
Alphakeks
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Alphakeks
Schade, dass Jung zu VW geht. Ich kann's aber verstehen, er will halt seine Schäfchen ins Trockene bringen.
Thomas Schaaf also. Mit ihm hatte ich tatsächlich nicht gerechnet.
Er ist für mich eine "Sicherheitslösung", also irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch. Das Risiko ist nicht so extrem hoch, weil er das Geschäft und die Bundesliga aus dem Effeff kennt, allerdings glaube ich auch kaum, dass jetzt ein komplett neuer Wind durch die Reihen der Eintracht wehen wird. Für mich hat sich hier Bruchhagen gegen Hübner durchgesetzt, letzterer wollte (laut Medien) ja eher einen jungen "Konzepttrainer" à la Tuchel haben.
Schaaf hat unbestritten in den Jahren 2003-2009 (plusminus) tolle Erfolge vorzuweisen, allerdings profitierte er in dieser Zeit mMn auch ganz extrem von Klaus Allofs' Gespür für die richtigen Spieler. Schaaf spielt(e) ja gerne mit Raute und echtem Zehner, und da hat ihm Allofs nacheinander Micoud, Diego und Özil hingestellt. Damit lässt sich dann gut arbeiten. Hoffentlich funktioniert die Kombination Schaaf & Hübner ähnlich gut.
Ich hatte persönlich auf eine etwas mutigere, innovativere Lösung gehofft. Daher bin ich etwas enttäuscht, wünsche Herrn Schaaf aber logischerweise dennoch einen guten Start bei der Eintracht.
Er ist für mich eine "Sicherheitslösung", also irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch. Das Risiko ist nicht so extrem hoch, weil er das Geschäft und die Bundesliga aus dem Effeff kennt, allerdings glaube ich auch kaum, dass jetzt ein komplett neuer Wind durch die Reihen der Eintracht wehen wird. Für mich hat sich hier Bruchhagen gegen Hübner durchgesetzt, letzterer wollte (laut Medien) ja eher einen jungen "Konzepttrainer" à la Tuchel haben.
Schaaf hat unbestritten in den Jahren 2003-2009 (plusminus) tolle Erfolge vorzuweisen, allerdings profitierte er in dieser Zeit mMn auch ganz extrem von Klaus Allofs' Gespür für die richtigen Spieler. Schaaf spielt(e) ja gerne mit Raute und echtem Zehner, und da hat ihm Allofs nacheinander Micoud, Diego und Özil hingestellt. Damit lässt sich dann gut arbeiten. Hoffentlich funktioniert die Kombination Schaaf & Hübner ähnlich gut.
Ich hatte persönlich auf eine etwas mutigere, innovativere Lösung gehofft. Daher bin ich etwas enttäuscht, wünsche Herrn Schaaf aber logischerweise dennoch einen guten Start bei der Eintracht.
Ich habe grade nochmal die Situation mit Azemi beim Stand von 1:1 gesehen... fünf Meter vorm Tor kickt er sich den Ball mit dem eigenen Standbein weg... die Hamburger hatten schon unverschämtes Glück. Noch nie hat eine Mannschaft so sehr um den Abstieg gebettelt, und ihn nicht bekommen. Schade!
Habo schrieb:Alphakeks schrieb:Habo schrieb:1martin3 schrieb:Exil-Adler-NRW schrieb:1martin3 schrieb:JayJayGrabowski schrieb:Habo schrieb:1martin3 schrieb:
Ich finde die Auswärtstorregel macht Ko-Spiele kaputt.
Schießt eine Mannschaft auswärts 2 Tore, denken sich die anderen "oh man, dann müssen wir auswärts mind. 2 schießen und jetzt bloß keins mehr fangen" und der Gegner stellt sich dann massiv hinten rein.
Würde man diese Regel abschaffen, würde einfach der gewinnen, der letzten Endes mehr Tore schießt und es würde endlich mal egal sein, wo man diese Tore schießt.
Nach dem Spiel gestern sehe ich das auch so. Hätte Fürth jedoch 1-2 mal getroffen würde ich dir jetzt energisch widersprechen.
