

FrankenAdler
21459
Mainhattan00 schrieb:
Schon peinlich wie hier teilweise über Menschen in Notlagen hergezogen wird. Aber die paar FDP-Wähler nehme ich schon lange nicht mehr ernst...
Mal eine Frage zu den wenigen Mißbrauchsfällen: Welche Strafe steht eigentlich darauf? Ich weiß, dass es sich um ein paar Schwarze Schafe handelt, dennoch sollte man da keine falschen Anreize schaffen. Sozialleistungen sind für Menschen in echten Notlagen und nicht für Schmarotzer. Und insbesondere in Zeiten, in denen die Kassen leider nicht gerade gefüllt sind, müsste man solche Mißbräuche mit aller Macht bekämpfen. Deshalb die Frage: Kann man bei Mißbrauch in den Knast kommen? Oder bekommt man dafür nur einen Tadel?
Hier die Sanktionen zum selber nachlesen: http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbii/31.html
Man beachte Absatz 3. Hier werden genaue Angaben über die Sanktionshöhe gemacht.
Nicht verwechseln darf man das mit strafrechtlichen Sanktionen bei Betrugsdelikten oder Schwarzarbeit, wie sie bei Hartz4-Bezug ja auch vorkommen können.
Grüßle
Ralf
Was mich ja mal echt interessieren würde bei der ganzen Debatte ist, wo die ganzen Jobs für die "faulen Säcke" herkommen sollen?
Wenn man sich mal diese Grafik der Bundesargentur für Arbeit ansieht, dann wird deutlich, dass in Deutschland gut 3,5 Millionen Menschen arbeitslos sind. Dazu kommen noch die Menschen die über 1Euro;-Jobs oder andere Maßnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt untergebracht sind, aber keiner Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt nachgehen.
Eine schöne Grafik hierzu: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Erwerbsbla.svg
Hmm, Schranz, wo kommen denn jetzt die Jobs her für die ganzen Leute?
Schnitzt du welche? Oder was für Lösungsmöglichkeiten haben denn deine Kumpels von der Arge?
Arbeitslager?
Und hey, wie lange braucht Mensch um desillusioniert zu sein und nicht mehr dran zu glauben, dass es noch eine Chance gibt?
Bei uns hier in Nürnberg gab es für die Leutchen ohne Ausbildung Schöller und die Bratwurstfabriken. Da stand Mensch dann am Band und hat Geld verdienen können.
Heute bekommen diese Jobs Studienabgänger in Warteschleife auf eine qualifizierte Tätigkeit!
Ach ja, hier noch eine Grafik zur Anzahl offener Stellen, nicht dass es heißt, es gäbe ja genügend Jobs ...
Wenn man sich mal diese Grafik der Bundesargentur für Arbeit ansieht, dann wird deutlich, dass in Deutschland gut 3,5 Millionen Menschen arbeitslos sind. Dazu kommen noch die Menschen die über 1Euro;-Jobs oder andere Maßnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt untergebracht sind, aber keiner Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt nachgehen.
Eine schöne Grafik hierzu: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Erwerbsbla.svg
Hmm, Schranz, wo kommen denn jetzt die Jobs her für die ganzen Leute?
Schnitzt du welche? Oder was für Lösungsmöglichkeiten haben denn deine Kumpels von der Arge?
Arbeitslager?
Und hey, wie lange braucht Mensch um desillusioniert zu sein und nicht mehr dran zu glauben, dass es noch eine Chance gibt?
Bei uns hier in Nürnberg gab es für die Leutchen ohne Ausbildung Schöller und die Bratwurstfabriken. Da stand Mensch dann am Band und hat Geld verdienen können.
Heute bekommen diese Jobs Studienabgänger in Warteschleife auf eine qualifizierte Tätigkeit!
Ach ja, hier noch eine Grafik zur Anzahl offener Stellen, nicht dass es heißt, es gäbe ja genügend Jobs ...
adler1807 schrieb:sgeheilbronn1899 schrieb:
Ich mein das allgemein: Wir brauchen überhaupt mal Geld für Kinder.Ob deutsch, russisch oder türkisch,[...]
Ich meinte das auch allgmein, aber mittlerweile ist es ja teilweise "nationalistisch" wenn man "deutsches Geld für Deutschland" fordert.
Hätte ich vielleicht gleich so schreiben sollen, dann wäre das mißverständnis mit Peter nicht aufgekommen.
