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England-Adler

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Sachen gibt's: Hat mich an diesen Thread erinnert!

Fußball-Netzwerkforschung: So spielen Champions
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,701239,00.html

Quantifying the Performance of Individual Players in a Team Activity
http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0010937
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gereizt schrieb:
Ich habe mal ein wenig in den alten Archiven gewühlt, um etwas über die ominöse Gruppe der „Freunde der Eintracht“ zusammen zu stellen. Zunächst mal im Zeitablauf:

Dezember 01 bis Juni 2002
Nachdem Octagon bereits im Dezember 2001 ankündigt, dass sei auf ein weiteres Engagement bei der Eintracht gern verzichtet, gibt sie im Februar 2002 ihre Wandelanleihe (Darlehen, das einseitig in Anteile an der EF AG umgewandelt werden kann) von 30 Millionen (= 30% der Anteile) an die Eintracht zurück und behält einen Anteil von 19,9%. Ende Mai steigt Fotex aus den Verhandlungen über die Octagon-Nachfolge aus ( klick).

Danach gibt es eine wilde Suche nach Investoren, auch Roland Koch und OB Roth mischen sich ein. Angestrebt wird ein Investorenpool aus regionalen Unternehmen. „Von Possmann bis Fraport“. Denn bis zum 17. Juni muss die Eintracht die Lizenzunterlagen einreichen und eine Summe von 11,5 Millionen Euro an Liquidität nachweisen.

Hier engagieren sich in erster Linie städtische Unternehmen wie Fraport, RMV, Messe Frankfurt und Mainova, die Gelder in Höhe von 8,3 Mio Euro als Darlehen oder über Sponsorenverträge zur Verfügung stellen. “Sponsoren, Förderer und Freunde“ der Eintracht werden die genannt, haben aber mit den „Freunden der Eintracht“ noch nichts zu tun. Zumindest nicht nach dem, was in den Medien steht. Die Gelder werden abgesichert durch 25,1 % der Anteile an der EFAG, also nicht übertragen. Zudem gibt es eine unwiderrufliche Bürgschaft der Hessischen Landesbank über 4 Mio Euro, wegen der die Eintracht zunächst die Lizenz entzogen und 14 Tage später wieder bekam.

Oktober 2002 - erstmalige Erwähnung in den Medien
Erneut muss die Eintracht gegenüber der DFL Liquidität nachweisen, während die Eintracht unter Trainer Reimann den direkten Wiederaufstieg anstrebt. Am 31.10.2002 tritt erstmals öffentlich eine Management-Gesellschaft auf, die sich “Freunde der Eintracht“ nennt.

Zuvor stimmte Octagon zu, ihren Anteil von 19,9% an der EFAG für 1 Euro zurückzugeben und auf die Wandelanleihe von 30 Millionen zu verzichten. Damit erst war der Schritt für "die Freunde" frei: 4 Millionen Euro wollen die „Freunde der Eintracht“ der AG zur Verfügung stellen, dafür soll die Gesellschaft einen der Höhe nach noch nicht bezifferten Anteil der Aktien bekommen, die Octagon bislang noch hält FNP v. 31.10.02

11. März 2003 - Unterzeichnung
Ob dies an Octagon, an Mitgliedern der “Freunde der Eintracht“ oder an Sparmann & Co. lag? Keine Ahnung. Jedenfalls wird erst kurz vor dem Ende der Einreichungsfrist für die Lizenz 2002/03 der Vertrag mit der Freunde der Eintracht-Gesellschaft (ab 2006 eine AG. Ob dies vorher so war, k.A.) wohl am 11.03.2003 unterzeichnet.

„Die Kapitalaufstockung ist unter Dach und Fach“, meint Vorstandschef Sparmann zu dem Modell. Die „Freunde der Eintracht AG“ erhält ein Aktienpaket von 800.000 Euro (28,55% des Grundkapitals der EFAG) und zahlt dafür 4 Millionen in die EFAG. Die AG hatte also eigene Anteile (ich vermute einen Teil der Wandelanteile, auf die Octagon verzichtete) mit einem Aufgeld verkauft.  

