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zappzerrapp

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60revax schrieb:

Es war ein 27jähriger wohnsitzloser Strassenkünstler [...] Zu der Bewährungsstrafe muss er noch 60 Stunden gemeinnützig arbeiten. Das wird wohl die härtere Strafe sein.

Was ist das für ein elendiger Sche iß Kommentar den du da ablässt?
Kennst du den Mann, oder ist das das schöne alte Stereotyp vom arbeitsscheuem Gesindel?
Was bist du nur für ein ekliger Typ!

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FrankenAdler schrieb:

60revax schrieb:

Es war ein 27jähriger wohnsitzloser Strassenkünstler [...] Zu der Bewährungsstrafe muss er noch 60 Stunden gemeinnützig arbeiten. Das wird wohl die härtere Strafe sein.

Was ist das für ein elendiger Sche iß Kommentar den du da ablässt?
Kennst du den Mann, oder ist das das schöne alte Stereotyp vom arbeitsscheuem Gesindel?
Was bist du nur für ein ekliger Typ!


https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/beschleunigtes-verfahren-silvesterausschreitungen-leipzig-connewitz-100.html

Da die Sachlage klar war und kein hohes Strafmaß zu erwarten war, gab es ein beschleunigtes Verfahren, wie Verteidiger Andreas Meschkat MDR SACHSEN sagte. "Da mein Mandant nicht über einen festen Wohnsitz verfügte, ist ein Haftbefehl ergangen. [...]"

Der Duden definiert wiederum wohnsitzlos als "ohne festen Wohnsitz".
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Haliaeetus schrieb:

Wedge schrieb:

Bin gespannt, wann die Bonpflicht für CumEx Geschäfte kommt.

... oder für Auftragsmorde

Auftragskiller sind meines Wissens nach freiberuflich tätig und sind somit von der Bonpflicht befreit.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Wedge schrieb:

Bin gespannt, wann die Bonpflicht für CumEx Geschäfte kommt.

... oder für Auftragsmorde

Auftragskiller sind meines Wissens nach freiberuflich tätig und sind somit von der Bonpflicht befreit.        

Durch gezielte Lobbyarbeit dürfte sich an der Situation in nächster Zeit auch wenig ändern.


Unsere handwerkliche Stammbäckerei hat leider noch Betriebsferien. Die Alternative im Rewe druckt zwar aus, bietet allerdings nur auf Nachfrage den Bon an. Da hängen jetzt immer zwei Meter aus der Kasse raus...

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Von anderen Portalen kam auch gerade die Eilmeldung rein.

Ein Spiel Amazon Prime, der Rest läuft bei DAZN. Damit tatsächlich wieder etwas weniger aufgesplittet, als aktuell. Gearscht sind natürlich endgültig die die keine stabile Internetverbindung haben.

Sky muss jetzt alles drauf setzen, die Bundesliga zu behalten. Verliert Sky die auch noch, können sie wohl zumachen.
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Gearscht sind natürlich endgültig die die keine stabile Internetverbindung haben.



Und hier sehe ich den Schwachpunkt in der Refinanzierung für reine Internetanbieter wie DAZN. Selbst bei uns in Friedberg - also jetzt nicht der hinterste Vogelsberg - hängen die Spiele bei DAZN pro Halbzeit zwei-, dreimal. Ist halt die Frage, ob es sich nur mit den Kunden in den Ballungsräumen trägt...
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Ist es eigentlich ein Zeichen des Alterns, wenn die Rechnung fürs Raclettegedöns höher als die für den Alkohol ist?
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Allwissendes Forum – folgender Sachverhalt:
Bei uns wurde im Garten ein zweigeschossiger Schuppen abgerissen, dessen Rückwand ans Nachbargrundstück angrenzte. Diese Rückwand (Bruch-/Flussstein) wurde auf etwa 3m belassen (auf dem Nachbargrundstück befinden sich in Grenzbebauung 3m hohe Schuppen) und soll nun als Gartenmauer dienen - bisschen Wilder Wein, Clematis, Dies & Das.  

Nun zur eigentlichen Frage: Wie dichtet man die Mauer nun am besten von oben ab? Sämtliche Dächer auf dem Grundstück sind mit Frankfurter Pfannen gedeckt. Bieten sich diese als Mauerabdeckung an? Wie sieht es mit dem Verlegen aus: Reicht normaler Mörtel? Sollte vorher Dichtschlämme aufgetragen werden?

Ein großes Merci für fachkundigen Rat

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Ich find ehrlich gesagt den Eventismus rund um die Nationalelf bis zu einem bestimmten grad gar nicht schlecht.

Vielleicht weil ich als Eintracht Fan in NRW meist nur mit einem gleichgesinnten Kumpel Fußball geguckt habe, habe ich es dann genossen, einfach mal mit allen meinen anderen Kumpels (alles Fußballverrückt) zusammen ins Stadion (oder anderen öffentlichen Plätzen) zu gehen und zusammen der selben Mannschaft zuzujubeln.

