
Endgegner
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MrBoccia schrieb:fish74 schrieb:
...Fußballinteressierten...
also auch Vaddi, der Samstags die Sportschau schaut und keine Ahnung hat, wie es so im Stadion ist?
Und da sind wir wieder an dem Punkt "Was jucken mich die Typen, die vor dem TV, im Forum, whatever sitzen". Solche Umfragen sind für die DFL/DFB natürlich eine schöne Sache aber generell kann man sie, als repräsentativen Wert IM STADION, nicht wirklich hernehmen.
Tafelberg schrieb:Endgegner schrieb:fish74 schrieb:
Meines Erachtens muss man unterscheiden zwischen der Nordwestkurve und dem Rest des Stadions. Mit Sicherheit wird die Zustimmung zu Pyro in der NWK größer sein als z.B. auf der Haupttribüne. Alles in allem glaube ich dennoch, dass die Mehrheit Pyro ablehnt.
Da ich es aber nicht belegen kann, ist das für die Diskussion letztendlich aber auch egal.
Fakt ist, dass es Strafen geben wird. Und jeder der zündelt, sollte sich vor Augen führen, dass er letzendlich seinem Verein schadet. Aber genau das kapieren diejenigen eben nicht.
Und vielleicht habt ihr Recht: alles ist gesagt und ausdiskutiert, die Meinungen festgefahren.
Es ist nicht nur die NWK, auch auf der Gegengerade ist man da durchaus unterschiedlicher Meinung. Was die Haupttribüne angeht, da bin ich bei dir. Da würde ich auch eher einen Großteil als Pyro-Gegner sehen. Aber reden wir da dann wirklich von der „Mehrheit“? Ich glaube nicht wirklich.
Und du wirst verwundert sein aber die Leute, die Zündeln wissen durchaus um die Konsequenzen für den Verein. Man darf nicht immer so tun als wären diese Leute komplette Idioten die einen IQ, knapp über dem Toastbrot haben. Die Leute wissen das die Eintracht ein Strafe in einer Region X erwartet. Das merkt man auch schon daran, das die Aktionen, sobald es in Richtung Platzsperre geht, aufhören bzw. weniger werden. Aber aus verschiedenen Gründen wird diese Bestrafung des Vereins, bis zu einem gewissen Punkt, in Kauf genommen.
aber warum geschieht es dann immer wieder? Fans die wissentlich Konsequenzen ihres Vereins in Kauf nehmen, finde ich zumindest fragwürdig.
Hm was soll ich da sagen? Ich weiß nicht warum manche im genauen Pyro zünden. Für manche gehört es zu besonderen Spielen einfach dazu weil es die Stimmung nach oben bringt, andere finden es einfach vielleicht wegen der Optik toll oder um dem Gegner zu zeigen wie krass man drauf ist. Gibt’s bestimmt genug Gründe für jeden Einzelnen.
Ich gehe einfach davon aus das man die Strafen nicht als einen so drakonischen Faktor betrachtet, als das man sich dadurch den Spass an der Sache komplett nehmen lassen will.
fish74 schrieb:
Meines Erachtens muss man unterscheiden zwischen der Nordwestkurve und dem Rest des Stadions. Mit Sicherheit wird die Zustimmung zu Pyro in der NWK größer sein als z.B. auf der Haupttribüne. Alles in allem glaube ich dennoch, dass die Mehrheit Pyro ablehnt.
Da ich es aber nicht belegen kann, ist das für die Diskussion letztendlich aber auch egal.
Fakt ist, dass es Strafen geben wird. Und jeder der zündelt, sollte sich vor Augen führen, dass er letzendlich seinem Verein schadet. Aber genau das kapieren diejenigen eben nicht.
Und vielleicht habt ihr Recht: alles ist gesagt und ausdiskutiert, die Meinungen festgefahren.
Es ist nicht nur die NWK, auch auf der Gegengerade ist man da durchaus unterschiedlicher Meinung. Was die Haupttribüne angeht, da bin ich bei dir. Da würde ich auch eher einen Großteil als Pyro-Gegner sehen. Aber reden wir da dann wirklich von der „Mehrheit“? Ich glaube nicht wirklich.
