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Mogly

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Das mit Ama ist wirklich bitter und lässt - betrachtet man das "Glück", das wir in der Vergangenheit schon hatten - das Schlimmste befürchten. Dazu kommt, dass wir imho bei aller Liebe mit Bajramovic und Vasoski wohl nicht mehr rechnen können. Da ist wirklich Handeln angesagt! Sowohl im Sturm, als auch in der Innenverteidung zusätzlich zur offensichtlichen Baustelle links defensiv. Sonst gehen wir mit einem Kader von 16 Spielern in die nächste Saison - mal überspitzt ausgedrückt. Ich denke, es müssten mindestens vier neue Spieler her: IV, LV, DM, ST. Je nachdem, wie sich Amas Problem entwickelt, noch ein zweiter Stürmer. Ein adäquater Partner für Schwegler im DM (Teber sehe ich nicht als solchen an) würde auch dringend not tun. Hat jemand eine Ahnung, wie sich Bellaid so geschlagen hat, wie oft er gespielt hat und wie gut? Vom Talent her wäre er sicher ein guter IV, aber das zeigt er leider zu selten.
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Ich hab es an anderer Stelle schon geschrieben: Wenn ein Torwart wie Drobny auf dem Markt ist, wäre es fahrlässig, nicht zumindest zu versuchen, ihn zur Eintracht zu holen. Oka hat imho in der Rückrunde nicht überzeugt und wenn unsere Trainer von Fährmann überzeugt wären, hätten sie ihm schon längst eine Chance gegeben, nicht erst in den letzten beiden Spielen, die keine große Bedeutung mehr haben. Inwieweit das Gehalt zu stemmen wäre und ob man überhaupt eine Chance auf eine Verpflichtung hätte, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Ich denke mal, zumindest mit Köln sollte man doch schon mithalten können, was die Attraktivität angeht, wenn auch nicht in Bezug auf das Gehalt.
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Ich hab jetzt nicht den ganzen Fred durchgelesen, kann also sein, dass darüber schon diskutiert wurde, aber meiner Meinung nach wäre es grob fahrlässig, sich nicht zumindest zu bemühen, wenn ein Torwart wie Drobny auf dem Markt ist. Wenn man keine Chance hat, ok, dann hat man es wenigstens versucht. Bei aller Liebe zu Oka, hat er in letzter Zeit keine überzeugenden Leistungen gebracht. Fährmann scheint das Trainergespann noch nicht zu überzeugen, stellt also im Moment wohl noch keine Alternative dar. Drobny gehört für mich zu den vier oder fünf besten Torhütern in der Bundesliga. Meines Erachtens besteht auf der Torhüterposition Handlungsbedarf, ebenso in der Innenverteidigung. So schwer es fällt darf man wohl mit Vasoski nicht mehr wirklich rechnen. Insgesamt finde ich, man sollte mal von dieser Schiene weg kommen, die Langzeitverletzten als quasi "Neuzugänge" zu betrachten. Seien wir doch ehrlich: Wann hat das mal wirklich funktioniert? Christoph Preuß hat seine Karriere beendet, Ama war gleich wieder schwer verletzt genauso wie Vasoski und Bajramovic. Noch ein solches Jahr, in dem man ständig vier Langzeitverletzte "durchschleppt" sollte man sich nicht antun, zumindest halte ich es für nicht tragbar, wieder auf diese "Neuzugänge" zu verweisen oder sogar zu bauen. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Bajramovic und Vasoski nochmal zurück kommen und zu echten Alternativen auf Dauer werden.
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@ Alberto wegen des polnischen Spielers: Warum sollte jemand 2 Mio zahlen, wenn es eine festgeschriebene Ablöse von 500 TEUR gibt? Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen ...
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Wenn ich die BLÖD-Schlagzeile betreffend Maik und Bancé lese, wird mir schon wieder schlecht. Den BLÖDmännern wäre es doch am liebsten, die würden beide vom Platz fliegen. Ein solches "Duell" muss man nicht noch anstacheln. Ich hoffe nur, Maik hat sich im Griff und erlebt das Ende des Spiels auf dem Feld. Ansonsten ist für ihn bei der Vorgeschichte die Saison gelaufen - und evtl. das eine oder andere Spiel der nächsten gleich mit ...  
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Naja, der Frühling ließ ja in diesem Jahr etwas auf sich warten und Anlass für mich war das stete Gejammer bei fast jeder Fußballübertragung ...

