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Siegtaladler

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Es sollte denke ich klar sein, dass das gequirlter Mist ist, aber ich kann das nicht einfach ohne Antwort stehen lassen. Jeder, der sich ein bisschen mit dem Jugendfußball beschäftigt, wird wissen, dass die Verpflichtung von Alex Richter so ziemlich das Beste ist, was der Eintracht passieren konnte. Endlich geht es im Jugendbereich mit einer klaren Strategie voran, nachdem man da viele, viele Jahre lang schlichtweg geschlafen hat.

Das soll natürlich nicht heißen, dass die Verantwortlichen ohne Fehler sind. Der Abstieg der U21 aus der Regionalliga war völlig unnötig, ich bin da auch von Dennis Schmitt als Trainer nicht vollends überzeugt. Und gerade in der U17 hat man durch die Förderung der Jungjahrgänge jetzt das zweite Jahr in Folge mit schlechteren Ergebnissen bezahlt. Insgesamt ist die Entwicklung in den letzten Jahren aber sehr positiv.

Dass du es "erbärmlich" findest, in einer Liga mit Freiburg, Karlsruhe und 1860 zu spielen, lasse ich mal so stehen. Dass beispielsweise auch die U19 von Freiburg nur in der B-Liga gelandet ist, zeigt einfach, dass es jeden mal treffen kann. Auch der KSC und 1860 gehören durchaus zu den besseren Adressen im Jugendfußball. Bezüglich Freiburg gab es in den letzten Jahren wohl kaum einen Verein, der den Spagat zwischen großen Erfolgen im Jugendbereich und der konstanten Entwicklung von Spielern für den Profibereich besser hinbekommen hat. Freiburg hat aktuell wahrscheinlich von allen Bundesligisten den höchsten Anteil an Eigengewächsen im Kader.

Ergebnisse

Schaut man sich mal nur rein die Ergebnisse an, seit Richter im Amt ist, lässt sich die These, dass es nicht gut laufen würde, bereits nicht halten. Die A-Jugend war in den Jahren vor Richters Ankunft in der alten U19-Bundesliga Süd/Südwest bestenfalls eine Mittelfeldmannschaft, hat regelmäßig gegen den Abstieg gespielt und sich ein paar Mal nur ganz knapp gerettet. In den zehn Jahren zuvor war man nur viermal in der oberen Tabellenhälfte (13/14, 16/17, 19/20, 21/22), wobei man lediglich 21/22 getragen durch einen überragenden Antonio Foti zu den Spitzenteams zählte.

In der darauffolgenden Saison 22/23 war man zugegeben wieder in Abstiegsgefahr, bevor Skela mit drei Siegen aus den letzten sechs Spielen den Karren aus dem Dreck ziehen musste. Dafür hatte man in der Youth League aber die Gruppenphase überstanden und ist in der Zwischenrunde gegen den späteren Sieger Alkmaar (die danach unter anderem auch Real Madrid und Barcelona hergespielt haben) ausgeschieden. In der letzten Saison mit dem alten System (23/24) hat man dann wieder zur oberen Tabellenhälfte gehört.

Letzte Saison hat man sich jeweils souverän für die A-Liga sowie die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Da ist man dann erst durch ein spätes Gegentor kurz vor Schluss und ein verlorenes Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Bremen rausgeflogen, die unter anderem Pokalsieger wurden. Diese Saison hat man durch eine schlechte Rückrunde den Sprung in die A-Liga verpasst (das 3:3 nach 3:0 Führung in Offenbach und die 8:0 Niederlage in Fürth waren wirklich katastrophal), steht dafür aber erstmals seit 2014 im Viertelfinale des DFB-Pokals und hat als einzige deutsche Mannschaft das Achtelfinale der Youth League erreicht. Da ist es schon irgendwo verständlich, dass der Fokus auf den Highlightspielen in den Pokalwettbewerben lag. Es ist jetzt auch nicht so, dass man die Quali für die A-Liga meilenweit verpasst und eine miserable Runde gespielt hätte. Letztendlich hat ein Punkt gefehlt.

