
a.saftsack
42968
Schweden: Millionengeschäft dank Gazprom belastet Carl Bildt
*Bestechungsvorwürfe gegen Schwedens Außenminister*
"KOPENHAGEN. Ein einträgliches Optionsprogramm einer Investmentfirma mit engen Beziehungen zum russischen Erdgasgiganten Gazprom belastet den konservativen schwedischen Außenminister Carl Bildt. Die Opposition beschuldigt ihn der Bestechlichkeit und fürchtet, dass er eher Gazproms als Schwedens Interessen im Auge habe, wenn die Regierung über die Trassenführung der umstrittenen deutsch-russischen Gasleitung durch schwedische Gewässer entscheidet. Der für Korruptionsfragen zuständige Oberstaatsanwalt Christer van der Kwast hat eine Voruntersuchung eingeleitet.
(...)
Der Ex-Premier, der im Oktober als Außenminister ein Comeback gab, saß vier Jahre lang im Aufsichtsrat von Vostok Nafta, einer auf den Bermudas registrierten Holding, deren Hauptinteresse Investitionen im russischen Energiesektor sind. Mehr als 90 Prozent des Kapitals ist bei Gazprom angelegt. Bei seinem Eintritt in die Regierung verließ Bildt den Aufsichtsrat und verkaufte seine Vostok-Nafta-Aktien, behielt aber seine Optionen, die erst zwei Monate später eingelöst werden konnten. Dies tat er dann mit einem Gewinn von 4,8 Millionen Kronen (500.000 Euro).
Die Opposition meint, dass sich der Außenminister der Annahme einer unerlaubten Begünstigung schuldig gemacht habe. Eigentlich verfalle das Optionsrecht, wenn jemand das Aufsichtsgremium freiwillig verlasse. Bildt müsse also ein Sonderabkommen gehabt haben. Zu welchem Preis, fragt man sich nun. Die sozialdemokratische Ex-Infrastrukturministerin Ulrica Messing verlangte eine Garantie, dass Bildt Gazprom keine "geheimen Gegenleistungen" zugesichert habe. "Quatsch", erwidert Bildt. Dass er sein Wissen über die Energiepolitik nicht nur in den "Schriftstücken der Regierungskanzlei" gesammelt habe, sei nur von Vorteil für Schweden."
*Bestechungsvorwürfe gegen Schwedens Außenminister*
"KOPENHAGEN. Ein einträgliches Optionsprogramm einer Investmentfirma mit engen Beziehungen zum russischen Erdgasgiganten Gazprom belastet den konservativen schwedischen Außenminister Carl Bildt. Die Opposition beschuldigt ihn der Bestechlichkeit und fürchtet, dass er eher Gazproms als Schwedens Interessen im Auge habe, wenn die Regierung über die Trassenführung der umstrittenen deutsch-russischen Gasleitung durch schwedische Gewässer entscheidet. Der für Korruptionsfragen zuständige Oberstaatsanwalt Christer van der Kwast hat eine Voruntersuchung eingeleitet.
(...)
Der Ex-Premier, der im Oktober als Außenminister ein Comeback gab, saß vier Jahre lang im Aufsichtsrat von Vostok Nafta, einer auf den Bermudas registrierten Holding, deren Hauptinteresse Investitionen im russischen Energiesektor sind. Mehr als 90 Prozent des Kapitals ist bei Gazprom angelegt. Bei seinem Eintritt in die Regierung verließ Bildt den Aufsichtsrat und verkaufte seine Vostok-Nafta-Aktien, behielt aber seine Optionen, die erst zwei Monate später eingelöst werden konnten. Dies tat er dann mit einem Gewinn von 4,8 Millionen Kronen (500.000 Euro).
Die Opposition meint, dass sich der Außenminister der Annahme einer unerlaubten Begünstigung schuldig gemacht habe. Eigentlich verfalle das Optionsrecht, wenn jemand das Aufsichtsgremium freiwillig verlasse. Bildt müsse also ein Sonderabkommen gehabt haben. Zu welchem Preis, fragt man sich nun. Die sozialdemokratische Ex-Infrastrukturministerin Ulrica Messing verlangte eine Garantie, dass Bildt Gazprom keine "geheimen Gegenleistungen" zugesichert habe. "Quatsch", erwidert Bildt. Dass er sein Wissen über die Energiepolitik nicht nur in den "Schriftstücken der Regierungskanzlei" gesammelt habe, sei nur von Vorteil für Schweden."
Wo ist Schröder?
"Erst die Ukraine, dann Georgien, jetzt Weißrussland. Machtpolitik a° la Putin heißt Spielen mit den Energiemuskeln. Russlands neue Stärke sind nicht waffenstarrende Arsenale, sondern Gas und Öl. Die Energiekonzerne sind kremlhörig gleichgeschaltet.
Deutschland hängt am Tropf der russischen Energie. Der Streit um die Transitleitungen, der Poker mit Russlands Nachbarn um mehr Geld für die Energie-Kriegskasse von Gazprom oder des Pipeline-Monopolisten Transneft bekommt immer mehr den Charakter eines Vorspiels für noch größere Zockereien mit der Versorgungssicherheit Rest-Europas.
Und wo ist eigentlich Gerhard Schröder? Der Altkanzler, der Duzfreund von Putin, der Lobbyist von Gazprom. Seine Worte von der Zuverlässigkeit der Russen, von den einzigartigen Möglichkeiten einer Energiepartnerschaft mit dem Riesenreich - all das klingelt uns noch irgendwie in den Ohren. Aber Schröder ist lieber auf Tauchstation gegangen.