Ähhh, sorry, aber die Aussage verstehe ich nicht! Deutsches Geld für Deutschland? Wie soll das funktionieren in Zeiten internationalem Spekulantentums?
Ist das jetzt eine Forderung nach Subsistenzwirtschaft?
Hört sich gut an, kannst du das mal ausformulieren, vielleicht in einem eigenen Thread?
Fände ich gut, wenn wir regional wirtschaften würden und Markt wieder über Realgüter definieren würden und damit also auch das Geld wieder zu einem Tauschmittel machen würden, statt es als eigenständiges Handelsgut zu begreifen, sprich irrationaler Handel.
Grüßle
Ralf
1. Die Mods haben eine Entscheidung getroffen. Mods neigen dazu, so meine Erfahrung, ihre Entscheidungen durchzuhalten, weil sie sonst Angst haben müssten nicht mehr ernst genommen zu werden. So ist es ja immer mit formalen Autoritäten.
2. Keiner von uns weiß, was zwischen Pedro und den Mods alles gelaufen ist, damit haben wir definitiv zu wenig Information um klar fordern zu können, dass der Ban gegen Pedro aufgehoben wird. Kann denn niemand den Pedro fragen, was genau vorgefallen ist?
3. Man muss den Ban und die Thread Schließung getrennt behandeln, auch wenn sich das erstmal seltsam anfühlt. Aber: Die Thread Schließung ist unschön, muss aber bei brisanten Themen den Mods durchaus zugestanden werden. Man könnte da dann höchstens nach mehr Transparenz rufen.
Pedros Ban ergibt sich aus dem Umgehen der Mod Entscheidung, das ist klar wie Klosbrühe. Was genau haben die Mods also für eine Möglichkeit ihre Entscheidung durchzusetzen?
Oder sollen sie drauf verzichten?
Wozu dann aber noch Mods?
IMHO ist die Sache ein wenig komplizierter, auch wenn ich mich persönlich sehr darüber freuen würde, wenn Pedro wieder hier schreiben dürfte. Aber ich denke, ein Ban muss ja auch nicht für immer sein, oder?
Grüßle aus Franken
Ralf
2. Keiner von uns weiß, was zwischen Pedro und den Mods alles gelaufen ist, damit haben wir definitiv zu wenig Information um klar fordern zu können, dass der Ban gegen Pedro aufgehoben wird. Kann denn niemand den Pedro fragen, was genau vorgefallen ist?
3. Man muss den Ban und die Thread Schließung getrennt behandeln, auch wenn sich das erstmal seltsam anfühlt. Aber: Die Thread Schließung ist unschön, muss aber bei brisanten Themen den Mods durchaus zugestanden werden. Man könnte da dann höchstens nach mehr Transparenz rufen.
Pedros Ban ergibt sich aus dem Umgehen der Mod Entscheidung, das ist klar wie Klosbrühe. Was genau haben die Mods also für eine Möglichkeit ihre Entscheidung durchzusetzen?
Oder sollen sie drauf verzichten?
Wozu dann aber noch Mods?
IMHO ist die Sache ein wenig komplizierter, auch wenn ich mich persönlich sehr darüber freuen würde, wenn Pedro wieder hier schreiben dürfte. Aber ich denke, ein Ban muss ja auch nicht für immer sein, oder?
Grüßle aus Franken
Ralf
Also mit Stalinismus und ähnlichen Vergleichen zu kommen ist jetzt schon ein wenig arg.
Ich erwarte jetzt auch nicht von den Mods dass sie hier gegen ihre Entscheidung handeln, bzw. gegen ihre Ankündigung doch noch Stellung beziehen und sagen was da eigentlich vorgefallen ist.
Schön wäre ein weiterer Verlauf ohne Verschwörungstheorien, totales hochschaukeln und ohne Beleidigungen.
Klar ist für mich, dass der Free-Gaza Thread ein relativ "heißes Eisen" ist, für Mods ist sowas nicht immer einfach zu handeln, vor allem auch dann, wenn man auf der Seite eines Fußballvereins schreibt in dem, nachgewiesener Maßen auch immer wieder von der Presse rumgestöbert wird.
Politische und weltanschauliche Neutralität dürfte da schon sehr im Interesse der Verantwortlichen sein.
Meiner bescheidenen Meinung nach, ist es natürlich Schwachsinn den Free-Gaza Thread zu sperren und es ist für mich auch Schwachsinn den Vielschreiber Pedro zu sperren.
