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Grauer_Adler

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Pedrogranata schrieb:
Inzwischen ist die Gruppe "Funkel-raus" weit gediehen:

Sie verängstigt das restliche Publikum mit ihrem Funkel-raus-Terror, sodaß inzwischen dieses von HB einen Trainerwechsel verlangt, um dem Treiben der Funkel-Rausler im Stadion ein Ende zu machen:

...
 

Es ist daher umso dringender, daß man erkennt, daß es sich bei den Funkel-Rauslern nicht um eine Gruppe handelt, die eine andere Meinung vertritt. Diese Leute haben schlicht und ergreifend andere Ansprüche, die sie hier und jetzt verwirklicht sehen wollen. Sie haben keine Geduld mehr und sehen nicht die ständigen Verletzungen und die nur durchschnittliche Qualität der uns zur Verfügung stehenden Spieler als Grund für die durchschnittliche  Spielweise, sondern Funkel. Sie wollen unter diesen, bei uns herrschenden Bedingungen an die Ligaspitze:

....

Es hat sich also dann mit dem langsamen Aufbaufür HG. Er hat halt noch keine Meisterschaft erlebt und ist auf mich neidisch.   Die Sorgen der Eintracht sind ihm angesichts dieser Midlife-Crisis wurscht.
HG wants it all, and he wants it now !!!  



     

In der Tat hatte auch ich schon die Befürchtung, dass Funkels Ars** ob des vehementen Dauerbeschusses kaum noch zu retten sei; diesbezüglich ist aber zumindest eine kurze Verschnaufpause eingetreten. Vorerst kann Funkel weiterarbeiten und bei hoffentlich spätestens nach der Winterpause gelichtetem Lazarett auch den langsamen Aufbau fortsetzen.
Ich hab´s in einem anderen Beitrag mal geschrieben: Ich liebe meine Eintracht auch ohne Meistertitel, daher habe ich nicht die ganz große Eile, so sehr ich mir dieses Erlebnis natürlich auch für meine eigene Fanvita wünschen würde.
"Bei "Funkel raus!" ruft "Eintracht!"". Auch ich muss mir das noch ein wenig zu Herzen nehmen, habe ich doch beim KSC-Spiel meine Energie mit aggressiver Pöbelei gegenüber "Funkel raus!"-Brüllern vergeudet ... (Auch wenn in einem Fall sogar so etwas wie "der Beginn einer wunderbaren Freundschaft" entstand  ,-) und einige Mitläufer durchaus entsetzt die Klappe hielten.).

@HG: Das Leben ist lang. Frag mal den Don.  
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Ostbahn-Kurti
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Filzlaus schrieb:
charlotte roche: feuchtgebiete


A.A.: Trockendock
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Stoppdenbus schrieb:
Pedrogranata schrieb:
Maggo schrieb:
Der Thread wird morgen wieder geöffnet. Und: In die Tonne kloppen kommt ja wohl ma gar nicht in die Tüte!


Dafür soll jetzt hier mit OT zugemüllt werden ?


EINTRACHT !!!


Also so langsam habe ich wirklich den Verdacht, dass SDB die dunkle Seite des gespaltenen Pedros ist ....
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Liebe Tango-Thea, jetzt war ich doch ein bisschen zu spät, aber ich weiß ja, wie sehr Du das schätzt  ... Alles Gute von mir.

Joh.
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Florentius schrieb:
sotirios005 schrieb:
Der "alte Fuchs" FF scheint mal wieder den Kopf aus der Schlinge zu ziehen!
Heute gegen Cotzbus wars mir Schnuppe, wer da auf der Bank sitzt, Hauptsache drei Punkte und das nach 0:2!
Das ist FF Verdienst nach dem Kurztrainingslager im Westerwald.
Am Abend nach dem Schlacke06-Spiel hätte ich FF noch geschmissen, wäre ein Fehler gewesen!


Wieso das? Hälst Du die Mannschaft für zu schlecht um mit einem anderen Trainer gegen den KSC und gegen Cottbus zu gewinnen?    


Off Topic  
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Was, Abi?
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complice schrieb:
Grauer_Adler schrieb:
Duessel_Adler schrieb:


Was ist falsch daran, die Mannschaft anzufeuern und den Rauswurf des Trainers zu fordern? Schließt sich das aus


Kannst Du das gerade mal vormachen und dann ein Video bei Youtube einstellen.?
Es ging genau darum, dass Leute den Trainer beschimpften, anstatt die Mannschaft zu unterstützen.


Zumal die Spieler, so wie es den Anschein hat, diesen Trainer behalten wollen. Also Respekt davor sollte man haben.


Ich hatte heute wirklich den Eindruck: Der Trainer liebt seine Mannschaft, und sie lieben ihn. So, aber jetzt ist genug gelobhudelt, zurück zum Spocht!
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Duessel_Adler schrieb:


Was ist falsch daran, die Mannschaft anzufeuern und den Rauswurf des Trainers zu fordern? Schließt sich das aus


Kannst Du das gerade mal vormachen und dann ein Video bei Youtube einstellen.?
Es ging genau darum, dass Leute den Trainer beschimpften, anstatt die Mannschaft zu unterstützen.
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Maggo schrieb:
Maggo schrieb:
@ Grauer Adler #106:

Auf deine Verschwörungstheorie gehe ich nicht ein. Das ist für die Beurteilung von Funkels Arbeit nämlich völlig egal. Und meine Kritik an Funkel kommt nicht daher, dass wir jetzt so wenige Punkte haben.


