
Xaver08
13658
Xaver08 schrieb:💡💡💡
Wenn das die Leute aus deiner Gruppe waren, ist es auch kein Wunder, dass du das häufig gesehen hast
FrankenAdler schrieb:
Laut einer britischen Studie der Uni Oxford, ist die Viruslast von mit der Deltavariante infizierten Geimpften ähnlich hoch wie bei ungeimpften Infizierten.
Wenn das kein Plädoyer für das tragen von Masken ist ...
https://www.spiegel.de/wissenschaft/corona-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-a-c388b5f6-3947-4b1c-b589-e7b2022dca0c?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ
Für mich ist das eigentlich eher ein Plädoyer dafür, dass auch der letzte Impfskeptiker verstehen sollte, was eigentlich Phase ist.
Ich habe doch keine Fürsorgepflicht für meinen impfskeptischen Gegenüber. Es steht ihm ja frei, ob er sich impfen lässt oder sich infiziert. Das gilt natürlich nicht für Gruppen, die sich nicht impfen lassen können oder ein schwaches Immunsystem haben. Das die Maskenpflicht bspw. in Krankenhäusern, Altenheimen oder ÖPNV noch etwas länger bestehen sollte, steht doch außer Frage. Genauso wie der Abstand halten beim Einkaufen.
Wenn ich jetzt schon wieder lese das man in Hessen bei einer Inzidenz von >50 auch draußen "im Gedränge" (was soll das überhaupt heißen?) eine Maske tragen muss, dann ist das einfach nur noch unverständlich.
Welche Bewertungsgrundlage legen denn z.B. Länder wie die Niederlande, UK oder Dänemark an den Tag, das hier die Maskenpflicht in weiten Teilen aufgehoben ist? Vertrauen die ihrem Volk mehr, auch auf Grund der etwas höheren Impfquote? Oder wollen die ihr Volk einfach zur schnellen Durchseuchung zwingen?
Ich will nochmal das es klar rüber kommt: Ich bin kein Maskengegner, oder will jegliche Maßnahmen über Board werfen. Jedoch ist es so langsam an der Zeit, dem Bürger die Entscheidung selbst zu überlassen, in welcher Situation man eine Masken tragen soll. Ich bin von einigen Usern fast schon geschockt, das gewisse Maßnahmen mittlerweile stillschweigend hingenommen werden.
reggaetyp schrieb:
Wie passt denn z.B. das zusammen mit deiner Aussage:
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) widerspricht dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, in der Debatte um die Bedeutung der Inzidenz als Leitindikator in der Pandemie. "Mit steigender Impfrate verliert die Inzidenz an Aussagekraft", sagte Spahn in der heutigen Ausgabe der "Bild"-Zeitung. Daher brauche es "zwingend weitere Kennzahlen, um die Lage zu bewerten", etwa die Zahl der neu aufgenommenen Covid-Patienten im Krankenhaus.
Das ist ja sehr löblich, nur leider hat Spahn es nicht geschafft seine Gedanken am 10.08 in großer MP Runde zu finalisieren. Bis heute blieb es ja nur bei den Worten, das man andere Faktoren berücksichtigen sollte, ohne aber zu benennen, wie das ganze nun fortgeführt wird.
brodo schrieb:
Oft genug Alltagssituationen erlebt, in denen Leute dumm angemacht wurden, die dort eine Maske trugen, wo keine Maskenpflicht bestand. Bin mir also nicht so sicher, ob deine Aussage stimmt.
Naja gut, der Herrgott hat einen großen Tiergarten.
Ich will mal sehen, wie mich jemand anmachen will, wenn ich eine Maske anziehe, obwohl es keine Pflicht mehr ist. Der Großteil der Menschen, die ich so sehe, sind eigentlich relativ vernünftig.
Es gibt ja bspw. auch ein Rauchverbot in Zügen... biste mal am Wochenende (vor Corona) Zug gefahren? Da wurde das auch eher als eine Empfehlung gewertet und es gab Bambule wenn da die Person angesprochen wurde.
anno-nym schrieb:
Es gibt ja bspw. auch ein Rauchverbot in Zügen... biste mal am Wochenende (vor Corona) Zug gefahren? Da wurde das auch eher als eine Empfehlung gewertet und es gab Bambule wenn da die Person angesprochen wurde.
Ich fahre viel Zug, sehr viel Zug. Ich wüsste nicht wann ich das letzte mal jemanden im Zug rauchen gesehen habe
Ich auch nicht.
Nicht einmal in vollbesetzten Zügen nach Fußballspielen.
Nicht einmal in vollbesetzten Zügen nach Fußballspielen.
Großes Lob an das Impfzentrum Flensburg.
Heute morgen hin, ohne Termin, hat ne gute Stunde gedauert. Super organisiert, Marineschülerinnen und Schüler sowie medizinisches Personal der Marine super locker und freundlich, überall nen Ansprechpartner gehabt, klare Einweisungen etc. Arzt hätte sich bei Bedarf sogar noch mehr Zeit genommen. Gibt nix zu meckern. Stöffsche is auch drin. Geschüttet hat es auch. Was will man mehr im Norden
Heute morgen hin, ohne Termin, hat ne gute Stunde gedauert. Super organisiert, Marineschülerinnen und Schüler sowie medizinisches Personal der Marine super locker und freundlich, überall nen Ansprechpartner gehabt, klare Einweisungen etc. Arzt hätte sich bei Bedarf sogar noch mehr Zeit genommen. Gibt nix zu meckern. Stöffsche is auch drin. Geschüttet hat es auch. Was will man mehr im Norden
cm47 schrieb:HessiP schrieb:
Sicherlich. Wäre halt zu vermeiden gewesen. Ich kenne einen ehemaligen Fallschirmjäger der zweimal in AFG war - er beneidet seine ehemaligen Kameraden nicht.
Natürlich wäre das vermeidbar gewesen, aber nicht bei unseren unfähigen Schnarchnasen, die nie agieren, sondern immer erst dann reagieren, wenn es fast zu spät ist.
Und was noch schlimmer ist, hier verlassen sich Unfähige auf noch Unfähigere..
Es ist schon schön, wenn man aus der Anoynmität des Internets heraus, ohne für irgendwas Verantwortung tragen zu müssen, im Nachhinein seine Breitseiten abfeuern kann.
Da muss man sich nicht wundern, wenn Verantwortungsträger immer zögerlicher agieren. Egal was man macht ist es falsch, und es wird immer irgendwo einen geben der sich danach irgendwo auf seine Seifenkiste stellt und herauskrakelt wie unfähig und dumm man doch ist.
es ist doch soviel kompetenz hier im forum.
man koennte den expertenrat diese ganzen wissenschaftler, den trainingsstab, das scouting komplett einstellen und nur 1-2 leute einstellen, die im forum mitlesen und das wichtigste zusammenfassen.
dann gibt es eine handlungsanweisung für die bundesregierung, die eintracht etc.
anstelle dessen schaut merkel hier rein und erstarrt vor angst, das falsche zu tun, anstatt das einzig richtige zu tun, naemlich das gesammelte forumswissen zu nutzen.
das macht die naemlich immer, wenn sie im plenarsaal sitzt und auf ihr handy schaut. im eintrachtforum lesen.
man koennte den expertenrat diese ganzen wissenschaftler, den trainingsstab, das scouting komplett einstellen und nur 1-2 leute einstellen, die im forum mitlesen und das wichtigste zusammenfassen.
dann gibt es eine handlungsanweisung für die bundesregierung, die eintracht etc.
anstelle dessen schaut merkel hier rein und erstarrt vor angst, das falsche zu tun, anstatt das einzig richtige zu tun, naemlich das gesammelte forumswissen zu nutzen.
das macht die naemlich immer, wenn sie im plenarsaal sitzt und auf ihr handy schaut. im eintrachtforum lesen.
