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Djabatta

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Hier ist das erste neue Trikot
Das neue Aufwärmtrikot....


https://shop.eintracht.de/neuheiten/neuheiten/4466/pre-match-shirt-20
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Michi_66 schrieb:

Hier ist das erste neue Trikot
Das neue Aufwärmtrikot....


https://shop.eintracht.de/neuheiten/neuheiten/4466/pre-match-shirt-20

Ist das Pre Match Shirt schon ausverkauft oder warum findet man es nicht mehr im Shop?

MfG Djabatta
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Mir geht dieses Bashing der Medien gegen Gacinovic unheimlich auf den Keks. Ich würde mir wünschen, dass der Verein da mal klar Stellung bezieht und vielleicht manche Revolverblätter mal in Ihre Schranken weißt.

MfG Djabatta
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auf der Liste steht Gacinovic, glaube nicht dass er geht. Ich denke, er ist in den Planungen von Hütter kein unwichtiges Mosiaksteinchen
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Tafelberg schrieb:

auf der Liste steht Gacinovic, glaube nicht dass er geht. Ich denke, er ist in den Planungen von Hütter kein unwichtiges Mosiaksteinchen


Das ist halt das Problem mit diesem niveaulosen Journalismus. Es werden Sachen behauptet, die auf überhaupt keiner Basis stehen, sondern reine Spekulation eines Internetredakteurs sind, der zu schlecht ist, um es in den Print-Teil einer Zeitung zu schaffen.
Ich finde solche Artikel auch gegenüber den Spielern respektlos, weil öffentlich der Eindruck entsteht, dass der Verein sie aktiv los werden möchte. Sicherlich gibt es den ein oder anderen Spieler, dem der Verein keine Steine in den Weg legen würde, aber von einer Streichliste zu sprechen, auf der explizit Spieler gesammelt würden, die der Verein los werden möchte, halte ich persönlich für ziemlich grenzwertig.

MfG Djabatta
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Wieso soll sich das ändern nur weil man einen neuen Würfel hinhängt? Deshalb verschwinden doch nicht die Laufstege unter den Dach.
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Die FNP glänzt ja mal wieder mit ganz großer journalistischer Klasse. Streichliste, mit extra Ausrufezeichen in der Überschrift und der Aussage "Gleich sieben Spieler dürfen Eintracht Frankfurt verlassen".
Inhalt: Völlig spekulativer Nonsens, weil man ansonsten scheinbar über nichts zu berichten weiß. Obwohl es sich um völlig haltlose Spekulationen handelt, suggeriert die Überschrift, dass es sich um fundierte Informationen handelt.

Ein weiterer Artikel über ein Transfergerücht, was man irgendwo im Internet gefunden hat. Da es sich um einen Polen handelt, gilt er natürlich in der Heimat als der neue Lewandowski. Wie einfallsreich!

Es ist schon etwas traurig, wenn das als Journalismus durchgeht. Wenn das der Anspruch ist, dann Gute Nacht!

MfG Djabatta
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Die meisten hier reden nicht über den Trainer, weil sie ihn als unfähig oder schlecht erachten, sondern weil es momentan als die einzige Möglichkeit erscheint, neue Impulse zu setzten und das Team aus seiner unsicheren Spielweise zu befreien.
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adler_rodgau schrieb:

Die meisten hier reden nicht über den Trainer, weil sie ihn als unfähig oder schlecht erachten, sondern weil es momentan als die einzige Möglichkeit erscheint, neue Impulse zu setzten und das Team aus seiner unsicheren Spielweise zu befreien.

Nach der Logik sollte man also einen guten Trainer feuern, um einen Impuls zu setzen?

Ich habe eher den Eindruck, dass einige meinen, dass man komplexe Situationen am besten in ein einfachen schwarz/weiß-Muster packt und panisch mit einfachen populistischen Lösungen darauf reagiert. Man könnte auch von Aktionismus sprechen.

MfG Djabatta
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Bei aller berechtigten Kritik, die da drinsteckt, schießt du an manchen Stellen auch etwas übers Ziel hinaus. Man muss jetzt auch die starken Spiele bzw. die Gegner nicht schlecht reden und deine Abrechnung mit unserer Hintermannschaft ist mir auch viel zu derb...das klingt ja, als die die ganze Saison über nur Mist gebaut hätten, so wars dann doch beileibe auch nicht. So schlecht wir zuletzt auch waren und so sauer man darüber sein darf, aber man muss es jetzt auch nicht gleich übertreiben und unsere Spieler wie Stümper darstellen.
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Adlerdenis schrieb:

Bei aller berechtigten Kritik, die da drinsteckt, schießt du an manchen Stellen auch etwas übers Ziel hinaus. Man muss jetzt auch die starken Spiele bzw. die Gegner nicht schlecht reden und deine Abrechnung mit unserer Hintermannschaft ist mir auch viel zu derb...das klingt ja, als die die ganze Saison über nur Mist gebaut hätten, so wars dann doch beileibe auch nicht. So schlecht wir zuletzt auch waren und so sauer man darüber sein darf, aber man muss es jetzt auch nicht gleich übertreiben und unsere Spieler wie Stümper darstellen.

Das ist man doch leider gewohnt. In schlechten Phasen wird hier immer der Weltuntergang prognostiziert und alles schlecht geredet.