Für ihn ist das sicher besser, für seine Glaubwürdigkeit nicht. Denn wir alle müssen uns mit den Hinterlassenschaften einer Energiepolitik herumschlagen, die zu einseitig auf die russische Karte gesetzt hat. Wann wird der Westen erpresst? Wann gibt es Gas und Öl nur noch gegen politisches Wohlverhalten? Wann ist Kritik an der Autokratie im Kreml nicht mehr erlaubt? Fragen, die sich aufdrängen. Aber Schröder schweigt.
Die Politiker müssen jetzt ganz schnell umschalten, neue Energiequellen erschließen, alternative Energien fördern. Tempo ist angesagt, denn noch ist Putin am längeren Hebel."
"Erst die Ukraine, dann Georgien, jetzt Weißrussland. Machtpolitik a° la Putin heißt Spielen mit den Energiemuskeln. Russlands neue Stärke sind nicht waffenstarrende Arsenale, sondern Gas und Öl. Die Energiekonzerne sind kremlhörig gleichgeschaltet.
Deutschland hängt am Tropf der russischen Energie. Der Streit um die Transitleitungen, der Poker mit Russlands Nachbarn um mehr Geld für die Energie-Kriegskasse von Gazprom oder des Pipeline-Monopolisten Transneft bekommt immer mehr den Charakter eines Vorspiels für noch größere Zockereien mit der Versorgungssicherheit Rest-Europas.
Und wo ist eigentlich Gerhard Schröder? Der Altkanzler, der Duzfreund von Putin, der Lobbyist von Gazprom. Seine Worte von der Zuverlässigkeit der Russen, von den einzigartigen Möglichkeiten einer Energiepartnerschaft mit dem Riesenreich - all das klingelt uns noch irgendwie in den Ohren. Aber Schröder ist lieber auf Tauchstation gegangen.
Für ihn ist das sicher besser, für seine Glaubwürdigkeit nicht. Denn wir alle müssen uns mit den Hinterlassenschaften einer Energiepolitik herumschlagen, die zu einseitig auf die russische Karte gesetzt hat. Wann wird der Westen erpresst? Wann gibt es Gas und Öl nur noch gegen politisches Wohlverhalten? Wann ist Kritik an der Autokratie im Kreml nicht mehr erlaubt? Fragen, die sich aufdrängen. Aber Schröder schweigt.
Die Politiker müssen jetzt ganz schnell umschalten, neue Energiequellen erschließen, alternative Energien fördern. Tempo ist angesagt, denn noch ist Putin am längeren Hebel."
Noch ein Hahn abgedreht
*Auch Russland und Aserbaidschan streiten*
"Die staatliche Ölgesellschaft Socar habe am Neujahrstag jene Ölexporte nach Europa eingestellt, die durch eine durch Russland führende Pipeline laufen, sagte Socar-Exportchef Muchtar Babajew nach einem Bericht der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.
Socar erklärte, der Grund sei ein Importstopp von russischem Erdgas, nachdem Moskau gefordert habe, die Preise mehr als zu verdoppeln. Aserbaidschan wolle das bislang exportierte Öl nun in den eigenen Kraftwerken verwenden, um das russische Gas zu ersetzen.
Aserbaidschan weigert sich, künftig statt 110 Dollar pro tausend Kubikmeter Gas 235 Dollar (180 Euro) an Russlands halbstaatlichen Energiekonzern Gazprom zu zahlen.
Wegen des Streits mit Russland erhöhte die Regierung in Baku bereits am Montag die Strom, Wasser- und Gaspreise im eigenen Land. Das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung teilte mit, dass die die Strompreise auf das Dreifache und Preise für Wasser auf das 1,8-Fache angehoben würden. Gas werde um 50 Prozent teurerIm vergangenen Jahr exportierte Socar 1,17 Millionen Tonnen über die russisch kontrollierte Pipeline, die von Baku zum russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk führt.
Um von Russland unabhängiger zu werden, hatte Aserbaidschan neben Georgien, der Türkei und dem britischen Öl-Multi BP die sogenannte BTC-Pipeline realisiert, die von Baku über Georgien zum türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan führt.
(...)
Russland hatte auch von Georgien eine ähnlich dramatische Preiserhöhung wie von Aserbaidschan gefordert. Da Georgien im Gegensatz zu Aserbaidschan über keine nennenswerten Energiereserven verfügt, hatte Tiflis die Preiserhöhung schließlich akzeptiert. Allerdings verringerte der Kaukasus-Staat seine Abnahmemenge.
Sowohl Aserbaidschan als auch Georgien haben ihre Beziehungen zu den USA deutlich intensiviert. Manche Beobachter interpretieren die drastischen Preiserhöhungen für russisches Gas daher als Strafaktion Moskaus."
Dazu aus dem Zeit-Archiv (25.5.05):
"Die mit massiver Unterstützung der USA gebaute Ölpipeline vom Kaspischen Meer zum Mittelmeer hat am Mittwoch in der Kaukasusrepublik Aserbaidschan ihren Betrieb aufgenommen. In Gegenwart des US-Energieministers Samuel Bodman öffneten die Präsidenten Aserbaidschans, Georgiens und der Türkei bei Baku die Ventile für die fast 1800 Kilometer lange Röhre von Aserbaidschan bis zur türkischen Mittelmeerküste.
(...)
In Russland wurde die Inbetriebnahme der BTC-Pipeline mit kritischen Worten begleitet. »Es ist völlig klar, dass dieses Projekt aus politischen und nicht aus ökonomischen Motiven entstand«, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma, Konstantin Kossatschow, der Agentur Interfax. Russische Analysten schätzten, die Transportkosten mit der BTC-Pipeline seien etwa doppelt so hoch wie der bisherige Exportweg des aserbaidschanischen Kaspi-Öls über den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk.
(...)"