Ich gebe aber zu, dass ich nicht weiß, was genau da gelaufen ist, deshalb ist es eben nur meine bescheidene Meinung.
Nur eins würde mich interessieren: Wenn der Pedro gesperrt wird, warum darf der unsägliche Schranz dann weiterhin seine rechts Außen Parolen ablassen?
Ich erwarte jetzt auch nicht von den Mods dass sie hier gegen ihre Entscheidung handeln, bzw. gegen ihre Ankündigung doch noch Stellung beziehen und sagen was da eigentlich vorgefallen ist.
Schön wäre ein weiterer Verlauf ohne Verschwörungstheorien, totales hochschaukeln und ohne Beleidigungen.
Klar ist für mich, dass der Free-Gaza Thread ein relativ "heißes Eisen" ist, für Mods ist sowas nicht immer einfach zu handeln, vor allem auch dann, wenn man auf der Seite eines Fußballvereins schreibt in dem, nachgewiesener Maßen auch immer wieder von der Presse rumgestöbert wird.
Politische und weltanschauliche Neutralität dürfte da schon sehr im Interesse der Verantwortlichen sein.
Meiner bescheidenen Meinung nach, ist es natürlich Schwachsinn den Free-Gaza Thread zu sperren und es ist für mich auch Schwachsinn den Vielschreiber Pedro zu sperren.
Ich gebe aber zu, dass ich nicht weiß, was genau da gelaufen ist, deshalb ist es eben nur meine bescheidene Meinung.
Nur eins würde mich interessieren: Wenn der Pedro gesperrt wird, warum darf der unsägliche Schranz dann weiterhin seine rechts Außen Parolen ablassen?
Schranz76 schrieb:FrankenAdler schrieb:
Wenn man davon ausgeht, dass Augenblicklich Zumutbarkeitsgrenzen vorhanden sind und sich die entsprechenden Beträge für das Wohnen von Hartz4 Empfängern daran orientiert, würde das doch nur bedeuten, dass effektiv die Zumutbarkeitsgrenzen gesenkt würden.
.....oder werden Hartz4-Empfänger lediglich auf billige Wohngebiete festgelegt? ......Wenn Variante 2 kommt, bedeutet das einen eklatanten Nachteil für alle Hartz4 Empfänger und es wird überall im Land die Bildung von Ghettos billigend in Kauf genommen.
Es heißt doch, jeder im Land muß / soll seinen Beitrag leisten, um die Milliardenlöcher zu stopfen. Und, sind HartzIV-Empfänger bei den "Jeden" ausgeschlossen? Für mich ist selbstverständlich, daß die Zumutbarkeitsgrenzen nach unten angepasst werden müssen.
Das 2. hätte ich mal schreiben sollen....viele HartzIV-Empfänger in einem Quartier = Ghettobildung....
Doch doch Schranz, leuchtet mir schon ein, wenn man Spitzenverdiener effektiv entlasten will, damit sie als Leistungsträger der Gesellschaft in aller Ruhe ihr Vermögen in die Schweiz verbringen können, was du ja bekanntlich völlig in Ordnung findest, dann muss man bei den Opfern dieses Gesellschaftssystems - also den Hartz4-Empfängern - die die in diesem System keinen Platz haben, ordentlich zulangen.
Das ist natürlich gerecht. Ist doch klar.
Und klar gibt das Ghettos. Wie schon gesagt, schau nach Frankreich.
Glaubst du, ich bin Hartz4 Empfänger? Ich bin ein Mittelschichtsfuzzi wie die meisten die hier schreiben.
Das heißt aber nicht, dass ich ein dummes Ego-Ar...loch sein muss.
Sowas wählt man frei für sich.
Man muss sich doch überlegen, auf welche Art und Weise ein "schätzungsweise dreistelliger Millionenbetrag" (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,697367,00.html) überhaupt zu Stand kommen kann.
Wenn man davon ausgeht, dass Augenblicklich Zumutbarkeitsgrenzen vorhanden sind und sich die entsprechenden Beträge für das Wohnen von Hartz4 Empfängern daran orientiert, würde das doch nur bedeuten, dass effektiv die Zumutbarkeitsgrenzen gesenkt würden.
Natürlich kann man dann von "billigen" und "teueren" Städten reden, aber da muss man dann auch differenzieren.
Wird beispielsweise in München der durchschnittliche Mietpreis für ALLE Stadtbezirke angenommen, also Schwabing und Hasenbergl, oder werden Hartz4-Empfänger lediglich auf billige Wohngebiete festgelegt?
