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hawischer

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hawischer schrieb:

Das gegenseitige Beschimpfen nutzt nur den Radikalen.

Das einseitige Beschimpfen aber auch. Ist ja hier seit Jahren die Rede.
hawischer schrieb:

Wenn es so wie aktuell weitergeht, dann wird die Union zwar bundesweit stärkste Kraft, aber es wird dann auch ein Pyrrussieg, der der Demokratie nicht nutzt.

Richtig. War ja auch die Aussage vom Franz. Zugegebenermaßen wie gewohnt etwas verklausuliert. 😉
hawischer schrieb:

Der Heilungsprozess der SPD, der Grünen kann nur aus diesen Parteien selbst kommen. Ein Unterhaken, man müsse nur gut miteinander arbeiten, dann kämen auch die Wähler, wie Scholz meint, wird nicht reichen.

Was für einen Heilungsprozess meinst du? Die Grünen haben grüne Politik gemacht, der Wähler hat es nicht goutiert. Sollen die Grünen jetzt eine andere Politik machen?

Ich denke, Scholz hat Recht. Ich fordere seit Langem ein konstruktives Miteinander der demokratischen Parteien. Alles andere als ein Schulterschluss wird den Rechtsruck nicht verhindern. Wenn die Menschen spüren, dass es wieder um die Sache und um Lösungen geht, werden sie zurückkehren. Erst recht, wenn man ihnen gemeinsam die Lösungen erklärt.
Ob die Grünen das als Oppositionspartei besser machen werden als die Union, weiß ich nicht. Zu befürchten ist, dass sie den Spieß umdrehen werden. Genug Uneinsichtige gibt es auch bei den Grünen (Dumme darf ich ja nicht mehr schreiben 😉).
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
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WürzburgerAdler schrieb:

Was für einen Heilungsprozess meinst du? Die Grünen haben grüne Politik gemacht, der Wähler hat es nicht goutiert. Sollen die Grünen jetzt eine andere Politik machen?

Für den einen ist es grüne Politik und für den anderen ist es schlicht schlecht GEMACHTE Politik. Auch grüne Politik wird nicht dadurch gut, weil sie nur grün ist. Ich will jetzt nicht die ganze Arie der Fehlleistung wiederholen. Die Ansichten beim Wahlvolk haben sich seit dem grünen Hoch von 2019 verschoben. Klimawandel wird von vielen nur noch als ein Punkt unter vielen gesehen. Ganz oben auf der Interessenliste steht die zumeist ungesteuerte Migration, die im Vergleich deutliche wirtschaftliche Schwäche, die für viele ( und da hat Semper Recht) zu einer Gefahr für den persönlichen Lebensstandard wird.
In diesen Punkten werden die Grünen als Bremsklotz eingeschätzt.
Und ein wesentlicher Punkt der sowohl die Grünen als auch die SPD trifft. Das arbeitenden Mittelalter, so zwischen 30 und 50 wendet sich wie auch deren Kids zunehmend von diesen Parteien ab. Die Wahrnehmung lautet, man kümmere sich mehr soziale Minderheiten, als um die Masse der steuer- und abgabenzahlende Arbeitnehmerschaft. Ob objektiv richtig, halbrichtig oder falsch. Entscheidend ist die Wahrnehmung.

Und ein Punkt am Ende, der ein entscheidender werden kann. Wenn Putin weiter auf der Erfolgsspur bleibt und sogar die Ukraine verliert, dann haben wir zig Millionen Flüchtlinge und dadurch Milliarden an zusätzlichen Kosten und einen Verteidigungshaushalt der aus den Fugen gerät. Aus der schlichten Notwendigkeit. Dann wird sich kaum noch jemand für die CO2-Probleme und die Höhe des Bürgergeldes interessieren. Und dann sind die Grenzen für Migranten aus südlichen Ländern dicht. Weil es dann nicht mehr machbar ist
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Es passiert ja nicht nur hier im Thread. Und es waren bis heute Abend genau 2 Partei-Threads oben, CDU und AFD.
Und sorry, aber ich werde jetzt nicht nach irgendwelchem Content von 2021 suchen. Dass die CDU sich da im medialen Wahlkampf wirklich angestellt hat wie eine Rentnerpartei, und das Video nicht vernünftig gekontert hat, ist leider wahr.
Mir ging es darum, dass es schon eine breite Front gegen die Union gab, und das die Statements auf Social Media und auch seitens gewählter Politiker teils auch unter der Gürtellinie waren. Mir wäre aber nicht eingefallen, dass als Erklärung für den Erfolg AFD heranzuziehen. Schon gar nicht, ohne das irgendwie belegen zu können.
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Jeder darf die Union kritisieren. Auch mit Häme oder Sarkasmus. Alles erlaubt. Dafür steht die freiheitliche Ordnung.

