
Xaver08
13659
#
fromgg
Im Impfzentrum wissen die nichts. Ich war eben dort , um die zweite Impfung zu bekommen. Die wissen nicht mehr , als das , was in der Zeitung steht.
ich habe wiederholt darüber gelesen, dass die sequenzierung nicht flächig in deutschland passiert.
es gibt regionen, in denen mehr und regionen mit deutlich weniger sequenzierungen.
allerdings habe ich keine quellen mehr dafür parat, es ist länger her, dass ich darüber gelesen habe.
ich bin lediglich in einem interview mit melanie brinkmann, das ich heute gelesen habe, nochmal über eine art quelle/bestätigung meiner erinnerung gestossen:
https://rp-online.de/politik/deutschland/vierte-corona-welle-im-sommer-virologin-brinkmann-haelt-es-fuer-moeglich_aid-58946891
Sie sagt hier:
Das bestätigt das, was ich einige male gelesen hatte, ohne die Quellen noch verfügbar zu haben.
es gibt regionen, in denen mehr und regionen mit deutlich weniger sequenzierungen.
allerdings habe ich keine quellen mehr dafür parat, es ist länger her, dass ich darüber gelesen habe.
ich bin lediglich in einem interview mit melanie brinkmann, das ich heute gelesen habe, nochmal über eine art quelle/bestätigung meiner erinnerung gestossen:
https://rp-online.de/politik/deutschland/vierte-corona-welle-im-sommer-virologin-brinkmann-haelt-es-fuer-moeglich_aid-58946891
Sie sagt hier:
Weltweit entstehen immer wieder neue Mutationen. Wie zufrieden sind Sie mit den Sequenzierungen der Befunde? Haben wir ausreichen Überblick über die Virusvarianten?
Brinkmann: Wie beim Impfen ist uns Großbritannien auch hier weit voraus. Einzelne Städte sequenzieren sehr viel, doch ein flächendeckender Überblick fehlt. Auch das Abwasser-Screening könnte helfen, steigende Infektionszahlen früh zu entdecken. Hier könnte die Politik noch sehr viel tun.
Das bestätigt das, was ich einige male gelesen hatte, ohne die Quellen noch verfügbar zu haben.
Maaßen sehe ich in etwa so weit von der Mitte entfernt, wie es auf der anderen Seite beispielsweise Susanne Hennig-Wellsow ist.
Und da Xaver08 das Fass aufgemacht hat, wäre ich schon neugierig, ob er sich selbst politisch eher rechts oder links von Hennig-Wellsow einordnet 😎.
Und da Xaver08 das Fass aufgemacht hat, wäre ich schon neugierig, ob er sich selbst politisch eher rechts oder links von Hennig-Wellsow einordnet 😎.
ne, das fass hat eigentlich basaltkopp aufgemacht, der die einordnung maassens als rechtsaussen (mal wieder) zum anlass genommen hat, gegen mich zu stänkern.
es ist für ihn zu einem grossen spass geworden (im hunsrück ist es halt sonst recht ruhig), immer wieder und kreuz und quer durch versch. threads zu verkuenden, wie weit links ich denn wäre.
es ist halt die frage, über wen dieses schubladenschieben mehr aussagt, über mich und meine positionen oder über die normierung von basaltkopps koordinatensystem.
parteipolitisch wirst du mich schwer einordnen können, wir verhakeln uns ja durchaus öfter, d.h. zu einigen themen kennst du meine positionen. ich überlasse es Dir
es ist für ihn zu einem grossen spass geworden (im hunsrück ist es halt sonst recht ruhig), immer wieder und kreuz und quer durch versch. threads zu verkuenden, wie weit links ich denn wäre.
es ist halt die frage, über wen dieses schubladenschieben mehr aussagt, über mich und meine positionen oder über die normierung von basaltkopps koordinatensystem.
parteipolitisch wirst du mich schwer einordnen können, wir verhakeln uns ja durchaus öfter, d.h. zu einigen themen kennst du meine positionen. ich überlasse es Dir
Xaver08 schrieb:
Aufgrund der geringen Quote an Sequenzierungen in D ist die Bewertung schwierig wo wir aktuell stehen, so ist es für die niedrigen Zahlen ein weitestgehender Blindflug,
Niedrige Zahlen sind doch aber ein Indiz das die Mutante aktuell nicht verbreitet ist?