Ich frage mich dabei die ganze Saison schon über, was hierbei als Maßstab genommen wird. Die beiden letzten Jahre waren toll, sind für aber leider nicht der Maßstab. Mir scheint es so, als wäre das bei manch anderem anders. Das ist auch nicht nur im Forum so. Wenn man sich beispielsweise Fussball2000 ansieht, dann haben die vor der Saison auch gesagt, dass sie mit einer eher mittelmäßigen Saison (Ich meine es wurde zumindest ein Tipp mit Platz 12 abgegeben) rechnen, sind seit dem dennoch im jeden Video am nörgeln als würde der Wagen mit Karacho vor die Wand gefahren werden.

Ich würde alles im allen nicht mal sagen, dass die Mannschaft total unter performed hat, sondern ungefähr das geliefert hat, was man erwarten konnte. Hinzu kam in vielen Spielen auch einfach Pech. Gefühlt wird diese Saison jede 50/50 Situation gegen uns gepfiffen. Und es ist auch albern sich über den Europa Pokal zu freuen, aber die Spiele gegen Köln und Paderborn am Ende der Hinrunde als Maßstab zur Bewertung der bisherigen Saison anzuführen. Wenn dann noch Verletzungen hinzu kommen, dann kann es schon mal schlechter laufen. Sicher waren Spiele wie gegen Leverkusen oder Union dabei, die weh taten, aber es waren auch Spiele gegen starke Mannschaften dabei, wo man positiv überrascht wurde. Alles in allem gleicht sich das bisher ungefähr aus.

Das Spiel gegen Gladbach lief für mich so, wie es unter realistischer Betrachtung der Kräfteverhältnisse zu erwarten war und ich realistisch betrachtet, wird es auch gegen die Bayern eine Klatsche geben. Ich habe zwar auch ein wenig die Befürchtung, dass uns der Ausschluss von Zuschauern mehr schaden wird als anderen Mannschaften, aber wir können es nun mal nicht ändern.

MfG Djabatta
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Mein Wunsch ist es das Rebic wieder in unserem Trikot aufläuft. Es war schon fahrlässig genug ihn für ein Jahr zu verleihen. Rebic ist der Mann der unser Spiel ausmacht und welcher zur Eintracht passt wie kein anderer.
Gehalt aufstocken, Leihe beenden und zur neuen Saison wieder für die Eintracht spielen. Ist doch auch genau der Spieler der uns fehlt! Zudem steht er bei uns unter Vertrag, es kann ja nicht schwierig sein zu sagen wir beenden die Leihe, du kommst nun wieder zurück, wir brauchen Dich. .....
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hesseinberlin66 schrieb:

Mein Wunsch ist es das Rebic wieder in unserem Trikot aufläuft. Es war schon fahrlässig genug ihn für ein Jahr zu verleihen. Rebic ist der Mann der unser Spiel ausmacht und welcher zur Eintracht passt wie kein anderer.
Gehalt aufstocken, Leihe beenden und zur neuen Saison wieder für die Eintracht spielen. Ist doch auch genau der Spieler der uns fehlt! Zudem steht er bei uns unter Vertrag, es kann ja nicht schwierig sein zu sagen wir beenden die Leihe, du kommst nun wieder zurück, wir brauchen Dich. .....

Sorry, aber ich finde den ganzen Beitrag doch sehr naiv. Zunächst mal ist er zwei Jahre verliehen. Natürlich hätten alle lieber gehabt, dass er bleibt, aber Rebic hat sich schon so angeblich recht viel rausgenommen, so dass das Binnenklima in der Mannschaft schon auf der Kippe stand. Er wollte unbedingt weg und wenn er geblieben wäre, dann wäre das gewissermaßen auch vorprogrammierter Ärger gewesen. Ich weiß auch garnicht, wie Du Dir die Umsetzung deines Wunsches vorstellst. Die Zügel liegen bis zum Ende der Leihe bei Milan und Rebic. Abgesehen davon war er so schon Topverdiener. Er verdient da so viel mehr, weil das Steuersystem der Italiener was ausländische Arbeitnehmer betrifft denen der Cayman Islands gleichzusetzen ist.

MfG Djabatta
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Djabatta schrieb:

Das ist doch gerade die Schlussfolgerung, die ich als nicht richtig ansehe. Egal ob ein System gehyped ist oder nicht entstehen enorme Probleme, wenn die Ausgaben über einen längeren Teil weiter laufen, aber in dieser Zeit die Einnahmen weg brechen. Dafür würde im Notfall nur eine Versicherung helfen. Nur kann man sich leider nicht gegen alle Eventualitäten versichern. Es ist höhere Gewalt.

MfG Djabatta

Der Unterschied zwischen einem System und einem gehypten System ist die Höhe des Risikos. Ein gesundes System hat Eigenkapital, Rücklagen und Liquiditätsreserven. Ein gehyptes System, das davon abhängig ist, ob man einen EC-Platz oder den Klassenerhalt erreicht und sämtliche gigantischen Einnahmen diesem Ziel kurzfristig unterordnet und sofort wieder ausgibt, hat das nicht.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Djabatta schrieb:

Das ist doch gerade die Schlussfolgerung, die ich als nicht richtig ansehe. Egal ob ein System gehyped ist oder nicht entstehen enorme Probleme, wenn die Ausgaben über einen längeren Teil weiter laufen, aber in dieser Zeit die Einnahmen weg brechen. Dafür würde im Notfall nur eine Versicherung helfen. Nur kann man sich leider nicht gegen alle Eventualitäten versichern. Es ist höhere Gewalt.