Es ist für unsere Demokratie erforderlich unsere klare Gewalteinteilung aufrecht zu erhalten.
Das geht m.E. nur mit der Stärkung der demokratischen Mitte. Dazu gehören neben der Union auch SPD, Grüne und FDP und auch kleine Parteien wie FW, Volt oder ÖDP.

Leider nimmt die demokratische Mitte nicht mehr die eindeutige (!) stärkste Position ein, mit der gemeinsam die Republik aufgebaut und positiv entwickelt wurde. Im Osten erodiert das Positive, die negative Entwicklung entwickelt sich rasant.

Jetzt sich die Landkarte der Wahlergebnisse und auch die regionalen Ergebnisse anzuschauen, da kommt einem teilweise das Grausen.
Die Union ist gut beraten sich nicht über die teilweise massiven Niederlagen von den Ampelparteien zu freuen. Ein weiterer Niedergang wird die Aufrechterhaltung der  positiven Entwicklung des Landes gefährden.
Wenn bei der Wahl jetzt in Sachsen SPD, Grüne und FDP sich um die 5-7% bewegen, dann stellen wir uns einmal das worst case vor, diese Parteien bleiben bei den Landtagswahlen unter 5%. Erleben wir dann einen MP von der AfD und eine. Koalition mit dem BSW? Wird im Zweifelsfall eine Minderheitsregierung wie in Thüringen möglich sein? Wohl nicht.

Mir ist lieber eine SPD und Grüne mit 15 - 20% und eine Union mit 25%. Aber Regierungen aus der Mitte.
Das gegenseitige Beschimpfen nutzt nur den Radikalen.

Es ist den Ampelparteien zu wünschen aus Wagenburgen herauszufinden und ehrliche Analysen zu erstellen und diese dann auch umzusetzen.
Wenn es so wie aktuell weitergeht, dann wird die Union zwar bundesweit stärkste Kraft, aber es wird dann auch ein Pyrrussieg, der der Demokratie nicht nutzt. Das sollten sich auch alle Zeitgenossen überlegen, die glauben, man müsste nur die Union in die rechte Ecke schieben, dann würden die Wähler wieder zu den Parteien links von der Union zurückfinden.
Es ist eine Fehlannahme.

Der Heilungsprozess der SPD, der Grünen kann nur aus diesen Parteien selbst kommen. Ein Unterhaken, man müsse nur gut miteinander arbeiten, dann kämen auch die Wähler, wie Scholz meint, wird nicht reichen.
Eine Entwicklung wie seinerzeit in Griechenland, wo es zu Koalitionen von Linksaußen mit Rechtsaußen kam, haben dem Land nichts gebracht. Mögen sie dem Land und der EU erspart bleiben.
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gestern bei Maischberger -war aus verschieden Gründen übrigens eine gute Sendung-der Journalist Nikolaus Blome:
Er spricht von  bodenlosen Skandal, dass man der Rede eines gewählten Staatsoberhauptes weg bleibt, das Minimum wäre ihm zuzuhören. Man muss ja die Meinung von Selensky nicht teilen
Recht hat er
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Tafelberg schrieb:

gestern bei Maischberger -war aus verschieden Gründen übrigens eine gute Sendung-der Journalist Nikolaus Blome:
Er spricht von  bodenlosen Skandal, dass man der Rede eines gewählten Staatsoberhauptes weg bleibt, das Minimum wäre ihm zuzuhören. Man muss ja die Meinung von Selensky nicht teilen
Recht hat er

Wäre doch eine brauchbare Strategie, die Rechtsaußen aus dem Bundestag herauszuhalten. Einfach Selenskyj bitten öfter zu erscheinen.
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FrankenAdler schrieb:

Hier wäre es wichtig umfassende Integrationsangebote zu machen und dies mit einer Bleibeperspektive für Menschen die diese Integrationsleistung erbringen, dann unabhängig vom Status, zu verknüpfen.


Dann bräuchte man ein leistungsorientiertes Zuwanderungs- und Asylrecht, bei dem man fördert und fordert. Da würdest Du vermutlich locker 80 Prozent der Bevölkerung hinter Dich haben.

Problem ist halt, dass es ja schon diverse Ansätze gab dies zu tun. Wird dann immer wieder blockiert und so lässt man es halt über sich ergehen statt es zu steuern.
Darunter leiden dann alle.

Da hast dann solche Sachen wie hier:

https://www.wiwo.de/politik/europa/integration-in-den-arbeitsmarkt-warum-in-daenemark-bereits-ein-hoeherer-anteil-ukrainischer-fluechtlinge-arbeitet/29700672.html

Wobei das mit der Sprache halt auch so ein Ding ist. Wir haben zB jetzt jemanden aus Nigeria, der bei uns in der IT arbeitet und nur englisch und paar Brocken Deutsch kann. Natürlich ist das ein Hindernis, erst recht in einer Behörde, aber in der IT fürs Programmieren? Der lernt Deutsch auf der Arbeit.
Gleiches gilt fürs Handwerk usw. , da höre ich dann immer das Gejammer über zu wenig Personal, aber nen Syrer oder Afghanen ausbilden will man nicht. Und wenn man es will, wird man durch Bürokratie ausgebremst.

