Luzbert
20397
Heyson schrieb:
wollte mal nachfragen warum im Spiel gegen Fürth und wohl auch in den nächsten Spielen die Stehplatzkarten ausschließlich als Physisches Ticket versendet werden?
Es ist wohl etwas aufwändiger, seine 10 Begleiterinnen mit einer physischen Karte in den Block zu schmuggeln als einfach einen Screenshot in die nächstbeste Whatsappgruppe zu stellen.
Gude, die Antwort für den Fehler im System gibst du dir selber.
Warum dürfen denn Mitglieder 2 Karten kaufen? Bei einer Überanfrage sollte folgende Prio gelten:
1. DK Besitzer mit Anspruch auf IhreKarte
2. Mitglieder Kat.1 mit Anspruch auf eine Karte ihrer Mitgliedschaft
3. Mitglieder Rest mit …dto.
4. Rest
und komm mir nicht mit „ Der Vater und der Sohn „ … am Ende isses immer der Freund /Kollege für den mitgekauft wird…. egal… überfordert ja selbst die SGE -Verantwortlichen.
Lasst gut sein.
Warum dürfen denn Mitglieder 2 Karten kaufen? Bei einer Überanfrage sollte folgende Prio gelten:
1. DK Besitzer mit Anspruch auf IhreKarte
2. Mitglieder Kat.1 mit Anspruch auf eine Karte ihrer Mitgliedschaft
3. Mitglieder Rest mit …dto.
4. Rest
und komm mir nicht mit „ Der Vater und der Sohn „ … am Ende isses immer der Freund /Kollege für den mitgekauft wird…. egal… überfordert ja selbst die SGE -Verantwortlichen.
Lasst gut sein.
amsterdam_stranded schrieb:
Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie Menschen wie Thomas Fischer lieber über ihre alten Feindbilder wie die Rüstungsindustrie und die Nato schwadronieren wollen,
Echt? Sind das alte Feindbilder von Fischer? Das hatte ich gar nicht mitbekommen. Gibt es da Quellen dazu?
Fischer war mir jetzt eher als begnadeter Jurist, denn als linksradikaler Aktivist bekannt. Aber was weiß ich schon!
In seinem Text las ich viel auch über aktuelle Kriege, bzw Kriege aus der jüngsten Vergangenheit, in denen genauso furchtbare Sachen passiert sind und passieren, wie jetzt in der Ukraine. Nicht wenig davon angerichtet mit Waffen aus deutscher Produktion.
Wo wart ihr denn da alle? Wo war eure Entrüstung?
Wo die Solidarität mit den Geflüchteten?
Berichte über Pushbacks von Kriegsflüchtlingen, Rechtsverstöße gegen EU Recht an der europäisch/polnischen Grenze zu Belarus - weithin unkommentiert!
Putin war seit Jahren der autokratische Machthaber in Russland, hat Dissidenten ermorden lassen, Demonstranten und Oppositionelle vergiften und einsperren lassen, den Lukaschenko dabei unterstützt den aufkeimenden Widerstand niederzuschlagen.
Wo war eure Krtik an der Geschäftemacherei unter Merkel?
Wo die Diskussion um die russischen Kriegsverbrechen in Syrien?
Diskutiert wurde, wie man die Geflüchteten sus Europa draußen hält.
Und: wo ist euer Drang nach Gerechtigkeit angesichts der Ungleichbehandlung der Geflüchteten aus der Ukraine, die nicht weiß sind, nicht europäisch aussehen und deshalb im Versuch ihr Leben zu retten wie Geflüchtete zweiter Klasse behandelt werden.
Ach verdammt, ich weiß nicht mehr wo ich aufhören soll. Bei den in Ungarn, mitten in der EU rassistisch diskriminierten Roma? Den kriminalisierten Abtreiberinnen in Polen oder den ermordeten Journalisten in Slowenien?
FrankenAdler schrieb:
In seinem Text las ich viel auch über aktuelle Kriege, bzw Kriege aus der jüngsten Vergangenheit, in denen genauso furchtbare Sachen passiert sind und passieren, wie jetzt in der Ukraine. Nicht wenig davon angerichtet mit Waffen aus deutscher Produktion.
Wo wart ihr denn da alle? Wo war eure Entrüstung?
Meinst Du nicht, ein Angriffskrieg Russlands auf ein europäisches Land löst wesentlich mehr Ängste und Sorgen aus als ein Krieg im nahen oder fernen Osten?
Meiner Einschätzung nach ist genau dies der wesentliche Unterschied: wir fühlen uns durch Putins Vorgehen bedroht. Wir fühlen uns in unserer, oftmals scheinbar, friedfertigen europäischen Idee bedroht. Nach 77 Jahren des Friedens in Europa, Jugoslawien ausgeklammert, steht "der Russe" wieder vor der Tür.
Der Angriff auf die Ukraine stellt jahrzehntelange Sicherheiten in Frage und holt längst verloren geglaube Ängste hervor.
Anekdotisch kann ich meine Oma anführen, die im Nebel der Demenz zu versinken droht und den Fernseher die letzten zwei Jahre kaum genutzt hat. Ende Februar sagte sie mir, sie habe Angst vor diesem Putin. Genauso habe es damals auch begonnen.
Kurzer Zwischenstand. Ne, wir sind derzeit eigentlich kein Aufbaugegner. Eher das Gegenteil. Wir haben die 6 Spiele gegen Teams, die zuvor 3 Spiele nicht gewonnen hatten, recht erfolgreich gestaltet.
Luzbert schrieb:
Gab es das schonmal, dass die Bayern in der Statistik so schlecht standen, bzw. Drei mal gegen formschwache Tesms verloren haben?
