
KroateAusFfm
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Motterplötz schrieb:simima schrieb:Sheraza schrieb:
http://www.newsmax.de/abschlachten-der-hunde-in-der-ukraine-geht-weiter-pressemitteilung84658.html disappointed:(
Meine Güte, das ist so furchtbar . Das kann man ja kaum zu Ende lesen. Warum werden die Tiere nicht wenigstens "human" eingeschläfert ?
Und das wirklich Tierheime gebaut werden - ich glaub es nicht
das leid würde "gemindert"...aber das MORDEN bleibt bestehen..
perverse menschheit
Pervers finde ich, bei der Tötung von Tieren von "morden" zu sprechen. Auch die Threadüberschrift ist m.E. völlig daneben. Man kann über die Personen, die anscheinend Tierquälerei betreiben, denken was man will, Mörder sind sie faktisch nicht und dürfen auch nicht mit solchen auf eine Stufe gestellt werden. Außerdem ist das eine, wenn auch hoffentlich nicht beabsichtigte, Verhöhnung der Opfer solcher Gräueltaten, weil sie begrifflich mit Tieren auf eine Stufe gestellt werden. Warte nur darauf, dass diese Tiehrheime als KZ betitelt werden.
In hr-info haben sie gerade etwas von einem Autounfall erzählt. Dann hoffe ich mal, was auch immer passiert ist, dass es glimpflich ausgegangen ist.
peter schrieb:KroateAusFfm schrieb:peter schrieb:KroateAusFfm schrieb:peter schrieb:FräuleinAdler schrieb:
Die Rolle dieses Mitarbeiters des Verfassungsschutzes ist mehr als suspekt.
Dennoch denke ich, dass die Diskussion hier sehr kurz greift.
An dieser Stelle möchte ich auf ein Interview mit Michel Friedman verweisen.
http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nazi-terror--rassistische-untertoene-gibt-es-in-allen-schichten-,1477338,11156722.html
Ich bin genauso erschüttert und wütend wir er. Das alles ist unglaublich und ein Schlag ins Gesicht all derer, die seit Jahren gegen Rassismus und Antisemitismus kämpfen und denen immer wieder Gutmenschtum vorgeworfen wurde (ganz zu schweigen von den Angehörigen der Opfern, die in die Nähe von Kriminellen gerückt wurden). Wie oft mußte ich den Spruch hören oder lesen: Jetzt wird wieder die Rassismuskeule ausgepackt.
Leider, leider haben sich viel zu viele davon beeindrucken lassen. Auch die Medien, die sich nicht getraut haben, genau hinzuschauen.
http://www.fr-online.de/meinung/analyse-medien-und-naziterror---taeter--opfer--zuschauer,1472602,11152684.html
Im nachhinein wirkt das alles mehr als augenscheinlich. Es werden 9 Türken/Griechen mit der gleichen Waffe umgebracht. Was liegt näher, als an eine rassistisch motivierte Tat zu denken? Doch wir haben hier ein Denkverbot, so etwas darf ja nicht mal angedeutet werden, ohne in den Verruf zu kommen, mal so eben die Rassismuskeule und den Gutmenschen auszupacken und das liebe Deutschland mit den vielen so lieben Deutschen und den ach so bösen Muselmanen ganz zu Unrecht an den Pranger zu stellen. Echt, ich bin stinksauer und eines weiß ich nun sehr genau: meine Nase hatte recht. Es hat die ganze Zeit furchtbar gestunken. Und es stinkt weiterhin ganz gewaltig.
so häufig ich dir zustimme, das sehe ich anders.
rechtsradikale, die durch deutschland reisen und wahllos menschen ausländischer herkunft erschiessen: das hat bis vor wenigen tage nicht in mein denkraster gepasst.
es gab ja auch nichts vergleichbares, nichts, das in irgend ein raster gepasst hätte, diese art von terror ist neu und mit nichts vergleichbar, das mir bewußt wäre.
dass das ganze mächtig stinkt sehe ich genauo, aber für mich erst seit einigen tagen.
