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kinimod

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Was wollen wir mit Baka? Können wir gern drauf verzichten....
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Also, ich wollte mich ja melden, wenn es gut läuft. Ich finde, es läuft gut und ich nehme meine Kritik an TS zurück. Ich hatte ihn ja nicht direkt kritisiert, sondern die Entscheidung, ihn nach Frankfurt zu holen. Mein Kommentar damals: Ein Schritt zurück in die Zukunft.
Das würde ich heute nicht mehr sagen. Wenn man den Mitteilungen und Gerüchten Glauben schenken darf, dann hat TS mit seinen Spielern wohl in einer Art Diskussion und Selbstkritik (alles stand auf dem Prüfstand) eine andere Spielordnung ausgerufen. Den Schritt, eine Spielphilosophie mit der gesamten Mannschaft zu entwickeln war ein Wagnis und ein Weg, den selten ein Trainer seinen Spielern anbietet. Vor diesem mutigen Schritt habe ich höchsten Respekt und war auch davon angetan, als ich davon erfuhr. Herzlichen Glückwunsch. Für mich ist das Experiment voll aufgegangen und geglückt. Seit langem erkenne ich eine gewisse Spielstruktur und so wie die Mannschaft auftritt, traut man ihr wieder Einiges zu.
Natürlich haben einige Spieler großen Anteil. Ich nehme mal die Abwehr raus, denn bei jedem Gegenangriff fange ich an zu bangen. Dennoch hat m.E. Anderson tolle Spiele gemacht in der letzten Zeit. Auch Chandler rackert viel und steht in letzter Zeit meist sehr gut zum Ball.
Hasebe ist für mich der Hauptgewinn der letzten Spiele. Diese Entwicklung hätte ich ihm nicht mehr zugetraut. Seferovic war für mich immer ein Kracher. Toll, wie er sich reinhängt, für mich ein Riesengewinn.
Sicherlich gegen alle anderen Meinungen kriege ich bei Inui nach wie vor eine Krise. Natürlich hat er den Elfer gegen Leverkusen rausgeholt. Er verliert aber im Mittelfeld die meisten "leichten" Bälle und das tut weh. Ich würde hier anders strukturieren. kittel, wenn er reinkam, war immer ein Gewinn. Wenn bei ihm die Kraft reicht, sollte er mal von Anfang ran mit Standera, der jetzt schon der Lenker im Spiel nach vorn ist.
Aber, das hat jetzt schon alles nichts mehr mit TS zu tun.
Weiter so SGE und wir haben mit dem Abstieg nichts zu tun. Ein wirklich gutes Gefühl gerade.
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@sge-werner
Ja, das ist nicht belegt und von meiner Warte aus subjektiv. Ich finde Deine Zahlen (ich gehe davon aus, dass sie stimmen) hochinteressant und auch eher beruhigend. Und mit der medialen Aufbereitung und unserem leichten Zugang zu Informationen hängt das natürlich auch zusammen. Dennoch glaube ich, dass Hemmschwellen gefallen sind. Früher konntest Du in Bommersheim gefahrloser rumlaufen. heute ist das zwar immer noch ähnlich, aber wir sind alle vorsichtiger geworden. S-Bahn nachts fährt man nur noch in Gesellschaft, dann passiert auch nix. Ich wohne jetzt im tiefen Bayern, aber auch hier hat man das Gefühl einer gesteigerten Unsicherheit. Mein Appell geht mehr in die Richtung. Politiker fordern und loben die Zivilcourage der Anderen und fahren dabei ein Risiko. Es ist quasi eine Aufforderung zur Selbstgefährdung, aber es wird m.E. zu wenig von Staats wegen unternommen, um markante Orte sicherer zu machen. Die Politik sollte dann lieber den Mund halten und nix mehr von Zivilcourage labern. In meinem Post wollte ich darauf focussieren, denn dieses Politiker-Nichtstuer-Gesülze von Zivilcourage geht mir auf den Geist und ist m.E. wenig überdacht. Zivilcourage hat oft nichts mit Mut zu tun, sondern ist eine Affektreaktion. Und man sollte nicht im Affekt handeln (obwohl ich davon auf gar keinen Fall frei bin). Mutig ist man erst, wenn die Konsequenzen des Handelns überdacht sind. Und im abstrakten Sinne "wegschauen" ist nicht immer schlecht. Wenn ich an einer berüchtigten Kneipe vorbeigehe und da drin wieder einmal eine Prügelschlacht abgeht, würde ich auf keinen Fall da rein gehen, um die besoffenen, tumben Gewaltbrüder (und Schwestern) zu besänftigen. (Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch und all das Gesagte möchte ich nicht im Zusammenhang mit Tugce stellen); wir sind gerade in einer grundsätzlicheren Betrachtung zum Thema "Zivilcourage" - oder was man so darunter versteht.
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Ich bin gerade von einem längeren Auslandsaufenthalt zurück und habe das hier einigermaßen überflogen. Ich habe die Geschichte in den ausländischen Medien am Rande mitbekommen.
Ich nehme großen Anteil und es tut mir unendlich um Tugce und ihre Angehörigen leid. Es ist eine Schande, dass so etwas immer wieder passiert. Gewalt ist abscheulich und mir ist es egal ob ein Mann einen Mann schlägt, eine Frau einen Mann oder eine Frau eine Frau oder....Jede Gewalt ist abzulehnen.