Also drei Mal gegen formschwache Teams haben sie zuletzt 2006/07 verloren (bzw. vier Mal). Einen schlechteren Punkteschnitt gegen Formschwache hatten sie zuletzt 91/92
Diegito schrieb:
Ich auch nicht. Ganz normaler Prozess.
Im übrigen sagen das ca 90% aller Eintrachtfans, Platz 8-10 wäre ok..
Echt? Ich erinnere mich da an das Tippspiel vor der Saison. Lieber SGE-Werner: Waren wir beide die einzigen, die die Eintracht niedriger als Platz 7 getippt hatten?
Ja, dass die Eintracht nicht jede Saison europäische spielen wird, das ist klar und normal. Ich hatte diese Saison auch einen Bruch erwartet. Schön ist es aber dennoch nicht, Recht damit zu haben.
Adler_Steigflug schrieb:
Ich erinnere mich da an das Tippspiel vor der Saison. Lieber SGE-Werner: Waren wir beide die einzigen, die die Eintracht niedriger als Platz 7 getippt hatten?
Moment, da spielen auch strategische Überlegungen mit rein.
Wenn alle ~5 tippen, ich aber 9 erwarte, gehe ich dennoch eher auf 7 😎
Luzbert schrieb:Adler_Steigflug schrieb:
Ich erinnere mich da an das Tippspiel vor der Saison. Lieber SGE-Werner: Waren wir beide die einzigen, die die Eintracht niedriger als Platz 7 getippt hatten?
Moment, da spielen auch strategische Überlegungen mit rein.
Wenn alle ~5 tippen, ich aber 9 erwarte, gehe ich dennoch eher auf 7 😎
Mir doch Wurst. Ich habe keine "Korrekturbuchung" machen wollen... nur meine realistische Einschätzung abgegeben. Es hatte mir nur eins aufgezeigt: Die Erwartungshaltung vom Großteil der User... und die war: EL MINIMUM.
Von daher bin ich schon fast erstaunt, dass die jetzige Entwicklung dann doch recht achselzuckend hingenommen wird, mit dem Vermerk, dass 90% der Fans Platz 8 - 10 OK finden würden.... und Adi ist dennoch weiterhin Mephisto persönlich, da er mit seiner Aktion die CL verkackt hat.
Und die wenigen kritischen User wie Frankenadler müssen sich für die Kritik der Stagnation immer wieder einiges anhören. Zugegeben: "Glasner muss nächste Saison liefern" ist ein bissi heftig formuliert. Aber wenn man jetzt unisono von einer Übergangssaison spricht... naja: dann ist nächste Saison keine Übergangssaison mehr. Tatsächlich bin ich eher neugierig, wie die nächste Saison sich gestaltet. Denn momentan bin ich genauso ratlos wie 14/15. Mit dem Unterschied, dass ein "Schaaf muss nächste Saison liefern" nie realisiert werden konnte. Und ich wäre damals echt neugierig gewesen, wie es weitergegangen wäre. Ach ja: da wurden wir beispielsweise auch Neunter. Mit dem Unterschied halt, dass die Erwartungshaltung eine andere war... und Schaaf mit jeder Menge Langzeitverletzten zu kämpfen hatte etc. Der hatte sich aber hier im Forum eine Menge mehr Kritik anhören dürfen als von einem einzelner User, der davon spricht, dass der Trainer nächste Saison liefern soll.
Zumindest, lieber Brodo, scheint er diesen Teil seines Textes exklusiv für dich geschrieben zu haben:
Wirklich? Weil du emotional nicht ausreichend abgeholt wirst? Dein "gesundes Gerechtigkeitsgefühl" nicht bedient wird? Du Bestätigung für deine heilige Entrüstung brauchst? Oder was ist es nüchtern betrachtet, was jemand wie Fischer in deinen Augen zum Deppen macht?
Wie weit ist es eigentlich, vom Ausblenden wichtiger Aspekte einer unangenehmen Realität zu den sogenannten "gefühlten Wahrheiten"?
Ich für meinen Teil kann mich nur beschissen fühlen, wenn dieser Ductus von Wahrheit und überbordender Saubermannattitüde über die Spitzen der Politik hinwegspült. Wenn sich dann salbungsvoll und ganz achtsam an den Händen gehalten wird um gemeinsam für die gute Sache zu stehen, der Knüppel der gerechten Wehrhaftigkeit aber bereit liegt und allzu schnell gegen alles was stört geschwungen wird, dann möcht ich schrein!
Danke Thomas Fischer, dass du dich dem "Zorn der Gerechten" aussetzt!
Solang solche Stimmen in dieser nüchternen Klarheit verfügbar sind, gibt es Hoffnung im Furor.
Thomas Fischer schrieb:
Die Außenministerin als Sprachrohr des Volksempfindens möchte zwischen Krieg und Frieden als Existenzformen von Unrecht und Recht unterscheiden. Also zwischen dem Recht habenden und dem Unrecht habenden Krieg, dem gerechten und dem ungerechten. Diese Perspektive ist der Weltgeschichte nicht so neu wie der Ministerin. Man könnte sagen: Es handelt sich um die seit jeher übliche Erkenntnis derjenigen, die sich auf der richtigen Seite wähnen.
brodo schrieb:
Was für ein Depp.
Wirklich? Weil du emotional nicht ausreichend abgeholt wirst? Dein "gesundes Gerechtigkeitsgefühl" nicht bedient wird? Du Bestätigung für deine heilige Entrüstung brauchst? Oder was ist es nüchtern betrachtet, was jemand wie Fischer in deinen Augen zum Deppen macht?
Wie weit ist es eigentlich, vom Ausblenden wichtiger Aspekte einer unangenehmen Realität zu den sogenannten "gefühlten Wahrheiten"?
