
a.saftsack
42967
SemperFi schrieb:
Es wird genug schwule Profis geben, aber eine Scheinehe, in der die Ehefrau getäuscht wird rechtfertigt dies nicht.
Okay, einverstanden. Dennoch bleibe ich der Meinung, dass gewisse "mildernde Umstände" in diesem Fall zur Geltung kommen - im Vergleich zu der Vielzahl an Leuten, die ohne einen derartigen gesellschaftlichen Druck ein solch verwerfliches Doppelleben führen.
Für den jeweiligen betrogenen Partner wird dies in der Regel natürlich kaum einen Unterschied ausmachen.
SemperFi schrieb:Schönwetterspieler schrieb:
Einer der beiden Spieler lebt sogar seit Jahren ein Doppelleben! Er hat schon von Anbegin einen schwulen Freund, ist aber auch verheiratet und hat 2 Kinder - seine Frau weiß von alledem nichts!
DAS ist für mich das unverschämteste...
Seinen Partner, mit dem verheiratet ist so zu belügen, zeugt in meinen Augen von einer sehr sehr grossen charakterschwäche.
Schwul oder nicht, ist mir egal, aber ********* bleibt *********, egal wie die Vorlieben beim Sex aussehen.
Schon mal darüber nachgedacht, dass derjenige dieses Doppelleben nicht aus "Spaß" führt...
Ich denke nicht, dass Schönwetterspieler den Thread eröffnet hat, um daraus ein Ratespiel "Welcher BuLi-Kicker ist schwul?" zu machen...
Von der heutigen Startseite:
Vorverkauf für die beiden ersten Heimspiele der Rückrunde 2006/07, Schalke und Mainz, startet bereits ab 13.12.06
Noch in diesem Jahr startet Eintracht Frankfurt den Vorverkauf für die beiden ersten Heimspiele der Rückrunde Saison 2006/07, gegen den FC Schalke04 06 (26.-28.01.07) und den FSV Mainz 05 (02.-04.02.07).
Ab Mittwoch, den 13. Dezember 2006 können Tickets für diese beiden Spiele im Internet auf www.eintracht.de gebucht oder am gleichen Tag in den offiziellen Vorverkaufsstellen von Eintracht Frankfurt erworben werden
Wie schon von mehreren Mitgliedern ins Gespräch gebracht, wäre es sicherlich eine feine Sache, wenn möglichst viele EFC-TK-Mitglieder zum ersten RR-Spiel im Stadion wären.
Vor dem Spiel könnte man sich außerhalb des Stadions treffen, um sich dabei über so einige Dinge auszutauschen (Satzung, T-Shirt-Design, EFC-"Claim" etc.); während des Spiels kann man mit ein wenig Glück Timo Kunert himself beim Aufwärmen beobachten...
Vorverkauf für die beiden ersten Heimspiele der Rückrunde 2006/07, Schalke und Mainz, startet bereits ab 13.12.06
Noch in diesem Jahr startet Eintracht Frankfurt den Vorverkauf für die beiden ersten Heimspiele der Rückrunde Saison 2006/07, gegen den FC Schalke
Ab Mittwoch, den 13. Dezember 2006 können Tickets für diese beiden Spiele im Internet auf www.eintracht.de gebucht oder am gleichen Tag in den offiziellen Vorverkaufsstellen von Eintracht Frankfurt erworben werden
Wie schon von mehreren Mitgliedern ins Gespräch gebracht, wäre es sicherlich eine feine Sache, wenn möglichst viele EFC-TK-Mitglieder zum ersten RR-Spiel im Stadion wären.
Vor dem Spiel könnte man sich außerhalb des Stadions treffen, um sich dabei über so einige Dinge auszutauschen (Satzung, T-Shirt-Design, EFC-"Claim" etc.); während des Spiels kann man mit ein wenig Glück Timo Kunert himself beim Aufwärmen beobachten...
redadler schrieb:
hi entracht@diedebie,
ich finds echt krass, dass du jez dabei bist und ich freu mich dick auf nächste saison.
um nochmal auf den namen zurück zu kommen, wenn du das hier erstma alles gelesen hast, dann weißt du wieso so ein fieber für unsern HELD Timo Kunert ausgebrochen ist. Der Name is Programm....
gruß REDADLER, der aus WAL stammende.....
