Nachbetrachtungsthread zum Heimspiel gegen Hertha BSC vom 27.09.2015

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Es war so ärgerlich, sich dieses Spiel gestern reinzuziehen. Die pomadige Truppe bewegte sich kaum,
bot sich zu wenig an und spielte auch nicht den "Stuttgart oder gar Köln-Fussball" Frühzeitig war zu erkennen,dass wir eher einen fangen als einen Treffer erzielen würden.

Was war das denn für ein Auftritt vor heimischen Publikum?
Tief enttäuscht darf man auch mal meckern dürfen.Statisch, unbeweglich,,ideenlos,Pässe fanden selten ihr Ziel!
Kurzum, es war enttäuschend!!!

Man hatte das Gefühl, dass die Führung in der zweiten Halbzeit nur verwaltet wurde-ganz schlechtes Kino...
Selbst DA hat gezeigt,was nmöglich sein kann?

Entschuldigung für diese vielleicht harten Worte,aber wenn man es nicht besser wüßte,dass die Jungs es drauf haben,.. (ohne Worte)
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Hyundaii30 schrieb:

Übrigens sehe ich mittlerweile auch diese Ständigen Systemwechsel als eines unserer großen Probleme,  Spiele zu gewinnen.

Wasn Humbug!
Wenn der Trainer während des Spieles nicht umstellt, meckerst Du das der Trainer stur bei einem System bleibt, ändert er das System während des Spieles ist das auch wieder falsch. Mann, mann...
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raideg schrieb:

Wasn Humbug!
Wenn der Trainer während des Spieles nicht umstellt, meckerst Du das der Trainer stur bei einem System bleibt, ändert er das System während des Spieles ist das auch wieder falsch. Mann, mann...

Humbug ist Deine Antwort, weil Du nichtmal gelesen hattest, was ich schrieb.

Es geht um dieses ständige !! wechseln des Systems, das keiner Mannschaft gut tut,
schon gar nicht wenn Du junge Spieler einbauen willst.
Dazu noch oft mitten im Spiel.
Und ganz ehrlich, ich habe noch keine Mannschaft gesehen, die total überfordert war, weil
wir plötzlich das System umstellen.

Also so viel bringt das auch nicht.
Sowas sollte man nur machen, wenn man merkt, das der Gegner nur drückt und überlegen ist
und man sich nicht mehr anders zu helfen weis.
Und das dann Spieler wie Waldschmidt kaum eine bindung finden, ist dann auch logisch.

Veh sagte vor dem Spiel ganz Geheimnisvoll, das werdet Ihr schon sehen, wie wir spielen,
ich verrate das jetzt nicht.
Das war genauso ein Kinderkram.
Wie ein Fünfjähriger der seinen Lolli nicht teilen will.
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raideg schrieb:

Wasn Humbug!
Wenn der Trainer während des Spieles nicht umstellt, meckerst Du das der Trainer stur bei einem System bleibt, ändert er das System während des Spieles ist das auch wieder falsch. Mann, mann...

Humbug ist Deine Antwort, weil Du nichtmal gelesen hattest, was ich schrieb.

Es geht um dieses ständige !! wechseln des Systems, das keiner Mannschaft gut tut,
schon gar nicht wenn Du junge Spieler einbauen willst.
Dazu noch oft mitten im Spiel.
Und ganz ehrlich, ich habe noch keine Mannschaft gesehen, die total überfordert war, weil
wir plötzlich das System umstellen.

Also so viel bringt das auch nicht.
Sowas sollte man nur machen, wenn man merkt, das der Gegner nur drückt und überlegen ist
und man sich nicht mehr anders zu helfen weis.
Und das dann Spieler wie Waldschmidt kaum eine bindung finden, ist dann auch logisch.