Und du wirst verwundert sein aber die Leute, die Zündeln wissen durchaus um die Konsequenzen für den Verein. Man darf nicht immer so tun als wären diese Leute komplette Idioten die einen IQ, knapp über dem Toastbrot haben. Die Leute wissen das die Eintracht ein Strafe in einer Region X erwartet. Das merkt man auch schon daran, das die Aktionen, sobald es in Richtung Platzsperre geht, aufhören bzw. weniger werden. Aber aus verschiedenen Gründen wird diese Bestrafung des Vereins, bis zu einem gewissen Punkt, in Kauf genommen.
fish74 schrieb:
Ich bin mir sicher: ein Großteil lehnt Pyro ab. Nicht, weil es Pyro ist, sondern weil es verboten ist und empfindliche Strafen für den Verein nach sich zieht.
Gut, dann halte ich dagegen und sage, ein Großteil der Leute der aktiven, dauerhaften Fanszene der Eintracht haben keine Probleme mit gelegentlichen Pyro-Aktionen im Stadion.
Und nun? Sind wir beide keinen Schritt weiter, da keiner von uns wirklich nen repräsentativen Wert hat. Wie will man so ein Argument anführen? Keiner von uns kann für den Großteil der Fanszene sprechen bzw. kann sowas ohnehin überhaupt niemand.
fish74 schrieb:
Das würde aber auch bedeuten, dass hier jede Diskussion (egal über welches Thema) sinnlos ist, weil zwei gegensätzliche Meinungen vorherrschen. So einfach sollte man es sich nicht machen.
Vielleicht hilft es, dass diejenigen, die immer wieder zündeln merken, dass sie nicht in der Mehrheit sind und die Aktionen von einem Großteil im Stadion abgelehnt werden.
Allerdings müsste die Ablehnung dann noch viel größer sein und auch im Stadion müsste man direkt darauf hinweisen, dass solche Aktionen nicht gerade positiv für uns sind.
Dass es so weit kommt, wird aber wohl auch kaum der kühnste Optimist glauben.
Nein, jede Diskussion ist damit nicht einbegriffen aber eine, die schon 100 Mal geführt wurde finde ich schon. Zumal es hier zu keiner vernünftigen Diskussion kommen wird. Das sieht man schon auf den ersten Seiten.
Und genau da kommst du an den Punkt. Das Forum und was hier abgelehnt wird, kratzt die Leute im Stadion doch einen feuchten Kehricht. Kann ich auch verstehen. Und glaub mir, wenn du im Stadion, in der Kurve, dieses Thema ansprichst wirst du überrascht sein wie viele Leute da überhaupt kein Problem mit solchen Aktionen haben. Den dieses „Großteil im Stadion“, von dem du sprichst, der die Sache angeblich ablehnt, ist eine extreme Grauzone.
Ich kann selbst nach Jahrzehnten Dauerkarte bei der Eintracht, nicht davon reden das ich in diesem Punkte wüsste was der „Großteil im Stadion“ zu dem Thema denkt.
fish74 schrieb:Endgegner schrieb:
....vor allem, da wir das Thema schon 1000 - 2000 (?) Mal durchgekaut haben.
Und was hat sich geändert? Ein Jahr Ruhe und jetzt geht es (vielleicht) wieder von vorne los.
Manche Sachen muss man eben bis zum Erbrechen durchkauen.
Ja aber was erwartest du dir davon, das Thema nun wieder neu aufzufrischen? Meinst du dadurch wird einer seine Meinung zum Thema Pyro ändern? Meinste dadurch wird im Stadion auch nur ein Bengalo weniger gezündet?
Die Leute wissen darum was passiert, wenn sie zündeln und sie nehmen die Konsequenzen in kauf. Daran wird kein netter Satz im Eintracht-Forum, der ihnen vor Augen hält was mit der Eintracht dadurch passiert, etwas ändern.
Das Einzige, was wir erreichen ist, das entweder ein Befürworter oder ein Gegner (beide Seiten geben sich da nämlich nichts) ausfallend wird und die Aktion in nem riesen Gedisse endet in der eine Seite der anderen vorwirft "keine Ahnung zu haben".
Schobberobber72 schrieb:fish74 schrieb:
Aber über Sinn und Unsinn von solchen Aktionen kann man hier im Forum nicht diskutieren. Das belegt ein Großteil der vorherigen Antworten. Da kommt leider sehr viel Müll zusammen und alles wird ins Lächerliche gezogen.
Das ist doch Quatsch. Natürlich gibt es zu dem Thema diverse Meinungen, aber die wurden nunmal auch alle schon unzählige male durchgekaut. Und wenn dann im Eröffnungsbeitrag des zweitausendachthundertsiebenundfünfzigsten Pyro-Threads auch noch so ein unsinniger Verweis auf Sonnenbrillen kommt, dann nimmt der Thread eben diesen Verlauf. Nicht wirklich überraschend.....
