
Xaver08
13658
Das Dosenpfand war eine Regelung aus der CDU , Töpfer hat das initiiert, umgesetzt wegen anhaltender Verfehlung der Mehrwegquote wurde es von Trittin (?), weil es über Jahre hinweg der Markt nicht geregelt hat. Das war aber meines Wissens ein Automatismus.
Was aus der Zeit bleibt ist das EEG, Gesetz zu Erneuerbaren Energien, das einen deutlichen Zubau an regenerativer Energieerzeugung und damit eine weltweite Entwicklung in Gang gesetzt hat, die zu einem drastischen Kostenverfall von regenerativer Energieerzeugung geführt hat.
Das ist was bleibendes
Was aus der Zeit bleibt ist das EEG, Gesetz zu Erneuerbaren Energien, das einen deutlichen Zubau an regenerativer Energieerzeugung und damit eine weltweite Entwicklung in Gang gesetzt hat, die zu einem drastischen Kostenverfall von regenerativer Energieerzeugung geführt hat.
Das ist was bleibendes
Xaver08 schrieb:
Das Dosenpfand war eine Regelung aus der CDU , Töpfer hat das initiiert, umgesetzt wegen anhaltender Verfehlung der Mehrwegquote wurde es von Trittin (?), weil es über Jahre hinweg der Markt nicht geregelt hat. Das war aber meines Wissens ein Automatismus.
Was aus der Zeit bleibt ist das EEG, Gesetz zu Erneuerbaren Energien, das einen deutlichen Zubau an regenerativer Energieerzeugung und damit eine weltweite Entwicklung in Gang gesetzt hat, die zu einem drastischen Kostenverfall von regenerativer Energieerzeugung geführt hat.
Das ist was bleibendes
Ja. Stimmt.
Außerdem die erste militärische Intervention im Ausland Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg, selbstredend ohne Uno Mandat, wortreich vom Grünen Außenminister Fischer als alternativlos gepriesen. Jahrzehnte pazifistischer Programmatik handstreichartig aber hoooch pragmatisch in die Tonne geklopft.
Dann hat man noch den drastischsten Sozialabbau und das breit angelegte Verscherbeln staatseigener Vermögenswerte in der bundesrepublikanischen Geschichte mitgestaltet und damit einen neoliberalen Kurswechsel und eine massive Spaltung in arm und reich mitbefördert.
Da kommt schon einiges an Erfolgen zusammen!
Xaver08 schrieb:
es von Trittin
2003 einführt
Xaver08 schrieb:
Das Dosenpfand war eine Regelung aus der CDU , Töpfer hat das initiiert, umgesetzt wegen anhaltender Verfehlung der Mehrwegquote wurde es von Trittin (?), weil es über Jahre hinweg der Markt nicht geregelt hat. Das war aber meines Wissens ein Automatismus.
Das war doch auch nur halbherzig, denn es galt nicht für alle Getränkedosen. Fand ich damals daneben, auf alle wäre richtig gewesen.
Mich wundert das wenig. Die Autobranche ist total im Umbruch. Es wäre doch fahrlässig, wenn man nicht alle Möglichkeiten eines ressourcenschonenden Antriebs ausloten würde.
Daimler hat ja mit die größten Erfahrungen mit Wasserstoff. Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.
Daimler hat ja mit die größten Erfahrungen mit Wasserstoff. Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.
WürzburgerAdler schrieb:
Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.
was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.
Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.
Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.
Xaver08 schrieb:WürzburgerAdler schrieb:
Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.
was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.
Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.
Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.
Genau das ist es. Deshalb konzentriert sich z. B. Daimler komplett auf den Truck-Bereich bei dem Thema.
Ich habe übrigens jahrelang für die Autoindustrie gearbeitet und Kontakt zu diversen Entwicklungsbereichen gehabt und kann euch daher sagen, dass Wasserstoffantriebe definitiv nicht groß im Fokus für den PKW-Bereich stehen, zumindest nicht in Deutschland. Wenn ja, wüsste ich davon. Kann jetzt jeder selbst entscheiden, wem er mehr glaubt, ich diskutiere das jetzt hier nicht mit Leuten, die mit jahrealten Links einen auf Klugscheißer machen. Das kann ich mich auch genauso mit nem Affen oder der Wand unterhalten.
Xaver08 schrieb:
Es gibt in einem twitterthread des Wahlforschers Rainer Faus die Hypothese, dass bezüglich der Prognosen der SPD herding stattfindet, dh eine Art Anpassung der Prognosen an eine „Leitprognose“, sicher wissen kann man das natürlich nicht, ob das aktuell stattfindet
https://twitter.com/rainerfaus/status/1438434975465066498?s=21
Hm "Möchte ich nicht unterstellen, liegt aber nahe, wenn Umfrageergebnisse sich stärk ähneln"
Also, dass sich die Umfrageergebnisse stark ähneln, haben wir seit 15 Jahren über alle Institute hinweg. Es gibt natürlich Protestbewegungen wie 2017 (AfD) oder kurzfristig starke Wählerbewegungen wie 2002 (Elbe-Flut) und 2005 (Schröders Aufholjagd) , die waren aber in den letzten Umfragen zumindest schon ein wenig abgebildet worden, wenn auch nicht umfassend genug.