Ich für meinen Teil kann mich nur beschissen fühlen, wenn dieser Ductus von Wahrheit und überbordender Saubermannattitüde über die Spitzen der Politik hinwegspült. Wenn sich dann salbungsvoll und ganz achtsam an den Händen gehalten wird um gemeinsam für die gute Sache zu stehen, der Knüppel der gerechten Wehrhaftigkeit aber bereit liegt und allzu schnell gegen alles was stört geschwungen wird, dann möcht ich schrein!
Thomas Fischer schrieb:
Ich muss abschließend zugeben: Dieser Text steht im Verdacht, das Gedankenverbrechen der »Relativierung« zu verwirklichen. Es ist, so meine ich, kein Auftrag der Ehre, für das Vaterland zu sterben. Ich trauere um jeden, dem die Sehnsuchtsstrategen diesen Ehrenkranz aufs Grab werfen. Menschen im Krieg sind Verfügungsmassen fremder Interessen. Das ist nicht Ehre, sondern Elend.
Danke Thomas Fischer, dass du dich dem "Zorn der Gerechten" aussetzt!
Solang solche Stimmen in dieser nüchternen Klarheit verfügbar sind, gibt es Hoffnung im Furor.
FrankenAdler schrieb:Ich muss abschließend zugeben: Dieser Text steht im Verdacht, das Gedankenverbrechen der »Relativierung« zu verwirklichen. Es ist, so meine ich, kein Auftrag der Ehre, für das Vaterland zu sterben. Ich trauere um jeden, dem die Sehnsuchtsstrategen diesen Ehrenkranz aufs Grab werfen. Menschen im Krieg sind Verfügungsmassen fremder Interessen. Das ist nicht Ehre, sondern Elend.
Danke Thomas Fischer, dass du dich dem "Zorn der Gerechten" aussetzt!
Solang solche Stimmen in dieser nüchternen Klarheit verfügbar sind, gibt es Hoffnung im Furor.
Seinem letzten Absatz stimme ich gerne zu. Das zuvor Geschriebene wirkt auf mich allerdings weder nüchtern noch klar, sondern ziemlich wütend und tobend.
Wenn der Stil von Robert Habeck zur politischen Kultur in Deutschland wird, pro und contra abwägend, nachdenkend, gegen populistische und moralisch überhebliche Einfachlösungen, dann stehen wir wirklich vor einer Zeitenwende. Es wäre gut für das Land. https://t.co/C9hD4t9tXE
Muss ich mir Sorgen machen, wenn mir ein Statement von Armin Laschet zusagt?
Luzbert schrieb:Wenn der Stil von Robert Habeck zur politischen Kultur in Deutschland wird, pro und contra abwägend, nachdenkend, gegen populistische und moralisch überhebliche Einfachlösungen, dann stehen wir wirklich vor einer Zeitenwende. Es wäre gut für das Land. https://t.co/C9hD4t9tXE
Muss ich mir Sorgen machen, wenn mir ein Statement von Armin Laschet zusagt?
Nein, a)les ok. Trotzdem gut, dass er nicht Kanzler wurde. Die "Zeitenwende" hätte er nicht hingekriegt.
mikulle schrieb:mikulle schrieb:
Ich fänd ein Fahrradtrikot in Eintracht-Design klasse.
Immer die normalen Trikots oder Trainingstops auf dem Fahrrad sind nicht so das wahre...
Mein Wunsch ist Wirklichkeit geworden 😊 Im Fanshop gibt's eine hübsche Radlerkollektion!
Ich habe um 19:04 Uhr die Mail dazu bekommen und es um 19:08 Uhr bezahlt.😅
Weiß nicht mehr, wer hier den Podcast über Ken Jebsen empfohlen hat, aber Dazke dafür! Sehr hörenswert! Habe von den erstmals vor ca. drei Jahren über einen Freund gehört (mittlerweile ist der Extrem-VTler und - wie irgendwie alle von diesen Spinnern - natürlich auch Putin-Fanboy), der einen Auftritt bei Ken FM hatte. Ich fand das Interview damals nicht mal schlecht, habe mich aber auch danach nicht groß über Jebsen-Hintergründe informiert.
Wer Spotify hat, dem lege ich den Spiegel Podcast zu Putins Desinformations-Krieg ans Herz. Sehr interessant! https://open.spotify.com/episode/4vGd69HBKymMx7cYzML7s3?si=8746bca53a204721
Da wird auch die gute Alina Lipp thematisiert, die aktuell von den Putin-Fans als Beweis für ukranischen Faschismus und Genozid an Russen in Krim und Donbas herhält. Ist schon krass, was sich da für eine absurde Parallel-Welt aufgebaut hat...
Wer Spotify hat, dem lege ich den Spiegel Podcast zu Putins Desinformations-Krieg ans Herz. Sehr interessant! https://open.spotify.com/episode/4vGd69HBKymMx7cYzML7s3?si=8746bca53a204721
Da wird auch die gute Alina Lipp thematisiert, die aktuell von den Putin-Fans als Beweis für ukranischen Faschismus und Genozid an Russen in Krim und Donbas herhält. Ist schon krass, was sich da für eine absurde Parallel-Welt aufgebaut hat...
Andy schrieb:
Weiß nicht mehr, wer hier den Podcast über Ken Jebsen empfohlen hat, aber Dazke dafür!
[...]
Wer Spotify hat, dem lege ich den Spiegel Podcast zu Putins Desinformations-Krieg ans Herz. Sehr interessant! https://open.spotify.com/episode/4vGd69HBKymMx7cYzML7s3?si=8746bca53a204721
Gerne - und danke ebenso!
