
Xaver08
13658
Ehrlich gesagt verstehe ich aktuell nicht, warum mit Blick auf die Deltavariante manche Gebiete als Risikogebiete deklariert werden. Ginge es darum, dass diese als Hochinzidenzgebiete gelten, kann ich folgen. Geht es darum, Deltaeinschleppungen zu verhindern, verstehe ich es nicht. Dies wird hierzulande in zwei Wochen so oder so die dominierende Variante sein. Das ist nicht zu verhindern.
du hast sicher recht, dass es zu spät kommt. Trotzdem kann die Einschleppung über Reisen bei den niedrigen Inzidenzen hier einen deutlichen Einfluss auf die Dynamik entwickeln.
und auch wenn davon auszugehen ist, dass die 4. Welle mit Delta kommen wird, ist doch jede Verzögerung wünschenswert, denn jeder Tag Verzögerung bedeutet einen höheren Impfschutz, der die Folgen dämpft
und auch wenn davon auszugehen ist, dass die 4. Welle mit Delta kommen wird, ist doch jede Verzögerung wünschenswert, denn jeder Tag Verzögerung bedeutet einen höheren Impfschutz, der die Folgen dämpft
Xaver08 schrieb:
Ich hoffe sehr, dass man es dann zuegig hinbekommt, weltweit mehr impfstoff zur verfuegung zu stellen.
Wobei man bei 310 Mio Impfdosen pro Woche jetzt in einem Bereich ist, indem man ordentlich voran kommt. Wir werden morgen bei 3 Milliarden Impfdosen sein.
Muss halt dann auch weitergeführt werden und in alle Regionen der Welt. Die Frage ist nur, ob überhaupt genügend Menschen sich gegen Corona impfen lassen würden.
Erstimpfquoten laut ourworldindata
Welt: 23,1 %
Nordamerika: 42,1 %
Europa: 40,2 %
Südamerika: 28,9 %
Asien: 23,3 %
Afrika: 2,6 %
Wenn man sich die Quoten anschaut, hat man das Gefühl, dass sich bzgl. Ungleichheit etc. weltweit nix getan hat die letzten Jahre.
Xaver08 schrieb:SGE_Werner schrieb:
Wenn man sich die Quoten anschaut, hat man das Gefühl, dass sich bzgl. Ungleichheit etc. weltweit nix getan hat die letzten Jahre.
genau darauf zielte meine aussage
Und ich unterlege sie mit Zahlen. Gute Aufgabenteilung.
Xaver08 schrieb:
Also alles in allem noch keine besorgniserregenden unerwarteten Neuigkeiten, aber eine weiteres Mosaikstein im Buendel der Gruende, warum es sinnvoll ist, auch im Herbst die Inzidenzen niedrig zu halten.
Zugegebenermaßen wären diese Gründe aber auch gegeben für die nächsten Jahre oder nicht? Ich mein, das Risiko bei Älteren trotz Impfung bleibt ja bestehen. Das ist ja am Ende ein Risiko, was wir so oder so irgendwann akzeptieren müssen. Die Inzidenzen niedrig halten im Herbst sehe ich eher aus anderen Gründen für sinnvoll, da würde ich aber wie gesagt bei den Gruppen ansetzen, die sich nicht impfen lassen können (siehe Luftfilter für Schulen usw.).
sofern wir auch in den naechsten jahren noch von der delta variante reden, selbstverstaendlich.
nur reden wir dann von einem weltweit deutlich hoeheren impfgrad, irgendwann verliert die pandemie ihren schwung und wird zu temporaeren und lokalen ausbruechen, die dann natuerlich aber (sofern die variante gleich bleibt) auch bei vollgeimpften menschen ein vergleichbares risiko darstellen werden.
wie ich bereits schon mehrfach schrieb, hielte ich es nach aktuellem wissensstand fuer eine gute strategie diesen winter noch auf vorsicht zu bauen, im fruehjahr mit zunehmendem einfluss der saisonalitaet muss man bestandsaufnahme machen und entscheiden wie es weitergeht.
Ich hoffe sehr, dass man es dann zuegig hinbekommt, weltweit mehr impfstoff zur verfuegung zu stellen.
nur reden wir dann von einem weltweit deutlich hoeheren impfgrad, irgendwann verliert die pandemie ihren schwung und wird zu temporaeren und lokalen ausbruechen, die dann natuerlich aber (sofern die variante gleich bleibt) auch bei vollgeimpften menschen ein vergleichbares risiko darstellen werden.
wie ich bereits schon mehrfach schrieb, hielte ich es nach aktuellem wissensstand fuer eine gute strategie diesen winter noch auf vorsicht zu bauen, im fruehjahr mit zunehmendem einfluss der saisonalitaet muss man bestandsaufnahme machen und entscheiden wie es weitergeht.
Ich hoffe sehr, dass man es dann zuegig hinbekommt, weltweit mehr impfstoff zur verfuegung zu stellen.
Xaver08 schrieb:
Ich hoffe sehr, dass man es dann zuegig hinbekommt, weltweit mehr impfstoff zur verfuegung zu stellen.
Wobei man bei 310 Mio Impfdosen pro Woche jetzt in einem Bereich ist, indem man ordentlich voran kommt. Wir werden morgen bei 3 Milliarden Impfdosen sein.
Muss halt dann auch weitergeführt werden und in alle Regionen der Welt. Die Frage ist nur, ob überhaupt genügend Menschen sich gegen Corona impfen lassen würden.
Erstimpfquoten laut ourworldindata
Welt: 23,1 %
Nordamerika: 42,1 %
Europa: 40,2 %
Südamerika: 28,9 %
Asien: 23,3 %
Afrika: 2,6 %
Wenn man sich die Quoten anschaut, hat man das Gefühl, dass sich bzgl. Ungleichheit etc. weltweit nix getan hat die letzten Jahre.
Landroval schrieb:
Speziell für Ü50er könnte es dann trotz Impfung schlimm ausgehen. Die Zahlen aus GB finde ich doch tendenziell eher besorgniserregend.
Naja, wenn man schwer krank oder geschwächt ist, wirkt auch eine Impfung nicht 100 %. Ich habe jetzt in dem Artikel nicht gelesen, ob die Menschen wegen Corona gestorben sind oder Corona nur ein Mosaikstein war.
Es hieß ja nie, dass die Impfungen alle Fälle verhindern.
die menschen werden schon an corona gestorben sein, aber es ist schon richtig, dass die impfung eben nur nahezu vor allen todesfaellen schuetzt.
natuerlich gilt auch bei den geimpften, dass das verbleibende (deutlich reduzierte) risiko stark altersabhaengig ist und auch einen anteil an vorerkrankungen hat.
der guardian schreibt hier, als vergleich:
https://www.theguardian.com/theobserver/commentisfree/2021/jun/27/why-most-people-who-now-die-with-covid-have-been-vaccinated
Dazu kommt der hohe Anteil an geimpften aelteren Menschen, der jetzt auch erklaert, warum es einen nennenswerten Anteil an doppelt geimpften Menschen bei den Todesfaellen gibt.
Als Extrembeispiel, wenn 100% der Bevoelkerung geimpft sind, sind alle Todesfaelle aus der Gruppe der geimpften, was im Umkehrschluss aber nicht bedeuten wuerde, dass man sich Sorgen um die Wirksamkeit der Impfung machen muss.