Und wenn irgendwo in einem Gebiet mehr als 2-3 Fälle auftreten bin ich mir sicher das eine Probe genauestens untersucht wird.
Sorry aber ob es nun 2,4 oder 3,3% sind ist unerheblich.
Die Gesamtzahl spricht aktuell absolut gegen die Mutante. Dazu muss man die letzten 15 Monate nicht Epidemiologie studiert haben und das Weltuntergangsschild vorbereiten.
Wo nix gezählt wird, wird nix gefunden.
Die Problematik beim exponentiellen Wachstum ist, dass 2,4 und 3,3% durchaus einen Unterschied machen, denn der nächste Sprung ist dann größer.
Und der übernächste dann nochmal….
Aber exponentielles Wachstum ist schwer zu greifen.
Dieses Beispiel hilft es zu verstehen
Aus:
https://www.higgs.ch/uns-fehlt-ein-gefuehl-fuer-exponentielles-wachstum/30551/
Trotzdem denke ich auch, dass wir in D aktuell in der Tat noch kein Problem haben. Die Aussage ist lediglich, dass wir es spät bemerken, der Mangel an Sequenzierungen führt dazu, dass wir das beginnende Wachstum bei kleinen Zahlen übersehen und erst wach werden, wenn die Zahlen (sprich Infektionen) in Summe wieder steigen. Sagt die Wissenschaft
Hoffen wir, dass das vorerst nicht der Fall sein wird
Die Problematik beim exponentiellen Wachstum ist, dass 2,4 und 3,3% durchaus einen Unterschied machen, denn der nächste Sprung ist dann größer.
Und der übernächste dann nochmal….
Aber exponentielles Wachstum ist schwer zu greifen.
Dieses Beispiel hilft es zu verstehen
. Beginnen wir mit einem einzelnen Virus an, es können auch Bakterien sein, oder Seerosen auf einem Teich. Jedes Individuum vermehrt sich einmal pro Tag. Am zweiten Tag sind es also deren zwei. Am dritten vier, am vierten acht und so weiter.
Und nun nehmen wir an, dass ein ganzer Seerosenteich am Tag 20 vollständig bedeckt sei. Am wievielten Tag ist dann die Hälfte bedeckt?
Die Lösung: am 19. Tag ist die Hälfte des Teichs bedeckt. Das heisst: Am letzten Tag kommt die ganze zweite Hälfte dazu. Das ist exponentielles Wachstum – und so wenig Gespür haben wir dafür. Und darum ist es wichtig, dass wir bei der Seuchenbekämpfung nicht auf unser Gefühl, sondern auf die Mathematik hören.
Aus:
https://www.higgs.ch/uns-fehlt-ein-gefuehl-fuer-exponentielles-wachstum/30551/
Trotzdem denke ich auch, dass wir in D aktuell in der Tat noch kein Problem haben. Die Aussage ist lediglich, dass wir es spät bemerken, der Mangel an Sequenzierungen führt dazu, dass wir das beginnende Wachstum bei kleinen Zahlen übersehen und erst wach werden, wenn die Zahlen (sprich Infektionen) in Summe wieder steigen. Sagt die Wissenschaft
Hoffen wir, dass das vorerst nicht der Fall sein wird
Xaver08 schrieb:
Die Problematik beim exponentiellen Wachstum ist, dass 2,4 und 3,3% durchaus einen Unterschied machen, denn der nächste Sprung ist dann größer.
Absolut. Ist ja logisch, dass es einen erheblichen Unterschied ausmacht, ob man von 2 auf 3 oder von 2 auf 4 springt. Beim letzteren sind es knapp 4 Wochen, bis man bei 50 % Anteil ist, beim anderen sind es 7 Wochen.
Daher sehe ich es wie Du, mehr Daten wären da hilfreich. Zumindest sollten da schon 10 % der Tests derzeit weiter verfolgt werden aktuell. Sind ja dann eh nur noch 2.000 pro Woche.