Hüstel... - nicht dass ich euch stören wollte, aber klärt solche Sachen wg. der besseren Übersichtlichkeit doch besser per PN.
Allerdings: redadler hat es genau erfasst - TK ist einfach ein Hero!
Fünfjährige Haftstrafe für russischen Journalisten
Moskau. SDA/baz. Ein russisches Gericht hat einen Journalisten wegen seiner Berichterstattung über den Tschetschenien-Krieg zu fünf Jahren Haft verurteilt.
Boris Stomachin vom Monatsblatt «Radikalnaja Politika» wurde der Anstiftung zum religiösen Hass und der Unterstützung von Separatisten schuldig gesprochen. Er hatte die Präsenz russischer Truppen in der nach Unabhängigkeit strebenden Kaukasus-Republik als Besetzung bezeichnet und Präsident Wladimir Putin kritisiert.
Stomachin, der auch für eine Internet-Seite der tschetschenischen Rebellen Artikel geschrieben hatte, wies die Anklagevorwürfe zurück.
Die Staatsanwaltschaft hatte ihm in dem Prozess vorgeworfen, mit seinen Berichten «die Zerstörung des russischen Volkes als Nation» angestrebt zu haben. Der Journalist habe die Taten «von Verbrechern und Terroristen» gebilligt.
Quelle
Moskau. SDA/baz. Ein russisches Gericht hat einen Journalisten wegen seiner Berichterstattung über den Tschetschenien-Krieg zu fünf Jahren Haft verurteilt.
Boris Stomachin vom Monatsblatt «Radikalnaja Politika» wurde der Anstiftung zum religiösen Hass und der Unterstützung von Separatisten schuldig gesprochen. Er hatte die Präsenz russischer Truppen in der nach Unabhängigkeit strebenden Kaukasus-Republik als Besetzung bezeichnet und Präsident Wladimir Putin kritisiert.
Stomachin, der auch für eine Internet-Seite der tschetschenischen Rebellen Artikel geschrieben hatte, wies die Anklagevorwürfe zurück.
Die Staatsanwaltschaft hatte ihm in dem Prozess vorgeworfen, mit seinen Berichten «die Zerstörung des russischen Volkes als Nation» angestrebt zu haben. Der Journalist habe die Taten «von Verbrechern und Terroristen» gebilligt.
Quelle
Hach, heute ist ein guter Tag, um mal wieder meine antirussischen Ressentiments zu pflegen...
Der Hauch des Todes
(...)seit dem Wochenende schwirren durch London Vermutungen, dass es auch 17 Jahre nach dem Zusammenbruch der alten Weltordnung noch Geheimagenten gibt, die auch im Westen auf offener Straße, am helllichten Tag morden. Streng bewacht in einem Londoner Krankenhaus ringt der ehemalige Offizier des russischen Geheimdienstes Alexander Litwinenko mit dem Tod. Der 43-Jährige war Ende der 90er Jahre vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB desertiert, floh nach Großbritannien und erhielt hier politisches Asyl. Seither ist er ein unnachgiebiger Gegner der russischen Regierung. Nun wurde auch er vergiftet. Und in seiner Umgebung beschuldigen alle den FSB.
(...)
Bekannt ist nur so viel: Am 1. November traf Litwinenko hier den Italiener Mario Scaramella, einen Umweltprofessor aus Neapel, der in Geheimdienstkreisen seit vielen Jahren bekannt und offenbar gut vernetzt ist. Scaramella hatte das Treffen angeregt, um Litwinenko ein Dokument vorzulegen, das Hinweise auf die Mörder der russischen Journalistin Anna Politkowskaja enthalten sollte; über die Hintergründe des Mordes hatte Litwinenko zuletzt recherchiert. Politkowskaja ist erst kürzlich vor ihrer Haustür in Moskau erschossen worden; man vermutet, weil sie Wladimir Putins Regierung schwere Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien vorgeworfen hatte.