*Auch Russland und Aserbaidschan streiten*
"Die staatliche Ölgesellschaft Socar habe am Neujahrstag jene Ölexporte nach Europa eingestellt, die durch eine durch Russland führende Pipeline laufen, sagte Socar-Exportchef Muchtar Babajew nach einem Bericht der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.
Socar erklärte, der Grund sei ein Importstopp von russischem Erdgas, nachdem Moskau gefordert habe, die Preise mehr als zu verdoppeln. Aserbaidschan wolle das bislang exportierte Öl nun in den eigenen Kraftwerken verwenden, um das russische Gas zu ersetzen.
Aserbaidschan weigert sich, künftig statt 110 Dollar pro tausend Kubikmeter Gas 235 Dollar (180 Euro) an Russlands halbstaatlichen Energiekonzern Gazprom zu zahlen.
Wegen des Streits mit Russland erhöhte die Regierung in Baku bereits am Montag die Strom, Wasser- und Gaspreise im eigenen Land. Das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung teilte mit, dass die die Strompreise auf das Dreifache und Preise für Wasser auf das 1,8-Fache angehoben würden. Gas werde um 50 Prozent teurerIm vergangenen Jahr exportierte Socar 1,17 Millionen Tonnen über die russisch kontrollierte Pipeline, die von Baku zum russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk führt.
Um von Russland unabhängiger zu werden, hatte Aserbaidschan neben Georgien, der Türkei und dem britischen Öl-Multi BP die sogenannte BTC-Pipeline realisiert, die von Baku über Georgien zum türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan führt.
(...)
Russland hatte auch von Georgien eine ähnlich dramatische Preiserhöhung wie von Aserbaidschan gefordert. Da Georgien im Gegensatz zu Aserbaidschan über keine nennenswerten Energiereserven verfügt, hatte Tiflis die Preiserhöhung schließlich akzeptiert. Allerdings verringerte der Kaukasus-Staat seine Abnahmemenge.
Sowohl Aserbaidschan als auch Georgien haben ihre Beziehungen zu den USA deutlich intensiviert. Manche Beobachter interpretieren die drastischen Preiserhöhungen für russisches Gas daher als Strafaktion Moskaus."
Dazu aus dem Zeit-Archiv (25.5.05):
"Die mit massiver Unterstützung der USA gebaute Ölpipeline vom Kaspischen Meer zum Mittelmeer hat am Mittwoch in der Kaukasusrepublik Aserbaidschan ihren Betrieb aufgenommen. In Gegenwart des US-Energieministers Samuel Bodman öffneten die Präsidenten Aserbaidschans, Georgiens und der Türkei bei Baku die Ventile für die fast 1800 Kilometer lange Röhre von Aserbaidschan bis zur türkischen Mittelmeerküste.
(...)
In Russland wurde die Inbetriebnahme der BTC-Pipeline mit kritischen Worten begleitet. »Es ist völlig klar, dass dieses Projekt aus politischen und nicht aus ökonomischen Motiven entstand«, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma, Konstantin Kossatschow, der Agentur Interfax. Russische Analysten schätzten, die Transportkosten mit der BTC-Pipeline seien etwa doppelt so hoch wie der bisherige Exportweg des aserbaidschanischen Kaspi-Öls über den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk.
(...)"
Ausnahmen für Nabucco
*Russen wollen die Pipeline verhindern*
"Wien. Der Erdgasbedarf der EU wird bis zum Jahr 2011 um 29 Prozent auf 233 Mrd. Kubikmeter steigen. Russland ist Hauptlieferant, was – wie derzeit durch den Gasstreit zwischen Weißrussland und Russland ersichtlich – Versorgungsprobleme nicht ausschließt.
Damit gewinnt die neue Erdgaspipeline Nabucco an Bedeutung: Unter der Federführung der heimischen OMV geplant, soll diese vorrangig aus nicht-russischen Gasquellen aus der kaspischen Region, dem Mittleren Osten und Ägypten versorgt werden. Die russische Gazprom betont zwar immer wieder, dass es keinen Bedarf für Nabucco gebe (schließlich will man selbst eine Südeuropa-Pipeline bauen) – in der EU wird das aber anders gesehen.
Wird Nabucco gebaut, was Experten nicht mehr bezweifeln, würde man ab dem Jahr 2011 Zugang zu Gasreserven im Ausmaß von 83.000 Mrd. Kubikmetern haben. Die russischen Reserven liegen derzeit bei 48.000 Mrd. Kubikmetern.
Die fünf Nabucco-Partner sind neben der OMV Ungarn, Rumänien, Bulgarien und die Türkei; in Kürze wird ein sechster Partner dazu stoßen, dem Vernehmen nach Gaz de France. Italien hat eine Spezialvereinbarung mit Russland getroffen; Deutschland baut gemeinsam mit russischen Partnern eine neue Pipeline, die durch die Ostsee führen wird. (...)"
Denn zu welchen Zwecken Russland seine Pipelines u.a. noch gerne benutzt, sieht man u.a. derzeit an der vielzitierten "Druschba"-Pipeline:
"Die «Druschba»-Pipeline sorgte bereits im vergangenen Jahr für Verstimmung zwischen Russland und dem EU-Mitglied Litauen. Russland unterbrach die Lieferungen über eine Abzweigung an die Litauer, nachdem deren größte Raffinerie Mazeikiu Nafta nicht an russische Bewerber, sondern an die polnische PKN Orlen verkauft wurde. Den russischen Beteuerungen, einzige Ursache für den Lieferstopp seien technische Probleme an der Pipeline, schenkt im Baltikum kaum jemand Glauben." Quelle
*Russen wollen die Pipeline verhindern*
"Wien. Der Erdgasbedarf der EU wird bis zum Jahr 2011 um 29 Prozent auf 233 Mrd. Kubikmeter steigen. Russland ist Hauptlieferant, was – wie derzeit durch den Gasstreit zwischen Weißrussland und Russland ersichtlich – Versorgungsprobleme nicht ausschließt.