LDKler_neu schrieb:
Eine Maskenpflicht im ÖPNV und in Geschäften ist für dich extremistisch? Echt jetzt?
Warum denn?
Das tut doch keinem weh.
An Deinem letzten Satz merkt man mE das Problem Deiner Haltung. Du hältst Deine Meinung für alle gültig und willst, dass der Staat alle bevormundet. Ob jemand es anders sieht, ist da ganz egal. Nun hab Dich doch nicht so usw...
Ich bin ja ehrlich gesagt eher ein Mehr-Staat-Mensch und arbeite ja schon immer auf dem Amt, aber das geht mir einfach zu sehr ins Totalitäre, was Du Dir immer so wünschst.
Wo ist das Problem darin, dass nach diesem Winter die Maske tragen, die wollen und die nicht, die nicht wollen?
Ich sehe das Problem einfach darin, dass Du mit einer dauerhaften Maskenpflicht die Büchse der Pandora öffnest, indem Du danach viele andere Einschränkungen noch einführen kannst aus angeblichem Gesundheitsschutz.
Ansonsten schließe ich mich dem Grundsatz der Vorredner an.
Gesundheitsschutz ist wichtig. Aber wenn ich anfange ihn den Menschen aufzuzwingen, dann muss ich das konsequenterweise auf alles ausdehnen.
SGE_Werner schrieb:
An Deinem letzten Satz merkt man mE das Problem Deiner Haltung. Du hältst Deine Meinung für alle gültig und willst, dass der Staat alle bevormundet. Ob jemand es anders sieht, ist da ganz egal. Nun hab Dich doch nicht so usw...
Ich bin ja ehrlich gesagt eher ein Mehr-Staat-Mensch und arbeite ja schon immer auf dem Amt, aber das geht mir einfach zu sehr ins Totalitäre, was Du Dir immer so wünschst.
es ist vielleicht auch zeit argumentativ ein wenig abzurüsten, sicherlich kann man darüber reden, wie sinnvoll oder realistisch es ist, ob es nächstes jahr zu zeiten hoher infektionszahlen von corona oder evtl. einer pandemischen grippesituation eine bedingte maskenpflicht gibt oder geben könnte.
dem gegenüber aber gleich eine extremistische grundhaltung oder was totalitäres zu unterstellen, ist doch etwas drüber. ich mag einen schritt weitergehen, es zeigt für mich eher einen mangel an argumenten.
es werden nur noch schreckgespenste an den horizont gemalt, revolten, babyimpfungen 2029, das verbot fleisch zu essen und es wird weniger auf sachargumente eingegangen.
wenn man diskussionen während der einführung der gurtspflicht vor über 50 jahren nachliest, mag man durchaus parallelen erkennen: „Soll und darf der liberale Staat die Auto-Bürger zum Überleben zwingen?“ soll der Spiegel damals getitelt haben.
Ich muss jetzt mal fragen, ob ich da nem Fehlschluss folge wenn ich davon ausgehe, dass die Inzidenz ja eigentlich auch bei einer hohen Impfquote ihre Aussagekraft behält weil:
Wenn das Virus nur noch die Hälfte der Wirte angeboten bekommt, bedeutet eine Inzidenz von bspw. 50 doch eigentlich ein Ansteckungspotential von Inzidenz 100.
Will sagen, dass die Inzidenzzahlen automatisch auch die Impfung einbeziehen durch die Reduzierung der Ansteckungen und deshalb bleibt der Wert doch aussagekräftig.
Wenn man dann also die Inzidenz als Frühwarnsystem nutzt ist das doch schlüssig, weil bisher doch jedem Anstieg automatisch auch ein Anstieg der Intensivpatienten und der Todesfälle folgte.
Das wird sich durch die hohe Zahl der Geimpften in den Risikogruppen jetzt verändern und diese Veränderung kann man jetzt auf niedrigem Niveau beobachten um dann ne Idee davon zu bekommen, in welchem neuen Verhältnis von "Inzidenz zu Intensiv zu Toten" man das setzen muss.
Oder sehe ich das komplett falsch?
Wenn das Virus nur noch die Hälfte der Wirte angeboten bekommt, bedeutet eine Inzidenz von bspw. 50 doch eigentlich ein Ansteckungspotential von Inzidenz 100.
Will sagen, dass die Inzidenzzahlen automatisch auch die Impfung einbeziehen durch die Reduzierung der Ansteckungen und deshalb bleibt der Wert doch aussagekräftig.
Wenn man dann also die Inzidenz als Frühwarnsystem nutzt ist das doch schlüssig, weil bisher doch jedem Anstieg automatisch auch ein Anstieg der Intensivpatienten und der Todesfälle folgte.
Das wird sich durch die hohe Zahl der Geimpften in den Risikogruppen jetzt verändern und diese Veränderung kann man jetzt auf niedrigem Niveau beobachten um dann ne Idee davon zu bekommen, in welchem neuen Verhältnis von "Inzidenz zu Intensiv zu Toten" man das setzen muss.
Oder sehe ich das komplett falsch?
nein, das siehst du komplett richtig.
natuerlich ist die hospitalisierung bzw. sind die sterbezahlen nachwievor proportional zur inzidenz. werden sie auch immer bleiben. lediglich der faktor aendert sich, d.h es ist aktuell definitiv sinnvoll die inzidenz noch als messwert zu nehmen, um andere kriterien kontrollieren zu koennen. es ist nunmal der messwert, der zeitlich der infektion am nächsten kommt. und schon der hinkt 1-2 Wochen hinterher, da drauf kommt dann noch die reaktionszeit und die verzoegerung bis man es in den werten sieht.
man kann durchaus über andere grenzen nachdenken, je nachdem um was es geht, aber die inzidenz bleibt der wichtigste messwert.
die grenze der nachverfolgbarkeit der gesundheitsaemter ist eine, die man moeglicherweise (lokal) anpassen kann, weil man idealerweise daran gearbeitet hat, die kapazitaeten zu erhoehen. dazu kann man sich ueberlegen, inwieweit man geimpfte in die nachverfolgung mit einbezieht, wenn man sich sicher ist, dass geimpfte nicht zum infektionsgeschehen beitragen.
hospitalisierungsrate sinkt, durch die recht hohe impfquote in höheren altersgruppen, die aber immer noch deutlich niedriger ist, als in gb, weshalb ein durchrauschen lassen, wie es gb gemacht hat, hier zu anderen effekten führen wuerde, weil mehr menschen aus aelteren jahrgaengen nicht geimpft sind.
man koennte weggehen davon, einen reinen grenzwert zu betrachten und wachstums- oder schrumpfungsraten mitbetrachten und das ganze mit grenzwerten kombinieren.