Diesmal haben wir in den Umfragen eher bescheidene Veränderungen in den letzten Tagen gesehen.
Ich halte die Wahrscheinlichkeit für krassere Abweichungen eher für nicht gegeben.
Mal die Spannen, die wir derzeit haben:
Union: 21-25
SPD: 25-26 (ja, da ist die Spanne sehr gering)
Grüne: 14-17
FDP: 10,5 - 13
AfD: 10-12
Linke: 5-7
Die Union ging tendenziell etwas nach oben die letzten Tage, aber wohl auch, weil da einige FW-Stimmen und FDP-Stimmen zurückgewandert sind. Ich halte vor allem ein schwächeres Ergebnis der FDP als in den Umfragen und ein stärkeres der Union für möglich.
SGE_Werner schrieb:
Also, dass sich die Umfrageergebnisse stark ähneln, haben wir seit 15 Jahren über alle Institute hinweg. Es gibt natürlich Protestbewegungen wie 2017 (AfD) oder kurzfristig starke Wählerbewegungen wie 2002 (Elbe-Flut) und 2005 (Schröders Aufholjagd) , die waren aber in den letzten Umfragen zumindest schon ein wenig abgebildet worden, wenn auch nicht umfassend genug.
richtig, das schreibt er doch auch:
Rainer Faus schrieb:
Don't get me wrong: Umfragen sind in Deutschland i.d.R. sehr gut, aber diese Wahl ist besonders schwierig.
aber darum gehts ja gar nicht, sondern um die Spanne, die bei der SPD geringer ausfällt als bei den anderen, die der Hinweis darauf ist, dass herding stattfinden könnte. aber auch da schreibt er, dass man das nicht sicher weiss.
Zur Ergänzung, dass herding stattfindet, kann aber muss nicht heissen, dass das Ergebnis nicht richtig eingeschätzt wird. Denn es kann ja sein, dass das Ergebnis, um dass sich die anderen gruppieren, richtig ist.
Es ging mir gar nicht so sehr darum, eine Prognose zu treffen, um nachher sagen zu koennen, schaut her, ich habs ja gewusst, ich fand dieses Phänomen interessant. In diesem Twitterthread gibts auch noch Verzweigungen zur österreichischen Wahl, wo dieses Phänomen auch schon beobachtet bzw. vermutet wurde.
Es gibt in einem twitterthread des Wahlforschers Rainer Faus die Hypothese, dass bezüglich der Prognosen der SPD herding stattfindet, dh eine Art Anpassung der Prognosen an eine „Leitprognose“, sicher wissen kann man das natürlich nicht, ob das aktuell stattfindet
https://twitter.com/rainerfaus/status/1438434975465066498?s=21
Das bedeutet dann eine größere Unsicherheit bezüglich des Ergebnisses der SPD
https://twitter.com/rainerfaus/status/1438434975465066498?s=21
Das bedeutet dann eine größere Unsicherheit bezüglich des Ergebnisses der SPD
Xaver08 schrieb:
Es gibt in einem twitterthread des Wahlforschers Rainer Faus die Hypothese, dass bezüglich der Prognosen der SPD herding stattfindet, dh eine Art Anpassung der Prognosen an eine „Leitprognose“, sicher wissen kann man das natürlich nicht, ob das aktuell stattfindet
https://twitter.com/rainerfaus/status/1438434975465066498?s=21
Hm "Möchte ich nicht unterstellen, liegt aber nahe, wenn Umfrageergebnisse sich stärk ähneln"
Also, dass sich die Umfrageergebnisse stark ähneln, haben wir seit 15 Jahren über alle Institute hinweg. Es gibt natürlich Protestbewegungen wie 2017 (AfD) oder kurzfristig starke Wählerbewegungen wie 2002 (Elbe-Flut) und 2005 (Schröders Aufholjagd) , die waren aber in den letzten Umfragen zumindest schon ein wenig abgebildet worden, wenn auch nicht umfassend genug.
Diesmal haben wir in den Umfragen eher bescheidene Veränderungen in den letzten Tagen gesehen.
Ich halte die Wahrscheinlichkeit für krassere Abweichungen eher für nicht gegeben.
Mal die Spannen, die wir derzeit haben:
Union: 21-25
SPD: 25-26 (ja, da ist die Spanne sehr gering)
Grüne: 14-17
FDP: 10,5 - 13
AfD: 10-12
Linke: 5-7
Die Union ging tendenziell etwas nach oben die letzten Tage, aber wohl auch, weil da einige FW-Stimmen und FDP-Stimmen zurückgewandert sind. Ich halte vor allem ein schwächeres Ergebnis der FDP als in den Umfragen und ein stärkeres der Union für möglich.
