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HeinzGründel

93391

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SGE-URNA schrieb:
LDKler schrieb:

... dass durch die zunehmende Konzentration des Vermögens bei einigen wenigen Superreichen immer mehr Geld "nachfrageunwirksam" wird, weil ein Multimilliardär überhaupt keine Chance hat, soviel zu konsumieren, wie er einnimmt....


Genau, weil der Milliardär sein Vermögen ja idR in Cash im Safe bunkert oder aufs Sparbuch legt. Welcome to reality


 Jeder weiß das Dagobert Duck täglich in seinem Geldspeicher badet statt das Geld sinnvoll in Griechenland zu investieren. Das muss jetzt endlich aufhören.
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reggaetyp schrieb:
Krawatte und Lederjacke.
aha.
Sind das Kriterien für irgendwas?

Ich glaube, dass man den Griechen, also den Bewohnern, wieder Luft zum Atmen geben muss.
Das könnte auch helfen, dass die Binnenwirtschaft, die komplett zum Erliegen kam (wieso auch nicht? - es hat ja niemand mehr Geld zum Ausgeben), wieder so ein bisschen in die Gänge kommt.
Und sodann sollte man doch zur Kenntnis nehmen, dass man nicht unendlich Sparreformen forden kann, wenn man die Volkswirtschaft, und viel wichtiger noch, die Menschen dort vollkommen im ***** sind.
Wieviel soll man denen eingentlich noch abverlangen?


Siehste.. da haben wir auf einmal einen Konsens. Das kann aber nicht dergestalt ablaufen , dass die eine Seite den Tisch verläßt. Meines Erachtens war das ein Riesenfehler.
Wir wissen doch wie Verhandlungen in der EU ablaufen. Blab bla .. Nachtsitzung früh um fünf ein Kompromiss.. Griechenland hat die Einwohnerzahl von Hessen.. geringfügig( hüstel) mehr Schulden. Shice drauf. Die EU als Gesamtheit kann das wahrscheinlich stemmen. Ich geb dir sogar recht .. das man sich zur Tode sparen kann.. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dies nicht das ist,  was die EU dort beabsichtigt. Problematisch ist die Wettbewerbsfähigkeit. CE spricht es ja  an. Wir befinden uns mit Volkswirtschaften in einer Währungsunion,  die sehr sehr unterschiedlich sind.. Will sagen .. ich würde sogar ein griechisches  Auto kaufen.. aber es gibt keins..  Die Produkte die Griechenland herstellt.. bekommt der Verbraucher woanders günstiger..  Ich  weiß nicht wie man aus dieser Falle rauskommt, damit die Menschen, wie von dir zurecht angemahnt  wieder ein menschenwürdiges Leben führen können. So gehts ja nicht weiter.
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reggaetyp schrieb:
HeinzGründel schrieb:
SGE_Werner schrieb:
HeinzGründel schrieb:

Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes.  


Also mit dem davor würde ich Dir dahingehend recht geben, dass Griechenland nicht am längeren Hebel sitzt und daher ihre Verhandlungsstrategie wohl scheitern wird, wenn sie so weiter machen.

Aber wäre ich Grieche, würde ich bei so einem Satz, wie den zitierten, Dich auch mit asozialen Schmähungen versehen. Und das wäre vollkommen verständlich.
Was hat der Grieche von diesen Reformen denn? 25 % weniger Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit immer noch horrend hoch, Rentenkürzungen, Perspektivlosigkeit, hohe Selbstmordraten, kaputtes Gesundheitssystem, Abwanderung der klugen Köpfe... Das ist es, was beim Griechen ankommt. Und nach 5 Jahren wird es immer noch nicht besser. Im besten Fall stagniert das Ganze. Aufrecht erhalten von Außen, sprich die eigene Souveränität verloren. Warum sollten sich die Griechen anders fühlen, als die DDR-Bürger kurz vorm 17.6.53 oder die Deutschen im ersten Nachkriegswinter... Man liegt schon am Boden und von Außen wird noch und nöcher drauf gedrückt.

