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FrankenAdler

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Mäff schrieb:
Das mag ja sicherlich sein, aber zu sein, daß er selbst schuld ist (!!!!!!!!), weil er zuerst geschlagen haben soll, dreht die Sache ja wohl mal dermaßen auf den Kopf, das man meinen könnte, nen Monty Python Sketch zu hören


Wer hat das denn gesagt? Schön reinsteigern.
Frag mal irgendeinen Richter, was er von der Selbstverdeitigungstheorie hält!
Der lacht sich tot. Wer, bei aller verbalen Provokation, zuerst zuschlägt, ist vor Gericht im Regelfall der Ar...
Nichts von all dem rechtfertigt in irgendeiner Weise das, was diese Vollidioten abgezogen haben, das ist mal völlig klar.
Es ist auch völlig klar, dass Brunner Mut bewiesen hat, als er eingegriffen hat, zu oft schaun die Leute einfach weg.
Leider ist aber auch klar, dass Brunner sein Einschreiten überzogen hat.
Es ist einfach dumm solchen Idioten aggressiv gegenüber zu treten.
Und auch wenn dieser Fehler Brunner das Leben gekostet hat: Das bleibt sein Fehler.

Es ist übrigens nicht so selten, dass Leute eingreifen und versuchen dazwischen zu gehen, so ein Ausgang hingegen, Gott sei Dank, schon.

Auch das wirft bei aller Verwerflichkeit der Tat die Frage auf, ob man nicht drüber diskutieren sollte, WIE man Zivilcourage zeigt.
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Mäff schrieb:
Stimmt, wer Zuerst schlägt, weil er merkt, daß es eskaliert, nachdem er Kinder beschützt hat, trägt die Schuld an seinem eigenen Totd!
Deshalb sollte man Vergewaltiger ja auch nicht so hart bestrafen, wenn man weiß, daß das Opfer nen Minirock anhatte. Muss ja damit rechnen vergewaltigt zu werden, wenn es die Männer heiß macht    


Naja, mit so einer Reaktion hab ich ja gerechnet.  
Nichts desto trotz: Brunner hat sich nach allem was ich über die Zeugenaussagen gehört habe von Anfang an sehr aggressiv verhalten und die Eskalation vorangetrieben anstatt beruhigend zu wirken und das ist einfach doof und falsch.
So was nennt man "um Schläge betteln" und das weiß auch jeder der schon mal in der Disco mit einem aggressiven Besoffenen Deppen zu tun gehabt hat.

Und dann ist es eben auch ein Unterschied, ob jemand nur dazwischen geht und versucht zu beruhigen, oder ob er selbst die nächste Stufe von Aggression beschreitet und das hat der Brunner mal eindeutig getan.
Es wäre sehr befremdlich für mich, wenn das Gericht das nicht würdigen würde.
Die Mordanklage der Sta halte ich unter diesen Umständen auf jeden Fall schlicht für einen Witz!
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Sorry Leute, ich zieh mir den Dreck ja nicht die ganze Zeit rein, aber war es nicht so, dass der gute Brunner zuerst zugeschlagen hat?
War es nicht so, dass Brunner ein halbes Jahr vorher das Boxen angefangen hat und scheinbar der Meinung war, dass ein aggressives Auftreten (sowohl verbal als auch körperlich) die richtige Form von Zivilcourage sei, um mit zwei sichtbar gewaltbereiten, besoffenen Vollpfosten zu Rande zu kommen?
Was man so hört hat er mehrmals zugeschlagen, bevor die Jungs angefangen haben ihn umzubringen.  

Nichts rechtfertigt den Tod Brunners, aber eines muss schon gesagt werden: Dümmer hätte er sich nicht anstellen können und Deeskalation sieht anders aus.

Aber vielleicht ist man als Manager ja so ein Alphatiergehabe gewohnt und denkt sich, dass man den Spacken einfach nur seine Autorität entgegensetzen muss, damit die kuschen.