MfG Djabatta

Der Unterschied zwischen einem System und einem gehypten System ist die Höhe des Risikos. Ein gesundes System hat Eigenkapital, Rücklagen und Liquiditätsreserven. Ein gehyptes System, das davon abhängig ist, ob man einen EC-Platz oder den Klassenerhalt erreicht und sämtliche gigantischen Einnahmen diesem Ziel kurzfristig unterordnet und sofort wieder ausgibt, hat das nicht.

In meinen Augen sind unternehmerische Entscheidungen, wie viel Risiko man eingeht. Es steht Dir im privaten ja auch selbst zu, selbst zu entscheiden deine ganzen Einnahmen auszugeben oder etwas für schlechte Zeiten bei Seite zu legen.

Und da hängt es dann auch davon ab, in wie weit Du Dir das leisten kannst und welche Risiken Du mit welcher Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenssumme im Eintrittsfall bemisst. Ein Risiko, dass unerwartet ein Virus in der Welt grassiert und die ganze Gesellschaft lahm legt, hat eine sehr geringe Eintrittswahrscheinlichkeit und einen enormen Schaden. Gegen sowas kann man sich als Einzelner so gut wie überhaupt nicht absichern.

Das würde man wenn überhaupt über eine Versicherung machen und selbst die bringt einem nichts, wenn dann alle Versicherungsnehmer gleichermaßen betroffen sind, weil die Versicherung dann Pleite wäre. Abgesehen davon ist es schwer sich gegen etwas versichern, was vorher noch nie da war, weil man das als möglicherweise zu versicherndes Risiko nicht auf dem Schirm hat.

MfG Djabatta
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Djabatta schrieb:

In wie weit würde das denn jetzt helfen im Falle einer unvorhergesehenen Krise, wo die Einnahmen wegbrechen, nicht vor einem Problem zu stehen? Ohne jetzt konkret auf die einzelnen Punkte einzugehen, sind das doch Maßnahmen, die auf ein Problem zielen, was uns generell stört, aber an sich nichts mit der Corona Krise zu tun hat oder übersehe ich da jetzt einen Zusammenhang?

Naja, wie eingangs erwähnt hat die Coronakrise gezeigt, wie anfällig hochgehypte Systeme in einer Krise werden. Und der Fußball ist so ein System, das schon bei einer kurzen Unterbrechung des Geldflusses massive Probleme bekommt. Dies ist der Zusammenhang und daraus müsste man eigentlich Schlüsse ziehen.
Die da heißen: Fahren wir das Ganze wieder etwas zu seinen Ursprüngen zurück. Durch Deckelungen, Obergrenzen, mehr Eigenkapital, mehr Akzeptanz, mehr Fairness. Ist halt nur nicht mehr so viel Geld im Spiel, aber immer noch genug, dass sich viele eine goldene Nase verdienen können. Muss sich Manuel Neuer halt mit zwei Millionen p. a. bescheiden. Minimiert aber das Risiko ungemein und: Fußball würde wieder Spaß machen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Djabatta schrieb:

In wie weit würde das denn jetzt helfen im Falle einer unvorhergesehenen Krise, wo die Einnahmen wegbrechen, nicht vor einem Problem zu stehen? Ohne jetzt konkret auf die einzelnen Punkte einzugehen, sind das doch Maßnahmen, die auf ein Problem zielen, was uns generell stört, aber an sich nichts mit der Corona Krise zu tun hat oder übersehe ich da jetzt einen Zusammenhang?

Naja, wie eingangs erwähnt hat die Coronakrise gezeigt, wie anfällig hochgehypte Systeme in einer Krise werden. Und der Fußball ist so ein System, das schon bei einer kurzen Unterbrechung des Geldflusses massive Probleme bekommt. Dies ist der Zusammenhang und daraus müsste man eigentlich Schlüsse ziehen.
Die da heißen: Fahren wir das Ganze wieder etwas zu seinen Ursprüngen zurück. Durch Deckelungen, Obergrenzen, mehr Eigenkapital, mehr Akzeptanz, mehr Fairness. Ist halt nur nicht mehr so viel Geld im Spiel, aber immer noch genug, dass sich viele eine goldene Nase verdienen können. Muss sich Manuel Neuer halt mit zwei Millionen p. a. bescheiden. Minimiert aber das Risiko ungemein und: Fußball würde wieder Spaß machen.

Das ist doch gerade die Schlussfolgerung, die ich als nicht richtig ansehe. Egal ob ein System gehyped ist oder nicht entstehen enorme Probleme, wenn die Ausgaben über einen längeren Teil weiter laufen, aber in dieser Zeit die Einnahmen weg brechen. Dafür würde im Notfall nur eine Versicherung helfen. Nur kann man sich leider nicht gegen alle Eventualitäten versichern. Es ist höhere Gewalt.

MfG Djabatta
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Schalke ist da auch ein schlechtes Beispiel. Gefühlt sind die doch seit 20 Jahren hoch verschuldet und stehen trotz potenten Investor seit 15 Jahren kurz davor Lizenzen nicht zu bekommen oder zahlungsunfähig zu werden. Ohne Gazprom würden die doch heute auch gegen Sportfreunde Lotte, Rot-Weiß Oberhausen, Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen spielen.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Schalke ist da auch ein schlechtes Beispiel. Gefühlt sind die doch seit 20 Jahren hoch verschuldet und stehen trotz potenten Investor seit 15 Jahren kurz davor Lizenzen nicht zu bekommen oder zahlungsunfähig zu werden. Ohne Gazprom würden die doch heute auch gegen Sportfreunde Lotte, Rot-Weiß Oberhausen, Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen spielen.

Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber sie standen auch gefühlt 12 der 15 Jahre vor uns in der Tabelle. Von daher kann man jetzt nicht unbedingt sagen, dass ihre Strategie vor Corona völlig daneben lag.
Das es Schalke jetzt besonders hart trifft, wundert mich nicht, aber das hat in meinen Augen weniger mit richtigem Missmanagement zu tun, sondern eher damit, dass sie einfach einen teuren Kader haben und ihnen durch das Verbot von Großveranstaltungen überproportional viele Einnahmen wegbrechen. Schalke verliert ja jetzt nicht nur die Zuschauereinnahmen von den Fussballspielen, sondern verliert jetzt auch die ganzen anderen eingeplanten Einnahmen aus Großverantstaltungen, die in der Arena stattgefunden hätten.

MfG Djabatta
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Im Grunde sind wir gar nicht weit auseinander. Nur ein paar kurze Anmerkungen:

Djabatta schrieb:

Die Einzigen, die der ganzen Spirale in meinen Augen ein Ende setzen können, sind wir, der Konsument. Wir sind die, die irgendwann sagen müssen, dass wir das Spiel nicht mehr mitmachen, weil es uns zu bunt wird. Wir sind die, die dann sagen müssen Montags Abends fahren wir dann halt nicht mehr hin. Wir sind die, die dann sagen müssen, dass mir das ganze zu teuer und Umständlich mit den ganzen Anbietern geworden ist.
Das ganze wird so lange ausgereizt werden, bis wir es nicht mehr mitmachen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und nicht umgekehrt.

Das wäre eine Variante. Es gibt auch noch eine zweite:

Die Verbände - sagen wir mal, die europäischen - setzen sich zusammen und erkennen gemeinsam, dass die Coronakrise die Verwundbarkeit des hochgehypten Profifußballs offengelegt hat. Sie beschließen gemeinsam:
- Nur noch 1 Spieltag, nur noch 1 Anstoßzeit
- Gehaltsobergrenzen
- Obergrenzen bei Ablösesummen
- Lizenzentzug bei Verstößen
- freier Wettbewerb der TV-Anstalten, Einnahmen werden gerecht verteilt

Punkt. Vielleicht verursacht auch deine erste Variante meine zweite.

Djabatta schrieb:

Es ist in meinen Augen sogar eher so, dass dort, wo die Kommerzialisierung im Fußball noch nicht diese Dimension angenommen hat, die Vereine teilweise vor viel existenzielleren Problemen stehen.
Als Beispiel möchte ich die ganzen Drittligisten anführen, deren Haupteinnahmequelle die Zuschauereinnahmen sind.

Das wiederum glaube ich nicht. Es ist vielmehr so, dass die Drittligisten
a) gerne mit den großen Hunden bellen würden, ohne es zu können
b) von der DFL in einen Profibetrieb (Stadionauflagen etc.) hineingepresst werden, dem sie gar nicht gewachsen sind.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Im Grunde sind wir gar nicht weit auseinander. Nur ein paar kurze Anmerkungen:

Djabatta schrieb:

Die Einzigen, die der ganzen Spirale in meinen Augen ein Ende setzen können, sind wir, der Konsument. Wir sind die, die irgendwann sagen müssen, dass wir das Spiel nicht mehr mitmachen, weil es uns zu bunt wird. Wir sind die, die dann sagen müssen Montags Abends fahren wir dann halt nicht mehr hin. Wir sind die, die dann sagen müssen, dass mir das ganze zu teuer und Umständlich mit den ganzen Anbietern geworden ist.
Das ganze wird so lange ausgereizt werden, bis wir es nicht mehr mitmachen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und nicht umgekehrt.

Das wäre eine Variante. Es gibt auch noch eine zweite:

Die Verbände - sagen wir mal, die europäischen - setzen sich zusammen und erkennen gemeinsam, dass die Coronakrise die Verwundbarkeit des hochgehypten Profifußballs offengelegt hat. Sie beschließen gemeinsam:
- Nur noch 1 Spieltag, nur noch 1 Anstoßzeit
- Gehaltsobergrenzen
- Obergrenzen bei Ablösesummen
- Lizenzentzug bei Verstößen
- freier Wettbewerb der TV-Anstalten, Einnahmen werden gerecht verteilt

In wie weit würde das denn jetzt helfen im Falle einer unvorhergesehenen Krise, wo die Einnahmen wegbrechen, nicht vor einem Problem zu stehen? Ohne jetzt konkret auf die einzelnen Punkte einzugehen, sind das doch Maßnahmen, die auf ein Problem zielen, was uns generell stört, aber an sich nichts mit der Corona Krise zu tun hat oder übersehe ich da jetzt einen Zusammenhang?

WuerzburgerAdler schrieb:

Djabatta schrieb:

Es ist in meinen Augen sogar eher so, dass dort, wo die Kommerzialisierung im Fußball noch nicht diese Dimension angenommen hat, die Vereine teilweise vor viel existenzielleren Problemen stehen.
Als Beispiel möchte ich die ganzen Drittligisten anführen, deren Haupteinnahmequelle die Zuschauereinnahmen sind.