Nun, warum sollte es nicht eine Sommerpause geben, in der dann die großen Turniere alle zwei Jahre stattfinden? Das geht doch in Russland und Nordeuropa auch, warum also nicht überall? Ganz nebenbei würde das auch noch gleiche Verhältnisse für alle schaffen ... Die genaue Terminierung, ob man jetzt schon im Februar beginnt und eine längere Sommerpause macht (was sich in heißen Ländern sicher anbietet), oder erst irgendwann Ende März anfängt und dafür die Sommerpause verkürzt, könnte man ja weiter jedem Landesverband überlassen.

Ich weiß selbst, dass es auch in zehntausend Jahren zu einer solchen Umstellung nicht kommen wird, dafür sind die Herrschaften in den Entscheiderpositionen viel zu verknöchert und eingefahren ... oh, Verzeihung, ich meinte natürlich: traditionsbewusst!
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Steini spielte zuletzt ganz ordentlich, allerdings auch nicht auffällig gut. Ich glaube kaum dass er im Konzept von MS mit Tempofußball über die Außen eine Rolle spielen kann und wird. Da stehen die Zeichen sicher auf Trennung, falls es einen Interessenten gibt.

Bellaid halte ich für talentiert, wenn er seinen Schlendrian ablegt. Ich habe ihn allerdings seit seinem Weggang nicht mehr verfolgt oder gar gesehen. Also abwarten.

Krük gebe ich ähnlich große Chancen wie Petkovic, also keine. Was man hört, fühlt er sich in Osnabrück wohl und wenn man sich einigen kann, wird er sicher dort bleiben.
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Oh, das wird richtig knapp    momentan 82% für Caio, 13% für Maik Franz, die anderen haben jeweils 1%  
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... kommen nicht nur Christkind und Osterhase, sondern sehen wir auch hochbezahlte Fußballmillionäre über Fußballplätze laufen, die jene Bezeichnung beileibe nicht mehr verdienen, gleichen sie doch eher einem Rübenacker, auf dem normalerweise nicht einmal mehr Thekenmannschaften freiwillig kicken würden. Mit ebenso schöner Regelmäßigkeit stimmt man allenthalben das Klagelied über diese Platzverhältnisse an, die hochklassigem Profifußball nun wirklich nicht gerecht werden und diesen auch ein ums andere Mal schlicht unmöglich machen. Auch Spielabsagen, Zuschauer, die aufgrund der Straßenverhältnisse nicht anreisen können oder unglaubliche Unbilden auf sich nehmen müssen, um ihrem Verein auch auswärts Unterstützung zukommen lassen zu können, sind mehr oder weniger an der Tagesordnung.

Befremdlich ist es da, warum man nicht endlich etwas dagegen tut. Wie? Etwas dagegen tun? Was soll man denn tun? Das Wetter kann man ja nicht ändern. Das ist wohl wahr, aber wenn man ein wenig nachdenken und einmal über den Schatten der ach so geliebten Tradition springen würde, könnte man sehr wohl etwas tun, etwas, das man in einigen nordeuropäischen Ländern und in Russland seit langem tut: Die Saison endlich dem Kalenderjahr anzupassen! Überlegen wir uns doch einmal das Für und Wider einer solchen Änderung:

Pro:

- Enorme Kostenersparnis bzw. höhere Einnahmen, weil ...
- weniger in die Instandhaltung des Platzes investiert werden müsste
- nur noch ein- bis zweimal im Jahr komplett neuer Rasen notwendig wäre
- die Rasenheizung fast unnötig wäre (Energiekosten!)
- mehr Zuschauer zu den Spielen kommen würden

- Geringere Belastung der Umwelt, weil ...
- weniger Energie verbraucht würde, z.B. für Rasenheizung usw.
- Einsatz von Streusalz in den Stadien wäre nicht mehr notwendig

- Geringeres Verletzungsrisiko für die Spieler, weil ...
- die Plätze in besserem Zustand wären
- die äußeren Verhältnisse durch das Fehlen von zu großer Kälte und Schnee nicht mehr so leicht zu Verletzungen führen

- Angenehmere Bedingungen für die Zuschauer, weil ...
- beschwerliche Anreisen bei gefährlichen Straßenverhältnissen entfallen
- sie größere Planungssicherheit haben, da nur noch wenige Spiele ausfallen bzw. verlegt werden
- sie bei Stadionbesuchen nicht mehr mit extrem niedrigen Temperaturen rechnen müssen
- sie bessere Spiele zu sehen bekommen, die nicht durch schlechte Platzverhältnisse zum Glücksspiel werden

- Angenehmere Bedingungen für die Spieler, weil ...
- die Plätze in besserem Zustand sind und dadurch ein besseres Spiel möglich ist
- sie nicht bei allzu widrigen Witterungsverhältnissen spielen müssen
- sie seltener verletzt sind (s.o.)