Tödlicher Fehler!  :neutral-face
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Röchel
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EFCB schrieb:
Ich träume mal laut *g*

Dir kommt machts im Schlafe DIE Geschäftsidee. Du machst Dich selbständig, arbeitest 16 Stunden am Tag und dies sieben Tage in der Woche. Urlaub gibts nicht, schließlich mußt Du das Ganze anrollen lassen.

Nach einem Jahr hast Du es geschafft. Du hast ein Geschäft aufgemacht, welches Dir in den Monaten September bis Dezember gutes Geld zufließen läßt. Sagen wir mal aufs ganze Jahr 100.000. Wobei Dir wie erwähnt die Kohlen erst im letzten Teil des Jahres zufließen.

Mal alles andere außen vorgelassen: Die gesetzliche Krankenversicherung würde Dir dafür 17.200 Ois Kranken-und Pflegeversicherung  aufbrummen, jeden Monat unabhängig von irgendwelchen tatsächlichen Zuflüssen 1.433 Ois.

Verdienst Du mehr ginge das porzentual gerade so weiter. Bald könntest Du Dir einen Leibarzt einstellen.

Da erhebt sich dann doch irgendwann die Frage, bis zu welcher Höchstumme KV-Beiträge einkassiert werden dürfen? Bis zu einer Million oder darf es mehr sein? Ab wann verlagerst Du dann Deinen Wohnsitz ins Ausland weil es dort diesen Unfug nicht gibt?

Auch wenn Frankenadler jetzt mit der Grundnorm des SGB III ankommt *zwinker* , es handelt sich hier um eine Versicherung bezogen auf Deine medizinischen Kosten. Und nicht um eine Umverteilung Deiner Einkünfte zugunsten der Gesamtheit der Versichterten. Dafür sind einzig und alleine Steuern zuständig. Mit einer Besteuerung würdest Du nämlich genau diejenigen Einkünfte erfassen, die bislang nicht der GKV zugrundegelegt werden und auch nicht GKV-Versicherte.

Ein Minderverdiener gibt prozentual auch einen höheren Anteil von seinem Lohn für den ÖPNV, Benzin oder Haftpflichtversicherung aus als ein reicher Zeitgenosse. Sollte man dort dann auch anfangen? Meiner Ansicht nicht genausowenig wie man die gesetzlich vorgegebenen Sozialabgaben ins uferlose steigen lassen darf.


Da hilft die Grundnorm ja auch nix.  
Die formuliert ja nur den Ist-Zustand, sagt aber mal auch nix drüber aus, wie das hier weitergehen soll:
Mit diesem System oder ganz anders.

Ich habe ja in dieser Debatte schon mehrmals geschrieben, dass ich für ein steuerbasiertes System wäre.
Aber entscheiden müsste man sich.
Ich bin auch nicht der Meinung, dass bis ins Unermessliche vom Einkommen abgezogen werden kann.
Mir schwebt da eher eine Mischfinanzierung aus Einkommenssteuer (incl. aller Einkommensformen außerhalb der Erwerbsarbeit) und Mehrwertssteuer vor.

Was dafür spricht liegt ja auf der Hand. Dem Arbeitnehmer bliebe mehr "Netto vom Brutto", damit würde der Konsum angekurbelt, das schafft Arbeitsplätze und fördert die hiesige Wirtschaft (unter anderen   )
Wer viel hat, gibt gewöhnlich auch viel aus, wer wenig hat, konsumiert entsprechend weniger.
Dann noch ein ordentliches Modell zur Grundversorgung aller Bürger und wir hätten diese Debatte los.
Klar muss dann natürlich sein, dass damit die unverzichtbaren Standards finanziert werden, jederzeit aber weiteres Engagement für die eigene Absicherung möglich wäre.

Schutz bei Krankheit muss alle Leistungen beinhalten, die nötig sind, Leben und Gesundheit zu erhalten, Sonderleistungen im Bereich "Komfort" müssen eben privat zusätzlich finanziert werden.
Der Schutz bei Arbeitslosigkeit würde standardisiert, auch hier sind Leistungen über das Grundeinkommen hinaus Privatsache.
Rentenleistungen würden über das System des Grundeinkommens abgedeckt, alles zusätzliche: Privatsache.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich sehe ein Grundeinkommen deutlich höher als den jetzigen Mindestbedarf nach hartz4 an.