Dazu nur zwei Fragen: Wie oft hast Du denn von türkischen Schutzgelderpressern gehört, die wahllos ihre Landsmänner umbringen? Falls die Antwort "nie" sein sollte, warum passt eine solche Version in dein "Denkraster"?
man soll zwar auf fragen nicht mit gegenfragen anworten, aber was macht dich glauben, dass ich türkische schutzgelderpresser für die täter gehalten habe?
ich habe lediglich festgestellt, dass die taten nicht in mein bild von rechtem terror gepasst haben, so wie sie auch nicht in mein bild von linkem terror gepasst haben.
Du persönlich magst nicht von so einer Version ausgegangen sein, das weiß ich nicht. Du schreibst jedoch rechtfertigend aus der "Ich-Perspektive" und behauptest, es stinkt erst seit wenigen Tagen. Aus diesem Grund ist es legitim Dich auch auf die lange Zeit herrschende Version anzusprechen, denn nur in diesem Fall kann Deine auf Dich bezogene Rechtfertigung überhaupt als Kritik an dem von FräuleinAdler Geäußerten angesehen werden. Andernfalls schreibst Du nur, dass Du persönlich nichts wusstest, was jedoch Deinen Post betreffend seinen Inhalt auf Null reduzieren würde.
Aber ich kann es auch anders formulieren:
Hatten die Ermittlungsbehörden jemals mit wahllos mordenden türkischen Schutzgelderpressern zu tun, weshalb sie sich genötigt sahen zuvorderst in diese Richtung zu ermitteln?
Aus welchem Grund war eine solche Version naheliegender, respektive warum passte diese in "Denkraster" von Behörden und Medien im Gegensatz zum neuen "Rechtsterrorismus"?
Wäre die Gefahr die von solchen Gott sei Dank nur fiktiven Schutzgelderpressern ausgeht nicht auch eine völlig neue Art von Gewalt?
Wenn ja, warum hat hierfür die Vorstellungskraft ausgereicht, aber für rassistische Motive nicht?
du machst es komplizierter als es ist. aber ok.
es stinkt seit wenigen tagen, weil eine reihe von mordtaten offensichtlich in direkter nähe eines verfassungsschutzmannes durchgeführt wurden, der offensichtlich eine affinität zum rechtsradialismus hat. so lange mir das nicht bekannt handelte es sich für mich für eine kette serienmorde, die ich nirgends hätte zuordnen können.
gäbe es diesen verfassungsschutzmann nicht, dann wäre in eine völlig falsche richtung ermittelt worden, würde aber nicht stinken. nicht nach dem was ich mit "stinken" gemeint habe, nämlich, dass staatlicher seits (dazu zähle ich einen verfassungsschutzmitarbeiter, gegen den auch untersuchungen eingeleitet werden) dinge verdeckt gehalten wurden, die zu einer früheren aufklärung hätten beitragen können.
wie du hier ständig türkische schutzgelderpresser präsentierst und mich in einen zusammenhang mit einer solchen aussage bringst ist mir nach wie vor nicht nachvollziehbar. aber du kannst mir ja gerne einen hinweis darauf geben wo ich in diese richtung vermutungen angestellt habe.
Aus welchem Grund war eine solche Version naheliegender, respektive warum passte diese in "Denkraster" von Behörden und Medien im Gegensatz zum neuen "Rechtsterrorismus"?
diese aussage finde ich, vorsichtig asgedrückt, perfide. auch wenn du es nicht ausdrücklich betonst, erweckst du den eindruck ich würde das billigen oder nachvollziehen. dabei habe ich dir deutlich zum ausdruck gebracht, dass es mir lediglich darum ging, dass die taten für mich nicht in das schema "rechtsradikal" gepasst haben, da es keine vergleichbare serie zuvor gegeben hat. ist das so schwierig oder muss man als jurist immer das letzte wort haben?
Ok, das hatte ich in dem vorherigen Post schon geschrieben, wenn Du lediglich ausdrücken wolltest, dass Du persönlich nichts wusstest, enthält Deine Aussage null Substanz hinsichtlich der Kritik an FräuleinAdler. Da Du aber mit "das sehe ich anders" eröffnet hattest, bin ich von einer argumentativen vorgehensweise ausgegangen. Mea culpa.
