hawischer
6813
WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Die Umweltverbände müssten vielleicht auch noch eine einheitliche Bewertung finden. Während Greenpeace die Einsparpläne als "erfrischend ehrlich" bezeichnet, hält der BUND sie für "eine Finte".
Die Umweltverbände "müssten" gar nichts. Da sie unabhängig sind, kann jeder Verband seine eigene Meinung haben. Es gibt auch Entscheidungen, über die die Grünen jubeln, während Umweltverbände verständnislos den Kopf schütteln.
1866 anlässlich der Schlacht bei Königgrätz sagte der Heerführer Moltke : "Getrennt marschieren, vereint schlagen." Sein taktisches Erfolgsrezept ließe sich durchaus gewinnbringend auf gemeinsame Ziele in der Politik übertragen. Oder?
Sag das mal der bayerischen Staatsregierung. Die haben es auch nicht so mit Moltke. 😉
Aber die Anderen.... Ein immer wieder überzeugendes Argument.
hawischer schrieb:
Aber die Anderen.... Ein immer wieder überzeugendes Argument.
War gar kein Argument - nur ein Hinweis.
hawischer schrieb:
Die Umweltverbände müssten vielleicht auch noch eine einheitliche Bewertung finden. Während Greenpeace die Einsparpläne als "erfrischend ehrlich" bezeichnet, hält der BUND sie für "eine Finte".
Die Umweltverbände "müssten" gar nichts. Da sie unabhängig sind, kann jeder Verband seine eigene Meinung haben. Es gibt auch Entscheidungen, über die die Grünen jubeln, während Umweltverbände verständnislos den Kopf schütteln.
WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Die Umweltverbände müssten vielleicht auch noch eine einheitliche Bewertung finden. Während Greenpeace die Einsparpläne als "erfrischend ehrlich" bezeichnet, hält der BUND sie für "eine Finte".
Die Umweltverbände "müssten" gar nichts. Da sie unabhängig sind, kann jeder Verband seine eigene Meinung haben. Es gibt auch Entscheidungen, über die die Grünen jubeln, während Umweltverbände verständnislos den Kopf schütteln.
1866 anlässlich der Schlacht bei Königgrätz sagte der Heerführer Moltke : "Getrennt marschieren, vereint schlagen." Sein taktisches Erfolgsrezept ließe sich durchaus gewinnbringend auf gemeinsame Ziele in der Politik übertragen. Oder?
hawischer schrieb:WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Die Umweltverbände müssten vielleicht auch noch eine einheitliche Bewertung finden. Während Greenpeace die Einsparpläne als "erfrischend ehrlich" bezeichnet, hält der BUND sie für "eine Finte".
Die Umweltverbände "müssten" gar nichts. Da sie unabhängig sind, kann jeder Verband seine eigene Meinung haben. Es gibt auch Entscheidungen, über die die Grünen jubeln, während Umweltverbände verständnislos den Kopf schütteln.
1866 anlässlich der Schlacht bei Königgrätz sagte der Heerführer Moltke : "Getrennt marschieren, vereint schlagen." Sein taktisches Erfolgsrezept ließe sich durchaus gewinnbringend auf gemeinsame Ziele in der Politik übertragen. Oder?
Sag das mal der bayerischen Staatsregierung. Die haben es auch nicht so mit Moltke. 😉
Das ging bisher an mir vorbei.
Laut dem Bundesverkehrswegeplan aus Herrn Wissings Ministerium soll die A5 vom Frankfurter Kreuz bis Friedberg auf 10 Spuren ausgebaut werden.
Das ganze soll über eine Milliarde kosten und natürlich muss die benötigte Schneise durch FFM und den Vordertaunus geschlagen werden.
Irgendwie Wahnsinn, da reden wir darüber, den Klimawandel durch Verlagerung von Verkehr auf die Schiene oder Reduzierung des Individualverkehrs durch ÖPNV Ausbau zu begrenzen und BÄMM: Biggest Autobahn ever.
Aber okay, ich kann mich an keinen Bundesverkehrsminister erinnern, den ich nicht für einen fahrlässigen Clown gehalten habe. Warum soll das diesmal anders sein?
Quelle:
https://www.hessenschau.de/wirtschaft/ausbau-der-a5-auf-zehn-spuren-frankfurt-ist-dagegen-land-hessen-sehr-skeptisch-v1,a5-ausbau-100.html
Laut dem Bundesverkehrswegeplan aus Herrn Wissings Ministerium soll die A5 vom Frankfurter Kreuz bis Friedberg auf 10 Spuren ausgebaut werden.
Das ganze soll über eine Milliarde kosten und natürlich muss die benötigte Schneise durch FFM und den Vordertaunus geschlagen werden.
Irgendwie Wahnsinn, da reden wir darüber, den Klimawandel durch Verlagerung von Verkehr auf die Schiene oder Reduzierung des Individualverkehrs durch ÖPNV Ausbau zu begrenzen und BÄMM: Biggest Autobahn ever.
Aber okay, ich kann mich an keinen Bundesverkehrsminister erinnern, den ich nicht für einen fahrlässigen Clown gehalten habe. Warum soll das diesmal anders sein?
Quelle:
https://www.hessenschau.de/wirtschaft/ausbau-der-a5-auf-zehn-spuren-frankfurt-ist-dagegen-land-hessen-sehr-skeptisch-v1,a5-ausbau-100.html
Wedge schrieb:
Das ging bisher an mir vorbei.