Griechenland lag vor Jahren schon im Sterben. Man hat einem geschwächten Patienten, der einen Schlaganfall vom vielen Fressen bekam, empfohlen, nix mehr zu essen, als er im Koma lag. Und somit hast Du recht, wenn sie die Reformen ablehnen, sind sie die Totengräber ihres eigenen Landes. Aber sie begraben nur das, was schon längst tot ist, aber man künstlich am Leben hält.

Griechenland ist nicht mehr zu retten. Sie haben den Zeitpunkt, Reformen anzugehen, schon vor Jahren verpasst, als sie noch stark genug dafür waren. So wie wir mit Agenda 2010 etc.
Vllt. sollte man den Totengräber gewähren lassen. Denn erst der Tod lässt Platz für neues Leben.


Hast Du eigentlich gelesen was Herr Nach dem Dijsselbloem  angemahnt hat?

Ich glaube schon Werner..  Hast du die Karikatur in der Syriza Zeitung gesehen? Findest Du das in Ordnung?


Voll schlimm.
Bin auch dafür, dass dann die Otto Normalgriechen nix mehr zu fressen haben.


Ja klar. ich hingegen bin dafür. Angelika Merkel auch. Der Schäuble erst recht.  Mehr noch wenn es nach Menschen wie mir ginge würde Was kannst du diesem Trio infernale entgegensetzen? Besonders bemerkenswert finde ich solche geistreichen Dreizeiler von Usern die anderen immer Polemik vorwerfen Geschenkt

Im Ernst.. Welchen Weg schlägst Du denn vor? Nachdem der griechische Finanzminister es vorgezogen hat,  auf dem letzten Treffen gänzlich ohne schriftliche  Unterlagen anzureisen..dafür aber ohne Krawatte und in stylischer Lederjacke.. bin ich jetzt echt auf deinen Lösungsweg gespannt.
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SGE_Werner schrieb:
HeinzGründel schrieb:

Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes.  


Also mit dem davor würde ich Dir dahingehend recht geben, dass Griechenland nicht am längeren Hebel sitzt und daher ihre Verhandlungsstrategie wohl scheitern wird, wenn sie so weiter machen.

Aber wäre ich Grieche, würde ich bei so einem Satz, wie den zitierten, Dich auch mit asozialen Schmähungen versehen. Und das wäre vollkommen verständlich.
Was hat der Grieche von diesen Reformen denn? 25 % weniger Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit immer noch horrend hoch, Rentenkürzungen, Perspektivlosigkeit, hohe Selbstmordraten, kaputtes Gesundheitssystem, Abwanderung der klugen Köpfe... Das ist es, was beim Griechen ankommt. Und nach 5 Jahren wird es immer noch nicht besser. Im besten Fall stagniert das Ganze. Aufrecht erhalten von Außen, sprich die eigene Souveränität verloren. Warum sollten sich die Griechen anders fühlen, als die DDR-Bürger kurz vorm 17.6.53 oder die Deutschen im ersten Nachkriegswinter... Man liegt schon am Boden und von Außen wird noch und nöcher drauf gedrückt.

Griechenland lag vor Jahren schon im Sterben. Man hat einem geschwächten Patienten, der einen Schlaganfall vom vielen Fressen bekam, empfohlen, nix mehr zu essen, als er im Koma lag. Und somit hast Du recht, wenn sie die Reformen ablehnen, sind sie die Totengräber ihres eigenen Landes. Aber sie begraben nur das, was schon längst tot ist, aber man künstlich am Leben hält.

Griechenland ist nicht mehr zu retten. Sie haben den Zeitpunkt, Reformen anzugehen, schon vor Jahren verpasst, als sie noch stark genug dafür waren. So wie wir mit Agenda 2010 etc.
Vllt. sollte man den Totengräber gewähren lassen. Denn erst der Tod lässt Platz für neues Leben.


Hast Du eigentlich gelesen was Herr Nach dem Dijsselbloem  angemahnt hat?