Also alles in allem noch keine besorgniserregenden unerwarteten Neuigkeiten, aber eine weiteres Mosaikstein im Buendel der Gruende, warum es sinnvoll ist, auch im Herbst die Inzidenzen niedrig zu halten.
natuerlich gilt auch bei den geimpften, dass das verbleibende (deutlich reduzierte) risiko stark altersabhaengig ist und auch einen anteil an vorerkrankungen hat.
der guardian schreibt hier, als vergleich:
But the risk of dying from Covid-19 is extraordinarily dependent on age: it halves for each six to seven year age gap. This means that someone aged 80 who is fully vaccinated essentially takes on the risk of an unvaccinated person of around 50 – much lower, but still not nothing, and so we can expect some deaths.
https://www.theguardian.com/theobserver/commentisfree/2021/jun/27/why-most-people-who-now-die-with-covid-have-been-vaccinated
Dazu kommt der hohe Anteil an geimpften aelteren Menschen, der jetzt auch erklaert, warum es einen nennenswerten Anteil an doppelt geimpften Menschen bei den Todesfaellen gibt.
Als Extrembeispiel, wenn 100% der Bevoelkerung geimpft sind, sind alle Todesfaelle aus der Gruppe der geimpften, was im Umkehrschluss aber nicht bedeuten wuerde, dass man sich Sorgen um die Wirksamkeit der Impfung machen muss.
Also alles in allem noch keine besorgniserregenden unerwarteten Neuigkeiten, aber eine weiteres Mosaikstein im Buendel der Gruende, warum es sinnvoll ist, auch im Herbst die Inzidenzen niedrig zu halten.
Xaver08 schrieb:
Also alles in allem noch keine besorgniserregenden unerwarteten Neuigkeiten, aber eine weiteres Mosaikstein im Buendel der Gruende, warum es sinnvoll ist, auch im Herbst die Inzidenzen niedrig zu halten.
Zugegebenermaßen wären diese Gründe aber auch gegeben für die nächsten Jahre oder nicht? Ich mein, das Risiko bei Älteren trotz Impfung bleibt ja bestehen. Das ist ja am Ende ein Risiko, was wir so oder so irgendwann akzeptieren müssen. Die Inzidenzen niedrig halten im Herbst sehe ich eher aus anderen Gründen für sinnvoll, da würde ich aber wie gesagt bei den Gruppen ansetzen, die sich nicht impfen lassen können (siehe Luftfilter für Schulen usw.).
fromgg schrieb:
Die schreiben genau das , was ich auch so denke. Nutzt nichts , wenn einfach zu wenig Impfstoff da ist.
Wir befinden uns in einem Wettlauf gegen Delta. Lauterbach hat ja heute auch die Empfehlung der Stiko bezüglich Kindern zu Disposition gestellt. Zu recht , meine ich.
Man wird sehen.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wie-der-wettlauf-mit-der-delta-variante-gewonnen-werden-kann-17409988.html
Diese Forderungen aus jeder Ecke der Politik oder Ärzteschaft gehen mir langsam auf den Keks.
Nur weil jemand seinen Namen in den Medien lesen will, wird davon nicht mehr Impfstoff vom Himmel fallen.
Es wäre sehr toll gewesen, wenn wir bereits bis Anfang Juni jeden durchgeimpft hätten der will, aber es ist nun mal so wie es ist.
Jeder normal denkende Mensch weiß doch inzwischen das die Impfung ein sehr großer Bestandteil im Kampf gegen die Pandemie ist, da muss man nicht immer wieder lesen das wir mehr Impfstoff brauchen.
die forderung kinder zuegig zu impfen hat zwei hintergruende, der eine ist etwas aelter, das ist das versagen der politik ein vernuenftiges konzept fuer den herbst aufzustellen, an der stelle hat sich die stiko aus meiner sicht zurecht dagegengestellt.
der 2. hintergrund ist das voranschreiten von delta in deutschland in kombination mit einem fehlenden realistischen plan fuer den herbst.
natuerlich hast du recht, dass man sich den impfstoff nicht aus den rippen schneiden kann, zumal auch klar ist, dass der impfstoff, der dann hier verimpft wird, in anderen laendern wieder fehlen wird.
der 2. hintergrund ist das voranschreiten von delta in deutschland in kombination mit einem fehlenden realistischen plan fuer den herbst.
natuerlich hast du recht, dass man sich den impfstoff nicht aus den rippen schneiden kann, zumal auch klar ist, dass der impfstoff, der dann hier verimpft wird, in anderen laendern wieder fehlen wird.
Für Berlin werden freie Impftermine gemeldet
https://twitter.com/m_grill/status/1409058647573995522?s=21
https://twitter.com/m_grill/status/1409058647573995522?s=21
Servicetweet: Falls jemand in Berlin noch geimpft werden will: Bei den Impfzentren gibt es jede Menge freier Termin, Tel. 030-90282200. Ohne Priorisierung, ohne Voraussetzungen.
Ich habs gerade bei Facebook beschrieben. Noch scheint die Sonne, aber am Horizont ziehen Wolken auf. Sie werden diesmal kein Gewitter bringen, aber anhaltenden Nieselregen. Die meisten haben einen Schirm, aber manche werden noch eine Regenjacke brauchen. Und wer im Regen tanzen will, der soll tanzen, sich aber nicht beschweren, wenn er nass wird.
Und es gibt eine Menge Menschen, die noch keinen Regenschirm halten können und denen die Regenjacken nicht passen, viele von denen werden von einem lang anhaltenden Unwetter geplagt werden.
Aber wenn wir jetzt alle zusammenhalten und jetzt schon Regenschirme beschaffen, könnten wir sogar große Teile des Nieselregens vermeiden
Aber wenn wir jetzt alle zusammenhalten und jetzt schon Regenschirme beschaffen, könnten wir sogar große Teile des Nieselregens vermeiden
Was ich mich schon die ganze Zeit frage, wenn es sich so leicht überträgt, dann müsste doch Indien inzwischen völlig durchseucht sein?
Insgesamt hört man inzwischen kaum noch was zur Situation dort, war irgendwie auch nur ein Thema als es extrem krass war.
Zahlen gingen dann stark runter, hoffen wir mal man hat es dort halbwegs im Griff. Frage mich öfters wie es Länder schaffen, die nicht die Möglichkeiten wie Deutschland oder Australien haben.
Insgesamt hört man inzwischen kaum noch was zur Situation dort, war irgendwie auch nur ein Thema als es extrem krass war.
Zahlen gingen dann stark runter, hoffen wir mal man hat es dort halbwegs im Griff. Frage mich öfters wie es Länder schaffen, die nicht die Möglichkeiten wie Deutschland oder Australien haben.
Vielleicht ist es auch ein Verschreiber und eigentlich ist der berüchtigte "Showstopfer" gemeint.
Stimmt. 😊
vonNachtmahr1982 schrieb:Ich glaube ich habe deine Frage nicht wirklich verstanden. Warum sollte ich Delta feiern?
Das passt aber nicht so ganz. Oder feierst du Delta so heftig das alles unterbrochen werden muss vor lauter Applaus? 🤔😉
Ich meinte Showstopper in dem Sinne, dass es in den letzten Wochen eigentlich eine sehr gute und beruhigende allgemeine Entwicklung gibt (daher auch mein Verweis auf die Landkarte), aber Delta momentan so ein bisschen der Spielverderber ist, der Unsicherheitsfaktor, der verhindert dass wir aufatmen und uns freuen können.
