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reggaetyp

42991

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btw dürften die Lasten des klimawandels deutlich höher werden als die 16 ct pro Liter Benzin.
Insbesondere für die ohnehin finanziell Schwächeren.
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Nett, dass das RKI sich meiner Methodik anschließt.

Änderung der Tabelle zum Digitalen Impfquotenmonitoring ab Montag, 7.6.2021

2.) Es werden "mindestens einmal Geimpfte" und "vollständig Geimpfte" aufgeführt (zu beachten: Personen, die mit dem COVID-19 Vaccine Janssen von Janssen-Cilag International geimpft wurden, sind in beiden Kategorien aufgeführt).


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Man könnte gelegentlich das Gefühl bekommen, du bist einfach viel besser als alle vom RKI, StiKo, Journalisten, Wissenschaftler und überhaupt.

Welch ein Segen, dass SGE_Werner klug, besonnen und stets bescheiden durch die Pandemie führt.
Und nebenbei noch Justiz, Innenpolitik und Identitätspolitiker berät und belehrt.
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Wie nicht anders zu erwarten war, sind die Deutschen sehr in Sorge (auch hier im Forum) wegen der Benzinpreiserhöhung, die ja Teil des Klimaschutzgesetzes ist, dass die amtierende Koalition beschloss, die auch bereits die sechs Cent mehr seit Anfang des Jahres zu verantworten hat.
Also SPD und Union.

Die von den Grünen geforderte Erhöhung um 16 ct bis 2023 findet sich auch in diesem Gesetz, wenn auch dafür zwei Jahre mehr zuwarten niedergelegt ist.
Umso unverständlicher der Aufschrei und die Empörung der Regierungsparteien und ihrer Wähler und Anhänger.

Währenddessen schreiben Bundesverfassungsgericht und Europäischer Gerichtshof der Regierung ins Stammbuch, dass sie schlicht zu wenig für das Klima tut und ihrer Pflicht nicht ausreichend nachkommt, die Verpflichtungen und Verträge einzuhalten.

Diese Debatte ist so absurd.
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Mich wundert diese Vehemenz auch etwas. Natürlich gibt es schlechte Berichte/Medien, aber in der Breite?
Hat für mich etwas von Herauskehren wie schlau man selber ist und wie dumm die „anderen“  -  irgendwie schräg und auch unnötig. Ist doch toll wenn hier im Forum Wissen und Einschätzungen zusammen getragen werden, wieso dann unbedingt noch Einzelfälle von schlechter Berichterstattung breit treten und den Eindruck erwecken zu wollen dies passiere in breiter Front?
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+1
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Tafelberg schrieb:

ja hier, zumindest gibt es einige Warnungen

https://www.n-tv.de/panorama/Droht-im-Herbst-die-vierte-Corona-Welle-article22592750.html



Da geht es nicht um die aktuelle Situation, sondern um mögliche Szenarien für den Herbst.

Ich wundere mich übrigens immer wieder, welche Medien ihr so konsumiert.
Ich nutze zum Thema Corona in erster Linie ÖR, teiweise SPON, FR und tagesspiegel, ich kann derart von euch beschriebenes dort nicht finden.
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Ich sag nur Renner.
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Das ist nicht viel.

Mit welchen "extremistischen Krawallbrüdern" (eine derart altbackene Sprache, die nicht mal meine Großeltern nutzten) sympathisiert denn Martina Renner (ich vermute, du meinst sie)?


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Xaver08 schrieb:

Das ist so nicht richtig, die Werteunion mag klein sein, hat aber Einfluss, natürlich hat sie was mit der CDU/CSU zu tun, bei denen man Mitglied sein muss, um Mitglied bei der Werteunion zu sein.

