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SemperFi

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"Tore des Lebens" Livetalk mit Markus Krösche

Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche ist zu Gast bei einer exklusiven Lesung mit Talk im Airport Club Frankfurt.

Ab Minute 57 spricht Krösche über seinen Wechsel zur SGE 2021
Ab 1 Stunde 5 Minuten spricht Krösche über seine Trainersuche rund um Toppmöller und Riera
Ab 1 Stund 30 Minuten geht es noch um seine Zukunft

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SGEStoffel schrieb:

"Tore des Lebens" Livetalk mit Markus Krösche


https://www.youtube.com/watch?v=QdwrNx4vRr0
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SemperFi schrieb:

Hochtaunus Adler schrieb:

Wer begeistert sich für eine Mannschaft, in der das so ist, in der es zudem keine Strukturen gibt, in der Robin Koch Captain ist und die von den Journalisten gerade durch den Kakao gezogen wird.


Solange Spieler zu Vereinen wie Tottenham, Wolfsburg, Chelsea oder ManU rennen, Sollte es auch Spieler geben, die sich mit Frankfurt anfreunden können.

Leipzig war letztes Jahr auch Rotz, Stuttgart auch nicht wirklich gut, die haben das auch überlebt...

Also manche fahren hier einen Panikzug, als ob wir vor dem Ausschluß aus dem Profigeschäft stehen.
Hoppenheim hat ordentliche Transfers gemacht und mir will doch keiner erzählen wollen, dass Platz 8 SGE uninteressanter als Abstiegskampf Sinsheim ist....


Darum geht es doch gar nicht.
Es ging hier doch einzig und allein um die Personalie  Eichhorn und welche Kriterien bei einem Wechsel für ihn wichtig sein könnten.
Naja und heute zu Tage entscheidet der Spieler das ja nicht mehr allein sondern seine Berateragentur zeigt ihm einen klaren Karriereplan auf und wenn die für den nächsten Step eben die im Europapokal vertretenen Leverkusener oder Stuttgarter favorisieren, dann ist das schon ein schwer widerlegbares Argument.

Aber vielleicht kann Krösche ja eine klare Vision, einen klaren Plan  aufzeigen und Eichhorn dafür gewinnen diesen Weg mitzugehen.

Wir werden sehen

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AllaisBack schrieb:

Darum geht es doch gar nicht.


Den Beitrag den ich zitiert habe, hast du nicht gelesen oder?

Der hat mit nem Verweis auf Karriereplan nämlich recht wenig zu tun
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SemperFi schrieb:

...Ja, es ist keine Hetze, aber es ist halt ab Tag eins zwischen den Zeilen eine klare Linie die gepusht wird und die halt eine normale Diskussion anhand dieser Artikel über den Trainer sehr erschwert.


Selbstverständlich, die FR (Andere Medien, die ebenfalls kritisch berichten, werden meist ausgeblendet - weil so ist die Argumentation leichter) verfolgt eine Linie, freut sich wenn die Eintracht schlecht spielt - als wir Titel geholt haben, da mussten sie Leute entlassen, weil keiner mehr geklickt hat.
Ist mir tatsächlich zu viel Verschwörung und Geraune.
Und sorry, auch Durstewitz und andere Berichterstatter hätten vermutlich lieber einen Trainer, der Fragen beantwortet; Namen der Spieler kennt und insgesamt weniger wirr redet. Von der Leistung auf dem Platz ganz zu schweigen.
Ich verstehe ja, wenn es schmerzt zu lesen was für ein Schaumschläger unser aktueller Trainer ist - aber es ist halt nicht die Aufgabe von Medien, die Sachen zu beschönigen. Dafür gibt es vereinseigene Medien und TV-Beiträge, wenn man die heile Welt bevorzugt,
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Eintracht-Laie schrieb:

Und sorry, auch Durstewitz und andere Berichterstatter hätten vermutlich lieber einen Trainer, der Fragen beantwortet;


Und ich hätte seit Jahren gerne mehr Journalisten, die nicht immer die selben Fragen stellen und über Fußball nicht nur öberflächliches Gedöns berichten.

Aber ich habe mich damit abgefunden, dass eben Transfersummen oder House Wives of Bundesliga die Massen mehr interessieren als der Sport.

Entsprechend kann ich aber eben auch anmerken, dass mir die Einschätzung von Personen, die sich nicht "fachlich" mit dem Thema beschäftigen, eben egal ist.

Und das sage ich aber nicht erst seit Riera.
Ist also kein personalabhängiger Stand, wie viele Personen es ja oft handhaben.
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Man liest so manche Kommentare und erschrickt erstmal...hat die FR den Trainer den Sohn einer **** genannt; der Schmiergeldannahme aus Mainz bezichtigt; hat er einen Igel überfahren???
Nur um dann erneut zu bemerken: Lediglich künstliche Aufgeregtheit einiger User.

Aktueller Artikel: https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/wie-geht-es-bei-der-eintracht-weiter-mit-don-albert-94273842.html und keine Hetze erkennbar.

"Zampano"laut Duden:
"Mann, der durch übertriebenes, prahlerisches Gebaren beeindrucken will oder den Eindruck erweckt, Unmögliches möglich machen zu können"
Passt doch perfekt zum Trainer.
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Eintracht-Laie schrieb:

und keine Hetze erkennbar.