Damit gewinnt die neue Erdgaspipeline Nabucco an Bedeutung: Unter der Federführung der heimischen OMV geplant, soll diese vorrangig aus nicht-russischen Gasquellen aus der kaspischen Region, dem Mittleren Osten und Ägypten versorgt werden. Die russische Gazprom betont zwar immer wieder, dass es keinen Bedarf für Nabucco gebe (schließlich will man selbst eine Südeuropa-Pipeline bauen) – in der EU wird das aber anders gesehen.
Wird Nabucco gebaut, was Experten nicht mehr bezweifeln, würde man ab dem Jahr 2011 Zugang zu Gasreserven im Ausmaß von 83.000 Mrd. Kubikmetern haben. Die russischen Reserven liegen derzeit bei 48.000 Mrd. Kubikmetern.
Die fünf Nabucco-Partner sind neben der OMV Ungarn, Rumänien, Bulgarien und die Türkei; in Kürze wird ein sechster Partner dazu stoßen, dem Vernehmen nach Gaz de France. Italien hat eine Spezialvereinbarung mit Russland getroffen; Deutschland baut gemeinsam mit russischen Partnern eine neue Pipeline, die durch die Ostsee führen wird. (...)"
Denn zu welchen Zwecken Russland seine Pipelines u.a. noch gerne benutzt, sieht man u.a. derzeit an der vielzitierten "Druschba"-Pipeline:
"Die «Druschba»-Pipeline sorgte bereits im vergangenen Jahr für Verstimmung zwischen Russland und dem EU-Mitglied Litauen. Russland unterbrach die Lieferungen über eine Abzweigung an die Litauer, nachdem deren größte Raffinerie Mazeikiu Nafta nicht an russische Bewerber, sondern an die polnische PKN Orlen verkauft wurde. Den russischen Beteuerungen, einzige Ursache für den Lieferstopp seien technische Probleme an der Pipeline, schenkt im Baltikum kaum jemand Glauben." Quelle
Erpressung als Geschäftsprinzip
"(...)Russische Wirtschaft ist irgendwie anders. Immer mal wieder erobert das Land mit seiner halbstaatlichen Unternehmenswelt auch die Schlagzeilen und Titelseiten der Weltpolitik; mit Dingen, die es im Westen höchstens auf die Wirtschaftsseiten der Zeitungen schaffen würden. Kein gutes Zeichen, dies gleich vorweg.
GAZPROM IN UNSCHÖNER TRADITION
Zum Jahreswechsel übte sich der russische Quasi-Monopolist Gazprom in den bekannten Geschäftstugenden Erpressung, Druck und Nötigung. Das mafiöse Geschäftsgebaren hat unschöne Tradition und wird von der russischen Politik gerne geduldet, wenn nicht gefördert. Interessant ist diesmal, dass nicht politisch unbotmäßige Nachbarländer Ziel der Disziplinierung waren, so wie beim letzten Mal die Ukraine, sondern eine finstere Diktatur, die bisher nach Moskaus Geschmack war: Weißrussland, ein Staat, der in punkto Unterdrückung und Willkür den Kreml gern zu übertreffen versucht hat.
Aber beim Geld hört auch da die Freundschaft auf. Seit sich Russland darauf verlegt hat, andere Länder nicht mehr mit Methoden von Gewalt und Propaganda zu beeinflussen, sondern einen seltsam pervertierten Kapitalismus dazu nutzt, ist Linientreue nicht mehr so wichtig. Der Hintergrund ist schnell erzählt: Gazprom kann zu Weltmarktpreisen mehr verkaufen, als es hat. Da schmerzt es besonders, wenn Nachbarn wie Weißrussland traditionell nur einen Bruchteil des Preises bezahlen. Das tun zwar auch russische Bürger und Unternehmen, denen aber ist aus politischen Gründen die Daumenschraube nicht so leicht anzuziehen. Proteste der Weißrussen schmerzen Moskau weniger.
Pech nur, dass die Pipeline nach Westen durch weißrussisches Gebiet führt und daher leicht abzudrehen ist. Man fiebert bei Gazprom der neuen Ostseepipeline entgegen, aber die lässt halt noch auf sich warten. Also gab es erstmal einen Preiskompromiss, der aber einen Teil der weißrussischen Pipeline in den Besitz von Gazprom brachte - dafür muss Weißrussland nun nicht den vollständig höheren Westpreis zahlen. Nun ja. Was auf Minsk und andere Nachbarn aber erst zukommt, wenn die Ostseeleitung erst einmal fertig ist, lässt sich leicht ausmalen. Am besten heute schon anfangen zu sparen, möchte man sagen.
DEUTSCHE VORSICHT ANGEBRACHT
Für Deutschland enthält die Geschichte auch ein paar Lehren und Hinweise, über die man hier aber nicht gerne spricht. Zum einen wird schnell vergessen, dass Russland keiner internationalen Handelsorganisation von Rang angehört und sich internationalen Standards nicht verpflichtet fühlen muss. Deutschland als Großabnehmer russischen Erdgases befindet sich in einer prekären Lage, auch wenn man sie hier schönredet. Natürlich ist die Versorgung Deutschlands nicht ernsthaft gefährdet. Nicht jedenfalls, solange wir hohe Preise zahlen.
