
Xaver08
13658
Das gehoert nicht in den Willkommensthread
entnehme gerade der presse 2.0 (einem twittervideo), dass die cdu den stein der weisen entdeckt hat.
der neue chefalchemist ist der armin, der auf mehreren videoausschnipseln verkuendet, dass sie nicht nur einen weg gefunden haetten scheisse zu gold zu machen sondern bei der stahlproduktion auf kohle und eisenerz verzichten wollen und den gruenen stahl aus wasserstoff herstellen wollen. ein kobold wer boeses dabei denkt.
ok, ich gebe zu, einen teil davon habe ich erfunden.
der neue chefalchemist ist der armin, der auf mehreren videoausschnipseln verkuendet, dass sie nicht nur einen weg gefunden haetten scheisse zu gold zu machen sondern bei der stahlproduktion auf kohle und eisenerz verzichten wollen und den gruenen stahl aus wasserstoff herstellen wollen. ein kobold wer boeses dabei denkt.
ok, ich gebe zu, einen teil davon habe ich erfunden.
Zum Glück muss ich derzeit nicht Bahn fahren. Verstehe aber jeden, der dann lieber weiter mit dem Verbrenner pendelt, statt sich auf die Bahn zu verlassen. Irgendwo hat letztens einer schon scherzhaft spekuliert, ob Weselsky wohl von der Mineralölbranche gesponsort wird.
ich nicht.
wenn ich mal mal wegen einer Dienstreise mit dem Abteilungswagen zur Arbeit fahre, stehe ich fast immer im Stau und komme spaeter als geplant. zugegebenermassen kommt das hin und wieder auch im zug vor, aber im vergleich zur uffregung wenn mal was zu spaet kommt, doch eher selten.
Das ist diese eigenartige Diskrepanz oder vielleicht auch eine Wahrnehmungsstoerung, stehen Leute im Stau, kommt keiner auf die Idee darueber zu orakeln, dass man ja Zug fahren wuerde/muesse mangels Planbarkeit des Autofahrens...
wenn ich mal mal wegen einer Dienstreise mit dem Abteilungswagen zur Arbeit fahre, stehe ich fast immer im Stau und komme spaeter als geplant. zugegebenermassen kommt das hin und wieder auch im zug vor, aber im vergleich zur uffregung wenn mal was zu spaet kommt, doch eher selten.
Das ist diese eigenartige Diskrepanz oder vielleicht auch eine Wahrnehmungsstoerung, stehen Leute im Stau, kommt keiner auf die Idee darueber zu orakeln, dass man ja Zug fahren wuerde/muesse mangels Planbarkeit des Autofahrens...
Xaver08 schrieb:
Das ist diese eigenartige Diskrepanz oder vielleicht auch eine Wahrnehmungsstoerung, stehen Leute im Stau, kommt keiner auf die Idee darueber zu orakeln, dass man ja Zug fahren wuerde/muesse mangels Planbarkeit des Autofahrens...
Kenn ich.
Bin vor ein paar Wochen eine Stunde später in Innsbruck als geplant angekommen mit dem Zug.
Wäre interessant zu wissen, was Autofahrer sagen würden, denen es so ginge...
Weil es auch hier gerne Medienschelte gibt, mal ein wie ich finde positives Beispiel. Gestern Abend im heute Journal ging es um Kinder. Besorgte Eltern kamen zu Wort, im Anschluss hat man dann aber auch einmal auf die Lage im Krankenhaus geschaut. Deutschlands größte Kinderkrankenhaus, das Klinikum Stuttgart hat im Jahr etwa 40.000 kleine Patienten, seit Ausbruch der Pandemie sind gerade einmal 20 Kinder wegen Corona stationär behandelt worden. Und es wurde erklärt wieso Kinder diese Erkrankung so gut wegstecken.
Gut gemacht fand ich. Vorhandenen Befürchtungen Raum gegeben, dann aber auch die Realität greifbar dargestellt und das extrem geringe Risiko erläutert.
Gut gemacht fand ich. Vorhandenen Befürchtungen Raum gegeben, dann aber auch die Realität greifbar dargestellt und das extrem geringe Risiko erläutert.
bestaetigt natuerlich, dass das individuelle risiko eines erkrankten kleinen patienten gering ist, was ja nichts neues ist, sollte es dabei bleiben, dass die risiken bei delta in deutschland vergleichbar zu alpha bleiben. in den usa scheint das anders zu sein.
die sorgen gelten deshalb auch weniger dem risiko der aktuten erkrankung sondern den mittelfristigen folgen von longcovid, wo es hinweise gibt, dass es nicht unerheblich sein koennte und den spaetfolgen der erkrankung ueber die naturgemaess noch nichts bekannt ist.
trotz allem kleine anmerkung (nicht nur am Rande):
wenn man beim Thema Risikobetrachtung ist, muss man natuerlich das Gesamtrisiko betrachten, dass sich aus dem Risiko einer Infektion/Erkrankung und den Folgen (respektive Risiken) einer Erkrankung zusammensetzt.
Bei Kindern wird immer das geringe Folgerisiko betont, allerdings wird unterschlagen, dass wir jetzt die Situation haben, dass das Risiko einer Infektion gegen 100% geht, sprich das Gesamtrisiko steigt im Vergleich zur Situation davor, wo das Infektionsrisiko durch Massnahmen gering(er) war.
