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kinimod

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pelo schrieb:
kinimod schrieb:
Beitrag von DM-SGE

Wenn ich DM-SGE richtig verstehe, dann möchte Sie sagen: Die Pegida-Anhänger, mit denen sie gesprochen hat, sind keine rechtsradikalen Gewaltverbrecher, keine durch und durch Hasserfüllten, wie sie von der Gegenseite gerne und auch häufig betitelt werden. Sie macht sich vielmehr Sorgen, dass eine Gesinnung, die Zuwanderung beschränken will, die islamkritisch ist und die sich einfach um die Zukunft Sorgen macht, ausgegrenzt wird, was dazu führen kann, sich zu radikalisieren. Wenn ich das richtig interpretiert habe, dann kann ich das ein wenig nachvollziehen.


DM SGE ist männlichen Geschlechts    


Wenn das der einzige Kommentar ist. Also: "Sie" durch "er" ersetzen. Aber schön wäre es, wenn man mal darauf einginge.....
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Beitrag von DM-SGE

Wenn ich DM-SGE richtig verstehe, dann möchte Sie sagen: Die Pegida-Anhänger, mit denen sie gesprochen hat, sind keine rechtsradikalen Gewaltverbrecher, keine durch und durch Hasserfüllten, wie sie von der Gegenseite gerne und auch häufig betitelt werden. Sie macht sich vielmehr Sorgen, dass eine Gesinnung, die Zuwanderung beschränken will, die islamkritisch ist und die sich einfach um die Zukunft Sorgen macht, ausgegrenzt wird, was dazu führen kann, sich zu radikalisieren. Wenn ich das richtig interpretiert habe, dann kann ich das ein wenig nachvollziehen.
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brockman schrieb:
kinimod schrieb:
Also, ich sehe das nicht so uneingeschränkt. Natürlich hat man nicht alle Medien im Blick (wenn dem so wäre, dann wäre da möglicherweise auch das gesamte Meinungsspektrum vertreten), aber die Üblichen (1. und 2. Fernsehen z.B) verfolgen häufig einen Mainstreamjournalismus. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man ja drüber lachen. Aber viele regt eben diese Teilunterlassung auf.
Beispiel: In einem Bericht über Flüchtlinge und Asylbewerber werden 4 Anwärter gezeigt, die super ausgebildet sind (Computerfachfrau, Arzt, Ingenieur, Pharmazeutin), die hervorragend deutsch sprechen. Sie äußern sich alle etwa so: "Wenn wir dann einmal besser deutsch sprechen, dann könnten wir uns vorstellen, in Deutschland zu arbeiten...." alles in perfektem deutsch. Das waren die Superasylbewerber. Und gegen die hat Pegida was!?!?. Zumindest wird das suggeriert. Und darin sehe ich Meinungsmache ziemlich übler Sorte. Damit ihr mich nicht falsch versteht. Ich begrüße alle, auch wenig gebildete, ja und auch Wirtschaftsflüchtlinge. Von daher habe ich mit Pegida nichts zu tun, aber ich finde es nicht in Ordnung, dass öffentliche Medien in überwiegendem Maße, diese Leute als Idioten und Verblendete verunglimpfen. Sigmar Gabriel hat das gut gemacht, so sehe ich das.


Das bleibt dir ja auch unbenommen. Deine Meinung ist, da wird unausgewogen berichtet. Da kann man zustimmen, dem kann man widersprechen, je nachdem. Meinungsfreiheit halt.  