inzidenz 50 bei r=0,7 ist sicherlich unkritischer als eine inzidenz 36 bei r=1, die wiederum unkritischer ist als eine inzidenz 30 bei r=1,5.
die tatsache, dass sich der volkszorn so auf die inzidenz richtet, liegt auch an der berichterstattung, die von einer entkoppelung der inzidenz sprach. ich weiss zwar, was damit gemeint ist, die reduzierung der proportionalitaet, aber es ist halt einfach falsch und gibt ein falsches bild wieder.
mal abgesehen davon, dass selbst ueber den verlauf der pandemie grenzwerte nicht wirklich das mass aller dinge waren. ich möchte nur an den letzten herbst erinnern, als die grenzwerte immer weiter nach oben geschoben wurden und erst zögerlich reagiert wurde, als sich die überlast der intensiv ankündigte.
es gibt als hervorragende beispiele dafür, was passiert, wenn man auf traegere messwerte setzt.
natuerlich ist die hospitalisierung bzw. sind die sterbezahlen nachwievor proportional zur inzidenz. werden sie auch immer bleiben. lediglich der faktor aendert sich, d.h es ist aktuell definitiv sinnvoll die inzidenz noch als messwert zu nehmen, um andere kriterien kontrollieren zu koennen. es ist nunmal der messwert, der zeitlich der infektion am nächsten kommt. und schon der hinkt 1-2 Wochen hinterher, da drauf kommt dann noch die reaktionszeit und die verzoegerung bis man es in den werten sieht.
man kann durchaus über andere grenzen nachdenken, je nachdem um was es geht, aber die inzidenz bleibt der wichtigste messwert.
die grenze der nachverfolgbarkeit der gesundheitsaemter ist eine, die man moeglicherweise (lokal) anpassen kann, weil man idealerweise daran gearbeitet hat, die kapazitaeten zu erhoehen. dazu kann man sich ueberlegen, inwieweit man geimpfte in die nachverfolgung mit einbezieht, wenn man sich sicher ist, dass geimpfte nicht zum infektionsgeschehen beitragen.
hospitalisierungsrate sinkt, durch die recht hohe impfquote in höheren altersgruppen, die aber immer noch deutlich niedriger ist, als in gb, weshalb ein durchrauschen lassen, wie es gb gemacht hat, hier zu anderen effekten führen wuerde, weil mehr menschen aus aelteren jahrgaengen nicht geimpft sind.
man koennte weggehen davon, einen reinen grenzwert zu betrachten und wachstums- oder schrumpfungsraten mitbetrachten und das ganze mit grenzwerten kombinieren.
inzidenz 50 bei r=0,7 ist sicherlich unkritischer als eine inzidenz 36 bei r=1, die wiederum unkritischer ist als eine inzidenz 30 bei r=1,5.
die tatsache, dass sich der volkszorn so auf die inzidenz richtet, liegt auch an der berichterstattung, die von einer entkoppelung der inzidenz sprach. ich weiss zwar, was damit gemeint ist, die reduzierung der proportionalitaet, aber es ist halt einfach falsch und gibt ein falsches bild wieder.
mal abgesehen davon, dass selbst ueber den verlauf der pandemie grenzwerte nicht wirklich das mass aller dinge waren. ich möchte nur an den letzten herbst erinnern, als die grenzwerte immer weiter nach oben geschoben wurden und erst zögerlich reagiert wurde, als sich die überlast der intensiv ankündigte.
es gibt als hervorragende beispiele dafür, was passiert, wenn man auf traegere messwerte setzt.
Xaver08 schrieb:Ganz genau!
man koennte weggehen davon, einen reinen grenzwert zu betrachten und wachstums- oder schrumpfungsraten mitbetrachten und das ganze mit grenzwerten kombinieren.
inzidenz 50 bei r=0,7 ist sicherlich unkritischer als eine inzidenz 36 bei r=1, die wiederum unkritischer ist als eine inzidenz 30 bei r=1,5.
Es zeigt sich gerade wieder was passiert, wenn man den r-Wert nicht miteinbezieht. Es formiert sich dann trotz niedriger Inzidenz eine neue Welle, die dann "plötzlich" so wie jetzt über uns hereinbricht. Und die dann wieder einzufangen ist viel viel schwerer, als wenn man frühzeitig reagiert hätte. Sowas muss doch nicht sein.
Endemisch ist glaube ich das richtige Stichwort. Das gefährliche an diesem Virus ist ja die fehlende Grundimmunität, anders als bei Influenza z.B.
Wobei es ja auch Grippetote und „Long-Influenza“ mit übrigens recht ähnlichen Symptomen wie bei Long- oder Post-Covid gibt. Daher überrascht dies aktuell auch nicht wirklich.
Jedenfalls kann es doch nicht das Ziel sein Impfungen bis zum Säugling herunter zu empfehlen. Auch das Thema Masken im Vgl. zu asiatischen Ländern würde mal interessieren. Man sieht aktuell einen atypischen Erkältungsverlauf, wer weiß ob man damit das Immunsystem nicht sogar generell etwas schwächt. Das würde mich schon sehr interessieren.
Wobei es ja auch Grippetote und „Long-Influenza“ mit übrigens recht ähnlichen Symptomen wie bei Long- oder Post-Covid gibt. Daher überrascht dies aktuell auch nicht wirklich.
Jedenfalls kann es doch nicht das Ziel sein Impfungen bis zum Säugling herunter zu empfehlen. Auch das Thema Masken im Vgl. zu asiatischen Ländern würde mal interessieren. Man sieht aktuell einen atypischen Erkältungsverlauf, wer weiß ob man damit das Immunsystem nicht sogar generell etwas schwächt. Das würde mich schon sehr interessieren.
über die möglichkeit der impfung auch für kinder können wir durchaus unterschiedlicher meinung sein.
bei einer risikoabschätzung müssen die nicht bekannten risiken einer infektion, die u.a. auch das gehirn angreift gegenüber vermutlich klarer zu definierenden folgen einer impfung führt gegenüber gestellt werden.
was bei vielen nicht klar ankommt ist, keine impfung heisst infektion. die stiko hat das in ihrer empfehlung für die 12-15 jährigen jetzt auch berücksichtigt, mit delta wäre davon auszugehen, dass es ohne impfung eine erkrankung gibt.
noch ist die freigabe in den usa nicht da, d.h. man kann es noch nicht wirklih in diesen altersgruppen bewerten, aber das wird bald so sein. ich finde es mehr als unfair, dass man die kinder erst isoliert hat und dann wenn die grossen alle geimpft sind, sich einfach infizieren laesst. weil jetzt muessen wir halt mal wieder leben...
ob eine echte schwächung des immunsystems vorliegt, weiss ich nicht. ich habe einen virologen gelesen, der klar gesagt hat, dass das immunsystem nicht geschwächt ist, aber halt eben nicht auf eine bestimmte art von viren trainiert.
bei einer risikoabschätzung müssen die nicht bekannten risiken einer infektion, die u.a. auch das gehirn angreift gegenüber vermutlich klarer zu definierenden folgen einer impfung führt gegenüber gestellt werden.
was bei vielen nicht klar ankommt ist, keine impfung heisst infektion. die stiko hat das in ihrer empfehlung für die 12-15 jährigen jetzt auch berücksichtigt, mit delta wäre davon auszugehen, dass es ohne impfung eine erkrankung gibt.
noch ist die freigabe in den usa nicht da, d.h. man kann es noch nicht wirklih in diesen altersgruppen bewerten, aber das wird bald so sein. ich finde es mehr als unfair, dass man die kinder erst isoliert hat und dann wenn die grossen alle geimpft sind, sich einfach infizieren laesst. weil jetzt muessen wir halt mal wieder leben...
ob eine echte schwächung des immunsystems vorliegt, weiss ich nicht. ich habe einen virologen gelesen, der klar gesagt hat, dass das immunsystem nicht geschwächt ist, aber halt eben nicht auf eine bestimmte art von viren trainiert.