Veh sagte vor dem Spiel ganz Geheimnisvoll, das werdet Ihr schon sehen, wie wir spielen,
ich verrate das jetzt nicht.
Das war genauso ein Kinderkram.
Wie ein Fünfjähriger der seinen Lolli nicht teilen will.
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So wie die Eintracht  gestern in Halbzeit 2 gespielt hat, wäre eine Niederlage für Frankfurt auch drin gewesen. Die haben quasi um das Gegentor gebettelt.
Kadlec war quasi nicht auf dem Platz und verliert in seiner bestgen Szene den Ball anstatt aufs Tor zu schiessen.
Aigner rennt seiner Form weit hinterher und hatte in Halbzeit 2 mehrere unerklärliche Ballverluste.
Reinartz war in Halbzeit 2 nicht auf dem Platz und hat gefühlt keinen Zweikampf gewonnen bzw. rannte dem Gegenspieler immer hinterher.
Wenn in Frankfurt auch nur einer an Europa denkt, dann sollte man den vom Hof jagen.
Die ganze englische Woche hat gezeigt das keiner (außer Meier und Hradedsky)  konstant Leistung zeigen kann.
Wenn alle in Form sind können wir jeden hoch schlagen. Und wenn nicht verlieren wir auch mal solche spiele wie gestern.
Ich sehe es trotzdem noch positiv weil wir gegen Hertha immer schlecht aussehen. Das ist so ein Team das uns nicht liegt. Deshalb wenigstens noch ein Punkt geholt.

Ingolstadt wird jetzt zeigen ob wir für höheres bestimmt sind. Ein Sieg dort ist jetzt Pflicht und das wird sehr schwer werden. Vom Gefühl her bekommen wir eine auf den Deckel, aber der HSV hat gezeigt das man dort gewinnen kann.
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Ein Kopfball ist kein einfaches ding. Lass dir mal ein paar Flanken auf den fünfer schicken, die du dann mit dem Kopf verwandelst. Du wirst sehen, das das nicht so leicht ist. Wo die Leute nur immer die hundert prozentigen Torchancen sehen.

fueL schrieb:

Das eine war ein Kopfball von der Grenze des 5-Meter-Raums welchen er aber meiner Meinung nach gut verarbeitet (Ging knapp vorbei, war aber wirklich nicht leicht zu machen).


Das zweite war wahrscheinlich wie er (das müsste Anfang der zweiten Halbzeit gewesen sein) im Strafraum wunderbar freigespielt wurde und sich den Ball anschließend zu weit vorlegte.


Ich hatte auch das Gefühl dass Vaclav anschließend den Kopf etwas hängen ließ - scheint verständlicherweise gerade nicht vor Selbstvertrauen zu strotzen.

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eintracht ba schrieb:

Ein Kopfball ist kein einfaches ding. Lass dir mal ein paar Flanken auf den fünfer schicken, die du dann mit dem Kopf verwandelst. Du wirst sehen, das das nicht so leicht ist. Wo die Leute nur immer die hundert prozentigen Torchancen sehen.

Ich habe nie behauptet dass das leicht wäre. Ich habe im übrigen auch nie behauptet dass er den hätte machen müssen.

Bitte in Zukunft lesen.
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Sorry, meinte "Bitte in Zukunft aufmerksam den Nickname lesen" Alles Gut!
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LIeber Koreaner,
Fussball in der Bundesliga funktioniert anders,als Du es vll verstehen kannst.