Wir müssen halt endlich einsehen, dass wir ein Einwanderungsland sind, zumindest in einem gewissen Umfang und entsprechend daran arbeiten, dass dies mit Struktur geregelt ist. Fördern und fordern.
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SGE_Werner schrieb:

Gleiches gilt fürs Handwerk usw. , da höre ich dann immer das Gejammer über zu wenig Personal, aber nen Syrer oder Afghanen ausbilden will man nicht

Meine ganz persönliche Erfahrung, ohne jede Verallgemeinerung. Beim Malerbetrieb war es ein Maler aus Nigeria, der auf dem Gerüst stand, beim Photovoltaikbau konnte ich mich mit zwei von drei Leuten, die die Module aufs Dach montierten nicht verständigen. Offensichtlich braucht man nicht zwingend die deutsche Sprache um derartige Aufgaben sachgerecht zu erledigen. Wo oder durch wen sie ihre Arbeit erlernt haben, das weiß ich nicht.
Für Auszubildende ist die deutsche Sprache sicher ein Muss. Für nicht anspruchsvolle Hilfstätigkeiten bestimmt nicht. Bei anspruchsvollen Tätigkeiten, z.B. im IT-Sektor, im Consulting ist inzwischen die englische Sprache untereinander die Regel.
Mein Sohn hat seine heutige Frau, die aus Polen kommt in England getroffen. Lieben gelernt haben sie sich in UK auf Englisch.
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hawischer schrieb:

Was ist los? Haben die Grünen in der Regierung versagt? Sind der Spiegel-Rücktritt, das Heizung (Test) Gesetz, der Hickhack bei der Kindergrundsicherung, der permante  Streit mit der FDP, die Zögerlichkeit bei der Regierungspolitik zur Bezahlkarte und  der angekündigten Ausweisungspolitik des Kanzlers, die Angriffe Hofreiters auf den Kanzler zur Ukrainepolitik Gründe für den Liebesentzug der Wähler?

Die Schwächen und Streitigkeiten an der Regierung und auch in dierAußendarstellung  sind da sicher plausible Gründe.

Ich denke, die Grünen haben auch einfach das Problem, dass sie kaum noch jemanden abholen. Für linksgerichtete Wähler und Klimaaktivisten sind sie als Regierungspartei schon zu bürgerlich, was anscheinend viele bei der Bundestagswahl nicht erkannt oder geahnt haben, und auch intern sind die Differenzen zwischen Realos und Linken erheblich.
Und für den Rest sind sie dann halt immer noch zu linksgerichtet, z. B. aufgrund der Blockade bei manchen Themen der Einwanderungspolitik.
Am Ende hast du eine politische Ausrichtung, wo zwar für jeden was dabei ist, die aber außer den Stammwählern niemanden wirklich anspricht.



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Adlerdenis schrieb:

Für linksgerichtete Wähler und Klimaaktivisten sind sie als Regierungspartei schon zu bürgerlich, was anscheinend viele bei der Bundestagswahl nicht erkannt oder geahnt haben, und auch intern sind die Differenzen zwischen Realos und Linken erheblich.

Da ist was dran. Heute berichtet der SWR von der Haltung des Realos Kretschmann zur Wahlniederlage.

"Gründe für das schlechte Abschneiden der Grünen sind laut Kretschmann drei Dinge: die Arbeit der Bundesregierung in Berlin, die sich verändernde Themenlage und eine "zunehmende Skepsis, ob Grüne die richtigen Antworten auf die Fragen der Zeit haben". Als Beispiel nannte er das Thema Migration."

Es spricht einiges dafür, dass die Ausrichtung der Partei nicht klar genug ist.
Kretschmann weiter:

"Die Grünen stünden vor der Entscheidung, ob sie Bündnispartei oder Milieupartei sein wollen. "Ich empfehle natürlich den Kurs der Bündnispartei, nämlich Mehrheiten jenseits der Stammwählerschaft suchen."

Noch keine Antwort hat Kretschmann auf den überdurchschnittlichen hohen Rückgang bei den jungen Wählern. Das  "müsse untersucht werden", zumal die Grünen bei der letzten Bundestagswahl überdurchschnittlich viele junge Abgeordnete entsandt haben.
Mir persönlich sind ein paar Tanzvideos von Abgeordneten aus den sozialen Medien in Erinnerung. Und die doch stark radikale Positionierung der Grünen Jugend, die so gar nicht zu der pragmatischen Politik, die Kretschmann vertritt passt.

"Bei der Wahl am Sonntag stimmten noch 11 Prozent der 16- bis 24-Jährigen für die Grünen. Ein Minus von 23 Prozentpunkten. In Baden-Württemberg gab es in dieser Altersgruppe sogar ein Minus von 25 Prozentpunkten."