Das Verhalten Laschets im Bezug auf die WU sagt ähnlich wie bei Maassen viel darüber aus, wie entschieden sich die Union in Bezug auf Rechtsaußen positioniert

Welchen Einfluss denn konkret?
Ja, man muss Mitglied sein, aber trotzdem spricht die WerteUnion in keinster Weise für die CDU und repräsentiert diese nicht, das ist doch der Punkt.
Und Laschets Logik ist zwar mal wieder, sagen wir, etwas lückenhaft, aber dass er sich als Kanzlerkandidat nicht von einer politisch unbedeutenden Göre in einer Fernsehshow in die Ecke drängen lässt, und das CDU-Mitglied im Zweifel erstmal in Schutz nimmt, ist völlig normal, das würde jeder Parteivorsitzende so machen. Linke Spitzenpolitiker sympathisieren ja sogar teilweise sogar ganz offen mit extremistischen Krawallbrüdern.
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Adlerdenis schrieb:

Linke Spitzenpolitiker sympathisieren ja sogar teilweise sogar ganz offen mit extremistischen Krawallbrüdern.

Echt?
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Du bist ja auch sehr eifrig, wenn Du austeilst. Ist das Hass? Hat es mit Angst zu tun?
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SamuelMumm schrieb:

Du bist ja auch sehr eifrig, wenn Du austeilst. Ist das Hass? Hat es mit Angst zu tun?

Ich meinte weniger im Forum als die Parteiorgane und -funktionäre.
Bei der Union hab ich in der Tat eine gewisse Angst, dass sie beispielsweise die Notwendigkeit insbesondere einer Energie- und Verkehrswende nicht erkennen (wollen), und dass dies zu extremen Problemen für zunkünftige Generationen führen wird.
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Nicht dass ich sie noch wählen würde, finde aber faszinierend, wie heftig die Abneigung um nicht zu sagen, der Hass auf die Grünen bei so vielen ist.
Viel programmatisches kommt ja selten von den Gegnern.
Egal ob Union, FDP, von der scheiß AfD ganz zu schweigen.
Kann es mir nur mit Angst erklären.
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511 Tsd. Ok , Montags sind es immer weniger. Aber ich hab schon auf eine Steigerung gehofft.
So richtig toll beginnt der Juni nicht. Also gut : Abgerechnet wird am Ende der Woche (  mit Feiertag ).
Die nächste volle Woche zählt mehr. Die erste volle Juni Woche. Da sollten 6 Mio zu sehen sein , oder mehr.
Hoffe ich
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fromgg schrieb:

So richtig toll beginnt der Juni nicht.

Heute ist der 1. Juni.
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Der Wonnemonat Mai hat uns dann nicht nur – für mich in dem Ausmaß unerwartet – dramatisch sinkende Fallzahlen beschert, sondern auch ein hohes Impftempo.

Zu Beginn des Monats habe ich mit ca. 17 Mio. Impfungen gerechnet und das zum Ende des Monates ca. 36 Mio. Menschen die Erstimpfung erhalten haben.
Geschafft haben wir aber über 20.8 Mio. Impfungen und 35.5 Mio. Menschen sind erstmalig geimpft. Das entspricht im Mai ca. 671.600 Impfungen pro Tag.
Es hat insgesamt sechs Tage mit mehr als einer Mio. Impfungen gegeben, der Höchstwert mit 1.406.418 wurde am 12.05 erreicht. Ich bin mal gespannt ob wir durch die höheren Impflieferungen und die Einbindung der Betriebsärzte auch mal an der 2 Mio. Marke kratzen können.

Es gab den Monat also höhere Impfzahlen als Lieferungen.
Das lag auch an dem Rückstau an Impfstoff von AstraZenca (Impfquote Anfang April noch bei 64%) und Moderna (hier waren es sogar teilweise nur 50%). Mittlerweile liegt man bei 90% (Astra) bzw. 73% (Moderna). Bei Johnson & Johnson haben wir momentan erst 42%, mein Gefühl ist aber, das hier in den nächsten Wochen massiv aufgeholt wird, weil nun auch die Haus-&Betriebsärzte an den Lieferungen partizipieren.

