
a.saftsack
42968
Wenn sie wenigstens dieses scheinheilige Argument mit der angeblich "gefährdeten Sicherheit" weglassen würden - dann sollen sie wenigstens so ehrlich sein, den Leuten zu erzählen, dass eigene Getränke weitestgehend unerwünscht sind, um ihnen das überteuerte Gesöff von Aramark aufzuzwingen.
Filzlaus schrieb:
die flaschensammler sind alles offenbacher
Idiot.
(Ein Filmchen über Jürgen Roth; auch Gazprom findet kurz Erwähnung)
[font=Arial]Und einige Aussagen aus dem Schalker Forum von heute zu Gazprom:[/font]
"Irgendwann habe ich beschlossen über Dummschwätzer herzlich zu lachen,
du bestätigst gerade das meine Entscheidung richtig war! "
(Anm.: Er meint damit Leute, die dem Gazprom-Deal nicht viel abgewinnen können...)
Gazprom ist geil, freue mich wie Sau, und nu ?
Für mich ist Gazprom eigentlich nur ein guter Hauptsponsor. Wir geben denen Werbefläche, die uns Geld. Fertig, basta aus! Solange mehr nicht im vertrag drinsteht ist das alles für mich kein Problem. Da können die in Russland und der Welt ansonsten gerne so ziemlich alles machen was sie wollen, wie auch schon bevor sie unser Sponsor wurden.
Das tut weh - eine solch ignorante Dummheit auf einem Haufen... - und das ist leider die überwiegende Meinung in deren Idiotenforum...
[font=Arial]Und einige Aussagen aus dem Schalker Forum von heute zu Gazprom:[/font]
"Irgendwann habe ich beschlossen über Dummschwätzer herzlich zu lachen,
du bestätigst gerade das meine Entscheidung richtig war! "
(Anm.: Er meint damit Leute, die dem Gazprom-Deal nicht viel abgewinnen können...)
Gazprom ist geil, freue mich wie Sau, und nu ?
Für mich ist Gazprom eigentlich nur ein guter Hauptsponsor. Wir geben denen Werbefläche, die uns Geld. Fertig, basta aus! Solange mehr nicht im vertrag drinsteht ist das alles für mich kein Problem. Da können die in Russland und der Welt ansonsten gerne so ziemlich alles machen was sie wollen, wie auch schon bevor sie unser Sponsor wurden.
Das tut weh - eine solch ignorante Dummheit auf einem Haufen... - und das ist leider die überwiegende Meinung in deren Idiotenforum...
a.saftsack schrieb:a.saftsack schrieb:a.saftsack schrieb:
Um den EFC-Antrag korrekt ausfüllen zu können, bräuchten wir jetzt noch eine Rückmeldung, wer:
- eine DK besitzt
- Eintracht-Mitglied ist
- ob jemand einen Fahnenpass besitzt
(Grün = Daten vorhanden) --- (Rot = Daten fehlend)
1. adlerfreak89 (17)
2. ikercasillas (15)
3. a.saftsack (21)
4. AttilasAnhänger (13)
5. Fußballverrückter (17)
6. Eintrachttrikot (21)
7. (JanGee (16); Beitritt erst in 2 Jahren bei Erreichen der Volljährigkeit)
8. lammbock (23)
9. bitibytie (28)
10. SGE_Werner (20)
11. redadler (14)
12. Schrotti (22)
13. friseurinho (21)
14. eintracht@deidebie (13)
Die Rückmeldungen bitte auch an unseren Verwalter adlerfreak.
Aktualisiert.
Rigobert_G schrieb:
DAZKE!!!
Diesem Urteil schließe ich mich ohne Einschränkungen an.
Ex-Spion Litwinenko vergiftet: Radioaktive Spuren
*Ermittler haben offenbar Hinweise auf eine Verwicklung ausländischer Mächte in den Tod des russischen Ex-Spions Litwinenko. Die britische Behörde für Gesundheitsschutz hat in Litwinenkos Körper große Mengen radioaktiver Strahlung festgestellt.*
"Der mutmaßliche Giftanschlag trage die Spuren eines Mordes im staatlichen Auftrag, berichtete die britische Zeitung Tageszeitung "The Times". Es gebe erste Beweise, dass ausländische Agenten hinter der Tat stünden, zitierte das Blatt einen hohen Ministerialbeamten. Wie Litwinenko selbst machte auch sein italienischer Kontaktmann Mario Scaramella den Kreml für den Anschlag verantwortlich.
