
Djabatta
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tuaniz schrieb:igorpamic schrieb:
Schöne Argumente sind das. Rücksichtnahme auf andere Zuschauer spielt da keine Rolle. Oder wie wollt ihr das kleinen Kindern erklären?
"Das auf dem Foto da in dem Kreis ist der böse Dietmar. Der macht Dir den Fussball kaputt.
Und jetzt musst du leider nach Hause gehen obwohl du Dich so auf deine weltoffene und tolerante Eintracht gefreut hast.In ein paar Jahren wirst du uns dafür danken."
Muss ich mir das so in etwa vorstellen?
Ich bin selber Vater von 2 kleinen Kindern.
Das Spiel am Mittwoch wird ziemlich sicher mehrmals unterbrochen werden, vielleicht sogar abgebrochen.
Ok, konnte man natürlich vorher nicht wissen.
Aber man konnte vorher wissen, dass es vielleicht in die Verlängerung geht und evtl. sogar Elfmeterschießen gibt.
Also bei aller Liebe zum Fußball, kleine Kinder haben verdammt noch mal um 23 Uhr nix im Stadion zu suchen.
Die gehören ins Bett, nachdem ihnen zwei schöne Gute Nacht Geschichten vorgelesen wurden!
Also echt jetzt. Sich über den Protest aufregen, aber „kleine Kinder“ unter der Woche bis Mitternacht in ein volles Fußballstadion schleppen.
Fehlt mir jedes Verständnis für!
Kinder hin oder her, in der Sache hat er recht. Leute, die einen Spielabbruch provozieren wollen oder willentlich in Kauf nehmen, stellen Ihre Meinung vor die der anderen. Vielleicht können einige der Sache wegen mit möglichen negativen Konsequenzen wie einem Spielabbruch oder dem finanziellen und putativen Schaden leben, den der Verein und seine Fanszene als ganzes zu tragen hat. Die Allgemeinheit möchte das glaube ich nicht!
MfG Djabatta
Djabatta schrieb:
Die Problematik ist, dass mit dem Fadenkreuz-Bild was gemacht wurde, was sich nicht gehört, egal wie man zu der Person steht und die andere Seite (DFB/DFL) darauf aber völlig überreagiert hat und damit entsprechende Gegenreaktionen hervorgerufen hat, die bewusst Grenzen überschreiten. Dadurch hat das ganze jetzt einen symbolischen Charakter bekommen, wo alles was einen momentan Fußballgeschäft ankotzt, reinprojiziert wird, obwohl das meiste auch überhaupt nicht mit Hopp selbst zu tun hat.
So Fadenkreuzdinger sind ja nichts neues, die gibt es seit vielen Jahren und interessierten den DFB bis vor kurzem überhaupt nicht. Erst jetzt wo SAP seine Sponsortätigkeit beim DFB aufgeben will, da auf einmal interessiert den DFB diese Dinger, aber nur die mit Hopp. Der DFB beweist halt mal wieder, für Geld macht er alles und jetzt weiß ich auch wer mit der Hu.re gemeint ist von der da die Rede ist.
propain schrieb:Djabatta schrieb:
Die Problematik ist, dass mit dem Fadenkreuz-Bild was gemacht wurde, was sich nicht gehört, egal wie man zu der Person steht und die andere Seite (DFB/DFL) darauf aber völlig überreagiert hat und damit entsprechende Gegenreaktionen hervorgerufen hat, die bewusst Grenzen überschreiten. Dadurch hat das ganze jetzt einen symbolischen Charakter bekommen, wo alles was einen momentan Fußballgeschäft ankotzt, reinprojiziert wird, obwohl das meiste auch überhaupt nicht mit Hopp selbst zu tun hat.
So Fadenkreuzdinger sind ja nichts neues, die gibt es seit vielen Jahren und interessierten den DFB bis vor kurzem überhaupt nicht. Erst jetzt wo SAP seine Sponsortätigkeit beim DFB aufgeben will, da auf einmal interessiert den DFB diese Dinger, aber nur die mit Hopp. Der DFB beweist halt mal wieder, für Geld macht er alles und jetzt weiß ich auch wer mit der Hu.re gemeint ist von der da die Rede ist.
Mag sein, dass es Fadenkreuze schon lange gibt. Affenlaute wurden auch lange toleriert. Damit will ich das ganze nicht gleich setzen, sondern nur sagen, dass es für mich kein Argument ist, ob es etwas schon lange gibt. Es ist die Frage, ob etwas in Ordnung ist oder nicht.
Man kann sich auch zurecht darüber aufregen, welche Bewertung die Verbände vornehmen und inwiefern vielleicht allgemein betrachtet schlimmere Sachen in der Vergangenheit toleriert und nicht bestraft wurden und warum das jetzt auf einmal nicht in Ordnung ist. Es ist unstrittig, dass die Bewertungsmaßstäbe nicht moralischer, sondern pragmatischer Natur sind und die Behauptung des Gegenteils verlogen ist. Auch die Reaktion der Verbände ist wie mehrfach betont habe völlig überzogen. Trotzdem halte ich die Fadenkreuz-Darstellung für problematisch und nicht hinnehmbar.
MfG Djabatta
gk23 schrieb:
So sehe ich das auch. Und so richtig aufgeklärt wurde das meines Wissens nach nie. Wird halt mit zweierlei Maß gemessen und das empfinden ich irgendwie als nicht ganz richtig. Kann aber auch an mir liegen
Das mag alles sein und ich kann es auch nachvollziehen, ist aber völlig irrelevant zur Beurteilung. Es ist völlig egal, ob Hopp viel für die Allgemeinheit geleistet hat und ob er auch Dinge zu verantworten hat, die viele vermutlich zurecht aufregen. Bestimmte Dinge gehören sich einfach nicht. Die Reaktion darauf war jedoch war so dumm und überzogen, dass sich viele eher noch bestätigt fühlen und eine jetzt erst Recht Reaktion in die andere Richtung entstanden ist. Die eine Seite hat sich nicht richtig verhalten und die andere ebenso wenig, weil sie völlig überzogen darauf reagiert haben, so dass die ganze Situation zu eskalieren droht.