In seinen weitschweifenden Ausführungen verdreht er schon mal die Fakten, wenn es ihm zupasskommt („schlechtestes Team in Europa“).

Jo, wir waren in dem genannten Aspekt nur das zweitschlechteste.

Und sowas passiert wieder und wieder.
Aber nein, das würde ich nicht als Hetze bezeichnen, sondern eher als künstliches dramatisieren um Clicks zu generieren.

Und natürlich sind die Kölner Kollegen absolut nicht vertraut mit Trainern, die eine etwas andere Art haben, also absolut logisch, dass die sich wundern wie sich andere Trainer verhalten, weil wir erinnern uns alle an den ruhigen und abgeklärten Kwasniok, der ja im Prinzip ein neuer Funkel auf PKs war.

Sorry...

Ja, es ist keine Hetze, aber es ist halt ab Tag eins zwischen den Zeilen eine klare Linie die gepusht wird und die halt eine normale Diskussion anhand dieser Artikel über den Trainer sehr erschwert.
Man merkt, dass die Reporter sehen, dass Chaos eben Einnahmen bedeuten, also wird das Pferd geritten.
Ist auch legitim, ist unser System.

Man sollte aber bedenken, dass es nicht Job der Reporter ist so zu schreiben, dass es zwingend zu den besten Handlungsempfehlungen für die Eintracht führt.
Und wie von mir schon zig Mal angemerkt, Fußballjournalisten, die niemals über Fußball schreiben, sondern um die Show drumrum, die keinerlei Kompetenz in fußballspezifischen Themen zeigen, obwohl sie den Job seit 20 Jahren machen, die nehme ich nicht als Standard um einen Trainer zu bewerten.

Wenn Ingo mir irgendwann mal erklärt warum bestimmte Systeme nicht funktionieren oder welche Räume nicht gut bespielt oder verteidigt wurden und wie Lösungsansätze aussehen, dann, ja dann kann er mir gerne seine Meinung zum Trainer darlegen.
Was aber Kölner Journalisten denken, ist mir so absolut scheißegal und für die Qualifikation einer Person bzgl. des Trainerpostens bei meiner Eintracht absolut irrelevant.
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underdog since 1899 schrieb:

Stimmt, du recht. Denn Aspekt des internationalen Wettbewerbs hatte ich völlig vergessen (oder verdrängt).

Ja, das meinte ich damit auch. Vor einem, vor zwei Jahren war das noch anders. Aber jetzt sind wir vermutlich nicht nur nicht in Europa vertreten, sondern spielen einen grottigen Fußball, haben seltsame Trainerdiskussionen und sind im Augenblick einfach nicht hipp. Wer begeistert sich für eine Mannschaft, in der das so ist, in der es zudem keine Strukturen gibt, in der Robin Koch Captain ist und die von den Journalisten gerade durch den Kakao gezogen wird.
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Hochtaunus Adler schrieb:

Wer begeistert sich für eine Mannschaft, in der das so ist, in der es zudem keine Strukturen gibt, in der Robin Koch Captain ist und die von den Journalisten gerade durch den Kakao gezogen wird.


Solange Spieler zu Vereinen wie Tottenham, Wolfsburg, Chelsea oder ManU rennen, Sollte es auch Spieler geben, die sich mit Frankfurt anfreunden können.

Leipzig war letztes Jahr auch Rotz, Stuttgart auch nicht wirklich gut, die haben das auch überlebt...

Also manche fahren hier einen Panikzug, als ob wir vor dem Ausschluß aus dem Profigeschäft stehen.
Hoppenheim hat ordentliche Transfers gemacht und mir will doch keiner erzählen wollen, dass Platz 8 SGE uninteressanter als Abstiegskampf Sinsheim ist....
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Hochtaunus Adler schrieb:

Du tust gerade so, als sei Doan von Beruf Rechtsaußen und kann deswegen nicht zum Beispiel hinter den Spitzen spielen, wenn das gerade verlangt wird; so, wie wenn man einem gelernten Schreiner sagt, er soll als Maler arbeiten.

tja, so isses aber faktisch eben. fußball ist eine hochspezialisierte sache und für die besten resultate, stellt man die besten leute auf ihre besten positionen. macht man das nicht, darf man sich nicht wundern, wenn an sich gute leute nicht ihr potenzial ausschöpfen können. da kommt dann am ende genau das raus, wie wenn der schreiner malert.

Hochtaunus Adler schrieb:

 Noch nie den Profi-Spruch gehört "Ich spiele da und gebe mein Bestes, wo mich der Trainer hinstellt" ?

der spruch wird regelmäßig in dem kontext benutzt, dass ein spieler "sich in den dienst der mannschaft stellt" und mal ausnahmsweise aufgrund einer personellen notlage wo spielt, wo er eigentlich eher nicht spielt und auch nicht spielen sollte...

am ende des tages macht das macht den spruch aber leider auch nicht besser. denn  da kommt dann auch gerne das raus, wie wenn der schreiner malert.

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Lattenknaller__ schrieb:

fußball ist eine hochspezialisierte sache und für die besten resultate, stellt man die besten leute auf ihre besten positionen.


