
a.saftsack
42968
Herzliche Grüße auch im Namen des EFC TK, dessen Vereinigung mit der SGE ML/AO zur Vereinigten Volksfront ML/TK uns unwiderbringlich zum Sieg tragen wird. Denn:
Wir fordern nicht von ihnen, daß sie sich von heute auf morgen plötzlich in Kunertisten verwandeln, unser Programm, unser Endziel anerkennen und das lierhaussche Mitgliedsbuch mit unserem vertauschen sollen. Wir fordern nur eines von ihnen: daß sie mit uns gegen den Klassenfeind kämpfen!
Wer bereit ist, mit uns Kunertisten und der SWRFMO gegen den Lohnraub der Unternehmer zu streiken, der ist, gleich ob Organisierter oder Unorganisierter, unser Bundesgenosse, unser Kampfgefährte!
Wer bereit ist, mit uns gemeinsam den Kampf gegen die Notverordnungs- und Diktaturpolitik der Bourgeoisie der Rummenigge-Strutz-Bender-Regierungen aufzunehmen, mit dem wollen wir Schulter an Schulter zusammenstehen.
Wer bereit ist, mit uns gemeinsam den Selbstschutz der Adlerklasse und der Werktätigen gegen kapitalistischen Terror durchzuführen, mit dem wollen wir zusammengehen!
Wer im Kampf gegen Ticketwucherpreise, im Fanstreik, im Kampf gegen Exmissionen und Zwangsversteigerungen in Stadt und Land seinen Mann stehen will, dem gilt unser Appell! Wer mit uns den Massenkampf der Erwerbslosen, ihre Massenaktionen für Adler, Schwarz-Weiß-Rot, gegen Winterpause, zur Durchsetzung ihrer Forderungen und aller Notleidenden, gegen den Unterstützungsraub der Bourgeoisie organisieren will, der ist uns willkommen!
Unsere Kampfforderungen, die nichts anderes sind als die aquilarischen Forderungen der Adlerklasse selber, sind der beste Beweis dafür, daß der Ruf nach der schwarz-weiß-roten Einheitsfront für die KPD keine »Parteisache« ist, sondern Politik der Klasse, Politik des Aquilariats! Denn wir waren, wir sind, und werden es immer sein, was adlerfreak89 und a.saftsack im »Kunertistischen Manifest« aufzeigten: die Avantgarde des Aquilariats, die kein anderes Ziel kennt, als das Klassenziel des Aquilariats und die diesem Klassenziel alle Teilinteressen und Sonderinteressen unterordnet.
Unsere ganze Kraft gilt dem einen Ziel, die schwarz-weiß-rote Einheitsfront des Kampfes gegen Not und Reaktion zu schmieden, die Massen zu sammeln und vorwärts zu führen: gegen Bender, Strutz, Rummenigge! Gegen Hoeneß und Tönnies! Gegen Lohnräuber, Streikbrecher und kapitalistische Adlermörder! Gegen die Diktatur der Bourgeoisie! Für den Klassenkampf des Aquilariats! Für den Sieg des Kunertismus!
Wir werden den Kapitalismus niederringen. Die Adlerklasse wird und muß siegen!
Auf noch viele weitere Jahre mit dem Ideologiebeauftragten der SGE ML/AO, dem Genossen stefank!
Wir fordern nicht von ihnen, daß sie sich von heute auf morgen plötzlich in Kunertisten verwandeln, unser Programm, unser Endziel anerkennen und das lierhaussche Mitgliedsbuch mit unserem vertauschen sollen. Wir fordern nur eines von ihnen: daß sie mit uns gegen den Klassenfeind kämpfen!
Wer bereit ist, mit uns Kunertisten und der SWRFMO gegen den Lohnraub der Unternehmer zu streiken, der ist, gleich ob Organisierter oder Unorganisierter, unser Bundesgenosse, unser Kampfgefährte!
Wer bereit ist, mit uns gemeinsam den Kampf gegen die Notverordnungs- und Diktaturpolitik der Bourgeoisie der Rummenigge-Strutz-Bender-Regierungen aufzunehmen, mit dem wollen wir Schulter an Schulter zusammenstehen.
Wer bereit ist, mit uns gemeinsam den Selbstschutz der Adlerklasse und der Werktätigen gegen kapitalistischen Terror durchzuführen, mit dem wollen wir zusammengehen!
Wer im Kampf gegen Ticketwucherpreise, im Fanstreik, im Kampf gegen Exmissionen und Zwangsversteigerungen in Stadt und Land seinen Mann stehen will, dem gilt unser Appell! Wer mit uns den Massenkampf der Erwerbslosen, ihre Massenaktionen für Adler, Schwarz-Weiß-Rot, gegen Winterpause, zur Durchsetzung ihrer Forderungen und aller Notleidenden, gegen den Unterstützungsraub der Bourgeoisie organisieren will, der ist uns willkommen!