Grauer_Adler: Fakt ist, dass es keine Verschwörungstheorie ohne Verschwörung geben kann. Und das sage ich hier ohne Ernst. Würde ich Dich in Deiner Motivation nicht für lauter halten, würde ich Dich für Lautern halten.
1. Nein, die Tatsache, dass es eine Verschwörungstheorie gibt, heißt nicht, dass es auch tatsächlich eine Verschwörung gibt.

2. Eine Verschwörungstheorie entwickelt man, wenn man einen Standpunkt hat, zu dem gewisse Tatsachen oder Ereignisse nicht passen. Diesen Widerspruch zwischen eigener Ansicht und den dagegen stehenden Tatsachen, versucht man durch eine Theorie der HINTERgründe, durch das Aufzeigen von Dingen, die keiner sieht, wieder zu versöhnen.

3. Wenn eine Verschwörung tatsächlich vorliegt, man diese beweisen kann, dann ist es strenggenommen auch keine Verschwörungstheorie. Dann erläutert man eben die Zusammenhänge, welche Interessensgegensätze und Interessensguppen da halt aufeinander treffen.

Nix gemerkt? Ich hab's noch mal fett gemacht da oben ...  

Maggo schrieb:
5. Dass man mit kessen Sprüchen nicht die Erfolgswahrscheinlichkeit der Mannschaft erhöht, habe ich schon geschrieben.


Grauer_Adler: Du hast aber auch geschrieben, dass die Mannschaft so gespielt hätte, als obs so wäre ... ja was denn jetzt?

Ich wollte kritisieren, wie Funkel die Mannschaft einstellt. Oft leider sehr passend zu seinen öffentlichen Äußerungen. Würde er die Mannschaft genauso einstellen, aber in der Öffentlichkeit kesse Sprüche machen, dann fänd ich das genauso doof. Ich will, dass er ihnen eine kesse Marschroute vorgibt.

Hatte ich schon so verstanden und habe nur auf die Problematik hinweisen wollen, dass man mit einer kessen Marschroute sich auf eine Gratwanderung begeben kann zwischen Selbstbewußtsein und Unterschätzung des Gegners.

So mehr gibt es von meiner Sicht aus zu deinem Beitrag nicht zu sagen. Denn entweder habe ich das schon an anderer Stelle im Thread getan - oder wir sind uns sowieso einig.

So passt es schon ...

beste 3-Punkte-Grüße,

Maggo


Beste 6-Punkte-Grüße zurück.
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ghostinthemachine schrieb:
Nicht nur das - wir haben auch noch einen Spieler namens Steinhöfel.  


Mensch, Miep, sei doch nicht so stleng! Das wal doch del chinesische Lepoltel ...  
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JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!! Der Sektkorken hat geknallt!!!!
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Stoppdenbus schrieb:
HeinzGründel schrieb:
Man muß mit Pedro nicht immer komform gehen, aber Pedro Schönmalerei vorzuwerfen ist infam. Ebenso verhält es sich mit der Behauptung Pedro versuche einen Keil ins Fanlager zu treiben.  

Pedrogranata schrieb:
Wenn du meinst, du müßtest aus der Feuerwehr Brandstifter machen, ist das dein Ding.

Da will sich tatsächlich einer zur "Feuerwehr" hochstilisieren?
Alle Funkelgegner niederbrüllen treibt natürlich keinen "Keil ins Fanlager". Denn wie wir alle Wissen, sind das ja keine Fans [Anmerkung: Meine Interpretation]. Wer was anderes behauptet, ist "infam". Danke Jungs!


Das klingt ja fast so, als ob lautstark pöbelnde Funkelschreinbesitzer still vor sich hin argumentierende friedliebende Funkelgegner niedermachen. In Demagogie bist Du 1a, mein Lieber. Es geht Pedro und vielen anderen, so auch mir, nicht darum, Funkelgegner niederzubrüllen, sondern "Funkel Raus!" brüllenden Hohlrollern, die die Beschädigung des eigenen Teams billigend in Kauf nehmen, ein akustisches Gegengewicht zu bieten und damit gleichzeitig die Mannschaft in schweren Stunden zu unterstützen.  
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Maggo schrieb:

@Grauer Adler:
Bei deinem zweiten Beitrag weiß ich nicht, ob wir einfach aneinander vorbeireden oder ob du bewusst ein wenig provokativ nicht auf das, was ich geschrieben habe, eingehst. Ich gehe mal von der ersten Variante aus und werde auch dir wahrscheinlich morgen antworten.

All das gilt natürlich nur, wenn mir nicht schon jemand die Arbeit abgenommen hat



Moin, auch ich vermute ersteres ... war spät gestern ...  
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Maggo schrieb:
@ Grauer Adler #106:

Auf deine Verschwörungstheorie gehe ich nicht ein. Das ist für die Beurteilung von Funkels Arbeit nämlich völlig egal. Und meine Kritik an Funkel kommt nicht daher, dass wir jetzt so wenige Punkte haben.