Gleicht man das jetzt mit dem Infektoinsrisiko der letzten Monate fuer Menschen ab, die sich impfen lassen konnten, erhoeht sich das Risiko von Kindern im Vergleich mit ihnen. Wie weit das jetzt noch auseinander ist, kann ich nicht auseinanderklamuesern, aber in der oeffentlichen Debatte findet dieser Punkt keine Erwaehnung.
die sorgen gelten deshalb auch weniger dem risiko der aktuten erkrankung sondern den mittelfristigen folgen von longcovid, wo es hinweise gibt, dass es nicht unerheblich sein koennte und den spaetfolgen der erkrankung ueber die naturgemaess noch nichts bekannt ist.
trotz allem kleine anmerkung (nicht nur am Rande):
wenn man beim Thema Risikobetrachtung ist, muss man natuerlich das Gesamtrisiko betrachten, dass sich aus dem Risiko einer Infektion/Erkrankung und den Folgen (respektive Risiken) einer Erkrankung zusammensetzt.
Bei Kindern wird immer das geringe Folgerisiko betont, allerdings wird unterschlagen, dass wir jetzt die Situation haben, dass das Risiko einer Infektion gegen 100% geht, sprich das Gesamtrisiko steigt im Vergleich zur Situation davor, wo das Infektionsrisiko durch Massnahmen gering(er) war.
Gleicht man das jetzt mit dem Infektoinsrisiko der letzten Monate fuer Menschen ab, die sich impfen lassen konnten, erhoeht sich das Risiko von Kindern im Vergleich mit ihnen. Wie weit das jetzt noch auseinander ist, kann ich nicht auseinanderklamuesern, aber in der oeffentlichen Debatte findet dieser Punkt keine Erwaehnung.
Zum Thema Inzidenzrate vs. Hospitalisierungsrate
Hier hat mir schon eingeleuchtet, dass erstere nicht mehr dieselbe Bedeutung wie früher hat, aber auch ich war skeptisch ob es Sinn macht so ganz von ihr abzurücken, Stichpunkt Frühzeitiges Erkennen von Trends.
Gestern in der FAS wurde aber Kai Nagel von der TU Berlin zitiert, er beschäftigt sich mit Modellen und Simulationen. Sein Fazit: die Hospitalisierungsrate ist gut geeignet um rechtzeitig zu reagieren, er glaubt sogar die Inzidenzrate kann eine größere Verzögerung haben.
"Die Leute stecken sich an, bekommen nach 5 Tagen Symptome, gehen zum Arzt, haben einen Tag später das Testergebnis, am Tag darauf tritt das Gesundheitsamt in Aktion, und erst dann kommt die Ansteckung im Melderegister an". Die Einweisung von Covid-Patienten in ein Krankenhaus geht im schnitt schneller, weil gerade Patienten, die schwer erkranken, oft einen sehr raschen Krankheitsverlauf haben. Die schweren Fälle sind laut Nagel schon vier Tage nach Symptombeginn im Krankenhaus und nur einen Tag später auf der Intensivstation. Es müsse also erforscht werden, ob die Hospitalisierungsrate schneller oder langsamer reagiert als der Inzidenzwert.
Mir geht es nicht darum ob die eine Methode jetzt einen Tag schneller oder langsamer ist, klingt für mich danach als ob sie gleich schnell wären. Sondern es beruhigt mich zu hören, dass es keinen signifikanten Unterschied macht. Die Warnung "Wer nur auf die Krankenhäuser schaut, der sieht alles mit großer Verzögerung" scheint dann doch nicht zu stimmen.
Hier hat mir schon eingeleuchtet, dass erstere nicht mehr dieselbe Bedeutung wie früher hat, aber auch ich war skeptisch ob es Sinn macht so ganz von ihr abzurücken, Stichpunkt Frühzeitiges Erkennen von Trends.
Gestern in der FAS wurde aber Kai Nagel von der TU Berlin zitiert, er beschäftigt sich mit Modellen und Simulationen. Sein Fazit: die Hospitalisierungsrate ist gut geeignet um rechtzeitig zu reagieren, er glaubt sogar die Inzidenzrate kann eine größere Verzögerung haben.
"Die Leute stecken sich an, bekommen nach 5 Tagen Symptome, gehen zum Arzt, haben einen Tag später das Testergebnis, am Tag darauf tritt das Gesundheitsamt in Aktion, und erst dann kommt die Ansteckung im Melderegister an". Die Einweisung von Covid-Patienten in ein Krankenhaus geht im schnitt schneller, weil gerade Patienten, die schwer erkranken, oft einen sehr raschen Krankheitsverlauf haben. Die schweren Fälle sind laut Nagel schon vier Tage nach Symptombeginn im Krankenhaus und nur einen Tag später auf der Intensivstation. Es müsse also erforscht werden, ob die Hospitalisierungsrate schneller oder langsamer reagiert als der Inzidenzwert.
Mir geht es nicht darum ob die eine Methode jetzt einen Tag schneller oder langsamer ist, klingt für mich danach als ob sie gleich schnell wären. Sondern es beruhigt mich zu hören, dass es keinen signifikanten Unterschied macht. Die Warnung "Wer nur auf die Krankenhäuser schaut, der sieht alles mit großer Verzögerung" scheint dann doch nicht zu stimmen.