Wie hier auch im Forum spürbar. User/Wähler die mehr für eine offene Migrationspolitik stehen, die den Klimawandel als das beherrschende Thema begreifen, für die sind die Grünen zu pragmatisch, für die anderen sind Vorschläge, wie sie z.B. aus dem Graichen-Lager des Habeck-Ministeriums kamen zu radikal. Und diese Klientel empfindet dann Vorschläge z.B. zur Ernährung, zur Mobilität als belehrend.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/kretschmann-europawahl-kommunalwahl-rpk-100.html?

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Im parteipolitischen Spektrum besetzen die Grünen in fast allen Politikbereichen, bis auf das Thema soziale Ungleichheit, den extremen Gegenpol zur AfD. Wenn jetzt die Wähler in ihrer Gesamtheit nach rechts rutschen, scheint es logisch, dass sie verlieren. Die Grünen hatten einen hohen Anteil an Wechselwählern, die zu den Nichtwählern gewandert sind. Das wiederum könnte darauf hindeuten, dass viele nicht daran glauben, dass die Grünen ihre Positionen in der Ampel durchsetzen können. Obwohl viele Menschen den Klimawandel für ein ernstes Problem halten, polarisieren andere Parteien immer wieder auf Kosten der Grünen und viele Menschen glauben diesen Narrativen (Verbotspartei). Die Pandemie hat die Klimabewegung gekillt. Und die Grünen haben die Stimmung falsch eingeschätzt, sie haben geglaubt, die letzten Wahlergebnisse wären ein Anzeichen für einen gesellschaftlichen Wandel, der sich verstetigt. Sorry für den Telegrammstil, ich habe gerade wenig Zeit, wollte das aber loswerden.
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Das ist mir in der Zusammenfassung etwas zu passiv. Und wieder der Hinweis auf die anderen.
(So wie Kühnert jetzt Grüne und FDP für die SPD-Verluste in Verantwortung nimmt.)
Die meisten Wähler sind zur Union gewechselt. Erst danach folgen die Nichtwähler. Im Detail:
https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2024-06-09-EP-DE/charts/analyse-wanderung/chart_1603450.shtml

Warum die Pandemie die Klimabewegung "gekillt" haben soll, da fehlt der Beleg. Richtig ist, dass Massenveranstaltungen nicht möglich wären, das hat sich aber längst erledigt, wie man an den Zehntausenden sieht es die Anfang des Jahres gegen die Rechtsaußen demonstriert haben.
Die Grünen sind seit 2,5 Jahren im Bund Regierungspartei, in Ländern noch länger.

Deine Darstellung liest sich wie eine unausweichliche Entwicklung, die für die Partei kaum zu  beeinflußbar war.
Ich denke, dass der Gestaltungsanspruch der Grünen enorm war und noch ist und die Frage bleibt, was hat die Partei versäumt oder falsch gemacht, das eine derartigen Absturz erklärt?
Habeck hat in seiner letzten Erklärung zum GEG das Gesetz zum Test erklärt und zugegeben, er habe es falsch eingeschätzt. Also scheint ihm klar gewesen sein, dass er va banque spielt.
Auch die Fehleinschätzung zur Finanzierung von Leistungen, wie das Streichen von Prämien für e-Autos und anderes. Habecks Hinweis, die Union sei schuld, da sie geklagt habe, war albern. Frühzeitige Warnungen, dass die Finanzierung gegen das geltende Recht verstößen kann, gab es. U.a. vom Bundesrechnungshof.
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Wir haben einen Thread zur Union und einen zur AfD, wir haben keinen zur FDP und erstaunlicherweise keinen zur SPD. Aber einen zu den Grünen.

Ich habe ihn gefunden und der letzte Eintrag ist 13 Monate alt. Seitdem hat sich anscheinend hier im Forum niemand für die Grünen als Partei interessiert.
Also auf geht's.
Die krachende Wahlniederlage der Grünen bei der EU-Wahl, aber auch die negative Entwicklung bei Landtagswahlen und in Umfragen ist festzustellen. Von den 20% bei der EU-Wahl 2019 bis zu den Umfragen im Mai 2021 und März 2022, wo die Partei bei 25, 26 % lag und es ernsthafte Vermutungen gab, ob Habeck oder Baerbock möglicherweise Kanzlerkandidat/in sei.

Nun ist die Partei wieder so bei 14%. Ein Wert, der in etwa der treuen Stammwahlerschaft entspricht. Die Jugend, von der man bei den FFF-Demos  annahm, sie sei fest in grüner Hand wählt nun ganz andere Parteien an die Spitze.

Was ist los? Haben die Grünen in der Regierung versagt? Sind der Spiegel-Rücktritt, das Heizung (Test) Gesetz, der Hickhack bei der Kindergrundsicherung, der permante  Streit mit der FDP, die Zögerlichkeit bei der Regierungspolitik zur Bezahlkarte und  der angekündigten Ausweisungspolitik des Kanzlers, die Angriffe Hofreiters auf den Kanzler zur Ukrainepolitik Gründe für den Liebesentzug der Wähler?