Ach, deswegen spielt Kimmich RV in der NM...

Man stellt die besten verfügbaren Spieler so auf, dass das bestmögliche Team auf dem Platz steht.
Auch wenn es heißt, dass ein Spieler, nicht auf seiner besten Position spielt, aber er die Aufgabe besser bewältigen können müsste, als die Alternative.

Frag jeden Weltklasse 9er, der plötzlich einen CR7 im Kader hatte. Die haben alle, ihre Position und Verhalten anpassen müssen, damit CR7 halt sein Spiel spielen konnte.
Ein Beckham hat die Seite bei Real gewechselt. Laut deiner Argumentation ja totaler Blödsinn.

Hase ist als RV Meister geworden, Timmy wurde zum Verteidiger und haufenweise Spieler haben Kaderplätze, weil sie eben polyvalent sind.
Und wir haben auch gar nicht die Mittel, einen Kader pur mit Spezialisten aufzustellen.

Pauschal ist und bleibt dieser Ansatz realitätsfremd, das zu 100% umsetzen zu können.

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Ralfe schrieb:

Ja, natürlich alles Hetzjournalie und der Riera ist super



das habe weder ich noch andere gesagt
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Tafelberg schrieb:

das habe weder ich noch andere gesagt                                              


Als aktuelles Beispiel: die Sport Bild pusht ein Zerwürfnis zwischen Doan und Riera.
Als einzigen handfesten Fakt führt Springer ins Feld, dass Doan der einzige Spieler wäre, den Riera mit Nachnamen anredet.

So, nun überlegen wir mal, wie sich Anrede in der japanischen Kultur von der unsrigen unterscheidet...
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SemperFi schrieb:

Ein SV/SD hat eben bei der Aufstellung kein Wort mitzureden und zeitgleich ist Krösche nicht im Training anwesend um sportlich fundierte Anhaltspunkte zu geben.

Er hat weder mitzuentscheiden, noch mitzubestimmen. Das ist die Definition Deines Ausdrucks.

wer hat, außer dir, eigentlich definiert, dass ein SV nicht mitentscheiden darf? steht das irgendwo geschrieben?
ein SV entscheidet dauernd über die aufstellung mit:

z. b. vor der saison:
vorstellungsgespräch mit potentiell neuem trainer.
SV. wir suchen jemand, der unseren weg mitgeht und verstärkt den talenten einsatzzeiten gibt, damit wir uns über transfers finanzieren können. ist das okay für dich?
kandidat: okay/ nein
-> dem trainer eine vorgabe zur aufstellung gemacht, also "mitentschieden"

z.b. während der saison:
trainer: ich brauche endlich einen gescheiten 6er!
SV: sehe ich wie du, aber kein geld da. da müssten wir erst einen verkaufen
trainer: am besten spieler x, der sitzt bei mir ja meistens auf der bank
SV: der wird durch sein hohes grundgehalt aber nicht gehen wollen. es sei denn, du setzt ihn dauerhaft auf die tribüne.
trainer: meinst du echt? auf der bank könnte ich ihn schon gebrauchen.
SV: wenn du im winter einen neuen 6er haben willst, sehe ich das als einzige option.
trainer: also gut.

das sind situationen, wie sie in jedem profi-club vorkommen. der SV nimmt mittelbar (nicht unmittelbar) einfluss auf die aufstellung des trainers und entscheidet somit "mit". und zwar nicht per dienstanweisung, was eine grenzüberschreitung wäre, sondern fließend, in gesprächen, die einen konsens suchen. (ja nach typ SV/ trainer funktioniert das gut oder weniger gut)
und hier und da könnte das ganz vielleicht auch in einem angenehmen rahmen und im sinne eines teamworks geschehen, auch wenn der SV hierarchisch übergeordnet ist.
und in dem fall gibt es entsprechend überhaupt keinen grund die entlassung des SV zu fordern.
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Ah, Danke.
Jetzt stimmt meine Interpretation also.

Rest ist nett, es ging aber weder um 6er oder Rahmenbedingungen oder Entscheidung welcher Trainer geholt wird, sondern deine Interpretation, dass Kauas Einsatz im Tor mitten in der Saison durch den SV aus wirtschaftlichen Gründen mitentschieden wurde, und nicht anhand  sportlicher Aspekte.

Und wenn Du der Meinung bist, dass das ok ist, dann ist das so und das kann ich auch akzeptieren, Deine Meinung.
Ich lehne das halt grundlegend ab, auch historisch bedingt. (Ausnahme wäre ein Griezmann Szenario)

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SemperFi schrieb:

Henk schrieb:

die wörterbücher im internet und KI sehen es nicht wie du.


In fast 50 Jahren, habe ich diesen Ausdruck nur so erlebt.
Absolut niemals in einem ergebnisoffenen Kontext.
Kann ich nun mal nicht ändern.

Gen Z nutzt den Begriff raw dogging auch um zu sagen, dass sie offline gehen, wird für mich aber auch immer eine andere Bedeutung haben.

Wenn Du eine Entscheidung triffst und der Chef kommt an und sagt "Da habe ich aber noch ein Wörtchen mitzureden!"
Dann kannst Du mir mit 12 Wörterbüchern kommen, da ist nicht ergebnisoffene Diskussion das Ziel.

