuchte.

Das stimmt zwar, aber leider kann man es in dieser Saison nicht als Köln-Auswärts-Klassiker (ähnlich Mainz A) abtun. Würden die anderen Spiele gegen vermeintlich schwächere Gegner passen, könnte man ja durchaus noch (genervt) drüber hinwegsehen. Jedoch entspricht das Köln-Spiel ziemlich genau dem Auftreten gegen fast alle spielerisch limitierten Gegner in dieser Spielzeit. Vor allem das ständige Sich-den-Schneid-abkaufen-Lassen und das weitgehend risikolose, uninspirierte Spiel ohne Emotionen, ohne Wucht hatten wir schon häufig. Und gerade die endlose Wiederholung dieses Musters ist es, was bedenklich stimmt. Und daran MUSS sich etwas ändern.
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igorpamic schrieb:

Basaltkopp schrieb:

In Koln war es wie immer, wir lassen uns auf deren erbärmliches Niveau runterziehen, die lullen uns ein uns gewinnen.

Abgesehen davon sind wir nicht die einzigen, die in Darmstadt oder Köln nicht brillieren.


Der Unterschied zu einer Spitzenmannschaft wie Dortmund ist halt das die in Darmstadt 3:0 und in Köln 4:0 gewinnen. Und wir holen nur einen Punkt.

Und das Argument das war in Köln immer schon so ist auch sehr dünn. Erbärmlich war am Samstagabend nur die Eintracht.

Vom formulierten Anspruch her, auch von Vereinsseite, das wir wieder einen europäischen Platz erreichen wollen, um wieder international dabei zu sein, muß man eigentlich gegen Abstiegskandidaten gewinnen.
Jeder verzeiht auch mal ein schwaches Spiel, das kann immer mal passieren, weil immer nur Topleistung nicht geht.
Aber wenn ich die qualitativen Unterschiede betrachte, sollte da klare Siege rumkommen.
Und es ist ja nicht die Niederlage an sich, die ärgerlich ist, sondern die Art und Weise des Zustandekommens.
Gegen die Bayern und Dosen haben wir, wenn auch mit etwas Glück, trotzdem herausragende Spiele gemacht, am Können liegt es also nicht....und was schon immer so war, muß ja nicht deshalb auch immer so bleiben.
Gegen die Top Five spielen wir klasse, gegen die Kellerklubs kacken wir meist ab, weil vielleicht in der Birne zuviel Unterschätzungspotential drin ist, das man das mit Halbgas hinbekommt, dem  ist nicht so.
Und dann verlierste Spiele, die man nicht verlieren darf und alle wundern sich.
So nutzt man auch keine tabellarischen Steilvorlagen, wie Freiburg sie uns gegeben hat, uns deutlich abzusetzen.
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cm47 schrieb:

igorpamic schrieb:

Basaltkopp schrieb:

In Koln war es wie immer, wir lassen uns auf deren erbärmliches Niveau runterziehen, die lullen uns ein uns gewinnen.

Abgesehen davon sind wir nicht die einzigen, die in Darmstadt oder Köln nicht brillieren.


Der Unterschied zu einer Spitzenmannschaft wie Dortmund ist halt das die in Darmstadt 3:0 und in Köln 4:0 gewinnen. Und wir holen nur einen Punkt.

Und das Argument das war in Köln immer schon so ist auch sehr dünn. Erbärmlich war am Samstagabend nur die Eintracht.

Vom formulierten Anspruch her, auch von Vereinsseite, das wir wieder einen europäischen Platz erreichen wollen, um wieder international dabei zu sein, muß man eigentlich gegen Abstiegskandidaten gewinnen.
Jeder verzeiht auch mal ein schwaches Spiel, das kann immer mal passieren, weil immer nur Topleistung nicht geht.
Aber wenn ich die qualitativen Unterschiede betrachte, sollte da klare Siege rumkommen.
Und es ist ja nicht die Niederlage an sich, die ärgerlich ist, sondern die Art und Weise des Zustandekommens.
Gegen die Bayern und Dosen haben wir, wenn auch mit etwas Glück, trotzdem herausragende Spiele gemacht, am Können liegt es also nicht....und was schon immer so war, muß ja nicht deshalb auch immer so bleiben.
Gegen die Top Five spielen wir klasse, gegen die Kellerklubs kacken wir meist ab, weil vielleicht in der Birne zuviel Unterschätzungspotential drin ist, das man das mit Halbgas hinbekommt, dem  ist nicht so.
Und dann verlierste Spiele, die man nicht verlieren darf und alle wundern sich.
So nutzt man auch keine tabellarischen Steilvorlagen, wie Freiburg sie uns gegeben hat, uns deutlich abzusetzen.