Das wiederum glaube ich nicht. Es ist vielmehr so, dass die Drittligisten
a) gerne mit den großen Hunden bellen würden, ohne es zu können
b) von der DFL in einen Profibetrieb (Stadionauflagen etc.) hineingepresst werden, dem sie gar nicht gewachsen sind.

Das sind Probleme, die ich zum Teil auch so sehe, aber meiner These meine ich nicht widersprechen. Der Anteil der Zuschauereinnahmen an den Gesamteinnahmen ist höher und somit haben sie ein größeres Problem, wenn diese wegbrechen.

MfG Djabatta
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Motoguzzi999 schrieb:

Ja vielleicht, aber ohne Corona wäre es so weiter gegangen und wenn Corona weg ist, essen wir wieder die Billigwurst. Man kann an dem Beispiel ( meiner Meinung nach) keine Götterdämmerung des Kapitalismus diagnostizieren.

Ich auch nicht. Das gilt übrigens auch als Antwort auf den Beitrag von  Djabatta, in dem viel Richtiges drin steht. Ich erhoffe mir auch kein Ende des Kapitalismus. Und sehe ein "Ende des Kapitalismus" noch nicht mal als erstrebenswertes Ziel an.  Aber ein bisschen habe ich schon die Hoffnung, dass man zu so einer Art Sozialen Marktwirtschaft zurückkehrt. Im Fußball und in der Gesellschaft. EIn bisschen weniger "immer mehr".

Im Fußball wäre es ja schon mal ein Fortschritt, wenn man einsieht, dass man einen Spielplan nicht bis zum geht nicht mehr zerstückeln und aufblähen kann, wenn dann nicht mal ein einziger Nachholspiel-Termin als Puffer zur Verfügung steht, bei unvorhersehbaren Sachen und seien es nur so banale Dinge wie wetterbedingte Absagen. Wenn man zur Besinnung kommt, dass man nicht immer neue und völlig überflüssige Wettbewerbe braucht, wie die Nations-League oder eine Europa League 2 oder wie die alle heißen, dann wäre das zwar immer noch ein Drecksgeschäft, aber halt ein kleines bisschen weniger Scheiße.

Genauso wie man Gesellschaftlich nicht den totalen Umsturz braucht. Aber wenn man durch die derzeitige Krise auf die Idee kommt, dass es in manchen Bereichen eben doch sinnvoller ist, im eigenen Land zu etwas teureren Bedingungen zu produzieren, warum nicht?  Oder wenn man sich überlegt, ob etwas so wichtiges wie das Gesundheitswesen vielleicht doch besser in staatlicher Hand aufgehoben ist, als es als Spielball der Märkte durch die Gegend flippern zu lassen, dann wäre das doch auch schon mal was. In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts haben wir doch in West-Deutschland auch nicht im Kommunismus gelebt, nur weil die Post, die Bahn oder die Energieversorgung in staatlicher Hand waren. So was muss wieder denkbar werden. Dann hätten wir dieses Monster des Turbo-Kapitalismus schon ein wenig ausgebremst. An sowas denke ich da eher.
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Brodowin schrieb:

Motoguzzi999 schrieb:

Ja vielleicht, aber ohne Corona wäre es so weiter gegangen und wenn Corona weg ist, essen wir wieder die Billigwurst. Man kann an dem Beispiel ( meiner Meinung nach) keine Götterdämmerung des Kapitalismus diagnostizieren.

Im Fußball wäre es ja schon mal ein Fortschritt, wenn man einsieht, dass man einen Spielplan nicht bis zum geht nicht mehr zerstückeln und aufblähen kann, wenn dann nicht mal ein einziger Nachholspiel-Termin als Puffer zur Verfügung steht, bei unvorhersehbaren Sachen und seien es nur so banale Dinge wie wetterbedingte Absagen. Wenn man zur Besinnung kommt, dass man nicht immer neue und völlig überflüssige Wettbewerbe braucht, wie die Nations-League oder eine Europa League 2 oder wie die alle heißen, dann wäre das zwar immer noch ein Drecksgeschäft, aber halt ein kleines bisschen weniger Scheiße.

Wir sind die, die den Schrott dann gucken und die das Ganze lohnenswert machen. So lange es Leute gibt, die es gucken und sich damit mehr Einnahmen erzielen lassen, wird es gemacht. Nur wir als Zuschauer können den Anreiz nehmen. Und auch wenn uns das ganze grundsätzlich nervt, machen wir es doch weiter mit oder würdest Du Dir ein potentielles Spiel unserer Mannschaft in der Euro League 2 nicht ansehen, weil Dir der Wettbewerb nicht gefällt?

MfG Djabatta
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Djabatta schrieb:

Darf ich mal fragen, welches "Umdenken" sich manche hier ganz konkret erhoffen und was das ganze genau mit der Corona-Krise zu tun hat? Für mich wird hier eine zum Teil berechtigte Kritik an negativen Begleiterscheinungen des Kapitalismus mit einer durch ein Virus ausgelösten Krise zusammen geworfen und mir ist nicht ganz klar, welche Ursache/Wirkung-Beziehung hier manche erkennen möchten und welche Veränderung Sie sich mit dieser Erkenntnis für die Zukunft erhoffen.