Vielleicht ist das klassische links/rechts Schema hier schlicht unterkomplex.
Wir müssen uns anschauen, was in den Leitverschwörungen, die die Szene durchziehen, an Zusammenhängrn konstruiert wird. Und wir müssen uns ansehen, in welchen Denkmustern die Eso-Szene unterwegs ist.
Im Bereich der Verschwörungserzählungen, auch der modernen - oder vielleicht sollte ich modernisierten sagen - ist Antisemitismus tief verwurzelt.
Im Bereich der Eso-Szene spielt seit jeher der Gedanke nach besonderer Reinheit und Exklusivität in Wissen und Verwirklichung/Ausprägung der menschlichen Existenz eine große Rolle. Der Steigflug hat das jetzt ja schon angerissen.
Ich kenne etliche Leute aus solchen Szenen und die haben allesamt ne Schnittmenge mit der politischen Rechten hinsichtlich Menschenbild und/oder Erklärungsmustern gesellschaftlicher Entwicklungen - grenzen sich aber gleichzeitig streng von der politischen Rechten ab, sehen keinerlei Berührungspunkte mit denen.
Ich sehe also in den Massenaufläufen der Querdenkerszene nicht zuvorderst einen Aufmarsch der rechten Szene, sondern einen sehr bunt gemischten hoch alarmistischen Haufen, der auf Grund des hohen Erregungspotentials der jeweiligen Bezugsszenen durch die Themensetzung angezogen wurde. Der Begriff Querfront trifft es mMn sehr gut.
Bedenklich daran finde ich, dass eine Art Gewöhnung einsetzt, dass Leute die sich Zeit ihres Lebens strikt von Nazis abgegrenzt haben, auf Grund eines vermeintlich "höheren Zieles" in Kauf zu nehmen bereit sind, dass auf der gleichen Kundgebung Nazis marschieren.
Bedenklich finde ich auch, dass die politische Rechte auf Grund ihrer vergleichsweise guten Struktur, Vernetzung und Erfahrung in kontextbezogener Agitation viel Breitenwirkung innerhalb der Bewegung entfachen kann, während die anderen Szenen eher lose und zufällig aufgestellt sind. Es ist also tatsächlich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten, dass die extreme Rechte gestärkt aus dieser Pandemie hervorgeht.
Ich finde es allerdings völlig unzulässig, diese Bewegung in ihrer Gesamtheit als "rechts" zu labeln.
Ich möchte sogar explizit davor warnen. Zuschreibungen sind ein mächtiges Instrument und marginalisierte Menschen neigen zur Solidarisierung um diesen Makel auszugleichen. Wir sollten also sehr achtsam damit umgehen solche Zuschreibungen und Vereinfachungen in unseren Diskussionen als Standards zu setzen. Und wir täten auch gut daran, diese problematische Politisierung von ursprünglich weitgehend unpolitischen Szenen noch voranzutreiben.
My2ct.
Wir müssen uns anschauen, was in den Leitverschwörungen, die die Szene durchziehen, an Zusammenhängrn konstruiert wird. Und wir müssen uns ansehen, in welchen Denkmustern die Eso-Szene unterwegs ist.
Im Bereich der Verschwörungserzählungen, auch der modernen - oder vielleicht sollte ich modernisierten sagen - ist Antisemitismus tief verwurzelt.
Im Bereich der Eso-Szene spielt seit jeher der Gedanke nach besonderer Reinheit und Exklusivität in Wissen und Verwirklichung/Ausprägung der menschlichen Existenz eine große Rolle. Der Steigflug hat das jetzt ja schon angerissen.
Ich kenne etliche Leute aus solchen Szenen und die haben allesamt ne Schnittmenge mit der politischen Rechten hinsichtlich Menschenbild und/oder Erklärungsmustern gesellschaftlicher Entwicklungen - grenzen sich aber gleichzeitig streng von der politischen Rechten ab, sehen keinerlei Berührungspunkte mit denen.
Ich sehe also in den Massenaufläufen der Querdenkerszene nicht zuvorderst einen Aufmarsch der rechten Szene, sondern einen sehr bunt gemischten hoch alarmistischen Haufen, der auf Grund des hohen Erregungspotentials der jeweiligen Bezugsszenen durch die Themensetzung angezogen wurde. Der Begriff Querfront trifft es mMn sehr gut.
Bedenklich daran finde ich, dass eine Art Gewöhnung einsetzt, dass Leute die sich Zeit ihres Lebens strikt von Nazis abgegrenzt haben, auf Grund eines vermeintlich "höheren Zieles" in Kauf zu nehmen bereit sind, dass auf der gleichen Kundgebung Nazis marschieren.
Bedenklich finde ich auch, dass die politische Rechte auf Grund ihrer vergleichsweise guten Struktur, Vernetzung und Erfahrung in kontextbezogener Agitation viel Breitenwirkung innerhalb der Bewegung entfachen kann, während die anderen Szenen eher lose und zufällig aufgestellt sind. Es ist also tatsächlich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten, dass die extreme Rechte gestärkt aus dieser Pandemie hervorgeht.