So hat mir 2006 wahnsinnig Spaß gemacht. Und ich fand es persönlich besser auf der Straße zu feiern, statt wie 1998 noch auf der Straße als Nazi beschimpft zu werden, weil ich da nen Deutschland Schaal anhatte. 2008, 2010 fand ich auch noch relativ uneingeschränkt super. 2012 kippte es dann langsam, weil sich die Art des Public Viewings veränderte (die ich mitbekommen habe). Da hatte ich immer mehr das Gefühl, dass die Leute weniger werden, die auch sonst schonmal ins Stadion gehen, sondern es immer mehr um die Party drumherum ging. Klar, es war schon immer Teil davon, aber es nahm aus meiner Sicht überhand.

Bis 2014 passte es aber irgendwie am Ende noch alles und der Spaß mit Freunden und so weiter gucken zu können überwog. 2014 war dann es wirklich ein großes wichtiges Erlebnis für mich, den WM Titel feiern zu können.

Unmittelbar danach ebbte mein Interesse schon ab. Das ist bei mir aber einfach so. Ziel erreicht, schon interessiert es mich weniger. Ein Computerspiel hat für mich nach einmal Durchspielen keinen Reiz mehr. In den 90gern war ich Lakers Fan. Nachdem Sie den NBA Titel gewonnen haben, war mir Basketball von einem Tag auf den anderen egal. Und ich verstehe die Motivation von Bayern Fans, nach dem Tripple noch Bayern Fans zu bleiben, überhaupt nicht.

2016 machte ich dann, weil ich während der EM auf einer Fortbildung war und das Spiel gegen Frankreich nicht alleine auf dem Hotelzimmer gucken wollte den Fehler, in Essen zum Public Viewing zu gehen. Oh Gott, war das fruchtbar. Ein Animateur der auch während des Spiel unablässig reinlaberte, "Will Griggs on Fire" anstimmte und nach dem 2:0 für Frankreich noch meckerte, dass man keine Stimmung mehr machen würde, weckte mordgelüste in mir.

2018 guckte ich nur noch in kleineren Runden.

Ich bin immer noch für Deutschland (für wen auch sonst? Halte andere Verbände nicht für weniger korrupt). Aber das Interesse ist deutlich zurückgegangen.

Vermarktungszeug mochte ich auch nicht. Die abfeiere in Berlin nach Turnieren fand ich 2006 noch vertretbar, als Abschlussfest für die Heim WM. In späteren Turnieren war das aber nur noch peinlich. Ballack hatte meine volle Sympathie, als er mit Bierhoff aneinander geriet, der direkt nach der Niederlage wollte, dass eine "Danke an die Fans" Banner hochgehalten wird.

Seit 2018 ist auch sportlich es durch für mich, so lange Löw da Trainer ist. Ich mochte ihn aber nie, konnte aber seine Erfolge insgesamt positiv einschätzen. Da wurde aber mit Ansage sportlich alles verkehrt gemacht. Und dass sich dann der DFB hinstellt und sagt, "wir müssen jetzt analysieren, woran es lag, aber es lag auf keinen Fall an Löw, der darf selbst entscheiden, ob er weitermacht", hat bei mir zu der sportlichen Entfremdung geführt, den ich bei der Eintracht hatte, als Veh als Heilsbringer zurückgeholt wurde, sportlich verkackte, den Abstiegskampf ausrief und plötzlich die Fans wegen der viel zu großen Erwartungshaltung angeprangert worden.

Schade. Wenn ich das Spiel gegen Nordirland sehe, könnte mir ein Spiel rund um Spieler wie Gnabry, Sané und Brandt sportlich durchaus Spaß machen.
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Ziel erreicht, schon interessiert es mich weniger. [...] Und ich verstehe die Motivation von Bayern Fans, nach dem Tripple noch Bayern Fans zu bleiben, überhaupt nicht.


Hoffentlich wird man eines nahen Tages hier nichts mehr von dir lesen.
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ich will ja nix sagen, aber... Meine Kinder werden gerade ins Bett gebracht und weigern sich zu schlafen, ohne dass meine Frau ihnen "Im Herzen von Europa" vorsingt. Ich höre vom Wohnzimmer aus zu.
Meine Frau hat mit Fußball nix am Hut.
Unsere Tochter (4) korrigiert ständig genervt den Text, unser Sohn (1) krakeelt "Laaalalaaala!".

Update: Jetzt höre ich meine Tochter lauthals "Schwarz-weiß wie Schnee" grölen.
Stimme meiner Frau (extrem genervt): "Im Bett wird jetzt nicht mehr gehüpft!"

Babba macht sich jetzt erst mal ein Bier auf, glaub ich.
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ExilhesseBaWue schrieb:

ich will ja nix sagen, aber... Meine Kinder werden gerade ins Bett gebracht und weigern sich zu schlafen, ohne dass meine Frau ihnen "Im Herzen von Europa" vorsingt. Ich höre vom Wohnzimmer aus zu.
Meine Frau hat mit Fußball nix am Hut.
Unsere Tochter (4) korrigiert ständig genervt den Text, unser Sohn (1) krakeelt "Laaalalaaala!".