MfG Djabatta

Gude Djabatta,

eigentlich liegt die Verbindung Corona-Kapitalismus auf der Hand. Der Kapitalismus, der sich in den letzten 30 Jahren entwickelt hat, ist derart auf Kante genäht, dass er die Menschen in einer solchen Krise in kürzester Zeit vor existenzielle Probleme stellt - und das global!

Am Beispiel Fußball lässt sich das ganz einfach anhand der Extrempole darstellen:

In den Anfängen des Profifußballs hätten die Vereine ein paar Wochen den Spielbetrieb eingestellt, die Spieler in den Urlaub geschickt und dann die Saison fertiggespielt. Um es mal ein bisschen überspitzt auszudrücken. Ganz so einfach wäre es sicher nicht gewesen, aber viel komplizierter auch nicht.

Jetzt der Gegenpol: Heute ist ein Verein wie Schalke 04 trotz potentem Mäzen und global agierendem Hauptsponsor nach nur wenigen Wochen fast zahlungsunfähig. Warum? Weil die Einnahmen, die solch ein Verein heute generiert, um sie in erster Linie an das spielende Personal inkl. deren Berater weiterzuleiten, derart exorbitant hoch sind, dass der Ausfall auch nur einer Tranche der Haupteinnahmequelle (TV) sofort existenzbedrohend ist. Denn diese exorbitant hohen Kosten laufen einfach weiter.

Als Gegenleistung bekommt dieses TV ungeheure Rechte und Zugeständnisse. Das fing in den 1960er-Jahren beim "Fernsehball" ganz gemütlich an. Heute greift das TV ungeniert und schamlos in die Spielpläne ein, besitzt jede Menge Sonderrechte in den Stadien, bekommt sogar noch Monopole vom Kartellamt zugeschanzt und hat auch sonst eigentlich Narrenfreiheit in jeder Hinsicht. Von Sport kann höchstens noch am Rande die Rede sein, es ist ein Zirkus, dessen Kosten-/Erlösspirale sich derart hochgedreht hat, dass sie so auf Kante genäht ist wie das gesamte Wirtschaftssystem.

Bezahlen tut das alles der "Fan". Mit inzwischen mehreren Pay-TV-Abos, vollkommen überteuerten Merchandisingartikeln, Wahnsinnspreisen in den Stadien und was dergleichen mehr ist. Selbst wenn ein Verein einen Mäzen hat oder sogar jemandem gehört, bezahlt dies schlussendlich über den Preis des entsprechenden Produkts der Verbraucher.

Aufgrund der starken Vereinfachung bin ich mir der Angreifbarkeit dieses Beitrags bewusst. In Wahrheit ist alles wesentlich komplexer - die Richtung aber ändert sich dadurch nicht. Und dass die Blase irgendwann mal platzen muss, zeigt die allerneueste Entwicklung auch: mitten in der Coronakrise verhandelt Manuel Neuer um einen neuen Vertrag. Angepeiltes Jahressalär: 20 Mio. Euro. p.a. versteht sich.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Djabatta schrieb:

Darf ich mal fragen, welches "Umdenken" sich manche hier ganz konkret erhoffen und was das ganze genau mit der Corona-Krise zu tun hat? Für mich wird hier eine zum Teil berechtigte Kritik an negativen Begleiterscheinungen des Kapitalismus mit einer durch ein Virus ausgelösten Krise zusammen geworfen und mir ist nicht ganz klar, welche Ursache/Wirkung-Beziehung hier manche erkennen möchten und welche Veränderung Sie sich mit dieser Erkenntnis für die Zukunft erhoffen.

MfG Djabatta

Gude Djabatta,

eigentlich liegt die Verbindung Corona-Kapitalismus auf der Hand. Der Kapitalismus, der sich in den letzten 30 Jahren entwickelt hat, ist derart auf Kante genäht, dass er die Menschen in einer solchen Krise in kürzester Zeit vor existenzielle Probleme stellt - und das global!

Am Beispiel Fußball lässt sich das ganz einfach anhand der Extrempole darstellen:

In den Anfängen des Profifußballs hätten die Vereine ein paar Wochen den Spielbetrieb eingestellt, die Spieler in den Urlaub geschickt und dann die Saison fertiggespielt. Um es mal ein bisschen überspitzt auszudrücken. Ganz so einfach wäre es sicher nicht gewesen, aber viel komplizierter auch nicht.

Jetzt der Gegenpol: Heute ist ein Verein wie Schalke 04 trotz potentem Mäzen und global agierendem Hauptsponsor nach nur wenigen Wochen fast zahlungsunfähig. Warum? Weil die Einnahmen, die solch ein Verein heute generiert, um sie in erster Linie an das spielende Personal inkl. deren Berater weiterzuleiten, derart exorbitant hoch sind, dass der Ausfall auch nur einer Tranche der Haupteinnahmequelle (TV) sofort existenzbedrohend ist. Denn diese exorbitant hohen Kosten laufen einfach weiter.

Als Gegenleistung bekommt dieses TV ungeheure Rechte und Zugeständnisse. Das fing in den 1960er-Jahren beim "Fernsehball" ganz gemütlich an. Heute greift das TV ungeniert und schamlos in die Spielpläne ein, besitzt jede Menge Sonderrechte in den Stadien, bekommt sogar noch Monopole vom Kartellamt zugeschanzt und hat auch sonst eigentlich Narrenfreiheit in jeder Hinsicht. Von Sport kann höchstens noch am Rande die Rede sein, es ist ein Zirkus, dessen Kosten-/Erlösspirale sich derart hochgedreht hat, dass sie so auf Kante genäht ist wie das gesamte Wirtschaftssystem.