Die Zahl der Erstimpfungen betrug im Mai „nur“ noch 12.3 Mio., was ca. 68% der Gesamtimpfungen entspricht. Im April waren es ca. 85% und im März 78%. Aber das war ja alles zu erwarten.

Die Liefermengen für den Juni habe ich bereits vor einigen Tagen gepostet (#192)

Noch eine Anmerkung in eigener Sache: Es ist wirklich ein sehr schönes Gefühl abends mit einem dumpfen Schmerz im Oberarm auf der Couch zu sitzen und zu wissen, dass man mit der Impfung sich und andere schützt. Nicht weil man dann irgendwann in absehbarer Zeit, sich nicht mehr Gedanken machen muss, dass man einen Termin im Testcenter brauch, wohin man ohne Quarantäne in den Urlaub fahren kann oder ob und wann mal wieder ins Stadion kann.
Einzig und alleine zu wissen, dass man ein kleiner Teil davon ist, um dieses heimtückische Virus hoffentlich zu kontrollieren und irgendwann wieder unbeschwert sein „altes“ Leben zurück hat. Jeder, der noch auf seine Impfung wartet, kann sich auf dieses Gefühl der inneren Zufriedenheit noch freuen. Haltet durch!
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Informativer und wichtiger Beitrag.
Danke dafür.
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Wolfgang Wagner

Legendärischer Apfelweinwirt (Zu den drei Steubern) aus Sachsenhausen

Der beste Apfelwein, den ich jemals trinken durfte.

R.I.P.
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Motoguzzi999 schrieb:

Wolfgang Wagner

Legendärischer Apfelweinwirt (Zu den drei Steubern) aus Sachsenhausen

Der beste Apfelwein, den ich jemals trinken durfte.

R.I.P.

Ja, das ist sehr traurig.
Handkäs aus der Schublade. Wird es net mehr geben.
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Maaßen lässt seine Werteunion Mitgliedschaft ruhen.
Wohl weil ihm der neue Vorsitzende Otto zu AFD-nah ist.

Klingt nach Satire Beitrag von X-tra 3, ist es aber nicht.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-05/hans-georg-maassen-werteunion-mitgliedschaft-wahl-max-otte-bundesvorstand
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Wedge schrieb:

Maaßen lässt seine Werteunion Mitgliedschaft ruhen.

Was bedeutet "ruhen lassen"?
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Ich habe den Eindruck, dass wir da zumindest partiell recht gut dastehen.

Aktuell zahlt es sich aus, dass die Impfkampagne gut läuft, wir haben Glück, dass wir uns nur einen geringen %-Satz der Variante ins Land geholt haben, die aktuell wenig wächst, dazu zahlt es sich hier aus, dass wir den zeitlichen Abstand zwischen Impfungen nicht erhöht haben, denn der Schutz durch nur eine Impfung ist im Vergleich zu B117 deutlich reduziert. Die Reduzierung ist beim vollständigen Impfschutz deutlich geringer.

Aktuell vermute ich, dass die Kombi aus geringem Anteil in D und zügigem Inpffortschritt erstmal ausreichend ist, die Warnungen in UK sind vorsichtig, es stehen aber Szenarien im Raum, die Fallzahlen vergleichbar zur Winterwelle als möglich erscheinen lassen (Disclaimer für die Fraktion Horrorszenarien: das sind pot. mögliche Entwicklungspfade, die an best. Bedingungen geknüpft sind,  keine Vorhersagen).

Reduzierte Hospitalisierungsrate und Todesfälle durch die Impfkampagne sind dabei zum Glück zu erwarten
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Xaver08 schrieb:

(Disclaimer für die Fraktion Horrorszenarien: das sind pot. mögliche Entwicklungspfade, die an best. Bedingungen geknüpft sind,  keine Vorhersagen)

Das kann man gar nicht genug unterstreichen:
Es geht um Modellierungen, um mögliche Szenarien bzw. Entwicklungen.
Nicht um Vorhersagen mit Absolutheitsanspruch.
Zumindest bei seriösen Wissenschaftlern.
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Xaver08 schrieb:

Ich hatte auch schon dargelegt, was die Grundlage dafür ist, dass ich einen Nocovidansatz auch jetzt noch befürworte


Bei bald Inzidenz 10-20 sind wir ja nicht weit davon entfernt. Und das kann ganz ohne NoCovid-Ansatz.