Laut dem Bundesverkehrswegeplan aus Herrn Wissings Ministerium soll die A5 vom Frankfurter Kreuz bis Friedberg auf 10 Spuren ausgebaut werden.
Es ist eine Machbarkeitsstudie. Konkrete Umsetzungsentscheidung gibt es keine.
Wedge schrieb:
Irgendwie Wahnsinn, da reden wir darüber, den Klimawandel durch Verlagerung von Verkehr auf die Schiene oder Reduzierung des Individualverkehrs durch ÖPNV Ausbau zu begrenzen und BÄMM: Biggest Autobahn ever.
Du bist nicht auf dem aktuellen Stand der Finanzierungspläne für den Straßenbau. Der Verkekehrsminister sieht eine massive Kürzung speziell bei Autobahnen vor.
"Nach Angaben der FAS führen die Kürzungen dazu, dass die Autobahn GmbH dramatisch weniger Geld erhält, als sie nach eigenen Berechnungen eigentlich benötigen würde. Bis 2028 fehlten nach internen Zahlen des Unternehmens 4,1 Milliarden Euro."
Die Umweltverbände müssten vielleicht auch noch eine einheitliche Bewertung finden. Während Greenpeace die Einsparpläne als "erfrischend ehrlich" bezeichnet, hält der BUND sie für "eine Finte".
Wie wird es wohl ausgehen? Man weiß nun, ein Ausbau der A5 wäre "machbar", aber eine Entscheidung es zu tun, ist in weiterer Entfernung als jemals.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/verkehrsministerium-investitionen-autobahnen-100.html
hawischer schrieb:
Die Umweltverbände müssten vielleicht auch noch eine einheitliche Bewertung finden. Während Greenpeace die Einsparpläne als "erfrischend ehrlich" bezeichnet, hält der BUND sie für "eine Finte".
Die Umweltverbände "müssten" gar nichts. Da sie unabhängig sind, kann jeder Verband seine eigene Meinung haben. Es gibt auch Entscheidungen, über die die Grünen jubeln, während Umweltverbände verständnislos den Kopf schütteln.
Neue Umfrage von Infratest für Thüringen. AfD wieder unter 30%, BSW(21%} knapp hinter der CDU{23%}. Die Linke stürzt ab auf 11%. Für Ramelow wäre das ein Drama.
Grüne eventuell und FDP sicher aus dem Landtag.
Stand heute könnte Voigt als MP mit BSW und SPD eine Regierung stellen.
https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/thueringen.htm
Grüne eventuell und FDP sicher aus dem Landtag.
Stand heute könnte Voigt als MP mit BSW und SPD eine Regierung stellen.
https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/thueringen.htm
hawischer schrieb:
Neue Umfrage von Infratest für Thüringen. AfD wieder unter 30%, BSW(21%} knapp hinter der CDU{23%}. Die Linke stürzt ab auf 11%. Für Ramelow wäre das ein Drama.
Grüne eventuell und FDP sicher aus dem Landtag.
Stand heute könnte Voigt als MP mit BSW und SPD eine Regierung stellen.
https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/thueringen.htm
Richtig lustig wird es wenn BSW vor der CDU landet. Ich glaube kaum das die CDU das umgekehrt machen würde. So weit liegen die ja nicht auseinander.
hawischer schrieb:
Heute vor 71 Jahren. Der Aufstand in der DDR gegen das kommunistische Regime. Es sollte noch 36 Jahre dauern bis es durch eine friedliche Revolution zu Ende war.
... und praktisch genauso lange war der 17.06. in der Bundesrepublik Deutschland, also dem damaligen Westteil, daraufhin Nationalfeiertag (mit Gesetz vom 04. August 1953). Danke für die Erinnerung!
Rod Stewart hätte sich besser erkundigen sollen, bei welchem Publikum er spielt und wo seine "Pro Ukraine" Statements ankommen oder nicht
https://www.n-tv.de/leute/Fuck-Putin-Rod-Stewart-erntet-bei-Kritik-an-Putin-in-Leipzig-Pfiffe-und-Buhrufe-article25018100.html
https://www.n-tv.de/leute/Fuck-Putin-Rod-Stewart-erntet-bei-Kritik-an-Putin-in-Leipzig-Pfiffe-und-Buhrufe-article25018100.html
Tafelberg schrieb:
Rod Stewart hätte sich besser erkundigen sollen, bei welchem Publikum er spielt und wo seine "Pro Ukraine" Statements ankommen oder nicht
https://www.n-tv.de/leute/Fuck-Putin-Rod-Stewart-erntet-bei-Kritik-an-Putin-in-Leipzig-Pfiffe-und-Buhrufe-article25018100.html
Gerade vor diesem Putin-freundlichen Publikum hat er Anerkennung für sein Statement verdient. Ich bin mir sicher, wenn er die Haltung eines Teils des Publikums vorher gekannt hätte, wäre er " jetzt erst recht" aufgetreten und hätte Haltung gezeigt.
Was wäre wohl alternativ passiert, wäre heute vor 142 Jahren nicht das Folgende geschehen?
Am 15.06.1882 wurde ein weltweit neuartiges Möbelstück aufgestellt: der Strandkorb! Von Warnemünde aus eroberte er die Nord- und Ostseeküste und mittlerweile ist er sogar aus manchem Garten nicht mehr fortzudenken.