Unsere Kampfforderungen, die nichts anderes sind als die aquilarischen Forderungen der Adlerklasse selber, sind der beste Beweis dafür, daß der Ruf nach der schwarz-weiß-roten Einheitsfront für die KPD keine »Parteisache« ist, sondern Politik der Klasse, Politik des Aquilariats! Denn wir waren, wir sind, und werden es immer sein, was adlerfreak89 und a.saftsack im »Kunertistischen Manifest« aufzeigten: die Avantgarde des Aquilariats, die kein anderes Ziel kennt, als das Klassenziel des Aquilariats und die diesem Klassenziel alle Teilinteressen und Sonderinteressen unterordnet.
Unsere ganze Kraft gilt dem einen Ziel, die schwarz-weiß-rote Einheitsfront des Kampfes gegen Not und Reaktion zu schmieden, die Massen zu sammeln und vorwärts zu führen: gegen Bender, Strutz, Rummenigge! Gegen Hoeneß und Tönnies! Gegen Lohnräuber, Streikbrecher und kapitalistische Adlermörder! Gegen die Diktatur der Bourgeoisie! Für den Klassenkampf des Aquilariats! Für den Sieg des Kunertismus!
Wir werden den Kapitalismus niederringen. Die Adlerklasse wird und muß siegen!
Auf noch viele weitere Jahre mit dem Ideologiebeauftragten der SGE ML/AO, dem Genossen stefank!
Astradiabolo schrieb:
Lieber Kollege habe gestern leider keine Synonymen-Lexikon in der Tasche stecken gehabt,also mal deine persönlichen probleme nicht an mir aus lassen!!
Du brauchst ja wohl nicht wirklich ein solches Lexikon, um darauf zu kommen, dass Fußball originär in Stadien gespielt wird.
Kleiner Tip: Gib mal "Arenisierung" bei Google ein, dort wirst du schnell feststellen, dass dieses Wort in den Fanszenen einen nachhaltig negativen Beigeschmack besitzt. Ergo halte ich die Kritik des Kollegen an deiner Wortwahl durchaus für gerechtfertigt.
Beim DSF sehe ich leider nur das Hallenmasters vom folgenden Tag, keine U23. Und beim MDR kann ich auch nichts im TV-Programm finden.
cell schrieb:Endless schrieb:ZoLo schrieb:Endless schrieb:
Ein Kyrgiakos wird auch nicht weniger als 1,5Mio bei uns verdienen - eher einiges mehr.
Ich zitiere mal die FR:Die FR (vom 29.12.06) schrieb:
Zum einen, um das Gehaltsgefüge (Spitzenverdiener wie Jones, Amanatidis und Kyrgiakos streichen etwa eine Million Euro ein) nicht zu sprengen, zum anderen würde dies der von Bruchhagen vorgelebten Philosophie widersprechen.
Was soll man dazu sagen? Entweder wir weichen jetzt von der ürsprünglichen Philosophie ab, oder spielen den Rest unseres Lebens einen Aufbauverein von tollen Spielern und versinken im Mittelfeld mit regelmäßigen Abstiegssorgen (wenn wieder Leistungsträger den Verein verlassen).
Die momentane Philosophie kann doch nur aufgehen, wenn:
a) die anderen Vereine mitziehen
oder
b) die eigenen Spieler auf mögliche bessere Gehälter verzichten
An beides glaube ich nicht.
Wenns so weitergeht, dann byebye Streit, Kyrgiakos, Jones und Pröll.
Auch Wolfsburg, Berlin, Stuttgart etc. hängen uns noch locker ab!
Wir müssen uns langsam nach oben tasten. Das wird nicht ohne Rückschläge abgehen aber immer noch besser als in zwei Jahren wieder vor dem Nichts zu stehen.
Dito.
Denn sowas muss nicht noch mal sein. HB weiß was er tut - und wenn das Geld für Pröll nicht ausreicht - dann ist das halt so. Wie kamen wir denn damals in diese Situation? Ja, indem man meinte mit vollen Händen das nicht vorhandene Geld aus dem Fenster zu schmeißen - eigentlich sollte man aus Fehlern lernen...
EintrachtAdler88 schrieb:Jugger schrieb:EintrachtAdler88 schrieb:
ich fahre zwar erst seit 3 monaten auto, aber son tempolimit braucht doch keiner
Gerade Fahranfänger sollten da aber -nicht nur aus eigenem Interesse- wenigstens die vorhandenen beachten...
jaja is ja logisch sonst is der lappen eh irgendwann weg .. aber wenn unbegrenzt is kann man das auch nutzen
Oder so:
Kicker; 21.12.06:
WÜRZBURGER FV
Peter Deißenberger (30, Mittelfeld) kehrt
zum FV zurück. Der Ex-Profi (Eintracht
Frankfurt) war vor der Saison zum Bezirks-
ligisten TSV Unterpleichfeld gewechselt.