Aber abgesehen davon, wollte ich nicht suggerieren, dass Du eine solche vorgehensweise billigen würdest, vielmehr war meine Intention Dir eine konkrete Stellungnahme zu entlocken. Rein interessehalber daher, nicht nur an Dich gerichtet und insbesondere unabhängig von dem zuvor von Dir Geschriebenen, wie sind die gestellten Fragen zu beantworten?
Und abschließend: Ich spreche nicht für alle Juristen, aber das letzte Wort zu haben ist eine Sache, der ich sicherlich nicht abgeneigt bin, auch wenn ein Post mit Fragen wohl nicht gerade als das beste rhetorische Mittel anzusehen ist, um dies zu erreichen.
Von der S-Bahn Station der erste Stand auf der rechten Seite.
english_man_in_germany schrieb:
Anteile einer Imbobilienfirma.
Geht weder um mich noch um sonst irgendwelche bekannten!
Ich hab ein zweites Studium begonnen und habe nun solch einen Fall, das englische Recht habe ich dazu schon studiert und rausgearbeitet, da ich aber European Law als Studienfach habe, brauche ich auch das Deutsche
Na dann viel Spaß bei der Recherche, es gibt m.E. kaum was besseres um sich zu bilden, als sich selbst reinzuarbeiten!
Falls Du Literatur brauchst, kann ich Dir evtl. weiterhelfen, einfach mal ne PN schicken.
english_man_in_germany schrieb:
Wenn wir gerade bei dem juristischen sind, ich haette da auch mal eine Frage.
Bezieht sich auf das deutsche Vertragsrecht:
Folgender Fall kurz geschildert:
Person A will anteile an Person B verkaufen. Person B will diese Anteile nicht kaufen, deshalb erpresst die Frau von Person A Person B.
Person B willigt ein und kauft diese Anteile.
Nun geht Person As Firma pleite, kann Person B aus dieser Sache herauskommen ohne finaziellen schaden zu erlangen?
Ja, da gibt es Möglichkeiten. Mit so einer Sache sollte man aber schleunigst einen Anwalt konsultieren. Also im echten Leben und nicht nur virtuell.
stefank schrieb:KroateAusFfm schrieb:stefank schrieb:KroateAusFfm schrieb:stefank schrieb:
Du wirst dich wundern: Dich trifft überhaupt keine Pflicht. Weder zur Information, noch zur Aufbewahrung, noch zu irgendetwas. Du kannst die Ware verwenden, sie wegwerfen - nur nicht weiterverkaufen, dann könnte die Herausgabe des Erlangten verlangt werden.
Grund für diese sehr vorteilhafte Regelung ist § 241a BGB:
Durch die Lieferung unbestellter Sachen oder durch die Erbringung unbestellter sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an einen Verbraucher wird ein Anspruch gegen diesen nicht begründet.
Oha, da muss ich widersprechen. Der vorliegende Sachverhalt ist m.E. unter § 241a II BGB zu subsumieren. Hierbei treffen Dich, wenn Du den Irrtum erkennst, sowohl eine Informationspflicht (welche Du bereits erfüllt hast) als auch grds. eine Aufbewahrungspflicht. Also bloß kein Schabernack mit dem Ding treiben, könnte teuer werden.
Es ist mir fraglich, wie der Empfänger erkennen könnte, dass die Ware nicht für ihn bestimmt war, wenn sowohl auf dem Lieferschein als auch auf der Sendung selbst sein Name und Anschrift stehen. Die Vermutungen, die ja auch erst bei dem überobligatorischen Anruf von der Gegenseite geäußert wurden, sind m.E. unbeachtlich.
Ich kann hier keinen Fall von Absatz 2 erkennen.
Für mich ziemlich eindeutig. Der Warenempfänger war Kunde bei dem Unternehmen und bekommt dann eine wahrscheinlich nicht gerade günstige Kaffemaschine zugesandt. Und das ohne jegliche Zahlungsaufforderung. An was soll man denn sonst denken, wenn nicht an ein versehen? Welchen Sinn hätte die Zusendung der Ware?