Update: Jetzt höre ich meine Tochter lauthals "Schwarz-weiß wie Schnee" grölen.
Stimme meiner Frau (extrem genervt): "Im Bett wird jetzt nicht mehr gehüpft!"

Babba macht sich jetzt erst mal ein Bier auf, glaub ich.


Und ich frag mich immer, ob es mich beunruhigen sollte, dass unsere Kleine zu "Im Herzen..." abends einschläft. Nicht dass das auch später Pawlow-mäßig wird...
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SpOn weiß, dass beide ihre Likes zurückgenommen haben.
https://spon.de/afz6y
Die liken einander, ohne die Posts, die sie liken, zu lesen.
Seltsame Welt.
Ich werde doch alt.
😊
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Vor allem die Begründung "Wusste nicht, dass es politisch ist" finde ich stark
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eintrachtfrankfurt2005 schrieb:

Bin noch nicht bei der Arbeit und hätte eigentlich schon vor ner halben Stunde ankommen sollen.
Aber wer gerade bei Rmv mal Züge sucht von Ffm in Richtung Hanau, Offenbach, Frankfurt Süd -> hier ist ALLES verspätet.

Störung an der Strecke Offenbach,
Brückenbauarbeiten bei Fulda Neuhof
und aus irgendwelchen Gründen entfällt sogar der Halt Frankfurt Hbf.

Die Züge 07:42, 08:26 Uhr und 08:34 fahren in 90% nicht pünktlich ab.
Wer will sich denn diesem Terror noch aussetzen? Man braucht eine unglaubliche Belastbarkeit, um das mitzumachen.

Ich lese jeden Vormittag den Morgenticker auf hessenschau.de, jeden zweiten Werktag werden Störungen gemeldet die den Nahverkehr im RMV-Gebiet einschränken. Eigentlich unglaublich, aber kommt davon weil jahrelang nicht viel gemacht wurde und jetzt holt einen der ganze Schrott ein.
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propain schrieb:

jeden zweiten Werktag werden Störungen gemeldet die den Nahverkehr im RMV-Gebiet einschränken.


Gestern war es mal wieder soweit: Um 6:40 bei strömendem Regen am Bahnhof in Friedberg angekommen und schon gewundert, warum so viel am Gleis los ist: Die Bahn nach Friedrichsdorf um 6:16 war bereits ausgefallen, die um 6:46 wurde gerade als ausfallend verkündet. Laut Anzeige sollten Taxis fahren - es kamen wohl drei,  die fuhren aber bereits um 6:30 und waren schon da nicht ausreichend.

Also im Regen gewartet, mit ein bisschen Joggen reicht ja auch noch der Zug um 7:16. Um 7:10 dann aber gesehen, dass auch in der Gegenrichtung nix gefahren ist, es also auch keinen Triebwagen geben würde, der uns gen Taunus bringen würde.
Letzten Endes also durch den Regen nach Hause gejoggt und doch das Auto genommen.

So sehr ich an sich das Bahnfahren schätze: Ökonomische und ökologische Kosten sind letztlich natürlich geringer, aber die Opportunitätskosten des Bahnfahrens sind halt häufig unfassbar hoch. Aktuell habe ich das Glück, dass Madame in Elternzeit ist und entsprechend das Auto in der Regel nicht braucht. Aber ab Februar? Wenn man dazu auch noch morgens in die Kita muss...

Mich würde die Jahreskarte knapp 1800 Euro kosten. Ein zweites Auto wäre natürlich teurer. Sollte das Landesticket wegfallen (da dieses Jahr keine Landtagswahl stattfindet, wurde bislang ja noch nicht öffentlichkeitswirksam eine Verlängerung verkündet), wüsste ich aktuell nicht, wie ich mich entscheiden sollte...
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FrankenAdler schrieb:
Bahn fahren ist völlig überteuert um als Alternative für viele Menschen in Frage zu kommen. Darüber hinaus steigt für viele Berufspendler der Zeitaufwand enorm, während die Flexibilität massiv eingeschränkt wird.


Genau da hakt es zuvorderst. Anstelle von Verboten, mit denen man viele aus der Bevölkerung gegen sich aufbringt, wäre ja mal Entgegenkommen und Entfernen der eigenen Stellschrauben eine politische Maßnahme.

WuerzburgerAdler schrieb:

Natürlich. Ein leistungsfähiger ÖPNV, der die Menschen mit umweltfreundlichen Fahrzeugen möglichst günstig (kostenfrei? Stadtjahrespauschale? es gibt diverse Denkmodelle) überall hin bringt, muss das vorrangige Ziel sein. Ist es nur leider nicht.


Die Piratenpartei hatte in ihrer Hochphase zwar noch keine Rentenkonzepte, aber hoch-innovative Überlegungen, wie den fahrscheinlosen Nahverkehr und wurde dafür medial niedergemacht. Der SH-Landtagsabgeordnete Patrick Breyer hatte dazu auch eine Machbarkeitsstudie beauftragt. Aber vor allem in den Talkshows, allen voran Anne Will, wurde diese Idee, bei der Piraten wie Patrick Lauer damals saßen, als spinnerte Idee von ein paar Durchgeknallten behandelt, die mal Politik spielen wollen. Schon interessant, wie sich plötzlich der Wind dreht.