Kommt doch eh ganz auf den Spielverlauf an. Schießt die Heimmannschaft das erste Tor, führt das oft dazu, daß das Spiel irgendwann offener wird, weil die Auswärtsmannschaft nicht ohne eigenes Tor bleiben will.
Ja, aber ist es wirklich so viel schwieriger/wertvoller auswärts ein Tor zu machen?
Das führt doch nur zu Rechnerei und taktieren. Wenn zb 2 Spiele 0:2 und 3:1 ausgehen, dann sollte es einfach Verlängerung geben, weil dann der gewinnt, der mehr Tore schießt, darum geht's doch im Fußball. Und nicht wer wo die Tore schießt, dann ist das spiel komplett offen, einfach weil beide Mannschaften wüssten, dass sie ein Tor mehr brauchen.
Sicher ist die Auswärtstorregelung nicht perfekt. Führt aber eher dazu, dass es interessanter ist, weil schon im Hinspiel die Auswärtsmannschaft versuchen sollte ein Tor mindestens zu machen. Fiele die Auswärtstorregelung weg, würde es wahrscheinlich dazu führen, dass die Auswärtsmannschaft sich öfters im Hinspiel einfach hinten rein stellen und auf 0:0 spielen würde. Zum anderen käme es viel öfter zu einer Verlängerung im Rückspiel, was wohl ein Vorteil für die Mannschaft wäre, die im Rückspiel Heimrecht hat.
Naja, durch die Auswärtstorregel ist der Vorteil für das Auswärtsteam bei einer Verlängerung aber weitaus größer, dann bräuchte die Heimmanschaft nach 120 Minuten in der Verlängerung noch 2 Tore. Und gemauert wird sowieso, ob mit oder ohne Auswärtstorregel, das ist ja eher weniger so, dass eine Mannschaft sich besonders anstrengt, mal ein Tor zu machen.
Bielefeld hat seine Tore eher aus dem nichts erzielt, als wegen einer Daueroffensive.
Soweit ich weiß zählt die Auswärtstorregel innerhalb der Verlängerung nicht!
Das ist eine falsche Aussage.
§3 Abs. 2 der DFL-Spielordnung (SpOL) schreibt vor:
Die Relegationsspiele werden als Hin- und Rückspiel entsprechend den Bestimmungen der UEFA-Clubwettbewerbe ausgetragen, die für die Austragung von Spielen im K.-O.-System gelten.
Quelle: http://static.bundesliga.de/media/native/autosync/spielordnung_spol_2011-09-21_stand.pdf
Da ein expliziter Bezug zur UEFA-Regelung in der SpOL angeführt wird, hänge ich die dortige Regelung auch nochmals an.
In Art. 8 Abs. 1 heisst es:
For matches played under the knockout system, if the two teams involved in a tie score the same number of goals over the two legs, the team which scores more away goals qualifies for the next stage. If this procedure does not produce a result, i.e. if both teams score the sa me number of goals at home and away, two 15-minute periods of extra time are played at the end of the second leg. If, during extra time, both teams score the same number of goals, away goals count double (i.e. the visiting club qualifies). If no goals are scored during extra time, kicks from the penalty mark (Article 17) determine which club qualifies for the next stage.
Quelle: http://www.uefa.com/MultimediaFiles/Download/Regulations/competitions/Regulations/01/63/02/44/1630244_DOWNLOAD.pdf
Okay, dann hab ich mich da wohl getäuscht. War das mal anders?
Wäre mir neu. Also mindestens in den letzten 10 Jahren war es immer so.
Habo schrieb:1martin3 schrieb:Exil-Adler-NRW schrieb:1martin3 schrieb:JayJayGrabowski schrieb:Habo schrieb:1martin3 schrieb:
Ich finde die Auswärtstorregel macht Ko-Spiele kaputt.
Schießt eine Mannschaft auswärts 2 Tore, denken sich die anderen "oh man, dann müssen wir auswärts mind. 2 schießen und jetzt bloß keins mehr fangen" und der Gegner stellt sich dann massiv hinten rein.
Würde man diese Regel abschaffen, würde einfach der gewinnen, der letzten Endes mehr Tore schießt und es würde endlich mal egal sein, wo man diese Tore schießt.