Jetzt nach der EU-Wahl macht der Generalsekretär der SPD den Streit in der Koalition zwischen den Grünen und der FDP  mitverantwortlich für die SPD-Niederlage.
Da spiele etwas rein, "was ich mal fast Kontaktschande nennen würde", so Kühnert.

Bin gespannt, ob überhaupt und wenn ja, welche Antworten und Analysen die Forumsgemeinde zu den Grünen hat und der Art und Weise wie sie ihre Politik umsetzt.





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hawischer schrieb:

Es bleibt dabei, es ist eine ewig linke Erzählung, die Union und der Rechtsradikalismus. War zu Zeiten der NPD, der Reps und nun der AfD so. Mach halt weiter.  

Auch wenn du das zum x-ten mal leugnest, bleibt es ein Fakt das es ein paar Verbindungen gibt oder gab, das Unionsmitglieder auf entsprechenden Veranstaltungen waren. Natürlich sind das nur sehr wenige Unionsmitglieder die so drauf sind und auch solche Veranstalungen besuchen oder besucht haben. Aber glaubst du allen ernstes, das nur weil du es leugnest, es nicht  vorkommt oder vorkam?
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propain schrieb:

hawischer schrieb:

Es bleibt dabei, es ist eine ewig linke Erzählung, die Union und der Rechtsradikalismus. War zu Zeiten der NPD, der Reps und nun der AfD so. Mach halt weiter.  

Auch wenn du das zum x-ten mal leugnest, bleibt es ein Fakt das es ein paar Verbindungen gibt oder gab, das Unionsmitglieder auf entsprechenden Veranstaltungen waren. Natürlich sind das nur sehr wenige Unionsmitglieder die so drauf sind und auch solche Veranstalungen besuchen oder besucht haben. Aber glaubst du allen ernstes, das nur weil du es leugnest, es nicht  vorkommt oder vorkam?

Im sempers Beitrag ging es um ein Einzelzitat des  CSU-EU-Abgeordneten Färber (schon mal gehört von ihm?) und dann kam  "die Union".
In jeder Partei mit Hunderttausenden Mitgliedern und Tausenden von Mandatsträgern oder Parteifunktionären findest Du immer Beispiele, die nicht OK sind.

Es geht um die so oft zelebrierte Verallgemeinerung. Und hier ging es  um die schlichte Freudebekundung über den Verlust einer Konkurrenzpartei bei der Wahl . Und das wird dann gleich zum "Grünen -Hass" von "vielen Konservativen" hochgejazzt.

In Bundesländern wird weitgehend geräuschlos in Koalitionen zwischen CDU und Grünen vertrauensvoll  gearbeitet. Gut möglich, dass dies nach der nächsten Wahl auch im Bund passiert.

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hawischer schrieb:

Da ist es durchaus bemerkenswert woher die Wähler der AfD kommen und es augenscheinlich nicht nur ein Unionsthema ist.



Natürlich ist es nicht nur ein Unionsthema, es war schon immer so, dass wenn die Regierung Rückhalt in der Bevölkerung verliert, Menschen anders wählen.

Die Union schafft es ihre Werte grob zu halten und feiert das.
Beim aktuellen Zustand der Ampel müsste die CDU mit 40% nach Hause gehen, statt dessen gewinnen die 1%.

Und es kommen dann solche Aussagen:
"Mich freut, dass die Grünen einen Absturz erlebt haben"

(Dass dieser Herr Gründe hat sich persönlich zu freuen sei erwähnt, googeln darf jeder selbst)

Es sollte einen Demokraten doch nicht freuen, dass andere demokratische Parteien abschmieren, man selbst gerade so sein Niveau hält und die Extremen Zuwachs bekommen.

Ich komme mit dieser Grundhaltung nicht klar.
Die CDU ist wahrlich nicht meine politische Präferenz, aber wenn die 10% absacken und dafür AfD und BSW 10% zulegen, dann renne ich definitiv nicht jubelnd mit der Trommel um den Weihnachtsbaum.
Sondern ich mache mir Sorgen.

Und bisher hat mir niemand erklären können, warum für viele Konservative Grünen-Hass wichtiger ist als der Kampf gegen extremes Gedankengut.
Ich verstehe das nicht. Wir graben uns doch so alles ab.
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SemperFi schrieb:

hawischer schrieb:

Da ist es durchaus bemerkenswert woher die Wähler der AfD kommen und es augenscheinlich nicht nur ein Unionsthema ist.



Natürlich ist es nicht nur ein Unionsthema, es war schon immer so, dass wenn die Regierung Rückhalt in der Bevölkerung verliert, Menschen anders wählen.

Die Union schafft es ihre Werte grob zu halten und feiert das.
Beim aktuellen Zustand der Ampel müsste die CDU mit 40% nach Hause gehen, statt dessen gewinnen die 1%.