Wenn die Mutter zum Kind sagt "Da wird der Vater aber noch ein gewaltiges Wörtchen mitreden", dann drückt das nicht aus, dass man sich als Familie hinsetzt und in Ruhe Vor- und Nachteile einer Entscheidung diskutieren möchte.

Es ist und bleibt, zumindest in meinem Leben, immer ein Ausdruck am Ende wird derjenige, der das Wörtchen mitredet die Entscheidung treffen oder soll sie treffen.
Und so habe ich den Ausdruck in all meiner Lebenszeit exklusiv gehört bzw. ist er von Leuten gebraucht worden.

Unterm Strich bleibt (auch nach Wörterbuch, da Synonyme eben mitbestimmen oder mitentscheiden sind), dass der Ausdruck klar sagt, dass Krösche hier mitentschieden hat.
Und das ist und bleibt ein No-Go.

Aufstellung bleibt Verantwortung des Trainers, da hat niemand mitzuentscheiden, egal ob man den Ausdruck jetzt weich, wie Du, oder hart wie ich wahrnimmt.
Andere Personen können Meinungen abgeben.
Entscheiden und Bestimmen (guck, die Synonyme) liegt einzig und allein beim Trainer, weil dessen Popo ist eben in der Verantwortung.

ich kann natürlich akzeptieren, dass in deinem lebensverlauf eine redewendung anders genutzt und verstanden wurde als vorgesehen, aber ich muss es nicht in ordnung finden, dass du damit meine argumentation derartig abwertest (meier/funkel/freundin-niveau), wenn du meine korrekt angewandte redewendung aufgrund interessanter lebensumstände anders verstanden hast als ich sie gemeint habe. nämlich entsprechend ihrem sinn.
wer ein wörtchen mitredet wird in der diskussion nicht übergangen.
dass er der alleinige bestimmer ist, ist nicht korrekt. ob in der familie oder in der arbeit.
ein gegenbeispiel zu deinen beispielen:
pflegedienst und stationsarzt: hey oberarzt, wir haben einen behandlungsplan für patient x erstellt.
oberarzt: sieht gut aus, aber der chefarzt wird da auch noch ein wörtchen mitreden.
team: hey chefarzt, hier ist unser plan:
chefarzt: habt ihr auch die faktoren, a, b und c beachtet?
team: ja
chefarzt: okay, dann macht.

hier hat der chef ein wörtchen mitgeredet und mitentschieden und damit nicht, wie von dir postuliert, über die köpfe der anderen hinweg und gegen deren willen entschieden.

und zum thema eintracht:
gerade toppmöller war für flache hierarchien bekannt. und ich glaube, dass er sportliche inhalte durchaus mit krösche diskutieren konnte und offen für dessen ideen war, ohne dass er gleich fürchtete, dass ihm dann die eier abfallen.

wie auch philadlerist schon schrieb, eine diskussion kann (oder sollte) zu einem einvernehmlichen ergebnis führen. es muss sich nicht immer einer gegen den anderen durchsetzen, wenn jemand ein wörtchen mitredet.

und das ist etwas anderes, als wenn der SV dem trainer die aufstellung diktiert, in welchem fall deine kritik dann greifen würde (grenzüberschreitung).
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Henk schrieb:

und das ist etwas anderes, als wenn der SV dem trainer die aufstellung diktiert, in welchem fall deine kritik dann greifen würde (grenzüberschreitung).


Hier gibt es doch nur 3 Möglichkeiten:

1. Dino wollte Kaua aufstellen, dann muss Krösche kein Wörtchen mitreden, wenn er einen Einsatz aus wirtschaftlichen Gründen wünscht.
2. Dino wollte Zetterer aufstellen, dann hat Krösche das letzte Wörtchen gehabt und der Trainer musste gegen seine sportliche Überzeugung aufstellen
3. Dino hatte keine Ahnung wen er aufstellen soll und Krösche hat dann hier den Ausschlag aufgrund wirtschaftlicher Faktoren gegeben.

Und jetzt sag mir, wie Version 2 oder 3, wo eine Aufstellung anhand wirtschaftlicher Überlegungen für die SGE gut sind.
Ein SV/SD hat eben bei der Aufstellung kein Wort mitzureden und zeitgleich ist Krösche nicht im Training anwesend um sportlich fundierte Anhaltspunkte zu geben.

Er hat weder mitzuentscheiden, noch mitzubestimmen. Das ist die Definition Deines Ausdrucks.

Bedeutung: mitentscheiden, mitbestimmen können

Und das hat Krösche beim Thema eben nicht zu können.
Er hat da nix mitzubestimmen oder mitzuentscheiden.
Das ist einzig und alleine die Verantwortung des Trainers.

Und bei Deinem Beispiel, der Chefarzt kann die Ärzte überstimmen.
Es ist also genau der Fall, der in unserem Kontext nicht sein kann, weil er nicht sein darf.
Dazu ist der Chefarzt hier eben auch die fachlich höchste Autorität, das ist der SV/SD im Kontext Aufstellung eben nicht. Das ist der Trainer.

Schau Dir im Link oben die Beispiele an. Wer ein Wörtchen mitredet hat am Ende eine Entscheidungsgewalt im Kontext.

