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Motoguzzi999

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Lies doch mal den Beitrag, auf den ich mich beziehe. Marxismus-Leninismus, Dialektik, Marx, Hegel. Gehst du zum Lachen in den Keller? Wenn ich deine Beiträge lese, doch eher nicht, oder?
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Nö Russisch und Wirtschaft (ohne Scheiss aber ohne DDR- Vergangenheit ) aber offensichtlich mit Schwächen im Marxismus-Lenisnismus. Im Ernst: Ich wollte nur sagen, dass jemand, der die Ressourcen Verteilung über freie Märkte als Neoliberalismus geißelt, wenn ihm das Verteilungsergebnis nicht passt, und sich gleichzeitig Prepper betätigt, vielleicht in bisschen inkonsequent ist.
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Motoguzzi999 schrieb:

Und warum hat noch niemand auf dich gehört? Bitte , bitte , bitte sag jetzt nicht, weil alle anderen so böse, dumm oder zu jung sind. Biete doch bitte eine nachvollziehbare Erklärung, was zu tun wäre. Bitte kein Gelaber unsere Wirtschaft in eine nachhaltige Wirtschsft umzubauen, ohne Erklärung, wo dann deine Masken herkommen sollen.

Jetzt wirds aber schon bissel abstrus. Warum sollte denn ein nachhaltiges Wirtschaftssystem keine Masken herstellen können? Gibts dafür einen Grund?
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Die Frage ist ja, welches Wirtschaftssystem wieviele Masken für wen herstellen können und wer das bezahlen würde, capisce?
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Motoguzzi999 schrieb:

Man erkennt, dass man was braucht und dann kauft man das  auf dem freien Markt.

Bitte denken Sie über diesen Satz etwas länger nach.

Hab ich gemacht, hat nicht geholfen.

Was willst Du uns sagen?
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Ei, dass sein Maskendeal genau dem Angebot/Nachfrage-Paradigma entspricht, dass er an anderer Stelle als Neoliberalismus verurteilt.
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SGE_Werner schrieb:
Und warum hast Du dann hier nie geschrieben, was uns da blüht
Wie gesagt, war damals hier wenig aktiv und dazu kommt, dass ich zu der Zeit mit solchen Warnungen doch nur als Depp dargestanden wäre. Oder hättest du sie ernst genommen? Bitte eine ehrliche Antwort!

Ich warne übrigens seit über 20 Jahren vor dem Klimawandel, es wollte und will immer noch niemand hören. Und das ist auch hier gut belegt, meine entsprechenden Beiträge wirst du sicher längst gefunden haben. Als Kassandra macht man sich allerdings nunmal wenig Freunde. Und darauf habe ich zunehmend weniger lust.

Aber ich gelobe Besserung und warne hier nochmal expliziet vor dem kommenden nächsten Dürresommer. Es wird bis in den September hinein hier in Hessen keine nennenswerten Niederschläge geben. Das sage ich jetzt vorher und jeder kann sich nun darauf einstellen. Und im Herbst schauen wir mal, ob ich richtig gelegen haben werde.

Und ich sage in Einklang mit Hessenforst den Totalverlust des hessischen Waldes binnen 3er Jahre vorher. Auch da stehe ich zu meinen Aussagen und stelle mich einer Verifizierung in 2023.
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Und warum hat noch niemand auf dich gehört? Bitte , bitte , bitte sag jetzt nicht, weil alle anderen so böse, dumm oder zu jung sind. Biete doch bitte eine nachvollziehbare Erklärung, was zu tun wäre. Bitte kein Gelaber unsere Wirtschaft in eine nachhaltige Wirtschsft umzubauen, ohne Erklärung, wo dann deine Masken herkommen sollen.
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Jojo1994 schrieb:

Btw zu Opel:

Ich kann mir gar nicht vorstellen, das die damals so gut waren. Mein Opa hat von denen immer geschwärmt. Opel Rekord (hoffentlich richtig) hatte er. Die sollen damals wohl ganz gut gewesen sein. Offenbar hat Opel irgendwann die Kurve nicht mehr bekommen.

