

Landroval
8600
Der Countdown läuft - noch 21 Tage bis zum Superbowl!
Heute geht es weiter mit Spiel 3 und 4.
Patriots - Chargers: Möge der Bessere gewinnen!
Saints - Eagles: Mögen die Eagles gewinnen!
Im Übrigen bin ich sehr froh, dass der VfB nicht so ein Mercedes-Benz-Stadion hat! Für einen Geschäftspartner aus Philly (und dessen Sohn), die seit etlichen Jahren zu allen Heimspielen und sehr vielen Auswärtspielen gehen, wünsche ich es mir sehr, dass auch diesmal wieder einige Favoriten geschlagen werden können. Ob es Fowles noch einmal bringt? Fly eagles fly!
Heute geht es weiter mit Spiel 3 und 4.
Patriots - Chargers: Möge der Bessere gewinnen!
Saints - Eagles: Mögen die Eagles gewinnen!
Im Übrigen bin ich sehr froh, dass der VfB nicht so ein Mercedes-Benz-Stadion hat! Für einen Geschäftspartner aus Philly (und dessen Sohn), die seit etlichen Jahren zu allen Heimspielen und sehr vielen Auswärtspielen gehen, wünsche ich es mir sehr, dass auch diesmal wieder einige Favoriten geschlagen werden können. Ob es Fowles noch einmal bringt? Fly eagles fly!
Grundsätzlich ist jede Zersplitterung der Rechten zu begrüßen. Selbst wenn eine Partei rechts der AfD in einen der ostdeutschen Landtage einzieht, sehe ich hier eher Vorteile.
Die AfD geriete dadurch doch stark unter Zugzwang - sich entweder abzugrenzen oder die gemäßigten/konservativen Wähler preis zu geben.
Ich wünsche mir eine Masse an rechten Splittergruppierungen mit einer Selbstbeschäftigung wer die reine Lehre des Patriotismus/Nationalismus am besten vertritt!
Quasi das K-Gruppenproblem der Rechten!
Die AfD geriete dadurch doch stark unter Zugzwang - sich entweder abzugrenzen oder die gemäßigten/konservativen Wähler preis zu geben.
Ich wünsche mir eine Masse an rechten Splittergruppierungen mit einer Selbstbeschäftigung wer die reine Lehre des Patriotismus/Nationalismus am besten vertritt!
Quasi das K-Gruppenproblem der Rechten!
FrankenAdler schrieb:
Die AfD geriete dadurch doch stark unter Zugzwang - sich entweder abzugrenzen oder die gemäßigten/konservativen Wähler preis zu geben.
Ich sehe hier die Gefahr, dass die (eventuell nur geheuchelte) Abgrenzung zu einer weiteren Stärkung der AfD führen könnte. Durchaus möglich, dass sie dann Wähler anziehen würde, die bisher noch Skrupel hatten. Der Wolf im Schafspelz ist sicher gefährlicher als der Wolf ...
Heute Nacht dann noch Rams gg Cowboys.
Auswirkungen der neuen Partei von Plaggenburg:
zieht er AfD Wähler ab, oder ist die AfD jetzt noch "attraktiver" ohne diesen Flügel? schwer zu sagen, die neuen Parteien von Lücke und Petty haben keinerlei Auswirkungen gehabt. Wie das bei diesen "dämlichen Patrioten" aussieht, kann ich nicht abschätzen
zieht er AfD Wähler ab, oder ist die AfD jetzt noch "attraktiver" ohne diesen Flügel? schwer zu sagen, die neuen Parteien von Lücke und Petty haben keinerlei Auswirkungen gehabt. Wie das bei diesen "dämlichen Patrioten" aussieht, kann ich nicht abschätzen
Tafelberg schrieb:
Wie das bei diesen "dämlichen Patrioten" aussieht, kann ich nicht abschätzen
Zu befürchten ist jedenfalls, dass sie die 5%-Hürde in den entsprechendn Bundesländern schaffen können. Wäre für unsere Gesellschaft schon bedeutend, wenn sie das Lucke-/Petry-Schicksal teilen würden, denn eine weitere Erschütterung in der Parteienlandschaft kann fatale Folgen haben. Als Partei, rechts von der AfD, werden sie vermutlich erstmal für die NPD und ähnliche Parteien zum Problem. Aber Achtung: 2% rechtsaussen Wähler und 3% durch AfD-Überläufer würden ja schon reichen ...