Mein Dank geht daher heute an den Korbmacher Wilhelm Bartelmann und seine geschäftstüchtige Ehefrau Elise, die den ersten Strandkorbverleih gründete!
Am 15.06.1882 wurde ein weltweit neuartiges Möbelstück aufgestellt: der Strandkorb! Von Warnemünde aus eroberte er die Nord- und Ostseeküste und mittlerweile ist er sogar aus manchem Garten nicht mehr fortzudenken.
Mein Dank geht daher heute an den Korbmacher Wilhelm Bartelmann und seine geschäftstüchtige Ehefrau Elise, die den ersten Strandkorbverleih gründete!
Tafelberg schrieb:
Hat Merz nicht 2 Tage vorher was anderes gesagt?
Also, dass mit seinen Interviews ist wirklich anstrengend
Er hat es doch nun erklärt.
Selbst wenn er auch die Bundesländer mit gemeint haben sollte, hat er recht. Mit dem BSW ist kein Staat zu machen und würde, wenn überhaupt, nur dazu dienen, um in Bundesländern die AfD zu verhindern. Die Landesfürsten wollen sich diese Option erhalten.
Das BSW ist eine Mischung aus Nationalismus und Sozialismus, angereichert mit einer Mixtur aus Antiamerikanismus, Nato-Ablehnung, EU-Skepsis und Putinnähe.
Gruselig.
https://www.n-tv.de/politik/Putin-verspricht-Waffenruhe-gegen-Kiewer-Verzicht-auf-NATO-Beitritt-und-Regionen-article25014761.html
Putin bietet eine Waffenruhe bzw. die vollständige Beendigung des militärischen Konflikts an, sofern ukrainische Truppen vollständig aus den annektierten Gebieten abgezogen werden und man seitens der Ukraine auf einen NATO-Beitritt verzichtet.
Ich weiß nicht inwiefern das neu ist, persönlich habe ich solche konkreten Vorschläge bzw. Bedingungen von russischer Seite noch nicht vernommen. Für mich kommt das überraschend. Überraschend wird auch sein, ob das wirklich ernst gemeint ist von Putin, er also auch daran festhält und wie sich vor allem der Westen diesbezüglich verhält.
Putin bietet eine Waffenruhe bzw. die vollständige Beendigung des militärischen Konflikts an, sofern ukrainische Truppen vollständig aus den annektierten Gebieten abgezogen werden und man seitens der Ukraine auf einen NATO-Beitritt verzichtet.
Ich weiß nicht inwiefern das neu ist, persönlich habe ich solche konkreten Vorschläge bzw. Bedingungen von russischer Seite noch nicht vernommen. Für mich kommt das überraschend. Überraschend wird auch sein, ob das wirklich ernst gemeint ist von Putin, er also auch daran festhält und wie sich vor allem der Westen diesbezüglich verhält.
Der Putin-Vorschlag ist reines Schauspiel. Er weiß genau, dass die Ukraine des "lieben Putin- Friedens Willen" nicht auf die besetzten Gebiete verzichten wird.
Das ist ein weiterer Spaltungsversuch in den Westen hinein.
Jetzt können die internationalen "Wagenknechte" und Rechtspopulisten sagen, seht doch Putin will auch Friedensverhandlungen. Man solle doch aufhören mit den Waffenlieferungen, ihr Kriegstreiber. So wird's kommen.
Das ist ein weiterer Spaltungsversuch in den Westen hinein.
Jetzt können die internationalen "Wagenknechte" und Rechtspopulisten sagen, seht doch Putin will auch Friedensverhandlungen. Man solle doch aufhören mit den Waffenlieferungen, ihr Kriegstreiber. So wird's kommen.
Gelöschter Benutzer
hawischer schrieb:
Der Putin-Vorschlag ist reines Schauspiel. Er weiß genau, dass die Ukraine des "lieben Putin- Friedens Willen" nicht auf die besetzten Gebiete verzichten wird.
Das ist ein weiterer Spaltungsversuch in den Westen hinein.
Jetzt können die internationalen "Wagenknechte" und Rechtspopulisten sagen, seht doch Putin will auch Friedensverhandlungen. Man solle doch aufhören mit den Waffenlieferungen, ihr Kriegstreiber. So wird's kommen.
So so siehts aus. Zumal der Zeitpunkt eben auch komplett taktisch gewählt ist
Sollte dieser recht unwahrscheinliche Fall eintreten, kann man immernoch mit BSW reden. Ansonsten sollte eine Ablehnung „von Extremisten jedweder Coleur“ weiterhin gelten. Linke, denen die AfD zuwider ist, könnte man mit einer Ablehnung eher zu SPD oder Linke zurück bringen.
Für mich stellt das die ganze Thüringenpolitik seit Kemmerich in Frage.
Ein paar Tage nach der Selenskyi-Rede mit Elklat: Nun gut, Merz hat selten Gelegenheiten ausgelassen, große Fragezeichen bei mir zu erzeugen.
Für mich stellt das die ganze Thüringenpolitik seit Kemmerich in Frage.
Ein paar Tage nach der Selenskyi-Rede mit Elklat: Nun gut, Merz hat selten Gelegenheiten ausgelassen, große Fragezeichen bei mir zu erzeugen.