Ein weitläufiger Verwanter von uns, der hat 2 von diesen 500er SL (die mit den Flügeltüren). Die hab ich nie gesehen, aber mein Bruder und mein Papa war mal bei denen. Mit so Autos kann ich irgendwie aber auch nichts anfangen, aber schön das es Menschen gibt, die sich dafür begeistern können.


Opel war richtig gut, die haben sogar die Oberklasse angegriffen... aber ende 80er anfang 90er kam die Lopez Ära, und er vernichtete regelrecht den Ruf von Opel, in dem er einsparungen in der Qualität als zukunftsträchtige Investitionen verkaufte. Das Ende vom Lied, jahrzehnte lang Minus und miese Karren, das hat sich erst in den 2010ern wieder verbessert.

Mittlerweile bauen die wieder richtig gute Karren, mein aktueller Astra, Baujahr 2016, ist ein super zuverlässiges Arbeitstier. Schafft die 200 trotz der kleinen Maschine, ist recht sparsam und hat bisher keinerlei Macken die letzten 100k Kilometer gezeigt.

Gut das Cockpit schaut aus wie bei nem Airbus bei den zweihunnertmillionen Knöppen, das Interieur wirkt billig dank der vielen Plaste, aber es rappelt nix, es klappert nix, und die kleine läuft und läuft und läuft.
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[Otto]
Opel, Opel Caravan, jeder will nen Opel ham,
liegt er dann im Graben, will ihn keiner haben [/OttoModus off]
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Ich habe im Dezember erkannt, dass es eventuell ernst werden könnte und mich darauf entsprechend vorbereitet. Der ganze Kram hat mich knapp 200 Euro gekostet, das ist doch keine Summe, über die es zu reden lohnt. Man braucht das Zeug ja eh irgendwann beim Renovieren und schlecht wird es ja auch nicht.
Also worüber diskutieren wir hier eigentlich? Ich verstehe die ganze Kritik immer noch nicht. Wir hatten im Dezember eine Erkrankungswelle in China durch ein neuartiges Virus, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf den Rest der Welt übergreifen können würde. Allein die Möglichkeit hat mich bewogen, mich darauf vorzubereiten. Was ist so arrogant oder schlaumeierisch daran? Ehrlich, ich verstehs einfach nicht ???
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LDKler_ schrieb:

Ich habe im Dezember erkannt, dass es eventuell ernst werden könnte und mich darauf entsprechend vorbereitet. Der ganze Kram hat mich knapp 200 Euro gekostet, das ist doch keine Summe, über die es zu reden lohnt. Man braucht das Zeug ja eh irgendwann beim Renovieren und schlecht wird es ja auch nicht.
Also worüber diskutieren wir hier eigentlich? Ich verstehe die ganze Kritik immer noch nicht. Wir hatten im Dezember eine Erkrankungswelle in China durch ein neuartiges Virus, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf den Rest der Welt übergreifen können würde. Allein die Möglichkeit hat mich bewogen, mich darauf vorzubereiten. Was ist so arrogant oder schlaumeierisch daran? Ehrlich, ich verstehs einfach nicht ???


Gut, ich hab zwar gesagt, ich geb‘ s auf , aber was soll’s

Man erkennt, dass man was braucht und dann kauft man das  auf dem freien Markt.

Bitte denken Sie über diesen Satz etwas länger nach.

Bitte wirklich länger nachdenken und dann erst antworten.
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LDKler_ schrieb:

Ich meine, es war doch absehbar, dass in einer globalisierten Welt dieses Virus innerhalb kürzester Zeit seinen Weg quer über den Globus finden würde.

Nein, sonst hätte ich mein Aktiendepot andersweitig organisiert.
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amananana schrieb:

LDKler_ schrieb:

Ich meine, es war doch absehbar, dass in einer globalisierten Welt dieses Virus innerhalb kürzester Zeit seinen Weg quer über den Globus finden würde.

Nein, sonst hätte ich mein Aktiendepot andersweitig organisiert.