Wenn Variante 1 kommt, bedeutet dies einen Vorteil für Menschen in teueren Städten und einen eklatanten Nachteil für Menschen in finanzschwächeren Regionen.
Wenn Variante 2 kommt, bedeutet das einen eklatanten Nachteil für alle Hartz4 Empfänger und es wird überall im Land die Bildung von Ghettos billigend in Kauf genommen.
Dann werden allerdings die Folgekosten entsprechend hoch werden.
Man muss sich Banlieaues in Frankreich nur mal anschauen. Keine Nacht ohne brennende Autos und irgendwelche Krawalle.
Der nächste Schritt sind dann Bezirke mit Mauer und Nachbarschafts-Security, um das Asso-Pack von der Mittelschicht fern zu halten. Schöne Beispiele findet man da in Irland, gerne Limmerick.
Es ist immer leicht, Maßnahmen zu ergreifen, die kurzfristig Kohle bringen, wenn man die Folgekosten der nächsten Regierung überlässt.
Mit Sicherheit sind solche Konzepte auch ein Herzensanliegen der FDP.
IMHO bedeuten derartige Einschnitte aber letztlich entweder extreme Folgekosten oder dauerhaften Abschied vom Sozialstaat und damit auch vom sozialen Frieden in diesem Land.
Kann man sich dann ja raussuchen!
Wenn man davon ausgeht, dass Augenblicklich Zumutbarkeitsgrenzen vorhanden sind und sich die entsprechenden Beträge für das Wohnen von Hartz4 Empfängern daran orientiert, würde das doch nur bedeuten, dass effektiv die Zumutbarkeitsgrenzen gesenkt würden.
Natürlich kann man dann von "billigen" und "teueren" Städten reden, aber da muss man dann auch differenzieren.
Wird beispielsweise in München der durchschnittliche Mietpreis für ALLE Stadtbezirke angenommen, also Schwabing und Hasenbergl, oder werden Hartz4-Empfänger lediglich auf billige Wohngebiete festgelegt?
Wenn Variante 1 kommt, bedeutet dies einen Vorteil für Menschen in teueren Städten und einen eklatanten Nachteil für Menschen in finanzschwächeren Regionen.
Wenn Variante 2 kommt, bedeutet das einen eklatanten Nachteil für alle Hartz4 Empfänger und es wird überall im Land die Bildung von Ghettos billigend in Kauf genommen.
Dann werden allerdings die Folgekosten entsprechend hoch werden.
Man muss sich Banlieaues in Frankreich nur mal anschauen. Keine Nacht ohne brennende Autos und irgendwelche Krawalle.
Der nächste Schritt sind dann Bezirke mit Mauer und Nachbarschafts-Security, um das Asso-Pack von der Mittelschicht fern zu halten. Schöne Beispiele findet man da in Irland, gerne Limmerick.
Es ist immer leicht, Maßnahmen zu ergreifen, die kurzfristig Kohle bringen, wenn man die Folgekosten der nächsten Regierung überlässt.
Mit Sicherheit sind solche Konzepte auch ein Herzensanliegen der FDP.
IMHO bedeuten derartige Einschnitte aber letztlich entweder extreme Folgekosten oder dauerhaften Abschied vom Sozialstaat und damit auch vom sozialen Frieden in diesem Land.
Kann man sich dann ja raussuchen!
pelo schrieb:FrankenAdler schrieb:pelo schrieb:peter schrieb:
wieso? ich sehe das mit den grünen zwar etwas anders, kann mir aber vorstellen, dass man das aus einem anderen winkel so sehen kann. den teil zu koch unterschreibe ich vollinhaltlich.
Mein Au weia bezog sich selbstverständlich nur auf die Grünen lieber Peter!
Warum lachst du Fränkischer Herold(sbacher)?
Weil ich das Au Weia auf die Grünen bezogen so herrlich passend fand
pelo schrieb:peter schrieb:
wieso? ich sehe das mit den grünen zwar etwas anders, kann mir aber vorstellen, dass man das aus einem anderen winkel so sehen kann. den teil zu koch unterschreibe ich vollinhaltlich.
Mein Au weia bezog sich selbstverständlich nur auf die Grünen lieber Peter!
peter schrieb:
wieso? ich sehe das mit den grünen zwar etwas anders, kann mir aber vorstellen, dass man das aus einem anderen winkel so sehen kann. den teil zu koch unterschreibe ich vollinhaltlich.
