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a.saftsack

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einszwo schrieb:
natürlich spielt frederico eine gute saison in liga 2 und auch in der vergangenen hat er gezeigt das es ein guter zweitliga-spieler ist, was aber auch gleichzeitig nicht heisst das er sich selbstverständlich in der ersten liga durchsetzten kann.



Der war auch schon letzte Saison der überragende Mann bei Karlsruhe - und ich habe keinen Zweifel daran, dass er es auch in Liga eins schafft.
Der ist mir schon bei Köln aufgefallen, als er einmal in einem seiner sporadischen Einsätze (Lottner war gerade verletzt/gesperrt) alle drei Tore des FC hervorragend vorbereitete - und ich habe mich immer gewundert, warum der nicht mehr Chancen bei den Kölnern erhielt - wer der damalige Trainer des FC war, sag' ich jetzt lieber nicht... - nobody is perfect.  
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Aus dem Print-Kicker von gestern:

,,Ronaldinho kann ich auch im Pub sehen“

"(...)
„Niemals zahlen wir Glazer was oder arbeiten für Sky ( das englische Pay-TV, d. Red.).  Aber wir singen trotzdem noch, Manchester City soll untergeh’n. Es gibt zwei Uni­teds in unserer Seele. Einer sagte mal, Glazer ist ein Fan. So’n Scheiß, da steck’ ich lieber …“ Na ja, man kann sich schon denken, welches Körperteil in die Steckdose soll. Weniger glauben vermag man im Gegensatz, dass hier gerade ein Spiel der neunten englischen Liga läuft. 2005 rebellierte das Gros der Anhänger von Manchester United gegen die Übernahme durch US­Milliardär Malcolm Glazer – erfolg­los. Die Abtrünnigen wandten sich ab, gründeten ihren eigenen Klub: FC United of Manchester.
  18 Monate später schaut Peter Munday gedankenverloren aus dem Fenster. Für einen Novembertag in Nordengland ist es recht mild. „Viele wussten in der Euphorie gar nicht, was da auf uns zukam. Verein bei der FA anmelden – eine Liga, ein Stadion, Spieler, Trainer, Geld auftreiben . . . Aber es hat geklappt. Und wir leben immer noch.“ Den Entschluss fassten zwölf der desillusionierten ManU-Anhänger beim Wundenlecken in einem indi­schen Restaurant nach einem Curry und einigen Pints. Sie gingen an die Öffentlichkeit. „Sieben Tage später hatten tausende von Sympathi­santen 220 000 Euro gespendet“, verrät Schatzmeister Munday. „Es kommen auch heute noch reichlich Spenden.“ Kurz darauf gingen 930 Bewerbungen zum Probetraining ein; bizarre aus Tschechien oder Afrika. Wie die amüsante Selbstprei­sung eines potenziellen Stürmers: „Bei den Grillpartys im Garten mei­nes Bruders hat noch keiner einen Schuss von mir gehalten.“ Heute besitzt der Klub einen Kader von 24 Spielern, eine Reserve und ein Jugendteam. Nach dem Aufstieg im Gründungsjahr ist der FC United nach 20 Spielen auch jetzt wieder Tabellenführer – sieben Punkte Vor­sprung, Tordifferenz plus 65.
  „Geiler Kick, ne?“ Paul krächzt. 90 Minuten singen hat seine Stimm­bänder doch etwas mitgenommen. „Sieben zu null. Aber war ja auch gegen den Letzten.“ Er kichert. Vom Burger tropft Ketchup auf seinen FCUM-Schal. Auch die offiziellen Fanartikel halten den Klub neben Sponsoren am Leben. Trikots, Tas­sen, Kappen, DVDs, Wimpel, Kra­watten. „Erst ma’n Bier jetz’.“ Der Waterloo-Pub am Ende der Straße brummt. Jahrelang stieg Paul an der Station Old Trafford aus. Seit Som­mer 2005 fährt er einige Stationen weiter nach Bury. Beim Viertligis­ten in Manchesters Peripherie fand FC United sein Zuhause und zieht fast doppelt so viele Zuschauer an. „Meine Jahreskarte bei Man United hab’ ich abgegeben. Ich steck’ dem Glazer kein Geld in den Hintern. Früher konnte ich einfach so ins Old Trafford gehen, stehen, Kumpels treffen, ein paar Bierchen trinken. Heute muss man sich sechsWochen vorher um ein Ticket bewerben, Sky bestimmt, wann Anstoß is’, die Kar­ten kann sich keiner mehr leisten, die Pinguine in den Business-Boxen interessiert das Spiel gar nich’, alle sitzen, man kann nich’ mal furzen. Das is’ Oper, kein Fußball.“ Neben Paul gaben 119 weitere Fans ihre Jahreskarte ab, viele verkauften auch ihre Aktien.
