
Zeus
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Zeus
No.
Eierkopf schrieb:
http://www.sport1.de/coremedia/generator/www.sport1.de/News/Fussball/WM2006/Meldungen/fus_20wm_20richtlinien_20erscheinungsbild_20polizisten_20mel.html
einfach nur lächerlich!
Zumindest die Begründung ist es:
"Untersagt sein sollen nach Informationen des "Spiegel" auch der sogennante "Lagerfeld-Zopf" oder sonstige Haartrachten, die "als Ausdruck einer ausgeprägt individualistischen Haltung wahrgenommen werden". Erlaubt seien nur eine Halskette, ein Armband sowie ein "Freundschaftsband"."
Was vor dem Hintergrund einer pluralistischen, auf gegenseitige Wertschätzung auch und gerade des anderen - Stichwort "Multikulti" achtenden und ausgerichteten Gesellschaft mit der Einebnung des Individualismus, den man angeblich an Äußerichkeiten ablesen kann, bezweckt werden soll, ist mir ein Rätsel. Eher sorgt aus meiner Sicht die nicht nur der Bekleidung nach erfolgte Uniformität der Polizisten bei mir für Befremden.
Wer gewisse Werte hochhält, sollte sie auch leben. Sicherlich geht das Abendland unter, wenn man sich morgens nicht rasiert. Miese Arbeitszeiten usf. sind weit weniger wichtig.
Und weshalb das Verbot der langen Haare, vgl. Budeswehr, nur auf Männer beschränkt wird, erschließt sich mir auch nicht recht. Sinn und Zweck werden ausgehöhlt. Gleichwohl dürfen Frauen einen "Lagerfeld"(?)-Zopf tragen...
Obi-Wan Kenobi schrieb:
Zeus schrieb:
Warte noch ein wenig und Du kannst gleich das fertige neue Forum nutzen.
Wie lange denn noch?
Warte jetzt schon ne Stunde...
Wegen "gleich"?
Das bezog sich auf die Demo und war nicht zeitlich gemeint, sondern als "anstatt der Demo" zu verstehen.
Vom neuen Forum gibt es schon eine Beta. Mir gefällt es!
stefank schrieb:
[...]Strafschärfend kommt laut Arnie hinzu, dass er die Taten nicht zugeben will. DIES IST DAS RECHT JEDES ANGEKLAGTEN! Diese Begründung ist zum Kotzen.
Nicht ganz. Im Ergebnis ist das nur die Umkehrung des rechtsstaatlichen Grundsatzes der Unschuldsvermutung.
Ähnlich fragwürdig ist hier wohl auch die Denke von SanJoseAdler:
Ich vertete halt die Meinung, dass niemand es verdient zu leben, wenn er 4 Menschen toetet.
Er hatte wohl jahrelang Zeit seine "Unschuld" zu beweisen. Konnte er wohl auch net, also was will man machen.In den USA gibt es nun mal die Todesstrafe und sie wird angewandt.
Stoppdenbus schrieb:
[...]
p.s.
Ein Henker tötet doch eindeutig geplant und aus niederen Beweggründen (Gehalt). Welche Aussichten hätte eine Mordanklage gegen einen Henker ?
Das ist in der Tat eine der absurdesten Diskussionen, die es in der Rechtsphilosophie gibt.
Zum Teil wird vertreten, daß staatliches Töten erlaubt sei. Der Henker als Erfüllungsorgan des Staates darf die Tötung in Vollzug setzen – sonst niemand. Demnach wäre etwa ein Zuschauer, der den Henker wegstößt und das Beil bedient seinerseits wegen Mordes zu verurteilen und selbst zu töten. Wenn zwei das gleiche tun...
Andere wiederum argumentieren ganz wüst mit sonderbaren Beispielen. Es möge etwa der Henker einen Herzinfarkt erleiden bei der Vollstreckung. Dann sei das Töten durch einen Dritten eine Art Staatsnotwehr.