Völlig in Ordnung, was Du sagst. ich wollte eher auf dieses diffuse Ohnmachtsgefühl einiger Pegida-Mitläufer aufmerksam machen. Mit der Meinungsfreiheit allein ist es nicht getan, sondern die Frage ist, wer hilft, die Meinungen zu transportieren, und da sehe ich schon eine gewisse Unausgewogenheit. Wohin die führt, kann jeder selbst entscheiden.
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Also, ich sehe das nicht so uneingeschränkt. Natürlich hat man nicht alle Medien im Blick (wenn dem so wäre, dann wäre da möglicherweise auch das gesamte Meinungsspektrum vertreten), aber die Üblichen (1. und 2. Fernsehen z.B) verfolgen häufig einen Mainstreamjournalismus. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man ja drüber lachen. Aber viele regt eben diese Teilunterlassung auf.
Beispiel: In einem Bericht über Flüchtlinge und Asylbewerber werden 4 Anwärter gezeigt, die super ausgebildet sind (Computerfachfrau, Arzt, Ingenieur, Pharmazeutin), die hervorragend deutsch sprechen. Sie äußern sich alle etwa so: "Wenn wir dann einmal besser deutsch sprechen, dann könnten wir uns vorstellen, in Deutschland zu arbeiten...." alles in perfektem deutsch. Das waren die Superasylbewerber. Und gegen die hat Pegida was!?!?. Zumindest wird das suggeriert. Und darin sehe ich Meinungsmache ziemlich übler Sorte. Damit ihr mich nicht falsch versteht. Ich begrüße alle, auch wenig gebildete, ja und auch Wirtschaftsflüchtlinge. Von daher habe ich mit Pegida nichts zu tun, aber ich finde es nicht in Ordnung, dass öffentliche Medien in überwiegendem Maße, diese Leute als Idioten und Verblendete verunglimpfen. Sigmar Gabriel hat das gut gemacht, so sehe ich das.
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Kommen wir zurück zum Karikaturenstreit:
Heute las ich Leserbriefe einer regionalen Tageszeitung und war ehrlich gesagt etwas erschrocken. Nachdem die Welle „je suis Charlie“ mit all ihren scheinheiligen Auswüchsen vorüber ist (im Übrigen: ich fand das eh voll daneben, denn es ging hier in Europa ja nicht darum, für die Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung auf die Straße zu gehen) kommt jetzt die nächste Welle auf uns zu. Es sind die Versteher des islamischen Protestes, die schreiben, dass Charlie Hebdo wöchentlich alles verspottet und damit Gefühle verletzt werden. Grundtenor: Abstand zu Charlie Hebdo. Nun, das kann eine Meinung sein, aber in ähnlicher Weise äußerten sich 9 längere Briefe, keiner bezog irgendwie eine Gegenposition. Es geht soweit, dass, wer die Spielregeln verletzt (damit waren die Mohammed-Karikaturen gemeint) bestraft werden sollte.
Muslime fühlen sich bereits beleidigt, wenn ihr Religionsgründer abgebildet wird. Das muss man in Europa vertragen. Wenn das schon zu weit geht, na dann gute Nacht. Was war denn so anstößig an der Titelseite des Magazins? Ich verstehe es nicht. Es zeigt die große Scheinheiligkeit, die der Zeichner im Titelbild ausdrücken will. Mit dem Religionsgründer sind offensichtlich alle Muslime gemeint, die nun ein „Je suis Charlie“-Schild vor sich her tragen und ein Tränchen verdrücken, so dass Ihnen vergeben wird. Im Kern trifft diese Karikatur ins Schwarze, zumindest sehe ich das so. Wenn es wirklich nur die Abbildung des Religionsgründers ist, die anstößig ist, mit wem sollen wir denn dann diskutieren? Denn dann sehe ich unüberbrückbare Gräben zwischen zwei völlig unterschiedlichen Welten.
Allen, die so diskussionsfreudig sind (bin ich im Grunde auch) rate ich, sich mit erlaubten Verhaltensregeln im Islam auseinanderzusetzen, die grundsätzlich eine Täuschung des ungläubigen Gegenübers befürworten. Von daher rate ich zur Vorsicht mit Bekenntnissen, die wir in den vielen Talkshows im Fernsehen immer wieder zu hören bekommen.
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Raggamuffin schrieb:
micl schrieb:
Raggamuffin schrieb:
micl schrieb:
Raggamuffin schrieb:
micl schrieb:

Wenn jemand der Ansicht ist, dass Einwanderung reduziert (...) werden soll, ist er für dich also Rassist.


Für mich auch.


Damit verharmlost ihr Rassismus und beleidigt alle Menschen, die unter echtem Rassismus leiden mussten oder müssen.

Einwanderung muss immer reguliert werden, sonst bricht hier Ruckzuck das Chaos aus. Milliarden von Menschen würden gerne nach Deutschland kommen, wenn man sie lassen würde.  


Kannst du das belegen?


Nee, aber ich war schon in Afrika und habe dort mit Afrikanern über Deutschland geredet. In deren Augen ist das Scharaffenland ein Drecksloch dagegen. Was meinst du, warum so viele ihr Leben aufs Spiel setzen, um hierher zu kommen.