So zumindest mein Empfinden und meine Definition von Showstopper.
Ok, hoffen wir mal das Beste! Und dass wir die richtigen Maßnahmen finden und umsetzen!
Mein Eindruck ist auch geprägt von der aktuellen Medienberichterstattung. Deshalb auch der andere Begriff, den ich benutzte, Schreckgespenst.
Das ist (zumindest für mich persönlich) irgendwie schwer auszuhalten, diese Ambivalenz zwischen guten Nachrichten (auch der Tatsache dass ich zweitgeimpft bin) und der Wahrnehmung, dass in den Medien schon wieder überall gewarnt wird. Herr Spahn sprach ja schon von einem "Sorgenherbst". Merkwürdige Wortschöpfung, klingt in meinen Ohren ähnlich wie "Hungerwinter".
Mein Eindruck ist auch geprägt von der aktuellen Medienberichterstattung. Deshalb auch der andere Begriff, den ich benutzte, Schreckgespenst.
Das ist (zumindest für mich persönlich) irgendwie schwer auszuhalten, diese Ambivalenz zwischen guten Nachrichten (auch der Tatsache dass ich zweitgeimpft bin) und der Wahrnehmung, dass in den Medien schon wieder überall gewarnt wird. Herr Spahn sprach ja schon von einem "Sorgenherbst". Merkwürdige Wortschöpfung, klingt in meinen Ohren ähnlich wie "Hungerwinter".
Ich habe mir die Quelle (die er ja angibt!) auch angesehen,(Technical Briefing 16, Public Health England)
https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/994839/Variants_of_Concern_VOC_Technical_Briefing_16.pdf
Was ich ermutigend fand:
Seite 44 behandelt die Wirksamkeit, vergleicht sie zwischen Alpha und Delta. Dies hat mir am meisten Sorge gemacht, gerade für Leute die erst eine Dose haben.
Die erste Dosis verhindert Symptome weniger (49% => 31%)
Wenn es aber um die Verhinderung einer Hospitalisierung geht:
1. Dosis hat bei Alpha eine Wirksamkeit von 78%, gegen Delta sind es 75%
Ja, schwächere Wirksamkeit, aber jetzt nicht halbiert oder so.
2. Dosis: Hier ist die Wirksamkeit sogar höher, steigt von 92% (Alpha) auf 94% (Delta)
Beruhigt mich tatsächlich ein wenig, weil ich die Verhinderung von schweren Fällen mit als das Wichtigste ansehe. Mal sehen was weitere Daten bringen.
Mal generell zur Frage
"Darf man dies so vergleichen, Alpha und Delta zu verschiedenen Stadien der Durchimpfung?"
Natürlich wäre es interessant zu sehen wie gefährlich beide Varianten im Vergleich zueinander sind, also wenn sie auf identische Situationen treffen. D'accord. Aber nun ist die Situation halt nicht mehr dieselbe, zum Glück.
Und ich finde es nicht falsch zu sagen "Delta wird für weitaus weniger Tote sorgen, im Vergleich zu Alpha" Heißt ja nicht dass man alles an Vorsichtsmaßnahmen aufgibt, aber es bedeutet eben auch dass wir eben nicht mit Todesraten wie vor einigen Monaten rechnen müssen. Die Aussage "Delta ist gefährlicher als Alpha!" in Bereichen stimmt, aber die Situation wird halt (zumindest bei uns) nicht gefährlicher als bei Alpha. Finde ich jetzt keine unwichtige Information.
Bin mir auch nicht so ganz sicher ob diese Gesellschaft wirklich dasselbe kritisiert wie Du. Sie kritisieren weniger die Betrachtung "Rate geringer als bei Alpha" sondern die zu kleine Datenlage. Hierzu schreibt Stöhr selbst: stabile aber noch kleine Datenbasis
https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/994839/Variants_of_Concern_VOC_Technical_Briefing_16.pdf
Was ich ermutigend fand:
Seite 44 behandelt die Wirksamkeit, vergleicht sie zwischen Alpha und Delta. Dies hat mir am meisten Sorge gemacht, gerade für Leute die erst eine Dose haben.
Die erste Dosis verhindert Symptome weniger (49% => 31%)
Wenn es aber um die Verhinderung einer Hospitalisierung geht:
1. Dosis hat bei Alpha eine Wirksamkeit von 78%, gegen Delta sind es 75%
Ja, schwächere Wirksamkeit, aber jetzt nicht halbiert oder so.
2. Dosis: Hier ist die Wirksamkeit sogar höher, steigt von 92% (Alpha) auf 94% (Delta)
Beruhigt mich tatsächlich ein wenig, weil ich die Verhinderung von schweren Fällen mit als das Wichtigste ansehe. Mal sehen was weitere Daten bringen.
Mal generell zur Frage
"Darf man dies so vergleichen, Alpha und Delta zu verschiedenen Stadien der Durchimpfung?"
Natürlich wäre es interessant zu sehen wie gefährlich beide Varianten im Vergleich zueinander sind, also wenn sie auf identische Situationen treffen. D'accord. Aber nun ist die Situation halt nicht mehr dieselbe, zum Glück.
Und ich finde es nicht falsch zu sagen "Delta wird für weitaus weniger Tote sorgen, im Vergleich zu Alpha" Heißt ja nicht dass man alles an Vorsichtsmaßnahmen aufgibt, aber es bedeutet eben auch dass wir eben nicht mit Todesraten wie vor einigen Monaten rechnen müssen. Die Aussage "Delta ist gefährlicher als Alpha!" in Bereichen stimmt, aber die Situation wird halt (zumindest bei uns) nicht gefährlicher als bei Alpha. Finde ich jetzt keine unwichtige Information.
Bin mir auch nicht so ganz sicher ob diese Gesellschaft wirklich dasselbe kritisiert wie Du. Sie kritisieren weniger die Betrachtung "Rate geringer als bei Alpha" sondern die zu kleine Datenlage. Hierzu schreibt Stöhr selbst: stabile aber noch kleine Datenbasis
Eintracht-Laie schrieb:
Was ich ermutigend fand:
Seite 44 behandelt die Wirksamkeit, vergleicht sie zwischen Alpha und Delta. Dies hat mir am meisten Sorge gemacht, gerade für Leute die erst eine Dose haben.
Die erste Dosis verhindert Symptome weniger (49% => 31%)
Wenn es aber um die Verhinderung einer Hospitalisierung geht:
1. Dosis hat bei Alpha eine Wirksamkeit von 78%, gegen Delta sind es 75%
Ja, schwächere Wirksamkeit, aber jetzt nicht halbiert oder so.
2. Dosis: Hier ist die Wirksamkeit sogar höher, steigt von 92% (Alpha) auf 94% (Delta)
Beruhigt mich tatsächlich ein wenig, weil ich die Verhinderung von schweren Fällen mit als das Wichtigste ansehe. Mal sehen was weitere Daten bringen.
es ist in der tat beruhigend zu sehen, dass sich das weiter bestaetigt, das drueckt sich ja auch in der aktuellen empfehlung aus, weiter so schnell wie moeglich zu impfen und sich definitiv den 2. schuss zu holen.
in den usa sind aktuell ueber 99% der todesfaelle corona ungeimpfte. deutlich steigende zahlen entwickeln sich in bundesstaaten mit geringem impfgrad.
es ist natuerlich keine panik angesagt fuer deutschland, aber vorsicht.
wer wird betroffen sein von einer 4. welle:
vorwiegend alle ungeimpften und teilweise die bis dahin nur einfach geimpften.
die ungeimpften setzen sich aus mehreren gruppen zusammen, die unterschiedliche risiken tragen:
1.) impfunwillige
je nach altersgruppe und vorerkrankung
2.) kinder unter 12 und von 12-15 ohne vorerkrankung, die noch nicht geimpft werden konnten
3.) kinder 12-15 mit vorerkrankung, die noch nicht geimpft werden konnten
4.) kinder darunter, umso juenger umso staerker verlagert sich das risiko auf longcovid
5.) ungeimpfte, die nicht geimpft werden koennen: stark unterschiedliches risiko, auch hier gibt es menschen mit vorerkrankungen
umso hoeher die impfquote, umso weniger massnahmen muessen eingehalten werden, um die zahlen niedrig zu halten.
