
Xaver08
13658
Dann hätte man aber wenigstens ein klareres Bild darüber, wo die CDU in Thüringen zu verorten ist. Dass die das lieber unter den Teppich kehren wollen, kann ich aus deren taktischer Überlegung sogar nachvollziehen.
Unter den Teppich gekehrt werden soll hier übrigens auch nicht, dass die Grünen im Boris Palmer Bundesland BW diesen Zirkus im kleinen auch gemacht haben. Sie enthielten sich bei der Wahl des AfD-Kandidaten Gärtner für den baden-württembergischen Verfassungsgerichtshof. Auch Sünde.
Unter den Teppich gekehrt werden soll hier übrigens auch nicht, dass die Grünen im Boris Palmer Bundesland BW diesen Zirkus im kleinen auch gemacht haben. Sie enthielten sich bei der Wahl des AfD-Kandidaten Gärtner für den baden-württembergischen Verfassungsgerichtshof. Auch Sünde.
morje und uebermorje kann man sich den schuss mit blick auf den heiligen rasen setzen lassen, sonderimpfaktion der stadt, der eintracht und des drk
es werden trikots verlost:
https://klub.eintracht.de/news/sonderimpfaktion-der-stadt-des-drk-und-eintracht-frankfurt-134175
Impfstoff ist Johnson und Johnson, man ist also mit einem durch!
es werden trikots verlost:
https://klub.eintracht.de/news/sonderimpfaktion-der-stadt-des-drk-und-eintracht-frankfurt-134175
Impfstoff ist Johnson und Johnson, man ist also mit einem durch!
in den usa laeuft die aufarbeitung des putschversuches am 6. januar.
einer der republikanischen kandidaten ist jetzt aus der liste der kandidaten fuer den ausschuss geflogen, den die demokraten bipartisan besetzen lassen.
er ist rausgeflogen, weil der die biden administration fuer den putschversuch mitverantwortlich gemacht hat.
https://www.nytimes.com/2021/07/21/us/politics/pelosi-republican-boycott-capitol-riot.html
ich weiss nicht, was trauriger ist, dass er das sagt oder dass es dafuer ja ein publikum geben muss, die dann nicken und sagen, jawoll, was haben die eigentlich dagegen gemacht... na nix... also muessen sie ja mitschuld sein.
einer der republikanischen kandidaten ist jetzt aus der liste der kandidaten fuer den ausschuss geflogen, den die demokraten bipartisan besetzen lassen.
er ist rausgeflogen, weil der die biden administration fuer den putschversuch mitverantwortlich gemacht hat.
https://www.nytimes.com/2021/07/21/us/politics/pelosi-republican-boycott-capitol-riot.html
ich weiss nicht, was trauriger ist, dass er das sagt oder dass es dafuer ja ein publikum geben muss, die dann nicken und sagen, jawoll, was haben die eigentlich dagegen gemacht... na nix... also muessen sie ja mitschuld sein.
Xaver08 schrieb:
ich kenne selber leute, die ihren impftermin verschieben, weil er 2 tage vor dem urlaub liegt und sie angst haben, nebenwirkungen zu haben und nicht in den urlaub fahren koennen. jetzt machen sie es nach ihrem urlaub in 2 wochen.
alles argumentieren hilft da nicht.
Naja, der Herrgott hat einen großen Tiergarten, da kann man nicht viel machen.
Mittlerweile werden die Impfungen ja schon mal Pro Forma als Krankheitsfall ausgerufen.
anno-nym schrieb:Xaver08 schrieb:
ich kenne selber leute, die ihren impftermin verschieben, weil er 2 tage vor dem urlaub liegt und sie angst haben, nebenwirkungen zu haben und nicht in den urlaub fahren koennen. jetzt machen sie es nach ihrem urlaub in 2 wochen.
alles argumentieren hilft da nicht.
Naja, der Herrgott hat einen großen Tiergarten, da kann man nicht viel machen.
Mittlerweile werden die Impfungen ja schon mal Pro Forma als Krankheitsfall ausgerufen.
So isses wohl.
es ist nicht, dass sie sich nicht impfen lassen wollen, sie finden es halt nicht uebermaessig dringend.
da waren ein paar im entfernten bekanntenkreis.
ob das ein verbreitetes phaenomen ist? ich weiss es nicht, ich hoffe es zumindest, denn das wuerde bedeuten, dass das kleckern noch eine zeitlang weitergeht.
Xaver08 schrieb:
ich kenne selber leute, die ihren impftermin verschieben, weil er 2 tage vor dem urlaub liegt und sie angst haben, nebenwirkungen zu haben und nicht in den urlaub fahren koennen. jetzt machen sie es nach ihrem urlaub in 2 wochen.
alles argumentieren hilft da nicht.
Naja, der Herrgott hat einen großen Tiergarten, da kann man nicht viel machen.
Mittlerweile werden die Impfungen ja schon mal Pro Forma als Krankheitsfall ausgerufen.
Schönesge schrieb:
Selbstverständlich kann man Zweifel haben einem jungen Menschen mit vermeintlich wenig Erfahrung seine Stimme zu geben.
Danke übrigens. Wenn Baerbock mit ihren 40 Jahren hier als jung bezeichnet wird, fühle ich mich ja fast auch wieder jung. Auch wenn mein Körper andere Signale sendet.
Motoguzzi999 schrieb:
Das finde ich in diesem Zusammenhang interessant. Aber für die einfachen, naheliegender Dinge hat man sich ja hier noch nie so interessiert.
https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/cell-broadcast-deutschlands-buerokratische-verhoehnung-des-21-jahrhunderts-kolumne-a-6fd98f51-201e-4d43-897a-feed75b18f65
Das kann ein sehr effizientes Mittel sein.
Dennoch frage ich mich, inwiefern eine solche Alarmierung wirklich Leben gerettet hätte. Es ist doch tatsächlich so, dass sich niemand vorstellen konnte, dass man im eigenen Haus nicht mehr sicher ist.
Kaum jemand hätte die betroffenen Orte verlassen, selbst wenn es drastische Warnungen gegeben hätte. Inwiefern die Tragweite vorhersehbar war und ob mit den bekannten Fakten Evakuierungen hätten durchgeführt werden können, wurde hier ja bereits die letzten Tage fundiert diskutiert.
Aus meiner Sicht müssen jetzt breit angelegte Untersuchungen erfolgen. Es muss herausgearbeitet werden, warum und wie es zu der Katastrophe kommen konnte und welche Maßnahmen zur Verhinderung notwendig und möglich gewesen wären. Dann muss analysiert werden, inwiefern und mit welchem Vorlauf eine Vorhersage der Geschehnisse hätte erfolgen können.
Auf Basis dieser Erkenntnisse gilt es Notfallpläne für zukünftige Szenarien zu erstellen.
evakuierung ist die eine sache, aber es haette ja vielleicht bereits gereicht sich nicht im keller oder im eg aufzuhalten.
ich denke da nur an die einrichtung fuer lernbehinderte wo 12 menschen im eg ertrunken sind oder die tatsache, dass leute im keller schutz gesucht haben.
ein cell broadcast mit dem hinweis von flutwellen und hochgelegene stockwerke aufzusuchen haette doch durchaus helfen koennen.
sicher haette das nicht alles verhindert, natuerlich nicht, aber es haette geholfen.
ich kenne das aus den usa, das ist ein maechtiges instrument, auch wenn es eigenartig ist, wenn im supermarkt auf einmal alle telefone schrill piepsen.
ich denke da nur an die einrichtung fuer lernbehinderte wo 12 menschen im eg ertrunken sind oder die tatsache, dass leute im keller schutz gesucht haben.
ein cell broadcast mit dem hinweis von flutwellen und hochgelegene stockwerke aufzusuchen haette doch durchaus helfen koennen.
sicher haette das nicht alles verhindert, natuerlich nicht, aber es haette geholfen.
ich kenne das aus den usa, das ist ein maechtiges instrument, auch wenn es eigenartig ist, wenn im supermarkt auf einmal alle telefone schrill piepsen.
