
seventh_son
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seventh_son
Schade. Du hattest einfach den falschen Trainer, der diesen Mayr immer vorgezogen hat.
EFC Al-Qaida
gereizt schrieb:seventh_son schrieb:
Gude, bin voll
Gude, Wasser... äh, hüstel. Also wenn ich jetzt bös wär, würd ich schreiben, dass das im Falle von länger als üblich in Flüssigkeit liegendtreibenden Personen nicht voll sondern uffgebläht heißt...
Das uffgebläht kommt dann heute
Das sagst du so....
Gude, bin voll
gereizt schrieb:
gude Wasserleich
Gude
Wie?
Niemand hat die Absicht, mich zum Mod zu machen...
Niemand hat die Absicht, mich zum Mod zu machen...
Prohaska schrieb:
Es gibt wohl drei voneinander abweichende Definitionen des Sexismusbegriffs, abhängig von der wissenschaftlichen Disziplin, dazu ein sehr schwammiges Allgemeinverständnis des Begriffs. Welche Definition ist hier Grundlage der Diskussion?
Die von Taunusabbel natürlich
,-)
Thriceguy schrieb:
Ach ja?
Es begann mit einer Lüge...
Soll das jetzt ein Widerspruch sein? Ich sprach ja von "umfassenden Berichten". Die natürlich auch gefärbt sein können. Dass ethnische Säuberungen und Menschenrechtsverletzungen stattfanden, wirst du ja nicht bestreiten. Die aufkommende Stimmung wurde sicher durch entsprechende Darstellungen aufgegriffen, eben weil hier Interessen im Spiel waren. Das gehört wohl zur modernen Kriegsführung, grade in der modernen Mediengesellschaft. Tricksen und Täuschen.
Ich versuchte ja grade darzustellen, dass es in keinem Konflikt eben "nur" um Menschenrechte geht.
Gude Morphium,
dass der Westen auch und grade in islamischen Ländern "seine" Regime unterstützt und hofiert, ist ja unbestritten (haben die Amis in Süd- und Mittelamerika ja jahrzehntelang völlig offensichtlich genauso aufgezogen).
Mich würde aber interessieren, ob du glaubst, dass es grundsätzlich besser würde, wenn es anders wäre.
In Ägypten kann man ja derzeit eine Art Feldversuch beobachten. Der Diktator ist weg. Die Wahlen brachten die zu erwartende Mehrheit für die islamistischen Kräfte, getragen vor allem durch die religiöse und traditionalistische Landbevölkerung. Dagegen steht die liberalere Opposition in den Städten, die die Revolution getragen hat.
Im Moment hat man den Eindruck, dass sich dieser Konflikt kaum lösen lässt und man stattdessen auf einem Pulverfass sitzt.
Es gibt natürlich keine Blaupause nach Jahrzehnten der Diktatur, wie man solche Konflikte demokratisch austragen kann. Und auch keine für ein demokratisches islamisches Land. Da wird man erstmal experimentieren müssen und die Experimente wohl auch teilweise blutig ablaufen.
Wo siehst du denn die Zukunft von islamischen Staaten jenseits von Bevormundung durch den Westen und autokratischen Regimen? Im Moment scheint die Stimmung, wenn man sie denn zulässt, im MIttel in Richtung Islamismus zu schwappen.
dass der Westen auch und grade in islamischen Ländern "seine" Regime unterstützt und hofiert, ist ja unbestritten (haben die Amis in Süd- und Mittelamerika ja jahrzehntelang völlig offensichtlich genauso aufgezogen).
Mich würde aber interessieren, ob du glaubst, dass es grundsätzlich besser würde, wenn es anders wäre.
In Ägypten kann man ja derzeit eine Art Feldversuch beobachten. Der Diktator ist weg. Die Wahlen brachten die zu erwartende Mehrheit für die islamistischen Kräfte, getragen vor allem durch die religiöse und traditionalistische Landbevölkerung. Dagegen steht die liberalere Opposition in den Städten, die die Revolution getragen hat.