Naja - schau mal bei manchen Konzerten bei Eventim da bricht es auch zusammen wenn der Run auf irgendwelche WorldTouren von Stars los geht.
Selbst Amazon ging in die Knie beim Launch des PS5 Verkaufs.
Ich denke die Infrastruktur zu schaffen das der Server nicht in die Knie geht, steht nicht in der Relation für solch einmalige Aktionen , bzw Ticketverkäufe die hin und wieder sind.
Selbst Amazon ging in die Knie beim Launch des PS5 Verkaufs.
Ich denke die Infrastruktur zu schaffen das der Server nicht in die Knie geht, steht nicht in der Relation für solch einmalige Aktionen , bzw Ticketverkäufe die hin und wieder sind.
SohnVomTrainer schrieb:
Ich denke die Infrastruktur zu schaffen das der Server nicht in die Knie geht, steht nicht in der Relation für solch einmalige Aktionen , bzw Ticketverkäufe die hin und wieder sind.
Du übersiehst, dass in den meisten Fällen für solche Erweiterungen keinerlei zusätzliche Hardware mehr angeschafft werden muss und auch keine komplexen Anpassungen notwendig die sind, sondern das Ganze in Minutenschnelle erweitert wird.
Wenn Amazon durch die PS5 in Engpässe geriet, gehe ich fast davon aus, dass dies entweder mit Absicht herbeigeführt wurde, um Aufmerksamkeit zu erzeugen oder sie den zu erwarteten Ansturm für spezielle Tests genutzt haben und das Risiko der Fehlersituation bewusst in Kauf genommen haben.
Gelöschter Benutzer
Luzbert schrieb:
Du übersiehst, dass in den meisten Fällen für solche Erweiterungen keinerlei zusätzliche Hardware mehr angeschafft werden muss und auch keine komplexen Anpassungen notwendig die sind, sondern das Ganze in Minutenschnelle erweitert wird.
Das nennt man dann Cloud Computing und Auto-Scaling inclusive docker, kunernetes etc und das geht nicht in Minuten sondern im Bestfall in Sekunden.
Cyrillar schrieb:
Kleine Läden, Gastronomie etc machen dicht, viele geben auf und Amazon, Discounter und große Ketten profitieren.
... so ist es. Viele mittelständische Konkurrenten, mit denen wir teilweise seit 10-15 Jahren um Marktanteile gerangelt haben, gibt es nicht mehr. Viele unserer (vormals sehr wichtigen) Großkunden auch nicht.
Lange Zeit musste man ja trotz Insolvenz diese nicht mehr anmelden, auch deswegen haben, was ich so mitbekommen habe, einige kleine und mittlere Firmen noch etwas länger gestrampelt, als es für sie sinnvoll gewesen wäre.
Ich weiss gar nicht mehr, wieviele Male wir in den vergangenen >1,5 Jahren Geschäftsmodelle überdacht und modifiziert, Marketingkampagnen mit dem Maximalbudget versehen und sonst so für ein "gesundes" Durchhalten gearbeitet haben.
Zu allem Überfluss explodieren gerade jetzt auch noch die Nebenkosten. Von Beschaffungsproblemen (bspw. wegen Papierknappheit, unterbrochenen Lieferketten, Containerpreisen, etc.) fange ich jetzt gar nicht erst an.
Die weit verbreitete "Geiz ist geil-Mentalität" in unserem Land, die Amazon, etc. immer fetter und den "normalen" Handel immer dünner macht, unser wegen des Brexit nahezu halbiertes und extrem erschwertes Geschäft mit englischen Partnern, tragen dann noch ihr Übriges dazu bei, dass ich hier jetzt Mal kurz meine Sicht der Dinge beschrieben habe.
Mögen die kommenden Corona-Mutationen uns (gesundheitlich UND wirtschaftlich) nicht den Garaus machen!
Luzbert schrieb:
Ein verspätetes Danke übrigens @Landroval für Deinen Einblick. ...
Danke, das freut mich.
Zufällig hatte ich gerade heute überlegt, ob ich hier mal wieder eine kleine Erfahrung reinschreiben möchte.
Dass das Thema jetzt wieder nach oben geschrieben wurde, werte ich mal als Zeichen.
Im vergangenen April/Mai hatte ich in einer Betriebsstätte ein paar Mitarbeiterinnen, die in Quarantäne mussten. Zum Glück handelte es sich nur um leichte Verläufe, von long-covid auch keine Spur. Also vom wichtigsten Punkt her ist alles gutgegangen.
Aber: die Anträge zur Entschädigung gemäß §56 Abs. 1 IfSG haben wir Anfang Juli eingereicht, heute (ca. 9 Monate nach der Einreichung) sind die Zahlungen bei uns angekommen. Insgesamt jetzt nicht die riesige Summe, wenn man jedoch bzgl. Liquidität auf jeden EUR angewiesen ist, sind lange Bearbeitungszeiten nicht so einfach zu überbrücken.
Ich habe das Bauchgefühl, dass wir wegen der Lockerungen sehr bald wieder vermehrt mit vielen gleichzeitigen Quarantäne-Fällen zu rechnen haben. Die Antragsbearbeitung wird dann, wegen der zu erwartenden Masse, eher nicht schneller stattfinden können (befürchte ich ...).
In der aktuellen ZEIT (vom letzten Donnerstag) ist ein Bericht über die Coronamaßnahmen in China.
Foxconn z.B. ging nur für drei Tage in den Lockdown. Schulen und andere Einrichtungen schließen länger, um wichtige Produktionsstätten aufrecht zu erhalten.
Teilweise begeben sich Mitarbeiter bei Ausruf eines lokalen Lockdowns in die Unternehmen, um dort zu arbeiten und zu schlafen.