MfG Djabatta
Schöner und unaufgeregter Artikel beim Spiegel.
https://www.spiegel.de/sport/fussball/dietmar-hopp-und-die-folgen-das-dilemma-des-dfb-a-c7494791-37eb-4b76-8adc-b205828fdf68
https://www.spiegel.de/sport/fussball/dietmar-hopp-und-die-folgen-das-dilemma-des-dfb-a-c7494791-37eb-4b76-8adc-b205828fdf68
Dass die mediale Wucht, mit der ab Samstag Teile der Öffentlichkeit auf die Fanszene losgegangen sind, dass die rassistischen Morde von Hanau und die Hopp-Beleidigungen in Zusammenhang gebracht wurden, dass die Kritik an dem Sponsoring Hopps dadurch völlig in den Hintergrund geriet und der Geldgeber nur noch als Wohltäter gefeiert wird: All das dürfe bei vielen Fans eher Gegendruck erzeugen. Das vergangene Wochenende war wahrlich kein Hochfest der Verhältnismäßigkeit.
Azriel schrieb:
Schöner und unaufgeregter Artikel beim Spiegel.
https://www.spiegel.de/sport/fussball/dietmar-hopp-und-die-folgen-das-dilemma-des-dfb-a-c7494791-37eb-4b76-8adc-b205828fdf68Dass die mediale Wucht, mit der ab Samstag Teile der Öffentlichkeit auf die Fanszene losgegangen sind, dass die rassistischen Morde von Hanau und die Hopp-Beleidigungen in Zusammenhang gebracht wurden, dass die Kritik an dem Sponsoring Hopps dadurch völlig in den Hintergrund geriet und der Geldgeber nur noch als Wohltäter gefeiert wird: All das dürfe bei vielen Fans eher Gegendruck erzeugen. Das vergangene Wochenende war wahrlich kein Hochfest der Verhältnismäßigkeit.
Wirklich ein guter Artikel, der ganz nüchtern die Sachlage auf den Punkt bringt.
Mir geht das inzwischen unheimlich auf den Keks, dass dauernd unsachlich in die eine und die andere Richtung argumentiert wird. Die einen betonen was Hopp für ein toller Hecht ist und die anderen erklären, warum sie ihn zum kotzen finden. Beide Meinungen sind vertretbar, sind aber überhaupt nicht der Kern der Problematik und dienen vor allen nicht als Rechtfertigung, ob bestimmte Verhaltensweisen ok oder völlig daneben sind.
Die Problematik ist, dass mit dem Fadenkreuz-Bild was gemacht wurde, was sich nicht gehört, egal wie man zu der Person steht und die andere Seite (DFB/DFL) darauf aber völlig überreagiert hat und damit entsprechende Gegenreaktionen hervorgerufen hat, die bewusst Grenzen überschreiten. Dadurch hat das ganze jetzt einen symbolischen Charakter bekommen, wo alles was einen momentan Fußballgeschäft ankotzt, reinprojiziert wird, obwohl das meiste auch überhaupt nicht mit Hopp selbst zu tun hat.
Der Verband kann jetzt überlegen, ob sie vielleicht mal einen Gang runter schalten, auf die Gefahr hin ihr Gesicht zu verlieren oder ihr Ding durchziehen und es zur totalen Eskalation kommt. Herr Keller hat da wirklich keine gute Figur gemacht.
MfG Djabatta
Djabatta schrieb:
Die Problematik ist, dass mit dem Fadenkreuz-Bild was gemacht wurde, was sich nicht gehört, egal wie man zu der Person steht und die andere Seite (DFB/DFL) darauf aber völlig überreagiert hat und damit entsprechende Gegenreaktionen hervorgerufen hat, die bewusst Grenzen überschreiten. Dadurch hat das ganze jetzt einen symbolischen Charakter bekommen, wo alles was einen momentan Fußballgeschäft ankotzt, reinprojiziert wird, obwohl das meiste auch überhaupt nicht mit Hopp selbst zu tun hat.
So Fadenkreuzdinger sind ja nichts neues, die gibt es seit vielen Jahren und interessierten den DFB bis vor kurzem überhaupt nicht. Erst jetzt wo SAP seine Sponsortätigkeit beim DFB aufgeben will, da auf einmal interessiert den DFB diese Dinger, aber nur die mit Hopp. Der DFB beweist halt mal wieder, für Geld macht er alles und jetzt weiß ich auch wer mit der Hu.re gemeint ist von der da die Rede ist.
Momentan ist es ein wenig wie im Kindergarten. Die einen machen etwas, was nicht in Ordnung ist (Fadenkreuz-Plakat), die anderen reagieren völlig über mit Kollektivstrafen und 3-Stufenplan. Das führt wiederum zu Reaktionen, die absichtlich Grenzen überschreiten und Leute fangen an Dinge zu rechtfertigen, die nicht ok sind, weil das gegenüber auch nicht ok wäre. Dann kommen Medien, die alles schwarz-weiß-zeichnen und den Konflikt noch weiter anheizen. Lösung nicht in Sicht, totale Eskalation schon.
Ich bin um ehrlich zu sein froh, dass das Spiel am Wochenende abgesagt wurde und mache mir für das Pokalspiel Sorgen.
MfG Djabatta
Ich bin um ehrlich zu sein froh, dass das Spiel am Wochenende abgesagt wurde und mache mir für das Pokalspiel Sorgen.
MfG Djabatta
Im Grundgenommen will doch jeder nur das beste für sich und seinen Verein rausholen. Deswegen wollte Bremen eben für sie das Optimum eines geschwächten Gegners + das sie mehr Regeneration noch bekommen. Mehr geht ja dann eigentlich auch nicht.