Nach dem Spiel gestern sehe ich das auch so. Hätte Fürth jedoch 1-2 mal getroffen würde ich dir jetzt energisch widersprechen.
Kommt doch eh ganz auf den Spielverlauf an. Schießt die Heimmannschaft das erste Tor, führt das oft dazu, daß das Spiel irgendwann offener wird, weil die Auswärtsmannschaft nicht ohne eigenes Tor bleiben will.
Ja, aber ist es wirklich so viel schwieriger/wertvoller auswärts ein Tor zu machen?
Das führt doch nur zu Rechnerei und taktieren. Wenn zb 2 Spiele 0:2 und 3:1 ausgehen, dann sollte es einfach Verlängerung geben, weil dann der gewinnt, der mehr Tore schießt, darum geht's doch im Fußball. Und nicht wer wo die Tore schießt, dann ist das spiel komplett offen, einfach weil beide Mannschaften wüssten, dass sie ein Tor mehr brauchen.
Sicher ist die Auswärtstorregelung nicht perfekt. Führt aber eher dazu, dass es interessanter ist, weil schon im Hinspiel die Auswärtsmannschaft versuchen sollte ein Tor mindestens zu machen. Fiele die Auswärtstorregelung weg, würde es wahrscheinlich dazu führen, dass die Auswärtsmannschaft sich öfters im Hinspiel einfach hinten rein stellen und auf 0:0 spielen würde. Zum anderen käme es viel öfter zu einer Verlängerung im Rückspiel, was wohl ein Vorteil für die Mannschaft wäre, die im Rückspiel Heimrecht hat.
Naja, durch die Auswärtstorregel ist der Vorteil für das Auswärtsteam bei einer Verlängerung aber weitaus größer, dann bräuchte die Heimmanschaft nach 120 Minuten in der Verlängerung noch 2 Tore. Und gemauert wird sowieso, ob mit oder ohne Auswärtstorregel, das ist ja eher weniger so, dass eine Mannschaft sich besonders anstrengt, mal ein Tor zu machen.
Bielefeld hat seine Tore eher aus dem nichts erzielt, als wegen einer Daueroffensive.
Soweit ich weiß zählt die Auswärtstorregel innerhalb der Verlängerung nicht!
Das ist eine falsche Aussage.
§3 Abs. 2 der DFL-Spielordnung (SpOL) schreibt vor:
Die Relegationsspiele werden als Hin- und Rückspiel entsprechend den Bestimmungen der UEFA-Clubwettbewerbe ausgetragen, die für die Austragung von Spielen im K.-O.-System gelten.
Quelle: http://static.bundesliga.de/media/native/autosync/spielordnung_spol_2011-09-21_stand.pdf
Da ein expliziter Bezug zur UEFA-Regelung in der SpOL angeführt wird, hänge ich die dortige Regelung auch nochmals an.
In Art. 8 Abs. 1 heisst es:
For matches played under the knockout system, if the two teams involved in a tie score the same number of goals over the two legs, the team which scores more away goals qualifies for the next stage. If this procedure does not produce a result, i.e. if both teams score the sa me number of goals at home and away, two 15-minute periods of extra time are played at the end of the second leg. If, during extra time, both teams score the same number of goals, away goals count double (i.e. the visiting club qualifies). If no goals are scored during extra time, kicks from the penalty mark (Article 17) determine which club qualifies for the next stage.
Quelle: http://www.uefa.com/MultimediaFiles/Download/Regulations/competitions/Regulations/01/63/02/44/1630244_DOWNLOAD.pdf
Habe noch nie von dem Spieler gehört, kann demnach überhaupt nicht einschätzen, ob er uns weiterhelfen würde. Aber die Finanzdaten sehen ok aus: Ablösefrei, zudem wird er bei Reims (Mittelfeldclub in Frankreich) definitiv nicht unmäßig viel verdient haben. Risiko ist demnach gering... könnte man doch mal probieren.
Inui unter dem neuen Coach eine neue Chance geben, zudem Ayité verpflichten, und Rosenthal weitervermitteln. Wäre kostendeckend, und eine Baustelle (halbwegs) geschlossen. Das Geld muss eher in andere Bereich investiert werden.