Hmm, die Afrikaner, mit denen ich geredet habe, fanden Deutschland auch ganz toll. Sie haben auch sehr genau nachgefragt, was es mit diesen Neonazis auf sich hat und klar gemacht, dass ihnen besonders am Herzen gelegen ist, dass ihr Land auch so wird, wie Deutschland. Sie sind nämlich auch Patrioten. In dem Fall wären das dann wohl Afrikanische Patrioten gegen die Ausbeutung der Wiege der Menschheit.


Entweder Du bist meilenweit von der Realität entfernt oder Deine Afrikaner mit denen Du redest? Geh mal wirklich nach Afrika ....von daher hat Tobago natürlich völlig Recht.
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Ist die Diskussion vorbei?
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kreuzbuerger schrieb:
peter schrieb:
die büchse der pandora ist geöffnet:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/legida-journalisten-schildern-angriffe-von-hooligans-a-1014448.html

das war so etwas von ab zu sehen. ich bin mal gespannt wie sich die mitläufer jetzt von diesen leuten abgrenzen werden, denn das müssen sie. das wird jetzt richtig unappetitlich.  


offensichtlich hats zumindest der fraktion der pegida-versteher hier im forum die sprache  verschlagen. und vielleicht wird man hier ja wenigstens nicht mehr von der vermeintlich liberalen upperclass als linksversiffter gutmensch beschimpft, weil man es doch nur schon gleich gesagt hat. oder kommt das jetzt für irgendwen ernsthaft überraschend?

weltoffene und coole grüße aus kreuzberg


viel verstanden hast Du nicht, auf der einen Seite heißt es: da muss man differenzieren, auf der anderen Seite werfen wir mal alles schön in einen Topf. Erklären will ich Bigotterie jetzt nicht. Aber die Diskussion hat sich verselbstständigt. Hätte nicht gedacht, dass sich hier in unserem Land wieder diese Stellvertreterdiskussionen abspielen und alles wieder in Schubladen gesteckt wird. Hier in diesem Fred geht es um Pegida....., und was mich so verunsichert sind die vielen Mühen, die pegidas und Nonpegidas so auf sich nehmen. Energien fürn *****. Die Diskussion ist eine andere...
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reggaetyp schrieb:
kinimod, deine Meinung zu Pegida?


Lieber Reggaetyp,

ich halte nichts von Pegida, da diese Leute in der Mehrzahl keine Diskussionen wollen. Die Ziele sind mehr als diffus. Die Rechte weiß nicht was die Linke will und dann ist diese Gruppierung von echten Rechten unterwandert. Will ich nichts mit zu tun haben. Ich bin hier in Dresden tätig und setze mich mit jungen Leuten zwangsläufig auseinander. Aber es ist gleichermaßen erschreckend zu sehen, wie relativ niedrig die Diskussionskultur bei den Pegidagegnern ausgeprägt ist. Muslime gehören zu Deutschland, wir sind ein Einwanderungsland und benötigen Einwanderung, und auch bin ich dafür, Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen. Willkommen sind mir alle, die meine Freiheit und die der Anderen nicht einschränken. Und hier habe ich meine Probleme mit der strengen Auslegung des Koran. Ich bin Frankfurter und wir haben uns für bestimmte Rechte auch in den 70er Jahren von der Polizei verprügeln lassen auf diversen Demos: Gleichberechtigung..... ich will nicht zu weit gehen. Ich habe große Probleme mit Schattengesellschaften, die diese Rechte mit Füßen treten und das theologisch rechtfertigen. Ich verabscheue den radikalen, gewaltbereiten Islamismus. ich habe keine Angst vor einer Islamisierung. Reicht das?
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Ich versuche noch einmal.....


Maabootsche schrieb:
...
komplettes Zitat anzeigen


Frankfurter-Bob schrieb: Wie will man da eine Reformation anstreben? Der Koran kommt lt. muslimischem Glauben direkt von Gott, ist unendlich und unabänderlich. Medinasuren stehen im Wertgehalt über Mekkasuren. Die Theologie lässt keinen wirklichen Ansatz erkennen. Dazu kommen z.B. bei den Sunniten noch Hadithen und Sunna. Die "Redewendungen" (bzw. Zitate) des Propheten und seine Biographie, die einen großen Einfluss auf Gruppierungen wie ISIS haben und ihr Handeln legitimieren. Historische Auseinandersetzungen mit dem Islam werden kaum publik, zumindest nicht dort, wo sie ein Umdenken in Gang bringen könnten.