Xaver08 schrieb:
oder die tatsache, dass leute im keller schutz gesucht haben.
Da muss man aber ehrlich gesagt auch einfach mal sagen, dass die Leute dann den Darwin-Award verdient haben, wenn sie da auch noch Schutz suchen, wenn die Flut kommt.
Die Einrichtung war übrigens m.W. nach nicht für "Lernbehinderte" , das waren gb/schwer, also geistig schwer behinderte Personen, denen zB Orientierungsfähigkeit etc. fehlt. Lernbehinderung ist da nur ein ganz kleiner Aspekt. Und ich kenne einige solcher Einrichtungen bei uns in BaWü und da liegen auch einige nicht weit entfernt von Flüssen. Das hätte auch hier passieren können. Vor allem ist da eben auch nur eine Nachtwache für über 30 Leute verantwortlich gewesen. Ich will nicht wissen, wie diese Nachtwache sich gerade fühlt. Das ist einfach eine Tragödie.
Übrigens wurde in Sinzig noch eindrücklich gewarnt am Tag zuvor, dass es am nächsten Tag mindestens vollgelaufene Keller und eine Rekordflut geben wird. Ich weiß nicht, ob wirklich die Leute die Hinweise und Warnungen überhaupt ernstgenommen hätten. Ging ja bisher immer gut. Das meinte ich ja mit Katastrophengedächtnis / -phantasie. Die nächsten 20-30 Jahre wird beim Thema Starkregen immer der Gedanke an die Ahr etc. da sein und die Leute werden sensibler agieren auf die Berichte und die Warnungen werden auch eindringlicher sein.
Xaver08 schrieb:
es ist mir einfach zu frueh, um beurteilen zu koennen, dass das alles glatt gelaufen ist und nur eine unterschaetzung des extremsfalles ist.
Xaver, das behauptet auch niemand. Vieles spricht sogar dafür, dass man es wesentlich besser hätte machen können.
Mir missfällt lediglich, dass man das Grundthema vollkommen verdrängt, indem man hier einen Nebenkriegsschauplatz aufmacht. Und dabei so tut, als wäre man wissentlich im Stich gelassen worden. Ich mag es auch grundsätzlich nicht, dass oftmals die erste Reaktion auf irgendwelche Krisen die Suche nach den "Schuldigen" ist. Ob Abstieg aus der Bundesliga, unregistrierte Flüchtlinge, ein Amok laufender Somalier oder eine Naturkatastrophe - irgendeiner muss immer seinen Kopf hinhalten. Dann gibt man Ruhe.
Die wahren Gründe für die Krisen treten dann beiseite. Zum Beispiel der Grund, dass nun mal zwei Vereine aus der Bundesliga absteigen müssen. Selbst wenn niemand einen Fehler gemacht hat.
Man könnte auch ganz nüchtern konstatieren, dass der Katastrophenschutz noch viel Luft nach oben hat, dass man dieses Problem schnell angehen, sich aber vor allem umgehend um die eigentlichen Ursachen des Unglücks kümmern werde. Punkt.
ich sehe ehrlich gesagt nicht den eindruck, dass in der oeffentlichkeit das thema klimawandel durch diese diskussion zurueckgedraengt wird.
im gegenteil, wir haben aktuell eine sehr intensive diskussion zum thema.
und egal wie man es dreht und wendet, ich finde zwar die einstellung, wir muessen damit leben lernen scheisse, denn es soll ja eigentlich bedeuten, dass wir besser nix unternehmen, sondern uns anpassen, mir ist aber bewusst, dass wir beides machen muessen. deutlich mehr gegen den klimawandel unternehmen und massnahmen ergreifen, dass wir mit den folgen die jetzt bereits zu beobachten sind und die noch in der pipeline sind leben koennen.
dazu kommt, dass z.b. im ahrtal andere sachen dazu kommen, im riffreporter gab es ein sehr lehrreiches interview zum thema der fehler der letzten jahrzehnte, die im ahrtal gemacht wurden:
https://www.riffreporter.de/de/umwelt/hochwasser-ueberschwemmung-ahr-tal-ursachen
im gegenteil, wir haben aktuell eine sehr intensive diskussion zum thema.
und egal wie man es dreht und wendet, ich finde zwar die einstellung, wir muessen damit leben lernen scheisse, denn es soll ja eigentlich bedeuten, dass wir besser nix unternehmen, sondern uns anpassen, mir ist aber bewusst, dass wir beides machen muessen. deutlich mehr gegen den klimawandel unternehmen und massnahmen ergreifen, dass wir mit den folgen die jetzt bereits zu beobachten sind und die noch in der pipeline sind leben koennen.
dazu kommt, dass z.b. im ahrtal andere sachen dazu kommen, im riffreporter gab es ein sehr lehrreiches interview zum thema der fehler der letzten jahrzehnte, die im ahrtal gemacht wurden:
https://www.riffreporter.de/de/umwelt/hochwasser-ueberschwemmung-ahr-tal-ursachen
Xaver08 schrieb:
dazu kommt, dass z.b. im ahrtal andere sachen dazu kommen, im riffreporter gab es ein sehr lehrreiches interview zum thema der fehler der letzten jahrzehnte, die im ahrtal gemacht wurden:
https://www.riffreporter.de/de/umwelt/hochwasser-ueberschwemmung-ahr-tal-ursachen
Sehr interessant.
Seit Jahrzehnten lese ich immer wieder von den gravierenden Folgen von Flusslaufbegradigungen, Abholzungen, Monokulturen und exakt allen Fehlern, die auch im Ahrtal gemacht wurden.
Es gibt ja teils wirklich ein Umdenken, aber die Umsetzung (z.B. Renaturierung von Gewässern) scheint mir doch äußerst schleppend zu verlaufen.
Wie viel schöner das nebenbei aussieht, kann man an einigen Stellen an der Nidda im Frankfurter Stadtgebiet beobachten.
Negativer Nebeneffekt: Insbesondere an einer Stelle der Nidda zwischen Rödelheim und Griesheim/Nied toben sich die Massen am Wochenende bei gutem Wetter aus ->völlig überfüllt plus massenhaft Müll...
Xaver08 schrieb:
und egal wie man es dreht und wendet, ich finde zwar die einstellung, wir muessen damit leben lernen scheisse, denn es soll ja eigentlich bedeuten, dass wir besser nix unternehmen, sondern uns anpassen, mir ist aber bewusst, dass wir beides machen muessen. deutlich mehr gegen den klimawandel unternehmen und massnahmen ergreifen, dass wir mit den folgen die jetzt bereits zu beobachten sind und die noch in der pipeline sind leben koennen.
Vollkommen d'accord. Wenn wir jetzt nicht sofort und drastisch gegensteuern, war die Eifel nur ein kleiner Nieselregen gegen das, was noch kommen wird.