Inui unter dem neuen Coach eine neue Chance geben, zudem Ayité verpflichten, und Rosenthal weitervermitteln. Wäre kostendeckend, und eine Baustelle (halbwegs) geschlossen. Das Geld muss eher in andere Bereich investiert werden.
friseurin schrieb:gilje schrieb:
Mein Gefühl sagt der rösler oder tuchel wird es. Würde beide sehr gerne begrüßen bei uns. Wie schon viele vor mir erwähnt haben bin ich der selben Meinung das BH mit einen von den drei heis gehandelten Trainern schon lange alles klar gemacht hätte. Kann natürlich auch sein das der AR sich nur quer stellt bei den ein oder anderen Kandidaten....
Laut Presse stellt sich der AR sowohl bei Fink (ein Glück), als auch bei Schuster (leider) quer.
Und Di Matteo lässt sich Zeit, wenn er nicht sogar schon abgesagt hat.
Kannst du kurz darlegen, wieso du Fink nicht, Schuster aber schon gerne bei der Eintracht sehen würdest? Ernst gemeinte Frage ohne Provokation, ich würde es wirklich gerne wissen, weil ich beide überhaupt gar nicht einschätzen kann.
friseurin schrieb:Alphakeks schrieb:friseurin schrieb:Alphakeks schrieb:friseurin schrieb:
Die Preise dort sind jenseits von Gut und Böse und Football ist auch viel familiäres Publikum, d.h. noch lange nicht, dass dadurch die Stimmung schlecht wird.
Die Stimmung bei amerikanischen Sportveranstaltungen ist miserabel. Quelle: Ich war innerhalb des letzten Jahres bei NBA-, NFL,- College-Football- und -Basketball-Spielen, sowie der NASCAR. Bei all diesen Veranstaltungen ist es so still, dass man in Ruhe ein Buch lesen könnte. Ein paar deutsche Kollegen sind sogar rausgeflogen, weil sie die Mannschaft zu lautstark angefeuert haben. Kein Scherz.
Ist zwar kein Beitrag meinerseits zur Gesamtdiskussion, aber den Satz wollte ich nicht unkommentiert lassen.
Ich red jetzt speziell von der NFL und auch College, von den anderen Ligen hab ich nicht so viel Ahnung.
Sind Erfahrungen von Leuten, die da waren und das, was ich an der Glotze mitbekomm. Oder was denkste, warum Teams für Seattle und Chiefs im Speziellen den sog. "silent count" üben?
Die unterstützen das Team halt etwas anders.
gibt auch Teams, die schlechten Support haben, gibts in Dtl.. genauso.
Und ich war wie gesagt bei diversen NFL und College-Veranstaltungen, weiss also genau, wovon du sprichst. Und glaub mir, die Stimmung ist lächerlich. Die Seattle Seahawks sind eine absolute Ausnahme, weil hier die Fans das ganze Spiel Lärm machen. Was in Deutschland als normal verstanden wird, ist dort der Extremfall.
Ausserdem haben die Zuschauer (von "Fans" will ich hier nicht reden) eine totale Kundenmentalität. Man kommt 10-15 Minuten nach Spielbeginn, und wenn die eigene Mannschaft hinten liegt, geht man auch gerne 20 Minuten vor Schluss, um dem Stau zu entkommen. Wichtig ist nur, dass während der ganzen Partie für Fressalien gesorgt ist. Kling wie ein Klischee, ist aber wahr. Für mich sind die USA daher ein denkbar schlechtes Beispiel für die These, dass im durchkommerzialisierten Profisport dennoch eine Fankultur gedeihen kann. Das ist zumindest in den USA nicht der Fall, sorry.
Bei welchen Teams warste denn?
Da dies Rückschlüsse auf meine Aufenthaltsorte zuliesse, werde ich das schön für mich behalten.
Wir kommen sowieso auf keinen Nenner, jedem sei seine Meinung unbenommen. Mein Abschlusswort: Eine "Fankultur" wie in den USA will ich nie nie nie hier in Europa erleben. Wenn ein kausaler Zusammenhang zur Wirtschaftsstruktur der US-Ligen vorliegt, dann finde ich diese ebenso abneigenswert. Ich bin und war bislang sehr froh um die Existenz von 50+1.
friseurin schrieb:Alphakeks schrieb:friseurin schrieb:
Die Preise dort sind jenseits von Gut und Böse und Football ist auch viel familiäres Publikum, d.h. noch lange nicht, dass dadurch die Stimmung schlecht wird.