Fakt ist, dass es keine Verschwörungstheorie ohne Verschwörung geben kann. Und das sage ich hier ohne Ernst. Würde ich Dich in Deiner Motivation nicht für lauter halten, würde ich Dich für Lautern halten.

1. Spielzüge einstudieren konnte Funkel nun schon 4,5 Jahre. Jetzt sieht man davon nichts. Und eigentlich hat man davon nie etwas gesehen. Wenn überhaupt in den ersten 1,5 Jahren. Bloß: Da stellt sich dann schon die Frage: Hat Funkel da etwas einstudiert oder waren die Spieler eben dementsprechend kreativ. Egal was der Fall war: Warum ist das Spiel nach vorne immer ideen- und planloser geworden? Der Stamm der Spieler ist ja immer gleich geblieben. Insofern hatte er ja mit fast jedem Spieler, der spielt, in den letzten Jahren die Chance, Spielzüge einzustudieren.

Ecolor=#ff0000]Es wird nicht besser, wenn man es wiederholt. Auf diese Anwürfe hatte ich Dir doch schon geantwortet in meinem Versuch, auf Deinen Originalbeitrag adäquat zu reagieren. Ja, er hatte die Chance, "mit fast jedem Spieler, der spielt, in den letzten Jahren Spielzüge einzustudieren". Mal mit dem einen, mal mit dem anderen.  In gefühlten zweieinhalb Jahren hat Funkel seine Bestbesetzung nicht mehr zusammengehabt. Auch im Training nicht.

[/color]
2. Die Veränderungen im Kader waren immer sehr moderat. Insofern kann man diese 4,5 Jahre im Zusammenhang sehen.

Bedarf diese Aussage eines Kommentars? Denk einfach noch mal nach, insbesondere über die Veränderungen im letzten Jahr und die gehobenen Ansprüche.

3. Ich habe nicht darüber geredet, ob Funkel die an ihn gestellten Aufgaben erfüllt hat. Ich habe darüber geredet, ob Funkel das vorgefundene, teilweise von ihm zusammengekaufte bzw. aus der Jugend in den Kader integrierte spielerische Potential, was sich in Vorwärtsdrang, Spielfreude und Spielwitz auf dem Platz zeigte, weiter gefördert und systematisiert hat. Und da sage ich nein, er hat kein passendes Defensivkonzept entwickelt, sondern der Mannschaft statt dieser vorhandenen Stärke eine defensive Ausrichtung verpasst, die zum Verlust der einstigen Stärke geführt hat. Siehe jetzige Ideenlosigkeit.

Ich hatte Dich da schon richtig verstanden. Dachte ich. Bis eben. Mmmmmmh. Und man sollte nicht vergessen, dass ich dazu ja schon mal was geschrieben hatte. Durch das Weglassen meiner Originalantworten fühle ich mich hier permanent in Wiederholungen gezwungen.

4. Funkels öffentliche Äußerungen erwähne ich, weil die Mannschaft auf dem Platz oft so wirkt als habe Funkel sie genau so eingestellt, wie er es öffentlich verkündet hat.

Das hat er wohl.

5. Dass man mit kessen Sprüchen nicht die Erfolgswahrscheinlichkeit der Mannschaft erhöht, habe ich schon geschrieben.

Du hast aber auch geschrieben, dass die Mannschaft so gespielt hätte, als obs so wäre ... ja was denn jetzt?

6. Mir geht es bei meiner Kritik nicht um 4 Punkte mehr oder weniger. Von daher ist mir egal, ob wir in WOB oder Köln auch hätten gewinnen können. Wir hätten ja auch gegen den KSC verlieren können und gegen Bielefeld auch. Das ist aber alles nicht wichtig. Es geht mir ganz grundsätzlich um Funkel. Ich denke, dass seine Arbeit die vorhandenen Potentiale der Eintracht unzureichend genutzt hat - und zwar ab der 2. Bundesligasaison. Und dabei geht es mir am wenigsten um die Punkte und Tabellenplätze, sondern vor allem um die Art und Weise wie wir spielen.

Mein Gott, es ist echt mühselig, weil Du hier ohne Zitate arbeitest. Hätten wir diese beiden Spiele gewonnen, hätten sich, außer Dir natürlich, sehr, sehr wenige über die Spielweise mockiert.

7. Es ist mir egal, wofür Trainer gefeiert werden. Ich habe hier bei Funkels oberster Priorität "Kein Gegentor" erläutern wollen, wie er damit der Mannschaft den vorhandenen Offensivgeist, die Kreativität im Spiel nach vorne ausgetrieben hat.

Siehe oben. "Die Mannschaft" ist nicht "Die Mannschaft". Welchen Offensivgeist verhindert Funkel denn gerade bei der aktuellen?

8. Flügelspiel: Meine Kritik ist, dass meistens nur 1 Spieler offensiv auf dem Flügel ist. Das führt dazu, dass er sich meistens gegen 2 Gegenspieler behaupten muss. Folge: a) nur wenige Flanken, b) viele schlechte Flanken, weil unter Druck gespielt.