- Weniger Wettbewergsverzerrungen, weil ...
- wenig bis gar keine Spiele mehr ausfallen und nachgeholt werden müssen
- keine oder nur wenige Spiele aufgrund der Platzverhältnisse zu Glücksspielen verkommen

- Größere Planungssicherheit für alle Beteiligten, weil ...
- wenig bis gar keine Spiele mehr ausfallen und nachgeolt werden müssen



Kontra:

- Tradition

- Umstellungsproblem in der ersten Saison mit neuer Terminierung


Also meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile ganz klar, auch wenn ich in meiner Auflistung keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebe. Meines Erachtens sehr merkwürdig, dass darüber nie diskutiert wird - wo doch im Fernsehen alle paar Minuten über Fußball diskutiert wird ...

In diesem Sinne österliche Grüße aus der Schweiz

Mike  
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Cool fand ich am Freitag nach dem Spiel auf Sky das Gespräch mit HB. Auf die Frage hin, ob er denn jetzt wirklich nicht an die Chance auf den Europapokal glaube, meinte HB, es sei fahrlässig, wenn man diese Chance jetzt nicht versuchen würde zu nutzen. Daraufhin war der Reporter etwas erstaunt und meinte, das sei ja für seine Verhältnisse schon eine sehr gewagte Aussage. HB dazu in seiner typisch trockenen Art: "Ja, ich hab gerade die Nerven verloren!"    
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s-saibot schrieb:

Wir brauchen punkte, darum gehts im profigeschäft. da kann man keine rücksicht nehmen auf einen clark. wenn er nicht spielt, dann ist er nicht besser als das vorhandene material und am ende der saison isser wieder weg. so läuft nunmal der fussball, so hart das auch ist


Es geht doch nicht darum, Rücksicht zu nehmen oder nicht, sondern darum, die Planungen für die nächste Saison voranzutreiben. Wann hatten wir schonmal die Chance, das so früh zu tun wie in dieser Saison? Deswegen meinte ich ja, wenn man mit Clark nicht plant, soll man das doch einfach mal kundtun, dann weiß jeder, woran er ist. Um ihn ernsthaft unter Wettkampfbedingungen zu testen ist es jetzt eigentlich schon fast zu spät. Deswegen wundert es mich, wenn ich lese, dass er auch gegen Bochum wieder nicht spielt.
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Ich frag mich nur, was das mit Clark soll ... Irgendwann wird er seine Chance bekommen "aber gegen Bochum sicher nicht" ... Wann denn bitte? Ab der 88. Minute am letzten Spieltag? Wenn sein Eindruck im Training so schlecht ist, soll man doch klare Worte finden und nicht drumherum reden ... Wäre ja nicht der erste Winterzugang, der sinnfrei war ...
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riederwäldsche schrieb:
Ist das eigentlich schlimm, wenn man nach dem Siegestreffer die Tränen in den Augen hat ... und rumtobt wie ein Irrer?

Oder ist es normal?    


Egal ob normal oder nicht ... mir ging es genauso  
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Für Ricardo Clark, den Winterneuzugang aus en Staaten, dürfte die Partie gegen die Bayern deutlich zu früh kommen schrieb:


Nur mal so dazu, ohne den ganzen Fred gelesen zu haben, also auf die Gefahr der Wiederholung hin: Wenn das Spiel jetzt noch DEUTLICH zu früh für ihn kommt, was soll das Ganze dann noch? So viele Spiele sind ja nicht mehr. Sollte das der Wahrheit entsprechen, hat man da mal wieder einen Spieler völlig sinnlos ausgeliehen. Wenn er erstmal vier Monate braucht, um fit genug zu sein (ok, er hatte eine Verletzung, aber wohl auch sehr deutlichen Rückstand, was die Fitness angeht), ist das eher sinnfrei ...
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SGE_Werner schrieb:
Welcher Trainer kommt auch unbedingt immer wegen 1 Jahr?


Naja, wenn sie überall nur Einjahresverträge bekommen würden, hätten sie keine große Wahl. Wenn man sieht, was die Vereine an Abfindungen für Trainer zahlen, ist das echt unglaublich. Das Größte finde ich immer wieder, wenn ein Trainer kommt, einen Vertrag für zwei Jahre unterschreibt, fünf Spiele lang Erfolg hat und ihm dann die "vorausschauenden" Verantwortlichen gleich eine Verlängerung anbieten! Wieviele Trainer bleiben denn heute noch mehr als zwei Jahre beim selben Verein? Fünf Prozent, vielleicht zehn? Mehr sicher nicht ...
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reggaetyp schrieb:
Wie bezahlen die das?