Grundsätzlich ist jede Zersplitterung der Rechten zu begrüßen. Selbst wenn eine Partei rechts der AfD in einen der ostdeutschen Landtage einzieht, sehe ich hier eher Vorteile.
Die AfD geriete dadurch doch stark unter Zugzwang - sich entweder abzugrenzen oder die gemäßigten/konservativen Wähler preis zu geben.
Ich wünsche mir eine Masse an rechten Splittergruppierungen mit einer Selbstbeschäftigung wer die reine Lehre des Patriotismus/Nationalismus am besten vertritt!
Quasi das K-Gruppenproblem der Rechten!
Die AfD geriete dadurch doch stark unter Zugzwang - sich entweder abzugrenzen oder die gemäßigten/konservativen Wähler preis zu geben.
Ich wünsche mir eine Masse an rechten Splittergruppierungen mit einer Selbstbeschäftigung wer die reine Lehre des Patriotismus/Nationalismus am besten vertritt!
Quasi das K-Gruppenproblem der Rechten!
Landroval schrieb:
Zu befürchten ist jedenfalls, dass sie die 5%-Hürde in den entsprechendn Bundesländern schaffen können.
Nie im Leben. Zum Aufbau einer Partei gehört viel mehr als einfach nur eine Gründung und bisschen Werbetrommel. Der Aufwand vom Herstellen einer Satzung bis hin zur Listenwahl, Spendenorganisation, Finanzierung, Buchhaltung, etc. ist enorm.
Als Partei, rechts von der AfD, werden sie vermutlich erstmal für die NPD und ähnliche Parteien zum Problem. Aber Achtung: 2% rechtsaussen Wähler und 3% durch AfD-Überläufer würden ja schon reichen ...
So viel Potential gibt es da nicht. Es gibt imho viel mehr Eurokritiker als Rechtsextreme, denen die AfD zu links, aber die NPD zu rechts ist. Offen gestanden versteh ich nicht mal, wieso dieses "Vakuum", so es denn eines ist, überhaupt politisch noch gefüllt wird. Wenn Poggenburg die AfD zu links war, dann ist er bei der NPD doch richtig.
Und da es wie gesagt viel mehr Eurokritiker gibt, als diese "Nischenbesetzer" einer Poggenburg-Partei, es aber selbst Luckes sehr bürgerliche LKR nicht mal über 0,1% schafft, egal wo sie antritt, wird diese Partei dasselbe treffen.
Es ist aber interessant zu sehen, wie stark das rechte Lager in Bewegung ist. Vor der AfD sehr zersplittert (NPD, DVU, pro köln, pro Deutschland, Die Freiheit, BIW, REP und wie sie alle heißen), dann sehr starke Zentralisierung hin zur AfD und jetzt wieder Zersplitterung aus der AfD heraus (ALFA resp. LKR, B-Partei, Völkische Patrioten, ...tbc?).
Poggenburg verlässt die AfD.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/andre-poggenburg-tritt-aus-der-afd-aus-a-1247481.html
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/andre-poggenburg-tritt-aus-der-afd-aus-a-1247481.html
Tja, kaum ist der Mann raus aus dem Krankenhaus macht er weiter wie gewohnt.
Der Bremer AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz hat Linksradikale für den auf ihn verübten Angriff verantwortlich gemacht. "Der Anschlag trägt die Handschrift von Linksextremisten"...
Entgegen polizeilichen Erkenntnissen sprach Magnitz, der das Krankenhaus am Mittwoch verließ, weiterhin von einem "Mordanschlag"...