Der TÜV gibt keine Vorschläge, das Bauamt führt keine ergebnisoffenen Diskussionen, das Wetter ist nicht für einvernehmliche Regelungen zu haben, ein demokratischer Präsident kann wollen, was er will, die Republikaner verfolgen ihre Ziele (und die sind eben konträr)...

Und jetzt kannst Du mir erklären, warum die Beispiele doof sind und meine Wahrnehmung des Begriffes falsch.
Aber Du hast Wörterbücher reingebracht und das ist was da steht und wie ich den begriff eben auch kenne.
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SemperFi schrieb:

Henk schrieb:

richtig ist:
wer ein wörtchen mitredet ist teil der diskussion.
und: eine diskussion kann mit einem einvernehmlichen ergebnis enden.


Nein, sehe ich anders.

die wörterbücher im internet und KI sehen es nicht wie du.
aber das wird dich bestimmt auch nicht überzeugen.
es ist keine gute grundlage für eine diskussion redewendungen entgegen ihres sinns zu "sehen" und den offenkundigen fehler danach nicht einzuräumen.
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Henk schrieb:

die wörterbücher im internet und KI sehen es nicht wie du.


In fast 50 Jahren, habe ich diesen Ausdruck nur so erlebt.
Absolut niemals in einem ergebnisoffenen Kontext.
Kann ich nun mal nicht ändern.

Gen Z nutzt den Begriff raw dogging auch um zu sagen, dass sie offline gehen, wird für mich aber auch immer eine andere Bedeutung haben.

Wenn Du eine Entscheidung triffst und der Chef kommt an und sagt "Da habe ich aber noch ein Wörtchen mitzureden!"
Dann kannst Du mir mit 12 Wörterbüchern kommen, da ist nicht ergebnisoffene Diskussion das Ziel.

Wenn die Mutter zum Kind sagt "Da wird der Vater aber noch ein gewaltiges Wörtchen mitreden", dann drückt das nicht aus, dass man sich als Familie hinsetzt und in Ruhe Vor- und Nachteile einer Entscheidung diskutieren möchte.

Es ist und bleibt, zumindest in meinem Leben, immer ein Ausdruck am Ende wird derjenige, der das Wörtchen mitredet die Entscheidung treffen oder soll sie treffen.
Und so habe ich den Ausdruck in all meiner Lebenszeit exklusiv gehört bzw. ist er von Leuten gebraucht worden.

Unterm Strich bleibt (auch nach Wörterbuch, da Synonyme eben mitbestimmen oder mitentscheiden sind), dass der Ausdruck klar sagt, dass Krösche hier mitentschieden hat.
Und das ist und bleibt ein No-Go.

Aufstellung bleibt Verantwortung des Trainers, da hat niemand mitzuentscheiden, egal ob man den Ausdruck jetzt weich, wie Du, oder hart wie ich wahrnimmt.
Andere Personen können Meinungen abgeben.
Entscheiden und Bestimmen (guck, die Synonyme) liegt einzig und allein beim Trainer, weil dessen Popo ist eben in der Verantwortung.
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SemperFi schrieb:

Henk schrieb:

dass krösche dafür entlassen werden muss ist doch fünf regale zu hoch gegriffen.


Wenn ein SV vorschreibt, dass ein Spieler spielen muss obwohl sportliche Gründe dagegen sprechen, dann muss der weg und das hast Du impliziert.

nicht korrekt.

SemperFi schrieb:

Dass Dino und Krösche regelmäßig sich ausgetauscht haben, war nie in Frage.

korrekt.

SemperFi schrieb:

Deine Formulierung ist aber eindeutig, dass einem Trainer am Ende eine Aufstellung entgegen seiner Überzeugung vorgegeben wurde.

nicht korrekt.

SemperFi schrieb:

Und das halte ich weiter für falsch.

entsprechend gegenstandlos.

SemperFi schrieb:

Aber wenn ein regelmäßiger Austausch bekannt ist, dann ist der Verweis, dass in diesem einen Fall der SV mehr Einfluss genommen hat nun mal eindeutig in der Konsequenz.

unzulässige schlussfolgerung, da unzulässige vorannahme.

SemperFi schrieb:

Und das bleibt auch mit Verweis auf wirtschaftliche Gründe hirnrissig, wenn zur selben Zeit ein Uzun, der ein wesentlich größeres ROI verspricht auf der Bank sitzt.

nicht korrekt und bereits wiederlegt. (torwart: richtungsentscheidung vs. feldspieler: spieltags-/gegnerabhängig)

zur unzulässigen vorannahme:
"ein wörtchen mitreden" setzt du gleich mit "sich über den/die weiteren teilnehmer hinwegsetzen und gegen deren willen entscheiden"
das ist faktisch falsch.

richtig ist:
wer ein wörtchen mitredet ist teil der diskussion.
und: eine diskussion kann mit einem einvernehmlichen ergebnis enden.
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Henk schrieb:

richtig ist:
wer ein wörtchen mitredet ist teil der diskussion.
und: eine diskussion kann mit einem einvernehmlichen ergebnis enden.