Xaver08 schrieb:
interview zum thema der fehler der letzten jahrzehnte, die im ahrtal gemacht wurden
Gestern ca 25l Regen, viele Keller im Ahrtal wieder vollgelaufen. Vielleicht sind versiegelte Flächen und bauen in Auengebieg einfach keine gute Idee, hmm.
https://www.blick-aktuell.de/Politik/Kreis-Ahrweiler-Volle-Keller-nach-Starkregen-509337.html
Xaver08 schrieb:
es ist mir einfach zu frueh, um beurteilen zu koennen, dass das alles glatt gelaufen ist und nur eine unterschaetzung des extremsfalles ist.
Umgekehrt doch genauso. Während ich hier etwas den Verteidigungsmodus angeworfen habe und Argumente sammele, warum jemand es vllt. nicht so bedrohlich gesehen hat, wie es dann geschehen ist, sammelst Du vermehrt Argumente, die die gegenteilige Richtung ausdrücken. Vllt. liegt am Ende die Wahrheit ja in der Mitte.
WuerzburgerAdler schrieb:
Nachsatz: Und so verhält es sich auch mit der Regierungserfahrung. Mangelnde Erfahrung muss nicht, kann aber ein Minus sein. Nachgewiesene Unfähigkeit und Inkompetenz wiegt da allerdings wesentlich schwerer. Wenn ein Versager einem Bewerber für ein Amt mangelnde Erfahrung vorwirft, müsste er sich fragen lassen, wie viel Erfahrung man für ein Komplettversagen denn braucht.
Hat das denn so hier jemand bestritten? Nimmt man Scholz, Baerbock und Laschet und schaut die Regierungserfahrung, dann steht da bei Scholz und Laschet ein bissl was, bei Baerbock absolut gar nix. Wem das zur Beurteilung reicht, der hätte dann von den drei Personen noch zwei übrig. Wer dann noch auf die Qualität schaut, der findet zwar bei Baerbock immer noch keine Regierungsqualität, aber der vermeintliche Vorsprung der beiden anderen Kandidaten schrumpft vielleicht derart, dass Baerbock dann doch wieder im Rennen wäre, vielleicht würde man sie sogar für aussichtsreicher halten.
Die Gewichtung der jeweligen Verfehlungen bezogen auf die Wahlentscheidung ist doch für uns Wähler komplett subjektiv. Du wertest doch inhaltliche Punkte, Verfehlungen etc. am Ende ganz anders als ich zB. aufgrund diverser Faktoren. Deswegen verstehe ich die Diskussion nicht so recht...
Xaver08 schrieb:
wenn sich regierungserfahrung darauf beschraenkt, dass man dabei war, hat laschet sicher was auf der habenseite.
aber dann war baerbock doch auch dabei, waehrend regiert wurde, insofern hat sich auch regierungserfahrung
Während regiert wurde war ich auch dabei. Glaube kaum, dass man mir das Amt des Bundeskanzlers anvertrauen möchte, von daher
Aber es ist doch so, wenn es zunächst darum geht, wer an der Regierung aktiv beteilit war, dann fällt Baerbock da ab. Das ist doch auch kein Drama, ist halt nur einfach so. Diese Tatsache muss dann jeder für sich selbst einordnen. Ob schlecht regieren besser ist als gar nicht regieren. Man muss auch schauen ob sie denn überhaupt die Chance gehabt hätte, Teil einer Regierung zu sein. Das kommt ja auch dazu. Mir ging es aber vielmehr um die Tatsache, dass die jeweiligen Argumente für oder gegen wen auch immer, jeder für sich selbst einordnet.
Xaver08 schrieb:
Jetzt wird’s ein bisschen albern. Das Kriterium Regierungserfahrung ist sicher nicht irrelevant, es sollte sich aber nicht darauf beschränken da gewesen zu sein, dh wenn man dieses Kriterium also relevant erachtet, sollte schon dazu gehören, ob was sinnvolles dabei rumgekommen ist.
"sollte"
Genau das ist das Problem. Sollte. Hier wird immer davon geredet, wie man denken oder bewerten "sollte".
Am Ende des Tages ist es aber doch trotzdem so, dass die Kriterien, die Du für weniger relevant ansiehst, für viele sehr wohl sehr relevant sind. Denen kannst Du ja gerne ins Gesicht sagen, welche Kriterien für sie relevant sein "sollten", damit erreichst Du aber vermutlich nur eine Abwehrhaltung.
Ich will nicht immer erzählt bekommen, wie ich denken, handeln und bewerten sollte. Du kannst mich gerne von Deiner Sicht der Dinge überzeugen, aber nicht erzählen, was man denn tun "solle", als gäbe es nur den einen richtigen Weg.
Ich habe zB nicht mit einer Silbe gesagt, wie man Baerbock oder Laschet bewerten sollte, sondern wie ich sie nach meinen eigenen Kriterien bewerten würde. Ich gestehe Dir die andere Meinung übrigens zu. Ich teile sie halt nicht.
SGE_Werner schrieb:
Ich habe zB nicht mit einer Silbe gesagt, wie man Baerbock oder Laschet bewerten sollte, sondern wie ich sie nach meinen eigenen Kriterien bewerten würde. Ich gestehe Dir die andere Meinung übrigens zu. Ich teile sie halt nicht.
das hast du auch geschrieben:
SGE_Werner schrieb:
Laschet ist 4 Jahre MinPräs und 5 Jahre zuvor noch Minister gewesen. Wenn es Dir um Regierungserfahrung geht, dann ist Deine Aussage völliger Quatsch.
das hab ich geschrieben, bevor du meine meinung als quatsch eingestuft hast.
Xaver08 schrieb:
natuerlich seht Dir Deine Meinung frei, das unabhaengig betrachten zu wollen, ich habe da halt eine andere facette beleuchtet als Du.
ich habe eine eigene meinung dazu, wenn du die jetzt als quatsch einstufst, aber schreibst, dass jede meinung zahlen soll, koennte bei mir der verdacht entstehen, dass es nur darum geht, dass deine meinung zaehlt. das glaube ich aber nicht, dass du das meinst.
denn sicher hast du recht. dass baerbock keine regierungserfahrung hat, ist eine facette des themas. ob es fuer einen persoenlich ein entscheidungskriterium ist, muss halt jeder selbst wissen. so wie jeder selber wissen muss, ob die fehler, die laschet gemacht hat, waehrend er regierungserfahrung gesammelt hat, relevant sind, fuer die eigene wahlentscheidung, die ja zusaetzlich noch fuer eine partei ist und nicht fuer eine person.
Xaver08 schrieb:
es ging aber um das kriterium regierungserfahrung
wenn gerade der eigene kandidat bei diesem thema wirklich miserabel abschneidet.
Laschet ist 4 Jahre MinPräs und 5 Jahre zuvor noch Minister gewesen. Wenn es Dir um Regierungserfahrung geht, dann ist Deine Aussage völliger Quatsch.
Was Du meinen könntest, ist Regierungsqualität. Da ist bei 4 Jahren Laschet als MinPräs genug zu kritisieren.
Ich möchte gerne mal sehen, wie Baerbock damit umgeht, wenn da zB SPD und FDP auch am Koalitionstisch sitzen. Bis jetzt hat Baerbock nicht einen Tag Verantwortung über ein Ministerium, über ne Stadt oder über eine Regierung gehabt. Und wenn man sagt, dass die Gewichtung davon absurd ist, dann muss man eben auch sagen, dass seit vielen Jahrzehnten viele Wähler absurd handeln.