Vehs Systemumstellung nach 20 Minuten war folgerichtig,Hertha hatte zu diesem Zeitpunkt auf den Flügeln zu viel Raum.
Zudem wurde das Spiel dadurch ja nicht schlechter,das ist Quatsch.
Problematisch war gestern,daß wir momentan anscheinend nicht so die grossen Alternativen haben,wie wir es selber gerne sehen.
Seferovic ist nicht zu ersetzen,Kadlec war nicht ansatzweise in der Lage ihn adäquat zu ersetzen.
Im Gegenteil,dieses Spiel zeigte ,warum er bisher keine Rolle spielte.
Waldschmidt spielte wie ein Jugendspieler..Castaignos war bis auf seine Megachance,die er geradezu lachhaft vergab,nicht zu sehen.
Aigner hat auch nichts dafür getan,daß man seine Nichtberücksichtigung in den letzten Spielen als Fehler betrachten müsste.
So kam es wie es kommen musste.
Eine Mannschaft merkt im Laufe eines Spieles,wenn sie den Faden verliert,dann versucht man halt das Ding über die Zeit zu bringen.
Das dieses nicht gerade eine Stärke der Eintracht seit Jahren ist,wissen wir alle.
Diskussionen über körperliche Probleme sind daher Unsinn.
So haben wir mal wieder eine Chance verpasst...aber vll reicht es für mehr dann eben doch nicht,zumindest im Moment.
Die Spiele in Stuttgart und gegen Köln haben allen ein bisschen die Augen verschlossen,die Spiele waren längst nicht so eindeutig,wie die Ergebnisse vermuten lassen.
In den letzten drei Spielen waren wir keinesfalls so schlecht,wie zwei Punkte vermuten lassen.
Die Lehre aus diesem Spiel ist,daß wir keine Mannschaft haben,die ein Spiel verwalten und nach Hause schaukeln kann.
Das war schon füher unter Veh so und war auch unter Schaaf nicht anders.
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Das war es dann wohl leider wieder für Kadlec. Wobei er auch nicht schlechter war als der ein oder andere, der sonst auf dem Platz stand (und das leider viel zu oft wörtlich genommen). Bemüht war er und Ansätze waren auch da. Dass ihm die Bindung zum Spiel und zur Mannschaft fehlt ist klar. Und der Ball kann jedem mal verspringen, auch wenn es natürlich blöd ist, dass dies in aussichtsreicher Position passiert.
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Letztlich war es so, wie es (fast) immer ist. Wenn wir einen Sprung nach oben machen können (sei es auch nur vorübergehend), verkackt es die Mannschaft zuverlässig.
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LIeber Koreaner,
Fussball in der Bundesliga funktioniert anders,als Du es vll verstehen kannst.

Vehs Systemumstellung nach 20 Minuten war folgerichtig,Hertha hatte zu diesem Zeitpunkt auf den Flügeln zu viel Raum.
Zudem wurde das Spiel dadurch ja nicht schlechter,das ist Quatsch.
Problematisch war gestern,daß wir momentan anscheinend nicht so die grossen Alternativen haben,wie wir es selber gerne sehen.
Seferovic ist nicht zu ersetzen,Kadlec war nicht ansatzweise in der Lage ihn adäquat zu ersetzen.
Im Gegenteil,dieses Spiel zeigte ,warum er bisher keine Rolle spielte.
Waldschmidt spielte wie ein Jugendspieler..Castaignos war bis auf seine Megachance,die er geradezu lachhaft vergab,nicht zu sehen.
Aigner hat auch nichts dafür getan,daß man seine Nichtberücksichtigung in den letzten Spielen als Fehler betrachten müsste.
So kam es wie es kommen musste.
Eine Mannschaft merkt im Laufe eines Spieles,wenn sie den Faden verliert,dann versucht man halt das Ding über die Zeit zu bringen.
Das dieses nicht gerade eine Stärke der Eintracht seit Jahren ist,wissen wir alle.
Diskussionen über körperliche Probleme sind daher Unsinn.
So haben wir mal wieder eine Chance verpasst...aber vll reicht es für mehr dann eben doch nicht,zumindest im Moment.
Die Spiele in Stuttgart und gegen Köln haben allen ein bisschen die Augen verschlossen,die Spiele waren längst nicht so eindeutig,wie die Ergebnisse vermuten lassen.
In den letzten drei Spielen waren wir keinesfalls so schlecht,wie zwei Punkte vermuten lassen.
Die Lehre aus diesem Spiel ist,daß wir keine Mannschaft haben,die ein Spiel verwalten und nach Hause schaukeln kann.
Das war schon füher unter Veh so und war auch unter Schaaf nicht anders.
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Alles richtig was du schreibst. Kadlec, Aigner, Castaignos, Waldschmidt nicht positiv auffällig. Du kannst im Mittelfeld weitermachen und schaue dir allein mal die Chancen von Ibisevic in der ersten Halbzeit an.

Was mich aber am meisten verunsichert, ist wie wir in den letzten 30 Minuten konditionell und spielerisch auseinandergebrochen sind. Mit dem Unentschieden sind wir bestens bedient.