Zweck des § 241a ist es, die glücklicherweise so gut wie ausgestorbene Unart, einfach Waren mit Zahlungsaufforderung zu versenden zu verhindern. Nicht aber, die Absender von versehentlich zugsandten Waren recht- und schutzlos zu stellen. Letztere Konstellationen ist vorliegend zu finden.
Also ich bleib dabei, § 241 II ist m.E. die richtige Adresse.
Da Sie sich uneinsichtig zeigen, Herr Kollege, werden wir die Sache wohl streitig entscheiden müssen. Wir sehen uns vor Gericht!
Na dann viel Spaß bei der Such nach einer ladungsfähigen Anschrift. Und nein, der PN-Posteingang ist nicht als solche anzusehen, oder sehen Sie das auch wieder anders, Herr Kollege?
stefank schrieb:KroateAusFfm schrieb:stefank schrieb:
Du wirst dich wundern: Dich trifft überhaupt keine Pflicht. Weder zur Information, noch zur Aufbewahrung, noch zu irgendetwas. Du kannst die Ware verwenden, sie wegwerfen - nur nicht weiterverkaufen, dann könnte die Herausgabe des Erlangten verlangt werden.
Grund für diese sehr vorteilhafte Regelung ist § 241a BGB:
Durch die Lieferung unbestellter Sachen oder durch die Erbringung unbestellter sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an einen Verbraucher wird ein Anspruch gegen diesen nicht begründet.
Oha, da muss ich widersprechen. Der vorliegende Sachverhalt ist m.E. unter § 241a II BGB zu subsumieren. Hierbei treffen Dich, wenn Du den Irrtum erkennst, sowohl eine Informationspflicht (welche Du bereits erfüllt hast) als auch grds. eine Aufbewahrungspflicht. Also bloß kein Schabernack mit dem Ding treiben, könnte teuer werden.
Es ist mir fraglich, wie der Empfänger erkennen könnte, dass die Ware nicht für ihn bestimmt war, wenn sowohl auf dem Lieferschein als auch auf der Sendung selbst sein Name und Anschrift stehen. Die Vermutungen, die ja auch erst bei dem überobligatorischen Anruf von der Gegenseite geäußert wurden, sind m.E. unbeachtlich.
Ich kann hier keinen Fall von Absatz 2 erkennen.
Für mich ziemlich eindeutig. Der Warenempfänger war Kunde bei dem Unternehmen und bekommt dann eine wahrscheinlich nicht gerade günstige Kaffemaschine zugesandt. Und das ohne jegliche Zahlungsaufforderung. An was soll man denn sonst denken, wenn nicht an ein versehen? Welchen Sinn hätte die Zusendung der Ware?
Zweck des § 241a ist es, die glücklicherweise so gut wie ausgestorbene Unart, einfach Waren mit Zahlungsaufforderung zu versenden zu verhindern. Nicht aber, die Absender von versehentlich zugsandten Waren recht- und schutzlos zu stellen. Letztere Konstellationen ist vorliegend zu finden.
Also ich bleib dabei, § 241 II ist m.E. die richtige Adresse.
KroateAusFfm schrieb:stefank schrieb:
Du wirst dich wundern: Dich trifft überhaupt keine Pflicht. Weder zur Information, noch zur Aufbewahrung, noch zu irgendetwas. Du kannst die Ware verwenden, sie wegwerfen - nur nicht weiterverkaufen, dann könnte die Herausgabe des Erlangten verlangt werden.
Grund für diese sehr vorteilhafte Regelung ist § 241a BGB:
Durch die Lieferung unbestellter Sachen oder durch die Erbringung unbestellter sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an einen Verbraucher wird ein Anspruch gegen diesen nicht begründet.
Oha, da muss ich widersprechen. Der vorliegende Sachverhalt ist m.E. unter § 241a II BGB zu subsumieren. Hierbei treffen Dich, wenn Du den Irrtum erkennst, sowohl eine Informationspflicht (welche Du bereits erfüllt hast) als auch grds. eine Aufbewahrungspflicht. Also bloß kein Schabernack mit dem Ding treiben, könnte teuer werden.
