
sladur
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sladur
TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR
tani1977 schrieb:
Ehrlich gesagt finde ich es positiv,dass Funkel HINTER der mannschaft steht und nicht in der Öffentlichkeit Kritik übt...sowas verunsichert doch nur...wenn all das noch in der Öffentlichkeit zerissen wird...
Man kann auch eine Mannschaft nach schlechter Leistung öffentlich kritisieren und trotzdem hinter ihr stehen. Weshalb sollte nur das Eine, oder das Andere möglich sein?
tani1977 schrieb:
Aber..ich bin mir sicher,dass er intern nicht so kritiklos ist...insofern...das ganze wird intern geklärt und gut ist...
So scheint es eben nicht zu sein! Wären alle Brandstellen gelöscht, stünde heute eine andere Mannschaft auf dem Platz.
tani1977 schrieb:
was wäre hier die hölle los,wenn Funkel in der Presse ein Fass aufmachen würde nach jedem Spiel und die Mannschaft in grund und boden kritisiert..dann heisst es wieder,er würde die mannschaft schlecht reden...die ja eigentlich zu viiiel höherem berufen ist..
Nun fällst Du wieder in ein Extrem.
Man muss doch kein Fass aufmachen oder die Mannschaft in Grund und Boden kritisieren. Es gibt doch auch einen Mittelweg!?
Zudem hat FF bereits bewiesen, dass er die Mannschaft schlecht reden kann ohne sie zu kritisieren.
deTom schrieb:singender_adler schrieb:
verdammte shice, wenn streit und thurk heute tatsächlich in der oberliga spielen müssen ist funkel zu weit gegangen. so was kann man bei den beiden einfach nicht machen
Natürlich kann man das mit beiden machen. Weder Streit noch Thurk, obwohl beide sicherlich keine schlechten Fußballer sind, bringen jetzt, wo es darum geht, den Klassenerhalt zu schaffen, die erwarteten Leistungen.
Wenn es hier nur nach den erwarteten Leistungen gehen würde, hätte man schon vorher locker flockig rotieren können.
Für meinen Geschmack geht hier FF wirklich zu weit!
Ich verstehe echt nicht, was man damit erreichen will. Wieso sollte Streit danach noch einmal plötzlich ein mannschaftsdienlicher Spieler werden, oder weshalb sollte Thurk dabei seine "Krise" überwinden?
@AdlerFlemming
es fällt mir schwer zu glauben, dass private Unstimmigkeiten der Grund für die sporadischen Einsätze von Amanatidis sind. Es ist ja nicht nur Amanatidis, der sich indirekt nach Außen etwas nachdenklich über Spielsystem oder die Stimmung in der Mannschaft Gedanken macht.
Amanatidis macht das halt etwas ausführlicher oder offensichtlicher, als es andere Spieler machen oder gerne machen würden.
Er hat halt in dieser Sache die Initiative ergriffen. Die richtige Frage zur rechten Zeit, Wut im Bauch, ein schlechtes Ergebnis und vielleicht Frust, der sich seit dem Ende der Hinrunde aufgebaut hat.
Wenn sich Spieler öffentlich mit negativem Unterton über den "Übungsleiter" und der Stimmung in der Mannschaft äußern und dazu Bruchhagen zur gleichen Zeit bzw. nach dem gleichen Spiel einige Mängel öffentlich zugibt, kann es für FF eigentlich kein ruhiges Arbeiten mehr geben.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Frage nach FF nach der Saison gar nicht mehr stellt !?
Und zur Diskussion über HB...
Den Schuh, die Mannschaft immer wieder öffentlich in die untere Region der Tabelle zu reden, muss sich auch Bruchhagen anziehen.
Grundsätzlich waren dazu die nach Außen getragenen Ansichten von FF und HB identisch. Andersrum hat sich evtl. HB auf die Aussagen von FF im Bezug auf die vorhandene Qualität der Mannschaft verlassen und nach der Vorrunde nicht personell nachgebessert. Nach den Spielen gegen Gladbach und Cottbus stellt sich halt nur die Frage... Hat die Manschaft nun keine ausreichende Qualität, oder hat sie die Qualität, aber FF kann sie nicht mehr abrufen. Egal wie die Antwort lautet, FF wird es schwer haben... soviel steht mal fest !