Letztlich gibt es auch noch den Versuch, den Henker moralisch zu entlasten, indem etwa drei Henker einen Mechanismus betätigen, der zufällig bei einem den entsprechenden Tötungsablauf in Gang setzt, so daß niemand der Henker weiß, wer letztlich die Tötung tatsächlich vollzogen hat.
Deren Beispiele sind noch mehr.
„Gerechtigkeit“ wird hierbei zu einer fragwürdigen Formalität herabgewürdigt.
@miep und HG
http://nobelprize.org/peace/nomination/index.html
(In Abwandlung eine in Stein gemeißelten Juristen-Weisheit: ein Blick in die Statuten erspart viel Geschwätz. smile:
http://nobelprize.org/peace/nomination/index.html
(In Abwandlung eine in Stein gemeißelten Juristen-Weisheit: ein Blick in die Statuten erspart viel Geschwätz. smile:
Wow, alle Achtung. Zum vielleicht ersten Mal bin ich wahrlich über die Resonanz in bezug auf ein kontrovers diskutiertes Thema, das ich vor allem polemisch behakter eingeschätzt hatte, im positiven Sinne überrascht, denn ohne Kenntnis war meine Erwartung eine andere.
Gewöhnlich kippen die meisten Diskussionen in diesem Forum, die sich um den Gegenstand Todesstrafe ranken, in absurde Befürwortungs-Kasuistik ab.
Objektiv betrachtet gibt es keine Gründe für als auch wider das staatliche Strafen, ganz in welcher Form. Allerdings ist es ein menschliches Bedürfnis, Vergeltung und Sühne zu üben. Daß diese aus dem Bereich der Blutrache hin in eine öffentliche Form übertragen worden ist, ist eine der größten zivilisatorischen Leistungen der letzten Jahrhunderte und ein kaum gering zu schätzender humanitärer Prozeß. Daß endlich aber auch weltweit die Abkehr von der finalsten aller Strafen erfolge – das bleibt zu wünschen und zu hoffen.
Ein Staat kann nicht Humanität vorleben, wenn er auf die Todesstrafe beharrt. Das ist Heuchelei. Recht besehen macht es keinen Unterschied, ob ein Henker den Mechanismus für ein Fallbeil betätigt oder eine sonstige Person. Weshalb sollte man also nicht Selbstjustiz spielen?
Ein Staat, der Menschen hinrichtet, ist ein Unrechtsstaat im engeren Sinne. Recht als Verwirklichung der Gerechtigkeit in einem geregelten Verfahren darf nicht bei vor dem Recht in Ungnade Gefallenen außer Kraft gesetzt werden. Wenn Menschenrechte nur für jene gelten, die sich ohnehin an sie halten, laufen sie leer.
Die Opfer verübter Untaten dürfen nicht ausgeblendet werden. Ihnen wird aber keine Gerechtigkeit zuteil, wenn man Menschen gegebenenfalls gleichfalls tötet.
Gewöhnlich kippen die meisten Diskussionen in diesem Forum, die sich um den Gegenstand Todesstrafe ranken, in absurde Befürwortungs-Kasuistik ab.
Objektiv betrachtet gibt es keine Gründe für als auch wider das staatliche Strafen, ganz in welcher Form. Allerdings ist es ein menschliches Bedürfnis, Vergeltung und Sühne zu üben. Daß diese aus dem Bereich der Blutrache hin in eine öffentliche Form übertragen worden ist, ist eine der größten zivilisatorischen Leistungen der letzten Jahrhunderte und ein kaum gering zu schätzender humanitärer Prozeß. Daß endlich aber auch weltweit die Abkehr von der finalsten aller Strafen erfolge – das bleibt zu wünschen und zu hoffen.
Ein Staat kann nicht Humanität vorleben, wenn er auf die Todesstrafe beharrt. Das ist Heuchelei. Recht besehen macht es keinen Unterschied, ob ein Henker den Mechanismus für ein Fallbeil betätigt oder eine sonstige Person. Weshalb sollte man also nicht Selbstjustiz spielen?