WÜRZBURGER FV
Peter Deißenberger (30, Mittelfeld) kehrt
zum FV zurück. Der Ex-Profi (Eintracht
Frankfurt) war vor der Saison zum Bezirks-
ligisten TSV Unterpleichfeld gewechselt.
kicker; 18.12.06:
EILENBURG
Tänzers Absage an eine Sachsen-Fusion
Verrückte Welt: Der Fußballzwerg vor den Toren Leipzigs wollte nur nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Doch alles kam anders. Nun ist man als Dritter im Aufstiegs Rennen. „Wenn wir am Saisonende ganz vorn stehen, werden wir aufsteigen. Und zwar allein“, erklärte Schatzmeister Steffen Tänzer. Einer Fusion mit dem FC Sachsen, über die in den Medien spekuliert wurde, erteilte er damit eine Absage. Derzeit basteln die Eilenburger am Lizenzantrag. Tänzer: „Das ist das erste Mal, dass wir für eine unsichere Sache Geld in die Hand nehmen.“ Doch der Mannschaft ist man dies schuldig. Die legte eine märchenhafte Hinrunde hin, strotzt vor Selbstvertrauen und harmoniert. In der Winterpause wird deshalb auch nicht groß eingekauft. „Eilenburg soll so naturgemäß bleiben, wie es ist“, sagt Trainer Achim Steffens. Er setzt auf den Teamgeist, eine Steigerung einiger Akteure und auch auf Nico Knaubel. Der 28-Jährige kehrt nach seinem Auslandsaufenthalt zurück.
Bleibt zu hoffen, dass Eilenburg standhaft bleibt. So bleibt uns der Rinderwahn im höherklassigen Fußball wenigstens ein Jahr länger vom Hals.
EILENBURG
Tänzers Absage an eine Sachsen-Fusion
Verrückte Welt: Der Fußballzwerg vor den Toren Leipzigs wollte nur nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Doch alles kam anders. Nun ist man als Dritter im Aufstiegs Rennen. „Wenn wir am Saisonende ganz vorn stehen, werden wir aufsteigen. Und zwar allein“, erklärte Schatzmeister Steffen Tänzer. Einer Fusion mit dem FC Sachsen, über die in den Medien spekuliert wurde, erteilte er damit eine Absage. Derzeit basteln die Eilenburger am Lizenzantrag. Tänzer: „Das ist das erste Mal, dass wir für eine unsichere Sache Geld in die Hand nehmen.“ Doch der Mannschaft ist man dies schuldig. Die legte eine märchenhafte Hinrunde hin, strotzt vor Selbstvertrauen und harmoniert. In der Winterpause wird deshalb auch nicht groß eingekauft. „Eilenburg soll so naturgemäß bleiben, wie es ist“, sagt Trainer Achim Steffens. Er setzt auf den Teamgeist, eine Steigerung einiger Akteure und auch auf Nico Knaubel. Der 28-Jährige kehrt nach seinem Auslandsaufenthalt zurück.
Bleibt zu hoffen, dass Eilenburg standhaft bleibt. So bleibt uns der Rinderwahn im höherklassigen Fußball wenigstens ein Jahr länger vom Hals.
Schoppenpetzer schrieb:
Für 8 Mio. können wir doch sicherlich wieder Salou verpflichten ,-)
kicker; 18.12.06:
ABSAGE PER SMS
Die ereilte den FC Schönberg. Und zwar von Bachirou Salou, einst Torjäger in der Bundesliga für Mönchengladbach, Duisburg, Frankfurt und Rostock. Der Togolese mit dem deutschen Pass hatte seine Schuhe eigentlich schon an den Nagel gehängt, trotzdem konnte Trainer Thomas Gerstner den 36-Jährigen zu einem Engagement überreden.Vor dem Heimspiel Ende November gegen Yesilyurt wartete man in Schönberg erwartungsfroh auf Salou. Doch der kam nicht. Stattdessen eine SMS. Gerstner: „Er hat mir mitgeteilt, dass es für ihn nicht möglich ist, zwei Mal in der Woche zu trainieren.“ Damit war die Grundvoraussetzung nicht erfüllbar. Viel Lärm um nichts.
Energie: Russland dreht weiter an der Preisschraube
"(...)Politische Kreise hatten erwartet, dass am 2. April, der in Belarus als Tag der Einigkeit des belarussischen und russischen Volkes gefeiert wird, der Oberste Staatsrat zusammentritt. Der belarussische Parlamentsabgeordnete Sergej Kostjan sagte der Deutschen Welle, geplant gewesen sei, die Fristen für die Verabschiedung einer künftigen Verfassung der Staatenunion zu beschließen.
Doch am 2. April gab es keine Feierlichkeiten. Auch ein Treffen zwischen den Präsidenten Wladimir Putin und Aleksandr Lukaschenko wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Dafür kam eine Mitteilung aus Russland: Ab dem Jahr 2007 hebt Russland den Erdgaspreis für Belarus deutlich an, und zwar auf europäisches Niveau. Der Politologe Andrej Susdalzew meint, dies sei kein Zufall. Ihm zufolge hat man dem Lukaschenko-Regime jetzt deutlich zu verstehen gegeben, dass die Wahlen nun vorbei sind und die Zeit gekommen ist, für Moskaus Unterstützung zu zahlen.
(...)"