Naja, ich hör mal jetzt auf zu träumen und les ein wenig im SGB XII  
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arti schrieb:
FrankenAdler schrieb:
arti schrieb:

gesamter bundeshaushalt 2010: EUR 327 Milliarden

ausgaben für arbeit und soziales: EUR 153 Milliarden, davon 80 Milliarden für den Zuschuss zur rentenkasse

20 Milliarden gehen an die bundesagentur für arbeit

die gesamt-steuereinnahmen betragen EUR 214 Milliarden.



Ah, die Gesamtsteuereinnahmen werden hier jetzt angeführt, wenn es um Leistungen nach SGB geht.
Haben wir denn ein steuerbasiertes Sozialsystem?
Oder werden für die Sozialleistungen von Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge bezahlt?  

Wenn du diese Auflistung schon bringst, dann bitte auf der Einnahmenseite in diesem Zusammenhang keine Steuern anführen, das ist unsinnig und damit bestenfalls irreführend.



*gääähn* wurde hier nicht bereits mehrfach diskutiert, dass man durch reichensteuer, finanztransaktionsteuer, und weiß der geier welche sonstigen steuern mehraufwendungen von sozialleistungen ausgleichen sollte? die arbeitslosenversicherung wird ja bereits aus steuermitteln unterstützt.

wenn man schon beim klugscheissen ist: zahlen sozialversicherungsbeiträge nicht auch unternehmen?


Klar zahlen auch Unternehmen.
Das macht deine seltsame Aufstellung trotzdem nicht sinnhafter, wohl aber dein Gähnen!  ,-)
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emjott schrieb:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/STATmagazin/Arbeitsmarkt/2008__1/WW__ErwerbstaetigeVGR,templateId=renderPrint.psml


Danke!

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/abisz/Erwerbstaetige,templateId=renderPrint.psml schrieb:
Daneben werden in mehrjährigen Abständen so genannte große Revisionen der Erwerbstätigkeit im Rahmen der VGR (zuletzt im April 2005) durchgeführt, die unter anderem der Weiterentwicklung des Berechnungsmodells zur Erwerbstätigkeit hinsichtlich im Zeitablauf veränderter Erwerbsformen sowie der Einbeziehung von Ergebnissen aus unregelmäßigen oder neuen Erhebungen dienen.


Also haben wir das Bereinigungsphänomen auch in der von dir zitierten Statistik. Deine 1 Million Jobs hängen überwiegend im 2. Arbeitsmarkt!
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Ach ja, ein kleiner Nachtrag:

Laut Mikrozensus zu Bevölkerung und Erwerbstätigkeit waren 2008 38,7 Millionen Menschen erwerbstätig. Inclusive der Selbständigen, mithelfenden Familienangehörigen und Azubis.
Quelle

Laut deiner Statistik die isoliert dargestellt für 2008 39,7 Millionen Erwerbstätige ausweist klafft da eine Lücke von einer Million (k.A. ob da die Selbständigen überhaupt mit einbezogen sind in diese Zahlen). Und genau aus diesem Grund habe ich die Erwerbslosenstatistik mit heran gezogen um diese Lücke zu erklären.

Gut Nacht.
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emjott schrieb:
Für solche scharfsinnigen Analytiker wie dich hab ich extra den Link auf die Zahl der ErwerbsTÄTIGEN und NICHT der ErwerbsLOSEN angegeben.

Das Plus von mehr als einer Million wolltest du offensichtlich nicht zur Kenntnis nehmen?!


Ich scharfsinniger Analytiker würde mich dann schon freuen wenn du hier eine Definition von "Erwerbstätig" im Rahmen dieser Statistik liefern könntest.
Sind diese Zahlen abgekoppelt von der Erwerbslosenstatistik, also sind diese Jobs zusätzlich zum 2. Arbeitsmarkt entstanden, oder müsste nicht folgerichtig eben genau dieser 2. Arbeitsmarkt in deine verlinkte Statistik Eingang gefunden haben, damit hier überhaupt eine Sinnhaftigkeit gegeben sein kann?