Xaver08 schrieb:

1.) alle ungeimpften und da beinhaltet alle Kinder und die Menschen (nicht nur Impfverweigerer), die sich gerne impfen lassen würden, aber nicht können, werden über kurz oder lang erkranken. Nichts zu unternehmen bedeutet, gezielte Durchseuchung dieser Menschen.



Ja, das ist richtig. Wobei derzeit das Infektionsrisiko eher niedrig ist, das Problem wird eher der Herbst / Winter sein und dann wird es innerhalb der Kinder durchgereicht werden und natürlich auch in dem kleinen Teil, der sich nicht impfen lassen kann. Bei den Kindern ist das Risiko für schwere Erkrankungen eben gering genug, dass ich es für ungerechtfertigt halten würde dafür die anderen 74 Millionen Menschen dieses Landes mit erheblichen Maßnahmen einzuschränken. Und das würde m.E. auch zurecht vor Gericht geschluckt werden.
Ansonsten wird es vor allem die Impfverweigerer treffen und die werden auch für den Großteil der schweren Verläufe zuständig sein ab September.

Xaver08 schrieb:

2.) Langzeitfolgen: das Virus greift nicht nur Atemwege, sondern auch das Nervensystem und das Gehirn an, über Langzeitfolgen auch bei Kindern ist aktuell natürlich noch wenig bekannt.



Das Problem ist, dass wir alle keine Langzeitfolgen bestimmen können, dazu ist die Erkrankung zu neu. Einzig ein Zeitraum von ca. einem Jahr ist mittlerweile überschaubar.

Aber genau diese Argumentation bringen eben auch Impfskeptiker an. Wer weiß schon, ob nicht der eine oder andere Impfstoff in 10 Jahren... Und ja, ich weiß, dass das in Teilen irrational ist, aber Du merkst schon, dass das Argument "Ich weiß nicht genau, wie es langfristig aussieht, also bin ich lieber mal vorsichtig" eben auch in anderen Situationen rangezogen werden kann.

Xaver08 schrieb:

3.) jeder longcovid fall bedeutet eine grosse Belastung für die betroffenen Kinder (Fehlzeiten in Schule und Kindergarten) sowie Familien.



Und genau hier und beim Punkt davor zeigt sich eben, warum ich Dir eben auch unterstelle, dass für Dich die Folgen für die Kinder bzgl. der Maßnahmen nachrangig (nicht egal, nachrangig!) sind. Du erwähnst nicht in einer Silbe die Langzeitwirkungen der Maßnahmen, der fehlenden Kontakte, der Bildungsrückstände usw.

Es geht immer nur um die Langzeitwirkungen der Erkrankung selbst.

Xaver08 schrieb:

Dazu gehören Schutzmassnahmen in Schulen, Kindergärten (z.b. Luftfilter) oder auch partielle Maskentragepflichten.



Gut, da sind wir ja einer Meinung, dass man da zB Maßnahmen ergreifen kann, zB durch kleinere Gruppen, Luftfilter usw. , da reden wir auch nicht von erheblichen Einschnitten. Aber Du glaubst doch selbst nicht, dass die Regierung die Sommerpause mit niedriger Inzidenz dafür nutzt...

Xaver08 schrieb:

Bei dieser Unsicherheit der Datenlage, dem Risiko ca. 7% aller infizierten Kinder potentiell Longcovid auszusetzen, halte ich es für mehr als sinnvoll über den Sommer eine Nocovidstartegie zu implementieren, das Risiko halte ich für gering, jetzt Massnahmen an Schulen, TTI, Schnelltests etc. vorzubereiten.