Später einmal könnte noch die Bedingung hinzukommen, gegenüber dem Kreml stets Wohlverhalten an den Tag zu legen - wenn es diese nicht ganz still und leise heute schon gibt. Und ein paar andere Gefälligkeiten mehr, je nach Bedarf. Zum Beispiel die fehlende Rechtssicherheit in Russland nicht groß zu erwähnen; sich nicht öffentlich zu wundern, wenn Manager unter konstruierten Vorwänden im Gefängnis verschwinden oder Unternehmen unter Vorspiegelung ominöser Steuerschulden einfach verstaatlicht werden.
ABKEHR VON GAZPROM
Deutschland wäre gut beraten, sich mit aller Kraft von solchen Bundesgenossen unabhängig zu machen. In der Welt nach anderen Energielieferanten zu suchen und gleichzeitig eigene Technologie rasant auszubauen, die eigene Energieversorgung gewährleistet, sei es Erdwärme, Sonne oder Wasserkraft. Was einem blühen kann, wenn man solchen Leuten wie den staatlich kontrollierten Haudegen von Gazprom ausgeliefert ist, wird man noch zur Genüge erfahren, wenn die Ostseepipeline in Betrieb ist. Bis dahin sollte man dringend jene alternativen Möglichkeiten haben.
Weder durch Beschwichtigung, noch durch ehemalige Bundeskanzler im Dunstkreis von Gazprom, noch durch Joint Ventures mit BASF oder durch gute Beziehungen wie mit E.ON Ruhrgas wird sich Russland irgendwie verpflichtet fühlen. Man frage nur die Shell nach ihren jüngsten Erfahrungen beim Vorkommen im russischen Sachalin. Bleibt zu hoffen, dass die deutsche Politik und Wirtschaft entschlossener handeln als heute von außen zu erkennen ist. Und nebenher vielleicht die monopolartigen Zustände hierzulande in Angriff nehmen - aber das ist eine andere Geschichte. "
"(...)Russische Wirtschaft ist irgendwie anders. Immer mal wieder erobert das Land mit seiner halbstaatlichen Unternehmenswelt auch die Schlagzeilen und Titelseiten der Weltpolitik; mit Dingen, die es im Westen höchstens auf die Wirtschaftsseiten der Zeitungen schaffen würden. Kein gutes Zeichen, dies gleich vorweg.
GAZPROM IN UNSCHÖNER TRADITION
Zum Jahreswechsel übte sich der russische Quasi-Monopolist Gazprom in den bekannten Geschäftstugenden Erpressung, Druck und Nötigung. Das mafiöse Geschäftsgebaren hat unschöne Tradition und wird von der russischen Politik gerne geduldet, wenn nicht gefördert. Interessant ist diesmal, dass nicht politisch unbotmäßige Nachbarländer Ziel der Disziplinierung waren, so wie beim letzten Mal die Ukraine, sondern eine finstere Diktatur, die bisher nach Moskaus Geschmack war: Weißrussland, ein Staat, der in punkto Unterdrückung und Willkür den Kreml gern zu übertreffen versucht hat.
Aber beim Geld hört auch da die Freundschaft auf. Seit sich Russland darauf verlegt hat, andere Länder nicht mehr mit Methoden von Gewalt und Propaganda zu beeinflussen, sondern einen seltsam pervertierten Kapitalismus dazu nutzt, ist Linientreue nicht mehr so wichtig. Der Hintergrund ist schnell erzählt: Gazprom kann zu Weltmarktpreisen mehr verkaufen, als es hat. Da schmerzt es besonders, wenn Nachbarn wie Weißrussland traditionell nur einen Bruchteil des Preises bezahlen. Das tun zwar auch russische Bürger und Unternehmen, denen aber ist aus politischen Gründen die Daumenschraube nicht so leicht anzuziehen. Proteste der Weißrussen schmerzen Moskau weniger.
Pech nur, dass die Pipeline nach Westen durch weißrussisches Gebiet führt und daher leicht abzudrehen ist. Man fiebert bei Gazprom der neuen Ostseepipeline entgegen, aber die lässt halt noch auf sich warten. Also gab es erstmal einen Preiskompromiss, der aber einen Teil der weißrussischen Pipeline in den Besitz von Gazprom brachte - dafür muss Weißrussland nun nicht den vollständig höheren Westpreis zahlen. Nun ja. Was auf Minsk und andere Nachbarn aber erst zukommt, wenn die Ostseeleitung erst einmal fertig ist, lässt sich leicht ausmalen. Am besten heute schon anfangen zu sparen, möchte man sagen.
DEUTSCHE VORSICHT ANGEBRACHT
Für Deutschland enthält die Geschichte auch ein paar Lehren und Hinweise, über die man hier aber nicht gerne spricht. Zum einen wird schnell vergessen, dass Russland keiner internationalen Handelsorganisation von Rang angehört und sich internationalen Standards nicht verpflichtet fühlen muss. Deutschland als Großabnehmer russischen Erdgases befindet sich in einer prekären Lage, auch wenn man sie hier schönredet. Natürlich ist die Versorgung Deutschlands nicht ernsthaft gefährdet. Nicht jedenfalls, solange wir hohe Preise zahlen.
Später einmal könnte noch die Bedingung hinzukommen, gegenüber dem Kreml stets Wohlverhalten an den Tag zu legen - wenn es diese nicht ganz still und leise heute schon gibt. Und ein paar andere Gefälligkeiten mehr, je nach Bedarf. Zum Beispiel die fehlende Rechtssicherheit in Russland nicht groß zu erwähnen; sich nicht öffentlich zu wundern, wenn Manager unter konstruierten Vorwänden im Gefängnis verschwinden oder Unternehmen unter Vorspiegelung ominöser Steuerschulden einfach verstaatlicht werden.