Man darf nicht vergessen, dass man auch in diesem Jahrgang schon einige Spieler durchgeschoben hat. Siljevic, Dills, Gaul Souza, Neuendorff und Is wären alle noch für die U19 spielberechtigt, sind aber schon fester Bestandteil der U21. Außer in der Youth League haben nur Gaul Souza und Neuendorff jeweils einmal in der Liga für die U19 gespielt. Nimmt man jetzt das Spiel am Wochenende gegen Freiberg, wurden da zusätzlich noch Eisele, Ilicevic und Staff nach dem Auftritt unter der Woche in Bilbao geschont. Das ist dann schon eine Menge Qualität und fast eine komplette erste Elf.

In der B-Jugend war man hingegen in der alten U17-Bundesliga Süd/Südwest auch vor Richters Ankunft zumeist recht gut platziert. Da war man 22/23 mit Platz 4 auch gleich wieder im oberen Tabellendrittel dabei. In der letzten Saison mit dem alten System (23/24) hat man die Staffel sogar als Tabellenführer gewonnen, was der U17 zuletzt 2010 gelungen ist, als man auch Deutscher Meister wurde. Im Halbfinale um die Meisterschaft ist man dann leider nach Hin- und Rückspiel im Elfmeterschießen an Leverkusen gescheitert.

Letzte Saison hat sich die U17 noch souverän für die A-Liga qualifiziert. Dort hat man dann wegen der schlechteren Tordifferenz knapp den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasst, weil man die letzten vier Spiele allesamt verloren hat. Da wurden bereits mehrere Jungjahrgänge eingesetzt, die auch dieses Jahr noch B-Jugend spielen. Eventuell war man sich zu sicher, dass man sich auch so fürs Achtelfinale der Meisterschaft qualifiziert.

Dass man dieses Jahr sowohl in der A- als auch in der B-Jugend den Sprung in die A-Liga verpasst hat, ist natürlich ärgerlich und sollte nicht passieren. Aber genau wie in der U19 gibt es dafür in der U17 eine verständliche Erklärung. Die Hinrunde war vor allem mit den knappen Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz aus Kaiserslautern und Karlsruhe einfach zu schlecht. Das liegt auch daran, dass man diese Saison noch stärker auf Jungjahrgänge gesetzt hat. Mit Brkic, Motta, Freiberger, Kadoglou, Dirsch, Georg und Schröder haben in der Vorrunde gleich sieben von elf Stammspielern zum Jungjahrgang gehört, die auch nächste Saison noch U17 spielen dürfen. Das war dann wohl einfach zu viel. Zum Vergleich: Karlsruhe und Kaiserslautern haben keinen einzigen Jungjahrgang eingesetzt, bei Mainz waren es nur zwei.

In der C-Jugend stellt die Eintracht in den letzten Jahren mit die beste Mannschaft Deutschlands. Vergangenes Jahr ist die U15 mit 17 Siegen und 1 Unentschieden in 18 Spielen ungeschlagen Regionalmeister geworden. Und in der Regionalliga Süd sind mit Stuttgart, Freiburg und Hoffenheim auch drei Schwergewichte im Jugendfußball dabei. Im anschließenden Finale um die Süddeutsche Meisterschaft war man den ebenfalls ungeschlagenen Bayern mit 2:3 knapp unterlegen. Auch diese Saison stehen die Chancen gut, dass die U15 die Regionalmeisterschaft holt. Im Bereich des Kinderfußballs von der U9 bis zur U13 hört man in den letzten Jahren ebenfalls immer mehr Erfolgsmeldungen von hochkarätig besetzten Turnieren inklusive internationalen Spitzenteams. Auch da hat man die Förderung verstärkt.

U-Nationalspieler

Wenn man den Aussagen der Verantwortlichen Glauben schenkt, dann hat Eintracht Frankfurt zuletzt neben Bayern München die meisten U-Nationalspieler für den DFB gestellt. Ich habe das jetzt auf die Schnelle nicht verifiziert, weiß allerdings, dass die Eintracht in diesem Zeitraum wirklich in fast allen U-Nationalmannschaften einen großen Block gestellt hat. Und da sprechen wir nur vom DFB.

