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Xaver08

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Xaver08 schrieb:

den in diesem fall behandelnden arzt, aber ansonsten habe ich nichts konkretes gefunden, wie ich bereits schrieb

Xaver08 schrieb:

ich habe auch nichts konkretes gefunden, warum der in diesem fall behandelnde arzt sehr deutlich von der impfung abraet, aber es ging um das potential einer massiven verschlechterung. sprich die abwaegung coronaerkankung gegen die folgen der impfung mit den spaetfolgen der fluorchinolonbehandlung sprach sehr klar gegen die impfung.



wenn wir so weitermachen, habe ich meinen beitrag bald nochmal geschrieben

In dem Fall hätte ich mir eine zweit und dritt  Meinung eingeholt.
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da hast du nicht ganz unrecht, allerdings sind die spezialisten zu dem thema recht rar gesaet, es hat jahre gedauert, bis ueberhaupt ein arzt auf die idee kam, was dahinterstecken koennte.







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Xaver08 schrieb:

nein, ich habe auch keine zahlen. deshalb schrieb ich ja:

Xaver08 schrieb:

was das aber konkret in zahlen fuer die impfung bedeutet... keine ahnung.



ich weiss weder, ob jeder mit nebenwirkungen und spaetfolgen von der impfthematik betroffen ist noch weiss ich, wie lange es anhaelt. es gibt ja faelle (lt. dem swr artikel), bei dem die nebenwirkungen ueberhaupt nicht mehr abklingen. Bei dem mir bekannten Fall ist die Medikamentengabe ca. 4,5 Jahre her, es scheint aber aussicht auf heilung zu bestehen, was sich aber noch einige zeit ziehen kann.

Brady74 schrieb:

War das der Arzt von dem dir bekannten Fall?


was konkret meinst du? was war der arzt von dem mir bekannten fall?

In deinem Ausgangs Post schreibst du von einem Arzt. War das der Arzt von dem dir bekannten Fall? Oder welchen Arzt hast du gemeint?
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den in diesem fall behandelnden arzt, aber ansonsten habe ich nichts konkretes gefunden, wie ich bereits schrieb

Xaver08 schrieb:

ich habe auch nichts konkretes gefunden, warum der in diesem fall behandelnde arzt sehr deutlich von der impfung abraet, aber es ging um das potential einer massiven verschlechterung. sprich die abwaegung coronaerkankung gegen die folgen der impfung mit den spaetfolgen der fluorchinolonbehandlung sprach sehr klar gegen die impfung.



wenn wir so weitermachen, habe ich meinen beitrag bald nochmal geschrieben
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im ft coronaticker finden sich zwei meldungen zu langfristigeren folgen von corona.

eine aus der alzheimerforschung, die abgeleitet aus den neurologischen folgen von corona, eine deutliche zunahme von demenz bei an corona erkankten erwartet (meldung ist von vor ca. 1 tag im ticker)

“We don’t want to scare people unnecessarily,” said Paola Barbarino, ADI’s chief executive, “but many dementia experts around the globe are seriously concerned by the link between dementia and the neurological symptoms of Covid-19”.


und eine, die auf eine longcovid studie aus gb mit einer kontrollgruppe hinweist, bei der das resultat war, dass 1 von 7 kindern in der altersgruppe 11 bis 17 jahre wochen nach der infektion lang anhaltendene symptome zeigen (Ticker: SEP 01, 14:04)

One in seven children aged 11 to 17 in England who have had Covid-19 suffer from persistent symptoms, a government-backed study has found.

The CLoCk study, funded by the National Institute for Health Research and UK Research and Innovation, compared survey data from about 3,000 people aged 11 to 17 who tested positive for Covid-19 in England between January and March this year and 3,700 children who tested negative.


https://www.ft.com/content/31c30156-e446-469a-86d6-a1b93ccf91a0?sharetype=blocked
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Xaver08 schrieb:

warum 160 000?

aber keine ahnung, ich weiss es nicht, was der arzt zu den davon genesenen sagt. und ich weiss auch nicht wieviele wieder genesen sind.

was ich aber weiss, dass es sehr langwierig sein kann. in dem mir bekannten fall zieht sich das jetzt schon mehrere jahre.