Ich hoffe ich habe dich mit meinem Hinterfragen deiner schönen Statistik nicht all zu sehr belästigt.

Falls doch, hätte ich hier das richtige Forum für einen Meinungsaustausch für dich.
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emjott schrieb:

Wie definierst du "am meisten profitiert" ?

In den besagten Jahren sind deutlich über eine Million Jobs in Deutschland entstanden. Die Arbeitslosenquote sank von Mitte 05 bis Mitte 08 (als die Krise begann) um 4 Prozentpunkte.

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Zeitreihen/WirtschaftAktuell/Schluesselindikatoren/Erwerbstaetige/liste__erwilo.psml



Oh Mann! Schau dir die Statistik genau an und - oh Wunder - die Quote der Arbeitslosen sinkt wie durch Zauberhand nach Einführung von ALG II zum 01.01.2005 innerhalb von gut 2 Jahren um gut 2 %.
Was ist da nur passiert?  
Schon mal was von "Bereinigung der Statistik" gehört.
Genau das ist nämlich im Zuge von hartz4 durchgeführt worden, ganz davon abgesehen, dass ein 2. Arbeitsmarkt geschaffen wurde, die Leute die da drin sind aber aus der Statistik raus genommen wurden. Obwohl sie durch die Grundsicherung für Arbeitslose finanziert werden müssen.
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arti schrieb:

gesamter bundeshaushalt 2010: EUR 327 Milliarden

ausgaben für arbeit und soziales: EUR 153 Milliarden, davon 80 Milliarden für den Zuschuss zur rentenkasse

20 Milliarden gehen an die bundesagentur für arbeit

die gesamt-steuereinnahmen betragen EUR 214 Milliarden.



Ah, die Gesamtsteuereinnahmen werden hier jetzt angeführt, wenn es um Leistungen nach SGB geht.
Haben wir denn ein steuerbasiertes Sozialsystem?
Oder werden für die Sozialleistungen von Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge bezahlt?  

Wenn du diese Auflistung schon bringst, dann bitte auf der Einnahmenseite in diesem Zusammenhang keine Steuern anführen, das ist unsinnig und damit bestenfalls irreführend.
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Basaltkopp schrieb:
FrankenAdler schrieb:
Basaltkopp schrieb:
Ok, der Trochowski kann ja gerade mal gar nichts, aber bei dem habe ich heute ein gutes Gefühl.    


Na, sag ich doch    


Du kannst mich mit Deinen Gefühlen echt mal am A.... lecken. Ich raff schon gar nicht mehr, was Du fühlst und ob das jetzt gut oder schlecht ist    


Irgendwie fühl ich mich total seltsam wenn du so mit mir redest, ich bin ganz verwirrt.
Bin mir jetzt echt nicht sicher ob wir Österreicher die Portugiesen heute wirklich schlagen können im Viertelfinale  ,-)
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Basaltkopp schrieb:
Ok, der Trochowski kann ja gerade mal gar nichts, aber bei dem habe ich heute ein gutes Gefühl.    


Na, sag ich doch  
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Es kann gar nix passieren.
Ich hatte gegen England ein schlechtes Gefühl, ich hatte gegen Argentinien ein schlechtes Gefühl, wir haben 2 mal gewonnen.

Jetzt habe ich gegen Spanien auch wieder ein schlechtes Gefühl  

                                     
... hab also ein gutes Gefühl für heute Abend
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propain schrieb:
FrankenAdler schrieb:

Ganz zu schweigen davon, dass diese unseelige Lohnkopplung endlich weg wäre.

Was ist dadran verkehrt wenn wirklich jeder 15% zahlen müsste? Einfach für die KV die Bemessungsgrenze für Arbeitnehmer wegfallen lassen, schwups ist richtig Geld in der Kasse.