... wieder Wiederholung

9. Funkels Umgang mit jungen Spielern kenne ich nicht. Mein Bild habe ich mir aufgrund von Funkels Aussagen dazu und aufgrund der Aussagen von den Spielern gemacht. Da kommt raus: Funkel redet selten mit den Spielern, sagt ihnen dann, dass er auf sie setzt oder dass sie sich mehr reinknien müssen. Das ist mir zu unspezifisch. Von individuellem Training (nicht freiwillig, sondern vom Trainerstab) zur Arbeit an individuellen Schwächen insbesondere junger Spieler habe ich noch nie etwas gehört oder gelesen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein wichtiger Punkt unerwähnt gelieben wäre.

Du hast Dich aber dezidiert zum Verhalten von Funkel jungen Spielern gegenüber geäußert ... es mag sogar sein, dass Du richtig geraten hast, aber wir wissen es nicht ...  

10. zu meinem Punkt 7 hast du ja nur festgehalten, dass du es anders siehst. Es wäre schon spannend gewesen, zu erfahren, warum du das anders siehst.

Ich finde es persönlich höchst unspannend, dass Du unfairerweise meine Beiträge, auf die Du Dich beziehst, hier nicht anführst. Du hättest da mal im Zitatmodus agieren sollen. Ich anerkenne dennoch Deinen Versuch, die Diskussion zu straffen.

11. Dein bestes Argument pro Funkel ist, dass du Falko Götz an die Wand malst? Spräche das dann eigentlich für Funkel oder gegen Bruchhagen? Ich jedenfalls traue Bruchhagen da viel besseres in der Trainerfrage zu. Ich habe da volles Vertrauen in HB!

Ach Maggo, Du verstehst mich nicht. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass, wenn die vereinten Kräfte Funkel abgeschossen haben, ich hier keinen Finke, sondern einen Goetz sehen will.
Vom Schreinpolierer zum Goetzenanbeter,  das ist mein Weg.

beste Grüße,
Maggo


Beste Grüße zurück,

aber die Methode ist schofel, das mach ich nicht nochmal mit ...  
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Herr.Bommer schrieb:
ich hab meinen frieden gefunden    


Na, dann klär uns doch mal auf, Du Einziegiger!
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Ich bin der Goldene Reiter
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Maggo schrieb:
Ausführliche Vorbemerkung

Ich mach meine Kommentare jetzt einfach mal rot, damit ich sie ohne große Mühe und Programierkenntnisse einfügen kann und erlaube mir, nicht kommentierte Passagen zu kürzen. Dies sind dann auch solche, bei denen ich Dir entweder glatt zustimmen kann oder ob offensichtlicher Mehrfachargumentation nicht so drauf eingehen muss.


Die aktuelle Situation bei Eintracht Frankfurt ist sonderbar. Da wird am Mittwoch im Nachholspiel gegen den KSC ein dringend benötigter Sieg eingefahren und im Stadion wird das 1:1 von vielen nur kurz bejubelt, um dann mit „Funkel Raus!“-Rufen auszudrücken, dass sie diesen Standpunkt - „Funkel Raus!“ - (erst einmal) auch unabhängig vom Ergebnis haben. Andere wiederum, auch nicht wenige, können das kaum ertragen. Die Einen dieser Anderen, weil sie Funkel für einen guten Trainer und einen Glücksfall für die Eintracht halten. Die Anderen dieser Anderen, weil sie es schlicht und ergreifend für ein Unding halten, sich nicht für die eigene Mannschaft zu freuen.
Es ging in dieser Situation nicht darum, ob man sich mehr oder weniger freut, ob man Funkel für einen guten Trainer hält oder nicht, sondern nur um die Frage, ob man seine Stimmgewalt während des Spiels in einer spielentscheidenden Phase für die Mannschaft oder gegen den Trainer einsetzt.

Ich will hier nicht diese Debatte weiterführen, dafür gibt es schon andere Threads. Ich möchte jedoch eines festhalten und unterstreichen: Allen, aber wirklich allen ist gemeinsam, dass sie das Beste für die Eintracht wollen.

....

Ebenfalls mit dem Verweis auf andere Threads möchte ich hier unterstreichen, dass es den allermeisten um das Wohl der Eintracht geht, aber interessierte Kreise und Einzelpersonen durchaus ihr eigenes Süppchen zu kochen scheinen ...


Die Kritikpunkte an Funkel



1. Was kann denn der Trainer dafür, wenn die Spieler das Tor nicht treffen, individuelle Fehler machen, ..

Nichts! Der Trainer kann nur etwas dafür, wie die Mannschaft spielt, wie sie in das Spiel hineingeht. Wie sieht die Formation aus, klappt das Verschieben, kennen die Spieler ihre Laufwege, verstehen sie sich auf dem Spielfeld, haben sie Spielzüge drauf, gibt es einstudierte Varianten für Standards. Ich finde, dass man von all dem sehr wenig sehen kann. Das Defensivverhalten ist in manchen Spielen ziemlich gut, in anderen Spielen wirkt es so als sei überhaupt keine Formation abgesprochen, Laufwege in der Offensive finden nicht statt oder den Spielern sind sie untereinander unbekannt, einstudierte Spielzüge gibt es nicht, die Standards sind recht einfallslos (Gegenbeispiel: Bayer Leverkusen).

Zugegeben, die Standards sind ein Riesenproblem, wurden beim Training, soweit ich das persönlich beurteilen kann, eher vernachlässigt (zumindest, dann, wenn ich gekiebitzt habe), aber wie willst Du zu Laufwege, Spielzüge und Varianten einstudieren, wenn Deine Mannschaft sich im Großen und Ganzen nach fast jedem Spieltag aus Not und nicht aus Tugend neu zusammensetzt?