Grundsätzlich stimme ich dem Post von "HD" zu"
Es sollte eine Person zwischen Management und Trainer / Mannschaft geben, die solche Unstimmigkeiten früher bemerkt und HB in schwierigen Fragen berät oder unterstützt. HB ist für mich nach wie vor ein Glücksfall für die Eintracht, auch wenn er vielleicht in der ein oder anderen Entscheidung etwas zögerlich war. Aber wer von uns kann das wirklich beurteilen?
Rückblickend betrachtet wäre mir persönlich ein "grottenschlechtes Spiel" gegen die Kickers und ein Unentschieden gegen Hannover mit der Entlassung von FF lieber gewesen, als ein kurzfristiges Hoch. Das Hoch hat FF wohl lediglich die Zeit in Frankfurt verlängert, unterm Strich aber vielleicht der Mannschaft und der Früchte der Arbeit, vor allem von HB, in den letzten Jahren geschadet.
Sollte es in Bielefeld eine Niederlage setzen, bricht sicher das Chaos aus. Zudem Showdown in Nürnberg, wo es rein theoretisch noch um sehr viel für die nächste Saison gehen könnte. Eigentlich eine Situation wie vor dem Spiel bei den Kickers, nur das die Wand wesentlich näher am Rücken steht.
Vielleicht nehmen die Spieler auch HB die Entscheidung ab und verlieren in Bielefeld (unglücklich und total unverdient) mit 4:1 !?
es fällt mir schwer zu glauben, dass private Unstimmigkeiten der Grund für die sporadischen Einsätze von Amanatidis sind. Es ist ja nicht nur Amanatidis, der sich indirekt nach Außen etwas nachdenklich über Spielsystem oder die Stimmung in der Mannschaft Gedanken macht.
Amanatidis macht das halt etwas ausführlicher oder offensichtlicher, als es andere Spieler machen oder gerne machen würden.
Er hat halt in dieser Sache die Initiative ergriffen. Die richtige Frage zur rechten Zeit, Wut im Bauch, ein schlechtes Ergebnis und vielleicht Frust, der sich seit dem Ende der Hinrunde aufgebaut hat.
Wenn sich Spieler öffentlich mit negativem Unterton über den "Übungsleiter" und der Stimmung in der Mannschaft äußern und dazu Bruchhagen zur gleichen Zeit bzw. nach dem gleichen Spiel einige Mängel öffentlich zugibt, kann es für FF eigentlich kein ruhiges Arbeiten mehr geben.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Frage nach FF nach der Saison gar nicht mehr stellt !?
Und zur Diskussion über HB...
Den Schuh, die Mannschaft immer wieder öffentlich in die untere Region der Tabelle zu reden, muss sich auch Bruchhagen anziehen.
Grundsätzlich waren dazu die nach Außen getragenen Ansichten von FF und HB identisch. Andersrum hat sich evtl. HB auf die Aussagen von FF im Bezug auf die vorhandene Qualität der Mannschaft verlassen und nach der Vorrunde nicht personell nachgebessert. Nach den Spielen gegen Gladbach und Cottbus stellt sich halt nur die Frage... Hat die Manschaft nun keine ausreichende Qualität, oder hat sie die Qualität, aber FF kann sie nicht mehr abrufen. Egal wie die Antwort lautet, FF wird es schwer haben... soviel steht mal fest !
Grundsätzlich stimme ich dem Post von "HD" zu"
Es sollte eine Person zwischen Management und Trainer / Mannschaft geben, die solche Unstimmigkeiten früher bemerkt und HB in schwierigen Fragen berät oder unterstützt. HB ist für mich nach wie vor ein Glücksfall für die Eintracht, auch wenn er vielleicht in der ein oder anderen Entscheidung etwas zögerlich war. Aber wer von uns kann das wirklich beurteilen?