Sparmann bestätigt gegenüber der Presse nur, dass es sich bei den "Freunden der Eintracht" nicht um einzelne Personen, sondern unter anderem auch um Unternehmen und Firmen handelt. Er rechnet durchaus damit, dass das Geheimnis, um wen es sich denn handelt, bald gelüftet werden kann. "Ein Unternehmen wird in Zukunft auch im Aufsichtsrat vertreten sein", kündigte Sparmann an (FNP v. 14.03.03).

Richtig bekannt gegeben wird die Zusammensetzung dann nicht, ich vermute aber das Claus Wisser (hier ein FAZ-Artikel über seine Vita und Bernd Ehinger von Beginn an als Privatunternehmer dabei waren, ebenso Fraport (was auch die Loyalität beim Sponsoring erklärt).

2. November 2006 - Änderung der Gesellschafter
Die in der Öffentlichkeit nie offiziell aufgetretenen "Freunde der Eintracht AG" stehen nach Informationen der FR unmittelbar davor, ihren Aktienanteil an fünf Banken zu verkaufen. Dabei soll es sich dem Vernehmen nach um die DZ Bank, die Helaba, die BHF-Bank, die Commerzbank sowie das Bankhaus Metzler handeln. Vorstandschef Bruchhagen bestätigte den Deal: "Es ist beruhigend, dass diese Anteile nicht in unbekannte Hände gegangen sind. Wir sind glücklich darüber, dass uns freundschaftlich zugeneigte Geldinstitute sich engagieren" (FR v 2.11.2006).

Auf der Fraport-Seite wird die Zusammensetzung seit dem wie folgt dargestellt:

„…deren Gesellschafterkreis sich neu formiert hat und nunmehr aus Bernd Ehinger und Claus Wisser sowie den Unternehmen BHF-BANK AG, DZ BANK AG, Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Fraport AG, Landesbank HessenThüringen Girozentrale (Helaba) und B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG besteht.“


Danke für die schöne Zusammenstellung!
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FanTomas schrieb:
gereizt schrieb:
Ich habe mal ein wenig in den alten Archiven gewühlt, um etwas über die ominöse Gruppe der „Freunde der Eintracht“ zusammen zu stellen. Zunächst mal im Zeitablauf:

Dezember 01 bis Juni 2002
Nachdem Octagon bereits im Dezember 2001 ankündigt, dass sei auf ein weiteres Engagement bei der Eintracht gern verzichtet, gibt sie im Februar 2002 ihre Wandelanleihe (Darlehen, das einseitig in Anteile an der EF AG umgewandelt werden kann) von 30 Millionen (= 30% der Anteile) an die Eintracht zurück und behält einen Anteil von 19,9%. Ende Mai steigt Fotex aus den Verhandlungen über die Octagon-Nachfolge aus ( klick).

Danach gibt es eine wilde Suche nach Investoren, auch Roland Koch und OB Roth mischen sich ein. Angestrebt wird ein Investorenpool aus regionalen Unternehmen. „Von Possmann bis Fraport“. Denn bis zum 17. Juni muss die Eintracht die Lizenzunterlagen einreichen und eine Summe von 11,5 Millionen Euro an Liquidität nachweisen.

Hier engagieren sich in erster Linie städtische Unternehmen wie Fraport, RMV, Messe Frankfurt und Mainova, die Gelder in Höhe von 8,3 Mio Euro als Darlehen oder über Sponsorenverträge zur Verfügung stellen. “Sponsoren, Förderer und Freunde“ der Eintracht werden die genannt, haben aber mit den „Freunden der Eintracht“ noch nichts zu tun. Zumindest nicht nach dem, was in den Medien steht. Die Gelder werden abgesichert durch 25,1 % der Anteile an der EFAG, also nicht übertragen. Zudem gibt es eine unwiderrufliche Bürgschaft der Hessischen Landesbank über 4 Mio Euro, wegen der die Eintracht zunächst die Lizenz entzogen und 14 Tage später wieder bekam.

Oktober 2002 - erstmalige Erwähnung in den Medien
Erneut muss die Eintracht gegenüber der DFL Liquidität nachweisen, während die Eintracht unter Trainer Reimann den direkten Wiederaufstieg anstrebt. Am 31.10.2002 tritt erstmals öffentlich eine Management-Gesellschaft auf, die sich “Freunde der Eintracht“ nennt.