Das es nicht sinnvoll ist (finde ich) dann mehrere Spiele noch zu verlegen, noch mehr Chaos zu veranstalten als sich einfach an die üblichen Abläufe zu halten, finde ich auch etwas komisch. Aber gut, es geht ja jetzt einigermaßen weiter, das Spiel wird dann eben später nachgeholt, und vielleicht sind die Bremer bis dahin eh schon abgestiegen oder sonstiges.
Das es nicht sinnvoll ist (finde ich) dann mehrere Spiele noch zu verlegen, noch mehr Chaos zu veranstalten als sich einfach an die üblichen Abläufe zu halten, finde ich auch etwas komisch. Aber gut, es geht ja jetzt einigermaßen weiter, das Spiel wird dann eben später nachgeholt, und vielleicht sind die Bremer bis dahin eh schon abgestiegen oder sonstiges.
Jojo1994 schrieb:
Im Grundgenommen will doch jeder nur das beste für sich und seinen Verein rausholen. Deswegen wollte Bremen eben für sie das Optimum eines geschwächten Gegners + das sie mehr Regeneration noch bekommen. Mehr geht ja dann eigentlich auch nicht.
Da hast Du schon recht, aber so verständlich der Ärger ist, so fragwürdig sind manche Argumente die Baumann vorgetragen hat.
- Ein großer Nachteil sei, dass Bremen diese Woche mit den zwei Spielen gegen uns und gegen Hertha als entscheidende Woche ansieht und so auch das Training und das Zusammenspiel mit den Fans organisiert hätte.
-> Es kann doch kein Argument sein, dass ein Verein irgendeine Woche als entscheidende Woche deklariert und das deshalb keine Änderungen stattfinden sollen. Überhaupt halte ich die Stilisierung als "entscheidende Woche" für eine ziemlich dumme Idee. Hätten sie den Betrieb eingestellt, wenn sie die Spiele unter normalen Bedingungen verloren hätten? Es scheint eher die entscheidende Woche für Kohfeldt zu sein und ob man mit ihm als Trainer weiter macht.
- Baumann argumentiert, dass aufgrund der ursprünglichen Ansetzung, die Eintracht aufgrund der kurzen Abstände zwischen den Spielen ihnen gegenüber einen Wettbewerbsnachteil gehabt hätte.
-> Das ist richtig und auch verständlich, dass man das gerne so gehabt hätte. Die Abschaffung eines Wettbewerbsnachteils als die Schaffung eines Wettbewerbsnachteils für sich zu deklarieren, ist jedoch schon ein wenig verwegen.
- Werder hätte vollstes Verständnis, dass es für die Spieler schwer zumutbar wäre in unter 48 Stunden zwei Spiele zu bestreiten, deshalb sein man auch entgegen gekommen und hätte eine spätere Anstoßzeit und notfalls sogar einer Verlegung auf dem Montag zugestimmt, aber nur unter der Bedingungen, dass dann das Pokalspiel und das nächste Bundesligaspiel auch um einen Tag nach hinten verlegt worden wäre, da sonst aufgrund der mangelnden Regenerationszeit das Verletzungsrisiko zu hoch sei. Da diese Vorschläge abgelehnt wurden, wäre es aus deren Sicht richtig gewesen bei der ursprünglichen Terminansetzung zu bleiben.
-> Wie kann man einerseits eine Terminverschiebung nur unter der Bedingung weiterer Veränderungen zustimmen, weil sonst das Verletzungsrisiko zu hoch sei und dann gleichzeitig argumentieren, dass aufgrund der Ablehnung der ursprüngliche Termin sinnvoller gewesen wäre. Liegt eine Verletzungsgefahr nur bei Bremer Spielern vor?
Dazu verweist er auf Spiele in der Vergangenheit, wo Spiele auch in kürzeren Abständen stattgefunden hätten. Wenn es jedoch stimmen sollte, dass diese Regel aufgrund einer damaligen Beschwerde von Bremen eingeführt wurde, ist das auch eine sehr "inkonsequente" (nett formuliert) Argumentation.
MfG Djabatta
Djabatta schrieb:
Mein Eindruck ist schon, das Werder Bremen in dieser Thematik von der DFL und den anderen Bundesligisten etwas im Stich gelassen wird. Ich finde, alle anderen handeln in der Thematik so ein wenig nach dem Motto "Wir finden das zwar auch nicht gerecht, aber das ist nicht unser Problem und deshalb sehen wir es auch überhaupt nicht ein da irgendwelche daraus resultierenden Nachteile mit zu tragen".
Das ist korrekt. Aber was hat das mit der Verlegung nun zu tun? Bremen findet sich von der DFL im Stich gelassen (nicht zu Unrecht) und kritisiert jetzt deswegen dann auch DFL-Entscheidungen, die Sinn machen, die nach Regularien gemacht werden, die Bremen selbst wollte? Das ist dann schon ein bisschen deplatzierte Opferrolle. Die böse DFL. Will uns immer was Böses.
SGE_Werner schrieb:Djabatta schrieb:
Mein Eindruck ist schon, das Werder Bremen in dieser Thematik von der DFL und den anderen Bundesligisten etwas im Stich gelassen wird. Ich finde, alle anderen handeln in der Thematik so ein wenig nach dem Motto "Wir finden das zwar auch nicht gerecht, aber das ist nicht unser Problem und deshalb sehen wir es auch überhaupt nicht ein da irgendwelche daraus resultierenden Nachteile mit zu tragen".
Das ist korrekt. Aber was hat das mit der Verlegung nun zu tun? Bremen findet sich von der DFL im Stich gelassen (nicht zu Unrecht) und kritisiert jetzt deswegen dann auch DFL-Entscheidungen, die Sinn machen, die nach Regularien gemacht werden, die Bremen selbst wollte? Das ist dann schon ein bisschen deplatzierte Opferrolle. Die böse DFL. Will uns immer was Böses.