Naja die 160.000 waren einfach hochgerechnet. Ich gehe davon aus, das du auch keine Zahlen hast?

War das der Arzt von dem dir bekannten Fall?
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nein, ich habe auch keine zahlen. deshalb schrieb ich ja:

Xaver08 schrieb:

was das aber konkret in zahlen fuer die impfung bedeutet... keine ahnung.



ich weiss weder, ob jeder mit nebenwirkungen und spaetfolgen von der impfthematik betroffen ist noch weiss ich, wie lange es anhaelt. es gibt ja faelle (lt. dem swr artikel), bei dem die nebenwirkungen ueberhaupt nicht mehr abklingen. Bei dem mir bekannten Fall ist die Medikamentengabe ca. 4,5 Jahre her, es scheint aber aussicht auf heilung zu bestehen, was sich aber noch einige zeit ziehen kann.

Brady74 schrieb:

War das der Arzt von dem dir bekannten Fall?


was konkret meinst du? was war der arzt von dem mir bekannten fall?
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Xaver08 schrieb:

da das medikament nicht nur 2018 verschrieben wurde, ist das etwas kurz gesprungen.

Du hast recht, mein Fehler.
Dann sind es 160.000, summa summarum. Was sagt der Arzt zu den davon Genesenen? Dürfen die geimpft werden? Und wieviel sind wieder genesen?
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warum 160 000?

aber keine ahnung, ich weiss es nicht, was der arzt zu den davon genesenen sagt. und ich weiss auch nicht wieviele wieder genesen sind.

was ich aber weiss, dass es sehr langwierig sein kann. in dem mir bekannten fall zieht sich das jetzt schon mehrere jahre.
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Xaver08 schrieb:

es gibt eine weitere Gruppe, ueber die ich allerdings noch nirgends was konkretes gelesen habe.

das sind patienten, die an den spaetfolgen/nebenwirkungen der antibiotikagruppe von Fluorchinolonen leiden.

das ist ein teufelszeug, wie ich mittlerweile (nicht als selber betroffener) gelernt habe, um das man tunlichst einen grossen bogen machen sollte.

ich habe auch nichts konkretes gefunden, warum der in diesem fall behandelnde arzt sehr deutlich von der impfung abraet, aber es ging um das potential einer massiven verschlechterung. sprich die abwaegung coronaerkankung gegen die folgen der impfung mit den spaetfolgen der fluorchinolonbehandlung sprach sehr klar gegen die impfung.

verbessern soll sich die situation mit dem impfstoff novaxax.

lt. des swr berichts von 2020 soll es 2018 40 000 patienten mit schweren nebenwirkungen gegeben haben.
was das aber konkret in zahlen fuer die impfung bedeutet... keine ahnung.

https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/nebenwirkungen-antibiotika-100.html

falls es zufaellig jemand geben sollte, der da mehr darueber weiss.... noch besser.

Um deine Frage zu beantworten, was das konkret in Zahlen für die Impfung bedeutet. Das sich rund 0,05% in Deutschland, deswegen besser nicht impfen lassen sollen. Laut dem von dir erwähnten Arzt.
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da das medikament nicht nur 2018 verschrieben wurde, ist das etwas kurz gesprungen.
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Brady74 schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Gude Brady altes Haus, irgendwo hatten wir schon mal versucht, das zusammenzubekommen, aber genau dürfte man diesen Wert nicht rausbekommen. Die, die nicht dürfen (über 12 Jahre), dürften recht wenige sein (sechsstellig?).

Schade. Hätte mich mal interessiert. Auch wer nich geimpft werden darf.