Die Rede ist von den reichlich umstrittenen Präsidentschaftswahlen in Weißrussland vom 19.3.2006. Spiegel-Online vom 20.3.2006 dazu:
"(...)Unterstützung bekam Lukaschenko dagegen aus Russland. In einer Erklärung des Außenministeriums in Moskau hieß es, das weißrussische Ergebnis sei zu respektieren. Die Wahlen hätten allgemein akzeptierte Standards erfüllt, und die Weißrussen hätten klar ihren Willen kundgetan.
Russland hat sich mit der ehemaligen Sowjet-Republik zu einer Staatenunion verbündet, deren Ziel eine engere politische, wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit ist. Ansonsten ist Weißrussland weitgehend isoliert."
"(...)Politische Kreise hatten erwartet, dass am 2. April, der in Belarus als Tag der Einigkeit des belarussischen und russischen Volkes gefeiert wird, der Oberste Staatsrat zusammentritt. Der belarussische Parlamentsabgeordnete Sergej Kostjan sagte der Deutschen Welle, geplant gewesen sei, die Fristen für die Verabschiedung einer künftigen Verfassung der Staatenunion zu beschließen.
Doch am 2. April gab es keine Feierlichkeiten. Auch ein Treffen zwischen den Präsidenten Wladimir Putin und Aleksandr Lukaschenko wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Dafür kam eine Mitteilung aus Russland: Ab dem Jahr 2007 hebt Russland den Erdgaspreis für Belarus deutlich an, und zwar auf europäisches Niveau. Der Politologe Andrej Susdalzew meint, dies sei kein Zufall. Ihm zufolge hat man dem Lukaschenko-Regime jetzt deutlich zu verstehen gegeben, dass die Wahlen nun vorbei sind und die Zeit gekommen ist, für Moskaus Unterstützung zu zahlen.
(...)"
Die Rede ist von den reichlich umstrittenen Präsidentschaftswahlen in Weißrussland vom 19.3.2006. Spiegel-Online vom 20.3.2006 dazu:
"(...)Unterstützung bekam Lukaschenko dagegen aus Russland. In einer Erklärung des Außenministeriums in Moskau hieß es, das weißrussische Ergebnis sei zu respektieren. Die Wahlen hätten allgemein akzeptierte Standards erfüllt, und die Weißrussen hätten klar ihren Willen kundgetan.
Russland hat sich mit der ehemaligen Sowjet-Republik zu einer Staatenunion verbündet, deren Ziel eine engere politische, wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit ist. Ansonsten ist Weißrussland weitgehend isoliert."
Nur einen Monat vor dem jetzigen Gas-Krieg lief dies hier über den Ticker (28.11.2006):
Putin: Energiekonzerne Gasprom und Beltransgas werden Joint Venture gründen
"Der russische Gasförderer Gasprom und der weißrussische Energiekonzern Beltransgas werden ein Gemeinschaftsunternehmen auf Paritätsgrundlage gründen.
Das teilte der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstagabend im Anschluss an ein Gipfeltreffen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) in der weißrussischen Hauptstadt Minsk mit. Konkrete Parameter der entsprechenden Vereinbarungen sollten auf der Ebene von Experten und der beiden Konzerne bestimmt werden. "Ich hoffe, dass dies noch in diesem Jahr getan wird."
Auf die Frage, ob Weißrussland die künftige Expertenschätzung akzeptieren wird, sagte Putin: "Wir haben vereibart, dass die russische wie auch die weißrussische Seite die Resultate der Einschätzung akzeptieren werden, ganz egal wie sie ausfallen."
Der russische Staatschef äußerte die Hoffnung, dass Russland und Weißrussland ihre Energieprobleme bald lösen werden. Das umso mehr, als die Einschätzung von Beltransgas bereits abgeschlossen sei.
"Ich rechne damit, dass endgültige Entscheidungen, insbesondere im Energiebereich, in nächster Zeit getroffen werden (...) Unabhängige Experten haben ihre Arbeit zur Einschätzung von Beltransgas im Grunde genommen abgeschlossen. Auf Expertenebene gibt es nicht nur gegenseitige Verständigung, sondern Vereinbarungen darüber, wie man die endgültige Entscheidung treffen soll", sagte Putin. "
Da wollte wohl jemand nicht so, wie Putin wollte..., tja, dann muss er jetzt eben im Kalten sitzen...
Putin: Energiekonzerne Gasprom und Beltransgas werden Joint Venture gründen
"Der russische Gasförderer Gasprom und der weißrussische Energiekonzern Beltransgas werden ein Gemeinschaftsunternehmen auf Paritätsgrundlage gründen.
Das teilte der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstagabend im Anschluss an ein Gipfeltreffen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) in der weißrussischen Hauptstadt Minsk mit. Konkrete Parameter der entsprechenden Vereinbarungen sollten auf der Ebene von Experten und der beiden Konzerne bestimmt werden. "Ich hoffe, dass dies noch in diesem Jahr getan wird."
Auf die Frage, ob Weißrussland die künftige Expertenschätzung akzeptieren wird, sagte Putin: "Wir haben vereibart, dass die russische wie auch die weißrussische Seite die Resultate der Einschätzung akzeptieren werden, ganz egal wie sie ausfallen."