ABKEHR VON GAZPROM
Deutschland wäre gut beraten, sich mit aller Kraft von solchen Bundesgenossen unabhängig zu machen. In der Welt nach anderen Energielieferanten zu suchen und gleichzeitig eigene Technologie rasant auszubauen, die eigene Energieversorgung gewährleistet, sei es Erdwärme, Sonne oder Wasserkraft. Was einem blühen kann, wenn man solchen Leuten wie den staatlich kontrollierten Haudegen von Gazprom ausgeliefert ist, wird man noch zur Genüge erfahren, wenn die Ostseepipeline in Betrieb ist. Bis dahin sollte man dringend jene alternativen Möglichkeiten haben.
Weder durch Beschwichtigung, noch durch ehemalige Bundeskanzler im Dunstkreis von Gazprom, noch durch Joint Ventures mit BASF oder durch gute Beziehungen wie mit E.ON Ruhrgas wird sich Russland irgendwie verpflichtet fühlen. Man frage nur die Shell nach ihren jüngsten Erfahrungen beim Vorkommen im russischen Sachalin. Bleibt zu hoffen, dass die deutsche Politik und Wirtschaft entschlossener handeln als heute von außen zu erkennen ist. Und nebenher vielleicht die monopolartigen Zustände hierzulande in Angriff nehmen - aber das ist eine andere Geschichte. "
Adleralex2 schrieb:
Also, ich muss ja gestehen, ich wollte ja auch eine Eintr8-M1-Karte im Ebay verkaufen um an Geld zu kommen.
Aber: Ich hab es doch nicht gemacht aus folgenden Gründen:
1. Eigentlich ist es ja Betrug. Denn laut der AGB ganz unten auf der Karte steht im fetten Buchstaben, dass ein Weiterverkauf der Eintrittskarte zu einem höheren als dem aufgedruckten und bezahlten Preis nicht gestattet ist.
2. Tun mir dann doch diejenigen Leid, die sich ehrlich eine Karte besorgen wollen und die dann leer ausgehen, weil dann eben doch "jemand" vor ihnen da war, der mal eben 50 Karten im Ebay anbietet.
Gute Entscheidung!
Aus aktuellem Anlass, eine kleine Änderung...
1. adlerfreak89 (17)
2. ikercasillas (15)
3. a.saftsack (22)
4. AttilasAnhänger (14)
5. Fußballverrückter (17)
6. (Eintrachttrikot (21); Beitritt zumindest vorerst aufgeschoben)
7. (JanGee (16); Beitritt erst in 2 Jahren bei Erreichen der Volljährigkeit)
8. lammbock (23)
9. bitibytie (28)
10. SGE_Werner (20)
11. redadler (14)
12. Schrotti (22)
13. friseurinho (21)
14. Frankfurter Junge² (13)
15. schniggesack (17)
16. auringonkukka* (15)
[/quote]
1. adlerfreak89 (17)
2. ikercasillas (15)
3. a.saftsack (22)
4. AttilasAnhänger (14)
5. Fußballverrückter (17)
6. (Eintrachttrikot (21); Beitritt zumindest vorerst aufgeschoben)
7. (JanGee (16); Beitritt erst in 2 Jahren bei Erreichen der Volljährigkeit)
8. lammbock (23)
9. bitibytie (28)
10. SGE_Werner (20)
11. redadler (14)
12. Schrotti (22)
13. friseurinho (21)
14. Frankfurter Junge² (13)
15. schniggesack (17)
16. auringonkukka* (15)
[/quote]
Bekanntmachung des komm. Vorstandes des EFC TK
Der Vorstand des EFC TK hat sich entschlossen, das Amt der Sektionsleitung der "Sektion Marcus Hesse" unserem Mitglied auringonkukka* zu übertragen.
Mit dieser Personalentscheidung hofft der Vorstand des EFC TK, die Strukturen und die Handlungsfähigkeit des EFCs zu verbessern, so dass einer erfolgreichen Zusammen-arbeit des EFC TK und seiner Unterabteilung Sektion MH nichts mehr im Wege stehen sollte.
Der Vorstand des EFC TK hat sich entschlossen, das Amt der Sektionsleitung der "Sektion Marcus Hesse" unserem Mitglied auringonkukka* zu übertragen.
Mit dieser Personalentscheidung hofft der Vorstand des EFC TK, die Strukturen und die Handlungsfähigkeit des EFCs zu verbessern, so dass einer erfolgreichen Zusammen-arbeit des EFC TK und seiner Unterabteilung Sektion MH nichts mehr im Wege stehen sollte.
kasi1981 schrieb:v1be schrieb:
So...zuersteinmal:
Das Spiel wird keinesfalls in Frankfurt sein! Offenbach kann zwar entscheiden wo es ausgetragen wird, da sie das Heimrecht haben,dürfen aber keinesfalls in das Stadion, wo der gegnerische Verein heimisch ist. Denn damit wäre ja praktisch das Heimrecht getauscht.
Dann zu dem Kartenverkauf:
Ich fasses mal kurz zusammen: Wer keine Dk hat, oder in keinem EFC ist, hat eine chance von 0,01% an eine Karte zu kommen , oder? ^^
auch mit dk ist die chance sehr sehr gering
Es sei denn, sie ist von den Oxxen... - ist aber nix für mich...
Ein herzliches Willkommen unserem neuen Mitglied auringonkukka*!
Sie wird maßgeblich beim Aufbau der "Sektion Marcus Hesse" im EFC TK beteiligt sein, welche in Kürze hoffentlich noch an Mitgliederzahlen zulegen wird...
1. adlerfreak89 (17)
2. ikercasillas (15)
3. a.saftsack (22)
4. AttilasAnhänger (13)
5. Fußballverrückter (17)
6. (Eintrachttrikot (21); Beitritt zumindest vorerst aufgeschoben)
7. (JanGee (16); Beitritt erst in 2 Jahren bei Erreichen der Volljährigkeit)
8. lammbock (23)
9. bitibytie (28)
10. SGE_Werner (20)
11. redadler (14)
12. Schrotti (22)
13. friseurinho (21)
14.eintracht@deidebie (13) ---> Frankfurter Junge² (13)
15. schniggesack (17)
16. auringonkukka* (15)
Und das ist wahrscheinlich noch nicht alles...