....vor allem, da wir das Thema schon 1000 - 2000 (?) Mal durchgekaut haben.
retrufknarf schrieb:
So sehe ich das auch. Aber nach 30, 40 Jahren Bundesligazugehörigkeit wird alles zur Gewohnheit. Wenn junge Menschen Fußballfans werden und Vereine wie Lev, Wob, oder in 20 Jahren dann auch Hopp und RB dann "schon immer da waren", dann macht man sich darüber kaum noch kritische Gedanken.
Sollte Beate Uhse Interesse daran haben, einen Verein zu übernehmen, würde auch das skandiert werden.
Das ist genau der Punkt. Die nächsten Generationen werden sich "dran gewöhnen" und es wird der Punkt kommen das es "normal" ist, das ein Großinvestor/Firma whatever hinter dem Verein steht. Natürlich ist es ein Wandel der Jahrzehnte dauert aber wenn man Tür und Tor für Vereine wie RB öffent ist es doch nur eine Frage der Zeit bis auch andere sich überlegen, diesen Weg zu gehen.
MrBoccia schrieb:Joker1975 schrieb:MrBoccia schrieb:Raggamuffin schrieb:
Bin gespannt was diese Leute dann sagen, wenn die Bundesliga zu einer Operettenliga verkommen ist, für die sich keiner mehr interessiert.
keiner mehr interessiert? Die Stadien werden voll sein, auch wenn nur noch 18 rote Dosendeppenmannschaften da kicken.
Naja voll vielleicht - aber eher bei einem Zuschauerschnitt von ca 27000, kleine Stadien halt ala Leverkusen, aber eher weniger wenn immer mehr Vereine mit vielen Auswärtsfahrern in der Versenkung verschwinden.
wen kümmern die Auswärtsfahrer? Die Stadien werden voll sein, garantiert.
Seh ich auch so. Lass mal RB im vorderen Mittelfeld bis Spitzengruppe mitspielen und die mal 1-2 Stars geholt haben. Dann ist die Kiste in Leizig voll. Du wirst bestimmt einen Teil der aktuellen Zuschauer verlieren, ohne Frage aber dafür werden andere, die mehr Spass an dem Event haben, kommen.
Djabatta schrieb:Endgegner schrieb:Djabatta schrieb:
. Wir wollen aber scheinbar kein Ausbildungsverein oder eine Durchgangsstation sein, sonst hätten wir Rode vor nem Jahr und Aigner jetzt verkauft.
MfG Djabatta
Aber genau das sind wir, wenn wir die Spieler nicht halten können. Mit dem einzigen Unterschied das diese Spieler dann, am Ende des Vertrages, ohne Ablöse gehen.
Bis zu einem gewissen grad gebe ich dir recht, wobei die Konsequenz dann wäre, diese Spieler früher zu verkaufen, weil wir sie auf Dauer, wenn sie sich weiter entwickeln eh nicht halten können. Man versucht halt damit auch ein Zeichen an neue Spieler zu geben, dass man halt nicht nur eine Durchlaufstation sein möchte, die einen direkt verkauft, wenn einer anklopft. Problematisch sind hier natürlich die recht kurzfristigen Verträge und die Ausstiegsklauseln, womit man in eine schlechte Verhandlungsposition gerät. Ausstiegsklauseln scheinen momentan kaum umgänglich zu sein, aber man sollte versuchen sie höher anzusetzen. Bei den Vertragslaufzeiten ist Hübner wohl der Ansicht, dass er mit jedem langfristigen Vertrag natürlich auch ein Risiko eingeht, wenn der Spieler nicht einschlägt und er meinte auch mal in einem Interview, dass Spieler mit langfristigen Verträgen meist etwas weniger motiviert wären, weil sie nicht um einen neuen Vertrag bei dem jetzigen Verein oder bei einem potentiellen neuen Verein kämpfen müssten.
MfG Djabatta
Das Problem ist ja das meistens zuerst beim Spieler angeklopft wird und dann erst bei der Eintracht. In diesem Punkt muss man ja sagen das eher die Spieler sagen „He ich will weg“ als die Eintracht „Die bieten X Mio für dich, also caiooooooo“ Das Thema Ausstiegsklauseln wirst du, als ein Verein wie Eintracht Frankfurt, nie ausschließen können. Das können selbst die großen Vereine nur sehr schwer.
