SemperFi
33300
Matzel schrieb:Hyundaii30 schrieb:
So viel zum Thema gute Spieler müssen immer teuer sein.
Sagt wer? Ich halte dagegen: Marmoush, Muani, Ndicka, ...
Und global gesehen, sind selbst 20 Mio Spieler inzwischen die Kategorie günstig.
Doan, Jonny und Kali sind als Paket so teuer, wie die Upamecano Verlängerung der Bayern alleine.
Über die gesamte Vertragslaufzeit....
Tafelberg schrieb:
bisher kann man m.E: nur ein Zwischenfazit ziehen und das sieht gut aus. Ansonsten wäre ich mit einer zu schnellen Beurteilung vorsichtig, aber mir ist das so auch lieber als bei Toppmöller, da war mir die (Ver)Urteilung damals zu schnell.
Seid ruhig vorsichtig. Jeder, wie er mag.
Bei Toppmöller konnte man spätestens in der Rückrunde letzte Saison sehen, dass das auf Dauer schief geht, weil bereits da absoluter Scheiß-Fußball gespielt wurde. Aber man wurde ja bis weit in diese Saison hinein als "Kunde" und "Erfolgs-Fan" verunglimpft, wenn man es wagte, Dino zu kritisieren. Das ging so lange, bis auch der letzte nicht mehr leugnen konnte, dass Dino diese Mannschaft sportlich an den absoluten Nullpunkt gecoacht hatte.
Und genau wie man es schon lange sehen konnte (wenn man es sehen wollte), dass das mit Dino schief geht, so kann man jetzt sehen, dass das mit Albert gut geht. Der hat eine absolute Herkules-Aufgabe übernommen, vergleichbar mit damals Kovac. Und dafür hat Albert innerhalb kürzester Zeit schon riesige Schritte eingeleitet.
Das mt Albert wird auf Dauer wahrscheinlich keine Geschichte für Fußball-Romantiker, da ich davon ausgehe, dass er uns über kurz oder lang aus dem Vertrag heraus gekauft wird, so wie wir es jetzt mit ihm in Slowenien gemacht haben. Aber es wird eine sportlich erfolgreiche Geschichte.
Brodo schrieb:
Das ging so lange, bis auch der letzte nicht mehr leugnen konnte, dass Dino diese Mannschaft sportlich an den absoluten Nullpunkt gecoacht hatte.
Als Dino entlassen wurde, waren wir auf Platz 7 mit 2 Punkten Abstand auf Platz 6, 5 Punkten auf 3 und einer Niederlage aus 5 Spielen.
Seien wir ehrlich, mit einem durchgehend fitten Jonny wäre Dino wahrscheinlich immer noch Trainer, weil das wären Minimum 3 Punkte mehr und Platz 6 mit 2 Punkten Abstand auf Platz 3 zu dem Zeitpunkt gewesen und einer besseren TD.
Und ja eine Entlassung war aufgrund der Entwicklung notwendig, aber wir Älteren haben doch mehr als einmal Situationen gehabt, die wesentlich frostiger waren.
Finde es auch ziemlich witzig, dass Ballbesitz über 2 Jahre böse war und plötzlich ist ein überzeugter Ballbesitztrainer für viele die dieser Argumentation gefolgt sind die super Lösung.
Zeigt mir, dass es nie um Ballbesitz ging.
SemperFi schrieb:
Finde es auch ziemlich witzig, dass Ballbesitz über 2 Jahre böse war und plötzlich ist ein überzeugter Ballbesitztrainer für viele die dieser Argumentation gefolgt sind die super Lösung.
Zeigt mir, dass es nie um Ballbesitz ging.
Ja, das ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Da wurde wieder zu viel pauschalverurteilt. Allerdings gibt es ja Ballbesitz und Ballbesitz, und da werden wir - wie in Ansätzen ja schon erkennbar - hoffentlich eine wesentlich dynamischere Variante sehen.
Hauge zum 0:1 in San Siro. Bodö weiter auf Kurs.
SemperFi schrieb:mittelbucher schrieb:
Hauge zum 0:1 in San Siro. Bodö weiter auf Kurs.
Fottgejacht habt ihr den 😁😁😁
Ich net
kurz gegoogelt, artikel von heute:
Eintracht: 27-Millionen-Entscheidung vertagt
https://www.fussballtransfers.com/a746198757859212897-eintracht-27-millionen-entscheidung-vertagt
"Satte 27 Millionen Euro würde Kalimuendo im Fall der Fälle kosten. Ein möglicher SGE-Vertrag ist bereits seit dem Winter ausgehandelt und umfasst ein Grundgehalt von rund drei Millionen Euro bis 2031. Um den Deal zu finanzieren ist laut der Boulevardzeitung eine Europa-Qualifikation der Eintracht fast unumgänglich. Denkbar ist jedoch, dass SGE-Sportvorstand Krösche mit Nottingham noch einmal nachverhandelt. Dies gilt insbesondere, sollte der aktuelle Tabellen-17. aus der Premier League absteigen."