Wer in China im Zuge der Pandemie irgendwann einmal kurz von Entschleunigung und Repriorisierung geträumt hat, dürfte in einem Alptraum aufgewacht sein.
Foxconn z.B. ging nur für drei Tage in den Lockdown. Schulen und andere Einrichtungen schließen länger, um wichtige Produktionsstätten aufrecht zu erhalten.
Teilweise begeben sich Mitarbeiter bei Ausruf eines lokalen Lockdowns in die Unternehmen, um dort zu arbeiten und zu schlafen.
Wer in China im Zuge der Pandemie irgendwann einmal kurz von Entschleunigung und Repriorisierung geträumt hat, dürfte in einem Alptraum aufgewacht sein.
anno-nym schrieb:
und so dolle finde ich es nicht wenn mir jemand was in den Rachen steckt.
Der PCR ist schon seit Monaten nicht mehr so eklig wie am Anfang.
Beim Rachenabstrich geht's nicht mehr am Zäpfchen vorbei, man wischt durch die hintere Mundhöhle.
Und beim Nasenabstrich wird auch nicht mehr am Hirn gekratzt. Da geht's kaum tiefer als beim normalen Antigentest.
Ich hatte letztens erst 2 PCR und wenn ich die mit dem PCR Mitte '20 vergleiche ist das wie Blow Job vs. Blasenkatheder.
WürzburgerAdler schrieb:cm47 schrieb:
Ich werde ab nächster Woche nur noch dort Make tragen, wo sie aus eigener Verantwortung und Notwendigkeit erforderlich ist..die Beispiele sind bereits genannt worden.
Jedem bleibt es unbenommen, auf freiwilliger Basis selbst darüber zu entscheiden, wie man sich verantwortungs-und rücksichtsvoll verhält.
Dann riskierst du aber, dass ein hochgradig infektiöser Mensch sich an der Supermarktkasse hinter dich stellt und einen Niesanfall bekommt. Dein Maskenschutz ist dadurch um ein gehöriges Stück reduziert, die Infektiosität von Omikron 2 tut ihr Übriges.
Im Prinzip habe ich wenig gegen die Aufhebung einer Maskenpflicht in Innenräumen vorzubringen - wenn, ja, wenn sie in den Innenräumen, die man nicht freiwillig aufsucht, erhalten bleibt. Lebensmittel, Apotheken, Arztpraxen, Behörden etc.
Ja, das kann sein...ds Risiko haste aber im Stadion oder sonstwo auch...und in den von dir erwähnten Bereichen werde ich ohnehin weiterhin Maske tragen, ob vorgeschrieben oder nicht...
Mir geht es nur darum, alle Möglichkeiten zu nutzen, die ohne Maskentragen verantwortbar sind...ich habe keinen Bock mehr, nach zwei Jahren Pandemie, in der ich mich an alles gehalten habe inkl. drei Impfungen, weiterhin einen Lappen in der Fresse zu tragen, wo es nicht mehr notwendig ist, nur weil ein scheiß Virus grassiert.
Wir müssen mit Viren leben und uns nicht ständig wegen irgendwelcher neuer Varianten schon wieder in Panik ausbrechen.
Ich lehne es ab, in einem betreuten und überfürsorglichen Staat zu leben, der mir meine ureigenen Gesundheitsentscheidungen abnehmen bzw. vorschreiben will...ich weiß selbst, was ich vor mir und anderen verantworten kann und wie ich mich im Bedarfsfall verhalten muß...noch ist über meine Gesundheit meine Entscheidung die allein Maßgebliche, keine andere....
cm47 schrieb:
Ich lehne es ab, in einem betreuten und überfürsorglichen Staat zu leben, der mir meine ureigenen Gesundheitsentscheidungen abnehmen bzw. vorschreiben will...ich weiß selbst, was ich vor mir und anderen verantworten kann und wie ich mich im Bedarfsfall verhalten muß
Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du Dich vor etwa einem Jahr darüber aufgeregt, dass Du vom Staat noch keinen Impftermin erhalten hattest. Mit Hilfe aus dem Forum kamst Du dann zu Deinem Termin.
Wie kommt es, dass Du damals noch so viel Fürsorge erwartet hattest und jetzt so extrem auf Deine eigene Handlungskompetenz verweist?
Falls ich Dich in der Sache verwechseln sollte, bitte ich bereits vorab um Entschuldigung!
Die Aufhebung der Maskenpflicht scheint für einige ja gleichzeitig wie eine Einführung eines Maskenverbots zu sein.
Bin da inhaltlich bei FAs Artikel am Beispiel des rationalen Umgangs mit Corona in Spanien. Zeit für die Rückkehr zur Normalität. Die Gefährlichkeit von Omikron lässt das m.M. nach zu.
Die Welt dreht sich weiter, nun aber mit Corona, solange wie man noch proaktiv danach testet.
Das soziale Leben ist überall schon längst zurück. Die Gefährlichkeit aber stagniert.
Jetzt gilts Engpässe durch Isolations- und Quarantänevorschriften zu minimieren.
Spanien halt...
Bin da inhaltlich bei FAs Artikel am Beispiel des rationalen Umgangs mit Corona in Spanien. Zeit für die Rückkehr zur Normalität. Die Gefährlichkeit von Omikron lässt das m.M. nach zu.
Die Welt dreht sich weiter, nun aber mit Corona, solange wie man noch proaktiv danach testet.
Das soziale Leben ist überall schon längst zurück. Die Gefährlichkeit aber stagniert.
Jetzt gilts Engpässe durch Isolations- und Quarantänevorschriften zu minimieren.
Spanien halt...