Im Moment hat man den Eindruck, dass sich dieser Konflikt kaum lösen lässt und man stattdessen auf einem Pulverfass sitzt.
Es gibt natürlich keine Blaupause nach Jahrzehnten der Diktatur, wie man solche Konflikte demokratisch austragen kann. Und auch keine für ein demokratisches islamisches Land. Da wird man erstmal experimentieren müssen und die Experimente wohl auch teilweise blutig ablaufen.
Wo siehst du denn die Zukunft von islamischen Staaten jenseits von Bevormundung durch den Westen und autokratischen Regimen? Im Moment scheint die Stimmung, wenn man sie denn zulässt, im MIttel in Richtung Islamismus zu schwappen.
S-G-Eintracht schrieb:seventh_son schrieb:
Geht wirklich noch jemand davon aus, dass es bei solchen Interventionen um Menschenrechte geht?
Es geht wie immer um Einflusssphären, Rohstoffe, Geopolitik...
Frankreich spekuliert auf malisches Uran, zugleich kann man keine Flüchtlingswelle gebrauchen (die richtig sich aufgrund der Frankophonie dann auf Frankreich) und natürlich braucht man auch keine nicht kontrollierbare islamistische Macht vor der Haustür des Mittelmeeres bzw. vor den durch den arabischen Frühling ohnehin instabilen Maghreb-Staaten (ebenfalls französische Interessensgebiete), die dann auch noch Zugang zu Uran bekommen kann.
Man könnte ja aufgrund der islamistischen Gefahr noch Sympathie für den Einsatz hegen, wenn man nicht gleichzeitig die Islamisten in Syrien supporten würde...
Also ich halte den Einsatz im Sinne der Menschenrechte. Ansonsten hast du sicher nicht unrecht.
Ich würde anders an die Begutachtung herangehen, als dies an Auflage gebundene Medien tun. Da wird meist irgendein marxistischer Hippie vorgeführt, der die Auflage steigert oder für Applaus sorgen soll.
Die NATO ist weltweit in viele Missionen eingebunden, die in erster Linie die Menschenrechte der dortigen Bevölkerung verteidigen und natürlich auch örtliche Wirtschaftsbetriebe. Natürlich steht nicht jede Menschenrechtsverletzung der ganzen Welt im Vordergrund, sondern eine Schutzrolle möglichst vieler Menschen.
.
Sorry, das kann ich nun überhaupt nicht sehen. Grade die NATO hat als westliches Militärbündnis ganz klare Interessen und wenn sie eingreift, dann weil diese Interessen gefährdet sind. Natürlich spielen da auch Menschenrechtsthemen mit rein - der Jugoslawien-Einsatz war zu einem guten Teil natürlich auch den ethnischen Säuberungen und Menschenrechtsverletzungen geschuldet - erstens weil die Bevölkerungen der westlichen Staaten durch die umfassenden Berichte einbezogen waren und sich eine entsprechende Stimmung breit machte, aber auch weil es eben im Interesse der EU-Staaten war, einen aufziehenden Völkermord mitten in Europa zu unterbinden aus ihrem Selbstverständnis heraus. Aber auch hier spielten geopolitische Interessen genauso eine Rolle - Stichwort Stabilisierung des Pulverfasses Balkan.
Und die UN - die greift ja sowieso erst ein, wenn sich nach jahrelangen Verhandlungen alle Großmächte soweit geeinigt haben, dass niemand seine Interessen verletzt sieht oder sein Gesicht verliert.
Geht wirklich noch jemand davon aus, dass es bei solchen Interventionen um Menschenrechte geht?
Es geht wie immer um Einflusssphären, Rohstoffe, Geopolitik...
Frankreich spekuliert auf malisches Uran, zugleich kann man keine Flüchtlingswelle gebrauchen (die richtig sich aufgrund der Frankophonie dann auf Frankreich) und natürlich braucht man auch keine nicht kontrollierbare islamistische Macht vor der Haustür des Mittelmeeres bzw. vor den durch den arabischen Frühling ohnehin instabilen Maghreb-Staaten (ebenfalls französische Interessensgebiete), die dann auch noch Zugang zu Uran bekommen kann.