Die Stimmung bei amerikanischen Sportveranstaltungen ist miserabel. Quelle: Ich war innerhalb des letzten Jahres bei NBA-, NFL,- College-Football- und -Basketball-Spielen, sowie der NASCAR. Bei all diesen Veranstaltungen ist es so still, dass man in Ruhe ein Buch lesen könnte. Ein paar deutsche Kollegen sind sogar rausgeflogen, weil sie die Mannschaft zu lautstark angefeuert haben. Kein Scherz.
Ist zwar kein Beitrag meinerseits zur Gesamtdiskussion, aber den Satz wollte ich nicht unkommentiert lassen.
Ich red jetzt speziell von der NFL und auch College, von den anderen Ligen hab ich nicht so viel Ahnung.
Sind Erfahrungen von Leuten, die da waren und das, was ich an der Glotze mitbekomm. Oder was denkste, warum Teams für Seattle und Chiefs im Speziellen den sog. "silent count" üben?
Die unterstützen das Team halt etwas anders.
gibt auch Teams, die schlechten Support haben, gibts in Dtl.. genauso.
Und ich war wie gesagt bei diversen NFL und College-Veranstaltungen, weiss also genau, wovon du sprichst. Und glaub mir, die Stimmung ist lächerlich. Die Seattle Seahawks sind eine absolute Ausnahme, weil hier die Fans das ganze Spiel Lärm machen. Was in Deutschland als normal verstanden wird, ist dort der Extremfall.
Ausserdem haben die Zuschauer (von "Fans" will ich hier nicht reden) eine totale Kundenmentalität. Man kommt 10-15 Minuten nach Spielbeginn, und wenn die eigene Mannschaft hinten liegt, geht man auch gerne 20 Minuten vor Schluss, um dem Stau zu entkommen. Wichtig ist nur, dass während der ganzen Partie für Fressalien gesorgt ist. Kling wie ein Klischee, ist aber wahr. Für mich sind die USA daher ein denkbar schlechtes Beispiel für die These, dass im durchkommerzialisierten Profisport dennoch eine Fankultur gedeihen kann. Das ist zumindest in den USA nicht der Fall, sorry.
friseurin schrieb:
Die Preise dort sind jenseits von Gut und Böse und Football ist auch viel familiäres Publikum, d.h. noch lange nicht, dass dadurch die Stimmung schlecht wird.
Die Stimmung bei amerikanischen Sportveranstaltungen ist miserabel. Quelle: Ich war innerhalb des letzten Jahres bei NBA-, NFL,- College-Football- und -Basketball-Spielen, sowie der NASCAR. Bei all diesen Veranstaltungen ist es so still, dass man in Ruhe ein Buch lesen könnte. Ein paar deutsche Kollegen sind sogar rausgeflogen, weil sie die Mannschaft zu lautstark angefeuert haben. Kein Scherz.
Ist zwar kein Beitrag meinerseits zur Gesamtdiskussion, aber den Satz wollte ich nicht unkommentiert lassen.
etienneone schrieb:
Also ein Spieler, bei dem man sich so sicher über seine Qualität ist, dass man ihn unabhängig vom Trainer holen würde. Ausserdem sagte BH "wenn man diesen Spieler bekommen kann", klingt also nach "eigentlich zu gut für uns".
Ich tippe auf Rolfes.