Die Union kann ja 2025 dann Amthor aufstellen. Mal schauen, wer dann hier mit der fehlenden Erfahrung um die Ecke kommt.
SGE_Werner schrieb:
Laschet ist 4 Jahre MinPräs und 5 Jahre zuvor noch Minister gewesen. Wenn es Dir um Regierungserfahrung geht, dann ist Deine Aussage völliger Quatsch.
Jetzt wird’s ein bisschen albern. Das Kriterium Regierungserfahrung ist sicher nicht irrelevant, es sollte sich aber nicht darauf beschränken da gewesen zu sein, dh wenn man dieses Kriterium also relevant erachtet, sollte schon dazu gehören, ob was sinnvolles dabei rumgekommen ist.
Xaver08 schrieb:
Jetzt wird’s ein bisschen albern. Das Kriterium Regierungserfahrung ist sicher nicht irrelevant, es sollte sich aber nicht darauf beschränken da gewesen zu sein, dh wenn man dieses Kriterium also relevant erachtet, sollte schon dazu gehören, ob was sinnvolles dabei rumgekommen ist.
"sollte"
Genau das ist das Problem. Sollte. Hier wird immer davon geredet, wie man denken oder bewerten "sollte".
Am Ende des Tages ist es aber doch trotzdem so, dass die Kriterien, die Du für weniger relevant ansiehst, für viele sehr wohl sehr relevant sind. Denen kannst Du ja gerne ins Gesicht sagen, welche Kriterien für sie relevant sein "sollten", damit erreichst Du aber vermutlich nur eine Abwehrhaltung.
Ich will nicht immer erzählt bekommen, wie ich denken, handeln und bewerten sollte. Du kannst mich gerne von Deiner Sicht der Dinge überzeugen, aber nicht erzählen, was man denn tun "solle", als gäbe es nur den einen richtigen Weg.
Ich habe zB nicht mit einer Silbe gesagt, wie man Baerbock oder Laschet bewerten sollte, sondern wie ich sie nach meinen eigenen Kriterien bewerten würde. Ich gestehe Dir die andere Meinung übrigens zu. Ich teile sie halt nicht.
Xaver08 schrieb:
ob man diese eine katastrophe dort in exakt diesem ausmass prognostiziert hat, weiss ich nicht.
Ganz sicher nicht, sonst wäre nicht in diversen Kreisen mit unterschiedlichen Akteuren so ähnlich "nicht" reagiert worden.
Das Problem ist, dass unter "extremen Unwetter" vieles verstanden werden kann und auch in der Vergangenheit darunter dann Ereignisse fielen ,die bei weitem nicht so schlimm ausfielen. Hätte jemand geschrieben "Es ist wahrscheinlich, dass die Rekordmarken um mehrere Meter überschritten werden und hunderte sterben können", dann wäre sicherlich anders gehandelt worden.
Und ob die Dame aus GB, die im Nachgang von katastrophalem Versagen redet, genau das so vorhergesagt hat, würde ich erstmal anzweifeln.
Ich bleib dabei, ich seh das Problem darin, dass einfach kaum jemand die Phantasie hatte, dass es so krass wird.
Es gibt ja auch in so einer Katastrophe mehrere Phasen, die tagelange Vorwarnphase, die konkreten ersten Schritte und Anzeichen (so wurde ja, siehe Lanz gestern, in Sinzig schon am Tag zuvor gewarnt, dass alles aus den Kellern zu räumen sei, weil die am nächsten Tag wohl alle unter Wasser stehen) , die heiße Phase, das Aufräumen danach. Alle muss man nun überprüfen und verbessern. Wir werden solche Ereignisse noch oft genug bekommen.
es dreht sich auch hier ein bisschen im kreis, da auch du dich wieder auf die potentielle exakte vorhersagbarkeit dieser extremkatastrophe versteifst.
der punkt ist aber, dass es auch unterhalb dieser extremkatastrophe genug abstufung gegeben haette, die mehr aktivitaeten erlaubt haetten, als dieses nicht reagieren in diversen kreisen, von dem auch du schreibst.
diese hoechste warnstufe von efas bedeutet lebensgefahr, vorhergesagt insbesondere fuer ahr und erft, u.a. fuer hagen und altena.
cloke, so heisst die hydrologieprofessorin, hat das system mitentwickelt, dass die prognosen abgibt. dass sie genau das so vorhergesagt hat, wie du schreibst, hat niemand behauptet, darueber muessen wir nicht weiter diskutieren. aber aus ihrer sicht, waere aus den warnungen mehr zu machen gewesen.
etwas was ich auch in einem bericht eines intensivmediziners gelesen habe, der ueber die zu langsamen ablaeufe im vorfeld berichtet hat.
noch aus dem timesartikel:
Nochmal, das heisst nicht, dass fuer jeden flussmeter der pegel in vollem umfang exakt vorhergesagt wurde, aber es war klar, dass extrembedingungen zu erwarten sind, bei einer warnstufe, die lebensgefahr bedeutet, d.h. nicht eben nur ein paar vollgelaufene keller.
es ist mir einfach zu frueh, um beurteilen zu koennen, dass das alles glatt gelaufen ist und nur eine unterschaetzung des extremsfalles ist.
der punkt ist aber, dass es auch unterhalb dieser extremkatastrophe genug abstufung gegeben haette, die mehr aktivitaeten erlaubt haetten, als dieses nicht reagieren in diversen kreisen, von dem auch du schreibst.
diese hoechste warnstufe von efas bedeutet lebensgefahr, vorhergesagt insbesondere fuer ahr und erft, u.a. fuer hagen und altena.
cloke, so heisst die hydrologieprofessorin, hat das system mitentwickelt, dass die prognosen abgibt. dass sie genau das so vorhergesagt hat, wie du schreibst, hat niemand behauptet, darueber muessen wir nicht weiter diskutieren. aber aus ihrer sicht, waere aus den warnungen mehr zu machen gewesen.
etwas was ich auch in einem bericht eines intensivmediziners gelesen habe, der ueber die zu langsamen ablaeufe im vorfeld berichtet hat.
noch aus dem timesartikel:
times schrieb:
Over the next few days it produced minutely detailed charts correctly predicting most of the areas that would suffer the heaviest damage. Its German partner agency requested specific analysis of several rivers including the Ahr, along whose banks at least 93 people later died and 618 were injured.
Cloke said that some of the flash flooding would have been tricky to forecast in detail but there was “certainly time” to prepare larger towns and cities with warnings or evacuations.
Nochmal, das heisst nicht, dass fuer jeden flussmeter der pegel in vollem umfang exakt vorhergesagt wurde, aber es war klar, dass extrembedingungen zu erwarten sind, bei einer warnstufe, die lebensgefahr bedeutet, d.h. nicht eben nur ein paar vollgelaufene keller.
es ist mir einfach zu frueh, um beurteilen zu koennen, dass das alles glatt gelaufen ist und nur eine unterschaetzung des extremsfalles ist.
Xaver08 schrieb:
es ist mir einfach zu frueh, um beurteilen zu koennen, dass das alles glatt gelaufen ist und nur eine unterschaetzung des extremsfalles ist.