Hier mal eine Übersicht, wie viele Spieler der Eintracht innerhalb des letzten Jahres für Deutschland nominiert waren:

U21: Ansgar Knauff, Nene Brown, Nnamdi Collins, Elias Baum
U19: Alessandro Gaul Souza, Nilo Neuendorff
U18: Marvin Dills, Emil Möhler
U17: Eba Bekir Is, Alex Staff, Christian Prenaj, Keziah Oteng-Mensah, Niklas Scheller, Natnael Abraha, Josef Haßfeld, Igor Dola
U16: Niko Ilicevic, Benjamin Freiberger, Moritz Dirsch, Noel Motta, Finn Schröder, Said Brkic, Titus Prince Veith, Hannes Georg, Kimani Miosga, Haris Musanovic, Philip Buchta, Luka Radic, Meris Gradascevic
U15: Samuel Elenberger, Maxim Dill, Luca Leandro Felix, Faisal Mirzai, Tyron Osei Acheampong, Anjiano Hernandez Bernal, Lian Kümmel, Marlon Ben Seyl

Das ist übrigens auch einer der Kernpunkte, den Alex Richter seit seiner Ankunft hier verankert hat. Man will der führende Verein im Rhein-Main-Gebiet sein, wo man lange Zeit im Schatten von Hoffenheim und Mainz stand. Deshalb setzt man vor allem auf Spieler aus Frankfurt und der näheren Umgebung. Da waren wir zuvor teilweise so schwach, dass selbst Köln mehr Spielern aus Frankfurt/Offenbach (Lemperle, Cestic, Voloder) zum Profidebüt verholfen hat. Unter Bobic/Möller lag der Fokus ja noch stark auf Nachwuchsspielern, die wir aus dem Ausland geholt haben.

Schaut man sich beispielsweise die Mannschaft an, die 2023/24 in der U17 im Halbfinale um die Meisterschaft stand, waren von 28 Spielern gleich 20 Spieler gebürtige oder wohnhafte Frankfurter. Drei weitere Spieler kamen aus dem direkten Einzugsgebiet (Hanau, Flörsheim, Königstein), die restlichen fünf Spieler allesamt ebenfalls aus Hessen (Taunusstein, Pfungstadt, Gießen, Ehringshausen, Dieburg). Das ist auf dem Niveau glaube ich schon außergewöhnlich. Zudem sind viele der Spieler schon wirklich lange im NLZ, weil man auch da in der Mannschaftszusammenstellung auf Kontinuität statt hohe Fluktuation setzt. Am Riederwald wurde zudem gerade erst ein Anbau der Geschäftsstelle beschlossen, der dem NLZ nach Vorbild des Proficamps am Stadion voll und ganz zugutekommen soll.

Gleichzeitig hat man aber auch neben den bereits bestehenden Kooperationspartnern TSG Wieseck (Gießen), SpVgg Oberrad, 1. FC Erlensee, 1. FC-TSG Königstein und dem VfB Unterliederbach das Netzwerk an Partnervereinen in den vergangenen Jahren mit der SG Barockstadt (Fulda), dem SV Gonsenheim (Mainz), dem SV St. Stephan Griesheim (Darmstadt), der TuS Koblenz und Waldhof Mannheim weit über die Stadtgrenzen erweitert, um auch in den weiteren Großstädten des Ballungsgebietes die Augen offen zu haben. Bis auf Aschaffenburg und vielleicht noch Kassel im Norden Hessens hat man damit mittlerweile fast das komplette Einflussgebiet abgedeckt.

Profispieler

Auch die Aussage, dass kein Spieler in den Profikader aufgerückt ist, kann ich so nicht stehen lassen. Mit Eli Baum hat sehr wohl ein Spieler aus der eigenen Jugend in den letzten Jahren den Sprung zu den Profis geschafft. Klar lief die aktuelle Saison bisher unglücklich, man darf aber nicht vergessen, dass er vergangenes Jahr in Elversberg als bester Außenverteidiger der zweiten Liga seine Qualität im Herrenbereich bereits unter Beweis gestellt hat.

Für Nacho Ferri und Nils Ramming hat es vielleicht noch nicht ganz gereicht, aber man hat für beide Spieler immerhin Millionenablösen erlösen können. Ersterer hat für uns sogar ein paar Spiele gemacht und in der Bundesliga getroffen. Nacho gehört in Belgien aktuell auch zu den besten Stürmern der Liga. Marko Mladenovic konnte man 2024 nach seiner überragenden U19-Saison inklusive Bundesligadebüt leider nicht vom Bleiben überzeugen.

