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hawischer

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LDKler_neu schrieb:

Aber gut, hauptsächlich anständig bleiben im Untergang.                                              


Hier mal der Kicker, egal wie du dich aufregst, egal wie schlimm der Klimawandel wird... die Menschheit wird sich anpassen und überleben.
Es wird Milliarden Leben beeinflußen, auf lange Sicht (bis es unsere Spezies nicht mehr gibt) wird das nur ein Bruchteil gewesen sein. (Damit möchte ich keiner Weise das Drama und Leid was uns erwartet schön reden, aber seien wir ehrlich, selbst die 2/3 Toten aller Europäer durch die Pest, sind für jeden von uns, der/die das weiß eine Fußnote und keine fühlbare Realität, auch von einem Ereignis wie den 40+ Millionen Toten in China durch Maos Big Leap wissen vielleicht 5% aller Deutschen)

So wie wir als Spezies in jeder Generation geglaubt haben in der Endzeit zu leben, wir in jeder Generation Fehler machen, weil wir zu dämlich sind langfristig zu denken, so werden wir doch eines, nämlich immer noch da sein.
(Außer irgendein dicker Stein oder Stern fliegt uns um die Ohren).

Das ist genau so ein Fakt wie der steigende Meeresspiegel.

Wir werden nicht als Spezies untergehen und in 500 Jahren wird es für die Menschen nur noch eine Fußnote sein, wo sich einige Geschichtsinteressierte vielleicht über uns Deppen aufregen, die normale Bevölkerung aber (wie eh und je) keinen Bezug dazu hat und für sie die Welt halt schon immer so war, wie sie dann sein wird.
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Semper hat recht. Aber seine Erkenntnis ist nicht die Lösung, denn wenn wir nichts tun, wird es nicht so werden, wie Semper es prophezeit.
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Da nur noch eine INSA-Umfrage morgen aussteht und die kaum noch Auswirkungen hat, gibts schon mal den Umfrage-Schnitt für Juni 2022

Veränderung in Klammern zum Vormonat

Union: 26,7 (+ 0,2)
SPD: 20,6 (- 1,5)
Grüne: 22,9 (+ 2,1)
FDP: 7,9 (- 0,5)
Linke: 4,2 (+ 0,2)
AfD: 9,9 (+-0)
Sonstige: 7,9 (- 0,2)

Letztlich recht einfach erzählt, die SPD verliert, die Grünen profitieren. Die FDP rutscht noch mal etwas ab (das schlucken auch die Grünen). Richtung zweite Juni-Hälfte haben sich die Werte bei allen stabilisiert.

Gegenüber der BTW würde die Union 2,6 % hinzugewinnen, die SPD 5,1 % verlieren, die Grünen 8,1 % hinzugewinnen, die FDP 3,6 % verlieren, die Linken würden 0,7 % einbüßen, die AfD 0,4 % und die Sonstigen 0,8 %.

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Sicher ist es jetzt zu früh die Bundestagswahl 2025 vorherzusagen.
Nach den Schwarz/grün-Koalitionen in SH und NRW regieren diese beiden Parteien in Baden Württemberg, Hessen, Sachsen miteinander.
Spannend werden die nächsten Wahlen im Herbst in Niedersachsen und nächstes Jahr Bayern.
Sollte der Rückgang der SPD in den Ländern sich fortsetzen wäre auch in Niedersachsen Schwarz/Grün möglich. Nach der letzten Umfrage würde es reichen.
Ähnliches könnte auch im Bund passieren.
Auf den Kanzlerkandidaten kommt es an.
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Erdogan hat seinen Widerstand gegen die Natomitgliedschaft von Finnland und Schweden aufgegeben.
Was er dafür bekommen hat, wird wohl noch rauskommen.
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Ich werde mal einen Beitrag posten, der so teilweise hier reingehört, teilweise aber auch nicht. Letztlich geht es um die Flut an der Ahr, die hier aber vorrangig behandelt wurde.