Der russische Staatschef äußerte die Hoffnung, dass Russland und Weißrussland ihre Energieprobleme bald lösen werden. Das umso mehr, als die Einschätzung von Beltransgas bereits abgeschlossen sei.
"Ich rechne damit, dass endgültige Entscheidungen, insbesondere im Energiebereich, in nächster Zeit getroffen werden (...) Unabhängige Experten haben ihre Arbeit zur Einschätzung von Beltransgas im Grunde genommen abgeschlossen. Auf Expertenebene gibt es nicht nur gegenseitige Verständigung, sondern Vereinbarungen darüber, wie man die endgültige Entscheidung treffen soll", sagte Putin. "
Da wollte wohl jemand nicht so, wie Putin wollte..., tja, dann muss er jetzt eben im Kalten sitzen...
a.saftsack schrieb:
"Bei dem Streit geht es nicht nur um den Gaspreis, sondern auch um die von Gasprom seit Jahren angestrebte Beteiligung an dem weißrussischen Unternehmen Beltransgas, durch dessen Leitungen ein Teil des von Rußland über Weißrußland in die EU exportierten Gases transportiert wird. Damit erhielte Gasprom die vollständige Kontrolle über die Transportleitungen durch Weißrußland. Schon jetzt läuft der größere Teil des für die EU bestimmten Gases durch die 1997 fertiggestellte Leitung „Jamal-Europa“, die vollständig Gasprom gehört." (FAZ; 28.12.06)
Aus dem Archiv (russland.ru; 16.2.2004):
"Der russische Gasriese Gazprom ist bereit, die Verhandlungen über die Gaslieferungen an Weißrussland zu den russischen Inlandspreisen wiederaufzunehmen, falls die weißrussische Gastransportfirma Beltransgas mindestens 50 Prozent ihrer Aktien und dabei zu einem "gerechten" Preis verkauft.
Dies erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Gazprom, Alexander Rjasanow, am Montag.
"Da wir einen einheitlichen Staat aufbauen, schließt auch Beltransgas dem einheitlichen Gasversorgungssystem dieses Staates und dem Gasprom-System an. Mit einem Aktienpaket von weniger als 50 Prozent ist es unmöglich", sagte Rjasanow in einem am Montag veröffentlichten Interview für die Zeitung "Iswestija".
(...)
Die weißrussische Regierung will für das Beltransgas-Kontrollpaket rund fünf Milliarden Dollar, wobei Gazprom bereit ist, nur noch 600 Millionen zu zahlen.
(...)"
"Bei dem Streit geht es nicht nur um den Gaspreis, sondern auch um die von Gasprom seit Jahren angestrebte Beteiligung an dem weißrussischen Unternehmen Beltransgas, durch dessen Leitungen ein Teil des von Rußland über Weißrußland in die EU exportierten Gases transportiert wird. Damit erhielte Gasprom die vollständige Kontrolle über die Transportleitungen durch Weißrußland. Schon jetzt läuft der größere Teil des für die EU bestimmten Gases durch die 1997 fertiggestellte Leitung „Jamal-Europa“, die vollständig Gasprom gehört." (FAZ; 28.12.06)
a.saftsack schrieb:a.saftsack schrieb:
Der russische Staatschef hatte persönlich der Vertragsunterzeichnung zwischen den alten und dem neu hinzugekommenen Teilhaber von Sakhalin Energy beigewohnt. Eine Geste mit Symbolwert. Schließlich ist es offenes Geheimnis, dass der Kreml, die von ihm als strategisch wichtige Bereiche eingestuften Industrien möglichst von ausländischem Einfluss frei halten will.
"Putin versicherte jedoch, der Einstieg von Gazprom sei eine unternehmerische Entscheidung gewesen. Die Regierung sei lediglich informiert worden und habe keine Einwände erhoben, sagte er laut Interfax." Quelle
Aber sicher doch...
"Putin erklärte kurz nach der Einigung zwischen Shell und Gazprom, alle Umweltfragen, die das Projekt aufgehalten hätten, seien erledigt. Er unterstütze das Projekt vollständig." Quelle
So schnell geht das mitunter...
a.saftsack schrieb:
Der russische Staatschef hatte persönlich der Vertragsunterzeichnung zwischen den alten und dem neu hinzugekommenen Teilhaber von Sakhalin Energy beigewohnt. Eine Geste mit Symbolwert. Schließlich ist es offenes Geheimnis, dass der Kreml, die von ihm als strategisch wichtige Bereiche eingestuften Industrien möglichst von ausländischem Einfluss frei halten will.
"Putin versicherte jedoch, der Einstieg von Gazprom sei eine unternehmerische Entscheidung gewesen. Die Regierung sei lediglich informiert worden und habe keine Einwände erhoben, sagte er laut Interfax." Quelle
Aber sicher doch...