Veh hat hier in Frankfurt viel Kredit, zurecht. Und man kann es an einem Spiel nicht festmachen. Aber wenn wir in Ingolstadt nicht anders auftreten, dann wird es langsam ungemütlich. Wäre gut wenn wir mal in die Zweikämpfe kämen, nicht immer wie ein Pudel den anderen hinterhertraben und sich auf den anderen verlassen.  
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Konnte das Spiel gestern nicht sehen, stelle aber fest, dass das Forum gar nicht so tot ist, wenn denn die üblichen Verdächtigen nur die üblichen Beiträge zum Besten geben können. Da ich darauf allerdings recht gut verzichten kann, hoffe ich einfach mal auf etwas mehr Konstanz in den ja schon angedeuteten Leistungen und damit einhergehend auch eifriges Punktesammeln - selbst in der Erwartung, dann hier deutlich weniger Beiträge vorzufinden
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Alles richtig was du schreibst. Kadlec, Aigner, Castaignos, Waldschmidt nicht positiv auffällig. Du kannst im Mittelfeld weitermachen und schaue dir allein mal die Chancen von Ibisevic in der ersten Halbzeit an.

Was mich aber am meisten verunsichert, ist wie wir in den letzten 30 Minuten konditionell und spielerisch auseinandergebrochen sind. Mit dem Unentschieden sind wir bestens bedient.

Veh hat hier in Frankfurt viel Kredit, zurecht. Und man kann es an einem Spiel nicht festmachen. Aber wenn wir in Ingolstadt nicht anders auftreten, dann wird es langsam ungemütlich. Wäre gut wenn wir mal in die Zweikämpfe kämen, nicht immer wie ein Pudel den anderen hinterhertraben und sich auf den anderen verlassen.  
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Wobei ich im Stadion den Eindruck hatte, dass eigentlich die Hertha (zumindest in der ersten HZ) die größere Laufarbeit gemacht hat und unsere allzu oft einfach nur rum standen. Daher hatte ich eigentlich mit einem konditionellen Vorteil für unsere Jungs zum Ende hin gerechnet.
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Letztlich war es so, wie es (fast) immer ist. Wenn wir einen Sprung nach oben machen können (sei es auch nur vorübergehend), verkackt es die Mannschaft zuverlässig.
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Basaltkopp schrieb:

Letztlich war es so, wie es (fast) immer ist. Wenn wir einen Sprung nach oben machen können (sei es auch nur vorübergehend), verkackt es die Mannschaft zuverlässig.

Da möchte ich mal einhaken. Zunächst hast Du recht . Was mir aber aufgefallen ist, ist das Problem der "Tempoverschärfung von Hertha" und wie die Mannschaft darauf reagiert. Das gab es unter Veh schon öfters und auch TS konnte das nicht abstellen.

Wir liegen also 1:0 in Führung, von Hertha war außer der Anfangsviertelstunde nach Minute 22 kaum etwas zu sehen. MMn war klar, das Dardei denen gehörig den Marsch bläst, weil wir in der Rückwärtsbewegung sehr anfällig sind. Gut Hertha rennt nun an, erhöht Tempo und Druck. Doch statt dem mit einem 1:0 im Rücken entgegen zu wirken, Tempo rausnehmen und Ball kontrollieren, spielen wir mit und verlieren die Ordnung. So kurz vor dem vermeidlichen 1:1. Auch dei Grundausrichtung wird beibehalten. Iggy (der mir gestern sehr gut gefiel) mit viel Risiko immer nach vorne.

Ich bin der Meinung man hat gesehen, dass unser Umschaltspiel in HZ2 nicht funktioniert. War alles überhastet und ungenau. Hertha hat uns das Spiel aufgezwungen. Wie im Boxen, statt uns den Gegener auf distanz zu halten, gehen wir in den Infight, der uns nicht liegt. Da hätte man durchaus auch anders Wechseln und dadurch intervenieren können. Statt Luka eventuell Flum bringen.
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Das war alles in allem ein merkwürdiges Spiel gestern.