Eintracht: 27-Millionen-Entscheidung vertagt
https://www.fussballtransfers.com/a746198757859212897-eintracht-27-millionen-entscheidung-vertagt
"Satte 27 Millionen Euro würde Kalimuendo im Fall der Fälle kosten. Ein möglicher SGE-Vertrag ist bereits seit dem Winter ausgehandelt und umfasst ein Grundgehalt von rund drei Millionen Euro bis 2031. Um den Deal zu finanzieren ist laut der Boulevardzeitung eine Europa-Qualifikation der Eintracht fast unumgänglich. Denkbar ist jedoch, dass SGE-Sportvorstand Krösche mit Nottingham noch einmal nachverhandelt. Dies gilt insbesondere, sollte der aktuelle Tabellen-17. aus der Premier League absteigen."
Adlersupporter schrieb:
Die werden sich hoffentlich bald alle noch über Riera wundern…
Da bin ich mir übrigens ziemlich sicher. Das mit Riera wird gut gehen. Was der Typ innerhalb von gerade mal 3 Wochen aus dieser mausetoten Mannschaft mit mind. 7 verletzten Stammspielern gemacht hat, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen!
Und das ist erst der Anfang.
Brodo schrieb:
Was der Typ innerhalb von gerade mal 3 Wochen aus dieser mausetoten Mannschaft mit mind. 7 verletzten Stammspielern gemacht hat, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen!
Und das ist erst der Anfang.
Immer langsam.
Wir wissen alle, wie schnell das gehen kann, in jede Richtung.
Und es sollte uns allen bewusst sein, dass auch im Erfolgsfall das sehr wahrscheinlich keine langfristige Beziehung wird, kennen wir ja.
Ist aber fein für mich, wenn 2 und ein bisserl gute Jahre dabei rumkommen, soll es mir persönlich Recht sein.
Bommer1974 schrieb:PeterT. schrieb:Luzbert schrieb:mikulle schrieb:Luzbert schrieb:
Ich würde es wirklich mal darauf ankommen lassen
Ich fänd so etwas blöd. Ich wünsche mir, dass die Spieler alles versuchen, um ein Gegentor zu verhindern, aber nicht, sich als Opfer stilisieren und billigend ein Gegentor in Kauf nehmen, um auf Unzulänglichkeiten im Regelwerk hinzuweisen.
Die Diskussion ist ohnehin müßig, nachdem ich eben in einem Beitrag von SemperFi gelernt habe, dass Torhüter keinen Schutzstatus mehr im 5m-Raum haben.
Krass, dass erst 13 Jahre nach der Regeländerung Vereine diese Anpassung so hart ausnutzen.
Das Beispiel mit der F1 gefällt mir da ganz gut.
Der "Witz" ist ja, dass diese Regel gar nicht mal so neu ist, sondern eigentlich "back to the roots" soweit ich mich nicht gründlich irre.
Bis in die 60er war es (zumindest in England) erlaubt mit "angelegten Armen" den Torwart samt Ball ins Tor zu rempeln und das Tor zählte.
cm47 sollte als Extorwart und sehr alter Hase hier im Forum genaueres wissen.
damals waren die Torhüter aber auch im Schnitt 2.65m groß und die Verteidiger prallten ab, anstatt, wie heute, bei einem Windhauch 3.50m quer durch die Luft zu fliegen. Damals wurde kein Keeper ins Tor "gerempelt" oder die Verteidiger haben dem Rempler, wie im Eishockey, die Fr...e poliert
Ich kenne cm47 nicht persönlich, aber schätze ihn auch auf Mindestens 2.85m Stand heute!
Nix für ungut Bommer, mein Beitrag war ernst gemeint!
Und, nebenbei, Top-Torleute wie Toni Turek, Hans Tilkowski, Sepp Meier, Egon Loy, Peter Kunter, Gerhard Heinze, Toni Schuhmacher, Uli Stein, oder England: Gordon Banks, Peter Shilton... alle Namen sind nur eine Auswahl.
waren alle "nur" zwischen 1.75 bis 1.85 m groß.
Ein Bernd "Bert" Trautmann mit seinen 18,9 m oder Frank Swift (Big Swifti) 1.88 .m waren seinerzeit eher die Ausnahme.
Unwissen oder schlimmeres mit Smilies etc... zu kaschieren nervt mittlerweile, nfu!