Gazprom steigt bei Sachalin-2 zu Discountpreis ein
*Für 7,45 Mrd. USD (5,65 Mrd. Euro) erhält Gazprom 50 Prozent plus eine Aktie am Förderprojekt Sachalin-2. Das liegt weit unter dem Marktpreis. Die bisherigen Teilhaber hoffen im Ausgleich auf nachlassenden Druck*
"Monatelang hatte der Streit zwischen russischen Behörden und dem Förderkonsortium Sakhalin Energy angehalten. Nach massiven Verstößen gegen Umweltvorschriften waren dem Konsortium mehrere Lizenzen entzogen worden. Der Leiter der russischen Umweltaufsichtsbehörde, Oleg Mitwol, hatte den Teilhabern des Milliardenprojekts, Shell, Mitsui und Mitsubishi, mit Milliardenklagen gedroht.
Offensichtlich dienten die Manöver dazu, einen Einstieg Gazproms in das lukrative Geschäft zu erwirken. Zuvor waren Verhandlungen über einen Beitritt Gazproms zu dem Konsortium gescheitert.
(...)
Doch nach dem Einstieg von Gazprom (Gasprom) sieht es so aus, als wären die größten Schwierigkeiten des Konsortiums überstanden. Ich freue mich sehr, dass die russischen Umweltbehörden und unsere Investoren eine Einigung über die Lösung der Probleme erzielen konnten. So weit ich informiert bin, können die prinzipiellen Fragen als gelöst betrachtet werden“, erklärte am Donnerstag Russlands Präsident Wladimir Putin.
Der russische Staatschef hatte persönlich der Vertragsunterzeichnung zwischen den alten und dem neu hinzugekommenen Teilhaber von Sakhalin Energy beigewohnt. Eine Geste mit Symbolwert. Schließlich ist es offenes Geheimnis, dass der Kreml, die von ihm als strategisch wichtige Bereiche eingestuften Industrien möglichst von ausländischem Einfluss frei halten will.
Die Aussagen Putins deuten auch darauf hin, was Beobachter schon länger vermutet hatten. Die Attacken gegen Shell und Co dienten keineswegs dem Umweltschutz, sondern einzig und allein dem Ziel, gute Konditionen für Gazprom auszuhandeln. Diese Aktion kann als gelungen bezeichnet werden. Der Kaufpreis liegt mit 7,45 Mrd. USD um etwa 1,5 Mrd. USD unter dem von Experten errechneten Marktpreis für das Aktienpaket. „Putin-Discount“ nannte die Wirtschaftszeitung „Wedomosti“ das Geschäft daher ironisch.
Im Gegenzug für das Einlenken der westlichen Investoren bei den Preisverhandlungen ist nun auch mit einer „flexibleren“ Haltung der russischen Regierung bei der Einhaltung der Auflagen zu rechnen. Schon gleich nach der Einigung zwischen Gazprom und Shell teilten die russischen Behörden mit, dass sie nichts mehr gegen eine von den Betreibern geplante Aufstockung der Investitionskosten einzuwenden hätten. Zuvor hatten sich die Beamten gegen diesen Punkt gesträubt, da die Einnahmen Russlands aus diesem Projekt dadurch gesenkt werden."
*Für 7,45 Mrd. USD (5,65 Mrd. Euro) erhält Gazprom 50 Prozent plus eine Aktie am Förderprojekt Sachalin-2. Das liegt weit unter dem Marktpreis. Die bisherigen Teilhaber hoffen im Ausgleich auf nachlassenden Druck*
"Monatelang hatte der Streit zwischen russischen Behörden und dem Förderkonsortium Sakhalin Energy angehalten. Nach massiven Verstößen gegen Umweltvorschriften waren dem Konsortium mehrere Lizenzen entzogen worden. Der Leiter der russischen Umweltaufsichtsbehörde, Oleg Mitwol, hatte den Teilhabern des Milliardenprojekts, Shell, Mitsui und Mitsubishi, mit Milliardenklagen gedroht.
Offensichtlich dienten die Manöver dazu, einen Einstieg Gazproms in das lukrative Geschäft zu erwirken. Zuvor waren Verhandlungen über einen Beitritt Gazproms zu dem Konsortium gescheitert.
(...)
Doch nach dem Einstieg von Gazprom (Gasprom) sieht es so aus, als wären die größten Schwierigkeiten des Konsortiums überstanden. Ich freue mich sehr, dass die russischen Umweltbehörden und unsere Investoren eine Einigung über die Lösung der Probleme erzielen konnten. So weit ich informiert bin, können die prinzipiellen Fragen als gelöst betrachtet werden“, erklärte am Donnerstag Russlands Präsident Wladimir Putin.
Der russische Staatschef hatte persönlich der Vertragsunterzeichnung zwischen den alten und dem neu hinzugekommenen Teilhaber von Sakhalin Energy beigewohnt. Eine Geste mit Symbolwert. Schließlich ist es offenes Geheimnis, dass der Kreml, die von ihm als strategisch wichtige Bereiche eingestuften Industrien möglichst von ausländischem Einfluss frei halten will.