Nö, deshalb habe ich ja geschrieben "er glaubt...kann eine größere Verzögerung haben" und habe den von Dir zitierten Satz extra mit erwähnt.
Mal als kleiner Lesetipp zu Australien, wo die NoCovid-Strategie auch aufgrund fehlender Impfungen und der starken Delta-Variante nun gescheitert ist. Noch ist der Artikel ohne Abo lesbar
https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-08/australien-corona-delta-variante-ausbruch-neuinfektionen-anstieg-no-covid/komplettansicht
"Man kann nur noch versuchen, die Stellung zu halten", sagt McCallum. "Du weißt, dass du verlierst. Aber wenn du weiterkämpfst und den Rückzug verlangsamst, besteht eine Chance, dass du den Impfstoff verteilt hast, bevor du komplett überrannt wirst." Nur darum gehe es noch, sagt der Infektionsforscher.
Damit sagt er genau das, was ich schon gesagt habe. Delta wird gewinnen. Es geht bestenfalls nur noch um Zeitgewinn.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-08/australien-corona-delta-variante-ausbruch-neuinfektionen-anstieg-no-covid/komplettansicht
"Man kann nur noch versuchen, die Stellung zu halten", sagt McCallum. "Du weißt, dass du verlierst. Aber wenn du weiterkämpfst und den Rückzug verlangsamst, besteht eine Chance, dass du den Impfstoff verteilt hast, bevor du komplett überrannt wirst." Nur darum gehe es noch, sagt der Infektionsforscher.
Damit sagt er genau das, was ich schon gesagt habe. Delta wird gewinnen. Es geht bestenfalls nur noch um Zeitgewinn.
Nocovid war nie dafür ausgelegt auf Dauer zu funktionieren, sondern immer dafür gedacht Zeit zu gewinnen. Das ist ja nix neues, dass es in Summe darum geht den Prozess zu verlangsamen ist doch auch keine Sensation oder Neuheit, ebendrum war es so wichtig zu einem frühen Zeitpunkt die Zahlen zu drücken.
Dass jetzt am Ende die Tatsache, dass andere Länder massiv Infektionen zugelassen haben, und so Varianten produziert haben, die gefährlicher sind und Australien in der Impfstoffverteilung wegen der niedrigen Zahlen nach hinten priorisiert wurde, entbehrt nicht eine gewissen Ironie.
Unbenommen scheint Australien bei der Bestellung noch Fehler gemacht zu haben.
Aber das Framing in dem Artikel ist spannend, da schwingt Häne mit. das mit dem Sandwich und der Strafe hat mich schon interessiert, hab dazu nix gefunden, lediglich zwei die für Sex am Beach bestraft wurden, außerdem dürfen sich wohl nicht mehr als zwei aus unterschiedlichen Haushalten draußen treffen, klingt anders als der Artikel
Dass jetzt am Ende die Tatsache, dass andere Länder massiv Infektionen zugelassen haben, und so Varianten produziert haben, die gefährlicher sind und Australien in der Impfstoffverteilung wegen der niedrigen Zahlen nach hinten priorisiert wurde, entbehrt nicht eine gewissen Ironie.
Unbenommen scheint Australien bei der Bestellung noch Fehler gemacht zu haben.
Aber das Framing in dem Artikel ist spannend, da schwingt Häne mit. das mit dem Sandwich und der Strafe hat mich schon interessiert, hab dazu nix gefunden, lediglich zwei die für Sex am Beach bestraft wurden, außerdem dürfen sich wohl nicht mehr als zwei aus unterschiedlichen Haushalten draußen treffen, klingt anders als der Artikel
Xaver08 schrieb:
Dass jetzt am Ende die Tatsache, dass andere Länder massiv Infektionen zugelassen haben, und so Varianten produziert haben
Ja, was hat man denn erwartet? Dass Indien die Infrastruktur hat, das zu verhindern? Oder Peru?
Das war doch klar, dass das passiert, wenn eine kritische Masse erreicht ist und diese kritische Masse war schon erreicht, als es sich im Februar / März 2020 weltweit verbreitet hatte.
Wie Du schon sagst: No Covid ist gut, um die Inzidenz niedrig zu halten, das hat aber eben nur mit Varianten funktioniert, die schwächer waren.
Bzgl. Bestellungsfehler: Man schaue sich die Bestellungen und die Impfpolitik aller No-Covid-Strategie-Länder in Ostasien oder Ozeanien an. Die haben praktisch alle dabei versagt, weil sie genau das nicht verstanden haben: Dass nämlich NoCovid nur ein Zeitgewinn ist, keine Dauerstrategie. Die sind genauso sorglos geworden wie wir vor einem Jahr, weil wir ja so unfassbar toll durch die 1. Welle gekommen sind und daher vor lauter Selbstüberschätzung alles verpennt haben.
Eintracht-Laie schrieb:
Mir geht es nicht darum ob die eine Methode jetzt einen Tag schneller oder langsamer ist, klingt für mich danach als ob sie gleich schnell wären. Sondern es beruhigt mich zu hören, dass es keinen signifikanten Unterschied macht. Die Warnung "Wer nur auf die Krankenhäuser schaut, der sieht alles mit großer Verzögerung" scheint dann doch nicht zu stimmen.