Ich glaube schon Werner..  Hast du die Karikatur in der Syriza Zeitung gesehen? Findest Du das in Ordnung?
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LDKler schrieb:
HeinzGründel schrieb:
Ja das ist verwerflich.
Hast du den WISO-Beitrag gesehen? Ist das echt dein ernst, dass Menschen ohne jegliche Unterstützung, ohne jegliches Einkommen tagtäglich ums nackte Überleben kämpfen müssen?

Im übrigen ist dies kein Konflikt der Deutschen und der Griechen..

Da hast du recht!!! Es geht nicht um Deutsche gegen Griechen sonder und Arm gegen Reich, deutsche Arme und griechische Arme gegen deutsche und griechische Plutokraten!!! Schramms Beitrag nicht gesehen?

Wer diese Reformen ablehnt
Welche Reformen meinst du? Dass ein Arbeitsloser nach einem Jahr keinen Cent Unterstützung mehr bekommt und klauen oder betteln muss, um nicht zu verhungern? Dass Schwerkranke ihre Medikamente selbst bezahlen müssen und wenn sie kein Geld haben, verrecken müssen? Dass arbeitslose oder kranke Eltern ihre Kinder ins Heim geben müssen? Dass reiche griechische Reeder steuerbefreit bleiben?
Ist es das was du meinst?


Sorry Herr Schramm  macht Kabarett. Das ist Volksbelustigung , der Mann trägt keine Verantwortung..

Du sprichst die Reformen an. Gut. Ist es wirklich ein " Diktat" wenn die Vertreter der EU die Einführung einer funktionierenden Verwaltung einfordern?
Ist es zuviel verlangt  im Jahre des Herrn 2015 eine  moderne Finanzverwaltung aufzubauen, ohne Steuern gehts  nun mal nicht ( und das sag ich dir als Liberaler!) ein Katasteramt und ein Sozialsystem das diesen Namen verdient?  Das muss aber auch finanziert werden.  Mit Austerität hat dies nicht allzuviel zu schaffen. Es waren die Vorgängerregierungen die dieses Geld das ihnen nun fehlt,  hemmungslos verfrühstückt haben. Man kann natürlich Wahlen gewinnen in dem man jetzt behauptet  man könne unbegrenzt so weitermachen.  Kein Wunder das nun eine RECHTS-LINKS Koalition am Ruder ist...
Indes ist dies  ist aber unwahrscheinlich wenn man sich in einer Währungsunion befindet.. Wenn man der griechischen Bevölkerung helfen will...und ich geh mal davon aus.. das die meisten dies wohl noch wollen, dann muss man gewisse  Spielregeln einhalten.  Dazu zählt nicht das man seinen Partnern mit dem ***** ins Gesicht springt..

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reggaetyp schrieb:
HeinzGründel schrieb:
LDKler schrieb:
Ffm60ziger schrieb:
Zuhören, bitte in Ruhe! Aufzeichnung vom Juli letzten Jahres!

https://www.youtube.com/watch?v=WRP5oXny9yI


Danke für den link!!!
Genau so ist es.
Aber ob das ein smoke oder ein Pelo je begreifen wird? Ich habe Zweifel.

HeinzGründel schrieb:
Griechenland hält diesen Vorschlag für nicht akzeptabel.....

Wie ich schon sagte, Varoufakis weiß, wer am längeren Hebel sitzt.
Eben auf WISO wurde gesagt, dass Deutschland mit 42 Milliarden aus dem EFSF haftet. Werden die fällig, ist schluss mit der schwarzen Null.  
Merkel wird auf Knien nach Athen rutschen, damit das nicht passiert und sie ihr Versprechen, keine Steuern zu erhöhen, einhalten kann. Und das weiß Varoufakis ganz genau.  

Was wollen die?
Dass damit endlich schluss ist:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/436#/beitrag/video/2343844/Armes-Griechenland

Ist das wirklich so verwerflich?