Darauf angesprochen, dass die Polizei keinen Hinweis auf einen Mordversuch sieht, sagte der 66-Jährige, dies seien "juristische Spitzfindigkeiten".
Die aggresive Schuldzuweisungen ohne Beweisgrundlage, das Zusamnenlügen der Situation um sie zu instrumentalisieren, das Opfer-mimi und die Rückschau auf sein eigenes Verhalten (Fake-Sixt): Danke für nix und kein Mitleid.
Der Mann ist ein Musterbeispiel dafür, das Aggression in der Sprache zu physischer Aggression führt.
F*ck AFD
Der Bremer AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz hat Linksradikale für den auf ihn verübten Angriff verantwortlich gemacht. "Der Anschlag trägt die Handschrift von Linksextremisten"...
Entgegen polizeilichen Erkenntnissen sprach Magnitz, der das Krankenhaus am Mittwoch verließ, weiterhin von einem "Mordanschlag"...
Darauf angesprochen, dass die Polizei keinen Hinweis auf einen Mordversuch sieht, sagte der 66-Jährige, dies seien "juristische Spitzfindigkeiten".
Die aggresive Schuldzuweisungen ohne Beweisgrundlage, das Zusamnenlügen der Situation um sie zu instrumentalisieren, das Opfer-mimi und die Rückschau auf sein eigenes Verhalten (Fake-Sixt): Danke für nix und kein Mitleid.
Der Mann ist ein Musterbeispiel dafür, das Aggression in der Sprache zu physischer Aggression führt.
F*ck AFD
Wedge schrieb:
Der Mann ist ein Musterbeispiel dafür, das Aggression in der Sprache zu physischer Aggression führt.
Ja, das wäre dann tatsächlich ein riesiges Problem, weil die Gewaltspirale erst durch das Physische den Lauf der Dinge nehmen könnte.
Mit der Aussage unterstützt Du - sicherlich ungewollt - die Aussage des Mannes, dass der Angriff die Handschrift von Linksextremisten trägt. Man sollte zurzeit nicht ausser Acht lassen, dass es auch ein nicht politisch motivierter Gewaltakt gewesen sein könnte und es somit völlig egal war, dass er ein prominenter AfD-Politiker mit diversen Verfehlungen (u. A. der genannten Aggression in der Sprache) ist.
Landroval schrieb:Wedge schrieb:
Der Mann ist ein Musterbeispiel dafür, das Aggression in der Sprache zu physischer Aggression führt.
Ja, das wäre dann tatsächlich ein riesiges Problem, weil die Gewaltspirale erst durch das Physische den Lauf der Dinge nehmen könnte.
Mit der Aussage unterstützt Du - sicherlich ungewollt - die Aussage des Mannes, dass der Angriff die Handschrift von Linksextremisten trägt. Man sollte zurzeit nicht ausser Acht lassen, dass es auch ein nicht politisch motivierter Gewaltakt gewesen sein könnte und es somit völlig egal war, dass er ein prominenter AfD-Politiker mit diversen Verfehlungen (u. A. der genannten Aggression in der Sprache) ist.
Ich glaube das die aggressive Sprache von AFD und besorgten Bürgern schon seit Jahren zu physischer Gewalt führt. Vor allem gegenüber Geflüchteten und Menschen links von der AFD.
Das tatsächlich unabhängig vom aktuellen Fall.
Nein, ich spreche von politisch motivierten GEWALTtaten, siehe link unter Punkt 4.
Und ich habe es sicherlich nicht falsch bezeichnet, da ich es 1zu1 übernommen habe. Also ich weiß nicht, was du mir hier unterstellen möchtest.
Und ich habe es sicherlich nicht falsch bezeichnet, da ich es 1zu1 übernommen habe. Also ich weiß nicht, was du mir hier unterstellen möchtest.
Phantomtor schrieb:
Nein, ich spreche von politisch motivierten GEWALTtaten, siehe link unter Punkt 4.
Traue nie einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!
Davon abgesehen sind einige Zahlen durchaus interessant, speziell wenn man die Trends anschaut. Mein Eindruck war zuvor doch eher andersherum.