Kommt erstmal drauf an, ob man auf die Hospitalisierung oder auf die Intensivpatienten schaut. Die Hospitalisierung wird ja vom RKI nur wöchentlich aufbereitet. Sofern die den zuständigen Stellen täglich zur Verfügung steht, ist der Verzug natürlich geringer. Aber ganz ohne Verzug kann ich es mir nicht vorstellen, wenn ich mir auch die Entwicklung dort anschaue. Aber wir reden hier vermutlich von wenigen Tagen.
Die Intensivpatienten hingegen hängen klar zurück. Bei den letzten Wellenbewegungen lagen wir da fast immer genau bei 11 Tagen Verzug zur Inzidenz. Also wenn zB zahlen stagnieren, dann ins Plus übergehen und die Intensivpatientenzahlen dann genau 10 bis 12 Tage danach auch ins Plus übergehen.
So ist zB klar, dass wir angesichts des Anstiegs in den letzten Wochen noch die nächsten anderthalb Wochen sowieso 30 bis 50 Prozent Wochenanstieg sehen werden.
LDKler_neu schrieb:
Wobei das eigentlich nicht witzig ist, wenn man an die unfreiwillig ungeimpften Kinder denkt. Die werden einfach ungefragt mitdurchseucht, das finde ich wirklich übel.
Du würdest also lieber alle Kinder (bis zu welchem Alter nach unten eigentlich?) ohne aussagekräftige Studien impfen lassen?
Es gibt halt aber auch keine Evidenz, dass Impfungen für Kinder unter 12 nötig waren. Und alle anderen können sich jetzt impfen lassen. Außer halt dem kleinen Teil, der sich tatsächlich nicht impfen lassen kann, aber was willste jetzt machen? Die wird es auch weiterhin geben, und die gab und gibt es auch schon bei anderen Impfungen, wo die entsprechenden Krankheiten für einen gesunden Erwachsenen tendenziell gefährlicher sind als Covid-19 (Kinderkrankheiten oder früher halt die Pocken).
Mit diesem Argument könnten wir ja wirklich ewig so weitermachen.
Mit diesem Argument könnten wir ja wirklich ewig so weitermachen.
Adlerdenis schrieb:
Es gibt halt aber auch keine Evidenz, dass Impfungen für Kinder unter 12 nötig waren.
Es gibt aber leider auch keine Evidenz, dass eine Coviderkrankung für Kinder ungefährlich ist, der aktuelle Wissensstand weißt eher in eine andere Richtung. Da das aktuelle Vorgehen auf eine Infizierung aller Kinder vermutlich noch diesen Winter rausläuft, muss man das mitberücksichtigen. Stört ein bisschen bei der zurück zur Normalität Romantik, aber ist halt so.
Wir infizieren alle Kinder, obwohl es noch dieses Jahr einen Impfstoff für sie geben kann.
Xaver08 schrieb:
Wir infizieren alle Kinder, obwohl es noch dieses Jahr einen Impfstoff für sie geben kann.
Um das zu verhindern, müssten wir dann halt zwangsläufig wieder die Schulen etc. dicht macht, was den Kindern wahrscheinlich mehr schadet als die Infektion. Oder wie willst du das sonst verhindern?
Wenn man sich die Zahlen in NRW anschaut, kann man erkennen, dass die Abschaffung der Inzidenz als Messwert, als Schützenhilfe für Laschet, politisch motiviert ist.
So, vermutlich die Hoffnung, lassen sich die hohen Zahlen kaschieren, bis zur Bundestagswahl reicht ja. Passend dazu die Abschaffung der Kontaktnachverfolgung in NRW
So, vermutlich die Hoffnung, lassen sich die hohen Zahlen kaschieren, bis zur Bundestagswahl reicht ja. Passend dazu die Abschaffung der Kontaktnachverfolgung in NRW
Xaver08 schrieb:
Wenn man sich die Zahlen in NRW anschaut, kann man erkennen, dass die Abschaffung der Inzidenz als Messwert, als Schützenhilfe für Laschet, politisch motiviert ist.
So, vermutlich die Hoffnung, lassen sich die hohen Zahlen kaschieren, bis zur Bundestagswahl reicht ja. Passend dazu die Abschaffung der Kontaktnachverfolgung in NRW
Wenn man sich die Zahlen in NRW so anschaut, sieht man eigentlich das, was man auch in allen anderen Bundesländern sieht, als die Schule wieder begonnen hat
Meck-Pomm:
02.08: 8.3 (Schulbeginn)
09.08: 17.5
16.08: 25.8
23.08: 30.7
25.08: 26.4
Schleswig-Holstein
02.08: 24 (Schulbeginn)
09.08: 43.2
16.08: 50.8
23.08: 48.8
25.08: 48.9
Hamburg
05.08: 46 (Schulbeginn)
12.08: 80.4
19.08: 88.2
25.08: 68.2
Brandenburg
09.08: 13 (Schulbeginn)
16.08: 21.3
23.08: 25.8
25.08: 23.4
Es wird in allen Bundesländern so laufen, dass die Inzidenzen nach oben gehen, sobald die Schulen beginnen. Wenn sie dann überall auch wieder fallen (jedenfalls sehen wir es ja im Norden), ist das ein gutes Zeichen. Vor allen Dingen wenn sich die Hospitalisierungsraten weiterhin im niedrigen Niveau bewegen.
