
anno-nym
24048
SGE_Werner schrieb:
Danke Misanthrop, ich halte die Thesen vom LDKler nicht nur für gewagt, ich halte sie für in Teilen absolut unrealistisch. Und ich frage mich auch wirklich, warum hier einige glauben, in der SPD würden bei einer Ampel-Option die Grabenkämpfe so richtig eskalieren. Nie im Leben. Die SPD hat die Möglichkeit an die Macht zu kommen. Nicht Esken und Kühnert haben die Wahl gewonnen, sondern Scholz. Und das wissen auch die Parteilinken. Die werden die Kröten schlucken, wenn sie nur 2-3 Leuchtturmprojekte bekommen (Mindestlohn 12 Euro vllt.).
Dann wird hier unterstellt, dass die Grünen sich sofort an die CDU ranheften würden, aber die FDP widerspenstiger wäre... Warum? Lindner muss jetzt mitregieren, ist aber auch der Königsmacher, er wird viel fordern und viel bekommen, aber auch wissen, dass SPD / CDU da mitmachen müssen und die Grünen erst recht.
Der Widerstand der grünen Basis gegen Jamaika ist enorm. Die Umfragen haben gestern schon gezeigt, dass Jamaika bei den Grünen noch unbeliebter ist als die Ampel bei den FDP-Wählern. Und Habeck hier schon teilweise durch die Blume zu unterstellen, er werde eh Jamaika wollen, ist ja wirklich aberwitzig. Als wäre Habeck bei den Grünen alleine.
Und ich glaube auch weiterhin, dass Scholz viel zu machtbewusst ist und der FDP so viel Raum geben wird wie diese wollen. Ich bin mir sicher, dass Scholz sofort der FDP das Finanzministerium anbietet und ihnen einen Blankoscheck bei Digitales usw. gibt.
Nachteil für Scholz ist: Laschets ganze zukünftige Karriere hängt jetzt davon ab, ob er Kanzler wird oder nicht. Wird er nicht Kanzler, ist er auch kein MP von NRW mehr wohl. Für den gehts um alles. Aber der kann auch nicht die Werte der Union bis zum Gehtnichtmehr verkaufen, weil alle hinter ihm schon die Messer wetzen.
Ich glaube immer noch an eine Ampel, in der alle Parteien jeweils 2-3 Leuchtturmprojekte durchbekommen.
Noch als Zusatz von meiner Seite, weil ja auch die These vertreten wird das Lindner nun die Karten mischt.
Auch eine FDP im Allgemeinen und Lindner im Speziellen müssen nach dem Fiasko von vor vier Jahren nun in die Regierung. Ein weiteres Mal "lieber nicht regieren, als schlecht regieren" wäre politischer Selbstmord für Lindner. Er hat eine gute Verhandlungsposition, er wird aber auch Zugeständnisse machen müssen, die ihm nicht schmecken werden.
Es wird halt - wie erwartet - eine Regierung der Kompromisse werden.
Diese einseitige Darstellung der Gemengenlage von ein paar Wenigen ist irgendwie auffallend.
Und Habeck hat gestern auch ziemlich klar gesagt, dass man mal schauen müsse, wer am Ende von CDU und SPD die meisten Stimmen hat. Wird hier aber permanent ignoriert.
Aber gut, wir werden in ein paar Monaten schlauer sein.
Und Habeck hat gestern auch ziemlich klar gesagt, dass man mal schauen müsse, wer am Ende von CDU und SPD die meisten Stimmen hat. Wird hier aber permanent ignoriert.
Aber gut, wir werden in ein paar Monaten schlauer sein.
fromgg schrieb:
da ist aber Sinovac und Sputnik mit drin ?
Klar. Wir sind mittlerweile bei über 6 Milliarden Impfdosen, also umgerechnet haben über 3 Milliarden Menschen einen Impfstoff erhalten.
Meines Erachtens sieht man auch in vielen Ländern Asiens oder Südamerikas etc langsam einen Effekt aus hoher Impfquote und Durchseuchung in Form von allmählich und konstant sinkenden Zahlen.
Gut möglich, dass wir in großen Teilen der Erde in den nächsten Monaten in diese Situation kommen. Wir werden hierzulande eben noch einen harten Winter erleben. Und vermutlich im Jahr drauf ne fette Grippewelle. So mal meine Vermutung.
Zahlen wie in GB aktuell halte ich für nicht unrealistisch im Winter bei uns. Also 100 bis 150 Tote am Tag und etwas mehr als doppelt so viele Intensivpatienten als jetzt. Sprich Werte, die der 1. Welle ähneln.
SGE_Werner schrieb:fromgg schrieb:
da ist aber Sinovac und Sputnik mit drin ?
Meines Erachtens sieht man auch in vielen Ländern Asiens oder Südamerikas etc langsam einen Effekt aus hoher Impfquote und Durchseuchung in Form von allmählich und konstant sinkenden Zahlen.
Ich finde auch den Blick nach Südafrika ganz spannend.
Dort herrscht jetzt im Frühjahr eine Inzidenz von ca. 24. Die Zahlen sind dort seit einigen Wochen stark fallend.
Letztes Jahr sind dort im Sommer die Zahlen jedoch durch die Decke gegangen (auch mal unter dem Gesichtspunkt das dort die Anzahl der Tests in einige Regionen bestimmt nicht sonderlich hoch sein dürften) und lagen Mitte Januar bei 225.
In deren Winter lag die Inzidenz beim Höchstpunkt bei 235.
Die haben eine vollständige Impfquote von lediglich ca. 14%. Ohne es nachgeschaut zu haben, sind die Zahlen in den touristischen Regionen um das Kap wohl weit höher als mitten im Land. Delta ist da auch bereits durch gerauscht. Eine Prognose, wie es dort nun in deren Sommer weiter geht, kann ich mir irgendwie nicht zusammen reimen.
Um das positive herauszustellen: Die AfD hat im Bundestag und bei den Landtagswahlen in Berlin und MV (teils deutlich) verloren. Sie konnte also allen Unkenrufen zum Trotz nicht von einer vermeintlich zu restriktiven Corona-Politik in den letzten Monaten profitieren. Die AfD ist keine Bewegung sondern bundesweit eine Partei am Rande. Sinkende Zahlen der AfD sind tolle Zahlen für Deutschland.
Möglicherweise bin ich da emotional etwas vorbelastet. Aber für mich sind die Wahlverlierer eindeutig die Grünen. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich ihnen meine Zweitstimme diesmal gegeben habe. Aber wer bei dieser Ausgangslage bezüglich des Klimawandels und der gesellschaftlichen Lage so absolut keine Aufbruchsstimmung erzeugen konnte, der hat es am Ende auch nicht besser verdient. Die Kanzlerkandidatin war extrem schwach, aber auch Mr. Dackelblick aus Schleswig-Holstein, der als beleidigte Leberwurst noch so oft betonen konnte, dass er loyal zu Baerbock ist, muss für dieses Wahlergebnis Verantwortung übernehmen.
Zwei Tage vor der Wahl waren annähernd eine Million junge Menschen für eine nachhaltige Klimapolitik auf den Straßen der Republik. Es gibt da tatsächlich eine gesellschaftliche Bewegung. Und wenn man daraus als Partei wie die Grünen nicht mehr Profit ziehen kann, als dieses klägliche, jämmerliche Wahlergebnis, dann hat man definitiv etwas falsch gemacht und einen lausigen Wahlkampf betrieben. Richtig wäre es jetzt, wenn sowohl Baerbock als auch Habeck Konsequenzen ziehen würden und fähigeren Menschen die Führung dieser Partei überlassen. Ihr Projekt ist in meinen Augen komplett gescheitert.
Möglicherweise bin ich da emotional etwas vorbelastet. Aber für mich sind die Wahlverlierer eindeutig die Grünen. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich ihnen meine Zweitstimme diesmal gegeben habe. Aber wer bei dieser Ausgangslage bezüglich des Klimawandels und der gesellschaftlichen Lage so absolut keine Aufbruchsstimmung erzeugen konnte, der hat es am Ende auch nicht besser verdient. Die Kanzlerkandidatin war extrem schwach, aber auch Mr. Dackelblick aus Schleswig-Holstein, der als beleidigte Leberwurst noch so oft betonen konnte, dass er loyal zu Baerbock ist, muss für dieses Wahlergebnis Verantwortung übernehmen.