Da bin ich mal völlig Deiner Meinung, wenn wir es nicht wissen, wie viel Mutanten-Anteil wir haben, merken wir es eben erst 2-3 Wochen später bei den Fallzahlen, dass sich da schon was getan hat. Uns geht dann einfach Zeit verloren für die Entscheidungsfindung.
Gut, da es um Entscheidungsfindung geht, heißt es ja eh dann immer "Laschet left the chat"
Cyrillar schrieb:
Ja, das Licht wird immer heller. Daher wären erneute Einteilungen bei der Impfpriorisierung künstlich eingebaute Rollos um denen die weiter hinten fahren müssen das Ende nicht zu zeigen.
Und das versteifen auf vollen Impfschutz ist unnötig. Selbst der erste Schuss bringt schon richtig guten Schutz.
Auch wenn man den Herbst im Blick haben muss und alles dransetzen muss das ein Maximum an Bürgern voll geimpft ist.
Und da der Einwand sicher gleich kommt: ja die Gefahr von Mutationen ist da aber das wichtigste ist nunmal das die Mortalität weit gedrückt wird.
Glücklicherweise scheint sich die Indische Mutante hierzulande nicht auszubreiten, sie ist sogar leicht zurückgegangen von 2,4 auf 2,1%... das ist Stand letzte Woche soweit ich weiß.
In GB sieht man ja aktuell das es zum Problem werden könnte da die Wirkung der Impfe nach dem ersten Schuß AZ nur schwach ist.
Wir scheinen das Wettrennen wohl zu gewinnen, das Impftempo ist hoch und wenn wir nicht sofort alles auf einmal lockern und alle Hemmungen fallen lassen darf die Indische Variante im Spätsommer gerne die Führung übernehmen, dann wird sie keinen Schaden mehr anrichten können. Jetzt könnte sie es noch.
Xaver08 schrieb:
Aufgrund der geringen Quote an Sequenzierungen in D ist die Bewertung schwierig wo wir aktuell stehen, so ist es für die niedrigen Zahlen ein weitestgehender Blindflug,
Niedrige Zahlen sind doch aber ein Indiz das die Mutante aktuell nicht verbreitet ist?
Und wenn irgendwo in einem Gebiet mehr als 2-3 Fälle auftreten bin ich mir sicher das eine Probe genauestens untersucht wird.
Sorry aber ob es nun 2,4 oder 3,3% sind ist unerheblich.
Die Gesamtzahl spricht aktuell absolut gegen die Mutante. Dazu muss man die letzten 15 Monate nicht Epidemiologie studiert haben und das Weltuntergangsschild vorbereiten.
Sind wir ja schon zig mal durchgegangen das Thema. Kommt halt auf die Region an, in der man sich befindet. In meinem Umfeld haben alle mit Prio Gruppe 3, die sich um einen Termin bemüht haben, schon längst einen gehabt. In der Nachbarschafts-WhatsApp-Gruppe werden regelmäßig am Nachmittag noch Aufrufe für Kurzentschlossene gemacht, weil noch was übrig ist. Es ist regional einfach sehr unterschiedlich. Da es aber nunmal diese Regionen gibt, wo die Priogruppen schon gut durch sind, machen das künstliche Bremsen keinen Sinn.
Dennoch sollten natürlich Impfzentren und Hausärzte in Regionen wo es noch nicht so ist, weiter gucken, dass erstmal die Priorität 3 Gruppe Termine vergeben werden. Aber ein grundsätzliches Aufrechterhalten sehe ich nicht als sinnvoll an, da es an den Stellen wo es nicht mehr nötig ist nur unnötig bremst.
Dennoch sollten natürlich Impfzentren und Hausärzte in Regionen wo es noch nicht so ist, weiter gucken, dass erstmal die Priorität 3 Gruppe Termine vergeben werden. Aber ein grundsätzliches Aufrechterhalten sehe ich nicht als sinnvoll an, da es an den Stellen wo es nicht mehr nötig ist nur unnötig bremst.