In NRW ist die Sache durch die extremen Ballungsräumen dann nochmal etwas anders gelagert und Infektionsketten wohl etwas schwerer zu durchbrechen, als bspw. auf der Elchweide in Meck-Pomm. Nachdem die Inzidenz am 18.08 (also zum Schulbeginn) bei 70,4 lag, liegt sie heute bei 114,3, jedoch steigt sie am zweiten Tag in Folge nicht mehr so stark wie vorher. Man kann also hoffen das sie hier auch in der zweiten Septemberwoche wieder rückläufig sind.
Anfang September, also dann wenn die Kids in RLP, Hessen, Sachsen, Sachen-Anhalt, Saarland, Niedersachen und Bremen wieder in die Schule gehen, werden wir wohl hier auch einen starken Anstieg sehen. Darauf kann man sich schon mal einstellen.
Xaver08 schrieb:
Wenn man sich die Zahlen in NRW anschaut,...
Habe ich auch einmal gemacht, im Wochenbericht des RKI zu den PCR-Tests:
https://ars.rki.de/Docs/SARS_CoV2/Wochenbericht/20210824_wochenbericht.pdf
Interessant ist Seite 4, hier werden die letzten 12 Wochen betrachtet und wie viele PCR-Tests in Bundesländern gemacht wurden.
NRW (17,9 Millionen Einwohner) => 1.015.552 Tests => 3,0% davon positiv
BW (11,1 Millionen Einwohner) => 313.152 Tests => 2,0% davon positiv
Hessen (6,3 Millionen Einwohner)=> 169.320 Tests => 3,3% davon positiv
Im Bericht gibt es die Anmerkung: Abdeckung und Repräsentativität der Daten variieren zwischen den Bundesländern, aber nehmen wir einmal an es ist halbwegs vergleichbar.
Und betrachten wir einmal wie oft jemand im jeweiligen Bundesland getestet wurde
(Natürlich nur eine Annahme, sicher wurden einzelne Menschen auch mehr als einmal in diesen 12 Wochen getestet, aber einfach mal als grobe Betrachtung)
NRW: Jeder 18. wurde getestet
BW: Jeder 35.
Hessen: Jeder 37.
Schon auffällig finde ich, kann es sein dass in NRW einfach genauer hingeschaut wird und die Entwicklung dort deshalb jetzt heftiger ist. Nicht nur, aber auch weil man schon immer mehr testet. (Habe mir mal die Zahlen vor 4 Wochen angeschaut, ähnliches Bild bei NRW, BW und Hessen).
Was sagen die Pandemie- und Datenexperten dazu?
In Israel hat man mit den Drittimpfungen wohl gute Erfahrungen gemacht
https://www.zeit.de/wissen/2021-08/israel-drittimpfung-delta-variante-corona-booster-impfung-wirksamkeit
Wird wohl demnächst los gehen bei uns ...
https://www.zeit.de/wissen/2021-08/israel-drittimpfung-delta-variante-corona-booster-impfung-wirksamkeit
Wird wohl demnächst los gehen bei uns ...
Xaver08 schrieb:
Du meinst Masken bei stundenlangen OPs bringen nix?
Bei OPs geht es beim Tragen der Masken nicht um das Verhindern des Eindringens kleinster Aerosole. Zumindest OP-Masken dürften bei stundenlangem Gebrauch im Schulraum irgendwann nur noch eingeschränkt helfen.
es gibt verschiedene moeglichkeiten bei ops, entweder werden klassische op masken getragen, die rel. wenig zum eigenschutz beitragen, aber immer noch einen relativ grossen passiven schutz haben, sprich sie schützen das gegenüber (patient und anderes personal)
eine ffp2 maske ist natürlich besser, denn zum einen haben sie (falls sie gut passen) einen hohen eigenschutz und einen noch höheren passivschutz, ffp2 oder ffp3 masken werden auch in krankenhäusern oder ops verwendet, je nach anwendungsfall (entweder notwendiger eigenschutz für das krankenhaus oder oppersonal oder höherer notwendiger schutz für den patienten). aber in beiden fällen funktionieren masken über längere zeit (so so nicht vollgeschlabbert werden) und nicht nur über 15 minuten.
eine op maske ist immer noch besser als nichts, vor allem wenn, wie es sinnvoll wäre und auch schon oft genug andiskutiert worden ist, im klassensaal zusätzlich luftfilter existieren würden und regelmässig gelüftet werden würde und beispielsweise 2mal die woche ein pooltest gemacht wird. streng nach dem schweizer scheibenkäsemodell, falls das ein begriff ist.
eine ffp2 maske ist natürlich besser, denn zum einen haben sie (falls sie gut passen) einen hohen eigenschutz und einen noch höheren passivschutz, ffp2 oder ffp3 masken werden auch in krankenhäusern oder ops verwendet, je nach anwendungsfall (entweder notwendiger eigenschutz für das krankenhaus oder oppersonal oder höherer notwendiger schutz für den patienten). aber in beiden fällen funktionieren masken über längere zeit (so so nicht vollgeschlabbert werden) und nicht nur über 15 minuten.
eine op maske ist immer noch besser als nichts, vor allem wenn, wie es sinnvoll wäre und auch schon oft genug andiskutiert worden ist, im klassensaal zusätzlich luftfilter existieren würden und regelmässig gelüftet werden würde und beispielsweise 2mal die woche ein pooltest gemacht wird. streng nach dem schweizer scheibenkäsemodell, falls das ein begriff ist.