Eigentlich kann man das schon ziemlich eingrenzen. Es gibt kaum Vorerkrankungen, die eine Impfung ausschließen. Zumal je nach Vorerkrankung entweder der Vektor- oder der mRNA-Impfstoff nach Rücksprache mit dem Arzt verwendet werden kann.

https://www.n-tv.de/wissen/Wer-sich-nicht-gegen-Corona-impfen-lassen-kann-article22734500.html

Zahlen kann man hier nicht genau nennen, meiner Einschätzung nach dürfte der Posten allerdings so klein sein, dass er keine Rolle bei Entscheidungen spielen sollte.
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es gibt eine weitere Gruppe, ueber die ich allerdings noch nirgends was konkretes gelesen habe.

das sind patienten, die an den spaetfolgen/nebenwirkungen der antibiotikagruppe von Fluorchinolonen leiden.

das ist ein teufelszeug, wie ich mittlerweile (nicht als selber betroffener) gelernt habe, um das man tunlichst einen grossen bogen machen sollte.

ich habe auch nichts konkretes gefunden, warum der in diesem fall behandelnde arzt sehr deutlich von der impfung abraet, aber es ging um das potential einer massiven verschlechterung. sprich die abwaegung coronaerkankung gegen die folgen der impfung mit den spaetfolgen der fluorchinolonbehandlung sprach sehr klar gegen die impfung.

verbessern soll sich die situation mit dem impfstoff novaxax.

lt. des swr berichts von 2020 soll es 2018 40 000 patienten mit schweren nebenwirkungen gegeben haben.
was das aber konkret in zahlen fuer die impfung bedeutet... keine ahnung.

https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/nebenwirkungen-antibiotika-100.html

falls es zufaellig jemand geben sollte, der da mehr darueber weiss.... noch besser.
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Xaver08 schrieb:

Dass die Bahn das neue Angebot erst gestern abend vorgelegt hat und nicht schon frueher, zeigt aber doch, dass es der Bahn nicht nur um die Beilegung des Arbeitskampfes geht, sondern auch um Stimmungsmache gegen die GDL, nach dem Motto seht her, wir haben doch ein "gutes" Angebot gemacht.



Ja natürlich ist der Zeitpunkt taktisch gewählt und es war ja klar, dass die GDL wohl kaum heute morgen sagt, dass sie den Streik in 5 Minuten abbläst. Ist halt so. Beide taktieren. Aber betrifft halt beide Seiten und ich finde es nicht richtig da nur eine Seite zu betrachten (egal welche das jetzt ist).

Man hätte ja anstelle der GDL sagen können "ne, das reicht uns nicht, wenn ihr genau das anpasst, beenden wir den Streik erstmal und kehren zu Verhandlungen zurück". Das wirkt mir doch alles sehr unkonkret. Nicht nur von der Bahn, sondern eben auch von der GDL.

Und ich bestreite weiterhin nicht die Sinnhaftigkeit der GDL-Forderungen (auch wenn ich die Corona-Prämie in der Bezeichnung für Blödsinn halte, eine Einmalzahlung hätte als Begriff gelangt. Corona-Prämie klingt nach Sonderbelastung in Corona-Zeiten und die hatten Lokführer zB eher nicht).
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das ist richtig, man muss beide Seiten betrachten, deshalb fand ich Deine recht bahnlastige Betrachtungsweise auch nicht ganz passend. Aber zugegeben, die Bahn macht das schon immer recht geschickt.

ich denke schon, dass man die coronapraemie auch fuer lokfuehrer rechtfertigen kann, da sie in der regel nicht klar definierte Start- und Endpunkte ihrer Arbeit haben, d.h. dass sie oft auch mit den oeffentlichen zur arbeit kommen und damit exponiert sind.

sicher gibt es berufe, die deutlich staerker exponiert sind als lokfuehrer. aber die coronapraemie wird halt steuerfrei ausbezahlt. und die bahn stellt das ja nicht grundlegend infrage.
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Danke für den Hinweis.
Sehr interessant für mich die Aussagen zum RKI und den möglichen Kontaktbeschränkungen im Herbst.
Das Märchen, es wurde Freiheit versprochen, wenn sich genügend impfen, ist damit weitgehend vom Tisch. Oder besser ausgedrückt: es sind schlichtweg bei weitem nicht genügend Immunisiert.
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Luzbert schrieb:

Das Märchen, es wurde Freiheit versprochen, wenn sich genügend impfen, ist damit weitgehend vom Tisch. Oder besser ausgedrückt: es sind schlichtweg bei weitem nicht genügend Immunisiert.


der 2. teil ist, luzbert. impfangebot alleine reicht halt nicht, es geht auch um den impfgrad.

es ist im prinzip das gleiche uebel wie die fehlende zielsetzung zur aufhebung von massnahmen, bei denen es dann am ende immer wieder auf zeitpunkte herauslief und nicht auf sachliche kriterien.

so hat sich auch jetzt bei vielen die fehlinterpretation eingeschlichen, es muesste ja nur das impfangebot da sein, dann wird alles wieder gut.

Das Interview mit Drosten ist wirklich lesenswert, er ist im uebrigen auch sehr klar, was das Thema angeht, die Kinder der Infektion preiszugeben:

Drosten zu Infektionen von Kindern schrieb:

Man kann sich auch die wissenschaftlichen Daten zu der direkten Infektionsfolge, aber auch zu anderen Dingen, zu impftraumatorischen Syndromen und so weiter anschauen. Man kommt schon zu dem Ergebnis, es ist nicht so, dass es irgendeinen wissenschaftlichen Beweis dafür gäbe, dass das nicht in nennenswerter Zahl auftritt. Diese Sicherheit bräuchten wir ja, um die Kinder im Prinzip, wenn man das so salopp sagen möchte, freizugeben für eine Durchinfektion. Das kann man auf keinen Fall machen.

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66 von 100 Fällen ist in meinen Augen auch der Tatsache geschuldet, dass an Schulen (jetzt wieder) so viel und flächendeckend getestet wird. Wäre mal interessant (z.B. lokal auf eine Testregion beschränkt) alle Menschen so gründlich zu testen.

Der Start der Schulferien lässt überall die Zahlen erstmal ansteigen, hier hatte ja auch schon jemand die Zahlen für Hamburg und andere Länder gepostet, die dann wieder gesunken sind.
In NRW ist es jetzt evtl. auch so weit (die Schulferien endeten vor 2 Wochen) die Inzidenz stagniert/sinkt leicht seit dieser Woche:
127,7 (Montag)
124,9 (Dienstag)
120,3 (Mittwoch)
Heute wohl 120

Insgesamt ist NRW wohl ein Bundesland welches auf die Bevölkerung gerechnet deutlich mehr testet als z.B. Hessen oder RP, dies könnte die Dunkelziffer generell massiv reduzieren (und die Inzidenz steigen lassen). Diese Zahlen schauen aber über 12 Wochen und sind mehr eine generelle Anmerkung.
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es gibt ein sehr interessantes interview mit drosten im dlf:

https://www.deutschlandfunk.de/virologe-christian-drosten-zur-corona-lage-mit-dieser.694.de.html?dram:article_id=502517

bei dem er aber auch auf den fallzahlenanstieg in nrw eingeht, er wirft eine weitere These in den Ring, die auch nicht unplausibel klingt.

Reiserueckkehrerzahlen, bei der der nicht mehr infektioese Teil einer Infektion detektiert wird.

Christian Drosten schrieb:

Ich glaube zum Beispiel, dass das, was man jetzt in Nordrhein-Westfalen sieht, eigentlich eher mitgebrachte Infektionen aus der Urlaubszeit sind. Viele von diesen Kindern werden nur noch Rest-RNA haben und man wird erst in den nächsten Wochen sehen, wie sich das einspielt. Ich glaube eigentlich nicht, dass das in Nordrhein-Westfalen gerade schon am hochkochen ist, sondern dort wird ganz besonders sorgfältig im Moment über dieses Lollie-PCR-Projekt in dieser Altersgruppe PCR-getestet. Das ist ein sehr empfindlicher Test und das kann funktionieren.