SemperFi schrieb:PeterT. schrieb:
Ein Bernd "Bert" Trautmann mit seinen 18,9 m
Wow... 😁
Ein Kerl wie ein Bus
wenn die entwicklung immer mehr in diese richtung geht, also, dass der gegnerische torwart im 5er quasi nahezu folgenlos geblockt werden kann bzw. "darf", sollten wir uns dieser entwicklung schlicht möglichst rasch anpassen und dies auch so handhaben. hoffentlich bereits schon gegen freiburg, denn gerade gegen einen ohnehin schon fehleranfälligen keeper wie atubolu könnte sowas ein probates mittel sein, zu torchancen bzw. toren zu kommen.
Lattenknaller__ schrieb:
wenn die entwicklung immer mehr in diese richtung geht, also, dass der gegnerische torwart im 5er quasi nahezu folgenlos geblockt werden kann bzw. "darf"
Die Entwicklung geht nicht dahin.
Die Regeln sind seit Beginn der Saison einfach so.
Arteta und sein Team haben das nur als Erste wirklich verstanden, bzw das auf dem Niveau entsprechend umgesetzt und das sickert halt bei allen Anderen so langsam durch.
Ist quasi wie eine F1 Regeländerung, ein Team findet dann eine Möglichkeit das auszunutzen und alle Anderen kopieren das dann.
SemperFi schrieb:
Die Entwicklung geht nicht dahin.
Die Regeln sind seit Beginn der Saison einfach so.
Und wieder kann man dem Fuballverantwortlichen der verbände gratulieren für eine schwachsinnige Regeländerung.
Ich weiß gar nicht, wie man soooo geil darauf sein kann, das langjährige gute Konzept Fußball immer mehr zu zerstören.
Also wenn wir durch dieses Torhüter bedrängen bei Standartsituationen in Zukunft ein Tor fressen, dann möchte ich auch keinen Pfiff hören oder sehen wenn wir das auch machen. Aber ich vermute genauso wird es kommen. Und dann stellt sich ein Experte hin und erzählt einem was von Grauzonenbereich blabla, und jeder Schiri muss das Individuell entscheiden. Und dann gibt es wieder 20 unterschiedliche Szenarien und es wird immer unglaubwürdiger und unglaubwürdiger.
Gabba Gabba Hey schrieb:
Und dann gibt es wieder 20 unterschiedliche Szenarien und es wird immer unglaubwürdiger und unglaubwürdiger.
Wie schon angesprochen, in der PL wird das ja am Anschlag betrieben.
Arsenal wird mit absolutem Ausreizen dieser Änderung wahrscheinlich Meister.
Also wer schönen Fußball mag, der darf sich da auf harte Zeiten einstellen.
Weil das werden sich noch viel mehr Vereine entsprechend abschauen.
SemperFi schrieb:
evtl. bin ich daher befangen
und warum bist du das?
Bommer1974 schrieb:
und warum bist du das?
Wenn man Spieler toll findet, dann sieht man sie manchmal besser als sie real sind und ich fände es unehrlich diese Befangenheit bzgl Theate und Rasmus bei Einigen anzusprechen ohne nicht einzugestehen, dass es mir bei Jonny genau so gehen könnte.
Ich hoffe das ist so verständlich.
SemperFi schrieb:Bommer1974 schrieb:
und warum bist du das?
Wenn man Spieler toll findet, dann sieht man sie manchmal besser als sie real sind und ich fände es unehrlich diese Befangenheit bzgl Theate und Rasmus bei Einigen anzusprechen ohne nicht einzugestehen, dass es mir bei Jonny genau so gehen könnte.
Ich hoffe das ist so verständlich.
Ja, verständlich und löblich
Benschi02 schrieb:
Daher bitte, bitte Ellyes künftig Libero spielen lassen und Koch bleibt auf der Bank. Mit Koch wäre es dann tatsächlich das erwartete Debakel geworden.
Nein und Nein. Beides möchte ich definitiv NICHT haben. Weder Skiri dauerhaft als Libero, noch Koch dauerhaft auf der Bank.
Der zweite Satz von dir ist übrigens ne Frechheit....
Benschi02 schrieb:
… und noch eines zum Podcast von Lars und Marc heute Morgen: die Jungen in der Abwehr, die es am Samstag so klasse gemacht haben und dann im Vergleich zu Koch, Theate und Kristensen so abzuwerten und die fehlenden und leider schlechteste Abwehr in Europa bildenden Spieler als die „Mentalitätsmonster“ zu bezeichnen, ist die mit Abstand schlechteste Analyse, die ich je von Euch gehört habe. Es hört sich ehrlich gesagt nach einer deutlichen und gesteuerten Kritik am Trainer an, als eine neutrale Spieltagskritik. Und vom Direktvergleich Skhiri gegen Koch kein einziges Wort. Sorry, das war heute Morgen von Euch gar nichts.