WuerzburgerAdler schrieb:
Sowohl bei den Anbietern als auch bei den Verbrauchern. Für zig Millionen Menschen in Deutschland ist der tägliche ÖPNV alternativlos und völlig normal. Für andere wiederum nicht vorstellbar. Warum nicht?


Alternativlos und normal ist er eben leider genau nicht. Ich bezeichne die Bahn inzwischen als Terrorunternehmen.
Und ich kann für mich in Anspruch nehmen, eigentlich vorbildlich zu handeln. Den Hauptteil meiner Strecken fahre ich mit der Bahn, jeden Tag 220 Kilometer, über 1000 Kilometer pro Woche, Eintracht-Heimspiele und Auswärtsfahrten nicht mitgerechnet, nur reine Berufspendelei.
Selbst zu meinem Studium bin ich jeden Tag 110km einfache Strecke zur Goethe-Uni gefahren und abends zurück. Seit 2002 verbringe ich täglich 3 Stunden in den Zügen, meine gefahrenen Kilometer entsprechen inkl. Wochenenden zu Spielen längst über 1 Mio. Kilometer, also einmal zum Mond hin, zurück und wieder zum Teil hin.

Was ich seit dieser Zeit mitmache, ich an Unfassbarkeit nicht zu überbieten.
Zugausfälle, Oberleitungsstörungen, Stellwerksschäden, Personenschäden (für die die Bahn selbst nichts kann, aber die eben im Straßenverkehr nicht auftreten), Klimaanlagenausfall im Sommer, Klimaanlagen an im Winter, blankes Organisationschaos, Internetausfall auf Fernstrecken, usw. usw.
Führt inzwischen dazu, dass ich seit Jahren immer einen Vierkantschlüssel in der Tasche habe, mit dem ich die permanent abgeschlossenen Fenster dann selbst öffne und so manchem Mitpassagier im Hochsommer nen Kreislaufkollaps erspart hab.
Erst vor ein paar Wochen kam ja auf Anfrage der Grünen raus, dass die Bahn in ihre Pünktlichkeitsstatistik ausgefallene Züge gar nicht mit einbezieht, weil sie den - zwar logischen, aber dreisten - Standpunkt vertritt, dass ausgefallene Züge ohnehin nie die Chance hatten, pünktlich anzukommen, also können sie auch nicht verspätet sein, wenn sie gar nicht erst losfahren.

Ich kann froh sein, dass ich oft ein bisschen flexibel morgens von der Startzeit her bin, aber die Bahn hat es morgens schon geschafft, dass ich zwei Stunden zu spät zur Arbeit gekommen bin.
Ich dürfte kein Lehrer sein, der morgens um 8 pünktlich im Klassenzimmer stehen muss. Das ginge in 50% aller Tage schief.


vonNachtmahr1982 schrieb:
Ich habe 7 Jahre in dem kleinen Städtchen (naja Dorf mit Stadtrechten trifft es eher) Rosenthal im Burgwald gearbeitet. Es ist bis heute nicht möglich diesen Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Und das ist auf dem land überall so.


Richtig. Das Rhein-Main-Gebiet ist vergleichsweise noch gut aufgestellt. Ganz Nordhessen Land ist ÖPNV-technisch ein Alptraum. Bis vor 2 Jahren waren Orte wie Gilserberg oder Bad Zwesten nicht mal an den ÖPNV angeschlossen. da fuhr um 6:00 Uhr morgens einmal ein AST auf Bestellung. Selbst heute sind da Anbindungen an Marburg oder Schwalmstadt-Treysa ein Witz. Mit dem Auto spart man mehrere Stunden (!) und das bei einer Strecke von nur 20 km.
Aber auch alles nördlich von Nidderau oder westlich von Gießen ist fernab jeglicher Anbindung.

Tafelberg schrieb:
Leider gibt es immer noch zu viele für die Auto fahren ein "Hobby" ist, war fassungslos über einen Kollegen der sich gerühmt hat > 220 kmh nachts gefahren zu sein


Das ist OT. Wenn man nachts Autobahn frei hat, kann man auch 300 fahren, wenn man will.

skyeagle schrieb:
Das größte Problem ist, dass die Leute außerhalb von Großstädten diesbezüglich allein gelassen werden. Da muss man auch gar nicht so weit gehen, das fängt schon in Langenselbold an. Bis vor Kurzem sind da die busse gefahren, wann sie wollten, wohin sie wollten, manchmal musste man sogar nix zahlen, kam aber nicht unbedingt ans gewünschte Ziel. Sowas macht man zwei mal. Dann setzt man sich doch wieder ins Auto...


Man könnte schon viel erreichen, wenn man mal z.B. Kommunikation der Fahrzeuge untereinander einbaut. Die Technik ist längst da, aber dass mal der Bus auf die um 5 min. verspätete S-Bahn wartet, das kommt seltenst vor. Da darf man dann 30-60 min. auf den nächsten warten.