Und es kommen dann solche Aussagen:
"Mich freut, dass die Grünen einen Absturz erlebt haben"

(Dass dieser Herr Gründe hat sich persönlich zu freuen sei erwähnt, googeln darf jeder selbst)

Es sollte einen Demokraten doch nicht freuen, dass andere demokratische Parteien abschmieren, man selbst gerade so sein Niveau hält und die Extremen Zuwachs bekommen.

Ich komme mit dieser Grundhaltung nicht klar.
Die CDU ist wahrlich nicht meine politische Präferenz, aber wenn die 10% absacken und dafür AfD und BSW 10% zulegen, dann renne ich definitiv nicht jubelnd mit der Trommel um den Weihnachtsbaum.
Sondern ich mache mir Sorgen.

Und bisher hat mir niemand erklären können, warum für viele Konservative Grünen-Hass wichtiger ist als der Kampf gegen extremes Gedankengut.
Ich verstehe das nicht. Wir graben uns doch so alles ab.

Ich werden mich jetzt nicht daran beteiligen und  hämische X - Kommentare von Grünen, wie Andratsch, von Notz oder Künast zitieren.
Es bleibt dabei, es ist eine ewig linke Erzählung, die Union und der Rechtsradikalismus. War zu Zeiten der NPD, der Reps und nun der AfD so. Mach halt weiter.  
Sorgen allerdings mache ich mir auch. Um den Zustand des Landes insgesamt und da nicht nur den Stimmenanteil der AfD.

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Habe eine sehr gute Rede von Selenskyj gesehen.
Es war eine Rede an und für ein gemeinsames friedliches Europa. Und  ein Werben, nicht Mauern auf ukrainischen Boden zuzulassen. Das war ein klares Nein zur Abtretung ukrainischer Gebiete an Russland. Deutschland hätte Erfahrung mit Mauern und auch damit, dass sie keinen Bestand haben.

( Anmerkung: Die AfD war nur mit 3 oder 4 Abgeordneten vertreten, die durch Sitzenbleiben als der Saal stand, und ohne Applaus ihre Ablehnung dem Gast gegenüber bekundeten.)


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Tafelberg schrieb:

skyeagle schrieb:

Wenn es also ums Programm geht, dann kann doch kein Grünen Wähler jetzt die AfD wählen, also ich kann mir das inhaltlich nicht zusammenreimen



für mich bleibt es auch ein Rätsel und auch wenn es langweilt:
Aus Protest gegen XY eine nachweislich rechtsradikale Partei zu wählen, ne, da ist Hopfen und Malz verloren


Das stimmt, aber wenn das am Ende wirklich Wechselwähler werden, oder doch aus Protest AfD wählen, dann hat man ja Hoffnung und die Möglichkeit, diese Wählerschaft zurückzugewinnen.  Nur wenn es diese Wählerschaft gar nicht mehr gibt, also die AfD ausnahmslos aus Überzeugung gewählt werden würde, dann muss man nicht versuchen, diese Menschen zu überzeugen. Die hätte man politisch ja verloren. Aber das gehört an sich gar nicht hierher, sorry für OT.

Versuchen wir lieber wieder den Bogen hin zur Union zu spannen.
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skyeagle schrieb:

Versuchen wir lieber wieder den Bogen hin zur Union zu spannen.



       

Das ist mitten drin in der Union -Diskussion. Es gibt ja Leute, die über bröckelnde Brandmauern philosophieren und der Union Nähe zu den Rechtsradikalen unterstellen. Da ist es durchaus bemerkenswert woher die Wähler der AfD kommen und es augenscheinlich nicht nur ein Unionsthema ist.

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Vael schrieb:

Nur so viel, wie oft zeigt er Klare Kante gegen die AFD?



sehr oft und ich bin kein Söder Fan! Aber seine Haltung zur AfD ist klar und deutlich.
Man sollte auch fair bleiben, bei allen Differenzen.
Du scheinst aber seit Tagen sehr viel Schaum vor dem Mund zu haben, schade
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Tafelberg schrieb:

Vael schrieb:

Nur so viel, wie oft zeigt er Klare Kante gegen die AFD?



sehr oft und ich bin kein Söder Fan! Aber seine Haltung zur AfD ist klar und deutlich.
Man sollte auch fair bleiben, bei allen Differenzen.
Du scheinst aber seit Tagen sehr viel Schaum vor dem Mund zu haben, schade

Vermutlich ist es die Enttäuschung über die Wahlergebnisse.
Von der FDP bis zur Linken. In diesem politischen Spektrum haben alle verloren und wenn man sich die Wählerwanderungen ansieht dann stellt man fest, langfristige Parteienbindungen nehmen ab. Die Wähler entscheiden sich offenbar immer mehr nach der aktuellen Lage, aus persönlichem Frust und Unzufriedenheit. Die steigende Wahlbeteiligung ist wohl auch mehr Ausdruck dieser Unzufriedenheit als Unterstützung Europas.