Zwei Tage vor der Wahl waren annähernd eine Million junge Menschen für eine nachhaltige Klimapolitik auf den Straßen der Republik. Es gibt da tatsächlich eine gesellschaftliche Bewegung. Und wenn man daraus als Partei wie die Grünen nicht mehr Profit ziehen kann, als dieses klägliche, jämmerliche Wahlergebnis, dann hat man definitiv etwas falsch gemacht und einen lausigen Wahlkampf betrieben. Richtig wäre es jetzt, wenn sowohl Baerbock als auch Habeck Konsequenzen ziehen würden und fähigeren Menschen die Führung dieser Partei überlassen. Ihr Projekt ist in meinen Augen komplett gescheitert.
brodo schrieb:
Um das positive herauszustellen: Die AfD hat im Bundestag und bei den Landtagswahlen in Berlin und MV (teils deutlich) verloren. Sie konnte also allen Unkenrufen zum Trotz nicht von einer vermeintlich zu restriktiven Corona-Politik in den letzten Monaten profitieren. Die AfD ist keine Bewegung sondern bundesweit eine Partei am Rande. Sinkende Zahlen der AfD sind tolle Zahlen für Deutschland.
Möglicherweise bin ich da emotional etwas vorbelastet. Aber für mich sind die Wahlverlierer eindeutig die Grünen. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich ihnen meine Zweitstimme diesmal gegeben habe. Aber wer bei dieser Ausgangslage bezüglich des Klimawandels und der gesellschaftlichen Lage so absolut keine Aufbruchsstimmung erzeugen konnte, der hat es am Ende auch nicht besser verdient. Die Kanzlerkandidatin war extrem schwach, aber auch Mr. Dackelblick aus Schleswig-Holstein, der als beleidigte Leberwurst noch so oft betonen konnte, dass er loyal zu Baerbock ist, muss für dieses Wahlergebnis Verantwortung übernehmen.
Zwei Tage vor der Wahl waren annähernd eine Million junge Menschen für eine nachhaltige Klimapolitik auf den Straßen der Republik. Es gibt da tatsächlich eine gesellschaftliche Bewegung. Und wenn man daraus als Partei wie die Grünen nicht mehr Profit ziehen kann, als dieses klägliche, jämmerliche Wahlergebnis, dann hat man definitiv etwas falsch gemacht und einen lausigen Wahlkampf betrieben. Richtig wäre es jetzt, wenn sowohl Baerbock als auch Habeck Konsequenzen ziehen würden und fähigeren Menschen die Führung dieser Partei überlassen. Ihr Projekt ist in meinen Augen komplett gescheitert.
Ich denke das kann man so unterschreiben. Da wurde der Elfmeter mit einarmigen Torwart ganz weit am Tor vorbei geschoßen
anno-nym schrieb:brodo schrieb:
Um das positive herauszustellen: Die AfD hat im Bundestag und bei den Landtagswahlen in Berlin und MV (teils deutlich) verloren. Sie konnte also allen Unkenrufen zum Trotz nicht von einer vermeintlich zu restriktiven Corona-Politik in den letzten Monaten profitieren. Die AfD ist keine Bewegung sondern bundesweit eine Partei am Rande. Sinkende Zahlen der AfD sind tolle Zahlen für Deutschland.
Möglicherweise bin ich da emotional etwas vorbelastet. Aber für mich sind die Wahlverlierer eindeutig die Grünen. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich ihnen meine Zweitstimme diesmal gegeben habe. Aber wer bei dieser Ausgangslage bezüglich des Klimawandels und der gesellschaftlichen Lage so absolut keine Aufbruchsstimmung erzeugen konnte, der hat es am Ende auch nicht besser verdient. Die Kanzlerkandidatin war extrem schwach, aber auch Mr. Dackelblick aus Schleswig-Holstein, der als beleidigte Leberwurst noch so oft betonen konnte, dass er loyal zu Baerbock ist, muss für dieses Wahlergebnis Verantwortung übernehmen.
Zwei Tage vor der Wahl waren annähernd eine Million junge Menschen für eine nachhaltige Klimapolitik auf den Straßen der Republik. Es gibt da tatsächlich eine gesellschaftliche Bewegung. Und wenn man daraus als Partei wie die Grünen nicht mehr Profit ziehen kann, als dieses klägliche, jämmerliche Wahlergebnis, dann hat man definitiv etwas falsch gemacht und einen lausigen Wahlkampf betrieben. Richtig wäre es jetzt, wenn sowohl Baerbock als auch Habeck Konsequenzen ziehen würden und fähigeren Menschen die Führung dieser Partei überlassen. Ihr Projekt ist in meinen Augen komplett gescheitert.
Ich denke das kann man so unterschreiben. Da wurde der Elfmeter mit einarmigen Torwart ganz weit am Tor vorbei geschoßen
Der gemeine Frankfurter nennt sowas "den Gekas".
SGE_Werner schrieb:
Ich habe derzeit einfach nur nicht so viel Lust auf das Forum. Und so richtig sinnvoll ist es nicht sich täglich die Mühe zu machen das hier aufzubereiten oder wöchentlich einen Überblick zu machen, wenn darauf seit einiger Zeit keiner mehr Bezug nimmt und ich das Gefühl habe, dass es für die Diskussion in diesem Thread kaum noch Mehrwert hat.
Ich lese hier meist nur still mit, nutze deine Posts aber immer als Informationsquelle, daher an der Stelle vielen Dank für die Mühe und auch an alle anderen.
Classiks schrieb:SGE_Werner schrieb:
Ich habe derzeit einfach nur nicht so viel Lust auf das Forum. Und so richtig sinnvoll ist es nicht sich täglich die Mühe zu machen das hier aufzubereiten oder wöchentlich einen Überblick zu machen, wenn darauf seit einiger Zeit keiner mehr Bezug nimmt und ich das Gefühl habe, dass es für die Diskussion in diesem Thread kaum noch Mehrwert hat.
Ich lese hier meist nur still mit, nutze deine Posts aber immer als Informationsquelle, daher an der Stelle vielen Dank für die Mühe und auch an alle anderen.
Zudem es natürlich auch sehr interessant ist, wann das Absinken der Zahlen sich nach und nach in eine Stagnation dreht. Das sieht man leider nicht so ganz wenn man die Infektionszahlen mit Inzidenzen in den Medien aufschnappt, da fallen sie entweder oder steigen, ohne irgendeine Einordnung. Da ist das dann hier schon wesentlich komplexer aufgearbeitet.
anno-nym schrieb:
Helge Braun hat Ende Juli folgendes gesagt: "Wenn sich Delta weiter so schnell verbreiten würde und wir keine enorm hohe Impfquote oder Verhaltensänderung dagegensetzen würden, hätten wir in nur neun Wochen eine Inzidenz von 850.“ Das war zu einem Zeitpunkt wo wir eine Inzidenz von 17 hatten.
Eine Inzidenz von 850 war schon damals mit unserer Immunisierungsquote nicht möglich. Und sowas bleibt dann nun mal hängen, wenn nicht nur Politiker, sondern auch in diesem Fall Mediziner, so einen Quatsch erzählen.
ich hatte mir die Aussage von Helge Braun neulich auch nochmal angeschaut, weil die Bild sie hochgeholt hat.
Er bezieht sich ja auch kein Modell, sondern macht eine simple Fortschreibung. Es ist schon rel. klar, dass das keinen wissenschaftlichen Background hat, trotzdem ist natürlich klar, dass man sowas missbrauchen kann.
Bei Deiner Aussage der Unmöglichkeit einer Inzidenz von 850, stehe ich auf dem Schlauch. Wieso genau ist das nicht möglich?
Xaver08 schrieb:anno-nym schrieb:
Helge Braun hat Ende Juli folgendes gesagt: "Wenn sich Delta weiter so schnell verbreiten würde und wir keine enorm hohe Impfquote oder Verhaltensänderung dagegensetzen würden, hätten wir in nur neun Wochen eine Inzidenz von 850.“ Das war zu einem Zeitpunkt wo wir eine Inzidenz von 17 hatten.