HessiP schrieb:
Sollte dieser recht unwahrscheinliche Fall eintreten, kann man immernoch mit BSW reden. Ansonsten sollte eine Ablehnung „von Extremisten jedweder Coleur“ weiterhin gelten. Linke, denen die AfD zuwider ist, könnte man mit einer Ablehnung eher zu SPD oder Linke zurück bringen.
Für mich stellt das die ganze Thüringenpolitik seit Kemmerich in Frage.
Ein paar Tage nach der Selenskyi-Rede mit Elklat: Nun gut, Merz hat selten Gelegenheiten ausgelassen, große Fragezeichen bei mir zu erzeugen.
So unwahrscheinlich ist der Fall nicht. SPD 6,9% Grüne 5,9% Linke 4,9% FDP 2,4%
Das sind die EU-Wahlergebnisse in Sachsen.
Mit der CDU zusammen kommen die SPD und Grüne auf 34,6%, die AfD kam auf 31,8%, das BSW auf 12,6%
Lass die Grünen nur noch 1%-Punkt verlieren, dann ist Schluss mit lustig. AfD und BSW, für die reicht es auch jetzt schon alleine.
Erinnert an Griechenland. Als das Linksbündnis Syriza sich mit der rechtspopulistischen Partei der Unabhängigen Griechen zusammentat.
Merz hat es doch deutlich gesagt. Im Bund nein , in den Ländern liegt es an der regionalen Partei und den Gegebenheiten.
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/merz-cdu-zusammenarbeit-bsw-100.html
Kann mir 1e*r mal den Umgang der CDU mit BSW nachvollziehbar erklären? Es gibt Umvereinbarkeitsbeschlüsse zu AfD und Die Linke - aber für BSW gilt so etwas nur auf Bundesebene?
„CDU-Chef Friedrich Merz schließt Koalitionen von CDU und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) auf Länderebene nicht grundsätzlich aus. Zwar gelte eine solche Abgrenzung für die Bundesebene, aber "in der Landespolitik werden andere Entscheidungen getroffen", sagte Merz im MDR. Auf Landesebene müsse "man im Lichte der Wahlergebnisse sehen, welche Konstellation sich ergeben, welche Regierungsfähigkeit dort auch denkbar und möglich sind."
„Merz hatte Anfang der Woche einer Koalition mit dem BSW im Bund noch eine klare Absage erteilt. "Ich schließe aus, dass eine christlich-demokratische Union eine solche Bundespolitik macht, die Frau Wagenknecht mit einbezieht"
„Über das BSW hatte Merz am Montag gesagt, die CDU arbeite mit "rechtsextremen und linksextremen Parteien nicht zusammen." Für Sahra Wagenknecht gelte beides: "Sie ist in einigen Themen rechtsextrem, in anderen wiederum linksextrem."
https://www.tagesschau.de/inland/cdu-bsw-merz-102.html
Also irgendwie erscheint mir das nicht sehr konsequent: Mit den BSW Leuten haben doch ein Teil jener Leute die Linke verlassen, die nicht für Pragmatik stehen. Mit der Ramelow-Linke gilt aber weiterhin die Unvereinbarkeit?
„CDU-Chef Friedrich Merz schließt Koalitionen von CDU und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) auf Länderebene nicht grundsätzlich aus. Zwar gelte eine solche Abgrenzung für die Bundesebene, aber "in der Landespolitik werden andere Entscheidungen getroffen", sagte Merz im MDR. Auf Landesebene müsse "man im Lichte der Wahlergebnisse sehen, welche Konstellation sich ergeben, welche Regierungsfähigkeit dort auch denkbar und möglich sind."
„Merz hatte Anfang der Woche einer Koalition mit dem BSW im Bund noch eine klare Absage erteilt. "Ich schließe aus, dass eine christlich-demokratische Union eine solche Bundespolitik macht, die Frau Wagenknecht mit einbezieht"
„Über das BSW hatte Merz am Montag gesagt, die CDU arbeite mit "rechtsextremen und linksextremen Parteien nicht zusammen." Für Sahra Wagenknecht gelte beides: "Sie ist in einigen Themen rechtsextrem, in anderen wiederum linksextrem."
https://www.tagesschau.de/inland/cdu-bsw-merz-102.html
Also irgendwie erscheint mir das nicht sehr konsequent: Mit den BSW Leuten haben doch ein Teil jener Leute die Linke verlassen, die nicht für Pragmatik stehen. Mit der Ramelow-Linke gilt aber weiterhin die Unvereinbarkeit?
Stell Dir mal vor, in Sachsen tritt das worst case Szenario ein. Die AfD wird die stärkste Partei, dann CDU und BSW.
SPD, Grüne, Linke, FDP scheitern an der 5%-Grenze. Selbst wenn eine Partei über 5% käme, wäre der Abstand, gemeinsam mit der CDU zur AfD noch erheblich.
Was dann? Wird dann die AfD die Regierung stellen und nach der MP Wahl toleriert die BSW die Regierung? Oder macht gar mit?
Ist dann die Schreierei groß, wie konnte die CDU das zulassen? Hätte man nicht wenigstens mit dem BSW und eventuell einer dritten Partei (wenn vorhanden) das verhindern können?
Wer Wagenknecht bei Maischberger oder Mohamed Ali bei Illner gesehen hat, dem kommt bei der Vorstellung mit der BSW was zu machen, das Kotzen.