Massen ist ein Idiot, der natürlich Sachen loslässt, die man sehr kritisch beurteilen kann und muss. Womöglich mag man hier und da auch rechtes Gedankengut hineininterpretieren. Aber er ist meines Erachtens nicht rechtsradikal (Rechtsaußen).
Die Werteunion stand eigentlich für konservative Ausrichtung. Ähnlich wie die Gründung der AfD auch gar nicht generell verwerflich. Auch wenn es bei Dir vermutlich verpönt ist, anders zu denken als knallhart links.
Die AfD wäre nämlich durchaus eine gute Idee gewesen, wenn sie einfach eine echte, sinnvolle und seriöse Alternative zu den etablierten Parteien gewesen wäre. Leider ist sie aber ein Tummelplatz rechter Idioten, somit natürlich keine Alternative mehr und dadurch natürlich auch absolut verachtenswertes Gesindel.
Auch die Werteunion ist meines Erachtens nach nicht mit dem Hintergedanken zur Pflege von rechtem Gedankengut gegründet worden. Leider scheinen auch dort einige konservativ mit offen rechts auszulegen. Insofern ist natürlich auch die Werteunion zumindest mit Argwohn zu betrachten.
Trotzdem ist nicht alles automatisch Rechtsaußen. Aber wenn man hart am linken Rand ist, dann ist wahrscheinlich sogar die politische Mitte übles Nazipack.
Die Werteunion stand eigentlich für konservative Ausrichtung. Ähnlich wie die Gründung der AfD auch gar nicht generell verwerflich. Auch wenn es bei Dir vermutlich verpönt ist, anders zu denken als knallhart links.
Die AfD wäre nämlich durchaus eine gute Idee gewesen, wenn sie einfach eine echte, sinnvolle und seriöse Alternative zu den etablierten Parteien gewesen wäre. Leider ist sie aber ein Tummelplatz rechter Idioten, somit natürlich keine Alternative mehr und dadurch natürlich auch absolut verachtenswertes Gesindel.
Auch die Werteunion ist meines Erachtens nach nicht mit dem Hintergedanken zur Pflege von rechtem Gedankengut gegründet worden. Leider scheinen auch dort einige konservativ mit offen rechts auszulegen. Insofern ist natürlich auch die Werteunion zumindest mit Argwohn zu betrachten.
Trotzdem ist nicht alles automatisch Rechtsaußen. Aber wenn man hart am linken Rand ist, dann ist wahrscheinlich sogar die politische Mitte übles Nazipack.
SGE_Werner schrieb:
Spannend werden diese Woche auch die Impfzahlen. Wir dürften einen spürbaren Anstieg der Zweitimpfungen noch mal haben, zudem müsste ja grundsätzlich mehr da sein langsam... Dazu jetzt die Freigabe der Impfprio.
Ich würde nicht davon ausgehen, dass jemand aus der IG4 bereits diese Woche einen Termin erhält.
Eine Beschleunigung bei den Impfungen ist aber dennoch diese Woche bereits denkbar, da wir endlich wieder eine reguläre Woche vor uns haben.
Mir sind übrigens noch Personen bekannt, die trotz IG3 und erfolgter Registrierung noch keinen Termin haben. Solange diese keinen Termin haben, dürften die Personen aus IG4 auch keinen erhalten.
Zumindest in Hessen ist es ja so, dass die Aufhebung der Priorisierung nur für Registrierungen ab morgen gilt. Wer bereits registriert ist, bleibt priorisiert.
ich bin ig3, seit 5 wochen registriert, bisher habe ich noch keinen termin.
Nachdem heute die Priogruppe 4 geöffnet wird, habe ich gestern bei der Hotline angerufen.
Tenor war, dass alles noch im Rahmen ist, mit 1-2 Wochen bis zur Terminvergabe ist noch zu rechnen.
Da bin ich in meinem Umfeld auch nicht alleine, ich kenne noch andere Personen, denen es ähnlich geht, die auch noch keinen Termin haben.
Nach Aussage (Erfahrungswerte Übergang 2-> 3) der Hotline, könne ich davon ausgehen, dass Leute aus der Priogruppe 4 am gleichen Impfzentrum vor mir geimpft werden. Den Grund (sprich die Funktionsweise der Software) kennt er nicht. Das wäre aber "normal".