Zuvor stimmte Octagon zu, ihren Anteil von 19,9% an der EFAG für 1 Euro zurückzugeben und auf die Wandelanleihe von 30 Millionen zu verzichten. Damit erst war der Schritt für "die Freunde" frei: 4 Millionen Euro wollen die „Freunde der Eintracht“ der AG zur Verfügung stellen, dafür soll die Gesellschaft einen der Höhe nach noch nicht bezifferten Anteil der Aktien bekommen, die Octagon bislang noch hält FNP v. 31.10.02

11. März 2003 - Unterzeichnung
Ob dies an Octagon, an Mitgliedern der “Freunde der Eintracht“ oder an Sparmann & Co. lag? Keine Ahnung. Jedenfalls wird erst kurz vor dem Ende der Einreichungsfrist für die Lizenz 2002/03 der Vertrag mit der Freunde der Eintracht-Gesellschaft (ab 2006 eine AG. Ob dies vorher so war, k.A.) wohl am 11.03.2003 unterzeichnet.

„Die Kapitalaufstockung ist unter Dach und Fach“, meint Vorstandschef Sparmann zu dem Modell. Die „Freunde der Eintracht AG“ erhält ein Aktienpaket von 800.000 Euro (28,55% des Grundkapitals der EFAG) und zahlt dafür 4 Millionen in die EFAG. Die AG hatte also eigene Anteile (ich vermute einen Teil der Wandelanteile, auf die Octagon verzichtete) mit einem Aufgeld verkauft.  

Sparmann bestätigt gegenüber der Presse nur, dass es sich bei den "Freunden der Eintracht" nicht um einzelne Personen, sondern unter anderem auch um Unternehmen und Firmen handelt. Er rechnet durchaus damit, dass das Geheimnis, um wen es sich denn handelt, bald gelüftet werden kann. "Ein Unternehmen wird in Zukunft auch im Aufsichtsrat vertreten sein", kündigte Sparmann an (FNP v. 14.03.03).

Richtig bekannt gegeben wird die Zusammensetzung dann nicht, ich vermute aber das Claus Wisser (hier ein FAZ-Artikel über seine Vita und Bernd Ehinger von Beginn an als Privatunternehmer dabei waren, ebenso Fraport (was auch die Loyalität beim Sponsoring erklärt).

2. November 2006 - Änderung der Gesellschafter
Die in der Öffentlichkeit nie offiziell aufgetretenen "Freunde der Eintracht AG" stehen nach Informationen der FR unmittelbar davor, ihren Aktienanteil an fünf Banken zu verkaufen. Dabei soll es sich dem Vernehmen nach um die DZ Bank, die Helaba, die BHF-Bank, die Commerzbank sowie das Bankhaus Metzler handeln. Vorstandschef Bruchhagen bestätigte den Deal: "Es ist beruhigend, dass diese Anteile nicht in unbekannte Hände gegangen sind. Wir sind glücklich darüber, dass uns freundschaftlich zugeneigte Geldinstitute sich engagieren" (FR v 2.11.2006).

Auf der Fraport-Seite wird die Zusammensetzung seit dem wie folgt dargestellt:

„…deren Gesellschafterkreis sich neu formiert hat und nunmehr aus Bernd Ehinger und Claus Wisser sowie den Unternehmen BHF-BANK AG, DZ BANK AG, Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Fraport AG, Landesbank HessenThüringen Girozentrale (Helaba) und B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG besteht.“


Wann ist den der letzte Aufsichtsrat gewählt worden? Alle 5 Jahre ist doch vor der Veräußerung an die Banken. Da Reschke ja schon im aktuellen Aufsichtsrat ist, gehe ich davon aus, daß Metzler schon dabei war.  


Davon gehe ich auch aus, also unter den "Original-Freunden" waren sehr wahrscheinlich schon immer Ehinger, Wisser, Metzler und Fraport...
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fb0ich schrieb:
Laut zdf text spielt er net....


Hat er auch nicht. Die Abwehr war heute eine unkoventionelle Dreierkette aus Bougherra, Halliche und Yahia. War ein mieser Kick...
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sotirios005 schrieb:
Gekas: Hat sich in einer schwachen griechischen Mannschaft bei wenigen Situationen als durchaus torgefährlich entpuppt. Das kann was werden bei uns.