Ja das ist verwerflich . Und pubertär ist es dazu.. So verhandelt man nicht.. Die Politik des leeren Stuhls werden sie noch bereuen. >Es war meines Wissens Herbert Wehner der einmal gesagt hat.. Wer rausgeht ,muss auch wieder reinkommen"
Und ich sage dir noch was. Unser Land wird dieses Geld abschreiben. Das tut weh..bringt Deutschland aber nicht in ernsthafte Schwierigkeiten. Wenn in drei Wochen in Athen und Kreta kein Geld mehr aus dem Automaten kommt wird es spannend. Im übrigen ist dies kein Konflikt der Deutschen und der Griechen.. auch wenn die Griechen keine Gelegenheit auslassen ihre eigene Unfähigkeit hinter asozialen Schmähungen zu verbergen. In Deutschland hat niemand die Absicht die Griechen zur Seife zu verarbeiten...
Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes. Das wird man auch den Letten, den Portugiesen und den Iren nur schwer erklären können


Schlimmer Beitrag.
Was würdest du eigentlich machen, wenn du kein Geld von nirgendwo mehr bekommen würdest, deine sorgfältig im Vorgarten ziselierten Sträucher verfeuern müsstest, damit du im Winter nicht frierst und tägliche deine Suppe an der Armenküche abholen müssstest?
Krankenversicherung, Medikamente?
Ich bitte dich, am ***** die Räuber.

Wie würdest du denken, wenn du aus der Mittelschicht einfach mal so in die bitterste Armut, die Europa unwürdig ist, die für jedermann auf der Welt nicht zumutbar ist, wenn du dahin entlassen wirst?

Ich frag mich immer häufiger, ob das eigentlich irgend jemand interessiert, was die Auswirkungen der Austeritätspolitik ganz konkret für die Bevölkerung eigentlich bedeutet.
Oder sind das dann halt Kolleteralschäden?


Ich würde wirklich gerne mal erklärt bekommen  was an meinem Beitrag schlimm ist. Die neue griechische Regierung verschließt die Augen  vor der Realität. Sie ist an diesem Desaster nicht schuld,aber der Abbruch der Verhandlungen ist nicht nur undiplomatisch, es ist schlichtweg ein Trittin den ***** aller Geldgeber . Das ist nicht nur Deutschland,sondern es sind auch Staaten die weitaus weniger finanzielle Mittel  haben.. Und bitte, was ist falsch daran  Korruption abzubauen und Steuerhinterziehung zu  unterbinden?
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LDKler schrieb:
Ffm60ziger schrieb:
Zuhören, bitte in Ruhe! Aufzeichnung vom Juli letzten Jahres!

https://www.youtube.com/watch?v=WRP5oXny9yI


Danke für den link!!!
Genau so ist es.
Aber ob das ein smoke oder ein Pelo je begreifen wird? Ich habe Zweifel.

HeinzGründel schrieb:
Griechenland hält diesen Vorschlag für nicht akzeptabel.....

Wie ich schon sagte, Varoufakis weiß, wer am längeren Hebel sitzt.
Eben auf WISO wurde gesagt, dass Deutschland mit 42 Milliarden aus dem EFSF haftet. Werden die fällig, ist schluss mit der schwarzen Null.  
Merkel wird auf Knien nach Athen rutschen, damit das nicht passiert und sie ihr Versprechen, keine Steuern zu erhöhen, einhalten kann. Und das weiß Varoufakis ganz genau.  

Was wollen die?
Dass damit endlich schluss ist:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/436#/beitrag/video/2343844/Armes-Griechenland

Ist das wirklich so verwerflich?