Kadlec nach einem Jahr erstmals in der Startformation. Man hat sich ja zuvor ab und an ungläubig die Augen gerieben, wenn der Kerl mal für ein paar Minuten eingewechselt worden ist. Und jetzt direkt in der Startformation? Ergo: mir kam Kadlec immer ein wenig überhastet und zu nervös im Spiel vor... der logische Wechsel war dann Waldschmidt für Kadlec. Warum dann Aigner runter musste, der für mich diesmal eine bessere Partie als zuvor gespielt hatte, bleibt für mich ein Rätsel. Und für ihn Luc rein, der wohl in der Startformation logischer gewesen wäre als Kadlec... das nächste Rätsel. Und zum Schluss dann das größte Rätsel:
Medo für Waldschmidt
Warum ein leicht defensiverer Wechsel NACHDEM der Ausgleich gefallen ist? Nach guter FF-Manier das Unentschieden über die Zeit retten? Und mal schön die Höchststrafe für einen Youngster auszusprechen, der noch seine Erfahrung und sein Selbstvertrauen in der BuLi finden muss. Tolle Show!
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Aigner fand ich gestern wichtig, da er in der Hälfte des Gegners für Betrieb sorgt, und dort gegnerische Kräfte bindet, und so den Ball von unserem Tor fern hält.

Auch kann er, durch sein energisches Zweikampfverhalten, gegnerischen Angriffen über seine Seite gut entgegen treten.

M.E. hilft er, rechtsaußen gut dicht zu machen. Offensiv sollte es in den letzten Spiele ja sowieso mehr durch die Mitte gehen.
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Letztlich war es so, wie es (fast) immer ist. Wenn wir einen Sprung nach oben machen können (sei es auch nur vorübergehend), verkackt es die Mannschaft zuverlässig.
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Basaltkopp schrieb:

Letztlich war es so, wie es (fast) immer ist. Wenn wir einen Sprung nach oben machen können (sei es auch nur vorübergehend), verkackt es die Mannschaft zuverlässig.

Stimmt. Immer wenn ich unter der Woche Statements höre wie "Wir wollen oben angreifen", dann kannst Du schon nen 10er gegen die Eintracht setzen. Ich würde mir wünschen, dass endlich mal die Kampfansagen mit Taten in Einklang gebracht werden.Dann könnte das Eintracht-Leben als Fan schön sein.
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Basaltkopp schrieb:

Letztlich war es so, wie es (fast) immer ist. Wenn wir einen Sprung nach oben machen können (sei es auch nur vorübergehend), verkackt es die Mannschaft zuverlässig.

Stimmt. Immer wenn ich unter der Woche Statements höre wie "Wir wollen oben angreifen", dann kannst Du schon nen 10er gegen die Eintracht setzen. Ich würde mir wünschen, dass endlich mal die Kampfansagen mit Taten in Einklang gebracht werden.Dann könnte das Eintracht-Leben als Fan schön sein.
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Hofemer63 schrieb:  


Basaltkopp schrieb:
Letztlich war es so, wie es (fast) immer ist. Wenn wir einen Sprung nach oben machen können (sei es auch nur vorübergehend), verkackt es die Mannschaft zuverlässig.


Stimmt. Immer wenn ich unter der Woche Statements höre wie "Wir wollen oben angreifen", dann kannst Du schon nen 10er gegen die Eintracht setzen. Ich würde mir wünschen, dass endlich mal die Kampfansagen mit Taten in Einklang gebracht werden.Dann könnte das Eintracht-Leben als Fan schön sein.

Wie schreibst Du denn Hunderter?
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Aigner spielt aber leider momentan sehr unglücklich.
Was man von Ihm bisher nur selten sah.
Aber ich kann jetzt gut verstehen, warum Aigner, trotz seines immer überragenden Einsatzes und seiner
eigentlichen Offensivgefahr, auf die Bank mußte.