  Die Fangemeinde in Manchester hat einen strengen Ehrenkodex und eine ernst zu nehmende Lobby. Die einflussreiche Gruppe „Manchester United Supporters’ Trust“, die sich aus über 30 000 Anhängern mit Klubaktien (darunter auch VIPs und renom­mierte Journalisten) zusammensetzt, war 1999 entscheidend daran beteiligt, dass die geplante Übernahme des Medienmoguls Rupert Murdoch scheiterte. Zusammen mit der „Unabhängigen Manchester United Fan Vereinigung“ (IMUSA) drohte man beispielsweise, die Produkte von Vereinssponsoren zu boykottie­ren. Murdoch strich die Segel.
  Auch deshalb hinterließ der Glazer-Coup tiefe Narben. „Wir hätten ja nicht monatelang jeden Tag vor dem Stadion demonstrie­ren können“, sagt Jules Spencer, Ex-Präsident der IMUSA, und nun im Vorstand von FC United. „Der Glazer-Deal war im Grunde nur ein Katalysator. FC United ist nicht nur eine Reaktion Anti-Glazer. Es ist mehr. Wir wollten die Ticketpreise einfrieren, keine neuen Business­ Lounges, doch der Klub hörte den Fans nicht mehr zu. Jetzt wollen wir etwas für die Leute der Stadt aufbauen, etwas Positives für die Zukunft. Ein Erbe weiterführen.“ Jeder Buchstabe kuschelt sich in Nostalgie. 1878 waren es schließlich ansässige Bahnarbeiter, die aus Jux den Newton Heath Football Club gründeten. 1902 änderte man den Namen in Manchester United Foot­ball Club. Ein Jahrhundert später ist der Verein eines der größten globa­len Multi-Millionen-Unternehmen. Man United verweigert jeglichen Kommentar zu den Rebellen. Und die äußern sich offiziell auch nicht gerne zu Man United. Seitdem sich die Welle des ersten Medien-Hypes endlich beruhigte, bemüht man sich um ein moderates Profil. Es soll kein Witz-Klub aus irgendeiner TV-Show sein. Jeder hier nimmt das Projekt ernst.
  An erster Stelle Trainer Karl Mar­ginson, der zu seiner aktiven Zeit Halb-Profi in Rotherham war und nun jeden Morgen um 3.30 Uhr aufsteht, um seinen Lebensmittel­ Lieferwagen anzuschmeißen. Meist ist es in Manchester schwieriger, einen Parkplatz zu finden, als das Team zu motivieren. Ein paar ehemalige Halb-Profis motivierte er auch schon die Liga-Leiter hin­abzusteigen. Nichts Bekanntes. Höchstens Rhodri Giggs (29), Bruder von ManU-Star Ryan Giggs, qualifiziert sich für Gossip­ Geschichten. Zu Gerüchten, dass Eric Cantona oder Roy Keane den Klub demnächst pushen, rümpft man nur die Nase. Diese Publicity ist verpönt. Fanklubs aus China, Schweden oder Holland sind schon willkommener.
  Mut schöpften die Gründer des FC United auch aus der Geschichte des AFCWimbledon. 2002 entführte eine Gruppe von Geschäftsleuten den FC Wimbledon 70 Meilen weit von London nach Milton Keynes. Viele Anhänger machten nicht mit und formten ihren eigenen Klub. Der AFC spielt mittlerweile im ver­einseigenen „Fan’s Stadium“ in Liga sieben, der Nachwuchsbereich füllt sich bis zur F-Jugend. Die damals geflüchteten Milton Keynes Dons dümpeln nach dem Exodus derzeit in der vierten Liga herum.
  In Manchester ist das Fanlager noch gespalten. Einige kritisieren FC United, weil man so die Pro­bleme von ManU doch eher ver­stärke. Einige reisen nur noch zu Auswärtsspielen, um Glazer keinen Penny zu schenken. Einige beken­nen sich zu beiden Klubs – zwei Uniteds, eine Seele. Viele den­ken aber wie Paul. „Hey“, flüstert Paul und zieht mit einem Ruck fast ein Drittel der Zigarette runter. „Weisse wat? Wir holen uns die Seele vom Fußball zurück. Bei uns aufer Tribüne sind Frauen, Kinderwagen, Männer, Knirpse – alles Fußball-Wahnsinnige. Die tanzen, feiern, singen, ham einfach Spaß. Anstoß, Samstag drei Uhr, dat elfte Gebot vom lieben Gott.“ Seine dicken Finger streichen durch den Nacken. „Ich bin über 60, hab’ noch Georgie Best geseh’n. Das Gefühl jetzt bei FC United, wie damals. Ich vermiss’ nich’ diese aufgebla­senen Schnösel. Ronaldinho kann ich auch im Pub seh’n. Vielleicht gibt’s ja bald ‘ne Liga mit The Real Chelsea, FC United, AFC Wimble­don und Liverpool Fans United. Ich hol’ mir’n Whiskey. Aber nix meiner Frau sagen.”
(...) "
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Florentius schrieb:
Mir ist aufgefallen, dass es in vielen anderen Foren - auch Fußballforen (!) - oft viel mehr Smilieauswahl gibt...
Also ich finde manche von denen schon extrem witzig und passend je nach Argumentation oder Diskussion!
Leider sind wir hier nur auf die Standardsmilies beschränkt.