Naja, schau dir doch mal an wie viele Arbeitnehmer wir noch haben in Deutschland, wie viele davon noch Vollzeit arbeiten und wie viele der Arbeitnehmer verbeamtet sind oder sonst privat Versichert.
DAS ist verkehrt dran!
Durch eine steuerbasiertes System entkoppelst du komplett von Erwerbstätigkeit und beteiligst alle (incl. Rentner, privat Versicherten und Hartz4-Empfänger).
Private KV würde dann das Einkaufen entsprechender Zusatzleistungen zur Grundsicherung bedeuten.
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municadler schrieb:
stefank schrieb:
Ewigtreuer schrieb:
peter schrieb:
so kommentiert das die konervative "die welt".

http://www.welt.de/wirtschaft/article8301983/Schwarz-Gelb-blamiert-sich-mit-Beitragserhoehung.html


Der Gegenwind wird immer stärker. Und nach der WM wird das auch wieder bemerkt    


Die Freude über den Welt-Artikel (und ähnliche, die auch in der FAZ erschienen) kann ich nicht teilen. Was denkt ihr denn, was mit der geforderten "Fokussierung des Leistungssystems" gemeint ist? Gemeinhin bezeichnet man diese nette Umschreibung nämlich als "Zwei-Klassen-Medizin"...


das ist ganz offensichtlich der Plan.. Lieber geht die Güte der medizinischen  Versorgung nach dem Geldbeutel, als dass man Gesellschafteile zur Finanzierung miteinbezieht.

Im vorliegenden Plan sollen es wieder die Otto normalverdiener blechen- den andren Teil streicht man dann in den Leistungen für die die sich private Zusatzversicherungen oder ähnliches  schlicht nicht leisten können .  


Genau aus diesem Grund wäre es eben schön, wenn man die Grundsicherung über ein Steuer finanziertes System gewährleisten würde. Da müssten dann tatsächlich alle mit zu beitragen. Alles was über die Grundsicherung raus geht wäre dann zwar ebenfalls Privatsache, wir hätten aber eine zukunftsfähige Variante die auch durch eine Überalterung nicht in Frage gestellt würde.
Ganz zu schweigen davon, dass diese unseelige Lohnkopplung endlich weg wäre.

Eine solche Grundsicherung müsste natürlich so weitgehend sein, dass auch Menschen mit keinem oder geringem Einkommen, alle medizinisch notwendige Betreuung bekommen. Alternative Heilmethoden, Zahnersatz sowie Zuzahlungen bei Medikamenten und längerfristigen Heilbehandlungen müssten dann Einkommensabhängig gestaffelt werden.

Grüßle aus Franken

Ralf
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gereizt schrieb:
Wieder ein Thema das die Gesellschaft spaltet und von den wirklich wichtigen Themen ablenkt. Da gibt es nur eine richtige Alternative: Das Verbot von Kneipen und Gaststätten! Thema erledigt und Ruh ist.

Leider bin ich realistisch und weiss, dass ich dies nicht innerhalb der nächsten 12 Monate durchsetzen werde. In der Übergangszeit fordere ich daher

Smoke-Mobs!
Mindestens 50 Leute sammeln sich vor einem dieser Neunichtrauchersammelstellen [früher: Kneipen]. Zigarre an, kräftig gezogen und rein in die gute Stube. Danach die Ordnungsmacht anrufen und die ganze Bagage wegen aktivem Passivrauchens einsperren lassen. Thema erledigt. Ruh ist.


Endlich mal ein konstruktiver Vorschlag!  
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Mann, ist das grad seltsam hier.

Ich habe als Franke in Bayern meine Stimme nicht abgegeben.
Obwohl ich seit gut 5 Jahren Nichtraucher bin, kann ich dieser Gesetzgebung nichts abgewinnen.
Was soll das, Raucherclubs zu verbieten? Warum soll in Festzelten nicht mehr geraucht werden. Warum sollen sich Raucher nicht in klar so definierten Kneipen treffen können? Und was soll das mit den Eckkneipen?
Wenn ich mir unsere Schwemmen hier in der Fränkischen so ansehe, dann weiß ich eh, dass da nur Leutchen drin sind, die eher wenig über ihre Gesundheit nachdenken wenn sie in die hiesige Wirtschaft gehen.  ,-)

Und die Argumente der sog. Rauchgegner sind nicht wirklich stichhaltig.
Als Familie gehen wir gerne mal essen und ich habe in den letzten Jahren wirklich keine einziges Restaurant besucht in dem geraucht werden durfte.
Selbst auf den ganzen Konzerten hier in der Region wurde das Rauchverbot eingehalten.