👍 genau mein Humor
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Basaltkopp schrieb:
als auch bei seiner Forderung nach Abschaffung der freien Marktwirtschaft.
Genau diese dümmlichen Beiträge bringen mich dazu, den Schlaumeier raushängen zu lassen. Ich habe niemals eine Abschaffung der Marktwirtschaft gefordert, sondern nur, den gegenwärtigen Turbokapitalismus zu begrenzen. Daseinsvorsorge zurück in staatliche Hand, Renditeobergrenzen und demokratische Kontrolle darüber, allgemeinwohlschädliche Wirtschaftsaktivitäten zu verhindern. Das ist in Kürze meine Vorstellung, keine Planwirtschaft!
Wann kommt das endlich mal bei dir an?
Oder bist du einfach nur auf Krawall aus?
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LDKler_ schrieb:

Basaltkopp schrieb:
als auch bei seiner Forderung nach Abschaffung der freien Marktwirtschaft.
Genau diese dümmlichen Beiträge bringen mich dazu, den Schlaumeier raushängen zu lassen. Ich habe niemals eine Abschaffung der Marktwirtschaft gefordert, sondern nur, den gegenwärtigen Turbokapitalismus zu begrenzen. Daseinsvorsorge zurück in staatliche Hand, Renditeobergrenzen und demokratische Kontrolle darüber, allgemeinwohlschädliche Wirtschaftsaktivitäten zu verhindern. Das ist in Kürze meine Vorstellung, keine Planwirtschaft!
Wann kommt das endlich mal bei dir an?
Oder bist du einfach nur auf Krawall aus?



Ich geb’s auf!
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Motoguzzi999 schrieb:

Eine Frage an die Rechtsanwälte hier. Wenn man Sky jetzt ordentlich kündigt, verwirkt man dann ein mögliches Sonderkündigungsrecht, falls nicht mehr gespielt wird (wovon ich ausgehe)?


Der Rostocker advocado-Partneranwalt Martin Jedwillat verweist darauf, dass nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen ein Sonderkündigungsrecht wegen Corona bislang nicht vorliegt. Demnach ist eine Kündigung nur dann möglich, wenn das Programm vollständig ausgefallen ist. Dies ist nicht der Fall, da zumindest andere Programme laufen. Zudem hat sich Sky gegen unvorhersehbare Störungen abgesichert. Jedwillat sieht allerdings die Möglichkeit einer Abo-Pause für einzelne gebuchte und derzeit nicht erbrachte Leistungen wie das Sport-Angebot.

https://www.nordkurier.de/ratgeber/muss-ich-mein-sky-abo-trotz-ausgesetzter-bundesliga-weiter-zahlen-2139129904.html
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eintracht_adler_taunusstein schrieb:

Motoguzzi999 schrieb:

Eine Frage an die Rechtsanwälte hier. Wenn man Sky jetzt ordentlich kündigt, verwirkt man dann ein mögliches Sonderkündigungsrecht, falls nicht mehr gespielt wird (wovon ich ausgehe)?


Der Rostocker advocado-Partneranwalt Martin Jedwillat verweist darauf, dass nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen ein Sonderkündigungsrecht wegen Corona bislang nicht vorliegt. Demnach ist eine Kündigung nur dann möglich, wenn das Programm vollständig ausgefallen ist. Dies ist nicht der Fall, da zumindest andere Programme laufen. Zudem hat sich Sky gegen unvorhersehbare Störungen abgesichert. Jedwillat sieht allerdings die Möglichkeit einer Abo-Pause für einzelne gebuchte und derzeit nicht erbrachte Leistungen wie das Sport-Angebot.

https://www.nordkurier.de/ratgeber/muss-ich-mein-sky-abo-trotz-ausgesetzter-bundesliga-weiter-zahlen-2139129904.html


Danke, dann warte ich erstmal ab
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letzter Absatz
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Dafür gibt es gute Erklärungen. Die Untersuchungsfrage ist: Wie kann man in unserer Gesellschaft sein Gesicht wahren, aber trotzdem von den Freuden der ( jetzt sag ich es schon wieder) westlich, imperialen Lebensweise profitieren. Wobei diese Lesart ja bedeuten würde, dass man das bewusst macht und das möchte ich auch dem LDKler nicht unterstellen. Echt nicht.
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Ich hab, als bekennender Autodidakt, ganz  schön viele Probleme. 🤭




LDKler_ schrieb:

Einer Kanzlerin, die die Gesundheit der Menschen vor Wirtschaftsinteressen stellt.