Ich finde es allerdings völlig unzulässig, diese Bewegung in ihrer Gesamtheit als "rechts" zu labeln.
Ich möchte sogar explizit davor warnen. Zuschreibungen sind ein mächtiges Instrument und marginalisierte Menschen neigen zur Solidarisierung um diesen Makel auszugleichen. Wir sollten also sehr achtsam damit umgehen solche Zuschreibungen und Vereinfachungen in unseren Diskussionen als Standards zu setzen. Und wir täten auch gut daran, diese problematische Politisierung von ursprünglich weitgehend unpolitischen Szenen noch voranzutreiben.
My2ct.
LDKler_neu schrieb:
Naja Dennis, in meinen Augen machst du den Fehler, die Eso-Szene der linken Umweltschutzbewegung zuzuordnen. Das ist aber großer Quatsch, auch wenn hin und wieder mal ein Eso grün wählt.
In Wahrheit ticken die Esos eher wie die Rechten, weil sie anti-wissenschaftlich sind, ihren Szene-Gurus (=Führern) bedingungslos folgen und deren erleuchtetes Wissen über demokratische Mehrheitsentscheidungen stellen.
Die echte Umweltbewegung (fff) wirst du auf keiner Querdenkerdemo jemals sehen.
Ich denke halt nicht, dass man das alles so haarscharf trennen kann. Mir gings auch echt nicht darum, da jetzt die politische Linke mit reinzuziehen, wie der WA das anscheinend interpretiert hat, geschweige denn AFD und Co. zu relativieren, aber hier ist mir das gerade mal wieder alles etwas zu einseitig und zu sehr nach politischem Gusto gelesen, sagen wirs mal so. Fürs Forum ist im Grunde klar: Der Täter ist Querdenker, und Querdenker und VTler sind rechts.
Da denk ich mir: Wenns doch nur so einfach wär....
Xaver08 schrieb:
Was denkst du denn wem er zuzuordnen ist?
Das weiß ich genauso wenig wie du oder sonst wer hier, das ist ja der Punkt. Wenn er schon 2019 so drauf war, ist er vielleicht auch einfach niemandem zuzuordnen, sondern einfach nur ein verrückter Sack Scheiße.
Ach, komm. Wenn du mir jetzt ernsthaft erzählen willst, die Demoteilnehmer sein alles Rechte oder AFD-Wähler gewesen, nur weil du das gerne so hättest, dann kann ich dir auch nen mehr helfen.
Und nein, Rechte tragen heute nicht mehr alle Glatzen, Rechte sehen aber auch im Jahr 2021 nicht so aus wie z. B. die Reichstagssturm-Anzettlerin.
Und nein, Rechte tragen heute nicht mehr alle Glatzen, Rechte sehen aber auch im Jahr 2021 nicht so aus wie z. B. die Reichstagssturm-Anzettlerin.
Ich glaube darum ging es gerade Brodo nicht, die Wurzeln der Querdenkerdemos sind sicher heterogener als man denkt, aber es ging jetzt um die gewaltbereite Szene, die daraus erwächst und das charakterisiert Brodo meines Erachtens sehr gut, gerade auch im Hinblick auf das Attentat.
Lars Wienand hat auf t-online einen umfangreichen Abriss der ganzen Thematik geliefert, er beobachtet das Thema schon länger
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_90841336/wer-ist-eigentlich-ein-querdenker-.html
Lars Wienand hat auf t-online einen umfangreichen Abriss der ganzen Thematik geliefert, er beobachtet das Thema schon länger
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_90841336/wer-ist-eigentlich-ein-querdenker-.html
es gibt eine weitere Gruppe, ueber die ich allerdings noch nirgends was konkretes gelesen habe.
das sind patienten, die an den spaetfolgen/nebenwirkungen der antibiotikagruppe von Fluorchinolonen leiden.
das ist ein teufelszeug, wie ich mittlerweile (nicht als selber betroffener) gelernt habe, um das man tunlichst einen grossen bogen machen sollte.
ich habe auch nichts konkretes gefunden, warum der in diesem fall behandelnde arzt sehr deutlich von der impfung abraet, aber es ging um das potential einer massiven verschlechterung. sprich die abwaegung coronaerkankung gegen die folgen der impfung mit den spaetfolgen der fluorchinolonbehandlung sprach sehr klar gegen die impfung.
verbessern soll sich die situation mit dem impfstoff novaxax.
lt. des swr berichts von 2020 soll es 2018 40 000 patienten mit schweren nebenwirkungen gegeben haben.
was das aber konkret in zahlen fuer die impfung bedeutet... keine ahnung.
https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/nebenwirkungen-antibiotika-100.html
falls es zufaellig jemand geben sollte, der da mehr darueber weiss.... noch besser.
das sind patienten, die an den spaetfolgen/nebenwirkungen der antibiotikagruppe von Fluorchinolonen leiden.