Deswegen: Wär das nix da mal noch ein paar witzige Alternativen reinzuhauen??!!

Gruß

Flo


Es hindert dich doch niemand daran, externe Smilies zu verwenden?
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a.saftsack schrieb:
Um den EFC-Antrag korrekt ausfüllen zu können, bräuchten wir jetzt noch eine Rückmeldung, wer:

- eine DK besitzt
- Eintracht-Mitglied ist
- ob jemand einen Fahnenpass besitzt


(Grün = Daten vorhanden) --- (Rot = Daten fehlend)

1. adlerfreak89 (17)
2. ikercasillas (15)
3. a.saftsack (21)
4. AttilasAnhänger (13)

5. Fußballverrückter (17)
6. Eintrachttrikot (21)

7. (JanGee (16); Beitritt erst in 2 Jahren bei Erreichen der Volljährigkeit)
8. lammbock (23)
9. bitibytie (28)
10. SGE_Werner (20)
[color=#00FF00]11. redadler (14)
12. Schrotti (22)
[color=#FF0000]13. friseurinho (21)

14. eintracht@deidebie (13)
15. schniggesack (17)
 


[/quote]

Damit keiner denkt wir sind dabei einzuschlafen - der EFC-Antrag geht am Montag bzw. Dienstag raus - ob Nr.13 es bis dahin schafft seine Daten abzugeben oder nicht (2 Wochen Extra-Wartezeit waren dann genug...), notfalls muss er halt nachträglich auf die Liste aufgenommen werden...
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Knispel10 schrieb:
Ich glaube da hast du Rene Adler vergessen!
Der ist nen junger,hungriger Stürmer.....


Nö, der ist 'n junger Torwart - ob der hungrig ist, weiß ich allerdings nicht...
Du meinst sicherlich den Herrn Nicky Adler.
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Erkrankung Gaidars bleibt rätselhaft




"Jelzins ehemaliger Regierungschef gilt als gemäßigter Kritiker des Kreml."
Quelle
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Russlands Geheimdienste *Ein Milieu, in dem Macht gedeiht*

"„Schon von den ersten Jahren der Sowjetherrschaft an war den von der kommunistischen Partei geschaffenen Diensten Mitleid und Gnade fremd. Die Aktionen der Mitarbeiter dieser Dienste wurden nie von den gemeinsamen Werten und Prinzipien der Menschheit bestimmt.“ So beginnt ein Buch namens „Russland in die Luft sprengen: Terror von innen“, das 2002 erschienen ist. Der Name eines der beiden Autoren lautet Alexander Litwinenko."