(...)
Litwinenko hatte in einem nach seinem Tod am Donnerstag verlesenen Abschiedsbrief den russischen Präsidenten Wladimir Putin direkt eines tödlichen Anschlags auf ihn bezichtigt. Der frühere Agent des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hatte sich nach seinem Ausstieg zu einem erbitterten Gegner des russischen Staatschefs gewandelt. Zuletzt recherchierte er zu dem Mord an der regierungskritischen russischen Journalistin Anna Politkowskaja.
Der italienische Geheimdienstexperte Scaramella übergab Litwinenko bei dem Treffen Anfang des Monats nach Angaben des britischen "Guardian" auch E-Mails russischer Geheimdienste. Aus diesen ging demnach hervor, dass die Kreml-Spione an den Einsatz von Gewalt gegen Litwinenko und den Geschäftsmann und Putin-Intimfeind Boris Beresowski dachten.
Scaramella ist einer der Experten in einem Untersuchungsausschuss des italienischen Parlaments über die Rekrutierung italienischer Spione durch den früheren russischen Geheimdienst KGB. In einem Interview mit der Zeitung "Corriere della Serra" zeigte er sich überzeugt davon, dass hinter der Tat der Kreml steht. Litwinenko sei "getötet worden für alles, was er wusste", sagte er. Der Vorsitzende des Ausschusses, Paolo Guzzanti, sagte der Zeitung "La Stampa", er gehe davon aus, dass der russische Geheimdienst hinter der Ermordung Litwinenkos, Politkowskajas sowie des früheren stellvertretenden Leiters des FSB, Anatoli Trofimow, stehe.
Die FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger forderte die Einschaltung des Europarates in die Todesfälle Politkowskaja und Litwinenko. Beide Fälle würfen ein aktuelles Schlaglicht auf das "andere Russland" - jenes Russland, in dem die Menschenrechte keine Chance hätten und in dem in den vergangenen Jahren viele Journalisten ermordet worden seien, sagte sie der "Berliner Zeitung".(...)"
*Ermittler haben offenbar Hinweise auf eine Verwicklung ausländischer Mächte in den Tod des russischen Ex-Spions Litwinenko. Die britische Behörde für Gesundheitsschutz hat in Litwinenkos Körper große Mengen radioaktiver Strahlung festgestellt.*
"Der mutmaßliche Giftanschlag trage die Spuren eines Mordes im staatlichen Auftrag, berichtete die britische Zeitung Tageszeitung "The Times". Es gebe erste Beweise, dass ausländische Agenten hinter der Tat stünden, zitierte das Blatt einen hohen Ministerialbeamten. Wie Litwinenko selbst machte auch sein italienischer Kontaktmann Mario Scaramella den Kreml für den Anschlag verantwortlich.
(...)
Litwinenko hatte in einem nach seinem Tod am Donnerstag verlesenen Abschiedsbrief den russischen Präsidenten Wladimir Putin direkt eines tödlichen Anschlags auf ihn bezichtigt. Der frühere Agent des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hatte sich nach seinem Ausstieg zu einem erbitterten Gegner des russischen Staatschefs gewandelt. Zuletzt recherchierte er zu dem Mord an der regierungskritischen russischen Journalistin Anna Politkowskaja.
Der italienische Geheimdienstexperte Scaramella übergab Litwinenko bei dem Treffen Anfang des Monats nach Angaben des britischen "Guardian" auch E-Mails russischer Geheimdienste. Aus diesen ging demnach hervor, dass die Kreml-Spione an den Einsatz von Gewalt gegen Litwinenko und den Geschäftsmann und Putin-Intimfeind Boris Beresowski dachten.
Scaramella ist einer der Experten in einem Untersuchungsausschuss des italienischen Parlaments über die Rekrutierung italienischer Spione durch den früheren russischen Geheimdienst KGB. In einem Interview mit der Zeitung "Corriere della Serra" zeigte er sich überzeugt davon, dass hinter der Tat der Kreml steht. Litwinenko sei "getötet worden für alles, was er wusste", sagte er. Der Vorsitzende des Ausschusses, Paolo Guzzanti, sagte der Zeitung "La Stampa", er gehe davon aus, dass der russische Geheimdienst hinter der Ermordung Litwinenkos, Politkowskajas sowie des früheren stellvertretenden Leiters des FSB, Anatoli Trofimow, stehe.