Habe ich genau wie die englischen Kommentatoren auch so gesehen - eigentlich der einzige mit einer soliden Leistung in einem erschreckend ideenlosen griechischen Team.
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AgentZer0 schrieb:
sotirios005 schrieb:
DeWalli schrieb:
Clark uns Bradley vs Lampard und Gerrad  

Würde sagen Clark hat seinen Job gut gemacht, Engländer waren recht ideenlos weil die Räume gut zu waren und wenn nicht haben die Amerikaner immer Fuß dazwischen bekommen, z.B. Clark.


Da Clark eine Position spielt, auf der man in der regel "unauffällig" seinen Job macht und die Gegenspieler Weltklasseleute wie Gerrard und Lampard waren, dann hat Clark im zentralen MF mit Bradley zusammen bei einem 1:1-Endergebnis gegen England einen tollen Job gemacht. Dass Gerrard und Lampard nicht die tolle Harmonie ihrer Zusammenarbeit hinbekommen haben an diesem Abend, ist auch wesentlich ihren Gegenspielern geschuldet. Clark war einer von ihnen!


Clark war schwach. Im nächsten Spiel könnte Edu ihn ersetzen, es war ein ganz enges Rennen zwischen den beiden um den Stammplatz.

Gerrard und Lampard war gemessen an den Erwartungen bisher immer ein Flopp für England!


Clark war weder stark noch schwach - ziemlich unauffälliger Durchschnitt und als Note ne 3,5 oder 4,0. Wahrscheinlich eher letzteres, weil er beim 1-0 der Engländer Gerrad hinter sich aus den Augen verlor und dann nur noch hinterherhechelte, ohne den Treffer verhindern zu können.

Bradley war übrigens deutlich besser im DM der Amerikaner...
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schmidtsgr schrieb:
Möchte mich ja nicht um Kleinigkeiten streiten, aber allein die Aussage von HB:
Er hat ein gutes Gefühl bei Altintop, daß er noch bei Eintracht unterschreibt ist für mich ein klares Signal. Unser Budget ist demnach noch nicht vollkommen ausgeschöpft. Bruchhagen wird sich nicht soweit aus dem Fenster legen wenn dieser Transfer unseren Etat schon sprengen würde !
Zudem noch ein Hinweis für Alle die meinen, daß Spieler von Topvereinen sofort jeglichen Gehaltsrahmen sprengen: Luca Toni wechselt wohl nach Genua und verdient dort ca. 2,0 Mio Euro. Quelle Transfermarktnews
Nee um den geht es mir hier nicht, aber so langsam darf man sich auch in Frankfurt mal mit Transfers dieser Qualität beschäftigen ohne gleich die Nerven zu verlieren.


Toni ist doch ein total schlechtes Beispiel - ein 33jähriger, in die Jahre gekommener ehemaliger Star bekommt einen Dreijahres-Vertrag mit 2 Mio. Gehalt pro Jahr - zum Glück beschäftigt sich die Eintracht niemals mit solchen Verträgen! Das wird auch hoffentlich so bleiben...
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Aachener_Adler schrieb:
fromgg schrieb:
Eigentlich ein Minietat (26,5Mio).

Ein Wunder, dass soviel damit geht.


Verwechselst Du vielleicht Gesamtetat und Lizenzspieleretat? Vom Etat her dürften wir in der Liga in etwa da liegen, wo wir auch in der Tabelle gelandet sind: so um Platz 10 herum.


Genau. Von den Teams vor uns hat nur Mainz einen niedrigeren Etat, von denen hinter uns Hertha auf jeden Fall einen höheren. Hoffenheim, Gladbach und Köln liegen in etwas auf unseren Niveau.

Aber: mit 26,5 Mio. EUR sind wir weit weg von Europacup-Niveau, dazu brauchen wir mindestens 10 Mio. EUR mehr...
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fastmeister92 schrieb:
England-Adler schrieb:
Vollkommen richtig. Finde es nur schade, dass dem so ist. Gute Kommunikationspolitik sieht m.E. anders aus, nämlich so. Klipp und klar, unmissverständlich.

http://www.onlinepresse.info/node/6469

Audi als börsennotierte Aktiengesellschaft unterliegt einer strengen Publizitätspflicht. Daher diese Meldung.  