Rückblickend betrachtet wäre mir persönlich ein "grottenschlechtes Spiel" gegen die Kickers und ein Unentschieden gegen Hannover mit der Entlassung von FF lieber gewesen, als ein kurzfristiges Hoch. Das Hoch hat FF wohl lediglich die Zeit in Frankfurt verlängert, unterm Strich aber vielleicht der Mannschaft und der Früchte der Arbeit, vor allem von HB, in den letzten Jahren geschadet.
Sollte es in Bielefeld eine Niederlage setzen, bricht sicher das Chaos aus. Zudem Showdown in Nürnberg, wo es rein theoretisch noch um sehr viel für die nächste Saison gehen könnte. Eigentlich eine Situation wie vor dem Spiel bei den Kickers, nur das die Wand wesentlich näher am Rücken steht.
Vielleicht nehmen die Spieler auch HB die Entscheidung ab und verlieren in Bielefeld (unglücklich und total unverdient) mit 4:1 !?
Hallo AdlerFlemming,
zunächst einmal Danke für den tollen Beitrag.
Ich gebe Dir Recht, dass der Eintracht eine Führungspersönlichkeit fehlt und sehe auch leider im Moment keinen Spieler, der diese Rolle übernehmen könnte. Solche Spieler sind aber leider rar geworden und sind auch nicht für ein Taschengeld zu verpflichten. Man kann nur darüber spekulieren, wie manche Spiele ausgegangen wären, wenn jemand mit hochgekrempelten Armen in schwierigen Situationen den ein oder anderen Mitspieler mal zur Sau gemacht, oder das Spiel an sich gerissen hätte.
Egal... wir müssen mit den Jungs spielen die wir haben.
Deine Meinung zu den Neuzugängen kann ich nicht ganz teilen.
Gerade ein Soto oder Taka haben der Eintracht geholfen. Natürlich hätten einige gerne einen großen Namen auf der Einkaufsliste gesehen (siehe Gerüchteküche im letzten Sommer), aber der Kosten - Nutzen Effekt war evtl. für HB zu uninteressant?
Egal wie man es dreht und wendet... mit der jetzigen Mannschaft muss Fußball "gearbeitet" werden. Man könnte die Spieler aufm Platz auch mal in Arbeiter und Kreativ-Abteilung aufteilen. In der Kreativ-Abteilung sind aber wohl auch nur Spieler, die sich auf dem Papier dafür halten (bis auf einige Geistesblitze mal abgesehen).
Wenn man es auf den Nenner "Fußball arbeiten" mal reduziert, dann hast Du mit Deiner Meinung "Die Geilheit ein Spiel zu gewinnen" absolut Recht. Nehmen wir mal die Spiele gegen die Bayern und Cottbus...
Gegen die Bayern hatte die Mannschaft nix zu verlieren, sie konnte nur für eine Überraschung sorgen. Aber irgendwie hatte man immer das Gefühl, dass jeder im Eintracht-Trikot 110% motiviert war, den Willen hatte den Bayern ein Bein zu stellen und auch mal einen Zweikampf etwas bissiger angegangen ist als in einem "normalen" Spiel. Und wie heißt es so schön... Glück muss man sich erarbeiten... und so war es ja auch zum Schluß. Die Mannschaft hatte bei 1-2 Schiri-Entscheidungen Glück und ein tolles Tor erzielt.
Und was war gegen Cottbus? Ein total anderes Spiel, weil wir gegen Cottbus das Spiel machen mussten. Normalerweise hätte man vor dem Spiel gedacht... bei diesem 6 Punkte Spiel muss jeder an seine Leistungsgrenze, denn es muss ein Sieg her. Wenn man sich aber teilweise die Körpersprache angeschaut hat (ich nenne mal Streit als Beispiel), dann muss man sich wirklich fragen, ob sich jeder Spieler der Lage bewusst ist, in der wir uns befinden!? Nach dem 0:1 gestern sah ich zumindest bei einigen den Wille etwas zu bewegen, was sich nach dem 1:1 wieder verloren hat. Warum das so ist, wissen nur die Spieler alleine!
Der UEFA-CUP war für mich das Beste, was uns die Eintracht in den letzten Monaten gezeigt hat. Damit meine ich nicht das Spiel gegen Bröndby, sondern Spiele gegen Palermo, Vigo und in Istanbul. Die ganze Mannschaft hat diese große Herausforderung angenommen und ist als Einheit aufgetreten, auch wenn beim Schlußpfiff der Erfolg wieder aus den Händen gegeben wurde.