Umgekehrt doch genauso. Während ich hier etwas den Verteidigungsmodus angeworfen habe und Argumente sammele, warum jemand es vllt. nicht so bedrohlich gesehen hat, wie es dann geschehen ist, sammelst Du vermehrt Argumente, die die gegenteilige Richtung ausdrücken. Vllt. liegt am Ende die Wahrheit ja in der Mitte.
Xaver08 schrieb:
es ist mir einfach zu frueh, um beurteilen zu koennen, dass das alles glatt gelaufen ist und nur eine unterschaetzung des extremsfalles ist.
Xaver, das behauptet auch niemand. Vieles spricht sogar dafür, dass man es wesentlich besser hätte machen können.
Mir missfällt lediglich, dass man das Grundthema vollkommen verdrängt, indem man hier einen Nebenkriegsschauplatz aufmacht. Und dabei so tut, als wäre man wissentlich im Stich gelassen worden. Ich mag es auch grundsätzlich nicht, dass oftmals die erste Reaktion auf irgendwelche Krisen die Suche nach den "Schuldigen" ist. Ob Abstieg aus der Bundesliga, unregistrierte Flüchtlinge, ein Amok laufender Somalier oder eine Naturkatastrophe - irgendeiner muss immer seinen Kopf hinhalten. Dann gibt man Ruhe.
Die wahren Gründe für die Krisen treten dann beiseite. Zum Beispiel der Grund, dass nun mal zwei Vereine aus der Bundesliga absteigen müssen. Selbst wenn niemand einen Fehler gemacht hat.
Man könnte auch ganz nüchtern konstatieren, dass der Katastrophenschutz noch viel Luft nach oben hat, dass man dieses Problem schnell angehen, sich aber vor allem umgehend um die eigentlichen Ursachen des Unglücks kümmern werde. Punkt.
Xaver08 schrieb:
Ich finde an der Regierung zu sein und nachgewiesener Maßen scheisse zu bauen ein deutlich eindrucksvolleres Kriterium
Es ging gerade um Baerbock und nicht um ein entweder/oder in meiner Argumentation. Dass Baerbock die fehlende Erfahrung in Verantwortung vorgehalten wird, ist für mich mehr als nachvollziehbar, auch wenn ich das Argument nicht für das Wichtigste der Welt halte. Dass Laschet für mich ein noch schlechterer Kanzlerkandidat ist, habe ich hier schon betont. Man kann auch mal die Aspekte für oder gegen einen Kandidaten unabhängig von den Gegenkandidaten betrachten.
es ging aber um das kriterium regierungserfahrung, ich finde nichts zeigt die absurditaet dieses wahlkampfes deutlicher auf, dass z.b. aus der cdu das thema regierungserfahrung (zb. merz) so hoch gewichtet wird, wenn gerade der eigene kandidat bei diesem thema wirklich miserabel abschneidet.
und bei der bewertung geht es am ende nicht darum, welche politik man gut findet.
natuerlich seht Dir Deine Meinung frei, das unabhaengig betrachten zu wollen, ich habe da halt eine andere facette beleuchtet als Du.
und bei der bewertung geht es am ende nicht darum, welche politik man gut findet.
natuerlich seht Dir Deine Meinung frei, das unabhaengig betrachten zu wollen, ich habe da halt eine andere facette beleuchtet als Du.
Xaver08 schrieb:
es ging aber um das kriterium regierungserfahrung
wenn gerade der eigene kandidat bei diesem thema wirklich miserabel abschneidet.
Laschet ist 4 Jahre MinPräs und 5 Jahre zuvor noch Minister gewesen. Wenn es Dir um Regierungserfahrung geht, dann ist Deine Aussage völliger Quatsch.
Was Du meinen könntest, ist Regierungsqualität. Da ist bei 4 Jahren Laschet als MinPräs genug zu kritisieren.
Ich möchte gerne mal sehen, wie Baerbock damit umgeht, wenn da zB SPD und FDP auch am Koalitionstisch sitzen. Bis jetzt hat Baerbock nicht einen Tag Verantwortung über ein Ministerium, über ne Stadt oder über eine Regierung gehabt. Und wenn man sagt, dass die Gewichtung davon absurd ist, dann muss man eben auch sagen, dass seit vielen Jahrzehnten viele Wähler absurd handeln.
Die Union kann ja 2025 dann Amthor aufstellen. Mal schauen, wer dann hier mit der fehlenden Erfahrung um die Ecke kommt.
reggaetyp schrieb:
Sie war immerhin zwei mal Bundesministerin vorher.
Allerdings halte ich auch nicht so viel von sogenannter Regierungserfahrung.
Wenn man sich die munteren Tauschs immer wieder in den Kabinetten ansieht, da fragt auch niemand nach Qualifikationen der wechselnden Minister:innen.
Beides richtig. Aber nicht einen Tag in irgendeiner Regierung gewesen zu sein, das ist halt schon ein Punkt, an dem die Konkurrenz was ansetzen kann.
Adenauer war OB, Erhard war Minister, Kiesinger war MinPräs, Brandt war OB in Berlin und Minister, Schmidt war OB in Hamburg und Minister, Kohl war MinPräs RP , Schröder war MinPräs NI, Merkel war Ministerin...
Mag sein, dass es sogar in gewisser Weise Vorteile hat unbefangen reinzugehen, aber ich kann den Kritikpunkt der Konkurrenz der Grünen schon verstehen.
Xaver08 schrieb:
Ich finde an der Regierung zu sein und nachgewiesener Maßen scheisse zu bauen ein deutlich eindrucksvolleres Kriterium
Es ging gerade um Baerbock und nicht um ein entweder/oder in meiner Argumentation. Dass Baerbock die fehlende Erfahrung in Verantwortung vorgehalten wird, ist für mich mehr als nachvollziehbar, auch wenn ich das Argument nicht für das Wichtigste der Welt halte. Dass Laschet für mich ein noch schlechterer Kanzlerkandidat ist, habe ich hier schon betont. Man kann auch mal die Aspekte für oder gegen einen Kandidaten unabhängig von den Gegenkandidaten betrachten.
Zunächst mal möchte ich ein Missverständnis beseitigen: natürlich wäre es wünschenswert gewesen, wenn Information, Meldung und Maßnahmen korrekt abgelaufen wären. Das ist doch keine Frage.
Die Frage ist nur, inwieweit die politisch Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden sollen. Ich gebe zu, das Gestammel der Sprecherin aus dem Innenministerium, die ja noch nicht mal die Meldekette kannte, legt eine Verantwortung nahe. Doch wie sieht das im Detail aus? Wer weiß, welcher Fluss, welcher Bach wo genau sein Bett verlässt, wer weiß, wo die Gewitterzelle herunterkommt und wieviel Zeit hat man dann noch, wenn man es denn weiß?
Ich gehe persönlich sehr gerne kritisch mit Politiker*innen um, aber allwissend sind sie auch nicht. Sollen sie aber sein, wenn es nach dem Geschmack vieler Bürger*innen geht: sie sollen wissen, wann wie viele Menschen unter welchen Umständen vor den Grenzen stehen, sie sollen ein solche Ereignis Jahre im Voraus berechnen und entsprechend Personal für eine "korrekte Einreise" vorhalten, sie sollen eine Pandemie nicht nur vorhersagen können, sondern auch gleich den Impfstoff mit dazu, von Masken, Schutzkleidung etc. pp. für die gesamte Bevölkerung ganz zu schweigen. Und jetzt sollen sie eine solche Katastrophe, die es in diesem Land noch nicht gegeben hat, innerhalb von 2 Tagen nicht nur richtig einschätzen, sondern auch die entsprechenden Maßnahmen in der Schublade haben.