Das ist wohl wahr. Hätte es nur super gefunden, wenn man sich an dieser "best practice" orientieren würde. Schade - so schießt die Spekulation hier ins Kraut.
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Frankfurterbub61 schrieb:
Nachdem sogar HB im dem Bildzeitungsinterview ( kann dort online nachgelesen werden ) vom 6.4.2010 sagte, dass er keine Eintracht Aktien kaufen würde, da man mit Fußball Aktien keinen Gewinn machen kann, wundert mich die ganze Diskussion hier sehr.


Mich wundert sie nicht. Ich stimme ja HB zu und würde auch keine Fußballaktien kaufen. Aber: jede Menge Investoren tun dies aus verschiedenen Gründen (Emotion, Prestige, etc.) und geben dafür ziemlich viel Geld aus. Warum sollte man sich also nicht an den Transaktionen anderer Fußballclubs orientieren?


Warten wir doch mal das Bilanzergebnis des Vereins ab, was der Grund für diese Transaktion ist. In Anbetracht einer Investitionssumme von 14 Mio für den neuen Riederwald halte ich die Transaktion für sinnvoll. Hier senkt ein Verein seine angeblich wertlose Beteilung von 71,... auf 68,.... und kriegt sogar noch Geld dafür. Wieviel auch immer. Der Verwaltungsrat als Kontrollorgan wird den Deal schon abgesegnet haben.


Auf die Bilanz des Vereins bin ich auch gespannt. Und zum Verwaltungsrat des Vereins als Kontrollorgan will ich nicht viel sagen, man schaue sich nur die Vergangenheit an... Hoffentlich ist heute alles besser, als Eintracht-Anhänger ist man da aber angesichts der Geschichte eher ein gebranntes Kind!

Frankfurterbub61 schrieb:

Das ist alle Kaffeesatzleserei sonst.


Vollkommen richtig. Finde es nur schade, dass dem so ist. Gute Kommunikationspolitik sieht m.E. anders aus, nämlich so. Klipp und klar, unmissverständlich.

http://www.onlinepresse.info/node/6469
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England-Adler schrieb:
J_Boettcher schrieb:
England-Adler schrieb:


Also laut FR soll der Verkauf der 3,5% Anteil an der AG dem eV 1 Mio. EUR "in die Kasse spülen". Das entspräche 10 EUR je Aktie und damit einer Bewertung der gesamten AG von ca. 28 Mio. EUR. Wenn das stimmen sollte, wäre das ziemlich wenig - wir wären nur 3% der Bayern Wert...  

http://www.fr-online.de/top_news/2715791_Man-spricht-griechisch.html


also das kann ich mir schlecht vorstellen; die FR sagt selbst "angeblich" und das heißt bei einem Journalisten normalerweise "habe ich mir ausgedacht".
könnte mir eher vorstellen, daß vom Kaupfreis erstmal Kredite getilgt werden (vlt sogar in Teilen der AG-Kredit) und dann 1 mio. übrigbleibt, die "in die eV-Kasse gespült" werden.

Ich hoffe auch, dass die "angeblich" ein unterschätzter Wert sind und würde eher auf eine Bewertung der AG mit 100 Mio. EUR hoffen, also einen Verkauf für 3,5 Mio. EUR.


Man muss sich auch nur zum Vergleich einmal in Erinnerung rufen, dass Octagon im Mai 2000 für 49,9% an der AG rund 25 Mio. Euro (50 Mio. Mark) bezahlt hat. Im Zuge der "Fastpleite" 2002 wurden diese Anteil dann für einen symbolischen Preis von einem Euro zurückgegeben.

Ergo: Anno 2000 war die Eintracht AG ingesamt 50 Mio. Euro wert, 2002 dann nur noch null Euro. Zum Glück haben uns die Freunde der Eintracht dennoch 4 Mio. Euro für 28,55% bezahlt, also eine Bewertung von 14 Mio. Euro angesetzt.