Wir sollten in Koalitonsverhandlungen treten Peter
Basaltkopp schrieb:
Leider sind die Leute, die solche Schimpfwörter benutzen, selbst geistig völlig minderbemittelt! Mit dem Schimpfwort Spas.tik will man dem Beschimpften ja Dummheit unterstellen oder nachsagen. [bad]*****[/bad][/bad]ik]Unsinn -- guckst Du hier
Spas.tiken gehört auch zu den Symptomen meiner Erkrankung.
[/klugscheissmodus] [/offtopic]
Der Link funktioniert nicht!
Grüßle
Ralf
Dass die Grünen während der Regierungsbeteiligung weitgehend Neoliberale Positionen besetzt haben und darüber hinaus an linkem Profil außer ein paar Bürgerrechtsthemen nichts, aber auch gar nichts mehr zu bieten haben, da muss man dir Recht geben Schranz.
Die Grünen sind für mich auch nicht wirklich wählbar, schon allein deshalb weil ich ihre Bereitschaft mit der CDU zusammenarbeiten für ein No-Go halte.
Inhaltlich finde ich bei der CDU/CSU nix was die für mich wählbar macht, das Personal ist in weiten Teilen derart übel, dass sich auch da keine Frage ergibt, warum man die nicht wählen kann. Dementsprechend wähle ich natürlich auch keine Partei, die mit denen zu koalieren bereit ist.
Das Märchen von der Präferenz für Kohle anstatt Atomstrom ist allerdings wirklich lächerlich.
Koch hat sich über all die Zeit als rücksichtsloser Rechtsaußen profiliert in einer Partei, die sich grundsätzlich nicht zu schade ist, solche Tendenzen nicht nur zu tolerieren sondern auch aktiv zu unterstützen - und das in schöner Regelmäßigkeit.
Da beginnt einfach das Demokratiedefizit!
Man kann natürlich Leute wie Koch dafür bewundern, dass sie rücksichtslos und kompromisslos den eigenen Vorteil suchen und dabei bereit sind Minderheiten aus zu grenzen und Schwächere immer weiter ins Elend zu stoßen, ach, man kann alles mögliche bewundern.
Ich für meinen Teil empfinde da allerdings ausschließlich Verachtung und Ekel.
Mein Menschenbild geht nicht dahin Menschen für meine Machtgier zu nutzen und mich über andere zu stellen und auf Kosten anderer zu profilieren.
Genau, deshalb bin ich nicht reich und bin nicht Chef.
Dafür stehe ich aber auch nicht in dem Ruf ein blödes Ar...loch zu sein.
Das ist mir persönlich wichtiger!
Und Koch kann dann jetzt ja vielleicht in einer "kriminellen Vereinigung" (soll heißen: Wirtschaftsunternehmen) seiner Wahl so richtig rücksichtslos agieren. Da passt er auch wirklich gut hin!
Die Grünen sind für mich auch nicht wirklich wählbar, schon allein deshalb weil ich ihre Bereitschaft mit der CDU zusammenarbeiten für ein No-Go halte.
Inhaltlich finde ich bei der CDU/CSU nix was die für mich wählbar macht, das Personal ist in weiten Teilen derart übel, dass sich auch da keine Frage ergibt, warum man die nicht wählen kann. Dementsprechend wähle ich natürlich auch keine Partei, die mit denen zu koalieren bereit ist.
Das Märchen von der Präferenz für Kohle anstatt Atomstrom ist allerdings wirklich lächerlich.
Koch hat sich über all die Zeit als rücksichtsloser Rechtsaußen profiliert in einer Partei, die sich grundsätzlich nicht zu schade ist, solche Tendenzen nicht nur zu tolerieren sondern auch aktiv zu unterstützen - und das in schöner Regelmäßigkeit.
Da beginnt einfach das Demokratiedefizit!
Man kann natürlich Leute wie Koch dafür bewundern, dass sie rücksichtslos und kompromisslos den eigenen Vorteil suchen und dabei bereit sind Minderheiten aus zu grenzen und Schwächere immer weiter ins Elend zu stoßen, ach, man kann alles mögliche bewundern.
Ich für meinen Teil empfinde da allerdings ausschließlich Verachtung und Ekel.
Mein Menschenbild geht nicht dahin Menschen für meine Machtgier zu nutzen und mich über andere zu stellen und auf Kosten anderer zu profilieren.