Ich habe mir die Quelle (die er ja angibt!) auch angesehen,(Technical Briefing 16, Public Health England)
https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/994839/Variants_of_Concern_VOC_Technical_Briefing_16.pdf
Was ich ermutigend fand:
Seite 44 behandelt die Wirksamkeit, vergleicht sie zwischen Alpha und Delta. Dies hat mir am meisten Sorge gemacht, gerade für Leute die erst eine Dose haben.
Die erste Dosis verhindert Symptome weniger (49% => 31%)
Wenn es aber um die Verhinderung einer Hospitalisierung geht:
1. Dosis hat bei Alpha eine Wirksamkeit von 78%, gegen Delta sind es 75%
Ja, schwächere Wirksamkeit, aber jetzt nicht halbiert oder so.
2. Dosis: Hier ist die Wirksamkeit sogar höher, steigt von 92% (Alpha) auf 94% (Delta)
Beruhigt mich tatsächlich ein wenig, weil ich die Verhinderung von schweren Fällen mit als das Wichtigste ansehe. Mal sehen was weitere Daten bringen.
Mal generell zur Frage
"Darf man dies so vergleichen, Alpha und Delta zu verschiedenen Stadien der Durchimpfung?"
Natürlich wäre es interessant zu sehen wie gefährlich beide Varianten im Vergleich zueinander sind, also wenn sie auf identische Situationen treffen. D'accord. Aber nun ist die Situation halt nicht mehr dieselbe, zum Glück.
Und ich finde es nicht falsch zu sagen "Delta wird für weitaus weniger Tote sorgen, im Vergleich zu Alpha" Heißt ja nicht dass man alles an Vorsichtsmaßnahmen aufgibt, aber es bedeutet eben auch dass wir eben nicht mit Todesraten wie vor einigen Monaten rechnen müssen. Die Aussage "Delta ist gefährlicher als Alpha!" in Bereichen stimmt, aber die Situation wird halt (zumindest bei uns) nicht gefährlicher als bei Alpha. Finde ich jetzt keine unwichtige Information.
Bin mir auch nicht so ganz sicher ob diese Gesellschaft wirklich dasselbe kritisiert wie Du. Sie kritisieren weniger die Betrachtung "Rate geringer als bei Alpha" sondern die zu kleine Datenlage. Hierzu schreibt Stöhr selbst: stabile aber noch kleine Datenbasis
https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/994839/Variants_of_Concern_VOC_Technical_Briefing_16.pdf
Was ich ermutigend fand:
Seite 44 behandelt die Wirksamkeit, vergleicht sie zwischen Alpha und Delta. Dies hat mir am meisten Sorge gemacht, gerade für Leute die erst eine Dose haben.
Die erste Dosis verhindert Symptome weniger (49% => 31%)
Wenn es aber um die Verhinderung einer Hospitalisierung geht:
1. Dosis hat bei Alpha eine Wirksamkeit von 78%, gegen Delta sind es 75%
Ja, schwächere Wirksamkeit, aber jetzt nicht halbiert oder so.
2. Dosis: Hier ist die Wirksamkeit sogar höher, steigt von 92% (Alpha) auf 94% (Delta)
Beruhigt mich tatsächlich ein wenig, weil ich die Verhinderung von schweren Fällen mit als das Wichtigste ansehe. Mal sehen was weitere Daten bringen.
Mal generell zur Frage
"Darf man dies so vergleichen, Alpha und Delta zu verschiedenen Stadien der Durchimpfung?"
Natürlich wäre es interessant zu sehen wie gefährlich beide Varianten im Vergleich zueinander sind, also wenn sie auf identische Situationen treffen. D'accord. Aber nun ist die Situation halt nicht mehr dieselbe, zum Glück.
Und ich finde es nicht falsch zu sagen "Delta wird für weitaus weniger Tote sorgen, im Vergleich zu Alpha" Heißt ja nicht dass man alles an Vorsichtsmaßnahmen aufgibt, aber es bedeutet eben auch dass wir eben nicht mit Todesraten wie vor einigen Monaten rechnen müssen. Die Aussage "Delta ist gefährlicher als Alpha!" in Bereichen stimmt, aber die Situation wird halt (zumindest bei uns) nicht gefährlicher als bei Alpha. Finde ich jetzt keine unwichtige Information.
Bin mir auch nicht so ganz sicher ob diese Gesellschaft wirklich dasselbe kritisiert wie Du. Sie kritisieren weniger die Betrachtung "Rate geringer als bei Alpha" sondern die zu kleine Datenlage. Hierzu schreibt Stöhr selbst: stabile aber noch kleine Datenbasis
Eintracht-Laie schrieb:
Mal generell zur Frage
"Darf man dies so vergleichen, Alpha und Delta zu verschiedenen Stadien der Durchimpfung?"
Natürlich wäre es interessant zu sehen wie gefährlich beide Varianten im Vergleich zueinander sind, also wenn sie auf identische Situationen treffen. D'accord. Aber nun ist die Situation halt nicht mehr dieselbe, zum Glück.
Und ich finde es nicht falsch zu sagen "Delta wird für weitaus weniger Tote sorgen, im Vergleich zu Alpha" Heißt ja nicht dass man alles an Vorsichtsmaßnahmen aufgibt, aber es bedeutet eben auch dass wir eben nicht mit Todesraten wie vor einigen Monaten rechnen müssen. Die Aussage "Delta ist gefährlicher als Alpha!" in Bereichen stimmt, aber die Situation wird halt (zumindest bei uns) nicht gefährlicher als bei Alpha. Finde ich jetzt keine unwichtige Information.
das ist aber eine andere aussage. man muss die varianten miteinander in den altersgruppen vergleichen, um die varianten bewerten zu koennen, nur dann kannst du eine aussage treffen, was die gesellschaft zu erwarten hat.
und nochmal zur erinnerung: eine variante, die doppelt so ansteckend ist bei vergleichbarer sterblichkeit ist deutlich kritischer als eine variante die bei vergleichbarer ansteckungsrate eine doppelte sterblichkeitsrate aufweist.
man muss natuerlich auch die situation jetzt mit der situation vor mehreren monaten vergleichen und natuerlich ist die situation heute deutlich besser als vor mehreren monaten. das wird generell und wurde auch hier im thread schon so oft thematisiert, das sind aber zwei unterschiedliche themen und bedeutet nicht, dass delta ungefaehrlicher ist.