Sie ist und bleibt, irgendwie erstaunlich!


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[quote=NewOldFechemer]
Ich hab, als bekennender Autodidakt, ganz  schön viele Probleme. [/]

Du kannst es doch, wie man hier sieht, man muss halt ein bisschen Exegese betreiben. Ganz anners als der Doctor, der die Unterschiede zwischen Datisativ und Nomitiv hier als Petitesse abtut.
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Übrigens ist es schon absurd, dass ausgerechnet die Menschen, die aus zB Umweltschutzgründen mit den öffentlichen fahren jetzt die sind, die sich stundenlang tagsüber noch eine Maske drauf setzen dürfen, während die gemütlich mit dem Auto fahrenden Menschen das nicht müssen. Und zu Monatsbeginn gab es dann noch eine Tariferhöhung beim Verkehrsverbund.

Heute tatsächlich mal eine Fahrt komplett mit Schal vor der Schnute gemacht. Ziemlich sinnfrei das ganze aktuell (noch). Die Züge sind leer. Zuletzt habe ich in einem Vierersitz dort vor 4 Wochen nicht alleine gesessen.

Wenn sich das mal wieder ändern sollte, macht der ganze Kram auch wieder ein bisschen mehr Sinn als jetzt. Zumindest in meiner Situation.

Vermutlich werden die Leute auch dank der Masken eher unvorsichtiger und es wird ein Nullsummenspiel.
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Der gute alte Rebound- Effekt, hoffen wir, dass es nicht so kommt und der Konformitätsdruck wirkt.
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Eigentlich nicht.
Ursprünglich in der Tat eine konservative Partei entwickelten die Demokraten bereits im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts eine progressive Sozialpolitik, während die Republikaner sich auf den Wirtschaftsliberalismus stützten. Die Forderung nach Aufhebung der Rassenschranken ließ dann die letzten Hardliner die Demokratische Partei verlassen. Das war kurz nach dem 2. WK, also lange bevor der Rassenstreit in den USA eskalierte.
Aber progressive Politiker des Nordens gab es bei den Demokraten schon immer. Anfangs arbeiteten sie auch mit konservativen Südstaatlern zusammen. Nach Woodrow Wilson wurde die Trennung vom Konservativismus und Rassismus dann deutlich.
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Ok, bin jetzt kein Spezialist und habe mein Wissen nur aus dem Buch „Wie Demokratien sterben“ von Levitsky, Ziblatt. Da geht es u. a. um Martin van Buren, dem Gründer der Demokraten und späteren US-Präsidenten. Es heißt dort, ich zitiere: „ Für weiße Plantagenbesitzer im Süden und die mit Ihnen verbündeten Demokraten stellte die Sklavereibefreiung - die mit der neuen Republikanischen Partei assoziiert wurde - eine existentielle Bedrohung dar.“ ( S. 142 f.)

Das ist aber keine Klugscheisserei, sondern nur meine einzige Quelle.
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Tom66 schrieb:

Ich kenne mich mit der Parteienlandschaft in den Staaten nicht aus, gibt's da noch mehr Parteien außer Demokraten, Republikaner und Grüne?

Wenn man sie nach deutschem Vorbild in links, Mitte und rechts aufteilt, wo stehen sie dann?


Relevant sind nur Dems und Republikaner.

Die Reps sind FDP auf Steroide und die Dems CDU/CSU ohne Religion.
Dazu gibt es ab und an Unabhängige, die für die jeweilige Partei aber antreten, Trump und Sanders sind solche Beispiele.