das ist ein teufelszeug, wie ich mittlerweile (nicht als selber betroffener) gelernt habe, um das man tunlichst einen grossen bogen machen sollte.
ich habe auch nichts konkretes gefunden, warum der in diesem fall behandelnde arzt sehr deutlich von der impfung abraet, aber es ging um das potential einer massiven verschlechterung. sprich die abwaegung coronaerkankung gegen die folgen der impfung mit den spaetfolgen der fluorchinolonbehandlung sprach sehr klar gegen die impfung.
verbessern soll sich die situation mit dem impfstoff novaxax.
lt. des swr berichts von 2020 soll es 2018 40 000 patienten mit schweren nebenwirkungen gegeben haben.
was das aber konkret in zahlen fuer die impfung bedeutet... keine ahnung.
https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/nebenwirkungen-antibiotika-100.html
falls es zufaellig jemand geben sollte, der da mehr darueber weiss.... noch besser.
Xaver08 schrieb:
das sind patienten, die an den spaetfolgen/nebenwirkungen der antibiotikagruppe von Fluorchinolonen leiden.
das ist ein teufelszeug, wie ich mittlerweile (nicht als selber betroffener) gelernt habe, um das man tunlichst einen grossen bogen machen sollte.
ich habe auch nichts konkretes gefunden, warum der in diesem fall behandelnde arzt sehr deutlich von der impfung abraet, aber es ging um das potential einer massiven verschlechterung. sprich die abwaegung coronaerkankung gegen die folgen der impfung mit den spaetfolgen der fluorchinolonbehandlung sprach sehr klar gegen die impfung.
hier gibts ein update, der behandelnde arzt hat grünes licht für die impfung gegeben und wenige Tage später sass die erste Spritze Biontech mit quasi Minimalnebenwirkungen (Impfarm und e bissi müd)
Ich bin sehr erleichtert.
Über die Kriterien warum das jetzt in Ordnung sein soll, hat der Arzt nicht wirklich aufgeklärt.
Xaver08 schrieb:Xaver08 schrieb:
das sind patienten, die an den spaetfolgen/nebenwirkungen der antibiotikagruppe von Fluorchinolonen leiden.
das ist ein teufelszeug, wie ich mittlerweile (nicht als selber betroffener) gelernt habe, um das man tunlichst einen grossen bogen machen sollte.
ich habe auch nichts konkretes gefunden, warum der in diesem fall behandelnde arzt sehr deutlich von der impfung abraet, aber es ging um das potential einer massiven verschlechterung. sprich die abwaegung coronaerkankung gegen die folgen der impfung mit den spaetfolgen der fluorchinolonbehandlung sprach sehr klar gegen die impfung.
hier gibts ein update, der behandelnde arzt hat grünes licht für die impfung gegeben und wenige Tage später sass die erste Spritze Biontech mit quasi Minimalnebenwirkungen (Impfarm und e bissi müd)
Ich bin sehr erleichtert.
Über die Kriterien warum das jetzt in Ordnung sein soll, hat der Arzt nicht wirklich aufgeklärt.
👍🏻👏🏻👍🏻
Bei Breitbart wurde ein Artikel veröffentlicht, der sagt, dass die Dems für die Imfpung sind, weil sie wissen, dass dadurch die Konservativen dagegen sind, sich deshalb nicht impfen lassen und sterben, wodurch die Dems mehr Chancen bei den nächsten Wahlen haben....
Da ich kein Breitbart verlinke, hier der Abschnitt von NBC aus der Sendung mit Chris Hayes
https://youtu.be/RdGPM40hctg?t=288
Da ich kein Breitbart verlinke, hier der Abschnitt von NBC aus der Sendung mit Chris Hayes
https://youtu.be/RdGPM40hctg?t=288
Xaver08 schrieb:
das hab ich auch schon gelesen
das ist soviel doublethink, das erinnert mich schon fast an lem, der futurologische kongress
Ah. Ein Kultbuch meiner frühen Erwachsenenzeit.
Schöner Vergleich!
anno-nym schrieb:
Und er sollte sich seiner Worte qua Amt auch bewusst sein ...
das stimmt natürlich, aber dass man sich im Laufe der Pandemie über die Wirkung von Aussagen, nicht allzuviel Gedanken gemacht hat, war ja schon öfter Thema. S. auch die regelmässigen Ankündigungen Massnahmen zu einem bestimmten Datum aufzuheben, so fatale Äusserungen, wie es wird keinen Lockdown mehr geben etc.
anno-nym schrieb:
Werner hat es hier im Thread mal etwas erläutert, welche Inzidenzen bei einer jeweiligen Immunisierungsquote statistisch (!) überhaupt möglich wären. Ohne sich um das Thema Maßnahmen zu kümmern. Finde ich jetzt natürlich nicht mehr bei 223 Seiten
kann ich mich jetzt nicht daran erinnern. klar, hast du das nicht mehr parat
Aber bei immer noch über 20 Millionen Menschen, die noch nicht vollständig geimpft sind und bisher nur etwas über 4 Millionen infizierten, fällt es mir schwer, zu denken, dass bei Delta sowas nicht trotzdem möglich sein soll, zumal ja auch Geimpfte noch Bestandteil der Pandemie sein können.
und wenn ich mir das bulletin des rki anschaue, wo sie versucht haben den einfluss auf das infektionsgeschehen unter beruecksichtigung des impfgrades zu betrachten, ist auch da eine inzidenz von 850 zumindest mal theoretisch möglich.