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Xaver08 schrieb:

in texas tritt heute, nachdem der supreme court bei einer eilanfrage ruhig geblieben ist,  ein gesetz in kraft, das abtreibungen nach der 6. woche untersagt und erlaubt jedem anbieter zu verklagen, die abtreibungen anbieten oder menschen, die jemanden unterstuetzen, der eine abtreibung vornehmen moechte (bsp. jemanden, der eine schwangere zu einer abtreibungsklinik faehrt).

https://www.cnn.com/2021/09/01/politics/texas-abortion-supreme-court-sb8-roe-wade/index.html


Wundert Dich das?
Faschos und Frauenrechte, das geht halt nicht so wirklich.
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Wedge schrieb:

Wundert Dich das?


nein, es wundert mich nicht. dass roe vs. wade bei der besetzung des supreme courts auf den pruefstand kommt, war zu befuerchten.

ich vermute, dass wir das bereits vor monaten schon diskutiert haben, trotzdem bin ich im moment in dem das passiert erschrocken, zeigt es doch, dass die schlimmen befuerchtungen ueber einen umsturz in den usa richtig sind.

die demokraten werden sich sehr strecken muessen, das noch zu verhindern.
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66 von 100 Fällen ist in meinen Augen auch der Tatsache geschuldet, dass an Schulen (jetzt wieder) so viel und flächendeckend getestet wird. Wäre mal interessant (z.B. lokal auf eine Testregion beschränkt) alle Menschen so gründlich zu testen.

Der Start der Schulferien lässt überall die Zahlen erstmal ansteigen, hier hatte ja auch schon jemand die Zahlen für Hamburg und andere Länder gepostet, die dann wieder gesunken sind.
In NRW ist es jetzt evtl. auch so weit (die Schulferien endeten vor 2 Wochen) die Inzidenz stagniert/sinkt leicht seit dieser Woche:
127,7 (Montag)
124,9 (Dienstag)
120,3 (Mittwoch)
Heute wohl 120

Insgesamt ist NRW wohl ein Bundesland welches auf die Bevölkerung gerechnet deutlich mehr testet als z.B. Hessen oder RP, dies könnte die Dunkelziffer generell massiv reduzieren (und die Inzidenz steigen lassen). Diese Zahlen schauen aber über 12 Wochen und sind mehr eine generelle Anmerkung.
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Malte Kreuzfeld hat sich mit dem Thema "mehr Tests, mehr Faelle:" in seinen regelmaessigen und ausfuehrlichen Tweets auseinandergesetzt und ist ueber die Positivquote zum Schluss gekommen, dass das definitiv nicht der Treiber des Anstiegs der Fallzahlen ist.

Fuer NRW muss man zusaetzlich wissen, dass dort die Kontaktnachverfolgung eingestellt wurde, was die Fallzahlen natuerlich reduziert.

Es ist fuer mich auch nicht unplausibel, dass ein massiver Anstieg bedingt durch Schulferienende sich dann erstmal wieder abflacht, vergleichbar zu Waldbraenden, die an Spots aufflackern, bis sozusagen lokal das Material aufgebraucht ist, waehrend es im Hintergrund zum naechsten Aufflackern weiterschwelt.

Da werden versch. Punkte zusammenkommen, ein Bestandteil ist sicherlich das Thema testen, aber kaum der Hauptgrund.
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SGE_Werner schrieb:

brodo schrieb:

Was aus dem Artikel für mich nicht hervor geht ist, welche Altersgruppe der ungeimpften Menschen vor allem betroffen ist.


Auch wenn die Zahlen nur insgesamt verfügbar sind...

Grob überschlagen:
Ein Drittel der Infizierten ist unter 20, ein weiteres Drittel zwischen 20 und 36, das letzte Drittel ist 37 und älter.