Nein, sehe ich anders.
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Brodo schrieb:

Na ja, ich fand es jetzt nicht ganz uninteressant, dass der US-Investor schon in den Startlöchern steht um die Eintracht zu übernehmen, weil die Textorstraße mitten durch Sachsenhausen führt.


Der größte Witz war ja, dass er Deutscher ist weil sein Oppa oder Uroppa Deutsch gewesen sein oder son Schwachsinn.
Zuletzt babbeln die da drüben echt nur noch Dünnpfiff.
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Anthrax schrieb:

Der größte Witz war ja, dass er Deutscher ist weil sein Oppa oder Uroppa Deutsch gewesen sein oder son Schwachsinn.


Na ja, das ist halt ne Wahrnehmung, die viele Amis haben, das ist jetzt nicht nur seine Fehlwahrnehmung, sondern das ist ja über Jahre durch Marketingmaschinen gepusht worden.

Diese DNA-Heritage Tests haben darauf ja ihr Geschäftsmodell aufgebaut und das entsprechend per Werbung verankert.
Die nutzen das Fehlen einer Basiskultur aus und verkaufen den Nutzern anhand von oft sinnfreien DNA-Tests eine "Herkunft" um sich besonders zu fühlen.
Im Prinzip eine Überkompensation.

Wobei das Witzigste war vor einigen Jahren der DNA-Test von Conan O'Brian, der quasi so irisch war, dass man solche Werte nur bei Inzest sieht 😁

Geht am Ende aber nur um Nutzerdaten, die dann das richtige Geld bringen für die Unternehmen.
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auf der Seite sieht es gar nicht mehr ganz so schlecht aus. Der durchgehende Rücken macht es akzeptabler.
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LaAguila1985 schrieb:

auf der Seite sieht es gar nicht mehr ganz so schlecht aus. Der durchgehende Rücken macht es akzeptabler.


Meins ist es nicht.
Kann aber damit leben.
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SemperFi schrieb:

Henk schrieb:

du hattest mich zitiert und mein posting als "absurd" bezeichnet und "Ist für mich Meier als FFs Schwiegersohn Niveau."                                              


Stehe ich auch zu, Außer man hat mit Dino die falsche Person entlassen.

Weil wenn ein SD oder SV in die Aufstellung aktiv  eingreift, dann muss der weg.
Und "wörtchen mitredet" ist eben aktiv mitentscheiden.

Aus seinem Plural abzuleiten, dass er das forciert hat, ist und bleibt Spekulation.

dass krösche dafür entlassen werden muss ist doch fünf regale zu hoch gegriffen. es war eine torwart-richtungsentscheidung, die wegen der erhofften hohen ablöse für kaua einen besondere rolle für den gesamten finanzhaushalt der eintracht hat. klar redet krösche da mit.

es gibt im übrigen durchaus menschen, die in hierarchien zusammen arbeiten und dennoch absprachen miteinander treffen und nicht schreien "mein bereich, hier bestimme ich!".
dafür muss niemand entlassen werden.
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Henk schrieb:

dass krösche dafür entlassen werden muss ist doch fünf regale zu hoch gegriffen.


Wenn ein SV vorschreibt, dass ein Spieler spielen muss obwohl sportliche Gründe dagegen sprechen, dann muss der weg und das hast Du impliziert.

Dass Dino und Krösche regelmäßig sich ausgetauscht haben, war nie in Frage.
Deine Formulierung ist aber eindeutig, dass einem Trainer am Ende eine Aufstellung entgegen seiner Überzeugung vorgegeben wurde.

Und das halte ich weiter für falsch.

Aber wenn ein regelmäßiger Austausch bekannt ist, dann ist der Verweis, dass in diesem einen Fall der SV mehr Einfluss genommen hat nun mal eindeutig in der Konsequenz.

Und das bleibt auch mit Verweis auf wirtschaftliche Gründe hirnrissig, wenn zur selben Zeit ein Uzun, der ein wesentlich größeres ROI verspricht auf der Bank sitzt.
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wie kannst Du beurteilen, inwieweit Riera keine Bindung zu Frankfurt und Umfeld hat? Selbst wenn es so wäre, ist das so dramatisch, wäre es bei anderen Trainern nicht viel anders, bspw wenn der gerüchtete Ex Trainer von Kopenhagen gekommen wäre?
Ich würde es besser finden andere Kriterien heranzuziehen.
Ob Riera und die Eintracht zusammenpassen, weiss ich nicht, m.E. noch zu früh. Gewisse Zweifel habe ich auch, einen Trainerwechsel halte ich derzeit -die Betonung liegt auf derzeit- für nicht angebracht
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Tafelberg schrieb:

Ob Riera und die Eintracht zusammenpassen, weiss ich nicht, m.E. noch zu früh. Gewisse Zweifel habe ich auch, einen Trainerwechsel halte ich derzeit -die Betonung liegt auf derzeit- für nicht angebracht


Ilzer hat vor einem Jahr die Presse auch aus Sinsheim weggeschrieben.
Hoeneß war letztes Jahr auf Kippe.

Wenn man von einem Trainer überzeugt ist, Sollte man eine Vorbereitung einräumen.