Was tun?
AfD und BSW das Feld überlassen? Nein. Dann würde ich in die Zitrone BSW beißen. In den Ländern, im Bund definitiv nicht.
Übrigens, bei den ganzen Brandmauern bedauere ich zutiefst, dass SPD, Grüne und FDP ihre Karren im Osten in den Dreck fahren. Die Linke macht das auch.
Lernen diese Parteien, speziell die SPD daraus etwas? Wer gestern Abend Esken bei Lanz gesehen hat, der sollte seine Zweifel bestätigt sehen.
SPD, Grüne, Linke, FDP scheitern an der 5%-Grenze. Selbst wenn eine Partei über 5% käme, wäre der Abstand, gemeinsam mit der CDU zur AfD noch erheblich.
Was dann? Wird dann die AfD die Regierung stellen und nach der MP Wahl toleriert die BSW die Regierung? Oder macht gar mit?
Ist dann die Schreierei groß, wie konnte die CDU das zulassen? Hätte man nicht wenigstens mit dem BSW und eventuell einer dritten Partei (wenn vorhanden) das verhindern können?
Wer Wagenknecht bei Maischberger oder Mohamed Ali bei Illner gesehen hat, dem kommt bei der Vorstellung mit der BSW was zu machen, das Kotzen.
Was tun?
AfD und BSW das Feld überlassen? Nein. Dann würde ich in die Zitrone BSW beißen. In den Ländern, im Bund definitiv nicht.
Übrigens, bei den ganzen Brandmauern bedauere ich zutiefst, dass SPD, Grüne und FDP ihre Karren im Osten in den Dreck fahren. Die Linke macht das auch.
Lernen diese Parteien, speziell die SPD daraus etwas? Wer gestern Abend Esken bei Lanz gesehen hat, der sollte seine Zweifel bestätigt sehen.
hawischer schrieb:
AfD und BSW das Feld überlassen? Nein.
Manchmal denke ich, sollen die das doch mal machen und zeigen was sie können. Dann werden die merken das alles nicht so einfach ist und an vielem scheitern. Die Wähler von denen merken dann das da nur eine große Klappe mit nichts dahinter ist.
Sollte dieser recht unwahrscheinliche Fall eintreten, kann man immernoch mit BSW reden. Ansonsten sollte eine Ablehnung „von Extremisten jedweder Coleur“ weiterhin gelten. Linke, denen die AfD zuwider ist, könnte man mit einer Ablehnung eher zu SPD oder Linke zurück bringen.
Für mich stellt das die ganze Thüringenpolitik seit Kemmerich in Frage.
Ein paar Tage nach der Selenskyi-Rede mit Elklat: Nun gut, Merz hat selten Gelegenheiten ausgelassen, große Fragezeichen bei mir zu erzeugen.
Für mich stellt das die ganze Thüringenpolitik seit Kemmerich in Frage.
Ein paar Tage nach der Selenskyi-Rede mit Elklat: Nun gut, Merz hat selten Gelegenheiten ausgelassen, große Fragezeichen bei mir zu erzeugen.
hawischer schrieb:Tafelberg schrieb:
"Mit 66 Jahren fängt das Leben an, Mit 66 Jahren...."
".. Ihr werdet euch noch wundern, wenn ich erst Rentner bin
Sobald der Stress vorbei ist, dann lang ich nämlich hin, oh ho, oh ho, oh ho...."
🤣
Ich wünsche ihm alles Gute und freue mich für ihn, wenn sein Stress bald vorbei ist.
(Sicherheitshalber: Nein, das ist keine Häme!)
hawischer schrieb:
Man schaue sich die Wahlergebnisse in NRW an.
LK Fulda 18,4 % , Herzkammer der CDU
Adler_Steigflug schrieb:
Sollte wohl schockieren... ist aber irgendwie zum normalen Bild dieser Partei geworden. 38,4% wählen in Sonneberg weiterhin die AfD. Läuft.
Nur damit der Osten nicht alleine da steht.
In den alten Bundesländern kam die AfD auf über 13%. Nur damit keiner vergisst, dass ein Teil von Sonneberg überall ist.
SemperFi schrieb:Adler_Steigflug schrieb:
Sollte wohl schockieren... ist aber irgendwie zum normalen Bild dieser Partei geworden. 38,4% wählen in Sonneberg weiterhin die AfD. Läuft.
Nur damit der Osten nicht alleine da steht.
In den alten Bundesländern kam die AfD auf über 13%. Nur damit keiner vergisst, dass ein Teil von Sonneberg überall ist.
Da hast Du leider völlig recht.
Man schaue sich die Wahlergebnisse in NRW an. (woanders nicht besser, man möge sich nur die Wetterau ansehen)
In Gelsenkirchen 21,7%, in Herne 18%. Das war mal die Herzkammer der Sozialdemokratie.
Hier die AfD Ergebnisse in NRW in einer absteigenden Rangreihe.
https://www.wahlergebnisse.nrw/europawahlen/2024/aktuell/afd.shtml
hawischer schrieb:
Man schaue sich die Wahlergebnisse in NRW an.
LK Fulda 18,4 % , Herzkammer der CDU
Gelöschter Benutzer
hawischer schrieb:SemperFi schrieb:Adler_Steigflug schrieb:
Sollte wohl schockieren... ist aber irgendwie zum normalen Bild dieser Partei geworden. 38,4% wählen in Sonneberg weiterhin die AfD. Läuft.