Aber es kann auch nicht Sinn der Übung sein, das wir unsere besten Spieler umsonst abgeben um ein Zeichen zu setzen. Zumal man sich über die Motivation von einem Kicker, der eh weiß das er nächstes Jahr bei XY spielen wird, auch streiten kann.
Auf der einen Seite jammert unser Manager das kein Geld für (ich nenn es mal ganz frech so) hochwertige Transfers da ist aber auf der anderen Seite generieren wir aus unseren Transfers zu wenig Geld. Natürlich haben wir bei Spielern wie Schwegler und Jung im Grunde „Gewinn“ gemacht aber es tut schon weh wenn ein Jung für 2-3 Mio das Lager wechselt.
Djabatta schrieb:
. Wir wollen aber scheinbar kein Ausbildungsverein oder eine Durchgangsstation sein, sonst hätten wir Rode vor nem Jahr und Aigner jetzt verkauft.
MfG Djabatta
Aber genau das sind wir, wenn wir die Spieler nicht halten können. Mit dem einzigen Unterschied das diese Spieler dann, am Ende des Vertrages, ohne Ablöse gehen.
HarryHirsch schrieb:Schobberobber72 schrieb:tobago schrieb:Djabatta schrieb:
Zwei bessere Spieler (als die jetzigen) verdienen ein höheres Grundgehalt (Anhebung in der Spitze). Das verdienen sie auch dann noch, wenn im nächsten Jahr keine Signing Fee kommt. Darüber hinaus wird damit jede Vertragsverlängerung teurer, da jeder Spitzenverdiener sein möchte.
Darüber hinaus heben sie auch das Gehaltsniveau in der Breite (zwei Gehälter zusätzlich im Budget), wenn nicht dementsprechend Spieler abgegeben werden und das auch auf Dauer.
MfG Djabatta
Verstehe ich bis zu dem Punkt, dass die anderen Spieler auf einmal teurer werden weil sie dann auch mehr Geld wollen. Der leuchtet mir nicht ein. Wäre das so, dann dürften ja nie Topverdiener bei Vereinen spielen weil sie gleich das gesamte Niveau anheben und die Kosten würden mit jedem neuen Gutverdiener exorbitant ansteigen weil ja alle nachziehen wollen. Hier glaube ich eher an ein schön konstruiertes Argument von Bruchhagen.
Gruß,
tobago
Hhmm, also wenn in dem Unternehmen, in dem ich angestellt bin, plötzlich "Neuzugänge" deutlich mehr verdienen als ich, dann würde ich mir schon so meine Gedanken machen.
Mit der Begründung hätte Dortmund Reus niemals verpflichten dürfen...
Wenn man danach geht würden eine Vielzahl von Transfers nie stattfinden.
Das Problem ist doch nicht ob Signing Fee sinnvoll ist oder nicht. Das Problem ist das HB uns Jahr für Jahr erzählt was in Frankfurt nicht geht aber man hört nie einen Plan, wie man daran etwas ändern möchte. Ab und an kommen mal ein paar Phrasen wie "auf die eigene Jugend setzen“, „Scouting verbessern“, „Auslastung der Logen erhöhen“ usw. aber das sind Dinge, die eigentlich bei einem Bundesligisten Standard sein sollten.
Wie will man in die Zukunft gehen, wenn die halbe Liga mit Großsponsoren, Investoren, Mäzen und dergleichen ausgerüstet ist? Das Ruder hart im Wind halten, bis das Schiff untergeht und dann sagen „war ja klar, mit den Möglichkeiten die wir haben.“. Wie sieht da der Plan aus? Wohin will man den Verein führen oder hat man am Ende einzig das Ziel sich irgendwie zu halten? Sorry aber das ist mir einfach zu wenig.
Wir haben alle verstanden dass wir mit der Eintracht, wenn alles normal läuft, keine Titel feiern können und wenn man in den Thread mit den „Erwartungen an die Eintracht“ schaut haben das viele akzeptiert. Aber ich brauche es nicht, Jahr für Jahr, erneut unter die Nase gerieben zu bekommen. Ich will, wenigstens zu Saisonbeginn, ein wenig Optimismus im Verein (bei allen) spüren, das vielleicht was geht. Natürlich keine Titel und Römerfeiern aber es kann doch nicht sein das wir uns damit begnügen das wir uns langsam aber sicher in den Abstieg feiern und nur warten bis irgendwann genug Vereine mit Investoren da sind, die uns endgültig in die 2. Liga schieben.