Dann dürfte dem Pflegepersonal bereits davor grauen, wenn unsere Ältesten demnächst nach ihrer dritten Impfung, den nackigen Bobbes nur spärlich vom OP-Hemdchen umweht, wieder den Frühling in den vormals nur gichtssteifen Lenden verspüren.
argh.. das erinnert mich an eine geschichte aus meinem zivi, wo ein patient die schwester oefter mit dem worten empfing, dass er fieber haette... stangenfieber, das man direkt vor ort heilen muesste.
bis sich die leitung entschied unsere resolutestes schwester zu schicken, die mit deutlichen worten, die moeglicherweise die benutzung von scharfen gegenstaenden enthalten hatten, erreicht hat, dass der herr nie wieder stangenfieber hatte.
bis sich die leitung entschied unsere resolutestes schwester zu schicken, die mit deutlichen worten, die moeglicherweise die benutzung von scharfen gegenstaenden enthalten hatten, erreicht hat, dass der herr nie wieder stangenfieber hatte.
Bei Stangenfieber musste ich spontan an das denken. Muss ich mir mal wieder reinziehen.
sonofanarchy schrieb:
Glückwunsch, damit wäre Maskenpflicht bis Sankt Nimmerleinstag beschlossen.
Ich wollte es gerade sagen. Dann muss man konsequent sein und Maskenpflicht bei jeder Grippewelle einführen, gewisse Genussmittel sollte man verbieten und so weiter...
Die Haltung ist für mich tatsächlich, nfu LDK, extremistisch. Dann musst Du sagen, dass eine Maskenpflicht unbefristet bestehen bleibt.
SGE_Werner schrieb:
Dann muss man konsequent sein und Maskenpflicht bei jeder Grippewelle einführen,
mehr masketragen bei schweren grippewellen ist doch nicht verkehrt oder? könnte an zumindest drüber nachdenken. dass man das die ganze zeit so gehandhabt hat, heisst noch lange nicht, dass es richtig und gut ist.
SGE_Werner schrieb:
gewisse Genussmittel sollte man verbieten und so weiter...
genussmittel ist ein guter punkt, da könnte man z.b. ueber folgende sachen nachdenken, dass massnahmen verhängt werden, wenn man andere gefährdet, wie z.b. beim rauchen, wo man aus arbeits- und nichtraucherschutz verbotsregeln einführen könnte, oder man könnte das autofahren unter dem einfluss von rauschmitteln verbiten, weil man andere und sich gefährden koennte.
Xaver08 schrieb:
mehr masketragen bei schweren grippewellen ist doch nicht verkehrt oder?
Nein, ist es nicht. Es ging um Pflicht. Wer Maske tragen will um sich vor Influenza schützen, darf dies jederzeit tun. Es wäre auch mal sinnvoll, dass sich dort mehr als 30 Prozent der Ü60 impfen lassen.
Es geht eher darum, dass wir irgendwann in den Bereich lebenslanger Bevormundung kommen, wenn wir eine Maskenpflicht beibehalten, wenn sich dann zumindest alle bis auf wenige Ausnahmen impfen lassen können und diese dadurch gut geschützt sind. Wer so denkt und das befürwortet, schafft die Infrastruktur für weitere Einschränkungen. Fleischverbot, Zigaretten, Alkohol usw verbieten... am besten noch ungeschützten Sex verbieten, weil dadurch Aids weitergegeben wird. Kinder nur noch mit künstlicher Befruchtung.
Ja. Ist jetzt arg weit gesponnen.
So, wie LDK es jedenfalls schreibt, darf man sich dann über 2029-Kommentare jedenfalls nicht beklagen. Genau das ist damit gemeint.
LDKler_neu schrieb:anno-nym schrieb:Ganz einfach: Es werden jetzt zügig alle Jugendlichen ihr Impfangebot bekommen und es muss mit Hochdruck weiter an den Impfzulassungen für Kinder gearbeitet werden. Wenn auch die ein Impfangebot bekommen haben bzw. festgestellt wird, dass Impfungen unter einem bestimmten Alter nicht nötig sind, dann kann man die Maßnahmen für alle auf ein Minimum (z. B. Maskenpflicht im ÖPNV und Geschäften) zurückfahren.
Wie sieht denn dein Konzept bezüglich der Lockerungen (oder sogar Aufhebung) der Maßnahmen auf?
Zeigt die Inzidenzentwicklung insb. unter Ungeimpften, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems zu erwarten ist, müssen Beschränkungen für Ungeimpfte erfolgen.
Unabhängig davon muss es privaten Anbietern natürlich freistehen, nur Geimpfte Zugang zu ihren Dienstleistungen zu gewähren.
Glückwunsch, damit wäre Maskenpflicht bis Sankt Nimmerleinstag beschlossen.
nee, das glaube ich nun doch nicht.... aber möglicherweise begleiten uns Masken laenger als wir eigentlich dachten.
Möglicherweise wie in Asien, wo sie nach dem Prinzip der Eigenverantwortung mit Erkaeltung getragen werden und ein bisschen natuerlich auch zum Eigenschutz und vielleicht führt es auch zum Überdenken des Prinzips, dass man erst tot sein muss, um nicht zur Arbeit zu gehen.
Ich lese viel in verschiedene Richtungen und auch in der Wissenschaft ist eindeutige Weg raus noch nicht klar, was aber auch daran liegt, dass aktuell nicht abzusehen ist, in welche Richtung sich das Virus noch entwickeln mag und in welche Richtungen sich die Impfkampagne im Rest der Welt entwickelt.
Was nicht heisst, dass man kein Ziel formulieren kann. Ein hoher Impfgrad in unserer Bevölkerung ist sicherlich hilfreich. Am Ende wird jeder geimpft oder genesen sein, dann wird das Virus sozusagen endemisch werden.
Man wird regelmässig nachimpfen (müssen), es ist vermutlich auch davon auszugehen, dass immer mal wieder Ausbrüche aufflackern, die man dann entweder laufen lässt oder vielleicht lokal bekämpft. Das wird sicherlich davon abhängen, wie sich das Virus entwickelt.
Aktuell bin ich der Meinung, ist der Immunitaetsgrad noch ein wenig dünne in der Bevölkerung.
Möglicherweise wie in Asien, wo sie nach dem Prinzip der Eigenverantwortung mit Erkaeltung getragen werden und ein bisschen natuerlich auch zum Eigenschutz und vielleicht führt es auch zum Überdenken des Prinzips, dass man erst tot sein muss, um nicht zur Arbeit zu gehen.
Ich lese viel in verschiedene Richtungen und auch in der Wissenschaft ist eindeutige Weg raus noch nicht klar, was aber auch daran liegt, dass aktuell nicht abzusehen ist, in welche Richtung sich das Virus noch entwickeln mag und in welche Richtungen sich die Impfkampagne im Rest der Welt entwickelt.