Recht hat er (bezogen auf den Beitrag von Maabootsche), aber ich durfte das nicht sagen, dass es einer grundlegenden Reform bedarf, um diese Taten nicht mehr theologisch zu rechtfertigen. Und dem Frankfurter-Bob sollte man auch mal zuhören und , wenn möglich darauf eingehen. Aber man hat das Gefühl, dass islamisches (Basis)-Wissen (Frankfurter-Bob, ich will Dir nicht zu nahe treten, bei Dir geht das über Basiswissen möglicherweise hinaus)) bei dieser Auseinandersetzung nicht erwünscht ist. Aber darum geht es in sehr großem Maße. So schlage ich vor, bitte eignet Euch Grundwissen des Islam an und dann dürft ihr mal zu unseren muslimischen Freunden gehen und ihr werdet sehen, wie wenig Ahnung die teilweise haben. Da wird es einem ganz anders und ihr werdet sehen, wie viel Widersprüchliches ihr zu hören bekommt, aber streng (am Koran orientiert) genommen (und nur das ist strengen Muslimen erlaubt) bewegen sich Gott sei Dank die meisten unserer muslimischen Freunde in einer islamischen Wohlfühloase, so wie das die allermeisten Christen auch tun. Hoffen wir nur, dass das so bleibt. Die zur Schau gestellte Religiosität einiger muslimischer Mitbürger (ein zunehmendes Phänomen) zeigt allerdings in eine andere Richtung. Was machen wir mit einigen muslimischen Mädchen in Frankfurter Schulen (eine Einschätzung einer sehr toleranten Lehrerin und eines ebenso toleranten Lehrers, der auch noch glühender SGE-Fan ist) die in den Irak ausreisen wollen, um dem IS Märtyrer zu gebären? Ich habe es selbst nicht geglaubt......
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Maabootsche schrieb:
Bevor man hier noch diskutiert, ob man das Land nicht den Neandertalern zurückgeben sollte, vielleicht mal ein Gastbeitrag aus der SZ von Abdel-Hakim Ourghi, - Leiter des Fachbereichs Islamische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg - über die historische Gewalt im Islam:
http://www.sueddeutsche.de/politik/religion-und-gewalt-der-islam-braucht-eine-kritikfaehige-renaissance-1.2309352
Ourghi sieht hier die Notwendigkeit zu einer reformierten Interpretation des Korans, gerade die Passagen, die sich mit dem poltischen Wirken beschäftigen, und auf die sich die heutigen Extremisten auch immer wieder berufen, bedürften dabei einer Einordnung in den damaligen zeitlichen Kontext.
Er schließt hier mit folgenden Worten:
Abdel-Hakim Ourghi schrieb:
... Ein Beharren auf dem absoluten und universalen Wahrheitsanspruch des Islam hingegen bedeutet Intoleranz und Entmenschlichung der Angehörigen anderer Religionen.


Recht hat er, aber ich durfte das nicht sagen, dass es einer grundlegenden Reform bedarf, um diese Taten nicht mehr theologisch zu rechtfertigen. Und dem Frankfurter-Bob sollte man auch mal zuhören und , wenn möglich darauf eingehen. Aber man hat das Gefühl, dass islamisches (Basis)-Wissen (Frankfurter-Bob, ich will Dir nicht zu nahe treten) bei dieser Auseinandersetzung nicht erwünscht ist. Aber darum geht es in sehr großem Maße. So schlage ich vor, bitte eignet Euch Grundwissen des Islam an und dann dürft ihr mal zu unseren muslimischen Freunden gehen und ihr werdet sehen, wie wenig Ahnung die teilweise haben. Da wird es einem ganz anders und ihr werdet sehen, wie viel Widersprüchliches ihr zu hören bekommt, aber streng (am Koran orientiert) genommen (und nur das ist strengen Muslimen erlaubt) bewegen sich Gott sei Dank die meisten unserer muslimischen Freunde in einer islamischen Wohlfühloase, so wie wir das auch tun. Hoffen wir nur, dass das so bleibt. Die zur Schau gestellte Religiosität einiger muslimischer Mitbürger (ein zunehmendes Phänomen) zeigt allerdings in eine andere Richtung. Was machen wir mit einigen muslimischen Mädchen in Frankfurter Schulen (eine Einschätzung einer sehr toleranten Lehrerin und eines ebenso toleranten Lehrers, der auch noch glühender SGE-Fan ist) die in den Irak ausreisen wollen, um dem IS Märtyrer zu gebären? Ich habe es selbst nicht geglaubt......
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auf wiedersehen. Hier geht es nur noch um Schwachsinn.....kann zugemacht werden. Haddith oder Ibadat, scheiß egal, kenne ich eh nicht. Islamisierung? können wir alle nicht mitreden, weiß eh keiner, was das ist. Sharia, ist doch eine Königin, oder?    ,-)              :neutral-face            
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Frankfurter-Bob schrieb:
pipapo schrieb:
WuerzburgerAdler schrieb:
Taunusabbel schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
und hier noch ein tolles beispiel für die bedrohung des abendlandes durch böse terroristen:

http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1013936.html

In Guantanamo setzen die USA seit Jahren sexuelle Gewalt als Foltermethode ein. Der Häftling Mohamedou Ould Slahi schildert in seinem Tagebuch, wie er von Wärterinnen missbraucht wurde.


Mimimi, aber die Anderen....

Kann man hier nicht ein einziges verf**** mal beim Thema bleiben ? Was haben die bescheuerten Amis mit Pegida zu tun ?


Das fragst du jetzt nicht ernsthaft.
Falls doch, habe ich die Pegidas mit ihrem "siehste, die Anschläge!" völlig falsch verstanden.
Im Übrigen hat Herr Todenhöfer gestern bei Plasberg den Zusammenhang "islamistische Gewalt / Amis und ihre Demütigungen islamischer Völker" recht eindrucksvoll dargelegt.

Unterstellt, er hat damit auch recht. Wieso massakrieren sich die unterschiedlichen muslimischen Glaubensrichtungen (kann man das so sagen?) dann eigentlich primär untereinander?

In irgendeinem Kommentar las ich, dass es in erster Linie Sunniten sind die dem Terror frönen. Wie kann man das begründen?


Der sunnitsche Glauben hat neben dem Koran auch noch die Sunna und die Hadithen zur Grundlage. Dadurch, dass Mohammed im Islam als das perfekte Beispiel gilt, kommt durch die Sunna und die Hadithen ein weitere Teil Gedankengut hinzu, mit dem man z.B. das Verhalten des IS erklären und die IS dieses legitimieren kann.


Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich habe es vor einiger Zeit ebenso versucht, aber das bringt nicht viel, dennoch möchte ich hier noch einmal Stellung beziehen und zwar zu weiteren Eingaben:
"Inhaltlich würde mich die Frage dennoch interessieren. Wie kommt es, dass etwas, das angeblich nix mit dem Islam zu tun hat durch eine Reform des Islam zu verbessern geglaubt wird?

den ansatz verstehe ich übrigens auch nicht. extremisten bekommt man durch reformen nicht weg und auch in einer demokratie gibt es radikale Aussenseiter."


Eine Reform des Islam und seiner Schriften ist insofern schwierig, als dass diese nur von den Gelehrten angeschoben werden kann. Wer allerdings Gelehrter ist, darüber gibt es mehr Streit als Einigkeit. Ich habe heute noch einmal mit meinem muslimischen Kollegen diskutiert und gefragt, ob denn eine (Neu-)Interpretation des Koran schlichtweg nicht möglich ist und er verwies auch auf die sogenannten Gelehrten (er sah das auch kritisch), die interpretieren dürfen. Aber der Koran und die entsprechenden Schriften dürfen eben nur von den Gelehrten interpretiert und ausgelegt werden, damit keine Radikalen den Koran missbrauchen (so mein Kollege). Nun ist es aber so, dass die wörtliche Auslegung des Koran absolut OK ist und alle danach leben können. Und das war eben mein Beitrag in der Diskussion. Der Koran lässt eine theologische und fundamentalistische Begründung der Terrorakte durchaus zu und deshalb mein Wunsch einer Reformierung, damit diese Terrorakte nicht mehr theologisch legitimiert werden können.
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Misanthrop schrieb:
kinimod schrieb:
Nur....jetzt muss man um diese Freiheit wirklich bangen, das Schlimme daran ist, wenn einer der Pegidaorganisatoren wirklich einem Attentat zum Opfer gefallen wäre, was dann:
Wer von Euch hätte dann auch ein Schild umgehängt mit der Aufschrift:
"je suis Pegida"?
Weiter so mit der Scheinheiligkeit.