Ich hab den Podcast nicht gehört.
Nur eines dazu: Die Jungs die es am Samstag aus deiner Sicht so klasse gemacht haben hätten sich über 5 oder 6 Stück in der eigenen Bude nicht beschweren dürfen. Die Chancen dafür hatten die Bayern.
"Den Umständen entsprechend" haben wir das am Samstag ordentlich gemacht, ohne Frage.
Dennoch war das weit weg von wirklich gut und stabil. Irgendwie wird mir das Spiel ein bisschen zu arg verklärt. Man könnte meinen wir haben gewonnen.
Und noch eines: Theate und Kristensen sind sehr wohl Mentalitätsmonster, das haben sie oft genug bewiesen!
Wie man das in Frage stellen kann ist mir ein Rätsel...
Diegito schrieb:
Wie man das in Frage stellen kann ist mir ein Rätsel...
Ich behaupte, dass beide aufgrund ihres Auftretens besser bewertet werden, als es ihre fußballerische Qualität rechtfertigt.
Und damit meine ich nicht, dass sie nicht gute Kicker sind, sondern, dass über Fehler und Schwächen eher hinweggesehen wird.
Denn richtige top Mentalitätsspieler heben meiner Meinung nach nicht die Arme, wenn 2 Gegenspieler daneben stehen und beschweren sich dann wenn der Ball nicht kommt oder feiern sich für Aktionen während das Spiel weiter läuft oder kacken Mitspieler an, obwohl sie selbst Mist gebaut haben.
Das kann intern ganz schnell ein Problem werden.
Deswegen sehe ich bei beiden noch Luft nach oben und einen Jonny zB einen Level drüber.
Aber für mich ist Jonny gefühlt das beste Gesamtpaket für uns seit Ewigkeiten aus Kampf, Einsatz und Qualität und das beste Beispiel für Führen durch Vorbild, evtl. bin ich daher befangen.
SemperFi schrieb:
evtl. bin ich daher befangen
und warum bist du das?
Adlertraeger-SGE schrieb:
Aber meinst du nicht, dass die permanenten Beiträge nach dem Motto "Wir werden mit absoluter Sicherheit alles überrollen" manchmal ein bisschen "too much" sind? Anstrengend..
Man liest den Nick und bekommt ein Schmunzeln auf die Lippen.
Anstrengend sind die 95+X% Untergangsszenarien inkl in die Hose machen und nahezu alles und jedem im Verein die Kompetenz absprechenden Beiträge
Cyrillar schrieb:
Man liest den Nick und bekommt ein Schmunzeln auf die Lippen.
Anstrengend sind die 95+X% Untergangsszenarien inkl in die Hose machen und nahezu alles und jedem im Verein die Kompetenz absprechenden Beiträge
Ab und an war es ja witzig, Inzwischen zerschießt es teilweise Diskussionen.
Für mich sind beide Extreme nur noch ermüdend, weil es eben absolut nichts zu einem normalen Diskurs beiträgt.
SemperFi schrieb:
Mal meine abschließenden 2ct:
Ziel war ja Platz 3 im Medallienspiegel.
Wäre Emma Aicher in den 2 Rennen 4 und 5 Hundertstel schneller gewesen, wären wir sogar auf Platz 3 statt 5 und hätten die Zielvorgabe erreicht.
Und das zeigt eigentlich, warum ich solche Ziele für puren Blödsinn halte.
Weil das sagt ja am Ende so absolut nichts über den Zustand im deutschen Wintersport aus.
Egal ob Eisschnellauf, Skispringen, Alpin oder alles mit Langlaufskiern, wir haben zu wenig Nachwuchs.
In der Eisbahn liegt unsere Wettbewerbsfähigkeit ja daran, dass 4 von 16 Bahnen des Wettbewerbskalenders in Deutschland stehen und viele Länder kein Bedarf haben oder Geld investieren, um da effektiv mitzuhalten.
Da fährt man in anderen Ländern für das Geld wahrscheinlich eher Kartbahn statt Bobbahn.
Sowohl 2024 wie jetzt 2026 waren 60% aller Medaillen von Sportsoldaten, dazu kommen noch Zoll und Polizei und dann weiß man, dass man ohne Staatsbedienstete quasi nicht existent auf dem Medaillenspiegel wäre.
Wenn Sportler in den Staatsdienst gehen müssen um ihren Sport zu betreiben, dann geht sich das langfristig nicht aus.