Achso, dann hatte ich das vielleicht missverstanden. Ich hatte das jetzt nicht in dem Zusammenhang gesehen, sondern dachte, dass die Kritik war, dass beides auf dem Blog kritisiert wurde oder das hier generell eine andere Sichtweise zu dem Thema vorherrscht. Das als Einheit zu betrachten ist natürlich unsinnig.
MfG Djabatta
SGE_Werner schrieb:deddy32 schrieb:
Und genau deshalb gab es danach ja ein abkommen unter den Vereinen , das das , so nicht mehr stattfinden soll . Habe ich irgendwo die Tage in einem Artikel gelesen .
Korrekt. Aufgrund der Beschwerden, unter anderem von Bremen (als EL-Dauerteilnehmer damals) wurden die Regularien bzgl. Spielpause angepasst. Jetzt sich zu beklagen, dass man Opfer einer Regelung wird, die man selbst wollte, als man noch erfolgreich war, ist schon etwas verlogen. Ich kann ja Bremen nachvollziehen, dass sie gerne einen Vorteil ungern abgeben. Aber auf früher zu verweisen ist dann schon arg lächerlich.
Auch die Andeutung der Deichstube, dass die DFL Bremen bei der Polizeikostendebatte nicht unterstützen würde ist mMn nicht nur völlig deplatziert sondern auch vollkommener Schwachsinn...
bils schrieb:SGE_Werner schrieb:deddy32 schrieb:
Und genau deshalb gab es danach ja ein abkommen unter den Vereinen , das das , so nicht mehr stattfinden soll . Habe ich irgendwo die Tage in einem Artikel gelesen .
Korrekt. Aufgrund der Beschwerden, unter anderem von Bremen (als EL-Dauerteilnehmer damals) wurden die Regularien bzgl. Spielpause angepasst. Jetzt sich zu beklagen, dass man Opfer einer Regelung wird, die man selbst wollte, als man noch erfolgreich war, ist schon etwas verlogen. Ich kann ja Bremen nachvollziehen, dass sie gerne einen Vorteil ungern abgeben. Aber auf früher zu verweisen ist dann schon arg lächerlich.
Auch die Andeutung der Deichstube, dass die DFL Bremen bei der Polizeikostendebatte nicht unterstützen würde ist mMn nicht nur völlig deplatziert sondern auch vollkommener Schwachsinn...
Inwiefern? Ich bin nicht mit allen Details vertraut, von daher kann es sein, dass Du da bessere Erkenntnisse hast.
Mein Eindruck ist schon, das Werder Bremen in dieser Thematik von der DFL und den anderen Bundesligisten etwas im Stich gelassen wird. Ich finde, alle anderen handeln in der Thematik so ein wenig nach dem Motto "Wir finden das zwar auch nicht gerecht, aber das ist nicht unser Problem und deshalb sehen wir es auch überhaupt nicht ein da irgendwelche daraus resultierenden Nachteile mit zu tragen".
MfG Djabatta
Djabatta schrieb:
Mein Eindruck ist schon, das Werder Bremen in dieser Thematik von der DFL und den anderen Bundesligisten etwas im Stich gelassen wird. Ich finde, alle anderen handeln in der Thematik so ein wenig nach dem Motto "Wir finden das zwar auch nicht gerecht, aber das ist nicht unser Problem und deshalb sehen wir es auch überhaupt nicht ein da irgendwelche daraus resultierenden Nachteile mit zu tragen".
Das ist korrekt. Aber was hat das mit der Verlegung nun zu tun? Bremen findet sich von der DFL im Stich gelassen (nicht zu Unrecht) und kritisiert jetzt deswegen dann auch DFL-Entscheidungen, die Sinn machen, die nach Regularien gemacht werden, die Bremen selbst wollte? Das ist dann schon ein bisschen deplatzierte Opferrolle. Die böse DFL. Will uns immer was Böses.
Ich finde Ianis Hagi, dem Sohn vom Karpaten-Maradonna Gheorghe Hagi, sehr interessant.
Er fiel mir mit starken Auftritten bei der U21-Europameisterschaft, wo er mit Rumänien im Halbfinale an Deutschland scheiterte auf.
Momentan ist er vom KRC Genk an die Glasgow Rangers bis Saisonende ausgeliehen.
Diese besitzen eine Kaufoption. Er spielt hauptsächlich als OM.
Er agiert nicht als Torjäger, sondern liebt es, das Spiel an sich zu ziehen, Situationen zu kreieren und als Vorbereiter zu agieren. Mit viel Übersicht versucht er immer wieder, seine Mitspieler in Szene zu setzen.
Eine Eigenschaft macht ihn für mich besonders in Eins-gegen-Eins-Duellen enorm gefährlich.
Er ist beidfüßig. Eine Qualität, die zur Folge hat, dass er schwer auszurechnen ist.
Im EL Heimspiel gegen Braga hat er einen Doppelpack geschnürt und dafür den Grundstein gelegt, dass Glasgow ins Achtelfinale der EL eingezogen ist. Im Rückspiel hat er einen Elfmeter verschossen. Aber schon bemerkenswert, dass so ein junger Bursche in seinem ersten Jahr in Glasgow schon die Elfer schießt.
Hier seine TM-Daten:
https://www.transfermarkt.de/ianis-hagi/profil/spieler/282076
Meiner Meinung brauchen wir noch einen kreativen Spieler (außer Kamada/Gaci) hinter den Spitzen, der seine Mitspieler mit Zuspielen versorgen kann. Mit 21 Jahren steht er gerade mal am Anfang seiner Karriere.
Was meint Ihr?
Er fiel mir mit starken Auftritten bei der U21-Europameisterschaft, wo er mit Rumänien im Halbfinale an Deutschland scheiterte auf.
Momentan ist er vom KRC Genk an die Glasgow Rangers bis Saisonende ausgeliehen.
Diese besitzen eine Kaufoption. Er spielt hauptsächlich als OM.
Er agiert nicht als Torjäger, sondern liebt es, das Spiel an sich zu ziehen, Situationen zu kreieren und als Vorbereiter zu agieren. Mit viel Übersicht versucht er immer wieder, seine Mitspieler in Szene zu setzen.