Nur damit der Osten nicht alleine da steht.
In den alten Bundesländern kam die AfD auf über 13%. Nur damit keiner vergisst, dass ein Teil von Sonneberg überall ist.
Da hast Du leider völlig recht.
Man schaue sich die Wahlergebnisse in NRW an. (woanders nicht besser, man möge sich nur die Wetterau ansehen)
In Gelsenkirchen 21,7%, in Herne 18%. Das war mal die Herzkammer der Sozialdemokratie.
Hier die AfD Ergebnisse in NRW in einer absteigenden Rangreihe.
https://www.wahlergebnisse.nrw/europawahlen/2024/aktuell/afd.shtml
Gibt aber glücksweise auch Ausschläge in die andere Richtung.
Aachen (jedenfalls Stadt):
6,87% AfD
7,75% Volt
23,2% CDU
23,69 % Grüne
Zugegebenermaßen, in der Städteregion sieht's wieder anders aus.
Münster:
4,8% AfD
5,3% Volt
25,3% CDU
27,4% Grüne
Da kommt bei beiden Städten höchstwahrscheinlich die hohe Studentendichte zum Tragen. Wobei wir dann doch wieder beim Thema Bildung sind...
Wagenknecht fällt durch seltsame Behauptungen bei Frau Maischberger auf, bspw. dass es Morddrohungen seitens des Ex Ukraine Botschafter gegen sie gibt, die anderen Argumente von ihr sind bekannt und x mal ausdiskutiert worden
Kritik gibt es aber auch, warum Wagenknecht so oft eingeladen wird
https://www.ksta.de/politik/maischberger-sahra-wagenknecht-empoerung-ukraine-russland-weisband-melnyk-wut-ard-809962
Kritik gibt es aber auch, warum Wagenknecht so oft eingeladen wird
https://www.ksta.de/politik/maischberger-sahra-wagenknecht-empoerung-ukraine-russland-weisband-melnyk-wut-ard-809962
Tafelberg schrieb:
Wagenknecht fällt durch seltsame Behauptungen bei Frau Maischberger auf, bspw. dass es Morddrohungen seitens des Ex Ukraine Botschafter gegen sie gibt, die anderen Argumente von ihr sind bekannt und x mal ausdiskutiert worden
Kritik gibt es aber auch, warum Wagenknecht so oft eingeladen wird
https://www.ksta.de/politik/maischberger-sahra-wagenknecht-empoerung-ukraine-russland-weisband-melnyk-wut-ard-809962
Absolut übel. Wagenknecht betreibt eine Täter/Opfer Umkehr, auch indem sie die Nato bezichtigt. Getrieben ist sie, genau wie die AfD, von einerUS- und Nato-Ablehnung und daher muss in ihren Augen Russland als Großmacht und Gegenpol erhalten bleiben. Dafür opfert sie die Ukraine, mit allen noch möglichen Folgen.
Warum Leute wie Wagenknecht eingeladen werden? Könnte noch ein paar weitere Quotenbringer aufzählen. Die machen Stimmung in der Bude und die Leute freut's oder erregt es. Aber sie schauen zu. Das wiederum freut die Sender und Redaktionen.
Ja, hatte ich schon gesehen. Aber so funktioniert eine Diskussion nicht. Lies dort nach, schau in Nr. XY. Mache ich ja auch nicht und du auch nicht, wenn du jemandem gegenüber sitzt.
Aber gut, dann nicht. Warten wir noch 16 Monate. Oder auch mehr. Zeit haben wir genug.
Aber gut, dann nicht. Warten wir noch 16 Monate. Oder auch mehr. Zeit haben wir genug.
WürzburgerAdler schrieb:
Ja, hatte ich schon gesehen. Aber so funktioniert eine Diskussion nicht. Lies dort nach, schau in Nr. XY. Mache ich ja auch nicht und du auch nicht, wenn du jemandem gegenüber sitzt.
Aber gut, dann nicht. Warten wir noch 16 Monate. Oder auch mehr. Zeit haben wir genug.
Sorry Du hattest ausdrücklich nach den Vorstellungen der Union gefragt, nicht meine. Die Union bin ich aber nicht und meine Vorstellungen weichen auch manchmal davon ab, z.B. halte ich die AKW-Diskussuon für beendet in Deutschland. Also habe ich Dir die Primärquelle benannt. Ein durchaus üblicher Vorgang hier im Forum.
hawischer schrieb:
So und nun Schluß mit den Grünen und ihren Fehlern, wir sind im Unionsthread.
Deshalb habe ich ja extra nach den Absichten der Union gefragt, wie sie die selbstgesteckten Klimaziele denn erreichen will.
Schade, dass da außer Links über die Grünen nichts von dir kommt.
#1522 lesen.
Da sind Ziele und Überzeugungen beschrieben. Umgesetzt werden Programme in Regierungen. So war es vor der Ampelregierung und der grünen Politik auch. Das Heizungsgesetz oder die Kindergrundsicherungsmilliarden konntest Du vorher auch nirgendwo lesen.
Warten wir noch 16 Monate.