Fazit: Der Trainer ist für die Art und Weise, wie die Mannschaft spielt, verantwortlich. Ob ein Spieler ein Tor schießt oder einen Zweikampf gewinnt, das kann er weniger beeinflussen.

Stimmt


2. Was man auf dem Platz sieht, ist Funkelfußball

Was die Mannschaft spielt, ist das, was ihr der Trainer vermittelt. Eine billige Aussage, aber so billig ist es nun einmal. YES
Wenn ein Trainer bei einer Mannschaft 4,5 Jahre mit dem absoluten Vertrauen des Vorstandsvorsitzenden ausgestattet ist und ein nicht geringer Teil dieser Mannschaft über Jahre unverändert bleibt, dann wird er es ja wohl hinbekommen, seiner Mannschaft seine Vorstellungen von Fußball zu vermitteln. Das heißt also: Funkel will, dass die Mannschaft vor allem kompakt steht und dann schnell nach vorne spielt...

Dies war auch für den größten Teil des von Dir angesprochenen Zeitraums das "Geheimnis" des Erfolgs.

Fazit: Eine Mannschaft spielt den Fußball, den ihr der Trainer vermittelt. Das gilt um so mehr je länger der Trainer im Amt ist.

Das möchte ich so weit unterschreiben; allerdings war die Mannschaft nach den Neuverpflichtungen der Winterpause und den bekannten Abgängen nicht mehr die selbe; von der Mannschaft zu sprechen, ist insofern eher unlauter ... insbesondere, wenn Du die ganzen viereinhalb Jahre (saisonübergreifend *grins*) ansetzt.


3. Funkels bevorzugte Spielertypen und Spielsysteme


.....


Fazit: Funkel setzt auf Spielertypen, die großen Einsatz haben und hat damit die guten Ansätze für ein schnelles Kombinationsspiel, das unser damaliger Kader in der 2. Liga und über weite Strecken in der 1. Saison nach dem Aufstieg hatte, verkümmern lassen.

Funkels Aufgabe war der Aufstieg, danach der Klassenerhalt, danach das Etablieren in der Liga. All dies ist ihm mit den von Dir angesprochenen Spielertypen gelungen. Funkels Aufgabe war es bis dahin nicht, gute Ansätze für schnelles Kombinationsspiel über Jahre hinaus perspektivisch aufzubauen, sondern nur, die ihm vorgegebenen Ziele zu erreichen. Nicht umsonst verlängert sich doch sein Vertrag immer nur erfolgs- und verhandlungsabhängig um ein Jahr.
(Solche Spielertypen brauchst Du, zugegebenermaßen in geringerer Anzahl, auch in Zukunft, wenn Du Dir höhere Ziele setzen willst, um dann die Offensivkünstler und Ballzauberer entsprechend zu bedienen, nur die sind im Moment leider noch nicht so weit).



4. Die jetzigen Probleme sind eine Folge von Funkels Spielvorstellungen und seiner Personalpolitik


Dies ist ja wohl der Kernpunkt Deiner Argumentation, und genau das ist so nicht richtig. Da Du in Deiner Aussage nicht einmal ein "zum Teil" oder "teilweise" einzufügen in der Lage bist, sage ich genau so strikt: Nein!

....


Fazit: Funkel hat mit den Einkaufswünschen, mit der Bevorzugung von gewissen Spielertypen, mit seinen Trainingsschwerpunkten und mit seinen Aussagen das Spiel unserer Mannschaft zu dem werden lassen, was man momentan sehen kann.

Das, was man auf dem Platz momentan sehen kann, ist das Ergebnis von Funkels Einkaufswünschen, der Leistung gewisser Spielertypen, der Trainingsleistung gewisser Spielertypen, des Trainings an sich, des Verletzungspechs, der induzierten Verunsicherung, des Glücks, des Pechs, des Zufalls, aber auch des Willens.

5. Einzelne charakteristische Elemente des Funkelfußballs

a) Das Starkreden des Gegners, das Kleinreden der eigenen Mannschaft

Vorweg einmal ganz deutlich: Was Funkel in der Öffentlichkeit sagt, ist völlig egal.

Wenn es denn so wäre, würdest Du es hier doch nicht erwähnen, oder?


Ich gebe zu, dass es mich stört, wie er in der Vergangenheit jeden Gegner überhöht hat und jede aufkommende Euphorie kaputt gemacht hat und auch unserer Mannschaft z.B. letzte Saison trotz geringer Entfernung zu den UEFA-Cup-Plätzen immer die Qualität für das Erreichen eines UEFA-Cup-Platzes abgesprochen hat. .....

Auch ich hätte gerne mal so ein kerniges "Die haue mer weg!" oder "... bis zur Champions League sinds dann auch nur noch 3 Punkte mehr!" (Natürlich haben wir Fans so gerechnet, auch ich.) gehört, aber aus welchem Grund hätte Funkel so einen Irrsinn reden sollen? Ich fands auch geil damals mit Toppi, aber der Spott hat dann doppelt geschmerzt. Wenn Klappe aufreissen eine Mannschaft dauerhaft motivieren könnte, wäre Peter Neururer DFB-Coach.
Im übrigen zeigen die Liga-Ergebnisse schon seit ca. 2 Jahren, dass hier jeder jeden schlagen kann und Respekt vor dem Gegner (im Sinne von "nicht unterschätzen") immer angebracht ist.
Was für mich sehr viel wichtiger ist, ist die Art und Weise, wie er sich nach Spielen vor seine Mannschaft stellt und das weitere intern regelt.