Insgesamt war auch die Wiedereinführung der zweiten Mannschaft ein wichtiger Baustein. Darüber hat Noel Futkeu den Sprung in die zweite Liga geschafft, wo er zu den besseren Stürmern gehört. Dario Gebuhr, Fynn Otto und zuletzt auch Joel da Silva Kiala sind über die zweite Mannschaft immerhin in die dritte Liga gewechselt. Aktuell war beispielsweise Aiden Harangi nach dem Regionalligajahr auf Anhieb Stammspieler in einem Spitzenteam der MLS und auch Noah Fenyö ist nach seiner Leihe nach Ungarn dort sofort gesetzt, nachdem vergangenen Winter bereits Nürnberg an ihm interessiert war. Beiden traue ich auf Sicht vielleicht sogar den Aufstieg in den Profikader zu.

Ich könnte noch ein paar weitere Namen nennen, aber das würde dann zu weit führen. Die vermeintlich größten Talente der letzten Jahre stehen ohnehin erst jetzt an der Schwelle zum Herrenbereich. An vorderster Stelle sind da sicherlich Alex Staff, Ebu Bekir Is und Niko Ilicevic zu nennen. Die ersten beiden hatten genau wie Marvin Dills im Europapokal immerhin auch schon ein Kurzdebüt bei den Profis. Auch Amil Siljevic und Fousseny Doumbia standen schon mehrfach im Spieltagskader der Profis. Ich bin fest davon überzeugt, dass es auch hier bald weitere Erfolge geben wird.

ATlien schrieb:

Weiß jemand von euch was zu Dzanovics Zukunft?

Keine ganz neue Frage, vielleicht gibts ja neue Antworten...


Vorab: Wissen tue ich in dem Fall überhaupt nichts, das ist reine Spekulation. Ich glaube aber, dass er den Verein im Sommer verlassen wird. Die Vertragsangaben auf Transfermarkt sind zwar im Jugendbereich nicht immer korrekt, da Dzanovic aber sein letztes Jugendjahr spielt, dürfte er tatsächlich einen auslaufenden Vertrag haben. Sowohl bei ihm als auch bei Philipp Eisele ist es jedenfalls auffällig, dass die Zukunft im letzten Jugendjahr noch nicht geklärt ist, obwohl beide zumindest klare Kandidaten für die zweite Mannschaft sein sollten. Die meisten Spieler in dieser Kategorie erhalten ja bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag einen Profivertrag.

Das muss jetzt noch nichts bedeuten, in den letzten Jahren sind viele Personalentscheidungen im Übergangsbereich auch erst zwischen März und Mai gefallen. Möglicherweise wartet Dzanovic mit einer Entscheidung auch noch ab, bis der wahrscheinliche Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Regionalliga feststeht. Dass er diese Saison trotz seiner überragenden Werte in der U19 aber kein einziges Mal im Kader der U21 und meines Wissens auch nie im Training der Profis dabei war (was Ende 2024/Anfang 2025 definitiv der Fall war), ist für mich ein Indiz für einen Abgang.

Zum einen glaube ich auch daran, dass er einen ähnlichen Weg wie zuletzt Mladenovic oder Mandic einschlagen könnte. Als U-Nationalspieler Bosniens ist er genau wie Mladenovic sicherlich auch für einige Profiteams auf dem Balkan interessant. Falls er in Deutschland bleiben möchte, dürfte sich aber wahrscheinlich auch ein Zweitligist finden, der ebenfalls über eine zweite Mannschaft in der Regionalliga verfügt. Das könnte dann wie bei Mandic mit dem Paket von sicherer Spielzeit in der Regionalliga und einem möglichen schnellen Sprung zu den Profis den Ausschlag geben.