Da sind Ziele und Überzeugungen beschrieben. Umgesetzt werden Programme in Regierungen. So war es vor der Ampelregierung und der grünen Politik auch. Das Heizungsgesetz oder die Kindergrundsicherungsmilliarden konntest Du vorher auch nirgendwo lesen.
Warten wir noch 16 Monate.
Ja, hatte ich schon gesehen. Aber so funktioniert eine Diskussion nicht. Lies dort nach, schau in Nr. XY. Mache ich ja auch nicht und du auch nicht, wenn du jemandem gegenüber sitzt.
Aber gut, dann nicht. Warten wir noch 16 Monate. Oder auch mehr. Zeit haben wir genug.
Aber gut, dann nicht. Warten wir noch 16 Monate. Oder auch mehr. Zeit haben wir genug.
Wenn selbst du nicht weißt, wie die Union die anstehenden Klimaziele erreichen will, dann scheint mir, macht die Union aber auch keine gute Politik diesbezüglich.
Motoguzzi999 schrieb:
Wenn selbst du nicht weißt, wie die Union die anstehenden Klimaziele erreichen will, dann scheint mir, macht die Union aber auch keine gute Politik diesbezüglich.
Basis ist das Grundsatzprogramm. Umzusetzen in reale Politik wird so etwas in Regierungsverantwortung und gegebenfalls auf Basis eines Koalitionsvertrages.
Nachzulesen Seit 61ff
https://assets.ctfassets.net/nwwnl7ifahow/5CgMnK71ags88lqIxtkCB5/66e14b4cc6a1207a4a5e4da169e46a33/240507_CDU_GSP_2024_Beschluss_Parteitag_FINAL.pdf
Ok, Klimageld finde ich gut. Das hat die Ampel leider verpasst und das ist ein entscheidender Makel, der für Ungerechtigkeit sorgt. Ob es der CDU aber gelingt, den weltweit ersten Fusionsreaktor zu bauen? Klingt irgendwie nach wünsch dir was.
hawischer schrieb:
Wer die Geschichte des GEG von der ersten Veröffentlichung bis zum endgültigen Text nachvollzieht, der muss der Meinung Habecks sein. Das war ein Test und er hat sich geirrt. Sorry, so macht man keine Regierungspolitik.
Es war die bestmögliche, machbare Lösung. Für mich vollkommen OK, auch wenn ich direkt davon betroffen gewesen wäre. Wer weiß, vielleicht hätte es noch mehr Menschen wie mich gegeben, die den Sinn und die Machbarkeit verstanden hätten? Dies alles vor dem Hintergrund, dass uns die Zeit davonläuft.
Aber ich hatte ja gefragt, was die Grünen stattdessen hätten machen sollen. Oder, anders gefragt (wir sind ja hier im Union Thread): wie stellt man sich bei der Union die Erreichung der selbst gesteckten Klimaziele vor? Wenn es möglich ist etwas konkreter als "durch gute Politik" oder "die Menschen mitnehmen". Ganz konkret, welche Maßnahmen.
WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Wer die Geschichte des GEG von der ersten Veröffentlichung bis zum endgültigen Text nachvollzieht, der muss der Meinung Habecks sein. Das war ein Test und er hat sich geirrt. Sorry, so macht man keine Regierungspolitik.
Es war die bestmögliche, machbare Lösung. Für mich vollkommen OK, auch wenn ich direkt davon betroffen gewesen wäre. Wer weiß, vielleicht hätte es noch mehr Menschen wie mich gegeben, die den Sinn und die Machbarkeit verstanden hätten? Dies alles vor dem Hintergrund, dass uns die Zeit davonläuft.
Aber ich hatte ja gefragt, was die Grünen stattdessen hätten machen sollen. Oder, anders gefragt (wir sind ja hier im Union Thread): wie stellt man sich bei der Union die Erreichung der selbst gesteckten Klimaziele vor? Wenn es möglich ist etwas konkreter als "durch gute Politik" oder "die Menschen mitnehmen". Ganz konkret, welche Maßnahmen.
Sorry, das müssen die Grünen schon selbst wissen. Ich sehe nur, dass sie zur Zeit in Sack und Asche rumlaufen und darüber nachdenken was sie wohl falsch gemacht haben. Ich habe den Kretschmann lang und breit zitiert und ich könnte Außerungen seines Finanzminster dranhängen. Bitte nachlesen. Und ich zitiere mal die taz. Aus Gründen der Sympathie der Zeitung für eine bestimmte Politik:
"Vor über einem Jahr legte Klimaminister Robert Habeck einen ersten Entwurf vor, der viele im Land verschreckte – weil er strenge Regeln vorsah und noch keine soziale Abfederung beinhaltete. Seit diesem Zeitpunkt steckten die Grünen im Umfragetief und kommen über 15 Prozent nicht hinaus."
"In ihrer Wahlkampagne hat sie versucht, den Klimaschutz mit einem finanziellen Sicherheitsversprechen zu verknüpfen. Arbeitsplätze sichern, Wohlstand erhalten: Das war diesmal ihr größtes Argument für die Transformation. Das Versprechen blieb aber offenbar zu abstrakt. Welche drei Maßnahmen hatten die Grünen bei der Europawahl denn im Angebot, die dafür gesorgt hätten, dass es den Menschen in der Breite finanziell wieder besser geht? Eben: Da war nicht viel, was hängenbleiben konnte".
https://taz.de/Wahlniederlage-der-Gruenen/!6016577/
Es bleibt dabei, dass die Grünen die Wahl verloren haben und ich das bedauere, schon allein aus dem Grund, weil die AfD und BSW kräftig gewonnen haben und die kommen auf meiner Beliebtheitsskala weit hinter den Grünen.