Fazit: In Wolfsburg und in Köln nicht richtig auf Sieg gespielt – und der Punkt wird in einem Fall als gutes, im anderen Fall als überragendes Ergebnis verkauft. In beiden Fällen waren es aber eher bescheidene Spiele, in denen wir sehr, sehr wenige Torchancen hatten.

In beiden Spielen hätten wir mit der "Funkeltaktik" sogar noch gewinnen können. In der Tat war die erste Halbzeit in Kölle scheiße, und Funkel handelte.  

b) Hauptaugenmerk: Kein Gegentor
....

Dafür werden andere Trainer gefeiert ...

Fazit: siehe 3. und 4.

c) Hohe, lange Bälle zur Spieleröffnung
Lange Zeit, d.h. ab der 2. Bundesligasaison bis zur Rückrunde der letzten Saison, bestand unser Spiel nach vorne zu großem Teilen in langen, hohen Bällen nach vorne, aus der Abwehr heraus geschlagen. Diese Mondbälle haben den Nachteil, dass die von der Abwehr gewonnenen Bälle in aller Regel direkt wieder zurück kommen, so dass der Druck auf die eigene Abwehr immer mehr zunimmt, da die Eintracht so keine Chance hatte, selber gefährlich zu werden und für Entlastung zu sorgen. Der gewonnene Ball in der Abwehr war somit in aller Regel dem Gegner geschenkt worden. Besonders verheerend wirkte sich das nicht nur daher aus, weil das Mittelfeld so aus der Spielgestaltung ausgemischt wurde, sondern weil sich zudem nur ein Stürmer vorne befand.

Damit sagst Du ja wohl selbst, dass das jetzt nicht mehr so ist, oder?

Fazit: Diese Art der Spieleröffnung, die Funkel 1,5 Jahre nicht unterbunden hat, also wohl zumindest toleriert hat, hat einerseits das kreative Potential unserer Mannschaft zum Erliegen gebracht, andererseits zu einer Festlegung auf die defensive Ausrichtung geführt.

Mmmmmmh ...

d) Einstürmertaktik
Meistens spielen wir mit einem zentralen Stürmer und zwei Außenstürmern, die allerdings eher die Rolle eines äußeren Mittelfeldspielers haben. Der eine Stürmer bekommt es somit mit 2-4 Verteidigern zu tun und kann sich folglich nicht oft durchsetzen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn aus der Abwehr heraus lange, hohe Bälle nach vorne geschlagen werden, wie das praktisch beständig der Fall war, wenn Kyrgiakos mit von der Partie war. Bei dieser Art des Spiels ist es für die Außenstürmer und offensiven Mittelfeldspieler nahezu unmöglich, rechtzeitig nachzurücken. Der eine, auf sich alleine gestellte Stürmer hat, wenn er denn überhaupt an den Ball herangekommen ist, große Probleme den Ball gegen 2-4 gegnerische Spieler zu behaupten. Besonders absurd wird es, wenn der einzige Stürmer dann auch noch nach hinten arbeitet oder auf dem Flügel angespielt wird und kein Spieler nachrückt. Dann ist nämlich gar kein Spieler mehr im Sturmzentrum.

Funkel selbst sagt, wie auch viele andere Experten, dass es nicht wirklich wichtig ist, welche Position ein Spieler nominell innehat. Im modernen Fußball wird rotiert. Allerdings gestehe ich Dir gerne zu, dass wir von diesem modernen Fußball noch meilenweit entfernt sind.

Fazit: Ob von Funkel gewollt oder ungewollt, seine Mannschaft versteht sein System so, dass vorne ein Stürmer drin steht und eigentlich kein anderer Spieler die Aufgabe hat, da hineinzustoßen, um diesen einen Stürmer zu unterstützen oder auch nur zu ersetzen, wenn er sich den Ball von irgendwo holt. Dies geht nun schon gefühlte Ewigkeiten so, viele unserer Stürmer haben sich da vorne aufgerieben und wirkten völlig torungefährlich. Letztes Beispiel: Liberopoulus gegen den KSC. Das ist das Resultat von Funkels Arbeit – auch wenn er sich das ganz anders vorstellen mag. Seine Spieler verstehen sein System, sicherlich auch gerade wegen der Punkte 3, 4, 5 a), 5 b) so wie sie es spielen.