Eine Eigenschaft macht ihn für mich besonders in Eins-gegen-Eins-Duellen enorm gefährlich.
Er ist beidfüßig. Eine Qualität, die zur Folge hat, dass er schwer auszurechnen ist.
Im EL Heimspiel gegen Braga hat er einen Doppelpack geschnürt und dafür den Grundstein gelegt, dass Glasgow ins Achtelfinale der EL eingezogen ist. Im Rückspiel hat er einen Elfmeter verschossen. Aber schon bemerkenswert, dass so ein junger Bursche in seinem ersten Jahr in Glasgow schon die Elfer schießt.
Hier seine TM-Daten:
https://www.transfermarkt.de/ianis-hagi/profil/spieler/282076
Meiner Meinung brauchen wir noch einen kreativen Spieler (außer Kamada/Gaci) hinter den Spitzen, der seine Mitspieler mit Zuspielen versorgen kann. Mit 21 Jahren steht er gerade mal am Anfang seiner Karriere.
Was meint Ihr?
Ich kann die Aufregung aus Bremen auch nur begrenzt nachvollziehen, da ich die jetzige Regelung zumindest bezogen auf die Bundesliga, als eher vorteilhaft für Bremen ansehe. Es wird so oder so eine weitere englische Woche für uns und je weiter das Spiel nach hinten verlegt wird, umso leerer wird der Akku bei uns sein. Wie die Mannschaft mit leerem Akku spielt, ist hinlänglich bekannt. Dazu hat Bremen momentan völlig außer Form und hat einige verletzungsbedingte Ausfälle, die eventuell bis zur neuen Ansetzung wieder zur Verfügung stehen. Bezogen auf das weiterkommen im Pokal sieht es da sicherlich anders aus, aber auch da wäre es für sie bezogen auf das Nachholspiel fast schon besser, wenn wir weiter kommen, weil die Mannschaft dann noch mehr Spiele in den Knochen hat.
MfG Djabatta
MfG Djabatta
Djabatta schrieb:gk23 schrieb:
Das ist ja das Schlimme. Der soll sich doch einfach aus dem Profifussball verpissen. Ich finde das unglaublich, was da so langsam Einzug hält in die Stadien. Eigentlich sollten die jede Woche ein paar schöne Plakate zu lesen bekommen.
Sorry, aber was für ein primitiver und dummer Kommentar. Woher kommt Dein Hass? Man kann zu den Investitionen privater Investoren im Fussball sicherlich unterschiedliche Meinungen vertreten, aber das rechtfertigt nicht einen Menschen (!) so zu behandeln. Es handelt sich hier um keinen Kinderschänder oder Vergewaltiger, sondern um jemanden der sein Vermögen in die Dinge investiert, die er als Förderungsbedürftig erachtet und sich eventuell damit auch etwas wichtig machen möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Das rechtfertigt in keinster Weise wiederholt in der Form diffamiert zu werden.
MfG Djabatta
Kann schon sein, dass ich in dieser Thematik ein bisschen sensibel bin, aber ich lebe ganz in der Nähe von Hoffenheim, das ist für mich halt einfach ein rotes Tuch. Diese moralisch einwandfreien Bessermenschen gehen mir einfach auf den Keks. Da werden andere beschallt und selbst ist man an Dünnhäutigkeit kaum zu toppen.
gk23 schrieb:Djabatta schrieb:gk23 schrieb:
Das ist ja das Schlimme. Der soll sich doch einfach aus dem Profifussball verpissen. Ich finde das unglaublich, was da so langsam Einzug hält in die Stadien. Eigentlich sollten die jede Woche ein paar schöne Plakate zu lesen bekommen.
Sorry, aber was für ein primitiver und dummer Kommentar. Woher kommt Dein Hass? Man kann zu den Investitionen privater Investoren im Fussball sicherlich unterschiedliche Meinungen vertreten, aber das rechtfertigt nicht einen Menschen (!) so zu behandeln. Es handelt sich hier um keinen Kinderschänder oder Vergewaltiger, sondern um jemanden der sein Vermögen in die Dinge investiert, die er als Förderungsbedürftig erachtet und sich eventuell damit auch etwas wichtig machen möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Das rechtfertigt in keinster Weise wiederholt in der Form diffamiert zu werden.
MfG Djabatta
Kann schon sein, dass ich in dieser Thematik ein bisschen sensibel bin, aber ich lebe ganz in der Nähe von Hoffenheim, das ist für mich halt einfach ein rotes Tuch. Diese moralisch einwandfreien Bessermenschen gehen mir einfach auf den Keks. Da werden andere beschallt und selbst ist man an Dünnhäutigkeit kaum zu toppen.
Zunächst einmal finde ich es gut, dass Du auf meine vielleicht sehr hart formulierte Kritik sachlich reagierst.
Es steht Dir und anderen auch völlig frei zu Hopp eine negative Meinung zu haben und die mag teilweise auch nachvollziehbar sein, aber das in dieser Form kund zu tun oder ein solches Handeln gut zu heißen, ist in meinen Augen einfach völlig daneben.
Abgesehen davon hat Hopp die von Dir genannte Beschallungsanlage weder selbst installiert oder hat er dieses angeordnet, noch ist bekannt, ob er darüber überhaupt Kenntnis hatte. Dieser nicht erwiesene Zusammenhang wird von Dir unterstellt.
MfG Djabatta
Djabatta schrieb:
Abgesehen davon hat Hopp die von Dir genannte Beschallungsanlage weder selbst installiert oder hat er dieses angeordnet, noch ist bekannt, ob er darüber überhaupt Kenntnis hatte. Dieser nicht erwiesene Zusammenhang wird von Dir unterstellt.
Wenn ein Hausmeister so etwas aufstellt, das von sämtlichen Mitarbeitern des Vereins und von der Security ignoriert wird, dann wurde das von oben angeordnet.