(...)

1991, im Jahr des Untergangs der Sowjetunion, sollen 2,9 Millionen Menschen im Dienst des KGB gestanden haben.

Einer von ihnen war Alexander Litwinenko. In den neunziger Jahren arbeitete er für den KGB-Nachfolger Föderaler Sicherheitsdienst (FSB) und widmete sich angeblich dem Kampf gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität. Zum Bruch kam es 1998. Auf einer Pressekonferenz verkündete Litwinenko, er habe vom FSB den Auftrag erhalten, den einflussreichen Milliardär Boris Beresowskij zu töten. Von da an bis zu seinem Tod am 23. November galt der Kampf des Russen seinem früheren Arbeitgeber. Sich selber sah er zum Schluss als Opfer eines Mordes im Auftrag des Kreml.

Sowjetische und russische Agenten hätten doch schon seit 1959 keine Lizenz mehr zum Töten, seit jenem Jahr also, in dem der ukrainische Nationalist Stepan Bandera in München von einem KGB-Mann umgebracht wurde, ließ dazu der russische Auslandsgeheimdienstes SWR wissen. Die Erklärung spricht dafür, dass zumindest die Lizenz zum Lügen noch in Kraft ist. 2004 töteten zwei russische Agenten in Katar den früheren tschetschenischen Separatistenführer Selimchan Jandarbijew. Das ist kein Geheimnis. Die beiden Agenten gingen der Polizei in Katar ins Netz.

In seinem Buch hatte Litwinenko den FSB beschuldigt, hinter Anschlägen auf russische Wohnhäuser im September 1999 zu stehen, die tschetschenischen Terroristen angelastet wurden. Etwa 300 Menschen wären nach dieser Theorie gestorben, um einen Vorwand für einen neuen Tschetschenien-Krieg zu kreieren. Der Vorwurf richtet sich vor allem gegen jenen Mann, der zur Zeit der Häuser-Explosionen gerade aufgestiegen war vom FSB-Chef zum Ministerpräsidenten. Beweisen konnte Litwinenko seine Behauptung nicht. Sicher ist nur, dass der Tschetschenien-Krieg Wladimir Putins Ruf als starker Mann begründete und an Silvester 1999 dann auch den Weg in den Kreml ebnete, ins Amt des Präsidenten.

(...)

Auch als Präsident bleibt er offensichtlich geprägt vom Dienst beim Dienst. Hinter den gelben Mauern der Lubjanka, der einstigen KGB-Zentrale im Herzen Moskaus, wissen sie einen der Ihren an der Spitze. In der Lubjanka residiert nun der FSB mit einer Macht, die an jene seiner Vorgänger erinnert. Putin hat die Kompetenzen des FSB deutlich ausgeweitet, in dessen Sold schätzungsweise 350.000 Menschen stehen.

Mittlerweile ist der FSB allgegenwärtig: Auf Plakaten mahnt er im ganzen Land zu Wachsamkeit gegen Terroristen. Alle russischen Internet-Anbieter müssen dem FSB ständigen Zugang zum Datenverkehr ermöglichen. Die Telefongesellschaften sind zu einer ähnlichen Zusammenarbeit verpflichtet. Vor allem Ausländer gelten als verdächtig und müssen damit rechnen, abgehört zu werden.

Im Visier sind auch Wissenschaftler mit Auslandskontakten. Sie werden vom FSB immer wieder der Spionage beschuldigt. Im Kampf gegen den unsichtbaren Gegner hat der Dienst ein „Vertrauenstelefon“ eingerichtet. Im Internet wirbt er für die Moskauer Nummer 914 2222, unter der„russische Bürger, die mit ausländischen Geheimdiensten zusammenarbeiten, mit dem FSB in Verbindung treten können, um Doppelagenten zu werden“.

(...)

Russlands Regierung sehe zwischen politischer Annäherung und nachrichtendienstlicher Aufklärung „keinen Widerspruch“. Getarnt als Diplomaten oder Journalisten seien zahlreiche russische Agenten in Deutschland tätig. Ihr Anteil am Botschaftspersonal „lag auch 2005 auf unverändert hohem Niveau“.

(...)