Gut, hier sind wir ja einer Meinung. Aber NoCovid klingt immer nach harten Schritten, fassen wir einfach mal zusammen, dass Du die niedrigen Zahlen des Sommers nutzen willst, um nicht wie im Herbst letzten Jahres dann plötzlich hilflos dazustehen, wenn die Infektionswahrscheinlichkeit wieder zunimmt. Da gehe ich völlig mit.

Ich glaube gar nicht, dass wir also so weit auseinander sind. Du willst einfach, dass wir jetzt, wo wir niedrige Zahlen haben, die Zeit nutzen, um eine Strategie für den Herbst und Winter zu entwickeln. Da stimme ich Dir absolut überein. Es ist doch klar, dass wir bis Frühjahr noch Maßnahmen haben werden oder zumindest Hilfsmittel brauchen, aber wir sind halt weit weg von Shutdown usw.

Jetzt braucht es halt intelligente Lösungen.

PS: Ich finde, dass wir erstmal darüber debattieren müssen, was LongCovid alles ist. Ab wie viel Monaten gilt das denn? Ich hatte nach meinen Lungenentzündungen 4-6 Monate Probleme.

PPS: Zum Thema Verhältnismäßigkeit ist einfach zu sagen, dass sich ab September nicht mehr allzu viele Beschränkungen rechtfertigen lassen, um eine Gruppe zu schützen, bei der einer von 100.000 Infizierten stirbt. Ich unterstütze aber alles, was das Infektionsgeschehen bei den Kindern für den kommenden Winter niedrig hält und einigermaßen vertretbar ist (Maskenpflicht im ÖPNV, Schnelltests, Luftfilter, kleinere Gruppen).
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SGE_Werner schrieb:

Bei bald Inzidenz 10-20 sind wir ja nicht weit davon entfernt. Und das kann ganz ohne NoCovid-Ansatz.

Leider haben wir dafür ein halbes Jahr gebraucht, anstatt einige Wochen.

Wesentlich längere Belastung, gepaart mit monatelanger Unsicherheit, wann wieder mehr erlaubt sein würde.
Ich hätte einen kurzen und harten Lockdown analog zu anderen Ländern mit klarer Perspektive vorgezogen.
Und ich gehe davon aus, dass ich damit nicht allein bin.
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reggaetyp schrieb:

Dann müssen sie vermutlich in einer Generation wie etliche Obstbauern bereits jetzt vermutlich Hummeln vom Züchter ausleihen zum Bestäuben ihrer Bäume oder das wie ebenfalls bereits jetzt z.B. in China händisch die Blüten befruchten.
Cool.

Wie gesagt, ich will das nicht beurteilen. Laut Bauernverbänden hätte das Insektensterben noch diverse andere Ursachen etc. pp. Dafür kenn ich mich mit Biologie zu schlecht aus, um da irgendjemanden wirklich zustimmen oder widersprechen zu wollen. Die Bauern kotzen jedenfalls.
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Adlerdenis schrieb:

Laut Bauernverbänden hätte das Insektensterben noch diverse andere Ursachen

Natürlich. Zum Beispiel das Versiegeln von Flächen oder die sogenannte Lichtverschmutzung.
Um sich das zu vergegenwärtigen muss man kein Biologe sein.

Aber ebenso spielen natürlich chemische Gifte eine große Rolle.
Die Bauernverbände sind in meinen Augen sehr kurzsichtig und denken zwar, sie würden sich mit der Erlaubnis der Schadstoffe einen Gefallen tun.
Aber mittelfristig wird sie das nur um so mehr schädigen.

Dass es auch anders geht, das zeigen ökologische Betriebe.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Es ist ein Trauerspiel. Diese Fraktion der Landwirte, die nichts kapieren und nur ihren eigenen Vorteil sehen, sind genau diejenigen, die in Traktor-Demos dann ihre Wut über Umwelt-Auflagen auslassen, obwohl ihre Probleme ganz woanders liegen und hausgemacht bzw. dem System unserer Agrarpolitik zuzuschreiben sind.