Meine Meinung: Es laufen in unserer (kleinen) Welt unglaublich viele gewaltbereite und Gewalt bewusst einsetzende tickende Zeitbomben rum. Die sind einfach so groß geworden (siehe den netten Beitrag, wo man sich über die schlagenden Rotzlöffel im Kindergarten aufregt. Ich hab mich da vor 30 Jahren auch immer aufgeregt.) und sie haben eine geringe, nein gar keine Hemmschwelle, voll zuzuschlagen. Man hat den Anfängen nie gewehrt. Man hat sie gewähren lassen. Heute stellen diese tumben, gewaltvollen Typen eine Gefahr des öffentlichen Lebens dar. Und es sind nicht wenige, ergo ist unsere Öffentlichkeit und alle öffentlichen Orte massiv bedroht, da es eben so viele gibt.
Das muss die Politik verdammt noch einmal anerkennen. Wir leben zunehmend gefährlich, aber keiner schützt uns im öffentlichen Raum (leider oftmals auch nicht im Privaten, aber das ist eine andere Sache).
Die Politiker - ich hab sie noch nie gemocht - rufen zur Zivilcourage auf, da der Staat es nicht schafft, für Sicherheit zu sorgen. Natürlich kann die Polizei oder wer auch immer nicht überall sein, aber man kann sich mit den tumben, gewaltvollen Schlägern doch bitte etwas früher auseinandersetzen.
Zivilcourage darf bitte kein Politiker mehr einfordern, und wir sollten uns das auch genau überlegen. Zivilcourage ist gut, wenn man jemanden als guten Schwimmer vor dem Ertrinken rettet. Zivilcourage ist fragwürdig, wenn man sich in große Gefahr begibt und mit dem Verlust des eigenen Lebens rechnen muss. Tugce wäre lieber keine Heldin geworden, wenn sie die Konsequenzen ihres Handelns hätte absehen können.
Ich habe keine Lösung, wie man unsere Straßen sicherer bekommt. Aber ich verabscheue Politiker, die undifferenziert mit dem Begriff "Zivilcourage" um sich schmeißen. Wir müssen eine Sensibilität entwickeln und den Begriff "Zivilcourage" offensichtlich neu definieren, damit die Mutigen weiter unter uns bleiben und nicht umgebracht werden.
Ich trauere mit der Familie von Tugce und rufe alle Mutigen auf, auch an sich selbst zu denken. Tumbe Gewalt ohne Hemmschwelle ist ein Phänomen, dass es immer schon gab, aber in unserer Gesellschaft offenbar zunimmt. Ihr, die Ihr für unsere Sicherheit zuständig seid, nehmt Euch dieser Sache im Kern und vor allem an der Wurzel an - und rückt dafür Geld raus (in anderen Branchen gibt es genug Kürzungspotenzial).
r.i.p. tugce
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propain schrieb:
vonNachtmahr1982 schrieb:
crasher1985 schrieb:
vonNachtmahr1982 schrieb:
Interessant ist halt nur das für viele die Terrorgefahr jetzt besonders hoch ist. Warum war sie das nicht schon vor 8 oder 10 Jahren als deutsche Truppen in Afghanistan waren um gegen al-Qaida zu kämpfen?