Ein paar Tage Vorlauf hat die Terminvergabe ja, sprich eine Öffnung für mein Impfzentrum ist aus meiner Sicht nur sinnvoll, wenn bis Ende der Woche jeder aus Priogruppe drei einen Termin hat.
Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau, ich bin froh, dass die Zahlen aktuell so niedrig sind, ich bin mittlerweile deshalb auch recht entspannt, noch keinen Termin zu haben, trotzdem verstärkt sich mein Eindruck, dass die bundesweite Öffnung jetzt ein weniger sachlich/faktisch orientierter Beschluss, sondern ein pol. motivierter Schluss war.
Nachdem heute die Priogruppe 4 geöffnet wird, habe ich gestern bei der Hotline angerufen.
Tenor war, dass alles noch im Rahmen ist, mit 1-2 Wochen bis zur Terminvergabe ist noch zu rechnen.
Da bin ich in meinem Umfeld auch nicht alleine, ich kenne noch andere Personen, denen es ähnlich geht, die auch noch keinen Termin haben.
Nach Aussage (Erfahrungswerte Übergang 2-> 3) der Hotline, könne ich davon ausgehen, dass Leute aus der Priogruppe 4 am gleichen Impfzentrum vor mir geimpft werden. Den Grund (sprich die Funktionsweise der Software) kennt er nicht. Das wäre aber "normal".
Ein paar Tage Vorlauf hat die Terminvergabe ja, sprich eine Öffnung für mein Impfzentrum ist aus meiner Sicht nur sinnvoll, wenn bis Ende der Woche jeder aus Priogruppe drei einen Termin hat.
Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau, ich bin froh, dass die Zahlen aktuell so niedrig sind, ich bin mittlerweile deshalb auch recht entspannt, noch keinen Termin zu haben, trotzdem verstärkt sich mein Eindruck, dass die bundesweite Öffnung jetzt ein weniger sachlich/faktisch orientierter Beschluss, sondern ein pol. motivierter Schluss war.
Xaver08 schrieb:
Nach Aussage (Erfahrungswerte Übergang 2-> 3) der Hotline, könne ich davon ausgehen, dass Leute aus der Priogruppe 4 am gleichen Impfzentrum vor mir geimpft werden. Den Grund (sprich die Funktionsweise der Software) kennt er nicht. Das wäre aber "normal".
Solange Du Dich als IG3 bis gestern registriert hast, wirst Du im System priorisiert geführt.
Zumindest steht das so in einer Pressemitteilung und gilt für Termine in den Impfzentren.
Bei Haus- und anderen Ärzten ist die Priorisierung tatsächlich komplett aufgehoben.
Für die Jungs, die so was herstellen auch eine gute Möglichkeit, an Feilen heranzukommen.
Ok, soweit klar, auch wenn ich den Effekt aktuell noch für eher gering halte bei den aktuellen Zahlen und Entwicklungen. Dass da ein Effekt da wäre, ist unstrittig, ich glaube aber, dass das eher einen kleinen Teil des Problems ausmachen würde.
Wenn AstraZeneca liegen bleibt, ist jedenfalls auch beim Kampf gegen diese Mutante wenig gewonnen...
Bleibt die Frage, ob wir bei AZ wirklich auf 10-12 Wochen Zwischenzeit gehen sollten.
Wenn AstraZeneca liegen bleibt, ist jedenfalls auch beim Kampf gegen diese Mutante wenig gewonnen...
Bleibt die Frage, ob wir bei AZ wirklich auf 10-12 Wochen Zwischenzeit gehen sollten.
Xaver08 schrieb:
Ich bezog mich alleine auf die Idee es unter die Leute zu bekommen, indem ich nach Erstimpfung alle Hüllen fallen lasse.
Das hatte ich schon so verstanden, dass es Dir vor allem darum ging. Übrigens wären wir da ja bei einem Problem... Ich sehe da nicht mal mehr viele Hüllen, die da fallen könnten. Gefühlt kann ich schon jetzt ganz viel ohne Schnelltest oder Impfung machen, ich frage mich ohnehin, was in paar Wochen noch schnelltestpflichtig ist.