Hier nochmal aus dem MüKo, § 241a Rn. 22 f.:
§ 241a Abs. 2 schließt gesetzliche Ansprüche gegen den Verbraucher nicht aus und sagt damit gleichzeitig, dass vertragliche Ansprüche (genauso wie nach Abs. 1) nicht gegeben sind.
Im Einzelnen wird man dem Empfänger, wenn er den Irrtum des Absenders erkennt (aus Treu und Glauben [§ 242]) eine Benachrichtigungspflicht auferlegen können. Auch eine Aufbewahrungspflicht ist grds. anzuerkennen, eine Rücksendungspflicht besteht hingegen nicht. Bei freiwilliger Rücksendung besteht ein Aufwendungsersatzanspruch des Empfängers. Der Empfänger darf sich dem Herausgabeverlangen des Absenders (§ 985) nicht entgegenstellen, darf also die Abholung durch diesen nicht verhindern. Solange er die Herausgabe nicht verweigert, ist der Empfänger nicht als bösgläubiger Besitzer anzusehen zur und haftet (bei Beschädigung oder Zerstörung der Sache) entspr. § 300 Abs. 1 nur für grobe Fahrlässigkeit.
stefank schrieb:
Du wirst dich wundern: Dich trifft überhaupt keine Pflicht. Weder zur Information, noch zur Aufbewahrung, noch zu irgendetwas. Du kannst die Ware verwenden, sie wegwerfen - nur nicht weiterverkaufen, dann könnte die Herausgabe des Erlangten verlangt werden.
Grund für diese sehr vorteilhafte Regelung ist § 241a BGB:
Durch die Lieferung unbestellter Sachen oder durch die Erbringung unbestellter sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an einen Verbraucher wird ein Anspruch gegen diesen nicht begründet.
Oha, da muss ich widersprechen. Der vorliegende Sachverhalt ist m.E. unter § 241a II BGB zu subsumieren. Hierbei treffen Dich, wenn Du den Irrtum erkennst, sowohl eine Informationspflicht (welche Du bereits erfüllt hast) als auch grds. eine Aufbewahrungspflicht. Also bloß kein Schabernack mit dem Ding treiben, könnte teuer werden.
peter schrieb:KroateAusFfm schrieb:peter schrieb:FräuleinAdler schrieb:
Die Rolle dieses Mitarbeiters des Verfassungsschutzes ist mehr als suspekt.
Dennoch denke ich, dass die Diskussion hier sehr kurz greift.
An dieser Stelle möchte ich auf ein Interview mit Michel Friedman verweisen.
http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nazi-terror--rassistische-untertoene-gibt-es-in-allen-schichten-,1477338,11156722.html
Ich bin genauso erschüttert und wütend wir er. Das alles ist unglaublich und ein Schlag ins Gesicht all derer, die seit Jahren gegen Rassismus und Antisemitismus kämpfen und denen immer wieder Gutmenschtum vorgeworfen wurde (ganz zu schweigen von den Angehörigen der Opfern, die in die Nähe von Kriminellen gerückt wurden). Wie oft mußte ich den Spruch hören oder lesen: Jetzt wird wieder die Rassismuskeule ausgepackt.
Leider, leider haben sich viel zu viele davon beeindrucken lassen. Auch die Medien, die sich nicht getraut haben, genau hinzuschauen.
http://www.fr-online.de/meinung/analyse-medien-und-naziterror---taeter--opfer--zuschauer,1472602,11152684.html
Im nachhinein wirkt das alles mehr als augenscheinlich. Es werden 9 Türken/Griechen mit der gleichen Waffe umgebracht. Was liegt näher, als an eine rassistisch motivierte Tat zu denken? Doch wir haben hier ein Denkverbot, so etwas darf ja nicht mal angedeutet werden, ohne in den Verruf zu kommen, mal so eben die Rassismuskeule und den Gutmenschen auszupacken und das liebe Deutschland mit den vielen so lieben Deutschen und den ach so bösen Muselmanen ganz zu Unrecht an den Pranger zu stellen. Echt, ich bin stinksauer und eines weiß ich nun sehr genau: meine Nase hatte recht. Es hat die ganze Zeit furchtbar gestunken. Und es stinkt weiterhin ganz gewaltig.