Das ist ja das Schlimme. Der soll sich doch einfach aus dem Profifussball verpissen. Ich finde das unglaublich, was da so langsam Einzug hält in die Stadien. Eigentlich sollten die jede Woche ein paar schöne Plakate zu lesen bekommen.
die Hoffenheimer haben ja selbst gesagt, das sie bei einem weiteren Vorfall auch überlegen, einfach vom Platz zu gehen. Wenn die das 34 Mal machen, dann sind wir die ganz schnell los, wäre mal was.
die Hoffenheimer haben ja selbst gesagt, das sie bei einem weiteren Vorfall auch überlegen, einfach vom Platz zu gehen. Wenn die das 34 Mal machen, dann sind wir die ganz schnell los, wäre mal was.
gk23 schrieb:
Das ist ja das Schlimme. Der soll sich doch einfach aus dem Profifussball verpissen. Ich finde das unglaublich, was da so langsam Einzug hält in die Stadien. Eigentlich sollten die jede Woche ein paar schöne Plakate zu lesen bekommen.
Sorry, aber was für ein primitiver und dummer Kommentar. Woher kommt Dein Hass? Man kann zu den Investitionen privater Investoren im Fussball sicherlich unterschiedliche Meinungen vertreten, aber das rechtfertigt nicht einen Menschen (!) so zu behandeln. Es handelt sich hier um keinen Kinderschänder oder Vergewaltiger, sondern um jemanden der sein Vermögen in die Dinge investiert, die er als Förderungsbedürftig erachtet und sich eventuell damit auch etwas wichtig machen möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Das rechtfertigt in keinster Weise wiederholt in der Form diffamiert zu werden.
MfG Djabatta
Djabatta schrieb:gk23 schrieb:
Das ist ja das Schlimme. Der soll sich doch einfach aus dem Profifussball verpissen. Ich finde das unglaublich, was da so langsam Einzug hält in die Stadien. Eigentlich sollten die jede Woche ein paar schöne Plakate zu lesen bekommen.
Sorry, aber was für ein primitiver und dummer Kommentar. Woher kommt Dein Hass? Man kann zu den Investitionen privater Investoren im Fussball sicherlich unterschiedliche Meinungen vertreten, aber das rechtfertigt nicht einen Menschen (!) so zu behandeln. Es handelt sich hier um keinen Kinderschänder oder Vergewaltiger, sondern um jemanden der sein Vermögen in die Dinge investiert, die er als Förderungsbedürftig erachtet und sich eventuell damit auch etwas wichtig machen möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Das rechtfertigt in keinster Weise wiederholt in der Form diffamiert zu werden.
MfG Djabatta
Kann schon sein, dass ich in dieser Thematik ein bisschen sensibel bin, aber ich lebe ganz in der Nähe von Hoffenheim, das ist für mich halt einfach ein rotes Tuch. Diese moralisch einwandfreien Bessermenschen gehen mir einfach auf den Keks. Da werden andere beschallt und selbst ist man an Dünnhäutigkeit kaum zu toppen.
Die von Klinsmann genannten Punkte sind sicherlich berechtigte Kritikpunkte und sollte sich alles so zugetragen haben, kann man auch verstehen, warum er dort nicht mehr arbeiten wollte. Wenn man jedoch die Zusage gegeben hat, den Job bis zum Saisonende zu machen, kann man nicht von einem auf den anderen Tag seinen Abgang über Facebook verkünden und sein Team so im Stich lassen.
Abschließend beurteilen ließe sich die Lage jedoch nur, wenn man wüsste, welche Abmachungen zwischen den beiden Lagern vorher vereinbart wurden und mit welchem Auftrag er sowohl von Vereinsseite, als auch von Seite des Investors die Aufgabe angenommen hat. Es scheint zwischen beiden Lagern in vielen Punkten nicht nur auf Klinsmann bezogen deutliche Differenzen bezüglich der Interpretation verschiedenster Abmachungen zu geben. Fest steht, dass es momentan nur Verlierer gibt.
Die Mannschaft selbst bleibt wie eh und je völlig unberechenbar, was ihre Leistungen angeht. Mal hat man den Eindruck, dass das ganze Chaos schadet, ein anderes mal wiederum scheint es sie zusammenzuschweißen.
In gewisser Weise stimmt die Aussage mit dem spannendsten Projekt Europas ja auch. So unterhaltsame Nebenkriegsschauplätze gibt es sonst Nirgendwo. Selbst das Chaos bei Arsenal, wirkt gegen diese Seifenoper noch einigermaßen geordnet.
MfG Djabatta
Abschließend beurteilen ließe sich die Lage jedoch nur, wenn man wüsste, welche Abmachungen zwischen den beiden Lagern vorher vereinbart wurden und mit welchem Auftrag er sowohl von Vereinsseite, als auch von Seite des Investors die Aufgabe angenommen hat. Es scheint zwischen beiden Lagern in vielen Punkten nicht nur auf Klinsmann bezogen deutliche Differenzen bezüglich der Interpretation verschiedenster Abmachungen zu geben. Fest steht, dass es momentan nur Verlierer gibt.
Die Mannschaft selbst bleibt wie eh und je völlig unberechenbar, was ihre Leistungen angeht. Mal hat man den Eindruck, dass das ganze Chaos schadet, ein anderes mal wiederum scheint es sie zusammenzuschweißen.
In gewisser Weise stimmt die Aussage mit dem spannendsten Projekt Europas ja auch. So unterhaltsame Nebenkriegsschauplätze gibt es sonst Nirgendwo. Selbst das Chaos bei Arsenal, wirkt gegen diese Seifenoper noch einigermaßen geordnet.
MfG Djabatta
Djastah schrieb:
Hab eigentlich nur ich kurz gedacht ilsanker steht bei den Salzburgern im Tor? 😂
Nope, der Stankovic ist echt fast wie ein Zwilling
Freut mich extrem für Silva. Seit der Winterpause ist das ein ganz anderer Spieler. Viel präsenter auf dem Platz, körperlich robuster die Zweikämpfe annehmend, viele Wege gehend, Torgefahr und gutes Zusammenspiel mit Kostic.