Ich habe richtig Sorge, dass da jetzt ein paar Prozent sich nicht mehr impfen lassen, weil es ja eh für sie kaum einen Unterschied macht bzgl. "Annehmlichkeiten".
Xaver08 schrieb:
Das wäre ein Booster für Delta
Was wäre ein Booster? AstraZeneca-Geimpfte etwas früher ohne Schnelltest agieren zu lassen?
Wir reden gerade von vllt. einer bis zwei Delta-Varianten-Ansteckungen je 100.000 Einwohner in Deutschland pro Woche, ich weiß nicht, ob da etwas, was vllt. paar hunderttausend Menschen betrifft, irgendwas groß beschleunigt.
Das Risiko bei Delta sehe ich eher durch den wieder dramatisch ansteigenden Auslandstourismus und im Herbst wird sie ohnehin überhand nehmen.
Die Reduzierung des Schutzes gegen Delta ist bei der Einfachimpfung besonders hoch.
Natürlich bedeutet das einen Vorteil für Delta, dass der auch bei niedrigen Zahlen gilt muss ich Dir denke ich nicht erklären. Booster bedeutet natürlich nicht, dass die Zahlen gleich explodieren, auch wenn bereits exponentielles Wachstum bei Delta greift, auch das muss ich Dir wohl nicht erklären. Noch sind wir in der komfortablen Situation, dass sie nicht wächst
Eingeschleppte Fälle zählen natürlich mit dazu, für die Würde der Vorteil dann auch gelten
Natürlich bedeutet das einen Vorteil für Delta, dass der auch bei niedrigen Zahlen gilt muss ich Dir denke ich nicht erklären. Booster bedeutet natürlich nicht, dass die Zahlen gleich explodieren, auch wenn bereits exponentielles Wachstum bei Delta greift, auch das muss ich Dir wohl nicht erklären. Noch sind wir in der komfortablen Situation, dass sie nicht wächst
Eingeschleppte Fälle zählen natürlich mit dazu, für die Würde der Vorteil dann auch gelten
Eintracht-Laie schrieb:
Den meisten geht es nicht darum so schnell wie möglich einen Riesensprung in Sachen „Ich (und andere) sind geschützt“ (passiert durch die Erstimpfung) sondern es geht um den Punkt bequem zu leben und in der Urlaub zu fahren.
Naja "den meisten" ist Quatsch, sonst würde AZ auch bei den Sonderaktionen nicht weggehen.
Aber machen wir doch mal die Annahme:
Biontech
Erstimpfung: 19. Juni
Zweitimpfung: 31. Juli
Frei ab: 14. August
AstraZeneca
Erstimpfung: 5. Juni
Zweitimpfung: 28. August
Frei ab: 11. September
Und jetzt hab mal nen Urlaub in den letzten beiden August-Wochen. Da würde so mancher eben pokern, vor allem wenn Biontech/Moderna-Impfungen in Kürze auch so in Aussicht sind.
Das Ganze kann man einfach umgehen, wenn man festlegen würde, dass AZ-Geimpfte zB 3 Wochen nach ihrer Erstimpfung für 3 Monate die selben "Freiheiten" haben wie ein Biontech/Moderna-Vollgeimpfter. Was glaubst Du, wie schnell dann AZ genommen wird.
Xaver08 schrieb:
Das wäre ein Booster für Delta
Was wäre ein Booster? AstraZeneca-Geimpfte etwas früher ohne Schnelltest agieren zu lassen?
Wir reden gerade von vllt. einer bis zwei Delta-Varianten-Ansteckungen je 100.000 Einwohner in Deutschland pro Woche, ich weiß nicht, ob da etwas, was vllt. paar hunderttausend Menschen betrifft, irgendwas groß beschleunigt.
Das Risiko bei Delta sehe ich eher durch den wieder dramatisch ansteigenden Auslandstourismus und im Herbst wird sie ohnehin überhand nehmen.