Eintracht-Laie schrieb:
Bin mir auch nicht so ganz sicher ob diese Gesellschaft wirklich dasselbe kritisiert wie Du. Sie kritisieren weniger die Betrachtung "Rate geringer als bei Alpha" sondern die zu kleine Datenlage. Hierzu schreibt Stöhr selbst: stabile aber noch kleine Datenbasis
die case fatality rate gibt die aussage, dass delta ungefaehrlicher ist, nicht her, da sie infektionen und todesfaelle ins verhaeltnis setzt, dieser wert ist von land zu land unterschiedlich, weil bei todesfaellen verschiedene faktoren mit einfliessen, wie z.b. altersstruktur der gesellschaft, gesundheitssystem und natuerlich am ende auch der impfgrad.
die gesellschaft kritisiert nichts, sie nimmt keinen bezug zur aussage von stoehr, sie beschreibt nur die situation.
Ich habe seine Kommentierung auf Twitter gelesen, er übergeht dort einfachste Zusammenhänge, so schließt er aus einer Tabelle mit kumulierten Daten, die seit Februar erhoben wurden (also zu Beginn der Impfkampagne), dass Alpha eine höhere Sterblichkeitsrate habe als Delta, ohne zu verstehen, dass man das nicht vergleichen kann.
Selbst bei gleicher Sterblichkeitsrate, würde Alpha da immer gefährlicher da stehen, da mittlerweile vorwiegend Jahrgänge mit einer generell niedrigeren Sterblichkeitsrate ungeimpft sind und die Zahlen von Delta erst bei höherem Impfgrad anfingen relevant zu werden.
Er versteht nicht, dass er dafür Jahrgänge miteinander vergleichen müsste oder Jahrgangsgruppen und bei niedrigen Zahlen Vorerkrankungen berücksichtigen müsste.
Das ist sehr irritierend
Selbst bei gleicher Sterblichkeitsrate, würde Alpha da immer gefährlicher da stehen, da mittlerweile vorwiegend Jahrgänge mit einer generell niedrigeren Sterblichkeitsrate ungeimpft sind und die Zahlen von Delta erst bei höherem Impfgrad anfingen relevant zu werden.
Er versteht nicht, dass er dafür Jahrgänge miteinander vergleichen müsste oder Jahrgangsgruppen und bei niedrigen Zahlen Vorerkrankungen berücksichtigen müsste.
Das ist sehr irritierend
Xaver08 schrieb:
Ich habe seine Kommentierung auf Twitter gelesen, er übergeht dort einfachste Zusammenhänge, so schließt er aus einer Tabelle mit kumulierten Daten, die seit Februar erhoben wurden (also zu Beginn der Impfkampagne), dass Alpha eine höhere Sterblichkeitsrate habe als Delta, ohne zu verstehen, dass man das nicht vergleichen kann.
Selbst bei gleicher Sterblichkeitsrate, würde Alpha da immer gefährlicher da stehen, da mittlerweile vorwiegend Jahrgänge mit einer generell niedrigeren Sterblichkeitsrate ungeimpft sind und die Zahlen von Delta erst bei höherem Impfgrad anfingen relevant zu werden.
Er versteht nicht, dass er dafür Jahrgänge miteinander vergleichen müsste oder Jahrgangsgruppen und bei niedrigen Zahlen Vorerkrankungen berücksichtigen müsste.
Das ist sehr irritierend
als ergaenzung verlinke ich die stellungnahme der virologischen gesellschaft zu delta:
http://g-f-v.org/sites/default/files/Stellungnahme%20der%20Gesellschaft%20f%C3%BCr%20Virologie%20zur%20SARS_1.pdf
sie beziehen sich auf den gleichen report, auf den sich stoehr bezogen hat. Sie kommen zum schluss das die Crude case fatality rate aktuell niedriger ist, aber betonen, dass die datenlage aktuell nicht ausreichend ist, um todesfaelle gewichtet nach altersgruppen auswerten zu koennen. das ist das was ich meinte.
Der neuste Bericht von Public Health
England vom 18. Juni 2021 zeigt, dass die „crude case fatality rate“ für die VOC Delta im Moment
geringer ist als für alle anderen Varianten. Allerdings wird angemerkt, dass die Datenlage noch
nicht ausreicht, um eine formale Bewertung der Todesfallrate von Delta, gewichtet nach Alter, im
Vergleich zu anderen Varianten vorzunehmen.
Ich habe mir die Quelle (die er ja angibt!) auch angesehen,(Technical Briefing 16, Public Health England)
https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/994839/Variants_of_Concern_VOC_Technical_Briefing_16.pdf
Was ich ermutigend fand:
Seite 44 behandelt die Wirksamkeit, vergleicht sie zwischen Alpha und Delta. Dies hat mir am meisten Sorge gemacht, gerade für Leute die erst eine Dose haben.
Die erste Dosis verhindert Symptome weniger (49% => 31%)
Wenn es aber um die Verhinderung einer Hospitalisierung geht:
1. Dosis hat bei Alpha eine Wirksamkeit von 78%, gegen Delta sind es 75%
Ja, schwächere Wirksamkeit, aber jetzt nicht halbiert oder so.
2. Dosis: Hier ist die Wirksamkeit sogar höher, steigt von 92% (Alpha) auf 94% (Delta)
Beruhigt mich tatsächlich ein wenig, weil ich die Verhinderung von schweren Fällen mit als das Wichtigste ansehe. Mal sehen was weitere Daten bringen.
Mal generell zur Frage
"Darf man dies so vergleichen, Alpha und Delta zu verschiedenen Stadien der Durchimpfung?"
Natürlich wäre es interessant zu sehen wie gefährlich beide Varianten im Vergleich zueinander sind, also wenn sie auf identische Situationen treffen. D'accord. Aber nun ist die Situation halt nicht mehr dieselbe, zum Glück.
Und ich finde es nicht falsch zu sagen "Delta wird für weitaus weniger Tote sorgen, im Vergleich zu Alpha" Heißt ja nicht dass man alles an Vorsichtsmaßnahmen aufgibt, aber es bedeutet eben auch dass wir eben nicht mit Todesraten wie vor einigen Monaten rechnen müssen. Die Aussage "Delta ist gefährlicher als Alpha!" in Bereichen stimmt, aber die Situation wird halt (zumindest bei uns) nicht gefährlicher als bei Alpha. Finde ich jetzt keine unwichtige Information.
Bin mir auch nicht so ganz sicher ob diese Gesellschaft wirklich dasselbe kritisiert wie Du. Sie kritisieren weniger die Betrachtung "Rate geringer als bei Alpha" sondern die zu kleine Datenlage. Hierzu schreibt Stöhr selbst: stabile aber noch kleine Datenbasis
https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/994839/Variants_of_Concern_VOC_Technical_Briefing_16.pdf
Was ich ermutigend fand:
Seite 44 behandelt die Wirksamkeit, vergleicht sie zwischen Alpha und Delta. Dies hat mir am meisten Sorge gemacht, gerade für Leute die erst eine Dose haben.
Die erste Dosis verhindert Symptome weniger (49% => 31%)
Wenn es aber um die Verhinderung einer Hospitalisierung geht:
1. Dosis hat bei Alpha eine Wirksamkeit von 78%, gegen Delta sind es 75%
Ja, schwächere Wirksamkeit, aber jetzt nicht halbiert oder so.
2. Dosis: Hier ist die Wirksamkeit sogar höher, steigt von 92% (Alpha) auf 94% (Delta)
Beruhigt mich tatsächlich ein wenig, weil ich die Verhinderung von schweren Fällen mit als das Wichtigste ansehe. Mal sehen was weitere Daten bringen.