Bestärkt mich alles in der Meinung, dass die Eintracht AG heute, also 2010, auf jeden Fall mehr als 28 Mio. Euro wert ist und somit die Geschichte vom Kaufpreis 1 Mio. EUR für 3,5% hoffentlich Humbug ist.
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z-heimer schrieb:
Henk schrieb:
ui, wie liebe ich diese beiträge.
sich in einem diskussionforum einloggen und schreiben dass diese oder jene diskussion langweilig ist.
eigentlich ganz schön doof, oder?


Freut mich, dass ich Dir mit meinem Beitrag etwas Gutes tun konnte.  

Wenn man sich in den Bellaid-Thread einklinkt, in der Erwartung hier Neuigkeiten zum Spieler und/oder der Kaderplanung zu finden, dann aber feststellt, dass es hier lediglich um irgendwelche möglichen Zahlungen seitens der Fifa geht, ist das doch auch eigentlich ganz schön doof, oder?


Ja, die Diskussion ist etwas OT "gewandert". Blätter ein paar Seiten zurück und schon findest du die Einschätzungen bzgl. der Leistung von Bellaid im letzten Länderspiel von Algerien. Also nicht meckern, sondern konstruktiv mitmachen...  
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Gran_Feudo schrieb:
bernie schrieb:
Gran_Feudo schrieb:
Weiß eigentlich jemand von euch, wer diese Freunde der Eintracht waren, die damals dem Verein das dringend benötigte Kleingeld besorgt hatten?  


http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/1/11173947/


Das heißt, niemand weiß wer die Freunde ursprünglich (vor dem Verkauf an die jetzigen Freunde [Banken, Wisser, etc..]) waren...

Sehr geheimnisvoll....


Naja, auf jeden Fall ist davon auszugehen, dass Ehinger und Wisser von Anfang an dabei waren. Dazu würde ich noch vermuten, dass entweder die Bank Metzler von Anfang an dabei war, oder Metzler und Reschke privat - letzterer ist bestimmt nicht ohne Grund seit 2005 im AR. Der Rest ist Spekulation, Anhaltspunkte können die Besetzung von Vorstand und AR der Freunde der Eintracht AG liefern (Jahresabschluss 2007):

Als Vorstand der Gesellschaft wurde im Berichtszeitraum bestellt:
[ulist]
  • Sandra Paul, Rechtsanwältin, Frankfurt am Main
  • Hans Hermann Reschke, Kaufmann, Frankfurt am Main
  • [/ulist]
    Die Geschäftsführung erhielt im Berichtszeitraum keinerlei Bezüge.

    Zu den Mitgliedern des Aufsichtsrates wurden bestellt:
    [ulist]
  • Christian Schlögell, Rechtsanwalt
  • (Vorsitzender), Dreieich
  • Ernst Decker, Rechtsanwalt, Karben
  • Bernd Ehinger, Elektromeister, Frankfurt am Main
  • Jürgen Hofer, Diplom-Volkswirt, Stockstadt
  • Peter Krieg, Diplom-Kaufmann, Linsengericht
  • Mathias Kurz, Diplom-Volkswirt, Wiesbaden
  • Dr. Günter Paul, Rechtsanwalt, Frankfurt am Main
  • Claus Wisser, Kaufmann
  • (ausgeschieden), Frankfurt am Main
    [/ulist]
    Der Aufsichtsrat erhielt im Berichtszeitraum keinerlei Vergütung.
    #
    Vielen Dank, das war mal wieder eine gute Erinnerung an alte (schwarze) Tage der Eintracht. Wie schön haben wir es doch seit der Ankunft von HB...  
    #
    KroateAusFfm schrieb:
    Pfalzadler schrieb:


    Ansonsten hoffe ich für die Abwehr noch, das wir nen Abnehmer für Petcovic finden.



    Der Mann heißt Petkovic.


    Und im Mittelfeld einen Abnehmer für Toski.
    #
    J_Boettcher schrieb:
    England-Adler schrieb:


    Also laut FR soll der Verkauf der 3,5% Anteil an der AG dem eV 1 Mio. EUR "in die Kasse spülen". Das entspräche 10 EUR je Aktie und damit einer Bewertung der gesamten AG von ca. 28 Mio. EUR. Wenn das stimmen sollte, wäre das ziemlich wenig - wir wären nur 3% der Bayern Wert...  

    http://www.fr-online.de/top_news/2715791_Man-spricht-griechisch.html


    also das kann ich mir schlecht vorstellen; die FR sagt selbst "angeblich" und das heißt bei einem Journalisten normalerweise "habe ich mir ausgedacht".
    könnte mir eher vorstellen, daß vom Kaupfreis erstmal Kredite getilgt werden (vlt sogar in Teilen der AG-Kredit) und dann 1 mio. übrigbleibt, die "in die eV-Kasse gespült" werden.