Danke dir für diese Info. Ich finde alleine deswegen, lässt sie die Informationen aus dem Fokus-Artikel in einem anderen Licht erscheinen. Ein Drittel unter 20, also einer Personengruppe, die zum Teil erst vor kurzem eine Impfempfehlung bekommen hat und zu großen Teilen bis heute keinen zugelassen Impfstoff hat. Gesellschaftliche Vorwürfe gegenüber dieser Personengruppe sind meiner Meinung nach unangebracht.

In der Personengruppe 20-36 mag das schon anders zu bewerten sein. Nur wurde dieser Personengruppe eben auch durch die Berichterstattung vermittelt, dass Covid für sie eher eine geringe Bedrohung ist und möglicherweise nehmen das dann viele zum Anlass, sich auch nicht umgehend impfen zu lassen. Ohne dass ihnen erklärt wurde, warum auch ihre Impfung bei der Beendigung der Pandemie hilft. Vor allem halt bei Leuten, die sich nicht von sich aus 24/7 über Covid und die neusten Erkenntisse informieren.

Und in der Gruppe 37+ mag es dann tatsächlich mehr aktive Impfverweigerer geben. Da ist dann möglicherweise auch diese Polemik angebracht.
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brodo schrieb:

In der Personengruppe 20-36 mag das schon anders zu bewerten sein. Nur wurde dieser Personengruppe eben auch durch die Berichterstattung vermittelt, dass Covid für sie eher eine geringe Bedrohung ist und möglicherweise nehmen das dann viele zum Anlass, sich auch nicht umgehend impfen zu lassen. Ohne dass ihnen erklärt wurde, warum auch ihre Impfung bei der Beendigung der Pandemie hilft. Vor allem halt bei Leuten, die sich nicht von sich aus 24/7 über Covid und die neusten Erkenntisse informieren.


ich finde, dass das ein wichtiger Punkt ist. das deckt sich ja auch mit dem Interview das Darmstaedter Oberarztes, der berichtet hat, dass die ungeimpften Patienten auf seiner Station eher keine Impfgegner sind, sondern an anderen Punkten "gescheitert" sind.

Ich faende es nachwievor wichtig, die Impfkampagne nicht bei den ersten Schwierigkeiten seitens der Impfbereitschaft der Menschen aufzugeben, sondern weiter Motivatoren zu suchen, wie man mehr Menschen an die Nadel bekommt.

Es geht am Ende um Menschenleben und das nicht nur um die der Ungeimpften sondern mehr. Das sollte es wert sein.
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Nun, das Angebot war nur für Lokführer so wie ich das mitbekommen habe. Aber in der GDL sind auch Fahrdienstleiter, Zugbegleiter usw. Dazu war das Angebot auch nur für die Altmitglieder, nicht für welche die  neu einsteigen bei der GDL.

Das ist für mich schon ein Grund, das nicht mal ansatzweise nur anzuschauen.
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ok, das hatte ich nicht mitbekommen, wenn das so stimmt, kann ich das auch nachvollziehen. ja, wie so oft steckt der teufel im detail.

an werner sieht man aber, dass die taktik der db aufgeht, das werden die wenigsten mitbekommen.
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Sicherlich ist das Angebot der Bahn nicht gut genug für einen Abschluss, aber dass es nicht für Verhandlungen langt...

An Stelle der Bahn würde ich evtl noch mal bzgl des Startzeitpunkts der 1. Stufe und der Corona Prämie nachbessern, wenn danach aber keine Verhandlungsbereitschaft vorliegt, würde ich an Stelle der Bahn mich sturstellen.
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das ist denke ich aus der Presse nicht ganz einfach zu beurteilen.

Dass die Bahn das neue Angebot erst gestern abend vorgelegt hat und nicht schon frueher, zeigt aber doch, dass es der Bahn nicht nur um die Beilegung des Arbeitskampfes geht, sondern auch um Stimmungsmache gegen die GDL, nach dem Motto seht her, wir haben doch ein "gutes" Angebot gemacht.