Xaver08 schrieb:
eine op maske ist immer noch besser als nichts
Nichts anderes hat Kevin behauptet.
Die Frage ist, ob das überhaupt großartig was bringt.
Bei 15 Minuten im Stadtbus, S-Bahn oder Supermarkt sicherlich.
Aber wenn man über Stunden im geschlossenen Raum sitzt, kommt doch die Luft automatisch in ausreichender Menge an den Masken vorbei und die Viren können sich somit verteilen.
Bei 15 Minuten im Stadtbus, S-Bahn oder Supermarkt sicherlich.
Aber wenn man über Stunden im geschlossenen Raum sitzt, kommt doch die Luft automatisch in ausreichender Menge an den Masken vorbei und die Viren können sich somit verteilen.
Xaver08 schrieb:
Du meinst Masken bei stundenlangen OPs bringen nix?
Bei OPs geht es beim Tragen der Masken nicht um das Verhindern des Eindringens kleinster Aerosole. Zumindest OP-Masken dürften bei stundenlangem Gebrauch im Schulraum irgendwann nur noch eingeschränkt helfen.
Vael schrieb:
Frag mal die Mitarbeiter in England ob das keine Katastrophe ist. Die füllen sich gerade wieder.
Will jetzt nix relativieren, aber die Zahlen der Hospitalisierungen in GB stagnieren seit ca. einem Monat mehr oder weniger und liegen immer noch 75-80 % niedriger als zu Jahresbeginn.
https://coronavirus.data.gov.uk/details/healthcare
In uk war die Situation auch schon vor einem Monat nicht unentspannt, dass es nicht so schlimm ist wie letztes Jahr, heißt ja nicht dass es gut ist. Es werden wieder OPs verschoben.
Aber zumindest in Schottland steigen die Zahlen wieder steil, bis das in Krankenhäusern ankommt wird es ein bisschen dauern, ist ja zeitverzögert und zum Glück ist der proportionalitätsfaktor niedriger
Aber zumindest in Schottland steigen die Zahlen wieder steil, bis das in Krankenhäusern ankommt wird es ein bisschen dauern, ist ja zeitverzögert und zum Glück ist der proportionalitätsfaktor niedriger
Xaver08 schrieb:
In uk war die Situation auch schon vor einem Monat nicht unentspannt, dass es nicht so schlimm ist wie letztes Jahr, heißt ja nicht dass es gut ist. Es werden wieder OPs verschoben.
Deswegen mein Spruch "will jetzt nix relativieren", weil eine qualitative Einordnung der Belastung nicht möglich ist mit den Zahlen.
Fakt ist halt nur, dass es in den vorherigen Wellen noch heftiger war und man das schon erwähnen sollte. Das kann aber eben dann auch bedeuten, dass es bei den vorherigen Wellen eine Überlastung gab und jetzt eben eine starke Belastung und natürlich auch eine starke Belastung immer noch kacke ist.
Wenn man in GB aber mit der Hospitalisierungszahl jetzt nicht zurecht kommt, dann sollte man mal das Gesundheitssystem in GB hinterfragen.
Ich sortiere dich jetzt mal spontan als einer dieser Männer ein.
Du weißt genau wie ich es gemeint habe und brauchst deswegen hier jetzt nicht deine oberlehrerhafte Art raus hängen zu lassen. Scheinbar scheint das aber ein zwingendes Kriterium zu sein um in diesem Forum Mod werden zu dürfen.
Du weißt genau wie ich es gemeint habe und brauchst deswegen hier jetzt nicht deine oberlehrerhafte Art raus hängen zu lassen. Scheinbar scheint das aber ein zwingendes Kriterium zu sein um in diesem Forum Mod werden zu dürfen.
Meine Frage war ernst gemeint, warum du mich jetzt saudoof und schräg von der Seite anmachst, verstehe ich nicht.
Ich würde wirklich gerne wissen, wohin deine Kritik zielt.
Medienkritik könnte ich in gewisser Weise nachvollziehen, denn da wird vielleicht wirklich nicht ganz klar gemacht, was es bedeutet, wenn neue Varianten auftauchen und man am Anfang noch nicht sicher weiß, ob sie ansteckender sind, aber durchaus die Möglichkeit besteht, dass es so sein könnte, was bei dieser Deltaunterart der Fall zu sein scheint.
Aber selbst da fand ich den Spiegelartikel ok oder meinst du es soll gar nicht darüber berichtet werden?
Ich würde wirklich gerne wissen, wohin deine Kritik zielt.
Medienkritik könnte ich in gewisser Weise nachvollziehen, denn da wird vielleicht wirklich nicht ganz klar gemacht, was es bedeutet, wenn neue Varianten auftauchen und man am Anfang noch nicht sicher weiß, ob sie ansteckender sind, aber durchaus die Möglichkeit besteht, dass es so sein könnte, was bei dieser Deltaunterart der Fall zu sein scheint.
Aber selbst da fand ich den Spiegelartikel ok oder meinst du es soll gar nicht darüber berichtet werden?
