
SemperFi
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Exil-Adler-NRW schrieb:SemperFi schrieb:kasi1981 schrieb:
für diese szenen braucht man eigentlich keinen videobeweis, wirklich knapp war das ja nicht, muss man eigentlich mit dem blosen auge sehen können
Na ja, wenn der Schiri / Linienrichter in der 0,1 Sekunde blinzelt oder woanders hinsieht oder einfach einer im Weg steht, dann ist es durch.
Also bei unserem habe ich ja schon beim ersten Hinsehen gesagt, "ich glaube der war drin". Aber gut, das ging so schnell, das kann schon Schiedsrichter und Linienrichter mal entgehen. Aber beim 1:0 der Argentinier, müssen ja Schiedsrichter und Linienricht schon gebannt ganz woanders hingeguckt haben, um nicht zu sehen, dass der Spieler, der vorher alleine auf den Keeper zulief, über ihn drüber springt und 2 Meter näher am Tor steht als alle Gegner einschließlich des Keepers, beim Pass im Abseits steht.
Nochmals, ich rede nicht von einzelnen Szenen.
Entscheidungen aufgrund von Ausnahmen zu treffen ist selten dämlich.
Aber wir diskutieren Spieltag für Spieltag, Saison für Saison, Turnier für Turnier über Fehlentscheidungen.
Die SPielsituationen werden mit einer Technik aufgezeichnet, daß einem Schiri immer ans Bein gepisst werden kann.
Der Ball wird moderner, die Trikots werden moderner, Spielsysteme entwickeln sich, Auswechselregeln wurden verändert, Pfosten sind auch nicht mehr eckig etc. etc. etc.
Stattdessen stellt man nen vierten Mann an die Seite, der nur ne Tafel hochhält, packt jetzt 2 Typen hinters Tor, die dumm rumstehen.
Sorry, Schiri an die Monitore, Knopf ins Ohr, fertig.
Es hängen Arbeitsplätze dran, Millionenbeträge!
sgevolker schrieb:tobago schrieb:
Dann können wir beide das ja auch so stehen lassen. Du sagst es ist absolut unüblich und ich gehe natürlich davon aus, dass Du weißt wovon du sprichst. Da ich Dich nicht davon abbringen werde bleibt es für mich einfach so stehen.
Eine Anmerkung noch dazu:
Es hängt natürlich auch sehr stark von der Branche ab in der man tätig ist.
Gerade im Fußball hat der Arbeitnehmer eben auch bessere Verhandlungspositionen als in der normalen Geschäftswelt. Ein Wettbewerbsverbot wäre hier auch kaum durchzusetzen, da es auch gleichzeitig auf ein Berufsverbot hinausläuft.
War das Rink, wo im Gespräch war, daß er nach dem Wechsel von Leverkusen nach Nürnberg nicht gg. Lev auflaufen dürfen sollte?
Kuriose Diskussion damals.
kasi1981 schrieb:
für diese szenen braucht man eigentlich keinen videobeweis, wirklich knapp war das ja nicht, muss man eigentlich mit dem blosen auge sehen können
Na ja, wenn der Schiri / Linienrichter in der 0,1 Sekunde blinzelt oder woanders hinsieht oder einfach einer im Weg steht, dann ist es durch.
Dann ist es vorbei, aber man kritisiert teilweise Dinge, die man nach Superzeitlupe in der vierten Wiederholung erst sieht.
Ich brauche keine Fehlentscheidungen über die ich diskutieren kann beim Fussball.
Und man brauch keinen Chip, keine Torbeobachter, kein Hawk-Eye...
Oberschiri an die Monitore, Knopf ins Ohr, fertig.
Dann gibts weniger Schwalbenkönige, kein rumrollen mit Todesschreien und verstohlenem Blick durch die Finger.
Mir jedenfalls gehen diese Schiridiskussionen jeden Spieltag aufs neue nur noch auf den Keks.
Weil mal ehrlich, positive Schirifehler werden eh nach 2 Stunden vergessen und negative kotzen einen noch 2 Jahre später an (oder 44).
Ich will über Fussball reden, nicht über Menschen, die sich im Nachhinein mit Hochgeschwindigkeitskameras, Superzeitlupen und 80 Millionen Klugscheißern messen lassen müssen.
Nostradamus schrieb:
Tevez kündigt uns den "totalen Kampf" an.
Man, was für Idioten diese Gauchos sind. Die Argentinier sind bei mir mit den Spaniern das unsympathischste Team dieser WM.
Und was ist daran schlimm?
Ach ich sehs...
totaler Kampf = totaler Krieg = Naziformulierung von Göbbels = absolut böse
Erstens wird er kaum "totalen Kampf" angekündigt haben, weil er gar kein deutsch spricht.
Zweitens ist das dieselbe Aussage, wie "wir werden kämpfen bis zum umfallen" oder "wir werden alle 110% geben" oder so ein Blödsinn.
Drittens bezweifele ich, daß Tevez die Rede aus dem Sportpalast kennt und aus voller Absicht damit eine Brücke schlagen wollte um hypersensible Deutsche anzugreifen, die schon Schnappatmung kriegen, wenn jemand ein Wort mit Doppel S schreibt.
tobago schrieb:
...
