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SGE-URNA

19604

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WuerzburgerAdler schrieb:
Rheinadler schrieb:
Ich glaube, es gibt keinen Menschen der es gerecht findet, wenn der ausbeuterische Chef sich den (das Beispiel fand ich schön) fünften van Gogh ins Haus hängt und seine Mitarbeiter für einen Hungerlohn arbeiten müssen, aber ich bin der Meinung, dass das größtenteils an der Realität vorbeigeht.  


Der Meinung bin ich nicht.
Wobei die Faustformel gilt: je größer der Laden, desto höher van Gogh.

Umgekehrt natürlich auch. Dazu aber noch eine Faustformel: immer mehr große Läden werden immer größer.

Ich denke, die Schweizer Initiative hat genau diese Zielrichtung. Den Handwerksbetrieb um die Ecke wird sie sicher nicht meinen.
Trotzdem halte ich das Vorhaben für nicht durchführbar. Siehe oben.


Wieviel van Goghs ein CEO so hängen hat, weiss ich nicht, aber sei dir gewiss, dass in der Schweiz keiner für einen Hungerlohn arbeiten muss (schon gar nicht in Grossbetrieben)
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Meierei schrieb:
reggaetyp schrieb:
Dortelweil-Adler schrieb:
Ich wollte lediglich sagen, dass Statistiken uns bei der Lösung vermutlich nicht weiterbringen.
Zumal  ja noch nicht mal die "Problemstellung" klar ist.

DA


Ist schon klar.
Dass da unter Umständen Probleme verschärft werden, kann ja durchaus sein.
Aber ich halte die These von massenhafter Zuwanderung in unsere Sozialsysteme aus diesen Ländern für gewagt und eine gefährliche Stimmung schürend.

Zumal, ich schrieb es schon mal: Wer die billigen Arbeitskräfte in Produktionsstätten drüben in Kauf nimmt (und gerne Putzkräfte für dreifuffzich hierzulande oder 20er Belegung incl. Wuchermieten in Bruchbuden) muss die Reisenden auch hier aushalten. Ist keine Einbahnstraße, die EU-Erweiterung.


Eine gefaehrliche Stimmung schuert die beharrliche Negierung der Realitaet seitens Politik und Medien, der Mitarbeiter von Jobcentern, der Jugendaemter, der Polizei sowie der Anwohner von sozialen Brennpunkten tagtaeglich ausgesetzt sind.


Ich bin kein Germanist, aber irgendwas stimmt an dem Satz nicht.
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Haliaeetus schrieb:
Brady schrieb:
Orange ist eine scheiß Farbe...


rot und gelb gibt auch orange


Dann kann der Jogi demnächst dann in schwarz-orange auflaufen lassen?
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Ich wünsch mir vom Boccia zu Weihnachten ein "Vehling" T-Shirt
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SGE-URNA schrieb:
Hasenfuss schrieb:


Mit anderen Worten, jeder dritte Frankfurter ist ein Millionär. Das glaube ich nicht, allein schon das Straßenbild sieht völlig anders aus!


Der Thread hat 12 Einträge (excl. Hasenfuss)... es kann nicht zuviel verlangt sein, vor der Antwort diese 12 zu lesen.  


Entschuldigung, 13
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Hasenfuss schrieb:


Mit anderen Worten, jeder dritte Frankfurter ist ein Millionär. Das glaube ich nicht, allein schon das Straßenbild sieht völlig anders aus!


Der Thread hat 12 Einträge (excl. Hasenfuss)... es kann nicht zuviel verlangt sein, vor der Antwort diese 12 zu lesen.
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4pp1_sge schrieb:
das hat zur folge, dass alle schlecht bezahlten stelle in tochtergesellschaften ausgegliedert werden.


Alternativ auch die extremen Ausreisser nach oben, sprich das Management. Dürfte sogar fast einfacher sein.

Abgesehen davon sind tatsächlich Verschiebungen ganzer Einheiten ins Ausland nicht ausgeschlossen, um homogene Gehaltsstrukturen zu schaffen. Denn länderübergreifend kann diese Regelung wohl eher wenig Bestand haben.
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Dirty-Harry schrieb:


Ähhhh ... Bist Du stimmberechtigt?