Zum anderen gehe ich davon aus, dass die Eintracht schlichtweg andere Spieler priorisieren könnte. Sollte die zweite Mannschaft wirklich aufsteigen, gehe ich stark davon aus, dass man Alexander Staff, Alessandro Gaul Souza und Keziah Oteng-Mensah auf Regionalliganiveau fördern und weiter an den Herrenfußball heranführen möchte. Das ist dann aber schon eine komplette Offensivreihe an jungen Spielern. Nach den Erfahrungen der Abstiegssaison wird da aber sicher noch der eine oder andere erfahrene Offensivspieler hinzukommen. Dann ist möglicherweise einfach die Perspektive nicht gut genug. Zumal man auch bei den Profis gerade erst mit Ayoube Amaimouni-Echghouyab einen jungen Spieler mit einem sehr ähnlichen Profil verpflichtet hat, auch wenn Dzanovic auf der anderen Seite spielt.
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Auch von mir vielen Dank für den tollen Bericht. Gerade wenn man aus NRW kommt, ist es toll zu lesen, diese ganzen Namen und wieso, weshalb, warum es so ist. Bitte öfter ...
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Ich muss zugeben, dass ich zwar nicht vollends überzeugt bin, denke aber, dass die Trennung von Dino letztendlich die richtige Entscheidung ist. Der Eindruck der letzten Spiele war einfach zu verheerend und die Aussicht auf baldige Besserung zu gering. Und wenn das der Fall ist, muss man einfach reagieren. In der Champions League kann man mit zwei Siegen immer noch wahrscheinlich, mit vier Punkten vielleicht sogar ebenfalls noch weiterkommen. Und in der Liga stehen die eminent wichtigen Heimspiele gegen die direkte Konkurrenz an. Wenn auch gegen Hoffenheim und Leverkusen keine Siege gelingen, dann sind zumindest die sicheren Europapokalplätze schon ziemlich außer Reichweite – ganz abgesehen von dem möglicherweise andauernden Negativtrend.

Insofern erscheint es schon sinnvoll, genau jetzt einen neuen Impuls zu setzen. Zumal Dino zuletzt auch inhaltlich kaum noch Antworten geben konnte. Auch insgesamt sehe ich die Entwicklung über die vergangenen zweieinhalb Jahre nicht uneingeschränkt positiv. Die Ergebnisse haben unter dem Strich gestimmt und Dino hat einige Spieler individuell verbessert, allen voran natürlich Marmoush als Paradebeispiel. Gleichzeitig war man aber immer wieder von individuellen Einzelleistungen abhängig, weil es mannschaftstaktisch nicht unbedingt gestimmt und in vielen Spielen auch an der Intensität gemangelt hat. Hinzu kamen teils fragwürdige Personalentscheidungen.

Dafür, dass Dino explizit verpflichtet wurde, um die spielerische Entwicklung voranzutreiben, hat sich während seiner Amtszeit einfach zu wenig bewegt. Erfolgreich waren wir stattdessen vor allem im Umschaltspiel, besonders nach Führungen setzte häufig eine unglaubliche Lethargie ein, statt das Spiel zu kontrollieren. Vor allen Dingen das Aufbauspiel war oft viel zu statisch und im letzten Drittel fehlten die spielerischen Lösungen und auch die Überzeugung. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir den Ball teilweise vom gegnerischen Strafraum bis zum eigenen Torwart zurückgespielt haben, statt mal ins Risiko zu gehen. Das steht auch vollkommen diametral zu dem öffentlichen Credo „Frankfurt makes trouble“, das Dino bei seiner Antrittspressekonferenz ausgegeben hatte.

Hinzu kommt aktuell die eklatante Defensivschwäche, die sich bereits durch die ganze Saison zieht. Das hat im Grunde genommen schon in der Vorbereitung gegen den FSV angefangen, auch Engers im Pokal durfte ein-, zweimal komplett frei auf unser Tor zulaufen. Gegen Union kassiert man nahezu dreimal das gleiche Gegentor. Bei Atletico und gegen Liverpool meinte man, dass man mit der kompletten Abwehrkette auf Höhe der Mittellinie verteidigen kann. Tiefpunkt war dabei das erste Gegentor gegen Liverpool, als man bei eigener Führung in einen Konter läuft, bei dem Ekitiké noch in der eigenen Hälfte startet und trotzdem vollkommen allein aufs Tor zulaufen darf. Die Raumdeckung bei den beiden Eckballtoren, als man Van Dijk und Konaté jeweils einen meterweiten freien Anlauf für den Kopfball gewährt, war genauso hanebüchen.

Wirklich überzeugende Spiele, bei der wir über die gesamte Spieldauer auf der Höhe waren, gab es diese Saison eher selten. Selbst beim überzeugenden Saisonstart hatte Bremen viele Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten, Hoffenheim kam in der Schlussphase wie später auch Gladbach und Köln trotz hohen Führungen fast noch ran und gegen Galatasaray hatte man Glück, dass man nicht bereits früh 2:0 hinten liegt. Einzig das Pokalspiel gegen Dortmund war richtig stark, defensiv kann man sicher auch das Spiel in Neapel dazuzählen. In Barcelona hat man es sich wieder selbst kaputt gemacht, indem man wie so oft zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten kassiert hat, wobei zumindest eines davon wieder einmal leicht zu verteidigen gewesen wäre.