Was nicht heisst, dass man kein Ziel formulieren kann. Ein hoher Impfgrad in unserer Bevölkerung ist sicherlich hilfreich. Am Ende wird jeder geimpft oder genesen sein, dann wird das Virus sozusagen endemisch werden.
Man wird regelmässig nachimpfen (müssen), es ist vermutlich auch davon auszugehen, dass immer mal wieder Ausbrüche aufflackern, die man dann entweder laufen lässt oder vielleicht lokal bekämpft. Das wird sicherlich davon abhängen, wie sich das Virus entwickelt.
Aktuell bin ich der Meinung, ist der Immunitaetsgrad noch ein wenig dünne in der Bevölkerung.
Endemisch ist glaube ich das richtige Stichwort. Das gefährliche an diesem Virus ist ja die fehlende Grundimmunität, anders als bei Influenza z.B.
Wobei es ja auch Grippetote und „Long-Influenza“ mit übrigens recht ähnlichen Symptomen wie bei Long- oder Post-Covid gibt. Daher überrascht dies aktuell auch nicht wirklich.
Jedenfalls kann es doch nicht das Ziel sein Impfungen bis zum Säugling herunter zu empfehlen. Auch das Thema Masken im Vgl. zu asiatischen Ländern würde mal interessieren. Man sieht aktuell einen atypischen Erkältungsverlauf, wer weiß ob man damit das Immunsystem nicht sogar generell etwas schwächt. Das würde mich schon sehr interessieren.
Wobei es ja auch Grippetote und „Long-Influenza“ mit übrigens recht ähnlichen Symptomen wie bei Long- oder Post-Covid gibt. Daher überrascht dies aktuell auch nicht wirklich.
Jedenfalls kann es doch nicht das Ziel sein Impfungen bis zum Säugling herunter zu empfehlen. Auch das Thema Masken im Vgl. zu asiatischen Ländern würde mal interessieren. Man sieht aktuell einen atypischen Erkältungsverlauf, wer weiß ob man damit das Immunsystem nicht sogar generell etwas schwächt. Das würde mich schon sehr interessieren.
fromgg schrieb:anno-nym schrieb:
In einer Sache gebe ich dir aber Recht.
Es hat sich seit den Diskussionen zu Beginn der Pandemie eigentlich nichts geändert
Und das ist das traurige..
Die Diskussion bezüglich schlechter Ernährung , Zigarettenkonsum , Alkoholmissbrauch usw gab es am Anfang hier auch. Richtigerweise wurde gesagt : Ist nicht das gleiche , man hat SELBER keinen Einfluss auf eine Coronainfektion ( als es noch keine Impfstoffe gab ) , auf die Ernährung schon. Das ist nun anders. Es gibt Impfungen , man hat Einfluss.
Es kommt der Tag , an dem Impfverweigerer den Umständen überlassen werden ( müssen ? ).
Richtig. Jeder ab 12 Jahren kann sich jetzt selbst schützen wenn er denn will. Ein fundamentaler Unterschied zu letztem Jahr.
Das was man sich damals sehnlichst herbeigewünscht und als Fixpunkt für die Beendigung aller Maßnahmen genannt hat ist nun Realität.
Diegito schrieb:
Richtig. Jeder ab 12 Jahren kann sich jetzt selbst schützen wenn er denn will. Ein fundamentaler Unterschied zu letztem Jahr.
Das was man sich damals sehnlichst herbeigewünscht und als Fixpunkt für die Beendigung aller Maßnahmen genannt hat ist nun Realität.
selbstverstaendlich sind impfungen ein Weg raus und wir stecken am ende der impfkampagne, wie sie aktuell ohne weitere entwicklungs- oder freigabeschritte von impfstoffen fuer kinder durchgeführt werden kann. aber sie ist eben noch nicht zu ende. Wann der Weg zu Ende ist, wird auch von der Weiterentwicklung des Virus abhängen.
Stand heute sind ca. 35 Millionen Menschen noch ohne vollen Impfschutz.
Dabei sind ca. 4,5 Millionen Menschen, die noch auf die 2. Impfung warten.
Diese Menschen sind nicht nur Kindern und Impfgegner, die ja als unwichtig kategorisiert werden. Erstaunlich, dass man bei besorgten Buergen immer betont, wie wichtig das Gespraech waere, jetzt ist es einfach egal. Jeder konnte ja ins Impfzentrum fahren und nach mir die Sinnflut.
Aber selbst wenn man beseite lassen moechte, dass es um die Gesundheit anderer Menschen geht, Deine Gesundheit kann durchaus auch noch betroffen werden. Ich hatte es bereits verlinkt und angesprochen, Christian Karagiannidis hat ein Paper mitveröffentlicht, dass es in Abhängigkeit des Impfgrades der Bevölkerung und Verlaufs der Pandemie immer noch zu Überlastungen der Intensiv kommen könne, d.h. für den Fall, dass Du krank wirst oder einen Unfall hast, wäre es auch in Deinem Interesse, die Zahlen vorerst niedrig zu halten.
Vielleicht hilft es mal wieder an Deinen gesunden Egoismus zu appellieren.
Ansonsten hoffe ich, dass das Rumpelstilzchensyndrom (jetzt muss es aber doch endlich vorbei sein) nicht zu weit in der Bevölkerung um sich greift.
LDKler_neu schrieb:anno-nym schrieb:Ganz einfach: Es werden jetzt zügig alle Jugendlichen ihr Impfangebot bekommen und es muss mit Hochdruck weiter an den Impfzulassungen für Kinder gearbeitet werden. Wenn auch die ein Impfangebot bekommen haben bzw. festgestellt wird, dass Impfungen unter einem bestimmten Alter nicht nötig sind, dann kann man die Maßnahmen für alle auf ein Minimum (z. B. Maskenpflicht im ÖPNV und Geschäften) zurückfahren.
Wie sieht denn dein Konzept bezüglich der Lockerungen (oder sogar Aufhebung) der Maßnahmen auf?
Zeigt die Inzidenzentwicklung insb. unter Ungeimpften, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems zu erwarten ist, müssen Beschränkungen für Ungeimpfte erfolgen.
Unabhängig davon muss es privaten Anbietern natürlich freistehen, nur Geimpfte Zugang zu ihren Dienstleistungen zu gewähren.
Gut, dass das Thema Impfen bei (Klein)kindern angesprochen wird:
https://www.tagesschau.de/inland/studie-zu-covid-19-bei-kindern-101.html
Kinder infizieren sich ebenso mit dem Coronavirus wie Erwachsene, haben aber viel seltener mit schweren Verläufen zu kämpfen. Wissenschaftler haben nun möglicherweise einen Grund dafür gefunden: Es könnte an der Immunabwehr der oberen Atemwege liegen.[..] Dieses Phänomen gab Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen lange Rätsel auf - jetzt hat ein Forschungsteam einen möglichen Grund dafür gefunden: Demnach ist das Immunsystem bei Kindern in den oberen Atemwegen deutlich aktiver als bei älteren Menschen und damit wohl besser gewappnet für die Abwehr des Virus.
Ob eine Impfung für Kinder wirklich notwendig sein wird, werden ja weitere Studien und Untersuchungen sein.