Sie wird maßgeblich beim Aufbau der "Sektion Marcus Hesse" im EFC TK beteiligt sein, welche in Kürze hoffentlich noch an Mitgliederzahlen zulegen wird...
1. adlerfreak89 (17)
2. ikercasillas (15)
3. a.saftsack (22)
4. AttilasAnhänger (13)
5. Fußballverrückter (17)
6. (Eintrachttrikot (21); Beitritt zumindest vorerst aufgeschoben)
7. (JanGee (16); Beitritt erst in 2 Jahren bei Erreichen der Volljährigkeit)
8. lammbock (23)
9. bitibytie (28)
10. SGE_Werner (20)
11. redadler (14)
12. Schrotti (22)
13. friseurinho (21)
14.
15. schniggesack (17)
16. auringonkukka* (15)
Und das ist wahrscheinlich noch nicht alles...
Mal eine aktualisierte Mitgliederliste:
1. adlerfreak89 (17)
2. ikercasillas (15)
3. a.saftsack (22)
4. AttilasAnhänger (13)
5. Fußballverrückter (17)
6. (Eintrachttrikot (21); Beitritt zumindest vorerst aufgeschoben)
7. (JanGee (16); Beitritt erst in 2 Jahren bei Erreichen der Volljährigkeit)
8. lammbock (23)
9. bitibytie (28)
10. SGE_Werner (20)
11. redadler (14)
12. Schrotti (22)
13. friseurinho (21)
14.eintracht@deidebie (13) ---> Frankfurter Junge² (13)
15. schniggesack (17)
Und vielleicht gibt es bald noch Zuwachs...
1. adlerfreak89 (17)
2. ikercasillas (15)
3. a.saftsack (22)
4. AttilasAnhänger (13)
5. Fußballverrückter (17)
6. (Eintrachttrikot (21); Beitritt zumindest vorerst aufgeschoben)
7. (JanGee (16); Beitritt erst in 2 Jahren bei Erreichen der Volljährigkeit)
8. lammbock (23)
9. bitibytie (28)
10. SGE_Werner (20)
11. redadler (14)
12. Schrotti (22)
13. friseurinho (21)
14.
15. schniggesack (17)
Und vielleicht gibt es bald noch Zuwachs...
Auf Schalke rollt der Rubel
"(...) Deshalb will sich Gazprom als europäisches Unternehmen darstellen und gleichzeitig mit Sport-Sponsoring gegen das Image eines halbstaatlichen, undurchschaubaren russischen Konsortiums ankämpfen. "Einen besseren Partner als Schalke hätten wir nicht finden können, um unsere Bekanntheit in Deutschland nachhaltig positiv zu steigern", sagte Hans-Joachim Gornig, der Geschäftsführer der inzwischen in Gazprom Germania GmbH umbenannten ZZG.
Die Schalker wiederum können durch den Vertrag langfristig ihre Liquidität sichern. Oder, wie es Clemens Tönnies, der Aufsichtsratvorsitzende und Initiator des Deals, ausdrückt: "Durch diesen Vertrag sind wir in unserer Entwicklung ein großes Stück weitergekommen. Einmal erlangen wir dadurch Sicherheit für unser Tagesgeschäft und zum anderen eröffnen sich durch die gleichzeitig vereinbarte Kooperation mit Zenit St. Petersburg neue Perspektiven."
(...)
In solche Verlegenheiten dürfte der Verein vor allem dank Sponsor Gazprom künftig nicht mehr kommen. "Die Vereinbarungen garantieren uns langfristig höchste Einnahmesicherheit", sagt Finanzvorstand Josef Schnusenberg. "
Nunja, langfristig höchste Einnahmensicherheit? Angesichts der Schuldenlast von Gazprom wage ich das doch leicht anzuzweifeln... - andererseits: Wenn es eng werden sollte, ist Gazprom ja jederzeit bereit, sich das Geld durch exorbitante Preiserhöhungen im Exportgeschäft wieder reinzuholen...
"(...) Deshalb will sich Gazprom als europäisches Unternehmen darstellen und gleichzeitig mit Sport-Sponsoring gegen das Image eines halbstaatlichen, undurchschaubaren russischen Konsortiums ankämpfen. "Einen besseren Partner als Schalke hätten wir nicht finden können, um unsere Bekanntheit in Deutschland nachhaltig positiv zu steigern", sagte Hans-Joachim Gornig, der Geschäftsführer der inzwischen in Gazprom Germania GmbH umbenannten ZZG.
Die Schalker wiederum können durch den Vertrag langfristig ihre Liquidität sichern. Oder, wie es Clemens Tönnies, der Aufsichtsratvorsitzende und Initiator des Deals, ausdrückt: "Durch diesen Vertrag sind wir in unserer Entwicklung ein großes Stück weitergekommen. Einmal erlangen wir dadurch Sicherheit für unser Tagesgeschäft und zum anderen eröffnen sich durch die gleichzeitig vereinbarte Kooperation mit Zenit St. Petersburg neue Perspektiven."
(...)
In solche Verlegenheiten dürfte der Verein vor allem dank Sponsor Gazprom künftig nicht mehr kommen. "Die Vereinbarungen garantieren uns langfristig höchste Einnahmesicherheit", sagt Finanzvorstand Josef Schnusenberg. "
Nunja, langfristig höchste Einnahmensicherheit? Angesichts der Schuldenlast von Gazprom wage ich das doch leicht anzuzweifeln... - andererseits: Wenn es eng werden sollte, ist Gazprom ja jederzeit bereit, sich das Geld durch exorbitante Preiserhöhungen im Exportgeschäft wieder reinzuholen...