    Ich hoffe auch, dass die "angeblich" ein unterschätzter Wert sind und würde eher auf eine Bewertung der AG mit 100 Mio. EUR hoffen, also einen Verkauf für 3,5 Mio. EUR.
    #
    miraculix250 schrieb:
    sgevolker schrieb:
    J_Boettcher schrieb:
    und zweitens fließen die immensen Gewinne, die die Eintracht in Zukunft selbstverständlich einfahren wird, nur dann als Ausschüttung (zu 3.5%) an Steubings Firma, wenn die Mehrheit der Aktionäre dies beschließt. und wer hat die Mehrheit? der eV, und zwar wie vom DFB vorgeschrieben. Es entscheidet also nur der eV.


    Der e.V. wird aber schon aus eigenem Interesse an einer Ausschüttung interessiert sein.  


    bingo...

    oder meinste, der eV kann sagen: "Wir nehmen unsere 68,5%, aber der rest hat in die röhre zu guggen... ätschibätsch!"?

    entweder 68,5% für den eV (statt 72%) und 3,5% für den neuen + den rest an die "freunde der eintracht", oder aber für keinen was...

    das geld wird damit auf jeden fall aus dem verein gezogen  :neutral-face  


    Ich bin ja deshalb umso mehr für "verdeckte Gewinnausschüttung" durch Verlagerung von Vereinskosten auf die AG. Wie schon an vielen Stellen diskutiert würde das ja mindestens für die U23 Sinn machen, dazu vielleicht noch die U19 und U17...  
    #
    KroateAusFfm schrieb:
    schmidtsgr schrieb:
    Gesichert ist, dass der Personalkostenetat für die neue Saison auf 29,5 Millionen Euro aufgestockt wird. Zuletzt hatte Finanzvorstand Thomas Pröckl den Etat mit 27 Millionen Euro angegeben, dazu hat sich Vorstandschef Bruchhagen vom Aufsichtsrat weitere 2,5 Millionen Euro zusichern lassen

    http://www.fr-online.de/top_news/2715791_Man-spricht-griechisch.html

    Für mich eigentlich die Nachricht des Tages  

    Nach den Abgängen von Liberopolus, Spycher, Pröll, Krük und Mahdavikia und den Neuverpflichtungen von Clark, Gekas und Rode sehe Ich immer noch ein ein Restbudget von 3 - 4 Mio. Euro ohne die Spieler Altintop und Heller.

    Da kann HB noch 5 mal erzählen, daß die Personalplanungen erstmal abgeschlossen sind.


    Eine Erhöhung um dann insgesamt 4,5 mio wär mal echt ne Hausnummer.

    Falls die FR da nicht ganz großen Mist schreibt. Es war vorher die Rede davon, dass der Lizenzspieleretat um 2 mio erhöht werden soll auf 27 mio (http://www.fnp.de/fnp/sport/special-eintracht/eintracht-erhoeht-etat-fuer-ihre-lizenzspieler_rmn01.c.7406824.de.html). Vieleicht ist das jetzt nur die offizielle Bestätigung mit den genauen Zahlen. Also ein Etat für kommende Saison von 27,5 mio.  


    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Etat "einfach mal so im Vorbeigehen" ohne zusätzliche Einnahmequellen um 4,5 Mio. steigt. Immerhin waren wir letztes Geschäftsjahr defizitär! Ich denke also eher es geht um eine Erhöhung um 2,5 Mio. EUR. Skibbe meinte doch auch vor ein paar Monaten, er "wisse gar nichts von einer Etaterhöhung".
    #
    Henk schrieb:
    fastmeister92 schrieb:
    Hier ein offizielles Dokument der FIFA vom 26.05.2009:
    Beteiligung von Klubs am Erfolg der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010