Luzbert schrieb:cm47 schrieb:
Ich lehne es ab, in einem betreuten und überfürsorglichen Staat zu leben, der mir meine ureigenen Gesundheitsentscheidungen abnehmen bzw. vorschreiben will...ich weiß selbst, was ich vor mir und anderen verantworten kann und wie ich mich im Bedarfsfall verhalten muß
Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du Dich vor etwa einem Jahr darüber aufgeregt, dass Du vom Staat noch keinen Impftermin erhalten hattest. Mit Hilfe aus dem Forum kamst Du dann zu Deinem Termin.
Wie kommt es, dass Du damals noch so viel Fürsorge erwartet hattest und jetzt so extrem auf Deine eigene Handlungskompetenz verweist?
Falls ich Dich in der Sache verwechseln sollte, bitte ich bereits vorab um Entschuldigung!
Um das klarzustellen:
Ich hatte mich nur seinerzeit darüber aufgeregt, wie schwierig es anfangs war, überhaupt einen Termin zu bekommen, weil ich auf die Vergabe im Impfzentrum angewiesen war.
Mit staatlicher Fürsorge hat das nichts zu tun und die würde ich auch nie erwarten...
In der Süddeutschen Print von heute, wird über Spanien berichtet. Der Grund für den Strategiewechsel heraus aus dem Krisen- hin zum Beobachtungsmodus (Grippalisierung des Covidvirus) auf dem Höhepunkt der 6. Welle bei einer Inzidenz von knapp 1800 im Januar, wird damit begründet, dass das Gesundheitssystem nicht etwa durch viele schwer Erkrankte sondern durch die Verwaltung der Pandemie lahm gelegt würde. Hausärzte wären mit den Meldungen an die Behörden mehr beschäftigt gewesen, als mit ihren Patienten. Gesundheitsbehörden hätten sich nur noch um Tests und Automatismen rund um Infizierte gekümmert.
Dies sei hinsichtlich der vergleichsweise wenigen schweren Fälle nicht mehr sinnvoll.
Monitoring des Geschehens, Normalisierung des Alltags lautet die Devise. Sollte sich ein gefährlicherer Subtyp entwickeln oder das Gesundheitssystem durch viele schwer Erkrankte in die Überlastung kommen, sei es sinnvoll wieder in den Krisenmodus zu wechseln. Derzeit sei das aber nicht angebracht.
Dies sei hinsichtlich der vergleichsweise wenigen schweren Fälle nicht mehr sinnvoll.
Monitoring des Geschehens, Normalisierung des Alltags lautet die Devise. Sollte sich ein gefährlicherer Subtyp entwickeln oder das Gesundheitssystem durch viele schwer Erkrankte in die Überlastung kommen, sei es sinnvoll wieder in den Krisenmodus zu wechseln. Derzeit sei das aber nicht angebracht.
FrankenAdler schrieb:
In der Süddeutschen Print von heute, wird über Spanien berichtet. Der Grund für den Strategiewechsel heraus aus dem Krisen- hin zum Beobachtungsmodus (Grippalisierung des Covidvirus) auf dem Höhepunkt der 6. Welle bei einer Inzidenz von knapp 1800 im Januar, wird damit begründet, dass das Gesundheitssystem nicht etwa durch viele schwer Erkrankte sondern durch die Verwaltung der Pandemie lahm gelegt würde. Hausärzte wären mit den Meldungen an die Behörden mehr beschäftigt gewesen, als mit ihren Patienten. Gesundheitsbehörden hätten sich nur noch um Tests und Automatismen rund um Infizierte gekümmert.
Das haben sie offenbar sehr erfolgreich hinter sich gelassen.
War gestern in Spanien in einem Krankenhaus und es wurde niemand getestet.
Was überall diszipliniert läuft, ist das Tragen der Maske. Da ist die Quote auf auf öffentlichen Straßen wirklich hoch
Eintracht-Laie schrieb:
Jetzt mach mal halblang.
Ned gleich mit der großen Keule kommen, OK?
Du hast große Befürchtungen bezüglich Mutationen, es wurde dargelegt wieso man es ganz anders sehen kann - da musst du jetzt nicht mit so einem Mist kommen. Nur ein kurzes Stoppschild für Dich, weitere Debatte gerne per PN.
Wo steht, dass ich große Befürchtungen bezüglich Mutationen habe? Mir ging es von Anfang an lediglich um die Art und Wiese wie du deine Frage gestellt hast. Um nichts anderes.
Adler_im_Exil schrieb:
Mir ging es von Anfang an lediglich um die Art und Wiese wie du deine Frage gestellt hast. Um nichts anderes.
Ich für meinen Teil habe es auch so verstanden und finde Deinen Einwand gut.
Die Fragestellung war vergiftet, die Frage an sich nicht beantwortbar und im Ergebnis führt sie nur zu noch mehr Unsicherheit und Verdruss.
Dann sag mir doch erstmal, was deine Antwort wäre, wenn ich dich frage:
"Wie viele Jahre wollen wir Masken tragen, um Mutationen zu verhindern?
Ernsthafte Frage"
Was sind denn deine Gedanken dazu?
"Wie viele Jahre wollen wir Masken tragen, um Mutationen zu verhindern?
Ernsthafte Frage"
Was sind denn deine Gedanken dazu?
Adler_im_Exil schrieb:
Dann sag mir doch erstmal, was deine Antwort wäre, wenn ich dich frage:
"Wie viele Jahre wollen wir Masken tragen, um Mutationen zu verhindern?
Ernsthafte Frage"
Was sind denn deine Gedanken dazu?
Meine Antwort dazu wäre, dass wir bei hohen Inzidenzen vermutlich weiterhin Masken tragen sollten, um die Ausfälle in Unternehmen, und dabei insbesondere in relevanten Bereichen, gering zu halten.