Genau das hab ich mich auch gefragt. Eigentlich müsste man die Verantwortlichen gleich mit feuern. Da geben sie erst einem Trainer einen Vertrag über mehrere Jahre um ihn dann zu feuern und ihm eine riesige Abfindung in den Rachen zu werfen. Für mich gehören alle Verantwortlichen, die einem Trainer einen Vertrag für mehr als ein Jahr geben, entlassen ... so wird ein Verein nach dem anderen in den Ruin getrieben ...
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Ich plädiere schon seit Jahren dafür, dass sich die FIFA bzw. UEFA mal mehr um diese Dinge kümmert. Mag ja sein, dass bei einigen Clubs den Schulden auch entsprechende Werte gegenüber stehen, aber sicher bei den meisten nicht. Außerdem geht auf die Art und Weise die Schere zwischen den Großclubs und den etwas kleineren immer weiter auf, solange, bis die Ligen uninteressant werden, weil z.B. in Spanien (das bahnt sich ja dort schon an bzw. ist schon der Status Quo) über eine Saison gesehen kein Club mehr eine Chance hat, gegen Barca und Real anzustinken. Da gibts mal die eine oder andere Sensation, aber ansonsten war es das. Dass dort mal ein Club überraschend Meister wird, wie bei uns in der letzten Saison Wolfsburg, ist schon jetzt so gut wie ausgeschlossen. Ähnlich sieht es in England aus. Der Meister rekrutiert sich aus vier Clubs und das war's. Ich finde, da täte ein Blick über den großen Teich ausnahmweise mal gut. Z.B. in der NBA gibt es den Salary Cap, also eine Obergrenze, was die Teams an Gehältern ausgeben dürfen. Was darüber ist, kostet dann eine nicht unbeträchtliche Luxussteuer. Außerdem tut man dort auch in anderer Beziehung etwas, um die Spannung in der Liga zu erhalten, indem in jeder Saison die schwächsten Teams der Vorsaison bei der Auswahl der besten Nachwuchsspieler (Draw) die erste Wahl haben. Natürlich kann man das nicht 1:1 abbilden, aber Anleihen sind doch erlaubt. Bei und bekommen im Gegenteil die Großen immer mehr und die Kleinen immer weniger. Für mich z.B. ist die Champions League nur noch sehr bedingt interessant, weil es doch im Endeffekt immer dieselben Clubs sind, die sich dort treffen und alles unter sich ausmachen. Ich möchte auch mal andere Clubs dort sehen, warum nicht auch irgendwann die Eintracht? Aber die Wahrscheinlichkeit dafür geht in den nächsten fünfzig Jahren gegen Null, wenn sich nicht etwas radikal ändert - und das können nur die großen internationalen Verbände. Wenn man sich andererseits diese angestaubten, verknöcherten Strukturen und Herrschaften dort anschaut, die ja gerade kürzlich wieder versäumt haben, den Schritt ins 21. Jahrhundert zu vollziehen, den alle anderen schon vor beinahe zehn Jahren getan haben, indem sie wiedereinmal gegen technische Hilfsmittel entschieden haben, kann man das wohl getrost vergessen.
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Max_Merkel schrieb:
Als Nr. 3 vielleicht brauchbar... Für mehr allerdings nicht...


Diese Anmerkung zeugt von großem Sachverstand ...    
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Ich denke eher, dass die Canadierinnen gewinnen ... aber so what? Frauen Eishockey hat bei der Olympiade nichts zu suchen. Ist doch eine Lachnummer, wenn ein Halbfinale 9:1 ausgeht ... da steht von vornherein das Finale fest ... da könnte man auch Hornussen olympisch machen und wüsste von vornherein, dass die Schweizer gewinnen ...  
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Hm, über die Machbarkeit kann man natürlich wenig sagen, aber was man da so sieht in dem Zusammenschnitt ist sehr ordentlich. Natürlich ist mir klar, dass das die besten Szenen sind, aber allein, dass es so viele "beste" Szenen gibt, macht schon Mut. Außerdem find ich es gut, dass er nicht immer dieselbe Art von Toren macht. Er trifft aus Kontersituationen, aus Standards, mit dem Kopf, dem Fuß ... er scheint nicht lange zu fackeln und verarbeitet die Anspiele sehr schnell und gut. Das sollte einen Versuch wert sein ... wie gesagt, wenn machbar ...