Ich war bei meiner Rundreise vor knapp 3 Wochen als letzte Station vor der letzten Etappe nach Hause auf einer Suche nach einem Standort irgendwo Richtung Köln / Koblenz und habe mich dann entschieden ins Ahrtal zu fahren. Einerseits natürlich aus Neugier, wie es dort jetzt aussieht, andererseits können die jeden Euro gebrauchen, daher habe ich auch in einem der wenigen Hotels in Altenahr, die noch betriebsfähig sind, übernachtet. Dieses Hotel liegt Richtung Hang (gegenüber einem Haus, das ne Eintracht-Fahne gehisst hatte, das macht den Ort gleich symphatischer. Zwar ist es fernab des Flüsschen gewesen, aber eben am Hang, das heißt, dort sind regelrechte Sturzfluten den Berg runter. Allein in dem Hotel, wo ich war, entstand dadurch ein sechsstelliger Schaden, weil das Wasser dort mit atemberaubendem Tempo locker 50 cm hoch durchgerauscht ist, der supernette Hotelbesitzer / Wirt hat mir ein Video gezeigt. Das war schon erschütternd.

So ganz wohl fühlt man sich ja nicht, wenn man in so einem Gebiet ist, weil man natürlich schon irgendwie "schaulustig" ist, habe aber das auch dem Wirt gesagt, der dann nur meinte, dass das größte Problem die waren, die teils aus Köln usw. 1-2 Monate nach der Flut mitm Porsche usw. hingekommen sind, den ganzen Verkehr blockiert haben, paar Fotos schossen und wieder fuhren. Das wollte ich natürlich nicht tun. Ich wollte Geld dalassen und darüber sind die Leute dort sehr froh.

Grundsätzlich... Wie sah es in Altenahr 2021 aus?
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/altenahr-nach-dem-hochwasser-100.html

Wie sieht es heute aus?
Mal abseits von einigen Handwerkern etc. , die da rumwuseln, sieht es aus, als wäre die Katastrophe erst vor 2 Monaten passiert. Ich möchte mal kurz meine Gefühle einordnen... Ich hatte einen schönen Urlaub bis dahin und fand es ganz gut, etwas demütig am Ende der Route so einen Ort zu besuchen. Aber Demut war das falsche Wort. Mich hat das erschüttert und bis ins Mark getroffen das zu sehen. Weniger die Zerstörung als solche, sondern die Dimensionen der Ahr aktuell und damals, diese Wucht, die nicht zu beschreiben ist. Ich möchte Euch teilhaben lassen an meinen Bildern, damit Ihr das versteht...

Überall nahe des Flüsschen befinden sich leere und zerstörte Häuser (Zumindest EG / 1. OG)

https://abload.de/img/20220608_165833rhjq5.jpg
https://abload.de/img/20220608_16592498js9.jpg
https://abload.de/img/20220608_170011otj36.jpg
https://abload.de/img/20220608_170536_resiznmjcl.jpg

Ansonsten mehr oder weniger brachliegende Baustellen

https://abload.de/img/20220608_170251txkfe.jpg

Hier könnt ihr schon mal erahnen, wie hoch das Wasser stand und wie klein das Flüsschen eigentlich ist

https://abload.de/img/20220608_170717_resiznkklc.jpg

Und hier erst recht:

https://abload.de/img/20220608_171030_resizw2kyl.jpg

Schaut Euch die Wasserlinie bei dem kleinen Haus in der Mitte an...

Teile vom Bahnhofsgebäude

https://abload.de/img/20220608_1705185pjc7.jpg

Die zerstörten Eisenbahnbrücken etc. , dort schon ein bisschen aufgeräumt (und da wurde auch gewuselt)

https://abload.de/img/20220608_171426bwjfh.jpg
https://abload.de/img/20220608_171539bsk1i.jpg
https://abload.de/img/20220608_171532_resiz3kjpk.jpg

Ich stehe im Gleisbett

https://abload.de/image.php?img=20220608_17352075k1u.jpg

Weitere zerstörte Gebäude

https://abload.de/img/20220608_174312_resizq0jab.jpg

Und der Nachbarort

https://abload.de/img/20220608_173928_resizh4kc6.jpg

Wenn Ihr genau schaut, seht Ihr die Wasserlinie auf Höhe oberes 1. OG an den hellen Häusern.