Nein

Wenn ja, für was stimmt SGE Urna? ,-)

Ich würde aus verschiedenen Gründen mit "Nein" stimmen. Weniger, weil ich es für kommunistisch halte, sondern weil ich zum einen ganz generell staatliche Eingriffe in private Lohnstrukturen ablehne (auch wenn ich die immer wieder genannten Negativbeispiele bei den als Aufhänger dienenden Grosskonzernen durchaus für weder ökonomisch, noch gesellschaftlich sinnvoll halte).

Zum anderen halte ich es für schlicht nicht umsetzbar, ohne ungewollte Verwerfungen für die Realwirtschaft hervorzurufen.

Drittens bin ich bei Jugger, warum gerade 12?

Und 4. verstehe ich die Motivation immer als "die da oben verdienen zu viel". Auch wenn das Topgehalt ökonomisch nicht rechtfertigbar ist, dieses Neidmotiv ist mir zu einfach. Gerade bei den als Negativbeispiel genannten multinationalen  Pharmakonzernen und Banken kann ich beileibe nicht erkennen, dass es den "niederen" Angestellten nun wirklich schlecht gehen würde. Daher kann ich das ethische Problem nicht erkennen. Ich denke eher, das generelle Lohnniveau ist in manchen Branchen viel zu hoch gemessen am sozialen Nutzen der Funktion (z.B. Banken). Wenn in einer Firma, wo die Belegschaft mit Hungerlöhnen abgespeist wird, während sich der Chef den fünften van Gogh über den Mahagonischreibtisch hängt, seh ich schon eher ein ethisches Problem, aber auch da scheinen mir die Eigentümer gefordert. Schliesslich wurde vor nicht allzulanger Zeit über die unternehmerische Mitbestimmung zugunsten der Aktionäre gestimmt, was ja durchaus ne Menge Sinn macht.
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Ich finds ein bisschen schade, dass er die Methode Zahnpasta nicht an seinem Laptop, Desktop, Smartphone appliziert hat.
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Gude,

neben "kriminelle Ausländer ausschaffen", Burka- und Minarettverbot, Aktionärsmitbestimmung steht am Wochenende die nächste öffentlichkeitswirksame Abstimmung an.

http://1-12.ch/ (Pro)
http://www.1-12-nein.ch/ (Dagegen)

Abgestimmt wird über die sogenannte 1:12 Initiative (eingebracht von den Jusos). Diese besagt, ein Gesetz einzuführen, wonach der bestbezahlte Mitarbeiter eines Unternehmens maximal 12 mal soviel wie der schlechtbezahlteste verdienen darf.

Könnte mir vorstellen, die kommt bei vielen Foristen hier gut an. Ich fänd sie vor allem dann gut , wenn der höchste Lohn bleibt und die anderen nach oben korrigiert werden  

Ergebnis-Tendenz ist wohl eher in Richtung "Ablehnen", es gab in jüngerer Vergangenheit immer wieder mal überraschende Resultate.

Weitere Abstimmungen am Sonntag betreffen die Erhöhung der Autobahnvignette von 40 auf 100 CHF und die Familieninitiative (da kenn ich die Details nicht, geht wohl um steuerliche Belange von Familien mit Kindern). Bei beiden zeichnet sich wohl ein knappes Resultat ab.
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FFM-POWER schrieb:
Ich finde der Kerl hat echt was drauf, bringt gute Leistung bei Herta,
wäre ne klasse Verstärkung, für den Sturm!


Der Götze hat auch was drauf... im ernst, Ramos hat bis 2015 Vertrag und bis dato in 12 Spielen 7 Tore geschossen. Wie genau soll er in FFM realisierbar sein?
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Die einzige Möglichkeit, der staatlichen Geldvernichtung Einhalt zu gebieten, ist dem Staat weniger Geld zur Verfügung zu stellen... aber das ist wie mit dem Wingenbach und dem Rasenschach... das will ja hier keiner.
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Kine_EFC_Frieda schrieb:
Mainhattener schrieb:
Kommissar Faber: "Jetzt machen sie mal nicht den Aktennazi!"




Hat mir wieder gut gefallen heute abend. Irgendwie mag ich den traumatisierten Herrn Faber und sein Team. Ich freue mich auf weitere Fälle.