Mal generell zur Frage
"Darf man dies so vergleichen, Alpha und Delta zu verschiedenen Stadien der Durchimpfung?"
Natürlich wäre es interessant zu sehen wie gefährlich beide Varianten im Vergleich zueinander sind, also wenn sie auf identische Situationen treffen. D'accord. Aber nun ist die Situation halt nicht mehr dieselbe, zum Glück.
Und ich finde es nicht falsch zu sagen "Delta wird für weitaus weniger Tote sorgen, im Vergleich zu Alpha" Heißt ja nicht dass man alles an Vorsichtsmaßnahmen aufgibt, aber es bedeutet eben auch dass wir eben nicht mit Todesraten wie vor einigen Monaten rechnen müssen. Die Aussage "Delta ist gefährlicher als Alpha!" in Bereichen stimmt, aber die Situation wird halt (zumindest bei uns) nicht gefährlicher als bei Alpha. Finde ich jetzt keine unwichtige Information.
Bin mir auch nicht so ganz sicher ob diese Gesellschaft wirklich dasselbe kritisiert wie Du. Sie kritisieren weniger die Betrachtung "Rate geringer als bei Alpha" sondern die zu kleine Datenlage. Hierzu schreibt Stöhr selbst: stabile aber noch kleine Datenbasis
Luzbert schrieb:Xaver08 schrieb:
Selbst bei gleicher Sterblichkeitsrate, würde Alpha da immer gefährlicher da stehen, da mittlerweile vorwiegend Jahrgänge mit einer generell niedrigeren Sterblichkeitsrate ungeimpft sind und die Zahlen von Delta erst bei höherem Impfgrad anfingen relevant zu werden.
Ds erinnert mich an einen von einer Schwurblerin verlinkten Schundartikel, den ich die Woche gelesen habe.
Dort wurden Zahlen aus Großbritannien zur Sterblichkeit mit und ohne Impfung blind gegenübergestellt und daraus für die Deltavariante ein sechsfach erhöhtes Sterberisiko für Geimpfte abgeleitet.
Abgesehen davon, dass die blanken Zahlen nur ein doppelt so hohes Risiko ergeben hätten, wurden einfachste Faktoren wie das Alter schlichtweg nicht betrachtet.
Danke für die Einordnung von euch beiden.
Ich glaube nicht das Stöhr ein Schwurbler ist.
Aus seiner Vita kann man schon schließen das er nicht völlig ahnungslos ist was dieses Thema angeht. Umso verblüffender das er von Usern aus dem Eintrachtforum fachlich deklassiert wird.
Das klingt jetzt ein bisschen süffisant... aber ich meine es ernst. Wie kann solch ein anerkannter Fachmann so dermaßen patzen?
keine ahnung. ist mir ehrlich gesagt auch egal.
tatsache ist, dass er im lauf der pandemie bereits mehrfach gepatzt hat.
das was ich beschrieben habe, laesst sich oeffentlich nachvollziehen.
was das thema corona-viren angeht zeigt seine vita allerdings eher weisse flecken
anders als z.b. drosten.
verstehe ich dich richtig, ist deine argumentation jetzt, dass er recht haben muss, weil seine vita toll ist
tatsache ist, dass er im lauf der pandemie bereits mehrfach gepatzt hat.
das was ich beschrieben habe, laesst sich oeffentlich nachvollziehen.
was das thema corona-viren angeht zeigt seine vita allerdings eher weisse flecken
anders als z.b. drosten.
verstehe ich dich richtig, ist deine argumentation jetzt, dass er recht haben muss, weil seine vita toll ist
WuerzburgerAdler schrieb:Eintracht-Laie schrieb:
weil ich Wissenschaftlern und Experten glaube, natürlich.
Das tue ich auch. Wenn die mir sagen, dass es sich mit Delta genauso verhält wie mit dem Wildtyp.
So lange sie nur sagen, dass dieser Scheiß nochmal ansteckender ist als die britische Mutation, bin ich da eher abwartend mit Aussagen wie "Maskenpflicht in Fußgängerzonen sind Unsinn".
Hierzu ein interessantes Interview mit Klaus Stöhr
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-delta-variante-virologe-stoehr-ansteckend-nicht-dramatisch-100~amp.html?__twitter_impression=true
Delta zwar ansteckender aber wohl mit vierfach niedriger Erkrankungsschwere. Ist zumindest seine Behauptung.
Ich habe zu Anfang der Pandemie mal aufgeschnappt das Viren sich ständig verändern um die eigene Verbreitung zu optimieren, dabei mit der Zeit ansteckender werden weil sie mehr Druck haben sich verbreiten zu müssen, in der Schwere der Viruskonzentration aber mit der Zeit schwächer und schwächer werden. Bei Delta sagt man ja das es sich eher in der Nase festsetzt, was wohl ein gutes Zeichen wäre, auf jeden Fall besser als in der Lunge...
Könnte sein, muss nicht. Ist ja nur eine These.
Vielleicht hab ich es auch falsch verstanden.
Xaver08 schrieb:
Wer sagt denn eigentlich, dass sich Delta mehr in der Nase festsetzt? Wer ist man?
Vermutlich die Bauchgefühle...
WuerzburgerAdler schrieb:Eintracht-Laie schrieb:
weil ich Wissenschaftlern und Experten glaube, natürlich.
Das tue ich auch. Wenn die mir sagen, dass es sich mit Delta genauso verhält wie mit dem Wildtyp.
So lange sie nur sagen, dass dieser Scheiß nochmal ansteckender ist als die britische Mutation, bin ich da eher abwartend mit Aussagen wie "Maskenpflicht in Fußgängerzonen sind Unsinn".
Hierzu ein interessantes Interview mit Klaus Stöhr
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-delta-variante-virologe-stoehr-ansteckend-nicht-dramatisch-100~amp.html?__twitter_impression=true
Delta zwar ansteckender aber wohl mit vierfach niedriger Erkrankungsschwere. Ist zumindest seine Behauptung.
Ich habe zu Anfang der Pandemie mal aufgeschnappt das Viren sich ständig verändern um die eigene Verbreitung zu optimieren, dabei mit der Zeit ansteckender werden weil sie mehr Druck haben sich verbreiten zu müssen, in der Schwere der Viruskonzentration aber mit der Zeit schwächer und schwächer werden. Bei Delta sagt man ja das es sich eher in der Nase festsetzt, was wohl ein gutes Zeichen wäre, auf jeden Fall besser als in der Lunge...
Könnte sein, muss nicht. Ist ja nur eine These.
Vielleicht hab ich es auch falsch verstanden.
Ich habe seine Kommentierung auf Twitter gelesen, er übergeht dort einfachste Zusammenhänge, so schließt er aus einer Tabelle mit kumulierten Daten, die seit Februar erhoben wurden (also zu Beginn der Impfkampagne), dass Alpha eine höhere Sterblichkeitsrate habe als Delta, ohne zu verstehen, dass man das nicht vergleichen kann.
Selbst bei gleicher Sterblichkeitsrate, würde Alpha da immer gefährlicher da stehen, da mittlerweile vorwiegend Jahrgänge mit einer generell niedrigeren Sterblichkeitsrate ungeimpft sind und die Zahlen von Delta erst bei höherem Impfgrad anfingen relevant zu werden.
Er versteht nicht, dass er dafür Jahrgänge miteinander vergleichen müsste oder Jahrgangsgruppen und bei niedrigen Zahlen Vorerkrankungen berücksichtigen müsste.