Im übrigen finde ich interessant, das die Kitas, wo meine Neffen & Nichten momentan untergebracht sind, allesamt schließen mussten, weil fast alle Kinder & Erzieher krank sind. Kein Corona, sondern "normale" Erkältungsviren.
Bei den anderen Punkten stimme ich dir zu, dafür ist es aber nötig die Maßnahme nicht nur anhand der Inzidenzen auszusprechen, sondern da auch andere Kennziffern zu berücksichtigen und vor allen Dingen die Geimpften auch auszunehmen.
spannend, danke fuer die verlinkung.
erheiternd die aussage der tagesschau, dass der spiegel als erstes darueber berichtete, wo die forschungsarbeit doch bereits in einer fachzeitschrift publiziert war
kein unbekanntes phaenomen, es wird einiges, was in den letzten wintermonaten mangels gelegenheit verpasst wurde, jetzt nachgeholt. das war auch hier im thread bereits mehrfach thema, wurde auch in anderen laendern so beobachtet.
das ist bestandteil des problems, wenn jetzt willenlos geoeffnet wird, auch wenn das individuelle risiko pro kind niedrig ist, ist bei einem schnellen durchlaufen von corona durch die kinderschar plus nachgeholte atemwegserkrankungen des letzten jahres selbstverstaendlich einfach durch die masse der infektoinszahlen mit nennenswerten zahlen zu rechnen.
erheiternd die aussage der tagesschau, dass der spiegel als erstes darueber berichtete, wo die forschungsarbeit doch bereits in einer fachzeitschrift publiziert war
anno-nym schrieb:
Ob eine Impfung für Kinder wirklich notwendig sein wird, werden ja weitere Studien und Untersuchungen sein.
Im übrigen finde ich interessant, das die Kitas, wo meine Neffen & Nichten momentan untergebracht sind, allesamt schließen mussten, weil fast alle Kinder & Erzieher krank sind. Kein Corona, sondern "normale" Erkältungsviren
kein unbekanntes phaenomen, es wird einiges, was in den letzten wintermonaten mangels gelegenheit verpasst wurde, jetzt nachgeholt. das war auch hier im thread bereits mehrfach thema, wurde auch in anderen laendern so beobachtet.
das ist bestandteil des problems, wenn jetzt willenlos geoeffnet wird, auch wenn das individuelle risiko pro kind niedrig ist, ist bei einem schnellen durchlaufen von corona durch die kinderschar plus nachgeholte atemwegserkrankungen des letzten jahres selbstverstaendlich einfach durch die masse der infektoinszahlen mit nennenswerten zahlen zu rechnen.
Ich frage mich nur, was mit den vielen Flüchtlingen passieren soll...das Ausfliegen ist ja eine Sache, aber wie gehts dann weiter....?....die werden sich nicht in Usbekistan niederlassen wollen, sondern den Weg über den Iran und die Türkei nach Europa suchen und ob die beiden dabei so mitspielen, ist auch noch ungewiß.
Schon jetzt wird ja, nicht nur hier, die Angst vor einer immensen Flüchtlingswelle geschürt, die Europa ereilen könnte....damit läßt sich trefflich Wahlkampf machen und Ressentiments befeuern.....und ob das innenpolitisch in der EU den Völkern so vermittelt werden kann, hab ich große Zweifel....
Schon jetzt wird ja, nicht nur hier, die Angst vor einer immensen Flüchtlingswelle geschürt, die Europa ereilen könnte....damit läßt sich trefflich Wahlkampf machen und Ressentiments befeuern.....und ob das innenpolitisch in der EU den Völkern so vermittelt werden kann, hab ich große Zweifel....
Adlerdenis schrieb:
also erstens hat niemand was von Lockdowns bis 2029 geschrieben
Doch doch, das war ich. Wobei ich von Maßnahmen geredet habe, nicht von Lockdowns.
Dabei ging es ja um eine Überspitzung der Haltung hier, wofür es alles Maßnahmen geben müsste und in welchen Situationen und dass es durchaus dann viele Jahre noch gehen könnte, weil diese Gründe vermutlich auch nicht verschwinden werden.
Die Frage ist ja in die Runde gewesen: Ab wann herrscht wieder der rechtliche Vor-Corona-Zustand? Ab welchem Punkt kann man alle Maßnahmen fallen lassen? Und da sehe ich tatsächlich das Problem, dass dafür noch keine adäquate Antwort vorliegt. Weder hier noch in der Politik. Ab wann kann man sozusagen mit Corona leben?
SGE_Werner schrieb:
Die Frage ist ja in die Runde gewesen: Ab wann herrscht wieder der rechtliche Vor-Corona-Zustand? Ab welchem Punkt kann man alle Maßnahmen fallen lassen? Und da sehe ich tatsächlich das Problem, dass dafür noch keine adäquate Antwort vorliegt. Weder hier noch in der Politik. Ab wann kann man sozusagen mit Corona leben?
nun, der fehlende plan ist schon lange mein kritikpunkt.
sinnieren ueber die aufhebung von massnahmen zu bestimmten zeitpunkten, nicht gebunden an die erfuellung von kritierien, diskussionen ueber lockerungen fuer geimpfte ohne die leisteste ahnung zu haben, was die impfung fuer folgen fuer die ausbreitung hat und und und sind sicher nicht hilfreich.
SGE_Werner schrieb:
Dabei ging es ja um eine Überspitzung der Haltung hier, wofür es alles Maßnahmen geben müsste und in welchen Situationen und dass es durchaus dann viele Jahre noch gehen könnte, weil diese Gründe vermutlich auch nicht verschwinden werden.
das war aber ein ueberspitzung zu einem zeitpunkt, an dem wir diese diskussion schon oft gefuehrt haben, auch diesen logischen fehlschluss, dass wenn wir jetzt massnahmen verhaengen, reden wir auch 2029 noch ueber massnahmen, dann noch die polemik mit babyimpfungen draufgesetzt.
massnahmen muessen an kriterien gebunden sein, nicht an zeitpunkte und das ist in der diskussoin in deutschland oft genug schief gegangen.
das schwierige in der diskussion ist weiterhin, dass massnahmen wie z.b. der lockdown letztes jahr immer in verbindung mit einem konzept wie no covid gebracht werden.
d.h. wenn man darueber diskutiert, inzidenzen niedrig zu halten, und mit den psychischen folgen von massnahmen argumentiert wird, die sicherlich da sind, aber aktuell auf z.b. den unzureichenden massnahmen und daraus resultierenden monatelangen lockdown im winter und der unsicherheit durch ein fehlendes ziel zurueckzufuehren sind.
in der diskussion wird dann als argument gegen nocovid, d.h. reduzierung der inzidenzen, ein vergleich der situation letzten winter mit einem normalzustand herangezogen, was kein tauglicher vergleich ist.
die nocovid strategie hat das ziel die inzidenzen niedrig zu halten, ein lockdown ist eine spaete massnahme, wenn man viele kriterienstufen davor gerissen hat. es ist das ziel fuer viele menschen so lange wie moeglich ein moeglichst normales leben zu ermoeglichen, nichtzuletzt auch schulen und kindergaerten solange wie moeglich offen zu halten.
dazu haetten gerade jetzt massnahmen wie aufrechterhaltung von maskenpflicht im klassenzimmern und luftfilter fuer kindergaerten und schulen gehoert, aber das haette man halt machen muessen.