Die FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger forderte die Einschaltung des Europarates in die Todesfälle Politkowskaja und Litwinenko. Beide Fälle würfen ein aktuelles Schlaglicht auf das "andere Russland" - jenes Russland, in dem die Menschenrechte keine Chance hätten und in dem in den vergangenen Jahren viele Journalisten ermordet worden seien, sagte sie der "Berliner Zeitung".(...)"
Loathing schrieb:
Einige noch nicht erwähnte Hintergründe zum Geschehen
Interessante Zusammenstellung.
adlerkadabra schrieb:a.saftsack schrieb:adlerkadabra schrieb:a.saftsack schrieb:bvb-fan09 schrieb:
hallo a.saftsack, klasse, weiter so!
ich übernehme deine einträge und links mal für andere foren und gehe davon aus, dass du einverstanden bist
Kein Problem - propagandistische Unterstützung ist bei diesem Kampf immer willkommen - und sei es auch aus Dortmund.
Keine voreiligen Zusagen. Sollten nicht die GelbSchwarzen schön brav erst mal die 3 Punkte im Waldstadion abliefern? Danach könnte man reden. (Nur ein kollegialer Rat Andererseits ... - das müssen sie ja sowieso Darum hat Freund Weidenfeller ja schon geradezu gebettelt mit seiner vorlauten Äusserung.
Übrigens: wenn es stimmt, was man verschiedentlich lesen konnte, dann war der jüngst nach Giftanschlag verstorbene russische Ex-Agent an den Mördern der Politkovskaya dran. Hat zwar mit Schalke direkt nun nicht mehr allzu viel zu tun, gehört aber dennoch in den hier allmählich in den Vordergrund gerückten Kontext.
Eben. Mit Gazprom auf dem Trikot macht man nicht nur Werbung für irgendeinen hippen Energiekonzern, sondern für das zentrale außenpolitische Machtmittel des verbrecherischen Kremlregimes. Das wird zwar viele verblendete Schalker nicht groß kümmern ("Hauptsache der Rubel rollt!" ), dennoch finde ich, sollte man diese Imagekampagne nicht unkommentiert stehen lassen. Aufklärung tut dringend Not.
Achja, das mit den drei Punkten - auf die Möglichkeit, dass wir morgen NICHT gewinnen, bin ich bisher gar nicht gekommen - was musst du mich immer auf so schlechte Gedanken bringen?
Das hier kein Missverständnis aufkommt: natürlich verlieren die Dortmunder morgen - das ist meines Wissens nach von höchster Stelle innerhalb der SGE ML/AO bereits so angeordnet. Es wäre allenfalls an ihnen, freiwillig zu verlieren, im Gegenzug für die gewünschten Infos. Wir könnten uns dann für die Magpies schonen und eingewöhnungshalber mit dem Dreiersturm Chris-Preuß-Jones spielen.
Na, da ist mir aber Verbindungsmann stefank, seines Zeichens Ideologiebeauftragter der SGE ML/AO, aber noch eine Erklärung schuldig. Wie soll denn die vereinigte Volksfront ML/TK zu einem schlagkräftigen Instrument für den Aufbau des real existierenden Kunertismus heranwachsen; wenn man hier als Propagandabeauftragter des EFC TK von solchen Vorgängen bzw. internen Anweisungen nicht informiert wird?
adlerkadabra schrieb:a.saftsack schrieb:bvb-fan09 schrieb:
hallo a.saftsack, klasse, weiter so!
ich übernehme deine einträge und links mal für andere foren und gehe davon aus, dass du einverstanden bist
Kein Problem - propagandistische Unterstützung ist bei diesem Kampf immer willkommen - und sei es auch aus Dortmund.
Keine voreiligen Zusagen. Sollten nicht die GelbSchwarzen schön brav erst mal die 3 Punkte im Waldstadion abliefern? Danach könnte man reden. (Nur ein kollegialer Rat Andererseits ... - das müssen sie ja sowieso Darum hat Freund Weidenfeller ja schon geradezu gebettelt mit seiner vorlauten Äusserung.
Übrigens: wenn es stimmt, was man verschiedentlich lesen konnte, dann war der jüngst nach Giftanschlag verstorbene russische Ex-Agent an den Mördern der Politkovskaya dran. Hat zwar mit Schalke direkt nun nicht mehr allzu viel zu tun, gehört aber dennoch in den hier allmählich in den Vordergrund gerückten Kontext.