Man muss halt verstehen, dass ein Verständnis von Sozialsystem wie wir es haben dort nicht existiert und auch nicht gewachsen ist. Die USA sind wirklich durch und durch kapitalistisch, eine traditionelle SPD ist für viele konservative Amerikaner im Prinzip = Kommunismus.
Dieses "jeder kann vom Tellerwäscher zum Millionär werden" und "jeder ist für seinen Erfolg selbst verantwortlich" bekommen die da von klein auf eingeimpft.

Durch Sanders, Warren und AOC ist bei den Jungen eine soziale Bewegung entstanden und Sanders hat die Demokraten (im Wahlkampf vor 4 Jahren) ein Stück nach Links gerückt, wo er die Nominierung knapp gegen Clinton verloren hatte.

Die Reps sind auch sowas wie die Partei des konservativen weißen Mannes (und vieler konservativer Latinos), die Dems die Partei der Intellektuellen, der Afroamerikaner.
Ost- und Westküste sind daher eher Gebiet der Dems, die Mitte, wo die Bauern und früher Fabrikarbeiter leben, sowie im Süden sind die Reps stärker.

Ohne das Wahlmännersystem wäre die Zeit der Reps wohl schon vorbei, Trump hat es aber geschafft die Flyover-States zu mobilisieren, also die in der Mitte der USA, die sich von der Politik Washingtons ignoriert fühlen.

Vorteil der Reps ist, dass sie der Macht alles unterordnen, die Dems leiden darunter sich an ihren Prinzipien gegenseitig abzuarbeiten nur um dann die Wahlen zu verlieren.

Und wie gesagt, wir bekommen zwar Trumps Irrsinn mit, aber im Hintergrund krempeln die Reps das Land um, besetzen Gerichte mit ihren Richtern, kippen Gesetze, die Unternehmen in bezug auf Natur oder Infrastruktur im Zaun gehalten haben etc.
Selbst wenn Biden gewinnt, im Hintergrund haben die Reps ihre Macht auf mind. 10 bis 15 Jahre zementiert und für jeden progressiven Schritt von Obama zwei zurück gemacht.

Als Beispiel, trotz Corona wurde ein Gesetz durchgeprügelt, was ich glaube 2 Millionen Amerikanern das Recht auf Essensmarken wegnimmt. Jede Sozialleistung ist für die Reps = höhere Arbeitslosigkeit, da die Menschen ja nicht arbeiten würden, wenn es für Arbeitslosigkeit Geld gibt.

Und ja, ich kann die Reps nicht leiden, war schon vor Trump so. Also bitte meine Einschätzung nicht als objektiv wahr nehmen.
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Gude Semper,

es ist aber doch richtig, dass die Demokraten früher eher eine Südstaatenpartei, also z. B. eher pro Sklaverei/ Rassentrennung waren und die Republikaner eher einer Partei der Städter und des Nordens. Oder habe ich das falsch in Erinnerung?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ich hab auch schon überlegt, wo das am besten passen würde, wenn man das Nichtbeachten einer drohenden Pandemie mit dem Nichtbeachten der drohenden Klimakatastrophe vergleicht.


Das ist auch nicht der Grund für den Moderationseingriff meinerseits. Das Problem ist immer, dass aus einem Bezug zu einem anderen Thema dann eine neue Diskussion, die auch ins Detail geht, entsteht, zB über den Klimawandel selbst, Dürresommer usw.
Das gehört dann eben nicht mehr in den Thread, dafür gibt es ja eben den Klimawandel-Thread. Zu oft hat man schon Threads gehabt, die dann Dutzende Beiträge lang um alles mögliche gingen, nur nicht um das eigentliche Thread-Thema.