Eine Inzidenz von 850 war schon damals mit unserer Immunisierungsquote nicht möglich. Und sowas bleibt dann nun mal hängen, wenn nicht nur Politiker, sondern auch in diesem Fall Mediziner, so einen Quatsch erzählen.
ich hatte mir die Aussage von Helge Braun neulich auch nochmal angeschaut, weil die Bild sie hochgeholt hat.
Er bezieht sich ja auch kein Modell, sondern macht eine simple Fortschreibung. Es ist schon rel. klar, dass das keinen wissenschaftlichen Background hat, trotzdem ist natürlich klar, dass man sowas missbrauchen kann.
Bei Deiner Aussage der Unmöglichkeit einer Inzidenz von 850, stehe ich auf dem Schlauch. Wieso genau ist das nicht möglich?
Und er sollte sich seiner Worte qua Amt auch bewusst sein ...
Werner hat es hier im Thread mal etwas erläutert, welche Inzidenzen bei einer jeweiligen Immunisierungsquote statistisch (!) überhaupt möglich wären. Ohne sich um das Thema Maßnahmen zu kümmern. Finde ich jetzt natürlich nicht mehr bei 223 Seiten
anno-nym schrieb:
Und er sollte sich seiner Worte qua Amt auch bewusst sein ...
das stimmt natürlich, aber dass man sich im Laufe der Pandemie über die Wirkung von Aussagen, nicht allzuviel Gedanken gemacht hat, war ja schon öfter Thema. S. auch die regelmässigen Ankündigungen Massnahmen zu einem bestimmten Datum aufzuheben, so fatale Äusserungen, wie es wird keinen Lockdown mehr geben etc.
anno-nym schrieb:
Werner hat es hier im Thread mal etwas erläutert, welche Inzidenzen bei einer jeweiligen Immunisierungsquote statistisch (!) überhaupt möglich wären. Ohne sich um das Thema Maßnahmen zu kümmern. Finde ich jetzt natürlich nicht mehr bei 223 Seiten
kann ich mich jetzt nicht daran erinnern. klar, hast du das nicht mehr parat
Aber bei immer noch über 20 Millionen Menschen, die noch nicht vollständig geimpft sind und bisher nur etwas über 4 Millionen infizierten, fällt es mir schwer, zu denken, dass bei Delta sowas nicht trotzdem möglich sein soll, zumal ja auch Geimpfte noch Bestandteil der Pandemie sein können.
und wenn ich mir das bulletin des rki anschaue, wo sie versucht haben den einfluss auf das infektionsgeschehen unter beruecksichtigung des impfgrades zu betrachten, ist auch da eine inzidenz von 850 zumindest mal theoretisch möglich.
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/27_21.pdf?__blob=publicationFile
S. 26 zeigen sie das basisszenario (impfquote 65%) mit einer inzidenz von ca. 400 und einer max belegung der its von 6000.
sie haben dann noch weitere szenarien betrachtet, bei der sie allerdings nur die its belegung zeigen.
da aber its belegung und inzidenz nachwievor proportional sind, kann man von einem szenario, dass zu einer its belegung von 12500 führen würde, auch den rückschluss ziehen, dass wir da von einer inzidenz von 800 ausgehen können, die zu einer doppelt so hohen its belegung führt.
Grundlage ist, dass sie das Verhalten der Menschen nicht ändert, wenn die ITS Belegung durch die Decke geht.
Ich halte das nicht für wahrscheinlich, da man sicher was unternehmen wird, wenn so ein Fall eintritt und ich würde davon ausgehen, dass die Menschen von alleine vorsichtiger werden würden, wenn der Staat keine Massnahmen mehr verhängen würde. Aber dass das theoretisch unmöglich sein soll, bei noch so niedrigen Impfquoten, kann ich nicht nachvollziehen.
adlerkadabra schrieb:Sorry der Heilige Karl wird seit letztem Sommer ein wenig zu hoch gelobt. Er hat es sichtlich genossen alleinigst im Rampenlicht zu stehen und worstcase Szenarien zu beschwören.
Hier eine sorgfältig recherchierte und differenzierte Einschätzung von Karl Lauterbachs Prognosequalität (und das ausgerechnet, horribile dictu, durch den Bayrischen Rundfunk) - sie kommt zu einem deutlich anderen Fazit:
https://www.br.de/nachrichten/wissen/karl-lauterbach-kontrovers-aber-meist-korrekt,SUdXuY5
Danke.
Es ist eigentlich ein Hohn, dass ihm so penetrant nachgesagt wird, er würde sich in Horrorszenarien suhlen.
Ein schönes Beispiel findet sich in diesem Abschnitt:
In der ARD-Talkshow "hart aber fair" vom 21. September 2020 sagte Lauterbach, wenn alle Umstände so blieben, steuere man auf 7.000 Neuinfektionen pro Tag in "vier bis fünf Wochen" zu. Zu diesem Zeitpunkt lag die bundesweite Inzidenz bei etwa 15. In der Sendung wurde er für seine Berechnungen von Andreas Gassen, Unfallchirurg und Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, angegangen. Gassen widersprach inhaltlich und sagte: "Herr Lauterbach, das geht so nicht." Am 18. Oktober registrierte das RKI 6.901 Neuinfektionen und am 19. Oktober – genau vier Wochen nach Lauterbachs Ankündigung – 10.556. Eine weitere Woche später waren es 16.203.
Er wurde damals dafür angegangen, Horrorzahlen zu verkünden und das bleibt offenkundig an ihm haften.
Faktisch aber lag er, nicht nur hier, mit seiner Prognose völlig richtig. Sie war eher etwas zu niedrig gegriffen.
Klar gab es auch Prognosen, die so letztlich nicht eingetroffen sind, was wiederum durchaus damit zu tun hat, dass eben Maßnahmen ergriffen wurden.
Luzbert schrieb:
Klar gab es auch Prognosen, die so letztlich nicht eingetroffen sind, was wiederum durchaus damit zu tun hat, dass eben Maßnahmen ergriffen wurden.
Wobei ich da mal einhaken muss.
Prognosen von Lauterbach oder auch von gewissen Twitter Nutzern, die auffallend korrekt waren, sind auch sehr hilfreich und ich persönlich habe auch ein gewisses Faible für Lauterbach. Das dies in der breiten Bevölkerung nicht so gesehen wird, zeigt ja auch das er mittlerweile nur noch mit Personenschutz herum laufen muss.
Das Problem ist ja - neben der medialen Darstellung, weil ja im Zusammenhang mit Lauterbach immer das Wort Warnung einher geht - wenn man Prognosen raus haut, die aber nicht eintreten (können).
Das RKI hatte glaub ich im März prognostiziert das zu Ostern eine Inzidenz von 300 vorliegen könnte. Daher das schon etwas länger zurück liegt, habe ich da nicht mehr alle Daten im Kopf und müsste da mit etwas größerer Recherche drauf eingehen. Weil es aber relativ aktuell ist, habe ich ein anderes Beispiel.
Helge Braun hat Ende Juli folgendes gesagt: "Wenn sich Delta weiter so schnell verbreiten würde und wir keine enorm hohe Impfquote oder Verhaltensänderung dagegensetzen würden, hätten wir in nur neun Wochen eine Inzidenz von 850.“ Das war zu einem Zeitpunkt wo wir eine Inzidenz von 17 hatten.
Eine Inzidenz von 850 war schon damals mit unserer Immunisierungsquote nicht möglich. Und sowas bleibt dann nun mal hängen, wenn nicht nur Politiker, sondern auch in diesem Fall Mediziner, so einen Quatsch erzählen.
Wenn ich eine Prognose in die Welt posaune, muss ich auch den Anspruch haben, das die Zahlen mit all den Variablen die da mit rein spielen, auch eintreten können. Also Greifen von gewissen Maßnahmen, Änderung der Verhaltensweise in der Bevölkerung etc.
anno-nym schrieb:
Helge Braun hat Ende Juli folgendes gesagt: "Wenn sich Delta weiter so schnell verbreiten würde und wir keine enorm hohe Impfquote oder Verhaltensänderung dagegensetzen würden, hätten wir in nur neun Wochen eine Inzidenz von 850.“ Das war zu einem Zeitpunkt wo wir eine Inzidenz von 17 hatten.