Vollkommen verdient weiter und jetzt mit fünf Tagen Pause genug Regenerationszeit, um Bremen zuhause rauszuhauen.
Vollkommen verdient weiter und jetzt mit fünf Tagen Pause genug Regenerationszeit, um Bremen zuhause rauszuhauen.
cartermaxim schrieb:
Freut mich extrem für Silva. Seit der Winterpause ist das ein ganz anderer Spieler. Viel präsenter auf dem Platz, körperlich robuster die Zweikämpfe annehmend, viele Wege gehend, Torgefahr und gutes Zusammenspiel mit Kostic.
Vollkommen verdient weiter und jetzt mit fünf Tagen Pause genug Regenerationszeit, um Bremen zuhause rauszuhauen.
Dem schließe ich mich an. Er war in der Hinrunde sicherlich der, den ich von allen Spielern am kritischsten gesehen habe. Das jetzt ist ein ganz anderes Auftreten. So kann es weiter gehen!
Schade, dass es im Vergleich dazu bei Paciencia gefühlt momentan eher schlechter läuft, aber man kann nicht alles haben. Es wird auf alle Fälle ein spannender Dreikampf um eine Position werden, sobald Dost wieder fit ist.
MfG Djabatta
Also eigentlich ärgern mich vor allen die Gegentore und wie sie gefallen sind. Den Rest habe ich jetzt nicht positiv, aber auch nicht so negativ gesehen, wie einige andere es scheinbar tun. (Protestaktion außen vor) Union hat aggressiv und gut verteidigt. Es war so ein Spiel, wo die Mannschaft, welche das erste Tor schießt, das Spiel mit großer Wahrscheinlichkeit auch gewinnt. Daher war es umso ärgerlicher wie die Gegentore gefallen sind. Chancen zum Ausgleich waren da, aber irgendwie hat heute der letzte Punch gefehlt. Solche Gegner muss man schlagen, wenn man zum oberen Drittel der Tabelle gehören möchte, aber in diesem Tabellenbereich gehören wir qualitativ momentan auch nicht. Wenn ich allerdings Kommentare wie "Bundesliga abhaken und auf Pokalwettbewerbe konzentrieren" lese, muss ich warnen. Dann bekommt man es wirklich noch mit dem Abstieg zu tun. Auch der Mittelfeldplatz muss erkämpft werden.
MfG Djabatta
MfG Djabatta
Achtung Spekulativ:
Ich vermute, dass es die Ausstiegsklausel ursprünglich im Vertrag gab, aber diese Info nicht mehr aktuell ist. Bei den Verträgen von Hütter, Peintinger und Reutershahn wurden im letzten Jahr die Verträge angepasst. Hütters Gehalt wurde angeblich damals um rund 200.000 Euro erhöht ohne das die Vertragslaufzeit angepasst wurde und das auf Initiative vom Verein. Für mich ist das ein Indiz, dass unliebsame Klauseln im Tausch gegen bessere Konditionen raus genommen wurden.
Das mit der Vertragsanpassung stand mal in der SportBild. Das mit den Klauseln ist meine Spekulation. Ich wüsste sonst einfach nicht, warum der Verein von selbst auf den Trainer zugehen sollte und ihm das Gehalt ohne Gegenleistung erhöhen sollte und dann im Nachgang auch noch die Verträge der anderen im Trainergespann anpassen sollte.
MfG Djabatta
Ich vermute, dass es die Ausstiegsklausel ursprünglich im Vertrag gab, aber diese Info nicht mehr aktuell ist. Bei den Verträgen von Hütter, Peintinger und Reutershahn wurden im letzten Jahr die Verträge angepasst. Hütters Gehalt wurde angeblich damals um rund 200.000 Euro erhöht ohne das die Vertragslaufzeit angepasst wurde und das auf Initiative vom Verein. Für mich ist das ein Indiz, dass unliebsame Klauseln im Tausch gegen bessere Konditionen raus genommen wurden.
Das mit der Vertragsanpassung stand mal in der SportBild. Das mit den Klauseln ist meine Spekulation. Ich wüsste sonst einfach nicht, warum der Verein von selbst auf den Trainer zugehen sollte und ihm das Gehalt ohne Gegenleistung erhöhen sollte und dann im Nachgang auch noch die Verträge der anderen im Trainergespann anpassen sollte.
MfG Djabatta
Ja die Eintracht hatte auch eine dunkle Investoren Vergangenheit. Gut , dass die vorerst vorbei scheint. Hertha kann ein ähnliches Schicksal blühen wie Lautern oder 60 München, wenn sie nicht aufpassen. Dieser Windhorst ist keineswegs ein Medienprofi und mehr wie Sprüche kloppen hab ich von ihm auch nicht gehört bisher. Was ein Investor in der Spielerkabine oder auf einer PK zu suchen hat erschließt sich mir völlig, Man gewinnt den Eindruck , dass alle anderen Beteiligten völlig unwichtig für den Club sind. Sorry aber das ist weder unterstützenswert noch gut zu heißen.
Mein Wunsch für Hertha ist:Steigt ab vertreibt den Windbeutel und baut euch neu auf in Liga 2.
Mein Wunsch für Hertha ist:Steigt ab vertreibt den Windbeutel und baut euch neu auf in Liga 2.
wegjubler schrieb:
Mein Wunsch für Hertha ist:Steigt ab vertreibt den Windbeutel und baut euch neu auf in Liga 2.
Ich glaube kaum, dass der Investor, dem rund die Hälfte des Vereins gehört, bei einem Abstieg seine Anteile abgeben würde. Was hätte er davon? Die wären dann mit ziemlicher Sicherheit deutlich weniger wert.
So lange die 50+1 Regel gilt und die Verantwortlichen bei Hertha nicht so blöd sind, sich so sehr zu verschulden, dass sie wie der HSV in eine Abhängigkeit zum Investor geraten, sitzt der Verein am längeren Hebel.