    Diese Regelung sieht auch sehr kompliziert aus und könnte am 3.12.2009 bei der Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees auf Robben Island evtl. noch vereinfacht worden sein.


    okay, in jedem fall scheint es also anteilsmäßige zahltungen zu geben. hätte mich auch gewinundert, wenn hb (wurde in der bild wörtlich zitiert) das nicht gewusst hätte:
    zitat aus dem original-dokument:
    http://de.fifa.com/mm/document/affederation/administration/01/07/50/08/zirkularnr.1191-beteiligungvonklubsamerfolgderfifafussball-weltmeisterschafts%C3%BCdafrika2010.pdf
    "Der Gesamtbetrag pro Spieler wird anteilsmassig auf die Klubs verteilt, bei denen der Spieler wahrend der zwei Jahre vor dem Tag registriert war, der auf das Ausscheiden seiner Verbandsmannschaft aus der Endrunde der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 201OTM folgt."

    Also interpretieren wir das mal so, dass wir 50% des Geldes für Bellaid bekommen, 25% gehen an Boulogne und 25% an Straßburg. Bei Schwegler wären es dann 50% an uns und 50% an Leverkusen, und bei Clark 25% an uns und 75% an Houston.
    #
    Mchal schrieb:
    England-Adler schrieb:
    England-Adler schrieb:
    Aufbaugegner schrieb:

    Ob ein Verkauf von Anteilen Geld für den Verein bringt hängt davon ab zu welchem Preis die Aktien verkauft wurden, also wie viel über den Nennbetrag hinaus erlöst werden.

    Richtig. Es ist sicherlich davon auszugehen, dass deutlich über dem Nennbetrag von 1 EUR pro Aktie bezahlt wurde. Der eV wäre schön blöd die 100.000 Aktien für 100.000 EUR zu verkaufen - ich hoffe da eher auf einen Preis von 3,5 Mio. EUR, also 35 EUR je Aktie. Dies würde eine Bewertung der AG von 100 Mio. EUR entsprechen. Zum Vergleich: Audi hat 2009 für 9,09% der FC Bayern München AG 90 Mio. EUR bezahlt, was eine Bewertung der Bayern mit 1 Mrd. EUR entspräche.


    Also laut FR soll der Verkauf der 3,5% Anteil an der AG dem eV 1 Mio. EUR "in die Kasse spülen". Das entspräche 10 EUR je Aktie und damit einer Bewertung der gesamten AG von ca. 28 Mio. EUR. Wenn das stimmen sollte, wäre das ziemlich wenig - wir wären nur 3% der Bayern Wert...  

    http://www.fr-online.de/top_news/2715791_Man-spricht-griechisch.html


    Macht doch Sinn. Laut Transfermarkt liegt der Wert der Frankfurter Spieler bei 56,2 Mio. Naja ein bisschen veraltet da Altintop und Proell und Libero schon 6 Mio hierin ausmachen. Wenn ich aber Fenin mit 5 Mio und Ama mit 5 Mio sehe, dann wende ich doch gleich einen 50% Abschlag an und komme genau auf die 28 Mio. Passt doch (wenn wir keine Verbindlichkeiten hätten). Stadion gehört uns ja nicht. Woher soll dann der Unternehmenswert kommen.  

    Lustiger Ansatz für eine Unternehmensbewertung! Wie kommt dann der FC Bayern auf eine Bewertung von 1 Mrd. EUR? Der Wert der Spieler laut transfermarkt.de liegt ja "nur" bei 260 Mrd. EUR.

    Anyways, eine "richtige" Bewertung von Fußballclubs orientiert sich nicht am Kader, sondern an den Finanzdaten aus der Bilanz: Buchwert des Eigenkapitals, Umsatz, Betriebsergebnis etc.

    Laut Forbes sind die Bayern 990 Mio. US$ wert, Schalke 384 Mio. US$, Hamburg 329 Mio. US$, Bremen 274 Mio. US$ und Dortmund 261 Mio US$. Über deren Bewertungsmethodik kann man sicher diskutieren und bei den Angaben handelt es sich um "Enterprise Values", also inklusive Fremdkapital.

    Aber: ein Marktwert der Eintracht AG von "nur" 28 Mio. EUR halte ich dennoch für ziemlich niedrig.