Bei Rolfes gefiele mir, dass er ein echter Leader ohne Ballack'sche Großkopfertheit ist. Aber eben auch kein schüchternes Schwiegersöhnchen, was mich an Schwegler als Kapitän immer etwas gestört hat. Daher Rolfes als Leader... gerne. Spielerisch hat er mir bis letzte Saison auch sehr gut gefallen, aber dieses Jahr hat er etwas abgebaut. Wenn er wieder annähernd an das Niveau der Vorsaison kommt, und gleichzeitig bezahlbar für uns sein sollte (großer Knackpunkt), dann immer her mit ihm!
sgevolker schrieb:Alphakeks schrieb:
Verstehe RBs Strategie hier im Moment aber nicht... die Chronologie:
1. RB beantragt die Lizenz für die 2. BuLi.
2. Die DFL erteilt verläufig die Lizenz, unter Vorbehalt diverser zu erfüllender Auflagen.
3. RB legt gegen ebendiese Auflagen Protest ein.
4. Die DFL weist den Protest zurück.
Und heute:
5. RB legt abermals Protest gegen die Auflagen ein.
Was soll das seitens RB bewirken? Die DFL kann doch ohne Entgegenkommen von RB gar nicht einschwenken, weil sie sich doch sonst komplett lächerlich machen würde. Ich hatte erwartet, dass RB irgendwelche halbgaren Änderungen vornimmt (z.B. Logo leicht ändern etc.), damit man sich dann mit der DFL in der Mitte treffen kann. Dann hätten alle das Gesicht gewahrt, und auch die ganzen RB-Kritiker hätten etwas Genugtuung. Aber so geht RB ja auf Vollkonfrontation mit der DFL... was soll das bringen?
Also wenn die DFL am Donnerstag irgendetwas anderes als "der Einspruch wurde abgelehnt" verkündet, kann man den ganzen Laden als hinfällig schließen.
Wenn man, wie viele, davon ausgeht, dass 50+1 einer gesetzlichen Überprüfung nicht standhält, kann man durchaus auch auf Konfrontationskurs gehen. Vor allem, wenn man genug Kohle dafür hat und auch schon ne Menge in das "Projekt" reingesteckt hat.
Aber es ist doch unumgänglich, dass ein Prozess die Entscheidung um Monate, eher sogar Jahre herauszögern würde. Und dann ist es Sache des Richters, ob die einstweilige Verfügung pro oder contra RB ausgelegt wird. Will sagen: Selbst wenn sie Recht haben, werden sie es erst in mehreren Monaten vor Gericht bekommen. Und bis dahin müssten sie sich möglicherweise weiter in der 3. Liga aufhalten, was Didi Mateschitz ja kategorisch ablehnt.
Adlerschweif schrieb:Alphakeks schrieb:
Bendtner wäre lässig.
Ablösefrei ist er ja, müsste "nur" noch beim Gehalt entgegen kommen. Hübner und Bruchhagen kennt er ja, und seine Wechselbereitschaft war ja damals gegeben (Fotos vorm Waldstadion). Dem einen leistungsbezogenen Dreijahresvertrag geben, und dann zuschauen, wie der bei uns einschlägt... ,-)
Trotzdem glaube ich nicht daran.
Das Resultat passt irgendwie nicht zu deiner vorherigen zuversichtlichen Argumentation. Wieso glaubst du nicht daran, wenn es in deinen Augen so naheliegend scheint?
Weil ich nicht daran glaube, dass er sich auf unseren Gehaltsrahmen "runterhungern" will. Damals war Bendtner ja auch nur realistisch möglich, weil Wenger einen Teil des Gehaltes übernommen hätte. Ich denke der will mindestens 2 Mio. € sehen (wilde Schätzung), und die werden wir wohl nicht zahlen wollen. Ändert nichts daran, dass ich es lässig finden würde.
Wie ist deine Meinung dazu? Realistisch?
Verstehe RBs Strategie hier im Moment aber nicht... die Chronologie:
1. RB beantragt die Lizenz für die 2. BuLi.
2. Die DFL erteilt verläufig die Lizenz, unter Vorbehalt diverser zu erfüllender Auflagen.
3. RB legt gegen ebendiese Auflagen Protest ein.
4. Die DFL weist den Protest zurück.
Und heute:
5. RB legt abermals Protest gegen die Auflagen ein.
Was soll das seitens RB bewirken? Die DFL kann doch ohne Entgegenkommen von RB gar nicht einschwenken, weil sie sich doch sonst komplett lächerlich machen würde. Ich hatte erwartet, dass RB irgendwelche halbgaren Änderungen vornimmt (z.B. Logo leicht ändern etc.), damit man sich dann mit der DFL in der Mitte treffen kann. Dann hätten alle das Gesicht gewahrt, und auch die ganzen RB-Kritiker hätten etwas Genugtuung. Aber so geht RB ja auf Vollkonfrontation mit der DFL... was soll das bringen?