Aber das nur zur Einordnung.
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Der Mod-Eingriff ist völlig in Ordnung, man sollte sich halt nur mal grundsätzlich Gedanken machen, wie es hier weiter gehen kann, wenn länger kein Fußball mehr ist. Momentan finde ich es super, dass die Eintracht-Forums-Gemeinde auch über andere Themen diskutieren kann. Aber wenn das passiert, was ich glaube, reicht das Dies und Das Forum in diese Form fast nicht mehr. Wie wäre es mit einem Unterforum Unsere Eintracht während der schwersten Krise ihrer Vereinsgeschichte. Das Fussballforum würde dann einfach ruhen. Fand ich angemessen, nur mal so ins Blaue gesprochen.
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Mein erstes Auto war ein Opel RekordE. Heckantrieb und Starachse hinten, das Ding konntest du allein durch das Gaspedal narrensicher in den Drift bringen, das war ein absoluter Traum. Gefühlt jede zweite Kurve habe ich quer genommen.
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Mein erstes Auto war ein Fiat Jagst 2, keine Gurte, keine Bremsen. Mein zweites Auto aber war richtig geil: DB 200D /8 mit Lenkradschaltung. 55 PS 1,5 t, man nannte es wegen der Beschleunigung die Wanderdüne. Klassisches Kennzeichen: Verrußtes Bremslicht über dem Auspuff. Mann was war ich stolz. Im Motorraum vorne war soviel Platz, da konnte man noch einen Kasten Bier unterbringen. Immerhin hat es mich viermal nach Portugal in den Urlaub gebracht, einmal sogar ohne Auspuffrohr ( damals war sowas noch möglich) .
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Ich hätte mir seinerzeits eine Breva gekauft, wenn es hier in Mittelhessen einen Händler/Werkstatt gegeben hätte. So wurde es damals eine BMW.
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Sei froh! Nach der Mille kam nix mehr. Hydrostößel - Pah!
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Brodowin schrieb:

Motoguzzi999 schrieb:

Das hat eher etwas damit zu tun, dass eine Partei, die ernsthaft Maßnahmen vorschlagen würde, um den Klimawandel zu bekämpfen, niemals gewählt werden würde.

Übrigens auch ein Grund, warum man froh sein kann, dass Merkel zum jetzigen Zeitpunkt noch in der Regierungsverantwortung steht. Sie hat keine Umfragewerte im Nacken, da sie nicht zur Wiederwahl steht. Sie kann - überspitzt gesagt - dem Volk das geben, was es braucht und nicht das, was es will. Laschet und Söder müssen dagegen solche Kapriolen, wie Bundesliga ab Mai ins Spiel bringen, weil sie sich profilieren müssen bzw. wollen.

Ich glaube für Söder ist die Absage des Theresienwiesenfestes die grössere Katastrophe, als ein Ende der Bundesliga Saison.
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Wie man‘ s nimmt. Wahrscheinlich denken viele, ein bayrischer Ministerpräsident, der sogar das Oktoberfest absagt, um sein Volk zu schützen, kann Kanzler.
Als ich übrigens heute gelesen habe, dass das Frankfurter Oktoberfest auch abgesagt ist, war ich schon ein bisschen erleichtert. Ich hatte schon auf eine Kampagne „Auf geht‘s Münchner kommt nach Frankfurt - hier gehts zünftig zu!“ befürchtet.
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Ja, man kann das aber nicht an einzelnen Personen festmachen, sondern es ist ein systemisches Problem. So gut wie alle Parteien befürworten eine nachhaltige Wirtschaftsweise ( gut außer der AfD, die sich wahrscheinlich denkt, das bringt alles sowieso nichts, begeben wir uns lieber in die Siegfriedstellung und verteidigen, das, was wir noch haben, mit Zähnne und Klauen.), das Problem ist jedoch das die Nachhaltigkeit dem Wachstumsparadigma folgt ( Gruß an die Forstwirte). Selbst die Grünen (die ich, ich oute mich mal, schon immer wähle) sind auf dem Trip. Vielleicht denkt man ja, am deutschen Wesen soll die Welt genesen, aber viele andere Länder wirtschaften nicht auf Kosten ihrer Natur zu ihrem Profit, sondern sie wirtschaften auf Kosten unser aller  Natur zu unserem Profit, zumindest zum großen Teil. Sorry für OT, zurück zum Grill.
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Tut mir leid liebe Mod, zu spät gesehen. Aber es schon auch schwer, das alles zu trennen und noch was adäquates zu diskutieren.