Landroval schrieb:
Nachstehend meine Meinung hierzu etwas ausführlicher:
Aus diversen Gründen (z. B. Selbsterhaltung, erhoffte persönliche Vorteile, etc.) werden egoistische, ängstliche, neutrale, uninteressierte, usw. Menschen aus der Mitte, im Falle eines Konfliktes, nicht einschreiten.
Den Gedankengang weiterführend: Die Anpassungsfähigkeit sorgt dann dafür, dass sich diese Menschen mit den neuen Verhältnissen arrangieren, so diese denn überhaupt auf den "großen Knall" folgen.
Ich nehme an, du beziehst dich auf Weimar und fürchtest eine Wiederholung.
Ich glaube allerdings, dass es damals nicht ganz so war. Ich glaube, dass damals viele bürgerliche Gruppierungen und ähnlich gelagerte Institutionen (z. B. Stahlhelm, Unternehmen etc.) der ultrarechten Bewegung nicht ganz abhold waren und mit ihr teils offen, teils klammheimlich sympathisierten.
Ähnliches sehe ich heute (CSU). Der Rechtsruck, den wir in den letzten Jahren erlebt haben (z. B. die massive Verschärfung des Asylrechts) sowie eine Tolerierung rechtsgerichteter Parolen, die es vor 20 Jahren noch nicht gegeben hätte, scheint mich in meinen Befürchtungen zu bestätigen.
WuerzburgerAdler schrieb:
Ich nehme an, du beziehst dich auf Weimar und fürchtest eine Wiederholung.
Ich meinte dies missverständlicherweise viel allgemeiner, also nicht nur auf Deutschland begrenzt (auch wenn es hier eigentlich um die AfD und deren Rolle in Deutschland geht). Deine Einschätzungen bzgl. bürgerlicher Gruppierungen in der damaligen Zeit teile ich. Der Trend ist sicherlich dahingehend, dass es schnell recht ähnlich werden kann. Das muss einem ja Angst machen! Wenn ich mich jetzt aber dazu hinreissen lassen würde, zu behaupten, dass alle AfD-Wähler Nazis wären, kann ich diesen Trend nur beschleunigen, nicht aber aufhalten oder umkehren. Es dauert zwar noch ein paar Monate, aber was mag wohl bei den Landtagswahlen noch alles passieren? Eine Umkehrung des Trends? Schön wär's ...
Landroval schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Ich nehme an, du beziehst dich auf Weimar und fürchtest eine Wiederholung.
Ich meinte dies missverständlicherweise viel allgemeiner, also nicht nur auf Deutschland begrenzt (auch wenn es hier eigentlich um die AfD und deren Rolle in Deutschland geht). Deine Einschätzungen bzgl. bürgerlicher Gruppierungen in der damaligen Zeit teile ich. Der Trend ist sicherlich dahingehend, dass es schnell recht ähnlich werden kann. Das muss einem ja Angst machen! Wenn ich mich jetzt aber dazu hinreissen lassen würde, zu behaupten, dass alle AfD-Wähler Nazis wären, kann ich diesen Trend nur beschleunigen, nicht aber aufhalten oder umkehren. Es dauert zwar noch ein paar Monate, aber was mag wohl bei den Landtagswahlen noch alles passieren? Eine Umkehrung des Trends? Schön wär's ...
Ich denke, da kommen wir uns schon näher.
Der Irrtum besteht m. E. darin, dass die Mär, alle AfD-Wähler werden als Nazis bezeichnet, fortwährend gehegt und gepflegt wird und somit der selbst gewählten Opferrolle Vorschub leistet. Solch eine Behauptung würde ich nämlich ebenfalls als sowohl falsch als auch kontraproduktiv bezeichnen.
Wahr ist dagegen, dass behauptet wird, alle AfD-Wähler wählen Nazis. Und das sollten sie wissen. Womit wir wieder bei Weimar wären und der Gefahr, die auch heute wieder dadurch entsteht, dass Leute Nazis wählen, ohne selbst welche zu sein. Auf genau diese Weise gelangte die NSDAP nämlich an die Macht. Was darauf folgte ist bekannt und war von vielen NSDAP-Wählern mit Sicherheit nicht so gewollt.