Also wenn die DFL am Donnerstag irgendetwas anderes als "der Einspruch wurde abgelehnt" verkündet, kann man den ganzen Laden als hinfällig schließen.
1. RB beantragt die Lizenz für die 2. BuLi.
2. Die DFL erteilt verläufig die Lizenz, unter Vorbehalt diverser zu erfüllender Auflagen.
3. RB legt gegen ebendiese Auflagen Protest ein.
4. Die DFL weist den Protest zurück.
Und heute:
5. RB legt abermals Protest gegen die Auflagen ein.
Was soll das seitens RB bewirken? Die DFL kann doch ohne Entgegenkommen von RB gar nicht einschwenken, weil sie sich doch sonst komplett lächerlich machen würde. Ich hatte erwartet, dass RB irgendwelche halbgaren Änderungen vornimmt (z.B. Logo leicht ändern etc.), damit man sich dann mit der DFL in der Mitte treffen kann. Dann hätten alle das Gesicht gewahrt, und auch die ganzen RB-Kritiker hätten etwas Genugtuung. Aber so geht RB ja auf Vollkonfrontation mit der DFL... was soll das bringen?
Also wenn die DFL am Donnerstag irgendetwas anderes als "der Einspruch wurde abgelehnt" verkündet, kann man den ganzen Laden als hinfällig schließen.
Bendtner wäre lässig.
Ablösefrei ist er ja, müsste "nur" noch beim Gehalt entgegen kommen. Hübner und Bruchhagen kennt er ja, und seine Wechselbereitschaft war ja damals gegeben (Fotos vorm Waldstadion). Dem einen leistungsbezogenen Dreijahresvertrag geben, und dann zuschauen, wie der bei uns einschlägt... ,-)
Trotzdem glaube ich nicht daran.
Ablösefrei ist er ja, müsste "nur" noch beim Gehalt entgegen kommen. Hübner und Bruchhagen kennt er ja, und seine Wechselbereitschaft war ja damals gegeben (Fotos vorm Waldstadion). Dem einen leistungsbezogenen Dreijahresvertrag geben, und dann zuschauen, wie der bei uns einschlägt... ,-)
Trotzdem glaube ich nicht daran.
eagle-1899 schrieb:SGE-Wuschel schrieb:eagle-1899 schrieb:
Nach der Aussage von Breitenreiter eben bin ich ziemlich sicher, dass er zu uns kommen würde, wenn wir ihn wollen.
was hat er gesagt?
Auf die Frage, ob er definitiv bei Paderborn bleibt hat er ziemlich ausweichend geantwortet, er hätte ja Vertrag bis 2016 und fühle sich sehr wohl, er würde jetzt erstmal den Aufstieg feiern aber er möchte auch nicht lügen und nichts versprechen. Sinngemäß.
Ich hoffe, Bruno greift gerade nach seinem Telefon...
Basaltkopp schrieb:Cyrillar schrieb:
Wenn man bedenkt das Paderborn nicht wirklich am Etat was ändern will sollte das ein kurzes Gastspiel geben.
Also irgendwie eine Geschichte die zwar erfreulich ist aber vermutlich von sehr kurzer dauer sein wird.
Glückwunsch Paderborn aber nachdem Fürth und Braunschweig schon nix gerissen haben dürfte hier Platz 18 mit unter 30 Punkten vergeben sein.
Alles andere wäre ein Wunder.
Wenn die Kräuterfürze die Relegation gewinnen, dann wird nächste Saison wohl nur der Relegationsplatz ausgespielt.
Da die Eintracht ja gerne auch mal ne Krisensaison einlegt, bin ich um jedes Team heilfroh, das mit Sicherheit noch tiefer unten drinstecken wird. Dann ist mir doch auch egal, ob die 300 oder 30.000 Fans auswärts dabei haben. Daher würde ich mit Fürth & Paderborn sehr entspannt in die nächste Saison gehen.
Für die Leute in Paderborn freut's mich. Die dürfen sich auch mal das "Erlebnis" Bundesliga gönnen, auch wenn es viel Haue geben wird.