Das ist sehr irritierend
Selbst bei gleicher Sterblichkeitsrate, würde Alpha da immer gefährlicher da stehen, da mittlerweile vorwiegend Jahrgänge mit einer generell niedrigeren Sterblichkeitsrate ungeimpft sind und die Zahlen von Delta erst bei höherem Impfgrad anfingen relevant zu werden.
Er versteht nicht, dass er dafür Jahrgänge miteinander vergleichen müsste oder Jahrgangsgruppen und bei niedrigen Zahlen Vorerkrankungen berücksichtigen müsste.
Das ist sehr irritierend
Xaver08 schrieb:
Selbst bei gleicher Sterblichkeitsrate, würde Alpha da immer gefährlicher da stehen, da mittlerweile vorwiegend Jahrgänge mit einer generell niedrigeren Sterblichkeitsrate ungeimpft sind und die Zahlen von Delta erst bei höherem Impfgrad anfingen relevant zu werden.
Ds erinnert mich an einen von einer Schwurblerin verlinkten Schundartikel, den ich die Woche gelesen habe.
Dort wurden Zahlen aus Großbritannien zur Sterblichkeit mit und ohne Impfung blind gegenübergestellt und daraus für die Deltavariante ein sechsfach erhöhtes Sterberisiko für Geimpfte abgeleitet.
Abgesehen davon, dass die blanken Zahlen nur ein doppelt so hohes Risiko ergeben hätten, wurden einfachste Faktoren wie das Alter schlichtweg nicht betrachtet.
Xaver08 schrieb:
Ich habe seine Kommentierung auf Twitter gelesen, er übergeht dort einfachste Zusammenhänge, so schließt er aus einer Tabelle mit kumulierten Daten, die seit Februar erhoben wurden (also zu Beginn der Impfkampagne), dass Alpha eine höhere Sterblichkeitsrate habe als Delta, ohne zu verstehen, dass man das nicht vergleichen kann.
Selbst bei gleicher Sterblichkeitsrate, würde Alpha da immer gefährlicher da stehen, da mittlerweile vorwiegend Jahrgänge mit einer generell niedrigeren Sterblichkeitsrate ungeimpft sind und die Zahlen von Delta erst bei höherem Impfgrad anfingen relevant zu werden.
Er versteht nicht, dass er dafür Jahrgänge miteinander vergleichen müsste oder Jahrgangsgruppen und bei niedrigen Zahlen Vorerkrankungen berücksichtigen müsste.
Das ist sehr irritierend
als ergaenzung verlinke ich die stellungnahme der virologischen gesellschaft zu delta:
http://g-f-v.org/sites/default/files/Stellungnahme%20der%20Gesellschaft%20f%C3%BCr%20Virologie%20zur%20SARS_1.pdf
sie beziehen sich auf den gleichen report, auf den sich stoehr bezogen hat. Sie kommen zum schluss das die Crude case fatality rate aktuell niedriger ist, aber betonen, dass die datenlage aktuell nicht ausreichend ist, um todesfaelle gewichtet nach altersgruppen auswerten zu koennen. das ist das was ich meinte.
Der neuste Bericht von Public Health
England vom 18. Juni 2021 zeigt, dass die „crude case fatality rate“ für die VOC Delta im Moment
geringer ist als für alle anderen Varianten. Allerdings wird angemerkt, dass die Datenlage noch
nicht ausreicht, um eine formale Bewertung der Todesfallrate von Delta, gewichtet nach Alter, im
Vergleich zu anderen Varianten vorzunehmen.
skyeagle schrieb:
Wenn ich sehe wie eng an eng die Menschen sich dort tummeln und mitunter überhaupt kein Abstand mehr gehalten wird...
Es gibt unzählige Experten, die darlegen wieso die Wahrscheinlichkeit sich im Freien anzustecken extrem gering ist. Es heißt immer wir müssen auf Wissenschaft und Fakten hören, aber am Ende gewinnt doch wieder das Bauchgefühl?
In einer Fußgängerzone rennen die Leute zumeist flugs aneinander vorbei, die sind nicht minutenlang miteinander am quatschen...was aber nötig wäre um überhaupt in Erwägung zu ziehen sich anzustecken. Und dann sollte man diese Maßnahme aufrechterhalten, weil sie schadet ja nicht?
Jemand muss diese, aus meiner Sicht sinnlose, Maßnahme durchsetzen - also müssen Ordnungsamt und Polizei unzählige Debatten führen...obgleich es wissenschaftlich gesehen keinen Nutzen bringt.
Sorry, aber ich denke es schadet so etwas zu tun. Man verbrennt Akzeptanz, was uns später böse auf die Füße fällt.
ich kenne die Thematik aus der Darmstaedter Innenstadt, in der Maskenpflicht war, die Menschen haben sich dort im grossen und ganzen daran gehalten.
Grosse Diskussionen habe ich dort keine beobachtet.
Man kann sich auch draussen anstecken, das Risiko ist geringer, ca einen Faktor 19, Daumenregel ist, sobald du das Parfuem von jemandem riechst, kannst Du auch genug Aerosole abbekommen.
Es gibt wenig bekannte Superspreaderevents draussen, aber einer war die Vereidigng der Supreme Court Richterin am weissen Haus letztes Jahr.
Delta wird nochmal kritischer sein, es gibt einen neuen Fall drinnen aus Australien, wo ein Kontakt von unter 3 Minuten drinnen fuer eine Ansteckung ausgereicht hat. Dazu kommt, dass sich sowas aufkonzentriert, es moegen also durchaus mehrere kurze Kontakte zum gleichen Ziel kommen, wie ein langer.
Um nochmal auf das Beispiel Damstadt zurückzukommen, hier kennt jeder jeden, ein Innenstadtbesuch ohne jemanden zu treffen den man kennt, ist schwer vorstellbar Jemanden zu treffen, den man kennt, geht immer mit einem Schwaetzchen einher und ich bin mir recht sicher, dass das kein Alleinstellungsmerkmal von mir ist.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob der riesigen Ablehnung, ich habe die Menschen in Deutschland im Umgang mit Massnahmen, so sie denn erklaert wurden, als eher pragmatisch kennengelernt.
Einen gewissen Schwund gibt es immer, aber wenn sich nur 80% der Menschen daran halten, hilft das schon.
Der alleinige Killer, der die Pandemie zum Erliegen bringen wird, wird es sicher nicht sein, eben halt ein Baustein. Ich sehe auch durchaus was sinnvolles darin bei Inzidenzen unterhalb gewisser Werte die Maskenpflicht auszusetzen, aber ich wuerde sie auch nicht in Bausch und Bogen verdammen.
Grosse Diskussionen habe ich dort keine beobachtet.
Man kann sich auch draussen anstecken, das Risiko ist geringer, ca einen Faktor 19, Daumenregel ist, sobald du das Parfuem von jemandem riechst, kannst Du auch genug Aerosole abbekommen.
Es gibt wenig bekannte Superspreaderevents draussen, aber einer war die Vereidigng der Supreme Court Richterin am weissen Haus letztes Jahr.
Delta wird nochmal kritischer sein, es gibt einen neuen Fall drinnen aus Australien, wo ein Kontakt von unter 3 Minuten drinnen fuer eine Ansteckung ausgereicht hat. Dazu kommt, dass sich sowas aufkonzentriert, es moegen also durchaus mehrere kurze Kontakte zum gleichen Ziel kommen, wie ein langer.