Warum wäre es scheinheilig, sich mit den Pariser Opfern verbunden zu fühlen, mit den von Dir genannten jedoch nicht, wenn man die Ziele der Ersteren, für deren Verfolgen diese Menschen getötet wurden, teilt und gutheißt, die der anderen aber nicht?
Darf man noch entscheiden, mit wem man sich solidarisch fühlt oder bestimmen das jetzt bereits andere? Anders formuliert: Verdient man sich Solidarität neuerdings durch Kugel im Kopf?


Ethik und Moral sollte nicht zur Doppelmoral verkommen.....das denke ich. Bigotterie ist mir zuwider.
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Haliaeetus schrieb:
kinimod schrieb:

Wer von Euch hätte dann auch ein Schild umgehängt mit der Aufschrift:
"je suis Pegida"?
Weiter so mit der Scheinheiligkeit.  


Ich hatte kein Charlie-Schild und ich würde mir auch kein Pegida-Schild umhängen, obwohl ich in beiden Fällen meine Grundwerte bedroht sehe. Satire ist eben ein Bestandteil unserer Kultur genauso wie das Demonstrationsrecht ein elementarer Bestandteil ist. Und völlig unabhängig davon, welche Seite mir nun sympathischer ist, betrifft mich zutiefst, dass diese Rechte offenbar durch Ausübung oder Androhung von Gewalt eingeschränkt werden können.
Das kannst Du inkonsequent nennen, weil ich die Unverfrorenheit besitze just jetzt grippebedingt eventuelle Meinungskundgebungen ausfallen zu lassen. Aber wo das scheinheilig sein soll erschließt sich mir nicht.


Ich auch nicht! Keine Schilder, keine Fahnen...nur die der SGE (keine Polemik!). Die Scheinheiligkeit bezog sich auf einige Politiker und natürlich auf unsere türkischen Führer, wie den Außenminister (oder wer es auch immer war, der hier zu Besuch war) und auf Ergogan und viele, viele andere.
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Flummi schrieb:
kinimod schrieb:
Cool, was ich hier so alles lese. ich habe auszugsweise ein paar Beiträge gelesen, meist die längeren, weil in den kurzen eigentlich nur der Eine dem Anderen seine Doofheit vorhält.
Ich hielt schon die Schilder von "je suis Charlie" für daneben, weil es in diesen Aktionen um die Pressefreiheit ging. Man wollte ausdrücken, dass das Attentat ein Angriff auf unser Recht auf freie Meinungsäußerung ist. Nein, ich denke, dass das eine Stellvertreterdiskussion ist. Seis drum: Die Scheinheiligen haben sich brav mit untergehakt (Türkei, Ägypten.....) und dann ganz schnell die neue Ausgabe, die im Titel gerade diese Scheinheiligkeit karikiert, in ihren Ländern verboten.
Ein Schild nach dieser Aktion in Paris mit dem Inhalt:"Gegen den fundamentalen und radikalen Islamismus" wäre m.E. angebrachter gewesen (aber das ist meine persönliche Meinung). Nur....jetzt muss man um diese Freiheit wirklich bangen, das Schlimme daran ist, wenn einer der Pegidaorganisatoren wirklich einem Attentat zum Opfer gefallen wäre, was dann:
Wer von Euch hätte dann auch ein Schild umgehängt mit der Aufschrift:
"je suis Pegida"?
Weiter so mit der Scheinheiligkeit. Leider darf man sich nicht wirklich im Islam mit dem Koran inhaltlich auseinandersetzen und ihn interpretieren. Die türkische Regierung vereint mit den sogenannten, oder selbsternannten Islamgelehrten, haben an der Universität in Istanbul in der Fakultät Islamwissenschaften die Philosophie ersatzlos gestrichen! ich merke schon, ich drifte total ab. Aber es ist wichtig zu erkennen, dass es eine Neuinterpretation des Korans braucht, damit diese Attentate und der islamistische Terror nicht mehr theologisch begründet werden können. Dafür sollten Muslime in Deutschland eintreten, denn Muslime gehören zu Deutschland, und ein reformierter Islam auch.