Dieses Fazit ist so komplex, dass ich es in der Kürze der Zeit weder zerreissen noch verfälschen will. Meine Meinung siehe oben oder vielleicht unten ...

e) Flügelspiel
Funkel lässt Angriffe über die Flügel regelmäßig mit einem Außenspieler vortragen. Kein Wunder, dass er dafür dribbelstarke, schnelle Spielertypen wie Streit oder Korkmaz haben will, die sich gegen einen oder gar zwei Gegenspieler durchzusetzen wissen. Ein Wunder ist es jedoch, dass er von diesen Spielertypen nur jeweils einen holt, obwohl er in der Regel doch mit zwei Außenstürmern spielen lässt. Aber gut, man könnte ihm zu gute halten, dass er ja noch Heller und Köhler in der Hinterhand hatte. Andererseits wären das dann auch nur zwei bis drei Spieler für zwei Positionen. Das ist eigentlich zu wenig. Daher mussten und müssen sich auch Spieler, die eigentlich auf dieser Position nicht wirklich zurecht kommen, als Außenstürmer versuchen: Amanatidis, Takahara, Thurk, Fenin. Hier scheint es als werde ein feststehendes Konzept den vorhandenen Spielern über gestülpt anstatt das System entsprechend der vorhandenen Spieler anzupassen oder gleich ausreichend passende Spieler für das angestrebte System einzukaufen.
Der Hauptkritikpunkt ist aber, dass sich in der Regel ein Flügelspieler gegen zwei Verteidiger durchsetzen muss. Es ist somit wenig verwunderlich, dass nur wenige gescheite Flanken in den gegnerischen Strafraum kommen. Denn entweder kann sich unser Flügelspieler nicht gegen zwei Gegenspieler durchsetzen oder er kommt nur unter Druck zum Flanken.

Also diese Passage hab ich überhaupt nicht verstanden. Lass ich daher mal so stehen. Interessant, dass Du den gestandenen offensiven Mittelfeldspieler Thurk (erklärter Liebling von mir) hier mit als Stürmer aufführst, ohne zu erklären, dass es wohl ein Fehler (einer der wenigen) von Funkel war, ihn dazu machen zu wollen.

Fazit: Das spielen wir schon seit Ewigkeiten so, von daher muss man davon ausgehen, dass das von Funkel so gewollt ist, dass da kein Außenverteidiger nachrückt oder ein Mittelfeldspieler sich außen anbietet.

Zumindest auf der linken Seite war der Außenverteidiger in letzter Zeit auch noch der linke offensive Mittelfeldspieler in Personalunion, teilweise auf eigenen Wunsch (Stichwort EM). Dieses Problem scheint mir durch Korkmaz gelöst zu sein.

6. Funkels Förderkonzept für junge Spieler

... Allerdings wäre es für alle Spieler sicherlich der schnellere Weg und für einige der einzig mögliche Weg, wenn Funkel ihnen permanent erzählt, was sie gut machen, wo er ihre Schwächen sieht, wie sie an diesen Arbeiten sollen, wie sie sich im Spiel verhalten sollen. Und das schrittweise als Aufbauprogramm ...


Woher weißt Du, dass Funkel den jungen Spielern nichts über ihrer Stärken und Schwächen erzählt?


Fazit: Aber getrennt davon, wie man die einzelnen Fälle einschätzt, muss man zu der Einschätzung kommen, dass Funkels Jugendförderung im wesentlichen darin besteht, dass sie 1. bei den Profis mittrainieren dürfen und 2. aufgrund von Zufällen in die Mannschaft gespült werden. Das halte ich so ungefähr für das Gegenteil einer planmäßigen Förderung.

Die meisten "Großen" auch in der Vergangenheit sind nicht aufgrund ihres Trainingsstandes, Leistungsvermögens oder gar ihrer Laktatwerte, sondern durch Ausfälle von Stammspielern zu ihren Debuts gekommen. So ist das auch heute noch. Und dass Toski trotz zeitweiligem Schwächeln auf dem Weg zum Stammspieler ist, verdankt er durchaus Friedhelm Funkel.

7.  Hoffnung auf Besserung ist unbegründet
Nun könnte man ja sagen: Alles halb so wild, Funkel wird schon seine Lehren daraus ziehen. Das Problem ist nur: das tut er nicht. Funkel ist und bleibt Funkel. Diese Saison will er offensiv spielen lassen und ermauert sich auf Schalke ein 0:1. Das passt einfach nicht zusammen. Er lässt Kurzpassspiel trainieren, aber er trainiert wohl nicht, wer wann wie nach vorne stoßen muss. Laufwege in der Offensive scheinen gar nicht trainiert zu werden, jedenfalls sitzen sie nicht. Man hat nicht den Eindruck, dass auch nur ein Spieler mal zwei Pässe im Voraus denkt und sich anbietet.  Nun könnte man das mit den vielen Verletzten begründen. Da könne man das doch gar nicht einstudieren. Tatsache ist jedoch, dass es seit Funkel da ist, immer schlimmer geworden ist. Wenn die Mannschaft den Vorwärtsgang einlegt, wird völlig ideenlos angerannt. Es wird ja nun für keinen Profifußballer, also auch nicht für unsere Ersatzspieler, eine Überforderung darstellen, sich ein paar Laufwege merken zu können – wenn es denn ordentlich trainiert worden wäre. Aber warum sollte der Funkel, der Taktik für überschätzt hält, der es für eine tolle Idee hält, gegen den KSC mit einem langen Ball nach dem Anstoß das Spiel zu eröffnen, nun auf einmal seine ganze Einstellung zum Spiel über den Haufen werfen und das Hauptgewicht im Training auf das Offensivspiel lenken? Die Hoffnung darauf, dass Funkel sich ändert, ist nichts als ein frommer Wunsch ohne jeglichen realistischen Anhaltspunkt.
Zumal es doch, aus seiner Sicht, immer und immer wieder Gründe gibt, die dagegen sprechen. Mal sind es die Verletzungen, dann ist es die prekäre sportliche Lage, dann will man erstmal das Saisonziel erreichen, dann muss man nach einer Niederlage erst einmal wieder für Sicherheit sorgen – immer und immer wieder gibt es für Funkel wichtigeres zu tun als die Mängel im Offensivspiel zu beseitigen. Er kann noch so oft in Interviews betonen, wie gerne er ein schnelles Kombinationsspiel hat und wie sehr er das anstrebt. Im alltäglichen Bundesligabetrieb ist ihm alles andere wichtiger und er kehrt immer und immer wieder zu seinen alten Gewohnheiten zurück. In den prekären Situationen fühlt er sich heimisch – und so wie er die Mannschaft trainiert, hat er das „Glück“ immer und immer wieder nach Hause, zu den ihm vertrauten Situationen zu kommen.