Man sollte aus der Geschichte lernen.
Gelöschter Benutzer
Phantomtor schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Ich vermute mal, die haben sich weinend zurückgezogen, weil sie Widerspruch bekommen haben. So ähnlich wie Frau Weidel bei der Talkrunde vor der Bundestagswahl.
Es ist nämlich außerordentlich überraschend, dass man in einer Diskussion nicht nur Zustimmung erhält. Wer hätt´s gedacht.
Genau solch eine Diskussionskultur meine ich. Mehr von oben herab geht kaum. Chapeau. 💪
Dann fang doch mal an mit Diskussionskultur! Welche Pro-AfD-Argumente hast du vorzubringen? Ich bin gespannt. Ohne Quatsch.
Brodowin schrieb:
Dann fang doch mal an mit Diskussionskultur! Welche Pro-AfD-Argumente hast du vorzubringen? Ich bin gespannt. Ohne Quatsch.
Meinst Du echt, dass es Phantomtor um Pro-AfD-Argumente geht? Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen! Ich vermute eher, dass es der Problemlösungsansatz ist, der bei manchen stärker ausgeprägt ist, als bei anderen.
Tafelberg schrieb:Landroval schrieb:
und die Mitte wird wieder zuschauen (wie sie es immer tut)
wie ist das gemeint?
Nachstehend meine Meinung hierzu etwas ausführlicher:
Aus diversen Gründen (z. B. Selbsterhaltung, erhoffte persönliche Vorteile, etc.) werden egoistische, ängstliche, neutrale, uninteressierte, usw. Menschen aus der Mitte, im Falle eines Konfliktes, nicht einschreiten.
Den Gedankengang weiterführend: Die Anpassungsfähigkeit sorgt dann dafür, dass sich diese Menschen mit den neuen Verhältnissen arrangieren, so diese denn überhaupt auf den "großen Knall" folgen.
Landroval schrieb:
Nachstehend meine Meinung hierzu etwas ausführlicher:
Aus diversen Gründen (z. B. Selbsterhaltung, erhoffte persönliche Vorteile, etc.) werden egoistische, ängstliche, neutrale, uninteressierte, usw. Menschen aus der Mitte, im Falle eines Konfliktes, nicht einschreiten.
Den Gedankengang weiterführend: Die Anpassungsfähigkeit sorgt dann dafür, dass sich diese Menschen mit den neuen Verhältnissen arrangieren, so diese denn überhaupt auf den "großen Knall" folgen.
Ich nehme an, du beziehst dich auf Weimar und fürchtest eine Wiederholung.
Ich glaube allerdings, dass es damals nicht ganz so war. Ich glaube, dass damals viele bürgerliche Gruppierungen und ähnlich gelagerte Institutionen (z. B. Stahlhelm, Unternehmen etc.) der ultrarechten Bewegung nicht ganz abhold waren und mit ihr teils offen, teils klammheimlich sympathisierten.
Ähnliches sehe ich heute (CSU). Der Rechtsruck, den wir in den letzten Jahren erlebt haben (z. B. die massive Verschärfung des Asylrechts) sowie eine Tolerierung rechtsgerichteter Parolen, die es vor 20 Jahren noch nicht gegeben hätte, scheint mich in meinen Befürchtungen zu bestätigen.
Landroval schrieb:
... wegen einseitiger Sichtweisen kommt hier nun leider immer öfter keine Diskussion mehr zustande. Das ist bedauerlich, jedoch in einem politischen Thread eigentlich nicht anders zu erwarten. Insofern ist das Verhalten hier im Forum auch nur ein Querschnitt durch die Gesellschaft "da draussen" und deren Diskussionskultur. Manchmal hatte ich die Hoffnung, dass das nicht so wäre, jedoch gibt es dann 2-3 Schreiber, die das Niederschreiben anderer jedes Mal wieder so vorhersehbar zelebrieren.