Allerdings wächst die Zahl der Landwirte, die begriffen haben, wieviel von ihnen abhängt. Leider nur sehr langsam.

Wobei dieses Insektenschutz-Gesetz die Bauern wohl durchaus trifft (Flächenentwertung von zigtausenden Hektar etc). Ich will mir dazu kein Urteil erlauben, aber nachdem was ich so von Landwirten gehört habe, ist das wohl nicht so ohne.
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Dann müssen sie vermutlich in einer Generation wie etliche Obstbauern bereits jetzt vermutlich Hummeln vom Züchter ausleihen zum Bestäuben ihrer Bäume oder das wie ebenfalls bereits jetzt z.B. in China händisch die Blüten befruchten.
Cool.
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Schäuble behauptet, wir hätten schon größere Probleme als den Klimawandel bewältigt, während das sogenannte Insektenschutzgesetz auf Eis gelegt wurde.
Und gleichzeitig arbeiten sich rechte Unioner am Gendern ab.

Das ist die Fraktion, die mutmaßlich mit den Grünen im Bund koalieren wird, und ich halte das für sehr bedenklich.

Aber auch rot-rot-grün kann so richtig scheiße in Zeiten des Klimawandels:
Wenn ich mir den Ausbau der A100 in Berlin für ein paar Hundert Mio Euro anschaue, komm ich aus dem Staunen für so ein Projekt in dieser Zeit nicht mehr raus.
Das ist eine derart rückwärtsgewandte Entscheidung...
Ich vermute, das sind Auswirkungen lange zurückliegender Entscheidungsprozesse, wo die verantwortlichen Parteien heute mal wieder nicht den Mut aufbringen, das Projekt zu kippen, siehe Dannenröder Forst.
Aber besser macht es das nicht.
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Alle oder keiner ist so ziemlich die dümmste Forderung aller Zeiten.

Abgesehen davon gehe ich auch davon aus, dass es egal ist, ob man geimpft ist oder nicht, weil man als Alternative immer noch einen negativen Schnelltest aufbringen könnte.

Kann man schön rund ums Stadion machen "Schnelltest plus Bier und Wurst für 10 Euro" und gut ist.

Mit einer Vollkapazität rechne ich im August auch nicht. Das wird man sich gar nicht trauen, egal wie die Infektionslage ist. Aber ich glaube auch nicht, dass da im September oder Oktober noch groß eingeschränkt wird.

Noch mal: Bis Ende Juli sind alle erstgeimpft, die das auch wollen, dann reden wir von Mitte September bis zur Durchimpfung aller über 12 plus weitere 2 Wochen Puffer.
Einen wirklichen Grund für krasse Einschränkungen ab Oktober gibt es vermutlich nicht.

PS: Noch mal, auch weil es hier schon drin stand. Es geht nicht um "Vorteile für Geimpfte", es geht um die Rückgabe von Rechten.
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SGE_Werner schrieb:

Alle oder keiner ist so ziemlich die dümmste Forderung aller Zeiten.

Wer fordert das denn für wen?
Ich kenne nur die Haltung, dass viele erst wieder ins Stadion gehen wollen, wenn wir wieder (annähernd) die Möglichkeiten wie vor der Pandemie haben.
Mir ist jetzt allerdings keine Organisation oder Einzelperson bekannt, die irgendjemand verbieten möchte, ins Stadion zu gehen.
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Ganz dünnes Eis hier, wer anekdotische Erfahrungen als Krozeugen heranziehen darf, und wer nicht.

Das ist sicher manchmal absolut okay, um persönliche Eindrücke zu schildern, empirisch natürlich null verwertbar.
Ich nehme mich da nicht aus, dazu neigt wahrscheinlich jeder.
Allein: Es ist weitgehend wertlos.