Eine Inzidenz von 850 war schon damals mit unserer Immunisierungsquote nicht möglich. Und sowas bleibt dann nun mal hängen, wenn nicht nur Politiker, sondern auch in diesem Fall Mediziner, so einen Quatsch erzählen.
ich hatte mir die Aussage von Helge Braun neulich auch nochmal angeschaut, weil die Bild sie hochgeholt hat.
Er bezieht sich ja auch kein Modell, sondern macht eine simple Fortschreibung. Es ist schon rel. klar, dass das keinen wissenschaftlichen Background hat, trotzdem ist natürlich klar, dass man sowas missbrauchen kann.
Bei Deiner Aussage der Unmöglichkeit einer Inzidenz von 850, stehe ich auf dem Schlauch. Wieso genau ist das nicht möglich?
oldie66 schrieb:anno-nym schrieb:
Statistisch gesehen wäre es für mich auch interessant zu erfahren
a) Wie viel % der Genesenen holen sich die "Booster Impfung" ab und
b) Zählen die als Vollständig oder einmal geimpft?
Die zählen in Deutschland mit einmaliger Impfung als vollständig geimpft, unabhängig vom Impfstoff.
Manche Länder akzeptieren allerdings bei Genesenen eine Einmalimpfung ausschließlich mit Johnson & Johnson.
Könnte also zu Problemen bei der Urlaubsplanung führen.
Ich muss geschäftlich nach Dubai. Die verlangen trotz Doppelimpfung noch einen PCR Test.
Brady74 schrieb:oldie66 schrieb:anno-nym schrieb:
Statistisch gesehen wäre es für mich auch interessant zu erfahren
a) Wie viel % der Genesenen holen sich die "Booster Impfung" ab und
b) Zählen die als Vollständig oder einmal geimpft?
Die zählen in Deutschland mit einmaliger Impfung als vollständig geimpft, unabhängig vom Impfstoff.
Manche Länder akzeptieren allerdings bei Genesenen eine Einmalimpfung ausschließlich mit Johnson & Johnson.
Könnte also zu Problemen bei der Urlaubsplanung führen.
Ich muss geschäftlich nach Dubai. Die verlangen trotz Doppelimpfung noch einen PCR Test.
Was ich per se auch ok finde. Ich war vor zwei Wochen beruflich einige Tage mit einer Ausnahmegenehmigung in den USA, da hat ein normaler Schnelltest gereicht. Ab Anfang November öffnen die ja wieder die Grenzen für geimpfte Europäer, da wird wohl weiterhin ein Schnelltest reichen, um an Board gehen zu dürfen.
Bei der Einreise nach Südafrika ist aktuell gar keine Impfung nötig, du musst unabhängig von deinem Impfstatus einen negativen PCR Test vorweisen.
Richtig kompliziert ist die Sache in Thailand, wo du zur Einreise einen negativen PCR Test brauchst, nachdem du aus dem Flugzeug aussteigst, wird wieder ein PCR Test gemacht, wo das Ergebnis dann in der Hotelquarantäne abgewartet werden muss. Es dürfen nur bestimmte Hotels und bestimmte Flüge gebucht werden, auf denen ausschließlich geimpfte Menschen transportiert werden dürfen. Es folgen dann noch weitere PCR Test nach sechs und dann nochmal nach 12 Tagen. Verstehe zwar nicht, wer so einen Aufwand betreiben will, aber bitteschön.
Das dürfte schlicht an der Impfquote liegen in Thailand. Erst 20% sind vollständig geimpft. Da wird man wohl erstmal Vorsicht walten lassen.
Es ist eh blöd, das es keine einheitliche weltweite Strategie gibt. Jedes Land, wenn nicht sogar Region braut sein eigenes Süppchen. Bestes Beispiel in Deutschland. Das eine Bundesland so das andere so. Mein Ärzte-Konzert fällt auch flach, weil die gemerkt haben das es unmöglich ist das zu organisieren.
Es ist eh blöd, das es keine einheitliche weltweite Strategie gibt. Jedes Land, wenn nicht sogar Region braut sein eigenes Süppchen. Bestes Beispiel in Deutschland. Das eine Bundesland so das andere so. Mein Ärzte-Konzert fällt auch flach, weil die gemerkt haben das es unmöglich ist das zu organisieren.
anno-nym schrieb:Darf ich nochmal fragen, über welche 85% gesprochen wird?
85% der Bevölkerung?
85% der über 16-jährigen?
85% der Impfberechtigten?
85% der demnächst Impfberechtigten?
Ich weiß jetzt nicht genau, wen du grade ansprichst, aber daher ich die 85% habe fallen lassen, nehme ich dazu mal Bezug.
Dich meinte ich nicht explizit. Aber dennoch danke für die Ausführungen.
Die Frage geht am ehesten an Diegito ("Bin da eher auf Lauterbachs Seite, Freedom Day bei 85% Impfquote") und Adlerdenis ("denn diese 85% Sind einfach ein Luftschloss.").
Bevor ich der Diskussion folgen kann, würde ich gerne verstehen, auf welche Gruppierung sich diese 85% beziehen.
Luzbert schrieb:anno-nym schrieb:Darf ich nochmal fragen, über welche 85% gesprochen wird?
85% der Bevölkerung?
85% der über 16-jährigen?
85% der Impfberechtigten?
85% der demnächst Impfberechtigten?
Ich weiß jetzt nicht genau, wen du grade ansprichst, aber daher ich die 85% habe fallen lassen, nehme ich dazu mal Bezug.
Dich meinte ich nicht explizit. Aber dennoch danke für die Ausführungen.
Die Frage geht am ehesten an Diegito ("Bin da eher auf Lauterbachs Seite, Freedom Day bei 85% Impfquote") und Adlerdenis ("denn diese 85% Sind einfach ein Luftschloss.").
Bevor ich der Diskussion folgen kann, würde ich gerne verstehen, auf welche Gruppierung sich diese 85% beziehen.
Ah ok.
Ich glaube wenn Leute wie Spahn / Lauterbach von einer Impfquote reden, wird immer die Gesamtbevölkerung betrachtet. Womit die 85% natürlich nicht erreichbar sind.
sonofanarchy schrieb:
Was passiert denn, wenn man das Ziel X% Impfquote ausgibt und es nicht erreicht? Maßnahmen bis in alle Ewigkeit?
Daher würde ich auch eher den Begriff Immunisierungsquote etabliert wissen (klingt jetzt so, als hätte ich was zu melden ... smile:. In dem Fall heilt die Zeit die Wunden. In dem Fall werden sich die Leute nach und nach infizieren, ob man sie nun schützen will oder nicht. Anfang nächsten Jahres werden wir also so oder so die Bevölkerungsimmunität erreicht haben - es sei denn es entwickelt sich eine Immunescape Variante.
Luzbert schrieb:
Darf ich nochmal fragen, über welche 85% gesprochen wird?
85% der Bevölkerung?
85% der über 16-jährigen?
85% der Impfberechtigten?
85% der demnächst Impfberechtigten?
Ich weiß jetzt nicht genau, wen du grade ansprichst, aber daher ich die 85% habe fallen lassen, nehme ich dazu mal Bezug.
Ich kann mit dem Festlegen bzw. Lockern von Maßnahmen die an Daten geknüpft sind, nix anfangen. Dieser Gassen versucht nicht zum ersten Mal mit so einer Sache vorzupreschen und ich halte es für absolut kontraproduktiv zu sagen, das die Maßnahmen zum 30.10 fallen, wenn eigentlich das Ziel sein sollte, die Impfquote weiter zu erhöhen. Für jemanden, der sich nicht unbedingt impfen lassen will und die Infektion in Kauf nimmt, ist das doch eine Steilvorlage die fünf Wochen noch weiter auszusitzen.
Ich würde es eher begrüßen das Ende der Maßnahmen an eine Impfquote zu verknüpfen. Daher ich mir nicht anmaßen möchte, über Impfungen bei Jugendlichen zu urteilen, würde ich die Impf bzw. Immunisierungsquote der Erwachsenen in den Fokus rücken. Hier liegen wir aktuell bei ca. 78% an Erstimpfungen.