Die Heimspiele gegen Mainz, Wolfsburg und Augsburg waren spielerische Armutszeugnisse, in denen man von zwei Einzelaktionen Doans und einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung profitiert hat. Obwohl das genau die Spiele sein sollten, in denen man nach zweieinhalb Jahren Amtszeit die Handschrift des Trainers und die spielerische Weiterentwicklung der Mannschaft sehen sollte. Die Klatsche in Leipzig war bodenlos und auch in den letzten drei Spielen sind neun Gegentore absolut inakzeptabel, wenn man weiß wo die Probleme liegen, die Muster sich aber immer wiederholen. Nach jedem langen Ball ist der gegnerische Stürmer frei vor dem Tor und da konnte man noch glücklich sein, dass Undav oder Njinmah verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen sind.

Dino mag das ja dann im Nachgang gut analysieren können, aber wenn die Mannschaft das nicht versteht oder nicht umsetzen kann, hat er als Trainer einfach ein Problem. Der Tenor nach dem Spiel in Bremen lautete ja, dass wir mit den Außenverteidiger hoch ins Pressing gehen wollten – aber eben nicht in der Situation vor dem ersten und auch nicht in der Positionierung wie vor dem dritten Gegentor. Wenn ich zu viele explizite Ausnahmen für einen Pressingauslöser habe, verlieren die Spieler vielleicht einfach leicht den Überblick. Dann fehlen die Abstimmung und die Automatismen, die in solch einem System zwingend greifen müssen. Es gab ja schon während der ersten Saison die Stimmen, dass Dino die Spieler taktisch überfrachtet und viele den Anweisungen nicht ganz folgen können. Dann ist es eben Aufgabe des Trainers, ein System und eine Taktik zu spielen, welche die Fähigkeiten der Spieler hergeben.

Zuletzt musste man ja sogar den Eindruck gewinnen, dass der Glaube innerhalb der Kabine an das grundlegende Konzept teilweise verloren wurde beziehungsweise es innerhalb der Mannschaft nicht mehr richtig gestimmt hat. Krösche hat in der Pressekonferenz mit seinen Aussagen ja auch so etwas in der Art angedeutet. Während den Spielen gab es innerhalb der Mannschaft kaum noch Zuspruch und einen gegenseitigen Push, sondern vielmehr nur noch Meckern, Abwinken, Kopfschütteln. Die negative Körpersprache war teilweise wirklich erschreckend. Da stand einfach keine kompakte Einheit mehr auf dem Platz. Weder vom System noch von der Einstellung her.

Nicht zuletzt war Dino nun auch einfach öffentlich zu stark angezählt, um das Ruder glaubwürdig und dauerhaft wieder herumzureißen. Bei dem nächsten Rückfall wäre die Diskussion um seine Person umso heftiger weitergegangen, zumal die Bilanz mit nun einem Sieg aus den letzten neun Spielen sowie fünf Siegen aus den letzten 21 Spielen schlichtweg nicht gut genug ist. Deshalb kann ich schon verstehen, dass die Überzeugung für eine Trendwende in dieser Konstellation gefehlt hat. Schade, denn die Ausgangslage mit einem Trainer, der sich mit Eintracht Frankfurt identifiziert, langfristig etwas aufzubauen, war durchaus gegeben.
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Sehr guter Beitrag, schön zusammengefasst....
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Der Toppmöllerfußball macht von Woche zu Woche weniger Spaß.

Hab nach der Pause ehrlich gehofft, das fängt sich mal. Stattdessen gibt es gleich 6 Eier innerhalb von 4 Tagen.