wir sind aber noch weit davon entfernt uns mit dem normalzustand als alternative zu vergleichen und auch der immer wiederkehrende reflex bei nocovid lockdown als dauerzustand als vergleich heranzuziehen, ist nicht richtig. aber das weisst du ja, da haben wir oft genug drueber diskutiert.
der weg raus wird darueber fuehren, dass entweder jeder geimpft wurde oder erkrankt war.
so schwer es aktuell ist, der weg dahin ist nicht klar definiert, es kann auch sein, dass sie die situation wieder aendert, wenn beispielsweise eine neue variante am start ist, auch dann wird man eine neubewertung der situation durchfuehren muessen.
klar ist, dass die pandemie nicht vorbei sein wird, weil wir wollen, dass sie jetzt vorbei ist.
auch die argumentation, wenn wir jetzt noch massnahmen verhaengen, werden wir auch 2029 noch massnahmen haben, ist eine die versucht sich von sachlichen kriterien zu befreien, die einen sinnvollen plan negiert und versucht den scheinbaren rueckkehr zur normalitaet wieder an einen zeitpunkt zu knuepfen.
Die Frage ist doch einfach nur, ob am Ende vllt. jahrelange Maßnahmen, gesellschaftliche Polarisierung, psychische Probleme usw. nicht irgendwann die Schäden und Risiken von Corona übersteigen. Das kann und wird wohl kaum einer beantworten können.
Das Land kann froh sein, dass es nach dem 26. September erstmal vier Jahre keine BTW hat und für einige Zeit auch nicht allzu viele wichtige Landtagswahlen (außer NRW).
Das Land kann froh sein, dass es nach dem 26. September erstmal vier Jahre keine BTW hat und für einige Zeit auch nicht allzu viele wichtige Landtagswahlen (außer NRW).
SGE_Werner schrieb:
Die Frage ist doch einfach nur, ob am Ende vllt. jahrelange Maßnahmen, gesellschaftliche Polarisierung, psychische Probleme usw. nicht irgendwann die Schäden und Risiken von Corona übersteigen. Das kann und wird wohl kaum einer beantworten können.
das stimmt, es haette bessere moeglichkeiten gegeben als 5 monate lockdown ueber den winter, aber das hatten wir ja schon.
den punkt, dass schaeden durch schutzmassnahmen, wie maskentragen, abstand, luftfilter die schaeden durch corona uebersteigen, werden wir noch lange nicht ueberschreiten.
irgendwann versteht die politik und der ein oder andere debattenteilenhmer vielleicht auch mal, dass lockdown nicht die einzige massnahme sein muss, um zahlen niedrig zu halten.
Xaver08 schrieb:
den punkt, dass schaeden durch schutzmassnahmen, wie maskentragen, abstand, luftfilter die schaeden durch corona uebersteigen, werden wir noch lange nicht ueberschreiten.
Du vergisst einen ganz wichtigen Punkt. Es geht nicht um die Maßnahme allein und deren Folge. Wenn es darum geht, ist Corona aktuell mit Abstand das Schlimmere.
Es geht eher um dieses Gefühl, dass wir in einem permanenten Ausnahmezustand sind inkl. aller Unwägbarkeiten, die mit solch einer Pandemie dann über 2 oder mehr Jahre die Menschen bedrucken. Das verändert sichtbar schon jetzt Menschen und sorgt auch jetzt schon für psychische Auffälligkeiten. Ich nehme mich da nicht raus, zudem ist durch die Folgen viel von meinem sozialen Umfeld wohl irreperabel zerbrochen und wie ich gehört habe, bin ich nicht der einzige.
Ob das am Ende mehr Schaden ist als durch Corona? Vermutlich nicht. Aber ein erheblicher Kollateralschaden ist das mE schon.
Kurzum: Was macht der dauerhafte Pandemiezustand mit allem Drum und dran mit uns? Das ist die Frage. Dazu zählen auch die Maßnahmen, aber auch die Dauer bestimmter Maßnahmen. Aber eben nicht nur.
Xaver08 schrieb:Adlerdenis schrieb:
Zu viele Leute haben sich halt einfach an Grundrechtseinschränkungen gewöhnt oder finden es einfach geil, keine andere Leute sehen zu müssen, deswegen macht man halt alles fraglos mit.
wow... immer wenn man denkt, wir haben beim niveaulimbo die latte gerissen, kommt einer mit so einem spruch um die ecke.
das sind die sprueche, die kommen, wenn man keine sachargumente hat. dann wird man beleidigend.
Was hast du denn schon wieder für ein Problem?
Wo war das beleidigend, das war nur eine sachliche Feststellung. Wenn man natürlich eh keinen Bock auf die Nähe anderer Menschen hat, ist die aktuelle Situation natürlich halb so wild.
Komm mir nochmal so dumm von der Ecke, dann wirst du sehen, WAS eine Beleidigung ist.
sorry, adlerdenis, anderen menschen, denen die eigene gesundheit und die anderer leute nicht egal ist, zu unterstellen, sie wuerden grundrechtseinschraenkungen tolerieren, weil sie keinen kontakt zu anderen menschen haben zu muessen, geil finden wuerden, ist beleidigend.
lass deine drohungen stecken, wir haben schon oft genug beobachten koennen, dass du auch mehr eskalieren kannst
lass deine drohungen stecken, wir haben schon oft genug beobachten koennen, dass du auch mehr eskalieren kannst
Es hat doch keiner mit dir gesprochen oder dich nach deiner Meinung gefragt. Also geh mir doch verdammt noch einfach nicht auf den Sack, das kann doch so schwer nicht sein. Du musst hier keine Mindestanzahl an Beiträgen schreiben, also nerv doch einfach nicht. Ich bins jedenfalls Leid, mich hier von dir dumm und überheblich von der Seite anmachen zu lassen.
Vael schrieb:Adlerdenis schrieb:
Endless schrieb:
Normalität ist schön und gut. Für mich sieht die neue Normalität so aus: Abstand einhalten und Maske tragen auf unbestimmte Zeit. Und zwar unabhängig davon, was von der Regierung als Marschroute ausgegeben wird.
Das kannst du ja gerne so halten, aber viele andere wollen halt nicht in einem Phobiker-Staat leben, wo die Menschen auf die Dauer ängstlich voreinander zurückweichen.
Viele aber schon, ich fands ganz angenehm zwei Jahre lang keine Erkältung oder Grippe gehabt zu haben. Das dir die Leutz nimmer so uff die Pelle gerückt sind. Und das alles nur weil man nen paar mal am Tach so nen Lappe vor der Gosch hatte.
Das ist glaube ich genau das Problem.
Zu viele Leute haben sich halt einfach an Grundrechtseinschränkungen gewöhnt oder finden es einfach geil, keine andere Leute sehen zu müssen, deswegen macht man halt alles fraglos mit.
Adlerdenis schrieb:
Zu viele Leute haben sich halt einfach an Grundrechtseinschränkungen gewöhnt oder finden es einfach geil, keine andere Leute sehen zu müssen, deswegen macht man halt alles fraglos mit.
wow... immer wenn man denkt, wir haben beim niveaulimbo die latte gerissen, kommt einer mit so einem spruch um die ecke.
das sind die sprueche, die kommen, wenn man keine sachargumente hat. dann wird man beleidigend.