Vielleicht gibt Euch das einen Eindruck, wie es da derzeit noch aussieht ein knappes Jahr danach. Fast alle Häuser in der Nähe des Flusses sind unbewohnbar oder noch nicht wieder bewohnbar. Die Bilder können aber nicht den Eindruck vermitteln, den ich hatte, als ich da oben am Bahnhof auf dem Gleisbett entlang gelaufen bin. Das sind bis runter zum Flussbett ca. 3,5 Stockwerke und ich hätte an der Stelle noch vermutlich locker bis zur Brust im Wasser gestanden. 11 Meter war das Wasser m.W. hoch, als ich dort war, hatte der Fluss etwa Normalwasser. 60 Zentimeter.
Durch die Straßen zu spazieren und ein Haus nach dem anderen zu sehen, das verwüstet wurde oder abbruchreif ist (ich konnte auch mir vorstellen, wie es für manchen Ukrainer sein muss, wenn er jetzt seine Heimat sieht...) Zu sehen, wie einzelne Leute trotzig wieder aufbauen und vielleicht wieder einen Raum für Touristen aufbereitet haben (viele haben Weingüter, die natürlich noch existieren und dort Ausschank gemacht haben). Um ehrlich zu sein hat mir das wieder gezeigt, dass die Natur (und somit auch das Klima) keine Rücksicht auf uns nehmen werden. Wir werden so viel nicht kontrollieren können. Wir konnten dieses kleine Bächlein nicht kontrollieren, das aufs 20fache seiner Höhe und das hundertfache oder tausendfache seines Volumens aufstieg und zu einem reißenden See aus Trümmern und Wasser und Schalmm wurde.

Das, was auf uns zukommt, ist so viel mehr in den nächsten Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten. Vielleicht nicht der Untergang der Zivilsation, aber eine Aneinanderreihung von Katastrophen.

Auch wenn es nur in Teilen mit dem Threadthema zu tun hat (und doch irgendwie schon) und vielleicht auch etwas zu persönlich ist, so hoffe ich, dass Euch das etwas auch von meiner Demut spüren lässt, die ich an dem Abend gefühlt habe. Und ich kann nur empfehlen in den nächsten Monaten und Jahren diese Region zu besuchen (gerne natürlich klimafreundlich mit Bus und Bahn, wie ich es gemacht habe von Bonn über Rheinbach...), auch, weil diese Menschen jeden Euro brauchen werden in den nächsten Jahren.

PS: So richtig was an Schutzmaßnahmen für zukünftige Fluten habe ich noch nicht gesehen, aber ich kann das bei so einer kurzen Besuchszeit in so einem begrenzten Raum auch nicht beurteilen.
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Danke für den Reisebericht. Es macht betroffen, aber auch die Tatsache, dass so wenig wiederhergestellt ist.
Ich habe mich an eine Zusage des damaligen Finanzministers erinnert und habe das Zitat gefunden.

"Wir wollen allen beim Wiederaufbau helfen“, bekräftigte Scholz. „Alle sollen so wirtschaftlich so gestellt werden, als hätte das Ereignis nicht stattgefunden. Was man mit Geld in Ordnung bringen kann, werden wir in Ordnung bringen.“
https://www.rnd.de/politik/flutkatastrophe-olaf-scholz-im-eifel-hochwassergebiet-wiederaufbau-kann-sofort-losgehen-3O6ZTQGDQJEJNEN3DJE3UN3C4A.html
OK, hoffen wir, dass es nach und nach besser wird und die Menschen sich auf das Versprochene verlassen können.
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Es geht bei dem Thema hauptsächlich um Prozesswärme, das ist etwas, was sich durch AKWs nicht lösen lässt.

Die Laufzeitverlängerung der AKWs bleibt eine Nebelkerze
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Xaver08 schrieb:

Es geht bei dem Thema hauptsächlich um Prozesswärme, das ist etwas, was sich durch AKWs nicht lösen lässt.