Und von Kulanz bei der Bahn bzgl. Ticketrückgabe schreibe ich hier lieber nix. Wer nicht das schweineteure Flex-Ticket bucht, der kann bei kurzfristigen Terminverschiebungen geschäftlich seine Bahncard eigentlich verbrennen.
Jeder Mietwagen ist so gesehen vom Preis-Leistungs-Verhältnis wesentlich günstiger.

Ich kann jeden verstehen, der sich das Abenteuer Bahn nicht antun will. Und angesichts der völlig untragbaren Zustände im Bahnbereich, soll die Politik hier lieber ansetzen, anstelle das Autofahren zu verteufeln und unbequem zu machen. Schließlich ist sie Eigentümer dieses Saftladens und hat es in der Hand, dort für wesentliche Änderung zu sorgen. Aber die Mwst. die man beim Sparpreisticket von 19% auf 7% spart, für die kann man sich nicht mal nen Kaffee kaufen, wenn's am Bhf (mal wieder) wesentlich länger dauert. Bei der nächsten Fahrpreisrunde sattelt die Bahn das sowieso wieder drauf.
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eintrachtfrankfurt2005 schrieb:

Ich dürfte kein Lehrer sein, der morgens um 8 pünktlich im Klassenzimmer stehen muss. Das ginge in 50% aller Tage schief.


Weshalb ich einer der sieben von 115 Kollegen bin, der - trotz des Landestickets - regelmäßig mit der Bahn kommt.

Ich nehme schon immer eine Bahn (30 Minuten) früher, um einen Puffer zu haben. So gehe ich um 6:25 Uhr aus dem Haus und bin um 7:25 Uhr in der Schule. Sicherlich einmal pro Woche bin ich erst um 7:55 Uhr da, wohl einmal im Monat jedoch erst um 8:25 Uhr, da zwei Züge ausgefallen sind oder man den Anschluss verpasst hat. Stehen Klausuren oder andere wichtige Dinge in der ersten Stunde an, bleibt mir daher nichts anderes übrig als mit dem Auto zu fahren...

Anders herum hat man natürlich auch jeden zweiten Tag ein paar Schüler, die zu spät kommen.
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Tafelberg schrieb:

mikulle schrieb:

Sollte sich dafür eine Mehrheit (wie immer die in dem betreffenden Falle auszusehen hat) findet, sehe ich da jetzt nichts skandalöses dran



skandalöses nichts, aber warum haben die "Hornochsen " vor Ort das Problem nicht gleich besser einordnen können?


Das hat viel mit Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit zu tun. Die Leute da im Ortsbereit sind wahrscheinlich alle Ü 60, die kennen sich untereinander aus dem Dorf. Der NPDler ist dort geboren, der einzige jüngere, und er hat das Vakuum genutzt. An irgendwelche Parteien hat da keiner gedacht. Nach dem Motto: Der Bub engagiert sich doch und ist fleißig, soll er es machen.
Für den Wetteraukreis ist es bitter, schon wieder ist man in den Schlagzeilen wegen sowas... es ist mein Heimatkreis, ich schäme mich fast ein bisschen dafür. Gerade was den östlichen Teil angeht wundert es mich aber nicht wirklich. Hier gibt's einige die so denken. Hier hab ich auch schon ne Reichskriegsflagge in einem Garten wehen sehen.
Die NPD verteilt immer fleißig ihre Flyer.
Vielleicht sollte man manchen Leuten hier mal erklären was diese NPD ist. Und was die wollen.
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Diegito schrieb:

Das hat viel mit Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit zu tun. Die Leute da im Ortsbereit sind wahrscheinlich alle Ü 60, die kennen sich untereinander aus dem Dorf. Der NPDler ist dort geboren, der einzige jüngere, und er hat das Vakuum genutzt. An irgendwelche Parteien hat da keiner gedacht. Nach dem Motto: Der Bub engagiert sich doch und ist fleißig, soll er es machen.


Hier wird wohl die Antwort liegen. Ähnlich war es ja auch früher in Wölfersheim - der NPD-Mann Volker Sachs war halt im Dorf vernetzt und sobald es Probleme gab, zeigte er sich engagiert. Das führte dann zu 17,5 %...Nach dem Rückzug Sachs' gingen die Ergebnisse wieder runter und heute tritt die NPD in Wölfersheim nicht mehr zur Wahl an.

Die ZEIT im Jahr 1989 schrieb:
Sachs ist beliebt, sagen die Wölfersheimer, sagen selbst die Grünen: "Der hat uns sogar schon gegen den Bürgermeister in Schutz genommen." Sachs ist ein Einheimischer, ein "Wölfersheimer Bub", wie die Leute sagen, "einer von uns". Bürgermeister Hugo Fröhlich ist ein Zugereister, respektiert, aber nicht beliebt. Viele freuen sich, wenn "der Volker" es wieder mal schafft, "dem Fröhlich" eins auszuwischen.


Letzten Endes zeigt der Fall in Altenstadt ja das eigentliche große Problem der Lokalpolitik: Die Vergreisung. Das Gros der Jüngeren hat keine Lust und/oder keine Zeit mehr, sich in der Lokalpolitik zu engagieren. Überspitzt formuliert bleiben dann nur noch die Alten und die Extremen...