Man sollte jedoch bei den ganzen Zahlenspielen auch die Zahl der aktuell Genesenen (mit der 6 Monatsregel) mit einberechnen. Und die Zahlen bzgl. der Impfungen des RKI sollten belastbar sein. Seitdem ja gemutmaßt wird, das hier eine nicht definierbare Anzahl an Impfungen fehlt, wurde es doch sehr ruhig um das Thema.
Statistisch gesehen wäre es für mich auch interessant zu erfahren
a) Wie viel % der Genesenen holen sich die "Booster Impfung" ab und
b) Zählen die als Vollständig oder einmal geimpft?
anno-nym schrieb:
Statistisch gesehen wäre es für mich auch interessant zu erfahren
a) Wie viel % der Genesenen holen sich die "Booster Impfung" ab und
b) Zählen die als Vollständig oder einmal geimpft?
Die zählen in Deutschland mit einmaliger Impfung als vollständig geimpft, unabhängig vom Impfstoff.
Manche Länder akzeptieren allerdings bei Genesenen eine Einmalimpfung ausschließlich mit Johnson & Johnson.
Könnte also zu Problemen bei der Urlaubsplanung führen.
anno-nym schrieb:Darf ich nochmal fragen, über welche 85% gesprochen wird?
85% der Bevölkerung?
85% der über 16-jährigen?
85% der Impfberechtigten?
85% der demnächst Impfberechtigten?
Ich weiß jetzt nicht genau, wen du grade ansprichst, aber daher ich die 85% habe fallen lassen, nehme ich dazu mal Bezug.
Dich meinte ich nicht explizit. Aber dennoch danke für die Ausführungen.
Die Frage geht am ehesten an Diegito ("Bin da eher auf Lauterbachs Seite, Freedom Day bei 85% Impfquote") und Adlerdenis ("denn diese 85% Sind einfach ein Luftschloss.").
Bevor ich der Diskussion folgen kann, würde ich gerne verstehen, auf welche Gruppierung sich diese 85% beziehen.
anno-nym schrieb:Diegito schrieb:Tafelberg schrieb:
Brauchen wir einen Freedom Day wie es Kassen Ärzte Chef Gassen fordert?
https://www.n-tv.de/22812142
Würde das die mpfmotivation steigern, bin da skeptisch mit solchen Ideen.
Aber ich gehe davon aus, dass die Politik das nicht umsetzt.
Das halte ich für zu riskant. Bin da eher auf Lauterbachs Seite, Freedom Day bei 85% Impfquote, bis dahin 2G... das wird den Druck eher erhöhen als ein Datum festzulegen unabhängig von der Impfquote. Denn viele Skeptiker werden sich dann erst recht nicht impfen lassen weil sie ja wissen das die Einschränkungen sowieso bald fallen.
Der wiederholte Versuch dem Thema Corona ein Datum aufdrängen zu wollen. Der Typ will sich mal wieder ins Gespräch bringen.
Wenn die Impfkampagne nicht so an Fahrt verloren hätte, hätte diese Idee eines „Freedom Day“ bestimmt Charme. Aber daher das nicht der Fall ist, sollten wir uns starr an Immunisierungsquoten orientieren.
Bei einer Impfquote von 85% bei den Erwachsenen, kann man sicherlich darüber nachdenken die meisten Maßnahmen fallen zu lassen. Vorraussetzungen dafür wären aber belastbare Zahlen an Impfungen & aktuell Genesenen.
Eher sollte man darüber nachdenken, das man die 3G Regel von Schnelltest auf PCR Test bei Erwachsenen umstellt und das Ganze konsequent bis Frühjahr umsetzt.
Die Frage ist halt ob man 85% Impfquote erreichen wird. Wir sind jetzt bei 63%, die Impfkampagnen bewirken kaum noch was. Durch 2G kommt zwar mehr Druck in die Sache aber weitere 20% müssten noch geimpft werden...puuh.
Wenn es nach mir geht kann man 2G oder 3G(mit PCR) bis nächstes Jahr durchziehen.
Ich verspüre zur Zeit kaum Einschränkungen. Treffen mit Freunden, Kneipe, Restaurant, vermutlich schon bald ein volles Waldstadion. Bei 2G benötigt man keine Abstandssregeln und Masken mehr, das ist der große Vorteil.
Im Supermarkt oder in der Bahn ne Maske tragen stört mich nicht. Das wäre ja das einzige das bleibt. Das kann man dann ab dem nächsten Frühjahr komplett fallen lassen oder nur noch als Empfehlung aussprechen...
Diegito schrieb:anno-nym schrieb:Diegito schrieb:Tafelberg schrieb:
Brauchen wir einen Freedom Day wie es Kassen Ärzte Chef Gassen fordert?
https://www.n-tv.de/22812142
Würde das die mpfmotivation steigern, bin da skeptisch mit solchen Ideen.
Aber ich gehe davon aus, dass die Politik das nicht umsetzt.
Das halte ich für zu riskant. Bin da eher auf Lauterbachs Seite, Freedom Day bei 85% Impfquote, bis dahin 2G... das wird den Druck eher erhöhen als ein Datum festzulegen unabhängig von der Impfquote. Denn viele Skeptiker werden sich dann erst recht nicht impfen lassen weil sie ja wissen das die Einschränkungen sowieso bald fallen.
Der wiederholte Versuch dem Thema Corona ein Datum aufdrängen zu wollen. Der Typ will sich mal wieder ins Gespräch bringen.
Wenn die Impfkampagne nicht so an Fahrt verloren hätte, hätte diese Idee eines „Freedom Day“ bestimmt Charme. Aber daher das nicht der Fall ist, sollten wir uns starr an Immunisierungsquoten orientieren.
Bei einer Impfquote von 85% bei den Erwachsenen, kann man sicherlich darüber nachdenken die meisten Maßnahmen fallen zu lassen. Vorraussetzungen dafür wären aber belastbare Zahlen an Impfungen & aktuell Genesenen.
Eher sollte man darüber nachdenken, das man die 3G Regel von Schnelltest auf PCR Test bei Erwachsenen umstellt und das Ganze konsequent bis Frühjahr umsetzt.
Die Frage ist halt ob man 85% Impfquote erreichen wird. Wir sind jetzt bei 63%, die Impfkampagnen bewirken kaum noch was. Durch 2G kommt zwar mehr Druck in die Sache aber weitere 20% müssten noch geimpft werden...puuh.
Wenn es nach mir geht kann man 2G oder 3G(mit PCR) bis nächstes Jahr durchziehen.
Ich verspüre zur Zeit kaum Einschränkungen. Treffen mit Freunden, Kneipe, Restaurant, vermutlich schon bald ein volles Waldstadion. Bei 2G benötigt man keine Abstandssregeln und Masken mehr, das ist der große Vorteil.
Im Supermarkt oder in der Bahn ne Maske tragen stört mich nicht. Das wäre ja das einzige das bleibt. Das kann man dann ab dem nächsten Frühjahr komplett fallen lassen oder nur noch als Empfehlung aussprechen...
85% Impfquote bei Erwachsenen, also ab 16 Jahren. Da liegen wir bei ca. 78%
Bei Jugendlichen und Kindern maße ich mir keine Meinung an. Ob ich meiner 12 jährigen Nichte zu einer Impfung raten würde, weiß ich nicht.
Tafelberg schrieb:
Brauchen wir einen Freedom Day wie es Kassen Ärzte Chef Gassen fordert?
https://www.n-tv.de/22812142
Würde das die mpfmotivation steigern, bin da skeptisch mit solchen Ideen.
Aber ich gehe davon aus, dass die Politik das nicht umsetzt.
Das halte ich für zu riskant. Bin da eher auf Lauterbachs Seite, Freedom Day bei 85% Impfquote, bis dahin 2G... das wird den Druck eher erhöhen als ein Datum festzulegen unabhängig von der Impfquote. Denn viele Skeptiker werden sich dann erst recht nicht impfen lassen weil sie ja wissen das die Einschränkungen sowieso bald fallen.
Diegito schrieb:Tafelberg schrieb:
Brauchen wir einen Freedom Day wie es Kassen Ärzte Chef Gassen fordert?
https://www.n-tv.de/22812142
Würde das die mpfmotivation steigern, bin da skeptisch mit solchen Ideen.