Da können wir noch von Glück reden, dass die Wintersportregionen in eher konservativen und ländlichen Gegenden liegen, wo Staatsdienst durchaus noch angesehen ist.
Aber wir brauchen Systeme, die es Sportlern ermöglicht andere Wege zu beschreiten als einen Berufsweg einzuschlagen, dessen Ausbildung das Lernen im Umgang mit Waffen inkludiert.
Weil egal ob Sportfördergruppe oder nicht, das System Staatsdienst ist nicht für jeden etwas.
Da braucht es andere Optionen für den Nachwuchs als reiche Eltern oder Ausnahmetalent, dem Sponsoren hinterherrennen.
und die meisten dieser Sportarten laufen halt 4 Jahre vollkommen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, wo sollen da Sponsoren herkommen?
FredSchaub schrieb:
und die meisten dieser Sportarten laufen halt 4 Jahre vollkommen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, wo sollen da Sponsoren herkommen?
Vierschanzentournee, Biathlon, Tour de Ski...
Also wir reden ja hier nicht von in Deutschland komplett ignorierten Sportarten.
Und um es klar zu stellen, ich sehe es per se nicht schwarz, sondern mir fehlt einfach diese Diskussion in der Öffentlichkeit.
Per se finde ich das Sportsoldatentum ja gut.
Aber es irritiert mich, dass es absolut keinen Diskurs dazu gibt, es war gerade Olympia und absolut niemand redet darüber.
Und mir fehlt dann einfach irgendwo mal eine Idee, dass wenn man Sportsoldaten diese Förderung ermöglicht, es eine Alternative geben sollte für Sportler, die eben diesen Weg nicht gehen wollen oder die dann eben nicht an einen dieser 744 Plätze bundesweit rankommen.
(und diese 744 Personen sind für 60% aller Medaillen bei Olympiaden verantwortlich (und 10% davon gehen an nicht-olympische Sportarten und Parasport)
Das sind 67 Mio Euro im Jahr an Ausgaben.
Also einmal Upamecano verlängern deckt fast 2 Jahre die Kosten für alle Sportsoldaten.
Wirklich nochmal zum Abschluß, ich finde es einfach schade, dass es keinen Diskurs zu dem Thema gibt.
Es ist toll, dass wir SportsoldatInnen haben, den Zoll, die Polizei und die das System tragen, aber wir brauchen einfach weitere Lösungen, denn diese Systeme haben ihre Grenzen und die sehen wir seit Jahren und es wird seit Jahren darüber sich beschwert.
SemperFi schrieb:FredSchaub schrieb:
und die meisten dieser Sportarten laufen halt 4 Jahre vollkommen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, wo sollen da Sponsoren herkommen?
Vierschanzentournee, Biathlon, Tour de Ski...
Also wir reden ja hier nicht von in Deutschland komplett ignorierten Sportarten.
wir reden aber auch dabei nur von einem Ausschnitt der Sportarten, gab irgenwann letztens ne Doku dazu, wie das bspw im Eiskunstlauf ist
SemperFi schrieb:
Und um es klar zu stellen, ich sehe es per se nicht schwarz, sondern mir fehlt einfach diese Diskussion in der Öffentlichkeit.
Also die Diskussion gibt es, auch wenn sie sehr leise geführt wird.
https://www.deutschlandfunk.de/lobbyverein-athleten-deutschland-fordert-reformen-im-deutschen-sport-100.html
https://www.sport1.de/news/olympia/2026/02/forderung-hartung-will-die-eigenen-starken-ausspielen
Das Sportfördergesetz wird jetzt schon seit ca 2 Jahren diskutiert und scheitert an den vielen Köchen, welche den Brei verderben.
Mal meine abschließenden 2ct:
Ziel war ja Platz 3 im Medallienspiegel.
Wäre Emma Aicher in den 2 Rennen 4 und 5 Hundertstel schneller gewesen, wären wir sogar auf Platz 3 statt 5 und hätten die Zielvorgabe erreicht.
Und das zeigt eigentlich, warum ich solche Ziele für puren Blödsinn halte.
Weil das sagt ja am Ende so absolut nichts über den Zustand im deutschen Wintersport aus.
Egal ob Eisschnellauf, Skispringen, Alpin oder alles mit Langlaufskiern, wir haben zu wenig Nachwuchs.
In der Eisbahn liegt unsere Wettbewerbsfähigkeit ja daran, dass 4 von 16 Bahnen des Wettbewerbskalenders in Deutschland stehen und viele Länder kein Bedarf haben oder Geld investieren, um da effektiv mitzuhalten.
Da fährt man in anderen Ländern für das Geld wahrscheinlich eher Kartbahn statt Bobbahn.