Genau, deshalb bin ich nicht reich und bin nicht Chef.
Dafür stehe ich aber auch nicht in dem Ruf ein blödes Ar...loch zu sein.
Das ist mir persönlich wichtiger!
Und Koch kann dann jetzt ja vielleicht in einer "kriminellen Vereinigung" (soll heißen: Wirtschaftsunternehmen) seiner Wahl so richtig rücksichtslos agieren. Da passt er auch wirklich gut hin!
Was passiert wenn ein Österreichischer Germanist Universitäts Lektor in Süd Wales wird?
Er kehrt zurück nach Österreich und schreibt geniale Krimis!
Wolf Haas hat mich mit seinen Brenner Krimis unterhalten wie kein zweiter Krimi Autor, außer vielleicht Hakan Nesser, aber zu dem später
Wolf Haas hat sieben Brenner Romane veröffentlicht und ich habe sie alle sieben innerhalb kürzester Zeit verschlungen.
Besonders empfehlenswert sind auch hier die Hörbücher die als Autoren-Lesungen zur Verfügung stehen. "Das ewige Leben" habe ich mir glaub ich schon mindestens 10 Mal angehört und ich breche immer noch jedes mal zusammen vor lachen.
Er kehrt zurück nach Österreich und schreibt geniale Krimis!
Wolf Haas hat mich mit seinen Brenner Krimis unterhalten wie kein zweiter Krimi Autor, außer vielleicht Hakan Nesser, aber zu dem später
Wolf Haas hat sieben Brenner Romane veröffentlicht und ich habe sie alle sieben innerhalb kürzester Zeit verschlungen.
Besonders empfehlenswert sind auch hier die Hörbücher die als Autoren-Lesungen zur Verfügung stehen. "Das ewige Leben" habe ich mir glaub ich schon mindestens 10 Mal angehört und ich breche immer noch jedes mal zusammen vor lachen.
Weitere Bücher von Feuchtwanger die ich sowohl Geschichts-Freaks als auch Liebhabern von historischen Romanen (vor allem solchen die über die Plattheit der meisten Machwerke dieses Genres entnervt sind) empfehlen möchte sind folgende:
Jud Süß
Die häßliche Herzogin Maultasch
Die Jüdin von Toledo
Und besonders geil: Goya Ein Buch über den genialen spanischen Hofmaler.
Grüßle
Ralf
Jud Süß
Die häßliche Herzogin Maultasch
Die Jüdin von Toledo
Und besonders geil: Goya Ein Buch über den genialen spanischen Hofmaler.
Grüßle
Ralf
Fang ich mal an mit einem meiner "Evergreens"
Lion Feuchtwanger
Die Wartesaal Trilogie
1. Erfolg
2. Die Geschwister Oppermann
3. Exil
Erfolg beschreibt die Zeit um den Hitler-Putsch in München
Die Geschwister Oppermann das Schicksal einer jüdischen Kaufmannsfamilie in der Zeit der Machtübernahme der Nationalsozialisten
Exil das Schicksal einer Künstlerfamilie aus München im Pariser Exil vor dem Einmarsch der Deutschen
Die drei Bücher haben nur eine lose Verbindung zueinander. Der Autor lässt nur wenige Figuren über mehrere Bücher hinweg auftreten.
Hinreißend sind seine Charakterstudien. Er skizziert unter anderem den Bert Brecht und Karl Valentin in Erfolg, auch andere zeitgenössische Figuren werden meisterlich dargestellt. Der ganz eigene Stil von Feuchtwanger kommt durch seinen Versuch zeitgenössisches Geschehen mit dem Stilmittel des historischen Romans zu skizzieren.
Für mich hat das gerade der zweite Teil Die Geschwister Oppermann gegen Ende des Buches zu Gänsehaut Erlebnissen geführt, beschreibt doch der Zeitgenosse Feuchtwanger in diesem Buch detailiert die Übergriffe der Nazis und die Konzentrationslager. Niemand der dieses Buch gelesen hat, wird danach nochmal sagen, man konnte damals noch nicht wissen wo das alles hingeht.
Feuchtwanger veröffentlichte die Geschwister Oppermann 1933!