Aber ich gehe davon aus, dass die Politik das nicht umsetzt.
Das halte ich für zu riskant. Bin da eher auf Lauterbachs Seite, Freedom Day bei 85% Impfquote, bis dahin 2G... das wird den Druck eher erhöhen als ein Datum festzulegen unabhängig von der Impfquote. Denn viele Skeptiker werden sich dann erst recht nicht impfen lassen weil sie ja wissen das die Einschränkungen sowieso bald fallen.
Der wiederholte Versuch dem Thema Corona ein Datum aufdrängen zu wollen. Der Typ will sich mal wieder ins Gespräch bringen.
Wenn die Impfkampagne nicht so an Fahrt verloren hätte, hätte diese Idee eines „Freedom Day“ bestimmt Charme. Aber daher das nicht der Fall ist, sollten wir uns starr an Immunisierungsquoten orientieren.
Bei einer Impfquote von 85% bei den Erwachsenen, kann man sicherlich darüber nachdenken die meisten Maßnahmen fallen zu lassen. Vorraussetzungen dafür wären aber belastbare Zahlen an Impfungen & aktuell Genesenen.
Eher sollte man darüber nachdenken, das man die 3G Regel von Schnelltest auf PCR Test bei Erwachsenen umstellt und das Ganze konsequent bis Frühjahr umsetzt.
anno-nym schrieb:Diegito schrieb:Tafelberg schrieb:
Brauchen wir einen Freedom Day wie es Kassen Ärzte Chef Gassen fordert?
https://www.n-tv.de/22812142
Würde das die mpfmotivation steigern, bin da skeptisch mit solchen Ideen.
Aber ich gehe davon aus, dass die Politik das nicht umsetzt.
Das halte ich für zu riskant. Bin da eher auf Lauterbachs Seite, Freedom Day bei 85% Impfquote, bis dahin 2G... das wird den Druck eher erhöhen als ein Datum festzulegen unabhängig von der Impfquote. Denn viele Skeptiker werden sich dann erst recht nicht impfen lassen weil sie ja wissen das die Einschränkungen sowieso bald fallen.
Der wiederholte Versuch dem Thema Corona ein Datum aufdrängen zu wollen. Der Typ will sich mal wieder ins Gespräch bringen.
Wenn die Impfkampagne nicht so an Fahrt verloren hätte, hätte diese Idee eines „Freedom Day“ bestimmt Charme. Aber daher das nicht der Fall ist, sollten wir uns starr an Immunisierungsquoten orientieren.
Bei einer Impfquote von 85% bei den Erwachsenen, kann man sicherlich darüber nachdenken die meisten Maßnahmen fallen zu lassen. Vorraussetzungen dafür wären aber belastbare Zahlen an Impfungen & aktuell Genesenen.
Eher sollte man darüber nachdenken, das man die 3G Regel von Schnelltest auf PCR Test bei Erwachsenen umstellt und das Ganze konsequent bis Frühjahr umsetzt.
Die Frage ist halt ob man 85% Impfquote erreichen wird. Wir sind jetzt bei 63%, die Impfkampagnen bewirken kaum noch was. Durch 2G kommt zwar mehr Druck in die Sache aber weitere 20% müssten noch geimpft werden...puuh.
Wenn es nach mir geht kann man 2G oder 3G(mit PCR) bis nächstes Jahr durchziehen.
Ich verspüre zur Zeit kaum Einschränkungen. Treffen mit Freunden, Kneipe, Restaurant, vermutlich schon bald ein volles Waldstadion. Bei 2G benötigt man keine Abstandssregeln und Masken mehr, das ist der große Vorteil.
Im Supermarkt oder in der Bahn ne Maske tragen stört mich nicht. Das wäre ja das einzige das bleibt. Das kann man dann ab dem nächsten Frühjahr komplett fallen lassen oder nur noch als Empfehlung aussprechen...
Danke für den Hinweis.
Sehr interessant für mich die Aussagen zum RKI und den möglichen Kontaktbeschränkungen im Herbst.
Das Märchen, es wurde Freiheit versprochen, wenn sich genügend impfen, ist damit weitgehend vom Tisch. Oder besser ausgedrückt: es sind schlichtweg bei weitem nicht genügend Immunisiert.
Sehr interessant für mich die Aussagen zum RKI und den möglichen Kontaktbeschränkungen im Herbst.
Das Märchen, es wurde Freiheit versprochen, wenn sich genügend impfen, ist damit weitgehend vom Tisch. Oder besser ausgedrückt: es sind schlichtweg bei weitem nicht genügend Immunisiert.
Luzbert schrieb:
Danke für den Hinweis.
Sehr interessant für mich die Aussagen zum RKI und den möglichen Kontaktbeschränkungen im Herbst.
Das Märchen, es wurde Freiheit versprochen, wenn sich genügend impfen, ist damit weitgehend vom Tisch. Oder besser ausgedrückt: es sind schlichtweg bei weitem nicht genügend Immunisiert.
Das es ohne Kontaktbeschränkungen im Herbst / Winter nicht geht, ist doch eigentlich klar seitdem das Impftempo einschläft.
Die Beschränkungen werden doch auch nicht erst seit der Diskussion um 2G ins Spiel gebracht, es war doch vorher schon zu erwarten das es auch bei privaten Treffen dazu kommen kann, das nur eine gewisse Anzahl an Ungeimpften dabei sein dürfen.
https://www.rnd.de/gesundheit/neue-corona-variante-mit-59-mutationen-entdeckt-wie-gefaehrlich-ist-c-1-2-YVA4KLNDV5AXJABI6OJRMXUSZ4.html
Nachdem die Variante AY3 ja ohnehin noch ansteckender sein soll als Delta, kommt jetzt C12 um die Ecke. Vielleicht noch noch ansteckender? Es soll bereits auch schon vereinzelt Fälle davon in Europa geben (Schweiz, Portugal und natürlich in UK).
C12 ist weder von der WHO, noch vom RKI momentan eine "variant of interest", aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Nachdem die Variante AY3 ja ohnehin noch ansteckender sein soll als Delta, kommt jetzt C12 um die Ecke. Vielleicht noch noch ansteckender? Es soll bereits auch schon vereinzelt Fälle davon in Europa geben (Schweiz, Portugal und natürlich in UK).
C12 ist weder von der WHO, noch vom RKI momentan eine "variant of interest", aber was nicht ist, kann ja noch werden.
anno-nym schrieb:
https://www.rnd.de/gesundheit/neue-corona-variante-mit-59-mutationen-entdeckt-wie-gefaehrlich-ist-c-1-2-YVA4KLNDV5AXJABI6OJRMXUSZ4.html
Nachdem die Variante AY3 ja ohnehin noch ansteckender sein soll als Delta, kommt jetzt C12 um die Ecke. Vielleicht noch noch ansteckender? Es soll bereits auch schon vereinzelt Fälle davon in Europa geben (Schweiz, Portugal und natürlich in UK).
C12 ist weder von der WHO, noch vom RKI momentan eine "variant of interest", aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Alle Eigenschaften werden untersucht. Mal sehen , möglicherweise ist der ansteckender , aber weniger gefährlich ? Man wird sehen.
Was mich wieder nervt... Da meldet das RKI heute ein Minus bei den Fallzahlen und die ersten Medien stellen schon die Frage nach einer Trendwende. Dabei gehe ich stark von einer typischen Meldeproblematik aus, man sieht ja an den Zahlen bei Risklayer, die direkt von den Kreisen die Daten beziehen, dass diese ziemlich konstant bei 20 % Anstieg sind.
Morgen steigen die Zahlen dann vllt. beim RKI wieder überproportional... Wenn es mal drei Tage sinkt, können die Medien in ihren Corona-Tickern auch mal sich Gedanken machen über eine Trendwende.
Morgen steigen die Zahlen dann vllt. beim RKI wieder überproportional... Wenn es mal drei Tage sinkt, können die Medien in ihren Corona-Tickern auch mal sich Gedanken machen über eine Trendwende.