Xaver08 schrieb:
ö
Es gibt immer tausend (vor allem persönliche) Gründe, warum gerade jetzt ein falscher Zeitpunkt für einen Streik ist
Das ist richtig. Da hier in BaWü aber praktisch alle Baustellen immer in den Ferien sind, sind die Ausweichmöglichkeiten für die mit der Bahn fahrenden Arbeitnehmer aktuell noch mal deutlich eingeschränkter. Aber ja... so trifft man ja nicht die armen Schüler und Eltern, die jetzt frei haben...
Jedenfalls sammeln Bahn und GDL in diesen Wochen unzählige Gründe dafür, warum man die Bahn nicht nutzen und beim Auto bleiben sollte.
Und nein, ich habe weiterhin nix gegen das Streikrecht.
Xaver08 schrieb:
Aber wann ist er denn jetzt, der perfekte Zeitpunkt für einen Streik, an dem niemand gestört wird?
Leute, nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu durchgerungen euch ein Geheimnis anzuvertrauen:
Ein Streik soll stören und weh tun.
Das hättet ihr jetzt nicht gedacht gell?
Nein, wir Dienstleister*Innen, wir sollten uns doch selbstredend zuvorderst immer mit euch, den werten Adressaten unserer Dienstleistung beschäftigen! Selbstlos und mit Freude geben wir uns dem höheren Ziele hin! Die Freude und das Glück der von uns bedienten ist uns Lohn genug.
Ja! Dienstleistung, das kommt von dienen!
Bei nächster Gelegenheit können wir dann über veraltete Wertekonstrukte wie Solidarität oder Empathie sprechen.
Vielleicht mach ich dafür nen Geschichtthread auf.
Ansonsten gönne ich jedem, der nicht zum Perspektivwechsel und der damit einhergehenden Empathie fähig ist, die entsprechend beschwerliche Anreise zur Arbeit. Zu spüren, was man an Dienstleistung, erbracht durch schlecht bezahlte Arbeitnehmer*Innen, selbstverständlich täglich in Anspruch nimmt - das kann nicht schaden!
Btw: mit Freude werde ich an euch denken, wenn wir beim nächsten Streik des Sozial- und Erziehungsdienstes flächendeckend die KiTas dicht machen!
Ihr könnt uns dann ordentlich haten - ihr werdet trotzdem bezahlen oder euch halt selbst um eure Kinder kümnern müssen!
Ihr schaut auf euch? Gut! Dann schauen wir auf uns!
Viel Spaß noch beim Zetern und ein fröhliches "Ich, ich, ich"!
Xaver08 schrieb:
Aber wann ist er denn jetzt, der perfekte Zeitpunkt für einen Streik, an dem niemand gestört wird?
Die Frage würde Sinn machen, wenn jemand von einem perfekten Zeitpunkt geredet hätte oder das überhaupt für möglich erachtet hätte. Hat halt keiner getan, daher ist Deine Nachfrage völlig sinnfrei.
FrankenAdler schrieb:
Ein Streik soll stören und weh tun.
Selbstverständlich. Das Problem im Dienstleistungsgewerbe ist eben, dass es oftmals dem Kunden mehr weh tut als dem Dienstleister und der Kunde den Druck auf die Gewerkschaft aufbaut und nicht auf den Arbeitgeber.
Letztlich ist es beim Bahnstreik so, dass der Schaden für die Bahn relativ gering ist, wenn es um das Bestreiken des Personenverkehrs geht. Also rein monetär. Den Hauptschaden haben hier die Kunden.
Beim Güterverkehr finde ich das Ganze schon spannender, weil das der Bahn schadet, vielen Unternehmen und diese dann Druck auf die Bahn machen.
Der Schaden für die Deutsche Bahn liegt eher langfristig, nämlich, dass bei vermehrten Streiks die Menschen weniger Bahn nutzen, sondern aufs Auto etc. umsteigen bzw. beim Auto bleiben. Damit schneidet sich aber auch die GDL ins eigene Fleisch...
FrankenAdler schrieb:
Ansonsten gönne ich jedem, der nicht zum Perspektivwechsel und der damit einhergehenden Empathie fähig ist, die entsprechend beschwerliche Anreise zur Arbeit. Zu spüren, was man an Dienstleistung, erbracht durch schlecht bezahlte Arbeitnehmer*Innen, selbstverständlich täglich in Anspruch nimmt - das kann nicht schaden!
Oder man wechselt aufs Auto, hat am Ende kaum Mehrkosten, hat am Tag 80 Minuten mehr Zeit zuhause und entzieht der Bahn und den Angestellten die weiteren Einnahmen. Nicht bös gemeint, ich habe Verständnis für die Lohnforderungen der GDL, aber dieser Ansatz, den Du hier beschreibst, ist in meinen Augen für die Tonne, weil es für viele schon Alternativen gibt, die jetzt schon besser sind und die aus zB Umweltschutzgedanken diese Dienstleistung in Anspruch nehmen.
Vael schrieb:
Auch auf meinen, denn Montag ist die Autobahn mal wieder die Hölle fürchte ich.
Sei froh, dass nur das das Problem ist.
Ich fahre ja immer mit Bus und S-Bahn.