Sorge bereitet den Verfassungsschützern allerdings weniger der FSB als ein Dienst mit der seit Sowjetzeiten unveränderten Abkürzung GRU.

(...)

Sie arbeiteten für „ein mächtiges und wirksames Instrument zur Verteidigung unserer nationalen Interessen“, schmeichelte der Präsident den GRU-Leuten. Ähnliche Worte hatte er auch schon für den Auslandsaufklärungsdienst SWR und seine 13.000 Mitarbeiter gefunden. Alle drei Geheimdienste erfreuen sich offensichtlich des Wohlwollens des Kremlchefs.

(...)

Manche bleiben dabei, dass der Mythos lebt. Der britische Daily Telegraph zitierte am Samstag aus einer Notiz, die Litwinenko am 1. November von dem Italiener Mario Scaramella in einer Londoner Sushi-Bar erhalten haben soll. Darin ist die Rede von einer Organisation ehemaliger KGB-Offiziere namens „Würde und Ehre“ und einer Todesliste mit den Namen Beresowskij und Litwinenko darauf. Die Organisation gibt es in Moskau tatsächlich. Nach eigener Darstellung widmet sie sich der Hilfe für Veteranen und „bedürftige Kinder“. Neun Ermittler von Scotland Yard, die sich am Montag nach Moskau aufgemacht haben, werden auch der Vermutung nachgehen müssen, dass russische Geheimdienstler auf eigene Rechnung Rache an Litwinenko geübt haben.







Und wirklich zynisch wird es hier:

"Die Soziologin Olga Kryschtanowskaja stellte schon vor Jahren fest, dass Leute, die aus Militär, Polizei und Geheimdiensten kommen, fast 60 Prozent der obersten Führungsposten im Staat einnehmen. Diese Männer prägen das Bild eines Russland, das vielen Menschen im Westen zunehmend unheimlich wird. Ganz zu Unrecht, wie Alexander Lebedew findet. Er trägt seine grauen Haare kurz und wirkt smart. Lebedew ist erfolgreicher Geschäftsmann, Abgeordneter der Duma für die Kreml-Partei „Einiges Russland“ – und früherer KGB-Mann.

Lebedew ist Miteigner der Nowaja Gaseta, jener Zeitung, für die Anna Politkowskaja bis zu ihrer Ermordung geschrieben hatte – und er hat eine Belohnung in Höhe von 25 Millionen Rubel (720.000 Euro) für die Ergreifung der Mörder Politkowskajas ausgesetzt, die er – wen wundert es – nicht im Milieu der Geheimdienste vermutet."


Tja, komisch, dass dann Litwinenko, der wohl diesbezügliche Informationen besaß, auf einmal Polonium "konsumiert" hat...
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Chef einer Gasfirma erschossen


"Der Generaldirektor der Firma Itera-Samara , Alexander Samoilenko, sei im 1100 Kilometer östlich von Moskau gelegenen Samara erschossen worden, als er sein Büro verließ, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax einen Sprecher der Polizei. Samoilenko sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben.

Itera-Samara ist Russlands größtes unabhängiges Gasunternehmen. Allerdings ist es wie alle Gasunternehmen auf den Gasmonopolisten Gazprom angewiesen, der die gesamte Infrastruktur für Gaslieferungen kontrolliert. "
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Polonium-Vergiftung
*Scotland Yard ermittelt jetzt auch in Russland*

"Walter Litwinenko, der Vater des Ermordeten, erhob unterdessen schwere Vorwürfe gegen den Kreml. "Es gab einen Befehl direkt von oben, meinen Sohn zu töten", sagte er der russischen Zeitung Kommersant (Montagsausgabe): Er habe "keinen Zweifel" daran, dass die Tat von Mitgliedern der russischen Geheimdienste "auf Befehl von Wladimir Putin" begangen worden sei, beschuldigte er den russischen Präsidenten.

Der Anwalt Mario Scaramallas hat unterdessen dem italienischen Fernsehen erklärt, der Kontaktmann Litwinenkos und Geheimdienst-Experte wolle "alle ihm verfügbaren Namen und Daten öffentlich bekannt geben". Darunter seien "alle Informationen, die Litwinenko ihm im Laufe der Zeit gegeben habe".