Am Freitag wird Toppmöller dann weiter seinen lustlosen Fußball präsentieren.
Wenn wir auch nur irgendwie gewinnen ist wieder alles tutto bene und genau das nervt mich tierisch.
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Ich denke, das wird nicht mehr. Eigentlich schade, weil echter Adler. Aber er findet halt keine Lösungen, gegen die Probleme. Habe allerdings auch keine Alternative. Aber so geht es nicht weiter....
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Das waren jetzt sehr gute Szenen gegen Bochum, aber insgesamt ist mir das noch zu luftig bei ihm. Ich habe mich lange Zeit wirklich gefragt, warum er immer eingewechselt wurde, weil er das durch nichts gerechtfertigt hat. Jetzt spielt er gut mit, hat aber im 1:1 und in der Defensivarbeit noch Luft nach oben. Nicht zu unterschätzen ist, dass Hugo sich mit ihm vorne drin viel wohler fühlt.
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Dafür, das der der schon für viel Geld angepriesen wurde, geht mittlerweile sehr wenig l. Ich denke, ab B -jugend kõnnte man jeden anderen einwechseln. Die würden sich genau so wenig durchsetzen....
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Schmidti1982 schrieb:

Shah0405 schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Niederlage war zu erwarten, die Ausfälle vorher, Stuttgart in Form, wir anfällig. Daher darüber nicht mal verärgert. Aber wie können wir immer nach Toren sofort wieder einen fangen? Wie können wir nach Verletzungsauswechslungen jedes Mal zusammenbrechen? Das geht so nicht. Denn dafür ist es egal gewesen mit wem wir spielen, die Probleme haben wir durchgehend.


Genau das spiegelt meine Gefühlswelt wieder. Erwartbare Niederlage, aber das wie ist einfach nur super nervig

Wenn man die Qualität der Einzelspieler der beiden Startelf miteinander vergleicht, ist es schon bitter, dass man eine Niederlage erwartet (ging mir auch so). Das spricht dann doch deutlich für Hoeneß bzw. gegen Toppmöller.


Mmh sehe ich anders. Hat erstmal „nichts“ mit dem Trainer zu tun. Die sind besser in Form und wir kriegen zu viele Tore. Dazu die Zuhause nach nem 4;1 in Leverkusen. Daher für mich erwartbar.

Ich sehe weiterhin dino und die Gesamtsituation nicht so kritisch. Wenn wir 8. oder 9. werden kann ich damit leben. Bei den Einkäufen und summen, darf uns das halt nur einmal passieren. Das macht mir etwas mehr Sorge. Aber nicht dass wir mal nicht so gut abschneiden. Es geht seit 10 Jahren ja fast nur bergauf
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Joo, bei dem Spiel heute dachte ich, Stuttgart hat uns auf jeder Position ùberholt. ASei es Abwehr, Mittelfeke oder Sturm. Auf der Torwart oder Trainer Position sowieso.
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Ich denke, daß Krösche das ganz entspannt sieht und zwar derart, daß Mario noch bis Ende der Saison Vertrag hat und man bisher prima zusammenarbeitete und daher eine Verlängerung keine Eile hat.
Derzeit sind andere Dinge dringender wie das eben abgelaufene Transferfenster, wo man schaute, ob eine Tür aufgeht, um reinzuschnuppern. Und nun die Planungen für Liga, CL, Pokal. Etc.
Irgendwann gibt es immer eine ruhige Minute, wo sich beide bei einem Kaffee zusammensetzen und entspannt plaudern werden. Und das wissen beide.
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Also wenn Uzun ausfällt, und Mario noch nicht mal von  Anfang an spielt, dann braucht man den Vertrag auch nicht zu verlängern. Gute Laune Spieler, Maskottchen etc. haben wir genug. Dann wird er eingewechselt und man sieht wie er völlig Sinn befreit der im Dauerlauf ständig den gegnerischen Torwart anlãuft. Ich denke, die Zeit ist vorbei, auch zu verkürzten Bezügen...
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Ohne Defensive kannst Du halt kein Spiel gewinnen.
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Amenda schwach, kein Wunder, das der nicht öfter spielt. Gegentore viel zu einfach, wie immer. Das ist aber der Trainer schuld in meinem Augen.
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mittelbucher schrieb:

Hood zieht es im allerletzten Leg.
Tolle Aufholjagd von Noppert und wahrscheinlich mit die besten Turnier-Averages von beiden bisher.