Vom hohen Ross des Christen herab fordert man eine Reformation des Islam. Merkst du denn nicht, dass es genau diese Überheblichkeit gegenüber dem Islam ist, der die Moslems auf die Palme bringt? Keine Religion ausser dem Christentum hatte eine nennenswerte Reformation. Im Übrigen auch das Judentum nicht. Würdest du dich hier wagen, eine Reformation oder Reform zu fordern? Na dann viel Spass  


Woher weißt Du, dass ich Christ bin? Ich habe in Ländern wie Tunesien, Syrien lange gelebt und halte mich für koranfest, übrigens auch für relativ bibelfest. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Reform stattfinden muss. In der jetzigen Form sind nicht nur im Koran sondern auch im Haddith oder Ibadat verfassungsfeindliche Aussagen enthalten, die sind in unserer Gesellschaft eben nur schwer vermittelbar und ...zumindest für meine Art der Freiheitsliebe .....nicht kompatibel.
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Misanthrop schrieb:
kinimod schrieb:
Nur....jetzt muss man um diese Freiheit wirklich bangen, das Schlimme daran ist, wenn einer der Pegidaorganisatoren wirklich einem Attentat zum Opfer gefallen wäre, was dann:
Wer von Euch hätte dann auch ein Schild umgehängt mit der Aufschrift:
"je suis Pegida"?
Weiter so mit der Scheinheiligkeit.

Warum wäre es scheinheilig, sich mit den Pariser Opfern verbunden zu fühlen, mit den von Dir genannten jedoch nicht, wenn man die Ziele der Ersteren, für deren Verfolgen diese Menschen getötet wurden, teilt und gutheißt, die der anderen aber nicht?
Darf man noch entscheiden, mit wem man sich solidarisch fühlt oder bestimmen das jetzt bereits andere? Anders formuliert: Verdient man sich Solidarität neuerdings durch Kugel im Kopf?


Ich bleibe hierbei grundsätzlich....Wenn ich für Pressefreiheit bin, dann dafür, dass sie für alle gilt. Aber ich denke, du siehst das genau so.
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Cool, was ich hier so alles lese. ich habe auszugsweise ein paar Beiträge gelesen, meist die längeren, weil in den kurzen eigentlich nur der Eine dem Anderen seine Doofheit vorhält.
Ich hielt schon die Schilder von "je suis Charlie" für daneben, weil es in diesen Aktionen um die Pressefreiheit ging. Man wollte ausdrücken, dass das Attentat ein Angriff auf unser Recht auf freie Meinungsäußerung ist. Nein, ich denke, dass das eine Stellvertreterdiskussion ist. Seis drum: Die Scheinheiligen haben sich brav mit untergehakt (Türkei, Ägypten.....) und dann ganz schnell die neue Ausgabe, die im Titel gerade diese Scheinheiligkeit karikiert, in ihren Ländern verboten.
Ein Schild nach dieser Aktion in Paris mit dem Inhalt:"Gegen den fundamentalen und radikalen Islamismus" wäre m.E. angebrachter gewesen (aber das ist meine persönliche Meinung). Nur....jetzt muss man um diese Freiheit wirklich bangen, das Schlimme daran ist, wenn einer der Pegidaorganisatoren wirklich einem Attentat zum Opfer gefallen wäre, was dann:
Wer von Euch hätte dann auch ein Schild umgehängt mit der Aufschrift:
"je suis Pegida"?
Weiter so mit der Scheinheiligkeit. Leider darf man sich nicht wirklich im Islam mit dem Koran inhaltlich auseinandersetzen und ihn interpretieren. Die türkische Regierung vereint mit den sogenannten, oder selbsternannten Islamgelehrten, haben an der Universität in Istanbul in der Fakultät Islamwissenschaften die Philosophie ersatzlos gestrichen! ich merke schon, ich drifte total ab. Aber es ist wichtig zu erkennen, dass es eine Neuinterpretation des Korans braucht, damit diese Attentate und der islamistische Terror nicht mehr theologisch begründet werden können. Dafür sollten Muslime in Deutschland eintreten, denn Muslime gehören zu Deutschland, und ein reformierter Islam auch.
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Plattfuss schrieb:
das komische an der sache ist, das man anscheinend gar keinen führerschein mehr braucht um auto fahren zu dürfen...  

[Edit: Links zu "BRD-Lüge" Seiten braucht auch hier keiner]


ja, super
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160.000 sind echt ein hammer....die spinnen die deutschen justizler. warum hat sich russ nicht anwaltlich vertreten lassen?  eine vorladung wegen geschwindigkeitsüberschreitung kann man auch geschickter umgehen, aber das strafmaß ist eine frechheit. egal gegen wen es ausgesprochen wird.