Ich auch... er hat so eine herzerfrischende Direktheit
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stefank schrieb:


Du bist also ernsthaft der Auffassung, das große Problem in Deutschland sei, dass Politiker, die nix anderes können als anderer Leute Geld ausgeben,

Ja, das ist grosser Teil des Problems

den Reichen zuviel wegnehmen, damit die Armen sich ein schönes Leben machen?

Das steht so schlicht nicht da, sondern ist deine Interpretation. Das ist auch nicht meine Auffassung des Texts. Es geht vornehmlich um "Wir überbieten uns gegenseitig mit Ausgabeplänen in horrender Dimension." Ich glaube weder, dass das am Ende die Reichen bezahlen, noch dass das die Armen bekommen.

Den Vorwurf gab es übrigens schon viel früher. Da hieß es aber, wiederum auf die früheren Berufe der Sozis bezogen, ein Schuster oder Maurer habe nie gelernt, mit viel Geld umzugehen, und sei darum in Regierungsverantwortung ungeeigneter als ein Konservativer, der das als Firmenchef gewohnt sei. Alter Wein in Fleischhauers verschimmelten Schläuchen.

Es geht nicht um die Art der Qualifikation... Es geht um den Berufsabgeordneten, der Zeit seines Lebens sein Dasein als Polit-Beamter fristet (und sich bestenfalls noch in Aufsichtsräten von halbstaatlichen Unternehmen tummelt) und sowohl dem Unternehmer , als auch dem Arbeiter erzählt, wie die Welt funktioniert. Ich wäre froh, ein erfolgreicher Schuster würde mal den Weg in die Politik wählen. Der wäre für mich in vielen Fällen glaubwürdiger, als der nie praktizierende Jurist oder Deutsch Lehrer.
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Ich denke, es ist jetzt wahrlich genug des Spams. Diskutiert bitte lieber, warum wir nur halb so viel Punkte haben, wie in der Abstiegssaison... da waren wir glaub ich stehengeblieben.
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olfert schrieb:

....abber bestimmt net nur von ihm...(war er zu Tranquillo?) ..


Da alles ausser Frankfurt aber ohnehin scheisse ist, interessieren uns die anderen nicht.  ,-)
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stefank schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Abgesehen vom Taifun-Kostenvergleich, dessen Relevanz ich nicht erkennen kann, spricht er mir aus der Seele (und ja, ich weiss, die meisten von euch mögen ihn nicht)  

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fleischhauer-kolumne-falsche-wohltaeter-von-union-und-spd-a-933599.html


Wieso denn nicht mögen? Solche Sätze (die dir aus der Seele sprechen?) machen ihn doch überaus liebenswert: "Weil es auch nach vier Jahren schwarzgelber Regierung nicht so viele Arme gibt, dass neue Sozialprogramme unausweichlich erscheinen, entdeckt man jetzt überall kaputte Straßen und tropfende Rohre. Wen das noch immer nicht überzeugt, den trifft der Vorwurf, unsozial zu sein beziehungsweise "privilegiert"."


Ich mag die Polemik, ja.

Mit "aus der Seele sprechen" war aber eher der Aufhänger des Artikels gemeint, als irgendein beliebiger Satz. Sprich, die Tatsache, dass ein Gros der Berufspolitiker (mMn übrigens ganz gleich aus welcher Partei) sehr leichtfertig mit dem Ausgeben des Geldes anderer Leute umgeht. Und das dies durchaus damit begründbar ist, dass man seinen Lebtag nichts anderes gemacht hat und es gar nicht anders kennt.
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littlecrow schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Ich versuchs mal anders: Wir haben nach 12 Spielen schon mehr Punkte als nach der kompletten Rückrunde der Abstiegssaison.  


Danke.
Jetzt hätt ich´s fast verstanden und da kommst Du daher und verwirrst mich.
Na super.

Gruß

littlecrow


Korrekt muss es natürlcih heissen, in der kompletten Rückrunde, nicht nach.
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Ich versuchs mal anders: Wir haben nach 12 Spielen schon mehr Punkte als nach der kompletten Rückrunde der Abstiegssaison.
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Abgesehen vom Taifun-Kostenvergleich, dessen Relevanz ich nicht erkennen kann, spricht er mir aus der Seele (und ja, ich weiss, die meisten von euch mögen ihn nicht)  

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fleischhauer-kolumne-falsche-wohltaeter-von-union-und-spd-a-933599.html