Umgekehrt könnte ich auch sagen: viele, viele Menschen, Privatmenschen als auch kompetente Koryphäen in aller Welt warnen seit Jahren eindringlichst vor solchen Naturgewalten, hervorgerufen durch die Erderwärmung. Interessiert hat das bislang nicht allzu viele Menschen. RT sprach von Erdrutschen und Ähnlichem in Italien oder der Türkei. Na und? Ist doch weit weg! Ich will aber am See, am Fluss, am Bach wohnen, mein Auto wie bisher benutzen, in den Urlaub fliegen und mein Schnitzel essen.
Ist ein bisschen überspitzt ausgedrückt und es liegt mir fern, "selber schuld" zu sagen. Aber die Schuld jetzt bei der Politik zu suchen ist mir zu einfach. Auch wenn, und das räume ich gerne ein, der Katastrophenschutz hierzulande eher eine Katastrophe zu sein scheint. Doch selbst wenn dieser funktioniert hätte: die Leute hätten ihre Häuser und ihr Hab und Gut trotzdem verloren. Denn das übergeordnete Problem ist der Klimawandel, der in vollem Gange ist. Allein die Menschen, die gestorben sind, hätten gerettet werden können. Wenn - und auch das ist ja Voraussetzung - alle folgsam und vernünftig gewesen wären. Was, wie wir beim Impfprozess ja sehen - nicht garantiert ist.
Die Frage ist nur, inwieweit die politisch Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden sollen. Ich gebe zu, das Gestammel der Sprecherin aus dem Innenministerium, die ja noch nicht mal die Meldekette kannte, legt eine Verantwortung nahe. Doch wie sieht das im Detail aus? Wer weiß, welcher Fluss, welcher Bach wo genau sein Bett verlässt, wer weiß, wo die Gewitterzelle herunterkommt und wieviel Zeit hat man dann noch, wenn man es denn weiß?
Ich gehe persönlich sehr gerne kritisch mit Politiker*innen um, aber allwissend sind sie auch nicht. Sollen sie aber sein, wenn es nach dem Geschmack vieler Bürger*innen geht: sie sollen wissen, wann wie viele Menschen unter welchen Umständen vor den Grenzen stehen, sie sollen ein solche Ereignis Jahre im Voraus berechnen und entsprechend Personal für eine "korrekte Einreise" vorhalten, sie sollen eine Pandemie nicht nur vorhersagen können, sondern auch gleich den Impfstoff mit dazu, von Masken, Schutzkleidung etc. pp. für die gesamte Bevölkerung ganz zu schweigen. Und jetzt sollen sie eine solche Katastrophe, die es in diesem Land noch nicht gegeben hat, innerhalb von 2 Tagen nicht nur richtig einschätzen, sondern auch die entsprechenden Maßnahmen in der Schublade haben.
Umgekehrt könnte ich auch sagen: viele, viele Menschen, Privatmenschen als auch kompetente Koryphäen in aller Welt warnen seit Jahren eindringlichst vor solchen Naturgewalten, hervorgerufen durch die Erderwärmung. Interessiert hat das bislang nicht allzu viele Menschen. RT sprach von Erdrutschen und Ähnlichem in Italien oder der Türkei. Na und? Ist doch weit weg! Ich will aber am See, am Fluss, am Bach wohnen, mein Auto wie bisher benutzen, in den Urlaub fliegen und mein Schnitzel essen.
Ist ein bisschen überspitzt ausgedrückt und es liegt mir fern, "selber schuld" zu sagen. Aber die Schuld jetzt bei der Politik zu suchen ist mir zu einfach. Auch wenn, und das räume ich gerne ein, der Katastrophenschutz hierzulande eher eine Katastrophe zu sein scheint. Doch selbst wenn dieser funktioniert hätte: die Leute hätten ihre Häuser und ihr Hab und Gut trotzdem verloren. Denn das übergeordnete Problem ist der Klimawandel, der in vollem Gange ist. Allein die Menschen, die gestorben sind, hätten gerettet werden können. Wenn - und auch das ist ja Voraussetzung - alle folgsam und vernünftig gewesen wären. Was, wie wir beim Impfprozess ja sehen - nicht garantiert ist.
WuerzburgerAdler schrieb:
Zunächst mal möchte ich ein Missverständnis beseitigen: natürlich wäre es wünschenswert gewesen, wenn Information, Meldung und Maßnahmen korrekt abgelaufen wären. Das ist doch keine Frage.
sicher, aber wo soll ich denn da missverstanden haben?
WuerzburgerAdler schrieb:
Die Frage ist nur, inwieweit die politisch Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden sollen. Ich gebe zu, das Gestammel der Sprecherin aus dem Innenministerium, die ja noch nicht mal die Meldekette kannte, legt eine Verantwortung nahe. Doch wie sieht das im Detail aus? Wer weiß, welcher Fluss, welcher Bach wo genau sein Bett verlässt, wer weiß, wo die Gewitterzelle herunterkommt und wieviel Zeit hat man dann noch, wenn man es denn weiß?
ich weiss es auch nicht, das wird die zeit zeigen. ich schrieb ja bereits, dass man das jetzt nicht beurteilen kann. aber sowenig ich aktuell jemanden verurteilen kann, sowenig moechte ich jetzt einen freibrief ausgesprochen wissen.
die sprecherin des innenministeriums sagt aus meiner sicht am allerwenigsten darueber aus, was da schiefgelaufen ist, da haben sie jemand neues vorgeschickt und nicth vorbereitet. denn wenn man die presse die tage verfolgt haette, waere klar gewesen, dass fragen in die richtung kommen. man koennte sich jetzt nur fragen, warum man das genau an dem tag gemacht hat. das kann etwas bedeuten, es kann aber auch schlicht und einfach unprofessionell gewesen sein.
hier dreht es sich jetzt im kreis. ich kenne die vorhersagetiefe von efas und lisflood nicht. die daten sind bewusst der oeffentlichkeit nicht bekannt, um missinterpretationen zu vermeiden. sicher sind der raeumlichen aufloesung grenzen gesetzt.
die qualitaet der prognoseguete beeinflusst natuerlich die massnahmenhaerte die man daraus ableiten kann.
ohne details zu kennen, koennte man sich verschiedene massnahmenstufen ueberlegen.
die letzte stufe ist sicher die evakuierung, ein mittel das man wirklich nur sehr dosiert einsetzen wird.
dazwischen gibt es versch. moeglichkeiten, warnung und setzen auf eigenverantwortung, sandsaecke und und und
zu den niedrigschwelligeren massnahme gehoert sicher erstmal die aktivierung eines krisenstabes.