Deswegen ist hier im Forum ja eine politische Monokultur entstanden.
Landroval schrieb:
Wenn selbst vernünftige Menschen, die hier meiner Meinung nach überproportional vertreten sind, nicht miteinander den Austausch suchen, wie soll es dann "da draussen" besser klappen?
Aus meiner Sicht wird es nicht mehr klappen, weder hier noch im echten Leben. Die Fraktionen bleiben nur noch unter sich, hören und akzeptieren nur noch die eigenen Argumente, verteufeln andere Ansichten und radikalisieren sich dadurch in diversen Ausprägungsstufen immer mehr... Bis es irgendwann richtig knallt. Weimarer Republik 2.0
arti schrieb:
Bis es irgendwann richtig knallt. Weimarer Republik 2.0
... und die Mitte wird wieder zuschauen (wie sie es immer tut) und sich dann für die Seite entscheiden, die in der Auseinandersetzung den einen Schritt weiter gegangen ist. Ich hatte immer gehofft, dass meine und die nachfolgende Generation den großen Knall nicht erleben wird. Es ist zwar noch nicht zu spät, der Trend und die Geschwindigkeit in der sich so Vieles in die falsche Richtung entwickelt ist jedoch sehr "beachtlich".
Landroval schrieb:arti schrieb:
Bis es irgendwann richtig knallt. Weimarer Republik 2.0
... und die Mitte wird wieder zuschauen (wie sie es immer tut) und sich dann für die Seite entscheiden, die in der Auseinandersetzung den einen Schritt weiter gegangen ist. Ich hatte immer gehofft, dass meine und die nachfolgende Generation den großen Knall nicht erleben wird. Es ist zwar noch nicht zu spät, der Trend und die Geschwindigkeit in der sich so Vieles in die falsche Richtung entwickelt ist jedoch sehr "beachtlich".
Und was wäre für dich die richtige Richtung?
Schon eine üble Geschichte. Da machst du 5 Sekunden vor Schluß das FG aus 43 yards aber eine Wimpernschlag vor dem kick wird das timeout genommen.
Und beim zweiten Versuch haust du das Ding auf die Außenstange und zu allem Überfluss fällt das Ei noch unten an die Querstange und fällt dann auf der "falschen" Seite auf den Boden.
Und beim zweiten Versuch haust du das Ding auf die Außenstange und zu allem Überfluss fällt das Ei noch unten an die Querstange und fällt dann auf der "falschen" Seite auf den Boden.
Cyrillar schrieb:
Schon eine üble Geschichte. Da machst du 5 Sekunden vor Schluß das FG aus 43 yards aber eine Wimpernschlag vor dem kick wird das timeout genommen.
Und beim zweiten Versuch haust du das Ding auf die Außenstange und zu allem Überfluss fällt das Ei noch unten an die Querstange und fällt dann auf der "falschen" Seite auf den Boden.
Ja, das ist wirklich übel! Sehr lange Zeit wird der arme Teufel das nicht aus dem Kopf bekommen.
Da ich Kansas gegen die Eagles im Superbowl haben möchte, hat mich das Ergebnis sehr gefreut.
FrankenAdler schrieb:
Alllerdings beginnt das nicht damit, dass ein Rechtsaußen der AfD mit dieser physischen Gewalt konfrontiert wird.
Die Rechten ziehen seit Jahren eine Spur von Gewalt durch das Land. Jetzt trifft es halt auch einen von ihnen.
das so eine Aussage hier so einfach stehen bleibt spricht Bände.
arti schrieb:FrankenAdler schrieb:
Alllerdings beginnt das nicht damit, dass ein Rechtsaußen der AfD mit dieser physischen Gewalt konfrontiert wird.
Die Rechten ziehen seit Jahren eine Spur von Gewalt durch das Land. Jetzt trifft es halt auch einen von ihnen.
das so eine Aussage hier so einfach stehen bleibt spricht Bände.