Ein paar Infos zu Feuchtwanger: http://de.wikipedia.org/wiki/Lion_Feuchtwanger
Grüßle aus Franken
Ralf
Lion Feuchtwanger
Die Wartesaal Trilogie
1. Erfolg
2. Die Geschwister Oppermann
3. Exil
Erfolg beschreibt die Zeit um den Hitler-Putsch in München
Die Geschwister Oppermann das Schicksal einer jüdischen Kaufmannsfamilie in der Zeit der Machtübernahme der Nationalsozialisten
Exil das Schicksal einer Künstlerfamilie aus München im Pariser Exil vor dem Einmarsch der Deutschen
Die drei Bücher haben nur eine lose Verbindung zueinander. Der Autor lässt nur wenige Figuren über mehrere Bücher hinweg auftreten.
Hinreißend sind seine Charakterstudien. Er skizziert unter anderem den Bert Brecht und Karl Valentin in Erfolg, auch andere zeitgenössische Figuren werden meisterlich dargestellt. Der ganz eigene Stil von Feuchtwanger kommt durch seinen Versuch zeitgenössisches Geschehen mit dem Stilmittel des historischen Romans zu skizzieren.
Für mich hat das gerade der zweite Teil Die Geschwister Oppermann gegen Ende des Buches zu Gänsehaut Erlebnissen geführt, beschreibt doch der Zeitgenosse Feuchtwanger in diesem Buch detailiert die Übergriffe der Nazis und die Konzentrationslager. Niemand der dieses Buch gelesen hat, wird danach nochmal sagen, man konnte damals noch nicht wissen wo das alles hingeht.
Feuchtwanger veröffentlichte die Geschwister Oppermann 1933!
Ein paar Infos zu Feuchtwanger: http://de.wikipedia.org/wiki/Lion_Feuchtwanger
Grüßle aus Franken
Ralf
MAAANNNNN, was ist das geil hier, ich bin hin und weg, dass ich dieses Litera-Lättchen erst jetzt entdeckt habe.
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!
Ich werd mich mal erst sortieren und dann leg ich los, sortiert nach Themenschwerpunkten bzw. Genres.
@Heinz: Ich bin völlig überrascht wie viele deiner Buchempfehlungen schon mein Kopfkissen geziert haben. Vor allem an den Mullish "Entdeckung des Himmels" habe ich seit Jahren nicht mehr gedacht. War wohl eins der Bücher die mich richtig verzaubert haben. Auch der Zafron hat mich richtig gekriegt.
Beim Regener habe ich Tränen gelacht. Seine Beschreibungen der Bundeswehr haben mich in meine Spätpubertäre Phase, sprich Bundeswehrzeit, zurückversetzt.
Ich kann das ganze nur als Hörbuch (Autorenlesung!) empfehlen. Mein Arbeitskollege hat mich einen Tag nachdem ich ihm das Teil in die Hand gedrückt hatte darauf hingewiesen, dass ich ihn warnen hätte sollen. Er musste beim Autofahren auf den Randstreifen um anzuhalten weil er nen Lachflash bekommen hat.
Danke nochmal und später mehr!
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!
Ich werd mich mal erst sortieren und dann leg ich los, sortiert nach Themenschwerpunkten bzw. Genres.
@Heinz: Ich bin völlig überrascht wie viele deiner Buchempfehlungen schon mein Kopfkissen geziert haben. Vor allem an den Mullish "Entdeckung des Himmels" habe ich seit Jahren nicht mehr gedacht. War wohl eins der Bücher die mich richtig verzaubert haben. Auch der Zafron hat mich richtig gekriegt.
Beim Regener habe ich Tränen gelacht. Seine Beschreibungen der Bundeswehr haben mich in meine Spätpubertäre Phase, sprich Bundeswehrzeit, zurückversetzt.
Ich kann das ganze nur als Hörbuch (Autorenlesung!) empfehlen. Mein Arbeitskollege hat mich einen Tag nachdem ich ihm das Teil in die Hand gedrückt hatte darauf hingewiesen, dass ich ihn warnen hätte sollen. Er musste beim Autofahren auf den Randstreifen um anzuhalten weil er nen Lachflash bekommen hat.
Danke nochmal und später mehr!
Schranz76 schrieb:dawiede schrieb:Schranz76 schrieb:pelo schrieb:
Mann kann zu RK stehen wie man will. Mein MP ist er nicht.
@ Frankenadler:Bei ca 220 Contra Koch Beiträgen kannst du nicht mal eine Pro Meinung ertragen?
Was hast´n du für für ein Diskussions Verständnis?
Schranz 76 treibt nix vor sich her- er äussert lediglich seine Meinung!