Es gehe um Namen von Politikern und Journalisten, die mit der Spionagetätigkeit der ehemaligen Sowjetunion in Verbindung gestanden hätten, sagte Anwalt Sergio Rastrelli. Scaramella verfüge unter anderem über entsprechende Tonbänder.

Der 36-Jährige Scaramella, der Litwinenko noch kurz vor dessen Erkrankung getroffen hatte und derzeit in einer Londoner Klinik liegt, ist nach eigenen Angaben mit einer tödlichen Strahlendosis vergiftet worden. "In meinem Körper befindet sich eine Polonium-Menge, die fünf Mal über der tödlichen Dosis liegt", sagte er in einem Telefoninterview des italienischen Fernsehens RAI.

Scaramella hatte sich mit Litwinenko am 1. November in einer Londoner Sushi-Bar getroffen. Kurz darauf erkrankte Litwinenko. "Meine Vergiftung kann mit Informationen zusammenhängen, die Litwinenko mir seit Monaten zukommen ließ", hatte Scaramella bereits zuvor erklärt. Er hoffe zu überleben, "um alle Dinge, die über mich gesagt und geschrieben werden, zu widerlegen".

Unterdessen hat sich in die Ermittlungen zum Gifttod Litwinenkos auch die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet. Nach Informationen der Sonntagszeitungen The Observer und Sunday Mirror vernahmen Beamte von FBI und Scotland Yard in Washington einen Agenten des früheren sowjetischen Geheimdienstes KGB namens Juri Schwets.

Er soll angeblich über Informationen verfügen, wonach die Gift-Affäre in Zusammenhang mit der Zerschlagung des russischen Ölkonzerns Yukos steht. Solche Spekulationen gibt es seit längerem.

(...)

Die Obduktion des Leichnams Litwinenkos, die unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen stattfand, ist inzwischen abgeschlossen. Nach Informationen des Guardian enthielt der Körper eine 100fach tödliche Polonium-Dosis. Auf dem Schwarzmarkt hätte die Menge etwa 20 Millionen Pfund (fast 30 Millionen Euro) gekostet. Das genaue Obduktionsergebnis soll erst in einigen Tagen veröffentlicht werden."
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Vielen Dank an junkdeluxe für den Hinweis:

Zeuge im Krankenhaus, Zeuge im Knast
*Britische Ermittlungen zum Litwinenko-Mord*

"Inzwischen nahm eine Gruppe britischer Scotland Yard-Ermittler ihre Arbeit in Moskau auf - und stieß prompt an die Grenzen der russischen Amtshilfe.

Auf der Zeugen-Liste der Briten ist der Name Michail Trepaschkin verzeichnet. Wie Litwinenko hatte er früher beim russischen Geheimdienst FSB gedient und das spätere Opfer vor einem Mordanschlag gewarnt.

Die Anwältin des schwer kranken Ex-Agenten sagte, ihr Mandant sei bereit, den britischen Ermittlern Informationen über den Tod Litwinenkos zu liefern. Scotland Yard kann ihn trotzdem nicht befragen - weil er in einem Gefängnis im Ural sitzt.

Trepaschkin sei wegen der Preisgabe von Staatsgeheimnissen verurteilt und dürfe daher nicht mit Vertretern einer ausländischen Regierung zusammentreffen, erklärte ein Sprecher der Justizvollzugsbehörden.

Nach Medienberichten wollten die Ermittler aus London auch mit dem Unternehmer Andrej Lugowoj und seinen Geschäftspartnern Dmitri Kowtun und Wiatscheslaw Sokolenko sprechen. Die drei hatten Litwinenko am Tag seiner Vergiftung in einem Londoner Hotel getroffen.

Auch Lugowoj war früher beim FSB. In seinem Hotelzimmer und in den Maschinen von British Airways, mit denen Lugowoj von Moskau nach London geflogen war, hatte die britische Polizei Spuren von Polonium 210 gefunden.

Auch Lugowoj konnten die Briten nicht befragen: Er wurde zusammen mit seiner Familie überraschend ins Krankenhaus gebracht.

(...)

Wie die Tageszeitung The Times berichtet, sind britische Sicherheitskreise davon "überzeugt", dass der Ex-Agent mit "Bevollmächtigung" des russischen Geheimdienstes FSB ermordet wurde.