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Was für eine Ballannahme
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Keine Ahnung was du gerechnet hast. Unter Einbeziehung  des Kindergeldes bei einer fiktiven Heizkostenpauschale von 50€ pro Monat und einer maximalen Miethöhe von 764€ komme ich auf einen Betrag von 1621€.
Für den Mietspiegel habe ich das Jobcenter Frankfurt/Main herangezogen, hier die maximal mögliche Miete für drei Personen (Neubau, 75 qm! dürfte mal eben so für einen Hartz 4 Empfänger zu erreichen sein).
https://www.jc-frankfurt.de/Fuer-Arbeitssuchende/Allgemeine-Leistungen/Leistungen-zum-Lebensunterhalt/Frankfurter_Mietspiegel
Das Kindergeld wird ja mit in den Hartz 4 Satz einberechnet. Die Miete beträgt in diesem fiktiven Fall 764€, 50€ geht für Heizung drauf, bleiben also Summa Sumarum 807€/Monat.
Davon müssen also Windeln, Babynahrung, öffentlicher Nahverkehr, Nahrung, Freizeitgestaltung, Telefon, Kleidung für zwei Erwachsene und ein Kind bezahlt werden. Dazu alle Dinge die dem alltäglichem Verschleiß unterliegen.
Mein Lieber, ich arbeite seit Jahrzehnten mit Menschen auf Hartz 4 Niveau. Und ich kann dir sagen, das was du da z.B. für deine Miele Waschmaschine abgerufen hast, das hättest du dir mit Sicherheit nicht von Hartz 4 abgespart.
Ich will dir hier keine Arroganz vorwerfen, aber alleine die Idee, man könne mit Hartz 4 noch ein Auto finanzieren, lässt mich vermuten, dass du wenig Idee davon hast, unter welchen Bedingungen Menschen leben müssen.
Ginge das, ich würde dich gerne zu einer kleinen Hospitation einladen. Ich würde dir gerne die Wohnungen zeigen, gerne zeigen wie die Menschen leben. Gerne würde ich dich mit einer Alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern zusammenbringen, die seit Jahren auf knapp 50 qm schimmelnden Altbau sitzt und genau so lange wie sie da wohnt, versucht an eine einigermaßen hinreichende Wohnung zu kommen, ohne Aussicht auf Erfolg.

Bitte. Lass es stecken. Du weißt definitiv NICHT wovon du sprichst!
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Da es ja eigentlich OT ist, versuche ich mich kurz zu halten:

FrankenAdler schrieb:

Keine Ahnung was du gerechnet hast. Unter Einbeziehung  des Kindergeldes bei einer fiktiven Heizkostenpauschale von 50€ pro Monat und einer maximalen Miethöhe von 764€ komme ich auf einen Betrag von 1621€.

Habe nun vier Rechner bemüht, alle kommen bei den angegebenen Werten (Vermieter bekommt von uns 715 Euro – die 50 Euro für den Parkplatz habe ich hier bereits ausgespart –, 50 Euro die Mainova fürs Gas) und einem Kind bei zwei Erwachsenen ohne Erwerbseinkommen auf die genannten knapp 1770 Euro. Hiervon geht das Kindergeld ab, kommt dann aber von der Familienkasse wieder dazu. Oder liegt hier ein Denkfehler? Dann wären es eben 1578 Euro und ich würde in Ansätzen revidieren. Aber nicht im Kern...

FrankenAdler schrieb:

bleiben also Summa Sumarum 807€/Monat.

Von unseren 1700 Euro ausgegangen, sind es bei uns 797 Euro im Monat (1700 Euro minus „lebensnotwendige“ Fixkosten: 765 Euro an den Vermieter, 52 Euro Gas, 43 Euro Strom, 25 Euro Internet, 18 Euro GEZ). Wie gesagt, hier ist auch der Parkplatz für 50 Euro dabei. Von der GEZ-Gebühr kann man sich als ALG-II-Bezieher befreien lassen.

Da das Kind sein Bett aus irgendeinem Grund nicht sonderlich mag und es bevorzugt, im Wagen und dabei noch lieber beim Einkaufen einzuschlafen, gehen wir eigentlich jeden Tag einkaufen, im Schnitt zwischen 8 und 12 Euro pro Einkauf. Kommen wir im Monat auf 300 Euro; rechnen wir noch Bäcker, Metzger und Wochenmarkt hinzu sind es vielleicht 350 Euro. Darin enthalten auch die Mahlzeiten fürs Kind – vom Stillen einmal abgesehen. Für Windeln etc. fallen im Monat etwa 70 Euro an (grob überschlagen die Abbuchungen von DM und Co.).

Bleiben knapp 370 Euro für Klamotten, Handyverträge, Restaurantbesuche, Sky und was sonst noch so im Leben anfällt.