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/27_21.pdf?__blob=publicationFile
S. 26 zeigen sie das basisszenario (impfquote 65%) mit einer inzidenz von ca. 400 und einer max belegung der its von 6000.
sie haben dann noch weitere szenarien betrachtet, bei der sie allerdings nur die its belegung zeigen.
da aber its belegung und inzidenz nachwievor proportional sind, kann man von einem szenario, dass zu einer its belegung von 12500 führen würde, auch den rückschluss ziehen, dass wir da von einer inzidenz von 800 ausgehen können, die zu einer doppelt so hohen its belegung führt.
Grundlage ist, dass sie das Verhalten der Menschen nicht ändert, wenn die ITS Belegung durch die Decke geht.
Ich halte das nicht für wahrscheinlich, da man sicher was unternehmen wird, wenn so ein Fall eintritt und ich würde davon ausgehen, dass die Menschen von alleine vorsichtiger werden würden, wenn der Staat keine Massnahmen mehr verhängen würde. Aber dass das theoretisch unmöglich sein soll, bei noch so niedrigen Impfquoten, kann ich nicht nachvollziehen.
kleine ergaenzung, in isarel lag sie am 1.9. bei über 700, die zahlen sinken jetzt wieder, aber sie waren nach dem 1.9. sogar noch höher.
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-israel-dritte-impfung-1.5397307
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-israel-dritte-impfung-1.5397307
Xaver08 schrieb:anno-nym schrieb:
Helge Braun hat Ende Juli folgendes gesagt: "Wenn sich Delta weiter so schnell verbreiten würde und wir keine enorm hohe Impfquote oder Verhaltensänderung dagegensetzen würden, hätten wir in nur neun Wochen eine Inzidenz von 850.“ Das war zu einem Zeitpunkt wo wir eine Inzidenz von 17 hatten.
Eine Inzidenz von 850 war schon damals mit unserer Immunisierungsquote nicht möglich. Und sowas bleibt dann nun mal hängen, wenn nicht nur Politiker, sondern auch in diesem Fall Mediziner, so einen Quatsch erzählen.
ich hatte mir die Aussage von Helge Braun neulich auch nochmal angeschaut, weil die Bild sie hochgeholt hat.
Er bezieht sich ja auch kein Modell, sondern macht eine simple Fortschreibung. Es ist schon rel. klar, dass das keinen wissenschaftlichen Background hat, trotzdem ist natürlich klar, dass man sowas missbrauchen kann.
Bei Deiner Aussage der Unmöglichkeit einer Inzidenz von 850, stehe ich auf dem Schlauch. Wieso genau ist das nicht möglich?
Und er sollte sich seiner Worte qua Amt auch bewusst sein ...
Werner hat es hier im Thread mal etwas erläutert, welche Inzidenzen bei einer jeweiligen Immunisierungsquote statistisch (!) überhaupt möglich wären. Ohne sich um das Thema Maßnahmen zu kümmern. Finde ich jetzt natürlich nicht mehr bei 223 Seiten
anno-nym schrieb:
Und er sollte sich seiner Worte qua Amt auch bewusst sein ...
das stimmt natürlich, aber dass man sich im Laufe der Pandemie über die Wirkung von Aussagen, nicht allzuviel Gedanken gemacht hat, war ja schon öfter Thema. S. auch die regelmässigen Ankündigungen Massnahmen zu einem bestimmten Datum aufzuheben, so fatale Äusserungen, wie es wird keinen Lockdown mehr geben etc.
anno-nym schrieb:
Werner hat es hier im Thread mal etwas erläutert, welche Inzidenzen bei einer jeweiligen Immunisierungsquote statistisch (!) überhaupt möglich wären. Ohne sich um das Thema Maßnahmen zu kümmern. Finde ich jetzt natürlich nicht mehr bei 223 Seiten
kann ich mich jetzt nicht daran erinnern. klar, hast du das nicht mehr parat
Aber bei immer noch über 20 Millionen Menschen, die noch nicht vollständig geimpft sind und bisher nur etwas über 4 Millionen infizierten, fällt es mir schwer, zu denken, dass bei Delta sowas nicht trotzdem möglich sein soll, zumal ja auch Geimpfte noch Bestandteil der Pandemie sein können.
und wenn ich mir das bulletin des rki anschaue, wo sie versucht haben den einfluss auf das infektionsgeschehen unter beruecksichtigung des impfgrades zu betrachten, ist auch da eine inzidenz von 850 zumindest mal theoretisch möglich.