Das Blatt zitiert namentlich nicht genannte Stimmen aus britischen Sicherheitskreisen, die von einem „höchst ausgeklügelten Anschlag“ sprechen. Der FSB habe vermutlich einige seiner früheren Agenten mit der „Operation auf Londons Straßen“ beauftragt.


„Wir wissen, wie der FSB vorgeht. Angesichts der Todesumstände Litwinenkos gilt der FSB als Hauptverdächtiger“, sagte einer der Ermittler der Times.

Zudem hätten nur „Offizielle“ wie FSB-Agenten die Menge an Polonium 210 beschaffen können, mit der Litwinenko vergiftet wurde. Allein die damit verbundene Organisation des Unternehmens habe nur von international operierenden Profis „gemanaged“ werden können, sagte ein hochrangiger Polizist der Zeitung.

Ein mögliches Motiv der Tat leitet der anonym zitierte Beamte aus der Methode ab, mit der der Ex-Agent ermordet wurde: Als eine "Botschaft" an dessen Freunde und Verbündete. „Das ist so eine üble Art zu sterben. Ihnen (Anmerkung: den Mördern) muss das bekannt gewesen sein“, sagte der Polizist.

In den Ermittlungen arbeiten die britischen Dienste MI5, MI6 und Scotland Yard eng zusammen."





Interessant ist, dass Trepaschkin wegen "Geheimnisverrats" verhaftet wurde...

"Russische Strafanstalten weigerten sich, einer Befragung des inhaftierten Ex-Spions Michail Trepaschkin zuzustimmen. Er gilt als einer der Informanten, die den Ermittlern eine heiße Spur bringen könnten. Trepaschkin hatte in einem Brief behauptet, Russland habe eine spezielle Agentengruppe gebildet, um Litvinenko und andere Regierungskritiker zu töten. Er ist wegen Geheimnisverrats im Gefängnis. Ein Sprecher der Strafanstaltsbehörde erklärte einem Agenturbericht zufolge, Russland werde niemanden, der wegen des Verrats von Staatsgeheimnissen inhaftiert ist, ein Treffen mit ausländischen Behördenvertretern erlauben. "

(...)

Der Londoner Presseclub "The Frontline Club" ehemaliger Kriegsberichterstatter hat einen Ausschnitt eines früheren Auftritts Litvinenkos bei einer Diskussion im Club ins Internet gestellt. Darin macht der Ex-Spion den russischen Präsidenten Putin für die Ermordung der Journalistin Anna Politkovskaya verantwortlich. "

Quelle


Hier der Link zum besagten Video.


P.S.: Gleich kommt noch mehr...
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"Da passiert was!"
*6000 Schwule im Stadion*
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a.saftsack schrieb:
Hat sich Timo aber auch verdient - gegen Rheine erhielt er den Fettdruck - yeees!!!  



Rheine:  Brink – Kotzek, Klein-Reesink, Schneider (80. da Costa) – Schmidt (72. Schupp), Felix, Berk, Barton, Roling – Göl (72. Siedler), Fischer – Trainer: Prüfer.
Schalke:  Lamczyk – Kamba, Bayram,
 Hoogland, Beckmann – Kisyna, Landgraf, Dallevedove, Kunert (83. Kilian) – Heppke (42. Loose), Erwig – Trainer: Büskens.
 
Tore: 0:1 Hoogland (69.), 0:2 Erwig (81.), 1:2 Fischer (90.+1) – SR:  Mauer (Hamm) – Zuschauer: 782.



Und auch in der Münsterländischen Volkszeitung kommt Timo gut weg:

"Jakob Dallevedove (6.), Christian Erwig (8.) und der starke Timo Kunert (15.) zeigten sich beim Auslassen guter Gelegenheiten gnädig."


"Christian Erwig ließ zwölf Minuten später das 0:2 folgen. Der Stürmer nahm Kunerts Pass auf und vollendete sein Solo mit einem Schuss ins lange Eck."

Go for 2010 Timo!
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adlerfreak89 schrieb:
propain schrieb:
Und, Schalkefanclub gegründet?


bei allem respekt, wir sind ja keine schlaker.  
der name resultiert ja daraus, daß wir uns allesamt durch den timo kunert thread kennengelernt haben und an seinem weiteren karriereweg interessiert sind.
darunter leidet ja nicht die liebe zur sge, im gegenteil, man lernt leute kennen, mit denen man sich vor spielen treffen kann, bisschen babbeln und hoffentlich viele siege feiern darf.    