Man könnte ja aufgrund der islamistischen Gefahr noch Sympathie für den Einsatz hegen, wenn man nicht gleichzeitig die Islamisten in Syrien supporten würde...
Es geht wie immer um Einflusssphären, Rohstoffe, Geopolitik...
Frankreich spekuliert auf malisches Uran, zugleich kann man keine Flüchtlingswelle gebrauchen (die richtig sich aufgrund der Frankophonie dann auf Frankreich) und natürlich braucht man auch keine nicht kontrollierbare islamistische Macht vor der Haustür des Mittelmeeres bzw. vor den durch den arabischen Frühling ohnehin instabilen Maghreb-Staaten (ebenfalls französische Interessensgebiete), die dann auch noch Zugang zu Uran bekommen kann.
Man könnte ja aufgrund der islamistischen Gefahr noch Sympathie für den Einsatz hegen, wenn man nicht gleichzeitig die Islamisten in Syrien supporten würde...
Also laut ARD gibt es, Überhangmandate eingerechnet, zur Zeit ein Patt.
Generalsekretär der Hessen-SPD eben bei hr-info im Interview: "Man sollte die Wähler nicht dümmer einschätzen, als sie tatsächlich sind"
emjott schrieb:
Wird der Schnee weggeschoben, bildet sich eine dünne Schnee-/Eisschicht.
Wird der Schnee nicht weggeschoben, bildet sich im Laufe der Zeit aus dem plattgetretenen Schnee eine dicke rutschige Schicht.
Und da die dicke Schicht länger hält, find ich es aus rein praktischen Gründen sinnvoll, den frischen Schnee gleich wegzuschieben.
Es wird ja auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Schnee räumen alleine eben nicht reicht, sondern dass is Fall 1 mit Streugut nachgeholfen werden soll...
Die Vertretungsregelung geht aber natürlich an der Realität vorbei. In Zeiten, wo beide Partner berufstätig sind auch nicht mehr die Eltern/die Oma im gleichen Haus wohnt, dürfte dass insgesamt einfach nicht mehr funktionieren. Gab es dazu in letzter Zeit Gerichtsurteile?
ExilhesseBaWue schrieb:
Wie viele Torschüsse hatten die jetzt? 4? Das ist doch zum Kotzen!
Spitzenmannschaft! Das fehlt uns eben. FÜhrung durch Standard, dann perfekt ausgekontert.
Gestern und heute liefen auf 3sat die zwei Teile von "Gewaltfrieden", ein sehr gutes Dokuspiel über die Wirren der deutschen Politik nach dem Ende des ersten Weltkriegs bis zum Versailler Vertrag.
Wer sich für Geschichte interessiert und die Chance hat es nochmal im TV oder online zu sehen, sollte zugreifen.
Heute/Freitag um 22:25 Uhr folgt dann noch "Die Konterrevolution", die direkte Fortsetzung über den Kapp-Lüttwitz-Putsch 1920.
"Die durch die Novemberrevolution 1918 entstandene Weimarer Republik war in ihren Anfangsjahren mehrfach bedroht, am heftigsten im März 1920. Der Versailler Friedensvertrag von 1919 besiegelte nicht nur die Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg, sondern verlangte vom Reich auch Gebietsabtretungen, hohe Reparationen sowie eine Verkleinerung der Armee auf 100.000 Mann. So fanden sich Ende 1919 in der "Nationalen Vereinigung" hohe Militärs, ehemalige Offiziere und putschwillige Männer zusammen. Organisiert wurde der Putsch von dem ehemaligen Freikorps-Führer Hauptmann Waldemar Pabst. Finanziell unterstützt wurden die Putschisten von Teilen der Industrie und mehreren Banken. Aushängeschild war Wolfgang Kapp, ein Ostelbischer Junker und Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Mit von der Partie: der höchste kommandierende General Walther Freiherr von Lüttwitz, der Freikorpsführer und Korvettenkapitän Hermann Ehrhardt, dessen Marinebrigade den Putsch ausführen sollte, Kapitän Wilhelm Canaris, der Adjutant von Reichswehrminister Noske, und als verdecktes Mitglied der preußische Geheimdienstchef Herbert von Berger. Im Hintergrund wirkte der ehemalige General und Chef der Obersten Heeresleitung im Krieg Erich Ludendorff. Der Kapp-Lüttwitz-Putsch vom März 1920 war der Versuch, die erste deutsche Demokratie schon eineinhalb Jahre nach ihrer Entstehung wieder zu ersticken. Er scheiterte jedoch am demokratischen Bewusstsein ihrer Bürger.