Wir sollten außerdem all jene durch das Tragen von Masken schützen, die sich selbst nicht gut schützen können oder auf besonderen Schutz angewiesen sind.
Dass es in Bereichen der kritischen Infratsruktur zu keinen Ausfällen kam, mag übrigens mit daran gelegen haben, dass teilweise Mitarbeiter kaserniert wurden.
Luzbert schrieb:Adler_im_Exil schrieb:
Dann sag mir doch erstmal, was deine Antwort wäre, wenn ich dich frage:
"Wie viele Jahre wollen wir Masken tragen, um Mutationen zu verhindern?
Ernsthafte Frage"
Was sind denn deine Gedanken dazu?
Meine Antwort dazu wäre, dass wir bei hohen Inzidenzen vermutlich weiterhin Masken tragen sollten, um die Ausfälle in Unternehmen, und dabei insbesondere in relevanten Bereichen, gering zu halten.
Wir sollten außerdem all jene durch das Tragen von Masken schützen, die sich selbst nicht gut schützen können oder auf besonderen Schutz angewiesen sind.
Dass es in Bereichen der kritischen Infratsruktur zu keinen Ausfällen kam, mag übrigens mit daran gelegen haben, dass teilweise Mitarbeiter kaserniert wurden.
Danke. Auch hier gilt wie ich oben schon schrieb, dass das auch keine adäquate Antwort auf die Frage ist. Und wie ich eingangs schon sagte liegt das daran, dass diese Frage nicht beantwortet werden kann. Keiner von euch beiden hat etwas zu den Jahren gesagt, die wir die Maske noch tragen sollen, nach denen eigentlich gefragt wurde.
Also nochmal zur Erinnerung: Wer etwas zu sagen hat, oder etwas sagen will, soll es tun, aber keine Weidelschen oder afd'schen oder bildzeitungsesken Fragen stellen, die nicht beantwortet werden können,
Luzbert schrieb:
Meine Antwort dazu wäre, dass wir bei hohen Inzidenzen vermutlich weiterhin Masken tragen sollten, um die Ausfälle in Unternehmen, und dabei insbesondere in relevanten Bereichen, gering zu halten.
Wir sollten außerdem all jene durch das Tragen von Masken schützen, die sich selbst nicht gut schützen können oder auf besonderen Schutz angewiesen sind.
Mir wird das Thema Masken tragen (mal wieder) zu pauschal debattiert. Ich finde man MUSS da einfach unterscheiden in welchen Bereichen des Lebens wir uns bewegen.
Es ist einfach ein fundamentaler Unterschied ob man im Wartezimmer des Arztes, im Krankenhaus, im vollgequetschten Bus (wo die alte Oma drinsitzt) eine Maske tragen muß oder eben im Fussballstadion, in der Kneipe/im Club, auf dem Jahrmarkt.... gerade wegen der letztgenannten, beispielhaft aufgeführten Orten entbrennt oft eine hitzig geführte Debatte.
Kein Mensch beschwert sich darüber wenn er im Krankenhaus oder im ÖPNV die Maske aufziehen muß, außer ein kleiner Teil von unbelehrbaren Querdenkern. Das ganze ist doch gesellschaftlich längst akzeptiert weil die Menschen gemerkt haben das es halb so schlimm ist und sogar große Vorteile hat bezüglich Eigenschutz.
Zumindest ist das meine Wahrnehmung in meinem Umfeld...
SGE_Werner schrieb:Obi-Wan Kenobi schrieb:
Es ist schon erstaunlich, dass Schweden, wo seit 2 Jahren keine Maske getragen wird, eine Inzidenz von knapp 80 hat.
1. Viele in Schweden haben Maske getragen. Es war nicht verpflichtend, es wurde aber empfohlen. Ein Bekannter von mir (eher masken-kritisch) war dort und hat gesagt, dass damals etwa 2/3 Maske im Zug getragen haben oder beim Einkaufen.
2. Schweden hatte vor 2 Monaten ne Inzidenz von knapp 3.000 und hat in den ersten 3 Monaten dieses Jahres 46 % mehr Todesfälle als wir.
3. Schweden hat in den Jahren 2020 und 2021 eine geringere Übersterblichkeit als Deutschland.
4. Schweden hat 2021 die geringste Übersterblichkeit Europas.
...und das interessanteste:
5. Schweden hatte 2020 und 2021 nicht signifikant mehr Todesfälle pro 1 Mio Einwohner als in den Jahren vor der Jahrhundertseuche auch.
Schweden, Schweden, Schweden...
Sag doch mal lieber, was in Schweden konkret anders lief und was sich daraus für Deutschland ableiten ließe.
Vergiss dabei bitte nicht, die dramatischen Todeszahlen in der ersten Welle und den Umstand, dass man das Vorgehen dort im Nachhinein für einen großen Fehler hielt, weswegen es im weiteren Verlauf Maßnahmen gab, die durchaus mit Deutschland vergleichbar waren.
Einfach nur "Ja, aber Schweden" rein zu rotzen, dafür kommst Du zwei Jahre zu spät.
Sag doch mal lieber, was in Schweden konkret anders lief und was sich daraus für Deutschland ableiten ließe.
Vergiss dabei bitte nicht, die dramatischen Todeszahlen in der ersten Welle und den Umstand, dass man das Vorgehen dort im Nachhinein für einen großen Fehler hielt, weswegen es im weiteren Verlauf Maßnahmen gab, die durchaus mit Deutschland vergleichbar waren.
Einfach nur "Ja, aber Schweden" rein zu rotzen, dafür kommst Du zwei Jahre zu spät.