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/27_21.pdf?__blob=publicationFile
S. 26 zeigen sie das basisszenario (impfquote 65%) mit einer inzidenz von ca. 400 und einer max belegung der its von 6000.
sie haben dann noch weitere szenarien betrachtet, bei der sie allerdings nur die its belegung zeigen.
da aber its belegung und inzidenz nachwievor proportional sind, kann man von einem szenario, dass zu einer its belegung von 12500 führen würde, auch den rückschluss ziehen, dass wir da von einer inzidenz von 800 ausgehen können, die zu einer doppelt so hohen its belegung führt.
Grundlage ist, dass sie das Verhalten der Menschen nicht ändert, wenn die ITS Belegung durch die Decke geht.
Ich halte das nicht für wahrscheinlich, da man sicher was unternehmen wird, wenn so ein Fall eintritt und ich würde davon ausgehen, dass die Menschen von alleine vorsichtiger werden würden, wenn der Staat keine Massnahmen mehr verhängen würde. Aber dass das theoretisch unmöglich sein soll, bei noch so niedrigen Impfquoten, kann ich nicht nachvollziehen.
kleine ergaenzung, in isarel lag sie am 1.9. bei über 700, die zahlen sinken jetzt wieder, aber sie waren nach dem 1.9. sogar noch höher.
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-israel-dritte-impfung-1.5397307
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-israel-dritte-impfung-1.5397307
Luzbert schrieb:
Klar gab es auch Prognosen, die so letztlich nicht eingetroffen sind, was wiederum durchaus damit zu tun hat, dass eben Maßnahmen ergriffen wurden.
Wobei ich da mal einhaken muss.
Prognosen von Lauterbach oder auch von gewissen Twitter Nutzern, die auffallend korrekt waren, sind auch sehr hilfreich und ich persönlich habe auch ein gewisses Faible für Lauterbach. Das dies in der breiten Bevölkerung nicht so gesehen wird, zeigt ja auch das er mittlerweile nur noch mit Personenschutz herum laufen muss.
Das Problem ist ja - neben der medialen Darstellung, weil ja im Zusammenhang mit Lauterbach immer das Wort Warnung einher geht - wenn man Prognosen raus haut, die aber nicht eintreten (können).
Das RKI hatte glaub ich im März prognostiziert das zu Ostern eine Inzidenz von 300 vorliegen könnte. Daher das schon etwas länger zurück liegt, habe ich da nicht mehr alle Daten im Kopf und müsste da mit etwas größerer Recherche drauf eingehen. Weil es aber relativ aktuell ist, habe ich ein anderes Beispiel.
Helge Braun hat Ende Juli folgendes gesagt: "Wenn sich Delta weiter so schnell verbreiten würde und wir keine enorm hohe Impfquote oder Verhaltensänderung dagegensetzen würden, hätten wir in nur neun Wochen eine Inzidenz von 850.“ Das war zu einem Zeitpunkt wo wir eine Inzidenz von 17 hatten.
Eine Inzidenz von 850 war schon damals mit unserer Immunisierungsquote nicht möglich. Und sowas bleibt dann nun mal hängen, wenn nicht nur Politiker, sondern auch in diesem Fall Mediziner, so einen Quatsch erzählen.
Wenn ich eine Prognose in die Welt posaune, muss ich auch den Anspruch haben, das die Zahlen mit all den Variablen die da mit rein spielen, auch eintreten können. Also Greifen von gewissen Maßnahmen, Änderung der Verhaltensweise in der Bevölkerung etc.
anno-nym schrieb:
Helge Braun hat Ende Juli folgendes gesagt: "Wenn sich Delta weiter so schnell verbreiten würde und wir keine enorm hohe Impfquote oder Verhaltensänderung dagegensetzen würden, hätten wir in nur neun Wochen eine Inzidenz von 850.“ Das war zu einem Zeitpunkt wo wir eine Inzidenz von 17 hatten.
Eine Inzidenz von 850 war schon damals mit unserer Immunisierungsquote nicht möglich. Und sowas bleibt dann nun mal hängen, wenn nicht nur Politiker, sondern auch in diesem Fall Mediziner, so einen Quatsch erzählen.
ich hatte mir die Aussage von Helge Braun neulich auch nochmal angeschaut, weil die Bild sie hochgeholt hat.
Er bezieht sich ja auch kein Modell, sondern macht eine simple Fortschreibung. Es ist schon rel. klar, dass das keinen wissenschaftlichen Background hat, trotzdem ist natürlich klar, dass man sowas missbrauchen kann.
Bei Deiner Aussage der Unmöglichkeit einer Inzidenz von 850, stehe ich auf dem Schlauch. Wieso genau ist das nicht möglich?
Xaver08 schrieb:anno-nym schrieb:
Helge Braun hat Ende Juli folgendes gesagt: "Wenn sich Delta weiter so schnell verbreiten würde und wir keine enorm hohe Impfquote oder Verhaltensänderung dagegensetzen würden, hätten wir in nur neun Wochen eine Inzidenz von 850.“ Das war zu einem Zeitpunkt wo wir eine Inzidenz von 17 hatten.