Das Papier, das Scaramella an Litwinenko übergab, war der Ausdruck einer E-Mail. „Mario wollte, dass ich das Dokument sofort lese“, so hat sich Litwinenko in einem Gespräch mit einem befreundeten Journalisten im Krankenhaus erinnert, bevor sein Zustand sich dramatisch verschlechterte. „Da tauchte eine Reihe von Namen auf, unter anderem auch die von FSB-Offizieren, die angeblich mit dem Tod der Journalistin in Verbindung stehen sollten“, sagte er. „Warum er mich treffen wollte, um mir das zu zeigen, weiß ich nicht. Er hätte es doch per E-Mail an mich schicken können.“
Scaramella soll nervös gewesen sein, wollte auch nichts essen. Nur Litwinenko bestellte sich eine Kleinigkeit und trank ein Glas Wasser. Nach kurzer Zeit trennten sich die beiden Männer wieder, und wenige Stunden später ging es dem Russen nicht mehr gut. Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Kreislaufschwäche – zunächst deutete alles auf eine Lebensmittelvergiftung hin.
Seine Frau Marina brachte ihn ins Krankenhaus nach Barnet im Norden der Stadt, wo er stationär behandelt wurde. Aber es ging ihm schlechter und schlechter. Die Nervenenden wurden immer empfindlicher, schon ein Windhauch verursachte ihm bestialische Schmerzen. Als ihm dann nach zehn Tagen sämtliche Haare ausfielen, war die Diagnose klar: „Keine Frage, hier handelt es sich um eine Vergiftung mit Thallium“, erklärt der Toxikologe Doktor John Henry vom University College Hospital, in dem Litwinenko seit letzter Woche behandelt wird. „Es ist ein klares, geruchsfreies und geschmackloses Nervengift, von dem schon eine Prise tödlich ist.“ Dass Litwinenko überhaupt noch am Leben ist, scheint dem Facharzt „absolut ungewöhnlich“.
(...)
Wahrscheinlicher scheint derzeit dagegen die These, dass Litwinenko am Morgen desselben Tages vergiftet wurde. „Vor der Verabredung mit Scaramella traf er sich in einem Hotel in der Innenstadt mit einem russischen Kontaktmann zum Tee“, sagt Marina Litwinenko.
Über diese morgendliche Teestunde ist nichts bekannt. Aber es ertönen Stimmen, die den russischen Geheimdienst direkt verantwortlich machen. „Dieser versuchte Mord geht auf das Konto der Russen, und die Anordnung kam von ganz oben“, sagte Oleg Gordijewsky der „Times“; Gordijewsky ist ebenfalls ein ehemaliger FSB-Offizier. Lange Zeit hat er als Doppelagent für die Russen und den britischen Geheimdienst MI6 gearbeitet, bis er vor einiger Zeit ganz auf die britische Seite gewechselt ist. Beim FSB nimmt man seine „Auslassungen“ allerdings „mit Verwunderung“ zur Kenntnis. Der Sprecher des FSB dementierte alle Verdächtigungen gestern mit dem Kommentar, schon „seit der Ermordung eines ukrainischen Rebellenchefs 1958 hätten KGB und dessen Nachfolgeorganisationen niemanden mehr physisch liquidiert“. Und der des Auslandsgeheimdienstes SWR, Sergej Iwanow, steuerte in London die Bemerkung bei, die Geheimdienste griffen „nicht mehr auf Mittel wie Vergiftung oder andere Mordformen zurück“.