Ich denke auch, dass der windige Investor darauf spekuliert, dass die 50+1 Regel irgendwann kippt, um dann entweder den ganzen Verein zu übernehmen oder seine Anteile zu verkaufen, da sie unmittelbar mit der Abschaffung der Regel ziemlich sicher an Wert gewinnen werden. Da ist auch grundsätzlich nichts verwerfliches daran.
Ich fand auch an seinem Auftritt grundsätzlich nichts verwerfliches. Nur habe ich den Eindruck, dass zwischen Investor und Verein eine andere Auffassung besteht mit welchem Tempo die Transformation des Vereins voran gehen soll. Da ich die Vereinbarungen, die vor der Übernahme getroffen wurden, nicht kenne, kann ich mir auch kein Urteil erlauben, welche Partei sich da gegenüber der anderen ggf. nicht an die Abmachungen hält.
MfG Djabatta
PhillySGE schrieb:
Wer blickt da eigentlich durch?
Das Windei spricht vom langfristigen Engagement über mind. 10 eher 20 Jahre und das er bereit ist noch deutlich mehr zu investieren. Alles ohne Rendite.
Um was geht´s dem da eigentlich als Investor?
Die Rendite ist der spätere Weiterverkauf der Anteile zu höherem Wert. Der windige Investor hat dabei von einem "Value Investment" gesprochen.
In meinen Augen war die Pressekonferenz auch überhaupt nicht so harmonisch, wie sie allgemein scheinbar wahrgenommen wurde. Zwischen den Zeilen kann man sehr viele Konflikte zwischen Klub und Investor raushören. Beide Seiten haben es natürlich so geschickt formuliert, dass es nicht als offensichtlicher Konflikt wahrgenommen wird.
Es wird immer wieder betont, dass beide Seiten eine Vereinbarung haben. Es fällt in diesem Zusammenhang immer wieder das Wort Commitment. Es scheint zwischen dem Verein und dem windigen Investor jedoch unterschiedliche Auffassungen zu geben, wie dies zu interpretieren ist. Herr Gegenbauer spricht sogar einmal ganz eindeutig aus, dass man da andere Zeitvorstellungen hat, wie schnell Hertha zum Big City Club werden soll.
Preetz spricht davon, dass man als gesetzter Club aus dem Mittelfeld daran arbeitet Hertha langfristig im oberen Drittel der Tabelle zu etablieren und fester Bestandteil von Europa werden möchte. Bei "Wontorra on Tour" hat er vor kurzem auch von organischem Wachstum gesprochen. Er möchte den Weg des soliden Wirtschaftens fortführen. Ich weiß nicht mehr, wo ich es im Zusammenhang mit den Klinsi-Festspielen gelesen habe, aber ein Reporter hat es in meinen Augen sehr treffend auf den Punkt gebracht, in dem er die Formulierung gewählt hat, dass Hertha ein Klub sei, der zwar auf einmal Geld hat, aber am liebsten so weiter machen würde wie bisher.
Dem gegenüber steht der windige Investor. Er spricht davon, dass der Klub in den letzten Jahren sein Potential nicht voll ausgeschöpft hat und das ganze keine "Rocket Science" wäre. Es gäbe ein klares Commitment, was der Verein im nächsten, übernächsten und in den Jahren darauf erreichen muss. Es wäre wichtig, dass Ziele klar formuliert werden und dass sich die handelnden Personen daran messen lassen müssen. Im Gegensatz zu Preetz sagt er ganz klar, dass der Verein nächstes Jahr das Ziel habe, den europäischen Wettbewerb zu erreichen. Zweifel, ob da alle an einem Strang ziehen, seien durch die massiven Investitionen in der Winterpause beseitigt worden.
Insgesamt hört es sich so an, als ob der Verein eher das Ziel hat mittelfristig dahin zu kommen, wo Mönchengladbach jetzt steht und der Investor besser morgen als übermorgen den Klub in eine deutsche Version von Paris Saint Germain transformieren möchte.
Auch beim Thema Klinsmann scheint der Drops noch nicht gelutscht. Während der Investor seine Formulierungen bewusst so wählt, dass eine Rückkehr in den Aufsichtsrat momentan ausgeschlossen sei, hält er sich eine Hintertür für die Zukunft offen. Gegenbauer betont jedoch noch einmal extra, dass für Klinsmann die Türen bei Hertha BSC in jeglicher Funktion zukünftig endgültig verschlossen sind. Der Präsident sagt dazu noch, dass man jetzt für den Übergang damit leben konnte, dass der Trainer sowohl für den Verein, als auch für den Investor tätig war, aber man zukünftig auf dieser Position nur noch eine Person akzeptieren werde, die ausschließlich dem Verein zugehörig ist.
Für mich gibt es da relativ viele potentielle Brandherde und wenn Hertha Pech hat, kann sich das Binnenklima zwischen Verein und Investor auch ganz schnell in eine Richtung entwickeln, wie es bei 1860 München seit graumer Zeit vorherrscht.
MfG Djabatta
Chandler ist ein Pärchen?
Ich bin selber Vater von 2 kleinen Kindern.
Das Spiel am Mittwoch wird ziemlich sicher mehrmals unterbrochen werden, vielleicht sogar abgebrochen.
Ok, konnte man natürlich vorher nicht wissen.
Aber man konnte vorher wissen, dass es vielleicht in die Verlängerung geht und evtl. sogar Elfmeterschießen gibt.
Also bei aller Liebe zum Fußball, kleine Kinder haben verdammt noch mal um 23 Uhr nix im Stadion zu suchen.
Die gehören ins Bett, nachdem ihnen zwei schöne Gute Nacht Geschichten vorgelesen wurden!
Also echt jetzt. Sich über den Protest aufregen, aber „kleine Kinder“ unter der Woche bis Mitternacht in ein volles Fußballstadion schleppen.
Fehlt mir jedes Verständnis für!