SGE_Werner schrieb:
Was mich wieder nervt... Da meldet das RKI heute ein Minus bei den Fallzahlen und die ersten Medien stellen schon die Frage nach einer Trendwende. Dabei gehe ich stark von einer typischen Meldeproblematik aus, man sieht ja an den Zahlen bei Risklayer, die direkt von den Kreisen die Daten beziehen, dass diese ziemlich konstant bei 20 % Anstieg sind.
Morgen steigen die Zahlen dann vllt. beim RKI wieder überproportional... Wenn es mal drei Tage sinkt, können die Medien in ihren Corona-Tickern auch mal sich Gedanken machen über eine Trendwende.
In diversen Bundesländer haben gestern die Schulen wieder angefangen. Wenn man sich mal die Entwicklung der Zahlen der Länder anschaut, die bereits seit einigen Wochen in der Schule sind (langsamen steigen, schnelles steigen, Stagnation, Rückgang), kommt dann bestimmt in einigen Tagen wieder die ganz große und unerwartbare Überraschung.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/swiss-fuehrt-impfpflicht-fuer-flugpersonal-ein-ld.1642009
Die Swiss führt eine Impfpflicht für das Flugpersonal ein – als erste europäische Airline
Flugzeuge dürfen in Hongkong nur noch landen, wenn die Crew geimpft ist. Andere Destinationen dürften folgen. Die Swiss führt deshalb eine Impfpflicht für die Crews ein. Für die Passagiere ändert sich nichts.
Für mich, der eine eigene Firma im Bereich des Luftverkehrs hat und auch generell ein hohes Interesse an solchen Themen besteht, ist das natürlich eine spannende Entwicklung.
Ich befürworte die Impfung, bin aber ein Gegner von Corona-Impfpflicht in vielen Bereichen - egal, ob diese vom Staat oder vom Arbeitgeber verhängt wird. Aus Arbeitgebersicht kann ich den Schritt von Swiss allerdings verstehen. Ob dies mit dem Schweizer Arbeitsrecht vereinbar ist, weiß ich nicht. Denke die Swiss wird das vorher geprüft haben.
Auch die Lufthansa plant, eine Impfpflicht für Crews einzuführen.
https://www.aerotelegraph.com/auch-lufthansa-will-impfpflicht-fuer-crews-einfuehren-corona-covid-19-impfung
Die Swiss führt eine Impfpflicht für das Flugpersonal ein – als erste europäische Airline
Flugzeuge dürfen in Hongkong nur noch landen, wenn die Crew geimpft ist. Andere Destinationen dürften folgen. Die Swiss führt deshalb eine Impfpflicht für die Crews ein. Für die Passagiere ändert sich nichts.
Für mich, der eine eigene Firma im Bereich des Luftverkehrs hat und auch generell ein hohes Interesse an solchen Themen besteht, ist das natürlich eine spannende Entwicklung.
Ich befürworte die Impfung, bin aber ein Gegner von Corona-Impfpflicht in vielen Bereichen - egal, ob diese vom Staat oder vom Arbeitgeber verhängt wird. Aus Arbeitgebersicht kann ich den Schritt von Swiss allerdings verstehen. Ob dies mit dem Schweizer Arbeitsrecht vereinbar ist, weiß ich nicht. Denke die Swiss wird das vorher geprüft haben.
Auch die Lufthansa plant, eine Impfpflicht für Crews einzuführen.
https://www.aerotelegraph.com/auch-lufthansa-will-impfpflicht-fuer-crews-einfuehren-corona-covid-19-impfung
Wenn man sich die Zahlen in NRW anschaut, kann man erkennen, dass die Abschaffung der Inzidenz als Messwert, als Schützenhilfe für Laschet, politisch motiviert ist.
So, vermutlich die Hoffnung, lassen sich die hohen Zahlen kaschieren, bis zur Bundestagswahl reicht ja. Passend dazu die Abschaffung der Kontaktnachverfolgung in NRW
So, vermutlich die Hoffnung, lassen sich die hohen Zahlen kaschieren, bis zur Bundestagswahl reicht ja. Passend dazu die Abschaffung der Kontaktnachverfolgung in NRW
Xaver08 schrieb:
Wenn man sich die Zahlen in NRW anschaut, kann man erkennen, dass die Abschaffung der Inzidenz als Messwert, als Schützenhilfe für Laschet, politisch motiviert ist.
So, vermutlich die Hoffnung, lassen sich die hohen Zahlen kaschieren, bis zur Bundestagswahl reicht ja. Passend dazu die Abschaffung der Kontaktnachverfolgung in NRW
Wenn man sich die Zahlen in NRW so anschaut, sieht man eigentlich das, was man auch in allen anderen Bundesländern sieht, als die Schule wieder begonnen hat
Meck-Pomm:
02.08: 8.3 (Schulbeginn)
09.08: 17.5
16.08: 25.8
23.08: 30.7
25.08: 26.4
Schleswig-Holstein
02.08: 24 (Schulbeginn)
09.08: 43.2
16.08: 50.8
23.08: 48.8
25.08: 48.9
Hamburg
05.08: 46 (Schulbeginn)
12.08: 80.4
19.08: 88.2
25.08: 68.2
Brandenburg
09.08: 13 (Schulbeginn)
16.08: 21.3
23.08: 25.8
25.08: 23.4
Es wird in allen Bundesländern so laufen, dass die Inzidenzen nach oben gehen, sobald die Schulen beginnen. Wenn sie dann überall auch wieder fallen (jedenfalls sehen wir es ja im Norden), ist das ein gutes Zeichen. Vor allen Dingen wenn sich die Hospitalisierungsraten weiterhin im niedrigen Niveau bewegen.
In NRW ist die Sache durch die extremen Ballungsräumen dann nochmal etwas anders gelagert und Infektionsketten wohl etwas schwerer zu durchbrechen, als bspw. auf der Elchweide in Meck-Pomm. Nachdem die Inzidenz am 18.08 (also zum Schulbeginn) bei 70,4 lag, liegt sie heute bei 114,3, jedoch steigt sie am zweiten Tag in Folge nicht mehr so stark wie vorher. Man kann also hoffen das sie hier auch in der zweiten Septemberwoche wieder rückläufig sind.
Anfang September, also dann wenn die Kids in RLP, Hessen, Sachsen, Sachen-Anhalt, Saarland, Niedersachen und Bremen wieder in die Schule gehen, werden wir wohl hier auch einen starken Anstieg sehen. Darauf kann man sich schon mal einstellen.
Hier auch noch ein Artikel aus dem Spiegel
https://www.spiegel.de/wissenschaft/corona-mutation-wissenschaftler-warnen-vor-ay-3-a-45ecb9cc-7b5d-4099-9884-63991fee53e8
In Israel teilte das Gesundheitsministerium mit, dass AY.3 bereits im Land sei und vermutlich aus den USA eingeschleppt wurde. »Es sieht sehr, sehr virulent aus, was die Infektionsrate angeht, und es sieht so aus, als ob sie eine relative Resistenz gegen den Impfstoff entwickelt«, sagte Asher Shalmon, Leiter des Referats für Internationale Beziehungen, vor einem Ausschuss des Parlaments. »Diese Variante könnte ein Wendepunkt sein und uns in die Abriegelung treiben, die wir so sehr zu vermeiden versuchen«, warnte Shalmon laut der Zeitung »Haaretz«.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/corona-mutation-wissenschaftler-warnen-vor-ay-3-a-45ecb9cc-7b5d-4099-9884-63991fee53e8
In Israel teilte das Gesundheitsministerium mit, dass AY.3 bereits im Land sei und vermutlich aus den USA eingeschleppt wurde. »Es sieht sehr, sehr virulent aus, was die Infektionsrate angeht, und es sieht so aus, als ob sie eine relative Resistenz gegen den Impfstoff entwickelt«, sagte Asher Shalmon, Leiter des Referats für Internationale Beziehungen, vor einem Ausschuss des Parlaments. »Diese Variante könnte ein Wendepunkt sein und uns in die Abriegelung treiben, die wir so sehr zu vermeiden versuchen«, warnte Shalmon laut der Zeitung »Haaretz«.
http://www.fr.de/panorama/corona-mutation-neue-delta-variante-ay3-infektionen-karl-lauterbach-mutante-usa-israel-rki-zr-90933553.amp.html
Ich stelle mich dann mal auf die härtesten Wochen der Pandemie ein…
Ich stelle mich dann mal auf die härtesten Wochen der Pandemie ein…
anno-nym schrieb:
http://www.fr.de/panorama/corona-mutation-neue-delta-variante-ay3-infektionen-karl-lauterbach-mutante-usa-israel-rki-zr-90933553.amp.html
Ich stelle mich dann mal auf die härtesten Wochen der Pandemie ein…
Schön sind solche Nachrichten nicht. Es geht btw um eine möglicherweise noch ansteckendere Form als die derzeitige Delta-Variante.