Alexander Litwinenkos Opposition zur russischen Regierung begann Ende der 90er Jahre, als er seine Vorgesetzten in den russischen Medien beschuldigte, einen Mord am Oligarchen Boris Beresowski zu planen, der sich als Wladimir Putins Gegner aufgestellt hatte. Die Reaktion kam prompt: Ein Militärgericht verurteilte ihn zu dreieinhalb Jahren Haft – angeblich, weil er einen Verdächtigen während einer Routinebefragung zusammengeschlagen hatte. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Es sollte ein Warnschuss sein, aber Litwinenko hörte nicht hin.
Bald erhob er Korruptionsvorwürfe gegen den FSB und fügte hinzu, die Korruption reiche bis in die Spitzen der Regierung. Wieder stand er vor Gericht, diesmal wegen „Missbrauch des Amtes“, und saß neun Monate im Gefängnis. Nach seiner vorzeitigen Entlassung war ihm klar, dass er in Moskau nun um sein Leben fürchten musste. „Die sind hinter dir her“, warnten Freunde.
Litwinenko ließ sich nicht einschüchtern. Nachdem er seine Frau und sich in London in Sicherheit gebracht hatte, deckte er weiter auf, was er über den Kreml wusste. Er schrieb ein Buch, in dem er immer ungeheuerlichere Vorwürfe gegen den FSB erhob. Die Bombenangriffe auf Moskauer Appartementblocks 1999, bei denen 300 Menschen ums Leben kamen, seien nicht von tschetschenischen Rebellen ausgeführt worden, sondern vom FSB selbst. Denn der habe einen Vorwand gebraucht, um erneut gegen die Kaukasusrepublik in den Krieg zu ziehen. Im September 2004, zwei Wochen nachdem das Buch erschienen war, landete eine Brandbombe im Wohnzimmer der Litwinenkos und zerstörte das halbe Haus. Aber wie vertrauenswürdig waren seine Enthüllungen? Viele vertrauen ihm, manche nicht, sogar in seinem Heimatland.
Moskau, Montagmorgen. „Litwinenko?“ Roman Schleinow zieht kurz die Augenbrauen hoch: „Der Mann interessiert mich nicht.“ Schleinow, Anfang dreißig, sanfte Augen, rundes Gesicht, ist Enthüllungsjournalist und arbeitet für die „Nowaja Gaseta“, zu deren Stars auch Anna Politkowskaja gehörte. Schleinow sagt, Litwinenko mache mit dem Giftanschlag Werbung in eigener Sache.
Litwinenko, sagt Schleinow und hantiert gleichzeitig mit zwei Mobiltelefonen, während er sein Auto durch den Morgenstau in Moskau steuert, habe schon enttäuscht, als es damals um angebliche Beweise für die Beteiligung des FSB bei den Sprengstoffanschlägen in Moskau ging. „Warum ihm jetzt glauben?“ Die Aufregung um Litwinenko könne er daher „nicht nachvollziehen“.
Und die Ängste, mit denen hiesige Journalisten seit dem Mord an Politkowskaja und der Londoner Giftattacke kämpfen? Schließlich steht auch Schleinow auf der Liste der „100 größten Feinde des russischen Volkes“, die ein Abgeordneter der nationalistischen Schirinowski-Partei auf seiner Internetseite platziert hat. „Tja“, sagt Schleinow und späht nach einer Lücke in der Autoschlange vor ihm. Das sei schon heftig, die Gefahren jedoch sehr ungleich verteilt. „Am meisten Angst müssen die Kollegen haben, die in den Provinzen irgendwelche lokalen Schweinereien aufgedeckt haben. Nach einem erschossenen oder krankenhausreif geprügelten Provinzschreiber kräht kein Hahn. Schon gar nicht im Ausland.“
Die Ampeln stehen auf Rot, Putin fährt zur Arbeit in den Kreml. „So paradox es klingen mag“, sagt Roman Schleinow, „Journalisten überregionaler Medien sind in Russland nicht allzu sehr gefährdet. Die Machthaber jaulen kurz auf, wenn sie angezählt werden. Angesichts der Informationsfülle interessiert sich am Tag danach aber niemand mehr für die Artikel von gestern.“