Die Aussagen Putins deuten auch darauf hin, was Beobachter schon länger vermutet hatten. Die Attacken gegen Shell und Co dienten keineswegs dem Umweltschutz, sondern einzig und allein dem Ziel, gute Konditionen für Gazprom auszuhandeln. Diese Aktion kann als gelungen bezeichnet werden. Der Kaufpreis liegt mit 7,45 Mrd. USD um etwa 1,5 Mrd. USD unter dem von Experten errechneten Marktpreis für das Aktienpaket. „Putin-Discount“ nannte die Wirtschaftszeitung „Wedomosti“ das Geschäft daher ironisch.
Im Gegenzug für das Einlenken der westlichen Investoren bei den Preisverhandlungen ist nun auch mit einer „flexibleren“ Haltung der russischen Regierung bei der Einhaltung der Auflagen zu rechnen. Schon gleich nach der Einigung zwischen Gazprom und Shell teilten die russischen Behörden mit, dass sie nichts mehr gegen eine von den Betreibern geplante Aufstockung der Investitionskosten einzuwenden hätten. Zuvor hatten sich die Beamten gegen diesen Punkt gesträubt, da die Einnahmen Russlands aus diesem Projekt dadurch gesenkt werden."
a.saftsack schrieb:
Shell akzeptiert Mehrkosten
*Der russische Gazprom-Konzern, der für 7,45 Mrd. Dollar die Mehrheit am Öl- und Flüssiggasprojekt Sachalin-2 übernimmt, wird sich nicht entsprechend seines Anteils an den Erschließungs- und Förderkosten beteiligen. Royal Dutch/Shell hat die Mehrkosten akzeptiert.*
Dazu:
Sachalin 2: Mitsui und Mitsubishi müssen zusätzliche Milliarden einschießen
"(...)Die ausländischen Teilhaber mussten zudem darauf verzichten, für die höhere Investitionssumme nach Beginn der Förderung entsprechende Entschädigungen zu erhalten. Im Gegenzug habe die russische Regierung akzeptiert, dass sich die Erschließungskosten insgesamt auf bis zu 19,4 Milliarden Dollar verdoppelt haben dürften.
Vor einigen Monaten ist der staatlich kontrollierte Energieriese Gazprom nachträglich bei Sachalin 2 eingestiegen und hat sich 50 Prozent der Anteile plus eine Aktie an dem Projekt gesichert (Emfis berichtete). Die ausländischen Gesellschafter haben den deutlichen Anstieg der prognostizierten Erschließungskosten auf das monatelange Tauziehen um einen Einstieg von Gazprom zurückgeführt. In diesem Zusammenhang hatten die russischen Behörden immer wieder Genehmigungen für einzelne Teilprojekte zurückgehalten.(...)"
Gazprom plant neue Strategie im Stromsektor
*Der russische Gaskonzern Gazprom will Handelsgesellschaften im Bereich der Energieversorgung erwerben*
*Der russische Gaskonzern Gazprom will Handelsgesellschaften im Bereich der Energieversorgung erwerben*
Was hinter dem neuen Gazprom-Konlikt steckt
"Die Moskauer Zeitung "Komersant" berichtet von folgendem neuen Angebot an Weißrussland: Wenn die staatliche weißrussische Pipelinebetreiber-Firma "Beltransgas" 50 Prozent ihrer Aktien an Gazprom verkauft, wird der Gas-Preis für Weißrussland nur von 46 auf 80 Dollar für tausend Kubikmeter erhöht. Gasprom mit dem russischen Staat als Hauptaktionär könnte so sein Monopol ausbauen.
Es wäre wie Eisenbahn und Schienennetz in einer Hand .... so wie es die alten Genossen an der Spitze der neuen unabhängigen Staaten von früher her kennen. Aber: Diese Bilder trauter Eintracht in der "Gemeinschaft Unabhängiger Staaten" stammen aus dem Archiv.
Heute versucht jeder seinen eigenen Weg zu gehen... ohne sich nach den Wünschen des Kreml zu richten. Der aber sitzt am längeren Hebel - sprich: am Gashahn und dreht den schon mal zu, was als erste die Ukraine und Georgien zu spüren bekamen.
Natürlich will Gazprom aus wirtschaftlichen Gründen die Vorzugspreise für alte Freunde abbauen. Mit Weltmarktpreisen verdient man schließlich mehr.
"Aber schon vor einem Jahr erklärte der jetzt in den USA lehrende ehemalige Putin-Berater, wenn Gazprom gleichzeitig für alle Kunden zu Marktpreisen übergehen würde, wäre das Marktwirtschaft. Andreij Illarjonow wörtlich:
" Wenn nicht, dann muß hinter diesem Abbau von Vorzugspreisen noch eine andere Absicht stecken."
Das scheinen auch die Gazprom-Kunden zu befürchten. Warum sonst bemühen sie sich so sehr um den Ausbau von Versorgungsnetzen aus Aserbaidschan und Iran unter Umgehung Russlands??? (...)"
"Die Moskauer Zeitung "Komersant" berichtet von folgendem neuen Angebot an Weißrussland: Wenn die staatliche weißrussische Pipelinebetreiber-Firma "Beltransgas" 50 Prozent ihrer Aktien an Gazprom verkauft, wird der Gas-Preis für Weißrussland nur von 46 auf 80 Dollar für tausend Kubikmeter erhöht. Gasprom mit dem russischen Staat als Hauptaktionär könnte so sein Monopol ausbauen.