Die Laufzeitverlängerung der AKWs bleibt eine Nebelkerze


Na, so ganz ist das nicht richtig, auch wenn die Professorin Kemfert vom DIW in Berlin immer sagt, wir hätten kein Stromproblem.
Atomkraft ist ideologisch so verdampft, dass es schwierig ist, auch nur eine Laufzeitverlängerung zu diskutieren. Keiner will zurück zu den AKWs.

Aber dann treibt der Klimaminister den Teufel mit dem Belzebub aus.
"Noch immer macht die Atomkraft 12 Prozent unserer Stromerzeugung aus. Aber auch Erdgas hatte im vergangenen Jahr mit 15 Prozent einen hohen Anteil. Um Gas zu sparen und statt in Kraftwerke in die Gasspeicher zu leiten, setzt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck auf klimaschädliche Kohlekraftwerke." Zitat: Stern, 22.06.22

Probleme gibt's, Beschaffung Brennstäbe, Personal. Deshalb müsste ein Entscheidung schnell getroffen werden. 15% des Stromverbrauchs mit Gas decken, wie 2021, das ist ein No Go.
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Vael schrieb:

hawischer schrieb:

"Insgesamt soll weniger Gas zur Stromproduktion genutzt werden. Stattdessen sollen Kohlekraftwerke "stärker zum Einsatz kommen". Ein entsprechendes Gesetz soll am 8. Juli vom Bundesrat beschlossen werden und dann zügig in Kraft treten."
(Quelle BR24)

So ist die Planung von Wirtschafts- und Klimaminister Habeck.
Die konkrete Situation erfordert pragmatisches und schnelles Handeln. An ein befristetes Weiterlaufen der AKWs traut er sich aber noch nicht ran.



Mit Recht. Die Scheißdinger braucht kein Mensch. Wir wissen ja jetzt noch nicht wohin mit den 100000 Tonnen Atommüll die wir mittlerweile in DLand haben.


Zumal selbst die Deutsche Energiewirtschaft die Dinger nicht wieder hochfahren will.

Viel zu teuer, nachdem langsam runtergesteuert wurde.

So'n AKW knipst man nicht einfach an wie 'ne Glühbirne.

Die AKW Verlängerung ist eine von CDU und FDP geworfene Nebelkerze und richtet sich mMn hauptsächlich gegen die Erneuerbaren.
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Wedge schrieb:

So'n AKW knipst man nicht einfach an wie 'ne Glühbirne.

Es geht bei der Diskussion nicht um dir runtergefahre Meiler, sondern die, die bis Jahresende laufen.
Aus technischer Sicht scheint eine Verlängerung nicht problematisch zu sein.
"TÜV Süd sieht keine Sicherheitsprobleme bei Weiterbetrieb von Isar 2
Isar 2 sollte eigentlich Ende 2022 vom Netz gehen, angesichts der Energielage wird aber eine Verlängerung der Laufzeit diskutiert. Der TÜV hat keine technischen Bedenken.
(Quelle Zeit Online)

Die Gasverstromung erscheint mir bei der Verkappung unsinnig, Die ersatzweise Verstärkung der Kohleverstromung müsste jeden Klimaschützer ins Baumhaus treiben.

Also, die noch laufenden AKWs weitere 1 oder 2 Jahre am Netz zu lassen, solange bis die Energieabhängigkeit von Russland runtergefahren wurde, erscheint mir diskussionswürdig zu sein. Wenn die Laufzeit von Vorneherein auf Ende 2024 gelegt worden wäre, hätte sich kaum jemand aufgeregt.
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SGE_Werner schrieb:

Mir ging es bei der Grafik wieder darum, dass keine Relation gesetzt wurde, eben dann zur Fläche von mir aus.

Mir geht es genauso mit der Grafik. Weder ein Bezug zum Potential möglicher PV-Anlagen noch zu bereits vorhanden Anlagen. Im Extremfall hat Bayern 2020 noch gar keine Anlage und trotz Platz 1 im Ausbau 2021 hängen sie immer noch hinterher.
Die Grafik nutzt einzig und allein einem Herr Söder, wenn er allen weismachen möchte, wie toll doch sein Bundesland ist.
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U.K. schrieb:

Die Grafik nutzt einzig und allein einem Herr Söder, wenn er allen weismachen möchte, wie toll doch sein Bundesland ist.