Dass einige Baustellen nicht trainerbedingt sind, ist glaube ich allen klar.
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SemperFi schrieb:

Henk schrieb:

hui, das ist ja mal interessant.
da wurde ich im santos-thread damals ziemlich angegangen, als ich schrieb, dass krösche in der angelegenheit bestimmt ein wörtchen mitredet.


Es wurde behauptet, dass Santos auf Anweisung von Krösche im Tor steht.

Kleiner Unterschied...

nein, das war ein anderer user.
ich hatte damals geschrieben, dass krösche die aufstellung nicht diktiert, aber in der torwart-richtungsentscheidung  bestimmt ein wörtchen mitredet:
https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/141640?page=69#5829563
du hattest mich zitiert und mein posting als "absurd" bezeichnet und "Ist für mich Meier als FFs Schwiegersohn Niveau."
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Henk schrieb:

du hattest mich zitiert und mein posting als "absurd" bezeichnet und "Ist für mich Meier als FFs Schwiegersohn Niveau."                                              


Stehe ich auch zu, Außer man hat mit Dino die falsche Person entlassen.

Weil wenn ein SD oder SV in die Aufstellung aktiv  eingreift, dann muss der weg.
Und "wörtchen mitredet" ist eben aktiv mitentscheiden.

Aus seinem Plural abzuleiten, dass er das forciert hat, ist und bleibt Spekulation.
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underdog since 1899 schrieb:

DoctorJ83 schrieb:

Ich glaube, das CL-Debakel war ein Symptom, aber nicht die Ursache.



       

Ich sprach auch nicht von ursächlich verantwortlich. Keine Ahnung was du mir da in den Mund legen möchtest. Es ging mir lediglich darum, dass die CL Farce ein weiteres Indiz für die Kopflastigkeit der Mannschaft darstellt. Du sprichst doch selbst von einem Symptom, empfindest aber meine These als nicht zutreffend. Dennoch ist es ein Puzzleteil im Gesamtkontext, was diese Saison betrifft. Du reitest eben die negative Welle, indem du vorwiegend den Trainer und den Vorstand in der Verantwortung siehst. Ich sehe vordergründig die Mannschaft und versuche mich in die Spieler hineinzuversetzen. Das unterscheidet unsere Kritik grundlegend. Außerdem habe ich nirgends einem Anspruch auf die Richtigkeit meiner Thesen erhoben.

Apropos Gesamtkontext: Bitte sei doch so nett und beziehe zukünftig selbigen in deine Ausführungen mit ein. Denn dann erscheint so manches in einem völlig anderen Zusammenhang. Es wäre schön, wenn du mir zukünftig diesem Respekt entgegenbringen könntest.

Oh nein, bitte nicht schon wieder!
Also: Hier ist Dein Ausgangszitat in voller Länge, damit Du Dich auch nicht falsch zitiert fühlst:

"Nach einem Tag Abstand versuche ich mal meine Sicht der Dinge darzulegen. Zunächst fand ich unser Spiel gestern gar nicht so schlecht. Besonders in HZ 1 waren wir auf Augenhöhe. Danach wurden uns unsere Defizite, welche diese Mannschaft schon die ganze Saison begleiten gnadenlos aufgezeigt.

Es fängt stets damit an, dass wir keine wirklichen Zweikämpfe führen. Hier fehlt die Galligkeit und die Wucht in selbige zu gehen.
Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest. Ich möchte keinem der Jungs den Charakter absprechen, aber m.E. stimmt auch die Zusammensetzung der Mannschaft nicht wirklich.

Das fängt mMn schon auf der TW Position an. Auf selbiger herrscht von Saisonbeginn an keine Konstanz und keine Sicherheit. Dies überträgt sich auf unsere komplette Abwehr. Spieler wie Koch & Theate sind seit geraumer Zeit nur noch ein Schatten ihrer selbst. Im Mittelfeld fehlt es Kreativität. Einzig der Sturm scheint überdurchschnittlich besetzt. Nur leidet dessen Effektivität eben auch an den Defiziten, wie oben bereits angeführt. Einzig die individuelle Klasse einzelner Spieler führt derzeit noch zu etwas Torgefahr. Das reicht logischerweise aber nicht, wenn es im Kollektiv nicht stimmt. Und genau darin sehe ich unser Problem. Ich möchte keinem unserer Spieler damit die Qualität absprechen, aber es passt offenbar nicht zusammen. Oder um es mit den Worten von Ritsu Doan zu sagen: Es lässt damit kein schönes Gesamtbild zeichnen.

Nichtsdestoweniger sollte man mit der Mannschaft nun auch nicht zu hart ins Gericht gehen. Denn für viele gerade für die ganz jungen Spieler war die CL einfach eine Nummer zu groß. Ich würde sogar so weit gehen, dass sich dies auf die gesamte Mannschaft übertragen lässt.
Das Erlebnis CL wurde letztendlich zum Trauma, welches seine Spuren bis dato hinterlässt. Aus dem Grund sehe ich bei uns auch kein Trainerproblem. Das Problem sitzt in den Köpfen der Spieler und deren Anlagen. Mit letzterem meine ich, dass einige nicht in der Lage scheinen, mit Druck umzugehen, geschweige denn jüngere Spieler mit an die Hand zu nehmen.
Denn es ist offensichtlich, dass gerade die vermeintlich Erfahrenen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, anstatt eine Hilfe zu sein.