Natürlich ist abwerben an der Tagesordnung, wir sind dazu noch beim Fussball.
Mir geht es ja nicht darum, daß abgeworben wurde, sondern darum, daß Heldt jedes Jahr dieselbe Rotze durchzieht. Öffentlich hier kokettiert und über die Presse auch gegen seinen Arbeitgeber geht.
Dann verbiegt sich der Arbeitgeber und gibt Heldt eine Machtfülle wie noch nie einem Manager vorher.
Und nach einem Jahr, wieder dasselbe Spiel, diesmal mit Abgang, obwohl noch ein Vertrag über mehrere Jahre besteht.
Hier mal etwas, daß ich erlebte, da bekam die Firma mit, daß ein Angestellter in Verhandlungen mit einem Mitbewerber steht (Labertasche, der beim Pausenkaffee Einzelheiten der Gespräche an Mitarbeiter weitergab...).
Fristlose Kündigung und 2 Jahre Verbot in der Branche zu arbeiten (Klausel im Vertrag, auch durchaus üblich).
Der klagte beim AG natürlich dagegen und verlor.
Der "Normalfall" ist, daß der Arbeitnehmer ordentlich kündigt (dann wird er eh oft freigestellt) und dann fängt er halt woanders an.
Der "Normalfall" ist aber auch, daß die meisten kontaktierten kaum gesprächsbereit sind, weil Umfeld und Sicherheit über 10 oder 20% mehr Gehalt gehen, da niemand garantieren kann, daß es in der neuen Position funktioniert (hängt natürlich auch von der Branche ab, Fondsmanager verkaufen die eigene Frau für 1% mehr Gehalt. Altmodische Buchhalter sind selbst mit 40% mehr Gehalt kaum zum wechseln zu bewegen, wenn damit ein Umzug verbunden ist).
Es gibt Branchen, da muss man erstmal 10 Minuten erklären, daß der Angesprochene überhaupt nichts bezahlen muss, weil die keinen Plan haben, was ein headhunter macht und die absolut überrascht sind.
Wie gesagt, das Abwerben von Wettbewerbern ist tagtägliches Geschäft, das ist mir auch egal, nur das wie von Heldt finde ich unter aller Sau.
Vor 2 Jahren hat Heldt gemault, letztes Jahr hat Heldt gemault und eine Machtfülle sondersgleichen bekommen und jetzt, nach einem Jahr, ist er weg.
Es tut mir leid, das ist schlechter Stil.
Ich habe Kunden gesehen, die Kandidaten wegen weit weniger abgelehnt haben, weil man die charakterliche Eignung anzweifelte.
Hätte Heldt letztes Jahr nicht einen neuen Vertrag abgeschlossen, es wäre für mich kein Thema gewesen, aber sich erst einen Vorstandsplatz in den ***** schieben lassen und nach einem Jahr dann die Flatter machen, ganz schlechter Stil.
Um da einen Konsenz zu schaffen, ja es ist normal, daß man von Wettbewerbern abwirbt, sonst gäbe es ja nicht allein in FFfm über 400 Firmen, die das machen, aber die Art und Weise, wie das abgelaufen ist, ist es nicht.
Und in 99% der gesuchten Positionen ist das Herantreten an einen Kandidaten mit einem noch mehrere Jahre laufenden vertrag absolut nicht lohnenswert, die Fussballbranche ist aber hier ja absolut eine Branche mit Sonderstellung, da nahezu alle Verträge verantworltich handelnder Personen eine Laufzeit haben.
tobago schrieb:reggaetyp schrieb:propain schrieb:SemperFi schrieb:
Aber was weiß ich schon, ich habs nur gearbeitet, ihr alle habt schonmal von einem gehört, der was mitbekommen hat.
Ich wurde selber schonmal angerufen, da ist nix von hören/sagen.
Ich auch. Ich hatte aber keinen befristeten Arbeitsvertrag, sondern hätte jederzeit woanders arbeiten können. Die Anfrage kam überdies nicht von einer Firma, die mitHundertpaarunnddreißig Millionen in der Kreide steht.
Also, Heldt ist ein in der Geschäftsführung tätiger Mitarbeiter und im Topmanagement ist es auch in der Wirtschaft außerhalb des Fussballs ein ganz normaler Vorgang Zeitverträge abzuschließen.
Und reaggaetyp ich gebe Dir vollkommen Recht mit dem Pleitegeier und hatte es ja schon geschrieben. Das halte ich ebenfalls für grenzwertig und eine Frechheit, dass Schalke so mit dem Geld um sich werfen darf ohne es zu haben.
@Semper
Du warst sicherlich der Tophunter unter den Jägern und dir ist nichts fremd. Also kann nicht sein, was du nicht kennst.
tobago
Es ist nicht "normal".
Gibt es das? Ja sicher.
Aber es ist nicht "normal"
Wäre das ein Spieler oder Angestellter der SGE würde man hier viel lesen, aber das Wort "normal" wäre nicht dabei.