       

Die Grafik kommt vom WDR. Ein bekannt Söderfreundlicher Sender.
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/klima-neutral-instagram-100.html
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hawischer schrieb:

Die Länder wie Bayern, NRW oder Baden-Württemberg wo der Wind nicht so konstant weht, liegen vorn. Gut so.


Das sind die drei bevölkerungsstärksten Bundesländer. Ich krieg immer Bluthochdruck bei solchen Grafiken. Die sind etwa so aussagekräftig wie eine Grafik, bei der festgestellt wird, dass China und Indien mehr Geburten hatten 2021 als Deutschland und Frankreich.
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SGE_Werner schrieb:

hawischer schrieb:

Die Länder wie Bayern, NRW oder Baden-Württemberg wo der Wind nicht so konstant weht, liegen vorn. Gut so.


Das sind die drei bevölkerungsstärksten Bundesländer. Ich krieg immer Bluthochdruck bei solchen Grafiken. Die sind etwa so aussagekräftig wie eine Grafik, bei der festgestellt wird, dass China und Indien mehr Geburten hatten 2021 als Deutschland und Frankreich.

Komm wieder runter mit dem Blutdruck. 👎
Photovoltaikanlagen haben weniger mit der Bevölkerungszahl zu tun, als mit der Zahl und Größe der Anlagen. Ein Flächenland wie Bayern hat mehr Anlagen auf Freiflächen(!) als das flächenkleine Bremen.
Photovoltaikanlagen nur auf den Dächern der Bevölkerung reicht nicht.

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Vor 16 Jahren wurde Bruno erschossen. Bruno der Bär mußte weg den so Stoiber: "Nun haben wir, der normal verhaltende Bär lebt im Wald, geht niemals raus und reißt vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr."
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Bitte bei Herrn Stoiber vollständig und richtig zitieren. Soviel Respekt hat der Mann verdient.

"Äh, natürlich freuen wir uns, das ist gar keine Frage, freuen wir uns, und die Reaktion war völlig richtig, einen, äh, sich normal verhaltenden Bär in Bayern zu haben, äh, ja das ist gar net zum Lachen. Äh, und der Bär im Normalfall, ich muss mich ja auch, äh, Werner Schnappauf hat sich hier intensiv mit so genannten Experten ausgetauscht und austauschen, äh, müssen. Nun haben wir, der normal verhaltende Bär lebt im Wald, geht niemals raus und reißt vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr."
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Nun kann jeder sein Bundesland bei Photovoltaik Ranking ansehen. Die Länder wie Bayern, NRW oder Baden-Württemberg wo der Wind nicht so konstant weht, liegen vorn. Gut so.
https://www.instagram.com/p/CfMVtcPs9LA/?igshid=MDJmNzVkMjY=
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Heute vor einem Jahr der Amoklauf in Würzburg.
Zur Zeit läuft der Prozeß.
Es starben:
Johanna, Christina und Stefanie.
Es gab noch weitere schwer Verletzte.
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Lieber Hinti,
Dein Vertrag ist offiziell ja nur "ausgesetzt". Klar, das hat vertragsrechtliche Gründe, aber mit einigem Abstand überlegst Du es Dir nochmal. Mit 29 kann man auch wieder einsteigen. 3 oder 4 gute Fußballerjahre traue ich Dir auf jeden Fall zu.
Vielleicht sieht man sich ja doch zweimal.
Liebe Grüße
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Komm hawischer, zur Feier des Tages singen wir jetzt gemeinsam! Oder?

https://www.youtube.com/watch?v=r1dvJkz15mc

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brodo schrieb:

Komm hawischer, zur Feier des Tages singen wir jetzt gemeinsam! Oder?