WuerzburgerAdler schrieb:
Aber wenn man das so sieht wie du, hat Bolsonaro doch vollkommen recht: wenn schon die Industrienationen in ihrem Wohlstand nichts gegen den Klimawandel auf die Reihe kriegen, warum soll ich dann die Regenwälder erhalten?
Wie sehe ich das denn? Sage ich irgendwo, dass jeder so weitermachen soll, weil es eh nichts ändert?
Nein, jeder muss bei sich selbst anfangen. Das kann man auch, wenn man einen SUV fährt und zwar, wenn man unnötige Kilometer vermeidet.
Ich sage nur, dass Du trotzdem die Welt nicht retten wirst, solange es Leute gibt, die an einem Tag aus Profitgier mehr Schaden anrichten als Du in Deinem ganzen Leben vermeiden kannst.
Es gibt eine aktuelle Studie, die die Kommunikation von Exxon Mobile zum Klimawandel untersucht, sie zeigt auf, dass der Konzern in ihrer Kommunikation neben Herunterspielen der Folgen, die Verantwortung weg von sich auf die Konsumenten gelenkt hat.
Sicher ist individuelles Verhalten wichtig, es wird aber alleine nicht reichen
Sicher ist individuelles Verhalten wichtig, es wird aber alleine nicht reichen
WuerzburgerAdler schrieb:
Trotzdem werden Autofahrer mit spritfressenden Fahrzeugen mehr belastet als welche mit Kleinwagen. Und so soll das auch sein.
Pendler werden mehr belastet als beispielsweise Leute, die eh dem Staat nur auf der Tasche liegen oder mit dem ÖPNV auf die Arbeit kommen.
Gestern schwadronierst Du in dem anderen Thread von Gewissensentscheidungen und davon, dass man sogar gegen Gesetzes verstoßen soll, wenn man meint das Richtige zu tun. Und hier ist es Dir einfach völlig schnurz, dass Leute, die täglich weit pendeln müssen, einfach nicht entlastet werden.
Ja, Empathie ist so eine Sache. Schade nur, wenn man sie nur hin und wieder zeigt.
Zum Thema SUV und normale PKW:
So viel schwerer als normale PKW sind SUV gar nicht. Ein VW Polo der neuesten Generation wiegt auch schon bis zu 1,3 Tonnen. Mein SUV wiegt gut 1,6 Tonnen. Und ein BMW 3er wiegt auch in etwa in dem Bereich.
Basaltkopp schrieb:
Pendler werden mehr belastet als beispielsweise Leute, die eh dem Staat nur auf der Tasche liegen oder mit dem ÖPNV auf die Arbeit kommen.
ÖPNV hat von 2000 bis 2018 Preissteigerungen von 78% gesehen
https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-09/oeffentlicher-nahverkehr-mobilitaet-kosten-preissteigerung-investitionen
Seit der Jahrtausendwende sind die Kosten für Anschaffung und Unterhalt eines Kfz um etwa 36 Prozent gestiegen,
Schreibt das UBA hier:
https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-verkehrspolitik-benachteiligt-menschen
Man kann kaum sagen, dass ÖPNV Nutzer sonderlich privilegiert wären.
Dabei sind gerade in der sehr niedrigen Einkommensklasse über 50% der Menschen ohne ein Auto
Mobilitätsbericht des BMVI von2019
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/mid-2017-kurzreport.pdf?__blob=publicationFile
Die Diskussion ist sehr einseitig. Deine Aussage mit der Privilegierung von ÖPNV Nutzern ist falsch
Nein. Alles was ich bisher weiß ist, dass nur die Grünen ein Wahlprogramm haben und alle anderen Parteien nur mit "Die Grünen sind doof" in den Wahlkampf gehen.
Abgesehen davon ändert das nichts daran, dass Leuten, die keinen Führerschein haben ganz entspannt über die Benzinpreise diskutieren können.
Mir könnte es beispielsweise auch egal sein, wenn man die Hundesteuer verzehnfacht und die Hundehaltung auf einen Hund pro Haushalt begrenzen würde. Ich habe nämlich keinen Hund.
Abgesehen davon ändert das nichts daran, dass Leuten, die keinen Führerschein haben ganz entspannt über die Benzinpreise diskutieren können.