Ich will damit sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt nie und nimmer gedacht hätte, dass wir mal in diese Situation, in der wir uns jetzt befinden, kommen könnten. Ich war nicht enttäuscht über das 2:2 in Istanbul, sondern davon überzeugt, dass die Mannschaft so gefestigt ist um im "Alltag" die nötigen Punkte zu holen. Nur... hat die Eintracht im UEFA-CUP über ihre Verhältnisse gespielt?
Was mich zu dieser Zeit aber total verärgert hat, waren die Seitenhiebe von FF und HB. Der UEFA-CUP wurde zu Betriebsausflügen dekradiert und man wurde nie müde darauf hinzuweisen, dass man sich zwar noch nicht im Abstiegskampf befindet, aber irgendwann dort ankommen wird. Zudem wurden Spieler, welche sich das Ziel einer Teinahme am internationalen Wettbewerb gesetzt hatten als Träumer belächelt und verbal auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Es war vielmehr so, dass manchmal sogar darauf hingewiesen wurde die Mannschaft läge mehr als im Soll mit den erreichten Punkten und man hätte schon mehr erreicht, als man von der Mannschaft erwarten konnte. Naja... man lag zumindest zwischenzeitlich mit 20 Punkten auf Platz 8.
Auch hier im Forum gingen die Meinungen stark auseinander! Von... wir spielen immer noch gegen den Abstieg bis hin zur direkten Quali zum UEFA-CUP. Aber mal Hand auf's Herz... wie würdet ihr als Arbeiter / Angestellter reagieren wenn Euer Chef sagt... wir haben im 1 Halbjahr bereits mehr Gewinn erzielt als erwartet, aber mit Euch steht zu erwarten, dass wir zum Jahresende doch nur gerade so die roten Zahlen vermeiden können und man auch in diese Region gehört. Ich hatte sowas immer anders in Erinnerung... da hieß es... mehr, mehr und noch mehr!
Offenbar war diese Situation auch der Entscheidungshelfer keine Verstärkung zu verpflichten, sondern eher auf die verletzten "Rückkehrer" zu warten. Man spart halt für die harten Zeiten.
Was folgte danach... Niederlagen gegen Berlin, Schalke, Stuttgart und Hamburg, sowie Unentschieden gegen Wolfsburg, Mainz und Leverkusen.
Hoppla... die Eintracht im freien Fall, Trainerdiskussionen usw usw. Aber... was wollt ihr denn eigentlich? Endlich stand doch die Eintracht dort, wo man sie schon vor der Winterpause erwartet hatte. Und laut FF waren alle diese Niederlagen und "Last-Minute-Blackouts" gegen die erwartungsgemäß starken Gegner nichts ungewöhnliches. Selbst in der Pressekonferenz nach dem 3:1 in Hamburg macht FF der Mannschaft keinen Vorwurf und erhält ihr zugute, dass man sich gegen den erwartet starken HSV (zu der Zeit eher ein Gegner auf Augenhöhe - nach der Funkelschen Formel) in der ersten Halbzeit nicht bereits mit 3 bis 4 Toren hat abschlachten lassen. Ganz großes Tennis, Herr Funkel !
Aber um die Gemüter zu beruhigen versteift man sich auf die Gegner auf Augenhöhe, die ja alle noch kommen werden und man diese Spiele sicher gewinnen wird. Naja... man versucht die Spieler wieder in die Pflicht zu nehmen und daran zu erinnern, dass nun die bereits vor der Winterpause angekündigte "harte Abstiegszeit" gekommen ist.
Nun war schluß mit Lustig! Wie sagte Max_Merkel so treffend in einem Thread... Zweimal siegen oder fliegen!
Offenbar fand FF diesmal die richtigen Worte und es folgten Siege gegen Offenbach, Hannover und sogar den Bayern.
Der Druck auf der Mannschaft war erst mal wieder geringer geworden!
Und nun kommen wir wieder zur eigentlichen Ausgangsfrage...