so häufig ich dir zustimme, das sehe ich anders.
rechtsradikale, die durch deutschland reisen und wahllos menschen ausländischer herkunft erschiessen: das hat bis vor wenigen tage nicht in mein denkraster gepasst.
es gab ja auch nichts vergleichbares, nichts, das in irgend ein raster gepasst hätte, diese art von terror ist neu und mit nichts vergleichbar, das mir bewußt wäre.
dass das ganze mächtig stinkt sehe ich genauo, aber für mich erst seit einigen tagen.
Dazu nur zwei Fragen: Wie oft hast Du denn von türkischen Schutzgelderpressern gehört, die wahllos ihre Landsmänner umbringen? Falls die Antwort "nie" sein sollte, warum passt eine solche Version in dein "Denkraster"?
man soll zwar auf fragen nicht mit gegenfragen anworten, aber was macht dich glauben, dass ich türkische schutzgelderpresser für die täter gehalten habe?
ich habe lediglich festgestellt, dass die taten nicht in mein bild von rechtem terror gepasst haben, so wie sie auch nicht in mein bild von linkem terror gepasst haben.
Du persönlich magst nicht von so einer Version ausgegangen sein, das weiß ich nicht. Du schreibst jedoch rechtfertigend aus der "Ich-Perspektive" und behauptest, es stinkt erst seit wenigen Tagen. Aus diesem Grund ist es legitim Dich auch auf die lange Zeit herrschende Version anzusprechen, denn nur in diesem Fall kann Deine auf Dich bezogene Rechtfertigung überhaupt als Kritik an dem von FräuleinAdler Geäußerten angesehen werden. Andernfalls schreibst Du nur, dass Du persönlich nichts wusstest, was jedoch Deinen Post betreffend seinen Inhalt auf Null reduzieren würde.
Aber ich kann es auch anders formulieren:
Hatten die Ermittlungsbehörden jemals mit wahllos mordenden türkischen Schutzgelderpressern zu tun, weshalb sie sich genötigt sahen zuvorderst in diese Richtung zu ermitteln?
Aus welchem Grund war eine solche Version naheliegender, respektive warum passte diese in "Denkraster" von Behörden und Medien im Gegensatz zum neuen "Rechtsterrorismus"?
Wäre die Gefahr die von solchen Gott sei Dank nur fiktiven Schutzgelderpressern ausgeht nicht auch eine völlig neue Art von Gewalt?
Wenn ja, warum hat hierfür die Vorstellungskraft ausgereicht, aber für rassistische Motive nicht?
peter schrieb:FräuleinAdler schrieb:
Die Rolle dieses Mitarbeiters des Verfassungsschutzes ist mehr als suspekt.
Dennoch denke ich, dass die Diskussion hier sehr kurz greift.
An dieser Stelle möchte ich auf ein Interview mit Michel Friedman verweisen.
http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nazi-terror--rassistische-untertoene-gibt-es-in-allen-schichten-,1477338,11156722.html
Ich bin genauso erschüttert und wütend wir er. Das alles ist unglaublich und ein Schlag ins Gesicht all derer, die seit Jahren gegen Rassismus und Antisemitismus kämpfen und denen immer wieder Gutmenschtum vorgeworfen wurde (ganz zu schweigen von den Angehörigen der Opfern, die in die Nähe von Kriminellen gerückt wurden). Wie oft mußte ich den Spruch hören oder lesen: Jetzt wird wieder die Rassismuskeule ausgepackt.