Der einzige Grund warum ich nicht mit Nein gestimmt habe, war der, dass mich die Werbung der sch.eiß Tabaklobby so angekotzt hat.
Ich bin der Meinung, dass das Gesetzt vorher hinreichend Schutz geboten hat, jetzt aber die Rechte einer (großen) Minderheit ungebührlich eingeschränkt wurden.
Und ich mag es nicht, wenn jeder Scheiß total reglementiert wird.  

Btw: Früher habe ich mich ab und an mit den Jungs in einem Steak-House getroffen und da haben wir uns dann nach dem Essen eine schöne Cohiba zum Espresso gegönnt!

Far far away ...  
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Was diskutieren wir hier eigentlich?
Am Ende spielt eh wieder Köhler irgendwo auf Links und Oka steht im Tor!  
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sgeheilbronn1899 schrieb:
Kilm77 schrieb:

soll der gesetzgeber doch mal konsequent sein und kippen komplett verbieten (verkauf,besitz,konsum). DAS waere die logische konsequenz aus den scheinheiligen argumenten. traut sich aber keiner weil zu teuer....
 


Denk mal an die Lobby, die würden sagen: ''Ey wenn ihr die Scheiße durchzieht, so von wegen keine Zigaretten mehr, dann kriegt ihr kein Geld mehr von uns und wir machen euch unbeliebt, weil ihr ja Arbeitsplätze vernichtet habt.'' - Und das wirkt und die nächsten Wahlen wären ne Blamage für die Partei, die sichs traut.

Aber trotz allem, ich kann das Argument schon verstehen.Nur gibts vieles, was ungesund ist.Jeden Tag zum Mecces ist auch nicht gesund, aber das ist ne Entscheidung von dir selbst.Die Dosis macht ja das Gift.Ich trinke gerne Alkohol, aber ich muss mich doch ned ins Koma saufen, sowas ist doch entwürdigend. Ein, zweimal im Monat ein paar gute Drinks, das langt doch, unter anderem auch, weil ich eh kaum was vertrage.Wenn ich mir da andere in meinem Alter ansehe, da frage ich mich, wann die sich ihr Resthirn weggeballert haben.Aber wenn du dir anschaust, wie die Erwachsenen den Konsum in Sachen Alkohol (Stichwort ''Oktoberfest'') vormachen, sollte man sich nicht wundern, wenns die Jugend nachmacht. Bei den Alten heißt es bayrische Tradition, bei den Jungen Flatratesaufen.Wo liegt der verdammte Unterschied, wenn wir mal ehrlich sind?  


Der verdammt Unterschied liegt darin, dass mittlerweilen trinken bei einer nicht unbedeutenden Anzahl von Jugendlichen als eigenständiger kultureller Akt gesehen wird, der komplett von einem externen Anlass entbunden scheint. Quelle

Ich selbst bin Nichtraucher, Nichttrinker und mache Suchtpräventive Trainings für junge Menschen bis 25 Jahren.
Und mein Ziel in der Arbeit mit den Leuten ist eindeutig nicht das totale vermeiden von Alkohol sondern in erster Linie Sensibilisierung.

Alkohol ist in unserer Gesellschaft eine Entwicklungsaufgabe! Und zwar in dem Sinn, dass Alkoholkonsum als absolut normal und völlig erwünscht gilt, gleichzeitig aber der Umgang damit schnell und nachhaltig entgleiten kann, sprich sich eine Abhängigkeit entwickelt.
Verbote bringen da überhaupt nix. Steuern schon wesentlich eher.
Bei Tabak, sprich Nikotin, ist das auch nochmal einfacher, weil diese Droge weitaus weniger Ich-Bezogen konsumiert werden kann, sondern unmittelbare Folgen für die Umgebung hat, wohingegen Alkohol zunächst nur den Konsumenten selbst schadet (vom fremdschämen mal abgesehen   )