Schlecht, sehr schlecht... - es ist ja schön, dass Timo sich bemüht, mal für ein paar Neuigkeiten in der nachrichtenarmen WP-Zeit zu sorgen; aber das war dann vielleicht doch etwas übertrieben...
Naja, gute Besserung jedenfalls an den einzig wahren Fußballgott*!
*Ausgenommen hierbei sind die Träger des Adlertrikots; diese sind per se Fußballgötter einer höheren Natur, die dem gewöhnlichen Fußballgott weitaus überlegen sind
Naja, gute Besserung jedenfalls an den einzig wahren Fußballgott*!
*Ausgenommen hierbei sind die Träger des Adlertrikots; diese sind per se Fußballgötter einer höheren Natur, die dem gewöhnlichen Fußballgott weitaus überlegen sind
bitibytie schrieb:
Wasn jetzt hier, Mädels sind immer noch keine weiteren beigetreten?! Schade eigentlich ... dacht er ist so ein "Dreamboy"
HB sollte Russ verkaufen. Die ganzen Adler-Weibchen haben doch ansonsten gar nicht die Not, sich bei anderen Vereinen umzuschauen. ,-)
bitibytie schrieb:
Wenn man aus der Richtung Haltestelle "Sportfeld" kommt ...
... etwa auf der Höhe der Wintersporthalle noch 50m gerade aus; dann nach links wenden. Dort sieht man dann direkt die Unterführung (und hoffentlich das ein oder andere Schild in welche Richtung es weiter geht...).
Schock mich doch net so...
Wenn du die Unterführung Gleisdreieck findest, kannst du eigentlich nix mehr falsch machen. ,-)
EFC-Treffen gegen Schalke (27.1.07)
Der kommissarische Vorstand des EFC TK hat nun einen Vorschlag für Zeitpunkt/Ort des EFC-Treffens gegen Schalke "ausgearbeitet".
Als Zeitpunkt würden wir 14.00 Uhr festlegen; der Ort wäre am oberen Ende des rechten Aufgangs (Einmündung Flughafenstraße (jenseits der Bahnlinie)) nach der Unterführung GD (Blickrichtung Parkplatz GD). Wir werden versuchen, auch das ein oder andere Hinweisschild in/an die Unterführung zu kleben, so dass auch diejenigen, die mit den Örtlichkeiten nicht so sehr vertraut sind, den richtigen Weg finden.
Der kommissarische Vorstand des EFC TK hat nun einen Vorschlag für Zeitpunkt/Ort des EFC-Treffens gegen Schalke "ausgearbeitet".
Als Zeitpunkt würden wir 14.00 Uhr festlegen; der Ort wäre am oberen Ende des rechten Aufgangs (Einmündung Flughafenstraße (jenseits der Bahnlinie)) nach der Unterführung GD (Blickrichtung Parkplatz GD). Wir werden versuchen, auch das ein oder andere Hinweisschild in/an die Unterführung zu kleben, so dass auch diejenigen, die mit den Örtlichkeiten nicht so sehr vertraut sind, den richtigen Weg finden.
Der stille Prominente bei Gazprom
"Es war noch mal wie in alten Zeiten : Als Gerhard Schröder, gewesener SPDKanzler, im vergangenen Herbst seine Memoiren präsentierte, strömte die Berliner Journalistenschar zusammen und lechzte nach markigen Zitaten. Um die war Schröder nicht verlegen, auch wenn der Gehalt des Buches zu wünschen übrig ließ.
Ansonsten widmet sich der einstige deutsche Regierungschef eher in aller Stille seinen heutigen berufl ichen Aufgaben. Wozu ein Aufsichtsratsjob beim russischen Energieriesen Gazprom gehört. Ein Unternehmen, das häufi g Schlagzeilen in Deutschland bestimmt. Meist jedoch sind damit unschönere Nachrichten überschrieben als die Meldung vom Millionendeal mit dem Bundesligatraditionsklub Schalke 04 von Anfang Oktober 2006.
Das Gazprom-Image ist ansonsten in Deutschland und dem benachbarten Ausland belämmert, um es deutlich zu sagen. Daran ändert ein Schröder in der Führungsspitze nichts.
Schon weil sich der Altkanzler – für ihn eher untypisch – über sein Tun beim kremlnahen, halbstaatlichen Öl- und Gasproduzenten bedeckt hält. Das hat Schröder bei seinen ehemaligen Kollegen aus der Berliner Politik schon heftige Kritik eingetragen. Nicht nur, weil er die Verpfl ichtungen bei den Russen unter zweifelhaften Umständen nach dem von ihm eingefädelten deutsch-russischen Ostsee-Pipeline-Vertrag überhaupt eingegangen war. So hatte der Altbundeskanzler vor Jahresfrist das Ansinnen mehrerer Parteienvertreter, im Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland vermittelnd zu wirken, ganz einfach mit Ignoranz bedacht.
Und wieder beginnt das Energie-Jahr nicht gut : Diesmal wird die Versorgung in Deutschland in den Strudel des Gas- und Ölkonfliktes zwischen Russen und Weißrussen hineingerissen. Das sorgt hier zu Lande zu allerhand aufgeregten Spekulationen über eine gesicherte Energieversorgung.
Dabei darf nun auch darüber spekuliert werden, warum ein an der ( Rohstoff ) quelle sitzenden Gerhard Schröder nicht seinen Einfluss für gedeihliche Lieferbeziehungen geltend macht. Vielleicht, weil er, als prominentes Gazprom-Aushängeschild gedacht, gar keinen hat ?"