Ist es nur der Kampfeswille der Mannschaft mit dem Rücken zur Wand mit der man Spiele gewinnen kann, oder wie kann man sich sonst diese Schwankungen erklären?
Ist es wirklich nur "Die Geilheit ein Spiel zu gewinnen" was der Mannschaft fehlt?
Wie pallazio richtig schreibt ist es für uns hier nicht nachvollziebar, was ein FF zu seinen Spielern in der Kabine sagt. Aber die Mannschaft hat eine Körpersprache auf dem Feld. Und diese Körpersprache gegen Gladbach und Cottbus machen einem wirklich Angst!
Das sind / waren Gegner auf Augenhöhe und gegen diese Gegner hat die Mannschaft versagt. Das sind / waren die 6 Punkte-Spiele auf die FF schon vor einiger Zeit hingewiesen hat, aber offensichtlich hat das die Mannschaft nicht verstanden.
Oder erreicht FF die Mannschaft nicht mehr? Wenn das doch laut FF solch wichtige Spiele für den Verein sind, muss die Mannschaft auf dem Platz brennen! Aber da hat der Fan wieder die Rechnung ohne FF gemacht, der Cottbus nicht in die 2 Liga redet, sondern seine Mannschaft vor Cotbus warnt.
Ich könnte durchaus verstehen, wenn ambitionierte Spieler (ich nehme mal Streit und Ama) schon gar nicht mehr auf das hören, was FF öffentlich zum nächsten Gegner sagt.
Dazu passt auch der Ausspruch von Amanatidis nach dem Spiel, der offen sagt was ihm auf den Sack geht.
FF hat sich mit seiner Formel im Bezug auf die Gegner auf Augenhöhe (bisher) verrechnet.
Was bleibt ist eine Art "Schockzustand" und die nackte Angst um's Überleben in der 1 Liga.
Die Verantwortlichen haben die Mannschaft (in meinen Augen) runter geredet als es ganz gut lief und haben jetzt das Problem alle an einem Strang ziehen zu lassen um die sportliche Katastrophe zu verhindern.
Ich glaube nicht mehr daran, dass FF großen Einfluß auf die Mannschaft nehmen kann.
Was der Eintracht helfen kann ist meiner Meinung nach ausschließlich der Wille zum Sieg jedes einzelnen Spielers und bedingungsloser Einsatz von der ersten bis zur letzten Minute, wie es die Fans vorleben und von den Profis auch erwarten dürfen!
Und zum Schluß... So wird FF im Internet nach dem Spiel zitiert...
Trainer Friedhelm Funkel, unter dem Amanatidis zuletzt nur als Ergänzungsspieler fungierte, konnte widersprach dem griechischen Nationalspieler heftig: "Das ist ja völliger Blödsinn, wir sind gerannt und haben gekämpft bis zur letzten Minute, einer hat für den anderen geackert, da steht er mit seiner Meinung ziemlich alleine."
Anschließend flüchtete er sich in Durchhalteparolen: "Wir müssen jetzt die Kräfte bündeln und uns auf das nächste Endspiel in Bielefeld vorbereiten."
Nein Herr Funkel... damit steht Herr Amanatidis nicht ziemlich alleine! Wie man lesen kann sieht das Herr Bruchhagen ähnlich!
CU
zunächst einmal Danke für den tollen Beitrag.
Ich gebe Dir Recht, dass der Eintracht eine Führungspersönlichkeit fehlt und sehe auch leider im Moment keinen Spieler, der diese Rolle übernehmen könnte. Solche Spieler sind aber leider rar geworden und sind auch nicht für ein Taschengeld zu verpflichten. Man kann nur darüber spekulieren, wie manche Spiele ausgegangen wären, wenn jemand mit hochgekrempelten Armen in schwierigen Situationen den ein oder anderen Mitspieler mal zur Sau gemacht, oder das Spiel an sich gerissen hätte.
Egal... wir müssen mit den Jungs spielen die wir haben.
Deine Meinung zu den Neuzugängen kann ich nicht ganz teilen.