Naja das würde ich einfach darauf zurück führen das damals nciht über eventuelle Heimkehrer berichtet wurde.
In den letzten Wochen wurde ja sehr häufig genau über dieses Thema berichtet ..der Konflikt scheint also nicht wie damals weit weg zu sein mit all seinen "Teilnehmern" sondern ist direkt in der Nachbarschaft.


Hmm 9/11 hat aber bewiesen das man ziemlich viel Kaputt machen kann ohne das von "Heimkehrern" die rede ist.

Eine Terrorgefahr herrscht immer, hat immer geherrscht und wird immer herrschen. Und ich hab wenig Lust da dran mein Leben jetzt danach zu richten oder in Angst zu leben das ich um der nächsten Ecke von nem Koran erschlagen werde nur weil die bekloppten in paar Ländern seit 3 Jahren noch bekloppter geworden sind.  


Zu RAF.-Zeiten war die Terrorgefahr in Deutschland größer, das kann jeder im Großraum Frankfurt bestätigen. Da wurden hier in regelmäsigen Abständen Leute erschossen, Bomben gingen hoch, Häuser wurden angezündet.

Sicher muss der Staat heute wieder aufpassen, aber Angst und Panik bringt garnix.


Sehe ich nicht so, die Art von Terrorgefahr war wesentlich kalkulierbarer und der Terrorakt als solcher war zielgerichteter.
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weil Fohlen eigentlich kein Fussball spielen können, sondern auf der Weide rumhopsen. Also so ein paar niedliche kleine Tierchen, die noch Stutenmilch trinken, müssten wir eigentlich -selbst in der jetzigen Verfassung - schlagen.
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Kapitulieren? ach, ist doch egal, das geht mir auch immer so. Was glaubst Du, bei wie vielen Usern ich schon kapituliert habe.
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die Argumentation stand lediglich in Bezug zur Polemik, die in der Regel frei davon sei....Text lesen aber auch verstehen, was bei meinen Beiträgen eigentlich möglich sein sollte, da sie meist im bertholdschen Stil gehalten sind und nicht etwa mehrdeutig....
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was für ein Argument, das ist nur meine Meinung. Reines Bauchgefühl...
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Haliaeetus schrieb:
kinimod schrieb:
Ob dies oder jenes System? TS hat geantwortet: egal


Ich bin mir relativ sicher, dass das so nicht gemeint war - wie oben erläutert - aber man muss ja nicht aufs Thema eingehen. Und da wunderst Du Dich, dass es zu "heißen" Diskussionen kommt?! Warum von anderen etwas verlangen, dem Du selbst nicht gerecht wirst?



zum Thema ist prinzipiell Alles gesagt. Nein, viel zu viel gesagt, zumindest nach meinem Empfinden. Und das Vielgesagte hatte m.E. nicht gerade berauschende und wegweisende Inhalte zu bieten. TS schließe ich dabei ein. Aber was solls, ist doch egal....

Und zum Thema Gladbach und Zambrano....ja, das macht Sinn. Ich wünsch ihm alles Gute.
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@Dieguito