... wegen einseitiger Sichtweisen kommt hier nun leider immer öfter keine Diskussion mehr zustande. Das ist bedauerlich, jedoch in einem politischen Thread eigentlich nicht anders zu erwarten. Insofern ist das Verhalten hier im Forum auch nur ein Querschnitt durch die Gesellschaft "da draussen" und deren Diskussionskultur. Manchmal hatte ich die Hoffnung, dass das nicht so wäre, jedoch gibt es dann 2-3 Schreiber, die das Niederschreiben anderer jedes Mal wieder so vorhersehbar zelebrieren.
Wenn selbst vernünftige Menschen, die hier meiner Meinung nach überproportional vertreten sind, nicht miteinander den Austausch suchen, wie soll es dann "da draussen" besser klappen?
Warum sorgst du nicht selbst für ein wenig "Diskussionskultur", indem du Ross & Reiter nennst, statt hier mit Pauschalvorwürfen um dich zu werfen? Wer wurde wo wann und von wem "niedergeschrieben"? Und "einseitige Sichtweisen" sind nun mal die Grundlage einer jeden Diskussion, sonst gäbe es ja keine. Übrigens auch nicht, wenn hier niemand "den Austausch suchen" würde.
Auf eine argumentative Diskussionsführung gibt es auch vernünftige Gegenrede. Das mag manchmal hart, manchmal auch emotional sein. Aber so, wie du es hier hinstellst, ist es wahrhaftig nicht.
Auf eine argumentative Diskussionsführung gibt es auch vernünftige Gegenrede. Das mag manchmal hart, manchmal auch emotional sein. Aber so, wie du es hier hinstellst, ist es wahrhaftig nicht.
Landroval schrieb:
... wegen einseitiger Sichtweisen kommt hier nun leider immer öfter keine Diskussion mehr zustande. Das ist bedauerlich, jedoch in einem politischen Thread eigentlich nicht anders zu erwarten. Insofern ist das Verhalten hier im Forum auch nur ein Querschnitt durch die Gesellschaft "da draussen" und deren Diskussionskultur. Manchmal hatte ich die Hoffnung, dass das nicht so wäre, jedoch gibt es dann 2-3 Schreiber, die das Niederschreiben anderer jedes Mal wieder so vorhersehbar zelebrieren.
Deswegen ist hier im Forum ja eine politische Monokultur entstanden.
Landroval schrieb:
Wenn selbst vernünftige Menschen, die hier meiner Meinung nach überproportional vertreten sind, nicht miteinander den Austausch suchen, wie soll es dann "da draussen" besser klappen?
Aus meiner Sicht wird es nicht mehr klappen, weder hier noch im echten Leben. Die Fraktionen bleiben nur noch unter sich, hören und akzeptieren nur noch die eigenen Argumente, verteufeln andere Ansichten und radikalisieren sich dadurch in diversen Ausprägungsstufen immer mehr... Bis es irgendwann richtig knallt. Weimarer Republik 2.0
Da es ja schon am Wochenende so gut geklappt hat mit meinen Tipps lasse ich das mal lieber. Wünschen darf ich mir aber noch was. Mein Wunsch für die Champion Games.
Kansas City gegen Colts in der AFC.
Saints gegen Cowboys in der NFC.
Wahrscheinlich kommt es aber wieder genau anders.
Kansas City gegen Colts in der AFC.
Saints gegen Cowboys in der NFC.
Wahrscheinlich kommt es aber wieder genau anders.
Landroval schrieb:Eintracht23 schrieb:
Kansas City gegen Colts in der AFC.
Wahrscheinlich kommt es aber wieder genau anders.
Kansas City spielt doch jetzt schon gegen die Colts, oder habe ich mich vertan?
Nein, hast Dich nicht vertan. Chiefs gg Colts und Patriots gg Chargers.
NFC Saints gg Eagles und Rams gg Cowboys.
Tippe auf Chiefs, Chargers, Eagles und Rams.
Wir sollten unbedingt die Sitzplätze abschaffen, denn auch die Sitze wurden schon des öfteren als Waffe benutzt.