Gerade ein Soto oder Taka haben der Eintracht geholfen. Natürlich hätten einige gerne einen großen Namen auf der Einkaufsliste gesehen (siehe Gerüchteküche im letzten Sommer), aber der Kosten - Nutzen Effekt war evtl. für HB zu uninteressant?
Egal wie man es dreht und wendet... mit der jetzigen Mannschaft muss Fußball "gearbeitet" werden. Man könnte die Spieler aufm Platz auch mal in Arbeiter und Kreativ-Abteilung aufteilen. In der Kreativ-Abteilung sind aber wohl auch nur Spieler, die sich auf dem Papier dafür halten (bis auf einige Geistesblitze mal abgesehen).
Wenn man es auf den Nenner "Fußball arbeiten" mal reduziert, dann hast Du mit Deiner Meinung "Die Geilheit ein Spiel zu gewinnen" absolut Recht. Nehmen wir mal die Spiele gegen die Bayern und Cottbus...
Gegen die Bayern hatte die Mannschaft nix zu verlieren, sie konnte nur für eine Überraschung sorgen. Aber irgendwie hatte man immer das Gefühl, dass jeder im Eintracht-Trikot 110% motiviert war, den Willen hatte den Bayern ein Bein zu stellen und auch mal einen Zweikampf etwas bissiger angegangen ist als in einem "normalen" Spiel. Und wie heißt es so schön... Glück muss man sich erarbeiten... und so war es ja auch zum Schluß. Die Mannschaft hatte bei 1-2 Schiri-Entscheidungen Glück und ein tolles Tor erzielt.
Und was war gegen Cottbus? Ein total anderes Spiel, weil wir gegen Cottbus das Spiel machen mussten. Normalerweise hätte man vor dem Spiel gedacht... bei diesem 6 Punkte Spiel muss jeder an seine Leistungsgrenze, denn es muss ein Sieg her. Wenn man sich aber teilweise die Körpersprache angeschaut hat (ich nenne mal Streit als Beispiel), dann muss man sich wirklich fragen, ob sich jeder Spieler der Lage bewusst ist, in der wir uns befinden!? Nach dem 0:1 gestern sah ich zumindest bei einigen den Wille etwas zu bewegen, was sich nach dem 1:1 wieder verloren hat. Warum das so ist, wissen nur die Spieler alleine!
Der UEFA-CUP war für mich das Beste, was uns die Eintracht in den letzten Monaten gezeigt hat. Damit meine ich nicht das Spiel gegen Bröndby, sondern Spiele gegen Palermo, Vigo und in Istanbul. Die ganze Mannschaft hat diese große Herausforderung angenommen und ist als Einheit aufgetreten, auch wenn beim Schlußpfiff der Erfolg wieder aus den Händen gegeben wurde.
Ich will damit sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt nie und nimmer gedacht hätte, dass wir mal in diese Situation, in der wir uns jetzt befinden, kommen könnten. Ich war nicht enttäuscht über das 2:2 in Istanbul, sondern davon überzeugt, dass die Mannschaft so gefestigt ist um im "Alltag" die nötigen Punkte zu holen. Nur... hat die Eintracht im UEFA-CUP über ihre Verhältnisse gespielt?
Was mich zu dieser Zeit aber total verärgert hat, waren die Seitenhiebe von FF und HB. Der UEFA-CUP wurde zu Betriebsausflügen dekradiert und man wurde nie müde darauf hinzuweisen, dass man sich zwar noch nicht im Abstiegskampf befindet, aber irgendwann dort ankommen wird. Zudem wurden Spieler, welche sich das Ziel einer Teinahme am internationalen Wettbewerb gesetzt hatten als Träumer belächelt und verbal auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Es war vielmehr so, dass manchmal sogar darauf hingewiesen wurde die Mannschaft läge mehr als im Soll mit den erreichten Punkten und man hätte schon mehr erreicht, als man von der Mannschaft erwarten konnte. Naja... man lag zumindest zwischenzeitlich mit 20 Punkten auf Platz 8.