O.K. Ich wollte in Deinem Schlussabsatz (Punkt 7) mal eigentlich nix kommentieren, sonder nur markieren, was wir gemeinsam haben. Da blieb dann leider wenig über.

Fazit:
So schlimm steht es meiner Meinung nach um die Eintracht!

Maggo

In der Tat steht es zur Zeit schlimm um die Eintracht, weil sich interessierte Kreise mit Helfershelfern befleißigt fühlten, eine Krise zu postulieren, bevor es sie gab. Aufgrund des Spielplandillemmas konnten sie mit "Abstiegsplatz" und "Tabellenletzter" eine Panik erzeugen, die nun durch die nachträgliche Tabellenkorrektur nicht mehr zu revidieren ist, was auch gar nicht im Interesse dieser Personen liegt. In allen Medien wird Funkel jetzt volle Breitseite abgeschossen, dabei ist er doch nur eine Randfigur im Machtkampf.
Nochmal: Ich bin mir sicher, dass Du persönlich nicht Bestandteil dieser Machenschaften bist, aber es gibt sie, und das ist das wahre Problem.
Funkels ***** wird auf Dauer nicht mehr zu retten sein, zu sehr ist sein Ansehen beschädigt und seine Rolle in Frage gestellt worden. Über die Alternativen werden wir in anderen Threads reden, aber weil mich ja sonst keiner hört, sag ichs mal hierl: "Wenn Funkel wetzt, dann Falko Goetz"


p.s.: Meine „Ansprüche“ an die Mannschaft sind, dass sie die Leistungen, die sie in den besseren Spielen der Saison nach dem Aufstieg gezeigt hat, beständiger zeigt und nicht nur in ganz wenigen Spielen, dass sie sich spielerisch weiter entwickelt, dass sie erkennbar eingespielt ist, dass unsere Art zu spielen nicht von ein paar wenigen Leistungsträgern abhängt (einst: Ama, Taka, Streit, Kyrgiakos; jetzt laut Funkel / HB: Ama, Chris, Korkmaz, Meier). Klar: mit besseren Spielern spielt man besser und erfolgreicher, aber dass man, laut Funkel, nur mit diesen Spielern ein schnelles Kurzpassspiel hinbekommt, ohne sie aber nur ideenlosen Kampffußball, das spricht doch schon sehr gegen das, was im Training erarbeitet worden sein soll. Und auch mit diesen Spielern habe ich ein solches Spiel, in letzter Zeit zumindest, nicht gesehen.


P.S.: Meine Ansprüche an die Mannschaft sind im KSC-Spiel voll erfüllt worden. Schade, dass so wenige versucht haben, zu helfen.

Joh.
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kleinerdickesbandito schrieb:
Was soll das alles??? Es gibt keinen schönen Fussball, sondern nur erfolgreichen.
Ich konnte nie verstehen, wie man bei einer 4:3 Niederlage in Bochum die Manschaft nach dem Spiel feiern kann. Da hab ich mich ja so aufgeregt, bei so einer unnötigen Niederlage. Aber für viele war das nur ein schönes Spiel mit vielen Toren.
Genauso hab ich kein Verständnis, das bei einem so einem wichtigen Sieg, nach dem Spiel, der Kopf des Trainers gefordert wird.  
Direkt nach so einem emotionalen Match, last Minute Tor, da denk ich aber nur an die Eintracht.









Was Pedro hier kritisiert, ist halt noch ne Nummer härter. Während des Spiels und sogar noch nach dem Ausgleich war es einer Menge Leute wichtiger, den Rausschmiss des Trainers zu fordern und individuelle Fehler von Einzelspielern zu verhöhnen, als die Mannschaft nach vorne zu schreien.
Und diese Disse war dann auch noch organisiert ...
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Mensch Maggo! Ein Gesamtkunstwerk, das es sicher verdient (analog zu Pedros Thread) im einzelnen gewürdigt  und diskutiert zu werden.
Nur kurz eins vorneweg: Auch diejenigen, die hier als Funkelanhänger auftreten oder so eingestuft werden, sind mit ihm nicht verheiratet und mit vielem nicht glücklich. Hier steht wie so oft die Frage nach den Alternativen im Raum und darüber hinaus die Problematik, dass mit der "Funkel-Frage" ganz organisiert Politik gemacht wird (was ich Dir persönlich nicht unterstellen möchte).

Später mehr ...