https://www.youtube.com/watch?v=r1dvJkz15mc



Klar doch, mit Dir singe ich auch die Internationale. Alles hatte seine Zeit.
Und bevor wir auseinander gehen singen wir als letztes Lied:
https://m.youtube.com/watch?v=EpctqNYm6Uc
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Heute vor 80 Jahren wurde Hannes Wader geboren.
Alles Gute und danke für deine Lieder.
Heute hier, morgen dort...
https://m.youtube.com/watch?v=MmvNEGI9NSY
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Servus Hinti, es war mir eine Ehre dich spielen zu sehen und anfeuern zu dürfen. Alles Gute für die Zukunft.
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Bin weit entfernt davon mich als Experten zu benennen, aber da wir dabei sind unsere 22 Jahre alte Heizung durch eine neue Energiesparende zu ersetzen habe ich mich auch mit diesem Thema beschäftigt.
Meine Erkenntnisse, in deutschen Einfamilienhäuser sind Legionellen äußerst selten. Das liegt zum einen, an den von Dir genannten 60 Grad am Speicherausgang zum anderen, an dem ständigen Wasseraustausch durch die Verbraucher.

Ein Tipp leuchtete mir ein. Zum Sparen von Gas die Temperatur absenken, aber nicht unter 50 Grad und regelmäßig alle paar Wochen die Temperatur auf 70 Grad kurzfristig hochfahren.
Falls sich im Leitungssystem tatsächlich Legionellen befinden werden die totsicher entfernt.
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Sorry, hab's überlesen, Du sprachst von 50 Grad Werkseinstellung.

Das Bundesumweltamt schreibt dazu:
  "Das warme Wasser sollte überall im Leitungssystem immer eine Temperatur von mindestens 55 °C haben und am Austritt des Trinkwassererwärmers stets eine Temperatur von mindestens 60 °C einhalten, damit es zu keinem Legionellenwachstum kommt.
   Achten Sie darauf, dass auch wenig genutzte Leitungsabschnitte regelmäßig durchspült werden.
   Trinken sie nur frisches und kühles Wasser aus dem Zapfhahn."
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Hallo multitalentiertes Forum,
hier findet sich ja meistens für alles ein Experte ...
Die Warmwasserzubereitung unserer Viessmann Vitodens 200 ist aktuell auf 50°C eingestellt und das scheint wohl auch die werkseitige Voreinstellung zu sein. Allerdings habe ich auf der einen Seite gehört, dass erst ab 55-60°C Legionellen im Wasserspeicher abgetötet werden. Auf der anderen Seite, sind aber schon 50°C eigentlich für den normalen Frischwassergebrauch zu viel. Bei uns dreht z.B. keiner die Mischbatterie auf ganz heiß beim Duschen.
Was ist denn die beste Temperatur für den Wasserspeicher oder wie sollte man sie unter dem Aspekt des Energiesparen und des gesundheitlichen Aspekts richtig einstellen? Kann mir da ein Experte einen Rat geben?
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Bin weit entfernt davon mich als Experten zu benennen, aber da wir dabei sind unsere 22 Jahre alte Heizung durch eine neue Energiesparende zu ersetzen habe ich mich auch mit diesem Thema beschäftigt.
Meine Erkenntnisse, in deutschen Einfamilienhäuser sind Legionellen äußerst selten. Das liegt zum einen, an den von Dir genannten 60 Grad am Speicherausgang zum anderen, an dem ständigen Wasseraustausch durch die Verbraucher.

Ein Tipp leuchtete mir ein. Zum Sparen von Gas die Temperatur absenken, aber nicht unter 50 Grad und regelmäßig alle paar Wochen die Temperatur auf 70 Grad kurzfristig hochfahren.
Falls sich im Leitungssystem tatsächlich Legionellen befinden werden die totsicher entfernt.
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Scholz  G7-Vorsitzender  erklärte an Neujahr "Wir werden unsere Präsidentschaft nutzen, damit dieser Staaten-Kreis zum Vorreiter wird. Zum Vorreiter für klimaneutrales Wirtschaften und eine gerechte Welt."


Jedoch ist es so, das sehr viele  globalisierungskritische Menschen (wie ich) beklagen das die sogenannten G7Staaten nur etwa 10% der Weltbevölkerung repräsentieren, aber dennoch Entscheidungen für den gesamten Planeten treffen!