Ein Staat, der Menschen hinrichtet, ist ein Unrechtsstaat im engeren Sinne. Recht als Verwirklichung der Gerechtigkeit in einem geregelten Verfahren darf nicht bei vor dem Recht in Ungnade Gefallenen außer Kraft gesetzt werden. Wenn Menschenrechte nur für jene gelten, die sich ohnehin an sie halten, laufen sie leer.
Die Opfer verübter Untaten dürfen nicht ausgeblendet werden. Ihnen wird aber keine Gerechtigkeit zuteil, wenn man Menschen gegebenenfalls gleichfalls tötet.
Teils informativ, teils lustig:
Spezialeinsatzkommando (SEK) (n)
Special
Deployment/Operations Unit
Das SEK besteht aus speziell ausgebildeten
Polizisten, die vor allem bei Geiselnahmen,
Banküberfällen und anderen schweren Gewalttaten
eingesetzt werden = The SEK consists of specially
trained police officers who are primarily deployed for
hostage-taking situations, bank robberies and other
serious violent crimes.
Spezialeinsatzkommando (SEK) (n)
Special
Deployment/Operations Unit
Das SEK besteht aus speziell ausgebildeten
Polizisten, die vor allem bei Geiselnahmen,
Banküberfällen und anderen schweren Gewalttaten
eingesetzt werden = The SEK consists of specially
trained police officers who are primarily deployed for
hostage-taking situations, bank robberies and other
serious violent crimes.
HeinzGründel schrieb:
Vielleicht ein überzogener Vorschlag,
ich fände es ganz witzig wenn Mitglieder dieses Forums nach Erfolgen unseres Teams am Fenster ihrer Wohnung im Auto etc. Stammeszeichen der [...]den ganzen Vormittag.
"MarcoB" hat es schon angedeutet. Nach einem Sieg kann jeder Flagge zeigen. Deinen Vorschlag will ich auch nicht zerreden, allerdings bin ich aus Stolz und Trotz kaum daß wir Tabellenletzter geworden waren die ganze Zeit über mit meinem Eintracht-Schal durch Frankfurt gelaufen. Dadurch habe ich viel Häme provoziert, zumal ich das gute Teil auch auf der Arbeit trug. Sinnigerweise lästerte ein Köln-Fan just vor dem 6:3 über mich und meine "Vasallen-Treue" ab.
Mittlerweile trage ich den Schal seltener.
greenbay. schrieb:
Der OFC steht auf einem Abstiegsplatz und spielt auch wie ein Drittligist.
Diese Mannschaft hat keine Qualität.
Mir wärs lieber, wenn die Kickers Liga 2 halten würden, als Mannschaften wie Unterhaching oder Siegen.
[...]
Das sind Leute, die den Kickers helfen könnten und wir würden sehen, wie und ob sich diese Spieler weiterentwickeln.
Rheinhessen-Adler schrieb:
[...]Damit stellt er allen Mainz-Sympathisanten in Aussicht, dass die Tradition unserer Eintracht in ein paar Jahren nix mehr wert ist. Einfach nur lächerlich!!! Bisher habe ich immer gesagt, die sollen drinbleiben und wir sollen drinbleiben. Damit es weiterhin emotionsgeladene Partien gibt. Aber solche Kampfansagen finde ich einfach nur peinlich!!!
Mach doch nicht so den Wilden...
Worschtsuppekönich schrieb:
Audrey schrieb:
Gobliiins schrieb:
So gesehen müsste die Eintracht doch ein Vermögen verdienen können, wenn sie ne Partnerschaft mit Ferrero anstrebt & in ner Eintracht-Sonderedition auf dem Bild nen Kid mit Eintracht-Trikot abgebildet ist & das dann verhökert...
DEN Kid?????
Und ganz dolle Karies hat er auch schon von der vielen Schokolade.Also liebe Kinder zu Hause-nicht nachmachen !
Kinderschokolade "Brechtmittel"-Edition?