Ich finde es schwierig zu beurteilen, inwiefern die jetztige Ablehnung des Angebots durch die GDL zurecht erfolgt.
Wenn ich mich richtig erinnere, hatten sich auch bei den letzten Arbeitskaempfen im Nachgang immer genug Details in den Angeboten der Bahn gezeigt, die eine Ablehnung gerechtfertigt haben.
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in texas tritt heute, nachdem der supreme court bei einer eilanfrage ruhig geblieben ist,  ein gesetz in kraft, das abtreibungen nach der 6. woche untersagt und erlaubt jedem anbieter zu verklagen, die abtreibungen anbieten oder menschen, die jemanden unterstuetzen, der eine abtreibung vornehmen moechte (bsp. jemanden, der eine schwangere zu einer abtreibungsklinik faehrt).

https://www.cnn.com/2021/09/01/politics/texas-abortion-supreme-court-sb8-roe-wade/index.html

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@Xaver

Kann man die Impfgrade in GB überhaupt mit uns vergleichen, da die eine ganz andere Struktur bei den Impfungen hatten (mehr Astra etc.)?
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der schutz vor einem schweren verlauf soll bei astra in einer aehnlichen groessenoerdnung wie bei biontech oder moderna sein (ueber 90%, bei astra sogar noch etwas hoeher als bei biontech), lediglich jj faellt da  mit ca. 85% etwas ab, deshalb ist die vergleichbarkeit aus meiner sicht gegeben.

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Ich habe jetzt Beitraege fuer den Diskussionsthread verschoben und OT/Spam geloescht.

Bitte belasst es hier im Willkommensthread bei einer Begruessung, diskutiert werden kann im Diskussionsthread.

Danke.
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Ich habe jetzt schon mehrfach gelesen und gehört, dass wir im Oktober trotz Impfungen wieder in die Situation kommen könnten, dass das Gesundheitssystem an die Grenze kommt.
Haltet ihr das für realistisch? Sollte man die Welle laufen lassen? Oder sollte man irgwndwas unternehmen?
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es wird als ein moegliches szenario betrachtet, das natuerlich auch wieder von vielen rahmenbedingungen abhaengt.

dazu gehoeren massnahmen und weiterer verlauf der impfkampagne, beides dinge, die aktuell schwierig zu prognostizieren sind.

es gibt ein paper unter beteiligung des Leiters des Intensivregisters Karagiannidis, bei dem versch. Szenarien beleuchtet werden (impfgrad, verlauf der pandemie). dabei gibt es szenarien, die zur ueberlastung fuehren koennen, die unterschiede in den szenarien weisen auch darauf hin, wie wichtig das fortkommen der impfkampagne ist.

man sieht das auch, wenn man den impfgrad versch. altersgruppen betrachtet und mit england vergleicht, die gerade in den hoeheren altersgruppen einen deutlich hoeheren impfgrad haben, was am ende ja extrem wichtig fuer die belegung der intensiv ist.

der unterschied zeigt, dass aktuell ein vorgehen wie in gb in deutschland zu einem anderen ergebnis fuehren wuerde, was todesfaelle und hospitalisierung betrifft

man koennte man sich ja jetzt auch einen vergleich der ungeimpften in den versch. altersgruppen mit prozentzahl der infizierten anschauen, man hat ja eine idee wann es eng wurde. in dem moment, in dem das "reservoir" der ungeimpften in den hoeheren altersgruppen (sagen wir mal ue60) groesser als die zahl der bisher stattgefundenen infektionen ist, ist das ja schon ein deutlicher hinweis darauf, dass es nochmal eng werden koennte (je nach geschwindigkeit des weiteren verlaufs in d).

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Wahlplakate sind einfach lustig. Christian Lindner sitzt an einem mit Papieren überladenen Schreibtisch und schreibt. Ist das die Digitalisierung von der sie immer redet?
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wenn ich mich richtig erinnere, gibt es auch noch ein fdp wahlplakat mit zettelwirtschaft beenden