Und wenn die Bravo-Sport mit ihrer Exklusiv-Meldung recht hat, dass Jones im Sommer zu Schalke geht, kann HB als Ersatz ja gleich den "Timonator" holen...  
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Hat sich Timo aber auch verdient - gegen Rheine erhielt er den Fettdruck - yeees!!!  



Rheine:  Brink – Kotzek, Klein-Reesink, Schneider (80. da Costa) – Schmidt (72. Schupp), Felix, Berk, Barton, Roling – Göl (72. Siedler), Fischer – Trainer: Prüfer.
Schalke:  Lamczyk – Kamba, Bayram,
 Hoogland, Beckmann – Kisyna, Landgraf, Dallevedove, Kunert (83. Kilian) – Heppke (42. Loose), Erwig – Trainer: Büskens.
 
Tore: 0:1 Hoogland (69.), 0:2 Erwig (81.), 1:2 Fischer (90.+1) – SR:  Mauer (Hamm) – Zuschauer: 782.
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*push*

Damit Nr.13 vlt. auch endlich einmal den Thread findet und wir den EFC-Antrag endlich abschicken können...  
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Obi-Wan Kenobi schrieb:
Ich schaue öfters mal ins Gladbach Forum, weil da so ein verblendeter Arbeitskollege ständig über die Eintracht herledert.



Sehr auffällig, wie hier in Frankfurt ansässige Fans von anderen Vereinen sich krampfhaft darum bemühen, die Eintracht scheiße zu finden. Im WOB-Forum, im S06-Forum - und wie man jetzt sieht - auch im BMG-Forum...
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toon_craig schrieb:
a.saftsack schrieb:
Nufcmichael schrieb:
A big thanks from Denmark as well, we had 2 great days in the city, mainly on O'Reillys. The german people were very friendly, the Frankfurt was amazing, great atmosphere at C**********, and a great stadium as well. I would also like to thank you for the 3 points, though you should have won, but that Amanitidis guy ain't so sharp hehe.



Sorry, but

DON'T MENTION THE C-SHIT

Eintracht Frankfurt plays at Waldstadion.



Do you not like the C********** Arena? Is the C********* Arena not liked? The C********* Arena is a very nice stadium imo. How long have you played at The C********* Arena? Is the C********* Arena a new stadium?

All hail the C********* Arena!

      Sorry I had to


I can't remember what this strange C-word means - I never heard this word. Is it necessary to know about the meaning of this awful linguistic aberration if someone is supporting Eintracht at the Waldstadion?  

,-)
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Nufcmichael schrieb:
A big thanks from Denmark as well, we had 2 great days in the city, mainly on O'Reillys. The german people were very friendly, the Frankfurt was amazing, great atmosphere at C**********, and a great stadium as well. I would also like to thank you for the 3 points, though you should have won, but that Amanitidis guy ain't so sharp hehe.



Sorry, but

DON'T MENTION THE C-SHIT

Eintracht Frankfurt plays at Waldstadion.
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EschbachAdler schrieb:

Alle haben sehr gute Leistungen gegen den TuS Koblenz gezeigt und ich bin mir sicher, dass wir den einen oder anderen auf jedenfall wieder sehen werden in der BuLi. Besonders angetan bin ich von dem 17-jährigen Lars Bender. Er hat eine gute Übersicht und ein gutes Spielverständnis. Ausserdem ist er sehr robust und zweikampfstark.



Der hat doch noch 'nen Bruder? Sven Bender oder so - die waren wie viele der deutschen Spieler bei der U-17-EM richtig gut dabei. Besonders stark war Goalgetter Manuel Fischer (der wird aber beim VfB der nächste Torjäger aus der Jugend - da braucht man sich also keine Hoffnungen machen) - ein Kopfballspiel hat der - phänomenal!
Ich bin sowieso eher dafür auf unseren eigenen Nachwuchs zu setzen - mit dem neuen Zentrum am Riederwald scheinen wir da auch bald mit dem Standard der anderen Vereine mehr oder weniger mithalten zu können.