Auch hier im Forum gingen die Meinungen stark auseinander! Von... wir spielen immer noch gegen den Abstieg bis hin zur direkten Quali zum UEFA-CUP. Aber mal Hand auf's Herz... wie würdet ihr als Arbeiter / Angestellter reagieren wenn Euer Chef sagt... wir haben im 1 Halbjahr bereits mehr Gewinn erzielt als erwartet, aber mit Euch steht zu erwarten, dass wir zum Jahresende doch nur gerade so die roten Zahlen vermeiden können und man auch in diese Region gehört. Ich hatte sowas immer anders in Erinnerung... da hieß es... mehr, mehr und noch mehr!
Offenbar war diese Situation auch der Entscheidungshelfer keine Verstärkung zu verpflichten, sondern eher auf die verletzten "Rückkehrer" zu warten. Man spart halt für die harten Zeiten.
Was folgte danach... Niederlagen gegen Berlin, Schalke, Stuttgart und Hamburg, sowie Unentschieden gegen Wolfsburg, Mainz und Leverkusen.
Hoppla... die Eintracht im freien Fall, Trainerdiskussionen usw usw. Aber... was wollt ihr denn eigentlich? Endlich stand doch die Eintracht dort, wo man sie schon vor der Winterpause erwartet hatte. Und laut FF waren alle diese Niederlagen und "Last-Minute-Blackouts" gegen die erwartungsgemäß starken Gegner nichts ungewöhnliches. Selbst in der Pressekonferenz nach dem 3:1 in Hamburg macht FF der Mannschaft keinen Vorwurf und erhält ihr zugute, dass man sich gegen den erwartet starken HSV (zu der Zeit eher ein Gegner auf Augenhöhe - nach der Funkelschen Formel) in der ersten Halbzeit nicht bereits mit 3 bis 4 Toren hat abschlachten lassen. Ganz großes Tennis, Herr Funkel !
Aber um die Gemüter zu beruhigen versteift man sich auf die Gegner auf Augenhöhe, die ja alle noch kommen werden und man diese Spiele sicher gewinnen wird. Naja... man versucht die Spieler wieder in die Pflicht zu nehmen und daran zu erinnern, dass nun die bereits vor der Winterpause angekündigte "harte Abstiegszeit" gekommen ist.
Nun war schluß mit Lustig! Wie sagte Max_Merkel so treffend in einem Thread... Zweimal siegen oder fliegen!
Offenbar fand FF diesmal die richtigen Worte und es folgten Siege gegen Offenbach, Hannover und sogar den Bayern.
Der Druck auf der Mannschaft war erst mal wieder geringer geworden!
Und nun kommen wir wieder zur eigentlichen Ausgangsfrage...
Ist es nur der Kampfeswille der Mannschaft mit dem Rücken zur Wand mit der man Spiele gewinnen kann, oder wie kann man sich sonst diese Schwankungen erklären?
Ist es wirklich nur "Die Geilheit ein Spiel zu gewinnen" was der Mannschaft fehlt?
Wie pallazio richtig schreibt ist es für uns hier nicht nachvollziebar, was ein FF zu seinen Spielern in der Kabine sagt. Aber die Mannschaft hat eine Körpersprache auf dem Feld. Und diese Körpersprache gegen Gladbach und Cottbus machen einem wirklich Angst!
Das sind / waren Gegner auf Augenhöhe und gegen diese Gegner hat die Mannschaft versagt. Das sind / waren die 6 Punkte-Spiele auf die FF schon vor einiger Zeit hingewiesen hat, aber offensichtlich hat das die Mannschaft nicht verstanden.
Oder erreicht FF die Mannschaft nicht mehr? Wenn das doch laut FF solch wichtige Spiele für den Verein sind, muss die Mannschaft auf dem Platz brennen! Aber da hat der Fan wieder die Rechnung ohne FF gemacht, der Cottbus nicht in die 2 Liga redet, sondern seine Mannschaft vor Cotbus warnt.
Ich könnte durchaus verstehen, wenn ambitionierte Spieler (ich nehme mal Streit und Ama) schon gar nicht mehr auf das hören, was FF öffentlich zum nächsten Gegner sagt.
Dazu passt auch der Ausspruch von Amanatidis nach dem Spiel, der offen sagt was ihm auf den Sack geht.
FF hat sich mit seiner Formel im Bezug auf die Gegner auf Augenhöhe (bisher) verrechnet.