Hab jetzt nicht alle Matches gesehen, aber das war eben das für mich am nervenaufreibendsten. Richtig richtig stark von beiden!
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Das war echt spannend.....Super Match
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Zetti klebt auf der Linie...
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Der Ball war 5min unterwegs, wie kann ich da auf der linie kleben?
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Vielleicht ist an der Theorie ja doch was dran? Wir hatten schließlich schon mal jemanden, der nur 5 Spiele am Stück gebraucht hätte.
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Super Idee , nen Heimspiel grgen Wofsburg  ohne Stürmer zu beginnen...
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Ein Tag um mal die komplette Kaderplanung in Frage zu stellen.
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Jooo, bevor wieder alle auf dem Trainer rumhacken ( z. T. viellecht zurecht) sollte auch mal der Sportvorstand in den Senkel gestellt werden...ich hab kein Bock mehr auf irgendwelche 15 millionen talente, um sie für 60 anzubieten. Vielleichr auch mal wieder ein Talent aus der 2trn liga. Da wird ein Zetterer in die Nationalelf geredet, Koch zu dem besten Abwehrspieler und Bahoya soll 60 Millionem aufwärts bringen.... Wir haben nur noch ne Durchschnittstruppe, mit Ausschlägen nach oben....kann ganz schnell in die verkehrte Richtung gehen, vor allem mit diesen  Personalkosten ( damit ist auch der Staff gemeint, wo man ja mittlerweile nen extra Bus braucht....) obacht also....
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Freuen wir uns in der Zwischenzeit auf viele weitere Spiele von der Qualität des gestrigen.
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Eine Freude, dem Jungem zu zuschauen....genieße jedes Spiel von Ihm, wird wohl demnächst zu gut für uns sein...aber bis dahin noch hoffentlich viele Spiele...
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25 Gegentore in 6 Spielen, läuft würde ich mal sagen!
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Wen stellen wir denn jetzt ins Tor,  den Busfahrer?
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fabisgeffm schrieb:

Hugo E. wieder mit nem Tor für Liverpool

Ja, scheint echt gut angekommen zu sein, der Hugo.
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Hugo mit dem 2:0 im Derby gegen Everton....
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Ich habe mich endlich dazu durchgerungen, meine Gedanken zur Kaderplanung und möglichen Neuzugängen niederzuschreiben. Den Link zum Artikel findet ihr hier:

https://www.balljungs.com/eintracht-frankfurt-kaderplanung-saison-2025-26.html

So viele neue Erkentnisse wird es für eifrige Leser dieses Forums nicht geben. Aber es wurde hier auch schon über sehr viele Spieler diskutiert. Ich wollte das Ganze eigentlich erst auch noch mit Grafiken und Statistiken aufbereiten. Aber am Ende ist selbst dieser "kurze" Überblick 5.000 Worte lang geworden und irgendwann ist dann auch mal gut.

Wenn Neuzugänge bestätigt sind, dann werde ich zu denen noch eine statistische Analyse posten.

Aber der Artikel sollte für die nächsten Tage etwas Gesprächsstoff liefern, um durch die fussballfreie Zeit zu kommen.
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Hallo Maddux  vielen Dank für deine Expertise,  lese das wirklich sehr  gerne.   Daumen hoch.. .
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Die spielen einen ungenauen Mist zusammen, das geht auf keine Kuhhaut
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Wäre mal an der Zeit für Plan B.....
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cm47 schrieb:

wenigstens einen Punkt hätte uns Eki retten können, aber erhatte wohl auch keinen Bock mehr...

Springt Rönnow nach links, ist alles gut und jeder sagt "sicher verwandelt"...

Ein wenig Glück gehört auch dazu. Aber der war eben auch noch beschissen geschossen.

Eigentlich erwarte ich von einem Elfmeterschützen, dass er den Ball so platziert, wie z. B. Borre im EL Finale und nicht nur zockt, dass der Keeper eben woanders hin springt....
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Ich empfehle, mal anzuschauen, wie Salah am Wochenende 2 Elfmeter verwandelt hat. Man muss doch von Profis erwarten können, das sie besser treffen...
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Manowar, letztes WE in Bamberg....ich fand es erschreckend schlecht....
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Vertrag von 2028 auf 2030 verlängert. Top !
Absolut verdient und für beide Seiten ein Gewinn.
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Ganz stark heute wieder , der gefällt mir richtig gut. Aus der Mannschaft nicht weg zu denken, weiter so!
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Schlager gerade im Interview auf DAZN.
Das finde ich ja eigentlich ganz gut.

Wär wahrscheinlich auch sauer, aber heut lief es halt mal andersherum als gewohnt.
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Hut ab, super erklärt  wieso kein Elfer gegen uns. Hätte auch anders ausgehen können. Respekt