Wo sind denn die Interviews der Manager der Topunternehmen, die sich über mangelnde Wertschätzung ihres Unternehmens beschweren?
Wenn es normal wäre, müsste man das ja jede Woche 7 Mal in der FT und 12 Mal im Handelsblatt lesen.
Und wenn es "normal" ist, dann nenne mir 5 Vorstandsmitglieder, die trotz Mehrjahresvertrag nach 1 Jahr zu einem direkten Konkurrenten gegangen sind.
Weil wenn es normal ist, muss es davon ja zig Fälle geben.
reggaetyp schrieb:Wuschelblubb schrieb:
Der Ballacktransfer wurde nicht aus jährlichen ZUwendungen finanziert, sowie all die anderen Spieler, sondern war eine Sonderzuzahlung. Natürlich wäre er ohne Bayer nicht finanzierbar gewesen. Das gilt aber für die komplette Bundesliga.
Richtig. Aber nicht jeder Bundesligaverein erhält eine extra Zuwendung im zweistelligen Millionenbereich, um sich einen Star zu holen, der ansonsten nicht finanzierbar wäre.
Ach was, Fraport hat gefälligst mal 20 Mio. zu überweisen, sonst verklagen wir die wegen Wettbewerbsverzerrung!
propain schrieb:tobago schrieb:reggaetyp schrieb:
Echt, absoluter Alltag?
Komisch, das kenne ich so nicht in meinem Job.
Ich kenne das ganz gut aus meinem Bereich.
tobago
Ich kenne das auch, es kam sogar schon vor das so ein Headhunter Leute am Arbeitsplatz angerufen hat. Es kommt immer wieder mal vor das Firmen Leute abwerben.
Heldt hat keinen unbefristeten Arbeitsvertrag!
Ich war Headhunter und in der freien Wirtschaft fasst Du sowas nicht an, es lohnt einfach nicht.
Aber was weiß ich schon, ich habs nur gearbeitet, ihr alle habt schonmal von einem gehört, der was mitbekommen hat.
reggaetyp schrieb:
Süddeutsche Zeitung
Anscheinend muss alles und jeder nur noch Etrag und Nutzen, als menschliche Ressource in diesem Fall, bewertet werden.
Ich finde den Vorschlag unerträglich, er reiht sich zielsicher in Sarrazins unverschämte Äußerungen ein.
Hoffentlich ein Fall von Sommerloch und Profilierungssucht der Politiker und bitte kein ernstgemeinter Vorstoß.
Ich fordere einen Intelligenztest für alle.
Eintracht-Laie schrieb:
Bleibt die Frage ob es Poldi und Klose nutzen wird im Ligaalltag wieder auf die Erfolgsspur zu kommen.
Wen interessiert das denn?
Und sobald die WM vorbei ist, ist Poldi wieder die nutzloseste Prinzenrolle der Welt und wir lachen uns einen Ast, wenn er durch die Gegend stolpert und Klose der Torgefährlichste Bankwärmer der WM-Geschichte
3zu7 schrieb:
Pah! War schon vor dem Kaiser die Hymne der Preussen.
http://www.youtube.com/watch?v=CZAjk1nwN3k&feature=related
Hehe, und wir habe dann die Melodie unserer neuen Hymne, nach dem der Kaiser weg war, von den Österreichern geklaut (oder wurde die zu uns gebracht?).
http://www.youtube.com/watch?v=7JTsLGAbdao&feature=related
Ne, mal im Ernst, es war früher normal, daß Melodien von Hinz und Kunz von zig Leuten mit anderen Texten für andere Umfelde ausgestattet worden.
Die hattens damals auch alle noch nicht so mit dem copyright
Die Komponisten selbst haben ja auch meist keine Texte direkt gehabt.
Unsere Hymne gab es übrigens vor dem ersten dt. Kaiser und waren (wie die Fraben Schwarz-Rot-Gold) Teil der ersten Studentenbewegung, die damals ein Deutschland wollten.
SemperFi schrieb:Snorre schrieb:
Interessant finde ich die Nationalhymne von Liechtenstein:
Oben am jungen Rhein
Lehnet sich Liechtenstein
An Alpenhöh’n.
Dies liebe Heimatland,
Das teure Vaterland,
Hat Gottes weise Hand
Für uns erseh’n.
Hoch lebe Liechtenstein
Blühend am jungen Rhein,
Glücklich und treu.
Hoch leb’ der Fürst vom Land,
Hoch unser Vaterland,
Durch Bruderliebe Band
Vereint und frei.
Bis jetzt recht nett, aber bei der Melodie haben sie eindeutig geklaut, mir fällt nur nicht mehr ein wo. Glaube irgend so ein unbedeutender Inselstaat.
http://www.youtube.com/watch?v=RpgWVdDgVSg
*hust*die haben das aber auch nur geklaut*hust*
http://www.youtube.com/watch?v=wFwgUVyvkCU&feature=related
Was eine Bildungsarmut in Deutschland...
ups, hab den vergessen:
Jedem
Wertschätzung deutscher Spieler im Vergleich zu "internationalen Stars", speziell BuLi PL.