Es wäre wie Eisenbahn und Schienennetz in einer Hand .... so wie es die alten Genossen an der Spitze der neuen unabhängigen Staaten von früher her kennen. Aber: Diese Bilder trauter Eintracht in der "Gemeinschaft Unabhängiger Staaten" stammen aus dem Archiv.
Heute versucht jeder seinen eigenen Weg zu gehen... ohne sich nach den Wünschen des Kreml zu richten. Der aber sitzt am längeren Hebel - sprich: am Gashahn und dreht den schon mal zu, was als erste die Ukraine und Georgien zu spüren bekamen.
Natürlich will Gazprom aus wirtschaftlichen Gründen die Vorzugspreise für alte Freunde abbauen. Mit Weltmarktpreisen verdient man schließlich mehr.
"Aber schon vor einem Jahr erklärte der jetzt in den USA lehrende ehemalige Putin-Berater, wenn Gazprom gleichzeitig für alle Kunden zu Marktpreisen übergehen würde, wäre das Marktwirtschaft. Andreij Illarjonow wörtlich:
" Wenn nicht, dann muß hinter diesem Abbau von Vorzugspreisen noch eine andere Absicht stecken."
Das scheinen auch die Gazprom-Kunden zu befürchten. Warum sonst bemühen sie sich so sehr um den Ausbau von Versorgungsnetzen aus Aserbaidschan und Iran unter Umgehung Russlands??? (...)"
a.saftsack schrieb:
"Gazprom (Nachrichten) gewannen 3,4%, nachdem Energieminister Viktor Khristenko für 2011 eine Liberalisierung der Gaspreise vorhergesagt hatte."
Quelle
Hmm, wenn ich das richtig deute, wäre es dann wohl auch damit vorbei, dass der Wohltätigkeitskonzern Gazprom den eigenen Bürgern verbilligtes Gas zur Verfügung stellt(?)...
In der Tat scheint Putins Macht im Inland, zumindest aus Sicht des Kreml, so weit gefestigt, dass man das Wagnis eingeht, nun auch das eigene Volk in puncto Gaspreis zu schröpfen.
Gazprom kann den Bedarf nicht decken
*Um die Versorgung in Europa nicht zu gefährden, will der russische Monopolist eine drohende Produktionslücke durch Drosselung des Verkaufs im Inland schließen.*
"Ungeachtet des Konflikts mit den russischen Nachbarländern treibt der staatliche Gasmonopolist Gazprom seine Expansion nach Westeuropa voran. Lieferverträge wurden in den vergangenen Monaten verlängert.
Darüber hinaus sicherte sich der russische Konzern in vielen Ländern den direkten Zugriff auf die Kunden. Mit diesen ehrgeizigen Verkaufsplänen kann die Gasproduktion aber nicht Schritt halten. Bei stark steigendem Gasverbrauch in Russland könnte es schon 2007 zu Engpässen kommen.
Deswegen soll der Inlandsbedarf drastisch beschränkt werden. Für die Gaslieferungen nach Westeuropa sieht das Gazprom-Management indessen keine Gefahr.
(...)
Die jährlichen Lieferungen nach Frankreich wurden um 1,5 Milliarden auf 15 Milliarden Kubikmeter ausgestockt. Dafür darf Gazprom künftig französische Industrieunternehmen auch direkt beliefern. Mit der italienischen Enel kam es zu einer ähnlichen Vereinbarung.
(...)
Ungebremst würde der inner-russische Gasverbrauch von jetzt 350 Milliarden Kubikmeter bis 2016 um gut ein Fünftel steigen. Lenkungsinstrument wird der Preis sein, verkündete Medwedew. Derzeit zahlen russische Haushalte nur ein Achtel des europäischen Gaspreises.
(...)
Der Einstieg von Gazprom in den nordamerikanischen Gasmarkt ist bereits angelaufen. Im abgelaufenen Jahr vermarktete die neugegründete US-Tochter erstmals verflüssigtes Gas. Gazprom strebt einen Anteil von 15 Prozent auf dem US-Markt an.
Auf Druck des Kremls engagiert sich Gazprom auch im fernen russischen Osten. Unweit der Insel Sachalin im Pazifik entsteht eines der weltweit größten Gasprojekte, das vom Mineralölkonzern Shell und zwei japanischen Partnern erschlossen werden sollte.
Doch die russische Regierung machte Druck. Jetzt sitzt plötzlich auch Gazprom mit am Tisch. Die Partner lenkten ein und stimmten der Gazprom-Führungsrolle zähneknirschend zu.
(...)"
Hmm, ehrlich gesagt, glaube ich nicht unbedingt daran, dass Olsson kommt. HB verpflichtet im Normalfall keine Spieler, die zuvor mehr oder weniger ausführlich in der Presse genannt wurden. Vlt. nur ein Ablenkungsmanöver von Dahlin, um den Preis für seinen Klienten hochzutreiben. Wadde mers ab...