Was bleibt ist eine Art "Schockzustand" und die nackte Angst um's Überleben in der 1 Liga.
Die Verantwortlichen haben die Mannschaft (in meinen Augen) runter geredet als es ganz gut lief und haben jetzt das Problem alle an einem Strang ziehen zu lassen um die sportliche Katastrophe zu verhindern.
Ich glaube nicht mehr daran, dass FF großen Einfluß auf die Mannschaft nehmen kann.
Was der Eintracht helfen kann ist meiner Meinung nach ausschließlich der Wille zum Sieg jedes einzelnen Spielers und bedingungsloser Einsatz von der ersten bis zur letzten Minute, wie es die Fans vorleben und von den Profis auch erwarten dürfen!
Und zum Schluß... So wird FF im Internet nach dem Spiel zitiert...
Trainer Friedhelm Funkel, unter dem Amanatidis zuletzt nur als Ergänzungsspieler fungierte, konnte widersprach dem griechischen Nationalspieler heftig: "Das ist ja völliger Blödsinn, wir sind gerannt und haben gekämpft bis zur letzten Minute, einer hat für den anderen geackert, da steht er mit seiner Meinung ziemlich alleine."
Anschließend flüchtete er sich in Durchhalteparolen: "Wir müssen jetzt die Kräfte bündeln und uns auf das nächste Endspiel in Bielefeld vorbereiten."
Nein Herr Funkel... damit steht Herr Amanatidis nicht ziemlich alleine! Wie man lesen kann sieht das Herr Bruchhagen ähnlich!
CU
Moin,
da werden Erinnerungen wach!
Habe auch eine Sofa-Prüfung erfolgreich abgeschlossen, obwohl die Wetten unter den Ausbildern gegen mich standen. (Waren trotzdem freundliche Ausbilder).
Würde mir an Deiner Stelle keine große Sorgen machen.
Die mündliche Prüfung ist nicht so scharf im Vergleich zur Schriftlichen.
Im ersten Moment ist es gewöhnungsbedürftig, wenn ein paar Herren in Anzügen auf einen runter schielen, aber das legt sich dann auch wieder.
Auf jeden Fall... hellwach sein!
Ich war bei meiner mündlichen Prüfung noch etwas verkatert, weil ich nach der Schriftlichen nicht mehr durchfallen konnte.
Also... locker bleiben - Augen und Ohren auf... dann klappt das schon.
Viel Erfolg!
da werden Erinnerungen wach!
Habe auch eine Sofa-Prüfung erfolgreich abgeschlossen, obwohl die Wetten unter den Ausbildern gegen mich standen. (Waren trotzdem freundliche Ausbilder).
Würde mir an Deiner Stelle keine große Sorgen machen.
Die mündliche Prüfung ist nicht so scharf im Vergleich zur Schriftlichen.
Im ersten Moment ist es gewöhnungsbedürftig, wenn ein paar Herren in Anzügen auf einen runter schielen, aber das legt sich dann auch wieder.
Auf jeden Fall... hellwach sein!
Ich war bei meiner mündlichen Prüfung noch etwas verkatert, weil ich nach der Schriftlichen nicht mehr durchfallen konnte.
Also... locker bleiben - Augen und Ohren auf... dann klappt das schon.
Viel Erfolg!
Knueller schrieb:
Kann mal ein Arena-Gucker kurz mal eine Zusammenfassung geben? Wie ist das Spiel? Kampfbetont, oder eher Grottenkick?
Also... Grottenkick ist es keiner.
Gladbach ist optisch überlegen und hatte ein paar gute Szenen (Lattentreffer). Wir waren lediglich bei den Standardsituationen gefährlich und spielen etwas fahrlässig nach vorne bzw. verlieren die Bälle recht schnell.
Thurk hat zwar einige schlechte Szenen, aber ist fast immer anspielbar. Er ist sicher nicht schlechter als der ein oder andere auf dem Platz.
Insgesamt ist die Führung etwas schmeichelhaft. Hoffen wir, dass wir die ersten 20 Min. der 2 HZ ohne Gegentor überstehen und Gladbach dann die Hütte aufreißen muss.