Ja das ist verwerflich . Und pubertär ist es dazu.. So verhandelt man nicht.. Die Politik des leeren Stuhls werden sie noch bereuen. >Es war meines Wissens Herbert Wehner der einmal gesagt hat.. Wer rausgeht ,muss auch wieder reinkommen"
Und ich sage dir noch was. Unser Land wird dieses Geld abschreiben. Das tut weh..bringt Deutschland aber nicht in ernsthafte Schwierigkeiten. Wenn in drei Wochen in Athen und Kreta kein Geld mehr aus dem Automaten kommt wird es spannend. Im übrigen ist dies kein Konflikt der Deutschen und der Griechen.. auch wenn die Griechen keine Gelegenheit auslassen ihre eigene Unfähigkeit hinter asozialen Schmähungen zu verbergen. In Deutschland hat niemand die Absicht die Griechen zur Seife zu verarbeiten...
Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes. Das wird man auch den Letten, den Portugiesen und den Iren nur schwer erklären können
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Brady schrieb:
Alles Gute nachträglich


Auch von mir  Nerveseech ,-)
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So Verhandlungen sind vorerst gescheitert.

Griechenland hält diesen Vorschlag für nicht akzeptabel.....


"Nach dem Dijsselbloem-Entwurf, der in Brüssel kursierte, sollte Griechenland seine Absicht erklären, "als Zwischenschritt eine sechsmonatige, technische Verlängerung" des derzeitigen Hilfsprogramms zu beantragen. Dies solle die Zeit überbrücken, bis beide Seiten "eine Nachfolgevereinbarung" ausgearbeitet hätten. Nach dem Vorschlag sollte Athen sich verpflichten, "längst überfällige Reformen umzusetzen, um Korruption und Steuerflucht zu bekämpfen" und erklären, dass es die finanziellen Verpflichtungen gegenüber seinen Geldgebern erfüllen werde."

 Näheres bei SPON


Was wollen die?
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adlerkadabra schrieb:
Dieses Haspel lässt sich heutzutag doch sicher auch aus Bohnenquark und Seetang mt dem 3-D-Drucker fertigen, oder?


Alles kein Problem.
Nur mit den Härchen auf dem Haspel tut sich der Drucker schwer. Und ein gekochter Haspel ohne Härchen geht gar net.
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Filzlaus schrieb:
HeinzGründel schrieb:
Ich suche was schönes  veganes zum Haspel dazu? Hat jemand ne Idee?




 


1. Preis
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Ich suche was schönes  veganes zum Haspel dazu? Hat jemand ne Idee?
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Raggamuffin schrieb:
Ja, die Angst ist halt groß. Ziel erreicht.


Und das jetzt das Verschulden derjenigen die Angst haben?

Sorry, das was gestern in Kopenhagen abging und was sich höchstwahrscheinlich in relativ kurzer Zeit  wieder und wieder und wieder in europäischen Städten abspielen wird, entzieht sich den Kategorien von rechts und links.
Ihr geht mir mit  weltanschaulich gefärbten Hahnenkämpfen wirklich auf den Sack...
Meerschweinchen..Tote die wie beim Fußballspiel  " ergebnistechnisch" gegeneinander aufgerechnet  werde,n  um dann wechselseitig dem jeweils anderen politischen Lager genüßlich  den Finger zu zeigen.
Es ist widerlich.
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stefank schrieb:
hawischer schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
Haliaeetus schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
Aragorn schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
Matzel schrieb:
kreuzbuerger schrieb:

ja, das problem ist ein weltweites, noch nicht mal ostwestfalen bleibt verschont. ab in den bunker, der feind steht vor der tür!      


Und daran ist genau was so witzig, dass Du Dich hier vor Lachen krümmst?  


das ist nicht witzig, sondern lächerlich  


Stimmt! Du bist 'ne echte Lachnummer! Du hast dich in diesem Thread schon genug blamiert.  


jetzt mal im ernst, sweetheart: du erzählst hier was von messer und machete in australien als globales terrorproblem. lt steckbrief biste genauso alt wie ich, dann weißt du doch zumindest aus deiner kindheit und jugend, was europäische terrorprobs sind.

wir brauchen weder in berlin, noch in bielefeld eine mauer, um christen von moslimen abzuschotten, wiesie es seit ein paar jahren in bagdad brauchen, damit sunniten und schiiten noch in der selben stadt wohnen können.

keiner schießt hier irgendwelche raketen rein, die mit einem abfangsystem wie in israel vom himmel geholt werden mussten.