WuerzburgerAdler schrieb:
Ich gehe persönlich sehr gerne kritisch mit Politiker*innen um, aber allwissend sind sie auch nicht. Sollen sie aber sein, wenn es nach dem Geschmack vieler Bürger*innen geht: sie sollen wissen, wann wie viele Menschen unter welchen Umständen vor den Grenzen stehen, sie sollen ein solche Ereignis Jahre im Voraus berechnen und entsprechend Personal für eine "korrekte Einreise" vorhalten, sie sollen eine Pandemie nicht nur vorhersagen können, sondern auch gleich den Impfstoff mit dazu, von Masken, Schutzkleidung etc. pp. für die gesamte Bevölkerung ganz zu schweigen. Und jetzt sollen sie eine solche Katastrophe, die es in diesem Land noch nicht gegeben hat, innerhalb von 2 Tagen nicht nur richtig einschätzen, sondern auch die entsprechenden Maßnahmen in der Schublade haben.
politiker muessen doch nicht alles voraussehen koennen, wer behauptet das oder wer hat das behauptet.
aber sie muessen strukturen schaffen und unterstuetzen, die sich mit krisen und katastrophen auseinandersetzen koennen.
ob man diese eine katastrophe dort in exakt diesem ausmass prognostiziert hat, weiss ich nicht.
was sich aber nachlesen laesst, ist dass ein extremereignis vorhergesagt war, in dieser region.
und das wird man aufarbeiten muessen, umso mehr als solche ereignisse haeufiger werden und nicht seltener und wir ja wieder gelernt haben, dass wir lernen muessen mit solchen ereignissen zu leben.
WuerzburgerAdler schrieb:
Ist ein bisschen überspitzt ausgedrückt und es liegt mir fern, "selber schuld" zu sagen. Aber die Schuld jetzt bei der Politik zu suchen ist mir zu einfach. Auch wenn, und das räume ich gerne ein, der Katastrophenschutz hierzulande eher eine Katastrophe zu sein scheint. Doch selbst wenn dieser funktioniert hätte: die Leute hätten ihre Häuser und ihr Hab und Gut trotzdem verloren. Denn das übergeordnete Problem ist der Klimawandel, der in vollem Gange ist. Allein die Menschen, die gestorben sind, hätten gerettet werden können. Wenn - und auch das ist ja Voraussetzung - alle folgsam und vernünftig gewesen wären. Was, wie wir beim Impfprozess ja sehen - nicht garantiert ist.
jepp, da ist einiges ueberspitzt ausgedrueckt.
ich verstehe auch nicht ganz, warum ich ziel dieser ueberspitzung geworden bin, ich habe nicht geschrieben die politik ist schuld, sondern dass es danach aussieht, als waere da was schiefgelaufen, dass es aber aktuell schwierig ist zu beurteilen, ob und was da wirklich schiefgelaufen ist.
Xaver08 schrieb:
ob man diese eine katastrophe dort in exakt diesem ausmass prognostiziert hat, weiss ich nicht.
Ganz sicher nicht, sonst wäre nicht in diversen Kreisen mit unterschiedlichen Akteuren so ähnlich "nicht" reagiert worden.
Das Problem ist, dass unter "extremen Unwetter" vieles verstanden werden kann und auch in der Vergangenheit darunter dann Ereignisse fielen ,die bei weitem nicht so schlimm ausfielen. Hätte jemand geschrieben "Es ist wahrscheinlich, dass die Rekordmarken um mehrere Meter überschritten werden und hunderte sterben können", dann wäre sicherlich anders gehandelt worden.
Und ob die Dame aus GB, die im Nachgang von katastrophalem Versagen redet, genau das so vorhergesagt hat, würde ich erstmal anzweifeln.
Ich bleib dabei, ich seh das Problem darin, dass einfach kaum jemand die Phantasie hatte, dass es so krass wird.
Es gibt ja auch in so einer Katastrophe mehrere Phasen, die tagelange Vorwarnphase, die konkreten ersten Schritte und Anzeichen (so wurde ja, siehe Lanz gestern, in Sinzig schon am Tag zuvor gewarnt, dass alles aus den Kellern zu räumen sei, weil die am nächsten Tag wohl alle unter Wasser stehen) , die heiße Phase, das Aufräumen danach. Alle muss man nun überprüfen und verbessern. Wir werden solche Ereignisse noch oft genug bekommen.
Danke für den Schnipsel, damit kann man dann nachvollziehen worum es geht.
Sehr gut formuliert ist es tatsächlich nicht, allerdings würde ich da nicht sagen er spricht von einem Jahr Entwicklungszeit plus die Zeit für die Zulassung. Sondern insgesamt - ist dies unrealistisch?
Aus meiner Sicht ziemlich vorsichtig formuliert, aber nicht völlig absurd.
Sagen wir einmal in den USA gibt es bis Ende des Jahres Ergebnisse - bedeutet dies automatisch eine Zulassung? Oder müssen die Ergebnisse nicht bewertet und dann eine Zulassung erteilt werden?
OK, gehen wir davon aus die in den USA arbeiten schnell, dann haben wir im Januar eine Zulassung => 1. Quartal.
Müssen wir in Europa dann aber noch übernehmen, mit Glück passiert dies auch im ersten Quartal.
Wenn es dumm läuft passiert es aber auch erst im zweiten Quartal - da ist "Dauert noch ein Jahr" unter Umständen nicht unrealistisch. Hoffen wir einmal es geht schneller, wir werden es sehen.
Sehr gut formuliert ist es tatsächlich nicht, allerdings würde ich da nicht sagen er spricht von einem Jahr Entwicklungszeit plus die Zeit für die Zulassung. Sondern insgesamt - ist dies unrealistisch?
Aus meiner Sicht ziemlich vorsichtig formuliert, aber nicht völlig absurd.
Sagen wir einmal in den USA gibt es bis Ende des Jahres Ergebnisse - bedeutet dies automatisch eine Zulassung? Oder müssen die Ergebnisse nicht bewertet und dann eine Zulassung erteilt werden?
OK, gehen wir davon aus die in den USA arbeiten schnell, dann haben wir im Januar eine Zulassung => 1. Quartal.
Müssen wir in Europa dann aber noch übernehmen, mit Glück passiert dies auch im ersten Quartal.
Wenn es dumm läuft passiert es aber auch erst im zweiten Quartal - da ist "Dauert noch ein Jahr" unter Umständen nicht unrealistisch. Hoffen wir einmal es geht schneller, wir werden es sehen.
Eintracht-Laie schrieb:
Sagen wir einmal in den USA gibt es bis Ende des Jahres Ergebnisse - bedeutet dies automatisch eine Zulassung? Oder müssen die Ergebnisse nicht bewertet und dann eine Zulassung erteilt werden?
ja natuerlich muessen die ergebnisse bewertet werden und ja natuerlich ist das ergebnissoffen, das schrieb ich ja.
reuters schrieb:
A Pfizer spokesperson said the company expects data from 5- to 11-year-olds in September and would likely ask regulators for emergency use authorization later that month. Data for children 2 to 5 years old could arrive soon after that, he said.
Pfizer expects to have data from the 6-month to 2-year-old age group sometime in October or November.
aber die ergebnisse von 6-11 werden fuer september erwartet, fuer die altersgruppe drunter fuer oktober/november
nbcnews berichtet, dass ein FDAoffical damit rechnet, dass der Prozess im fruehen bis midwinter (Dezember) durch sein wird:
nbcnews schrieb:
Emergency authorization for Covid-19 vaccines in children under 12 could come in early to midwinter, a Food and Drug Administration official said Thursday, a move that could bring relief to many parents who have been unable to vaccinate their children.
https://www.nbcnews.com/health/health-news/vaccines-kids-under-age-12-expected-mid-winter-fda-official-n1274057
schlagen wir drei monate drauf sind wir im maerz.
selbst mit viel gutem willen bekomme ich es nicht hin, zum schluss zu kommen, dass bouffier den stand zu impfstoffen bei kindern gut wiedergibt.
aber das kannst du natuerlich anders halten.