Ganz anders dagegen liegt aus seiner Sicht der Fall bei international bekannten Stars der Branche wie Anna Politkowskaja, die „den Dreck aus der Hütte nach außen tragen“. Das sei „kreuzgefährlich“. Denn die Mächtigen im Kreml könnten bei Treffen mit ausländischen Politikern darauf angesprochen werden und sich rechtfertigen müssen. Rache sei gewiss. Was man tun kann, wie sich schützen? Roman Schleinow zuckt mit den Schultern. „Den Aufstieg in diese Kaste habe ich noch nicht geschafft.“
Der Hauch des Todes
(...)seit dem Wochenende schwirren durch London Vermutungen, dass es auch 17 Jahre nach dem Zusammenbruch der alten Weltordnung noch Geheimagenten gibt, die auch im Westen auf offener Straße, am helllichten Tag morden. Streng bewacht in einem Londoner Krankenhaus ringt der ehemalige Offizier des russischen Geheimdienstes Alexander Litwinenko mit dem Tod. Der 43-Jährige war Ende der 90er Jahre vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB desertiert, floh nach Großbritannien und erhielt hier politisches Asyl. Seither ist er ein unnachgiebiger Gegner der russischen Regierung. Nun wurde auch er vergiftet. Und in seiner Umgebung beschuldigen alle den FSB.
(...)
Bekannt ist nur so viel: Am 1. November traf Litwinenko hier den Italiener Mario Scaramella, einen Umweltprofessor aus Neapel, der in Geheimdienstkreisen seit vielen Jahren bekannt und offenbar gut vernetzt ist. Scaramella hatte das Treffen angeregt, um Litwinenko ein Dokument vorzulegen, das Hinweise auf die Mörder der russischen Journalistin Anna Politkowskaja enthalten sollte; über die Hintergründe des Mordes hatte Litwinenko zuletzt recherchiert. Politkowskaja ist erst kürzlich vor ihrer Haustür in Moskau erschossen worden; man vermutet, weil sie Wladimir Putins Regierung schwere Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien vorgeworfen hatte.
Das Papier, das Scaramella an Litwinenko übergab, war der Ausdruck einer E-Mail. „Mario wollte, dass ich das Dokument sofort lese“, so hat sich Litwinenko in einem Gespräch mit einem befreundeten Journalisten im Krankenhaus erinnert, bevor sein Zustand sich dramatisch verschlechterte. „Da tauchte eine Reihe von Namen auf, unter anderem auch die von FSB-Offizieren, die angeblich mit dem Tod der Journalistin in Verbindung stehen sollten“, sagte er. „Warum er mich treffen wollte, um mir das zu zeigen, weiß ich nicht. Er hätte es doch per E-Mail an mich schicken können.“
Scaramella soll nervös gewesen sein, wollte auch nichts essen. Nur Litwinenko bestellte sich eine Kleinigkeit und trank ein Glas Wasser. Nach kurzer Zeit trennten sich die beiden Männer wieder, und wenige Stunden später ging es dem Russen nicht mehr gut. Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Kreislaufschwäche – zunächst deutete alles auf eine Lebensmittelvergiftung hin.
Seine Frau Marina brachte ihn ins Krankenhaus nach Barnet im Norden der Stadt, wo er stationär behandelt wurde. Aber es ging ihm schlechter und schlechter. Die Nervenenden wurden immer empfindlicher, schon ein Windhauch verursachte ihm bestialische Schmerzen. Als ihm dann nach zehn Tagen sämtliche Haare ausfielen, war die Diagnose klar: „Keine Frage, hier handelt es sich um eine Vergiftung mit Thallium“, erklärt der Toxikologe Doktor John Henry vom University College Hospital, in dem Litwinenko seit letzter Woche behandelt wird. „Es ist ein klares, geruchsfreies und geschmackloses Nervengift, von dem schon eine Prise tödlich ist.“ Dass Litwinenko überhaupt noch am Leben ist, scheint dem Facharzt „absolut ungewöhnlich“.