Obi-Wan Kenobi schrieb:
Es ist schon erstaunlich, dass Schweden, wo seit 2 Jahren keine Maske getragen wird, eine Inzidenz von knapp 80 hat.
1. Viele in Schweden haben Maske getragen. Es war nicht verpflichtend, es wurde aber empfohlen. Ein Bekannter von mir (eher masken-kritisch) war dort und hat gesagt, dass damals etwa 2/3 Maske im Zug getragen haben oder beim Einkaufen.
2. Schweden hatte vor 2 Monaten ne Inzidenz von knapp 3.000 und hat in den ersten 3 Monaten dieses Jahres 46 % mehr Todesfälle als wir.
SGE_Werner schrieb:Es ist schon erstaunlich, dass Schweden, wo seit 2 Jahren keine Maske getragen wird, eine Inzidenz von knapp 80 hat.
1. Viele in Schweden haben Maske getragen. Es war nicht verpflichtend, es wurde aber empfohlen. Ein Bekannter von mir (eher masken-kritisch) war dort und hat gesagt, dass damals etwa 2/3 Maske im Zug getragen haben oder beim Einkaufen.
Dazu muss man wissen, dass in Schweden eine Empfehlung des Gesundheitsministers etwas a deres ist als bei uns. Das ist eher mit einer Vorschrift vergleichbar.
Ich bin gerade in Spanien - hier tragen die Kinder schon auf dem Weg in die Schule Maske.
Die stellen, wenn man den Aussagen von Drosten von vor einigen Wochen folgen darf, das eigentliche Problem dar. Im Grunde musste wegen diesem Personenkreis aufgrund von Omikron wieder sehr viel stärker runtergefahren werden, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.
Was muss man sich jetzt bis zum Herbst wünschen? Dass es die meisten dieser Menschen bis Herbst mal trifft, so dass sie zumindest nicht ganz "unvorbereitet" auf eine wahrscheinlich neue Varianten treffen? An die Nadel scheint man sie nicht zu bekommen. Was unterscheidet uns an dieser Stelle von anderen Ländern, die Ursachen wäre echt mal extrem interessant zu erfahren.
So bleibt es ein Mysterium.
Was muss man sich jetzt bis zum Herbst wünschen? Dass es die meisten dieser Menschen bis Herbst mal trifft, so dass sie zumindest nicht ganz "unvorbereitet" auf eine wahrscheinlich neue Varianten treffen? An die Nadel scheint man sie nicht zu bekommen. Was unterscheidet uns an dieser Stelle von anderen Ländern, die Ursachen wäre echt mal extrem interessant zu erfahren.
So bleibt es ein Mysterium.
Schönesge schrieb:
Was unterscheidet uns an dieser Stelle von anderen Ländern, die Ursachen wäre echt mal extrem interessant zu erfahren.
Seit zwei Jahren bräuchte es Soziologen und Kommunikationsexperten, die ergründen, wie die breite Bevölkerung bestmöglich abgeholt und Verständnis für die Maßnahmen und die Notwendigkeit von Impfungen geschaffen werden kann.
Seit zwei Jahren scheint man auf diese Form der Expertise zu verzichten und schaut zu, wie sich die Menschen radikalisieren.
Die Kommunikation während der gesamten Pandemie ist eine einzige Katastrophe.
Ich nehme hier einmal ganz bewusst Karl Lauterbach als Beispiel.
In der Sache mag er super sein. Er und sein Beratergremium erkennen aber nicht, dass seine sachlich richtigen Aussagen die Impfverweigerer seit über einem Jahr nicht mehr nur nicht erreichen, sondern sogar weiter entfremden.
Ich möchte keinen dieser Wissenschaftsleugner in Schutz nehmen. Wenn ein wesentlicher Teil der Gesellschaft aber so agiert wie diese Menschen agieren, dann muss man sich damit auseinandersetzen und sinnvolle Gegenmaßnahmen ergreifen.
Der stärkste Hebel dafür liegt in meinen Augen im Bereich der Kommunikation und dieser Hebel scheint überhaupt nicht gezielt genutzt zu werden.
Luzbert schrieb:
Ich möchte keinen dieser Wissenschaftsleugner in Schutz nehmen. Wenn ein wesentlicher Teil der Gesellschaft aber so agiert wie diese Menschen agieren, dann muss man sich damit auseinandersetzen und sinnvolle Gegenmaßnahmen ergreifen.
Der stärkste Hebel dafür liegt in meinen Augen im Bereich der Kommunikation und dieser Hebel scheint überhaupt nicht gezielt genutzt zu werden.
Welche Art von Gegenmaßnahmen meinst du?
Ich hab Lauterbach auch oft kritisiert wegen seiner suboptimalen Kommunikation...aber nach zwei Jahren darf man nicht mehr alles auf mangelnde Kommunikation oder schlechte Informationspolitik schieben. Diese Karte zieht nicht mehr.
Man wurde doch quasi 24/7 zugeschüttet mit Infos, Impfangeboten, Wissenschaftlichen Studien, jeden Abend Talkshows mit dem Thema Corona, bis zum erbrechen hat sich alles nur darum gedreht. Und es war sehr schnell klar das die Impfung Leben rettet.
Manche Menschen wollen es halt nicht wahrhaben, die erreicht man niemals.
wollte mal nachfragen warum im Spiel gegen Fürth und wohl auch in den nächsten Spielen die Stehplatzkarten ausschließlich als Physisches Ticket versendet werden?
Dadurch haben andere ja so gut wie keine Möglichkeit mehr solche Tickets zu kaufen..
Früher ging das noch recht gut über den Zweitmarkt aber selbst der ist ja deaktiviert?
Oder habt ihr Tipps für mich wie ich wieder an solche Tickets kommen kann?