Bezahlen tut das alles der "Fan". Mit inzwischen mehreren Pay-TV-Abos, vollkommen überteuerten Merchandisingartikeln, Wahnsinnspreisen in den Stadien und was dergleichen mehr ist. Selbst wenn ein Verein einen Mäzen hat oder sogar jemandem gehört, bezahlt dies schlussendlich über den Preis des entsprechenden Produkts der Verbraucher.

Aufgrund der starken Vereinfachung bin ich mir der Angreifbarkeit dieses Beitrags bewusst. In Wahrheit ist alles wesentlich komplexer - die Richtung aber ändert sich dadurch nicht. Und dass die Blase irgendwann mal platzen muss, zeigt die allerneueste Entwicklung auch: mitten in der Coronakrise verhandelt Manuel Neuer um einen neuen Vertrag. Angepeiltes Jahressalär: 20 Mio. Euro. p.a. versteht sich.

Danke erst einmal für die ausführlichere Erläuterung. Ich glaube dann, dass ich den Zusammenhang schon richtig interpretiert hatte, nur sehe ich Ihn etwas anders bzw. sehe keine realistische Lösung für das Problem (bzw. die Probleme, da ich das ganze als zwei unabhängige Probleme sehe).

Solange Vereine in Konkurrenz zu einander stehen (und das liegt nun mal in der Natur von sportlichen Wettbewerben), wird es immer um das mehr gehen.

Wir befinden uns da in einem Gefangenen-Dilemma, gerade was die immer idiotischere Spieltagsterminierung angeht. Wenn sich beispielsweise alle Ligen darauf einigen würden, dass alle Spiele grundsätzlich zeitgleich zu einer bestimmten Uhrzeit und an einem bestimmten Wochentag stattfinden würden, dann wären eigentlich alle besser gestellt.
Es gäbe nicht mehr die zersplitteten Spieltage und in Relation zu einander würden alle gleich weniger Einnahmen haben.
Sobald in dieser Situation dann aber eine Liga ausschert und den Spieltag auf zwei Spieltage verteilen würde, hätte sie nicht nur absolut, sondern vor allem in Relation zu den anderen Ligen höhere Einnahmen. In der Folge hätten die Vereine größere Einnahmen und könnten die besseren Spieler verpflichten. Das hätte wiederum zur Folge, dass die Liga als noch attraktiver angesehen würde und dem entsprechend auf Konsumentenseite noch höhere Einnahmen generieren würde.
Aus dem Problem würde man nur mit einer strengen Regulatorik, die für alle Ligen gleichermaßen gilt rauskommen und das ist zum einen unrealistisch und zum anderen ein starker Eingriff in die Gestaltungsfreiheit.

Deshalb wird es in meinen Augen in dieser Konkurrenzsituation keine Mäßigung geben, da sich dann alle daran halten müssten und der Anreiz ist eben unheimlich groß, es nicht zu tun, weil man davon in Relation im viel höheren Maße profitiert.

Die Einzigen, die der ganzen Spirale in meinen Augen ein Ende setzen können, sind wir, der Konsument. Wir sind die, die irgendwann sagen müssen, dass wir das Spiel nicht mehr mitmachen, weil es uns zu bunt wird. Wir sind die, die dann sagen müssen Montags Abends fahren wir dann halt nicht mehr hin. Wir sind die, die dann sagen müssen, dass mir das ganze zu teuer und Umständlich mit den ganzen Anbietern geworden ist.
Das ganze wird so lange ausgereizt werden, bis wir es nicht mehr mitmachen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und nicht umgekehrt.

Für mich hat das dann auch insofern nichts mit der Corona-Krise zu tun, da eine Reduzierung der Auswüchse nichts daran ändern würde, dass die Vereine vor einem Problem stehen, wenn die Einnahmen plötzlich wegbrechen.
Es ist in meinen Augen sogar eher so, dass dort, wo die Kommerzialisierung im Fußball noch nicht diese Dimension angenommen hat, die Vereine teilweise vor viel existenzielleren Problemen stehen.
Als Beispiel möchte ich die ganzen Drittligisten anführen, deren Haupteinnahmequelle die Zuschauereinnahmen sind. In der Bundesliga schmerzen die natürlich auch, aber das eigentliche Probleme sind die Spielausfälle, da damit die wesentlich höheren Einnahmen aus TV-Einnahmen und Sponsoring ausfallen.
Dieses Problem lässt sich aber nun mal mit Geisterspielen wesentlich einfacher regeln, auch wenn uns die Lösung so nicht gefällt.

Jedes Unternehmen steht vor einem Problem, wenn die Einnahmen wegbrechen, da die wenigsten Unternehmen ihre Einnahme dann einfach als Rücklage für schlechte Zeiten auf das Sparbuch regeln. Und es ist grundsätzlich auch gut, dass das so gehandhabt wird, da das reinvestierte Geld vermutlich zu mehr Arbeitsplätzen und einem allgemein höheren gesellschaftlichen Wohlstand führt, als wenn es ungenutzt auf dem Konto liegt.

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber ich sehe die immer stärkeren Auswüchse als generelles Problem des Kapitalismus, was mir zwar nicht gefällt, aber zu dem ich jetzt auch keine bessere funktionierende Alternative anbieten kann und die jetzigen Probleme aufgrund des Corona-Krise losgelöst.