Sowohl 2024 wie jetzt 2026 waren 60% aller Medaillen von Sportsoldaten, dazu kommen noch Zoll und Polizei und dann weiß man, dass man ohne Staatsbedienstete quasi nicht existent auf dem Medaillenspiegel wäre.
Wenn Sportler in den Staatsdienst gehen müssen um ihren Sport zu betreiben, dann geht sich das langfristig nicht aus.
Da können wir noch von Glück reden, dass die Wintersportregionen in eher konservativen und ländlichen Gegenden liegen, wo Staatsdienst durchaus noch angesehen ist.
Aber wir brauchen Systeme, die es Sportlern ermöglicht andere Wege zu beschreiten als einen Berufsweg einzuschlagen, dessen Ausbildung das Lernen im Umgang mit Waffen inkludiert.
Weil egal ob Sportfördergruppe oder nicht, das System Staatsdienst ist nicht für jeden etwas.
Da braucht es andere Optionen für den Nachwuchs als reiche Eltern oder Ausnahmetalent, dem Sponsoren hinterherrennen.
Ziel war ja Platz 3 im Medallienspiegel.
Wäre Emma Aicher in den 2 Rennen 4 und 5 Hundertstel schneller gewesen, wären wir sogar auf Platz 3 statt 5 und hätten die Zielvorgabe erreicht.
Und das zeigt eigentlich, warum ich solche Ziele für puren Blödsinn halte.
Weil das sagt ja am Ende so absolut nichts über den Zustand im deutschen Wintersport aus.
Egal ob Eisschnellauf, Skispringen, Alpin oder alles mit Langlaufskiern, wir haben zu wenig Nachwuchs.
In der Eisbahn liegt unsere Wettbewerbsfähigkeit ja daran, dass 4 von 16 Bahnen des Wettbewerbskalenders in Deutschland stehen und viele Länder kein Bedarf haben oder Geld investieren, um da effektiv mitzuhalten.
Da fährt man in anderen Ländern für das Geld wahrscheinlich eher Kartbahn statt Bobbahn.
Sowohl 2024 wie jetzt 2026 waren 60% aller Medaillen von Sportsoldaten, dazu kommen noch Zoll und Polizei und dann weiß man, dass man ohne Staatsbedienstete quasi nicht existent auf dem Medaillenspiegel wäre.
Wenn Sportler in den Staatsdienst gehen müssen um ihren Sport zu betreiben, dann geht sich das langfristig nicht aus.
Da können wir noch von Glück reden, dass die Wintersportregionen in eher konservativen und ländlichen Gegenden liegen, wo Staatsdienst durchaus noch angesehen ist.
Aber wir brauchen Systeme, die es Sportlern ermöglicht andere Wege zu beschreiten als einen Berufsweg einzuschlagen, dessen Ausbildung das Lernen im Umgang mit Waffen inkludiert.
Weil egal ob Sportfördergruppe oder nicht, das System Staatsdienst ist nicht für jeden etwas.
Da braucht es andere Optionen für den Nachwuchs als reiche Eltern oder Ausnahmetalent, dem Sponsoren hinterherrennen.
SemperFi schrieb:
Mal meine abschließenden 2ct:
Ziel war ja Platz 3 im Medallienspiegel.
Wäre Emma Aicher in den 2 Rennen 4 und 5 Hundertstel schneller gewesen, wären wir sogar auf Platz 3 statt 5 und hätten die Zielvorgabe erreicht.
Und das zeigt eigentlich, warum ich solche Ziele für puren Blödsinn halte.
Weil das sagt ja am Ende so absolut nichts über den Zustand im deutschen Wintersport aus.
Egal ob Eisschnellauf, Skispringen, Alpin oder alles mit Langlaufskiern, wir haben zu wenig Nachwuchs.
In der Eisbahn liegt unsere Wettbewerbsfähigkeit ja daran, dass 4 von 16 Bahnen des Wettbewerbskalenders in Deutschland stehen und viele Länder kein Bedarf haben oder Geld investieren, um da effektiv mitzuhalten.
Da fährt man in anderen Ländern für das Geld wahrscheinlich eher Kartbahn statt Bobbahn.
Sowohl 2024 wie jetzt 2026 waren 60% aller Medaillen von Sportsoldaten, dazu kommen noch Zoll und Polizei und dann weiß man, dass man ohne Staatsbedienstete quasi nicht existent auf dem Medaillenspiegel wäre.
Wenn Sportler in den Staatsdienst gehen müssen um ihren Sport zu betreiben, dann geht sich das langfristig nicht aus.