Das Dokumentarspiel "Die Konterrevolution" beschäftigt sich mit der Rekonstruktion der Umstände, die zum ersten, zunächst erfolgreichen, Staatsstreich gegen die Weimarer Republik geführt haben. Unter der Regie von Bernd Fischerauer schildert der Film minutiös den Ausbruch und Ablauf des Putsches, der nur fünf Tage dauerte."
Wer sich für Geschichte interessiert und die Chance hat es nochmal im TV oder online zu sehen, sollte zugreifen.
Heute/Freitag um 22:25 Uhr folgt dann noch "Die Konterrevolution", die direkte Fortsetzung über den Kapp-Lüttwitz-Putsch 1920.
"Die durch die Novemberrevolution 1918 entstandene Weimarer Republik war in ihren Anfangsjahren mehrfach bedroht, am heftigsten im März 1920. Der Versailler Friedensvertrag von 1919 besiegelte nicht nur die Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg, sondern verlangte vom Reich auch Gebietsabtretungen, hohe Reparationen sowie eine Verkleinerung der Armee auf 100.000 Mann. So fanden sich Ende 1919 in der "Nationalen Vereinigung" hohe Militärs, ehemalige Offiziere und putschwillige Männer zusammen. Organisiert wurde der Putsch von dem ehemaligen Freikorps-Führer Hauptmann Waldemar Pabst. Finanziell unterstützt wurden die Putschisten von Teilen der Industrie und mehreren Banken. Aushängeschild war Wolfgang Kapp, ein Ostelbischer Junker und Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Mit von der Partie: der höchste kommandierende General Walther Freiherr von Lüttwitz, der Freikorpsführer und Korvettenkapitän Hermann Ehrhardt, dessen Marinebrigade den Putsch ausführen sollte, Kapitän Wilhelm Canaris, der Adjutant von Reichswehrminister Noske, und als verdecktes Mitglied der preußische Geheimdienstchef Herbert von Berger. Im Hintergrund wirkte der ehemalige General und Chef der Obersten Heeresleitung im Krieg Erich Ludendorff. Der Kapp-Lüttwitz-Putsch vom März 1920 war der Versuch, die erste deutsche Demokratie schon eineinhalb Jahre nach ihrer Entstehung wieder zu ersticken. Er scheiterte jedoch am demokratischen Bewusstsein ihrer Bürger.
Das Dokumentarspiel "Die Konterrevolution" beschäftigt sich mit der Rekonstruktion der Umstände, die zum ersten, zunächst erfolgreichen, Staatsstreich gegen die Weimarer Republik geführt haben. Unter der Regie von Bernd Fischerauer schildert der Film minutiös den Ausbruch und Ablauf des Putsches, der nur fünf Tage dauerte."
MrBoccia schrieb:
Maier bleibt
Der kann doch nix!!!!
Wie steht denn Jutta Ditfurth zu dem Thema?
Tube schrieb:Snuffle82 schrieb:
Der is doch schon durch Betrug mit der jetzt Betrogenen zusammen gekommen - der könnt mich mal!
Hö?
Das war doch einfach nur die Mitbewohnerin seiner besten Freundin.
Mann mann mann. Der macht ja alles klar. Liegt bestimmt an seiner Regenbogenmaschine