S-Bahn-Haltestelle, wo ich losfahre > Umbau bis Ferienende in BaWü, Ersatzbusse von dort zu zwei Stationen später, bei Rückfahrt verpasse ich dann den Bus und kann bis zu einer Stunde am Bahnhof stehen, daher keine Option
Option 1: Ich fahre bis auf die Arbeit > Kostet mich 9 Euro Parkgebühren plus Nerven im Stadtverkehr, zusätzlich zum Bahnticket, was ich bezahle
Option 2: Ich fahre bis zu einem bestimmten Ort, der gut erreichbar ist und P+R anbietet. Das mache ich jetzt auch schon seit Wochen. Problem dabei ist. Der Ort hat S-Bahn- und U-Bahn-Anschluss. S-Bahnen fahren in Stuttgart aber nicht dahin, wo ich hin muss, weil der Tunnel saniert wird. Dazu ist die Alternativstrecke gerade gesperrt worden gestern, weil Probleme mit den Rädern entstanden sind (hoher Verschleiß). Über Bahnhof war zeitweise bisher auch schwierig, weil S21 und die letzten 2 Tage noch gesperrt wegen rausgestürzten Steinen.
Die U-Bahn, mit der ich sonst alternativ fahren könnte, ist übrigens auch gesperrt. Wegen Umbau.
Demnach geht es nur mit bestenfalls stückweise S-Bahn und dann Umsteigen auf alternative (überfüllte) U-Bahn-Wege oder Ersatzbusse auf die Arbeit, dazu noch die Fahrerei mit Auto, die Benzinkosten und Parkkosten verursacht.
Und genau in diese Situation streikt man noch rein. Das ist dann nur ein Teilaspekt, aber man darf sich dann nicht wundern, wenn ich hart kämpfen muss, um Verständnis zu erzeugen.
Ich bin gerade verkehrstechnisch bereits in einem absoluten Ausnahmezustand. Und ich frage mich wirklich seit Wochen, warum ich aus Klimaschutzgedanken heraus noch weiter mit dem Nahverkehr fahren soll.
Xaver08 schrieb:
ö
Es gibt immer tausend (vor allem persönliche) Gründe, warum gerade jetzt ein falscher Zeitpunkt für einen Streik ist
Das ist richtig. Da hier in BaWü aber praktisch alle Baustellen immer in den Ferien sind, sind die Ausweichmöglichkeiten für die mit der Bahn fahrenden Arbeitnehmer aktuell noch mal deutlich eingeschränkter. Aber ja... so trifft man ja nicht die armen Schüler und Eltern, die jetzt frei haben...
Jedenfalls sammeln Bahn und GDL in diesen Wochen unzählige Gründe dafür, warum man die Bahn nicht nutzen und beim Auto bleiben sollte.
Und nein, ich habe weiterhin nix gegen das Streikrecht.
sonofanarchy schrieb:
Hat irgendwas von den inflationären neuen Dimensionen von Gewalt die es seit 20 Jahren im Fußball gibt. An irgendeinem Punkt kann ich das alles nicht mehr ernst nehmen.
Ja ist bei mir auch. Es soll ja nicht ins verharmlosen von Corona abgleiten aber als ansteckender und noch gefährlicher und noch schlimmer... irgendwann ist es auch mal gut. Oder man fällt in 3 Jahren direkt tot um wenn man mit dem Virus in Kontakt kommt.
Es ist schlimm genug so wie es ist. Da muss man nicht immer wieder einen weiteren Deckel oben drauf setzten.
vonNachtmahr1982 schrieb:
Es ist schlimm genug so wie es ist. Da muss man nicht immer wieder einen weiteren Deckel oben drauf setzten.
Wer ist denn dieser Man(n) mit dem Deckel?
Das Virus, das vom Ausgangspunkt über Alpha zu Delta in der Tat eine für uns ungute Entwicklung genommen hat oder
die Medien, die Schwierigkeiten haben, den Stand der Wissenschaft mit all seinen vollkommen normalen Unsicherheiten zu kommunizieren?
Denn, dass sich da auch jetzt noch was zum negativen entwickeln kann, ist klar. Zur Erinnerung nochmal, höhere Anateckungsrate kann ( innerhalb gewisser Grenzen) kritischer sein als eine höhere Sterblichkeitsrate.
Ich sortiere dich jetzt mal spontan als einer dieser Männer ein.
Du weißt genau wie ich es gemeint habe und brauchst deswegen hier jetzt nicht deine oberlehrerhafte Art raus hängen zu lassen. Scheinbar scheint das aber ein zwingendes Kriterium zu sein um in diesem Forum Mod werden zu dürfen.
Du weißt genau wie ich es gemeint habe und brauchst deswegen hier jetzt nicht deine oberlehrerhafte Art raus hängen zu lassen. Scheinbar scheint das aber ein zwingendes Kriterium zu sein um in diesem Forum Mod werden zu dürfen.
Nachdem die Variante AY3 ja ohnehin noch ansteckender sein soll als Delta, kommt jetzt C12 um die Ecke. Vielleicht noch noch ansteckender? Es soll bereits auch schon vereinzelt Fälle davon in Europa geben (Schweiz, Portugal und natürlich in UK).
C12 ist weder von der WHO, noch vom RKI momentan eine "variant of interest", aber was nicht ist, kann ja noch werden.