Eine Inzidenz von 850 war schon damals mit unserer Immunisierungsquote nicht möglich. Und sowas bleibt dann nun mal hängen, wenn nicht nur Politiker, sondern auch in diesem Fall Mediziner, so einen Quatsch erzählen.
ich hatte mir die Aussage von Helge Braun neulich auch nochmal angeschaut, weil die Bild sie hochgeholt hat.
Er bezieht sich ja auch kein Modell, sondern macht eine simple Fortschreibung. Es ist schon rel. klar, dass das keinen wissenschaftlichen Background hat, trotzdem ist natürlich klar, dass man sowas missbrauchen kann.
Bei Deiner Aussage der Unmöglichkeit einer Inzidenz von 850, stehe ich auf dem Schlauch. Wieso genau ist das nicht möglich?
Und er sollte sich seiner Worte qua Amt auch bewusst sein ...
Werner hat es hier im Thread mal etwas erläutert, welche Inzidenzen bei einer jeweiligen Immunisierungsquote statistisch (!) überhaupt möglich wären. Ohne sich um das Thema Maßnahmen zu kümmern. Finde ich jetzt natürlich nicht mehr bei 223 Seiten
Brady74 schrieb:
Wie gesagt 19 Jahre und 19 Monate.
Ich bin ja schon gespannt, welche Altersgruppe als nächstes nach den 5-jährigen kommt...
Glaube da ist noch kein Ende erreicht. Und da wird die Entscheidung bestimmt nicht einfacher.
Xaver08 schrieb:
Die nächste Altersgruppe sind 6 Monate bis 4 Jahre. Daten dafür werden nach aktuellem Stand im November erwartet, dann wird biontech auch einreichen.
Drunter ist wohl eher nichts zu erwarten
Eine Impfung mehr oder weniger im ersten Lebensjahr, macht den Bock dann auch nicht mehr fett.
Mal abgesehen davon, dass ich die Bezeichnung "Freedom Day" total bescheuert finde...
Was passiert denn, wenn man das Ziel X% Impfquote ausgibt und es nicht erreicht? Maßnahmen bis in alle Ewigkeit?
Was passiert denn, wenn man das Ziel X% Impfquote ausgibt und es nicht erreicht? Maßnahmen bis in alle Ewigkeit?
Nein, es hat sich nichts daran geändert, dass sich alle ungeimpften irgendwann infizieren werden. Ob und wie man zulassen kann, es einfach laufen zu lassen im Bezug auf das Gesundheitswesen hängt vom Impfgrad in den verschiedenen Altersgruppen ab, dazu gehört dann eigentlich noch eine Entscheidung ob man es durch die Kinder durchlaufen lassen möchte
Folgendes durfte ich eben in einem Artikel der FAZ, der sich mit der Unbeliebtheit von Markus Söder befasst, lesen:
Er bekennt sich gern zu Franken, aber Franken ist halt eine Landschaft von vielen — und dass sich die meisten Franken zu Bayern bekennen, liegt daran, dass Bayern viel mehr ist.
Wer von euch mag den shitstorm starten?
Er bekennt sich gern zu Franken, aber Franken ist halt eine Landschaft von vielen — und dass sich die meisten Franken zu Bayern bekennen, liegt daran, dass Bayern viel mehr ist.
Wer von euch mag den shitstorm starten?
HessiP schrieb:
Nun gut, dann lese ich den Artikel mal und übergehe das nicht so charmant wie du letztens den aus der TAZ.
Wie passt es denn in die "linker Staatsfunk" Erzählung des Artikels, dass Baerbock an gleicher Stelle kritische Fragen zur Energiewende von einem Braunkohlemanager von Vattenfall (CDU-Mitglied) und einem AfD-Lokalpolitiker gestellt wurden?
Ich habe den Taz-Artikel sehr wohl gelesen.
"Linker Staatsfunk" wird da mit keinem Wort verwendet. Diese Formulierung ist nur Taktik, um diese Meinung in die Nähe von Rechten zu rücken und lächerlich zu machen. Dafür bin ich zu lange im Forum, als dass die Nummer noch zieht.
Und zum Rest: Du findest also, dass all das, was da aufgeführt wird (man könnte ja noch weitermachen, z. B. mit dem Böhmermännchen), durch einen Kohlemanager ausgeglichen wird? Die ganze Themensetzung und fragwürdige Auswahl irgendwelcher "Aktivisten"?
Irgendwie muss man den Schein ja wahren, damit nicht noch mehr Menschen die GEZ-Zahlung verweigern.
Die Frage ist zwar nicht an mich gerichtet, aber dass diese 15-jährige Aktivistin medial trainiert auflief, muss Laschet als große Chancenungleichheit empfunden haben.
Sieben lange Jahre Regierungszeit in den Nuller Jahren - Resultat: Dosenpfand!
Hipp Hipp Hurra!