Um nochmal auf das Beispiel Damstadt zurückzukommen, hier kennt jeder jeden, ein Innenstadtbesuch ohne jemanden zu treffen den man kennt, ist schwer vorstellbar Jemanden zu treffen, den man kennt, geht immer mit einem Schwaetzchen einher und ich bin mir recht sicher, dass das kein Alleinstellungsmerkmal von mir ist.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob der riesigen Ablehnung, ich habe die Menschen in Deutschland im Umgang mit Massnahmen, so sie denn erklaert wurden, als eher pragmatisch kennengelernt.
Einen gewissen Schwund gibt es immer, aber wenn sich nur 80% der Menschen daran halten, hilft das schon.
Der alleinige Killer, der die Pandemie zum Erliegen bringen wird, wird es sicher nicht sein, eben halt ein Baustein. Ich sehe auch durchaus was sinnvolles darin bei Inzidenzen unterhalb gewisser Werte die Maskenpflicht auszusetzen, aber ich wuerde sie auch nicht in Bausch und Bogen verdammen.
Xaver08 schrieb:
Ich verstehe nicht, worauf deine meinung fusst, das koenne voellig ueberzogen sein.
Weil die Durchschnittstemperatur in Fairbanks, Alaska, z.B. aktuell bei -3 Grad liegt. Bist Du Dir sicher, dass bei einem Anstieg von 15 Grad dort niemand leben könnte?
Ich glaub, wir müssen nicht darüber reden, dass große Teile der Erdkugel völlig unbewohnbar werden und dadurch Konflikte entstehen können, Krankheiten usw. , auch extremste Wetterereignisse etc. dürften klar sein. Aber wir reden hier vom Aussterben, das heißt, dass gar kein Mensch überlebt. Und m.E. unterschätzt man da den Menschen und das technische Know-How.
Ich will damit gar nichts relativieren und ich will es auch nicht ausschließen, aber diesen Punkt zweifle ich einfach an, also dass das sehr wahrscheinlich ist.
Ich bin mir nicht sicher, natuerlich nicht. Ich bin kein Wissenschaftler
Aber die Durchschnittstemperatur ist nicht alles, der Mensch hat ein bestimmtes Ueberlebensfenster, um existieren zu koennen, inkl. der Umgebung, die ihm Nahrung (fest und fluessig) zur Verfuegung stellen muss.
Das ist die Schwierigkeit bei der Betrachtung von Durchschnittswerten, die natuerlich auch eine Aussagekraft haben, aber relevanter werden Extremwetterereignisse sein. Temperaturen von ueber 30Grad noerdlich des Polarkreises in Sibieren koennen ein Hinweis darauf sein, was noch kommen mag.
Die hochtechnisierten Hilfsmittel, die Du Dir vorstellst, setzen eine umfangreiche, empfindliche Infrastruktur voraus, Rohstoffe, die abgebaut werden muessen, Rohstoffe, die nur weltweit verfuegbar sind. Fabriken, die allesamt auch nicht sonderlich robust sind.
Ich stelle mir da als wahrscheinlicheren Zukunftspfad keine hochtechnisierten kleinen Versprengsel sondern eher eine Rueckfall in vorindustrielle Zeiten vor.
Noch ist es zu frueh fuer eine finale Bewertung, wir reden aktuell ueber einen Draft, der im aktuellen Bearbeitungszustand vom IPCC nicht kommentiert wird. Der Bericht wird im Februar naechsten Jahres erwartet. Dann wissen wir mehr, es waere allerdings nach meinem Verstaendnis eine drastische Verschaerfung.
Wir hatten ja vor ein paar Tagen diskutiert, dass sich der Entwicklungspfad des Klimas quasi entlang des Pfades des unwahrscheinlichen Horrorszenarios bewegt.
Ich gestehe auch, dass mich die Tatsache, dass es nicht uebermaessig wahrscheinlich sein koennte, nicht sonderlich beruhigt.
Aber die Durchschnittstemperatur ist nicht alles, der Mensch hat ein bestimmtes Ueberlebensfenster, um existieren zu koennen, inkl. der Umgebung, die ihm Nahrung (fest und fluessig) zur Verfuegung stellen muss.
Das ist die Schwierigkeit bei der Betrachtung von Durchschnittswerten, die natuerlich auch eine Aussagekraft haben, aber relevanter werden Extremwetterereignisse sein. Temperaturen von ueber 30Grad noerdlich des Polarkreises in Sibieren koennen ein Hinweis darauf sein, was noch kommen mag.
Die hochtechnisierten Hilfsmittel, die Du Dir vorstellst, setzen eine umfangreiche, empfindliche Infrastruktur voraus, Rohstoffe, die abgebaut werden muessen, Rohstoffe, die nur weltweit verfuegbar sind. Fabriken, die allesamt auch nicht sonderlich robust sind.
Ich stelle mir da als wahrscheinlicheren Zukunftspfad keine hochtechnisierten kleinen Versprengsel sondern eher eine Rueckfall in vorindustrielle Zeiten vor.
Noch ist es zu frueh fuer eine finale Bewertung, wir reden aktuell ueber einen Draft, der im aktuellen Bearbeitungszustand vom IPCC nicht kommentiert wird. Der Bericht wird im Februar naechsten Jahres erwartet. Dann wissen wir mehr, es waere allerdings nach meinem Verstaendnis eine drastische Verschaerfung.
SGE_Werner schrieb:
Ich will damit gar nichts relativieren und ich will es auch nicht ausschließen, aber diesen Punkt zweifle ich einfach an, also dass das sehr wahrscheinlich ist.
Wir hatten ja vor ein paar Tagen diskutiert, dass sich der Entwicklungspfad des Klimas quasi entlang des Pfades des unwahrscheinlichen Horrorszenarios bewegt.
Ich gestehe auch, dass mich die Tatsache, dass es nicht uebermaessig wahrscheinlich sein koennte, nicht sonderlich beruhigt.
Xaver08 schrieb:
Ich gestehe auch, dass mich die Tatsache, dass es nicht uebermaessig wahrscheinlich sein koennte, nicht sonderlich beruhigt.
Mich auch nicht. Mir reichen schon die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit folgenden Auswirkungen, die sind schon katastrophal genug.
OK, ging dann an mir vorbei. Also mit Dänemark habe ich mitbekommen, inklusive dem Detail Steh und Sitzplätze. Aber an Forderungen bzw. große Diskussion kann ich mich nicht erinnern. Stimmt aber schon, diskutiert wurde es.
Ich finde halt es werden aktuell keine unbotmäßigen Lockerungen gefordert, zumindest nicht auf breiter Front.
Ich finde halt es werden aktuell keine unbotmäßigen Lockerungen gefordert, zumindest nicht auf breiter Front.
Xaver08 schrieb:
Aufhebung Maskenpflicht in Schulen in min. BW und Hessen.
Für Hessen wurde es von Bouffier damit mitbegründet, dass die letzte Deltasnsteckung in einer Schule ja mit Maske passiert sei.
Ja cool. Also wird gemäß dieser Logik auch demnächst die Helmpflicht beim Motorradfahren abgeschafft, weil der letzte Tote hatte bei seinem Unfall ja einen Helm auf. Macht Sinn.
https://futurezone.at/science/mrna-impfung-pfizer-moderna-biontech-langer-schutz-corona/401427870
Nur Mutationen könnten da noch in die Suppe spucken