na, du bist aber ein Optimist. Warum sollten die denn in absehbaren Zeit hinter uns stehen? Wir sollten auch mal anerkennen, dass da besser gewirtschaftet wird, im Management mehr Zug drin ist und viel zielsicherer (Betonung auf "sicherer") vorgegangen wird. deswegen muss man sich noch lange keine Dauerkarte in M1 besorgen. Polemik hilft hier nicht, da sie (meist) frei von irgend einer Argumentation ist.
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Heiße Diskussionen hier. Ob Trapp oder Zambrano gehen? na klar gehen die. Es werden sogar noch viele weitere gehen, wenn es dumm läuft (Abstieg).
Ob dies oder jenes System? TS hat geantwortet: egal
Ob HB noch Herr der Lage (oder seiner Sinne) ist: egal, man hört eh nix mehr.
Ob die Reise nach Japan sinnvoll war oder nicht: egal, aber die Herren mussten ja "Vorträge" halten. Wusste nicht, dass TS und BH japanisch sprechen.
Ob die Kommentare von außen (Grabi, Berthold,Möller) hilfreich waren: egal, es ändert sich eh nix.
Zur Zeit ist irgendwie der Saft raus....mal sehen, wie es in Gladbach läuft.
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Ball laufen lassen........
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wenn alles gut läuft, dann holen wir noch 6 Punkte. Aber, warum sollte alles gut laufen. Einen Grund dafür sehe ich nicht. Natürlich haben wir super gespielt gegen die Bayern, zumindest haben das alle so gesehen. Ich war nur mit halber Konzentration dabei und habe die tollen Eintrachtchancen alle versäumt. Ja, wenn ich mir die jetzige Situation schön rede, dann kann es mit den 6 Punkten was werden. Nur, vom Wiegen wird die Sau nicht fett.
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@adlerveteran, mit den Änderungen gebe ich Dir Recht, aber da waren wir uns ja alle einig???? Aber wir verkaufen nicht die halbe Mannschaft, wie es Freiburg immer wieder tun muss. Die drei Verkäufe haben weh getan, aber das muss man auch mal hinter sich lassen und nicht dauernd heulen.
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@Aragorn und @Adlerveteran
ja, aber Ihr könnt hier die Klappe aufreißen und dabei sagt Ihr gar nichts. Da ist mir TB und AM doch lieber, erst einmal unabhängig davon, was sie sagen, besser als eure stumpfsinnige Rhetorik.
Und AM hat insbesondere was die Mainzer angeht nicht Unrecht. Ihr wollt es nicht sehen, dann schließt die Augen und träumt eich euren schönen Traum, dann klappt auch wieder mit der Eintracht.
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Wahnsinn, ich wusste nicht, wie viele User hier unter Alzheimer und/oder Demenz leiden. Ich stimme ja allen zu, dass er ein toller Spieler war. warum es so bergab ging lag nicht zuletzt an seinem Umfeld und den entsprechenden Eskapaden. Dann hat er den downturn psychisch nicht verkraftet, und dann ging so gut wie garnix mehr.....nur zur Erinnerung!
War ein Riesenkicker und ich wünsche ihm das Beste.
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sorry, scheiß Autokorrekturprogramm. Aus Grabi wird automatisch Grab.
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MrBoccia schrieb:
Scummy schrieb:
''Russ hat einen Rentner zurechtgewiesen '' Puh, autsch, aber so richtig  

an meinem Beitrag stimmt was genau nicht? Ist denn Grabowski im Verein/AG aktiv? Oder berechtigt ihn nur der Umstand, dass er vor Jahrzehnten mal leidlich kicken konnte, widerstandslos Kritik zu üben?


Ich weiß zwar nicht, wie alt Du bist, aber "leidlich kicken konnte" ist voll daneben. Der hat im Waldstadion bei fast jedem Heimspiel eine Performance hingelegt, gut damals konnte man noch als Individualist glänzen, aber, Grab war schon genial. Im Spiel gegen die Bayern hätten sie auch ohne Breitner antreten können, der hat im ganzen Spiel nicht einmal den Ball berührt und war auf Grabe, den Spielmacher, angesetzt. Und das Duell Grab gegen Vogts geriet sowieso immer zur Lachnummer.
Und das Pokalspiel gegen >Gladbach war grottig, viel mieser geht es nicht. Die Kritik hätte vielleicht etwas differenzierter ausfallen können, aber was erwartest Du von dem Blatt. Nur Gladbach war um Längen besser, Schluss aus. Und Russ hat so gereizt reagiert, weil er selbst weiß, wie beschissen die Mannschaft gespielt hat, das wollte er sich dann nicht noch vom Altmeister vorhalten lassen. Das ist eine ganz typische, weitverbreitete Reaktion. Man erkennt, dass man Mist gebaut hat und hadert damit rum, dann will man nicht, dass irgend jemand das, was man eh schon weiß, einem nochmal aufs Butterbrot schmiert. ich kann Russ verstehen und Grab auch.
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Tafelberg schrieb:
kinimod schrieb:
Tafelberg schrieb:
kinimod schrieb:
Jetzt mal ohne Polemik. Sind Augsburg, Mainz, Paderborn, Köln und die gerade in Form kommenden Freiburger so viel besser besetzt als wir? Wenn dem so ist, dann muss Frankfurt in der Tat absolut unattraktiv sein. Das kann ich mir bei dem Stadion und der Kulisse nicht wirklich vorstellen. Aber wir spielen grottig, obwohl ich meine, dass unser Kader den oben genannten ebenbürtig ist. Man kann doch nicht dauernd über die Abgänge, die mich auch schmerzten, lamentieren, wenn andere Mannschaften auf "sogenannter Augenhöhe" mit vergleichbarem Kader (ich gehe jetzt von den oben genannten aus) einen deutlich besseren Fussball spielen. Nicht nur mit Herz, sondern mit Verstand und Struktur. Zur Zeit ist nur noch Schalke so mies, vielleicht noch Hamburg. Beide sind m.E. stärker besetzt als wir und kriegen das auch nicht gebacken. Ich bleibe bei meiner Meinung, da ich noch keine überzeugenden Statements gelesen habe. TS ist der Sache nicht gewachsen und funktionierte eben nur in Bremen (zum Schluss auch nicht mehr). Mir ist egal , was er vor der presse oder am Spielfeldrand von sich gibt. Er ist nicht in der Lage, der Mannschaft irgend einen Spirit einzuhauchen. Der Abwärtstrend geht in Richtung Skibbe, und wenn es zu spät ist, wird uns keiner mehr helfen können. Ich sehne mich nach dem Tag, an dem HB, der soviel Gutes für uns getan hat, von seiner Altersstarrheit geheilt wird und seinen Platz räumt. BH finde ich eigentlich ganz OK, obgleich die Einkäufe nur bedingt nachvollziehbar waren. Und ich wiederhole mich noch einmal. Mit dem Kader müsste ein gesicherter (unterer) Mittelfeldplatz eigentlich zu schaffen sein. Ich hoffe nur, dass der Spuk bald ein Ende hat....