Und aktuell glaube ich, mit den Grünen wie Habeck, Baerbock, Özdemir, Neubaur aus NRW , Bayaz aus BW, al Wazir aus Hessen lässt sich mit der Union eine Koalition bilden. Und ich schaue auf die nächste Bundestagswahl. Man muss kein Hellseher sein, um zu prognostizieren, dass die Ampel abgewählt wird. Und an der Union kein Weg vorbei gehen wird.
So und nun Schluß mit den Grünen und ihren Fehlern, wir sind im Unionsthread.
Wenn selbst du nicht weißt, wie die Union die anstehenden Klimaziele erreichen will, dann scheint mir, macht die Union aber auch keine gute Politik diesbezüglich.
hawischer schrieb:
So und nun Schluß mit den Grünen und ihren Fehlern, wir sind im Unionsthread.
Deshalb habe ich ja extra nach den Absichten der Union gefragt, wie sie die selbstgesteckten Klimaziele denn erreichen will.
Schade, dass da außer Links über die Grünen nichts von dir kommt.
Sag doch mal ganz konkret, was die Grünen tun sollen nach deiner Meinung. Kein GEG? Kein Verbrenner-Aus? Kein Tempolimit? Keine Beschleunigung bei der Windkraft? Kein Düngemittelgesetz? Kein Vorziehen des Kohleausstiegs? Keine Tierwohlkennzeichnung?
Und wenn der Klimawandel nur noch als ein Punkt unter vielen gesehen wird, ist er deshalb verschwunden?
Schlecht GEMACHTE Politik ist eine Worthülse. Das behaupten alle Parteien von ihren politischen Gegnern. Und zur "Wahrnehmung" haben andere ja gehörig beigetragen. Stichwort "Verbotspartei" von denen, die u.a. Cannabis weiter verbieten wollen.
Ich habe noch nie der Union schlecht gemachte Politik vorgehalten. Sondern immer konkret geschrieben, was ich meine.
Und wenn der Klimawandel nur noch als ein Punkt unter vielen gesehen wird, ist er deshalb verschwunden?
Schlecht GEMACHTE Politik ist eine Worthülse. Das behaupten alle Parteien von ihren politischen Gegnern. Und zur "Wahrnehmung" haben andere ja gehörig beigetragen. Stichwort "Verbotspartei" von denen, die u.a. Cannabis weiter verbieten wollen.
Ich habe noch nie der Union schlecht gemachte Politik vorgehalten. Sondern immer konkret geschrieben, was ich meine.
WürzburgerAdler schrieb:
Sag doch mal ganz konkret, was die Grünen tun sollen nach deiner Meinung. Kein GEG? Kein Verbrenner-Aus? Kein Tempolimit? Keine Beschleunigung bei der Windkraft? Kein Düngemittelgesetz? Kein Vorziehen des Kohleausstiegs? Keine Tierwohlkennzeichnung?
Und wenn der Klimawandel nur noch als ein Punkt unter vielen gesehen wird, ist er deshalb verschwunden?
Die Ziele kann man haben und sie sind auch ok.
Die Kritik setzt bei der Umsetzung ein.
Beispiel
Wer die Geschichte des GEG von der ersten Veröffentlichung bis zum endgültigen Text nachvollzieht, der muss der Meinung Habecks sein. Das war ein Test und er hat sich geirrt. Sorry, so macht man keine Regierungspolitik. Im Thread über die Grünen gibt's noch mehr Aufzählungen.
Gut gemachte Politik zahlt sich durch Wahlerfolge aus.
So wie die Wahlniederlage der Union 2021 durch schlecht gemachte Politik, und dazu gehört auch die Personalpolitik, verursacht.
Und zumeist gehört es zum Lügen in die eigene Tasche von Verlierern , den "anderen" die Schuld zu geben. Gilt für alle.
hawischer schrieb:
Gut gemachte Politik zahlt sich durch Wahlerfolge aus.
Gut gemachte Politik zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Verhältnisse verbessern.
hawischer schrieb:
Wer die Geschichte des GEG von der ersten Veröffentlichung bis zum endgültigen Text nachvollzieht, der muss der Meinung Habecks sein. Das war ein Test und er hat sich geirrt. Sorry, so macht man keine Regierungspolitik.
Es war die bestmögliche, machbare Lösung. Für mich vollkommen OK, auch wenn ich direkt davon betroffen gewesen wäre. Wer weiß, vielleicht hätte es noch mehr Menschen wie mich gegeben, die den Sinn und die Machbarkeit verstanden hätten? Dies alles vor dem Hintergrund, dass uns die Zeit davonläuft.
Aber ich hatte ja gefragt, was die Grünen stattdessen hätten machen sollen. Oder, anders gefragt (wir sind ja hier im Union Thread): wie stellt man sich bei der Union die Erreichung der selbst gesteckten Klimaziele vor? Wenn es möglich ist etwas konkreter als "durch gute Politik" oder "die Menschen mitnehmen". Ganz konkret, welche Maßnahmen.
Sag das mal der bayerischen Staatsregierung. Die haben es auch nicht so mit Moltke. 😉