Zur AfD sind von der Union genauso viele Stimmen zur AfD gewechselt wie von der SPD. (570.000)
Und was bitte treibt 50.000 ehemalige Grünenwähler zur AfD?

Wer einfache Antworten meint haben zu können und über Hetze und tiktok fabuliert, der springt zu kurz.

https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/europawahl-2024-waehlerwanderung-woher-afd-und-bsw-ihre-stimme-haben/
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Tafelberg schrieb:

Klaus Töpfer ist verstorben

https://www.n-tv.de/politik/Ex-Umweltminister-Klaus-Toepfer-ist-tot-article25005680.html

Ein aufrechter Mann und Christdemokrat. Der Umweltschutz war seine politische Lebensaufgabe.
Er war Umweltminister in Rheinland -Pfalz und im Kabinett Kohl. 1998 wurde er Exekutivdirektor der UN für deren Umweltprogramm. Zusätzlich war Töpfer Vizepräsident der Welthungerhilfe.
Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeit.
Kritisch zu bewerten ist seine Aktivität nach 2006 für das deutsch-russische Rohstoffforum, das durch die Gazprom finanziert wurde.
R.i.p.
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Die Wagenknecht - Partei will heute die Reden des ukrainischen Präsidenten im Bundestag boykottieren. Besser können diese Leute ihre Putin-Freundlichkeit nicht dokumentieren.

https://focus.de/57275780
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Nifunifa schrieb:

Tafelberg schrieb:

bis Sept 2025 passiert noch viel, ein einstelliges SPD Ergebnis würde ich aber ausschließen.

Mit Scholz als Kanzlerkandidat wäre ich mir da nicht so sicher        

Als Scholz würde ich ein paar Monate vor dem Wahltermin an den aktuellen Verteidigungsminister (oder wer auch immer bis dahin der populärste SPD-Politiker ist) übergeben. Ich hoffe aber natürlich, dass er es selber noch einmal wissen will.
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Landroval schrieb:

Nifunifa schrieb:

Tafelberg schrieb:

bis Sept 2025 passiert noch viel, ein einstelliges SPD Ergebnis würde ich aber ausschließen.

Mit Scholz als Kanzlerkandidat wäre ich mir da nicht so sicher        

Als Scholz würde ich ein paar Monate vor dem Wahltermin an den aktuellen Verteidigungsminister (oder wer auch immer bis dahin der populärste SPD-Politiker ist) übergeben. Ich hoffe aber natürlich, dass er es selber noch einmal wissen will.

Die SPD ist noch nie zimperlich mit den eigenen Führungskräften umgegangen. Wenn die Landtagswahlen im Herbst für die SPD so ausgehen wie die bisher in diesem Jahr, dann wird jeder Mandatsträger überlegen, ob es für ihn reicht mit dem Wiedereinzug. Und die in den Ministerien und die vielen Beauftragten sehen ihre Pfründe verschwinden.
Das ist völlig normal und in anderen Parteien auch nicht anders.
Dann wird das Geraune los gehen, was denn wäre wenn...
Und der Parteivorstand wird mit Scholz in Klausur gehen und dann sehen wir mal.
Tun sie es nicht, und es kommt keine Schröder-Flut oder ein Laschet-Lacher, dann ist in 15 Monaten Scholz-Schluss und die SPD versucht es wie in Hessen.
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Flyer86 schrieb:

Sind die Menschen alle dumm und lassen sich von TikTok, YouTube und Co. beeinflussen?


Ja
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Wedge schrieb:

Flyer86 schrieb:

Sind die Menschen alle dumm und lassen sich von TikTok, YouTube und Co. beeinflussen?


Ja

Alle sind dumm, nur ich nicht. Ich blicke durch, ich weiß was richtig und gut ist. Ich bin der Erlöser.
(Ironie off)
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Ich bin nach den Kommunalwahlergebnissen im Osten vor allem drauf gespannt, wie es mit der Stabilität der Brandmauer weiter geht.

Ich befürchte leider Blau/Schwarze Koalitionen und Kooperationen auf breiter Front.
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Wedge schrieb:

Ich bin nach den Kommunalwahlergebnissen im Osten vor allem drauf gespannt, wie es mit der Stabilität der Brandmauer weiter geht.

Ich befürchte leider Blau/Schwarze Koalitionen und Kooperationen auf breiter Front.

Die Story wird von  linksgrüner Seite in Dauerschleife erzählt.
Wie wäre es einmal darüber nachzudenken, warum sind besonders im Osten Grüne, SPD und auch die Linke im Niedergang. Bei der gestrigen EU-Wahl lag die SPD bei 6,9%, die Grünen bei 5,9% und die Linke bei 4,9%.
Macht zusammen 17,7%
Die CDU ist mit 21,8 % die einzige Kraft, die sich gegen die AfD mit 31.8% hält. Sogar die Wagenknechttruppe ist mit 12,8% fast doppel so stark wie die SPD .