Könntest du deshalb bitte mal deinen Stahlhelm absetzen?
Grüssle aus (Unter) Franken!
Der Frankenadler merkt eh nix mehr.
Wenn man hier Meinungen vertritt, die sich halt auch mal gegen Ausländer richten ( wie damals die Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft von Koch ) oder gegen "Randgruppen" von wegen Kürzung von HartzIV, ist man halt sofort menschenverachtend und ein Nazi.
Als ich ihm neulich klarmachte, daß nach seiner Definition hier in (Nord)hessen etliche Nazis rumlaufen ( z.B. Kochs besagte Kampagne damals kam ja bei vielen gut an ) und er sich lieber nicht hierher begeben sollte, hat er das natürlich als Drohung denn als Tatsache aufgefasst.
Naja, Helmuth, wenn jemand aufgrund seiner politischen Meinung empfohlen wird ein bestimmtes Gebiet nicht zu betreten, weil ???? wuerde ich es auch als Drohung empfinden
Helmuth?? Keine Ahnung wer das sein soll, aber du darfst dich zusammen mit dem Franken Adler angesprochen fühlen, du siehst auch immer das, was du sehen willst. Ein Neutraler hätte im damaligen Posting die Ironie erkannt, auch ohne Smilie.
Bei "National befreite Zone" geschreibsel ist es mit der Ironie vorbei.
Bei Ausländerfeindlichkeit ist es mit der Toleranz vorbei.
Man kann "Ausländer" kritisieren, wenn man aber anfängt Menschen auf Grund ihrer Herkunft in irgendeine Ecke zu stellen, dann ist es einfach vorbei. Bei den Kochs und auch bei den Schranzens dieser Welt.
Das ist für mich dann deutlich zu machen. Mit Stahlhelm hat das nix zu tun, das hat damit zu tun, dass es Grenzen gibt die nicht preisgegeben werden können, weil wir sonst in Bereiche kommen die mit Demokratie und Menschenwürde nicht vereinbar sind.
Zum Thema Straftaten, hier Veruntreuung, wie sie der Koch begangen haben könnte muss man auch sagen, dass Relativierungen mal einfach nicht gehen, auch da sind wir nicht im Bereich von "positive Meinungsäußerung" zu Koch, sondern über rechtsstaatliche Grenzen hinaus.
Wenn so jemand dann gleichzeitig ankommt und andere Menschen in die Ecke stellt, dann denke ich an Berlusconi oder ganz allgemein an Autokratie. Wenn ich dann noch mitbekomme, dass eine Mehrheit der Meinung ist man könnte in einer Demokratie sowas tolerieren, dann ist es höchste Zeit laut was dazu zu sagen.
Grüßle aus Oberfranken
Ralf
... und wieder treibt der Schranz eine Diskussion vor sich her.
Leute, der "gute" Schranz braucht doch keine realen Verdienste des Koch um ihn gut zu finden, da reicht es doch, dass der Koch mit seiner Ausländerhetze und seinem Randgruppen ausgegrenze den wurstförmigen braunen Bereich im Kopf des Schranz anspricht.
Was will man von so einem "Feierabend-Nazi" wie Schranz erwarten, der MUSS den Koch doch gut finden!
Leute, der "gute" Schranz braucht doch keine realen Verdienste des Koch um ihn gut zu finden, da reicht es doch, dass der Koch mit seiner Ausländerhetze und seinem Randgruppen ausgegrenze den wurstförmigen braunen Bereich im Kopf des Schranz anspricht.
Was will man von so einem "Feierabend-Nazi" wie Schranz erwarten, der MUSS den Koch doch gut finden!
Basaltkopp schrieb:
Viele Freunde hatte Euer MP ja hier nicht.
reggaetyp vergisst aber bei seinem Nationalfeiertag, dass es doch ein paar Hessen gegeben haben muss, die ihn gewählt haben....
Na die können dann wieder ruhig schlafen, weil das schlechte Gewissen nicht länger plagt.
Das IST doch ein Grund zu feiern!
Ich möchte nochmal auf meine #67 hinweisen.
Und dann nochmal die Frage an dich, wie du Deutschland aus den internationalen Finazmärkten ausflechten willst?
Hör dir doch mal an was die Politik zu nationalen Alleingängen sagt!
Frag doch mal nach der Transaktionssteuer und warum das nicht geht.
Dann beantworte dir deine Frage selbst.