Und noch einmal zu den Kommentaren auf meinen vorigen Beitrag. Meine Güte, motivieren muss mich ein Trainer nicht, wenn es gegen die Bayern geht.  


ist die Saison schon zu Ende? Das vernichtende Urteil über Schaaf bei allem Verständnis für die Kritik an Ergebnisse und Spielweise, finde ich immer noch völlig überzogen.


OK. überzogen oder vielleicht zu drastisch. Das muss eigentlich gar nicht sein, allerdings denkt man ja immer, man könne etwas beeinflussen. Die Ergebnisse kritisiere ich gar nicht mal, sondern die Blindheit bei einigen Usern, denn es geht um die Spielweise. Wenn wir gepunktet haben, war da meist sehr viel Glück dabei (ich will nicht wieder davon anfangen, dass es auch Fehlentscheidungen gegen uns gab und auch Benachteiligungen (nicht gegeben Elfer). Aber das sind nur Momente, ein durchweg ansprechendes Spiel konnte ich noch nicht erkennen. Noch einmal: Ich kritisiere die Spielweise, nicht die Ergebnisse. Wären wir in Dortmund, dann würde ich die Ergebnisse und nicht die Spielweise kritisieren. Aber, Tafelberg, las ich denn in Deinem Beitrag auch eine Unzufriedenheit mit der Spielweise? Und wenn ja, worauf führst Du die zurück? Vielleicht auch vor dem Hintergrund der genannten Mannschaften, auf deren Augenhöhe ich unsere Mannschaft sehe.


die Spileweise fand ich i.d.T. tatsächlich nicht durchgehend gut, aber so furchtbar dramatisch sehe ich es nicht. Gegen Schalke, Wolfsburg und Mainz habe ich durchaus gute Spiele gesehen. Ja, die Verletztenmisere ist für mich eine Erklärung für die Misere und des nicht eingespielt sein.


Oh, Mann, mich nerven diese frühen Ballverluste im Mittelfeld, aufgrund fehlender Anspielstationen. Hinzu kommt eine gewisse Unfähigkeit einiger Spieler (Technik nur bedingt vorhanden), schnell hinten raus zu spielen, was dann zwangsläufig zu Ballverlusten führt. Gott sei Dank verlieren wir jetzt keine Bälle mehr wegen Fuddelei, da der Protagonist dieser Spielweise erstmal weg ist vom Fenster. Vielleicht hast Du ja auch Fussball gespielt, auch schon in den 70er Jahren (damals war das Spiel vergleichsweise lahm) hat so ein Ballverlust wirklich weh getan. Wenn das mehrfach passiert, wie derzeit bei uns, dann würde mir wirklich die Lust vergehen. Von daher finde ich unsere Spieler echt frustrationsresistent, mir würde die Lust da deutlich eher vergehen. Also, an der Einstellung der Spieler liegt es nicht.