Da können wir noch von Glück reden, dass die Wintersportregionen in eher konservativen und ländlichen Gegenden liegen, wo Staatsdienst durchaus noch angesehen ist.
Aber wir brauchen Systeme, die es Sportlern ermöglicht andere Wege zu beschreiten als einen Berufsweg einzuschlagen, dessen Ausbildung das Lernen im Umgang mit Waffen inkludiert.
Weil egal ob Sportfördergruppe oder nicht, das System Staatsdienst ist nicht für jeden etwas.
Da braucht es andere Optionen für den Nachwuchs als reiche Eltern oder Ausnahmetalent, dem Sponsoren hinterherrennen.
und die meisten dieser Sportarten laufen halt 4 Jahre vollkommen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, wo sollen da Sponsoren herkommen?
Ok kann man drüber streiten. Was heisst hier frech. Keine Kritik erlaubt wieder mal?
Hab nichts freches geschrieben. Nur meine Meinung
Das Training von Beiden mal gesehen ?
Hast Du auch malgesehen wie der Moppes
unter Anderem, präzise aufs Tor schießen kann (in die Winkel) und die Torhüter
fordert . Kann der Zimbo nicht.
Ich traue ihm eben nicht zu, dass er den Kaua verbessern kann.
Für mich muss ein neuer Torwartrainer her.
Das war jetzt auch mal wieder frech
Hab nichts freches geschrieben. Nur meine Meinung
Das Training von Beiden mal gesehen ?
Hast Du auch malgesehen wie der Moppes
unter Anderem, präzise aufs Tor schießen kann (in die Winkel) und die Torhüter
fordert . Kann der Zimbo nicht.
Ich traue ihm eben nicht zu, dass er den Kaua verbessern kann.
Für mich muss ein neuer Torwartrainer her.
Das war jetzt auch mal wieder frech
WaldeckAdler schrieb:
. Keine Kritik erlaubt wieder mal?
Nein, die Bezeichnung "Neuling" mit Moppes als "erfahrenem Gegenbeispiel" zeigt nur, dass Du weder von den Personen, der Tätigkeit oder dem Sachverhalt eine Ahnung hast und es Dir auch keine 2 Minuten Google wert war hier Deine Meinung zu prüfen oder belegen.
Und das ist und bleibt frech.
franchise schrieb:
Ich geh hier mit, weil es wieder keine Murmeln waren die er sich gefangen hat. Kaua hat beim ersten Ball versucht ihn nicht zur Seite zu klären sondern mMn fest zu halten. Bei dem Rasen rutscht der Ball nunmal durch. Sieht blöd aus aber er lernt daraus hoffentlich. Das zweite Tor sieht eher Unglücklich wegen dem Verkehr im Strafraum aus, da muss er präsenter sein, er stand ja kurz auch hinter der Torlinie. Das Problem ist hier aber auch das die Keeper wenig Schutz bekommen.
Das er vieles richtig gemacht hat sieht ma daran dass sein Thread nicht voll ist
Ja, am Stellungsspielmuss er noch arbeiten und wie der Trainer sagt, mit mehr Selbstbewusstsein
rauskommen. Ob da der Zimmermann als absoluter Neuling auf dem Torwart Trainerposten
der Richtige ist ihm das beizubringen? Da vermisse ich den Moppes.
Wofür er aber nix kann, ist das bei Standards der Bahoya ständig dem Kane zugeteilt
wurde. Der schiebt ihn doch einfach weg. Warum nicht der Amenda?
WaldeckAdler schrieb:
Ob da der Zimmermann als absoluter Neuling auf dem Torwart Trainerposten
der Richtige ist ihm das beizubringen?
Zimbo macht das jetzt seit 6 Jahren...
Da finde ich den Ausdruck "Neuling" schon frech
Moppes hat bei uns angefangen, da hatte er 3 Jahre Erfahrung beim Weltclub Stuttgarter Kickers und noch mal 6 Monate bei dem absoluten Spitzenclub Eintracht Trier.
Nach uns war er dann nochmal 3 Jahre bei der noch fehlenden Eintracht in Braunschweig.
Zimbo hat insgesamt also genau 6 Monate weniger Erfahrung als Moppes als Torwarttrainer, war dafür aber alle 6 Jahre in der Bundesliga tätig und nicht in Liga 2, 3 oder 4.
Wenn Zimbo also in der Bundesliga für Dich ein Neuling ist, dann ist Moppes ein absoluter Grünschnabel auf dem Level.
Ok kann man drüber streiten. Was heisst hier frech. Keine Kritik erlaubt wieder mal?
Hab nichts freches geschrieben. Nur meine Meinung
Das Training von Beiden mal gesehen ?