Leider, leider haben sich viel zu viele davon beeindrucken lassen. Auch die Medien, die sich nicht getraut haben, genau hinzuschauen.
http://www.fr-online.de/meinung/analyse-medien-und-naziterror---taeter--opfer--zuschauer,1472602,11152684.html
Im nachhinein wirkt das alles mehr als augenscheinlich. Es werden 9 Türken/Griechen mit der gleichen Waffe umgebracht. Was liegt näher, als an eine rassistisch motivierte Tat zu denken? Doch wir haben hier ein Denkverbot, so etwas darf ja nicht mal angedeutet werden, ohne in den Verruf zu kommen, mal so eben die Rassismuskeule und den Gutmenschen auszupacken und das liebe Deutschland mit den vielen so lieben Deutschen und den ach so bösen Muselmanen ganz zu Unrecht an den Pranger zu stellen. Echt, ich bin stinksauer und eines weiß ich nun sehr genau: meine Nase hatte recht. Es hat die ganze Zeit furchtbar gestunken. Und es stinkt weiterhin ganz gewaltig.
so häufig ich dir zustimme, das sehe ich anders.
rechtsradikale, die durch deutschland reisen und wahllos menschen ausländischer herkunft erschiessen: das hat bis vor wenigen tage nicht in mein denkraster gepasst.
es gab ja auch nichts vergleichbares, nichts, das in irgend ein raster gepasst hätte, diese art von terror ist neu und mit nichts vergleichbar, das mir bewußt wäre.
dass das ganze mächtig stinkt sehe ich genauo, aber für mich erst seit einigen tagen.
Dazu nur zwei Fragen: Wie oft hast Du denn von türkischen Schutzgelderpressern gehört, die wahllos ihre Landsmänner umbringen? Falls die Antwort "nie" sein sollte, warum passt eine solche Version in dein "Denkraster"?
Einem Kumpel haben sie die Dauerkarte anstandslos getauscht. Lag aber wahrscheinlich eher daran, dass er vom 38er kam und in den 36er wollte. Zum einen werden Stehplatzdauerkarten ja sowieso nich mehr verkauft und zum anderen ist der Anteil an Dauerkarten im 38er wahrscheinlich wesentlich höher als im 36er...
Aber anrufen kann ja trotzdem nicht schaden.
Aber anrufen kann ja trotzdem nicht schaden.
Will mich darauf einstellen, wie lange wir den Oka noch zwischen den Pfosten sehen dürfen, deshalb: Weiß jemand, ob die Anhebung des Renteneintrittalters schon den Oka in vollem Umfang erfasst?
schneidi schrieb:
Hallo Zusammen,
TapaTalk unterstützt zur Zeit leider nur Standard Foren.
Das Eintracht Forum basiert auf keinem Standard Forum, sondern wurde speziell auf die Wünsche der Eintracht entwickelt.
Viele Grüße
Jan
Das hab ich befürchtet... Eine Änderung ist da auch wahrscheinlich in absehbarer Zeit nicht vorgesehen, nehme ich an?
Schade...
Ohne nachzudenken die Antworten schnell runter geschrieben, hatte Panik es nicht rechtzeitig zu schaffen:
Garefrekes
Elefant
Kalifornien
Star Wars
Mario Adorf
Garefrekes
Elefant
Kalifornien
Star Wars
Mario Adorf
Ach mist, vor zwei minuten abgeschickt, hoffentlich bin ich noch dabei...
Tut mir leid, dass es nicht geklappt hat mit deinem Verein! Du als Jurist hättest es besser wissen können, ja sogar müssen... Aber Du wirst auch so genügend Menschen erreichen, Deine Tierliebe ist ja nicht erst seit dem "Massenmord an Hunden"-Thread legendär.
Für alle die es nicht mitbekommen haben:
http://www.lto.de/de/html/nachrichten/4784/kg-berlin-keine-eintragung-eines-vereins-zur-aufklaerung-%C3%BCber--quot%3Bzoophilie-quot%3B-/
Für alle die es nicht mitbekommen haben:
http://www.lto.de/de/html/nachrichten/4784/kg-berlin-keine-eintragung-eines-vereins-zur-aufklaerung-%C3%BCber--quot%3Bzoophilie-quot%3B-/
Genau, ich schreibe in einen anderen Thread, in dem es um etwas völlig anderes geht, dass die Begrifflichkeiten in diesem Thread mich stören...