(...)
Wahrscheinlicher scheint derzeit dagegen die These, dass Litwinenko am Morgen desselben Tages vergiftet wurde. „Vor der Verabredung mit Scaramella traf er sich in einem Hotel in der Innenstadt mit einem russischen Kontaktmann zum Tee“, sagt Marina Litwinenko.
Über diese morgendliche Teestunde ist nichts bekannt. Aber es ertönen Stimmen, die den russischen Geheimdienst direkt verantwortlich machen. „Dieser versuchte Mord geht auf das Konto der Russen, und die Anordnung kam von ganz oben“, sagte Oleg Gordijewsky der „Times“; Gordijewsky ist ebenfalls ein ehemaliger FSB-Offizier. Lange Zeit hat er als Doppelagent für die Russen und den britischen Geheimdienst MI6 gearbeitet, bis er vor einiger Zeit ganz auf die britische Seite gewechselt ist. Beim FSB nimmt man seine „Auslassungen“ allerdings „mit Verwunderung“ zur Kenntnis. Der Sprecher des FSB dementierte alle Verdächtigungen gestern mit dem Kommentar, schon „seit der Ermordung eines ukrainischen Rebellenchefs 1958 hätten KGB und dessen Nachfolgeorganisationen niemanden mehr physisch liquidiert“. Und der des Auslandsgeheimdienstes SWR, Sergej Iwanow, steuerte in London die Bemerkung bei, die Geheimdienste griffen „nicht mehr auf Mittel wie Vergiftung oder andere Mordformen zurück“.
Alexander Litwinenkos Opposition zur russischen Regierung begann Ende der 90er Jahre, als er seine Vorgesetzten in den russischen Medien beschuldigte, einen Mord am Oligarchen Boris Beresowski zu planen, der sich als Wladimir Putins Gegner aufgestellt hatte. Die Reaktion kam prompt: Ein Militärgericht verurteilte ihn zu dreieinhalb Jahren Haft – angeblich, weil er einen Verdächtigen während einer Routinebefragung zusammengeschlagen hatte. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Es sollte ein Warnschuss sein, aber Litwinenko hörte nicht hin.
Bald erhob er Korruptionsvorwürfe gegen den FSB und fügte hinzu, die Korruption reiche bis in die Spitzen der Regierung. Wieder stand er vor Gericht, diesmal wegen „Missbrauch des Amtes“, und saß neun Monate im Gefängnis. Nach seiner vorzeitigen Entlassung war ihm klar, dass er in Moskau nun um sein Leben fürchten musste. „Die sind hinter dir her“, warnten Freunde.
Litwinenko ließ sich nicht einschüchtern. Nachdem er seine Frau und sich in London in Sicherheit gebracht hatte, deckte er weiter auf, was er über den Kreml wusste. Er schrieb ein Buch, in dem er immer ungeheuerlichere Vorwürfe gegen den FSB erhob. Die Bombenangriffe auf Moskauer Appartementblocks 1999, bei denen 300 Menschen ums Leben kamen, seien nicht von tschetschenischen Rebellen ausgeführt worden, sondern vom FSB selbst. Denn der habe einen Vorwand gebraucht, um erneut gegen die Kaukasusrepublik in den Krieg zu ziehen. Im September 2004, zwei Wochen nachdem das Buch erschienen war, landete eine Brandbombe im Wohnzimmer der Litwinenkos und zerstörte das halbe Haus. Aber wie vertrauenswürdig waren seine Enthüllungen? Viele vertrauen ihm, manche nicht, sogar in seinem Heimatland.
Moskau, Montagmorgen. „Litwinenko?“ Roman Schleinow zieht kurz die Augenbrauen hoch: „Der Mann interessiert mich nicht.“ Schleinow, Anfang dreißig, sanfte Augen, rundes Gesicht, ist Enthüllungsjournalist und arbeitet für die „Nowaja Gaseta“, zu deren Stars auch Anna Politkowskaja gehörte. Schleinow sagt, Litwinenko mache mit dem Giftanschlag Werbung in eigener Sache.