WIR. HABEN. HIER. KEINEN. TERRORISMUS.


Ich fühle mich auch nicht akut bedroht, insofern bin ich gewillt Dir beizupflichten. Ich kann aber in gewissem Maße mitfühlen, wenn es darum geht eine Art abstraktes Unwohlsein zu erklären. Denn auch ich nehme es unterschiedlich auf, ob jemand irgendwo Amok läuft oder etwa aus Geldgier oder dergleichen eine andere Person tötet. Natürlich muss auch das nicht immer rational abgewogen sein, es könnte mich also auf offener Straße (etwa wenn der Raubmörder zu der Überzeugung kommen sollte, bei mir gebe es etwas zu holen) treffen. Aber dennoch fühle ich mich stärker betroffen, wenn das aus dem einzigen Grund geschieht, Angst zu schüren und damit offen willkürlich gehandelt wird. Dann nämlich liegt zwischen meiner Unversehrtheit und der (nach wie vor verschwindend geringen) Wahrscheinlichkeit eines Angriffs auf meine Unversehrtheit nicht mal mehr die Fehleinschätzung des Täters. Die "Gefahr" rückt also quasi einen Zwischenschritt näher.


um genau dieses ding des "abstrakten unwohlseins" geht es ja im terrorismus. um das schüren irrealer ängste. und es gibt ja auch augenscheinlich genug mitforisten, die sich schon um ihr leben fürchten, weil die durchgeknallten wüstensand okkupieren.

dabei könnte man sich zb vor augen führen, dass die 5 mio bevölkerung von bagdad zb seit jahr und tag ihrem alltag nachgehen, handel betreiben, wirtschaftsgüter produzieren, essen, trinken, liebe machen, obwohl dort seit etwas über 10 jahren autobomben noch und nöcher hochgehen. das ist schrecklich, keine frage. aber selbst die persönliche bedrohung von einer autobombe in der schwanheimer schrimpegass ist im ostpark nicht existenziell...
als die IRA london terrorisiert hat, sind trotzdem noch jeden tag millionen menschen zur arbeit gegangen und haben ihren kindern gute nacht geschichten vorgelesen. ie mussten auch nicht im luftschutzbunker ausharren...




In Kopenhagen ist eine Veranstaltung zum Thema Meinungsfreiheit beschossen worden. Ein Mann starb, es gab mehrere Verletzte. Teilnehmer in dem Kulturzentrum war auch der Mohammed-Zeichner Lars Vilks. Er blieb unverletzt. Dänische Polizei und Regierung gehen von einem Terrorakt aus.

Naja Kopenhagen ist ja weit weg und  jetzt noch ein paar "Gute Nacht Geschichten" lesen, das beruhigt ängstliche Geister. Stimmt's Kreuzbuerger?  


Europa holt auf, trotzdem chancenlos: Bagdad : Kopenhagen 13 zu 1
http://www.sueddeutsche.de/panorama/mindestens-tote-bei-anschlag-in-bagdad-1.2342959


oweia
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T und S sind als Bauherrn bekannt für gute  Architektur. Bin auf den Wettbewerb gespannt.



http://www.fr-online.de/frankfurt/bankhaus-metzler-neues-hochhaus-in-der-city,1472798,29846048.html
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T und S sind als Bauherrn bekannt für gute  Architektur. Bin auf den Wettbewerb gespannt.



http://www.fr-online.de/frankfurt/bankhaus-metzler-neues-hochhaus-in-der-city,1472798,29846048.html
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Ich bitte dann doch höflichst auch gesperrt zu werden.
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MrBoccia schrieb:
jeder nur einen Stein!


Aber Hallo

Wenn es nicht so traurig wäre...
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Lieber Boccia.. Tu Felix Austria.. wahrhaft die Heimat großer Töchter...

Seite 12 ist schon genial.. Respekt..


http://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=34583