Hast Du auch malgesehen wie der Moppes
unter Anderem, präzise aufs Tor schießen kann (in die Winkel) und die Torhüter
fordert . Kann der Zimbo nicht.
Ich traue ihm eben nicht zu, dass er den Kaua verbessern kann.
Für mich muss ein neuer Torwartrainer her.
Das war jetzt auch mal wieder frech
Hab nichts freches geschrieben. Nur meine Meinung
Das Training von Beiden mal gesehen ?
Hast Du auch malgesehen wie der Moppes
unter Anderem, präzise aufs Tor schießen kann (in die Winkel) und die Torhüter
fordert . Kann der Zimbo nicht.
Ich traue ihm eben nicht zu, dass er den Kaua verbessern kann.
Für mich muss ein neuer Torwartrainer her.
Das war jetzt auch mal wieder frech
Matzel schrieb:
Sehr schön, ja. Und morgen dann hoffentlich nochmal den "vollen" Satz Medaillen zum Abschluss im Vierer-Bob.
Unsere Frankfurter Buben sind ja auch wieder auf Bronze-Kurs.
Gleich Lauf 3.
Ich geh hier mit, weil es wieder keine Murmeln waren die er sich gefangen hat. Kaua hat beim ersten Ball versucht ihn nicht zur Seite zu klären sondern mMn fest zu halten. Bei dem Rasen rutscht der Ball nunmal durch. Sieht blöd aus aber er lernt daraus hoffentlich. Das zweite Tor sieht eher Unglücklich wegen dem Verkehr im Strafraum aus, da muss er präsenter sein, er stand ja kurz auch hinter der Torlinie. Das Problem ist hier aber auch das die Keeper wenig Schutz bekommen.
Das er vieles richtig gemacht hat sieht ma daran dass sein Thread nicht voll ist
Das er vieles richtig gemacht hat sieht ma daran dass sein Thread nicht voll ist
SemperFi schrieb:Diegito schrieb:
Er hatte aber auch zwei sehr riskante Moves dabei im eigenen Strafraum, wenn das in die Hose geht reden wir hier ganz anders...
Mir ist das Selbstbewusstsein, dass sie solche Dinge probieren lieber, auch wenn es mal schief geht, als dass wieder bei allen die Angst in den Knochen steckt, die dann am Ende zu genau so vielen oder noch mehr Fehlern führt.
Die gleiche Situation gegen Freiburg beim Stand von 0:0 und wir verlieren das Ding deswegen und du wirst zu 100% anders sprechen.
Diegito schrieb:
Die gleiche Situation gegen Freiburg beim Stand von 0:0 und wir verlieren das Ding deswegen und du wirst zu 100% anders sprechen.
Nenne die Summe, ich halte die Wette.
Alternativ stehen Dir hunderte Beiträge zu unzähligen Spielen der letzten 20 Jahre zur Verfügung, gerne zeige mir eine entsprechende Sprunghaftigkeit und Rummeckerei nach Fehlern, wo ich mir dann selbst widerspreche.
Solltest Du für beides nicht die Eier haben, dann bitte solche Unterstellungen sein lassen.
DoctorJ83 schrieb:DBecki schrieb:
Überraschend gut hat mir heute Skhiri gefallen. Wirkte sicherer und aufgeräumter als Koch zuletzt auf dieser Position
Ja, das könnte wirklich für ihn eine Position am Ende seiner Karriere werden. Ein bisschen wie bei Hasebe.
Er hatte aber auch zwei sehr riskante Moves dabei im eigenen Strafraum, wenn das in die Hose geht reden wir hier ganz anders...
Diegito schrieb:
Er hatte aber auch zwei sehr riskante Moves dabei im eigenen Strafraum, wenn das in die Hose geht reden wir hier ganz anders...
Mir ist das Selbstbewusstsein, dass sie solche Dinge probieren lieber, auch wenn es mal schief geht, als dass wieder bei allen die Angst in den Knochen steckt, die dann am Ende zu genau so vielen oder noch mehr Fehlern führt.
SemperFi schrieb:Diegito schrieb:
Er hatte aber auch zwei sehr riskante Moves dabei im eigenen Strafraum, wenn das in die Hose geht reden wir hier ganz anders...
Mir ist das Selbstbewusstsein, dass sie solche Dinge probieren lieber, auch wenn es mal schief geht, als dass wieder bei allen die Angst in den Knochen steckt, die dann am Ende zu genau so vielen oder noch mehr Fehlern führt.
Die gleiche Situation gegen Freiburg beim Stand von 0:0 und wir verlieren das Ding deswegen und du wirst zu 100% anders sprechen.
Sagt wer? Ich halte dagegen: Marmoush, Muani, Ndicka, ...