Anstatt sich um eine Politik zu bemühen, die bei den Wählern ankommt, wird der noch verbleibenden demokratischen Partei mit Verdächtigungen begegnet.
Verstehe ich nicht. Ist es Ignoranz, Realitätsverweigerung?

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Netter Versuch. 😉
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WürzburgerAdler schrieb:

Netter Versuch. 😉

Grinsende Smileys sind jetzt schon ein Argument?
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Und dass seine Politikansätze und seine Ideen aus den 90 ern stammen,
dass er sich Wirtschaftspolitisch nicht weiterentwickelt zu haben scheint
Seine rechtspopulistischen Sprüche(Paschas, Zahnärzte, Ukrainer etc)
Und und und

Da gibt’s viele Gründe, dass er Multimillionär ist, ist für mich persönlich nebensächlich
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Die Union hat es geschafft, die negative Entwicklung, die zur Abwahl 2021 führte, aufzufangen und mit inzwischen stabilen 30% mit weitem Abstand die Liste der Parteien anzuführen.
Wenn es jetzt Neuwahlen gäbe, dann würde die Union eine neue Regierung anführen und Merz würde vorraussichtlich Kanzler. Dann könnte er und die Union in einer neuen Koalition zeigen, ob das angeblich rückwärts gerichtete Politikverständnis erfolgreich sein kann.
Der Druck liegt jetzt auf Scholz und der SPD und Macron hat mit den Neuwahlen in Frankreich den Druck zusätzlich erhöht. Ein weiteres Absinken der SPD und der Grünen ist nicht im Interesse der Union. Es stärkt nur die politischen Ränder. Die Zeiten der zwei großen Volksparteien ist lange vorbei, um so wichtiger wird der Erhalt einer stabilen politischen Mitte.
Sich in der Auseinandersetzung intensiv mit Merz, Söder und Co zu beschäftigen, kann man machen und es mag auch die Union schwächen. Nur stärken wird es die Parteien, die die Kritiker aus dem linksgrünen Lager bevorzugen nicht. Es schwächt die demokratische Mitte.
In Zeiten in denen die Sicherheit und Freiheit Europas durch die Aggressionen Putins mit Duldung Chinas gefährdet wird, und auch dadurch die Klimadiskussion nicht mehr an erster Stelle der Themen steht, ist ein Verhindern von AfD und Wagenknecht essentiell.
All das sollten sich die Kritiker, die sich an den "kleinen Paschas" usw. hochziehen gut überlegen.
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SGE_Werner schrieb:

Die Prognose für Gesamteuropa liegt derzeit bei:

EVP: 172 (-6)
S&D: 142 (+2)
RE: 85 (-17)
Grüne/EFA: 51 (-21)
EKR: 78 (+10)
ID: 75 (+16)
Linke: 41 (+2)
Fraktionslos: 77 (+28)


Aktuelle Prognose

EVP 184
S&D 139
RE 80
EKR 73
ID 58 (plus 15 AfD sozusagen...)
Grüne 52

Also alles erwartbar bisher, eher die Rechten sogar etwas schwächer als gedacht. Natürlich mit Anstieg, aber wir sind weit weg von einem starken Rechtsruck. Eher ein Ruck in Richung Mitte-Rechts. Ich sehe hier auch keinen Sieg für Putin oder so.
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SGE_Werner schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Die Prognose für Gesamteuropa liegt derzeit bei:

EVP: 172 (-6)
S&D: 142 (+2)
RE: 85 (-17)
Grüne/EFA: 51 (-21)
EKR: 78 (+10)
ID: 75 (+16)
Linke: 41 (+2)
Fraktionslos: 77 (+28)


Aktuelle Prognose

EVP 184
S&D 139
RE 80
EKR 73
ID 58 (plus 15 AfD sozusagen...)
Grüne 52

Also alles erwartbar bisher, eher die Rechten sogar etwas schwächer als gedacht. Natürlich mit Anstieg, aber wir sind weit weg von einem starken Rechtsruck. Eher ein Ruck in Richung Mitte-Rechts. Ich sehe hier auch keinen Sieg für Putin oder so.

Die Ergebnisse in Bezug auf die Erfolge von rechtspopulistischen und europakritischen Parteien sind in den Ländern durchaus unterschiedlich. In Frankreich, Italien, Österreich gewannen sie; in Polen, Holland, Slowakei, Dänemark, Finnland haben sie Stimmen verloren.
Die Mehrheit im EU-Parlament der demokratischen Mitte bleibt erhalten.

Insgesamt haben wir in Deutschland mit dem AfD-Ergebnis noch halbwegs vernünftig abgeschnitten, auch wenn der Osten der Republik "blau" wurde.
Das lässt für die Wahlen im Herbst nichts Gutes erwarten.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/europawahl-2024-europa-eu-ergebnisse-100.html