Ich glaube nicht dass er besonders schlau geantwortet hat, oder dass er besonders gut Bescheid weiß.
Allerdings hast Du für mich den Eindruck erweckt er hätte null Plan und wäre völlig unrealistisch - da bin ich mir nicht so sicher. Völlig unrealistisch scheint er mir nicht.
Allerdings hast Du für mich den Eindruck erweckt er hätte null Plan und wäre völlig unrealistisch - da bin ich mir nicht so sicher. Völlig unrealistisch scheint er mir nicht.
Was hat Bouffier exakt gesagt, was seine Unwissenheit so schonungslos aufdeckt?
Und sorry, aber "Es gibt einen Impfstoff, der sich in den USA im Zulassungsverfahren befindet, man erwartet Ergebnisse zwischen Herbst und Ende des Jahres" ist jetzt auch nicht sooo konkret, zumal es nichts über die Situation in Europa aussagt.
Und sorry, aber "Es gibt einen Impfstoff, der sich in den USA im Zulassungsverfahren befindet, man erwartet Ergebnisse zwischen Herbst und Ende des Jahres" ist jetzt auch nicht sooo konkret, zumal es nichts über die Situation in Europa aussagt.
was meinst du mit schonungslos aufdeckt? davon hatte ich doch gar nichts geschrieben?
Bouffier hat gesagt, dass fuer Kinder ein Impfstoff entwickelt werden muesse, Entwicklungszeit wuerde er ein Jahr rechnen, dann muesse der Impfstoff noch zugelassen werden.
hier ist der entsprechende Schnipsel:
https://twitter.com/cpt__Blaubaer/status/1417136311044030468
da hast du recht, das ist nicht uebermaessig konkret, aber ich bin auch nicht der MP von Hessen
Ich hatte in diesem Thread ja auch schon mehrfach darueber berichtet.
Ich verlinke einen Reutersbericht dazu:
https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/pfizer-start-large-study-test-covid-19-vaccine-children-below-12-2021-06-08/
Sicher ist dann der Impfstoff noch nicht in Europa zugelassen, 3 Monate kann man dann vermutlich noch draufschlagen, danach steht noch eine Stikoentscheidung aus.
und natuerlich gibt es keine Garantie, dass dann in 6-9 Monaten in Europa ein Impfstoff zugelassen und in Deutschland von der Stiko empfohlen ist, das ist ein ergebnisoffener Prozess, aber egal wie sehr ich das drehe und wende, ich finde da keine Deckung zu Bouffiers Worten.
Selbst wenn ich ihm zugutehalte, dass er nicht gemeint hat, dass der Impfstoff in 1 Jahr fertigentwickelt ist und dann noch zugelassen werden muss, sondern dass er als Gesamtzeit 1 Jahr ansetzt, zeichnet Bouffier ein falsches Bild.
Bouffier hat gesagt, dass fuer Kinder ein Impfstoff entwickelt werden muesse, Entwicklungszeit wuerde er ein Jahr rechnen, dann muesse der Impfstoff noch zugelassen werden.
hier ist der entsprechende Schnipsel:
https://twitter.com/cpt__Blaubaer/status/1417136311044030468
Eintracht-Laie schrieb:
Und sorry, aber "Es gibt einen Impfstoff, der sich in den USA im Zulassungsverfahren befindet, man erwartet Ergebnisse zwischen Herbst und Ende des Jahres" ist jetzt auch nicht sooo konkret, zumal es nichts über die Situation in Europa aussagt.
da hast du recht, das ist nicht uebermaessig konkret, aber ich bin auch nicht der MP von Hessen
Ich hatte in diesem Thread ja auch schon mehrfach darueber berichtet.
Ich verlinke einen Reutersbericht dazu:
https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/pfizer-start-large-study-test-covid-19-vaccine-children-below-12-2021-06-08/
Sicher ist dann der Impfstoff noch nicht in Europa zugelassen, 3 Monate kann man dann vermutlich noch draufschlagen, danach steht noch eine Stikoentscheidung aus.
und natuerlich gibt es keine Garantie, dass dann in 6-9 Monaten in Europa ein Impfstoff zugelassen und in Deutschland von der Stiko empfohlen ist, das ist ein ergebnisoffener Prozess, aber egal wie sehr ich das drehe und wende, ich finde da keine Deckung zu Bouffiers Worten.
Selbst wenn ich ihm zugutehalte, dass er nicht gemeint hat, dass der Impfstoff in 1 Jahr fertigentwickelt ist und dann noch zugelassen werden muss, sondern dass er als Gesamtzeit 1 Jahr ansetzt, zeichnet Bouffier ein falsches Bild.
Danke für den Schnipsel, damit kann man dann nachvollziehen worum es geht.
Sehr gut formuliert ist es tatsächlich nicht, allerdings würde ich da nicht sagen er spricht von einem Jahr Entwicklungszeit plus die Zeit für die Zulassung. Sondern insgesamt - ist dies unrealistisch?
Aus meiner Sicht ziemlich vorsichtig formuliert, aber nicht völlig absurd.
Sagen wir einmal in den USA gibt es bis Ende des Jahres Ergebnisse - bedeutet dies automatisch eine Zulassung? Oder müssen die Ergebnisse nicht bewertet und dann eine Zulassung erteilt werden?
OK, gehen wir davon aus die in den USA arbeiten schnell, dann haben wir im Januar eine Zulassung => 1. Quartal.
Müssen wir in Europa dann aber noch übernehmen, mit Glück passiert dies auch im ersten Quartal.
Wenn es dumm läuft passiert es aber auch erst im zweiten Quartal - da ist "Dauert noch ein Jahr" unter Umständen nicht unrealistisch. Hoffen wir einmal es geht schneller, wir werden es sehen.
Sehr gut formuliert ist es tatsächlich nicht, allerdings würde ich da nicht sagen er spricht von einem Jahr Entwicklungszeit plus die Zeit für die Zulassung. Sondern insgesamt - ist dies unrealistisch?
Aus meiner Sicht ziemlich vorsichtig formuliert, aber nicht völlig absurd.
Sagen wir einmal in den USA gibt es bis Ende des Jahres Ergebnisse - bedeutet dies automatisch eine Zulassung? Oder müssen die Ergebnisse nicht bewertet und dann eine Zulassung erteilt werden?
OK, gehen wir davon aus die in den USA arbeiten schnell, dann haben wir im Januar eine Zulassung => 1. Quartal.
Müssen wir in Europa dann aber noch übernehmen, mit Glück passiert dies auch im ersten Quartal.
Wenn es dumm läuft passiert es aber auch erst im zweiten Quartal - da ist "Dauert noch ein Jahr" unter Umständen nicht unrealistisch. Hoffen wir einmal es geht schneller, wir werden es sehen.
Dann ist bei der StIko echt eine Diskrepanz zwischen dem, was sie machen sollten und was sie machen.
https://www.n-tv.de/panorama/Kinder-und-Jugendaerzte-Chef-kritisiert-STIKO-article22702264.html
Auch von mir mal eine Anerkennung an n-tv. Speziell die Berichterstattung zu Corona ist beispielhaft, schön zu sehen, dass Teile der "vierten Gewalt" wirklich den Job erledigen, den unsere Gesellschaft auch braucht.
Keine Click-bait-Überschriften, moderater Ton, durchaus verschiedene Blickwinkel. Wirklich schade, dass man das heutzutage hervorheben muss.