MfG Djabatta
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Darf ich mal fragen, welches "Umdenken" sich manche hier ganz konkret erhoffen und was das ganze genau mit der Corona-Krise zu tun hat? Für mich wird hier eine zum Teil berechtigte Kritik an negativen Begleiterscheinungen des Kapitalismus mit einer durch ein Virus ausgelösten Krise zusammen geworfen und mir ist nicht ganz klar, welche Ursache/Wirkung-Beziehung hier manche erkennen möchten und welche Veränderung Sie sich mit dieser Erkenntnis für die Zukunft erhoffen.

MfG Djabatta
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Wer alleine mit Sancho und Haland Spielerkapital von 210 Mios hat, sollte nicht so schnell von Insolvenz bedroht sein. Aber es würde den Plan von Watzke vereiteln gegenüber den Bayern wirtschaftlich aufzuholen.
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DoctorJ83 schrieb:

Wer alleine mit Sancho und Haland Spielerkapital von 210 Mios hat, sollte nicht so schnell von Insolvenz bedroht sein. Aber es würde den Plan von Watzke vereiteln gegenüber den Bayern wirtschaftlich aufzuholen.

Man sollte mal vielleicht davon weg kommen Transfermarkt -Schätzwerte für bare Münze zu nehmen. Auch alle potentiellen Abnehmer stehen momentan vor einer unsicheren Zukunft und allein aufgrund der schon eingetretenen und noch kommenden Verluste ist davon ist davon auszugehen, dass damit auch die Ablösesummen eher fallen als steigen werden.

Und eins wird allgemein ein wenig außer acht gelassen. Die großen Vereine haben vielleicht das größte Polster, aber sie haben auch den größten Einnahmenverlust, während die Ausgaben nicht im gleichen Maße fallen. Ich glaube nicht, dass der BVB ein Festgeldkonto wie der FCB hat und daher könnten Sie, wenn die Saison nicht fortgesetzt wird, tatsächlich in die Situation kommen, dass Sie Zahlungsunfähig sind, bevor überhaupt das nächste Transferfenster öffnet.

MfG Djabatta
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Na also...alles vor 2001....dann wird das Finale doch SGE gegen Saarbrücken
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MarioSpe schrieb:

Na also...alles vor 2001....dann wird das Finale doch SGE gegen Saarbrücken

Positiv ist schon mal, dass Saarbrücken auch als Viertligist im Finale kein Heimrecht mehr haben wird.

MfG Djabatta
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Vielleicht sollte man die zwei Wochen vor dem Spiel wilde falsche Gerüchte an die Presse streuen. Es könnte die Mannschaft der Bayern total verunsichern, wenn in der SportBild exklusiv von einer Ausstiegsklausel in Levandowskis Vertrag berichtet und er angeblich schon mit Frankfurt einig ist.

MfG Djabatta
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Meine Fresse, was für Jammerlappen schon wieder. "Zweistellig" , "1% Gewinnchance", blablabla.

So wie im Mai 2018 oder? Aber damals haben wir natürlich vorher eine überragende BL-Saison gespielt, stimmt.

Selbst wenn die Chancen gering sind. So ein kleines bisschen Mut täte dem einen oder anderen schon mal gut. Aber hier wird lieber geflennt und wenn alles anders kommt hat man es schon immer gewusst.
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adlerjunge23FFM schrieb:

Meine Fresse, was für Jammerlappen schon wieder. "Zweistellig" , "1% Gewinnchance", blablabla.

So wie im Mai 2018 oder? Aber damals haben wir natürlich vorher eine überragende BL-Saison gespielt, stimmt.

Selbst wenn die Chancen gering sind. So ein kleines bisschen Mut täte dem einen oder anderen schon mal gut. Aber hier wird lieber geflennt und wenn alles anders kommt hat man es schon immer gewusst.

Hast ja recht. Wir haben noch immer die Gelegenheit die Bayern drei mal in einer Saison zu schlagen.

MfG Djabatta
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municadler schrieb:

Wuschelblubb schrieb:

Ist vielleicht ganz gut so das Los. So wird das wohl jeder realistisch einschätzen.

Und die Bundesliga wieder ernster nehmen...


Das wäre allerdings Schwachsinn, da das Pokalfinale erst nach Bundesligaende ist und wir ja wohl so oder so in München mit der Besten Elf antreten. Das Spiel hat also null komma null Auswirkungen auf die Bundesliga.
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sgevolker schrieb:

municadler schrieb:

Wuschelblubb schrieb:

Ist vielleicht ganz gut so das Los. So wird das wohl jeder realistisch einschätzen.

Und die Bundesliga wieder ernster nehmen...


Das wäre allerdings Schwachsinn, da das Pokalfinale erst nach Bundesligaende ist und wir ja wohl so oder so in München mit der Besten Elf antreten. Das Spiel hat also null komma null Auswirkungen auf die Bundesliga.

Das würde ich so nicht unterschreiben. Es geht ja nicht nur um die Belastung. Vielleicht denken auch einige unterbewusst, dass es nicht ganz so schlimm ist, wenn man in der Bundesliga verliert, da man ja noch in anderen Wettbewerben was reißen kann.

MfG Djabatta
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Ich sehe eigentlich die einzige Chance darin Karten für den Bayern-Block zu kaufen und ein paar Fadenkreuz-Banner aufzuhängen.

MfG Djabatta