Gerade bei den Lebensmitteln sehe ich mit das größte Einsparpotential. Wenn man selbst kocht, dabei saisonale Produkte verwendet und wenig wegwirft, spart man eine Menge Geld.
Mit meinem ersten Beitrag wollte ich eigentlich auf diesen Punkt hinaus: Meiner Meinung nach ist mehr Geld nicht immer die Lösung. Es gibt eben einige Menschen – auch in meinem eigenen Umfeld – die könnten auch 500 oder 1000 Euro mehr zur Verfügung haben und würden trotzdem nicht über die Runden kommen. Und wenn man eben als ALG-II-Bezieher nur eine geringe Summe im Monat zur Verfügung hat, dann muss ich eben im Zweifel gezeigt bekommen, wie man mit diesem Geld zurechtkommt. Wenn ich an der Kasse sehe, wie sich eine Familie, die vom Habitus im sozialen Gefüge vermutlich eher unten anzusiedeln ist, für 12 Euro Fertigpizza kauft, denke ich mir: Warum bringt man denen nicht bei, mit einem Hefewürfel für 10 Cent, einer Packung Mehl für 40 Cent, passierten Tomaten für 50 Cent und einer Packung Käse eine Pizza selbst zu backen? Daher sollte meiner Meinung nach zusätzliches Geld eher in Kochkurse, Kurse in Haushaltsführung, Heimwerkerkurse etc. investiert werden. Eben wie in der Entwicklungszusammenarbeit: Hilfe zur Selbsthilfe.

Xaver08 schrieb:

dazu wüsste ich gerne noch, ob von dem konto dann auch fussball, kino und konzerte, kneipe etc abgehen (auch wenn das mit kind natürich weniger wird).

Vom Konto gehen 20 Euro für Sky ab. Im Waldstadion waren wir jetzt seit 1,5 Jahren nicht mehr – 1:0 gegen Hannover, Kopfballtor vom Danny – es gibt einfach keine Tickets mehr, die uns zusagen.

Kino und Konzerte? Vielleicht einmal im Jahr, ist nicht so unser Ding.

Die anderen Kosten variieren natürlich von Monat zu Monat. Habe extra für dich nun die letzten vier Wochen nachgeschaut: Kneipe/Restaurant? Einmal beim Italiener (40 Euro), einmal beim Inder (23 Euro) und einmal Schnitzel essen (30 Euro). Da wir Bargeld eigentlich nur zum Eis essen oder Kaffee trinken abheben, kann ich dir sagen: Hierfür gingen in den letzten vier Wochen 45 Euro drauf. Freizeit? Einmal im Zoo (24 Euro). Ein paar Besuche im Schwimmbad macht knapp 30 Euro.

Xaver08 schrieb:

wovon werden urlaube bezahlt, warst du nicht in laos/kambodscha unterwegs vor einigen jahren? das wird sich kaum davon decken lassen.      

Im Herbst werden 10 Tage in Marokko vom angesparten Geld auf dem Konto bezahlt. Den vierwöchigen "Elternzeiturlaub" im Anschluss natürlich nicht...

FrankenAdler schrieb:

Ich will dir hier keine Arroganz vorwerfen, aber alleine die Idee, man könne mit Hartz 4 noch ein Auto finanzieren, lässt mich vermuten, dass du wenig Idee davon hast, unter welchen Bedingungen Menschen leben müssen.

Diese Idee äußere ich wo genau?

FrankenAdler schrieb:

Du weißt definitiv NICHT wovon du sprichst!  

Weiß ich, wie sich die Unsicherheit, die ein Leben mit Hartz IV mit sich bringt, anfühlt? Zum Glück nicht. Habe ich aufgrund meines Elternhauses und meines eigenen Einkommens eventuell keine Vorstellung davon, wie das Leben mit ALG II ist? Mag sein.

Aber ich kann Geld und seinen Wert einschätzen, bzw. was man sich davon leisten kann. Wenn du oben nachrechnest, bleiben monatlich etwa 150 Euro übrig. Hiervon könnten wir Klamotten kaufen - die eigenen finanziert tatsächlich jeder für sich. Dennoch würde noch immer etwas als Rücklage bleiben. Und wenn mein Herz noch immer daran hängen würde, könnte ich mir davon auch wieder ne Miele abstottern

Müssten wir jedoch tatsächlich von ALG 2 leben und hätten wir Geldsorgen, würden wir uns kein Sky leisten. Hätten wir Geldsorgen, würden wir uns keinen Parkplatz gönnen und nur einmal im Monat oder gar nicht essen gehen. Hätten wir Geldsorgen, würden wir komplett auf Fleisch verzichten oder auf Antipasti vom Markt. Hätten wir Geldsorgen, würde ich mich miserabel fühlen und ich würde alles dafür tun, damit dieser Zustand vorbei ist. Und ist das nicht einer der Grundgedanken hinter der gesamten Reform? Auch durch eine eher geringe Hilfe den Anreiz zum Arbeiten zu erhöhen? Diesen kann man gerne kritisieren und wird auch von mir kritisiert. Die Zumutbarkeitsregeln sind - wie der Name schon sagt - eine Zumutung und auch das "Bildungspaket" seinen Namen nicht wert. So ist aber nunmal die aktuelle Lage und auf die beziehe ich mich.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ein Mehr an Geld scheint mir nicht die Lösung.

FrankenAdler, du machst vermutlich genau das, was ich mir noch stärker wünschen würde. Unterstützung und Hilfe abseits von reinen Geldzahlungen. Meinen ehrlichen Respekt dafür!