Eben. Mit Gazprom auf dem Trikot macht man nicht nur Werbung für irgendeinen hippen Energiekonzern, sondern für das zentrale außenpolitische Machtmittel des verbrecherischen Kremlregimes. Das wird zwar viele verblendete Schalker nicht groß kümmern ("Hauptsache der Rubel rollt!" ), dennoch finde ich, sollte man diese Imagekampagne nicht unkommentiert stehen lassen. Aufklärung tut dringend Not.
Achja, das mit den drei Punkten - auf die Möglichkeit, dass wir morgen NICHT gewinnen, bin ich bisher gar nicht gekommen - was musst du mich immer auf so schlechte Gedanken bringen?
Giftige Grüße aus Moskau
*Der russische Ex-Spion Litvinenko ist vergiftet worden. Er war ein permanenter Stachel im Fleisch des Putin-Regimes*
"(...)Später wurde klar, wen Litvinenko für seinen Tod verantwortlich macht. In einer vorbereiteten Erklärung, die am Freitag Vormittag verlesen wurde, beschuldigt der ehemalige Oberstleutnant des russischen Geheimdienstes den russischen Präsidenten Putin. In einer „Botschaft an den Verantwortlichen für meinen Tod“ heißt es, er möge ihn erfolgreich zum Schweigen gebracht haben, doch das Schweigen habe seinen Preis. Proteste rund um die Welt würden Putin, einen „grausamen und rücksichtslosen Mann“, bis an sein Lebensende nicht zur Ruhe kommen lassen.
(...)
Im Fall eines politischen Mordes bietet es sich an, cui bono, wem nützt es, zu fragen? Alexander Litvinenko war in den späten 90er Jahren verantwortlich für eine interne Untersuchung in korrupte Praktiken innerhalb des FSB, der Nachfolgeorganisation des KGB, dessen Chef zu dieser Zeit Wladimir Putin hieß. Er fiel bei seinen Vorgesetzten in Ungnade, nachdem er kritisierte, dass nichts gegen die weitverbreitete Korruption unternommen wurde. Als er 1998 Details eines Mordkomplotts gegen den russischen Tycoon Boris Berezovsky enthüllte, wurde er wegen angeblichem Amtsmissbrauchs verhaftet und verbrachte neun Monate in Haft. Im Jahre 2000 floh er nach England und ersuchte erfolgreich um Asyl. Er schrieb diverse Bücher, in denen er den FSB bezichtigte, die Bomben in Moskau selbst gelegt zu haben, denen an die 300 Menschen zum Opfer gefallen waren. Der FSB hatte tschetschenische Rebellen der Tat bezichtigt. Unter breiter Zustimmung der russischen Bevölkerung waren daraufhin massive militärische Operationen gegen Tschetschenien gestartet worden.
(...)
Litvinenko war also ein permanenter Stachel im Fleisch des Putin–Regimes. Es gab Gründe genug, ihn zu beseitigen. Nach dem Mord an der russischen Journalistin und Regimekritikerin Anna Politkovskaya vor einigen Wochen war Litvinenko Beweismaterial über die Hintermänner der Tat angeboten worden. Der Gefahr eines Anschlags auf sein Leben war er sich durchaus bewusst. Erst im Mai 2005 war der Versuch gemacht worden, sein Haus mittels Brandbomben in die Luft zu sprengen. Litvinenko wechselte häufig Wohnungen, traf sich nur an belebten öffentlichen Plätzen. Doch bei dem Treffen mit einem Unbekannten hat es ihn vor drei Wochen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dann doch erwischt.
(...)
In Europa aber löst der Mord an dem russischen Dissidenten Erinnerungen an die düstersten Zeiten des Kalten Krieges aus. Die schlimmsten Befürchtungen, die man über das moderne Russland hegt, scheinen sich zu bestätigen. Die Erosion bürgerlicher Freiheiten und der Herrschaft des Rechts sind besorgniserregend genug. Unübersehbar auch die Indizien dafür, Energie und Ressourcen als Mittel für eine imperiale Politik zu nutzen und Länder wie Georgien und Ukraine, die gerade erst der sowjetischen Unterdrückung entkommen sind, in die russische Einflusssphäre zurückzuzwingen. Der Dialog zwischen Moskau und der EU, der an diesem Wochenende beginnt, ist schon schwierig genug. Die jüngsten Ereignisse in London dürften ihn noch stärker belasten und das tiefe Misstrauen vor allem der osteuropäischen Länder weiter genährt haben. "
*Der russische Ex-Spion Litvinenko ist vergiftet worden. Er war ein permanenter Stachel im Fleisch des Putin-Regimes*
"(...)Später wurde klar, wen Litvinenko für seinen Tod verantwortlich macht. In einer vorbereiteten Erklärung, die am Freitag Vormittag verlesen wurde, beschuldigt der ehemalige Oberstleutnant des russischen Geheimdienstes den russischen Präsidenten Putin. In einer „Botschaft an den Verantwortlichen für meinen Tod“ heißt es, er möge ihn erfolgreich zum Schweigen gebracht haben, doch das Schweigen habe seinen Preis. Proteste rund um die Welt würden Putin, einen „grausamen und rücksichtslosen Mann“, bis an sein Lebensende nicht zur Ruhe kommen lassen.