Also wenn da noch "Unterschätzungspotenzial" eine Rolle spielt, verstehe ich die Welt nicht mehr. Normal sollten nach dieser unfassbaren Vielzahl versemmelter Favoritenspiele (Hinrunde Mainz, Köln, Bochum, Augsburg, 2x PAOK, Aberdeen, Saarbrücken, Rückrunde D98, wieder Köln und beinah auch wieder Mainz) doch bei jedem Spieler sämtliche Alarmglocken schrillen und klar sein, "Gegen die müssen wir voll da sein".
Natürlich kannst du Mal unglücklich gegen einen Underdog verlieren oder Mal nen gebrauchten Tag erwischen. Das passiert anderen auch. Aber die Betonung liegt auf "Mal"! Bei uns ist das leider die absolute Regel.
Ich freue mich überspitzt gesagt mittlerweile über ein glückliches 1-0 gegen Mainz gefühlt fast mehr als über ein 5:1 gegen Bayern, weil der Sieg gegen Mainz überraschender ist - das ist absurd. Und dass diese Gegner unbequem zu bespielen sind halte ich auch für kein wirkliches Argument; andere Mannschaften bezwingen diese Truppen offenbar regelmäßig, sonst würden die nicht so wenig Punkte haben.  

Besonders ärgert mich, dass diese Spiele immer wieder ein gewisses Muster haben und oft schon in den ersten paar Minuten zu sehen ist, in welche Richtung das Ganze wieder geht. Der Gegner ist limitiert, aber kämpferisch da, die Eintracht hingegen lässt das Spiel dahinplätschern, spielt 0,0 druckvoll, ganz zu schweigen von fehlender Überzeugung und Entschlossenheit. Dann kommen selbst gegen die schwächsten der Liga allenfalls ein, zwei brauchbare Angriffe oder mit Glück Mal ein Zufallsprodukt wie gegen Mainz raus - das wars. Die "einfachen Fehler" kommen noch on top, sind aber für meine Begriffe nicht ursächlich, weil gegen Darmstadt auch lange vor Tutas Fehlpass oder in Köln vor Nkounkous Tölpel-Platzverweis die Leistung nicht ansatzweise gestimmt hat.

Gegen Bochum ist der nächste Anlauf. Wenn DT es wieder nicht schafft, dieser Mannschaft A einen Plan mit auf den Weg zu geben, gegen so einen Gegner aus dem unteren Drittel Lösungen zu finden und B, noch schlimmer, wieder Basics fehlen und uninspiriertes Ballgeschiebe den Nachmittag füllt, schwindet bei mir die Geduld. DT hat nun einen kompletten Kader mit reichlich Potenzial; eigenes Anschauungs- und Analysematerial, wie man es in dieser Art Spiele nicht macht, ist ebenfalls mehr als genug vorhanden. Ein Schritt in die richtige Richtung muss jetzt kommen.
#
---------------Trapp------------
Buta--Koch--Pacho--Max
--------Skhiri--Rode---------
--Marmoush----Chaibi----
----Kalajdzic---Ekitiké------

Ebimbe, Knauff und Smolcic würde ich rausnehmen, Tuta und Nkounkou haben sich selbst rausgenommen.
Ebimbe und Knauff sind gegen gallige, kompakte Gegner nicht wirklich geeignet. Die nötige Ballsicherheit und Präzision fehlt einfach und ihre Stärken kommen eigentlich nur in Umschaltmomenten zum Tragen. Diese Art Spiel ist auch gegen Bochum jedoch nicht zu erwarten.
Beim offensiven Mittelfeld und Sturm fehlt zwar ein bisschen die Komponente des offensiven Flügels, aber wir flanken ja sowieso nicht. Sehe in der Elf aktuell das höchste fußballerische Potenzial und Rode schlicht für die Mentalität (auch wenn es bedenklich ist, dass man dazu scheinbar auf Rode angewiesen ist).

Die Stimmung ist gereizt und die Geduld für relativ erbärmliche Fehlschläge in Favoritenspielen gegen fußballerisch limitierte Truppen mittlerweile mehr als überstrapaziert.
Wir hatten in der Hinrunde sieglose Spiele u.a. gegen Mainz, Köln, Augsburg, Bochum, PAOK und als besondere Bonbons die Blamagen in Aberdeen und Saarbrücken. In der Rückrunde ging es weiter mit Darmstadt und Köln (und einem unterirdisch-glücklichen 1-0 gegen Mainz). Dir kann sowas Mal passieren, aber diese Reihe an Spielen ist definitiv zu lang, viel zu lang. Das Alibi des fehlenden MS gibt es nun auch nicht mehr; kurzum: Es ist gegen Bochum Druck auf dem Kessel.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein weiteres "Uns hat heute die Einstellung gefehlt / wir haben unser Potenzial nicht ausgeschöpft / zu viele leichte Fehler gemacht" noch vermittelbar ist und auch Krösche hat mir da einen extrem angesäuerten Eindruck vermittelt.
Ich mag Toppmöller und will seine fachliche Kompetenz nicht in Frage stellen, aber Fakt ist, es muss irgend ein Ansatz der Verbesserung und Lösung erkennbar sein. Gelingt das gegen Bochum wieder nicht, brennt glaube ich der Baum endgültig.

Tipp lasse ich heute Mal weg.
#
Köln hat das getan, was man erwarten konnte. Kämpfen, laufen, kratzen, beissen. Da hatten wir keine Antwort drauf, und das stimmt bedenklich. Ein indiskutabler Auftritt, gekrönt von 2 Platzverweisen.
Toppmöller muss sich die Frage gefallen lassen, weshalb man in dem Spiel nicht das beherzigt, von dem man wusste, worauf es ankommt.
Diese Mannschaft muss lernen, den Kampf anzunehmen. Sonst wird die Problematik gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller bestehen bleiben.