Und nun könnt ich mich gerne wieder zerreißen.



zappzerrapp schrieb:

Da es ja eigentlich OT ist, versuche ich mich kurz zu halten


Ähm ja...


Und um irgendwie noch die Kurve zum Thema zu bekommen: Ich glaube, dass auch ohne die Agenda 2010 der Niedergang der SPD unvermeidbar war. Die Agenda hat diesen Prozess eventuell beschleunigt, aber die Abwärtsspirale begann schon zuvor.
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zappzerrapp schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Das mit dem ALG sehe ich genauso und dass [...] der Hartz4-Satz zu niedrig [ist], ist auch unstrittig.
     


Diese Pauschalisierung finde ich irgendwie immer schwierig. Im Einzelfall mag es sicherlich zu wenig sein, verallgemeinern kann man es meines Erachtens nach aber auch nicht. In meinen Augen mangelt es in vielen Fällen auch an der entsprechenden Kompetenz (und eventuell dem Willen), mit dem zur Verfügung stehenden Geld umzugehen.

haste es mal probiert? mal ernsthaft? und jetzt nicht mal ne woche sparen. mglw. öffnen sich deine augen dann für eine neue perspektive...
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Öööhm ja. Als Bedarfsgemeinschaft (zwei Erwachsene, ein Kind von 9 Monaten) stünden uns (unsere aktuelle Miete als Grundlage) aktuell 1774 Euro zu. Sagt zumindest diese Seite.

Seit über fünf Jahren überweisen wir monatlich auf unser "Haushaltskonto" Geld, bis letzten Sommer 1450 Euro, seitdem 1700 Euro. Hiervon werden Miete, Gas, Strom, Internet, GEZ, Lebensmittel, Klamotten fürs Kind, Schwimm- und Krabbelkurs fürs Kind, Windeln fürs Kind, Versicherung fürs Auto etc. bezahlt. Hierbei sind auch eigentlich überflüssige Dinge wie Sky und für 50 Euro im Monat ein Parkplatz im Hinterhof dabei. Fleisch kommt vom ortsansässigen Metzger, ansonsten kaufen wir zu 95% bei REWE ein, hier auch eher nicht die JA-Produkte. Samstags gibts Brötchen vom Handwerksbäcker, etwa einmal im Monat Antipasti-Gedöns vom Wochenmarkt.

Als wir vor knapp drei Jahren in die aktuelle Wohnung einzogen, kauften wir eine Küche bei IKEA, einen Herd und eine Waschmaschine von Miele. Hierzu gab jeder 500 Euro vom eigenen Konto, der Rest kam vom Gemeinschaftskonto. Auch die Erstausstattung für die Kleine (mittlerweile zwei Betten, Hochstuhl, Wiege, Autositz) ging von diesem Konto ab. Dennoch ist hier in den fünf Jahren ein nettes Sümmchen angespart worden.

Verzichten wir auf irgendwas? Wir finden nicht.
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Widerspreche Dir da nicht. Das mit dem ALG sehe ich genauso und dass der Mindestlohn sowie der Hartz4-Satz zu niedrig sind, ist auch unstrittig.
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SGE_Werner schrieb:

Das mit dem ALG sehe ich genauso und dass [...] der Hartz4-Satz zu niedrig [ist], ist auch unstrittig.
     


Diese Pauschalisierung finde ich irgendwie immer schwierig. Im Einzelfall mag es sicherlich zu wenig sein, verallgemeinern kann man es meines Erachtens nach aber auch nicht. In meinen Augen mangelt es in vielen Fällen auch an der entsprechenden Kompetenz (und eventuell dem Willen), mit dem zur Verfügung stehenden Geld umzugehen.
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Bakery "Jatta" mit Yeboah-Potenzial.

Das Spiel sollte für den depperten Club gewertet werden. Und am Ende fehlt dem HSV ein Punkt. Einfach aus Prinzip.
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DBecki schrieb:

Na klar, die bezahlen aus Jux und Dollerei astronomische Summen. Jetzt wo Du es sagst...


Machst du das nicht? Ich leg beim Einkaufen an der Kasse auch noch immer 40 Euro extra dazu um mir einen Spaß da draus zu machen...
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Ich leg beim Einkaufen an der Kasse auch noch immer 40 Euro extra dazu um mir einen Spaß da draus zu machen...



       


Knauser.
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Also die belgische Liga gilt eigentlich als ganz gute Schmiede für Talente.


Eben.
Die belgische Liga hat in den letzten Jahren immerhin Granaten wie die Hazard-Brüder, de Bruyne, Batshuaye, Mertens, Lukaku usw hervorgebracht.
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Die Hazards haben ihre Jugend in Lille bzw. Lens verbracht. Ändert aber nichts an der richtigen Gesamtaussage.
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Mit Steigeisen vorne.
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Ohne eben jene hat ein Sotirios Kyrgiakos einst den grünen Rasen nicht betreten.
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Haller auf Insta: Sad to leave the club, but every good thing  has ending.

Das war es dann wohl...

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