Wie will man in die Zukunft gehen, wenn die halbe Liga mit Großsponsoren, Investoren, Mäzen und dergleichen ausgerüstet ist? Das Ruder hart im Wind halten, bis das Schiff untergeht und dann sagen „war ja klar, mit den Möglichkeiten die wir haben.“. Wie sieht da der Plan aus? Wohin will man den Verein führen oder hat man am Ende einzig das Ziel sich irgendwie zu halten? Sorry aber das ist mir einfach zu wenig.
Wir haben alle verstanden dass wir mit der Eintracht, wenn alles normal läuft, keine Titel feiern können und wenn man in den Thread mit den „Erwartungen an die Eintracht“ schaut haben das viele akzeptiert. Aber ich brauche es nicht, Jahr für Jahr, erneut unter die Nase gerieben zu bekommen. Ich will, wenigstens zu Saisonbeginn, ein wenig Optimismus im Verein (bei allen) spüren, das vielleicht was geht. Natürlich keine Titel und Römerfeiern aber es kann doch nicht sein das wir uns damit begnügen das wir uns langsam aber sicher in den Abstieg feiern und nur warten bis irgendwann genug Vereine mit Investoren da sind, die uns endgültig in die 2. Liga schieben.
MrBoccia schrieb:Djabatta schrieb:MrBoccia schrieb:
was wollt ihr eigentlich immer mit eurem "schuldenfrei"?
Was wir damit wollen? HB hat den Verein übernommen, als er gerade mich ach und krach die Lizenz bekommen hat und niemand mehr Geld geben wollte. Das könnte mit den vorher angehäuften Schulden zu tun haben.
Schulden machen nur Sinn, wenn sie langfristig dafür sorgen, dass die zukünftigen Einnahmen deutlich höher oder Ausgaben deutlich niedriger ausfallen. Ansonsten kauft man sich nur kurzfristigen Erfolg auf Pump. Um langfristig höhere Einnahmen zu generieren, mit denen man die Schulden wieder zurück zahlen kann, muss man aber auch dauerhaft in die Champions League, um die Einnahmen zu steigern, oder mit einem tragfähigen Konzept ein Stadion bauen, um zukünftig die Ausgaben zu senken. Beides ist sehr riskant, da beides sehr teuer ist und wenn man die Ziele auch nur leicht verfehlt, vor enormen Schwierigkeiten steht.
Umfeldbedingungen ändern sich. Vor 15 Jahren waren Schulden Teufelszeug, heutzutage juckts im Fussballbusiness keinen mehr. Ich kann mich noch erinnern, als HB erzählte, dass bald die ganzen verschuldeten Clubs an uns vorbeitreiben würden. Schalke hat er benannt. Polemisch gesagt, sitzt er immer noch am Ufer und hält Ausschau, anstatt Kohle ranzukarren.
Tja aber im Grunde ist das "Schuldenfrei" der einzige wirkliche Erfolg, den der gute Herri zu verzeichnen hat. Danach ging es eben nur noch darum den Status Quo zu verwalten, eben das "Schuldenfrei sein". Das muss ja nichts schlechtes sein, nur hat sich die Eintracht in seiner Zeit sportlich nicht wirklich nach vorne entwickelt.
Persönlich muss ich sagen das mir das Thema Pyro = Randale viel zu hoch gehangen wird in den letzten Jahre. Pyro ist weder Randale noch sonst etwas, auch wenn es gerne so verkauft wird. Und im Gegenzug werden Bilder von unserem Auswärtssupport in der EL letztes Jahr vom TV genommen (inkl. Pyro) um zu zeigen was für ne Stimmung in der EL ist. Naja passt irgendwie nicht wirklich.
Und was glaubst du was die Fans von Vereinen wie Bayern, Dortmund & Co. auswärts treiben. Das sind auch keine Unschuldslämmer und trotzdem gibt Audi , Adidas & Co. 100 Mio. aus um bei denen mit an Spieltisch sitzen zu dürfen.
Wie war es den bei Hertha, als die abgestiegen sind? Da war auch nix Friede, Freude, Eierkuchen (Platzsturm, Spieler die den Schiri nach dem Relegationsspiel an den Kragen wollen) und trotzdem sind die Heuschrecken nun da.
Generell kann man das nicht wirklich über eine Kamm scheren. Sponsoren und Investoren hängen für mich viel mehr vom sportlichen Erfolg ab, als von der Tatsache ob ein paar Leute 5-10 Mal im Jahr (von mehr reden wir ja nicht) Pyro zündeln.