Es ist für mich einer der Kernpunkte, wird sich was ändern um viel mehr Länder und deren Menschen mit ein zu binden? Denn wir haben nur eine Erde. Nicht?  


https://www.g7germany.de/g7-de/g7-gipfel/g7-mitglieder
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franzzufuss schrieb:

Scholz  G7-Vorsitzender  erklärte an Neujahr "Wir werden unsere Präsidentschaft nutzen, damit dieser Staaten-Kreis zum Vorreiter wird. Zum Vorreiter für klimaneutrales Wirtschaften und eine gerechte Welt."


Jedoch ist es so, das sehr viele  globalisierungskritische Menschen (wie ich) beklagen das die sogenannten G7Staaten nur etwa 10% der Weltbevölkerung repräsentieren, aber dennoch Entscheidungen für den gesamten Planeten treffen!

Es ist für mich einer der Kernpunkte, wird sich was ändern um viel mehr Länder und deren Menschen mit ein zu binden? Denn wir haben nur eine Erde. Nicht?  


https://www.g7germany.de/g7-de/g7-gipfel/g7-mitglieder

Du bist nicht auf dem aktuellen Stand.
An dem Treffen nehmen nicht nur die genannten Länder, sondern auf Einladung auch Indien, Südafrika, Senegal und Indonesien teil.
Diese Länder repräsentieren ca. 1,7 Milliarden Menschen.
Im übrigen gibt es noch mehr Formate in der Welt vergleichbar von G7.
Das größte und wichtigste sind die Vereinten Nationen mit ihren Untergliederungen.
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Heute vor 81 Jahren überfiel die deutsche Kriegsmaschine die Sowjetunion. Mein Onkel war als 18jähriger Soldat dabei. Drei Monate später fiel er in der Ukraine. 65 Jahre später fand man seine Überreste, konnte ihn identifizieren und überführte ihn auf den Soldatenfriedhof Charkiw.

Heute sind erstmals die deutschen Haubitzen 2000 in der Ukraine im Einsatz. Auch wenn ich die Hilfe für die diesmal von Osten überfallene Ukraine richtig finde, gestehe, mich bewegt das alles.
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Mir ist es nicht egal ob er geht. Ich möchte, dass er bleibt. Weil er ein prima Fussballer ist und ein guter Sportsmann, dazu eben kein abgehobener Jungmillionär, sondern einer der mit den Fans feiert
Was wirft man ihm vor. Eine Geschäftsbeziehung mit einem Rechtsradikalen aus seinem Heimatdorf. Nach Kritik hat er die beendet.
Nun soll er sich in einem Interview gesagt haben, die AfD sei zehnmal schlimmer als die FPÖ.
Das ist nun für manche eine erneute Entgleisung. Er hat nicht gesagt, die AfD sei gut oder die FPÖ sei es, nein er unterscheidet eine nach seiner Meinung vorhandenem Unterschied im Schlechtsein.
Mit Verlaub, wer ein bisschen die österreichischen Verhältnisse kennt, besonders auf dem flachen Land und die Geschichte der Partei, weiß, dass ein FPÖler dort kein Paria ist. Nicht in der Steiermark und schon dreimal nicht in Kärnten. Dort kommt Hinteregger her.
Als kleiner Koalitionspartner war die FPÖ bisher viermal in einer Bundesregierung vertreten (1983–1986, 2000–2003, 2003–2005, 2017–2019).
1999 erreichte die Partei 26.9% und wurde zweitstärkste Partei.
Gott sei Dank ist uns sowas mit der AfD erspart geblieben.

Ja die FPÖ ist eine nationalistische Partei mit allen möglichen Widerwärtigkeiten.
Aber, Hinti hat sich zu keinem Zeitpunkt als Wähler oder Anhänger der FPÖ geoutet. Und ich glaube ihm

Die Ungeschicklichkeiten bei Interviews, die auch und besonders geführt werden um Schlagzeilen zu produzieren, sind ihm anzulasten.
Aber bitte, wer werfe den ersten Stein?