(...)
Im Fall eines politischen Mordes bietet es sich an, cui bono, wem nützt es, zu fragen? Alexander Litvinenko war in den späten 90er Jahren verantwortlich für eine interne Untersuchung in korrupte Praktiken innerhalb des FSB, der Nachfolgeorganisation des KGB, dessen Chef zu dieser Zeit Wladimir Putin hieß. Er fiel bei seinen Vorgesetzten in Ungnade, nachdem er kritisierte, dass nichts gegen die weitverbreitete Korruption unternommen wurde. Als er 1998 Details eines Mordkomplotts gegen den russischen Tycoon Boris Berezovsky enthüllte, wurde er wegen angeblichem Amtsmissbrauchs verhaftet und verbrachte neun Monate in Haft. Im Jahre 2000 floh er nach England und ersuchte erfolgreich um Asyl. Er schrieb diverse Bücher, in denen er den FSB bezichtigte, die Bomben in Moskau selbst gelegt zu haben, denen an die 300 Menschen zum Opfer gefallen waren. Der FSB hatte tschetschenische Rebellen der Tat bezichtigt. Unter breiter Zustimmung der russischen Bevölkerung waren daraufhin massive militärische Operationen gegen Tschetschenien gestartet worden.
(...)
Litvinenko war also ein permanenter Stachel im Fleisch des Putin–Regimes. Es gab Gründe genug, ihn zu beseitigen. Nach dem Mord an der russischen Journalistin und Regimekritikerin Anna Politkovskaya vor einigen Wochen war Litvinenko Beweismaterial über die Hintermänner der Tat angeboten worden. Der Gefahr eines Anschlags auf sein Leben war er sich durchaus bewusst. Erst im Mai 2005 war der Versuch gemacht worden, sein Haus mittels Brandbomben in die Luft zu sprengen. Litvinenko wechselte häufig Wohnungen, traf sich nur an belebten öffentlichen Plätzen. Doch bei dem Treffen mit einem Unbekannten hat es ihn vor drei Wochen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dann doch erwischt.
(...)
In Europa aber löst der Mord an dem russischen Dissidenten Erinnerungen an die düstersten Zeiten des Kalten Krieges aus. Die schlimmsten Befürchtungen, die man über das moderne Russland hegt, scheinen sich zu bestätigen. Die Erosion bürgerlicher Freiheiten und der Herrschaft des Rechts sind besorgniserregend genug. Unübersehbar auch die Indizien dafür, Energie und Ressourcen als Mittel für eine imperiale Politik zu nutzen und Länder wie Georgien und Ukraine, die gerade erst der sowjetischen Unterdrückung entkommen sind, in die russische Einflusssphäre zurückzuzwingen. Der Dialog zwischen Moskau und der EU, der an diesem Wochenende beginnt, ist schon schwierig genug. Die jüngsten Ereignisse in London dürften ihn noch stärker belasten und das tiefe Misstrauen vor allem der osteuropäischen Länder weiter genährt haben. "
ORF-Journalistin Scholl festgenommen
"(...)Das Team hatte die Arbeit in Tschetschenien abgeschlossen und sei auf dem Weg in die benachbarte Provinz Inguschetien gewesen, um von dort nach Moskau zurückzufliegen. Nach den Vorfällen habe sie den Eindruck, dass "man keine Journalisten in Tschetschenien will", sagte die langjährige Moskau-Korrespondentin.
Scholl war sechs Stunden lang auf der Polizeistation in Atschchoi-Martan festgehalten worden. Wie der Chef der ORF-Außenpolitik, Peter Fritz, erklärte, vermutet die Journalistin, dass es sich um Agenten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB gehandelt habe. Diese hätten Scholl nach Abschluss der Dreharbeiten angehalten und gesagt, dass die Drehgenehmigung nicht ausreichend sei, berichtete Fritz.
(...)
Scholl hatte am 9. November bei einem Vortrag in Wien eine kritische Bilanz der Medienfreiheit in Putins Russland gezogen. Der Kampf gegen unabhängige, nicht vom Kreml kontrollierte Medien sei unter Präsident Vladimir Putin "sehr energisch" geführt worden, sagte Scholl bei der Verleihung des europäischen Journalistenpreises "Writing for CEE" an den bosnischen Journalisten Sefik Dautbegovic in Wien. In Putins Russland gebe es nur zwei Sorten von Journalisten: "Solche, die schreiben, was dem Präsidenten genehm ist - und die Feinde".
Journalisten sehen sich immer wieder vor die Wahl gestellt, ihre Familien nicht mehr ernähren zu können oder sich zu unterwerfen. Manche russische Journalisten hätten sich auch schlichtweg verkauft. "Sie sind unter das Kremldach gekrochen - wie man auf Russisch sagt, wenn sich jemand unter den Schutz eines Mächtigen begibt." Ähnliches gebe es auch im Westen, warnte Scholl vor moralischer Überheblichkeit gegenüber den Ländern des ehemaligen Ostblocks."
"(...)Das Team hatte die Arbeit in Tschetschenien abgeschlossen und sei auf dem Weg in die benachbarte Provinz Inguschetien gewesen, um von dort nach Moskau zurückzufliegen. Nach den Vorfällen habe sie den Eindruck, dass "man keine Journalisten in Tschetschenien will", sagte die langjährige Moskau-Korrespondentin.
Scholl war sechs Stunden lang auf der Polizeistation in Atschchoi-Martan festgehalten worden. Wie der Chef der ORF-Außenpolitik, Peter Fritz, erklärte, vermutet die Journalistin, dass es sich um Agenten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB gehandelt habe. Diese hätten Scholl nach Abschluss der Dreharbeiten angehalten und gesagt, dass die Drehgenehmigung nicht ausreichend sei, berichtete Fritz.
(...)
Scholl hatte am 9. November bei einem Vortrag in Wien eine kritische Bilanz der Medienfreiheit in Putins Russland gezogen. Der Kampf gegen unabhängige, nicht vom Kreml kontrollierte Medien sei unter Präsident Vladimir Putin "sehr energisch" geführt worden, sagte Scholl bei der Verleihung des europäischen Journalistenpreises "Writing for CEE" an den bosnischen Journalisten Sefik Dautbegovic in Wien. In Putins Russland gebe es nur zwei Sorten von Journalisten: "Solche, die schreiben, was dem Präsidenten genehm ist - und die Feinde".
Journalisten sehen sich immer wieder vor die Wahl gestellt, ihre Familien nicht mehr ernähren zu können oder sich zu unterwerfen. Manche russische Journalisten hätten sich auch schlichtweg verkauft. "Sie sind unter das Kremldach gekrochen - wie man auf Russisch sagt, wenn sich jemand unter den Schutz eines Mächtigen begibt." Ähnliches gebe es auch im Westen, warnte Scholl vor moralischer Überheblichkeit gegenüber den Ländern des ehemaligen Ostblocks."
F-60594 schrieb:Nordhessen3 schrieb:
wo ist eigentlich Serge Branco hin?
De Kollesch Branco kickt jetzt irgendwo in Russland.....
Samara? Da gibt es auch ordentlich Kohle zu verdienen. Deren Vorsitzender ist Vizepräsident einer Tochtergesellschaft von RusAl (einer der weltweit größten Rohaluminiumhersteller). Würde mich nicht wundern, wenn er dort mehr verdient, als in seiner Zeit bei der Eintracht.
a.saftsack schrieb:a.saftsack schrieb:
Um den EFC-Antrag korrekt ausfüllen zu können, bräuchten wir jetzt noch eine Rückmeldung, wer:
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11. redadler (14)
12. Schrotti (22)
13. friseurinho (21)
14. eintracht@deidebie (13)
Die Rückmeldungen bitte auch an unseren Verwalter adlerfreak.
a.saftsack schrieb:
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Eben das meine ich. Bei solch einem Unsinn fühle ich mich nicht nur abgezockt, sondern auch noch massivst beleidigt, angesichts dessen, dass man die Fans offensichtlich für solche Hohlblöcke hält, als dass sie nicht in der Lage wären, zu verstehen, was dort gespielt wird.
Und von jemandem, der mich für offenbar als völlig verblödet einstuft, kaufe ich schon dreimal nichts.