Mir könnte es beispielsweise auch egal sein, wenn man die Hundesteuer verzehnfacht und die Hundehaltung auf einen Hund pro Haushalt begrenzen würde. Ich habe nämlich keinen Hund.
Ei gewiss doch! Du hast wie immer Recht.
Wer keinen Führerschein hat und/oder nicht auf ein eigenes Auto angewiesen ist hat in der Sache natürlich leicht reden.
Nein. Alles was ich bisher weiß ist, dass nur die Grünen ein Wahlprogramm haben und alle anderen Parteien nur mit "Die Grünen sind doof" in den Wahlkampf gehen.
Abgesehen davon ändert das nichts daran, dass Leuten, die keinen Führerschein haben ganz entspannt über die Benzinpreise diskutieren können.
Mir könnte es beispielsweise auch egal sein, wenn man die Hundesteuer verzehnfacht und die Hundehaltung auf einen Hund pro Haushalt begrenzen würde. Ich habe nämlich keinen Hund.
Abgesehen davon ändert das nichts daran, dass Leuten, die keinen Führerschein haben ganz entspannt über die Benzinpreise diskutieren können.
Mir könnte es beispielsweise auch egal sein, wenn man die Hundesteuer verzehnfacht und die Hundehaltung auf einen Hund pro Haushalt begrenzen würde. Ich habe nämlich keinen Hund.
Xaver08 schrieb:
Im Detail wäre das Problem recht einfach zu lösen, sie könnte Asyl in D bekommen. Das ist möglich
Natürlich. Das wäre auch eine Möglichkeit. Damit wäre das Problem auch gelöst. Aber ist die Frage, ob das nicht durch das Kirchenasyl jetzt noch schwieriger geworden ist, weil der Staat es nicht so aussehen lassen will, dass dieses Erfolg gehabt hätte.
@ Würzi ... Da hat BK nicht ganz unrecht, Du hast bisher auch einige Argumente von mir und FA einfach beiseite gewischt und als nicht diskussionwürdig erachtet, weil sie Deiner Überzeugung widersprechen. Jetzt mache ich das selbe und nun ist es doof? Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir da noch mal näher kommen. Warum soll ich mit jemanden diskutieren, für den die Beurteilung des Ganzen nach meinem bisherigen Eindruck von Deinen Ausführungen bereits abgeschlossen ist? Du, dafür schätze ich Dich ansonsten zu sehr, als dass ich mich jetzt mit Dir zu Tode debattiere über einzelne Argumente, wenn dies zu keinerlei Mehrwert mehr führt.
SGE_Werner schrieb:
Natürlich. Das wäre auch eine Möglichkeit. Damit wäre das Problem auch gelöst. Aber ist die Frage, ob das nicht durch das Kirchenasyl jetzt noch schwieriger geworden ist, weil der Staat es nicht so aussehen lassen will, dass dieses Erfolg gehabt hätte.
Das ist Quatsch, die Frau sollte abgeschoben werden, deshalb bekam sie Kirchenasyl. es zeigt aber im Übrigen dass ein Verbleib in D mitnichten mit dem dtsch. Rechtssystem kollidieren muss
Xaver08 schrieb:
Das ist Quatsch, die Frau sollte abgeschoben werden, deshalb bekam sie Kirchenasyl.
Ach wirklich? Weiß ich doch. Aber versetze Dich mal in so ne Behörde in Bayern... Da würde ich jetzt erst recht abschieben wollen. Noch eher als zuvor.
Xaver08 schrieb:SGE_Werner schrieb:
Natürlich. Das wäre auch eine Möglichkeit. Damit wäre das Problem auch gelöst. Aber ist die Frage, ob das nicht durch das Kirchenasyl jetzt noch schwieriger geworden ist, weil der Staat es nicht so aussehen lassen will, dass dieses Erfolg gehabt hätte.
Das ist Quatsch, die Frau sollte abgeschoben werden, deshalb bekam sie Kirchenasyl. es zeigt aber im Übrigen dass ein Verbleib in D mitnichten mit dem dtsch. Rechtssystem kollidieren muss
In diesem Fall aber offensichtlich schon.