Xaver08 schrieb:Adlerdenis schrieb:
Zu viele Leute haben sich halt einfach an Grundrechtseinschränkungen gewöhnt oder finden es einfach geil, keine andere Leute sehen zu müssen, deswegen macht man halt alles fraglos mit.
wow... immer wenn man denkt, wir haben beim niveaulimbo die latte gerissen, kommt einer mit so einem spruch um die ecke.
das sind die sprueche, die kommen, wenn man keine sachargumente hat. dann wird man beleidigend.
Was hast du denn schon wieder für ein Problem?
Wo war das beleidigend, das war nur eine sachliche Feststellung. Wenn man natürlich eh keinen Bock auf die Nähe anderer Menschen hat, ist die aktuelle Situation natürlich halb so wild.
Komm mir nochmal so dumm von der Ecke, dann wirst du sehen, WAS eine Beleidigung ist.
Uff, ich hoffe nur, dass wird jetzt keine neverending Story. Jetzt wird es heißen, wir müssen die Maßnahmen aufrecht erhalten, bis alle 12-17 Jährigen geimpft wird. Wenn dann die Impfempfehlung für unter 12 Jährige kommt, heißt es, wir müssen so weitermachen, bis auch jeder Säugling geimpft ist. Und dann brauchen die Leute ja ihre Auffrischimpfung und...
Adlerdenis schrieb:
Uff, ich hoffe nur, dass wird jetzt keine neverending Story.
was leider die meisten noch nicht verstanden haben, ist, dass es aktuell noch nicht vorbei ist.
leider
ich wuenschte auch es waere anders. gruende auch jetzt noch die anzahl der infektionen klein zu halten, gibt es viele, sie wurden bereits vielfaeltig in diesem thread diskutiert.
auch wenn man jetzt die infektoinen niedrig haelt, ist es ein logischer fehlschluss zum ergebnis zu kommen, dann muesse man das ja auch naechstes jahr machen, denn naechstes jahr werden wir eine andere situation haben.
nur, sollte man naechstes jahr die exakt gleiche situation haben, muesste man natuerlich unter den gleichen kriterien die gleiche entscheidung treffen, nur wird man dann eine neubewertung durchfuehren.
ich kann verstehen, dass man sich wuenscht, die situation waere endlich vorbei, nur vom wuenschen geht sie leider nicht weg. wenn man sich entscheidet oder fordert, dass man jetzt doch gefaelligst zur normalitaet zurueckkehren moechte, muss man sich auch ueber die konsequenzen klar werden.
es gibt ein paper, an dem der chef der intensivmediziner mitgewirkt hat, dass aufzeigt, dass wir in deutschland auch diesen herbst/winter in abhaengigkeit vom impfgrad in eine ueberlastung der intensivstationen kommen koennten.
https://link.springer.com/article/10.1007/s00063-021-00862-9
natuerlich ist die intensivauslastung immer noch proportional zu den infektionszahlen, lediglich der faktor hat sich geaendert, sprich wir koennen uns eine hoehere inzidenz erlauben, bevor die intensiv ausgelastet oder ueberlastet sind.
erhoehungen der impfquoten haben dabei einen deutlichen einfluss, auch rel. geringe erhoehungen der impfquote haben einen deutlichen einfluss auf die belegung der intensiv, wie das paper zeigt. deshalb lohnen sich auch die anstrengungen.
der mathematiker christian fries erlaeutert zeigt den zusammenhang simplifiziert mit ein paar formeln auf twitter auf:
https://twitter.com/f2135/status/1427253271341711360
Die Wirklichkeit ist wie so oft komplexer, die Hospitalisierungsrate ist ja erstmal nur konstant, wenn die Bevoelkerung quasi homogen erkrankt ist, wenn so wie jetzt aktuell die Infektionen z.b. erst bei Kindern ansteigen und dann in ungeimpfte hoehere Altersgruppen sickert, kann eine hohe Inzidenz vor 2 Wochen, die beispielsweise zu einem hoeheren Anteil von Kindern getrieben war, eine insgesamt niedrigere Hospitalisierung nach sich ziehen, als eine vergleichbare INzidenz jetzt, die aber durch hoeheren Altersgruppen hervorgerufen wird.
Langer Rede kurzer Sinn, auch um zu vermeiden, dass es eine neverending story wird, sind Schutzmassnahmen fuer diesen Winter definitiv noch sinnvoll.
Xaver08 schrieb:
Langer Rede kurzer Sinn, auch um zu vermeiden, dass es eine neverending story wird, sind Schutzmassnahmen fuer diesen Winter definitiv noch sinnvoll.
Und es ist ja nicht so, dass es gar keine Hoffnung gäbe. Man ist angeblich mit einem neuen, stark verbesserten Nasenspray-Impfstoff schon recht weit. Klinische Studien in 2022.
Dafür, dass die jetzigen Impfstoffe unter erheblichem Zeitdruck und unter der Prämisse kreiert wurden, schwere Verläufe und Todesfälle erheblich zu reduzieren, ist ihre Wirksamkeit sensationell gut. Und trotzdem noch verbesserungsfähig.
Xaver08 schrieb:
auch wenn man jetzt die infektoinen niedrig haelt, ist es ein logischer fehlschluss zum ergebnis zu kommen, dann muesse man das ja auch naechstes jahr machen, denn naechstes jahr werden wir eine andere situation haben.
Ich will's hoffen. Das hat man uns letztes Jahr auch schon erzählt. Jetzt gerade wird ja medial mächtig die Trommel mit Long Covid gerührt mit irgendwelchen Horror-Einzelfällen von Sportlern etc.
Und was ist dann mit neuen Mutanten, wo man wieder erst mal nicht 100% weiß, ob die Impfung auch wirklich sicher wirkt, oder neuen Erkenntnissen zu irgendwelchen Spätfolgen, die man bis dahin wieder hat, oder dass die Leute erst ihre Drittimpfung brauchen würden, um wirklich safe zu sein...ich denke, dieses Spiel kann man noch lange so weiterspielen, und die Politik versucht ja inzwischen nicht mal mehr, den Leuten eine Perspektive auf Normalität vorzugaukeln.
Xaver08 schrieb:
Langer Rede kurzer Sinn, auch um zu vermeiden, dass es eine neverending story wird, sind Schutzmassnahmen fuer diesen Winter definitiv noch sinnvoll.
Sehe ich wie Du. Gleichzeitig finde ich eine Kommunikationsstrategie richtig, die klar benennt, welche Schutzmaßnahmen bei welchen Szenarien wirken sollen. Das würde (bei allen Unwägbarkeiten) vielleicht auch zu einer Entspannung in der Diskussion beitragen, da viele Menschen aus den Erfahrungen der letzten Monate mit Schutzmaßnahmen erstmal einen harten Lockdown mit härtesten Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich verbinden. Ich bin nun wirklich kein Experte. Aber dass es nochmals zu solchen Einschränkungen kommen wird, wie zwischen November 2020 und Mai 2021, das wird glaube ich nicht mal von den heftigsten Skeptikern an die Wand gemalt.
Und wenn das so ist, sollte man das vielleicht auch immer anfügen.
Dann fahre ich wohl mit den falschen Gruppen
Bzw. bin gefahren ..