Klar ist Panik nicht angebracht, da es noch nicht klar ist. Die Lambda-Variante verbreitet ja nun offenbar auch nicht den Schrecken, der ihr erst nachgesagt wurde. Aber b117 und Delta haben das Pandemie-Geschehen leider nachweislich eskalieren lassen. Ich wünsche mir von Herzen für die Leute, die der Lockdowns müde sind, dass AY.3 harmloser ist, als da befürchtet wird.
Heute mal unter 60 % Plus, vllt. bleiben die nächsten Tage dann auch bei nem Plus von 50-60 %...
Die Todeszahlen gehen ganz sanft wieder hoch, wäre auch zu erwarten nach den steigenden Intensivpatientenzahlen. Diese steigen weiterhin um gut 30 % pro Woche. Wenn wir bei dem Tempo bleiben, haben wir zum Monatswechsel wieder 1.000 Corona-Intensivpatienten.
Die Erstimpfungen steigen weiterhin mäßig an, vor allem die Impfungen bei den Jugendlichen beschleunigen sich, 2,5 % Impfquoten-Steigerung in 7 Tagen ist der höchste Wert seit 4 Wochen. Wir waren vor kurzem noch bei 1,8 % Steigerung in 7 Tagen.
Absoluter Hotspot ist nun NRW. Von den 30 Städten / Kreisen mit der höchsten Inzidenz sind 22 aus NRW. Führend Leverkusen mittlerweile mit 132 (wenigstens da ist Leverkusen mal Spitzenreiter / Unrühmlich)
Die Kreise / Städte mit einer Inzidenz über 100:
Leverkusen
Wuppertal
Bonn
Rosenheim (Kreisfreie Stadt)
Flensburg
Bielefeld
Weiden i.d. OPf.
Dortmund
Bochum
Köln
Solingen
Geht man rein nach Bundesländern, haben Hamburg und Berlin noch eine höhere Inzidenz als NRW. Aber bei 75 % Anstieg in NRW pro Woche...
Aktuell alles deutlich steigend außer SH und Hamburg, die ja vor Wochen schon die höchsten Werte hatten, jetzt aber sich stabilisieren.
Die sechs Kreise mit der niedrigsten Inzidenz übrigens alle in Thüringen.
Die Todeszahlen gehen ganz sanft wieder hoch, wäre auch zu erwarten nach den steigenden Intensivpatientenzahlen. Diese steigen weiterhin um gut 30 % pro Woche. Wenn wir bei dem Tempo bleiben, haben wir zum Monatswechsel wieder 1.000 Corona-Intensivpatienten.
Die Erstimpfungen steigen weiterhin mäßig an, vor allem die Impfungen bei den Jugendlichen beschleunigen sich, 2,5 % Impfquoten-Steigerung in 7 Tagen ist der höchste Wert seit 4 Wochen. Wir waren vor kurzem noch bei 1,8 % Steigerung in 7 Tagen.
Absoluter Hotspot ist nun NRW. Von den 30 Städten / Kreisen mit der höchsten Inzidenz sind 22 aus NRW. Führend Leverkusen mittlerweile mit 132 (wenigstens da ist Leverkusen mal Spitzenreiter / Unrühmlich)
Die Kreise / Städte mit einer Inzidenz über 100:
Leverkusen
Wuppertal
Bonn
Rosenheim (Kreisfreie Stadt)
Flensburg
Bielefeld
Weiden i.d. OPf.
Dortmund
Bochum
Köln
Solingen
Geht man rein nach Bundesländern, haben Hamburg und Berlin noch eine höhere Inzidenz als NRW. Aber bei 75 % Anstieg in NRW pro Woche...
Aktuell alles deutlich steigend außer SH und Hamburg, die ja vor Wochen schon die höchsten Werte hatten, jetzt aber sich stabilisieren.
Die sechs Kreise mit der niedrigsten Inzidenz übrigens alle in Thüringen.
Werner, gibt es eigentlich verlässliche Zahlen bzw. Informationen bei den Impfungen zu folgenden Themen:
- Wenn bereits Genesene geimpft werden, zählen die dann als "vollständig geimpft" oder "einmal geimpft"?
- Wie viele Genesene haben sich bereits die Impfung abgeholt?
- Wie viele Menschen von denen, die bisher nachweislich infiziert waren, gelten aktuell noch als Genesen?
Von den ca. 75,2 Mio. Impfberechtigten sind ja momentan 65% vollständig geimpft und 70% erstmalig geimpft. Ich hätte nur mal gerne verlässliche Zahlen, in welchen Spähern wir uns eigentlich aktuell bewegen. Nur die Impfzahlen der Gesamtbevölkerung spiegelt ja nicht das aktuelle "geschützte" Geschehen wider.
- Wenn bereits Genesene geimpft werden, zählen die dann als "vollständig geimpft" oder "einmal geimpft"?
- Wie viele Genesene haben sich bereits die Impfung abgeholt?
- Wie viele Menschen von denen, die bisher nachweislich infiziert waren, gelten aktuell noch als Genesen?
Von den ca. 75,2 Mio. Impfberechtigten sind ja momentan 65% vollständig geimpft und 70% erstmalig geimpft. Ich hätte nur mal gerne verlässliche Zahlen, in welchen Spähern wir uns eigentlich aktuell bewegen. Nur die Impfzahlen der Gesamtbevölkerung spiegelt ja nicht das aktuelle "geschützte" Geschehen wider.
anno-nym schrieb:
Werner, gibt es eigentlich verlässliche Zahlen bzw. Informationen bei den Impfungen zu folgenden Themen:
Nicht, dass ich wüsste, bzw. ich wüsste nicht, wie die in die RKI-Statistik überhaupt einfließen, dürften ja auch schon 2-3 Millionen sein, die das bekommen dürften...
Ich habe mal den Risklayer-Boss angeschrieben, der hat ja eigentlich einen sehr guten Überblick, aber ich befürchte, der weiß das auch nicht. Vom RKI bekommt man ja eh keine Antwort, weil die beim Thema Statistik und Qualitätsmanagement und Definitionen / Erläuterungen irgendwo auf Bananenrepubliken-Status hängengeblieben sind.
Dann wird hier unterstellt, dass die Grünen sich sofort an die CDU ranheften würden, aber die FDP widerspenstiger wäre... Warum? Lindner muss jetzt mitregieren, ist aber auch der Königsmacher, er wird viel fordern und viel bekommen, aber auch wissen, dass SPD / CDU da mitmachen müssen und die Grünen erst recht.
Der Widerstand der grünen Basis gegen Jamaika ist enorm. Die Umfragen haben gestern schon gezeigt, dass Jamaika bei den Grünen noch unbeliebter ist als die Ampel bei den FDP-Wählern. Und Habeck hier schon teilweise durch die Blume zu unterstellen, er werde eh Jamaika wollen, ist ja wirklich aberwitzig. Als wäre Habeck bei den Grünen alleine.
Und ich glaube auch weiterhin, dass Scholz viel zu machtbewusst ist und der FDP so viel Raum geben wird wie diese wollen. Ich bin mir sicher, dass Scholz sofort der FDP das Finanzministerium anbietet und ihnen einen Blankoscheck bei Digitales usw. gibt.
Nachteil für Scholz ist: Laschets ganze zukünftige Karriere hängt jetzt davon ab, ob er Kanzler wird oder nicht. Wird er nicht Kanzler, ist er auch kein MP von NRW mehr wohl. Für den gehts um alles. Aber der kann auch nicht die Werte der Union bis zum Gehtnichtmehr verkaufen, weil alle hinter ihm schon die Messer wetzen.
Ich glaube immer noch an eine Ampel, in der alle Parteien jeweils 2-3 Leuchtturmprojekte durchbekommen.