Meine These stützt sich u.a. auch darauf, da es am Anfang der Saison ja recht gut lief. Sprich genau bis zum Punkt X ab dem es langsam aber stetig immer schlechter wurde.
Aus dem Grund sollte man nach der Saison bestimmte Positionen in der Mannschaft neu überdenken und dem Trainer eine faire Chance geben. Die richtigen Puzzleteile zu finden und eine Achse zu bilden, welche angefangen vom TW nebst Abwehr bis hin zum Angriff stimmiger zusammen gesetzt ist."

Ich möchte Dir gar nichts "in den Mund legen". Du stellst in Deinem Beitrag nun zum wiederholten mal auf die "traumatische Erfahrung" der viel zu schweren Champions League ab. Das sehe ich explizit nicht so. Deswegen habe ich die 22/23 Mannschaft als Gegenbeispiel angeführt.
Man hat natürlich in der CL deftige Klatschen bekommen. Aber genauso auch in der Bundesliga (Leipzig, Hoffenheim, Bayern, Leverkusen).  Die Mannschaft, da sind wir gleicher Meinung, hat ein gewaltiges mentales Problem. Eines das so groß ist, daß es nicht mal der Trainerwechsel kuriert hat.
Es macht de facto bis jetzt fast überhaupt keinen Unterschied, ob Riera oder Toppmöller coached. Die individuelle Verteidigung ist mies, das Torwartspiel ist unterdurchschnittlich, auch völlig unabhängig davon welcher unserer beiden Torhüter spielt. Wir bekommen zu viele Tore, v.a. zu viele einfache Tore.

Die  Aussage "Du reitest eben die negative Welle..." ist doch unnötig. Jetzt mal ehrlich. Ich persönlich denke halt eher, daß es an der charakterlichen Zusammenstellung der Mannschaft liegt, wenn so schwerwiegende mentale Probleme auftreten. Und ja, dafür sehe ich eher die sportliche Leitung in der Verantwortung. Typen wie Larsson, Bahoya, Chaibi sind primär karriereorientiert. Und mit dem Kopf m.E. viel zu wenig bei der Eintracht. Und andere, die eigentlich Führungsspieler sein sollten, wie Skhiri, Götze oder Koch, kommen dieser Rolle schon jahrelang nicht nach.
Das ist m.E. ein unfreiwilliges Nebenprodukt des Geschäftsprinzips.
Und, da bin ich zu 100% bei Dir: Die sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Das Wiedererzeugen einer Teamidentität sollte nun die erste und wichtigste Aufgabe für die sportliche Führung sein.
Ob das als "Ballbesitz" oder "Umschaltmannschaft", ob mit AR oder ohne geschieht ist dann fast nebensächlich.
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DoctorJ83 schrieb:

Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest.


Gladbach war der Tipping Point.
Die wurden komplett auseinander geschraubt trotz CL Debakel.

Und dann kam der nicht gegebene Elfer und der Einbruch.
Danach ging es nur noch um die Abwehr.

Im Nachgang ein Fehler.
Wir hätten weiter die Jungs Harakiri spielen lassen sollen.
Durch dieses verzweifelte Fehler abstellen wollen, wurde der Spielfluss der Mannschaft gegen die Wand gefahren.

Wäre meiner Meinung nach die bessere Lösung gewesen, lässt sich im Nachhinein aber natürlich auch leicht sagen.
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Im Grunde hat Krösche gar nicht mitzuentscheiden, wer im Tor steht.

Jedenfalls wäre das meine Meinung.
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franchise schrieb:

Im Grunde hat Krösche gar nicht mitzuentscheiden, wer im Tor steht.


Korrekt, es ist halt Fakt, dass Dino und Krösche regelmäßig zusammen gesessen haben und sie werden sich auch über Kaua unterhalten haben.

Dass Krösche dann Dino entsprechend verpflichtende Vorgaben gegeben hat, halte ich halt für Blödsinn.
Er macht hier halt eine Aussage wo er es nicht allein auf den Ex Trainer abschiebt. Fertig.
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Coach James schrieb:

Interessant fand' ich übrigens die Passage, in der er den Fehler zur Torwartrotation eingeräumt hat – dass dies "definitiv nicht zur Stabilisierung der Mannschaft beigetragen" hätte. Und dass er in diesem Zusammenhang von "einer Entscheidung, die wir gemeinsam getroffen haben" sprach. Das war ja auch etwas, dass immer mal wieder spekuliert wurde, dass der Wunsch von oben kam, Kaua wieder reinzunehmen, obwohl Zetti bis zu diesem Zeitpunkt wirklich gut war.

hui, das ist ja mal interessant.
da wurde ich im santos-thread damals ziemlich angegangen, als ich schrieb, dass krösche in der angelegenheit bestimmt ein wörtchen mitredet.
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Henk schrieb:

hui, das ist ja mal interessant.
da wurde ich im santos-thread damals ziemlich angegangen, als ich schrieb, dass krösche in der angelegenheit bestimmt ein wörtchen mitredet.


Es wurde behauptet, dass Santos auf Anweisung von Krösche im Tor steht.

Kleiner Unterschied...
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BvB auch komplett nutzlos...