Wer im nächsten Spiel bei mir spielen dürfte, weiß ich gar nicht, da 4 Topspieler total außer Form waren.
Das brach uns gestern auch mit das Genick.
Wenn weder Waldschmidt, Aigner, Kadlec noch Luc was gelingt, wird es natürlich schwer Tore zu schießen.
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Meine 1. Liga Bilanz war da gestern auch nicht richtig!
Gesamt sind es heute 55 Spiele, 25 Niederlagen, 15 Unentschieden, 15 Siege!
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Basaltkopp schrieb:

Letztlich war es so, wie es (fast) immer ist. Wenn wir einen Sprung nach oben machen können (sei es auch nur vorübergehend), verkackt es die Mannschaft zuverlässig.

Da möchte ich mal einhaken. Zunächst hast Du recht . Was mir aber aufgefallen ist, ist das Problem der "Tempoverschärfung von Hertha" und wie die Mannschaft darauf reagiert. Das gab es unter Veh schon öfters und auch TS konnte das nicht abstellen.

Wir liegen also 1:0 in Führung, von Hertha war außer der Anfangsviertelstunde nach Minute 22 kaum etwas zu sehen. MMn war klar, das Dardei denen gehörig den Marsch bläst, weil wir in der Rückwärtsbewegung sehr anfällig sind. Gut Hertha rennt nun an, erhöht Tempo und Druck. Doch statt dem mit einem 1:0 im Rücken entgegen zu wirken, Tempo rausnehmen und Ball kontrollieren, spielen wir mit und verlieren die Ordnung. So kurz vor dem vermeidlichen 1:1. Auch dei Grundausrichtung wird beibehalten. Iggy (der mir gestern sehr gut gefiel) mit viel Risiko immer nach vorne.

Ich bin der Meinung man hat gesehen, dass unser Umschaltspiel in HZ2 nicht funktioniert. War alles überhastet und ungenau. Hertha hat uns das Spiel aufgezwungen. Wie im Boxen, statt uns den Gegener auf distanz zu halten, gehen wir in den Infight, der uns nicht liegt. Da hätte man durchaus auch anders Wechseln und dadurch intervenieren können. Statt Luka eventuell Flum bringen.
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Ibanez schrieb:

Doch statt dem mit einem 1:0 im Rücken entgegen zu wirken, Tempo rausnehmen und Ball kontrollieren, spielen wir mit und verlieren die Ordnung. So kurz vor dem vermeidlichen 1:1. Auch dei Grundausrichtung wird beibehalten. Iggy (der mir gestern sehr gut gefiel) mit viel Risiko immer nach vorne.

Ich glaube, dass wir die Ordnung auch deshalb verlieren, weil unsere AV immer die Flanken vorne reinbringen müssen. Dadurch verlieren wir Zeit im Angriff und Basti und Iggy müssen dann bei Ballverlusten viele Meter zurück rennen, um in die Abwehr zu kommen. Gleichzeitig müssen die Mittelfeldspieler die Passwege zulaufen, weil ja die Abwehr noch nicht geordnet ist. Das sieht dann eben aus, wie ein wilder Hühnerhaufen. Gefühlt sind in keinem anderen Verein die Verteidiger so oft im Angriff wie bei uns. Oder anders gesagt: Wenn Du mich fragen würdest, wer bei uns LA und RA spielt, würde ich sagen Basti und Iggy.  
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Hofemer63 schrieb:  


Basaltkopp schrieb:
Letztlich war es so, wie es (fast) immer ist. Wenn wir einen Sprung nach oben machen können (sei es auch nur vorübergehend), verkackt es die Mannschaft zuverlässig.


Stimmt. Immer wenn ich unter der Woche Statements höre wie "Wir wollen oben angreifen", dann kannst Du schon nen 10er gegen die Eintracht setzen. Ich würde mir wünschen, dass endlich mal die Kampfansagen mit Taten in Einklang gebracht werden.Dann könnte das Eintracht-Leben als Fan schön sein.

Wie schreibst Du denn Hunderter?
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Basaltkopp schrieb:

Wie schreibst Du denn Hunderter?

Du willst mir doch nicht einreden, dass es oberhalb von 10 Euro noch weitere Geldscheine gibt. Oder?


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