Litwinenko, sagt Schleinow und hantiert gleichzeitig mit zwei Mobiltelefonen, während er sein Auto durch den Morgenstau in Moskau steuert, habe schon enttäuscht, als es damals um angebliche Beweise für die Beteiligung des FSB bei den Sprengstoffanschlägen in Moskau ging. „Warum ihm jetzt glauben?“ Die Aufregung um Litwinenko könne er daher „nicht nachvollziehen“.
Und die Ängste, mit denen hiesige Journalisten seit dem Mord an Politkowskaja und der Londoner Giftattacke kämpfen? Schließlich steht auch Schleinow auf der Liste der „100 größten Feinde des russischen Volkes“, die ein Abgeordneter der nationalistischen Schirinowski-Partei auf seiner Internetseite platziert hat. „Tja“, sagt Schleinow und späht nach einer Lücke in der Autoschlange vor ihm. Das sei schon heftig, die Gefahren jedoch sehr ungleich verteilt. „Am meisten Angst müssen die Kollegen haben, die in den Provinzen irgendwelche lokalen Schweinereien aufgedeckt haben. Nach einem erschossenen oder krankenhausreif geprügelten Provinzschreiber kräht kein Hahn. Schon gar nicht im Ausland.“
Die Ampeln stehen auf Rot, Putin fährt zur Arbeit in den Kreml. „So paradox es klingen mag“, sagt Roman Schleinow, „Journalisten überregionaler Medien sind in Russland nicht allzu sehr gefährdet. Die Machthaber jaulen kurz auf, wenn sie angezählt werden. Angesichts der Informationsfülle interessiert sich am Tag danach aber niemand mehr für die Artikel von gestern.“
Ganz anders dagegen liegt aus seiner Sicht der Fall bei international bekannten Stars der Branche wie Anna Politkowskaja, die „den Dreck aus der Hütte nach außen tragen“. Das sei „kreuzgefährlich“. Denn die Mächtigen im Kreml könnten bei Treffen mit ausländischen Politikern darauf angesprochen werden und sich rechtfertigen müssen. Rache sei gewiss. Was man tun kann, wie sich schützen? Roman Schleinow zuckt mit den Schultern. „Den Aufstieg in diese Kaste habe ich noch nicht geschafft.“
eintracht@deidebie schrieb:
sacht ma wolln wir uns nich ein bisschen bessern namen ausdenken...
ich halte von dem hier nich so viel...
Wir schon! Jetzt lass dich mal nicht von dem einen Miesmacher hier so aus der Ruhe bringen. Lies dir lieber die "heilige Schrift" des EFC TK gründlich durch - danach wirst du gar keinen anderen Namen mehr wollen...
Strahlender_Adler88 schrieb:
Das ist ja richtig klasse, was ihr hier macht. Son Timo Kunert EFC. Top!
Wollt ihr ihn nicht vielleicht doch lieber in "1.Ligistin und Junger Mann aus 24A" umbenennen? Dann würd ich liebend gern beitreten.
Dafür ist die Sache schon zu sehr im Rollen... ,-)
Aber du kannst ja gerne ein DH mit dieser Aufschrift machen ("1.Ligistin und Junger Mann aus 24A" ) und dem EFC TK beitreten. Wir freuen uns über jedes Mitglied.
Ergänzung: Auch für Stoffmaterialien in schwarz bzw. rot würde sich sicherlich Verwendung finden lassen.
An unsere werten EFC-Mitglieder:
Wer hat/besitzt zu Hause nicht mehr benötigte weiße Stoffreste (insbesondere Bettlaken)?
Ihr könnt euch ja sicherlich denken, wozu wir so etwas gebrauchen könnten...
Also, wer etwas hat, meldet dies per PN an adlerfreak, der die Verwaltung der verfügbaren Materialien übernimmt.
Wer hat/besitzt zu Hause nicht mehr benötigte weiße Stoffreste (insbesondere Bettlaken)?
Ihr könnt euch ja sicherlich denken, wozu wir so etwas gebrauchen könnten...
Also, wer etwas hat, meldet dies per PN an adlerfreak, der die Verwaltung der verfügbaren Materialien übernimmt.
adlerfreak89 schrieb:
dickes dazke an SGE_Werner, ich persönlich finde es sehr gut gelungen und total schräg (passt zu "Uns Timo" ).
was meint ihr? vielleicht unser efc-logo?
FANTASTISCH!!!
Dafür!!!
--Adler-- schrieb:
super....kumpel hat so ne mail von ihm bekommen:
passt schon anzeige läuft gut ich krieg zur zeit von dir 243euro also ich hab dir ja gesagt des lohnt sich ned zu streiten du wolltest die schueh nicht also viel spass noch zu zahlen du kriegst noch die anwalts kosten ca.78euro dazu und noch die kosten von dem vollstreckungsamt 43 euro also zusammen 370euro oder so also der schuh hat sich gelohnt für mich auch wenn ich das geld nicht bekomme was du alles zahlen musst aber mein anwalt ist besser zu mir falls wieder was ist also ciao vial spass beim zahlen in ca. 2wochen wirst du mich ansprechen sers grinss lach über den fall
Ham wir hier keinen Anwalt unter uns zufällig?!
Kann nicht rechnen, kann nicht schreiben - das so eine Gestalt überhaupt einen PC einigermaßen unfallfrei bedienen kann, wundert mich dann doch...
Werni1958 schrieb:
Hab mir noch schnell eine der letzten Katrten für den 19.12 gesichert, aderder Siegdie Niederlage bei euch ist mir 36€ wert
Schön.
derfrankenadler schrieb:
Also leute ich hab anscheinend zuviel auf dem Pc und der sagt mir des auch wenn ich z.b. irgendwas öffne aber wenn ich auf software was lösche ändert sich nichts was soll ich machen.
Vielleicht hilft 'ne Defragmentierung.
a.saftsack schrieb:
Noch einmal die Aufforderung an unsere Mitglieder, bitte die Kontaktdaten per PN an adlerfreak zu senden.
Grün= Kontaktdaten vorhanden --- Rot= Kontaktdaten noch fehlend
1. adlerfreak89 (17)
2. ikercasillas (15)
3. a.saftsack (21)
4. AttilasAnhänger (13)
5. Fußballverrückter (17)
6. Eintrachttrikot (21)
7. (JanGee (16); Beitritt erst in 2 Jahren bei Erreichen der Volljährigkeit)
8. lammbock (23)
9. bitibytie (28)
10. SGE_Werner (20)
11. redadler (14)
12. Schrotti (22)
13. (weiterer Kumpel von a.saftsack) (21)
14. eintracht@deidebie (13)
Und jetzt auch mit dem richtigen Alter...
a.saftsack schrieb:
Noch einmal die Aufforderung an unsere Mitglieder, bitte die Kontaktdaten per PN an adlerfreak zu senden.
Grün= Kontaktdaten vorhanden --- Rot= Kontaktdaten noch fehlend
1. adlerfreak89 (17)
2. ikercasillas (15)
3. a.saftsack (21)
4. AttilasAnhänger (13)
5. Fußballverrückter (17)
6. Eintrachttrikot (21)
7. (JanGee (16); Beitritt erst in 2 Jahren bei Erreichen der Volljährigkeit)
8. lammbock (23)
9. bitibytie (28)
10. SGE_Werner (20)
11. redadler (14)
12. Schrotti (22)
13. (weiterer Kumpel von a.saftsack) (21)
14. eintracht@deidebie (14)
Die Nr.14 natürlich jetzt ohne Klammern...
Nur noch mal zum Verständnis: In meinem vorangegangenen Posting bezog ich ALLE möglichen Konstellationen ein, indem ein Partner von dem anderen hintergangen wird. Nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht.